| belly.white | wie GrOß ist euer "weltschmerz"/"mitLEID"/"helferdrang" ?? profane frage ? manche bringt sie um ... bitte mal um eure meinungen und erfahrungen (ja, auch wenn man eventuell nicht genau erkennen kann, worums mir geht - einfach eure ersten (oder gerne auch zweiten) gedanken !) grüße, bel |
| Ranksha | Weltschmerz hab ich oft. Dann ist alles schmerzhaft für mich, grade das Schöne. Aber das macht mir nichts mehr, ich habe gelernt, in meinem Schmerz mein Glück zu finden. Hört sich merkwürdiger an, als es ist. Momentan bin ich aber ohne inneren Schmerz glücklich. Im Allgemeinen geht die Welt doch eh den Bach runter, oder? Jetzt würde es helfen, zu wissen, ob was nach dem Tod kommt. Ob es wohl besser werden wird? Hmmm... DG Ranksha |
| WhiteRaven | Mitleid kann ich nicht empfinden...höchstens Mitwut oder Mithass...aber Mitleid? Wer kann schon MITleiden? |
| sto | ich glaube leid kann man nciht teilen, denn wenn jemandem echtes leid zuguefuegt wird kann man dieses nicht nachempfinden... und schmerz kenn ich zugut ... auch wenn dieser ziemlich persoenlich und nicht durch die welt sondern durch die holde weiblichkeit verursacht ist aber den scmerz von anderen nachzuempfinden ist meiner meinung anch nur moeglich wenn man gleiches oder aehnliches schon selber erfahren hat ... ansonsten ist das einzige was man finden kann troestende worte / dinge... |
| Rücksitzpunk | ja, sehe ich ähnlich... irgendwie ist man sich doch selbst der nächste... das ist kein egoismus... sondern meistens blanker selbstschutz... mit jemanden mitleiden (oder mitfreuen) kann man wirklich sehr selten, entweder durch eine sehr innige verbundenheit oder weil man ähnliches schon selbst erlebt hat. deswegen kann man selten wirklich helfen, sosehr das auch frustrieren mag... nacht ihr rüsipu |
| Curzon | [quote] Wer kann schon MITleiden? [/quote] Jeder, der seine Menschlichkeit noch nicht völlig aufgegeben hat!! :o Sicher, mitleiden mag nur jemand wirklich können, der weiß, wie es sich anfühlt zu leiden. Aber wenn ich einen anderen Menschen sehe, der traurig ist, dann fühle ich Mitleid, da brauch ich gar nicht wissen, was mit demjenigen los ist, das ist auch zweitrangig! So naiv es klingen mag, Mitleid heißt eigentlich nur, daß es einen selber traurig macht, wenn jemand anderes traurig ist! Weltschmerz kenne ich kaum, manchmal ein leichte Melancholie, die aber nicht negativ ist. Helferdrang wird bei mir immer größer, seit ich mein Leben wieder soweit im Griff habe, aber ihn umzusetzen ist das schwierigste von allem. |
| sto | mich wuerde eigentlich mal interessieren, was ihr als "weltschmerz" anseht ?! |
| Seneca | @ sto Sieh in die Welt, all das Streben und Wirken, und doch so wenig Wandlung zum Besseren... Fühlst Du nicht den Schmerz, den wir der Welt zufügen, den wir uns täglich selbst zufügen...? |
| WaTcHmE | MITLEID?? das endet meisst in "OH. wie tut mir das leid...." oder "kann man dir helfen?" so zynisch wie ich das grade schreibe kommt es dann auch rüber... manchmal hilft es , weil man sich selber einreden kann, dass der andere auch weiss wie das ist und darüber hinweg ist ... aber meistens klingt es wie blanker Hohn... Ich halte nix davon... wenn ich helfen kann, [COLOR=RED]tu [/COLOR]ich das, wenn nicht , sorge ich dafür , dass dieser jemand jemanden findet der ihm helfen kann... Hohle Phrasen höre ich jeden Tag , und grade in WIRKLICH wichtigen Situationen sind sie eher lächerlich und zynisch (ALLE Phrasen, egal ob im kleinen bekanntenkreis, im Beruf, oder in der "großen" Politik) |
