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  Forum: Kunsthalle
    Thema: Gerald Axelrod Technik
ThalmosAn diesem genialen Künstler gefällt mir der extreme schwarz/weiss Kontrast, der die Bilder sehr dunkel und ästhetisch aussehen lässt, und ich wollte auf diesem Weg mal fragen ob man als Foto-Laie auch solche (oder ähnliche) Ergebnisse mit einer normalen Kamera erzielen kann bzw. wie er das hinbekommt. Liegt denke ich mal mehr an der Entwicklung als am Fotografieren selber.
gahiHi Thalmos!

Ich weiss nicht, wie der Herr Axelrod es macht, aber generell gilt für S/W-Aufnahmen oft, dass man 1-2 Blendenstufen unterblichten sollte, da es den Kontrast steigert. Und wenn man eher auf düstere Bilder steht - gezielt unterbelichten. Muss man allerdings auch damit rechnen, dass gerade bei dunklen Statuen die Details verschwinden - also üben, üben, üben. Ausserdem kannst Du noch einen Filter vor das Objektiv schrauben (z.B. Rotfilter) - damit werden die Kontraste auch hübsch knackig.
Die Bilder im Nachhinein 'tunen' funktioniert glaube weniger beim Entwickeln, als beim Abzüge machen. Ich kenn mich da nicht wirklich aus, aber durch Abdecken bzw. Abwedeln bekommt man ausgesuchte Bildstellen/Details heller oder dunkler als den Rest.
Als letzte Möglichkeit ist natürlich noch die digitale Bearbeitung zu nennen. Mit Kontrast/Graustufenänderung kann man aus Bildern auch noch viel herausholen...
So, das wars erst mal von mir...Ich hoffe, das hilft Dir etwas weiter.
lg,
gahi

p.s. übrigens gibts bei den freundeskreisen die camera obscura - den freundeskreis der fotografen hier im forum ;)
herbstliebeaxelrod entwickelt seine bilder selbst. ich denke, in der dunkelkammer kann man die helligkeit und kontraste sehr beeinflussen.

ich habe mal mit einem grafikprogramm versucht, aus einem farbbild ein düsteres s/w bild zu machen. man kann auch damit sehr gute erfolge erzielen.

grüsse

herbstliebe
ThalmosMhhm, mit dem PC lässt sich da sicher was machen. Nachteil is halt nur dass man dann halt wahrscheinlich nicht die guten alten Fotos in der Hand halten kann, sondern die dann eben nur aufm PC sind und beim evtl. ausdrucken wirds halt auch nicht die beste Qualität (glaub ich *unsicher in die Runde guck...*)
gahiHi Thalmos,
Wenn Du auf Dir auf Herrn Axelrods Seite die Biografie durchliest, erfährst Du seinen Trick: Er arbeitet in der Dunkelkammer mit Mehrfachbelichtungen und hat eine ganz eigene Technik entwickelt, so seine Bilder zu bearbeiten.
Also ganz klar: Diese Effekte wirst Du als Laie nicht erzielen können - ausser Du richtest Dir selber eine Dunkelkammer ein und übst ein paar Jahre ;)
Was den Rechner angeht: Schliesslich Abzüge in der Hand zu halten ist kein Problem. Wenn Du keinen Scanner hast, um Deine Werke zu scannen, kannst Du beim Entwickeln gleich eine Foto-CD anfertigen lassen. Die Qualität der Bilder auf der CD ist gut genug, um davon Abzüge zu machen. Du kannst Deine Bilder also auch bearbeiten und davon dann ganz normale Fotoabzüge machen. Es gibt verschiedene Labore, die diesen Dienst auch online anbieten. Du lädst dann einfach die Datei hoch, wählst die Grösse des Abzugs und los gehts. Das ist eigentlich wirklich nicht das Problem.
Habe ich selbst auch schon gemacht. Eine Reisszweckenschachtel gescannt, den Scan bearbeitet und der sah so kuhl aus, dass ich einen Abzug wollte. Die Qualität der Datei war gut genug, habs abgeschickt und nun hübsche Abzüge von einem Bild, dass sonst nur auf meinem Rechner existiert.
lg,
gahi
Fayvekann mir jemand einen link geben
hört sich ja interesant an...
herbstliebe[url]www.axelrod.at[/url]

viel spass.
OrcaDesign[QUOTE][i]Original geschrieben von herbstliebe [/i]
[B]axelrod entwickelt seine bilder selbst. ich denke, in der dunkelkammer kann man die helligkeit und kontraste sehr beeinflussen.[/B][/QUOTE]

Stimmt, genaugenommen ist das die einzig wirkliche Arbeit beim Abziehen - und gesteuert werden können diese beiden Parameter über Art des Papieres (Gradation - von weich bis hart, sprich Kontrast) über Belichtungsdauer (Helligkeit), Art des Belichters selber (Kondensbelichter beispielsweise sind härter vom Licht) bishin zur verwendeten Entwicklerchemie selber (Schärfe, Kontrast, Korn) und der Einwirkzeit.

