German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Linke Faschos
Sugar_NightroseWas haltet ihr von solchen Links extremen Organisationen wie zum Beispiel die Antifa, oder Die Jungen Linken? Ich halte diese Gruppen einfach nur für reine Spinner die selbst kaum besser als Faschos sind!
Man sollte sich seine eigenen Politischen Meinungen machen, so wie man sich auch seine eigene Meinung zu Religion machen sollte.
Gehört ihr irgendeiner Politischen Form an?
FallenSiskoFreiheitlicher sozialer Demokrat...

ich gebs zu... ist etwas radikal von mir diese politische Gesinnung nach außen zu tragen. Man muß sich auch immer viele Anfeindungen anhören.
TheTurningPointBei allen Idealvorstellungen und konträren Meinungen, die ich vertrete, versuche ich, zwischen Menschen und ihren Handlungen zu unterscheiden. [URL=http://www.initiative-dialog.de]Wer im Feind den Menschen ignoriert, der ist des Menschen Feind.[/URL]

TP
SenecaIch zähle mich mal zum reaktionärem konservativem Gesindel, auch wenn der herkömmliche Konservative sicherlich irritiert wäre, das von mir zu hören.
...ich betone hierbei das "konservativ"
...lat; conservare- beschützen, schonen

Und als sonderlich progressiv kann sich wohl niemand bezeichnen, der so wie ich, an den Idealen vergangener Epochen hängt....!
finiziaich war selbst politisch aktiv, auch bei den jungen linken, und meine einstellung vergeht nicht,weil ich dahinter stehe.aber von diesen radikalen gruppen distanzier ich mich mittlerweile-es sind wirklich linke faschos!die extremen unter denen gestehen es mir noch nicht mal zu, "normale zigaretten " zu rauchen "eh, du bist ja voll nicht alternativ, du drehst nicht"
ist natürlich nicht das durchschlagene argument, aber ein gutes beispiel, find ich.
ich denke auch kommunismus war eine gute idee, aber das es nicht funktioniert will in manche köpfe einfach nicht rein....

grüsse
finizia
Great White DeathStecken wir alle Antifa-Leute und alle Faschos in eine große Halle... die paar Leute, die das Ganze überleben, könnten danach etwas schlauer sein... und wenn nicht, sind sie zu wenig, um noch recht viel zu machen...
DemonIch bin der meineung das der Komunismus eine sehr gute Idee ist nur leider nicht umzusetzen.

Und bin der meinung das Radikaleguppen für was auch immer sie stehen nie eine Lösung sondern nur noch eine verschärfung für ein Problem sind.

Gruss Demon
RavenIch denke, man kann diese beiden Gruppen nicht auf eine Stufe herabsetzen. Die Ideale von Linken sind nicht halb so menschenverachtend wie die von Rechten. Ich kenne selbst Leute aus der Antifa und werde höchst wahrscheinlich auch beitreten.

Zum Kommunismus kann ich mich Demon nur anschließen, leider nicht umzusetzen...aber das es in die Köpfe der Menschen nicht rein will, das kann man nicht unbedingt behaupten, es gibt nurnoch drei kommunistische Staaten auf der Welt. :D

Raven
starfishn paar worte zur antifa:
die grundsätzliche idee dabei ist nicht zwangsläufig, eine friedliche und bessere welt vorzuleben, sondern vielmehr der selbstschutz gegen die von faschistischen strukturen ausgehende konkrete gewalt. daß das nicht vollständig gewaltfrei abläuft, dürfte den meisten nicht komplett merkbefreiten zeitgenossen offenbar sein.
unter umständen gewaltvolle konkrete aktion gegen faschos ist bei weitem nicht das einzige, was "die antifa" (als ob das n bundesweiter eingetragener verein oder sowas wäre) an antifaschistischer arbeit leistet.
AramirIch denke mal das extreme Gruppen egal welcher hinsicht nicht so das wahre sind...ein gesundes mitelmaß zu behalten denke ich ist da schon von vorteil ...

zum komunismus schlies ich mich der übrigen meinung mal an ...schade das es halt einige giebt die nicht dfamit klar kommen das alle gleichgestellt sind...nun vielleicht in einem späteren jahrtausend...
Menedemos[QUOTE][i]Original geschrieben von Aramir [/i]
[B]zum komunismus schlies ich mich der übrigen meinung mal an ...schade das es halt einige giebt die nicht dfamit klar kommen das alle gleichgestellt sind...nun vielleicht in einem späteren jahrtausend... [/B][/QUOTE]

Wieso "schade"? Das wäre doch absolute Langeweile. Also zumindest die "Gleichheit" und nicht die "Gleichgestelltheit", wobei man da nachfragen muß, was damit gemeint sind. Vor dem Gesetz können die Menschen ja auch ohne Kommunismus gleichgestellt sein.
Ich wünsche mir zumindest keine "Gleichheit", erstens weil ich sie nicht mag, zweitens weil ich schon von Geburt an irgendwie "anders" bin und in einem kommunistischen System trotz aufwendigster Rotlichtbestrahlungen nicht das Aussehen und die Gedanken der Allgemeinheit annehmen würde und deshalb (wie manche andere) konsequenterweise irgendwie liquidiert werden müßte...
PIPBoyIrgendwie hab ich das Gefühl, daß der Kommunismus hier ein wenig zu sehr "in den Himmel" gelobt wird.

Jaja, theoretisch ist er ganz toll...

Was für ein Schwachsinn!!! Wen interessiert, was theoretisch ist oder sein könnte??! Vielleicht ein paar gutsituierte Intellektuelle beim Procecco in ihrer Datscha, schön weit weg vom Leben - aber bestimmt nicht die vielen Millionen (Milliarden) Menschen in den unzähligen Ländern dieser Erde.

Der Kommunismus hat weit mehr Menschen umgebracht als der Faschismus (Das ist KEINE RECHTFERTIGUNG für den Faschismus - Verbrechen bleibt Verbrechen - also versteht mich bitte nicht falsch). In Stalins Gulags sind Millionen von Menschen nur aus ideologischen Gründen ermordet worden! Gleiches haben die Roten Khmer in Korea gemacht. In jedem der kommunistischen Staaten wurden und werden die Menschenrechte mit Füßen getreten!!! Ich sage nur: "Platz des himmlischen FRIEDENS" (ein Beispiel von Vielen).

