| ToterEngel | Hi, Mich würde mal interesieren wie andere darüber denken.Was glaubt ihr ist Gott?Wenn es überhaupt einen gibt heisst das (nicht falsch verstehen ich bin KEIN Satanist, ich habe nur meinen glauben schon lange verloren).Wie stellt ihr euch ihn vor als wabernde Lichtgestalt oder als weisen alten Mann oder einfach gestaltlos?Freue mich über antworten [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img] ------------------ ...schwarze schwingen tragen den schmerz durch die nacht... |
| Aina | Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist... 2.Mose 20,4 |
| ToterEngel | Hi, na ja klar so stehts in der Bibel aber irgendeine Vorstellung muss mann davon doch haben ------------------ ...schwarze schwingen tragen den schmerz durch die nacht... |
| Aina | @ ToterEngel Klar, der Mensch ist eben so unvollkommen, dass sich seine Vorstellungkraft an irgendetwas haften muss. Das Zitat fiel mir in dem Moment nur ein. @ all Auch wenn des dem christlichen Monotheismus oder der Dreifaltigkeit widerspricht, ich habe eher ein Pantheistisches Weltbild. Gott ist fuer mich keine wissende Person, kein "Ich" wie der Mensch eins ist. Gott geht in der Natur auf, ist eine unpersönliche geistige Kraft, die mit dem Weltganzen letztendlich identisch ist. Gott ist überall und in allem, was vorhanden ist: Gut und Böse, der Kosmos, die Natur, alle Lebewesen und jeder Mensch. Gruss Aina |
| Azaellrog | Nun ja, falls es einen Gott gibt, sollte man bedenken daß unsere Vorstellungskraft sehr beschränkt ist. Ich selber glaube allerdings an keinen Gott. Bin eher der Ansicht daß jeder Mensch sein eigener Gott ist. Fähig zu denken, zu handeln und die Konequenzen zu empfangen. |
| Docre | Hey, ich fand das Thema echt interressant,und wollte jetzt hier auch meinen Senf dazu geben.Doch Azaellrog hat mir meine Gedanken dazu schon vorweg genommen. Ich bin auch der Meinung, daß ich mein Gott bin, und jeder andere sein eigener. |
| lukael | Dazu eine kleine interessante Geschichte: Als ich in der Oberstufe war saß ich in meinem English LK neben nem Mädel von der "Freien Christengemeinde".( Ich driftete Gerade vom Atheismus ins Keltentum ) Diese war extrem hart in ihrem Glauben und hatte sogar mit unserem Religionslehrer ( auch Christ nicht nur Lehrer ) riesig Streit. Jedenfalls hatte ich neben der Abneigung ihr gegenüber auch gehörig Respekt. Durch diesen Respekt ( ist vielleicht das falsche Wort dafür ) hatte ich mir über einen langen Zeitraum eine geistige Barriere ihr gegenüber aufgebaut. Eines Tages hatte ich Probleme mit meiner Leber ( scheiß Kiffen ), sie erfuhr da irgendwie davon und hat mir versprochen für mich zu beten. Ansich eine sehr nette Geste, doch ich habe es dankend aber energisch abgelehnt, ihr es fast verboten. Selber Tag des abends spürte ich in meiner Brust einen reißenden Schmerz und bekam fast keine Luft mehr, das war um exakt halb acht. Ich hatte schon meine Theorien.... Am nächsten morgen in der Schulestrafte ich sie mit meinen bösesten Blicken ( ich habs zumindest versucht ) und sie meinte: "Alles in Ordnung? ich habe gestern für dich gebetet..." Meine Antwort war in etwa "Ich weiß! gestern Abend um halb acht, wenn du das nochmal gegen meinen Wunsch tust....[hier folgen Drohungen und andere Dinge die ich hier nicht wiederholen will]" Ihr Blick war einfach unbeschreiblich... Erst völlig kraftlos, am Boden zerschmettert, dann als ob sie eine Aura des guten umgeben würde, sowohl Bestätigung und Selbstsicherheit als auch Mitleid oder sowas ähnliches, des sie mir Schmerzen zugefügt hatt...irgendwie wußte sie daß... Ich persönlich glaube nicht an Gott, oder wie auch immer Dieses Wesen heißen mag. Ich glaube an Energie... Energie die Omnipresent ist, und die man mit seinem Willen kontrollieren kann. Wie man das macht muß jeder für sich selber herrausfinden. Ich denke das die Götter und anderen heiligen Viecher die so existieren, Foki sind für die Menschen, die glauben... |
| lukael | achja....auch ich bin kein Satanist.... |
| Aina | Wieso eigentlich immer der Nachtrag: "ich bin kein Satanist"? Das klingt ja, als waeren Menschen, die nicht an Gott glauben normalerweise Satanisten. Etwas verwundert, Aina |
| decay73 | mal ne dumme (?) frage: jemand, der nicht an gott glaubt, kann doch eigentlich auch nicht an satan glauben, da der satan doch eine "erfindung" der religion ist. das gegenstück zu gott?!? wenn ich falsch liege, klärt mich doch bitte auf... ~decay~ |
| Nightingale | Fuer mich ist Gott eine riesengrosse Entschuldigung, fuer all das Leben, welches auf dieser unserer Erde existiert. Gott ist in jedem Blatt eines Baums, in jedem Wassertropfen. Gott ist fuer mich das Leben/Existieren allgemein. ------------------ Sein oder nicht sein? Das ist hier die Frage. |
| lukael | Das mit dem Satanisten war einfach so ein Standardkommentar...sorry Klar, damit ich an Satan glaube müsste ich ja prinzipiell schon mal Christ sein, aber hier kann man wieder mal eine dieser Grundsatzdiskussionen über Neo-Satanismus a la LaVey oder Crowley anbrechen... |
| Doomster | Ich glaube an Gott, aber nicht an die Kirche. |
| FallenSisko | Zitat: |
| GreenMilan | Scheint wohl wirklich so zu sein, dass alle mehr oder weniger an das selbe glauben. Der große Unterschied liegt wohl eher in dem Glauben an das "danach". Was wird sein wenn ich tot bin? Ich denke, darin weichen die Meinungen (Glaube) sehr viel weiter auseinander. (Zumal ich fest daran glaube, dass jedem das nach seinem Tod wiederfahren wird, woran er sein Leben lang geglaubt hat...) GreenMilan |
| Nightingale | @Siko Wie kommst Du darauf, dass wir alle an das Gleiche glauben? Ich fuer meinen Teil glaube nicht an den Gott, wie er in der Bibel steht. Denn dort ist er menschlich, zumindest traegt er menschliche Zuege. Ich glaube nicht, dass Gott eine Gestalt hat oder dass er auf uns herabsieht und auf uns aufpasst. Ich bin keine Kreationistin. ich glaube nicht daran, dass Gott alles geschaffen hat. Im laufe von Jahrmillionen ist alles entstanden. Das Leben hat mit Gott nichts zu tun. Gott ist NUR in den Koepfen der Menschen. ------------------ Sein oder nicht sein? Das ist hier die Frage. |
| GreenMilan | Gott, Natur, Evolution, Zufall... Alles das gleiche mit verschiedenen Namen. Irgendetwas gab den Anstoß dazu, dass das Leben wie wir es heute kennen entstanden ist. In sofern glaube ich an "Gott". Aber nix mit altem gütigem Mann im Himmel, der seine Schäfchenwolken zählt... [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img] GreenMilan |
| Aina | @ Fallen Sisko Zumindest spielt bei diesem "Gottesbild" keine Rolle, wie jemand seinen Gott nennt, Toran, Allah, Jahwe, Krishna oder Brahma, alles ist zu akzepieren. Niemand muss wegen seiner Religion verfolgt werden oder Kriege fuehren. Aber alle anderen Glaubensfragen sind sehr unterschiedlich. Ein Gottesbild macht nicht lange keine Religion. Leider heisst an das Gleiche zu glauben niemals zwangslaeufig, dass keiner verfolgt wird. Selbst die Juden haben die Christen jahrhunderte lang verfolgt. Und beide glauben an den exakt gleichen Gott und das gleiche Buch. Gruss Aina |
| FallenSisko | Zitat: |
| Nightingale | @Siko Ich wollte mit meiner Antwort ausdruecken, dass ich weder an den biblischen Gott, noch an Naturgoetter glaube. Ich gehoere keiner Religion an, deshalb habe ich auch nichts woran ich glauben kann.......ausser an die ausgleichende Gerechtigkeit. ------------------ Sein oder nicht sein? Das ist hier die Frage. |
| FallenSisko | Wenn Gott ein nicht körperliches Wesen ist. Also die Natur, das Universum und der Lauf der Dinge ist. Dann ist dieser Gott ansich das Universum/die Natur. Nun das wir alle Teil des Universums/der Natur sind, könnte ich dieses als Religion aktzeptieren. Das bringt mich zu der dieser Frage... Ist "Gott" nur ein Name und nicht existent? Oder besser gesagt ist "Gott", in Form des Universums, existent? Und da wir Teil des Universums sind, sind wir dann alle Teil Gottes? Ist dieser Gott intelligent? Diese Fragestellungen nehmen jetzt Ausmaße an, die ich nochmal überessen muß. Am besten mit Nudeln. *lecker* [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img] ------------------ anders als glücklich |
| Nightingale | Gott ist nicht existent. Darueberhinaus denke ich auch nicht, dass der Begriff Gott als Synonym fuer Universum bzw. Evolution genutzt werden sollte. ------------------ Sein oder nicht sein? Das ist hier die Frage. |
| FallenSisko | Zitat: |
| ToterEngel | Ich hab das deswegen gesagt weil (ich weiss es hört sich total hirnrissig an) es viel besonders hier in meiner Umgebung gibt die denken weil ich nicht an Gott glaube ich AUTOMATISCH Satanist sein muss das wollte ich nur von vornherein auschliesen.Na ja das ist mal wieder ein typisches beispiel der Medienhetze und der "Gehirnwäsche" durch die Eziehung die die Kirche macht ------------------ ...schwarze schwingen tragen den schmerz durch die nacht... http://www.toterengel.4xtc.de |
| transcosmos | gott ist ein menschliches konstrukt aus vier gründen heraus: -dem unvermögen dem zufall gegenüber -der angst vor verantwortung -der legitimation des menschlichen herrschaftsanspruchs über die welt -der ungewissheit über ein leben nach dem tod also schafft man sich eine übergeordnete instanz, die einem gottseidank wohlgesonnen ist und für einen den zufall beeinflussen kann, einem durch (10) ge- und unzählige verbote entscheidungen und verantwortung abnimmt und die menschheit glücklicherweise zur herrschenden spezies der welt ernannt hat. alles, was man dafür machen muss, ist sich zu gott zu bekennen, regelmäßig zu beten und sich rein zu kaufen. die kirche hat dabei die überaus praktische und gewinnbringende rolle des dolmetschers zwischen gott und den gläubigen inne. gott ist nichts anderes als eine praktische illusion, von menschen für menschen geschaffen. ein konstrukt unseres geistes. ich glaube nicht an gott, nicht an schicksal und somit auch nicht an satan. das ganze leben ist nur eine aneinanderreihung von wahrscheinlichkeiten. |
| MelancholyOne | Hi! Also meine Meiung zu "Gott": Die Bibel ist ein großes, sehr altes Märchenbuch. Gott und alles drum und dran, ist eine Erfindung irgendeines total kranken Hirnes vor zich Jahrhunderten. Es gibt keine Beweise für die ganze Entstehungsgeschichte, jedoch ein wissenschaftlicher Nachweis, dass es irgendwann mal einen Urknall gab und dadurch die Erde entstand, sich Lebewesen (Einzeller) gebildet haben und in den Jahrhunderten komplexere Lebesen bildeten... etc. (den ganzen Rest muß ich ja wohl nicht schreiben [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img] ) Naja aufjedenfall glaube ich nicht an Gott oder Satan... ok ich finde Satan interressant (Gott nicht, der ist langweilig [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img] ), aber seine existenz bezweifel ich trotzdem. Woran ich glaube ist aber, dass es mysteriöse, unerklärliche, "unbernatürliche" Kräfte gibt. Naja das sinde meine Gedaken zu dem Thema ! Dominus Infernus Vobiscum ! ------------------ [b][i]In darkness I trust, in magic I believe[/b][/i] |
| Aina | MelancholyOne, wieso fuehrst du hier den Urknall an? Als diese Theorie immer weiter bewiesen wurde, haben alle glaeubigen Menschen aufgehorcht und sich in ihrem Glauben bestaetigt gefuehlt. Denn das bedeutet, das Universum existiert nicht schon unendlich lange, sondern ist zu einem Zeitpunkt entstanden. Es stellt sich nun naemlich die Frage, was hat diesen Zeitpunkt verursacht, wenn es kein Gott war. Weder die Erkenntnisse der Physik, Astronomie noch der Evolution widersprechen bisher wirklich der Evolutionsgeschichte, wenn man bedenkt dass das, was in der Bibel oder anderen Schoepfungsgeschichten steht, kein Diktat Gottes ist (wie es manche Sekten annehmen) sondern bildhafte Weisheiten. Was meinst du mit Entstehungsgeschichte, die keiner kennt? Die Entstehung der verschiedenen Religionen? Gruss Aina |
| Sanctos | Hallöle ! Wer oder was ist Gott ? Sicherlich für manchen eine recht schwierige Frage, die es noch immer zu beantworten gilt. Für mich ist Gott die Personifizierung des menschlichen Dranges, sich an etwas festhalten zu können. Die westliche Welt, wurde vor einer ganzen Weile darauf gestoßen, daß es etwas geben muss, das uns Leben eingehaucht hat und uns Mensch werden hat lassen. Die dafür verantwortlichen haben sich dafür mehrere (in meinen Augen brilliante) Geschichten ausgedacht und in einem Buch zusammengetragen. Anfangs hatten nur wenige danach gefragt, ob es das was in diesem Buch geschrieben steht auch wirklich gibt. Mit dem Wandel der Zeit und der Entwicklung des Menschen wurde der Ruf nach Wahrheit immer lauter. Plötzlich fühlten sich Gelehrte berufen, den Schwindel des heiligen Buches und seine Hintergründe aufzudecken. Ich als langjähriger (und nicht der Szene wegen) Atheist sehe mich der Bibel mit zwei verschiedenen Ansichten gegenüber. Erstens muss ich sagen, daß in diesem Buch die Genialität und das Lebenswerk einer oder mehrerer Vorfahren der Gebr. Grimm steckt und Zweitens sehe ich dahinter, daß das geschriebene Wort, den Menschen zum Spielzeug machen kann. Wenn wir uns die verschiedensten Weltreligionen ansehn, wird uns auffallen, daß es in allen immer wieder Mord und Totschlag aus reinem Glauben heraus gegeben hat. Menschen versteifen sich auf Dinge, die ihnen Halt und Trost spenden sollen, so sehr, daß sie den Glauben mit aller Gewalt durchsetzen wollen. Die wirkliche Traurigkeit liegt aber meines Erachtens darin, daß sich der Mensch zur Glaubensmaschine machen lässt und dadurch andere in Leid und Elend stürzt. Heutzutage sehe ich Kirche, Glauben und Gott nur noch als eine Art Faschismus an. Meiner Ansicht nach ist die Kirche zu einer Industrie verkommen, die sich weder um den Mensch ansich kümmert, noch um die breite Masse der Gläubigen. "Gott" hat mit dem Papst einen würdigen Vertreter für einen unwürdigen Job gefunden. In ihm kompensiert sich die mittelalterlichen Ansichten und die menschenverachtende Vorgehensweise aller Religionen auf dieser Welt. Was ist Gott ? -Eine menschenverachtende Maschinerie geldgeiler Arschlöcher !- Was ist Glaube ? -Der Drang sich an etwas festzuhalten, daß aus Lug und Trug besteht !- Was bin ich ? -Mensch!- [i]Eure Welt, das Buch der Lügen. Euer Gott ist ein Arschloch[/i] (Totenmond) Gruß Sanctos ------------------ Ich weiß, wann Schönheit animalisch ist, als wenn ein Engel einen Teufel küßt. Wo das Dunkel strahlt im hellsten Licht, und das weiß ich durch Dich. |
| Menedemos | Also ist halte die Welt nach wie vor für extrem mysteriös und geheimnisvoll. Ich habe mich ziemlich lange mit Naturwissenschaften (Geisteswissenschaften sowieso) beschäftigt und mir ist klar geworden, daß von dort nicht auch nur Ansätze von Antworten auf die wesentlichen, nämlich die letzten Fragen zu erwarten sind. Wer kann zum Beispiel beweisen, daß unser Leben, unsere Wahrnehmung nicht nur eine "Matrix" ist?? Die Naturwissenschaft jedenfalls nicht... Ich könnte noch viele andere Beispiele anführen. (Ruhig leben phantasiearme Menschen, die sich nicht ausdenken können, was alles MÖGLICH sein könnte.) Die Welt, das Universum ist unerklärbar (ja unheimlich, wenn man sich darauf einläßt) wie eh und je. Auf diese Unsicherheit oder Furcht vor dem Unbekannten hat man meiner Meinung nach zu unterschiedlichen Zeiten einfach verschieden reagiert: Früher malte man sich einen Gott mit Rauschebart aus, der trotz seiner gelegentlichen Zorneswallungen doch mehr oder weniger berechenbar war (mit der Bibel als Bedienungsanleitung). Heutzutage gibt man sich lieber der Illusion hin, die Naturwissenschaften hätten Antworten auf alles Unerklärliche gefunden. (Oder man praktiziert kollektiv ein Alltagsleben, das die Auseinandersetzung mit solchen Fragen überhaupt verdrängt.) Aber die Unsicherheit bleibt, denn all das sind letztlich kindische Versuche, die Angst vor dem Mysterium zu überwinden. Der Mensch sollte hier vielleicht weniger verbissen nach Antworten suchen, als sich lieber vom Faszinosum des ewig Unerklärbaren, des Numinosen berauschen lassen. Manchmal habe ich ... ein schreckliches Bedürfnis ... soll ich das Wort sagen?... nach Frömmigkeit! Dann gehe ich in die Nacht hinaus und male die Sterne. Vincent van Gogh |
| Myrielle | Wenn die Natur in all ihrer Schönheit und Vielfalt göttlichkeit repräsentiert, sind wir alle zusammen möglicherweise die Aungen, die zu ihrer Betrachtung gedacht worden sind? Nur für einen flüchtigen Moment.... |
| Spiegelscherbe | GOTT???? Man sollte sich zu aller erst fragen..wer dieses Wort GOTT überhaupt erst in die Welt gesetzt hat!!! Das waren nämlich die Christen...die nämlich waren es auch die den eigentlichen Uhrglauben..an die Göttin vertrieben haben..nur weil sie nicht damit klar gekommen sind, dass das schwächere Geschlecht die Gottheit ihrer Erde ist!!! Wobei im alten Glauben Die Göttin ja die Natur darstellte!!! Auch ich bin von meinen Eltern christlich erzogen worden, doch ich fand sehr früh andere Bezugspersonen..andere Menschen die mich eines besseren belehren sollten. Heute bin ich zu der Ansicht gelangt, dass alles..wirklich alles aus der Natur entstand und diese somit also eine Art Gottheit ist!!! Ich glaube auch..dass die wahre Frage nach dem Glauben in der Tat in der Frage steht, was nach dem Leben auf einen wartet. Doch auf diese Frage habe ich eine Antwort erhalten...Ich glaube, dass jeder Mensch aus der Natur entsteht und auch dorthin zurückkehrt um als ein neuer Teil der Natur wieder zurückzukehren!!! So ich denke ich hab mich genug dazu geäußert!!! Und damit ich nicht aus der Reihe tanze: Ich bin keine SATANISTIN!!! [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img] bloddy kisses ~~~Spielgelscherbe~~~ ------------------ Die Zeit heilt Wunden, doch vergessen kann ich nicht!!! |
| Menedemos | @ Myrielle: Das mit den Augen finde ich sehr interessant. Die Welt würde ja gar nicht richtig existieren, wenn es keine Augen gäbe, die sie wahrnehmen. Erst gestern habe ich von einem altägyptischen Mythos gehört, in dem es heißt, daß die Götter aus dem Mund des Re entstanden sind, die Menschen aber aus seinen Augen. |
| Myrielle | @Menedemos: Das ist für mich irgendwie der einzige wirkliche Sinn , den ich für meinen Teil hinter unserer Existenz sehe. Wozu soll es uns sonst geben? Manchmal grüble ich darüber nach,ob es eine Art ``Bewusstseinsvernetzung`` aller wahrnehmenden Wesen giebt. Mag jede/r darüber denken wie er oder sie will. Das mit dem altägyptischen Mythos finde ich wiederum sehr interessant, kannst Du mir vielleicht etwas mehr davon erzählen, z.b. wo Du es gelesen hast??? Das Bild entsteht im Auge des Betrachters, kein auge = Kein Bild. Liebe Grüsse an Euch Alle Myrielle |