| Ranksha | Für mich ist Weltschmerz, wenn alles hoffnungslos den Bach runtergeht. Wenn es ist, als würde ich auf den Berg meiner Sorgen und Traurigkeit klettern und vor mir so weit das Auge reicht nur weitere Probleme, Ängste und Leid sehen. Wenn es weder vor noch zurück geht, wenn alles hoffnungslos ist, wenn jeder um einen herum hoffnungslos erscheint und man sich eingesperrt vorkommt in einem Käfig aus Leid und Tränen. DAS ist für mich Weltschmerz. Und der ist unerträglich. |
| NetizenKane | weltschmerz kenne ich nur als lied ... und hab ich demzufolge wohl auch nicht. :rolleyes: ich bezeichne mich mal als fröhlichen menschen, auch wenn ich mir damit gerade bei mitschwarzen (*weia* hab ich ne ausdrucksweise) schon das eine oder andere mal den vorwurf der oberflächlichkeit abgeholt habe. aber damit muss ich leben, denke ich. das mag jetzt drastisch klingen, aber kann man mit 'weltschmerz' denn überhaupt leben? gruss kane |
| sto | fuer mich hat der begriff "weltschmerz" aber soetwas abstraktes ... etwas was ich mir nicht vorstellen kann ! es gibt so viele arten, wie man jemanden schemrz zufuegen kann ... und ich weiss auch das an jedem ort der welt dies passiert, aber die vorstellung diese unterschiedlichen arten von graeueltaten und (sagen wir einfach mal) schmerzen in einen begriff zu fassen ist mir nicht moeglich. meiner meinung nach get dabei einfach zuviel unter ... die einzelnen fasetten, die einzelnen schicksale ... das ist etwas, das fuer mich einfach beruecksichtigt werden muss und dies faellt bei einem derart weitgefassten begriff fuer mich weg ... daher kann ich damit nicht wirklich viel anfangen ! |
| WhiteRaven | @ Curzon Wenn es dich traurig stimmt, dass du jemanden leiden siehst, dann ist das dein eigener Schmerz, der durch etwas ganz anderes erzeugt worden ist, als der, des leidenden. Wenn jemand seine Familie verloren hat, dann leidet er, weil er seine Familie verloren hat...du leidest dann nicht daran, dass diese Person die Familie verloren hat, sondern weil diese Person [B]leidet[/B]. Ich glaube niemandem, der mir sagt beim Anblick eines Leidenden das selbe Leid zu empfinden...vielmehr empfindet man Freude über die eigene, bessere, Situation und höchstens Trauer über das Fremde Leiden [B]an sich[/B], so wie du es beschrieben hast. |
| anima nata lacrimans | Für mich ist Weltschmerz dieses quälende Gefühl, dass man zeitweise, der eine mehr, der andere weniger, als Stechen im Bauch oder Kloß im Hals spürt...und das einen einfach fertigmacht und nur unglücklich sein lässt...einfach etwas unbekanntes im Leben vermissend, das nicht auffindbar scheint... Aber irgendwie hab ich die Erfahrung gemacht, dass fast jeder diesen Schmerz kennt, man aber trotzdem nur mit "wird schon wieder" vertröstet wird oder als Sensibelchen gilt...am besten wäre es wohl, man lässt denjenigen einfach in Ruhe... |
| belly.white | sehr interessant !!! und mal nebebei : ok, man kann wohl über die bedeutung streiten, aber EIGENTLICH (ja, wieder bewusst großgeschrieben) sollte es hier nicht um die genaue wortsinnsuche des MITLEIDS gehen (auch wenn das wohl zum "weiterdiskutieren" für einige sehr dringlich erscheint...- mir ist klar, dass man nicht genau oder oft nicht mal annähernd das fühlt, was der/die betroffene/n durchmach/t/en, aber es geht hier darum, dass es einen nicht kalt lässt - und eigentlich sollte das doch hilfe hervorrufen, ODER ? oder nicht ? ) sollte man dem mist nicht etwas entgegensetzten ? haben das nicht schon leute versucht und sind oft gescheitert, weil sie einfach nicht den richtigen bezug zum eigentlichen problem haben ? kann man als außenstehender überhaupt was tun ? auf wen wird die verantwortung denn geschoben ? naja der eigene schmerz durch fremdes leid vor augen geführ ? das klingt einleuchtend !!!! und doch meine ich mit "weltschmerz" auch einfach, dass ich sehe, wie sich die welt verhält und einfach angst vor den folgen habe ich weiss, ich bin FREI - in meinem handeln, meinem denken ... und wenn man mal über bestimmte dinge nachdenkt, sollte wenn möglich auch mal ne handlung folgen die zur besserung beiträgt man hat auch die freiheit seine freiheit zu nutzen wenn ich in die stadt gehe und mir die möglichkeit alles zu kaufen was ich will gegeben ist, ist das einerseits natürlich klasse andererseits auch irgendwo abartig und wie ich finde ein wenig (?) beschämend gnnnnn bitte einfach weiterschreiben !! |
| sto | leider muss ich sagen, das es leicht ist aufzurufen etwas dagegenzusetzen ... aber aus meinen persoenlichen erfahrungen ist gerade dies etwas sehr schwieriges ... aus zweierlei hinsicht einerseits faellt es schwer das richtige mittel zu finden, wenn man doch nicht wirklich weiss was dieses leid in dem anderen hervorruft... denn ich kann nur schelcht etwas bekaempfen, wovon ich nciht weiss was es ist ... andererseits ist es mir persoenlich manchmal garnciht daran gelegen das mir jeder helfen moechte ... ich bevorzuge groesstenteils meine ruhe ... bzw habe bestimmte personen ... nein [b]vertraute[/b] mit denen ich ueber miene probleme rede ! und bei denen kann ich mir dann auch sicher sein, das sie echtes "mitgefuehl" haben ... bzw das sie bedauern das es mr schlecht geht ! das soll aber nicht davon abhalten, das man versuchen will zu helfen, denn ich glaube genauso das es auch viele gibt die solcher hilfe aufgeschlossener gegenueberstehen ... trotzdem muss man meiner meinung nach sehr vorsichtig in dieser beziehung sein ... denn gerade wenn man es nicht richtig einschaetzen kann ist die gefahr gross mehr zu schade, als zu helfen ! |
| Seneca | ..offenbar bedarf gefühlter Weltschmerz auch an einem gewissen Grad von Empathie... |
| Rücksitzpunk | natürlich. aber wenn man zuviel davon hat, geht man dran kaputt... @sto: genau... nur diesen vertrauten öffnet man sich so weit, das sie überhaupt in der lage sind, zu helfen... und diese personen wissen in der regel auch, wie man mit einem umgehen muss, ob er streicheleinheiten für die seele oder nen arschtritt braucht usw. dazu passt: @belly: und genau deswegen scheitern die leute, die du als aussenstehende bezeichnest... und zum konsum: das kommt bei mir immer hoch, wenn ich im supermarkt die fleisch- und käsetheke sehe... aber missen möchte ich sie trotzdem nicht... |