Und dann gibt es so ein paar Oberschlaue, die sagen, daß der Kommunismus doch gar nicht so schlecht wäre...
Alles klar.

Also manchmal könnt ich echt kotzen.
Sagt doch einfach mal einem nordkoreanischen Flüchtling, daß der Kommunismus THEORETISCH ganz toll wäre - der pflichtet euch bestimmt bei...(weil ihr seid ja die schlauen Linken)...

JEDE Ideologie (politisch wie religiös) ist in der Geschichte der Menschheit auf kurz oder lang gescheitert (und manche werden es noch). Leider nie, ohne vorher noch unzählige Menschen mit in den Tod oder ins Verderben zu reißen. Die Frage, ob die Gewalt nun gegen fremde Völker oder gegen das eigene Volk geht/ging, ist dabei in meinen Augen nur von untergeordnetem Interesse: Mord bleibt Mord!

Wenn ich mir heute die Faschos wie die Antifas angucke, sehe ich irgendwie nur Spinner, denen es zu gut geht um sich darüber im Klaren zu sein, wie gut sie es doch eigentlich haben.
So dekadent, daß sie die Freiheiten der Demokratie gar nicht mehr zu schätzen wissen oder sie als selbstverständlich abtun.
Natürlich ist auch in Deutschland demokratisch nicht alles perfekt, aber bei 80 Mio. Menschen ist das auch ziemlich schwierig. Das soll erstmal einer besser machen. Wer sich mit dem Grundgesetz auskennt, wird übrigens wissen, daß wir in einem der freiheitlichsten Staaten dieser Erde leben, auch im Vergleich zu anderen westliche Ländern.

PIPBoy (überzeugter Demokrat)



PS: Ich habe mit oben Geschriebenem nicht die Absicht, jemanden persönlich anzugreifen.
WaTcHmEJeder Linke Extremist ist ein angestrichener brauner!!!#

( ich war 2 Jahre Antifa!! )
SIG- TIU[QUOTE][i]Original geschrieben von PIPBoy [/i]
[B]

Was für ein Schwachsinn!!!

Und dann gibt es so ein paar Oberschlaue, die sagen, daß der Kommunismus doch gar nicht so schlecht wäre...
Alles klar.

Also manchmal könnt ich echt kotzen.
Sagt doch einfach mal einem nordkoreanischen Flüchtling, daß der Kommunismus THEORETISCH ganz toll wäre - der pflichtet euch bestimmt bei...(weil ihr seid ja die schlauen Linken)...


.

PIPBoy (überzeugter Demokrat)



. [/B][/QUOTE]


wenn das, was wir beide für Merkmale eines "Demokraten" halten dasselbe ist, dann müßte Dir der Widerspruch im oben genannten Zitat eigentlich auffallen...



Die Idealvorstellung menschlichen Zusammenlebens, genannt Kommunismus, hat mit den von Dir genannten Diktaturen in Norkorea oder Russland unter Stalin nur wenig gemeinsam. Aber das weißt Du sicher selbst...
Punker1984ich denke nicht, dass komunismus irgendetwas positives hat.
allerdings halte ich organisationen wie die antifa für ausgesprochen wichtig. bin zwar noch nicht mitglied, ziehe aber in erwägung beizutreten. auf die scheiss-parolen der faschos muss man doch irgendwie antworten!
AramirHmnmm morgen erstmal!

So und jetzt...

@PIPBoy: Verzeih mir wenn ich mich jetzt irre...das liegt dann wohl daran das ich die letzten drei tage kaum geschlafen habe und eigendlich im sitzen einschlafen könnte...aber ich verstehe komunismus so das es am schluss so sein soll das das Geld nicht meht gebraucht wird und das alle genug haben zum leben. Das heißt es gibt nicht mehr diese riesen unterschiede wie ...der eine fährt mit dem fahrad zur arbeit der andere im dicken Benz...! Ich haber den komunismus bisher so verstanden das sein ziel die abschaffung jeglicher preise ist...das heist ich hole mir das was ich brauche irgendwo ab und werde damit glücklich...bezahlen im eigendlcihen sinne muss ich dann ja nicht mehr ...ich denke das das doch ein recht schönes system ist, oder? Und das menschen gedtötet werden dafür kann das system ja nichts..es ist schließlich im urschprung dazu gedacht gewesen leuten zu helfen...es sind die leute die über dem system stehen die es kaputt machen nicht das system an sich ist scheiße...

*sich grad mal am kopf kratzt und überlegt ober jetzt nur schwachsinverzapft hat*

[I]ich hätte wohl doch mal besser aufpassen sollen*grumel*[/I]

@Menedemos

Hmm ich weis jetzt nicht wie ichs ausdrücken soll ich meine gleichgestellt in sachen von es gibt keinen chef mehr der einem mit lohnkürzung droht oder so. nicht gleichgestellt in sachen gedanken lebenseinstellung auftreten usw.. Oder, verzei meine unwissenheit...würde ein komunistisches system das ausschließen...?


Falls ich mich jetzt planlos verlaufen haben sollte ignoriert das hier einfach ....
Siggloder anschluss an eine links- wie rechtsextreme vereinigung hat in vielen fällen nur folgende motive: a) anerkennung in der gruppe zu finden b) zu provozieren c) wie das umfeld geprägt ist d) was mama und papa sagen oder e) als ventil um unter dem mantel irgendwelcher ideologien, die man nicht versteht, gewalttätig zu sein und alle andersdenkenden bekämpfen zu wollen.