| SB_Selina | grundsätzlich zum Tod... nach Aussagen der Bibel gibt es keine Seele, so schmerzhaft es klingen mag. Es gibt nur Körper und Geist. Der Körper und der Geist sterben mit der Tode und verfallen in einem ewigen Schlaf, was der Tod auch ist. Wenn wir uns am Abend niederlegen, sterben wir sozusagen auch. Es mag blöd klingen, doch in Wirklichkeit ist es so. Der Tod ist nur ein elent langer Schlaf, der bei Gehenna beendet ist. Und so ist es auch. MFG Selina ------------------ [i]Schatten? Ha! Ich gebiete die Dunkelheit selbst, nicht nur Schatten! Sag mir-vermag dies ein Schatten?[/i] |
| Myrielle | @SB_Selina:Bitte verzeih mir meine blöde Frage, aber was ist Gehenna??? Aus welchen Mythos/Glaubenszweig/was auch immer entspringt das?--Noch nie von gehört--- *etwas schief aus der Wäsche linst..* Greetings from Myrielle ;-) |
| Menedemos | @ Myrielle: Ich sehe das mit der Wahrnehmung ähnlich wie du. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich über diesen Schöpfungsmythos etwas gelesen habe (am Ende noch auf diesem Board, das wäre peinlich...) Ich kann nur diesen oberägyptischen Hymnus auf Re anbieten, den ich gerade im Net gefunden habe: »Du bist der Eine, der alles Seiende geschaffen hat, der eine Einsame, der schuf, was ist. Die Menschen gingen aus deinen Augen hervor, und die Götter entstanden aus deinem Mund." @ SB_Selina: Also daß in der Bibel kein Unsterblichkeitsglauben vorkommt, stimmt nur teilweise. In Bezug auf das Alte Testament hast du sicher recht. Ersatzweise wurden die Helden ja immer steinalt, so an die 800 Jahre war keine Seltenheit ("... und xy starb alt und lebenssatt..." Im Neuen Testament gab es aber schon den Glauben an die Unsterblichkeit. Und auch im Judentum vor Christus gab es bestimmte Strömungen, die an die Unsterblichkeit glaubten, zum Beispiel die (vielgescholtenen) Pharisäer. Wie sich der christliche Begriff der "Seele" entwickelt hat, weiß ich leider auch nicht. Die Germanen glaubten ja, die Geister ("Seelen") der Toten würden in Seen weiterleben. Deshalb kommt das Wort "Seele" von "See". Gut, aber das hat wirklich nichts mit dem Christentum zu tun. P.S.: Was "Gehenna" heißt, würde mich auch interessieren *neugierig blick* |
| nikita | @Spiegelscherbe "GOTT???? Man sollte sich zu aller erst fragen..wer dieses Wort GOTT überhaupt erst in die Welt gesetzt hat!!! Das waren nämlich die Christen" Also das ist mir jetzt was ganz neues muss ich sagen... den Begriff Gott gab es schon weitaus früher, als es Christen gab. In allen möglichen älteren Religionen, da hießen diese verehrten "Leute" auch schon Gott oder Göttin... kisses nikita |
| Myrielle | @Selina: Bitte verzeih mir meine blöde Frage: Aber was ist Gehenna??? Welchem Mythos/Weltanschauung/Religion/Was immer entspringt das? Hab ich noch nie von gehört.. *verschämt aus der Wäsche guck* Myrielle |
| SB_Selina | Gehenna ist der zweite schlußendliche Tod......das erste mal sterben wir, dann stehen wir wieder auf. Gehenna iist hebräisch und bedeutet Unterwelt. Ist der Feuersee. Nach der Aufersteheung wird es ein gericht geben, manche werden für immer sterben (Gehenna)andere dürfen auf der erde weiter leben..... In der Häbräischen Übersetzung hat es viele Fehler gegebene, so auch leider dass der NAme Hälle imemr wieder vorkommt. Für alle: ES GIBT KEINE HÖLLE Ich bin christlich in dieser Hinsicht , zuminderst auf dem Blatt Papier, ich glaube an Gott , ich studiere nur sehr sogfälltig die Bibel. Außerdem sind es Bibeljahre, daher werden die Helden keien 800 Jahre alt. Bitte erkundige dich da besser, aonsonsten gebe ich nachhhilfe. MFG Selina ------------------ [i]Schatten? Ha! Ich gebiete die Dunkelheit selbst, nicht nur Schatten! Sag mir-vermag dies ein Schatten?[/i] |
| Menedemos | Ich möchte nicht dumm sterben! Bitte erteile mir Nachhilfe und sage mir, was es mit den "Bibeljahren" auf sich hat??? |
| Myrielle | ....Oh jeh, ich fange bestimmt an zu nerven...Aber von der Neugier getrieben--und immer noch nicht ganz zufrieden möchte ich nochmal die Frage einwerfen: Welcher Weltanschauung entspringt das "Gehenna"-Thema denn nun??? sorry---sorry---sorry--- Myrielle (..mit der Schamesröte im Gesicht...) |
| Menedemos | Vermutlich muß man aus der "GHotik"-Szene stammen, um das zu wissen... *g* |
| Aina | Bibeljahre??? Die "Helden" in der Bibel wurden so alt, weil da nicht die Geschichte einer einzelnen Person erzaehlt weden, sondern die Taten von mehreren Gernationen in einem zusammengefasst worden. Eine eigene Zeitrechnung gibt nicht und auch keine steinalten Menschen. Der menschliche Koerper kann rein biologisch nicht so lange funktionieren. Gruss Aina |
| Harlekin | stimmt nocht ganz , der menschliche körper könnte so alt werden. naja aber das ist spekulation über etwas was nicht ist und demnach sinnfrei. nun zu etwas anderem: erstmal möchte ich hier zweifelsfrei sagen das ich es NICHT schlecht /schlimm/verwerflich finde , wenn man nach satanistischen grundsätzen lebt, es mag im moment sicherlich nicht "salonfein" sein das zuzugeben aber "satanist" und "dummer Irrer der sich bei seinen sinnlosen und kranken taten auf satan beziehenden" wird nicht nur unterschiedlich geschrieben.. (nur zur anmerkung , das leben ist auch im satanismus das höchste gut.. ).. zu lesen über gott, einen ameisenhaufen und die kybernetik, dem bösen bible bube und anderem gibt es unter .. [url="http://www.schattenspielereien.de/crossroads/glauben/glauben.html"]http://www.schattenspielereien.de/crossroads/glauben/glauben.html[/url] sers. -ersetze "Gott" durch "allgemeines Prinzip" und auf einmal wirds.. |
| Bizzy | Ich glaube das GOTT keine Person ist. Es ist eine Energie(ich mag das Wort nicht) die gleiche Energie aus der die Seele besteht. In jedem Tier und in jedem Baum. "Gott hat uns nach seinem Abbild geschaffen" Da steht es doch! Man muss nur zwischen den Zeilen lesen. Das würde auch die Sache mit der Reinkarnation erklähren. Bizzy |
| Harlekin | ach ja gehenna: "Die Dreifaltigkeit ist - die unerschütterliche Macht" und die Feste aller Unerschütterlichkeit. Die Negation der Heiligen Dreifaltigkeit, die Abwendung von ihr, die Entfernung von ihr nimmt der Selbstheit - das ist mein "Für-sich" - die Festigkeit und liefert sie dem Kreisen in sich aus. Das Gehenna - das ist, ja eben die Negation des Dogmas der Trinität. Nicht umsonst liegt gerade die Negation der eigentümlichen dreifaltigen Natur des Symbols "drei" der dunklen bösen Kunst der Zauberei zugrunde. [...] etc.. (ist jetz einfach aus dem zusammenhang gerissen..) |
| Myrielle | @Harlekin: äähm,mich interessiert das Thema jetzt wirklich brennend,deshalb berichtige mich bitte falls ich Dich irgendwie falsch verstanden habe: Also,ich drücke mich jetzt einfach mal so simpel as possible aus... <<Das Gehenna - das ist, ja eben die Negation des Dogmas der Trinität....>> <<Die Dreifaltigkeit ist - die unerschütterliche Macht" und die Feste aller Unerschütterlichkeit. Die Negation der Heiligen Dreifaltigkeit....>> Liege ich richtig,(sorry, ich habs etwas zerstückelt, aber man kann es ja als Ganzes in Deinem Beitrag lesen...) wenn ich daraus schlussfolgere,dass: 1.) Gehenna aus der Bibel stammt (AT??) 2.) Die Abwendung vom Glauben an die Dreifaltigkeit (die christliche) Gehenna an sich ist??? 3.) Halte ich die Sache mit der dreifaltigkeit (Sohn/Vater/Hl.Geist, meinst du die?) für quatsch, beginnt sich für mich die Zahl 3 als bösartiges Symbol zu entwickeln??? ....hast du das aus irgendeinem Buch, oder sind es deine Gedanken? liebe grüsse von der mittlerweile völlig verwirrten Myrielle.......... |
| Dein_Heiland | Soweit ich weiß, war der Begriff Gehenna zunächst eine geografische Bezeichnung für ein Tal in der Nähe von Jerusalem, und wird an Ende des neuen Testaments (in der Offenbarung und möglicherweise auch in dem einen oder anderen Apostelbrief) mit dem feurigen Pfuhl und der ewigen Verdammnis in Verbindung gebracht. Diese Verbindung wurde wohl von jüdischen Sekten zur Zeit Christi erstmals aufgestellt. Genaueres müsste ich mal recherchieren... Ansonsten interessiert mich auch, woher Harlekins Zitat stammt, da es ja für sich etwas unverständlich bleibt. |
| Myrielle | @Heiland: Thanx, die erste Schilderung dieses Themas , die ich verstehe. liebe Grüsse Myrielle ;-) |
| Spiegelscherbe | @nikita ich meinte damit das es die Christen waren die das Wort "Gott" oder "Gottheit" erst mit einer männlichen Linie prägten!!! ------------------ Die Zeit heilt Wunden, doch vergessen kann ich nicht!!! |
| Menedemos | @ Aina. Ah ja, danke, das klingt überzeugend (das mit den Bibeljahren). @ SB Selina Das braucht meiner Theorie aber nicht zu widersprechen. Wenn man ein möglichst hohes Lebensalter erreichen wollte (ersatzweise für das nicht vorhandene Leben nach dem Tode), hat man es mit der Auseinanderhaltung in Wirklichkeit verschiedener historischer Personen gleich zweimal nicht so genau genommen. |
| kleine Joe | moin! Hm Gott?? Ich stelle in mir einerseits wie Luft vor, anderseits wie einen alten Opi vor*gg* Allerdings glaube ich nicht an Gott. Gruss Joe |
| Aina | Sorry, offTopic @Harlekin Mir wurde in einer Zoologievorlesung erzaehlt, dass das maximale Alter eines Menschen etwa 160 Jahre betraegt. Das liegt daran, dass sich Zellen nicht unbegrenzt teilein koennen, irgendwann degenerieren sie. Aber auch da ist man schwer am basteln, das gentechnisch zu verhindern. Telomere schuetzen die Enden der Chromosomen und verhindern, dass ihre Spiralstruktur ausfranst. Bei jeder Zellteilung werden die Telomere ein Stueck kuerzer. Ist der Vorrat aufgebraucht, stirbt die Zelle. Man versucht nun mit einem Enzym die Chromosomen-Enden zu verlaengern, dadurch leben die Zellen laenger und teilen sich haeufiger. Vielleicht erreichen wir dann doch noch mal ein biblisches Alter. ;-) Gruss Aina |
| heavymetalgirl | Hallo so direkt gibt es Gott gar nicht. Es gibt aber eine gute Macht, die uns alle lenkt. Manche nennen sie Gott, die anderen wiederum anders. Jede Religion hat seine eigene Bezeichnung dafür. Satan ist allerdings nur eine Erfindung für das Böse. Viele Menschen glauben nicht an Gott, weil soviel Unheil in der Welt passiert. Dabei sind es die Menschen wo die Kriege, Hungersnöte usw. auslösen. Die Macht kann nichts dafür, dass wir uns gegenseitig umbringen und sollte deshalb nicht dafür verantwortlich gemacht werden. Ich selbst glaube jedenfalls daran, dass es etwas über uns gibt. Egal ob es jetzt Gott oder anders heißt. |
| Livia | Der Meinung bin ich auch wer an Satan glaubt,der muß ja auch irgendwie an Gott glauben,also ich find das logisch..Zu Gott,mhmm ich glaube an einen Gott.Ich weiß für mich selber dass dort eine höhere Macht ist,die mir innerlich Wärme gibt.Das fühle ich. |
| Dein_Heiland | Ich kenne Menschen, die an Gott glauben, aber nicht an den Satan. Wieso sollte man denn nicht auch an den Satan, aber nicht an Gott glauben können? Natürlich nicht an den Satan, der sich nur als Gegenspieler Gottes präsentiert, aber einen eigenständigen Satansglauben halte ich schon für möglich, auch Abseits der Vorstelllung, Satan nur als Symbol zu verstehen. |
| Azaellrog | Zitat: |
| MelancholyOne | @ Aina (sorry das ich jetzt erst antworte) Hmm, wußte ich nicht, dass sich die gläubigen dadurch bestätigt fühlten! So viel ich weiss sind die meisten Religionen der Wissenschafts größter Feind, da sie fast alles anzweifeln... Naja irgendwie muß es ja entstanden sein, das Universum, aber eine höhere Macht, namens Gott? *kopfschüttel* Ne, glaube ich persönlich nicht dran. Du hast dich etwas verlesen oder net ganz verstanden, vielleicht war ich auch wieder zu dumm das zu schreiben... mit der Entstehungsgeschichte meinte ich die Geschichte aus der Bibel (Adam, Eva, etc.) und mit "die keiner kennt" da war gemeint, dass niemand wirklich erklären kann wie nu wirklich alles zu stande kam (Universum, Planeten, Lebewesen, etc.) .... OK? ------------------ [b][i]In darkness I trust, in magic I believe[/b][/i] |
| jyce | Servus, Du wolltest woissen Wie andere Leute über einen "GOTT" denken. Nun ja ich möchte Dir dazu gerne eine längere Geschichte erzählen, die an deiser Stelle hier jedoch zu lange werden würde. Doch soviel: Die verlohrenen Kinder der Nacht suchten, doch fanden Sie nur die Zukunft, deren Kraft lag einzig und alleine in der stillen Vergangenheit ihres Herzens. (C) Jyce Nun mail mir einfach zurück webmaster@hpdesing.de Bye Jyce |
| Aina | @ MelancholyOne Das mit der Entstehungsgeschichte (Adam und Eva) habe ich tatsaechlich falsch verstanden. Zitat: |
| KainsKind | Zitat: |
| Wandel | Leider bin ich erst spät hier in Eure interessante Diskussion gekommen...ich bezieh mich hier auf eine Post vom Anfang....Seite 2, von transcosmos:Zitat: |
| Wandel | Hat eigentlich einer eine Ahnung woher dieser Blödsinn mit dem "Mann mit dem weißen Bart" herkommt? |
| GothicGirl | Hi! Ich persönlich glaube nicht an Gott. Warum das so ist kann ich nicht richtig erklären, es sind einfach die Tatsachen auf dieser Welt, die für mich gegen Ihn sprechen. Ich denke eher, das es gutes und böses gibt, aber nicht Gott und Satan. Als ich noch an Gott geglaubt habe, habe ich ihn mir immer so vorgestellt, das er in allem und jedem ist. Nichts, was man direkt als Gott definieren würde, allerdings, das man weiß, das er da ist. Also in allem drinsteckt und somit alles ist. Dark Greetinx Gothic Girl ------------------ Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. -Albert Einstein- |
| Dein_Heiland | An Wandel: Ich denke, das mit dem weißen Bart kommt von... äh *peinlich*, wie heißt der Ninja-Turtle, der die sixtinische Kapelle angemalt hat? Ich verwechsel den immer... Naja, entweder Michelangelo oder Raphael, ich glaube Michelangelo. Es ist zumindest die erste Darstellung in dieser Form, die mir bekannt ist. |
| Wandel | lol...*erstauntüberdieschnelleantwort* danke ...ich hab online was gefungen...ich glaub Du hast recht mit Michelangelo...ich muß noch lesen... ...komisch das die Darstellung an sich so bekannt geworden ist, ohne das man weiß woher es eigentlich stammt... oder war es doch nur meine schlechte allgemeinbildung? [Dieser Beitrag wurde von Wandel am 06. März 2002 editiert.] |
| Wandel | @Dein_Heiland Ah! Den Ausschnitt mit den 2 Fingern aus diesem Bild (---> genau, von Michelangelo) hab ich schon oft gesehen, nur nie das ganze Bild und ich wußte auch nicht das es die Erschaffung Adams darstellen soll... ...hmm...ich fänds ja passend für eine tragische Liebesszene...aber das es das darstellen soll, passt einfach nicht für meinen Geschmack Was hälst Du davon/ von "weißen Bart Darstellungen"? @KainsKind Danke für die Info *immersehrinteressiertansowas*!!! Zitat: |
| Dein_Heiland | An Wandel: Ich habe gerade keine Zeit, werde aber im Laufe des Nachmittags einen Threat im ArtCulture zum Thema Mannmitbart eröffnen. Bis dann... |
| Wandel | @Dein_Heiland Alles klar! wird vielleicht lustig... Ich muß jetzt auch noch was arbeiten...komme aber heute abend gucken cu Wie hast Du Deinen Wesen-Status in "Es kann nur einen geben" umgewandelt? [Dieser Beitrag wurde von Wandel am 09. März 2002 editiert.] [Dieser Beitrag wurde von Wandel am 09. März 2002 editiert.] |
| Dein_Heiland | Status ändern geht unter [url="http://www.nachtwelten.de/formmailer.htm"]http://www.nachtwelten.de/formmailer.htm[/url] Aber psss, nicht weitersagen... |
| Wandel | hihi danke |
| KainsKind | Zitat: |
| Wandel | Ja, Du hast recht ich war zu voreilig! O.K. Hmm, ich habe hier eine recht lange Antwort geschrieben, aber da Dein Ton schon jetzt so unangenehm ist, erwarte ich nicht das Du wirklich wissen willst, was ich Dir antworte und das Du Dich auch sowieso nicht näher mit dem Thema beschäftigen willst, weil Du so undifferenziert in einem Satz über alles was mit der Bibel zu tun hat geschrieben hast (siehe meine ganze Antwort) Mein Eindruck ist deshalb das Du Dich noch nicht viel mit dem Christentum auseinandergesetzt hast, weil Du das so in einem Satz sagst. Ich fände es fair, das Du es tun würdest, bevor Du Deine Meinung festlegst. Wenn Du nicht fair sein willst..., naja dann is ja gut. Das ist meine Erwartung, aber mal sehen was Du antwortest (falls)... Ich schreibe eine Antwort für alle anderen die es interessieren könnte und die diskutieren möchten (ps wird was dauern bis ich diesmal zurück bin) Du bist also so gut wie gar nicht offen für die Bibel und das Christentum. Stimmt, das hätte mir schon hieran auffallen müssen: Zitat: |
| Lexi | Für mich ist "Gott" eine Art Gewissen, dem ich es schuldig bin, ein Leben als guter Mensch zu führen. Im Laufe der Zeit habe ich mir meinen eigenen Glauben geschaffen fern ab von Christen- oder Judentum oder sonstwas. Ich glaube an Magie und daran, dass der menschliche Geist zu sehr viel im Stande ist, und im großen und ganzen versuche ich mich an die Tugenden zu halten. Dieser Glaube ist für mich irgendwie die beste Möglichkeit, mich einem Gott zu nähern, denn mit den strikten Richtlinien der Kirche hatte ich nie viel zu tun. Ich wollte nie das glauben, was mir ein Religionslehrer erzählt. Ich wollte lieber selbst erleben, was es heißt, an etwas oder jemanden zu glauben. *lexi ------------------ "Statt zu klagen, was ihr wollt, solltet ihr lieber dankbar sein, daß ihr nicht alles bekommt, was ihr verdient." |
| MANOMANIAC | @ Wandel: Dein Beitrag über das Christentum hat mir sehr zugesagt und ich kann Deine Aussagen nur bestätigen. Danke Alle die nicht an Gott glauben möchte ich bitten folgendes zu lesen: Ist es nicht in Wirklichkeit so, daß jeder rationale oder logische Versuch, irgendwelche moralischen Werte in eine Gesellschaft einzubauen, scheitern muß, wenn die Mitglieder nichts anderes sind als molekulare Komplexe in einem Evolutionsprozeß? Es ist doch so, wenn es keinen Schöpfer gibt, dann werden menschliche Wesen dazu reduziert, nicht mehr zu sein als komplexe Gebilde von Molekülen, die sich über lange Zeitperioden durch zufällige Mutationen aus dem Nichts entwickelt haben. Können solche „Moleküle“ irgendeine Bedeutung haben? Können Kollektionen von Molekülen irgendeine schlußendliche Bedeutung oder einen Wert haben oder moralische Urteile aufstellen? Ist es philosophisch gesehen möglich zu glauben, daß irgendwelche sozialen Werte oder Gesetze entwickelten Molekülen aufgezwungen werden können oder auch sollten? Wenn wir als menschliche Wesen Moleküle in einem Evolutionsprozeß sind, dann haben moralische Aussagen wie „tue anderen, was du selbst möchtest, daß man dir tut“ oder „Mord ist falsch“ logischerweise kein Gewicht mehr. Jesus lebt! ------------------ Gott ist gut! |
