| FallenSisko | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mahsheed [/i] [B]Übrigens sehe ich die Beschäftigung mit der Suche nach Antworten auf exestenzielle Fragen wie die nach dem Tod und was ihm folgen könnte, als überhaupt nicht beunruhigend und in keinster Weise deprimierend an. Ich begreife es eher als Indiz dafür, sich nach grundlegenden, Sachen zu fragen. Und für die Suche eines nicht wackligen Fundamentes eines möglichen Anfangs. Um sich seiner selbst bewusst zu bleiben oder zu werden, als den Versuch einer Ordnung. [/B][/QUOTE] Wir leben in einer Zeit der Bewußtwerdung. Wir stellen fest das Gott eine große Lüge war. Der Himmel wartet nicht auf uns nach dem Tod, sondern nur die Würmer. Unser Planet ist unwichtig im großen Spiel der Galaxien. Der Mensch und der Rest der Natur entwickelte sich aus einer schleimigen Ursuppe... etc. Mit diesen Wissen wurde uns der Boden unter den Füßen wegegzogen. Darum müssen wir uns ein neues Fundament bauen. Ein Fundament auf dem es sich lohnt zu leben. Nun womit fangen wir an... Liebe und Freundschaft? Nein den das ist zu vergänglich... Religion? Nein danke...steht nicht zur Diskussion. Der Verstand. Wir benutzen den Verstand. Den er ist ein fester Bauteil für das Fundament. Aber das alleine reicht nicht. Wie nun weiter? P.S. Mit "Wir" meine ich im Grunde genommen mich und gleichdenkende, da ich nicht für andere sprechen kann und meine Sicht der Dinge nicht für die einzig wahre halte. |
| Blackadder | Wie wäre es mit Wissenschaft, die ja mittlerweile grösstenteils ohnehin religiösen Glauben ablöst? Passt prima zum Verstand... Beste Wünsche, BLACKADDER |
| FallenSisko | Das hat uns doch in diese Situation gebracht. Nichts gegen die Wissenschaft, aber was kann da noch von ihr kommen? Außer weitere Beweise für die Unwichtigkeit des einzelnens. |
| ginkgothian | [QUOTE]Wir stellen fest das Gott eine große Lüge war. [/QUOTE] Wir stellen fest, das du entwas für uns alle feststellst und uns somit etwas unterstellst ;) Gerade weil es schwer ist einen Ersatz zu finden, hat es seine vorteile an einer Religion festzuhalten |
| Blackadder | [QUOTE][i]Original geschrieben von FallenSisko [/i] [B]Das hat uns doch in diese Situation gebracht. Nichts gegen die Wissenschaft, aber was kann da noch von ihr kommen? Außer weitere Beweise für die Unwichtigkeit des einzelnens. [/B][/QUOTE] Aber wenn die Nichgtigkeit unseres Seins beweisbar ist, was würde uns ein erfundenes Fundament bringen, das von vorneherein zum Einsturz verdammt ist, eben weil wir keinen Sinn haben? Weil wir leben, dann sterben...und fort sind? Wenn das alles ist? Mathematische Formeln und elementare Teilchen, Botenstoffe und elektrische Impulse, wenn es tatsächlich keinen tieferen Sinn und keine höhere Macht gibt, schlicht und ergreifend nur den Zustand Existenz als ultimative Finallösung in dem jeder einzelne seinen eigenen persönlichen Sinn finden muss fernab jeder "religiösen" Gemeinschaft? Wenn der einzelne tatsächlich unwichtig ist, nach kosmischen Maßstäben? Was bringt da ein Fundament, das widerlegt werden kann? BEste Wünsche, BLACKADDER |
| FallenSisko | @ginkgothian Danke. Hab das intro mal ein bißerl verschlimmbessert in der Hoffnung das sich der Thread gut entwickelt und ich was lernen darf. ;) |
| FallenSisko | [QUOTE][i]Original geschrieben von Blackadder [/i] [B] Aber wenn die Nichgtigkeit unseres Seins beweisbar ist, was würde uns ein erfundenes Fundament bringen, das von vorneherein zum Einsturz verdammt ist, eben weil wir keinen Sinn haben?[/B][/QUOTE] Das ist der springende Punkt. Dieses Fundament soll fest und nicht wiederlegbar sein. Und das ist das schwierige... |
