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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: zuviele gedanken...?
stohallo...

ich habe angst ... die angst vor der zukunft!
das heisst nicht im allgemeinen, sondern in bezug auf eine bestimmte sache.
es kommt in letzter zeit immer oefter vor,d as ich mir gedanken um dinge mache, die erst in 2 jahren auf mich zukommen, die meine zukunft praegen und damit auch mein leben veraendern werden...
das im allgemeinen ist nichts schlimmes fuer mich, da cih dieser entwicklung durchaus positiv gegenueber stehe!
allerdeings gibt es einen aspekt, den ich dabei fuerchte... den der zwischenmenschlichen beziehung.
ich bin zzt mit meiner situation in dieser hinsicht zufrieden... kurz ich bin in einer beziehung gluecklich!
allerdings weiss ich, das sich das in 2 jahren aendert koennte/wird!
denn zu diesem zeitpunkt werden wir beide entscheidungen treffen muessen, entscheidungen ueber die weitere berufliche zukunft!
und unsere bisherigen vorstellen bringen uns leider teritorial weit auseinander! :(

mal abgesehen davon, das diese vorstellung schlimm ist (fuer mich zumindest) ghet es mir zeimlich "aufs schwein", denn ich bin mir in selben moment auch bewusst, das in den 2 jahren soviel passieren kann, das ich jetzt noch garnicht beruecksichtigen kann, halt so vieles ... und ich mach mir jetzt bloede gedanken, und mir das leben schwer... ist das normal ?
ich komm mir eigentlich ziemlich bescheuert vor, deswegen kann ich zzt auch nicht mit meinen vertrauenspartnern darueber reden...
aber hier, in der (fast) annonymitaet ... wuerde mich interessieren, ob ihr aenlich "leiden" habt, oder hattet und wie das ganze fuer euch ausgegangen ist !

ich danke fuer kommende antworten...

mit gruessen...
AprilcatHi Sto,
so eine ähnliche Situation hatte ich auch mal und ich habe sofort Schluss gemacht, bevor ich mich noch mehr in ihn verlieben konnte. Leider war das nicht die Optimal Lösung. Denn mal abgesehen davon hatten wir nicht gerade eine sehr harmonische Beziehung, sondern eher nur was Körperliches.
Die Moral der Geschichte war, das ich mir Vorwürfe gemachte habe, weil ich ihm keine faire Chance gegeben habe. Als er wieder zurück kam ein Viertel Jahr später habe ich mich ihm förmlich an den Hals geworfen und hatte mich so in meine - wie ich glaubte - unterdrückten Gefühle hineingesteigert, dass ich nicht merkte, dass ich nur eine von vielen für ihn war.

Heute ärgere ich mich sehr über meine Dummheit. Dabei habe ich mir damals auch das Hirn zermartert. Wenn ich mir hingegen vorstelle, dass mein Freund in absehbarer Zeit weggehen würde, wäre die Situation anders. Denn jeder Mensch hat seine Träume, die er früher oder später verwirklichen möchte. Aber wir haben den stillen Konsens getroffen, dass wir kein Auslandssemester machen wollen - da wir wohl nicht zusammen gehen können. Für mich ist diese Entscheidung kein schwerwiegendes Problem, da ich meinen Freund über das Bedürfnis nach Neuem stelle und ich scheine ihm auch wichtiger als ein doofer USA Aufenthalt zu sein. Andere Freunde von mir hingegen halten mir jetzt vor, dass ich meine Träume meinem Freund zu Liebe opfern würde - was nicht stimmt. Das ist die andere Seite der Medaille.

Du solltest den Wunsch deines Partners akzeptieren und nach Kompromissen suchen, aber nicht aktiv. Zwei Jahre, das ist eine lange Zeit, viel kann passieren und zwei Jahre, das ist mehr als den meisten Leuten vergönnt ist. Wenn ihr in zwei Jahren immer noch zusammen seid (wovon du ja ausgehst), dann werdet ihr Möglichkeiten finden. Eine Freundin von mir geht nächsten Sommer für ein Jahr in die USA - ohne dabei Rücksicht auf ihren Freund zu nehmen, frei nach dem Motto: Wenn er mich danach immernoch will, dann ist okay. Aber wahrscheinlich spekuliert sie auf den Bruch der Beziehung. Und das scheint bei dir aber nicht der Fall zu sein. Du solltest mit deinem Partner reden, unbedingt. Weil du dich ansonsten in das Problem alleine reinsteigerst und irgendwann platzt dir vielleicht der Kragen und du überrumpelst deinen Partner mit allen aufgestauten Gefühlen. Außerdem, die Zukunft. Die Zukunft gibt es nicht wirklich, weil sie jetzt anfängt. Darum solltest du das Problem jetzt auch angehen. Es ist normal, dass man angst hat. Nur man darf sich davon nicht runterdrücken lassen oder resignieren. Rede mit ihr/ihm (?) und frage ernsthaft was aus euch werden soll. Ansonsten entfremdet ihr euch jetzt schon. Und du drehst gedanklich durch (was normal ist, wenn du dir Sorgen machst und keiner dir zuhört oder dich versteht bzw. dir helfen kann).