| Harlekin | Ich habe einmal in einem stillen Stündchen einem Gedanken erlaubt, sich in meinem Kopf zu drehen und war selbst erstaunt, was dabei rauskam. Man kann einen "Gott", ein allgemeines prinzip (z.B. "Brahma") und individuelle "Magie" unter einem Hut bringen. Nun zuerst die Vorüberlegungen .. Viele Menschen behaupten das es "Magie" gibt, auch die Bibel stellt das fest, warnt sie doch vor dem Einsatz solcher und auch die "Wunder Gottes" sind per Definition Einsatz von Magie , wenn auch angeblich "göttlicher Natur". Nun sind ja keine 2 denkenden Menschen gleich , wobei eine Gruppe fanatischer oder stark überzeugter menschen durchaus als eine kompakte, selbstständige Einheit gesehen werden kann. Sieht man es einmal so das ein einzelner Mensch ausserkörperlich Wirksam werden kann, (vgl. Diverse "echte" Magier, Hexen, Wahrsager, oder auch "jesus") so besteht fernerhin die Möglichkeit das es einen Zusammenschluss des Vermögens der Einzelindividuen gibt, wobei das Vermögen/Fähigkeit dann de fakto größer sein muss als das der Einzelindividuen. Das Ziel bzw der gerichtete Sinn ergibt sich dann, als ausserkörperlicher Zusammenschluss, als Hüllsumme der Einzelwünsche der Individuen. D.h. Die Auswirkungen des "Magiezusammenschlusses" der vielen Menschen entsprechen nicht dem Willen eines Einzelnen, sondern folgen zum Großteil den übereinstimmenden Willensteilen der Einzelwillen. Das Konstrukt würde also im Endeffekt einen eigenen "Willen" haben der von jeden der Einzelwillen unterschiedlich ist, und der trotzdem von Jedem etwas trägt was den Gemeinschaftswillen zum Ausdruck bringt. Dieses Konstrukt würde also einen eigenen Willen haben, der den einzelnen Mitgliedern das Konstrukts nicht erklärbar aber dennoch nachvollziehbar und also erlebbar wird. Nun ist es so das dieses Konstrukt nicht statisch zu sehen sondern dynamisch. Einige Individuen werden sterben oder verlassen die Gemeinschaft. Neue können nur dann hinzukommen, wenn sie ihre Fähigkeiten einbringen. Dies geht aber nur wenn sie ein gewisse prozentuale Übereinstimmung ihres Willens mit dem des Gemeinwillens erreichen, sie müssen an den Gemeinwillen "glauben" und das überzeugt, sonst würde Ihre Leistung nicht hinzufügbar sein. Nach einigen Generationen wird der Zusammenschlussstamm der "Konstrukteure" nun nicht mehr vorhanden sein und die neu Hinzugestoßenden werden von den ursprünglichen Individuen nichts mehr erfahren können, ausser aus Schriften und Erzählungen. Das zugrundegelegte Prinzip jedoch bleibt weiter offen und Einzelne Individuen lassen sich immer noch hinzufügen, wobei sie, wie gesagt, vom "Gemeinwillen" überzeugt sein müssen, um die Auswirkungen zu bemerken oder bemerken zu können. Denn nur wenn das Augenmerk des Einzelnen auf die Hauptbestandteile des Gemeinwillens gerichtet sind, werden diese effektiv wahrgenommen, und durch eigene leistung entsprechend gefördert werden. Es wäre also de Fakto für die hinzugefügte und integrierte Person unmöglich, an der Wirksamkeit des Gemeinwillens zu zweifeln oder sich einfach aus der Gemeinschaft zu lösen, auch da gewisse "Belohnungs"-Algorithmen vorhanden sein müssen um dem Einzelnen das Hinzufügen der eigenen "Magie" möglich und schmackhaft zu machen. Wenn man nun das Gemeinwesen mit einem Schlagwort, oder einfach nur mit einem Namen versieht, wird aus dem anfänglichen, aus vielen Individuen bestehenden, Zusammenschluss eine eigenständige Wesenheit, da diese Wesenheit Bestandteile aus allen Einzelindividuen beinhaltet. Voraussetzung für dieses Freiwillige hinzufügen der eingenen "magischen" Leistungsfähigkeit, die ja dann tatsächlich eine Verstärkung der Gesamtheit bewirkt, wäre allerdings die Aufgabe des eigenen individuellen Einsatzes der "Magie", der damit verbundenen Unflexibilität und der "Treue" und "Demut" gegenüber dem Gemeinwesen. Was jedoch wieder kompenstiert gesehen wird durch die Störunanfälligkeit und Stabilität eines Multindividuensystemes. Andere Individuen nehmen ihre eigenen Fähigkeit und Wenden diese nach eigenen Ermessen an. Diese wiederrum könnten dieses Gemeinwesen dann nicht begreifen bzw, ergründen , da ihre denkweise nicht kompatibel ist, wohl aber funktionsfähig. So ein Einzelindividuum des Gemeinwesens über die Funktion des Gemeinwesens spricht, wird der Einzelne, Alleinstehende diese Funktionen als selbstverursachte Funktionen bei sich selbst finden und damit dem, für ihn nicht sichtbaren, Gemeinwesen diese Funktion und Existenz absprechen. Andersherum wird das Einzelindividuum des Gemeinwesens dem Einzelnen vorhalten das das Gemeinwesen für seine Funktionen mit uständig ist, da es ja aus seiner erfahrung Alle umfassend ist. So werden sie sich bis aufs Messer wegen ein und derselbensache Streiten und eigentlich hat jeder Recht.. so das war jetzt erstmal genug, wenns jemand versteht kann er es mir ja mal erklären.. ids*ddd* [Dieser Beitrag wurde von Harlekin am 12. März 2002 editiert.] |
| Harlekin | Zitat: |
| KainsKind | @Wandel um nicht nicht zu antworten hier meine Stellung nahme: Meinen Ton muß ich nicht rechtfertigen da er betonh ironisch subjektiv zum Thema passend gewählt war wir mir es erscheint. Ich ziehe mich aus der Diskussion zurück da ich eindeutig zu wenig weiß und daher keine nenneswertes Interesse an einer Diskussion über das Christentum habe. Ich werde meinen Standpunkt das Christentum bezüglich überdenken und möglicherweise zu einem Schluß kommen der sich mehr mit deiner Meinung deckt. Hochachtungsvoll KainsKind |
| Spiritual-Logix | @Harlekin: Allerdings werden wie du es ja auch erwähnt hast die Individuen unterschiedlich stark dem Gemeinwillen beitragen und so kann es sein, dass der Gemeinwille nur noch entfernt dem individuellem Willen eines Individuums entspricht. Und die entstehende Einheit, bzw. Gesellschaft wird sich wiederum auf die Individuen auswirken und somit nicht nur aufgrund von Sterben, Verlassen und Beitreten der Gemeinschaft diese selbst dynamisch erscheinen lassen. Was mich zweifeln lässt, ist die Aussage, dass die Individuen der Gemeinschaft dem einzelnen nicht "Zugehörigen" vorhalten, dass ihre Einheit für dessen Funktion mit verantwortlich ist, da der Einzele gerade nicht mit der Denkweise der Gemeinschaft übereinstimmt und sich dieser somit nicht anschließt. Dies hat aber im umgekehrten Fall eine Auswirkung, da das Gemeinwesen nicht nur von den "zugehörigen" Einzelindividuen produziert wird sondern durch die >nicht< "Zugehörigen" gestört wird. Das beste Beispiel ist eine Revolution, bei der die Macht der nicht "Zugehörigen" sich intensiviert und die Gesellschaft in diesem Sinne praktisch von außen verändert wird. Auch handelt es sich ja nicht um ein und dieselbe Sache, da zum einen die nicht "Zugehörigen" sich dadurch auszeichnen, dass ihr Bewusstsein anders ist und somit nicht die Gesellschaft produziert, wodurch diese sie selbst auch nicht produziert; derjenige, der zur Einheit beiträgt allerdings somit die Gesellschaft durch seine Indivudualität in starken oder schwachen Maße produziert und sein Bewusstsein wiederum durch die Gesellschaft produziert wird (allerdings auch in dieser Richtung nur teilweise und unterschiedlich stark, bzw. schwach). Man könnte zwar anbringen, dass der nicht "Zugehörige" ebenso von der Gesellschaft beeinflusst wird, so ist dies allerdings kein Produzieren da er wie oben bereits geschrieben durch das Absondern von der Mehrheit und dem Bilden einer eigenen Einheit seine Individualität in stärkerem Maße beibehält und ohne allgemeine Richtlinien der Gesellschaft versucht zu leben. Dies muss allerdings nicht bedeuten, dass sie die allgemeine Einheit nicht verstehen, es liegt mehr am Akzeptieren. Was man aber allerdings auch beachten sollte: Die Individualität jedes Individuums ist bereits durch verschiedene Faktoren (Verallgemeinerungen, Vorurteile, u.ä.) ihrer eigentlichen Individualität enthoben und fixiert sich bereits auf eine einheitliche Individualität, die schließlich die Gesellschaft ausmacht. So wird der eigene Wille z.B. aus Bequemlichkeit oder nicht ausreichender Intelligenz zum Wohle der Gesellschaft und einer dadurch entstehenden Unterordnung aufgegeben. ------------------ Keep it simple, as simple as possible, but not simpler. (Einstein) |
| Harlekin | Zitat: |
| Apfelkrautsalami | mal ne dumme (?) frage: jemand, der nicht an gott glaubt, kann doch eigentlich auch nicht an satan glauben, da der satan doch eine "erfindung" der religion ist. das gegenstück zu gott?!? Absolut richtig. Und jedesmal wenn ich gefragt werde ob ich Satanist bin, antworte ich nur: Wie kann es Satan geben wenn es keinen Gott gibt? Diskussion beendet. Das nimmt den meisten schon den Wind aus den Segeln. Aber um auf die Frage zurückzukommen. Ich denke es gab nie einen und gibt auch keinen Gott. Deswegen muß ich mir auch nix darunter vorstellen. ------------------ Lachen tötet die Furcht und ohne Furcht kann es keinen Glauben geben. Wer keine Furcht vor dem Teufel hat, der braucht auch keinen Gott mehr. |
| Apfelkrautsalami | Zitat: |
| TobeMental | Jesus ist/war NUR der Sohn Gottes. |
| Harlekin | whooha dafür würdest du aber sehr viel feedback ernten bei den christen , schleisslich IST Jesus doch der fleischgewordene GOTT für die leuts. also rein mathematisch ausgerdückt JESUS = GOTT+Fleisch (ist natürlich quatsch aber was solls , sie glaubens..) ids *ddd* |
| Spiritual-Logix | Entweder ich habe etwas falsch aufgefasst oder wir haben etwas aneinander vorbeigeredet [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img]: Besagte Aussage, das die Individuen der Gemeinschaft laut dir dem einzelnen NICHT Zugehörigen vorhalten, dass ihre Einheit für dessen Funktion mit verantwortlich ist bezieht sich eben auf die NICHT Zugehörigen. Dass die Einheit (mit-)verantwortlich für die Funktion eines Individuums der Gemeinschaft ist, mag zwar sein (was du allerdings zuletzt als "Entwicklung und Gesamtheit seines Seins" bezeichnet hast), so gilt dies aber nicht für die NICHT Zugehörigen (möglicherweise >indirekt<, was im weiteren Verlauf deutlich wird). Denn diese unterscheiden sich ja wie bereits erwähnt darin, dass sie mit der Denkweise der Gemeinschaft nicht übereinstimmen, bzw. sich nicht an sie halten (und zusammen allerdings auch nicht besagte Einheit ergeben, da selbige die ungleichmäßige Aufsummierung der Einzelindividuen ist, die der Gemeinschaft "ergeben" sind und die eben durch "multiindividuale Projektion eines Gemeinbildes" (um deine Worte zu benutzen) jene Einheit bilden). Zu dem Punkt "ein und dieselbe": Sieht man es also als Tatsache des "Magiewirkens", die bei Individuen (du schreibst "unterschiedliche Individuen, ich denke ein Individuum kann niemals einem anderen gleichen, denn dann wäre es kein Individuum mehr [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img]) unterschiedlich stark ausgeprägt ist, kann man gleiches meiner Meinung nach ebenso als Bewusstsein betrachten, da das Bewusstsein eines Individuums das Individuum selbst ausmacht, und da die Einzelindividuen der Gemeinschaft eine Einheit bilden folglich dieses Bewusstsein (bzw. das Gesamtbewusstsein all jener Individuen entstehend durch ungleichmäßige Aufsummierung der Einzelbewusstsein) die Gesellschaft produziert und aufgrund der (unterschiedlichen) Auswirkung der Gesellschaft auf die Individuen die Gesellschaft auch das Bewusstsein produziert. Das Magiewirken bedeutet also (in diesem Fall) eine komplex entstehende Einheit aus individuellen Bewusstseinsbereichen (die keineswegs übereinstimmen müssen) der Einzelindividuen. Die Einheit ist natürlich nur schwer zu erfassen (wodurch der Begriff Magiewirken ja wiederum auch recht passend erscheint). Eine offene Folge ist trotz allem (und sei es jetzt Magiewirken oder nicht), ob nun nicht doch die Gesellschaft auch von dem NICHT Zugehörigen produziert wird. Anfangs sagte ich zwar, weder die Gesellschaft produziert die NICHT Zugehörigen noch produzieren diese die Gesellschaft, so werden sie aber von der Gesellschaft beeinflusst. Letztendlich war dies aber etwas implizit, da im Grunde auch die Gesellschaft wiederum von den NICHT Zugehörigen beeinflusst werden muss. Damit ist jetzt nicht der Gedanke des "Störens durch NICHT Zugehörige z.B. in Form einer Revolution" gemeint, sondern die bloße Auswirkung durch das Bewusstsein (bzw. die Magie) dieser Menschen, da die Gesellschaft ja mit davon geprägt ist, dass Individuen existieren, die sich der Gesellschaftsform nicht anpassen oder zur Bildung nicht beitragen (wollen). Doch durch den Faktor des "Nicht beitragen wollens" tragen sie bereits der Gesellschaft bei, jedoch in einem Maße, der dem NICHT Zugehörigen angemessen erscheint, da er den Eigenwillen hervorhebt und die Ergebenheit gegenüber der Gemeinschaft und den Beitrag zur Einheit auf ermöglichte Art und Weise verhindert. Darüber hinaus wird ja auch das Bewusstsein eines Individuums der Gemeinschaft von dem Bewusstsein eines NICHT Zugehörigen beeinflusst (und andersrum), und da das Bewusstsein (der Zugehörigen und unter diesem Aspekt auch der NICHT Zugehörigen) die Gesellschaft produziert (und umgekehrt) ist die logische Konsequenz eben aufgestellte These. Die Einheit (das Gesamtbewusstsein) wäre trotzdem weiterhin die ungleichmäßige Aufsummierung der Einzelbewusstsein jener, die der Gemeinschaft angehören, da zwar die NICHT Zugehörigen einen Einfluss auf die Zugehörigen haben, doch dieser Einfluss auf das Bewusstsein der Zugehörigen zutrifft, mit dem die Gesellschaft produziert wird. Die NICHT Zugehörigen haben so gesehen also nur eine indirekte Auswirkung auf die Gesellschaft, auch wenn diese die Zugehörigen beinhaltet. Daher erscheint es logisch, die Einheit gleichzusetzen mit der Gemeinschaft, die durch Zugehörige gebildet wird, und die Gesellschaft als Ganzes zu betrachten. Somit erscheint manches bisher geschriebenes unlogisch, also muss man hinzufügend beachten, dass die Gesellschaft sowohl von Zugehörigen der Gemeinschaft als auch von NICHT Zugehörigen produziert wird, die Gemeinschaft, bzw. Einheit allerdings nur von den Zugehörigen direkt produziert wird, indirekt von den NICHT Zugehörigen. Gleiches gilt in umgekehrter Art und Weise. (Zugegeben: es wird hier etwas kompliziert, weil man es sich mit Begriffen kompliziert macht. Im Grunde sollte man von der gesamten Ebene weg und alles als Gesellschaft betrachten, die sich aus verschiedene Gruppen zusammensetzt [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img]) ------------------ Keep it simple, as simple as possible, but not simpler. (Einstein) [Dieser Beitrag wurde von Spiritual-Logix am 15. März 2002 editiert.] |
| Harlekin | Naja, im Endeffekt ist das Ganze auch keine einfache Hausmannskost. Ich bin ja schon froh das sich überhaupt jemand findet der sich durch den ganzen Wust hindurchfrisst und sich Gedanken macht. Allerdings möchte ich das "magiewirkende Gemeinwesen" deutlich von der "Gesellschaft" trennen auch wenne s deutliche Parallelen zu beiden Welten gibt. das "Gemeinwesen" würde ich eher in der Form betrachten das es unbewusst passiert , d.h. das dazugehörige Einzelindividuum weiss nicht das es durch seine Fähigkeiten das Gemeinwesen miterschafft, sondern hält das Gemeinwesen als autarkes und selbstständig agierendes Wesen , was ja auch im Endeffekt stimmt, da es keinem der Einzelwillen in seiner Gesamtheit folgt, sondern ein recht eigentsändiges Verhalten an den Tag legt. Wodurch es einem "gläubigen" natürlich auch fast unmöglich wird dieses Einzusehen ,d a er natürlich für alle seine Vermutungen eine Bestätigung sieht. Mit dem Teilhaben des Aussenstehenden Individuums muss ich dir recht geben, ein Golfplatz voller löcher ist die summe aus Golfplatz und Nicht-Golfplatz, die Löcher sidn zwar kein Platz, gehören aber zum erscheinungsbild eines Platzes dazu. Es ist ein wenig Paradox aber logisch das der Aussenstehende durch sein Aussenstehen die Gemeinschaft beeinflusst , wie auch andersrum die Gemeinschaft denm Aussenstehenden. dennoch ist es notwendig , da sonst die Gemeinschaft wahrscheinlich nicht geschlossne bleiben würde, wenn sie sich nicht gegen Ideen und Veränderungen von Aussen wehren müsste. nun ich werde mich heute einmal kurz fassen , es ist wochenende. Ich würde mich aber sehr freuen wenn andere ebenfalls ihren senf zu der Theorie geben würden , und somit helfen würden die Fehler und Lücken , die jede neue theorie nunmal idr haben muss, etwas einzuengen oder zu erklären und damit vilelicht zu schliessen. ids-*ddd* schöes wochenende und viiiiiel spass noch.. |
| SchwarzeSehnsucht | also für mich ist es so (vorausgesetzt es gibt "ihn"), dass gott und satan ein und dieselbe PErson ist, soweit es eine PErson ist. Es ist oder sie sind, er ist.. wie auch immer.. gott ist zu seinen SChäfche´n immer lieb und nett zu seinen Feinden "böse", er lässt sie nach einander oder massenweise sterben satan ist eben die "andere" seite gottes Aber es hat nicht für einen "Gott" gereicht so ist er halt ein "dämon" Wenn man einmal zu den altmäsopotamischen Göttinnen schaut -> Inanna, Ischtar,Astarte, die ägyptische Göttin Hathor aber auch die indischen Gottheiten Durga,Kali sowie Shakti haben alle eine "Herzallerliebste" Seite können aber auch sehr Rachesüchtig sein z.B.: Nur weil Gilgamesch nciht Ischtars Geliebter sein wollte verlangte ISchtar von ihrem Vater, dass er einen Stier (der NAme ist mir entfallen)losschickt um Gilgamesch zu töten, anderfalls fühlt sie sich gezwungen alle Toten zurück zu den lebenden zu lassen um die ganze Menschheit zu vernichten aber andererseits ist ischtar eine Liebesgöttin Muttergöttin Himmelgöttin aber nun zu dem an was oder wen ich glaube es ist eine sehr schwierige Frage es gab eine Zeit da glaubte ich an gott, wirklich GLAUBEN aber dann kamen durch die ERkenntnis was im Mittelalter alles "PAssierte" ich denke mir: jeder glaube/ jede Religion ist auf seine weise "recht", aber was man mit diesem glauben/Religion anfängt (missbrauch, verehrung,..) kommt auf jeden selbst an und abgeshen davon.. jeder mensch glaubt und wenn es nur an sich selbst ist noir nostalgie |
| SchwarzeSehnsucht | noch etwas gott/göttin ist in der Natur, in uns, ÜBERALL UND NIERGENDWO |
| SchwarzeSehnsucht | und ich nocheinmal *g* @ Tobe Mental Gott = Jesus = hl. Geist aber: Gott (Vater) --> Jesus (sohn) wo bleibt der hl. Geist? GLEICH UND DOCH VERSCHIEDEN alles ist eins und doch ist alles einzeln, anders, für sich allein im grunde sollte man nicht nur nachdenken auch mal einfach "nur" glauben noir nostalgie ------------------ villeicht sind wir ja alle tod und wenn wir sterben dann leben wir. zitat: a.k.e. |
| Harlekin | @ schwarze sehnsucht.. der stier hatte im text keinn eigenen namen , als sternbild heisst er jedoch "Guanna".. nochwas ist interessant: Inanna=Isthar=Venus=Morgenstern=Luzipher=Satan=Shaitan=Gott wobei Luzipher lediglich der lateinische Name für den Morgenstern (lichtträger)ist, bzw, die Übersetzung. Satan ist die direkte abfolge aus dem Wort "Shaitan" was wörtlich überetzt schlicht und ergreifend "Gott" heisst... in diesem Sinne *dummdidumm* |
| Spiritual-Logix | @Harlekin: Das ("magiewirkende") Gemeinwesen habe ich eigentlich von der Gesellschaft getrennt. So wird das Gemeinwesen von den Zugehörigen gebildet und ist somit wie im vorangegangen Beitrag erwähnt die ungleichmäßige Aufsummierung der Einzelindividuen. Die NICHT Zugehörigen haben eine indirekte Wirkung (s.o.). Damit war allerdings keineswegs gesagt, dass dies bewusst ablaufen muss. Das Gemeinwesen muss sich sogar unbewusst bilden, da zwar gegenseitiger Einfluss verschiedener Einzelindividuen auf das Bewusstsein des jeweils anderen bestehen kann, doch jedes Individuum durch einen mehr oder weniger großen Teil des eigenen Bewusstseins der Bildung einer Einheit beiträgt. Da diese Einheit also das logische Ergebnis dieser ungleichmäßigen Aufsummierung ist (wodurch besagtes Gemeinwesen entsteht) und jedes Individuum nur zu einem kleinen Teil mit der Einheit übereinstimmt und somit auch nur einen geringen Einfluss auf diese ausüben kann, entsteht sie zwar unter Abhängigkeit aller Individuen doch wird sie unkontrolliert aus der Gesamtheit aller Zugehörigen gebildet. Da diese aber das Bewusstsein der jeweils anderen nicht vollständig beeinflussen können und eben grundsätzlich eine Individualität bestehen bleibt, ist das Ergebnis der ungleichmäßigen Aufsummierung ein autarkes und selbständiges Gemeinwesen. Die Gesellschaft schließt aber nun auch noch direkt die NICHT Zugehörigen ein (anders als das Gemeinwesen bzw. die Einheit, die ja nur indirekt von den NICHT Zugehörigen mitbestimmt wird, da das Bewusstsein der Zugehörigen nicht segregativ von dem der NICHT Zugehörigen besteht und andersrum) und tragen allein durch ihren Widerstand und ihrem "nicht dazugehören Wollen" der Gesellschaft bei (was du am Beispiel eines Golfplatzes ja bewundernswert verständlich verdeutlich hast). ------------------ Keep it simple, as simple as possible, but not simpler. (Einstein) |
| Spiritual-Logix | Btw: Wäre über Reaktionen erfreut... ------------------ Keep it simple, as simple as possible, but not simpler. (Einstein) |
| Harlekin | Nun wie zu sehen ist nähern sich die meinungen an und es raffiniert sich eine (vermeindliche) Lösung des Problems an, die aber immer noch eine reine Theorie istdie im moment rein gedanklich von grade mal 2 wesen getragen und gedacht wird. Bei über 2000 registrierten Usern sollte es aber ein wenig mehr sein. Zwar sind durchaus Beiträge dabei die interressant sind, aber irgendwie setzt sich niemand mit dieser Theorie auseinander. Ich hoffe das sie nicht zu abstrakt oder theoretisch ist (was einem aber auch mal jemand sagen könnte) sondern das vielleicht der eine oder andere hin und wieder zumindest eine idee dazu beiträgt. Die Idee des autarken Gemewinwesens ist eigentlich von Wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen ein Modell,das natürlich nur solange bestehen bleibt bis es durch tatsachen eigeholt wird und überarbeitet werden muss (siehe diverse Atommodelle, vom "rosinenkuchen-modell" bis zur "Orbitaltheorie") also jungs und mädels gebt mal was dazu .. |
| Sky-is-the-limit | Hallo, ich habe eure Beiträge teilweise verfolgt und will nun auch mal meinen Senf dazu geben . Ich stelle mir schon lange die Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist, an einen Gott zu glauben. In seinem Buch "Ihr werdet sein wie Gott" beschreibt Erich Fromm, Psychoanalytiker und Sozialphilosoph, das Gottesbild des Alten Testaments und weist dabei auf, daß dort Gott nicht immer nur als strafender Gott dargestellt wird, sondern im Laufe der Zeit eine Entwicklung durchläuft: von dem antropomorphen, menschenähnlichen Gott bis zum quasi entpersonifizierten Gottesbegriff, der keinen Namen mehr kennt. Fromm ist der Meinung, daß bereits die Autoren des Alten Testaments im Prinzip eine Auflösung des Gottesbegriffes im Sinn gehabt hätten. Welchen Sinn sollte aber eine Abkehr von einer Gottesvorstellung machen ? Ich selbst vertrete die Auffassung, daß Religionen konzipiert wurden, damit sich die Menschen psychologisch und seelisch weiter entwickeln. Und das hat ja auch im großen und ganzen funktioniert. Es hat eine Entwicklung von der götzenverehrenden Vielgötterei mit Tier- oder gar Menschenopfern hin zu monotheistischen Religionen mit grundlegenden Moralvorstellungen - man denke nur an die zehn Gebote oder die Bergpredigt - stattgefunden. Das ist nun aber auch schon 2000 Jahre her, seitdem hat sich – überspitzt formuliert – leider nicht mehr viel getan. Manche behaupten, daß Geld, Erfolg oder andere materielle Werte zu einer Ersatzreligion geworden seien. Ich glaube aber, das die Menschen nach wie vor ein großes Bedürfnis nach Sinn und Spiritualität haben. Leider kann dieses Bedürfnis meiner Ansicht nach keine der großen Weltreligionen, bis vielleicht auf den Buddhismus oder die mystischen Bewegungen innerhalb der einzelnen Religionen, befriedigen. Fromm beschreibt diese Sehnsucht nach Transzendenz in seinem Buch als "X, welches sich nur in poetischen und visuellen Symbolen ausdrücken lässt. Diese X-Erfahrung hat man in mannigfaltigen Vorstellungen ausgedrückt, die sich je nach der gesellschaftlichen Organisation der jeweiligen kulturellen Epoche voneinander unterschieden. Im nahen Osten fand dieses X seinen Ausdruck in der Vorstellung von einem höchsten Stammeshäuptling oder König, und so wurde „Gott“ zum höchsten Begriff des Judentums, Christentums und des Islams, die in den Gesellschaftsstrukturen dieses Kulturraums wurzelten." Der Autor ist der Meinung, daß das Alte Testament ein revolutionäres Buch sei. Sein Thema sei die Befreiung des Menschen von den inzestuösen Bindungen an Blut und Boden, von der Unterwerfung unter Götzen, von der Sklaverei, zur Freiheit des Individuums, der Nation und der ganzen Menschheit. Spinnt man diese Gedanken weiter, so gelangt man schließlich an einen Punkt, an dem man Gott als Vorstellung aufgibt, quasi diese letzte Krücke auf dem Weg zur Menschwerdung fallen läßt. Ich bin der Auffassung, dass Gott nur eine Projektion ist. Die Menschen sollten das Prinzip Gott eher verinnerlichen. Ein Psychoanalytiker würde vielleicht sagen, dass der Mensch das Über-Ich ins Ich integrieren sollte. Was mir vorschwebt, ist eine Emanzipation des Menschen von der abhängig machenden Gottesvorstellung. Ihr werdet sein wie Gott Zugegebenermaßen, eine gewagte Hypothese. Man könnte jetzt das Elend der Welt anführen, den 11. September, Selbstmordanschläge in Israel und darauf verweisen, dass wir grade jetzt die christlichen Werte mehr denn je benötigen. Ich aber weise darauf hin, dass gerade diese Taten von Leuten begangen wurden, die sich eben auf jenen Gottesbegriff stützen. Solange Gott immer ein übermächtiger Dritter ist, wird diese Welt keinen Frieden finden. Nicht genug, dass ein solches Konzept Tor und Tür für Fanatiker öffnet, gleichzeitig wertet es uns als Menschen ab. Kein Wunder also, dass eben die Fanatiker vom 11. September Menschenopfer billigend in Kauf nahmen, im Schatten von Gott, Ihrem Gott, sind wir ja nichts. Versteht mich nicht falsch, ich spreche nicht von einer Abkehr von grundlegenden Moralvorstellungen, im Gegenteil. Wir sollten diese Werte vielmehr verinnerlichen, somit - bildlich gesprochen - selbst zu Gott werden. Es ist zwar richtig, daß Moralvorstellungen unabhängig davon bestehen (sollten), ob man nun an einen Gott glaubt oder nicht. Ebenso ist der Gottesglaube keine Ausrede, um jegliche Verantwortung abzulegen. Trotzdem macht es psychologisch einen riesigen Unterschied aus, einen Gott zur Seite zu haben, der subjektiv als ein übermächtiger Dritte empfunden wird. Würden wir diese Vorstellung ablegen, dann hätten wir endlich alle Verantwortung zu übernehmen. Faktisch haben wir das zwar auch jetzt schon - bzw. eigentlich schon immer - , es ist aber meine Überzeugung, daß uns der Gottesglaube in dieser Hinsicht hemmt. Genau aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Gottesvorstellung aufzugeben und zu einer eigenen spirituellen Haltung zu machen, die in der eigenen Seele begründet liegt und keine Legitimation von außen braucht. So, das reicht wohl fürs erste. Über das Thema könnte man Bücher verfassen. Seid mir also nicht böse, wenn ich manche Dinge verkürzt dargestellt habe. Sky ------------------ "Im Walde zwei Wege boten sich mir dar und ich nahm den, der weniger betreten war, und das veränderte mein Leben" Robert Frost |
| Harlekin | na böse bin ich dir nicht , besonders da du den thread wider aus der versenkung geholt hast. *g* Diese These die du ansprichst , hat zwar mit der vorangegangenen Diskussion wenig zu tun aber schlägt die grundlegende Frage des Threads wieder in den Vordergrund. Leider muss stimmt das mit der Stagnation der Werte und dem verharren auf festgefahrenen Werten. Die 10 Gebote gibt es nicht erst seit Mose, er hat diese Gebote (bzw. der Schreiber dieses teils des des AT ) nur aus dem Codex Nebucadnezar aus der Babylonischen Gefangenschaft herausgerettet. die immerhin ca. 3000 jahre älter sind als die Bibel. Dementsprechend ist der Stillstand schon etwas länger als erwartet. Die Idee des "menschwerdens" und damit der "vergöttlichung" des individuums ist nun auch nicht neu. Wenn man einmal die verdrehung des "satanischen" Prinzips durch die christliche Kirche und den daraus resultieren "Christlichen Satanismus" aussen vorlässt, ist die Grundidee des Satanismus (zuminmdest des ASgnostischen) genau diese. "Der Mensch soll sein eigener Gott sein".. das ist auch durch einige "Satanspriester" wie alleister oder LaVey überliefert und vertreten worden, wobei ihre aussagen oft (eigentlich immer) falsch interpretiert wurden. Es heisst nicht dasder mensch nun ohne Moral und anstand ALLES tun darf, ohne das man es ihm anlasten darf, sondern genau das gegenteil. "Lass dir durch Niemanden etwas verbieten es sei denn durch dich", sollte es eher heissen und natürlich im gleichen Atemtzug genannt "Du bist für deine Handlungen in vollem Maße selbst Verantwortlich".. Das heisst keine rechtfertigung durch einen Gott heisst er nun Elohim ,Zabaoth, Jahwe oder Satan, Asmodis, Baal oder wie immer auch. Das der Mensch zuerst "Naturgötter" hatte und dannach zu abstrakteren Wesensformen überging ist nicht nur in der Religionsgeschichte zu sehen, was heute alles in abstahierter Form genutzt wird (und das mit einer selbstverständlichkeit) ohne zu wissen was es eigentlich war. (z.B. war das "Salutieren" im Ursprung das Hochklappen des Visiers bei Rittern, um den anderen in die Augen sehen zu können, Der Handschlag ein Zeichen das man keine Waffe in der hand hatte, und und und.... ) so musste auch, mit steigendem Naturverständniss der in persona existierende Naturgott (Sonne, Mond, andere Planeten , Sterne, Tiere) dann langsam einem Prinzip weichen das dann diese Person ablößte. Wer weiss schon das "Luzipher" nichts anderes bedeutet als "Morgenstern" und der wiederrum die "Venus" ist, die im alten Akkadischen oder Babylonischen mit "Inanna Ishtar" oder besser gesagt dem weiblichen Prinzip gleichgesetzt wurde. ebenso ist "Jahwe" von seinem zentrischen und männlich-einseitigem Prinzip her nichts anderes als ein Sonnengott ein "Shammash" oder "Helios" so wird nach und nach durch die Geschichte und dem allmählichem Zugang zu vergleichender Literatur das Gottesbild verrundet und viele Dinge die über Jahrhunderte hinweg fanatisch getrennt gehalten wurden, fallen nun auf simple und einleuchtende Art und weise miteinader zusammen und ergeben langsam ein ganzes, komplettes Bild. das auf interessante Art und Weise die alten "Naturgötter", bzw ihre Prinzipien wieder aufleben lässt. Auch wenn einige Kirchen immer noch wild an der "alter liebender Pappa"-Theorie festhalten wollen und andere ihren "heiligen" unheiligen Krieg ausrufen, wegen Ereignissen von denen sie glauben das ihr vermeindelicher Gott sie schlecht finden würde.. nunja genug wirres geredet ids *ddd* H. [Dieser Beitrag wurde von Harlekin am 24. April 2002 editiert.] |
| BrAiNdEaTh | Ich glaube nicht an einen Gott und habe das auch noch nie getan. Das wurde sicher hier auch schon von anderen erwähnt, aber ich hab jetzt echt keine Lust, mir die ganzen 7 Seiten durchzulesen [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] : Gott ist nur eine Erfindung der Menschheit, um das Leben und die Geschehnisse auf diesem Planeten zu erklären. Denn der menschliche Verstand ist viel zu beschränkt, um die Wirklichkeit zu verstehen. Mit einem Gott als Schöpfer und Wächter über die Menschen klingt das ganze plötzlich plausibel und ist auch für den dümmsten Menschen noch verständlich. Die Bibel halte ich auch für das erste Fantasybuch der Menschheit und wenn es Jesus jemals gegeben hat, dann war er wohl der erste dokumentierte Geisteskranke. Ich meine, die Leute hatten früher verdammt viel Zeit, genug Zeit um sich so einen Quatsch wie die Bibel auszudenken. Dennoch halte ich die Bibel allgemein gesehen nicht für schlecht, genausowenig wie den Glauben an Gott, auch wenn ich persönlich damit nichts anfangen kann. Aber viele Menschen verhalten sich nur "menschlich", weil ihr Glaube es ihnen vorschreibt. Gäbe es keine Religion und keinen Glauben, dann würde es auf der Welt noch mieser abgehen als es das eh schon tut, denn dann hätte man ja keine Bestrafung nach seinem Tod zu erwarten wenn man etwas Schlechtes tut... von daher sollen diejenigen die sich damit identifizieren könne, ruhig an Gott etc. glauben. Solange sie nicht versuchen, mir diesen Glauben aufzuschwatzen, denn ich zwinge auch niemanden, NICHT an Gott zu glauben. ------------------ oO Life is death Oo BrAiNdEaTh - Admin @ [url="http://www.crossover-board.de.vu"]http://www.crossover-board.de.vu[/url] - Come to where the freedom is... |
| Yorick | Nun als ersten Beitrag zu diesem Forum bereits das schwierige Gottesthema zu wählen, ist vielleicht etwas gewagt, doch erschien es mir das reizvollste, selbst wenn es in diesem Rahmen - oder überhaupt - zu keiner Lösung geführt werden kann. Vorweg möchte ich sagen, das einiges von dem was ich schreiben möchte dem ähnelt was "Sky-is-the-limit" oder "Harlekin" bereits äußerten; wobei bei beiden nochmals eine differenzierte Sichtweise auf das Thema geboten wurde im Kontrast zu meinigem. Berief sich "Sky" vor allem auf den Psychoanalytiker Fromm so, werden bei mir - wohl eher implizit - Ansichten des Philosophen Nietzsche mitwschwingen. Zunächst denke ich ,daß der Mensch von Natur aus ein Bedürfnis nach Vereinfachung und Kategorisierung hat. Die Wahrheit - was auch immer man darunter verstehen mag - ist für den Menschen nur schwer zu erfassen, wenn überhaupt. Der Großteil der Menschheit verwechselt gerne jene die im Trüben fischen, mit jenen die aus der Tiefe schöpfen. Doch stellt sich hier bereits die Frage wer es den überhaupt vermag aus der Tiefe zu schöpfen. Was überhaupt ist Tiefe? Vielleicht sind wir , die wir Menschen sind, doch nichts weiter als Schauspieler unseres eigenen Ideals und die einzige Frage die sich stellt ist die wie gut ich mich in die mir zugedachte Rolle einfüge. Was davon hat etwas mit Gott zu tun ? Ich denke einfach alles. Der Mensch wird letztlich doch charakterisiert von Wünschen und Träumen und - Ludwig Feuerbach folgend- ist Gott der Projektionskörper des Menschen für alle ungelebten Träume und Sehnsüchte des Menschen. Gott erfüllt somit eine wichtige, wie auch ambivalente und gefährliche Funktion. Wichtig deswegen, weil dem Menschen dadurch die "Fähigkeit" zu Glauben, zu Hoffen, als auch die "Moral" Vermittelt wurde. Gefährlich deswegen, da der Memsch durch die Gottesgestalt zu einer allzu großen Jenseitsorientierung verführt wird, seine Energien sich jedoch - und dies sowohl aus modern philosophischer Sicht, als auch aus neutestamentlicher - auf das Diesseits konzentrieren sollten. Desweiteren Gefahr birgt der Moralbegriff der oft auch pervertiert und zur Manipulation oder Expansion , im Kontext des persönlich individuellen Machtbereichs, verwendet wird. Diese Gegebenheiten ,hat ja auch "Sky" bereits skizziert indem sie auf die Chronologie hinwies und den Fortschritt in der entwicklung von "Glauben" akkzentuierte. Zur Debatte steht hier lediglich ob man von einer stetigen Weiterentwicklung oder mancherdings, gar von einer rückläufigen Entwicklung sprechen kann. Von meiner Warte aus gesehen, ist die Tendenz heute eher rückläufig und hedonistisch geprägt. Wir sehen Gott ist ein Terminus, der sehr verschachtelt und irgendwie in uns verankert ist, durch Konvention, durch Erziehung... who knows? Die Konotation die der Begriff Gott erhält ist epochen - und auf alle Fälle sehr individuallspezifisch. Dies geht vom landläufigen Verständnis des "guten Gottvaters", bis hin zu Nietzsches Ausspruch "Gott ist tot", bei dem Gott nicht als solcher verstanden werden möchte, sondern vielmehr Chiffre für die westeuropäischen Wert - und Moralvorstellungen ist, die sich im Sterbensprozeß befinden; nur noch heuchlerisch und oberflächlich gelebt werden. Man könnte diese Kette von Ansichten und Annahmen noch ergänzen und mit Sicherheit fehlen viele nennenswerte wichtige Aspekte diesbezüglich, doch will ich schlicht und ergreifend zu der Hypothese hinarbeiten , daß das Verständnis von Gott so vielfältig ist, wie der Mensch selbst und der eigentliche Witz bei der Sache ist, daß jeder - und somit keiner - Recht hat. Meine ureigene Einstellung hierzu wäre, daß der Begriff der Liberalität ein ganz zentraler ist, das keiner es sich anmaßen kann "Recht" zu haben und jeder für sich herausfinden muß wo, in welcher Ideologie er sich heimisch fühlt. Was nicht heißt, daß kein Austasch oder keine Debatte über dieses Thema zustande kommen sollte; ganz im Gegenteil, gerade dies gibt wieder Energie für Neuerung und Expansion, bzw. die Möglichkeit dem eigenen inneren Chaos etwas näher zu kommen (wohl wissend, daß sich wahrscheinlich jeder selbst der Fernste ist). Meine (momentane) Vorstellung sieht jedenfalls so aus, das ich weder an Gott, noch an Satan (--> Satanist? [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img] ) glaube, diese aber auch nicht negieren kann. Soll heißen ich bin nur bedingt Atheist, sondern eher .... mir fällt der Begriff jetzt nicht ein... ich glaube es war "Agnostiker", also ich zweifle, kann es aber auch nicht ausschließen. Der Gottesbegriff als in einem selbst wohnend, als Cocktail bestehend aus Individualität, Gemeinsamkeit und auch einem Schuß Größenwahn, aufgefaßt, der mich vorantreibt, mich durchwirkt und dennoch einfach faktisch - oder als Materie aufgefaßt - nicht "existiert". Das ist für mich Gott. ------------------ Es gibt keine Tatsachen, nur Interpretationen. [Dieser Beitrag wurde von Yorick am 30. April 2002 editiert.] |
| darksonofdevil | Lebt Gott noch? Warum hat er sich so lange nicht gemeldet? Wurde er von den Menschen (Gläubigen, speziell von "seinem Volk" enttäuscht? Kann ein Gott überhaupt enttäuscht werden? Kann ein Gott beleidigt werden? Kann Gott Gefühle wie Hass, Liebe, Trauer, Wut empfinden? [B]UND:[/B] Was unterscheidet Gott von den Menschen, wenn er diese Fähigkeiten hat? Es würde mich freuen, wenn ihr diese Fragen beantwortet und schreibt, was ihr darüber denkt. Pascal P.S.: Sorry, hab' heut' meinen Philosophen-Tag:) |