@gahi: insofern denke ich auch nicht, daß Axelrod die Negative unterbelichtet hat, da ein perfekt belichtetes Negativ immer besser verarbeitbar ist als ein mässig/zu stark gezeichnetes (was schon Ansel Adams recht frühzeitig entdeckte und das Zonensystem entwarf, nach dem im Prinzip heute alle Kameras im vereinfachten Sinne arbeiten).


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Meine Vermutung, nach Betrachtung der Bilder: er verwendet recht oft einen rot/dunkelrot-Filter beim Aufnehmen - damit meine ich insbesondere die "Trickaufnahmen" mit dunklem Himmel und sehr starkem Kontrast Wolke/Himmel.
Generell vergessen heutzutage anscheinend viele bei ihren ersten Versuchen mit SW-Material die enorme Wichtigkeit von Farbmodulierung über Farbvorsatzfilter (der wichtigste davon der Gelbfilter, den man generell immer eigentlich verwenden kann, was damit zusammenhängt, daß einem dann die einzelnen Grauwerte "farbgerechter" vorkommen als ohne, beispielsweise der Himmel viel zu hell würde). Farben des Motivs in der Farbe des Filters werden heller dargestellt, Komplementärfarben dunkler (bei einem dunkeltrotem Filter wäre das blau - also gewöhnlich die Himmelsfarbe).
Der Rotfilter zählt von allen dabei schon fast als Effektfilter, da er eben den Tage zur Nacht macht und auch Kontraste zum Himmel hin besonders verstärkt, Aufnahmen nicht mehr natürlich wirken (besonders stark wirken in Verbindung mit einem solchen Filter natürlich Aufnahmen auf speziellen im Rotspektrum erweiterten Filmen, wie dem Ilford SFX200).

Und wer nicht gerade über ein Spezialplugin verfügt und v.a. eine [b]Farb[/b]aufnahme, kann Effekte dieser Art auch nicht mehr zuhause per digitaler Nachbearbeitung erzielen - wo keine Farbe, da keine Farbmodulierung ;) (woraus folgt: wenn man vorhat, ein Bild noch am PC weiterzuverarbeiten, empfiehlt es sich immer, dann doch auf Farbmaterial zurückzugreifen im Vorfeld).
Empfehlen (und sei's zum Ausprobieren von Farbmodulierung, ohne endlos erst Filme verschießen zu müssen) kann ich in dem Zusammenhang übrigens folgendes PlugIn: [url]http://www.chip.de/downloads/c_downloads_10979298.html[/url]

Ansonsten, denkbar wäre noch, daß er schlicht lithographisches Material (wie beispielsweise Agfalith) zu seinen Aufnahmen verwendete (was ich aber für weniger wahrscheinlich halte, da diese Materialien meist nur sehr geringe Empfindlichkeit aufweisen wie zB ISO25).
Das sind Spezialfilme, die an sich zu Reproduktionszwecken für Zeichnungen, etc. entwickelt wurden und die sich durch extreme Kontraste auszeichnen - das analoge Pendant zur Halbtontrennung.
Natürlich kann man auch schon viel bereits dadurch bewirken, indem man einen normalen Film in Lithentwickler entwickelt, der sich eben durch hohe Dichte (starken Kontrast) auszeichnet - aber wie schon erwähnt, warum ein evtl. gutes Motiv (Bild) durch's Experimentieren am Negativ versauen, wenn man dazu noch unendlich viele Chancen per Papierabzug hat.

