| TwilightSun | Ich hatte Freitag abend ein langes Gespräch mit einer guten Freundin. Ich versuchte (mal wieder), mit ihr über ihr Verhalten zu sprechen. Sie liebt es, andere Menschen zu demütigen, sie bloßzustellen und nieder zu machen. Vor allem dann, wenn möglichst viele Menschen dabei sind. Sie vertritt die Meinung, dass dies ein völlig normales, menschliches Verhalten sei. Sie meint, in jedem von uns stecke eine sadistische Ader und warum sollte man diese nicht in vollen Zügen ausleben? Auch sagt sie, dass sie sich dann mächtig und stark fühlt. Sie findet es vollkommen in Ordnung und toll, einem ihr unterlegenen Menschen zu zeigen, dass sie besser ist und mitihm mchen kann, was sie will. Es hat mich ziemlich betroffen gemacht. Und ich habe viel darüber nachgedacht. Und ich kann für meinen Teil sagen, das mir ein solches Verhalten völlig wesensfremd ist, dass mich die Vorstellung reelrecht anwidert, mir andere Menchen zu "unterwerfen" und sie zu demütigen. Was meint ihr? Ist ein solches Verhalten angeboren? Liegt es wirklich in der menschlichen Natur, sichselbst über andere zu stellen und ihnn dies sehr deutlich zu zeigen? Und unterdrücken die Menschen, die ein solches verhalten an sich selbst verleugnen, nur diese "sadistische" Seite ihrer Selbst? Nachdenklich Twi |
| Rookie | Ich selbst würde auch nie einen anderen Menschen unterdrücken oder demütigen. Kann sein, das es Menschen gibt, die mit einer solchen Veranlagung geboren werden und Spaß daran finden. Deshalb ist es aber nicht richtiger. |
| Namayah | Wer Macht hat, zeigt das auch- wozu sonst soll sie gut sein??? Anscheinend eine weit verbreitete Ansicht. Macht bringt Verantwortung. Was der einzelne draus macht, ist ihm selbst überlassen. Und da gibt es eben auch solche, die andere niedermachen müssen, um sich gut zu fühlen- auch dann, wenn sie es eigentlich nicht bräuchten. Ich denke, besagte Freundin weiß das. Aber es macht eben zu viel Spaß, wenn man weiß, man steht über anderen- das ist unsere sadistische Ader. Ich denke, jeder von uns hat sie, aber viele leben sie nicht aus, weil sie die Konsquenzen kennen. Mehr brauche ich eigentlich gar nicht zu sagen. Du verstehst mich schon. |
| epona666 | also ich glaube schon, dass es angeboren ist sich über andere stellen zu wollen, sowas gibt es ja in der natur auch. Aber ich glaube deine freundin übertreibts damit ziemlich, obwohl ich bin schon öfters dieser art von menschen begegnet, die sich nur dann wirklich gut fühlen, wenn es andern schlecht geht. ich glaube nicht dass man diese "sadistische" seite überhaupt wirklich total unterdrücken kann, nur wird sie vielleicht einfach nicht so extrem sein, weil es menschen gibt, die auch noch ein wenig mitgefühl andern menschen gegenüber haben. |
| Jester | Ich glaube das es eine solche Ader wirklich in jedem Menschen gibt, ein Gefühle der Bestätigung, oder ein Wohlgefühl wenn man weiss das man besser ist als andere. Ich denke das das einer der Instinkte ist die kein Mensch von sich weisen kann. Allerdings ist das (extreme) ausleben dieses Gefühl für mich ebenso wesensfremd wie für dich, ich verstehe nicht wie an so etwas tun kann, ich würde mich schlecht fühlen wenn ich so etwas nur in betracht ziehen würde. Ich sehe es als Charakterliche Schwäche sich dieses Verlangen nicht erwähren zu können, und ich habe auch kein Verständnis für Menschen die Andere so behandeln. Aber es gibt viel mehr Menschen dieser Art als es einem lieb sein kann, undich bedauere es das sich die heutige Gesellschaft das Miteinander einfach nicht versteht. Solche Menschen sollten sich auch immer bwusst sein das es nch andere gibt die besser und stärker sind als sie selbst ud das sie von diesen auch nicht so behandelt werden wollen, aber soweit reicht der Horizont dann wohl meistens doch nicht. "[B]Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere,[/B] [B]denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige.[/B] Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten!" [I]Leonardo da Vinci (1452-1519) [/I] |