in meinen augen ist jemand, der andere verprügelt weil sie aus einer anderen kultur stammen ebenso bescheuert wie ein DJ, der in einer Diskothek Leuten Einlass verwehrt, weil diese eine Glatze tragen oder/und nordische runen auf ihrer jacke tragen... beides zeugt von dummheit und gnadenloser intolereanz. natürlich gibt es in der szene leute und bands, die mit dem faschismus liebäugeln - aber man darf doch die musik gutfinden, oder? wer diese texte gleich als persönlichen aufruf zum rassenhass deutet ist sicherlich als oberst labil einzustufen - jener würde auch aus einem fenster springen, wenn ihm das jemand sagen würde. ich habe nichts dagegen, wenn in clubs links- sowie rechtsextremes gespielt wird - solange alles freidlich abläuft... ich habe noch nie gehört, dass jemand nachdem er zu death in june getanzt hat gleich einen farbigen verprügelt hat -

hat da irgendjemand eine meinung dazu?
IFO[QUOTE][i]Original geschrieben von Sugar_Nightrose [/i]
[B]Was haltet ihr von solchen Links extremen Organisationen wie zum Beispiel die Antifa, oder Die Jungen Linken? Ich halte diese Gruppen einfach nur für reine Spinner die selbst kaum besser als Faschos sind!
Man sollte sich seine eigenen Politischen Meinungen machen, so wie man sich auch seine eigene Meinung zu Religion machen sollte.
Gehört ihr irgendeiner Politischen Form an? [/B][/QUOTE]

Ich muss meinen Schatz recht geben, die Antifa z.B. ist auch nicht viel besser als diverse rechte Gruppierungen. Mehr außer dumpfes Parolen schreien scheinen die Leute nicht drauf zu haben, und wenn ich dann auch noch von Gewalt beinhalteten Aktionen höre, dann weiß ich ja was ich von ihnen halten muss.
Politisch gesehen würde ich mich als normal links eingestellt sehen, mit genügend Abstand zur Mitte und zum Linksradikalismus.
Zum Kommunismus: Wie hier von einigen schon geschrieben worden ist, hat der ursprüngliche Kommunismus bzw. Sozialismus nichts mit den Systemen in der Sowjetunion und in Nordkorea zu tun. Dies waren nur faschistische Diktaturen, die unter dem Deckmantel des Kommunismus liefen. Fakt ist, dass sich realer Kommunismus nie verwirklichen ließe.
Aramirhallo

@Sigglo

So so du meinst es ist also egal welche einstellung die band verkörpert...hmm klasse das heist sie machen die musik du gehst schön fröhlich in den laden kaufst dir eine Cd dieser band unterstützt sie damit im endefeckt auch noch, da sie ja schließlich am verkauf beteiligt sind...naja ist ja egal wenn man ihnen etwas geld zuschuster kann ja nicht schaden des irgendwelche extremisten reicher und reicher werden ... die werden das geld bestimmt für einen wohltätiogen zweck veräußern....

Hast du daran vielleicht schonmal gedacht?

____________

Also ich bin der meinung das solche bands auf jedenfall unterdrückt werden sollte...auch wenn es manchmal wircklich schade drum ist....

Gruß
Sigglo@Aramir

siehste! find ich nämlich auch schade - deshalb zieh ich mir die meisten sachen auch ausm netz.
AramirHallo


@Sigglo

Hmm das ist natürlich auch eine möglichkeit...damit unterstützt man keine verückten und kann die musik trotzedem hören...zumindest dann wenn das gedankengut der bands sich nicht in den texten wiederspiegelt...zumindest sehe ich das so...

Grüße
Sigglo@Aramir

hallö!

ok. aber solange mir die musik gefällt... man sollte beim hören jedoch nicht seinen verstand abschalten...
Aramir@Sigglo

tach auch

hmm naja ich deke das ist manchmal etwas schwierig sprech da aus eigener erfahrung je nach dem wie exrtem manche texte in die linke oder rechte ecke schlagen sind sie sehrt gut dafür deinen verstand zu verwirren und deine meinung zu ändern ...dann fehlen noch ein zwei leutchen die ein wenig überzeugungskraft besitzen und gut reden können und man ist schneller dabei als man gucken kann...

Aber ich denke das muss jeder für sich aus machen...

Grüße
Sugar_NightroseIch finde man macht es sich einfach viel viel zu einfach zu sagen ich bin Links oder sonst für eine Politische Form, man sollte sich zu jeder Sache seine eigenen Gedanken machen, und unter eigenen Gedanken machen verstehe ich die Mitte.
Ich meine mit der Mitte nicht normale Einstellungen zu haben, sondern unter der Mitte verstehe ich "Ich mache mir meine Eigenen Gedanken, und lasse mich nicht von einer Politik Form beeinflussen. Ich entscheide selbst ob ich in einer Sache vielleicht eher eine Linke Einstellung habe, oder ob eine meiner Einstellungen eher konservativ oder sonst etwas ist...", das ist meiner Meinung nach der einzigst wirklich richtige Weg!
Von Kommunismus halte ich, wenn ich ehrlich bin, rein gar nichts!
Eine gute Politik Form ist nur die, die auch in der Praxis einigermaßen gut funktioniert, was man ja von Kommunismus nicht behaupten kann.
In jedem Land in dem man versucht hat Kommunismus durchzuführen hat er bis jetzt nur Leid und Tod gebracht.
Ich hoffe das man niemals mehr versucht Kommunismus durchzuführen!
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Sugar_Nightrose [/i]
[B]Ich finde man macht es sich einfach viel viel zu einfach zu sagen ich bin Links oder sonst für eine Politische Form, man sollte sich zu jeder Sache seine eigenen Gedanken machen[/B][/QUOTE]Das sehe ich im Prinzip genauso. Ich versuche, entsprechend meinen bisher gesammelten Erkenntnissen und Erfahrungen, das zu tun, was mich meinen Wünschen und Sehnsüchten näherbringt, und dabei möglichst Anderen keinen Schaden zuzufügen. In meinen Augen sind Religionen und Ideologien, die irgendwelche Ziele und Ideale höher bewerten als Menschenleben, verbrecherisch.
[QUOTE][B]Von Kommunismus halte ich, wenn ich ehrlich bin, rein gar nichts!
Eine gute Politik Form ist nur die, die auch in der Praxis einigermaßen gut funktioniert, was man ja von Kommunismus nicht behaupten kann.[/B][/QUOTE]Kommunismus ist, wie der Kapitalismus, keine Politik-Form, sondern eine WIRTSCHAFTS-Form, die versucht, die Produktion von Gütern entsprechend den Bedürfnissen der Menschen zu steuern und zu regeln, während im Kapitalismus die Vermehrung von Kapital oberstes Ziel ist. Kommunismus kann nur funktionieren, wenn eine genügend hohe Arbeitsproduktivität erreicht ist.
Zum "Selber Denken" gehört für mich vor allem auch, über Alternativen zu den allgemein propagierten Wirtschafts- und Gesellschaftsformen nachzudenken und deren Bestandteile auf Verwendbarkeit zu prüfen, auch wenn sie wegen mißglückter Versuche und Mißbrauch ihrer Namen und Ideen durch Verbrecher gerade diskreditiert sind.
Einige Diskussionen zum Für und Wider sind in [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=115301#post115301]diesem[/URL] und den nachfolgenden Beiträgen des Threads "Menschenrechte ..." zu finden.
Sugar_NightroseOhne Mich