Viel Glück, Aprilcat*
stodanke fuer deine worte ...
btw ... ich bin ein maennliches exemplar ;)

aber leider muss ich feststellen, das ich doch wohl noch mehr ins detail gehen muss!

also vorab ... und bin zzt in einer ausbildung, werde diese in 2 jahren abschliessen und moechte dann in diese richtung studieren (steht zu 90% fest)
meine freundin macht zzt das abi und ist damit ebenfalls in 2 jahren fertig, womit sich auch fuer sie das problem der veraenderung ergibt!
wenn ich meinem wunsch nachgehe, meinen beruf mit einem studium zum diplom ingenuer fortzfuehren, zwingt mich das dazu umzuziehen...
am liebsten wuerde cih sie ja mitnehmen, aber ich kann es ihr ja nciht vorschreiben...
und jetzt schon darueber reden ist ebenfalls ein problem...
denn wir sind (leider) erst kurz zusammen (am 22. 5monate), das ist eine ziemlich aheftige geschichte, die sich ueber den letzten monat hinwegzeiht, in der wir eine ziemlich grosse krise hatten, die ebnfalls mit existenzaengsten zutun hatte (ihrerseits).
daher moechte cih jetzt diese zeit geniessen, ohne an sowas denken zumuessen, ohne sie mit sowas belasten zu muessen, und ohne die angst davor zu haben mit ihr darueber reden zu muessen, da ich mir denke das dies zum jetztigen zeitpunkt nicht besonders foerderlich waer :(

ich weiss nicht ob dies ein anderes bild auf die situation wirft, ich habe meine objektivitaet wohl schonvor 5 moanten verloren (;))...

achja, was ich noch anmerken wollte... eine trennung kommt fuer mich nicht in frage !!!
ich beabsichtige den rest meines lebens mit ihr zu verbringen!


mit gruessen...
AprilcatHi Sto,

war mir halt nicht sicher (ob m oder w)
Das ändert schon einiges, weil im Studium vieles verändert wird. Und um ehrlich zu sein, ich denke, du solltest deiner Freundin lieber helfen einen Ausbildungs/Studienwunsch zu finden. Denn erst wenn sie auch weiß, was sie beruflich will, brauchst du dir Gedanken zu machen. Ich bin aber in einer ähnlichen Situation, weil mein Freund in 2 Jahren sein Diplom macht und ich muss durch meinen Wechsel ein Jahr länger(3) hier studieren (bzw., eventuell kriege ich eine Chance für einen Aufbaustudiengang, was sich aber auch erst in 3 Jahren entscheidet und ich weiß nicht, ob ich es tun würde, wenn es soweit ist). Und wenn mein freund fertig ist, dann wird er sich einen Job suchen, was ja nichtmal das schlimmste Problem wäre, aber ich muss ja auch einen(da wo er dann ist9 finden. Aber als Freie Künstlerin, werde ich wohl nicht so viele Jobmöglichkeiten haben wie er als Informatiker ... aber ich habe Vertrauen in die Zukunft und auf mein Glück. Ich habe darüber auch noch nicht direkt mit meinem Freund geredet, er macht sich deswegen wohl auch nicht viele Gedanken, weil es für ihn noch weit weg ist. Aber ich bin diejenige, die hier bleiben muss/wird. Der Gedanke macht mir natürlich angst, aber ich liebe ihn sehr und ich weiß, dass er der Mann meines Lebens ist. Was ich bei dir aber sehr kompliziert finde, oder besser gesagt: schwierig: deine Freundin scheint noch sehr jung (17?) zu sein. Ich wußte mit 17 nicht, was ich will. Ich wußte es auch mit 19 noch nicht und habe gewechselt. Ich habe viele Menschen kennengelernt, die mein ganzes Leben verändert haben. Was ich damit sagen will, ist dass du sehr vorsichtig sein musst, weil deine Freundin so jung ist. Ich freue mich sehr für dich, dass du jemanden ("die Richtige") gefunden zu haben scheinst, aber es gibt keine Garantien - für nichts und niemanden. Auch wenn sie es dir heute schriftlich geben würde, dass sie für immer mit dir zusammen bleiben will, darfst du darauf nicht pochen, wenn es anders kommt. Und wenn ihr dann in 2 Jahren immer noch glücklich seid und weiterhin zusammenbleiben wollt, dann findet ihr bestimmt einen Kompromiss. Und so groß ist Deutschland auch nicht :-).

Mach dich deswegen nicht verrückt und überlege scharf, ob das wirklich der Grund für deine Zukunftsangst ist. Vielleicht versteckst du dich nur dahinter, weil du sehr grosse Erwartungen an deine Beziehung stellst (was ich gut verstehe). Es gibt keine Patentregeln, kein Falsch und kein Richtig in einer Beziehung. Genieß einfach die kommende Zeit und wenn das Thema Zukunft bei deiner Freundin konkreter wird, sei offen und unterstütz sie in all ihren Plänen - und du wirst dann bestimmt auch in diese Pläne hineinpassen. Und es gibt nie günstige Zeiten für ein schwieriges Thema in einer Beziehung. Das Problem betrifft dich jetzt, und nur sie kann die deine Ängste nehmen - das solltest du ihr auch klar machen. Schlaf einfach darüber.