| Pydacor | Dark Greetings, Ich muss sagen, als Anhänger des alten Kodex kann ich es mir persönlich nicht vorstellen jemanden derart zu Unterdrücken, Hilfsbereitschaft ist vorallem im Mittelalter (Krieger/Rittertum) eine Tugend gewesen, ich hänge an diesem Kodex, ich würde da glaube ich eher dazwischen gehen! Eines der höchsten Güter ist Aufopferung und Hillfsbereitschaft, und ich würde diese Werte nie verraten!!! FÜR DIE EHRE!!! Wer Macht hat, hat Verantwortung, Verantwortung sie weise zu nutzen, gerecht, und nur in Not, denn wer Macht erlangen konnte kann auch ohne sie Leben und seinen Mann stehen. Pydacor |
| AlienSexFiend | ...jap, liegt in der Natur des Menschen denk ich...denn nur der Stärkere gewinnt letztendlich...sicher, ob das ganze in der Modernen noch Sinn hat, ist wieder was ganz anderes...dennoch ist "es" da...bei einem mehr, beim anderen weniger stark ausgeprägt... |
| epona666 | bei den meisten menschen, die macht besitzen sieht man nur leider keine verantwortung dieser gegenüber. |
| Clytie | Hallo Twi, deine Freundin sagt, dass sie sich mächtig und stark fühlt, wenn sie andere niedermacht. Sonst nicht? Klar liegt es in der menschlichen Natur, sich zeitweise über andere zu stellen - ich nehme an, das hat mit dem "Survival of the Fittest" zu tun. Auf der anderen Seite sind Menschen aber auch "Rudeltiere", soweit ich weiß, und müssen notgedrungen miteinander klarkommen, sich also sozial verhalten. Das Verhalten deiner Freundin, so wie du es beschreibst, zerstört aber soziale Bindungen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Leute, die sich anderen gegenüber übermäßig dominant bis sadistisch verhalten und auch noch stolz darauf sind, sehr gut wissen, wie man sich fühlt, wenn man auf der anderen Seite ist. Sie haben generell ein sehr geringes Selbstwertgefühl und mögen sich selber ziemlich wenig - das würden sie natürlich nie zugeben. Stattdessen versuchen sie sich zu schützen, indem sie ein Verhalten zeigen, wie du es beschreibst - indem sie andere klein machen, verhindern sie, dass diese sich auf die Zehenspitzen stellen, hinter die Fassade gucken und feststellen, dass dahinter eigentlich ein ziemlich kleiner und verschüchterter Mensch hockt. Bitte glaub nicht, dass ich deine Freundin ab- oder verurteilen will - du kennst sie wahrscheinlich ziemlich gut, ich nicht. Ich meine nur, vielleicht kannst du ihr ein bisschen helfen - da solche Leute es sich durch ihr Verhalten schnell mit anderen verscherzen, sind sie zeitweise ziemlich einsam. :( Clytie. |
| Demon | Ich bin auch der meinung das es eine veranlagung ist. gerade bei leuten die andere ständig "fertig" machen, habe ich gemert (da ich solche leute leider zurgenüge kenne) das es sich meist um sprachgewante menschen handelt die andere die sich weniger gut ausdrücken können in grund und boden reden. Solche menschen geniesen es und was ich noch viel schlimmer finde es birngt ihnen sogar ansehen ein, da man sie eigentlich immer im mittelpunkt von "anhänger" oder "schaulustigen" findet die sich an seinem tun ergötzen. Von diesen vielen die ich kenne sind eigentlich keine die auf ihre "macht" verzichten. In der heutigen geselschaft (die ich verachte) kommt zwar noch auf "das recht des stärkeren" an, aber nichtmehr im körperlichen sinne. Was diese leute sehr mächtig macht. Gruss Demon |
| Aramathea | ich glaube dass sie etwas probleme mit sich selbst hat.. bzw. komplexe.. ernsthafte.. das macht mich allerdings auch betroffen.. willst du versuchen ihr zu helfen ? wenn ja wie? das ist sicher schwer.. ich glaube sie müsste das selbst erkennen..aber das ist auch wiederrum schwer.. |