Gruß,
Lars

ps: sakra... vor lauter Fachgesimpel hab ich jetzt wieder Lust bekommen - es wird denn doch mal Zeit, die Dunkelkammer fertigzustellen... :rolleyes:
ThalmosDanke erstmal für die Tips (auch an Orca, obwohl ich nur Bahnhof verstanden habe :D ;) ). Werd mal was ausprobieren und evtl. auf die Bilddatenbank stellen. Ach ja: Es gibt nicht zufällig Poster von seinen Fotos? Sowas im Zimmer hängen zu haben wär das größte.
OrcaDesignNa die Essenz aus dem von mir Geschriebenen ist doch einfach, Thalmos: auf Deine Frage, wie Axelrod diesen starken, auffälligen Kontrast hinbekäme, hab ich die Vermutung geäußert, daß er schlicht und simpel bei seinen Aufnahmen einen Dunkelrotfilter verwendet hat.
Und für alle die nicht wissen was das ist: das ist nichts weiter als ein dunkelrot gefärbtes Glas, welches man vor das Objektiv seiner Spiegelreflex schraubt, und welches die Welt einen denn eben mit roten Augen sehen lässt ;). (und sieht denn aus wie Radarfalle von Polizei, weil da eben auch ein solcher Filter vor der Aufnahmelinse hängt).

Und den eigentlichen Effekt dahinter sollte jeder noch aus dem Kunstunterricht kennen - blaue Objekte betrachtet durch ein rotes Glas erscheinen dunkler (schwärzlich), rote Objekte heller (weißlich).
Also zum Beispiel: blauer Himmel erscheint nun fast schon schwarz ;), Wolken bleiben weiß, heben sich aber nun deutlich stärker vom Himmel ab, da dieser eben jetzt schwarz erscheint. Denn noch den meist ohnehin hellen Vordergrund (weiß angezogene Frau beispielsweise) angeblitzt, überbelichtet im Gegensatz zum unterbelichteten Hintergrund, und fertig ist die Kontrastküche.
ThalmosNa siehste, so versteht das auch n absoluter null-Ahnung-Foto-Laie wie ich...*g*
OrcaDesignJa, hast ja recht... ich kann halt oft nicht aus meiner Haut :rolleyes:...
(sollte keine Angeberei sein, ist halt irgendwo so, daß Photographie, wenn man sich ernsthafter mit ihr beschäftigt, nunmal auch viel Handwerk, Technik und Physik beinhaltet und nicht einfach nur aus einem Apparat mit grüner Taste besteht - und Photos wie diese hier setzen die Anwendung eines solchen Wissens voraus, ich denke mal, daß ein Axelrod ganz genau wusste, was er da macht und warum - und wenn man danach fragt, selber Schuld :p)
gahi[QUOTE]daß Photographie, wenn man sich ernsthafter mit ihr beschäftigt, nunmal auch viel Handwerk, Technik und Physik beinhaltet und nicht einfach nur aus einem Apparat mit grüner Taste besteht[/QUOTE]

allervollste zustimmung! meiner meinung nach ist ein gewisses 'level' der fotografie auch nicht ohne technisches grundwissen zu erreichen... ;)
lg
gahi
darkfoto[QUOTE]Ich weiss nicht, wie der Herr Axelrod es macht, aber generell gilt für S/W-Aufnahmen oft, dass man 1-2 Blendenstufen unterblichten sollte, da es den Kontrast steigert. Und wenn man eher auf düstere Bilder steht - gezielt unterbelichten. Muss man allerdings auch damit rechnen, dass gerade bei dunklen Statuen die Details verschwinden - also üben, üben, üben. Ausserdem kannst Du noch einen Filter vor das Objektiv schrauben (z.B. Rotfilter) - damit werden die Kontraste auch hübsch knackig.[/QUOTE]
es ist schön wenn jemand sich gedanken macht, doch wenn dann doch bitte richtig.
eine überbelichtung bringt erst den kontrast, bei einer unterbelichtung säuft alles nur ab.
auch wenn du mit hartem papier es selber danach entwickelst.
netter versuch, denke noch einaml darüber nach!!
gahitja, ich hab mir nicht nur gedanken gemacht, sondern das so auch schon des öfteren erfolgreich praktiziert.
darkfotoein s/w film schaft nur 2-3 blenden unterbelichtung. je mehr um so grobkörniger.
bei drei blenden unterschied von hell zu dunkel entsteht schwarz bei einer normalen grautönung der haut, d.h. es ist unsinn zwei blenden unter zu belichten.
bei einer überbelichtung hällt ein film 3-4 blenden aus ohne das die haut weggefressen ist, es sind noch überall grautöne möglich bei farbe ist es etwas komplizierter.

also ist es käse wenn du sagst du benutzt diese art erfolgreich!!!
ich habe genügend ausstellungen und noch ein bischen mehr hinter mir.

konstantin
elektritter[QUOTE][i]Original geschrieben von darkfoto [/i]
[B]ein s/w film schaft nur 2-3 blenden unterbelichtung. je mehr um so grobkörniger.
[/QUOTE]
Dir ist schon bewusst, dass die Körnigkeit eines Films ein bei der Produktion entstehendes Merkmal des Films ist, welches Du mit ziemlicher Sicherheit nicht beeinflussen kannst? Welches aber einen Einfluss auf Empfindlichkeit, möglichen Kontrastumfang hat.