Antifa –
Ihr könnt mich mal
Ich lache über euch
Und ihr merkt es nicht mal

Ihr kämpft gegen mich
Wie lächerlich
Denn euren wahren Feind
Den seht ihr nicht

Ihr seid blinder als blind
Pseudomoralisten
Dumm und intrigant
Nicht besser als Faschisten

Ihr denunziert
Ihr seid schlecht informiert
Moralisch bankrott
Daß ihr das nicht kapiert


Ohne mich
Mich kriegt ihr nicht
Ich bin frei wie der Wind
Kapiert ihr das nicht
Ohne mich
Mich kriegt ihr nicht
Ich hab' das dritte Auge
Seht ihr das nicht


Und hier ein paar Worte
An die –rechte– Adresse
Leckt uns am Arsch
Sonst gibt's auf die Fresse

Ich hasse euch
Und eure blinden Parolen
Fickt euch ins Knie
Euch soll der Teufel holen

Ihr seid dumm geboren
Genau wie ich
Doch was ich lernte
Lernt ihr nicht

Ihr seid blind vor Hass
Dumm wie Brot
Ihr habt verschissen
Euere Führer sind tot
TChristoJHi, bin absolut neu hier. Sozusagen mein erster Post. Mir fällt auf, dass hier das selbe Denkmuster herrscht wie bei den Nicht-Schwarzen (Gothic). Dieselben Vorureile und dieselbe Verherrlichung von Ismen. Würde ich nicht oben German Gothic Board lesen, dann wüsste ich ehrlich gesagt nicht, ob ich mich nicht in der "normalen" Welt befände.

Geschichte ist vergangene Politik und Politik ist gegenwärtige Geschichte. Kommunismus war eine der Lösungsvorschläge für die schier unlösbaren Probleme der damaligen Arbeiterschaft. In dem angebrochenen Jahrhundert der industriellen Revolution unterlagen die Arbeiterschaft einer perversen Ausbeutung einer korrupten Adels- und Priesterkaste. Ich halte nicht viel vom Kommunismus, doch zolle ich dem Menschen Marx und seiner Idee größten Respekt. Das ist der feine Unterschied. Faschismus ist nichts anderes als eine Version einer Ständeregierung "ohne" Rassegesetze. Auch dieses lehne ich ab, weil eine Ständeregierung wiederum Adels- und eine bestimmte Priesterkaste bevorzugte bzw. bevorzugen würde. Das einfache, das gemeine Volk würde abermals einer Ausbeutung ausgeliefert sein. Nationalsozialismus wiederum will ich nicht als ein Systems des Führerprinzips definieren. Warum? Der Unterschied zum Faschismus liegt in seinem absoluten "Papstprinzip"! Die Rasseverherrlichung, die "Blut und Boden" Thematik wurzeln auf der Grundlage einer christlichen Wertevorstellung. Jesu Blut wurde für die Menschen vergossen und es kann nach den zehn Geboten nur einen Gott geben, der auf Erden seinen Stellvertreter einsetzt. Nationalsozialismus und der Gottesstaat einer vatikanischen Sekte sind so identisch wie ein halbleeres und ein halbvolles Glas. Es kommt auf die Sichtweise an. Übrigens, Goebbels war Jesuitenschüler, Göring war Jesuitenschüler, Himmler baute seine SS nach den Statuten der Jesuiten auf, 1939 wurde ein Jesuitengünstling Papst etc. etc. etc. Der Vizekanzler im III. Reich nach Hitler war Franz von Papen, Geheimkämmerer des Vatikans... Die Ähnlichkeiten sind verblüffend, wenn man seine Sinne schärft. Aber vielleicht kommt mal einer auf den Gedanken, dass sie identisch sind.

Die rechte wie linke Extreme ist verblendet in Dogmen und starren Denkmustern. Die Betonung gilt für "Extreme", Fanatiker, Orthodoxe. Wir wissen von der Geschichte her, was für Leid solche Vertreter dieser Richtungen über die Menschheit gebracht haben. Sie wissen nicht, dass sie letztlich nur Spielbälle einer Politikerkaste sind, die von der eigentlichen Wahrheit ablenken wollen und im ihren Sinne den guten, extrem treuen Glauben dieser Menschen, ihrer Anhänger, missbrauchen.

Ich habe früher selber mal eine sehr extreme politische Richtung gelebt. Ich musste die Unfähigkeit flexibler Auslegung ihrer starren Denkmuster erleben. Ich musste miterleben, wie Widersprüche mit Parolen und Kampfansagen überbrückt worden sind. Je lauter es wurde, umso schächer waren ihre Argumente. Ihre Unsicherheit kroch richtig aus ihren Augen, die sie mit Wut und Aggession zu vertuschen suchten. Das waren keine Menschen mehr, das waren wandelnde Roboter höherer Mächte. Von den Mächtigen, die Ideen von großen Denkern in ihrem Sinne und zu ihrem eigenen Wohle zu Ismen pervertiert haben.

Was ich heute bin? Ein Schwarzer, ein Gothic. Denn wir leben in einer abertausendjährigen Lüge, aufgetischt von den Mächtigen, die sich als die Weißen, als die Guten ausgeben. Da ist mir das links-rechts Gefaßel schnurz, weil sie uns Menschen uneinig und damit Schwächen soll. Antifa und Anti-Antifa hauen sich gegenseitig die Köpfe ein, doch die wahren Ratten sitzen ganz woanders.
RealgeistÜber die Jungen Linken weiss ich wenig, aber die Antifa ist schlicht und einfach zu extrem und somit nicht ernstzunehmen.
Raven@Realgeist

Ok...die Antifa ist nicht ernstzunehmen, weil sie zu extrem ist. Und was ist mit den Rechten? Nimmst du auch nicht ernst, dass es viel zu viele von denen gibt? Die sind ja dumm und die kann man mal eben ignorieren...die muss man nicht ernst nehmen...erläutere mir das mal. Vielleicht so:
Die Linken nehm ich nicht ernst, weil sie zu extrem sind, die Rechten, von denen es viel mehr gibt, nehme ich auch nicht ernst. Vielleicht passiert es auch dir, dass du in eine Gruppe Rechter gerätst, die dich (mal wieder) krankenhausreif prügeln. Ich wünsche es dir nicht, aber mal sehen, wie ernst du die Extremen dann nimmst....