| Pydacor | Dark Greetings, [QUOTE][I]Von Lord_Fallerton[/I] Wahre Macht zeigt sich darin, sie nicht anwenden zu müssen. Ein König beispielsweise kann einen Mörder hinrichten lassen - oder ihn begnadigen. Die Hinrichtung wäre einfacher gewesen, das hätte jeder Richter machen können. Um die Begnadigung durchsetzen zu können, hätte er den König gefragt. Hoffe das Beispiel ist tauglich... [/QUOTE] Also ich finde das Beispiel ziemlich gut und passend. Macht bedeutet wie schon erwähnt Verantwortung, und es gibt nur sehr wenige die diese Macht richtig benutzt haben. Aber das deine Freundin da an einer Stelle ne psychische Störung hat ist klar. Erstmal massive Minderwertigkeitskomplexe, und nur der Weg sie zu verdrängen und überspielen indem sie sich vergeblich über alle anderen heben muss. Das müsste eigentlich Psychologisch bahandelt werden. Pydacor |
| Namayah | ich halte das eigentlich auch für ein passendes Beispiel..... |
| Any Body | [QUOTE][i]Original geschrieben von TwilightSun [/i] Was meint ihr? Ist ein solches Verhalten angeboren? Liegt es wirklich in der menschlichen Natur, sichselbst über andere zu stellen und ihnn dies sehr deutlich zu zeigen? Und unterdrücken die Menschen, die ein solches verhalten an sich selbst verleugnen, nur diese "sadistische" Seite ihrer Selbst? Nachdenklich Twi[/QUOTE] Ich denke, dass das Umfeld, in dem Deine Freundin aufgewachsen ist eine entscheidende Rolle spielt. Ein Kampf ums Überleben sozusagen, oder auf eine simple Formel gebracht, sehr häufig zu sehen ist. Fressen oder gefressen werden.. nur der "stärkere" überlebt, es ist dann eine Definitionssache, was jeder einzelne als Stärke definiert und lebt. ... und wer schreit, der hat schon verloren.. |
| Hrefnadis | Hmm, es gibt den schönen Spruch "Macht korrumpiert". Und ich denke, dieser trifft es ziemlich genau. Wer die Macht hat (oder sie sich einfach aneignet) wird immer in Versuchung sein, sie zu eigenem Vorteil einzusetzen. Ob es ein ein Bundestagsabgeordneter ist, der seine Ferienflüge aus der Staatskasse zahlt, ein Diktator, der seine politischen Widersacher verschwinden lässt, oder jemand, der versucht, einen anderen in aller Öffentlichkeit in die Pfanne zu hauen. Das System ist das gleiche. Klar gibt es Ideale, Prinzipien, an die man sich halten sollte, nach denen man streben sollte, doch nicht jeder Charakter ist stark genug, daran festzuhalten. Wer die Macht hat, ist ständig der Versuchung ausgeliefert, sie auch einzusetzen. Ich glaube fast nicht, dass es auf dieser Welt auch nur einen, einen einzigen Mächtigen gibt, der seine Macht nicht wenigstens einmal zu seinem eigenen Vorteil eingesetzt hat. Und wenn es nur darum ging, an einem ungeliebten Termin nicht teilnehmen zu müssen. Kein schönes System, nein. Aber eins, das so alt ist wie die Menschheit. Hrefnadis |
| Nobody´s Killer | Also meiner Erfahrung nach hat jeder Mensch ein gewisses "Arschlochgen". Das ist aber nichts schlimmes, man muss nur bestimmte Grenzen beachten. Es ist gut auch mal richtig ätzend zu sein. Ich würde so einem Menschen auch mehr vertrauen als jemanden der mir immer nur ein Lächeln präsentiert. Denn bei solchen Menschen staut sich die Wut und wenn sie ausbricht ist es oft sehr schlimm (Amokläufe ect.). Es hört sich jetzt vielleicht hippiehaft an aber man sollte einfach ein Gleichgewicht finden. |
| Solfark | das siehst du ganz richtig, es gibt derer genug , die arschloch sind um einen etwas reinzudrücken, aber das kennen wir ja beide!? |
| tonkpils | Ein solches verhalten ist Angeboren. IN UNS ALLEN!!! Jeder Mensch hat das Bedürfniss, besser als ein anderer zu sein und das anderen auch zu zeigen! Sich zu profilieren gehört in unsere Natur. Für jedes Tier ist dieses Verhalten lebensnotwendig. Ist ein Tier stärker als ein anderes, muss das schwächere Verschwinden. oder sterben. Wir können dieses Verhalten zwar oberflächlich mit der Erziehung der Menschen verdrängen, jedoch nicht ausschalten! Beim einen kommt es eben (vielleicht aufgrund von viel Gewalt im Umfeld) eher zum Vorschein als beim anderen. Vor tausenden von Jahren hätten wir dem anderen noch den Schädel gespalten, heute demütigen wir ihn eben. Das ist für uns "zivilisierte" Menschen anscheinend wichtigen und in der Gesellschaft schlagkräftiger! people=shit |