| Lina | hm ... natürlich kann man was machen . aber das problem ist halt wirklich das so viele wege verwischt werden . (also wie ichs schon mal zu dir gesagt hab) - nimmt man nurmal den glauben an sich : überall liegt eine art von glauben rum - christentum , buddhismus , satanismus ...and so on ...jeder versucht doch irgendwie die macht über alles zu haben . jeder will das ein /sein glaube der einzig ware ist . ist aber keiner . weil alles so verwirrend ist . okay das weicht ein wenig von der frage jetzt ab , aber eigentlich kann man das dann auch auf die welt und auf die lebenssituation der menschen beziehen . es gibt nehmlich auch sooooo viele lebensweisen ...und die gesellschaft - und eigentlich auch nicht die gesellschaft an sich - macht ihren job gut , die leute mit nichtigkeiten zu beschäftigen . weil wirklich jeder nur damit beschäftigt ist , sein lebensunterhalt zu sichern , zu überleben und soweiter . jeder macht sich zwar mal gedanken ,wie : "hey , was mach ich hier eigentlich ..., warum ?, weshalb ?, woher ?, und wie groß ist alles ...?" aber diese frage und die bedeutung der antwort kommt nie an die wichtigkeit des jobs und der stellung in der welt ran . und es ist ja auch reichlich kompliziert , diese fragen an erste stelle zu stellen , oder beziehungsweise das überleben überleben sein zu lassen - nur vom nötigsten zu leben - und einfach zu LEBEN ... zieh ich dann aber in nen wald und sag mir , jaa scheiß konsum-welt macht doch ich mach meins , komm ich ja auch nicht wirklich weiter ...da brauch ich dann ja auch nicht zu erwarten ,dass die leute auf mich zu kommen ..und dann hab ich ein nächstes problem : dann bin ich einsam und helfe der allgemeinheit auch nicht . aber ich als alleinstehender kann das auch nicht alles ändern - ich bin ne ameise in nen haufen . aber gut , die ameise sollte auch nicht unterschätzt werden ;) , sind ja alles nur ameisen - na jedenfalls brauch ich noch ein paar mehr ameisen um den haufen zu beeinflussen , dass es so nicht mehr weiter geht . und das wissen ja wiederrum auch wieder die meisten . jeder meckert doch irgendwie an der welt rum ... ist wie so ein teufelskreis . jeder für sich muss halt so leben wie ers für richtig hält , und sich nicht zum spielball der gesellschaft machen lassen ...dann kommt er für sich bestimmt irgendwann auf nen grünen zweig ...doch die welt in der hand , hat bestimmt nich die bevölkerung an sich , sondern irgendwelche überreichen weltmacht futzies , die nur macht wollen ... -die müsste man dann irgendwie wegkicken ...tja , blos WIE ... ich weis nicht ob ich jetzt mächtig vom thema abgekommen bin oder nicht , aber irgendwie bedingt sich alles immer wieder selber . ich bin confused . -Lina- |
| Curzon | [QUOTE][i]Original geschrieben von WhiteRaven [/i] [B]@ Curzon Wenn es dich traurig stimmt, dass du jemanden leiden siehst, dann ist das dein eigener Schmerz, der durch etwas ganz anderes erzeugt worden ist, als der, des leidenden. Wenn jemand seine Familie verloren hat, dann leidet er, weil er seine Familie verloren hat...du leidest dann nicht daran, dass diese Person die Familie verloren hat, sondern weil diese Person [B]leidet[/B]. Ich glaube niemandem, der mir sagt beim Anblick eines Leidenden das selbe Leid zu empfinden...vielmehr empfindet man Freude über die eigene, bessere, Situation und höchstens Trauer über das Fremde Leiden [B]an sich[/B], so wie du es beschrieben hast. [/B][/QUOTE] Also "Schadensfreude" (nichts anderes ist nämlich diese Freude über die eigene bessere Situation) ist mir im allgemeinen fremd (und ich halte sie für ziemlich widerlich!). Sicher, man leidet nicht unter demselben Verlust, wie der, der den Verlust erlitten hat, aber man stellt sich in dann vor, man selbst wäre in dieser Situation, und schon merkt