| Blackadder | [QUOTE][i]Original geschrieben von FallenSisko [/i] [B]Das ist der springende Punkt. Dieses Fundament soll fest und nicht wiederlegbar sein. Und das ist das schwierige... [/B][/QUOTE] Das ist unmöglich.... .....von meiner Warte aus gesehen, zumindest. Jedes Fundament bröckelt irgendwann....selbst die katholische Kirche, die bis vor kurzem noch als unumstürzbar galt. Nehmt Geld....das besitzt irgendwie immer wert.... :( Beste Wünsche, BLACKADDER |
| FallenSisko | *Brummelt vor sich hin "...bin nicht die katholische Kirche" und legt einen großen Stein, auf dem "Verstand" gekritzelt steht, hin.* So isn Anfang... |
| Blackadder | FallenSisko, aber der Verstand ist es doch letzten Endes, der uns die Nichtigkeit des Seins vor Augen geführt hat...oder führen wird...oder nicht? *kopfkratz* Beste Wünsche, BLACKADDER |
| FallenSisko | Hmmm... ich glaube "Verstand" kann man nicht positiv oder negativ bewerten. Verstand ist nur ein Hilfsmittel. Aber es ist ein Hilfmittel das uns weiterbringt. Und wenn uns der Verstand mal in eine Sackgasse führt, dann erkennt er das und führt uns aus dieser auch wieder heraus. Na das ist doch schon mal was oder? |
| Blackadder | Stimm wohl...ich glaube wohl einfach nicht an ewige Werte... Eben weil alles vergänglich ist.... Passt "Toleranz" zu deinem FUndament? "Respekt"? Etwas in diese Richtung? Beste Wünsche, BLACKADDER |
| unquiet grave | wenn du nach einem fundament suchen willst, musst du tief graben. der mensch muss erstmal zu dem punkt kommen, seine menschlichkeit zu verstehen und darauf seine vernunft aufzubauen. dann wird der mensch feststellen, dass sein körper, seine triebe, seine emotionen - also praktisch die gesamte menschlichkeit - ein schutzanzug(oder auch entwicklungshilfe, habe da noch mehr theorien) für diese welt ist, welcher leider die wirkung eines zu engen käfigs hat. was ich sagen will ist, je tiefer du zum fundament vorstößt, desto mehr ziehst du dir den boden der angenehmlichkeit unter den füßen hinweg. hm.. vielleicht ist es wirklich der zustand der maximalen unmenschlichkeit, der das fundament ist, auf jeden fall viel schmerz. |
| SEIROMEM | Fundament? hmmm.. für mich bildet es sich aus einer bunten Mischung, Liebe & Freundschaft ist nicht vergänglich, sie bleibt m.E. bestehen, betreibt sozusagen Seelenwanderung. Doch das ist wohl hier weniger das Thema. Als Bestandteile des Fundament des Lebens könnte ich mir vorstellen: die Erkenntnisse, Erfahrungen und Entscheidungen, die aus den Erlebnissen resultieren als auch die möglichen Wege, die man sich für die Zukunft vorstellen könnte, zu gehen. Eine Mischung aus Verstand & Gefühlen... stimme da unquiet grave zu. Je tiefer man gräbt, desto schmerzhafter könnte es werden.. Gruß SEIROMEM |
| Désenchantée | Hallo allerseits! Nun, ich glaube, das Problem an naturwissenschaftlichen Fragen ist, daß ich nie etwas anderes als eine naturwissenschaftliche Antwort erhalten werde. Mit viel Mühe, Forschung und Glück kann ich dann vielleicht nach Jahren erklären, was auf stofflicher Ebene vor sich geht ... (sofern man es mich sagen läßt - aber das ist eine andere Geschichte) ... die Frage nach dem "Sinn", dem "Warum" bleibt jedoch völlig außenvor! Zum Stichwort "Fundament" ... ich glaube nicht, daß wir es außerhalb uns selbst suchen