Sowie wie dieser Satz da steht, ist er ziemlicher Blödsinn. Nachzulesen in den meisten Handbüchern fuer Fotoanfaenger sowie in dem einen oder anderen Lehrbuch Chemie der 9. oder 10. Klasse.

Und ich habe schon bis zu 5 Stufen unterbelichtet. Da wars angebracht. Da hat mich das, was dann im schwarz verschwunden ist nicht interessiert. aber ich hatte das, was im schatten gewesen wäre, in einem perfekten Grau rausgeholt.

[QUOTE]
bei drei blenden unterschied von hell zu dunkel entsteht schwarz bei einer normalen grautönung der haut, d.h. es ist unsinn zwei blenden unter zu belichten.
bei einer überbelichtung hällt ein film 3-4 blenden aus ohne das die haut weggefressen ist, es sind noch überall grautöne möglich bei farbe ist es etwas komplizierter.
[/QUOTE]
Bullshit. Mit Verlaub. Das ist natürlich bei einer bestimmten Kombination Motiv-Film-Belichtung-Hintergrund so. Aber nicht allgemeingültig. Das ist das geile an Fotographie, jede Situation verhält sich anders. Oder man macht eh immer das gleiche. Und gerade bei hartem Sonnenlicht kann bei kleinsten Ueberbelichtungen die Hautstruktur komplett weggefressen werden.

Den meisten Menschen fällt beim Überbelichten das ersaufen im Weiss einfach mal nur nicht so stark auf wie grosse, dunkle Flächen. Das hat nichts mit den von dir beschriebenen (und nicht existenten) chemischen Vorgängen zu tun. Und wenn Du das eigentlich damit sagen wolltest: Man Unterbelichtungen fallen oftmals stärker ins Auge als Überbelichtungen.

Aber Du vergisst eins: Der Kontrastumfang ist vom Film VORGEGEBEN. es ist eine EIGENSCHAFT. Definiert auf den Laufbändern wo die dinger gefertigt werden. Der Trick besteht schlicht darin, diesen Umfang (der bei keinem mir bekannten den des menschlichen Auges hat) so zu setzen, dass er das größtmöglichste an Details rausholt. Das dies oftmals mit Überbelichtung geht, DAMIT hast du recht. aber eben OFTMALS. Nicht mal ansatzweise immer. Und schon gar nicht aus den Gründen wie beschrieben (wiederhole ich mich?)

[QUOTE]
also ist es käse wenn du sagst du benutzt diese art erfolgreich!!!
ich habe genügend ausstellungen und noch ein bischen mehr hinter mir.
[/QUOTE]

ich zitiere mal, was mein Lehrmeister ueber seinem Schreibtisch hängen hatte:
"Wenn Dir jemand sagt, 'junger mann, das mache ich aber schon seit 20 Jahren so' werde ganz schnell misstrauisch.
Man kann eine Sache auch 20 Jahre lang falsch machen."

Das sind genau diese Art von Null- und Totschlagargumenten, wie sie sich jemand, der eine Sache wirklich beherrscht schlicht verkneift.

E.
OrcaDesign[quote]Und ich habe schon bis zu 5 Stufen unterbelichtet. Da wars angebracht. Da hat mich das, was dann im schwarz verschwunden ist nicht interessiert. aber ich hatte das, was im schatten gewesen wäre, in einem perfekten Grau rausgeholt.[/quote]
... dann war's wahrscheinlich auch nicht unterbelichtet, sondern zonenmässig recht gut angepasst an's Motiv bzw. die Kamera zu doof das auszumessen, was für Dich das Motiv darstellte...