| Light_Keeper | Ich denke mal, deine Freundin leidet unter Minderwertigkeitskomplexen, d.h. sie versucht, vor allem wenn sie mit mehr Menschen zusammen ist, dadurch Macht zu demonstrieren und von sich abzulenken. Solche Menschen sind am einfachsten zu durschauen. Flectar non lectar |
| BO 41 | Hmm, es gab ja schon einige gute Beitraege zu dem Thema, aber ich moechte noch einmal zusammenfassen (und hinzufuegen): Jeder Mensch ist ein Mensch, und als Mensch hat er gewisse Grundeigenschaften, z.B. die Instinkte, dagegen kann man sich schlecht wehren. Einer dieser Grundinstinkte ist der Ueberlebenswille, sprich, wir bauen eine Hackordnung und setzen uns moeglich an die Spitze. Das hat eher bedingt mit Minderwertigskeitkomplexen zu tun, sondern auch mit Neigungen, die das extremer oder weniger extrem machen (womit wir bei dem Paar Domina - Sklave waeren). Es kann auch die Erziehung, das soziale Umfeld etwas damit zu tun haben, keine Frage. Wenn z.B. eine Person in ihrer Kindheit der "groesste Hahn im Stall" war, dann foerdert so ein Erlebnis natuerlich solche Neigungen, bzw. lassen den Funken spruehen um sie zu entzuenden. Hmm, soviel von meiner Seite, hoffe, ich konnte die Diskussion voranbringen Mata ne BO 41 *vanishesintothedark* |
| Nightvoice | Deine Freundin scheint mir ein ganz armes Seelchen zu sein, das es nicht gelernt hat Liebe zu empfangen und zu verteilen. Sie zieht einfach, die ihr innerlich fehlende Energie, oder nenne es Stärke, daraus, sie anderen abzusaugen, indem sie sich dominant verhält und andere versucht fertigzumachen. Das mit der Veranlagerung halte ich für Humbug :D Das ist eher erlerntes Verhalten, sicherlich durch Erfahrungen in der Kindheit geprägt ... wahrscheinlich lieblose Eltern, die sich genauso verhalten haben. |
| TwilightSun | nee, also ich glaube, sie wurde daheim eher verhätschelt...sie hat mit 3 Jahren diabetes bekommen und war eher das "Sorgenkind" ihrer familie...ich kenne sie schon aus dem kindertagen und sie hat sich anderen gegenüber schon fast immer so verhalten...auch gegenüber ihrr mutter. Ich kann mich noch daran erinnern, als ich (da waren wir so sechs oder sieben) zuammen irgendwohin wollten, und ihre mutter sagte, sie dürfe das nicht, bevor sie nicht ihr zimmer aufgeräumt habe (so ungefähr wars zumindest) und sie (also mine freundin) fing an, sie wüst zu beschimpfen "du schlampe, du hast mir doch gar nichts zu sagen" u.s.w. und ihre mutter hat überhaupt nichts dazu gesagt und sie dann doch gehen lassen... ich denke, das ist einer der hauptgründe für ihr verhalten...wer in seiner kindheit nie grenzen aufgezeigt bekommt, wird es schwer haben, sie für sich selbst zu findn, wenn man älter ist (wenn nicht gar unmöglich) Liebe Grüße Twi |
| BO 41 | Hmm, das erklaert in der Tat einiges .... Mata ne BO 41 *vanishesintothedark* |
| Forseti | Also ich denke ,wie ein paar das hier schon erwähnt haben, das dass angeboren ist.Das man einen instinkt hat ganz oben im Rudel sein zu wollen und den anderen zu beweisen das man wer ist.Aber personen die ständig und überall ihre Macht demonstrieren müssen sich gar nicht so mächtig wie sie immer vorzugeben versuchen.Sie sind abhänig von der bestätigung der andere die sie beglückwünschen und dadurch ihr Ego aufbauen. Ich hab mal gelesen und denke das passt ganz gut , das menschen die durch Angst/demütigungen herrschen die Angst/Demütigung am meisten fürchten. Es ist auch ,meiner meinung nach, sehr schwach von einer Person wenn sie durch solche Methoden ihr selbstvertrauen bezieht. ich hab schon oft erlebt das personen die mich mit ihren anhängern immer provozieren wollten das wenn sie allein vor mir standen gar nicht mehr so dominant waren sonder eher umgekehrt Außerdem kann man in