müssen. Wir tragen alle schon soetwas wie "Weltvorstellungen" in uns, wir haben Prinzipien und Werte, die jeder von uns in seine eigene Wertehirachie eingliedert. Natürlichen prägen uns auch Gesellschaft, Freunde, Umfeld etc. ... aber was ist falsch daran, etwas, das man gutheißt und vor sich selbst verantworten kann, anzunehmen?!; wir können uns all diesen psychosozialen Determinanten ohnehin nicht entziehen ... Ich will nicht sagen, daß Fragen nach dem Sinn des Lebens müßig oder überflüssig sind, - im Gegenteil! - ich denke allerdings, daß sie uns im Hinblick auf ein "Fundament" nicht weiterbringen ... Weiter bringt uns meiner Meinung nach eher ein kritisches "Warum" zu uns selbst, etwa: "Warum tue ich das, welches sind meine Beweggründe?" .... oder "Warum sagt mein Herz in diesem Fall etwas anderes als mein Verstand" .... Wer sich derartige Fragen ehrlich stellt, dem sind Rückschlüsse auf seine Wertehirachie, seine Prinzipien, sein Fundament möglich, dem stehen die Möglichkeiten offen, gegebenenfalls diese Hirachie auch neu zu gewichten, wenn es aus irgendeiner neuen Erfahrung heraus angemessen scheint ... Wir Menschen sind "fließende Wesen", wir entwickeln uns weiter: "Der denkende Mensch ändert seine Meinung" sagte Goethe einmal ... Die Suche nach einem "Fundament" darf diese Tatsache niemals außer Acht lassen, sonst geschieht paradoxerweise genau das Gegenteil dessen, was wir anstreben: wir verunsichern uns, weil wir uns im Geiste auf etwas vages festlegen, uns daran klammern und in der Realität feststellen müssen, daß dieses Gerüst angesichts unseres Handelns und unserer neugewonnen Erfahrungen nicht haltbar ist! Ich fürchte, wir Menschen mit unserem beschränkten Verstand müssen erkennen, daß alles sich ewig wandelt ... inklusive uns selbst ... Grüße, Dé ** |
| Blackadder | Ich denke, ehrlrich gesagt, auch eher, das es unmöglich ist etwas "in Stein zu meisseln", den einmal festgelegt sind diese Werte nicht oder nur schwer wandelbar. Diese Welt ändert sich mittlerweile jedoch immer schlimmer, so das es fast unmöglich ist, ein Fundament zu legen, das immer Gültigkeit besitzt. Die Welt wandelt sich mit neuen Erkenntnissen und Lehren...wir müssen uns, um darin bestehen zu können, zwangsläufig mitwandeln und uns sogar anpassen, so ärgerlich das auch ist. Mir persönlich hat ein wissenschaftliches Weltbild keine Angst gemacht,ich finde es sogar faszinierend, die ganzen Abläufe in der NAtur und vor allem im Weltall ansatzweise zu begreifen und nachvollziehen....das meine eigene Person im Vergleich dazu auf ein Minimum reduziert wird, kann ich ganz gut verkraften. Werte verfallen, wenn die Geschichte sich ändert, weil immer alles im Fluß ist. Vor hundert Jahren hatten die Menschen ein Fundament...sie glaubten zu wissen wo sie stehen und wie alles funktioniert und zusammenhängt. Vor ein paar Jahrhunderten gründete ein Fundament in dem Wissen, das die Erde eine Scheibe ist und der Mensch niemals diesen Planeten verlassen kann. "Glauben" war einmal das Fundament...heute heisst es "Wissen" oder "WIssen suchen".... Beste Wünsche, BLACKADDER |