| aduial | Hi darksonofdevil Gott, mh...meiner Meinung nach gibt es ihn nicht, aber mal angenommen, es gäbe ihn... Lebt Gott noch? Vielleicht, wahrscheinlich nicht. Oder er hält ein Schläfchen! Warum hat er sich so lange nicht gemeldet? Weil sein Telefon kaputt ist! Ne, Quatsch, was meinst du mit gemeldet. So was wie brennende Büsche oder ein Wunder oder sowas in der Richtung? Wurde er von den Menschen (Gläubigen, speziell von "seinem Volk" enttäuscht? Er hat sie doch erschaffen, davon abgesehen soll er doch allwissend sein, da hätte er doch vorher wissen müssen, wie dumm Menschen sind! Demzufolge hat er kein Recht enttäuscht zu sein! Kann ein Gott überhaupt enttäuscht werden? Ne, glaub ich nicht. Kann ein Gott beleidigt werden? Kommt darauf an, was jemand, der unsterblich ist und für den das Leben eines Menschen der ihn beleidigt einen Bruchteil einer Sekunde dauert, unter einer Beleidigung versteht. Kann Gott Gefühle wie Hass, Liebe, Trauer, Wut empfinden? Denk ich nicht. Dann hätte er sich schon umgebracht! UND: Was unterscheidet Gott von den Menschen, wenn er diese Fähigkeiten hat? Nichts, außer daß es ihn nicht gibt. :D Sorry, hab gerade gute Laune. Zur Abwechslung und da ich ja schon Frage 1 eigentlich mit nein hätte beantworten müssen .... Viel Spaß noch beim philosophieren Aduial |
| darksonofdevil | [QUOTE][i]Original geschrieben von Aina [/i] [B]Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist... 2.Mose 20,4 [/B][/QUOTE] Kruzifixe?!? |
| Pakratz | Hallo, Darksonofdevil Ich versuche, ebenfalls mal philosophisch an die Sache heranzugehen: 1. Gehen wir von der Aristotelischen Weltansicht aus, können wir uns der Korrektheit unserer Sinneseindrücke nicht sicher sein (Unsere Sinne können uns täuschen, wir können Dinge wahrnehmen, die nicht existieren oder Dinge nicht wahrnehmen, die existieren. Jeder Bühnenmagier arbeitet so.). Ich akzeptiere diesen Punkt als unumstösslich! 2. Da wir die Aussenwelt nur durch unsere Sinne wahrnehmen können, ist nichts in der Aussenwelt für uns definitiv sicher existent. 3. Wir entdecken ein Problem, weil wir, ausser unseren Gedanken, alles mit den Sinnen erfassen (einschließlich des eigenen Körpers z.B.) Wir bräuchten also einen unumstösslichen Beweis für unsere eigene Existenz. (Hier stecken wir in einer Sackgasse, da wir sämtliche Beweise nur über unsere Sinne wahrnehmen könnten und selbst dieser Beitrag könnte nichts weiter sein, als ein plötzlicher Anfall von fremdartigen Formulierungen deines Unterbewusstseins, derer Du dir in dem Moment, da Du das hier liest, gewahr wirst.) Wo ist die Begründung für einen Glauben an Gott, wenn dieser Glauben nur durch die Erzählung von Aussen, deren sichere Existenz nicht nachgewiesen ist, entsteht? Und selbst die Gewissheit, es gäbe einen Gott, kann als Sinnestäuschung gewertet werden. Soviel dazu. Trotzdem glaube ich auch an die Existenz einer übergeordneten, vielleicht spirituellen, Macht (Nenn sie Gott, Schicksal, Karma, was auch immer). Deine Antworten kannst Du nur im eigenen Geist suchen. Such nach der ultimativen Gewissheit und ergründe sie mit dem Verstand. Für mich lauten die Antworten wie folgt: > Gott lebt nicht, er existiert. > Er hat sich nie gemeldet, er hat gewartet, dass wir uns melden und über die langen Jahrhunderte, die kaum jemand ernsthaft nach ihm gesucht hat, hat er vergessen, wie er antworten soll. > Gott ist genauso wie die Menschen ein rein seelisches (geistiges) Wesen, das befreit ist von den Zwängen dessen, was wir als Realität bezeichnen. > Ich glaube Gott ist sehr einsam und traurig, über seine Einsamkeit. Er empfindet Gefühle, wie jeder Mensch. Eine Jahre alte Frage, die sich mir beim Schreiben mal wieder ins Gedächtnis geschoben hat: Was ist die Seele? PS: Die Philosophische These, nichts sei real, hat mich mal in eine 1-jährige Depressionsphase gestürzt. Nur mit Vorsicht zu geniessen!!! |
| darksonofdevil | [QUOTE][i]Original geschrieben von aduial [/i] [B] Warum hat er sich so lange nicht gemeldet? Weil sein Telefon kaputt ist! Ne, Quatsch, was meinst du mit gemeldet. So was wie brennende Büsche oder ein Wunder oder sowas in der Richtung? Aduial [/B][/QUOTE] Ich dachte da an sintflut, erdbeben, tempeleinstürze,... :) nee, aber wenn gott wegen so'n paar jahren sklaverei in agypten jeden erstgeborenen getötet hat usw, warum hat er dann nicht bei verfolgung und mord an den juden ( seit dem mittelalter in europa) eingegriffen? hat er an macht verloren? oder war es ihm egal? hält er die menschheit für so alt, um auf sich selbst aufzupassen? darksonofdevil |
| LonelyBoy | Die Frage ist nicht "Wer ist Gott?" Sondern: Wer sind die Götter? Warum gehorcht der Hund dem Hirten? Wir sind Menschen, wir bauen uns Häuser, wir können Feuer machen, WIR sind ihre Götter! Aus Sicht des Menschen steht GOTT für etwas, was wir nicht verstehen können, was uns überlegen ist, was wir bewundern und verehren! Die Götter der Religion gab es tatsächlich, doch in Wahrheit sind das Außerirdische Wesen, welche die Erde in ferner Vergangenheit besuchten! Ihre Intelligenz und Technologie war der unseren so überlegen, dass wir sie nicht verstehen konnten! Sie wurden zu Göttern........ [der Name Erich von Däniken dürfte jedem was sagen] Das ist MEINE Meinung, ich verlange nicht, dass jeder sie teilt. Doch ehe man sich intensiv in das Thema Paläo-SETI eingelesen hat, sollte man diese Theorie/Weltanschauung nicht runtermachen! Die Person, die für mich persönlich das ausmacht, was GOTT ist, heisst John Lennon! Und das ist mein Ernst!! |
| Blutspatz | Ich glaube auch nicht an Gott. Die Bibel is der reinste Widerspruch und die Kirche ne Verar.... (sorry für dat Wort). Gäb es echt einen Gott, wieso is dann soviel Elend auf der Welt? Wieso gibbet Krankheiten wie Aids usw. ...bla bla bla... Wenn man an keinen Gott glaubt, dürfte man eigens uch nicht an Satan glauben. Er ist ja auch der Gott der Unterwelt, der Toten..un kein Plan was es da noch gibt. najo..da ich heud scheibfaul bin, werd ich erstma aufhörn :D |
| HerrDesChaos | Ich denke das es keine Gott gibt. Ich denke der Glaube an einen Gott ist ein Versuch sich der unermeßlichen Größe des Gedankens zu entziehen das alles nur durch Zufall entstanden sein könnte. Desweiteren würde es für den Menschen bedeuten wenn er nur Zufall in der Evolution war, daß er nichts besonderes ist. Außerdem hat der Mensch Angst davor zu sterben und wünscht sich das es danach etwas gibt, weil er es sich nicht vorstellen kann, wie es ist wenn es danach nichts gibt, da es ihm unmöglich ist sich selbst weg zu denken. Er kann sich in Gedanken nur in eine komplett leere Umgebung projezieren, aber es ist ihm unmöglich sich selbst wegzudenken, da er immer das Zentrum seiner Vorstellung ist - als Betrachter oder auch als betrachtetes Objekt. Und ich denke das der Glaube an etwas allmächtiges und gerechtes es den Menschen erleichtert mit den Ungerechtigkeiten der Welt klar zu kommen, da er denkt zu wissen, daß alle bösen Menschen ihre Strafe kriegen, auch wenn sie im Leben auf der Erde eher für ihre schlechten Taten belohnt zu werden scheinen als bestraft zu werden. Von da aus denke ich das es eigentlich keinen Gott oder so was gibt, das es aber kein Mensch (ich selbst ja auch nicht) schafft auf eine übergeordnete Macht zu verzichten. In welche Form er diese jetzt preßt und ob er sie anbetet oder nicht ist dabei egal. Von mir aus kann auch jeder anbeten was er will, wenn er nicht versucht anderen seine Art des Glaubens aufzudrängen. Gruß HerrDesChaos |
| LonelyBoy | Glaubst du daran, dass alles aus Zufall entstanden ist? Ich nicht! Zufall, dass ist der Begriff für die einfachste aller Erklärungen. Es lässt sich nicht beweisen, es lässt sich nicht wiederlegen. Mir persönlich ist das zuwenig. |
| HerrDesChaos | Ich habe keinen Gott, da ich mich für mich damit abgefunden habe das alles halt so ist wie es ist. Ich glaube an mich und ich glaube an Glück. Aber ich habe keinen Gott der für mich alles erschaffen hat. Wenn ich mich in eine Glaubensrichtung vertiefe nur um zu behaupten ich hätte eine Antwort auf den Sinn des Lebens gefunden, ohne das ich wissen kann ob ich nun mehr Recht habe als irgend eine andere Religion oder die Leute welche sagen, dass es keinen Gott gibt, dann ist das für mich nicht wirklich befriedigend. Die Antwort auf die Frage ob es einen Gott gibt und ob es ein Leben nach dem Tod gibt, klärt sich eh erst nach dem Tod. Warum soll ich mich einem Gott unterwerfen, wenn es im Endeffekt der falsche gewesen sein kann und ich trotzdem in die Hölle komme. Ich wag es nicht zu urteilen welche Religion die richtigen Ziele verfolgt (auch wenn ich manche definitiv als falsch ausschließe). Meiner Meinung nach kann jeder so lange das machen was ihm gefällt, solange er keine anderen Menschen einschränkt oder verletzt. Auf deine Aussage „Zufall, dass ist der Begriff für die einfachste aller Erklärungen. Es lässt sich nicht beweisen, es lässt sich nicht wiederlegen.“ Natürlich ist es einfach zu sagen alles ist halt einfach so. Aber ich denke das man keine bessere Antwort finden kann. Die Personifizierung von Gut und Böse in Gestalten wie Gott und Satan ist für mich eine Veranschaulichung der Dinge, aber es gibt keine Antworten darauf wo alles herkommt. Ich kann zwar sagen der Gott hat die Welt erschaffen und ich muss mich seinen Geboten unterwerfen und nach dieses Leben, aber dann stellt sich mir die Frage. Wo kommt denn dieser Gott eigentlich her. Ist da ein noch mächtigeres Wesen das ihn erschaffen hat? Und wo kommt das dann her. Ist das durch Zufall entstanden? Und auf solche Fragen sind für mich Antworten wie „Man soll sich keine Bildnis von Gott machen“ oder „Gottes Wege sind unergründlich“ etwas zu leicht. Das sind für mich Phrasen von Leuten die an etwas glauben wollen und Angst haben sich diese Fragen zu stellen, weil sie genau wissen das sie dadurch das sie diese nicht beantworten können zugeben müssen, dass sie trotz ihres Glaubens keinen Schritt weiter sind als die Leute die sagen „Ich denke alles ist einfach so entstanden“. Dennoch finde ich das Religionen und Gott und so sehr interessante Sachen sind, die den Menschen, welche an sie glauben das Leben vereinfachen können, oder ihnen helfen können schwere Schicksalsschläge zu verkraften. Ich kann nicht ausschließen das ich irgendwann ein mal auch an Gott glaube, aber es ist zur Zeit für mich keine befriedigende Antwort. Gruß, HDC |
| Variola Major | Also, ich bin neu hier und habe Eure Diskussion verfolgt. Zu der Frage ob es Gott gibt kann ich nur sagen: Ja. Aber nicht in der Form, wie er in der Bibel, der Thora oder in anderen heiligen Schriften beschrieben wird. Die Sache ist weitaus komplizierter. Meiner Meinung nach hat jeder einzelne Mensch seinen eigenen Gott, denn warum sonst wurden und werden in allen Kulturen der Welt Götzen verehrt, die insgesamt doch dieselben Eigenschaften haben? Ich selbst glaube auch nicht an einen "Gott" im Sinne der Religionen, aber ich bin sicher, daß da etwas höheres ist, das sich jedem einzelnen auf seine eigene Art offenbart. |
| TheTurningPoint | @Variola Major: Herzlich willkommen im Board! Was den Glauben betrifft, soll jeder für sich selig werden, solange er nicht Andere in ihrer Freiheit beeinträchtigt. Und vor allem hat meiner Meinung nach niemand das Recht, irgendeinen Glauben oder eine Ideologie über den Wert des menschlichen Lebens zu stellen. TP |
| Variola Major | Ich habe in den letzten Jahren einige Leute kennengelernt, drüben in Amerika, die wollten anderen die "Botschaft Gottes" aufzwingen (zumindest kam es so rüber), um sie zu "bekehren" und so den Heiland wiederzubringen. Meiner Meinung nach eine ungeheuerliche Frechheit. Wie kann ich denen klar machen, daß sie selbst jeden lynchen würden, der ihnen einen anderen Glauben aufzwingt? Und sie davon abhalten, anders glaubende zu belästigen? Ich finde es einfach schlimm. |
| TheTurningPoint | @Variola: Ich denke, man kann nur immer wieder mit Geduld versuchen, Verständigung zu erreichen, Brücken zu bauen, Mauern durchlässiger zu machen. Ich habe nicht umsonst auch das Wort Ideologie erwähnt. Ich finde es erschreckend, wie viele Menschen sich ein Leben ohne "Konsumgesellschaft" nicht vorstellen können und letztendlich jeden persönlich angreifen, der nur die Möglichkeit erwähnt, daß auch ein Leben in anderen sozialökonomischen Verhältnissen möglich ist. Ich denke, man kann nur mit Geduld versuchen, Interesse für andere Kulturen, Ansichten usw. zu wecken und diesen Leuten damit zu zeigen, wie arm und beschränkt ihr bisheriges Leben war. TP |
| Lilly-Fee | Hallöchen Also Meine Mienung zu Gott lautet: Gott ist die Fähigkeit und Kraft, Leben in jeglicher Form zu erschaffen. Dazu ist der Mensch nicht fähig. Ich selbst würde mich als moslimisch bezeichnen, bin aber nicht sehr streng sondern eher ziemlich offen. Ich glaube an ein Leben nach dem Tod, an eine zweite Welt, an Engel und den Tod. So das wars auch schon. Gruß Lilly |
| Schatten der Sonne | Ich bin praktisch der geborene Anti-Christ ;) Hab schon als Kind nie daran geglaubt was im Unterricht oder in der Kirche so einem beigebracht wurde. Auch, oder erst recht weils einem aufgezwungen war, und es nie eine eigene Meinung geben durfte, erst recht keine Fragen oder gar Zweifel an dem was gelehrt wurde. Somit war es für mich schon im frühen Kindesalter klar daß es für mich keine Religion oder Gott gibt. Erst recht weil es keinen Beweis für ihn gibt. Und alleine die verstopfte Sichtweise der gläubigen Christen die ich in meinem Umfeld erlebt habe war abschreckend. Auch in anderen Religonen kann ihc nichts für mich finden. Bisher hab ich mein Leben lang nicht bewußt gebetet, oder an die Hilfe Gottes geklammert. Es gab nie sowas wie nen Gott der geholfen hat, wenn shcieße passiert ist. Bisher bin ich recht glücklich und frei in meinem Denken, das ich nihct immer alles mit einer Religion in Einklang kriegen mußte. |
| Lilly-Fee | Hallo SchattenderSonne Es gibt keinen Beweis für Gott??? Dann schau Dich doch mal auf der Erde um. Ist dieses Perfektes Zusammenspiel zwischen allen Kräften und Energien durch Zufall entstanden. Woher kommen dann die heiligen Schriften. Denkst Du die hat jemand erfunden? Wie denn, wenn da aktuelle Ereignisse von heute schon niedergeschrieben sind (z.Bsp. Holocaust in Israel (Koran))? Was haben die Leute alle gegen Gott? Das versteh ich nicht? Naja, ich war früher genau so aber irgendwann habe ich angefangen, über mein Leben nachzudenken und mir ist aufgefallen, dass es keinen Zufall gibt sondern alles seinen Sinn hat und dass ich sehr of wieder auf die richtige Bahn gelenkt wurde, durch merkwürdige Ereignisse. Wo soll'n dass alles herkommen? Ach ich weiß nicht, ich weiß nur, dass mich mein Glauben sehr stark und unverletzlich macht. Das kann mir keiner nehmen. Gruß Lilly |
| Schattenhexe | Gott? Es gibt nicht nur einen, meiner meinung nach gibt es viele Götter und Göttinnen. Und über diesen Göttern stehen dann die Mächte, die die keine Gestalt besitzten, die höchste aller Mächte. Als erfahrene Hexe kann ich sagen, dass es nicht nur einen Gott gibt. Man hat mir beigebracht, dass alles seine Wahrheit hat. Wirklich [I]alles[/I] . Und meiner Ansicht nach gibt es den Polytheismus wohl schon erheblich länger als den Monotheismus. |
| Schatten der Sonne | Wenn dieses ganze Zusammenspiel der Elemente, was ja auch interessant ist wie es denn geschieht, von einem Gott gelenkt wird, wieso ist dann immer noch so viel schlechtes in der Welt ? Wieso hassen sich die Menschen so sehr daß sie immer noch Kriege führen wieso vehindert das kein Gott? Für einen Gott bräuchte ich nen handfesten Beweis, ish kann es mir nun mal nicht vorstellen, daß es ihn oder mehrere Götter gibt. Wenn Dem/den Gott/Göttern soviel an den Menschen liegt wieso erscheinen sie nicht den "ungläubigen" oder schicken Boten um diese Leute zu überzeugen ? |
| Schattenhexe | Die Götter schicken ihre Boten. Nur haben sich die Menschen zu sehr verschloßen um sie zu hören und zu sehen. Deshalb hat jeder Mensch einen persönlich Ratgeber, ein Geistwesen, dass einem alles beibringen kann. Nur die wenigsten können sie hören. Die Götter selbst lenken uns auch, wenn es uns vorherbestimmt ist. manchmal tun wir ja was, ohne es wirklich zu wollen, stellen aber nachher fest, dass es richtig war. Die Götter können einem viel Macht verleihen, und sie genauso auch wieder nehmen. Um zu lernen sie zu hören, rat ich viel meditieren. es kann lange dauern bis man seinen Geistführer hört. Und nicht erschrecken wenn plötzlich ne laute Stimme in deinem Kopf ist, die sich vielleicht etwas gruselig anhört ;-) |
| Revenant | Also: Ich bin der Meinung das es eine höhere Macht gibt (kein Wesen), nennen wir es Karma oder wie ihr wollt. Ich glaube das keine Glaubensrichtung die richtige ist, vielmehr ist es die Kombination verschiedener Aspekte aus allen Religionen die vielleicht erleuchtung bringen kann. Die Menschen vergessen immer das wesentliche: Nicht an was man glaubt, sondern der Glaube ansich zählt! [QUOTE]Und ob ich durch wandle das finstere Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir![/QUOTE] |
| .:BrokenHeart:. | [QUOTE][i]Original geschrieben von Schatten der Sonne [/i] [B]Wenn dieses ganze Zusammenspiel der Elemente, was ja auch interessant ist wie es denn geschieht, von einem Gott gelenkt wird, wieso ist dann immer noch so viel schlechtes in der Welt ? Wieso hassen sich die Menschen so sehr daß sie immer noch Kriege führen wieso vehindert das kein Gott? [/B][/QUOTE] Vielleicht würde der Gott es wollen, dass die Menschen es von selber lernen damit aufzuhören!! Vielleicht lässt er es so oft zu bis die Menschheit daraus ein für allemal gelernt hat... ...ich selber glaube nicht wirklich an einen Gott... |
| sakina | Hallo Alle, ich bin neu hier, aber glaube an Gott, und dass Gott uns freinen Willen gegeben hat, also wenn wir uns dafür entscheiden zu hassen, dann wird Gott uns nicht zwingen zu lieben. Ansonsten glaube ich dass im Universun nichts verloren geht. Und dass Bewusstsein für das erhalten des Alls unentberlich ist. Grüsse sakina PS schuldigung für mein schlechtes Deutsch |
| Lilly-Fee | Also wieso Gott den Menschen in diese wunderschöne, perfekte Welt gesetzt hat, wird mir für immer ein Rätsel bleiben. |
| chandler | Ich denke, dass Gott, wenn es ihn gibt nicht zu beschreiben ist...vielleicht eine Gestallt in einer für uns nicht zuverstehenden From...ein föllig anderes Element, als die die wir kennen...ich weiß nicht wer oder was Gott ist...vielleicht gibt es ihn auch, aber für mich ist er nicht da...bzw. ich lebe ohne ihn, vielleicht wird sich das irgendwann ändern...doch im mom ist für mich glaube nur die Flucht aus der Realität...auch wenn ich respekt habe vor menschen, die einen festen Glauben haben und danach leben... ...Gott...wenn es ihn gibt, dann nicht so wie er in der Bibel oder sonstwo steht... vielleicht ist Gott auch ein Teil von jedem einzelnen, in jedem einzelnen von uns... ~chandler |
| Asmodyrian | Meiner Meinung nach ist Gott die vom Menschen personifizierte Uniwssenheit. Und wenn es hin gibt ist er aus meiner Sicht: a, ein Lügner b, ein Mörder c, ein Sadist (bitte nicht verwechseln) |