unsere heutigen gesellschafft so was einfach nicht mehr machen, wird aber leider zu häufig dennoch gemacht. Aber mal ne andere Frage, wen demütig deine Freundin ,sind das meisten Mauerblümchen bei denen es keine große kunst ist sie zu demütigen oder sind es auch selbstbewußte menschen die sich zur wehr setzen können ? vielleicht versucht sie ja auch ihre grenzen zu finden wie weit sie gehen kann?Und wenn ihr keiner ne grenze setzt wird sie immer damit weitermachen. Persönlich halte ich nicht viel davon menschen zu demütigen .ich lebe nach dem grundsatz: behandel die menschen so wie wie du behandlest werden willst |
| Solfark | wahre macht zeichnet sich nicht dadurch aus wie viel man austeilt, sondern wie viel man einstecken kann... |
| TwilightSun | @forseti: ihre demütigungen gehen ausshließlich in richtung der Personen, die kein sonderlich ausgepägtes selbstbewusstsein haben, die sich nur schlecht zur Wehr setzen können... sie hat ein fast schon unnatürliches Talent, in offenen wnden zu stochern und menschen dort zu treffen, wo es am meisten schmerzt... @solfark: diesem satz kann ich mih nur anschließen, nur wie erklärt man das einem Menschen, der steif und fest vom gegenteil überzeugt ist? ich bin da mit meinem latein völlig am ende.... Gruß Twi |
| Demon17 | Interressante Gedanken, aber man sollte das Thema nicht auf Twilights Freundin focussieren. Sie sollte vielleicht mal zur Therapie oder so. Natürlich stimmt es das Menschen in Gruppen häufig Hackordnungen untereinander ausfechten. Ich glaube je enger Sie beisammen sind um so intensiver gibt es dieses Konkurrenzverhalten. Aber wir sind weder Urmenschen noch Affen sondern denkende Wesen, die ihr Schicksal oder das ihrer Mitmenschen beeinflussen können. Dieses Konkurrenzverhalten macht vieles Kaputt viele Menschen können so ihre positiven Eigenschaften nicht zur Geltung bringen. Verglichen mit der Unterwerfung der Einzelnen unter die gegebenen Machtverhältnisse in der Vergangenheit gibt es heute schon ein viel höheres Maß an Freiheit. Organisationen denen es gelingt ihre Mitglieder mit einem geringeren Maß an gegenseitiger persönlich motivierter Unterdrückung zusammenarbeiten zu lassen sind häufig im wirtschaftlichen Wettbewerb erfolgreicher als solche wo die Menschen ihre Energie in Rangkämpfen verschwenden und sich gegenseitig Fallen stellen. Das gilt insbesondere wenn nicht nur die Muskeln sondern auch der Kopf der Mitarbeiter gebraucht wird und das ist heutzutage immer mehr der Fall. Signifikant finde ich auch, das es jetzt Gesetze gegen Mobbing gibt während es früher ganz normal war jemanden zusammenzuscheissen oder zur Sau zu machen. Das Maß an individueller Freiheit steigt und der Umgang der Menschen miteinander wird immer friedlicher. So mussten die Städte im Mittelalter z.B. die Tore schließen weil die Bürger sonst überfallen worden wären - unsere Städte brauchen keine Verteidigungsanlagen mehr. Natürlich gibt es immer noch Aggression und Gewalt aber wo Sie herrschen sind die Menschen arm und unglücklich das kapieren immer mehr. in diesem Sinne - es geht voran Demon17 |
| LaVey242 | Hallo, vielleicht sollte man mal anders herangehen, weisst du wie Sie sich fühlt bei solch einer Aktion ? Stell dir vor du hälst einen Vortrag vor vielen Leuten und wenn du fertig bist, klatscht der ganze Saal. Da fühlst du dich gut, du könntest Bäume ausreißen....................... So ungefähr ist es für Sie. Wer seine Macht so demonstriert, spielt gerne mit den Leuten, erfreut sich an deren Demütigung und zeigt dabei anderen, was Ihnen blühen kann. Es ist ein gefährliches Spiel, vielleicht deshalb so reizvoll. Manche machen dies auch, weil Sie enttäuscht worden sind und diesen Ausgleich brauchen, als gegenpart dazu, was ihnen passiert ist. Bei anderen ist es ein Fetisch. Die Gründe dafür sind vielfältig, aber es beweisst mal wieder eines, der Mensch kann mit Macht nicht umgehen. Goth sei Dank |