| kelaino | mhm... vielleicht... da alle anders sind... alle in ihrem denken, glauben, wissen, vermuten unterschiedlich sind und ihre "füße auf verschiedenen (ab)gründen stehen und wanken" braucht es kein einheitliches fundament... eher die kraft, sich in der sinnlosigkeit einen individuellen ankerpunkt zu suchen... sie für seine existenz etwas zu suchen, vielleicht auch erst zu schaffen, was einen hält... und vor dem freien fall bewahrt. sei es liebe und freundschaft, ideologie, religion, wissenschaft... wenn wir nichts finden... außer die erkenntnis der sinnlosigkeit in allem anderen... müssen wir uns einen sinn geben. sonst könnten wir direkt diese welt verlassen. und das einheitliche, was immer da ist? "tote", also leblose, unbewußte materie... und leben, das entsteht, vegetiert und zu grunde geht... und wieder neu entsteht... ein wechselspiel, ein kreislauf... der die "sinnlosigkeit" für den einzelnen als teil des alls widerspiegelt... und die notwendigkeit, sich selbst etwas zu suchen... damit man sich nicht im kreislauf verliert... oder der kreislauf irgendwann als tote materie zum stillstand kommt. kel |
| Désenchantée | Welchen "Sinn" hast du deinem Leben gegeben, kel?! ... nicht böse sein, aber ich finde das etwas hochgestochen formuliert ... Grüße, Dé ** |
| FallenSisko | [QUOTE][i]Original geschrieben von kelaino [/i] [B]vermuten unterschiedlich sind und ihre "füße auf verschiedenen (ab)gründen stehen und wanken" braucht es kein einheitliches fundament... eher die kraft, sich in der sinnlosigkeit einen individuellen ankerpunkt zu suchen... [/B][/QUOTE] Die Alternative kenn ich. Für mich sieht es aber wie Flucht aus. Bevor ich auch anfange zu rennen wie die anderen, will ich erst mal nachdenken, ob es nicht einen anderen Weg gibt. Ich bin nicht so der spontane Typ. ;) Es kommt mir aber etwas anderes in den Sinn. Es ist so schwer ein Fundament zu bauen, da alle Dinge fließen. Alles verändert sich ständig. Liebe, Freundschaft, Job... Wenn man sich nun diesem Fluss hingibt und mitfließt. Bildet der ständige Fluss dann nicht auch ein Teil des Fundamentes worauf man sich neben dem Verstand verlassen kann?! @Désenchantée "psychosozialen Determinanten" folge mal dem Link [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=6398[/url] :) |
| kelaino | meinen sinn... neugier und liebe... ich will sehen, was geschieht... versuchen zu verstehen (im kleinen... den man kann nur winzige bruchteile anvisieren und "abtasten"...) und andere, die ich liebe und gerne habe, irgendwie ein stückchen glücklich zu machen... und lasse mich gerne in dem treiben, was ich zurückerhalte. ich habe keinen zugang zur religion... also finde ich ihn dort nicht... ebenso in der wissenschaft alleine... für vieles (oder besser so einiges) bin ich zu dumm... wiederrum vieles ist mir in seiner logik klar... und ich nehme es an... doch meine gefühle dominieren bei weitem... es ist schöner, das gefühl an sich als sinn an zu sehen, als das wissen, das es lediglich endorphine sind... |
| kelaino | [QUOTE][i]Original geschrieben von FallenSisko [/i] [B] Alles verändert sich ständig. Liebe, Freundschaft, Job... Wenn man sich nun diesem Fluss hingibt und mitfließt. Bildet der ständige Fluss dann nicht auch ein Teil des Fundamentes worauf man sich neben dem Verstand verlassen kann?! [/B][/QUOTE] ... etwas das sich ständig wandelt, wie soll es ein "fundament" ergeben? ist das fließen mit den gegebenheiten der zeit so synchron wie der wandel in einem selbst, das es harmonieren könnte? das man quasi wieder festen grund unter den füßen hat? wenn alles gleichmäßig, im einklang ist... wo bleibt dann auch der ansatz, überhaupt etwas als "fluß" zu erkennen? ist es dann nicht eher ein trendiges stagnieren? und ist es erstrebenswert? vielleicht bequem, ja. muss man sich nicht eher mit einer hand in die lichtschranke der tür des gerade abfahrenden zuges begeben, um einen moment "festzuhalten", bei dem man beginnt, sich wieder neu zu orientieren? also wieder einen anker schaffen, der einen für einen augenblick (im wandel der zeit) zurückwirft, um die gegebenheiten "zu verdauen"... |