Raven
Great White Death@ Raven: Ich denke, du hast das falsch verstanden... ich kenn etwa genauso viele Leute, die von Neonazis verprügelt wurden, wie Leute, die von Antifa-Anhängern eine auf´s Maul bekommen haben... mit "nicht ernstzunehmen" waren wohl eher ihre Ansichten gemeint.

Ohne mich jetzt über meine eigenen politischen Ansichten zu äußern, kann ich dir nur folgendes sagen ->
Für Rechtsextremisten bin ich ´ne "Zecke"
Für Linksextremisten bin ich ein "Nazi"
Realgeist@Raven: Ich meinte damit ihre Ansichten, wie mein Vorposter bereits gesagt hat.
Natürlich sollte man Rechte gewissermassen ernst nehmen, allerdings sicher nicht Dorftrottel die eine Ausrede für ihre Dummheit und ihren Alkoholkonsum brauchen.
Raven@Great White Death und Realgeist

Ok...hab eure Worte wohl wirklich zu hart und ganz eindeutig missinterpretiert...tut mir leid. Kommt nicht wieder vor.

Raven

P.S.: @Realgeist: Auch Dorftrottel können Ärger machen, wenn sie sich alle zusammenschließen ;).
PIPBoy@TChristoJ:
1. Warum sollten bei "Schwarzen" nicht nicht ähnliche Denkmuster vorhanden sein, als beim Rest der Bevölkerung? Wir sind auch "nur" irgendwie Menschen - und soviel Kontrast bzgl. der Denkweise kann man mit einem alternativen Lebensstil gar nicht herbeiführen (oder nur sehr, sehr schwer), um die für einen Menschen üblichen und durch Gene und Erziehung eingeprägten Denkmuster komplett zu brechen.
Die schwarze Szene hat wie alle anderen, gesellschaftlichen Gruppierungen Vorteile und Nachteile. Letztlich ist es nur eine Frage der eigenen Lebensgestaltung und Überzeugung, ob man lieber den "Spießbürgern", den "Hippies", den "Schwarzen" - wem auch immer - angehören möchte. Wir brauchen uns, glaube ich, keine Illusionen zu machen, daß irgendeine menschliche Lebensweise in irgendeiner Form "besser" oder "schlechter" ist als andere - das gaukelen wir uns doch nur vor. Und zwar alle, egal ob Goth oder Spießer.
Lang lebe der menschliche Hochmut!!! Also fallen wir einfach gemeinsam. Die einen mit Blumen im Haar, die andern im schwarzen Ledermantel... ;)

2. Ich weiß nicht, ob ich deine Aussagen bezüglich Kirche und Machtmißbrauch richtig deute, aber irgendwie kommt mir diese "Verschwörungstheorie" ein wenig konstruiert vor. Klar hat die Kirche über die Jahrhunderte ein gewaltiges, globales Netzwerk gesponnen, um ihre Machtstellung zu festigen. Doch bin ich nicht der Ansicht, daß dies aus reinem Machtinteresse geschah - und schon gar nicht über Jahrhunderte geplant. Eher hat der große Erfolg der christlichen Missionierung dieses Machtstreben bedingt, und nicht anders herum. Die Menschen, die diese Expansion an der Basis betrieben und noch immer betreiben, waren und sind der festen Überzeugung, so etwas wie "Gutes" für die Menschen zu tun, die sie (natürlich bisweilen auch mit unlauteren Mitteln) bekehrten. Die Botschaft der Kirche wurde ja auch von den bekehrten Menschen überwiegend bereitwillig angenommen (Ich rede jetzt von der Missionierung insgesamt - natürlich gibt es traurige Ausnahmen.).

Die Mächtigen an der Spitze großer Organisationen denken immer auch an die Macht, daß bedingt sich von selbst und ist traurige Realität.
Aber ich möchte nicht soweit gehen, die kleine, elitäre Spitze der römisch-katholischen Kirche, denen Machtgeilheit vor gutem Glauben geht, als DIE Kirche und IHRE Ziele hinzustellen. Man kann nicht leugnen, daß die Kirche (wie alle Weltreligionen) weltweit sehr viel Gutes tut, trotz der vielen Mißstände. Gerade für die weniger Privilegierten ist sie ein Stützpfeiler des (Über-)Lebens. Dafür gibt es einfach viel zu viele Menschen an der Basis, die nicht in die o.g. Denkmuster verfallen sind, und die letztendlich (für mich) DIE Kirche repräsentieren.

Auch die Verbindung der Kirche mit dem NS finde ich ein wenig überspitzt. Auch wenn sich die Kirche dem NS angebiedert hat, so ist sie letztlich doch auch Opfer des Regimes gewesen. Es gibt übrigens Dokumente, nach denen Hitler auch die Strukturen der katholischen Kirche zerschlagen wollte (zugunsten "arischer" Religion) und dieses nur kriegsbedingt "vertagt" hat.
Die Ähnlichkeit der Machtausübung und -sicherstellung durch SS u.ä. Organisationen mit Praktiken, die radikale christliche Gruppen wie die Jesuiten ebenso nutzen, hat denke ich, nichts damit zu tun, daß die Kirche über Jesuitenschüler wie Göring und Co. heimlich Einfluß genommen hat, sondern daß sich solche Praktiken überall auf der Welt ähneln. Göring u.a. haben diese wahrscheinlich durch ihre Erziehung erlernt und dann später umzusetzen gewußt, doch gewiß nicht mit dem Ziel, die Machststellung der Kirche in Deutschland und den besetzten Gebieten zu vergrößern (im Rahmen einer kirchlichen Weltverschörung).

