| Hephaistos | Naja ich habe in letzter zeit immer mehr über den Menschen nachgedacht, und da binn ich vor einiger zeit zu einer erkenntnis gekommen! Also wie folgt habe ich etwas über die Charaktereigenschaften des menschen herrausgefunden. Ein jeder Mensch lebt seit seiner Geburt mit allen eigenschaften des Menschen die er besitzt(Rassenhass, Selbstsucht, Gier, usw... aber auch mit Liebe, Demut, Freude usw....!). Vielleicht wissen das einige von euch ja eh schon. Die die es biss jetzt noch nicht wussten werden sich wahrscheinlich denken"Rassenhass? Bei mir sicher nicht.". Aber das ist gerade der springende Punkt um den es hier geht. Ein jeder (und wenn ich sage ein jeder meine ich auch einen jeden) lebt mit diesen Charaktereigenschaften auch wenn er es nicht merkt oder verrweigert. In uns schlummert ein jeder dieser Charakterzüge nur liegt es an uns wie stark wir sie ausleben oder ob wir es schaffen diese Eigenschaften auf ein Minimum zu unterdrücken. Was meint ihr dazu? ich hoffe auf einige antworten! "Nicht hinter jeden Schleier wallt Frömmigkeit" Tote Grüße Hephaistos |
| Hoffnung | Charaktereigenschaften sind angeboren? Rassenhass ist eine Charaktereigenschaft?? Ich hoffe doch nicht, bis jetzt war ich eigentlich immer der Meinung das Rassenhass anerzogen wird. Wenn man jetzt theoretisch einen Menschen nimmt, und ihm kein Teritoriumswissen, oder das wissen um Nahrungsentzug gibt. Glaubst du wirklich er wüsste dann was Rassenhass ist? Wenn man heutzutage jemanden nimmt und sagt, der da mit dem Pickel auf der Nase ist dein feind, weil er viele Kinder zeugt die dir dein Essen und deine Wohnung nehmen, dir deine Frau klaut usw... dann kann Rassenhass entstehen, aber ist es wirklich so das er schon angeboren ist? Bezweifle ich stark. |
| Lysmea | Alle Menschen sind mehr oder minder gleich? Sicher, doch haben sie bestimmt nicht die gleichen Charaktereigenschften, mit denen sie aufwachsen. Das wäre, als würde ich als Rassist geboren und erst im Laufe meines Lebens lernen, diese Ansicht zu unterdrücken... Der Mensch wird durch das Milieu geprägt, in dem er aufwächst und er macht Erfahrungen, erntet Erfolge, steckt Rückschläge ein und macht viele, viele Fehler. So entwickelt er sich immer weiter, der Charakter ist nie ganz vollendet. Was ich allerdings für angeboren halte, sowohl beim Menschen als auch bei allen anderen Tieren, das ist die Angst vor dem Unbekannten. Schon immer hat der Mensch das gefürchtet, was er nicht kennt, womit er nicht umgehen, auf das er die gelernten Regeln nicht anwenden kann. Das erzeugt ein Gefühl der Hillflosigkeit und aus der Angst kann Zorn und schließlich sogar Hass werden... |
| Countless | carpe noctem für angeboren halte ich nur wirklich grundlegende charaktereigenschaften. diese werden im laufe des lebens verstärkt bzw. vermindert. andere werden durch das soziale umfeld (erfahrungen die das individuum macht) gebildet. ich glaube nicht, dass die angst vor dem unbekannten angeboren ist. schau dir doch mal kleinkinder/babys an. geht von dem unbekannten (und unbekanntes gibts für menschen dieses alters ja verdammt viel) keine direkte gefahr aus, wird sich das kind auch nicht davor fürchten, sondern wird versuchen es zu "erforschen". jegliche phobien (zt auch manien) was zb ekel mit einschließt halte ich für anerzogen! bsp.: arachnophobie, der angst vor spinnen: kein kleinkind hat angst vor spinnen. begegnet ihm ein solcher 8füsser wird er intressiert betrachtet, berührt, etc. erst wenn muttern erschrocken das tierchen totschlägt und beinahe histerisch wird, lernt das kind, dass spinnen anscheinend etwas gaaaaanz schreckliches sein müssen - und wird bei der nächsten begegnung entsprechend reagieren. ähnlich verhält es sich mit anderen verhaltensformen (auch rassenhass, welcher zugegebenermaßen vielleicht nicht im kleinkindalter gebildet wird). wenn man herausfinden möchte, welche charaktereigenschaften angeboren sind muss man meiner ansicht nach menschen beobachten, bei denen kaum eine soziale prägung stattgefunden hat - eben babys/kleinkinder. ich sehe hier keinen (rassen-)hass, keine phobien/manien, keinen neid. wohl aber eine gehörige portion neugierde, angst in (scheinbar) angebrachten situationen, und ein starkes bedürfnis nach zuneigung. bei einem bin ich mir nicht ganz sicher: lieben babys? die antwort der meisten mütter und väter dürfte verständlicherweise ein klares JA sein... aber ist es wirklich so? oder ist es nur das bedürfnis nach zuneigung und gewöhnung, was als liebe interpretiert wird. ergo: ist liebe eine angeborene charaktereigenschaft? bye countless |