... es ist doch kein Geheimnis, daß das, was die Kamera als richtig vorgibt, auch nur ein Mittelwert / eine Approximation an den häufigst vorkommenden Farb-/Grauwert ist, meist dem einer Zone III entsprechend (bei japanischen Kameras meist zwischen III und IV, was am Hautton liegt, nach dem sich meist gerichtet wird).
Merke: wer misst misst Mist - und wer sich stur an das hält, was die Kamera sagt, der hat's verdient, daß Schneeaufnahmen weiterhin in's Grau absaufen ;)... weil da muß man beispielsweise ganz gezielt weiterhin ca. zwei Blenden "über"belichten, um richtig zu belichten - weil die Kamera das weiß des Schnees eben als ein Mittelgrau sieht und entsprechend auch von den Belichtungswerten dahingehend sich hintrimmen wird; die indirekte Lichtmessung hat so seine Tücken und Nachteile nunmal...
gahidas mit dem schnee ist immer wieder ein gutes beispiel...
ich wollt eigentlich auch nur noch kurz anfügen, dass es auch sehr drauf ankommt, _woran_ man misst. Man hat schliesslich nicht nur die mehrfeldmessung, sondern auch mittenzentrierte Messung - die ich ziemlich häufig verwende - ganz einfach deshalb, weil ich oft im manuellen modus fotografiere...da weiss ich einfach, was ich tue. Und das macht dann wirklich die Erfahrung, wie man den Messpunkt einschätzt - ob man eben überbelichtet wie beim Schnee oder nicht...
Das Bild von Elektritter wurde glaube auch eher mittenbetont gemessen (schlag mich, wenn ich mist erzähle ;) ) und wirkt wirklich grösstenteils dadurch, dass störende Details (wie das schöne Muster einer Couch*g*) im schwarz verschwinden...
@elektritter vllt. lädst es ja wirklich mal hoch...damit die andern wissen, wie das ergebnis aussieht.

Zu mr. darkfoto wurde ja das meisste schon gesagt. Jeder sammelt so seine Erfahrungen. Und wenn jeder andere sammelt oder mit anderen techniken besser zurecht kommt, ist das ja schön für ihn, aber nicht die alleinige Wahrheit. Insofern wärs mir lieb, wenn mir auch meine Erfahrungen gelassen werden, ohne gleich als Volltrottel hingestellt zu werden. Man lernt nie aus, auch nicht wenn man schon irgendwelche Ausstellungen oder 'einiges hinter' sich hat.

Es waren nach Möglichkeiten gefragt, wie man als Laie einen ähnlichen Effekt wie Herr Axelrod hinkriegt. Tja - und bei dem lieben Mann verschwinden die Details teilweise auch im Schwarzen - kann man einfach nicht anders sagen. Und für Leute (wie mich), die sich weder ne Dunkelkammer noch irgendwelche Filter zum vorschrauben leisten können, bleibt eben die Möglichkeit, entweder am Rechner nachzubearbeiten, oder direkt am Negativ zu pfuschen. Durch die Ergebnisse lernt man dann logischerweise auch wie belichten geht. Man macht ja auch nicht umsonst Belichtungsreihen, gell?

gruss, gahi
elektritter[QUOTE][i]Original geschrieben von OrcaDesign [/i]
[B]... dann war's wahrscheinlich auch nicht unterbelichtet, sondern zonenmässig recht gut angepasst an's Motiv bzw. die Kamera zu doof das auszumessen, was für Dich das Motiv darstellte...
[/QUOTE]

*g* natuerlich isses immer ne frage der betrachtung. Ich rechne bei sowas aber immer vom Mittelfeld aus, d.h., wenn ich uebers gesamte Sichtfeld rechne. Und vergleiche dann mit ner spot-Messung auf einen bestimmten hervorzuhebenden teil. Und wähle dann frei nach Intuition eine Blende/Zeit aus die irgendwo dazwischen liegt. achja. und natuerlich nicht im Schatten, sondern im Weiss *patsch* man sollte Artikel nicht so spät schreiben ;)

(ich meine uebrigens das hier: [url]http://www.alwins-world.de/photos/[/url] "Body and Light", "Shadows", 5. von links, der liegende Akt)

[QUOTE]
Merke: wer misst misst Mist - und wer sich stur an das hält, was die Kamera sagt, der hat's verdient, daß Schneeaufnahmen weiterhin in's Grau absaufen ;)... weil da muß man
[/QUOTE]

No comment. Gottseidank hab ich da wenigstens mittlerweile den Dreh bzw. den Reflex raus, automatisch am ueber/unterbelichtungs regler zu drehen, wenn ich nicht weiter nachdenken will ;)

Aber um mal auf den Ausgangspost zurueck zu kommen: Die Bilder vom Herrn Axelrodt sind schon sehr speziell. Und sehr gut (auch wenn sie vom Inhalt her nicht unbedingt mein Fall sind), und er weiss, wie man ganz gezielt unterbelichtungen mit Filtern einsetzt um den Kontrastbereich auf das Wesentliche zu verschieben. *auch sone Dunkelkammer will* Das bekommt man mit "Knipsen und Bilder im Laden an der Ecke entwickeln lassen" nicht mehr hin :)
Tipp: Für den armen Geldbeutel, wenn man die Filme dann scannen läßt. Mit dem Gimp und/oder Photoshop kann man die Verlaufskurven verschieben/verformen (nicht Kontrast verändern!). Damit bekommt man ähnliche(!) Effekt hin. Man muß da sicher ne Weile probieren, aber es ist auf jeden Fall nicht so teuer und aufwändig wie in der Dunkelkammer, allerdings sieht man zumindest im direkten vergleich dann den Unterschied durchaus recht deutlich zwischen digitale und analoge Bearbeitung. Und man neigt durchaus auch dazu, es am Computer zu ueberziehen bzw. falsch einzuschätzen (wer hat schon eine durchgehend farbkalibrierte Maschine zu Hause stehen)

Aber eine detailiertere Diskussion dieser Technik würde jetzt dann glaub ich doch nicht hierher gehören. ;)

Ciao
e.
darkfotolieber elektritter!
du scheinst ja ziehmlich in dem element zu sein.
wenn du diese lustigen handbücher als hilfe nehmen möchtest, es sind die werte die im einsteiger benutzt werden, die einfach zu bedienen sind.
5 blenden unterbelichten geht nicht!!!!
chemisch nicht möglich!!!
ich kann wenn du magst die richigen chemischen handbücher dir dafür als anleitung geben, kein problem.
es ist richtig nur weil jemand etwas 20 jahre gemacht hat, so ist dieses nicht gleich gut oder er versteht etwas von der sache, leider muß ich dir allerdings die frage stellen, welcher film schaft 5 blenden unterbelichtung mit schwarz und grau werten?
nur grauwerte ist einfach nur suppe!!
ich benutze einen pan-f einer der wenigen filme im s/w bereich die 3 blenden unterbelichtung schaffen mit einem schwarzwert und grauwerten!!!!!!!
bei allen anderen ist ein bereich deutlich schwächer, nun bist du dran.
gahiHey darkfoto,
hast Du Dir das betreffende Bild eigentlich mal angeschaut? Wie kannst Du behaupten, dass so etwas wie 5 Stufen Unterbelichtung nicht möglich ist, wenn es doch jemand möglich gemacht hat?
Und wieso glaubst Du, Deine Erfahrungen seien allgemeingültig, wenn andere doch zeigen, dass es auch anders geht?
Was Du hier teilweise vom Stapel lässt ist technisch einfach nicht richtig, genaueres wurde oben schon von anderen Leuten gepostet...
Also vllt. nachdenken vorm Schreiben.
gruss,
gahi
darkfotonegativ material erreicht einfach nur eine bestimmte art von unterbelichtung!
wir reden dabei nicht das es geht fünf blenden unter zu belichten und das bild ist schwarz, nur fals es da jemanden geben sollte der sích damit nicht auskennt.
ein film schaft es nicht 5 blenden unter zu belichten und ist dann immer noch in der lage seine aufgaben zu erfüllen.
schwarzton sauber
weißton sauber
und auch mindestens 5 grautöne sauber!!!

so wie ihr hier redet versteht ihr noch nicht einmal was dieses bedeutet!!
schwachsinn sich auf andere zu berufen welche glauben etwas davon zu verstehen, mir wurde noch nicht der film benannt der dieses kann, ich kenne zwar einen, aber da bin ich mir sicher das keiner von euch diesen gebraucht, normale herkömmliche filme schaffenes nicht!!!!
auch kein pan-F, oder t-max, oder x-p2, die sind alle zu schlecht!!!

und es gibt nur einen planfilm der dieses wunder schaft.
auch wenn ich euch damit zu nahe trete, keiner von euch fotografiert mit planfilmen!!!!!
oder was ist dieses????
darkfotoes gibt eine technik die es wirklich immer schafft.
mit quecksilber sensibilierte glasplatten!!!

fotos sagen nichts darüber aus mit wievielen blenden sie unterbelichtet wurden!

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