Ich persönlich bin übrigens auch kein Freund der katholischen Kirche und der Überzeugung, daß sie nicht den Stellenwert verdient hat, den sie z.Z. innehat, aber verdammen will ich sie nicht. Das würde heißen, die (gute) Überzeugung sehr vieler Menschen ebenso zu ächten. Das möchte ich nicht.

3. Zwischen dem Kommunismus und dem Nationalsozialismus ist der Unterschied (in der Theorie) gar nicht mal so groß. Der Kommunismus hat die Arbeiterklasse als herrschende Schicht favorisiert. Im Nationalsozialismus (man bemerke den "Sozialismus" im Namenslaut) ist dies die "Rasse". Viel mehr Unterschiede gibt es, im Großen und Ganzen, eigentlich nicht.
Da aber heutzutage der Anteil von Arbeitern und Bauern in unserer Gesellschaft nicht mehr die Masse ausmacht, hat sich der Kommunismus sowieso überholt.
Ähnliches gilt für den NS: Heutzutage gibt es als Folge der Globalisierung keine homogenen Völker mehr (zumindest nicht in den Staaten, in denen der NS seinen Nährboden hat). Also auch passé...(und das ist gut so).

4. Fazit: Es wird immer Menschen geben, die sich an der Spitze die Bäuche vollschlagen. Aber es wird glücklicherweise auch immer Menschen geben, die für andere Gutes tun, auch wenn sie dafür bisweilen ausgenutzt werden. Und ihre Zahl überwiegt die der Mächtigen bei weitem...Gott sei dank.


So, hoffe, ich habe nichts vergessen.


@Sugar_Nightrose: Das Gedicht ist klasse! Hast du das selbst geschrieben?


Tschüß

PIPBoy
Lilly-FeeViva los tioz
(@ Nightrose - *grins*)

also ich denke, dass das mit der Gruppenangehörigkeit riesengroßer Schwachsinn ist. Ich bin links - also muss ich zur Antifa oder umgekehrt.
Es ist gut, dass es verschiedene politische Einstellungen gibt, sonst gäbe es ja keine Demokratie.

Was ich schade finde, dass in Leipzig am tag, der an den Ausbruch des 2. Weltkrieges erinnern sollte, Rechtsradikale demonstrieren durften und damit eine Massenschlacht mit Linksextremen veranstalteten.

Für Extremismus habe ich kein Verständnis und die Leute auch gar keinen sinnvollen Grud.
Fragt mal einen Fascho, warum und was genau er so denkt.
Da lach ich mich doch kaputt. Die haben doch den Geschichtsunterricht verpennt. Obwohl ich den ja auch ziemlich verlogen hierzulande finde.

Na denne
Auf das der mensch irgendwann doch noch erwacht
Gruß
Lilly
Sugar_Nightrose[QUOTE][i]Original geschrieben von PIPBoy [/i]
[B]@TChristoJ:
1. Warum sollten bei "Schwarzen" nicht nicht ähnliche Denkmuster vorhanden sein, als beim Rest der Bevölkerung? Wir sind auch "nur" irgendwie Menschen - und soviel Kontrast bzgl. der Denkweise kann man mit einem alternativen Lebensstil gar nicht herbeiführen (oder nur sehr, sehr schwer), um die für einen Menschen üblichen und durch Gene und Erziehung eingeprägten Denkmuster komplett zu brechen.
Die schwarze Szene hat wie alle anderen, gesellschaftlichen Gruppierungen Vorteile und Nachteile. Letztlich ist es nur eine Frage der eigenen Lebensgestaltung und Überzeugung, ob man lieber den "Spießbürgern", den "Hippies", den "Schwarzen" - wem auch immer - angehören möchte. Wir brauchen uns, glaube ich, keine Illusionen zu machen, daß irgendeine menschliche Lebensweise in irgendeiner Form "besser" oder "schlechter" ist als andere - das gaukelen wir uns doch nur vor. Und zwar alle, egal ob Goth oder Spießer.
Lang lebe der menschliche Hochmut!!! Also fallen wir einfach gemeinsam. Die einen mit Blumen im Haar, die andern im schwarzen Ledermantel... ;)

2. Ich weiß nicht, ob ich deine Aussagen bezüglich Kirche und Machtmißbrauch richtig deute, aber irgendwie kommt mir diese "Verschwörungstheorie" ein wenig konstruiert vor. Klar hat die Kirche über die Jahrhunderte ein gewaltiges, globales Netzwerk gesponnen, um ihre Machtstellung zu festigen. Doch bin ich nicht der Ansicht, daß dies aus reinem Machtinteresse geschah - und schon gar nicht über Jahrhunderte geplant. Eher hat der große Erfolg der christlichen Missionierung dieses Machtstreben bedingt, und nicht anders herum. Die Menschen, die diese Expansion an der Basis betrieben und noch immer betreiben, waren und sind der festen Überzeugung, so etwas wie "Gutes" für die Menschen zu tun, die sie (natürlich bisweilen auch mit unlauteren Mitteln) bekehrten. Die Botschaft der Kirche wurde ja auch von den bekehrten Menschen überwiegend bereitwillig angenommen (Ich rede jetzt von der Missionierung insgesamt - natürlich gibt es traurige Ausnahmen.).

Die Mächtigen an der Spitze großer Organisationen denken immer auch an die Macht, daß bedingt sich von selbst und ist traurige Realität.
Aber ich möchte nicht soweit gehen, die kleine, elitäre Spitze der römisch-katholischen Kirche, denen Machtgeilheit vor gutem Glauben geht, als DIE Kirche und IHRE Ziele hinzustellen. Man kann nicht leugnen, daß die Kirche (wie alle Weltreligionen) weltweit sehr viel Gutes tut, trotz der vielen Mißstände. Gerade für die weniger Privilegierten ist sie ein Stützpfeiler des (Über-)Lebens. Dafür gibt es einfach viel zu viele Menschen an der Basis, die nicht in die o.g. Denkmuster verfallen sind, und die letztendlich (für mich) DIE Kirche repräsentieren.