| unquiet grave | [QUOTE][i]Original geschrieben von Blackadder [/i] [B] [...]das meine eigene Person im Vergleich dazu auf ein Minimum reduziert wird, kann ich ganz gut verkraften.[...] [/B][/QUOTE] Der Mensch hat das Potential das Universum zu vernichten, aber kann an einem Mückenstich sterben. |
| FallenSisko | [QUOTE][i]Original geschrieben von kelaino [/i] [B] ... etwas das sich ständig wandelt, wie soll es ein "fundament" ergeben? ist das fließen mit den gegebenheiten der zeit so synchron wie der wandel in einem selbst, das es harmonieren könnte? [/B][/QUOTE] Nein. Es ist nicht synchron. Aber es fließt trotzdem. In dieser Hinsicht hab ich ja schon etwas gelernt in diesem Thread. Also ist es die ureigeinste Natur des Menschens sich treiben zu lassen. Früher gab es die Lüge das wir auf einem festen Fundament stehen. Gott.. Himmel.. Hölle.. Erde ist der Mittelpunkt von allem. Aber das war ja ein Trugschluß. Nun müßen wir lernen uns treiben zu lassen und ein bißchen zu schwimmen. Und das lernen und teilweise noch nicht können des obigen, macht die Depression dieses Zeitalters aus. [QUOTE][i]Original geschrieben von kelaino [/i] [B] muss man sich nicht eher mit einer hand in die lichtschranke der tür des gerade abfahrenden zuges begeben, um einen moment "festzuhalten", bei dem man beginnt, sich wieder neu zu orientieren? also wieder einen anker schaffen, der einen für einen augenblick (im wandel der zeit) zurückwirft, um die gegebenheiten "zu verdauen"... [/B][/QUOTE] nochmal langsam bitte... ;) |
| Blackadder | [QUOTE][i]Original geschrieben von unquiet grave [/i] [B]Der Mensch hat das Potential das Universum zu vernichten, aber kann an einem Mückenstich sterben. [/B][QUOTE] Das "Universum" vielleicht nicht so direkt...sooooo gut sind wir dann doch nicht...beschränken wir uns auf diesen Planeten oder höchstens unsere umliegende planetare Nachbarschaft. Beste Wünsche, BLACKADDER |
| unquiet grave | [QUOTE][i]Original geschrieben von Blackadder [/i] [B][QUOTE][i]Original geschrieben von unquiet grave [/i] [B]Der Mensch hat das Potential das Universum zu vernichten, aber kann an einem Mückenstich sterben. [/B][QUOTE] Das "Universum" vielleicht nicht so direkt...sooooo gut sind wir dann doch nicht...beschränken wir uns auf diesen Planeten oder höchstens unsere umliegende planetare Nachbarschaft. Beste Wünsche, BLACKADDER [/B][/QUOTE] wie auch immer, ich bin trotzdem der meinung, dass das potential für das universum reicht. ;) ich wollte nur ausdrücken, dass du trotz der wissenschaftlichen entdeckungen mitnichten unwichtig bist, trotz der fragilität des menschseins. |
| Fearo | Hallo, ich denke nicht, daß wir uns selber den Boden unter den Füßen weg ziehen, wenn man hinterfragt und sich diese Fragen selbst beantwortet! Im Gegenteil...ist es nicht gerade SO, daß man den Boden nur mehr erleuchtet?...Je mehr Fragen man doch stellt, und diese dann auch noch beantwortet. desto klarer wird er doch nur...wir stellen fest, fast real, was irreal ist...wir stellen fest, was wahr, was erlogen ist! Man offenbart sich selbst doch nur das System in dem man selber lebt und seit Jahrhunderten lebt! Das einzige, was meiner Meinung nach passiert...ist doch nur, daß wir verstehen...und uns selber mehr bewußt werden, was alles um uns herum passiert und wozu! Du fragst nach einem Fundament...dein Bewußtsein...ist dein Fundament...deine Wahrnehmung...dein Empfinden...das alleinige Sein...du kannst es durch fast alles ersetzen...(finde ich) Du offenbarst das System und als Folge schaffst du dir dein eigenes "System"...der Wahrheit...und der Ehrlichkeit... Viele liebe Grüße - Fearolife WAHRHEIT...auch nur eine uns immer wieder vorgegaukelte Lüge |