| Schatten der Sonne | Diese Welt ist wunderschön und perfekt ? Vielleicht wäre sie das noch wenn es den Menschen nicht geben würde. Jeder gute Gott hätte den Menschen aus der Evolution entfernt da er die einzige Gefahr für diesen Erball ist. @ Magier Stimme Dir voll zu. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von sakina [/i] [B]Hallo Alle, ich bin neu hier, aber glaube an Gott, und dass Gott uns freinen Willen gegeben hat, also wenn wir uns dafür entscheiden zu hassen, dann wird Gott uns nicht zwingen zu lieben.[/B][/QUOTE]Hallo sakina! Zuerst einmal möchte ich dich hier im Nachtwelten-Forum herzlich willkommen heißen. Ich hoffe, wir können hier noch oft Beiträge von dir lesen. Zu deinem Beitrag fällt mir was aus einem Gedicht von Hölderlin ein, das mir im Gedächtnis haften geblieben ist: "Alles prüfe der Mensch, sagen die Himmlischen, daß er, kräftig genährt, danken für alles lerne und verstehe die Freiheit, aufzubrechen wohin er will." TheTurningPoint |
| Asmodyrian | Auch wenn ich nicht (mehr) gläubig im christlichen Sinne bin, entbehrt es irgendwie jedweder Logik zu sagen Das is halt alles so. Etwas ist da. Steht jeden Fall für mich ausser Frage. Einen GUTEN Gott im christlichen Sinn ist nicht existent. Denn der Christengott ist nicht gut (wenn es anch der Bibel geht). Gott hat uns ja ausm Paradies geschmissen, zerstört alle die ihm net passen und liefert sich Krieg mit der "Konkurrenz". Außerdem, es ist oft vom Zorn Gottes die Rede. Kann etwas Gutes zornig sein ? Nein, es ist menschlich... |
| Hopeless | obwohl ich satanistin bin glaube ich dass es gott gibt. warum? irgendjemand muss (meiner meinung nach) ja die welt, das universum und die menschen erschaffen haben. ich kann mir nicht vorstellen dass das alles "von alleine" entstanden ist. das ist jedenfalls meine meinung. |
| chandler | @hopeless ich denke, wenn man an Satan glaubt muss man glauben, dass es Gott gibt...genauso umgekert; wenn man an Gott glaubt muss man auch glauben dass es Satan gibt... Naja, jedem das seine....ich kann mit dem ganzen Glaubensquatsch nichts anfangen... ~chandler |
| Harlekin | ich habe michvor einiger zeit durch die schriften gekämpft und bemerkt das es sehr viele übereinstimmungen gibt und das viele Religionen von demselben ereigniss berichten, es nur anders nennen. die offenbahrung des Johannes findet sich auch in den schriften der Majas oder den nordischen Sagen ... der Fall Pheatons auf die Welt.. (~1200 v.Chr.) Wer einmal den Gigamesh-epos gelesen hat, der wird feststellen, das es zwischen der Jüdischen Mythologie und der Griechischen der Ägyptischen und und und .. viele paralleleln gibt.. Janus , alias Noah , soll nur ein Beispiell sein.. man findet teile des ganzen verstreut über alle Kontinente.. jeder hat einen kleinen Teil recht und behauptet streng und fest das es der einzige teil des ganzen ist.. wenn man sich auf nur eine quelle verläßt , dann ist man verlassen .. wenn man an den stellen an den die eine quelle versiegt, weiterliest, dann kann man einen kleinen Blick auf das Ganze erhaschen.. wer die Edda gelesen hat, der wird feststellen das nicht Odin die Welt gemacht haben soll sondern "Bors Söhne... " Der Kampf des Marduk gegen die Tiamat, der das Chaos (Tiamat) spaltet und Himmel und Erde formte, Licht und Schatten... Die Sinnflut die von Anu, Enlil, und Shammasch (der Vater, der Geist und der Sohn) in die welt geschickt wurde da Innana Zürnte.. etc.. wer also sagt das alles findet sich in nur einem Buch der ist falsch wer das ganze zusammenfügt, der wird vielleicht irgendwann mal das Ganze verstehen.. wie schon vor einigen Antworten gepostet, vielleicht sind wir es die das ganz ordnen ? vielleicht halten wir die ursache für die wirkung? und umgekehrt? ein system mit veränderlichen parametern wird sich einpendeln.. ein einen excekt abgestimmten zustane.. perfekt aufeineder abgestimmt.. wenn genügent zeit und veränderung möglich ist.. ids *ddd* H. jeder nach seiner Fasson.. nicht jeder kann wirken, nicht jeder sehen, nciht jeder kann glauben.. nicht jeder wissen vertrauen.. |
| Schattenhexe | Wie habe ich letzten´s mal gehört? [QUOTE]Gott ist nicht in einem prächtigen Gebäude aus Stein, Gott ist in dir! Wenn du ein Holz spaltest bin ich da, wenn du einen Stein hebst, wirst du mich finden![/QUOTE] hhmm, mich erinnern diese Worte -die ich nicht aus dem Film "Stigmata" habe (!!!) sondern von einem Christenpriester- sehr an die Worte der Göttin, an die die Kelten zum Beispiel glauben. Und die Religion der Kelten ist wohl weit aus älter als die der Christen. Wahrscheinlich bin ich der geborene Anti- Christ, obwohl ich christlich erzogen wurde. Nach meiner Kommunion, die ich damals nicht wirklich vestand weil ich nicht wusste was es bringen sollte, begann bei mir der Zweifel an Gott. Also machte sich die damals vielleicht 9 oder 10 jährige Schattenhexe auf in die Bibiothek und versuchte Bücher zu lesen, die sie nicht verstand. Etwa drei Jahre später ging es dann wieder los. Ich zweifelte an dem, was die Christen sagten. Und so wurde ich wohl zu dem was ich jetzt bin, ´ne Hexe. Meine Meinung, die Christen haben sich aus vielen Religionen der Welt einfach was zusammen gemixt. Mal hier ein Lied, mal hier ein Gebet, alles auf einen Gott etwas umgereimt und voilà! Wie gesagt, keiner kann sagen ob´s stimmt oder nicht, aber eins weiß ich, viele altkeltische Melodien werden heute von den Christen benutzt, mit anderen Texten versteht sich. |
| maniac | als mein opa starb sah er was er lachte und freute sich und winkte (zum abschied oder einem anderem wesen ?) naja das prägte mich und ich bin davon überzeugt das es da was gibt... nur was das werden wir alle noch festellen was die kirche sagt ist für mich nicht interresant ... wie oft hat sie in der vergangenheit gesündigt... hört sich blöd an was ich sage un warscheinlich wills keiner lesen doch ich wollte es nur mal sagen |
| Blackadder | [QUOTE][i]Original geschrieben von maniac [/i] [B]was die kirche sagt ist für mich nicht interresant ... wie oft hat sie in der vergangenheit gesündigt... [/B][/QUOTE] Ich glaube, das liegt einfach nur daran, das hinter der Kirche letzten Endes auch in erster Linie einfach nur Menschen stehen, die nach ihrem Gutdünken und ihren Vorstellungen handeln und eben NICHT den Willen einer höheren Instanz vertreten...und wenn sie es denn tuen, diesen Willen wahrscheinlich gründlichst missverstanden haben. Beste Wünsche, BLACKADDER |
| Schattenhexe | Menschen, die im namen eines gottes anderen menschen getötet haben, können doch nur was falsch verstanden haben. aber so sind die menschen eben, kalt, gemein, hinterhältig und egoistisch ohne ende. da fragt man sich warum man überhaupt an irgendetwas glaubt, denn warum lässt ein gott zu, dass wir alles zerstören? |
| Laura | @Schattenhexe Viele alte Religionen finden sich im Christentum wieder, das ist aber bestimmt kein Zufall, sondern war wohl viel mehr eine gezielte Maßnahme, die "Heiden" zu bekehren. Viele alte Götter spiegeln sich im Christentum als Dämonen wider und viele wirklich nicht-christliche Sagen sind einfach etwas umgeändert worden. So ist es bestimmt kein Zufall, daß vor allem Göttinnen alter Religionen an Wert verloren haben bzw. sogar verteufelt wurden. So hat halt auch das Wort "Hexe" vor allem eine durchaus christliche Bedeutung, denn daß, was diesen Frauen in der christlich geprägten Welt unterstellt wurde, ist doch wohl die Erfindung kranker Kirchenhirne. Und ob man Kirche und Religion so trennen kann, ist auch auch eine gute Frage. Das, was Gott sagt und die Kirche draus gemacht hat, ist immer wieder eine große Diskussion. Fakt ist aber, daß die Bibel sehr wohl ein ziemlich gewalttätiges, frauenfeindliches Buch ist mit ziemlich kranken Ansichten. |
| Lilly-Fee | Zur Bibel kann ich nur sagen: Das Ding ist total verfälscht worden, war mal richtig. Der Papst, andere Religionsanhänger und noch weitere Leutchen haben da einfach mal blind drin rumgeschmiert. Man sagt ja auch, dass viele Frauennamen in der Bibel durch Männernamen ersetzt wurden... Na mir solls egal sein, halte mich an den Koran. Gruß Lilly |
| Laura | @Lilly-Fee hast Du evtl. ein "Original" der Bibel oder kennst Du Auszüge unverfälschter Texte? Ich finde diese Feststellung einfach interessant und bin total neugierig, da mein Bibelexemplar einfach nur ab und zu behauptet, daß gewisse Texte einfach nicht eindeutig aus dem hebräischem zu übersetzen sind. Allerdings hätten Päpste doch wohl eher in lateinischer Sprache drin "rumgeschmiert"? Also, geht es um Übersetzungsprobleme oder tatsächliche Verfälschung? Das Übersetzungeproblem wird ja auch im Koran heftig diskutiert, daß dieser wohl im arabischen eine andere Aussage hat als im deutschen zum Beispiel. Aber wenn man sich mit einem Glauben auseinandersetzt, aus welchen Gründen auch immer, ist es ja nur naheliegend, das grundlegende Werk dazu zu lesen. Und wenn dann gesagt wird, daß dieses Werk ja auch schon sehr verfälscht ist, würde mich einfach interessieren, was die eigentliche Aussage des Buches war. Denn wenn Du weißt, daß die Bibel gefälscht ist, so wie wir sie kennen, muß ja irgendwo noch eine andere existieren? Vielen lieben Dank für Deine Antwort Laura |
| Lilly-Fee | Hallo Laura Es gibt nicht wirklich eine "Original-Bibel" Sie wurde von mehreren Leuten zusammengetragen, sie besteht also aus vielen Einzelteilen. Es lässt sich auch nicht mehr nachvollziehen, von wem genau. Ich kann mich zu diesem Thema nur auf den Koran beziehen. Der sagt, dass die Juden zu einem großen Teil zu diesen Fälschungen beigetragen haben. Der Islam wurde ja auch in's Leben gerufen, aufgrund von falschen Ansichten der Christen. Ist sozusagen die Ablösereligion. Gruß Lilly |
| Laura | Lilly-Fee, thx für die Antwort. Mich hat halt interessiert, ob wirklich andere Exemplare mit völlig anderem Inhalt "rumgeistern". Grüße Laura |
| Harlekin | @ Laura es geistern einige "ältere" Texte rum.. wenn man bedenkt wie die politische und menschliche situation im alten zweistromland war dann bemerkt man schnell das vieles aus der bibel seinen Ursprung in der auseinandersetzung zwischen en einzelnen volsstämmen rührt.. nicht umsonst wird in der bibel "Babylon" immer wieder mit dem Teufel selbst identifiziert.. hat doch der stadtstaat damals öfters die juden deportiert und in gefangenschaft geführt.. viele juden kamen zurück und brachten alte texte deren Götter mit.. da es natürlich nicht die der juden sein konnten (sonst hätten die das ja nicht zugelassen) mussten die "wahren" götter jemand anderes sein.. beispiel: im Gilgamesh-epos findet sich eine beschreibugn der sinnflut die sich wiederrum uf eine noch ältere fassung beruft. diese darstellung findet sich auch in der Bibel wieder.. da das Volk Israel dauernd eines auf die mütze bekam zu der zeit musste der geistliche beistand des Volkes (die priester) natürlich eine rechtfertigung der situation finden.. und siehe da auf einmal war es klar, das volk ist eigentlich das auserwählte volk gottes und wird nur geprüft.. eigentlich ist die Bibel eine Trostschrift, das alles irgendwann (nach dem tode) besser werden würde.. auch die vielzitierte Offenbahrung des Johannes ist eine beschreibung der Pheaton katastrophe von weit vorher (~1200 v-Chr) oder der davorliegenden (~3600 v.Chr) das der schreiber johannes hiess mag sein, fest steht nur das der schreiber der offenbahrung nicht der jünger johannes war. so ist dann mit der zeit dichtung und wahrheit zu einem neuen ganzen geworden.. da die bibel unantastbar war, hat niemand gewagt dran zu rühren.. die apokryphen sind erst jetzt in heutiger zeit offiziell anerkannt worden sozusagern als update 2000. zur zeit karl des großen wurde dannd as ganze nochmals umgeschriben um den herrschaftsanspruch der germanische/teutonischen (deutschen) herrscher zu rechtfertigen , da ihre kassen leer waren und sie somit die alten zustände nicht halten konnten.. so wurde dem volk der alte glaube verboten (bei strafe) die alten kultstätten vernichtet (vgl. externsteine) und die heidnischen feiertage in eine christliches gewandt gekleidet.. wie du siehst wurde vieles im laufe der zeit einfach nur mit neuen bedeutungen versehen .. ein wenig uminterpretiert. es waren über die jahre nur kleine änderungen aber die mit nachdruck.. es war ja damals nicht so das jeder lesen konnte.. stand da zum beispielaneiner stelle (ich denke mal bei david wars) daas der feldherr das überfallenen volk in großen zahlen enthaupten lies , mit der axt oder mit dem schwert, zersägenliess u#oder in öfen werfen.. dann wurde das einfach anders übersetzt, nämlich das das besiegt volk mit äxten arbeiten musste und mit sägen und für david öfen baute. (an sich schon quatsch , aber was solls.. ) *lächel* es ist nicht so das die bibel "falsch " ist , sie wird nur anders "ausgelegt.." aben egal wie , positiv für das volk israel und seinen Gott. ids +ddd* H. |
| Laura | Harlekin. lieben Dank für Deine Ausführungen Grüße Laura |
| Thalion | ich habe mal eine interessante textpassage in einem lied von "Theatre of Tragedy" gefunden. es ist ein zitat aus dem film "The Masque of the red death" mit Vincent Price aus dem jahr 1964, zu finden in dem lied "And when he falleth" (Album "Velvet darkness they fear"). dabei muss ich jedoch gestehen, den film nie gesehen zu haben, würde ihn jedoch sehr gerne mal sehen, scheint ja recht interessant zu sein. warum ich diesen text poste? es interessiert mich einfach, eure meinung dazu zu lesen. letztendlich ist es ja die ach so oft diskutierte theodize frage. gibt es einen gott oder nicht, ist er gerecht? ------------------------------------------------------------ Male Voice: That cross you wear around your neck; is it only a decoration, or are you a true Christian believer? Female Voice: Yes, I believe - truly Male Voice: Then I want you to remove it at once! - and never to wear it within this castle again!Do you know how a falcon is trained my dear? Her eyes are sown shut.Blinded temporarily she suffers the whims of her God patiently, until her will is submerged and she learns to serve - as your God taught and blinded you with crosses. Female Voice: You had me take off my cross because it offended.... Male Voice: It offended no-one. No - it simply appears to me to be discourteous to... to wear the symbol of a deity long dead. My ancestors tried to find it. And to open the door that seperates us from our Creator. Female Voice: But you need no doors to find God. If you believe.... Male Voice: Believe?! If you believe you are gullible.Can you look around this world and believe in the goodness of a god who rules it?Famine, Pestilence, War, Disease and Death! They rule this world. Female Voice: There is also love and life and hope. Male Voice: Very little hope I assure you.No. If a god of love and life ever did exist... he is long since dead.Someone... something rules in his place. |
| Harlekin | wunderschöne diskussion über gott als ding als wesen als erscheinung als alles was man sich vorstellen kann, sogar abhandlungen über die entstehung von "gott".. als mass3enphänomen und/oder als einzelerlebniss.. [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=2129&highlight=gott[/url] netter thread.. ids +ddd* H. |
| Thalion | @Harlekin: tut mir leid, dass ich nicht jede seite umgegraben habe *g* aber vielleicht könnte man es ja auch mehr auf den text, den ich gepostet habe beziehen. |
| Pakratz | Hallo! Ich hab' da mal was sehr interessantes aufgeschnappt (ging um die Frage: Gibt es gott?) Es war einmal vor langer Zeit, da haben sich ziemlich viele freischaffende Autoren zusammengeschlossen, um ein Buch zu schreiben. Sie entwarfen Storylines, Hintergrundplots, hatten einen charismatischen Protagonisten und was weiss ich noch alles. Als sie ihr Buch geschrieben hatten, fanden das so viele Leute so super toll, dass diese einen Fanclub gegründet haben... Diese Variante ist zwar recht frei zitiert (und enthält längst nicht alle Punkte), aber den Grundgedanken musste ich hier einfach mal hinstellen. So: Und zur allgemeinen Frage (abseits vom Christentum) ob es eine spirituelle Macht gibt, die irgendetwas zu sagen hat (oder hatte); das weiss wohl keiner so genau! Wenn wir nach Aristoteles argumentieren und den Ursprung der Dinge suchen, so stossen wir an unsere Grenzen (Bsp.: Wie entsteht Wind? - Die Sonne erhitzt Wasser und Land unterschiedlich schnell... blah... text... *weissehjeder*. - Wie entstand die Sonne? - Durch den Urknall. - Wie entstand der? - ...). Also müsste es irgendetwas gegeben haben, dass den Anstoss geliefert hat (und da wir uns nicht vorstellen können, was dieser Ursprung ist, nennen wir's Gott, personifizieren es in Verhältnissen menschlichen Denkens und sind erstmal glücklich!). Das Problem an dieser Denkweise ist, dass Gott in dem Moment ins Spiel kommt, in dem wir den Faden verlieren... weil wir etwas nicht begreifen können, muss aber noch lange kein Gott dahinter stecken! Und für Alle, die bis hierhin gelesen haben: Sorry, dass ich keine Meinung oder Antwort liefere; ich hoffe aber, zumindest ein wenig zum selber Weitergrübeln angeregt zu haben... Pakratz |
| Thalion | von der argmumentation habe ich auch schon gehört bzw im religionsuntericht an der schule gelesen... jedoch finde ich es nicht sonderlich sinnvoll alles, was man nicht begreift einem gott in die schuhe zu schreiben. meiner meinung nach gibt es keinen und hat nie einen gegeben. und der text widerlegt meiner meinung nach die definition eines gottes laut dem christentum. |
| Seneca | geht es bei Gottesbildern nicht eher darum, ob man eine Gott braucht...? Zumindest Wir in unserer religiös gesellschaftliche priviligierten Situation, nämlich der das uns niemand einen Glauben aufzwingt, haben doch die Wahl, an eine höhere Instanz zu glauben, oder eben nicht. Quid uti...sollte hier die Frage sein...wem nütz der Glaube...! |
| Black Spike | Da kann ich Seneca nur zustimmen....! Im übrigen scheint mir der oben zitierte Text die Position des Gläubigen im Vergleich zu der des "Atheisten" darzustellen. Die Existenz eines Gottes bleibt insofern - da nicht belegbar - jedem doch selbst überlassen. Man kann sich wohl durch den Glauben besser fühlen...oder auch durch das Glauben an den Nichtglauben. Die Menschheit wäre ein unglaublich großes Stück weiter, wenn das alle einsähen und mit dem Versuch des Bekehrens bzw. des "meine Religion ist aber besser als deine und natürlich die einzig wahre" aufhörten. |
| Zombie | Gibt es einen Gott oder nicht? Ich finde die Frage falsch gestellt, da sie zusehr auf dem christlichen Glauben des [B]einen Gottes[/B] basiert. Wenn dann sollte die Frage lauten Existieren Götter? Obwohl ich ehrlich gesagt davon auch nicht viel halte, ich bin da vielleicht etwas zu wissenschaftlich angehaucht :p Götter, mächtige wesen die unser Leben aus einer anderen Dimension lenken. Das gehört für mich in das Reich der mythologie und Legenden. Man muss sich nur mal Überlegen, im Mittelalter galt Wissenschaft als Magie, das werk höherer Mächte. Dann hat man die Hintergründe verstanden und auf einmal war es ganz banal. Genauso war es mit der Schöpfungsgeschichte bzw Evolution. Und irgendwann wird es genauso mit dem Universum und dem Urknall passieren. Kein Gott, kein höheren Mächte, nur mathematik, physik und der gute alte Zufall. Nagut vielleicht sind meine Ansichten etwas radikal, aber ich habe schon stundenlange Diskussionen mit einem Freikirchlichen Christ hinter mir und ich kanns langsam nicht mehr hören (Sein Lieblingssatz: "Gott und die Bibel sind absolut") viel geredet aber nix gesagt:D |
