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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Ist Anpassung wichtig?
PoisonSpiritIst Anpassung wichtig? Selbst wenn wir uns als eigenständige Szene von der übrigen Masse abheben, so müssen wir uns trotzdem anpassen, oder? Das auffallende Styling, die alternative Musik, das alles wird nicht genug akzeptiert, um in dieser Welt völlig frei leben zu können. Wie denkt ihr darüber? Könnt ihr in Lack und Leder oder mit schwarzen Fingernägeln auf Arbeit gehen?
Ich für meinen Teil halte nicht viel von Anpassung, weil mich das in meinem Denken einschränkt. In meinem Kopf tobt die Rebellion. Aber dennoch ist es wichtig sich ein bisschen "unterzuordnen", um einfach voran zu kommen ... in der Karriere, sowie im Leben.

Wie war doch noch dieser Spruch? "Man soll nicht versuchen die Welt zu ändern, man sollte versuchen in ihr zu leben."

Ich warte auf eure Meinungen ...
Vampirgirl85Sicherlich ist Anpassung zumindest in gewisser Hinsicht wichtig in dieser Gesellschaft. Das fängt vor allem bei den Kleidern an. Geschäftsmänner müssen Anzüge tragen und können nicht mit einfachen Jeans und Hemd arbeiten gehen, bei den Frauen genauso. Auch wenn es nirgends steht, dass ne gewisse Kleiderordnung vorgeschrieben ist, hält man sich doch dran um nicht in seiner "Karriere" etc. behindert zu werden.
Wer was erreichen will, muß sich anpassen, das ist in vielen Berufen leider so.
Aber das wichtigste ist dass man dabei doch ehrlich zu sich selbst bleibt. Ich finde eine gesunde Mischung aus Anpassung und Selbstverwirklichung ist der beste Weg, um sich in der "engstirnigen" Gesellschaft zurecht zu finden und seine Lebenseinstellung zu leben und trotzdem etwas zu erreichen.

Immerhin ist im Grundgesetz ja auch verankert, dass man seine Persönlichkeit frei entfalten kann und sich nicht unterordnen muß. Naja, selbst wenn das nicht immer verwirklicht werden kann.
Patchoulials studentin hätte ich eigentlich keine probleme damit "in voller montur" in der uni zu erscheinen, nur ich halte das für übertrieben. und ist auch irgendwie zuviel aufwand... das spar ich mir lieber für die weggeh-abende auf...

generell würde ich aber sagen, dass anpassung schon irgendwie wichtig ist. man kann nicht für sich alleine leben. in einer welt der egoisten kann der mensch nicht existieren. wir sind aufeinander angewiesen und dazu brauchen wir die anpassung. schon allein um unsere zusammengehörigkeit zu demonstrieren. der mensch passt sich immer irgenwie an, sonst hätte wir es wohl kaum in der evolution so weit gebracht. allerdings sollte man es nicht übertreiben und jedem massengeschmack wie verrückt nachrennen.
PoisonSpiritJa, wir sind gezwungen uns anzupassen. Ich tu's ja auch. Nur ist es schade, dass man als Mensch mehr geschätzt wird, wenn man sich dem Massenlauf hingibt, als wenn man, sag wir mal mutig genug ist, anders zu sein. Da können wir froh sein, dass wir unsere Clubs haben und wenigstens dort unsere Persönlichkeit frei entfalten können.

Und zu dem Massengeschmack muss ich auch noch was sagen, denn in gewisser Weise trifft das auch auf die Gothic-Szene zu:
Wie unschwer zu erkennen, erfreut sich die Szene in letzter Zeit einem großen Zulauf. Doch "erfreut" sie sich wirklich daran? Ich bin tolerant genug über Copycats, die sagen, dass "schwarz-sein" zur Zeit "in" ist, drüber hinweg zu sehen. Aber was ich auch falsch finde ist, dass sich die "Oldschool-Goths" über den Zuwachs aufregen und "Back to the roots!" schreien. So wird der Einstieg für "Neulinge" ziemlich erschwert. Ich hab zum Beispiel mal was erlebt, das betrifft zwar nicht mich, also ich stand quasi nur daneben ... Jedenfalls, ich war auf ner Independent-Party
und es waren gerade Schulferien, was zur Folge hatte, dass auch mal ein paar jüngere Leute da waren ... was ich ansich nicht schlimm fand. Und da meinte doch tatsächlich ein Gothic-Girl (sah auch nicht gerade sehr viel älter aus als 18) zu so nem jüngeren: "Es sind ja Schulferien und da können die Kinder ja ein bisschen länger raus." Mit so ner richtig schönen Ironie. Ich hab mir nur gedacht: "Wow, was bist du nur für ein Gothic. Voll tolerant. Schwingst hier große Reden und hast selbst keinen Plan." Also, so was muss auch nicht sein, wie ich finde.

Tja, ihr werdet es gemerkt haben, ich bin vollkommen vom eigentlichen Thema abgewichen, aber das musste ich einfach mal loswerden.
LordSothIst man nicht eh schon angepasst, wenn man ganz in schwarz rumläuft? zwar an die "schwarze szene", aber immerhin...
ganz frei läuft eh niemand rum, jeder mensch passt sich an, die frage ist eben nur, an wen.

und wenn es so wäre, daß jeder nur genau so handeln würde, wie er wollte, wäre nur in einer perfekten traumwelt ein gesundes soziales miteinander überhaupt denkbar.
DuvessaHm,
ich mache gerade eine Ausbildung zur Hotelfachfrau...Das schließt schon mal jegliches Styling aus..Schwarze Fingernägel-wär eine Katastrophe.
Ich denke es ist das einzig sinnvolle sich äußerlich anzupassen; sich aber innerlich das zu bewahren was man wirklich ist.
Eigentlich gefällt mir persönlich der Kontrast meiner Freizeit zu meinem Berufsleben...
Mein Beruf macht mir viel Spaß, trotzdem muss ich mich immer in gewisser Art und weise verstellen. Wenn ich dann heim komme kann ich mich ausleben wie ich möchte. Das macht mein "Schwarz-Sein" auch für mich selbst reizvoller.
Außerdem möchte ich die geheimnisvolle Note bewahren..Es ist etwas besonderes so zu sein...und niemand soll sagen "Ja, das ist so ein Tick von der; die rennt immer so rum..Ect."
D.
RealgeistLeben heisst Anpassung.
Aleanthusaber nur anpassung, soweit man es mit sich vereinbaren kann!!!
und um das zu wissen, müsste man ja nachdenken, und der großteil der masse ist zu faul dazu. deswegen gibt es einmal die anpassung, bei der man ncoh so etwas wie ein individuum bleibt und die anüpassung, in der eine gruppe von menschen zu einer anzahl kopieen verkümmert... und letzteres kann man ja wohl nicht gutheißen, beobachtet man aber leider fast überall...
BudoKurtIch "passe" mich in meinem Berufsleben auch an. Das heisst ich renne da nicht nur in schwarz rum. Fälle von Freunden und Bekannten haben gezeigt das sowas (gerade wenn so aktuelle Sachen wie der Ruda-Fall unsere Szene zu unrecht ins Negative rückt) sich nicht unbedingt positiv auf das Berufsleben auswirken kann. Nun gut, es ist zwar schade das soviel intolleranz herrscht, aber was will man machen? Mit meinem Gewissen kann ich es vereinbaren das ich auf der Arbeit halt nicht in schwarz rumrenne. Mal abgesehen davon wissen aber meine ganzen Arbeitskollegen das ich "schwarz" bin und bis jetzt hat es keinen gestört.

Jetzt aber mal zum Thema "Anpassen" allgemein:
Wie schon hier mehrfach erwähnt besteht ja das ganze Leben aus anpassungen. Egal jetzt in welcher Szene man ist. Sollte man vielleicht auch nicht vergessen, aber so lange man dazu steht was man nun in der Öffentlichkeit repräsentiert, so lange ist das ok ;)
Aleanthusexakt.
ich geh zwar noch zur schule, kann (und tue das auch...) also noch rumrennen wie ich will, aber auch hier gibt es schon grenzen, wenn z.B. neue lehrer kommen, die einen noch nicht kennen... dann kommen schonmal schiefe blicke. aber ich hab coolerweise das glück, relativ (für das umfeld verdammt sehr) tollerante lehrer zu haben, da kommt schonmal so'n spruch wie 'dann lass die XXX doch das licht anmachen, du kannst ja heut abend in deiner gruft die vorhänge ne halbe stunde früher zumachen' und das vom direx. merke: es gibt auch lehrer mit humor. wobei wir auch so intollerante lehrer haben, denen hätte ich für den spruch vor die füße gespuckt und wäre gegangen...
zurück zum thema:
man kann sich halt optisch sehr extrem geben, dann muss man halt damit rechnen, dass man nicht oder nur sehr schwer weiterkommt. man kann sich auch anch außen hin anpassen, frei nach dem motto: ok, in den klamotten halten die mich für nen anderen menschen, sollen sie halt. man darf nur kein anderer mensch werden!
LordoftheSith[QUOTE][i]Original geschrieben von PoisonSpirit [/i]
[B]Ja, wir sind gezwungen uns anzupassen. Ich tu's ja auch. Nur ist es schade, dass man als Mensch mehr geschätzt wird, wenn man sich dem Massenlauf hingibt, als wenn man, sag wir mal mutig genug ist, anders zu sein. Da können wir froh sein, dass wir unsere Clubs haben und wenigstens dort unsere Persönlichkeit frei entfalten können.