| FallenSisko | Was erkennst du denn? Die Wahrheit. Und das reißt dir nicht den Boden unter den Füßen weg? Schau mal ins "Hospital er Traurigkeit", sind das nicht alles Symptome dieser Wahrheit? |
| Fearo | Ich kenne nicht viel...ich weiß, wie es mir geht...in dem Moment, wo man den Boden "erleuchtet" ist er klarer...aber durchaus ist es dann für viele nicht einfach! Ich kenne das Hospital der Traurigkeit...ich kenne auch ne ganze Menge anderer Foren...im Übrigen findet man mich selber oft da! ...ich selber hab Depressionen...*grübel* Was willst du mir sagen!? Ich habe nur meine Meinung kundgetan?...und wenn die hier nicht erwünscht ist, dann kann ich es auch gleich bleiben lassen! ICH denke so...und es ist meine Meinung, die ich niemandem aufzwingen will...lediglich darstellen möchte! PARDON |
| FallenSisko | *reinhops* Sorry. Du hast die meine Worte negativ ausgelegt. Sie waren aber rein positiv gemeint und nicht als Angriff auf deine Person gedacht. Eildieweil ich deine Meinung respektiere und ich nicht behaupte Recht zu haben. Ich gebe nur den jetztigen Stand meines Denkens wieder. Ok?! ;) |
| Fearo | :) jupp, ok! Ich habs ein wenig zu sehr auf mich bezogen, denk ich! Hakuna matata! Also, sorry auch von meiner Seite! ...Gesellschaft und das System zur "Erhaltung" der Gesellschaft...zwei verschieden Dinge...doch ineinander verknotet bishin zum Absterben...und das Individuum stirbt Grüße Fearo |
| Blackadder | [QUOTE][i]Original geschrieben von unquiet grave [/i] [B] wie auch immer, ich bin trotzdem der meinung, dass das potential für das universum reicht. ;) ich wollte nur ausdrücken, dass du trotz der wissenschaftlichen entdeckungen mitnichten unwichtig bist, trotz der fragilität des menschseins. [/B][/QUOTE] :D Das Potential reicht wahrscheinlich für drei Universen....*g* Mit unwichtig meinte ich auch eher den Gesamtkontext in Hinblick auf universellen SInn....im grossen Maßstab betrachtet ist ein einzelnes Lebenfür die Existenz des Gesamtkonstruktes erstaunlich unwichtig. Wenn ich jetzt gleich vom Klavier erschlagen werde wird es keiner mitkriegen und die Welt dreht sich weiter....gleich ob ich einen Sinn gehabt hätte oder nicht. Ideale gibt es so viele wie Menschen...ebenso auch Sachen, an die einer glaubt. Auch Wahrheiten sind nichts universelles, allgemeingültiges. Und wenn es die Wahrheit ist, das wir wissenschaftlich erklärbar sind...kann auch das schönste Fundament diese Erkenntnis nicht beschönigen oder ändern. BEste Wünsche, BLACKADDER |
| FallenSisko | [QUOTE][i]Original geschrieben von Blackadder [/i] [B] Wenn ich jetzt gleich vom Klavier erschlagen werde wird es keiner mitkriegen .... [/B][/QUOTE] Nu geh mal nicht so hart mit dir ins Gericht. Der Klavierbesitzer wurde schon bei diesem Unglück trauern ;) [QUOTE][i]Original geschrieben von Blackadder [/i] [B] Und wenn es die Wahrheit ist, das wir wissenschaftlich erklärbar sind...kann auch das schönste Fundament diese Erkenntnis nicht beschönigen oder ändern. [/B][/QUOTE] Tja und nun? |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von kelaino [/i] [B]... etwas das sich ständig wandelt, wie soll es ein "fundament" ergeben? ist das fließen mit den gegebenheiten der zeit so synchron wie der wandel in einem selbst, das es harmonieren könnte? das man quasi wieder festen grund unter den füßen hat?[/B][/QUOTE] Ich denke, das Optimum ist erreicht, wenn wir einigermaßen synchron mit der übrigen Natur sind. Unser Denken könnte uns dabei helfen, möglichst frühzeitig zu erkennen, wohin die Reise geht und uns auf Veränderungen rechtzeitig vorzubereiten. Leider haben wir es bisher nur geschafft, schneller als die übrige Natur zu werden, aber wir haben es nicht geschafft, weiter zu schauen, um rechtzeitig reagieren zu können. Umgekehrt wäre es wohl besser: nicht unbedingt schneller sein zu wollen als die Natur, dafür aber weiter vorauszublicken. [QUOTE][B] wenn alles gleichmäßig, im einklang ist... wo bleibt dann auch der ansatz, überhaupt etwas als "fluß" zu erkennen? ist es dann nicht eher ein trendiges stagnieren? und ist es erstrebenswert? vielleicht bequem, ja.[/B][/QUOTE] Unser Denken ermöglicht es uns, zu erkennen, daß wir in einem Fluß leben, auch wenn es uns als Stillstand erscheint. Und da dieser Fluß nie anhält, und wir auch nicht vorher wissen wohin er führt, werden wir immer aufpassen müssen, nicht an Klippen zu zerschellen oder unterzugehen. Im Moment haben wir aber nichts anderes zu tun als uns rumzustreiten, wer denn nun "Der Chef" auf dem Boot ist und uns allerlei unnützen Kram auf unser Boot zu laden, und damit die Gefahr zu vergrößern, daß unser Boot umkippt oder untergeht. [QUOTE][B]muss man sich nicht eher mit einer hand in die lichtschranke der tür des gerade abfahrenden zuges begeben, um einen moment "festzuhalten", bei dem man beginnt, sich wieder neu zu orientieren? also wieder einen anker schaffen, der einen für einen augenblick (im wandel der zeit) zurückwirft, um die gegebenheiten "zu verdauen"... [/B][/QUOTE] Dabei besteht die Gefahr, das Boot zu zerreißen. Stillstand und Umkehr gibt es nicht. Ich glaube, das Beste, was wir tun können ist, unsere Geschwindigkeit dem Fluß der Natur anzupassen und gleichzeitig zu lernen, immer weiter vorauszuschauen, um auf Veränderungen rechtzeitig reagieren zu können. Wir sollten überlegen, was wir auf unserem Boot wirklich brauchen und uns mehr darauf konzentrieren, möglichst weit vorausschauen zu können und unser Boot sicherer zu machen. Dabei sollte jeder das machen, was er am besten kann und was ihn ausfüllt. TP |
| FallenSisko | Ich stimme voll mit dir überein. Nur mit einer Sache nicht. Wir sitzen nicht alle in einem Boot. Jeder schwimmt, paddelt oder trudelt alleine in dem Strom des Lebens. Ab und zu tauchen Klippen auf und welche sterben. Aber das bekommen wir nur einen Augenblick mit, da wir sofort weitergerissen werden. Der Strom ist so schnell das wir nur kurz vor einer Klippe reagieren können. Einmal unachtsam und man zerschellt und geht unter. Ist das jetzt zu stark in Metaphern ausgedrückt? So oder so. Genau aber diese Sicht der Dinge, erklärt warum es keine festen Halt gibt. Es ist ganz einfach nicht die Natur der Dinge. Denn alles fließt. Alles ist vergänglich. Und das zu begreifen und zu aktzeptieren ist sehr schwer. Ich glaube nicht das es irgendwo einen Menschen gibt der das kann. Aber wir haben ja noch die Evolution. Es wäre wohl der nächste evolutionäre Schritt der geistigen Entwicklung des Menschens. |