Gute Nacht + bis bald, Aprilcat*
FallenSiskoZu viele Gedanken... ganz bestimmt.

Das einzigste worauf du achten und woran du denken mußt, ist das du und sie im Geiste so nah verbunden bleibt, wie es sich für eine Liebe gehört.

In 2 Jahren geschieht viel und ihr beide werdet nicht mehr die sein die ihr jetzt seid. Das einzigste was bestand haben könnte... ist die Verbundenheit in der Liebe.

Darauf muß du acht geben.... das das bleibt.

Die Entfernung ist dann egal, wenn es überhaupt zum auseinanderziehen kommt.

Liebe hat nichts mit dem Wohnort zu tuen.
Nachtelbin*mal Sisko bestätigt*

Bin jetzt am 1.12. zwei Jahre mit meinem Freund zusammen...früher waren wir auf einer Schule, allerdings kommen wir aus zwei verschiedenen Städten, wir haben uns dann also schulisch in der Mitte getroffen. Seit diesem Sommer macht er eine CTA-Ausbildung in der Stadt der alten Schule, ich habe wieder in meine Heimatstadt gewechselt, also sehen wir uns unter der Woche kaum bzw. eigentlich gar nicht. Da wir früher echt jeden Tag aufeinanderhingen ist das jetzt schon ein wenig anders, die Sommerferien waren dementsprechend Befürchtungsbehaftet...und jetzt läufts eigentlich besser als vorher. Ich weiß nicht, ob das mit Weiterentwicklung beiderseits zu tun hat (bin 18, er ist 21, kennengelernt haben wir uns mit 16 u. 19), oder wirklich damit, dass wir uns nur am WE sehen. Scheint wohl der Reiz des nicht alltäglichen zu sein, man freut sich einfach mehr aufeinander.
Die Kehrseite gibt es hier natürlich auch...erstens müssen wir meist Prioritäten setzten, ob wir jetzt was unternehmen wollen, uns mit wem anders treffen wollen, mal ne Woche zu Hause bleiben (ist dann immerhin ein halber Monat, in dem man sich nicht sieht) etc.. Außerdem diese verdammte Sehnsucht innerhalb der Woche, die Sachen, die man vllt gerne mit dem anderen teilen würde, wenn man einfach das Bedürfnis hat zu knuffeln usw..
Aber wie gesagt, irgendwie scheint das ganze unsere Beziehung mehr zu bestärken, man bekommt eine ganz andere Relation zum Partner, eben gerade weil er [I]nicht[/I] alltäglich ist...

Gruß,
die Nachtelbin
stomeine freundin ist 18 (gut geschaetzt :))
ich selber bin schon seid ner weile 21

wir fuehren ebenfalls eien wochendbeziehung ... da wir uns unter der woche nur in ausnahmen sehen !
dies hat einerseits teritoiale gruende (gute 40min mit dem auto) und andererseits zeitgruende)

aber in der befuerchteten situation waere die wohl noch etwas anders, schlimmer...

ich habe ja schon selber daran gezweifelt, das diese gedankenzuege angebracht sind ... aber irgendwie kann man sie ja auch nciht verhindern ... das ist nunmal mein krankes hirn und das bleibt es auch ;)

da bleibt mir eigentlich nur zu hoffen, das ihr das richti seht :)
und die zeit geniessen werde ich ganz sicher !

mit gruessen...
ked`@Sto

ich kann dir nur raten die 2 Jahre die dir bleiben, auszukosten und es zu genießen. Mach auf keinen Fall den Fehler und trenn dich wegen etwas dass erst in 2 Jahren auf dich zukommt.
Durch den Gedanken dass es bald nicht mehr so sein wird wie es war kann die Beziehung scheitern (zumindest war es bei mir so)

[U]noch ne Frage:[/U]
Hast du schonmal mit ihr darüber gesprochen?
sto@ked

nein habe ich nicht ... ich fuehle mich da noch nicht bereit zu, ausserdem denke ich, das sie das auch noch nicht so richtig verkraftet !

und mich von ihr zu trennen ... das ist eine moeglichkeit, die nicht in frage kommt ... erst recht nicht wegen so etwas !!


mit gruessen...
ked`@ sto

das ist gut, belaste die Beziehung nicht mit etwas das erst in Jahren eintritt. Du scheinst sie ja sehr zu lieben wenn du dir jetzt schon Gedanken darüber machst. Aber wie gesagt lebe die Liebe aus und genieße die Zeit, mach dir frühestens in einem Jahr nochmal "richtig" Gedanken darüber. Ich weiß es ist immer im Hinterkopf, wenn es dich jedoch zu sehr belastet wirst du wohl mit ihr reden müssen, und wenn sie dich so liebt wie du sie, wird sie deine Angst verstehen und mit dir über eure Zukunft ratschlagen.

Viel Glück sto :rolleyes:
stoich danke dir ked !

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