[/B][/QUOTE]

dazu bleibt mir nur zu sagen:

Better to be hated for who you are
then loved for who you not are
- Philogiston Verdigris

Ich persönlich laufe gerne schwarz rum und es ist mir egal was andere davon halten.ich kleide mich nicht ausschließlich schwarz da es einer Uniform gleichkäme und ich der Meinung bin,dass Uniformität die Individualität verhindert.Natürlich ist es einfacher wenn man gekleidet ist wie die breite masse aber mal ehrlich wollt ihr das wirklich?Ist es nciht eine der grundsäulen des gothic sich durch seine kleidung abzugrenzen und seine eigene persönlichkeit zu finde/definieren eben durch die schwarze kleidung?
Odins Crow[COLOR=firebrick]Seitdem ich 13 bin, trage ich schwarz. Damals war es aus Prinzip, weil meine Oma, bei der ich aufwuchs starb. In der Schule fiel es extrem auf, zu dem Zeitpunkt gab es dort nichts vergleichbares, keine Gothiks,...Habe mir schon einiges anhören dürfen, aber ich stand drüber.
Später wurde aus dem Prinzip eine Lebenseinstellung, obwohl ich sage, sie ist so einzigartig,dass ich mich in keine Schublade stecken lassen möchte.
Beim Abi hatte ich Gesellschaft bekommen und war dann nicht mehr so "allein".
In der Ausbildung zur Köchin war das echt amüsant. In den ersten Monaten wußten nur die Leute von der Berufsschule meine Einstellung zu deuten. Ich lernte in einem kleinen Famileinbetrieb, hatte eine Umkleide für mich. Die dachten sich wohl erst nichts dabei, dass ich nur schwarz trug. Ausser in der Küche, erstmal. Irgentwann, an einem Samstag habe ich mich dort umgezogen, wollte direkt zur einer Party, dort durchmachen, und am nächsten Tag wieder zur Arbeit.In voller Montur lief ich draussen meinem Chef über den Weg. Er war erst voll geschockt, sagte aber nichts, war auch zu verklemmt dafür. Er hat nur mal zu mir gesagt, er fände es fassinierend, dass ich es immer wieder schaffte, trotzdem pünktlich auf der Matte zu stehen. Zum Schluss der Lehre lief ich auch in der Küche in schwarz und bordeaux -farbigen Kochklamotten rum, sogar auf der Prüfung. Tip für Nagellackträger: Latexhandschuhe.
Mittlerweile studiere ich Oecotrophologie. Zur Uni gehe ich ganz normal gekleidet, wie schwarze Wesen sich eben kleiden.
Mir egal, was andere denken, sagen..... Kenne soviele Leute, die es trotz ihrer Lebenseinstellung geschafft haben, ohne sich zu verstecken.[/COLOR]
maerchenmondich bin überrascht, dass die anpassung hier zum größten teil über äußerlichkeiten definiert wird. für mich hat anpassung nicht unbedingt was mit der kleidung oder dem optischen auftreten zu tun, sondern viel mehr mit dem gedankengut eines jeden einzelnen.
wenn ihr also rebelliern wollt, dann fangt doch bitte erstmal im kopf damit an, bevor ihr euch darüber aufregt, daß ihr auf arbeit schief angeschaut werdet, weil ihr "schwarz" seid. dann seht ihr auch meines erachtens nach die anpassung nicht mehr als solches (oder noch viel schlimmer als etwas negatives) an, sondern LEBT ganz einfach.
Rücksitzpunk[b][color=pink]@Odins Crow: warum schreibst du rot? ach, das blut, jaja...[/color][/b]

so, anpassung ausserhalb der szene... vielleicht solltet ihr mal drüber nachdenken, wie es mit anpassung innerhalb der szene aussieht...

und noch ein wort zu karriere/beruf und schwarz... eine generelle richtlinie kann man da wohl nicht festlegen... es ist m.e. sehr stark von der jeweiligen beschäftigung abhängig... ein studi kann rumrennen, wie er will... jemand, der empfangstätigkeiten oder kundenkontakt zu seinen betätigungsfeldern zählt, kann sich das wohl kaum erlauben...

nachtrag:
[moderator an]
thema ist schon mehrfach in verschiedenen threads angeklungen, aber ich lasse das fürs erste mal offen...
[moderator aus]
Sera..anpassung ich glaube eher das kommt von den Menschenmassen.Ich glaube wirklich kaum-nehmen wir mal an jeder Mensch würd in nem kleinen Zimmer sein,ohne Medien ect.-
Das ein "Nichtschwarzer" dann auch Musik ala Britney und Mode die gerade "in" ist tragen würde...

ich für meinen Teil [COLOR=crimson]MUSSTE[/COLOR] mich anpassen.Jedenfalls eine Zeitlang.Und das war die Schule..6Jahre
passte ich mich nicht an-natürlich wurd ich ausgeschlossen.Im 7Jahr fand ich endlich jemand der mich so akzeptierte wie ich bin..

Tja aber das ich Schwarz trug fand sie schlecht..Aus Angst das ich wieder "gemobbt" werde musste ich mich sozusagen anpassen.Oder scheinheilliger weise.Nach der Schule-Ausziehen-Schwarz anziehen.

Ich würde mich aufkeinenfall nochmal "anpassen"
Das ist irgendwie die persöhnlichkeit zu verstellen
PoisonSpiritGenau! Das ist auch mein Problem. Ich möchte meine Persönlichkeit nicht verlieren, wenn ich mich zu viel anpasse. Aber die Persönlichkeit entsteht im Innern, d. h. auch wenn ich äußerlich "normal" aussehe, bin ich im Kopf immer noch die selbe Person. Nur fällt es mir schwer meine Meinung zu verstecken und mich zu verstellen. Vermutlich muss ich das noch lernen. Was ist das nur für eine Welt? Ich muss lernen mich zu verstellen! Wie absurd ...
autumnnightich pass mich nicht so an.. warum denn??
wenn es draussen das schönste wetter ist und a. im büro sich freut, dass gleich feierabend ist und er die sonne noch geniessen kann, dann schimpf ich auf die sonne.. auf die wärme.. die hitze.. das hell der sonne.. ist doch kein problem..
ist jetzt vielleicht ein doofes beispiel.. aber ist doch so.. warum sollte ich meine meinung und einstellung hinter dem berg halten??
bringt doch nichts.. und wenn sie alle denken, dass ich ein rad ab habe und halt ein wenig anders bin: tja.. ist halt wohl so..
und was das rein äusserliche betrifft: das, was rücksitzpunk geschrieben hat, ist halt nun mal so!! es geht nicht immer alles.. so vom optischen her.. aber meine einstellung kann ich doch kundtun..
DemonOfLoveAnpassung... mh schwieriges Thema.. ich für meinen Teil finde man sollte sich schon ein wenig anpassen, solange man das mit seinem Gewissen vereinbaren kann... in der Schule zB benehme ich mich bei manchen Lehrern anders als ich eigentlich wäre und ich habe es viel leichter... doch ICH weiß dass ich ANDERS bin und das genügt mir in dem Fall... zu Hause allerdings ist es mir egal was meine Familie über mich denkt.. und unter meinen Freunden auch.. doch kann und bin ich so wie ich will und vertrete meine Meinung...
Aleanthus@ märchenmond:
natürlich dreht sich die diskussion hier größtenteils um das thema äußerliche anpassund/mit seiner meinung hinterm berg halten, denn wenn wir und geistig anpassen würden wären wir nicht hier, oder???
NARRatormir ist es völlig egal, was andere von mir denken, ich lauf immer in voller montur rum(na ja, außer make-up und haarstyling, zu faul). und und mit leuten die damit ein problem haben, möchte ich eh nichts zu tun haben...
rata negraIch hab versucht mich anzupassen, als ich noch in der Schule war. Da hatte ich noch nicht meinen Weg gefunden und wollte einfach dazugehören um nicht allein zu sein. Hat auch nicht geklappt, ich war immer die Aussenseiterin, warum heute nicht auch?
Schon mal dran gedacht, dass das nur hier so ist? Als ich in London war bin ich ganz in schwarz schon fast spiessig rumgelaufen (okay, war auch nur Boots, Hose, Pulli, und langer Mantel). Dort legen die Leute mehr Wert auf individuelle Kleidung in der Freizeit (vielleicht wegen der Schuluniform). Es war einfach toll.
Klar, ich konnte nicht in Büros oder so gucken, was die Leute da tragen, aber das Personal in Cafes oder Geschäften war auch lockerer angezogen als hier.
War schon ne super Zeit, da will ich unbedingt wieder hin. Die Stimmung aufsaugen und einkaufen ;)

rata negra
Lady-Madness[QUOTE][i]Original geschrieben von Rücksitzpunk [/i]
[B]so, anpassung ausserhalb der szene... vielleicht solltet ihr mal drüber nachdenken, wie es mit anpassung innerhalb der szene aussieht...
[/b][/Quote]