man, wie sehr der andere leidet. Wenn ich z.B. lese, wie jemand auf grausame Weise seine Geliebte verliert, dann denke ich sofort dran, wie schlimm es für mich wäre, in dieser Situation zu sein, und dann kann ich sehr wohl nachfühlen, wie es demjenigen gehen muß. Ich fühle nicht dasselbe wie er, aber ich fühle, wie schlimm das ist, was er fühlt. Sicher, dieser Schmerz kommt dann aus mir heraus, das leugne ich auch nicht. Ich kann aber nicht genau sagen, was ihn auslöst. Verlustängste? Unangenehme Erinnerungen? Allgemeine Angst? Noch etwas: Ändern wir doch das Wort "Mitleid" ab in [b]"Mitgefühl"[/b]. Das trifft es imho besser und klingt schöner. Ich finde es teilweise schon hart, wie sich manche hier äußern, Mitgefühl halte ich für eine der wichtigsten Eigenschaften, die einen Menschen ausmachen, und die totale Abwesenheit dessen ist für mich die totale Entmenschlichung. Wobei ich KEINEM hier glaube, der behauptet, er hätte kein Mitgefühl. |
| Dragonfly | Mitleid ist eine verschwendete Liebesmüh. Die Menschen brauchen kein Mitleid... ich selbst habe lange genug nach dem Mitleid anderer gesucht und auch bekommen aber geholfen hat es mir nur für den Moment. Wenn dann aber jemand herkommt und echtes Mitgefühl mitbringt und mich ablenkt und wieder auf den richtigen Weg leitet bringt mir das persönlich tausend mal mehr... Für die Welt empfinde ich nur noch Trauer, vor allem wenn ich vor die Haustüre gehe und mein kleines Stückchen Paradies sehe und daran denken muss das vielleicht bald jemand mit genug Geld kommt und dort seine Wohnanlage, seine Büros und sogar sein Einkaufszentrum hinbauen wird. Für den Menschen empfinde ich nur noch Ekel, mit Ausnahme für die Menschen die so denken wie ich. Mit diesen Menschen trauer ich gemeinsam um das Elend der Welt... aber was nützen uns Worte der Trauer wenn sich doch nichts ändert. Bald werden wir in einer von Computern gesteuerten Stahl- und Betonwelt leben. Die Menschen lassen sich ihr Leben von den Medien diktieren und laufen ferngesteuert wie fleissige Arbeiterameisen durch die Welt und reissen dabei ein Stück Leben aus der Welt... mehr fällt mir gerade nicht ein... darum streife ich nun durch meine Wälder und geniesse solange noch was davon da ist... *davonsurrt und sich bei Gleichgesinnten auf Schulter setzt* |
| sto | [quote]weil wirklich jeder nur damit beschäftigt ist , sein lebensunterhalt zu sichern , zu überleben und soweiter . jeder macht sich zwar mal gedanken ,wie : "hey , was mach ich hier eigentlich ..., warum ?, weshalb ?, woher ?, und wie groß ist alles ...?" aber diese frage und die bedeutung der antwort kommt nie an die wichtigkeit des jobs und der stellung in der welt ran . und es ist ja auch reichlich kompliziert , diese fragen an erste stelle zu stellen , oder beziehungsweise das überleben überleben sein zu lassen - nur vom nötigsten zu leben - und einfach zu LEBEN ...[/quote] line, denkst du nciht, das genau dies der fehler ist ?! ich meine nicht, das man diese fragen an erste stelle setzen sollte, aber wuerde es nicht schon reichen, wenn man einfach mal oefter daran denkt... und vielleicht nicht nur an soetwas denkt, sondern aus dieser motivation raus auch mal etwas unternimmt... das wird zwar nicht die welt aendern, aber es reicht doch schon, wenn man damit nur einem menschen helfen konnte ... denn einer ist mehr als keiner ! klar ... ich selber bin auch bemueht meinen "lebensstadnart" so zu halten, das ich mich wohlfuehle ... aber trotzdem hat doch (fast) jeder mal zeit ... und statt diese irgendwie "rumzubekommen" kann man sich doch mal angagieren... und wenn es nur ist, ads man mal zu seinem nachbarn geht und ihm einen schrank tragen hilft, mal in die stadt faehrt und etwas blut spendet oder wenn man sogar mehr zeit hat sich in einer dafeur vorgesehen institution zu melden die ebenfalls solche "hilfskraefte" benoetigen... das ist fuer jeden einzelnen ein kleiner preis, aber wenn jeder dies erkennen wuerde und diesen sehr geringen preis zahlen wuerde, dann koennte die welt schon viel besser aussehen ! (bestes beispiel ist die "flutkatastrophe hier in meiner gegend ~ allerdings frage ich mich, warum erst so etwas passieren muss !?) |
| Lina | sto : das eine schließt ja das andere nicht aus . und ich hab das ja mit der ameise auch sagen wollen . jeder ist zwar nur , in bezug auf die größe von allem , ne kleinst-ameise ...aber man sollte die ameise ja nicht unterschätzen , die kann nehmlich schon was ändern ! damit schließ ich das keineswegs aus , was zu unternehmen , es bedeutet ja sogar das . ich meine nicht , das jeder vor sich hin meditieren soll , und sich ein besseres weltbild zurecht "spinnen" soll . das ist mir alles schon klar . nur ich hab das alles auf die mehrheit bezogen . auf die köpfe . und mehr auf handeln nach dem denken . was nehmlich da nicht da ist . das mal ein paar aus dem kreis rausspringen . und nicht mehr herumgekickt werden . ist nehmlich alles verdammt unfrei . und kontrollierbar . |
| anima nata lacrimans | [QUOTE][i]Original geschrieben von Dragonfly [/i] [B]Mitleid ist eine verschwendete Liebesmüh. Die Menschen brauchen kein Mitleid... ich selbst habe lange genug nach dem Mitleid anderer gesucht und auch bekommen aber geholfen hat es mir nur für den Moment. Wenn dann aber jemand herkommt und echtes Mitgefühl mitbringt und mich ablenkt und wieder auf den richtigen Weg leitet bringt mir das persönlich tausend mal mehr... [/B][/QUOTE] Das Mitleid mancher menschen ist ja auch nur gespielt, weil es, ihrer meinung nach wahrscheinlich, gut ankommt, wenn man sich in gegenwart anderer eine träne rausquetscht...das dem leidenden das nichts bringt, ist wohl klar. Es hilft doch viel mehr, wenn man jemanden findet, der einem einfach zuhört und nicht mit klugen-leeren ratschlägen überhäuft, sondern einfach da ist... |
| WhiteRaven | [QUOTE]Noch etwas: Ändern wir doch das Wort "Mitleid" ab in "Mitgefühl". [/QUOTE] @ Curzon Das wollte ich auch vorschlagen ;) Mitgefühl ist etwas anderes als Mitleid...aber ich will das jetzt nicht weiter auseinanderpflücken, sonst beschweren sich hier einige. Übrigens sehe ich es auch so, dass es viel leichter ist, gute Vorsätze zu haben, als dann wirklich zu handeln. Zum Beispiel erlebe ich oft die Situation, dass jemand verwirrt am Bahnhof rumirrt und eine Auskunft zu brauchen scheint...trotzdem kann ich mich meißt nicht dazu durchringen, diese Person anzusprechen, wenn sie nicht zuvor auf mich zugegangen ist. Ich weiß auch nicht warum, scheint sowas wie eine Barriere zu sein... |
| belly.white | mitgefühl noch "anzufügen" finde ich gut mitleid bleibt jedoch mitleid (sonst hätte ich das nicht geschrieben) |
| WhiteRaven | Dann bleibe ich bei meiner Meinung. |
| belly.white | mach doch ;P mein bild vom weltschmerz richtet sich so langsam und eures ? |