Auch die Verbindung der Kirche mit dem NS finde ich ein wenig überspitzt. Auch wenn sich die Kirche dem NS angebiedert hat, so ist sie letztlich doch auch Opfer des Regimes gewesen. Es gibt übrigens Dokumente, nach denen Hitler auch die Strukturen der katholischen Kirche zerschlagen wollte (zugunsten "arischer" Religion) und dieses nur kriegsbedingt "vertagt" hat.
Die Ähnlichkeit der Machtausübung und -sicherstellung durch SS u.ä. Organisationen mit Praktiken, die radikale christliche Gruppen wie die Jesuiten ebenso nutzen, hat denke ich, nichts damit zu tun, daß die Kirche über Jesuitenschüler wie Göring und Co. heimlich Einfluß genommen hat, sondern daß sich solche Praktiken überall auf der Welt ähneln. Göring u.a. haben diese wahrscheinlich durch ihre Erziehung erlernt und dann später umzusetzen gewußt, doch gewiß nicht mit dem Ziel, die Machststellung der Kirche in Deutschland und den besetzten Gebieten zu vergrößern (im Rahmen einer kirchlichen Weltverschörung).

Ich persönlich bin übrigens auch kein Freund der katholischen Kirche und der Überzeugung, daß sie nicht den Stellenwert verdient hat, den sie z.Z. innehat, aber verdammen will ich sie nicht. Das würde heißen, die (gute) Überzeugung sehr vieler Menschen ebenso zu ächten. Das möchte ich nicht.

3. Zwischen dem Kommunismus und dem Nationalsozialismus ist der Unterschied (in der Theorie) gar nicht mal so groß. Der Kommunismus hat die Arbeiterklasse als herrschende Schicht favorisiert. Im Nationalsozialismus (man bemerke den "Sozialismus" im Namenslaut) ist dies die "Rasse". Viel mehr Unterschiede gibt es, im Großen und Ganzen, eigentlich nicht.
Da aber heutzutage der Anteil von Arbeitern und Bauern in unserer Gesellschaft nicht mehr die Masse ausmacht, hat sich der Kommunismus sowieso überholt.
Ähnliches gilt für den NS: Heutzutage gibt es als Folge der Globalisierung keine homogenen Völker mehr (zumindest nicht in den Staaten, in denen der NS seinen Nährboden hat). Also auch passé...(und das ist gut so).

4. Fazit: Es wird immer Menschen geben, die sich an der Spitze die Bäuche vollschlagen. Aber es wird glücklicherweise auch immer Menschen geben, die für andere Gutes tun, auch wenn sie dafür bisweilen ausgenutzt werden. Und ihre Zahl überwiegt die der Mächtigen bei weitem...Gott sei dank.


So, hoffe, ich habe nichts vergessen.


@Sugar_Nightrose: Das Gedicht ist klasse! Hast du das selbst geschrieben?


Tschüß

PIPBoy [/B][/QUOTE]




Du hast gute Einstellungen!
Der Text ist von den "Böhsen Onkelz", bin kein Fan von denen, aber das Lied, bzw. der Text ist einfach super, komplett richtig.
Sugar_Nightrose[QUOTE][i]Original geschrieben von Raven [/i]
[B]@Realgeist

Ok...die Antifa ist nicht ernstzunehmen, weil sie zu extrem ist. Und was ist mit den Rechten? Nimmst du auch nicht ernst, dass es viel zu viele von denen gibt? Die sind ja dumm und die kann man mal eben ignorieren...die muss man nicht ernst nehmen...erläutere mir das mal. Vielleicht so:
Die Linken nehm ich nicht ernst, weil sie zu extrem sind, die Rechten, von denen es viel mehr gibt, nehme ich auch nicht ernst. Vielleicht passiert es auch dir, dass du in eine Gruppe Rechter gerätst, die dich (mal wieder) krankenhausreif prügeln. Ich wünsche es dir nicht, aber mal sehen, wie ernst du die Extremen dann nimmst....

Raven [/B][/QUOTE]


