| Nezumi | Hallo! Ich hab mir irgendwie mal die Frage gestellt, was ihr hier so zu Fotosessions auf Freidhöfen sagt? Geschmacklos? Stilvoll? Unmoralisch? Wunderschön? Klischeehaft? Ich würd einfach nur mal so gerne eure Meinungen und die Begründung dazu hören. Vielen Dank schonmal im Vorraus für eure Antworten:) |
| islandgodness | bis vorhin fand ich es albern, aber bei so alten historischen freidhöfen wie halt stansdorf, finde ich es ok, auf den neueren gibt es eh nix zu sehen, keine gruften, keine schönen alten steine! allerdings sollte man sich auch auf einem freidhof zu benehmen wissen und die "besuchszeiten" einhalten |
| LittleLunagirl | geschmacklos? nein, wieso denn, wenn es ein schöner friedhof ist... stilvoll? wenn deine klamotten gut ausgewählt sind... unmoralisch? nein, finde ich nicht. wunderschön? wenn alles passt (friedhos, du, kompositionen, ...) klischeehaft? JA! aber na und? :D |
| Animaniac | Ich mag Friedhöfe. :-) Das hat nix damit zu tun dass ich irgendein Klischee erfülle sondern einfach an der ruhigen, friedlichen und melancholischen Atmosphäre. Und da man diese Atmosphäre auch auf den Bildern wiederfindet sind Friedhöfe ein beliebtes Motiv bzw eine schöne Location. Das alles setzt natürlich voraus dass sich fotograf und gegebenenfalls modell mit dem entsprechenden respekt auf dem Friedhof bewegen und auf die anderen Besucher rücksicht nehmen. Greez Animaniac |
| InfernalMajesty | gut gesagt, LittleLunagirl;) |
| Little Shadow | Ich mache ebenfalls Fotos auf Friedhöfen, da mir die Atmosphäre dort sehr gefällt und ich diese auch auf den Bildern festhalten möchte. Allerdings geh auch ich eher nur auf alte Friedhöfe - die neumodischen sind irgendwie nicht so interessant. Ich denke so lang man sich respektvoll (gegenüber den Lebenden und Toten) verhält ist nichts dagegen einzuwenden. |
| Avaliona | Ich finde es vollkommen in Ordnung auf einem Friedhof zu malen, zeichnen und zu fotografieren, solange man es nicht nur tut um Geld zu verdienen. Irgendwelche lieblos gemachten "pseudo-Grufti-erotik"-Bilder find ich geschmaklos. Leider bin ich schon viel zu oft über Bilder gestolpert auf denen aufgetakelte und ziemlich fertig aussehende Modelle sich auf Grabsteinen räkeln. Wenn so etwas dann auch noch als Kalender verkauft wird, könnte ich echt kotzen. Wer eine solche Lokation aussucht sollte immer darauf achten, zu welchem Zweck er dort "künstlerisch" tätig ist, und ob er selbst die letztendlichen Werke als ästhetisch ansieht und moralisch (auch den Toten gegenüber) vertreten kann. |
| gahi | wenn ich ganz ehrlich und unverblümt antworten soll...nunja, mich nervt langsam tierisch, dass jeder zweite gruft auf friedhöfe rennt um da rumzuknipsen :rolleyes: . kommen meist keine besonders besonderen bilder bei raus, sondern nur das tüpische 0-8-15-gruften-klischee. fotos mit richtig schön festgehaltener stimmung findet man in der flut mittelmässiger bilder nur selten. mag sein, dass das jetzt arrogant klingt. ich will auch keinem zu nahe treten - solla machn wie'a will. mich persönlich interessieren an alten friedhöfen die statuen und darstellung der engel/figuren. wenn man mal drauf achtet, sind sich posen und umsetzung der mimik/gesichter von (vor allem) engeln sehr ähnlich. leider fehlt mir der kunsthistorische hintergrund um die skulpturen dementsprechend einzuordnen. am interessantesten finde ich jene steine/gestalten, die eine geschichte erzählen. die sich von den üblichen posen (engel mit gespreizten flügeln, erhobener hand und gesenktem blick) unterscheiden. diesbezüglich gefallen mir vor allem die fotografien von isolde ohlbaum, die hier wahrscheinlich fast jeder kennt. aussergewoehnliche fotos, die aussergewoehnliche figuren festhalten. |
| Nezumi | @gahi: Ich denke nämlich so ähnlich. Ich persönlich habe mich allerdings noch nie auf einem Friedhof fotografieren lassen, ich finde aber auch, dass die Bilder ganz häufig so 0-8-15 wirken und kaum irgendwas ausstrahlen, vielleicht auch, weil man sie sehr oft sieht. Außerdem empfinde ich es irgendwie als unmoralisch, ich kann mir vorstellen, dass viele Angehörige das nicht soo toll finden, wenn andere Leute dort posen, wo ihre Liebsten begraben liegen. Also, versteht das bitte nicht falsch, ich will hier keinem zu nahe treten, jedem das seine. Nur finde ich, dass es mittlerweile auch sehr viele andere reizvolle und interessante Plätze gibt. |
| Wasserlilie | Ich kann mich Nezumi nur anschließen. Ein Grab ist eine Ruhestätte und wird auch bezahlt, insofern sehe ich es als fremden "Besitz". Dann kann ich auch auf andere fremde Grundstücke einsteigen und mich da rumräkeln. Sich z.B. vor einem schönen Tor, das auf einen Friedhof führt, fotografieren zu lassen, finde ich vollkommen okay oder meinetwegen auf auf einer der teilweise wirklich sehr schön gelegenen Ruhebänke. Aber sobald fremde Menschen (ob tot oder nicht) ins Spiel kommen, hört für mich der Spaß (und auch der gute Geschmack) auf. Am schlimmsten finde ich es, wenn nicht nur auf den Gräbern "rumgekrabbelt" wird, sondern man auf den Fotos sogar noch die Inschriften lesen kann. Hier liegt "Gretchen Müller, aufopferungsvolle Ehefrau und Mutter geb.1954 gest. 1994" und darunter dann so'n leichtbekleidetes Girlie, dem man noch unter den Spitzenmini auf die (hoffentlich überhaupt vorhandene) knappe Unterwäsche gucken kann. Ich würde nicht wollen, dass irgendwer, der sie nichtmal kannte, auf dem Grab meiner Oma ( etc.) rumturnt. Es gilt bei Fotos von Gräbern immer, die feine Grenze von der Kunst zur Geschmacklosigkeit nicht zu überschreiten, was den meisten leider nicht gelingt. Wenn es da kein Problem für die Hinterbliebenen gäbe, dann könnte man ja einfach mal fragen, ob man auf dem entsprechenden Grab Fotos machen und wie weit man gehen darf. Aus gutem Grund macht das aber kaum einer.;) (Mit "Genehmigung" fände ich das aber okay. Also an alle: Im Testament verfügen, dass fremde Grufties sich zu Selbstdarstellungszwecken auf unseren Gräbern räkeln dürfen! Dann gibt' s solche Probleme bald nicht mehr und wir tun was für die nächste Generation der Subkultur.:D ) |
| Mokuwa | Also ich persönlich hätte ein Problem damit,wenn da Leute mit einer kompletten Fotoausrüstung antanzen würden nur evtl. ein paar gutaussehende machen zu können.Ich teile wohl nicht so ganz die Meinung wie Ihr.Kein Problem wenn man sich dort hinsetzt oder so,aber das würde mir zu weitgehen. Thau MFG Mokuwa. :) . |
| Wasserlilie | @Mokuwa: Wieso telst du nicht unsere Meinung? Nezumi und ich finden es doch auch nicht toll. Oder verstehe ich dich falsch? Sollte deine Meinung abweichen, erklär' doch mal inwiefern.:) |
| Black anima | Also ich finde das Fotopraphieren auf Friedhof im Großen und Ganzen Ok. Is klar, das man bestimmte Sachen einhält wie zum Bsp. dass mit der Innschrift oder nicht über Gräber steigen, sich ruhig verhalten etc, versteht sich irgendwie von selbst, wenn man sowas schon macht. Ich mag total gerne Statuen, schöne Ecken und Tore fotographieren. Ich achte aber auch immer darauf, dass neben mir jetzt nich gerade ne alte Dam steht, die vielleicht um ihren Gatten trauert oder so. Und wenn jemand fragt, erkläre ich auch immer schön freundlich, was ich da warum mache, dass ich damit aber respektvoll umgehe etc.. Einige verstehens dann, andere auch nich. |
| Mokuwa | [QUOTE][i]Original geschrieben von Wasserlilie [/i] [B]@Mokuwa: Wieso telst du nicht unsere Meinung? Nezumi und ich finden es doch auch nicht toll. Oder verstehe ich dich falsch? Sollte deine Meinung abweichen, erklär' doch mal inwiefern.:) [/B][/QUOTE] das war allgemein bezogen,dass viele evtl. der meinung sind das es etwas reizvolles hat,eine fotot wo man vor einem grab etc. posiert.ich finde dann auch eher trobögen ineteressant oder statuen. tschau mfg mokuwa. :) |
| rosenkind | kommt darauf an. In der Bilddatenbank waren irgendwo ein Fotos, wo frau sich möglichst sexy auf irgendwelchen Grabsteinen räkelte und ähliches. SOWAS finde ich Geschmackslos. Das Festhalten einer Engelsstaue im Winder, schneebedeckt und Äste ragen ins Bild, das finde ich nicht geschmacklos. Friedhöfe werden auch für Prospekte oder ähnliches fotografiert, ich sehe nicht, was verwerflich daran sein sollte, diesen Ort in seiner Athmosphäre und stillen Ästhetik festzuhalten, wir sprechen immerhin auch von Architektur und Bildhauerei, die als Kunstform zu würdigen sind. Schrecklich finde ich es nur, wenn die Ästhetik dieses Ortes UNTER die Selbstdarstellung gestellt wird und der Ort dafür missbraucht wird. Man kann durchaus auch den Menschen ins Bild einfließen lassen, aber der Mensch darf nicht darüber stehen, besonders, wenn es sich so geschmacklos gestaltet wie das oben genannte. edit: interessant, dass hier bei Fotografien auf Friedhöfen sofort an Fotos mit Menschen drauf gedacht wird. Ich glaube es existieren 2 Fotos von mir, die auf einem Friedhof entstanden sind, mehr nicht, auf dem einen von beiden sollte soweit ich mich erinnern kann auch gar nicht der Grabstein zu sehen sein. Vielmehr hatten wir auf einem Grab eine wundervolle Rose entdeckt, eine wirklich wundervolle, riesegngroße, superschöne Rose, mit dieser Rose in der Hand hab ich mich dann ablichten lassen - in langem Rock und züchtigem Oberteil. Auf dem 2. Bild waren wir zu zweit , ebenfalls züchtig angezogen und der Grabsetein war nur im Hintergrund zu sehen. Wenn ich auf Friedhöfen fotografiere, dann um besonders schöne Grabsteine und Statuen festzuhalten, dass mein Talent dabei miserabel ist, ist was anderes. |
| Goth-Fairy | Also ich finde es eigentlich ästethisch solange man nicht, irgendwie halbnackt mit gespreizten beinen auf einem garb sitzt. Klischeehaft ist es schon, aber wenn stört das schön, man muss sich ja nicht unbedingt neben ein grab stellen, man kann auch die skulptuten oder so fotografiren. naja , das meiste wurde hier eh schon gesagt..... |
| Cyanide | Ich persönliche fotografiere gerne auf Friedhöfen... alte Gruften, Engelsstatuen und ähnliches... habe auch schon mal mit einer Freundin eine Fotosession auf dem Wiener Zentralfriedhof gemacht... ich finde es nicht unmoralisch solang man dabei keine Gräber zerstört oder sonst irgendwie schändet oder in obszönen Gesten auf Gräbern posiert... |
| Mokuwa | Dagegen ist ja meiner Meinung nichts einzuwenden. Tschau MFG Mokuwa. =) . |
| Thranduil | Solange man auf den Friedhöfen nichts zerstört oder auf Gräbern rumsteigt oder sonstige unmoralischen Dinge tut, spricht aus meiner Sicht nichts gegen derartige Photosessions Ich hab das bisher erst einmal gemacht, werde das aber bald wiederholen. Nur gibt es hier in der Umgebung leider nur einen Friedhof, der es wert ist photografiert zu werden. |
| achi | also.......ich seh des so....solang man niemanden auf dem friedhof stört oder so passt des denk ich.....klar darf auch nichts beschädigt, beschmutzt oder sonstwas werden...... also nicht unbedingt die familie vom grab wegschubsen, gelle.....;) grade alte friedhöfe bieten schöne Motive....es geht mir selber dabei nicht darum dass es ein friedhof ist sondern eher um die kunst dort /grabmale) oder wie sich d9ie natur einfügt (verfallene friedhöfe oder kapellen) |
| Morbid Princess | Ich finde auch, dass gerade die älteren Friedhöfe schöner sind, denn die Neuen wirken irgendwie sehr kalt auf mich... eben wegen der steifen planmäßigen Anordnung. Fotos auf dem Friedhof finde ich eigentlich hübsch, egal ob mit oder ohne Person darauf. Schön finde ich farbige Bilder von Gräbern (Bepflanzung, etc.) bei Sonnenuntergang oder schwarz-weiß Foto von Skulpturen und Personen. Des weiteren wurde ja gesagt - und da schließe ich mich an - keine Anstößigkeiten oder Schändungen. |
| plaizir | Oh man, bloß keine Friedhofsbilder mehr! Wenn man sich durch das 'Wie findet ihr...' Unterforum klickt findet man bestimmt bei jedem zweiten die selben langweiligen, oftmals auch noch technisch mittelmäßigen bis schlechten Bilder von Statuen, Gräbern, Gruften und Grufties auf Gräbern - natürlich stilecht mit Trauermienen (immerhin noch besser als mit versucht-erotischen Posen). Wie bereits andere gesagt haben: mindestens höflich und angemessen sollte man sich verhalten. Ganz abgesehen von moralischen Bedenken kann ich jedoch nur sagen, dass das mit den Friedhofsbildern besser gelassen werden sollte - oder zumindest nicht mit jedem 'schau- ein dunkler tannenzweig auf einem friedhof'-Bild alle möglichen Foren, Bildergallerien etc. zugespammt werden sollten. Entweder man [i]kann[/i] fotografieren - und dann kriegt man es hin auch solche völlig ausgelutschten Motive noch interessant zu gestalten - oder man kann es nicht und dann sollte man die Finger davon lassen weil's einfach zu schnell schlecht aussieht. Da gibt's nichts dran zu rütteln. Ich habe durchaus auch schon sehr schöne Friedhofsbilder gesehen - aber nur von (Hobby-) Fotografen, die auch sonst so ziemlich alles fotografieren können. Wenn man die Bilder für sich privat macht, um sich auch Zuhause an schönen Engelsstatuen zu erfreuen - kein Problem. Wenn man den Anspruch erhebt damit 'Kunst' gemacht zu haben sieht das ganz aber anders aus... Abschließend für alle die Bilder mit leichtbekleideten Damen auf Gräbern machen oder gerne anschauen: wenn ihr das erste Mal vor einem Grab getrauert habt denkt nochmal drüber nach wie viel Ästhetik so ein Grab tatsächlich hat und ob es unverzichtbar für die Aufnahme von pseudoerotischen homevideoquali Bildern ist. . |
| Blackmagic_lord | [QUOTE]Oh man, bloß keine Friedhofsbilder mehr![/QUOTE] Jetzt bin ich aber gekränkt:rolleyes: . was das für eine aussage??? Es gibt unterschide bei Der friedhofsfotografie. Die einen lichten halbnackte Mädchen ab (was ich nicht so toll finde...) Die anderen machen schöne Bilder in mieser Qualität. Und dann bigt es welche die das ganze aus Liebe zum Detail machen (wo ich mich zu zähle). Solange man die Toten tot sein Lässt und die Lebenden nicht beim Trauern stört ist das wircklich nicht so schlimm den es kann wirklich kunst bei raus kommen. Und Dazu noch sehr schöne. Das hier zum beispiel: [URL=http://www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/1215/display/7146043]www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/1215/display/7146043[/URL] Oder das hier übelst geil: [URL=http://view.stern.de/fc/keyword/Infrarot/?pos=50&order=OrderNumber]http://view.stern.de/fc/keyword/Infrarot/?pos=50&order=OrderNumber[/URL] Naja es ist halt nicht alles das selbe. Lieber Dezent es ist einfach schöner und läst das mystische eines Friedhofs erscheinen. Gruß BML |
| plaizir | Das war nicht nur eine Aussage die ich frei in den Raum gestellt habe sondern tatsächlich auch noch begründet habe. Von daher brauchst du da gar nicht mit irgendwelchen Unterschieden zu kommen, über die bin ich mir bewusst - kannst ja mal den gesamten Post von mir durchlesen. Ich hab nichts gegen [i]gute[/i] Friedhofsbilder, nur gibt es davon verschwindend wenige in einem gruftschwarzen Meer an miserablen Aufnahmen. Vielleicht kann ich auch nur recht wenig mit EDIT: Ach ja, das zweite Bild das du verlinkt hast ist übrigens kein Friedhof. . |
| Blackmagic_lord | Jep hast recht ist auch kein Friedhof mhm komisch habe doch... na egal nehmen wir halt das. [URL=http://view.stern.de/fc/keyword/Infrarot/?pos=66&order=OrderNumber]http://view.stern.de/fc/keyword/Infrarot/?pos=66&order=OrderNumber[/URL] Gruß BML |
| plaizir | Und was ist deiner Meinung nach daran jetzt 'Kunst'? Uuuuh, ein toller Blickwinkel. Die Komposition ist - für mich! - langweilig, bekannt und nicht besonders aufwändig. Die eigentliche Kunst die in diesem Bild steckt ist die der Person, die die Statue/ das Grabmal geschaffen hat. Sich davor zu stellen und auf gut Glück mit der Kamera drauf zu halten ist ja wohl kein besonderer Verdienst... . |
| Blackmagic_lord | wenn du genau hin siehst hat sich da nicht einfach nur einer hingestellt und geknipst. Das ist ei IR Bild da gehört noch mehr dazu als nur auf den auslöser zu drücken. es geht auch fielmehr um die umgebung das Licht der Blätter usw. Mag zwar nicht das künstlerischste sein. Aber ich sehe schon bei dir beiße ich auf Granit. Ich gebe es auf. Gruß BML |
| gekitsu | ich befuerchte, du beisst nicht nur bei ihr auf granit. was ist an dem foto so toll? wie viel es an muehe gekostet hat, es zu fabrizieren, sagt nichts ueber seinen kuenstlerischen wert aus - dann waeren diese unmengen todlangweiliger bleistiftabzeichnungen von fotos ganz grosses kuenstlerisches kino... was soll an dem gezeigten foto besonders sein? gibt es da ueberhaupt irgendeine mitwirkung des kuenstlers dahinter zu erahnen? wenn ja, welche, dass sie sich dem betrachter so gekonnt vorenthaelt? auch technisch nicht unbedingt der brueller, der es in irgendeiner weise aus der masse von schnappschuessen herausheben wuerde. ein interessantes objekt kann durchaus reizvoll wirken, selbst wenn das foto nicht wirklich was taugt. bei friedhoefen kann halt dieser bonus nicht in anspruch genommen werden, weil jeder depp, der sich fuer gruftig genug haelt, eine masslose flut an friedhofsbildern produziert, so dass das thema reichlich abgegriffen und zu genuege behandelt ist. die einzige berechtigung, die ein friedhofsfoto noch haben kann, ist, wenn es als eigenstaendiges kunstwerk dastehen kann. und das sehe ich eben nicht. was bleibt ist technischer (infrarotfilter, uuuuuh) wie thematischer (grabstein, uuuuuh) manierismus ohne jegliche inhaltliche fuellung. |
| Wasserlilie | Aber die Statue ist wunderschön. :) Ich mag Bilder von Engelsstatuen, etc. Habe auch nur was gegen "Poserpupser" auf Gräbern. Das Engelsbild finde ich gar nicht mal so schlecht gemacht, ist für mich keine wahre Kunst, aber schon gut gemacht. Gibt viel Schlimmeres (auch ohne Nackedeis und Trauermienen). Ich gebe Plaizir da schon recht, aber das bezieht sich nicht nur auf Friedhöfe, sondern gilt auch für Wälder, alte Fabriken, etc. In der Gothic-Szene gibt's halt besonders viele unverstandene Künstler. Und die brauchen Nörgler wie uns, damit sie sich auch weiterhin schön unverstanden von der Welt fühlen können und da helfe ich doch gern. :D |
| Trauerwesen | Ich finde auch, dass Friedhöfe eine tolle HIntergrundkulisse darstellen können, will da auch schon sehr lange Fotos machen. Dazu braucht man natürlich den richtigen Friedhof, und es sind ja weniger die Gräber, die reizen, sondern doch mehr die Bauten usw. Klischeehaft mag es sein, aber eine "gruftigere" Kulisse kann ich mir kaum vorstellen, und je nachdem was es für Fotos sind, kann es wunderbar passen. Ob das Bild dann was taugt, liegt immer noch am Model, dem Fotografen und den Posen usw. Aber wenn das hinhaut, kann doch was gutes draus werden. (edit: Und wenn man auf ein Model verzichtet, kommt es eben auch auf das Motiv und die Umsetzung an). Natürlich wenn man eben nichts verwüstet usw, sondern die Toten dort mit Respekt "behandelt", aber das sollte ja selbstverständlich sein. |