| Harlekin | Das sagte einmal ein Araber/Moslem "Wie viel weiter wäre die Menschheit wenn sie sich darauf verständigen würden, die Gemeinsamkeiten ihres Glaubens zu suchen als die Unterschiede herauszuarbeiten..." Sprachs und wart von Extremisten erschossen....! end of Story.. tjoa das kann dabei rauskommen wenn man versucht Frieden zu stiften.. ids +ddd* H. |
| Pakratz | @Zombie *krakel mit'm stift auf'm blatt papier rum* So! Hier steht, Es gibt keinen Gott!!! (Ist genauso glaubwürdig wie die Bibel, sind ja auch nur Worte auf Papier.) Insofern: Ich glaube auch nicht daran, dass irgendeine INTELLIGENTE schöpferische Kraft im Universum existiert. Eine Konzentration von Teilchen die plötzlich explodiert und 'ne ganze Menge Sternchen baut ist meiner Meinung etwas, was man als den ursprünglichen Schöpfungsprozess bezeichnen kann. Und auch diesen Vorgang wird die Wissenschaft wohl bald erklärt haben... Woraus folgert: Entweder es gibt keinen Gott oder er ist ein Teil von uns allen (denn wir erschaffen ebenfalls; Z.B. uns selbst) So, und weil ich schon wieder so unübersichtlich geschrieben habe: Sorry Pakratz |
| silent.muzzle | bedeutet wissenschaft denn nicht auch nur glauben? ich glaube, daß die "wissenschaft" nicht alles erklären kann. so wie in einem betrag schon geschrieben (wind entsteht durch... die sonne entstand durch ???). die wissenschaft besteht doch nur aus modelen, die wir menschen uns ausgedacht haben. und paßt das eine model mal nicht, denken wir uns ein neues aus. verstehen tun wir überhaupt nichts! gott wird (stark durch das christentum (aber auch durch andere religionen) geprägt) oft als eine Person verstanden. ich glaube, davon sollte man abstand nehmen. gott... spiritualität... daran glaube ich. viele dinge die der buddhismus aussagt, werden ja mittlerweile durch die physik nachgewiessen. stichwort quantenphysik. die naturwissenschaftlichen diziplinen gehörten früher ja noch zur philosophie... silent.muzzle |
| Mondelf | Gibt es Gott, oder was ist Gott? Meine früheste Antwort auf diese Frage, erscheint mit heute ein wenig plumb ein wenig zu wenig geistreich, wobei ich heute doch noch immer auf einen ähnlichen Standpunkt stehe wie damals, ich würde es nur anderes begründen und anders umschreiben! Damals habe ich geschrieben : Gott ist eine Erfindung des Menschen, um seiner Angst vor unbekannten, vor dem unerforschten, zu schmälern. Gott ist dazu da, Dinge erklärbar zu machen, die nach Wissenstand nicht erklärbar sind! Dies ist sicherlich ein wisenschaftlicher Standpunkt, zugegeben, dennoch beinhaltet er für mich noch heute einige plausible Begründungen! Als Begründung habe ich damals angegeben, das die Menschen zum Beispiel zu Zeiten Roms an Götter glaubten, die Naturgewalten wiederpiegelten. Dies ist auch zu erkennen in jeglichen Gotischen/Keltischen Mythen und Götterglauben! Auch im christlichen Glauben findet sich dieser Kult wieder, eine übermächtige Figur für so etwas zu Verantwortung zu ziehen. Sicherlich ist dies in fast allen Religionen zu finden ( Maya, Atzeken, Afrikanische Stammesreligionen) Ich denke auhc heute noch , das Gott sicherlich eine Erfindung des Menschen ist, dennoch mag ich es wohl differenzierter sehen! Ich glaube nicht an eine Existenz eines Gottes, so wie die Religionen es vorschreiben oder vorleben! Es kann keinen Gott geben, der sich um Regel der Menschen kümmert, es ist der Mensch selber der sich dieses Bild erschafft um sich zu ordnen, und zu unterdrücken, aber auch um gerecht zu sein! Es gibt etwas daraussen, es gibt etwas, was auf uns herbablickt, etwas was sicherlich auch unsere Geschicke beobachtet. Ich nenne es immer es ist unsere Matrix. Ich stelle es mir so vor, das unser Universum im Grunde ein schwarzes Loch in einem anderen ( größeren) Universum ist und das es den dortigen Lebewesen gelungen ist, die sich in einem schwarzen Loch veränderten Physikalischen Grundsätze zu überwinden und uns beobachten! DreamerM Für mich selber bedeutet glauben, nicht direkt an Gott gauben oder so! Religion hat für mich nichts mit glauben, sondern einfach mit Hinnehmen von meist Jahrtausendalten Regel zu tun! |
| TheTurningPoint | @Thalion: Dieses Lied ist einer der Hauptgründe, warum ich dieses Album liebe. Ich glaube nicht daran, daß es "Das Gute" und "Das Böse" gibt, sondern einfach nur daran, daß alle Handlungen und Prozesse irgendwelche Auswirkungen auf andere Handlungen und Prozesse haben usw. Was das dann für den Einzelnen bedeutet, hängt davon ab, wie er darin eingebunden ist. Bei einer solchen Betrachtungsweise ist es dann eigentlich zweitrangig, ob es einen Gott gibt oder nicht. TP |
| Mondelf | Also im Grunde ein Computerprogramm, dem alles nach Regel 0 und 1 unterworfen sind mit Schleifen, Loops, und Bedingungen ? |
| TheTurningPoint | @Mondelf: Also wenn, dann ist es ein unheimlich komplexes Programm, und man könnte dessen Schöpfer wohl keinen Vorwurf machen, wenn ein paar kleine Fehler drin sind (unter Umständen mit verheerenden Konsequenzen). Wenn es einen Gott gibt, dann war es möglicherweise sein Ziel, Individuen zu schaffen, die lernfähig sind und es schaffen, selbst mit den Fehlern im System umgehen und sich dagegen schützen zu können. Wenn die Menschen das irgendwann schaffen sollten, könnte man sagen "Und es ward gut". Übrigens gibt es zu diesem Thema ein recht interessantes Buch: "Wo ist Gott?" von Heiner Geißler (... Ja, genau der! Beim Lesen des Buches fragt man sich immer wieder, wie der in diese Partei geraten ist... ) TP |
| Mondelf | naja wenn wir so prgrammeirt wären wie Windows etc.. dann hätten wir uns wohl schon vor jahrtausenden zerstört... also war es besser als Microsoft.. *g* von dem buch habe ich gehört |
| Thalion | *überdiereichlichenantwortenfreu* lief ja bisher recht anregend. ich selbst würde mich als atheist bezeichnen. ich glaube weder an einen gott, eine religion oder die wissenschaft. jedoch vertraue ich auf viele ihrer beweise und ergebnisse. wenn es jedoch jemals einen gott gegeben hat... dann würde ich es so begründen, dass es ihn nicht mehr gibt, wie es das film zitat tut. es hat mich in meiner meinung, dass es kein gott gibt doch recht gefestigt. |
| Mondelf | Wenn du an Ergebnisse glaubst, dann glaubst du auch an etwas davon! Ich selbe nenne mich antireligös und eherWissenschftlicher anhänger der Physik |
| Thalion | so würde ich es auch nicht beschreiben... ich sehe zwischen fakten und beweisen der wissenschaft und einem religiösen glauben eine großen unterschied. den glauben kann man nicht vergleichen. dazu beweist die wissenschaft auch dinge... religionen stützen sich weniger auf beweise und fakten. |
| TheTurningPoint | Sowohl Wissenschaft als auch Glaube müssen sich immer wieder an den aktuellen Erfahrungen der Menschen messen lassen. Wenn sie mit diesen nicht übereinstimmen, verlieren sie ihren Wert. "Wissenschaft, die von ihrer Unfehlbarkeit überzeugt ist, nennt man Glauben" schrieb Jewgenij Samjatin 1920 (unter dem Eindruck seiner ersten Erfahrungen mit der "Wissenschaftlichen Weltanschauung") in seinem Roman "WIR", von dem Orwell zu seinem Buch "1984" angeregt wurde. TP |
| Thalion | die wissenschaft ist nicht unfehlbar... *g* wäre ein frevel das zu behaupten. schließlich wir sie von menschen ausgeführt und was ist schon unfehlbar, wo ein mensch seine finger im spiel hat. soll nicht heissen, dass menschen nur fehler machen, aber da wo ein mensch ins spiel kommt, wird das ganze ein stück unberechenbarer. |
| Mondelf | Die Wissenschaft an sich ist unfehlbar, nur der menschliche Faktor ist die einzige Schwäche der Wissenschaft |
| Lilly-Fee | Auf die Frage: Gibt es Gott? kann ich nur antworten: Frag mal tief in deinem Herzen nach, denn du weißt es. Genau wie du weißt was gut und was böse ist. Und jeder der das leugnet, ist ein Lügner. Gruß Lilly |
| Mondelf | weiß jeder was gut und böse ist ? frag meinen leiblichen Vater ob er wusste was gut und was böse ist......... *kommentarlos* |
| Curzon | Es reicht nicht zu wissen, man muß das Wissen auch anwenden. |
| Mondelf | nur wenn man diese wissen nicht hat, kann man es schlecht anwenden so denke ich mal |
| Moonshadow | Ihr habt die Möglichkeit eure eigenen Erfahrungen zu machen, doch das Ganze funktioniert nicht nach einerHau-drauf-und-her-mit-den-Informationen-Methode sondern man muss erstmal an seiner geistigen Einstelllung arbeiten. Nicht religiös, sondern spirituell.(Denn da gibts viele Unterschiede) Ist noch gar nicht so lange her, da hab ich über Leute die zB. fest an Engel glaubten, als ziemlich naiv gehalten, bloße Wunschvorstellungen ihres Verstandes. Bis ich mich entschlossen hatte, der "Sache" auf den Grund zu gehen und eine Rückführung unter Hypnose gemacht habe.(Aber das steht hier sowieso schon mal bei D+L)Deswegen will ich hier auch nicht näher darauf eingehen- nur soviel- es gibt ein "Geistiges Reich". Im Tibetanischen Totenbuch aus dem 7 J.v.Chr. bis zu den heutigen Todesnäheberichten zieht sich ein roter Faden durch die Kulturen einer äußerst ähnlichen Erfahrungerstattung. Der ich dann auch nur zu stimmen kann. Aber wie gesagt, wer interressiert ist, dem kann ich diese Methode nur empfhelen- sie ist sehr aufschlussreich. Ob es Gott gibt oder nicht wird auch häufig im Zusammenhang mit dem Argument gestellt: warum passiert dann auf der Welt zugegebener Maßen soviel Leid? Das "Geistige Reich" kann nicht groß eingreifen. Alle Seelen die hier inkarniert sind, befinden sich sozusagen in einer "Schule". Sie sollen sich weiterentwickeln und zwar durch das Leben in der Dualität. Aber man muss bedenken, dass besonders dem "positiven" Geistigen Reich der freie Wille heilig ist(des negative nimmts da nicht immer so genau) also das jede Seele die Wahl, wie sie sich entscheiden möchte. Gott ist zwar universal aber erst im Geistigen spürt man auch direkt seine Existenz. Hört sich bestimmt alles merkwürdig an- muss halt jeder für sich entscheiden. Hab wohl etwas viel ausgeholt... Wie dem auch sei, ich wünsche jeder Seele, die auf der Suche ist, das sie die Klarheit findet, nach der sie sich sehnt. So, das reicht jetzt aber erstmal.. |
| Curzon | [QUOTE][i]Original geschrieben von dedera [/i] [B]Ich glaube, Menschen, die an Gott glauben (ich will jetzt wirklich niemanden diskriminieren!!!), machen es sich ein wenig zu einfach. Sie glauben, dass ihr Leben gelenkt wird, dass alles vorherbestimmt ist, dass Gott ihnen alles vergeben wird und sie irgendwann in den Himmel kommen. Das ist zwar eine schöne Vorstellung, aber man muss doch erkennen, dass es so einfach nicht ist. Man muss für sein Leben geradestehen können und kann sich nicht hinter irgendwelchen Religionen verkriechen. Abschließend sage ich, dass das einzige, woran ich glaube, der Tod ist. Alles andere wird sich ergeben. [/B][/QUOTE] Verzeih, aber wenn du so denkst, dann hast du ein sehr oberflächliches und vorurteilsbeladenes Bild vom Wesen des Glaubens. Du hast insofern recht, wenn du diese Art zu glauben kritisierst, das tu ich auch, aber sie ist nicht repräsentativ für Glauben, im Gegenteil. Ich glaube selber an Gott, aber ich glaube nicht, daß alles vorherbestimmt ist. Woher denn auch? Wer sagt denn sowas? Kein Gott lenkt mein Leben, aber bestimmte moralische Prinzipien, die zu diesem Glauben gehören bestimmen mein Handeln, und ich fühle mich so freier, als ohne. Und Gott vergibt nicht so einfach, oh nein. Man muß schon seine Fehler wirklich erkennen und sich eingestehen und dabei weiterhin vertrauen haben in Gott, dann geht das auch. Und ob man später in den Himmel kommt...ich würde es nicht so wörtlich nehmen, ich glaube an eine Weiterexistenz nach dem Tod, und wenn ich Tod bin, dann will ich nichts bereuen müssen, sondern frei und unbelastet den Weg weitergehen, wohin er mich dann auch führt. Daher ist es ganz selbstverständlich, daß ich meine Fehler erkenne und sie mir eingestehe, bevor es zu spät ist. Ich verkrieche mich nicht hinter einer Religion, ich halte diese Religion gar nicht mal für so wichtig, ich glaube schließlich an Gott, und nicht an die Kirche. Und der Glaube bringt es automatisch mit sich, daß man für sein Leben geradesteht. Schließlich muß man sich ständig vor Gott rechtfertigen, warum man so handelt, wie man handelt. Und zum Verständnis (wer nicht glaubt, des versteht solche Zusammenhänge oft nicht, oder ist gar nicht bereit sie zu verstehen), mit "vor Gott rechtfertigen" meine ich in diesem Fall, "vor meinem Gewissen rechtfertigen", denn die moralischen Prinzipien, die zum Glauben gehören, sitzen im Gewissen und steuern so mein Handeln, daß ich am Ende meines Lebens nichts bereuen muß. |
| Thalion | *g* ich komm ja gar nicht mit dem lesen nach... wo ich die tage recht wenig online war bzw noch bin. |
| Michaela | mich würde mal was ganz anderes interessieren... guten abend, ich unterhaltet euch hier über etwas für das es imho immernoch keine schlüssige definition gibt... da wird gefragt "gibt es (einen) gott?" "wie stellt ihr euch gott vor?" ...aber was muß so ein gott denn können?...was macht einen gott zu einem gott?...was macht einen gott/von mir aus auch göttin (es lebe die emanzipation) aus?... also,was ist denn ein gott? schließlich sollte man wissen nach wessen existenz man denn da fragt... michaela |
| Mondelf | Es gibt eine Definition von Gott für jeden Christen, schau in der Bibel nach, Buch Moses, Buch exodus etc. |
| Michaela | mondelf, ich bin aber kein christ...und wer sagt denn das das die "einzig wahre" definition ist? frag mal einen moslem oder einen buddhisten...*lächelt* also das ist imho etwas einseitig... michaela |
| Mondelf | das habe ich nicht gesagt das es die einzige definition ist. Jede Religion jeder glauben hat eine Definition von Gott, dann über Gott definiert sich jeder glauben, siehe Christentum, Antichristen, Satanisten, Muslim, Hindu, Inka, Maja, Apachen..... |
| Michaela | grüß dich mondelf... zumindest die satanisten betrachten satan nicht als gott...sondern streben nach ihrem eigenen gottstatus...bei den anderen würde ich jetzt nicht widersprechen wollen,mangels fundiertem wissen... allerdings finde ich es etwas kurios über die existenz von etwas zu diskutieren von dem jeder eine andere vorstellung hat... es muß doch wohl erstmal eine gewisse "gott grundbasis" hergestellt werden...ich kann ja auch nicht wissen ob es die farbe rot gibt wenn ich sie niemals sah und jeder mir was anderes darüber erzählt... michaela |
| Mondelf | zur farbe rot, jeder mensch sieht diese farbe anders... das ist bewiesen............. satanisten betrachten jeweil ihre person als gott , auch wenn sie in verschiedenen Clans andere DEfinitionene haben, wie gesgat jede Religion definiert sich darüber! drum kannst du relativ schnell sagen nach deren religion glaube cih danach und nach deren religion nicht ! |
| Seneca | ...nicht der Gott definiert den Glauben... der Glaube definiert den Gott... Religionen sind menschengemacht und nicht gottgegeben. |
| Mondelf | nein ohne definition des Gottes kannst du keine Religion erstellen, genauso kannst du ohne definierten glauben keine Gott erstellen Kwasi ein Paradoxon |
| Seneca | Was war zuerst...das Huhn oder das Ei...? |
| Michaela | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mondelf [/i] [B]zur farbe rot, jeder mensch sieht diese farbe anders... das ist bewiesen............. [/B][/QUOTE] tja...dann könnte hier also genauso über die farbe rot diskutiert werden... jeder sieht es anders...ich brauche aber eine bestimmte grundvorstellung von etwas um sagen zu können ob ich glaube das es existiert... michaela |
| Mondelf | meine rede michaela..... und was war zuerst? zuest war die Materie |
| Seneca | ..mit der antimaterie als Antipode...jederzeit darauf wartend ausgelöscht zu werden... Quantenphysik ist auch eine Religion..aber ohne Gott...! |
| Michaela | tja...es gibt so einige "religionen"...z.b. scientology... bezeichnet sich auch als religion...war ron hubbart nun ein gott? michaela |
| Mondelf | die Quantenphysik hat auch Götter.......... denn jeder der Quantenphysiker glaubte an Gott in christlicher dimension...... hab zuviel Physik als LK und als Studienfach geahbt |
| Seneca | Albert Einstein war Jude...! |
| Thalion | zu einer grundbasis... ich denke jede religion hat einen definierten gott oder eben mehrere. die definition war vielleicht mal von menschen geprägt und erstellt, jedoch in einer zeit mit umständen, die jetzt auf keinen fall mehr zu treffen. alle definitionen aus alten religionen sind somit der gesellschaft längst überdrüssig. sie sind nicht mehr aktuell. |
| Black Spike | Tja, und die "modernen" "Religionen" wie Scientology u.ä. sind bei näherer Betrachtung einfach nur lächerlich, genau wie die meisten Sekten überaus abstruse Theorien haben....und seltsamerweise dennoch genügend Zulauf. Insofern scheint die Frage nach einem Gott usw. nicht an Aktualität verloren zu haben |
| Thalion | wurde ja auch nie behauptet, dass die frage an aktualität verloren hat. |
| Seneca | ...in Zeiten des Überflusses huldigen wir uns selbst, in den Zeiten der Not erinnern wir uns die Götter anzurufen... |
| Black Spike | Ob der Wettergöttinnen-Kult aufgrund der kürzlichen Fluten jetzt Zulauf erhält? Oh Storm, Gottkaiserin der Elemente, sei uns gnädig und mach alles wieder gut... jetzt merken wir langsam auch, dass das Begradigen der Flüsse nicht ganz so sinnvoll war? |
| Curzon | @dedera: keine Sorge, du brauchst dich nicht zu entschuldigen, ich habe mich nicht angegriffen gefühlt :) Es gibt viele Menschen, die in dein Bild passen, zuviele, und das ist einfach traurig, da sie a) damit nicht glücklich werden können und b) ein allgemeines Image prägen, in das dann plötzlich alle Gläubigen eingeordnet werden. DEFINITION GOTT: Warum wollen alle immer ihren Gott so genau definieren? Das erschafft doch genau die schädlichen Gottesbilder, die dann mißbraucht werden, um andere zu unterdrücken. Es gibt imho nur eine allgemeingültige Definition (die ich schonmal gebracht habe): "Einfach geliebt werden" |
| Mondelf | einfach geliebt werden? dann würde aber jede Person die mich liebt, zu einer Gott version werden.... des weiteren würde damit auch jeder Gott definiert werden.... Und das führt uns zu dem zurück was ich sagte, das wir Gott brauchen um das unererklärliche ( denn warum liebt mich die eine person und die andere nicht) erklärbar und wenigstens zu veranschaulichen |