Das hab ich mir auch schon überlegt. Alle schreiben sie hier über die Anpassung in der gesamten Gesellschaft. Aber wie es mit der Anpassung in der Szene steht, da hat noch jemand ein Wort fallen lassen. Frage mich immer ob ein Gothic in der Szene eine Chance hat wenn er nicht in völliger Kluft daherkommt.
Ich selber laufe [b]nicht[/b] nicht in schwarz rum. Musste mir deshalb schon bei meiner Freundin anhören lassen, das ich damit keine Chance habe in der Szene. Für mich ist nur meine Einstellung zu dem ganzen wichtig. Und nicht mein Aussehen.
Das hat auch nichts damit zu tun, das ich mich in die Gesamtheit anpassen will.
Man sagt das immer das die Mitläufer alle "durchschnittlich" sind.
Für mich wäre es einfach nur schrecklich durchschnittlich zu sein.
Hab keine Ahnung ob das die Allgemeinheit will. Aber im Unterbewusstsein ganz bestimmt. Wenn ich meine Mutter sehe wie sie sich um etwas völlig belangloses Sorgen macht, um nicht bei Freunden dumm dazustehen und sich zu blamieren, denk ich immer das es wirklich schrecklich sein muss, an Dinge zu denken und zu tun, nur um der Gesellschaft zu gefallen und akzeptiert zu werden. Sicher jeder will akzeptiert werden. Ich auch in der Szene, trotz dem nicht-tragen von schwarzen Klamotten
Aber ich sehe ich schweife vom Thema ab und schreibe zu viel
:D
Jedenfalls ist Anpassung zum Teil wichtig und zum Teil nicht. Da jeder seine eigene Einstellung haben muss, und nicht jeder die Meinung von anderen teilt. Schließe mich einigen hier an, das es nicht auf äußerliche ankommt um sich anzupassen etc.

Schönen Gruß Lady
Aleanthusrata negrae hat recht: mit den leuten die mit meiner kluft nicht klarkommen will ich größtenteils eh nix zu tun haben...
ich denke das problem, dass man denkt nciht dazuzugehören gibt es auch bei uns, da uns eine 'uniformierung zwecks stärkung des zusammengehörigkeitsgefühls' (deutsch leistung... irgendwo muss man's ja merken *lol*) von kindheit an eingetrichtert wird... wovon ist man denn als kleines kind (meistens männlich, bei frauen setzt das fabile für uniformen später ein *g*) immer total fasziniert?
- feuerwehrmann
- polizist
- soldat
hmm... alles uniformträger... meint ihr nicht, dass das abfärbt? sowas könnte doch der grund sein, warum ein kumpel von mir wenn ich sage komm dioch mal daunddahin mit (er würde ja schon gerne...) sagt 'nee, in meinen klamotten lassen die mcih da eh net rein...'
dass es nciht so ist glaubt er mir irgendwie net... und das sit schade, man kann aber nicht wirklich was dagegen machen, solange das uniformieren von kindehit an als etwas tolles dargestellt wird.

in diesem sinne:
cuinhell
GarryIm Berufsleben ist es oft nicht möglich sich anzuziehen, wie man will, in der Schule sollte dies möglich sein! Man wird schon ab und zu dumm angelabbert, aber wer hat mehr vom Leben, der der macht was er will oder der, der andere auslacht?


Und am Ende ist Kleidung nicht so wichtig, solange man sich im Kopf das bewart wofür man lebt
Aleanthusmein reden...
mein problem ist immer, dass ich nciht verstehe, warum die leute diese doch wohl einfachen gedankengänge nciht verstehen (wollen) :-)
oder mir zuhören (soll passieren), mit mir diskutieren (ich meine jetzt positiv diskutieren), "neue ansichten erlangen" und am ende doch alles so weitermachen wie bisher... ich meine... wenn mann schon etwas einsieht, warum denkt man nicht drüber nach und verinnerlicht die neuen verhaltensweisen???
vedammt, das war offtopic...
moment...
wollen die eben genannten leute sich nciht anpassen? was hält sie davon ab, wenn sie doch schon etwas als richtig erkennen, das dann auch anzuwenden???
hab ich jetzt noch hingebogen, oderwas?
cuinhell
DivaAlso, wenn der Mensch sich nicht anpassen könnte, würden wir heutzutage gar nicht mehr leben, nur mal so nebenbei angemerkt. Die Anpassung ist die Grundlage des Überlebens. Nicht nur biologisch, sondern auch sozial. Aber das bedeutet ja nicht, dass man sich gleich selbst verliert. Brauch man Rebellion und Widerstand, um sich selbst zu identifizieren? Also, ich kann mir meiner Individualität auch gut bewusst sein ohne absichtlich gegen Mauern rennen zu müssen. Klar, viele Leute in meiner Klasse regen mich auf, aber die muss ich nur knappe sechs Stunden am Tag ertragen, da muss ich ihnen nicht die ganze Zeit an den Kopf werfen, wie dämlich sie sind. Das ist es mir einfach nicht wert. Ich mag zb Die Ärzte und die Böhsen Onkelz, was sich ja normalerweise nicht so gut verträgt. Ich könnte mich jetzt mit dem einen Lager über das andere streiten, aber das wäre sinnlos. Ich steh einfach dazu, dass ich beides mag und aus. So komme ich gut mit beiden Fronten klar ohne mich verbiegen zu müssen. Ich sehe darin kein Problem. Man muss auch mal über solchen Lapidalien stehen und auf andere eingehen können.
Ich weiß, wer ich bin und muss mich damit niemandem beweisen.
rata negra[QUOTE]Brauch man Rebellion und Widerstand, um sich selbst zu identifizieren? Also, ich kann mir meiner Individualität auch gut bewusst sein ohne absichtlich gegen Mauern rennen zu müssen. [/QUOTE]

Hi Diva!