| FallenSisko | "Mensch sein. Einzigartig und doch alle gleich? " Sie sind alle gleich. Alle suchen Liebe und versuchen dem Leid aus dem Weg zu gehen. Die Art, wie sie diese Ziele versuchen zu erreichen, ist aber unterschiedlich. Die einen machen Karriere und versuchen so Anerkennung und Liebe zu finden, andere wiederrum werden Sozialarbeiter. Wenn du aber verstanden hast das alle das selbe eigentlich wollen. Das Gute und nicht das Schlechte. Dann kannst du das für dich ausnutzen. Du wirst begreifen das es vorkommen kann das manche Hass empfinden, weil ihnen etwas wichtiges genommen wurde. Du kannst verstehen das manche Leute gerne im Mittelpunkt stehen, weil sie Anerkennung wollen. Du kannst verstehen warum manche menschen ständig schlechte Laune haben, weil sie selten Freude empfinden. Wenn du das verstehst. Das eigentlich alle Menschen tief im inneren gleich sind und das selbe wollen. Dann kannst du mit den Menschen einfach besser umgehen und aktzeptieren. |
| Katzenschatten | Jeder ist auf seine Weise einzigartig und doch sind alle gleich. In der heutigen Zeit definiert sich der Mensch nur noch über das, was er besitzt. Es gibt eigendlich kein Weiß und Schwarz mehr, sondern nur noch Arm und Reich. Dadurch handelt der Mensch mehr aus Neid als aus Mitgefühl. Jeder denkt in erster Linie nur an sich (was angeboren scheint), man sagt, dass einem das tote Kind leid tut, verurteilt und vergisst. Keiner traut sich mehr, selbst was zu tun. Rassenhass ist nach meiner Meinung ein weiteres leeres Wort, das benutzt wird um Neid zu verstecken. Als Beispiel sind mal ausländische Kids genannt: Sie wirken bedrohlich auf uns weil sie in einer Sprache sprechen, die wir nicht verstehen und sie haben noch ein Gefühl der gegenseitigen Verantwortung, auf das der "Deutsche" neidig ist. Wenn z.B. ein Türke Hilfe braucht bekommt er die Hilfe von Landsleuten, da bist du als Deutscher ziemlich verloren. Schlimm ist nur, dass die Menschheit in ihrer Geschichte nicht viel gelernt hat, ausser wie man sich gegenseitig umbringt und Reichtümer anhäuft. Wir sind nunmal alle Menschen aber jeder von uns ist einzigartig, selbst die, die mit dem Strom schwimmen, weil das machen die unterschiedlich. |
| Sirius | Die von Dir genannten Charaktereigenschaften sind hauptsächlich Stempel, die dem Mensch im Verlauf seines Heranwachsens von Erziehern, Umfeld und allg. der Gesellschaft aufgedrückt werden. Wenn du dir die Menschen in anderen Ländern ansiehst, wirst du feststellen das z.b. der von dir erwähnte Rassenhass z.B. in ganz Asien nicht als typische Charaktereigenschaft eines Menschen angesehen werden kann! Im Verlauf seines Lebens wird unser Charakter maßgeblich von unserem menschlichen Umfeld mitbestimmt. Vieles kopieren wir entweder 1:1 oder in einer Abwandlung so das nach und nach ein individuelles Charakterbild entsteht. Insofern ist jeder Mensch einzigartig. Selst eineiige Zwillinge weisen trotz der großen Ählichkeiten auch unterschiedliche Merkmale auf. Wirlich interessant wird es, wenn in naher Zukunft die ersten menschlichen Clone unter uns wandeln. Ob sich dann im Laufe der Zeit ein unterschiedlicher Charakter zum Orginal herausbildet? |
