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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: wie fühlt sich das sterben an?
cypher005Was meint ihr wie fühlt sich der Tot nach eurer meinung an??
PestilenceObwohl ich meine das diese Frage unnötig ist (Weil der Körper tot ist und nichts mehr fühlen kann)

Aber ich schätze es ist nicht so schlimm wie Trennungsschmerz.
NARRatorich glaube der der tod ist kalt - eine kälte die sich langsam durch den leib frisst und dich erst am ende wirklich verschlingt...
und darum fürchte ich den tod mindestens genauso wie das leben...
darkpainscIch hab ehrlich gesagt keine Angst vor dem Tod....Es ist doch etwas ganz natürliches.
Und es gibt immer wiederkehrende Momente, in denen mir der Gedanke an den Tod hilft, weil mir dann das daraus folgende Fallenlassen leichterfällt.
Hat allerdings einen - sagen wir mal spielerischen/sexuellen Hintergrund.

[QUOTE]Aber ich schätze es ist nicht so schlimm wie Trennungsschmerz.[/QUOTE]
Schlimm ist eine Definitionssache.
Schmerz ist eine Empfindungssache.
Und aus Schmerzen kann man Kraft schöpfen. Sich nicht zerfressen lassen davon (ich meine jetzt den psychischen Schmerz), nicht in Depressionen enden lassen.
Schmerz ist umlenkbar, sowohl physisch als auch psychisch, und das Empfinden dieses ist durch die betroffene Person beeinflußbar.
Seneca@ darkpain

Ich weiß nur nicht, ob das so, wie Du es meinst, jeder nachvollziehen kann.
Außerdem enden alle Schmerzen mit den Tod, sowohl jene seelischer, als auch körperlicher Natur.
Das ist nicht zuletzt eine der tröstlichsten Eigenschaften des Todes.
myhna... alles endet mit dem tod...
darkpainscNatürlich endet alles mit dem Tod...... lebt ja keiner ewig.

@seneca.... wer nicht versteht, kann fragen ;).

greetings
TarykIch würde mal sagen, man spürt gar nichts!
deadsoul[i]hi pain ;) [/i]

hm... Ich habs noch nie erlebt, dass jmd. aus (psychischem)Schmerz tatsächlich (Lebens-) Kraft geschöpft hat. Es sei denn als letzter Halt im Leben. Was man machen kann, ist die Schmerz-Verarbeitung mit etwas sinnvollen zu verbinden und dem Schmerz ansich so neuen Sinn geben, aber mehr auch nicht...Und Depressionen entstehen m.E. eher aus der Unfähigkeit Schmerz zu verarbeiten.


hm..2 fragen..
"Wie fühlt sich das Sterben an?"
Das kommt wohl auf den Menschen selber an. Viele berichten von einer inneren Ruhe und wissen schon lange Zeit vorher, dass es zuende geht. Die einen sterben mit unglaublichen Schmerzen, die anderen mit sehr glücklichen Augen.

Meine Vermutung ist, dass man ab dem Zeitpunkt, wo man die Todesschwelle betritt Schmerz nicht mehr wahrnimmt. Davor hatte er noch irgendwo einen Sinn. Und das Bewusstsein schwindet...die Ruhe der letzten Lebenssekunde spricht dafür.

"Wie fühlt sich der Tod an"
Tja, aber wann kann man einen Menschen als Tod ansehen?! Diejenigen, welche aus dem scheinbaren Tod zurückgehohlt wurden berichten von einem schönen Gefühl, einem Hellen Licht am Ende des Tunnels... Die Gläubigen nennen es Himmel. Die Wissenschaftler Halluzinationen.
hm.. ich denke ein Mensch, der tatsächlich Tod ist. So leblos, das keine Nervenbahnen mehr irgendwie zucken. Spürt nichts mehr.
Aramatheaich kann diese frage nicht beantworten ..noch nicht mal vermuten..ich weiß es einfach nicht..ich glaube an ein leben nach dem tod um keine angst vor dem tod zu haben..
natürlich gibt es keine beweise..aber ich will sie auch nicht mehr..
hmm wie es sich anfühlt.. wenn man es schon mal erlebt hat..könnte man es sagen.. ich habe keinerlei vermutungen..
NathaniaSephiraich glaube, dass sich der tod selbst gar nicht so übel anfühlen dürfte. schließlich ist man von seiner materiellen existenz befreit und somit nicht an zwänge gebunden oder an menschliche empfindungen.
allerdings glaube ich nicht, dass das, was von uns allen übrig bleibt, lasst es uns geist nennen, gefühlslos, also weitestgehend neutral ist.
ich bin der überzeugung, dass unser geist, durch die im leben erfahrenen gefühle eine eigene komplexere art entwickelt hat, dinge wahrzunehmen. man könnte also sagen, wenn man die sache wie ich betrachtet, dass der geist keine augen mehr hat, sie aber auch nicht braucht, um das zu sehen, was er will.
mag sein, dass der tod selbst individuell genauso verschieden ist, wie das leben auch, aber ich hoffe doch mal, dass die sache mit dem fegefeuer doch nur hirngespinst geldgieriger kirchenväter war ;)
im bezug auf sterben glaube ich jedoch, dass es mit einem gefühl des schmerzlichen verlusts einhergeht, eine gewisse art von leere, vorerst zumindest. vielleicht wird diese leere dann von etwas anderem ausgefüllt, vielleicht sogar von gott oder dem, woran ihr eben glaubt. meiner meinung nach besteht aber auch hier die wahrscheinlichkeit, dass das sterben von mensch zu mensch anders wahrgenommen wird. manchen bereitet es vielleicht unsägliche schmerzen, während es für andere die erlösung sein mag. letztenendes werden wir alle noch in den genuss kommen ....
wir müssen nur lang genug warten und schon klärt sich die frage von selbst...
heading~home[I]mh... es kommt ja auch drauf an, wie man stirbt... man kann kurz un schmerzlos sterbn oder lange leiden..naja..das ist dann natürlich noch die zeit bevor man tot ist...aber ich denke, dass kann man vielleicht auch schon dazu zählen...[/I]
autumnnightich denke auch, dass es mit dem tod vorbei ist..
ist alles zu ende..
fertig..

wie sich das sterben anfühlt??
hm.. denke mal, es kommt darauf an, WIE man stirbt..
autounfall.. herz-/ schlaganfall ("wach" oder im schlaf..)

und ich glaube, man spürt, wenn es soweit ist..

autumnnight
NathaniaSephiraich glaub auch, dass man die anwesenheit vom tod, bzw eine teilweise abwesenheit des lebens spürt.
kürzlich ist eine 93 jahre alte entfernte verwandte von mir gestorben. sie hatte seit fast 50 jahren die wohnung mit einer freundin geteilt und bevor sie starb, es war ein herzinfarkt, hat sie sich von ihrer reundin verabschiedet, mit den worten, dass sie jetzt gehen müsse...
ich bin mir aber nicht sicher, dass die todesursache wirklich eine so wichtige rolle spielt. kann es nicht sein, dass da auch mitreinwirkt, wie groß der lebenswille bzw die erfüllung im leben ist. wobei die ursache wahrscheinlich schon beeinflusst... wir werden ja sehen..........................
CryingAngel666[URL=http://www.cryingsilence666.de.vu]http://www.cryingsilence666.de.vu[/URL]

(das da ist Probe :)) :rolleyes:

Also zum Thema sterben:

Ich denke, dass der Tod eine Erlösung sein kann, wenn man zuvor viel gelitten hat...
Eine andere Sache ist, wenn man zum Beispiel als junger Mensch, der das Leben noch vor sich hat, erfährt, dass man nicht mehr lange zu leben hat - vielleicht sind das die einzigen Menschen, die wirklich leben, denn sie wissen, dass sie es bald nicht mehr können - für diese Leute ist ein "natürlicher" Tod dann wirklich grausam und schmerzerfüllt, denn letzten Endes versagt der Körper, die Organe - und im Endstadium einer solchen Krankheit ist man meistens mehr tot als lebendig...

Ein plötzlicher Tod, wie z.B. ein Autounfall mit sofortigem Ende: man fühlt nichts mehr, man bekommt ja gar nicht mehr mit, dass man stirbt, denn so schnell ist das Nervensystem nicht. Man begreift das dann sicher gar nicht mehr, vielleicht noch ein kurzes Aufflackern von einer Art Licht, einer Art Schmerz - aber ganz anders - und dann das Ende...

Ich denke kurz vor dem Tod fühlt man eine Endgültigkeit in sich, dass man nichts mehr zu tun hat, man machtlos ist und das jetzt alles vorbei ist...

Das Sterben allerdings ... manche Menschen sterben ihr Leben lang und leben auf diese, ihre Art, mehr als die meisten anderen. Meine Meinung ist, dass der Glaube an ein "Danach" nur die Lebensausschöpfung vermindert, weil man ja Zeit hat - unendlich Zeit. Gut, es mag Vor- und Nachteile haben ... was man eben sehen will...

:) @ deadsoul
ich denke, Depressionen sind nicht die Unfähigkeit, Trauer und Schmerz zu verarbeiten, sondern die Verarbeitung selbst...

:) @ dark
ja, als letzten Halt kann man von dem Schmerz Kraft schöpfen, ich habe es selbst erlebt bei mir...
JaddyIch denke das der Tod an sich nichts schlimmes ist.
Das sterben fühlt sich sicher nur schmerzlich an wenn der körper nicht weiß ob er stirb oder weiter lebt... wenn es schnell geht wird es bestimmt ein schönes gefühl...
deadsoulWas ich bei meinem obigen Beitrag noch vergessen hatte..

...ich denke... das egal was für schmerzen man beim sterben ansich erlebt. Jede Tod ist ab einem gewissen Zeitpunkt sehr ähnlich...eben die benannte "Todesschwelle"

@CryingAngel666
Sehe ich ähnlich, denn zwischen dem "erleben" und "entstehen" von Depression gibs einen Unterschied. Wenn der Kranke Trauer und Schmerz einfach so verarbeiten könnte, wäre er nicht krank. Du kannst auch statt "unfähig" - "sehr stark gehemmt" einsetzen.
Ebenfalls könnte man zwischen akute und chronische Depression unterscheiden...ist aber eh offtopic..
SiriusInteressanter Gedanke...
Am Wochenende (heute bestimmt auch) war es doch in einigen Teilen des Landes wieder so brutal glatt, ich laß vorhin von mehreren Toten bei Unfällen.
Einer ist wohl bei Brannenburg/Bayern auf der plötzlich vereisten Strasse ins schleudern geraten und in ein entgegenkommendes Fahrzeug gestoßen.
Jetzt versucht doch einfach mal, euch in den Typen hineinzuversetzen. Der wollte vielleicht nur nach Hause und dachte vielleicht grad an seine Freundin, die ihn dort erwartet. Dann überlegt er sich, was er am nächsten Tag (also heute) so alles zu erledigen hat und wann er am Montag in etwa aufstehen muß, um bei dem Wetter rechtzeitig auf Arbeit zu sein. Der nächste Gedanke ist dann vielleicht, das ihm sein Kumpel immer noch nicht seine DVD wiedergegeben hat und - hups, ach du Scheiße, das Auto rutscht weg. Wumm. Licht aus. Sudden Death.

Was soll man da schon großartig fühlen? Er wird vielleicht grad noch die Zeit für ein Gefühl der Panik gehabt haben und dann wars vorbei. Ich glauber der Tod an sich ist ein wenig spektakuläres Erlebnis.

Tja und heute liest jemand in der Zeitung, das wieder soundsoviel Menschen am Wochenende bei Unfällen ums Leben kamen... bla bla... abgehakt - vielleicht ist er der nächste?
deadsoulhm nun ja bei jmd. der organtechnisch Tod ist sind immernoch Hirnströmungen für einen gewissen Zeitraum messbar. Ich behaupte ja nicht, dass man seine Umgebung noch wahrnimmt, oder dass jeder die Schwelle am selben "sterbezeitpunkt" betritt.

Ich behaupte nur, sobald man sie erreicht hat und der Tod sozusagen unausweichlich ist, fühlt jeder Mensch das selbe(bwz nicht), bevor er tatsächlich Tod ist.

Und jmd. der bei einem Unfall "plötzlich" stirbt, ist ja auch meist nicht sofort Tod. In dem Fall würde ich behaupten, dass er eben die besagte Schwelle nur "plötzlich" betreten hat. Und so sagt man ja auch gerne: "ging schnell, er hat nichts gespürt".

Aber jmd. dessen Kopf matsch ist, wird wohl auch nix mehr spüren (seele, glaube usw. mal herausgelassen.
Daermon666seid ihr euch in euren meinunen so sicher? ich schaetze ma ich werds bald rausfinden und hoffe das die die sagen es tut nicht weh bzw das es danach vorbei ist recht behalten wenn allerdings die bibel mit ihrem juengsten gericht recht behalet oh fuck sag ich da nur dann komm ich vom regen in die traufe cya war ne schoene zeit hier ab zwar wenig geschrieben aber umso mehr dafuer gelesen.
LysmeaHm, wie sich das Sterben anfühlt, das mag wohl für jeden anders sein, vielleicht ist es schmerzvoll, vielleicht erleichternd, vielleicht fühlt man gar nichts... wir wissen es nicht - und wenn wir es wissen, dann werden wir wohl keine Gelegenheit mehr haben, es jemandem mitzuteilen.

Was den Tod betrifft - der Tod ist das Ende, danach kommt... nichts? Das Paradies? Eine andere Daseinsebene? Auch das wissen wir nicht...

Ich bin nicht in der Lage, mir das nichts vorzustellen, mir vorzustellen, ich bin nicht mehr da, weil dann bin ich ja nicht mehr da, um zu empfinden und zu erleben, wie es ist, wenn ich nicht mehr da bin...

Jetzt drehe ich mich auf alberne Weise im Kreis...

Ich weiß die Antwort nicht...
Julyadas sterben fühlt sich seeehr schön an.....
wie sich allerdings der tod anfühlt, weiß wohl niemand....
Solfarkder körper hat da eine eigene Schutzfunktion, dass man ab einem gewissen punkt nichts mehr spürt, oder sich in einem rauschzustand befindet (wenn man verblutet z.B.).
wenn man von sehr weit oben runterspringt z. B. schaltet das Bewußtsein irgendwann aus.
Naja, und die Seele stirbt ja nicht.
-nox-atra-ich war mal nah dran... bin ins kalte Wasser gefallen und hab dann nen kurzen Herzstillstand gehabt...
das, was ich gemerkt hab, ist, daß alles irdische auf einmal unwichtig war. es fühlte sich an, als ob der körper mehr so ein Ganzkörperanzug ist , den mann dann irgendwie auszieht und von außen anschauen kann. es war auch nicht mehr kalt, aber auch nicht warm. Mehr so was dazwischen. und vor allen dingen: es war in ordnung so wie es war. es war nicht schön, aber auch nicht schlimm. einfach in ordnung...
mein Herz fing irgendwann wieder an zu schlagen. es tat unheimlich weh. es war ein so hartes hämmern in der brust. entsetzlich laut dröhnte mein herzschlag in meinen ohren. ich habe geschrien. als ich die augen öffnete, blickte ich einem Sani ins Gesicht, der richtig gestrahlt hat vor glück. und ich habe geweint...
tod ist stille!
morbid_fantasyich glaub ich weis wie der tod sich anfühlt es ist nicht angsteinflöhend aber auch nciht sehr warm und freundlich es ist nur ungewohnt dein körper löst sich langsam auf er scheint sich in milliarden kleiner teile zu spalten der atem wird schwer und der geist ist frei und doch beschäftigt man sich gleichzeitig mit allem was man je erlebt hat das leben erscheint schön aber es ist nicht schwer loszulassen......
woher ich das wissen soll?
wissen tu ichs nicht aber ich glaube es da ich dem tod schon so nahe war fast eins fast erlöst.......
NathaniaSephirahallöchen, du "kranker phantast" ;)
mich würde interessieren, welche erfahrungen du mit gevatter tod gemacht hast...
wenn du es nicht breittreten willst, kannst du mir gern ne pn schicken, oder es auch ganz bleiben lassen, kein thema. wäre aber echt interessant.
kidlocoServus!
So muss jetzt dann doch mal hierzu was sagen, also ich hatte gestern ein langes gespräch mit einem guten freund von mir, der ist diabetiker und war im alter von 4 jahren nach einem unterzuckerflash (wenn es jemand schonmal miterlebt hat weiss wie krass das abläuft...ich habs jedenfalls schon und es war kein spass..naja aber um das gehts ja hier jetzt net...) ins koma gefallen und er hat mir gestern seine geschichte und seine erfahrung im krankenhaus erzählt, die er sonst auch noch niemandem erzählt hatte, weil sie ihn als er als er wieder aufgewacht ist, wegen genau der geschichte in psychatrische behandlung eingewiesen haben und glaubt mir er hat absolut keine probleme mit seiner psyche, nur haben die ärzte ihm net gegalubt als er das erzählt hat...auf jeden fall hat er mir erzählt dass er noch was mitgekriegt hat, als er im koma lag, was bedeutet dass man nach dem tod ganz und gar nicht einfach nix mehr spürt...nee nee leute das könnt ihr jemand anderem erzählen...ihr solltet mal ein buch über leute lesen die im koma lagen, bzw.klinisch tot waren und euch deren erlebnisse genauer anschauen!!!
Mehr kann ich net sagen, weil ich ihm versprochen hab niemandem etwas davon zu sagen...und das halte ich auch, weil ich net lüge!!! Auf jeden Fall hat jeder Mensch eine Seele und die stirbt net so einfach weg nach dem "Tod"...:eek:
TarykEs ist aber ein Unterschied, ob man klinisch Tod ist oder ob man wirklich Tod ist. Ich kenne so welche Berichte. Und die meisten sagen, dass sie durch einen 'langen dunklen Tunnel geschwebt sind, wo am Ende ein helles Licht wartete', und in allen Berichten stand überein, dass sie ab einen noch recht anfänglichen Punkt alle Schmerzen nicht mehr gespürt haben!
Ob es stimmt, kann ich nicht behaupten, das werde ich irgendwann selber feststellen!
PatziIch habe nie an ein Leben nach dem Tod geglaubt bis zu dem Tag als ich die Zeit zwischen Leben und Tod selbst erleben musste 8 Wochen lang lag ich in Koma zweimal in dieser Zeit mußte ich entscheiden gehen oder bleiben wie hier schon beschrieben da war das Licht ich stand in einen kalten Raum mir war kalt das Licht strahlte Wärme aus und ganz weit weg hört man Musik ich wollte auf das Licht zugehen ohne mir dabei bewußt zu sein das das den tod für mich bedeutet aber immer dann wenn ich darauf zugehen wollte bekam ich so furchtbare Schmerzen in meiner Brust das ich mich nicht wagte aber auch nur noch einen Schritt auf das Licht zuzugehen.
Später dann habe ich erfahren das diese Schmerzen durch die Wiederbelebungsversuche mit Elektroschock zu erklären sind und ich 2 mal zurückgeholt werden mußte.
Ich bin nicht in dieses Licht gegangen aber ich glaube der Tod fühlt sich so an als wäre man schwerelos frei von Angst und Schmerzen ...

Ich wahr für ein Jahr lang in der Sterbebegleitung aktiv und habe dort gelernt mit dem Tod umzugehen aus Gesprächen herraus mit den Menschen dort weiß ich heute das man es spührt wenn man sterben muß und das schon Tage wenn nicht sogar Wochen davor ich fragte eine ältere Frau einmal am Sterbebett ob sie Angst hat sie lächelte und sagte ich bin alt habe ein langes und schönes Leben gehabt jetzt sind die anderen dran die jungen Menschen um weiter zu machen es ist so wie es ist je älter man wird um so mehr setzt man sich mit dem Thema Tod auseinander.

Bei jungen Menschen ist das wohl er nicht der Fall daher glaube ich ist die Angst vor dem Tod um ein vielfaches größer aber ich glaube schon das es auch viel darauf ankommt ob man auf ein schönes oder weniger schönes Leben zurückschauen kann und mit sich selbst im reinen ist um den Tod mit Würde annehmen zu können.
DyingAngelich denke mir, dass der tot das Gefühl von unendlicher Freiheit ist. Dein Körper wird ganz leicht/leer. Und durch ein angenehm schönes Kribbeln spürst du noch ganz kurz wie deine Seele deinen geschundenen/leblosen Körper verlässt.
PainOfDarknessDer Tod muß warm sein, und das was danach kommt schön- zu schön, als das man es wissen dürfte, denn sonst würde jeder sich das Leben nehmen
demenzalso, ich bin krankenschwester und habe schon viele menschen sterben sehen..
ich selbst kann mir nicht vorstellen wie es ist, aber die meisten wirkten erlöst und haben gelächelt..
brokenwings666Hm, ich denke, dass das sterben sich für jeden Menschen anders anfühlen wird... kommt ja auch drauf an, ob man sich den Tod gewünscht hat, oder nicht... für mich würde der Tod Erlösung und Glück bedeuten, es würde sich angenehm anfühlen, egal wie sehr mein Körper schmerzt. Ich hab auch schon oft geträumt, dass ich sterbe und immer war es ein wunderbares Gefühl, egal in welcher Weise ich gestorben bin... aber na ja, ich denke dass mein Tod schön sein wird... ja ^^
isidorAlso ich fands gar nicht so schlimm zu sterben. Erst wurde es etwas kalt und taub. Und einen Moment war ich im Körper gefangen. Dann war alles frei und die Kälte war auch weg. Es wurde hell. Vom Todeszustand selbst weiß ich nichts mehr, aber das Sterben ist halb so wild. Könnte nur wegen Schmerzen etwas unangenehm werden. Aber die sind ja auch schnell vorbei. Meistens jedenfalls...
Lady LaeJa ich glaube das der tod etwas sehr schönes und angenehmes sein kann! Wenn man selbst entscheidet wann man sterben möchte ist es bestimmt schön..... da ich nicht weiß wie es ist zu sterben kann ich über das gefühl nicht viel sagen...aber ich könnte mir vorstellen das es sich leer anfühlt und kalt und es ist ruhig.... eine sehr schöne Vorstellung.... andererseits könnte es aber auch einsam, hart und hell sein.....helles leuchtendes Licht...was mir persönlich nicht so gefällt!
Naja ist der Tod anders als das Leben in einer konsumgesellschaft die nur den materiellen wert eiens Menschen respektiert?
sweetloveich denke sterben ist leben...wenn wir dann kurz vor dem tod stehen ist das denke ich für jeden anders...tod ist aus meiner sicht erlösung..der weg bis dorthin kann jedoch ziemlich scchmerzhaft sein.....
ValIsidor könntest du das bitte etwas genauer erläutern.. Dein sogenanntes Erlebnis mit dem Tod ?

Val
RealmenteMortoIst es nicht so, dass jeder sich irgendwie ausmalt wie das Sterben ansich sein könnte, damit er keine Angst mehr davor haben muss?

Mein bester Freund (16 Jahre) ist vor kurzem an Krebs gestorben und hatte bis zum Schluss Angst davor. Wortwörtlich: "Vor dem Tot-sein selbst hab ich keine Angst - nur vorm Sterben..." Tatsächlich sah er "danach" aber sehr gelöst und friedlich aus.

Ich kann mir den Akt des Sterbens nicht vorstellen - genauso wie ich mir die Geburt nicht vorstellen kann (obwohl ich ja dabei war). Ich kann höchstens hoffen, dass mein Körper mir den Wechsel in irgend einer Art schön macht.

Ich hab in diesem Zusammenhang auch mal ein Buch aus dem tibetischen Buddhismus gelesen (für Interessiert: das tibetische Totenbuch), welches das Sterben ansich als eine Zusammenführung zweier Energiepunkte im Körper beschreibt. Ein Energiepunkt wandert vom Scheitel - ein Energiepunkt von der Schrittgegend in Richtung Körpermitte. Diese Phase wird dort auch als das "Tunnelphänomen" bezeichnet, wo der Sterbende sich in einer Art Tunnel wiederfindet - mit einer Art sehr hellen Lichtes am Ende (?!). Wenn die zwei Punkte dann vereint sind, beginnt erst der eigentliche Akt des Sterbens -> die Energie tritt aus dem Körper aus...

In dem Buch steht auch, dass der vermeindliche Tote sehrwohl noch einiges von der Außenwelt mitbekommt. Wer schonmal was von Seelenreisen gehört hat oder es selbst gemacht hat, weiß dass das funktioniert.

Das faszinierende an dem Buch ist, dass es über 1500 Jahre alt ist und vieles genau gleich schildert wie es einige hier beschrieben haben...

Um aber zum eigentlichen Thema zurückzukommen - wie fühlt sich sterben an - ich weiß es nicht, aber ich freue mich darauf, es herauszufinden ;)

lg und shalom

RM
Dunkler HerrscherIch kann mir nicht wirklich vorstellen wie sich das Sterben anfühlt....ich weiß nur dass wenn man sich die Hauptschlagadern aufschneidet das man sich dann frei fühlt.
Dann man keine Schmerzen fühlt sondern...fast schon glücklich ist.
Ich hab das noch nicht selber erlebt...aber ich weiß es von anderen.
Tod kann schön sein...doch das Leben ist schöner!

DH
In-FlamerDas werden wir ja wohl noch früh genug erfahren...
BlackFairy3107Naja, ihr könnt mich jetzt alle für Krank halten, aber ich stell mir den Tod vor wie ein Warmes Glücks Gefühl das einen Durchströmt, erleichtert , befreit und Froh macht. Ähnlich wie ein Orgasmus
Seretiwahm der tod...
also ich denke der tod ist für mich eine art der befreiung, ich glaube der tod naja wie fühlt er sich denn an ....ich glaube (hoffe) das man nach dem tod nichts mehr spürt... das alles einfach leer ist... ich glaube es ist ein befreiendes gefühl.... naja ka....
SchattenwesenIch denke, dass der Tod nicht schmerzhaft ist.
Man wird wohl gar nichts mehr fühlen, nehme ich an... jedenfalls nicht auf unserer Bewusstseinsstufe. Was dann kommt, weiß ja niemand...
Winternacht[b]posting editiert.


moderation d&l[/b]
Teirebist schonmal gestorben um vieleicht die (un-)nötige Erfahrung gesamelt zu haben?

Aber wie dem auch sei....vieleicht ähnelt der Tod oder mehr der Übergang ja dem Koma....dann wäre es doch sehr warscheinlich das Gefühl zu verstehen...


Aber wer könnte dann wissen das der Tod dem Koma gleich kommt?

Diese Fragen die mit dem Tod zu tuen haben können doch schwer umstritten sein und bleiben...

Gruß

Teire
Rücksitzpunk@all, speziell winternacht: todesverherrlichende postings dulde ich nicht, weder hier noch irgendwo anders!

beim nächsten posting dieser art schliesse ich nicht nur, sondern lösche das gesamte thema!
Teire@Rücksitzpunk

Ja ok...man sollte es nicht übertreiben


Aber ich denke eine ernstgemeinte Antwort zu diesem Thread würde doch ziemlich todesverherrlichend wirken oder aussehen...

oder?
isidorMeinst du wirklich? Es geht hier doch um echte Erfahrungen, Erinnerungen, reelle Vorstellungen oder Ängste.
Wenn man da sachlich bleibt und nicht in wilde Phantasien abschweift, spricht doch so nichts dagegen?
Wenn man jezt, z.B. behaupten würde, der Tod ist einfach geiler als das Leben, ginge mir das wohl auch zu weit.
So, wie das Thema formuliert ist, schließen sich Selbstmordphantasien hier auch prinzipiell aus. Also wollen wir doch nicht kleinlich werden, oder?
Ich würde sagen, bleibt mit den Beinen auf dem Boden, dann gibt es keinen Grund, ganze Themenbereiche zu sperren...
Der RosenBlutDas Sterben an sich kann mit Sicherheit sehr unterschiedlich sein (Unfälle, Krankheit, Alter, Schmerz) und bestimmt auch schwer; wenn man "nicht alles geregelt" hat, dauert die Agonie meistens länger. (Habe schon viele Sterbende gesehen). Den Tod selbst werden wir nicht fühlen können, mit was denn auch? Aber aus dem Tod betrachtet ist das Leben wohl nur wie ein Lidschlag...
Rücksitzpunk[QUOTE][i]Original geschrieben von isidor [/i]
[B]Wenn man jezt, z.B. behaupten würde, der Tod ist einfach geiler als das Leben, ginge mir das wohl auch zu weit.[/B][/QUOTE]
genau das meine ich.
WinternachtAlso wenn sich das so todverherrlichend angehört hat was ich geschrieben hab tut mirs leid, da seid ihr wohl nicht die richtigen dafür, das seh ich ein.
Um die Fragen zu beantworten: Ich hab zwar noch keine Sterbenserfahrung gemacht, hab aber mal ein Lichtwesen (Seele)mit eigenen Augen gesehen (und ich spinne auch nicht).
Nach so einer Erfahrung macht man sich viele Gedanken über das Leben und den Tod.
gin'iro[QUOTE][i]Original geschrieben von Teire [/i]
[B]Aber ich denke eine ernstgemeinte Antwort zu diesem Thread würde doch ziemlich todesverherrlichend wirken oder aussehen... [/B][/QUOTE]

Definintiv nicht - ich selbst war schon klinisch tot und ich habe schon einige Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet - bis ans Grab. Und ich hatte es schonmal geschrieben: Der [b]Tod[/b] wird definitiv vom [b]Sterben[/b] begleitet (eingeleitet) und letzteres wird den wenigsten gefallen! Somit kann und will ich am Tod nichts Romatisches sehen. Es ist und bleibt eine unvermeidbare Tatsache, dass alle physischen Wesen auf diesem Planeten sterben werden, doch das ist nun mal generell mit dem Sterben selbst verbunden. Untrennbar!

[QUOTE][i]Original geschrieben von Winternacht [/i]
[B]Nach so einer Erfahrung macht man sich viele Gedanken über das Leben und den Tod. [/B][/QUOTE]

Nach einigen Erfahrungen macht man sich Gedanken über das Leben und den Tod und ich wünsche mir, wie auch allen anderen, dass sie nicht vor dem Tod leiden mögen. Leider ist es jedoch unvermeidbar und wer schon Menschen an ihren "natürlichen" Todesursachen (meine Güte, was für eine Ironie - "natürlich"!) sterben sah, der weiss, dass das Sterben definitiv das Schlimmste ist, was einem Menschem im Laufe seiner Existenz passieren wird...
CaduceusNach der modernen Sterbeforschung sind die Wissenschaftler angeblich zu dem Schluss gekommen, dass der Tod wohl das schönste Erlebnis hier auf Erden sein soll...

Dabei stützen sie sich auf die Thesis der Wiedergeburt.
Zitat: "Der Tod ist ein Moment bedingungsloser Liebe"
winter solstice[QUOTE][i]Original geschrieben von Der RosenBlut [/i]
[B]Den Tod selbst werden wir nicht fühlen können, mit was denn auch?[/B][/QUOTE]

Unser ganzer Körper wird mittels Nervenimpulsen (minimaler elektrischer Spannung) gesteuert und kontrolliert. Alle unsere Empfindungen, vom Seh- bis zum Tastsinn, werden per Nervenimpuls übermittelt.
Soll all diese Spannung bei Todeseintritt verpuffen? Nope! Sie kommt langsam zum erliegen, genauso, wie auch das Gehirn nicht von einem Moment auf den anderen stirbt. Mit dem Erliegen des Herzschlags sind noch lange nicht alle Energien gewichen, insofern ist es durchaus möglich, die Momente nach dem Piepen auf dem EKG wahrzunehmen...

Ich stelle es mir genauso vor, wie oft beschrieben: Völlige innere Ruhe, ein langsames hinübergleiten, wie auf Watte. Alle Geräusche kommen langsam zum erliegen und werden immer leiser, vielleicht auch ein Gefühl von Schwerelosigkeit...

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