Also ich setze meine Indiviualität nicht mit Rebellion gleich (okay, vielleicht am Anfang ... um meine Mutter zu ärgern *g*). Ich bin was ich bin, weil ich so sein möchte und nur weil ich mich nicht dem mainstream anpasse (äusserlich) bin ich noch lange keine Rebellin. Ich habs irgendwann aufgegeben. Da bin ich lieber ich selbst, als jemand anderes. Wenn man es so sehen will, dann sind fast alle Klamotten der heutigen Jugendkultur Ausdruck von Rebellion. Man muss sich ja nur mal die Jungs und Mädels angucken, die ihre Hosen fünf Nummern zu gross tragen.

greetz

rata negra
unwetterWir passen uns nicht an, sondern wir ordnen uns unter. Es geben uns doch immer andere vor wie man sein sollte. Folglich ordnen wir uns unter. Aber wir müssen uns auch die frage stellen ober unser aussehen und auftretten nicht nur fasade sind hinter der wir uns verstecken.:cool:
Rücksitzpunk[QUOTE][i]Original geschrieben von Aleanthus [/i]
[B]natürlich dreht sich die diskussion hier größtenteils um das thema äußerliche anpassund/mit seiner meinung hinterm berg halten, denn wenn wir und geistig anpassen würden wären wir nicht hier, oder??? [/B][/QUOTE]

sorry, aber das glaube ich eben nicht. wenn man sich in einem bestimmten personenkreis bewegt, passt man sich unbewusst und unwillkürlich ein wenig an (auch und vor allem geistig) und übernimmt bestimmte handlungsweisen bzw. gedankengänge. zum beispiel auch den gedanken, sich um nichts in der welt anpassen zu wollen.

nachtrag: ups, ich habe unwetter und lady-madness in gewisser weise wiederholt... naja, seis drum ;)
maerchenmond[QUOTE][i]Original geschrieben von Aleanthus [/i]
[B]@ märchenmond:
natürlich dreht sich die diskussion hier größtenteils um das thema äußerliche anpassund/mit seiner meinung hinterm berg halten, denn wenn wir und geistig anpassen würden wären wir nicht hier, oder??? [/B][/QUOTE]

zu punkt eins und der äußerlichen anpassung:
ich habe gemerkt, daß es größtenteils darum dreht - genau das war ja der punkt, den ich anmängeln wollte. für mich ist es eben unverständlich, daß sich hier ein großteil der szene ausschließlich über ihr kleidung und über ihr make-up zu definieren scheint.
was ich aber nicht ganz verstehe ist deine gleichsetzung von äusserlicher anpassung und mit seiner meinung hinter'm berg halten. hast du eine andere meinung, wenn du in jeans und t-shirt rumläufst und nicht in schwarz bzw. würdest du sie dann nicht genauso sagen, wenn es ein für dich diskutabeles thema wäre?

zu punkt zwei und der geistigen "unangepasstheit":
allein dadurch, daß man beginnt, sich einer szene zuzuordnen, beginnt man auch sich geistig in einigen punkten anzupassen. als besten beweis solltest du einfach nur mal versuchen, objektiv durch dieses board zu lesen. du wirst immer wieder die selben meinungen lesen von zig verschiedenen leuten - vielleicht einfach nur in eine andere hülle gepackt. es ist eben einfach so, das ist nichts negatives - finde ich zumindest. solange man der überzeugung ist, diese meinung nicht annehmen zu müssen, weil man dazugehören will, sondern weil es wirklich die eigene meinung ist, kann man sich doch gerne anpassen. und wenn man das nicht will, dann macht man es eben nicht.
Pesthauch[QUOTE][i]Original geschrieben von LordoftheSith [/i]
dazu bleibt mir nur zu sagen:

Better to be hated for who you are
then loved for who you not are
- Philogiston Verdigris

Ich persönlich laufe gerne schwarz rum und es ist mir egal was andere davon halten.ich kleide mich nicht ausschließlich schwarz da es einer Uniform gleichkäme und ich der Meinung bin,dass Uniformität die Individualität verhindert.Natürlich ist es einfacher wenn man gekleidet ist wie die breite masse aber mal ehrlich wollt ihr das wirklich?Ist es nciht eine der grundsäulen des gothic sich durch seine kleidung abzugrenzen und seine eigene persönlichkeit zu finde/definieren eben durch die schwarze kleidung?[/QUOTE]

Offen gesagt finde ich solch eine Wahrnehmung und Empfinden bedenkenswert und auch in sich nicht wirklich logisch und schlüssig. Du erzählst, eine Grundsäule ist es, sich durch eine bestimmte Bekleidungsweise abzugrenzen und dabei auch seine eigene Persönlichkeit zu finden - bestenfalls zu definieren. Dies kann so nicht richtig sein. Denn um in die Welt und das Leben des "Gothic" (wie bei allen anderen Kulturen und Szenen auch), muß man zuvor bereits die eigene Persönlichkeit in einem Mindestmaß durchleuchtet und erkundet haben. In diesem Fall muß also ein Bewußtsein für den Gothic gegeben sein. Ich kann mich doch nicht in eine so genannte Szene begeben, meine Identifikation und Persönlichkeit aber erst finden oder erreichen wenn ich bestimmte Modifikationen an Aussehen und Kleidung vornehme. Dies ist zwar eine freiwillige Anpassung aber zugleich auch eine ganz massive Unterwerfung und ein sich selbst in den Kerker sperren. Denn unter den Dingen ist es ein Beschneiden und Einengen von sich selbst. Der Anfang und das Ende von allem befindet sich in unseren Köpfen, die voll sind mit Bildern. Diese Bilder bestimmen unser Leben, ohne es wirklich zu merken und zu begreifen.
Bewußtes äusserliches Auftreten ist primär nur ein Faktor der Zuordnung in der Gesellschaft und sekundär sich so einzukleiden wie man sich einfach nur wohl fühlt. Durch dieses bestimmte Erscheinungsbild definiert man niemals die Persönlichkeit oder findet sie. Der Grund warum man sich so (und nicht anders freiwillig) kleidet, sollte ganz einfach nur der sein, daß man sich so wohl fühlt und es als angenehm und schön empfindet. Alles andere ist Illusion und Selbstlüge.
Deshalb kann die Grundsäule wie Du sie beschrieben hast, nicht beschaffen sein. Es wäre eine Grundsäule die ihr Fundament auf falschem und Schein hätte. Man sollte Auftreten und Aussehen als eine einzelne Ausdrucksform (unabhängig oder in kombination) von vielen wahrnehmen und empfinden. Wer sich tatsächlich (nur) durch sein äusserliches definiert, ist ohnehin und gerade nur ein Lebewesen ohne Individualität und Persönlichkeit.

P.
SchattenjägerAnpassen ja, assimilieren lassen nein.
Meine Meinung dazu: genug Anpassung, um in der Gesellschaft zu existieren, aber genug Individualität, um Leben zu können.
Ich könnte zwar komplett in Schwarz zur Arbeit gehen, aber wozu? Dadurch schränke ich mich nicht ein. Ganz im Gegenteil, durch meine "täglichen Verwandlungen" werde ich flexibler und finde immer mehr Mittel und Wege meine Individualität leben zu können....
aurora borealiswer fing eigentlich an, Individualität über Kleidung zu definieren?
SchattenjägerIrgendwo weiter oben hat das wohl mal jemand getan. Ich persönlich halte es für völlig falsch, sich nur über Äusserlichkeiten zu etwas individuellem zu machen.
aurora borealisdito.
Aber es scheinen noch immer viele Menschen zu existieren, die sich darüber definieren.
Aleanthusdefinieren, ja. aber kleidubg als ausdruck von individualität nein.
ich weiß nicht, wer das jetzt falsch verstanden hat, aber ursprünglich hieß es hier doch mal dass die kleidung gegen die individualität arbeitet, un dass man sich gerade NICHT über die kleidung als individuum zeigen kann... oder?
Asmodismir ist anpassung überhaupt nicht wichtig. im gegenteil. ich hasse sie sogar. neben meiner art zu denken, zu lieben und zu hassen und der art musik die ich höre ist die abspaltung von der normalen gesellschaft, der breiten masse ein grund wieso ich goth geworden bin.

immer egal wo ich hingehe kleide ich mich komplett schwarz: der lange leder mantel von pentera,die schwarzen springerstiefel,das rüschenhemd, den ring mit der gravur "mortis" was "des todes" bedeutet an der schlaghand, denn jeder soll sehen wer und was ich bin. die feigen abergläubischen trauen sich dann erst gar nicht mit mir zu reden und werden abgeschreckt. die mutigen lernen mich richtig kennen, die leute die nicht nur auf das äussere achten. ich kann also ohne das ich etwas tue die leute aussortieren mit denen ich nichts zu tun haben möchte.