| Curzon | @Mondelf: Würde sie nicht, denn eine Person, die einen liebt, kann einen auch nicht mehr lieben, wenn man sich falsch verhält. Die Idee ist, daß Gott einen trotzdem liebt, sodaß man die Kraft hat, seine Fehler einzugestehen und es besser zu machen. Und natürlich wird damit jeder Gott definiert, denn ich wollte mit dieser Definition ja den allgemeinen Kern des Glaubens charakterisieren, der in jedem Glauben derselbe ist. :) Ich denke aber nicht, daß wir Gott unbedingt dazu brauchen, das unerklärliche zu erklären. Ich habe jedenfalls nicht zwingend das Bedürfnis, alles unerklärliche zu erklären. Man muß manchmal einfach akzeptieren, daß es eben so ist, wie es ist. @dedera: Gott sehe ich eher als Kraft. Gott existiert für mich nicht physikalisch, er ist einfach da. Schon als jemand, zu dem man beten kann und bei dem man glaubt (die Gewißheit hat) daß er zuhört, aber nicht bildlich als Person. Ist schwer zu erklären, er ist einfach da, besser kann ich es nicht ausdrücken. Vielleicht, weil er vor allem in mir, in meinem Glauben existiert. :) |
| Curzon | @dedera: Vor einem Jahr noch war ich derselben Meinung wie du...bis ich irgendwann (nicht zuletzt auch durch meine Freundin) gemerkt habe, daß ich mir damit selber widerspreche und mich anlüge. |
| Thalion | niemand sollte hier im forum wem rechenschaft schuldig sein. das macht das ganze viel zu ernst. |
| Schattenhexe | jeder mensch legt die dinge anders aus und das ist auch gut so. manche brauchen einen simplen christen glauben, andere denken nach und stoßen zu anderen religionen, so ist eben der lauf der dinge (sorry, bin der geborene antichrist) |
| Curzon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Schattenhexe [/i] [B]jeder mensch legt die dinge anders aus und das ist auch gut so. manche brauchen einen simplen christen glauben, andere denken nach und stoßen zu anderen religionen, so ist eben der lauf der dinge (sorry, bin der geborene antichrist) [/B][/QUOTE] Also trotzdem, der christliche Glauben ist in keinster Wiese simpel, oder simpler als andere Religionen, sowas geben nur Leute von sich, die nicht bereit sind, sich damit näher zu beschäftigen, weil sie es durch ihre Vorurteile von vornherein ablehnen. Solche Aussagen zeugen imho nicht von sehr viel Bereitschaft, nachzudenken. |
| Schattenhexe | ich finde diesen glauben simpel. ich wurde 13 jahre lang katholisch erzogen, und ich bin der meinung, er ist simpel. nun gut, jeder soll glauben was er will |
| kristallträne | Ich studiere nun schon als Nebenfach Theologie, jadoch kann ich diese Frage, ob es einen Gott gibt nicht beantworten - selbst die Proffs können das nicht. Ich bin der Meinung, dass es wichtiger ist nach dem Unterschied zwischen Glauben und Wissen zu frage. Wissen basiert auf funfierten Beweisen und man weiß dadurch, dass es wahr ist. Wo hingegen Glauben nur eine These beinhaltet, ohne diese je wissenschaftlich beweisen zu können, demzufolge glauben wir zu wissen, dass es wahr ist. Also müßte deine Frage, ob es einen Gott gibt wie folgt ausgedrückt werden: "Ist es in unserer wissenschafftsorientierten Gesellschaft noch gerechtfertigt an einen Gott (oder mehrere) zu glauben?" Denn wir wissen, dass wir nicht wissen ob es einen Gott gibt. |
| Karolina O | deshalb glauben heutzutage viele menschen an keinen gott mehr,weil ja alles erklärt werden muss und nur das wahr ist,was man sieht. ich glaube trotzdem an gott und kann mich übrigens mit der mentalität unserer gesellschaft nicht identifizieren.ich denke das ist auch ein teil dieser subkultur:werte aus vergangenen zeiten zu schätzen. und schattenhexe wollte ich sagen,dass ich den christlichen glauben keineswegs simpel finde.es ist sogar richtig schwer die wahrheit herrauszufinden,von der aber nicht so viel gesprochen wird. z.B. die menschen kommen nach dem tod nicht in den himmel!! das,worüber die pfarrer und priester in der kirche sprechen ist nur eine vereinfachte version.und die meisten christen,wissen nicht das wesentliche über ihren glauben,wenn sies wüssten,würden sie wahrscheinlich ihre religion ändern. karolina |
| WhiteRaven | Sorry, hab jetzt nicht alles durchgelesen, wollte nur kurz zu Zombie sagen: Gott sitzt nicht im Himmel und beeinflusst unser Handeln...ganz im Gegenteil: Gott vollbrachte einige, wenige Schöpfungsakte und wartete dann ab, wie sich das Ganze entwickeln würde...denn er RUHTE am siebten Tag, der noch immer andauert... |
| Zombie | Glaubst du an die Schöpfungsgeschichte? 6 Tage und der Mensch war erschaffen? [Sarkasmus on] Und die Dinosauerier sind auch nur deshalb ausgestorben weil sie nicht in die Arche gepasst haben gell. [Sarkasmus off] Sorry aber ich glaube nicht an die Bibel. Wie gesagt das größte Märchenbuch der Geschichte. gruß Zombie |
| Curzon | @Schattenhexe: Ich schließe mich Karolina O an, katholisch erzogen werden bedeutet nicht, daß man euch auch dazu bringt, euch über das alles Gedanken zu machen und es selbstständig zu betrachten. @Kristallträne: Wir können niemals alles wissen, es gibt immer etwas, wo wir einfach glauben müssen, wo wir einfach vertrauen müssen, daß es so ist, und Gott gehört zu diesen Dingen :) @Karolina O: Du hast ja so recht mit allem :) @Zombie: Wir sprechen gerade von Gott, nicht von der Bibel. Die Bibel ist ein Buch, das von Menschen geschrieben wurde, wo alles mögliche Zeugs drinnen steht, viel Unfug, aber genauso viel Wahrheit. Man muß sie sich nur mal kritisch durchlesen und das herausfiltern, was zählt. Und vieles in der Bibel ist gar nicht wörtlich zu nehmen. |
| Karolina O | @Zombie was glaubst du,warum denn die bibel ein solch schwieriges buch ist?vieles ist eine metapher,über die man sich länger gedanken machen muss.genauso auch wie die 6 tage für millionen von jahren stehen......wie white raven schon gesagt hat. leider hat gott uns nur verlassen(siehe:vertreibung aus dem paradies,also metapher)als er sah,wie die menschen waren. @Curzon(Hallo) schön,dass es menschen gibt,die sich ernsthaft mit dem christlichen glauben beschäftigen :) |
| Zombie | Natürlich wenn man lang genug über etwas nachdenkt kommt man letztendlich zum schluss das der verfasser etwas gaanz anderes gemeint hat. Das Problem ist doch immer das alle vom Christlichen Glauben so stark geprägt sind das man kaum mehr was anderes denken kann. Oder woher kommt eure Annahme das es nur einen Gott gibt? @Karolina O: Verzeih mir meinen Unglauben aber ich habe schon genug Diskussionen mit einem Hardcorechristen die sich leider immer im Kreis gedreht haben weil er nicht über seine Scheuklappensicht des Christentums hinaus sehen konnte. Meine Meinung ist immer noch das jeder glauben kann was er will. Aber dann nehme ich für mich aber auch heraus das ich meinen eigenen haben darf. [QUOTE]leider hat gott uns nur verlassen(siehe:vertreibung aus dem paradies,also metapher)als er sah,wie die menschen waren. [/QUOTE] Und wieso hat er uns verlassen? als er gesehen das er scheiße gebaut hat? Ich dachte immer Gott währe unfehlbar und sein Wort wäre absolut:rolleyes: gruß Zombie |
| hawkmoon2 | Habe gerade mal kurz bei dem Thread reingeschaut und leider nicht alles gelesen! Sorry! Ich kann mich Zombie nur anschließen. Ich glaube nicht an Gott und habe es ehrlich gesagt auch nie getan. Warum muss denn Gott die Welt erschaffen haben? Wären wir in der Wissenschaft schon etwas weiter, dann hätten wir bestimmt schon eine wissenschaftlich fundierte Erklärung gefunden (Urknalltheorie als erster Ansatz einer Erklärung?). Außerdem hat nicht Gott den Menschen erschaffen, denn dieser ist durch Evolution entstanden und war nicht von "Anbeginn der Zeit" (wie man so schön sagt) auf der Welt. Meiner Meinung nach sollte man die Bibel nicht so ernst nehmen, denn schließlich wurden die einzelnen Geschichten von vielen verschiedenen Personen zusammengetragen und viel war auch Mund-zu-Mund-Überlieferung und verliert darum an Glaubwürdigkeit bzw. Wahrheitsgehalt. Wer weiß, ob sich die Leute früher diese ganzen Geschichten nicht nur ausgedacht haben und wir klammern uns jetzt an jede einzelne Zeile davon. Ich verstehe das nicht! Vielleicht haben sich die Menschen Gott nur ausgedacht. Genauso wie der Göttervater Zeus erfunden wurde als die Menschen sich noch nicht erklären konnten wie ein Blitz entstand (Wenn ihr versteht wie ich den Vergleich meine). Ich glaube jedoch sehrwohl, dass es Jesus gab. Aber dieser war natürlich nicht der Sohn Gottes, da Gott wie schon gesagt für mich nicht existiert. Vielleicht war Jesus wirklich so eine Art Wunderheiler (Reiki?) und dies erklärt auch warum sich so viele Menschen um ihn geschart haben und Geschichten über ihn zu "Pergament" gebracht haben. Aber natürlich wurde dabei (denke ich) viel übertrieben. Auferstanden ist er nach seinem Tod sicherlich nicht. Wer weiß denn schon, wer seine Leiche nicht eventuell aus dem Grab entwendet hat? Tut mir leid! Ich bin halt der geborene Skeptiker ;) !! Ich wollte keinesfalls jemanden mit meiner Denkweise angreifen. Das ist eben meine Meinung zu diesem Thema und ihr könnt mich auch gern eines besseren belehren. Nicht sauer sein! OK? Bin offen für jegliche Art von Kommentar. Liebe Grüße! PS: Wenn Gott sich mir zeigen würde, wäre ich ja auch gern gläubig. |
| hawkmoon2 | Habe gerade die restlichen Beiträge auch noch gelesen und muss sagen, dass Pakratz das schon ganz gut erklärt hat (Fanclub ;) )! Besser hätte ich das auch nicht sagen können. Nur gut, dass es anscheinend doch einige gibt, die meine Meinung in dieser Hinsicht teilen *freu*! Es verspricht echt eine interessante Diskussion zu werden. |
| Curzon | hmm...mir fällt wieder mal auf, wie kompliziert doch die Kommunikation zwischen "Gläubigen" und "Skeptikern" ist. @Zombie/Hawkmoon2: Ok, ich versuch mal, meinen Standpunkt so gut ich kann zu verdeutlichen. Ich bin selber ein skeptischer Denker und habe vor einem Jahr Glauben und Religion kategorisch abgelehnt. Das tu ich inzwischen nicht mehr, aber ich bin immer noch so kritisch wie damals: -Wissenschaft contra Glaube: Ich glaube doch nicht an den biblischen Schöpfungsakt, das würde kein halbwegs gebildeter Mensch tun. Ob es einen Urknall gab, das kann man ja allerdings auch nicht genau sagen, es gibt viele Theorien, und einer von denen schenkt man seinen Glauben, insofern hat dieser Punkt der Wissenschaft auch was religiöses. Und gerade die größten und besten Wissenschaftler waren/sind gläubig. Ich studiere auch eine Naturwissenschaft (Geophysik) und sehe keinerlei Widerspruch zwischen meinen Glaube und der Physik und den Geowissenschaften. -Bibel: Die Bibel steckt voller Metaphern. Wer sie allen ernstes wörtlich nimmt, hat absolut nichts verstanden. Ich hatte schon genug Diskussionen mit meiner Tante, die beiden Zeugen Jehovas ist und teilweise einen Mist erzählt, indem sie versucht, das was in der Bibel steht, (geo)wissenschaftlich zu erklären. Gerade MIR versucht sie weiß zu machen, daß mal die ganze Erde tropisch war, und die Erdachse absolut gerade, usw *blabla* Nochmal: In der Bibel steht viel Mist. Sie ist durch die Zeit geprägt, in der sie geschrieben wurde, und die Menschen waren damals halt grausamer, weil ihr Leben viel härter war. Man kann doch nicht allen ernstes die Gesetze und Prinzipien des alten Testaments in unsere Zeit übertragen. Das einzig brauchbare was ich in der Bibel bis jetzt gelesen habe, sind die Grundprinzipien, die Jesus verbreitet, und selbst hier muß man filtern zwischen dem, was christlich ist, und dem, was durch die damalige Zeit beeinflußt heute nicht mehr gelten kann. -Gott/Götter: Wieviele? Das kommt darauf an. Ich in meinem glaube personifiziere Gott nicht, ich mache mir kein Bild von ihm. Somit ist Gott einfach da, und zwar überall. Zu fragen, ob es einen Gott oder mehrere gibt, wäre hier genauso wie zu fragen, ob es ein oder mehrere Universen gäbe (und das meine ich NICHT quantenmechanisch betrachtet)...und man bedenke, es heißt UNIversum. -Jesus: War für mich eine Art Hippie, ein Revolutionär, ein Charismatiker und eine Führungspersönlichkeit, aber er war ein normaler Mensch. Warum z.B. hat er den Feigenbaum verflucht, nur weil dieser keine Früchte trug, als Jesus was zum Frühstück gesucht hat? Da kann doch der Baum nix dafür, wenn Jesus grad nix zu Essen findet. In meinen Augen eine sehr menschliche Morgenmuffelhandlung :D @Karolina O: Bedank dich bei meiner Freundin, sie hat mich dazu gebracht ;) Hab früher genauso geredet wie Zombie. |
| Karolina O | Guten Abend alle miteinander! Dieses Wort möchte ich einfach mal betonen.Denn mir ist aufgefallen,dass es scheint,als wäre ich eine beschränkte und fundamentalistische Christin.Besonders Zombie denkt,dass alle vom christlichen Glauben so geprägt sind,dass man kaum etwas anderes denken kann. Ich habe sehr viel nachgedacht und kritisiere andere Überzeugungen doch gar nicht!Alles,was ich versuche ist,die Wahrheit über das Christentum zu schreiben und zu erklären.Das selbe könntest du,Zombie über jede andere Glaubensrichtung sagen. Das ist nun mal ein Merkmal des (allgemeinen) Glaubens.Wenn man nicht davon überzeugt wäre,dann hätte man doch keine Meinung mehr. Ich persönlich schätze auch einiges an anderen Religionen und es hat lange gedauert,bis ich wirklich geglaubt habe.Mein Horizont ist NICHT eingeschränkt! Und wenn ich nicht glauben würde,dass es nur einen Gott gibt,dann wär ich nicht mehr glaubwürdig(denn dies wiederspricht meiner Religion).Denn dies ist keine Annahme,sondern eine der Grundlagen des Christentums(und auch des islams und des Judentums).Und woher willst du wissen,ob ich nicht alle Götter dieser Welt für einen halte? Meine Meinung ist übrigens auch,dass jeder glauben kann,was er will,du bist du und ich bin ich.Aber dies ist ein Diskussionsforum und auf diese Weise würde keine Diskussion zu Stande kommen. |
| Karolina O | Nun möchte ich noch ein letztes mal auf den Inhalt der Bibel zu sprechen kommen: Gott hat uns verlassen,weil die Menschen ihn enttäuscht haben,weil sie ihm nicht dankbar waren für all das,was er für sie geschaffen hat(siehe Vertreibung aus dem Paradies).gott hat also keine "Scheisse" gebaut,er hat jedem Menschen einen Verstand gegeben,damit der Mensch er selbst ist,und er erhoffte sich Liebe,was er aber bekam war Verrat. Das ist alles,was ich weiss,denn ich bin ja schliesslich nicht Gott. Das einzige,wovon ich noch weiss ist seine Weltleidenschaft und dass er,wenn die Zeit gekommen ist die Welt wieder so ordnen wird,wie sie am Anfang war und wie sie auch geplant war.Also ein Ort der Liebe und des Glücks.Die Toten werden gerichtet und einige werden wieder auferstehen,um auf der neuen Erde zu LEBEN.Also kein Himmel in der die Seelen auf Ewigkeiten bei Gott umherschwirren. |
| Karolina O | Zu hawkmoon2 habe ich zu sagen,dass er sich mal das,was vorher geschrieben wurde durchlesen sollte,um besser zu verstehen.Denn ich habe schon vorher etwas zu Wissenschaft und Glaube gesagt(ist auf derselben Seite etwas weiter oben). Der moderne Mensch muss alles erklärt bekommen und es ist nur das war,was man sieht.Gläubige Menschen(damit meine ich nicht nur Christen)tun das eben nicht.Dafür gibt es keine Erklärung,genau wie du der wissenschaft vertraust,so vertraue auch ich mich einem Gott,einem Glauben an.Und wenn Gott sich dir zeigen würde(wie du im post scriptum geschrieben hast),dann wärs kein Glauben mehr,sondern ein Sehen. Und übrigens,wie auch Curzon gesagt hat wiedersprechen sich die Wissenschaft und die Bibel nicht.Wie schon vorher gesagt,war der Mensch nicht von Anbeginn der Zeit da,sondern entwickelte sich im laufe der Evolution(siehe die Schöpfung:der Mensch entstand am sechsten Tage und mit Tagen sind hier Millionen von Jahren gemeint). Ich bin auch nicht sauer auf dich.Wieso denn auch?Du hast einfach nur deine Meinung geäussert(genau wie ich) und ich habs akzeptiert. Ich glaube es ist überflüssig noch etwas zu schreiben,da über das,was ich schreibe nicht sachlich geurteilt wird.Ich dachte die Diskussion würde etwas tiefgründiger verlaufen,aber nachdem ich ja für eine Scheuklappenträgerin gehalten werde,muss ich sagen dass,sie doch sehr oberflächlich ist(wahrscheinlich aufgrund mangelnder Kenntnisse über die Bibel und eines allgemeinen Theologieverständnisses)und nicht ich diejenige bin die Vorurteile hat.Ich möchte einfach nicht mehr falsch verstanden werden und da jeder von euch ja seine eigene Meinung hat,weiss er ja woran er glauben soll. Machts gut |
| Harlekin | Ich muss sagen, das ich im laufe der zeit meine meinung über "das christentum" geändert habe, denn nicht alle christen sind verbohrte fundamentalisten die verbohrt alles genau so annehmen was in der bibel steht. Leider gibt es durchaus solche Leute, auch wenn man feststellt das die, die am meisten und am lautesten nach der Bible krähen , diese am wenigsten gelesen haben.. Leider leider. Ich habe in den letzten jahren oft mit "gläubigen Christen" geredet, gechattet und telefoniert um mir von diesen teil der Gesamtheit ein Bild machen zu können.. ImHo der größte Fehler den leider viele Christen machen ist, das sie völlig ausser acht lassen WANN diese (Bibel) geschichte spielt und unter welchen Umständen. Wenn man den geschichtlichen Hintergrund kennt, dann wird einiges klar, und auch die verschiedenen "Eintreff-daten" verschieben sich.. (so wird z.B. die Offenabhrung des Johannes nicht zu einer Prophezeihung sondern zu einer Beschreibeung von etwas gewesenen..wenn man genau liesst..) Leider ist das die einzige Vorraussage für das "Gericht Gottes" und dementsprechend wird niemals dieser Passus in der Bibnel dahingerückt wo er hingehört, einfach in Ermangelung eines Ersatzes. Sieht man die damalige politische und Menschliche Situation der Völker Israel und Juda, dann werden auf einmal die Rollen Klar die den anderen Staaten zugeschrieben wird.. dann wird klar wer GOG und MAGOG ist , warum BABYLON in der Bibel wirklich der Stadtstaat Babylon und sein machthunger ist und nicht etwa eine seltsame Methaper für Satan. Wer sich selbst fragt ob es einen Gott gibt (und das ernsthaft) der sollte sich fragen ob es für sein Leben einen Unterschied machen würde, wenn er tatsächlich ein fundiertes "Ja" bekommt.. wenn es einen Unterschied amchen würde, dann weiss er zumindest das er einen braucht.. Es gibt etwas ausserhalb der Sichtweite des Menschen, etwas das wie "schwarze materia" daneben, dahinter, drumherum ist.. das eigenen gestze und Manipulationsmöglichkeiten hat.. (jeder der schon mal 2 sekunden vor dem Weckerklingeln aufgewacht und dem Wecker beim Klingeln werden zugeschaut hat, der weiss das es "da" was anderes gibt.) Wie man nun dieses nennt, ob nun "gott" oder "weltenformel" oder "Physikalische Gesetze" oder weiss-der-henker-was.. ist dabei völlig egal.. das einzige was mich am Christentum ankotzt ist das : "Wir haben das ultimative Recht und wollen euch armen verwirrten Schafen die einzig seelig und glücklich machende Wahrheit (die wir aber nicht verstehen können) verkünden, die da heisst "denkt nicht!"" ids +ddd* H. |
| Thalion | wow... dieser thread hat echt meine erwartungen übertroffen. jetzt schon mal danke für die ganzen antworten. |