| belly.white | dass jeder mensch bestimmte bedürfinisse hat, macht ihn noch lange nicht zu einem ebenbild seines nachbarn das hat nix mit eigenschaften zu tun ! was mich aber wundert : grob gesagt gibt es einige charaktertypen - zb. die gaaaanz schüchternen und verängstigten die mal als beispiel, weil ich mich erst gestern mit jemandem über eine bestimmte person unterhalten habe, die schon IMMER so ist, sich selbst nie zu etwas bewegen kann, lieber einen schlag in kauf nimmt, als etwas zu unternehmen .... er muss sich verdammt unwohl fühlen aber was soll er tun ? es ist sicherlich sehr schwierig für ihn sich zu überwinden, fast unmöglich, und doch würde es ihm sicher helfen |
| Lysmea | Anhäufung von Reichtum ist das, was einen Menschen ausmacht? Wir definieren uns nur über arm und reich? Dem kann ich gar nicht zustimmen. Das trifft vielleicht auf die Anhgehörigen unserer Kapitalgesellschaft zu, doch keineswegs auf das Phänomen "Mensch" an sich. Man siehe sich nur einmal die fernöstlichen Lebenswege an, in denen der Besitz eine zweitrangige, untergeordnete Rolle spielt. Was uns Menschen alle gleich macht ist unser Streben nach dem Glück. Wir alle wollen glücklich sein und versuchen dies durch Anerkennung, beruflichem Erfolg, Anhäufung von Reichtum, die Suche nach der großen Liebe oder religiösem Streben zu erreichen, mehr oder minder erfolgreich. |
| Katzenschatten | Anhäufung von Reichtum trifft natürlich nicht auf alle zu, nur auf die meisten, die denken sie hätten das Sagen. Ich bin dankbar für jeden, der anders ist. Überall wo es "Zivilisation" gibt herrscht eine übertriebene Sucht nach Reichtum. Leider! |
| Lady Angelos | Menschen reagieren so, wie sie es in ihrer kindheit gelernt haben... Lady Angelos |
| Thalion | es ist weit komplizierter, als sagen zu können, alle menschen seien gleich. einerseits stimmt es. es sind alles menschen, sie lernen aus erfahrungen und ihr umfeld prägt. dazu gibt es noch verhaltensweisen, die angeboren sind... noch vom ursprung der menschheit übergeblieben. viele sind kaum oder gar nicht mehr ausgeprägt, jedoch immer noch zu finden. wie zum beispiel, dass man bei der nahrungsaufnahme lieber im 'sicheren' ist... am besten mit dem rücken zur wand, dass man nicht überascht werden kann. bestimmte instinkte wie eine generelle angst... angst um sein leben. welche einem verleiten, sich davon zu machen, wenn es einem aussichtlos erscheint. ein purer überlebensinstinkt. jedoch schon von der zeugung an unterscheidet sich jeder mensch. im schlimmsten falle defekte gene. es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein 2 gleiche menschen gibt. eineiige zwillinge sind solche ausnahmen. jedoch sind selbst sie nicht vollkommen gleich. allein dass der eine im mutterleib weiter oben lag bzw ein wenig mehr nahrung bekommt. alles macht unterschieden. ich bezweifel, dass eineiige zwillinge, die behaupten, sie seien vollkommen identisch... nicht nur von der physis sondern auch von der psycho, nicht die wahrheit sagen. sie haben schließlich nicht alles aus der gleichen sicht gesehen. der eine stand weiter links, der andere war mal allein irgendwo... alles ruft unterschiede hervor, auch wenn sie nur all zu klein sind. es macht jeden menschen einzigartig. niemand kann die gleichen erfahrungen, wie ein anderer sammeln, im gleiche umfeld aufwachsen... allein die selektive und subjektive wahrnehmung verhindert dies. zu solchen eigenschaften, wie rassenhass etc... sie sind nicht angeboren. werden durch erfahrugen geprägt und anerzogen. im grunde ein teufelskreis... die eltern geben es an ihre kinder weiter und die an ihre etc. oder das kind smamelt eigene erfahrungen, das ist natürlich ein vorgang, den man schlecht beeinflussen kann. wenn es nicht geschafft wird, den teufelskreis zu durchbrechen, dass schlechte eigenschaften von eltern zu ihren kindern weitergegeben werden, werden solche eigenschaften wohl auf ewig existieren... demnach ist es wieder an uns, das zu tun, was richtig ist. unsere nachkommen möglichst von solche 'schlechten' eigenschaften fern zu halten. hoffen, dass ihre eigenen erfahrungen und das umfeld, nicht das hervorruft, was 'schlecht' ist. ich hoffe, diese antwort war einiger maßen qualifiziert... und bringt neue denkanstösse. danke fürs lesen. |