gruss aus dem weitentfernten vreden, nahe der holländischen grenze...
brokenwings666Anpassung hin, oder her. Würde ich mich dem "normalen" anpassen, ich wüsste nicht, ob ich dann wirklich noch Goth wäre. Ich weiß nicht, mein dunkles Dasein bedeutet für mich auch gleichzeitig vollkommen anders zu sein, egal in welcher Hinsicht.
Ich würd' ja jetzt gerne meinen Job als Beispiel nehmen, aber ich geh ja noch zur Schule (8. Klasse)... egal, kann ich ja auch nehmen... Also, die meisten in der Klasse sind HipHopper, der Rest eigentlich ganz normal... ich bin die Einzigste die sich dem dunklen Leben hingezogen fühlt. Von daher trag ich auch öfters schwarzen Nagellack, passende Schminke, etc... und annerkannt wird das bei uns alle Male nicht. Da wird man als durchgeknallt und asozial abgestempelt und fertig. Aber ganz ehrlich, ich lass mir davon nicht mein Goth-Dasein verderben. Ich will mich nicht fügen, oder so sein wie die anderen! Warum auch? Es ist denen doch eh egal, was du machst, verachtet wird man so oder so. Von daher sehe ich es auch gar nicht ein, mich auch nur ansatzweise zu fügen. Ich kann nicht das vorgeben, was ich nicht bin! Die anderen verstellen sich doch auch nicht zum Goth nur weil die sich uns fügen wollen, wieso sollte ich es dann gegenüber denen machen? Diese Leute könnten mich doch eh nie und nimmer verstehen. Ich hab zwar schon versucht mit einigen mal Freundschaft zu schließen, doch jedes Mal hab ich mich unverstanden gefühlt. Mitterweile hab ichs schon aufgegeben und endgültig aufgehört ansatzweise normal zu erscheinen. Ich will mich der Mehrheit nicht mehr fügen, dafür ist mir mein Leben zu kostbar. Ich will meine Neigungen leben und nicht verstecken, egal was auch immer die anderen dazu sagen. Sollen die mich doch mal, ich bleib auf der dunklen Seite des Lebens. Ich will und werde mich auch niemals fügen, egal was für Probleme auftauchen werden...
Diva[QUOTE][i]Original geschrieben von rata negra [/i]
[B]Wenn man es so sehen will, dann sind fast alle Klamotten der heutigen Jugendkultur Ausdruck von Rebellion. Man muss sich ja nur mal die Jungs und Mädels angucken, die ihre Hosen fünf Nummern zu gross tragen.
[/B][/QUOTE]

Tja, ist halt die Frage, ob die es machen, weil es ihr persönlicher Geschmack ist, oder um allen zu zeigen, dass sie zur Gruppe HipHopper gehören, oder weil sie es ihrer Gruppe zeigen müssen oder weil sie gegen die Vorstellung ihrer Eltern von anständiger Kleidung trotzen wollen. Letzteres ist gar nicht so selten, zumindest an dem gemessen, was ich so erfahren hab - und ich gehör ja zur Gruppe der Jugendlichen, krieg also schon einiges mit. Ich kenne viele, die möglichst "abgefucked" aussehen wollen, um die Leute zu schocken... Genau wie ich viele kennen, die sich möglichst unauffällig anziehen, um ja nirgendwo anzustoßen...
Das find ich halt ziemlich fragwürdig.
Die anderen Gründe gibts aber genauso häufig, oft in Verbindung.
Optimal, und zu respektieren, wäre der als erstes genannte.
Da sind wir uns ja einig, oder?

Liebe Grüße Diva
DivaIch finde übrigens, sich anzupassen ist nicht immer nur ein Rückschritt, eine Unterdrückung, Verdummung.
Anpassen bedeutet auch flexibel sein.
Anpassen bedeutet auch, sich die gegebenen Umstände zu Nutze zu machen.
Und auch wenn ich hier lese passe ich meine Meinung an, aber für mich ist das ehrlich gesagt alles andere als was Negatives. Ich teile Meinungen, übernehme Formulierungen und verändere doch alles - in mir und dann nach außen hin. So ist das bei jeder Persönlichkeit. Das nennt man Entwicklung.
Nur mal so dazwischen angemerkt.
SiriusIch glaube, mit zunehmenden Alter geschieht die Anpassung von ganz alleine. Wenn die Sturm&Drang-Zeit erst einmal am abklingen ist, stellt man fest, das man mit etwas Anpassung auch ganz gut vorankommt, ohne die komplette Individualität einzubüßen.
aurora borealis[QUOTE][i]Original geschrieben von Asmodis [/i]
[B]mir ist anpassung überhaupt nicht wichtig. im gegenteil. ich hasse sie sogar. neben meiner art zu denken, zu lieben und zu hassen und der art musik die ich höre ist die abspaltung von der normalen gesellschaft, der breiten masse ein grund wieso ich goth geworden bin.
[/B][/QUOTE]

nur allzu schade, dass gerade das keinen Sinn hat, wenn man ein erstrebenswertes Ziel dabei vergisst, sondern sich "einfach nur abgrenzen" will.
Oft ändern diese Vertreter als verbitterte, vom Leben enttäuschte Anhänger der Zerstörung.

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