Ich glaube über die Rechten müssen wir hier gar nicht reden, da ja hier eh sicherlich jeder weiß wie bescheuert die sind!
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von PIPBoy [/i]
[B]@TChristoJ:
1. Warum sollten bei "Schwarzen" nicht nicht ähnliche Denkmuster vorhanden sein, als beim Rest der Bevölkerung? Wir sind auch "nur" irgendwie Menschen - und soviel Kontrast bzgl. der Denkweise kann man mit einem alternativen Lebensstil gar nicht herbeiführen (oder nur sehr, sehr schwer), um die für einen Menschen üblichen und durch Gene und Erziehung eingeprägten Denkmuster komplett zu brechen. [/B][/QUOTE]Das hängt davon ab, inwieweit man bereit und fähig ist, mit anderen Menschen zu kommunizieren, bzw. auf den vorhandenen Denkmustern aufzubauen. Ich kann jetzt nicht die ganze "schwarze Szene" beurteilen, aber zumindest das Nachtwelten-Forum zeigt, daß eine einigermaßen niveauvolle Diskussion auch bei stark abweichenden Meinungen möglich ist.[QUOTE][B]Wir brauchen uns, glaube ich, keine Illusionen zu machen, daß irgendeine menschliche Lebensweise in irgendeiner Form "besser" oder "schlechter" ist als andere[/B][/QUOTE]Ich bin einfach mal so arrogant und behaupte, daß die Lebensweise die bessere ist, die dem LEBEN mehr Bedeutung beimißt als irgendwelchen Prinzipien, Ideologien und Organisationsformen.
"Durch die Ehrfurcht vor dem Leben gibt der Mensch seinem Dasein einen Wert." (Albert Schweitzer)[QUOTE][B]Man kann nicht leugnen, daß die Kirche (wie alle Weltreligionen) weltweit sehr viel Gutes tut, trotz der vielen Mißstände. Gerade für die weniger Privilegierten ist sie ein Stützpfeiler des (Über-)Lebens. Dafür gibt es einfach viel zu viele Menschen an der Basis, die nicht in die o.g. Denkmuster verfallen sind, und die letztendlich (für mich) DIE Kirche repräsentieren.[/B][/QUOTE]Diese Menschen repräsentieren für mich den christlichen Glauben und christliches Verhalten, nicht die Kirche. Die von der Kirche propagierte und praktizierte Lebensweise muß sich an obigem Kriterium messen lassen, inwieweit sie das LEBEN als Schöpfung achtet und verteidigt.[QUOTE][B]Die Ähnlichkeit der Machtausübung und -sicherstellung durch SS u.ä. Organisationen mit Praktiken, die radikale christliche Gruppen wie die Jesuiten ebenso nutzen, hat denke ich, nichts damit zu tun, daß die Kirche über Jesuitenschüler wie Göring und Co. heimlich Einfluß genommen hat, sondern daß sich solche Praktiken überall auf der Welt ähneln. Göring u.a. haben diese wahrscheinlich durch ihre Erziehung erlernt und dann später umzusetzen gewußt.[/B][/QUOTE]Das zeigt aber, daß diese Erziehung nicht dazu taugt bzw. nicht dazu ausreicht, wirklich die Schöpfung (das Leben) achtendes Verhalten herauszubilden. Daraus ergibt sich die Frage, was an der Erziehung zu verbessern ist, und darüber lohnt es sich meiner Meinung nach, zu diskutieren und alle Vorschläge zur Verbesserung zu prüfen.[QUOTE][B]3. Zwischen dem Kommunismus und dem Nationalsozialismus ist der Unterschied (in der Theorie) gar nicht mal so groß. Der Kommunismus hat die Arbeiterklasse als herrschende Schicht favorisiert. Im Nationalsozialismus (man bemerke den "Sozialismus" im Namenslaut) ist dies die "Rasse". Viel mehr Unterschiede gibt es, im Großen und Ganzen, eigentlich nicht.
Da aber heutzutage der Anteil von Arbeitern und Bauern in unserer Gesellschaft nicht mehr die Masse ausmacht, hat sich der Kommunismus sowieso überholt.[/B][/QUOTE]Da gibt es wohl einen gewaltigen Unterschied. Während die Zugehörigkeit zur vom Nationalsozialismus als herrschend auserkorenen "Rasse" auf sehr fragwürdigen Kriterien beruht und nicht einmal in Deutschland überwog, ganz abgesehen von den anderen "Untermenschen", sieht der Kommunismus ausdrücklich die "Proletarier ALLER LÄNDER" als Herrscher an, wobei das einzige Kriterium, um dazuzugehören, das ARBEITEN ist. Stand nicht schon irgendwo in der Bibel "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen"?
Was den Anteil von Arbeitern in der Gesellschaft ausmacht, hängt davon ab, wie man ARBEIT definiert. Wenn man dazu auch die Arbeit mit dem Kopf zählt (Planung, Entwicklung, Organisation, Forschung, Bildung und Erziehung, künstlerische Arbeit usw.), dann gehört wohl die Mehrheit der Menschen zu dieser Gruppe, und es lohnt sich, die Frage noch mal zu stellen, ob die Theorien nicht doch einer erneuten Prüfung würdig sind. Dazu gehört natürlich auch die Frage, inwieweit jemand in einem solchen System überproportionale Macht erlangen und diese mißbrauchen kann.[QUOTE][B]4. Fazit: Es wird immer Menschen geben, die sich an der Spitze die Bäuche vollschlagen. Aber es wird glücklicherweise auch immer Menschen geben, die für andere Gutes tun, auch wenn sie dafür bisweilen ausgenutzt werden. Und ihre Zahl überwiegt die der Mächtigen bei weitem...Gott sei dank.[/B][/QUOTE]Bleibt die Frage, ob man sich mit diesem Zustand abfinden muß, bzw. welche Möglichkeiten es gibt, Machtmißbrauch zu verhindern.

TheTurningPoint
tonkpilsIch bin selbst Fan und Demonstrant der ANTIFA und verstehe euch leider nicht.
Es scheint mit, ihr habt euch noch nicht wirklich darüber informiert, was die Antifa ist oder was sie macht.
Tut mir leid, aber ich finde nicht schlimmes daran, gegen Faschismus und Rassismus auf eine fliedliche Weise zu demonstrieren.

Es gibt doch zwei Grundregeln: -Wende nie als erster Gewalt an
: -Betrüge nicht

Wenn es ausschreitungen gibt, sind dann immer nur wir daran schuld?? Ich glaube nicht. manchmal ja, muss ich leider zugeben...

Ich empfinde deinen Beitrag als Beleidigung
Great White Death[QUOTE][i]Original geschrieben von tonkpils [/i]
[B]Tut mir leid, aber ich finde nicht schlimmes daran, gegen Faschismus und Rassismus auf eine fliedliche Weise zu demonstrieren.[/B][/QUOTE]

Wenn´s wirklich immer friedlich wäre, hätte ich absolut nichts gegen die Antifa einzuwenden...
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von tonkpils [/i]
[B]Es scheint mit, ihr habt euch noch nicht wirklich darüber informiert, was die Antifa ist oder was sie macht.
Tut mir leid, aber ich finde nicht schlimmes daran, gegen Faschismus und Rassismus auf eine fliedliche Weise zu demonstrieren. [/B][/QUOTE]Als jemand, der mit Faschismus und Rassismus nichts am Hut hat, informiert man sich natürlich auch über die Antifa. Das Hauptproblem liegt für mich darin, daß die Betonung zu stark auf dem "Gegen" liegt. So lange "der Gegner" existiert, funktioniert das Ganze irgendwie. Aber wenn der Gegner zurückgedrängt ist, fehlen die Konzepte des [b]WOFÜR[/b]. Es entsteht eine Leere, die nicht ausgefüllt wird, und damit wieder von Ignoranz und Intoleranz besetzt werden kann. Der Kampf [b]GEGEN[/b] Faschismus und Rassismus ist für mich so lange zum Scheitern verurteilt, so lange er nicht vom Selbstzweck zu einem (angemessenem) Teil des Kampfes [b]FÜR[/b] gegenseitige Achtung, friedliches Miteinander, Freundschaft und gegenseitiges Geben und Nehmen wird.

In dieser Hinsicht ist wohl die Loveparade eher eine friedliche Demonstration, als alles andere was sich so nennt, auch wenn der Berliner Senat da anderer Meinung ist.
NarokDem schließe ich mich an. Die amerikanische Sichtweise daß Gewalt irgend etwas bringen würde ist doch für Europa langsam veraltet, oder? Wenn schon dann müßtet ihr auch töten, denn ein verletzter Rechter entwickelt mehr Kraft und vor allem Argumente weiterzumachen und andere zu bekehren.

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur