| isidor | Hallo! Mich würde mal interessieren, wie ihr euer Dasein definert. Seht ihr euch als Geschöpfe Gottes (eines Gottes), seht ihr euch selbst als Teil Gottes, seit ihr selber Götter oder ein Teil von euch? Oder seid ihr ein Zufallsprodukt, das sich im Laufe der Evolution verselbstständigt hat? Seht ihr für euch/uns, wenn es so ist, eine Existenzberechtigung, oder ist es eine Frage der Zeit, bis wir alle verschwinden, weil wir keine Berechtigung haben? Sind die Menschen vielleicht auch unterschiedlich geschaffen worden, die einen durch Zufallsprozesse, die anderen nach dem Vorbild aber von einem Wesen. Sind wir hier, weil ein anderes Wesen, aber kein Gott uns erschaffen hat? Oder seht ihr es noch wieder anders? Bin da echt gespannt... Für mich ist dieses Thema elementar wichtig und ich habe festgestelt, daß sich da die Geister trennen. |
| unquiet grave | Mensch, mit allen Schwächen und Stärken. Und die Menschen sehe ich als einen Tropfen Öl im Wasser. |
| Tyler Durden | Ich selbst betrachte mich nicht als ein Teil Gottes, ich glaube zwar an etwas, dass über uns steht und dabei keinen Eifluß auf das Weltgeschehen ausübt....dennoch sehe ich die Menschheit als ein unabhängiges Glied in der Naturkette. |
| Curzon | An sich sind wir "domestizierte" Primaten (Zitat R.A.Wilson), und so gut wie alles was wir tun, läßt sich auf Primaten-Triebe zurückführen. Andererseits sind wir Menschen nicht dazu verdammt, diesen Trieben blind zu folgen, denn wir können uns bewußt dagegen entscheiden, und das macht imho den Freien Willen aus. Du sprichst da einen Punkt an, wo mir selber gerade erst was klar wird. Meiner Überzeung findet man in jedem Lebewesen etwas göttliches, also muß somit auch hinter dem Menschen etwas göttliches stehen. Wie auch immer man es sehen will, ich halte es für gefährlich, das Leben und das Universum rein materialistisch zu sehen. Ich halte den Menschen an sich zwar mehr für ein Zufallsprodukt, aber die Tatsache, daß es mit dem Menschen ein Lebewesen mit Bewußtsein gibt halte ich nicht für Zufall. Vielleicht ist es unser Ziel, daß sich das Universum selbst erkennt? Aber das braucht es nicht mal als Existenzberechtigung. Allein die Tatsache, daß wir existieren reicht aus, wie sie auch für jedes Tier und jede Pflanze ausreicht. Es gibt zwar Leute, die aufgrund ihrer pessimistischen Sicht des Menschen dazu neigen, ihm jegliche Existenzberchtignug abzusprechen, aber dem kann ich nicht zustimmen. Das Leben rechtfertigt seine Existenz durch sich selbst. Wobei man leider sagen muß, daß viele Menschen sich dem Leben gegenüber sehr unwürdig verhalten, ihrem eigenen und dem anderer. |
| Tyler Durden | dem stimme ich auch zu. |
| angel of sorrow | [QUOTE][i]Original geschrieben von Curzon [/i] [B]Ich halte den Menschen an sich zwar mehr für ein Zufallsprodukt, aber die Tatsache, daß es mit dem Menschen ein Lebewesen mit Bewußtsein gibt halte ich nicht für Zufall. [/B][/QUOTE] Widerspricht sich das nicht ein wenig? Wie kann ein Zufallsprodukt eine Geplante Eigenschaft >Bewusstsein< haben? Wenn du meinst, dass unsere Form, also der Körper, die menschliche Gestalt Zufall ist, dann hast du mit deiner Aussage recht. Entschuldige, wenn ich dich hier falsch verstehe. [QUOTE]Vielleicht ist es unser Ziel, daß sich das Universum selbst erkennt?[/QUOTE] Aber wer ist das Universum dann? Warum sollten wir, verhälnissmäßig kleine Wesen dem Universum zeigen können, was es ist? Und wie sollten wir das können? Für wen oder was brauchen wir eine Existenzberechtigung? Demnach müsste es etwas noch Höheres geben.... etwas Überüberüberallmächtiges :o) Aaaaahhh ist das Leben kompliziert :eek: |
| IceflowerDragon | Was wir sind? Geschaffen um zu leben geboren um zu sterben Gedanken um zu denken Gefühle zu erfahren gelebt, gestorben -ewig. Ich denke das wir aus Körper und Seele bestehen und der Geist(bewustsein) die verbindung dazwischen herstellt. Die Seele ist anfangs völlig ohne form doch durch die erfahrungen in einem oder mehreren Leben bekommt sie Spuren und wird wunderschön -Engelsgleich Aus liebe und Hass aus Tod und Leben aus Schmerzen und Freuden und aus verheilenden Wunden schöpfen wir die Kraft die uns mächtig macht. -ich hoffe ihr versteht was ich meine Ice Flower Dragon |
| Thunderstruck | [QUOTE][i]Original geschrieben von IceflowerDragon [/i] [B]Was wir sind? Geschaffen um zu leben geboren um zu sterben Gedanken um zu denken Gefühle zu erfahren gelebt, gestorben -ewig. Wow! Besser hätte es keiner sagen können. |
| Curzon | @Angel of Sorrow: Ich meinte damit, daß, wenn nicht wir als Primaten ein Bewußtsein entwickelt hätten, dann hätten es vermutlich eine andere Tiergruppe entwickelt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß das Leben ein Zufall ist, der einfach nur so da ist. Es muß einen Sinn geben, warum es überhaupt leben gibt, warum es etwas gibt, das der Entropie entgegenstellt, etwas, das die Fähigkeit hat, das Universum zu begreifen. Früher gab es nur einzelne Zellen, wir sind bereits Lebewesen der "2. Generation", wir sind ein Zusammenschluß verschiedener hochspezialisierter Zellen. Wer sagt, daß dieses Modell sich nicht weiter fortsetzt, und am Ende in einer Art kollektiven Bewußtsein endet, so daß er Planet selber ein Bewußtsein ist (-> Gaia-Theorie), und vielleicht kann dieses Bewußtsein, dieser lebende Planet wiederrum Kontakt mit anderen Bewußtseinen im Universum aufnehmen, und so werden diese Planeten zu den Neuronen des Universums...(ach, ich liebe Science Fiction :D) Naja, wie auch immer, wir können es nicht wissen, aber wir sollten an so etwas glauben, denn purer Materialismus ist imho gefährlich. |
| Vampirgirl85 | Obwohl ich christlich erzogen wurde, glaube ich nicht, dass wir von Gott erschaffen wurden, das ist in meinen Augen einfach zu weit hergeholt. Ich denke, dass wir ein Glied in der Natur bilden, eines das jedoch aus dem Ruder gelaufen ist, denn die Natur zerstört sich ja nicht selbst, aber wir tuen das unaufhörlich. Ein Geschöpf, dessen Denkfähigkeit die Natur vielleicht unterschätzt hat, wer weiß. Auf jeden Fall glaube ich nicht das wir von Gott erschaffen wurden oder von irgendwelchen Aliens kamen. |
| Evilwarrior | Der Mensch ist das größte Mißgeschick der Evolution. |
| Vampirgirl85 | Besser hätte ich es nicht sagen können. |
| Rücksitzpunk | dem stimme ich auch zu... irgendwas wie "ein göttlicher funke" ist jedenfalls nicht in uns drin... |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Evilwarrior [/i] [B]Der Mensch ist das größte Mißgeschick der Evolution. [/B][/QUOTE] Wenn ich ehrlich bin, verstehe ich diese Aussage nicht wirklich. Warum sollte der Mensch das größte Mißgechick der Evolution sein, bzw. kann die Evolution [I]überhaupt[/I] Mißgeschicke hervorbringen? Der Mensch, so wie er ist, ist das [I]Ergebnis[/I] der Evolution. Er ist zunächst nicht besser oder schlechter als andere Ergebnisse der Evolution auch. Die Evolution funktioniert ja nach dem Schema „trial and error“, d.h. es bilden sich Lebewesen heraus und erst die Zeit zeigt, ob sie langfristig überleben können oder nicht. Genauso verhält es sich beim Menschen. Ein weiteres Prinzip der Evolution ist, daß derjenige überlebt, der sich am Besten den gegebenen Umständen anpassen kann. Und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Und darin scheint der Mensch ganz gut zu sein. Immehin hat er es als „körperliches Mängelwesen“ schon recht weit gebracht. Ob es der Mensch tatsächlich schafft langfristig zu überleben oder nicht, ist noch nicht entschieden (wobei es momentan tatsächlich nicht sonderlich gut aussieht). Wenn er es nicht schafft, wird die Evolution wieder neue Lebewesen schaffen, die vielleicht besser dazu in der Lage sind. Letztlich kann man den Menschen als das Ergebnis eines ersten Versuches der Natur verstehen, ein Lebewesen mit Geist, Bewußtsein und der Möglichkeit der Selbstreflexion zu erzeugen. Ob der Mensch also nur ein Fehlversuch war, läßt sich jetzt noch nicht sagen. Daß der Mensch kein geglückter Versuch ist, will ich (zumindest aus heutiger Sicht) überhaupt nicht bestreiten. Aber ein Mißgeschick kann er nicht sein. ~decay~ |
| Selian | Ich sehe das ähnlich wie @Decay. Der Mensch ist wie jedes andere Lebewesen aus der Natur entstanden und hat sich durch Evolution im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Nun hat die Evolution den verschiedenen Lebewesen über einen langen Zeitraum die Fähigkeiten gegeben, die sie in ihrer jeweiligen Umgebung zum Überleben brauchen. In diesem Zuge hat sie dem Menschen die Fähigkeit zu denken und ein Bewußtsein zu entwickeln gegeben. Ohne diese Fähigkeiten hätte der Mensch wohl kaum überlebt. Das er damit ein Mißgeschick der Evolution ist, ist quatsch. Wie jedes Lebewesen die ihm gegebenen Fähigkeiten einsetzt, darauf hat die Evolution keinen Einfluß. |
| BlutendeSeele | Hja, ich würd halt mal sagen, wir sind aus der NAtur entstanden. Den ganzen Quatsch "Gott hat die Welt erschaffen" glaub ich sowieso nicht, ob das was mit Gott zutun hat, dass wir "erschaffen" wurden, kann ich auch nicht so genau sagen, ich bin halt immernoch der Meinung ,das wir uns im Laufe der Zeit so entwickelt haben .... Ich find keine Worte dafür..... *hmsl* |
| IceflowerDragon | @Thunderstruck: Danke, *sichverbeugt* vorallem da es wirklich von mir war soweit ich weiß... @others: Na, wenn ihrs von der evulutionstheorie her betrachten wollt sind wir ein Meisterstück: es gibt kein lebewesen das sich so rapiede ausbreiten kann, dabei so tödlich allen feinden überlegen ist und selbst in kärgsten und Lebensfeindlichsten umgebungen Standhält. Wir Mutieren unsere körper und vertausendfachen unsere Kräfte durch das absorbieren der uns umgebenden Recaucen... Wir sind vom verhaltensmuster sicher wie Vieren, die Krankheit des planeten. Aber auch vieren sind wir überlegen, da wir uns in notzeiten von uns selbst ernähren, oder uns gegenseitig Rücksichtslos zu tode schinden um das vortbestehen des stärkeren und damit der Rasse zu sichern... Und doch sind wir ganz anders. Einzelne Menschen sind hilfsbereit, freundlich und fähig zu Lieben. Der Göttliche funke besteht meiner ansicht nach in einer art gewissen, oder der fähigkeit verantwortung für sein handeln zu tragen und: [SIZE=3]In der Existenz von Humor.[/SIZE] so long Iceflower |
| Seneca | Zum derzeitigen Zeitpunkt muss man uns erschreckenderweise als das Erfolgsmodell der Evolution bezeichnen, demnächst entwickeln wir uns nämlich selbstnach unseren eigenen Bilde weiter. Keine andere Lebenform kann sich dem was und geschaffen hat, nämlich die Natur, so gut entziehen wie wir...! |
| Mephistangelo | Wenn uns nicht innerhalb der nächsten 20 Jahre eine Naturkathastrophe hinwegrafft, dann werden wir nicht erschreckender- sonden glücklicherweise das Erfolgsmodell der Natur sein. Denn wenn in 5 Milliarden Jahren die Sonne die Lebensmöglichkeit auf unserem Planeten ausgebrannt hat, kann es nur ein Wesen mit unseren Fähigkeiten gewesen sein, daß das Leben über die Erde hinaus gerettet hat. Denn das Ziel des Lebens, was Du sicherlich mit der Natur gemeint hast, ist es zu überleben! |
| Curzon | Eine kleine Berichtigung zum vorigen Beitrag: Die Erde wird bereits in 1 Milliarde Jahre nicht mehr bewohnbar sein, da die Sonne im Laufe ihrer Existenz immer heißer wird. Vermutlich wird dann der Mars nochmal eine zweite Erde werden. |
| Vampirgirl85 | Ja, hoffen wir es nicht dass der Mars bis dahin bewohnbar sein könnte. Die Menschen kommen, zerstören eine ganze Welt und reisen zur nächsten, um ihr das gleiche anzutun. Ne danke. |
| IceflowerDragon | Das wird alles nichts spätestens in 100-150 jahren, wenn das erdmagnetfeld völlig zusammenbricht und anfängt sich neu aufzubauen wird die starke Strahlung der Sonne, welche jetzt die Polarlichter verursacht, sich über den Planeten ausbreiten und die Menschen vor eine verdammt harte Püfung stellen... |
| SLD | Ich halte den Menschen für ein Ergebnis aus der Natur ohne Sinn bzw. mit den Sinn zu überleben und das könnte der #Mensch wenn er nicht in nächster Zeit von etwas vernichtet wird vieleicht auch langfristig schaffen kommt halt auf die technische Entwicklung an. An Gott gllaub ich nicht und würde ich an ihn glauben würde ich jedenfals trotzdem nicht zu ihm beten aber ich glaube nicht das wir von einem höheren Wesen erschaffen wurden |
| isidor | Also, daß der Mensch nicht als solcher direkt von einem höheren Wesen geschaffen wurde, ist ja offensichtlich und läßt sich durch logische und deduktive Beweisführung eindeutig belegen. Aber wer bitteschön hat denn den Grundstein gelegt, daß sich die Aminosäuren in der Ursuppe bilden können und sich später durch willkürliche Kombination zu reproduktionsfähigen Einheiten zusammen finden? Irgendjemand muß doch dieses Naturgesetz etabliert haben... |
| Selian | [QUOTE][i]Original geschrieben von isidor [/i] [B]Aber wer bitteschön hat denn den Grundstein gelegt, daß sich die Aminosäuren in der Ursuppe bilden können und sich später durch willkürliche Kombination zu reproduktionsfähigen Einheiten zusammen finden? Irgendjemand muß doch dieses Naturgesetz etabliert haben... [/B][/QUOTE] Das muß man wohl der Natur in die Schuhe schieben. |
| IceflowerDragon | ja mann, eines tages sagte die Natur: "heute werde ich mal ein par aminosäuren zu einzelligen lebensformen verbinden -mal schaun was daraus wird" :p |
| decay73 | Die Verbindung von chemischen Elementen zu Aminosäuren ist eine schlichte chemische Reaktion. Da aber chemische Reaktionen Teil (bzw. Grundlage) der Natur sind, hat Selian schon recht. ~decay~ |
| IceflowerDragon | klar aber die unterscheidung von einfacher chemischer reaktion und sich selbst reproduzierenden "Lebensformen" ist doch relativ eindeutig oder nicht? Ich meine irgentwann ist leben endstanden, ganz zufällig oder nicht -das erste lebewesen hat sich nicht selbst geschaffen |
| Selian | [QUOTE][i]Original geschrieben von IceflowerDragon [/i] [B]klar aber die unterscheidung von einfacher chemischer reaktion und sich selbst reproduzierenden "Lebensformen" ist doch relativ eindeutig oder nicht? Ich meine irgentwann ist leben endstanden, ganz zufällig oder nicht -das erste lebewesen hat sich nicht selbst geschaffen [/B][/QUOTE] Beides geschieht innerhalb der Natur und hängt auch unmittelbar zusammen, oder entwickelt sich Leben etwa ohne chemische Reaktion? Nur würde ich der Natur kein Bewußtsein unterstellen... |
| isidor | Gut, meinetwegen hats die Natur so eingerichtet. Ist die Natur denn dann ein denkendes Wesen oder ist sie zu vergöttern, oder meinst du Natur als Synonym für den alten Meister Zufall? Ich denke, die Verkettung, die zu unserem heutigen Bild der Erde geführt hat, ist schwer durch Zufall zu begründen. Denn alle "Zufälle", die dazu geführt haben, daß sich das Leben so entwickelt, wirken genau der Entropie entgegengesetzt. Besser noch: Die weitgehende Abwesenheit von Entropie hat das Leben überhaupt erst ermöglicht. Das Entgegenwirken gegen die Entropie ist aber ein energieintensiver Prozess. Also müßten alle entropiefördernden "Zufälle" wesentlich wahrscheinlicher sein... Und es läßt sich ja nicht leugnen, daß Entropie eines der tragenden Elemente des Universums ist. schwierig,schwierig.... |
| SeraphimShock | Menschen sind eine "Ansammlung" von Molekülen und was weiss ich noch :p Wir sind eigenständige Wesen mit eigenem Willen (zumindest sind das manche von uns *g*) ... aber vielleicht sind wir auch nur Puppen in einem Theater von irgendeinem Geschöpf, welches unser Tun und Lassen beherrscht, uns kontrolliert und steuert und mit uns spielt? Ich weiss nicht wie ich meine Existenz definieren soll... bin vielleicht zu jung oda zu faul dazu *grins* Aufjedenfall bin ich ein menschliches (?) Wesen mit Stärken und Schwächen.... |
| Caduceus | Nun muss ich doch auch mal einen Ansatz zur Debatte stellen *g* Was haltet ihr von der Idee, dass die Seele unsterblich ist, wir in x Paralleldimensionen gleichzeitig leben, dabei aber nur das Tagesbewusstsein besitzen, weil wir den Rest verlernt haben. Das individuelle Ich auf dieser Welt ist nur eine materialisierte Form von vielen Erescheinungsmöglichkeiten. Wir, als Individuum, aber auch jedes Tier und jede Pflanze sind nicht nur ein Teil der Schöpfung, wir SIND es, die alles schufen. Jetzt kommt ihr wieder mit dem Vorwurf, dass der Ansatz vor Egoismus nur so trieft, tut er auch, nur.... sind wir nicht in allem was wir tun immer ein Egoist? Wie gesagt, nur ein attheistischer Ansatz, mehr nicht.... |
| BudoKurt | Hmm... über das ganze "Sein" und warum wir jetzt ausgerechnet hier sind und warum wir so sind wie wir sind hab ich mir auch schon oft den Kopf zerbrochen. Ich für mich glaube wir sind ein Zufallsprodukt und das die Evolution, könnte man die Erdegeschichte und alles drum und dran nochmal auf Null zurücksetzen völlig anders verlaufen würde. Jetzt genau erklären warum kann ich natürlich nicht :D Es ist halt so ein Gefühl. Auf jedenfall sind wir keine Geschöpfe Gottes (soweit kommts noch). Das weigere ich mich jetzt als Atheist einfach mal zu glauben. Die Theorie mit den Paralelluniversen ist aber auch irgendwie interessant und könnte ich mir durchaus auch vorstellen. Die Sache mit der Seele zwar weniger, da ich glaube das das "Ich-Bewustsein", was ja viele denke ich ua. auch als Seele verstehen, irgendwie ne natürliche Sache ist. Auf jedenfall was stinknormales, das mit dem Tot wahrscheinlich genau so stirbt wie der Mensch an sich... (Obwohl ich mir Vorstellen kann das jedes Ich Bewustsein wiedergeboren werden kann... Nun ja, genaueres erfahren wir eh erst wenns quasi zu spät ist :D ) |
| Aleanthus | na das ist doch mal wieder'n thema für meines vater's sohn... Ich denke, der mensch an sich ist so etwas wie ein gott... und so wenige wissen das zu schätzen. als einziges uns bekanntes lebewesen haben wir die möglichkeiten, so große veränderungen zu bewirken. allerdings legt jedwer seine verantwortung in einen gott, die natur oder sonstwas, anstatt sich selbst für all sein tun verantwortlich zu machen. wenn dir etwas tolles gelungen ist, dann bist DU es, der es geschafft hat, nicht gott. wenn du scheiße gebaut hast, dann bist DU es, der die suppe wieder auslöffeln muss, und nicht itgendein gott, der dich für irgendwas prüfen will. ich frage mich, wie die menschen, die an etwas anderes, als an sich selbst glauben es scahffen, nciht vor selbstmitleid zu vergehen... --- Wie wäre es mit der idee, dass das ganze leben hier nur eine art computerspiel ist, und wenn wir sterben steht dann da "game over" und wir ziehen uns einen stöpsel aus dem kopf und wachen in einer welt auf, in der alle fragen gelöst sind und man sich in solche "beschränkten realitäten" zurückzieht, um überhaupt noch spaß zu haben? wäre es nicht furchtbar schlimm, wenn alle fragen beantwortet wären??? |
| Caduceus | @Aleanthus: Genau das meinte ich, wieso suchen wir nicht einfach die Erklärung in uns, anstelle irgend einem Gott gefällig zu sein. Der Wille ist das schöpfende Instrument. Dieser Wille ist aber jedem Wesen einig, ob Tier oder Mensch, man muss nur einfach mal einfach denken und nicht so kompliziert *g* Alle Fragen schon beantwortet, och nöö, das nimmt doch die Würze aus der Suppe ;) |
| Sera | Diese Frage stelle ich mir schon mein ganzes Leben lang."Was" bin ich überhaupt,ich kann mir das nicht beantworten.Egal wie viel ich darüber nachdenke..Vielleicht bin ich eine wiedergeburt von jemanden vielleicht bin ich auch nur ein Mensch der naiv ist weil er sich die Frage nicht beantworten kann.Wenn ich "Normale" Leute sehe,stelle ich mir die Frage immer.Sie leben das leben tag ein tag aus ohne darüber nachzudenken was sie tun.Aber das ist nur eine vermutung was jemand wirklich denk kann er nur selber wissen.Schon in der Schule wurde mir klar das ich nicht normal sein kann.Ich dachte über Dinge nach,die hier stehen-für ein junges Kind.Ich vermute das ich deshalb immer wieder ausgeschlossen wurde.Wenn es eine Frage gibt die ich so begehre eine antwort zu finden dann ist es diese "was" und "wer" ich überhaupt bin.. |
| angel of sorrow | Ich denke es ist weniger die Frage WAS und WER wir sind, als dass WOHER wir kommen und WARUM wir sind. Ihr habt mich in letzter Zeit wirklich sehr zum Nachdenken gebracht.... Nehmen wir mal an, es gäbe Gott und dieser hätte alles Leben erschaffen. Doch WER hätte Gott erschaffen? Woher kommt dieser dann?? Von einem Gottes-Gott? Und woher dann dieser? Wurde Gott durch einen Urknall (von dem wir nix wissen) erschaffen? Doch warum wurde der dann ausgelöst? Jeder fragts sich immer nur, woher er selber kommt, doch niemand fragt, woher Gott kommt. An dieser Stelle sei vielleicht zu erwähnen, dass ich eher Atheistisch angelehnt bin. ----- Wenn wir nach dem Tod zum Ursprung zurückkehren, wie Isidor meinte, stellt sich die Frage, was dieser ist. Eine meiner Überlegungen war, dass es ja 'Mutter' Erde heißt. Und nicht umsonst Mutter. Wir kommen von ihr und gehen zu ihr, also hat sie uns erschaffen. Unser Bewusstsein könnte von der Endergie die jedes Lebewesen ausstrahlt kommen, die sich zu einem Großen, Ganzen zusammenschliesst, was dann wiederum alles verursacht, wie Gefühle, Bewusstsein, ect. Ein Freund sagte mal zu mir, dass der Mensch nur sehr wenige % seines Gehirns nutzen würde. Würde er mehr nutzen, wäre alles nur noch Energie, also keine Körper und Formen mehr, nur noch Energie. Demnach sind wir gesammelte Energie, was man mit der Energie der einzelnen Atome ect. herleiten könnte. Wenn nun der Ursprung, das Vollkommene, Unendliche nur Energie ist, sind wir es selber. Alle zusammen, gespalten in kleine Teile dieser Megaenergie. Man könnte daraus schließen, dass in ein paar Jahrhunderten - sofern der Mensch die Erde nicht zerstört hat - wir in der Lage sind, wesentlich mehr % unseres Gehirns zu nutzen und in eine andere Form des Daseins - Energie - überzugehen > wir werden den Ursprung von selber wieder bilden. Demnach wäre das dann das Ende der Erde, da wir ja wieder zu unserem Ursprung zurückgefunden hätten und somit wäre "Ende". Wir wären schon noch da, nur nicht als Menschen, sondern eben als einziges, großes Energiebündel. Angel |
| isidor | Wo Angel das grade mit der Weiterbildung unserer Gehirne angesprochen hat: Vergleicht man die Teile unseres Gehirns mit denen der verschiedenen "älteren" Lebensformen auf der Erde, so finden sich bei uns in stetiger Weiterentwicklung bereits vier wesentliche Teile: Das erste oder reptilische Gehirn, daß uns mit einem Sinn fürs Überleben und einem Territorialverhalten ausgestattet hat, das zweite oder paläomammale (limbische), das uns die Emotionen beschert, das dritte oder neomammale, das und die Fähigkeit zu denken und logisch zu planen gibt, aber auch die Kreativität. Das sind die zwei Gehirnhälften. Das vierte Stück ist wohl in direkter Vorbereitung, sich organisch auszubilden, und bei einigen spirituellen Menschen wurde schon ein ungewöhnliches Gehirnwachstum nach oben beobachtet. Das Ende scheint jedenfalls noch lange nicht erreicht zu sein... |
| Asmodyrian | @Angel Klar nutzt der Mensch nur wenige % in einem augenblick, ganz einfach weil verschiedene Gehirnteile für verschiedene Funktionen verantwortlich sind, meines Erachtens ist die Auslastung im Gesamtzusammenhang wesentlich größer. Ich weiß zwar nicht woher wir gekommen sind, aber eins ist sicher (für mich), wir sind bestimmt ekien von Gott (im christlichen/biblischen) Sinn geschaffene Rasse... wir sind das absolute Produkt niederer Triebe und göttlicher Intelligenz... eine fatale Mischung. |
| Aleanthus | ...das fantastische produkt tierischer triebe und göttlicher intelligenz... besser hätte man es nicht ausdrücken können... ein recht armseliges, dass es schafft, sich beständig vor sich selbst zu verschließen, weil es angst vor dem hat, was es ist: ein tier... fantastisch, aber irgendwie im großen und ganzen armselig... cuinhell |
| Seretiwa | ich glaube dass die welt eine art spielfeld ist. Wo wir (tiere,(unter tiere verstehe ich auch menschen)pflanzen, ect) die spielfiguren sind. der eine spiler dafür das es leben gibt damit die welt (das spielfeld) weiter existieren kann, der andere ist dafür das die welt untergeht das das speil zu ende geht! wenn ich jetzt mal so anchdenke über das was ich gerade geschrieben habe... ist es vergleich bar mit gott und teufel.... |
| Winternacht | Zitat: -------------------------------------------------------------------------------- Original geschrieben von Evilwarrior Der Mensch ist das größte Mißgeschick der Evolution. -------------------------------------------------------------------------------- Besser häts glaub ich niemand auf den Punkt bringen können. Was sind wir denn? Ein großer Haufen denkender Affen, die sich durch ihre "Intelligenz" ihren kompletten Lebensraum und sich selbst zerstören. Da findest du wohl keine 2. Art Lebewesen auf dieser Welt die so dämlich ist. |
| MaidenInTheMoor | Glaubt man an einen Gott, der direkt in das Leben seiner Geschöpfe eingreift, Gutes belohnt und Böses bestraft, ist das natürlich ein schlagendes Argument. Und du hast Recht, so einen Gott kann es, der menschlichen Logik nach, nicht geben. Warum sollte er wilkürlich hier eine Bitte gewähren und dort die Gebete unerhört lassen? Und wenn es so gut und gütig ist, warum lässt er dieses und jenes zu? von Gott kommt doch nur das Gute..etc... Nachdem ich mich ebenfalls lange mit diesen und anderen Problemen rumgeschlagen habe, habe ich mir andere Fragen gestellt: Kommt der Mensch wirklich von Gott, so muss er doch wirklich jeden seiner Aspekte von Gott mit auf den Weg bekommen haben, sowohl die Anlagen zum Guten, als auch die zum Schlechten, oder? (den Sündenfall o.ä. halte ich pers. für Quatsch...eine dumme Geschiche eines frustierten Frauenhassers...man muss doch nur genau hingucken und sieht dann, dass es zwei versch. Schöpfungsberichte hintereinander gibt, von denen nur der eine diesen Schmonz enthält!) Ein Gott, der von sich sagt, er sei für den menschlichen Verstand unfassbar, kann doch auch nicht nach menschlichen Maßstäben handeln/eingreifen, oder? Deswegen kann doch auch jeder Deutungsversuch eines Ereignisses, das (vermutl. fälschlich) auf Gottes Wirken bezogen wird, nur falsch verstanden werden, näch? Warum sollte Gott überhaupt eingreifen, wenn er uns dual angelegt und uns mit dem freien Willen versehen hat? Und wenn Gutes&Böses von Gott kommt, warum sollte das eine besser sein als das andere, und in einem Jenseits verschieden gewertet werden? Und wenn wir Gott sowieso nicht fassen können, warum sollten wir uns dann großartig Gedanken über ihn oder seine Pläne mit uns machen? Vielleicht sind wir wirklich nur hier, um einfach zu leben? |
| Seneca | Madame Maiden Eure Argumentationslinie, die sehr klar und nachvollziehbar ist, lässt sich sehr schön als Beleg dafür nutzen, das nicht Gott den Menschen schuf, sondern der Mensch seinen Gott...! |
| MaidenInTheMoor | definitiv...deswegen kann auch allerhöchstens der Agnostizismus als akzeptable "Religion" dienen...alles andere, jede Religion mit Wahrheitsanspruch führt meiner Meinung nach nur zu Entzweiung und ist so unvollkommen wie nur irgendetwas. |
| isidor | Und was ist, wenn Gott, oder ein "Stellvertreter" uns die Erfahrungen zukommen läßt, die uns weiterbringen, nicht die, die uns zwangsläufig auch glücklich machen? Quasi wie eine Schule, macht zwar nicht immer Spaß, aber wenn man durch ist, weiß man, was man hat... Achja, von wegen Sündenfall... Wörtlich genommen stehen in der Bibel Unmengen an schlechten Geschichten, viele phantastischer, als die wildesten Märchen. Aber symbolisch interpretiert, wofür man natürlich erstmal einen Verständnisschlüssel haben muß, geben sie wirklich eine echte, vernünftig verständliche Aussage. Bin zwar selbst kein Bibelfan, ganz sicher nicht, ich halt mich da lieber an anderen Werken, aber der Sündenfall läßt sich sogar biologisch nachvollziehen... |
| DarkWraith | [QUOTE][i]Original geschrieben von isidor [/i] [B]Hallo! Mich würde mal interessieren, wie ihr euer Dasein definert. Seht ihr euch als Geschöpfe Gottes (eines Gottes), seht ihr euch selbst als Teil Gottes, seit ihr selber Götter oder ein Teil von euch? Oder seid ihr ein Zufallsprodukt, das sich im Laufe der Evolution verselbstständigt hat? Seht ihr für euch/uns, wenn es so ist, eine Existenzberechtigung, oder ist es eine Frage der Zeit, bis wir alle verschwinden, weil wir keine Berechtigung haben? Sind die Menschen vielleicht auch unterschiedlich geschaffen worden, die einen durch Zufallsprozesse, die anderen nach dem Vorbild aber von einem Wesen. Sind wir hier, weil ein anderes Wesen, aber kein Gott uns erschaffen hat? Oder seht ihr es noch wieder anders? Bin da echt gespannt... Für mich ist dieses Thema elementar wichtig und ich habe festgestelt, daß sich da die Geister trennen. [/B][/QUOTE] Dafür müsste man erstmal feststellen ob es überhaupt ein "Dasein" gibt. Vielleicht sind wir in wirklichkeit garnicht existent und sind nur Characktere in einem Traum eines Überwesen?! Vielleicht träum aber auch nur ICH und alle meine Mitmenschen sind nur Ausgeburten meiner Fantasie? Was immer wir auch sind.. Nach meiner Ansicht leben wir in einer gemeinsamen Realität zusammen die alle mehr oder weniger gleich wahrnehmen und jeder muss für sich versuchen das beste drauß zu machen. Denn entfliehn können wir nur durch den Tod! (und selbst das ist ungewiss) |
| isidor | Ich denke, jede Religion hat solange ihre Daseinsberechtigung, wie es auch nur eine Person gibt, die nach ihr lebt und an sie glaubt. Sonst wäre sie ja schon längst von der Welt verschwunden... Jede Religion hat einen Wahrheitsanspruch. Muß ja. Sonst wäre sie ja überzählig... Was man nur vermeiden sollte, ist ein Absolutätsanspruch. Denn der ist ja eindeutig immer gefährlich. Der Rest liegt in der Toleranz der Gläubigen. Es kann keine Schuld einer Religion zugeschoben werden, wenn die Gläubigen sie nicht verstehen und deshalb Irrhandlungen verbocken! |
| isidor | Klingt mir zeimlich nach der Matrix-Variante, hehe! Daß das Leben eine andere Existenzform ist, als z.B.der Tod, ist ja oft genug behauptet worden. Fakt ist, wir müssen mit unserer Situation jetzt klarkommen, egal, was das für ein Zustand ist. Aber um unsere Rolle im Hier und Jetzt zu begreifen, wäre es schon hilfreich zu wissen, woher wir kommen und wohin wir gehen. Dieses Wissen kann meiner Meinung nach nicht durch wildes Spekulieren erlangt werden, sondern muß durch.. ja was eigentlich? Gnade von oben? Erfahrungen? Persönliche Entwicklung? Normale Evolution? Oder von allem etwas? erworben werden |
| MaidenInTheMoor | [QUOTE][i]Original geschrieben von isidor [/i] [B]Bin zwar selbst kein Bibelfan, ganz sicher nicht, ich halt mich da lieber an anderen Werken, aber der Sündenfall läßt sich sogar biologisch nachvollziehen... [/B][/QUOTE] Dann erklär mal. Aber bring mich nicht dazu, meine lila Latzhose rauszuholen! ;-) |
| isidor | Ok, wie wärs mit dem Paradies. Das war die Zeit, als der Mensch noch nicht über sich nachdachte, sondern ohne das Wissen um sich selbst den Tag verlebte, so wies in der Geschichte steht. Also quasi von Baum zu Baum schwingend, oder sowas... Als er dann erkannt hat, wer er ist, begann er, seine Umwelt zu beeinflussen. Das brachte Mühe mit sich, und die Lebensfreude ließ nach. Also ganz simpel, einfach die biologische Entwicklung des menschlichen Bewußtseins. Nichts mehr. Ich denke, dieser Schluß ist nicht zuweit aus der Luft gegriffen. Die Geschichte ist halt nur etwas verschönert. Sie stammt ja auch aus einer Zeit, als die anthropolgische Entwicklung noch nicht bekannt war. Interessant zu wissen wäre dann natürlich, woher das Wissen kam... |
| Sephira Chockma | Ich find den vergleich mim paradis ziemlich gut!! Und es stimmt schon, die meisten geschichten...um nicht zu sagen fast alle.... in der bibel sind erfunden und beruhen ja nur zum teil auf tatsachen. aber als vergleich und symbolisch gesehen erkennt man doch dass der mensch sich selbst nicht so viel weiterentwickelt wie es scheint. Sicher die technik und das alles.... das hat sich enwickelt aber der mensch ist im gegensatz dazu doch fast gleich geblieben |
| IceflowerDragon | Interessanter aspekt der Darwinistischen weltanschauung ist, das jeder mensch die entwicklungsgeschichte vom einzeller über Reptiel bis zum komplexen Säugetier in seinen Genen trägt. die alten vorgängergene gehen nämlich nicht verloren sondern werden nur nicht durch Botenstoffe aktiviert. Komt es doch dazu werden Menschen mit Kiemen oder Fell geboren sogenannte Wolfsmenschen. IceFlower |
| isidor | Obwohl die darwinistische Evolutionstheorie ja nur dann der Bibel widerspricht, wenn man sie wörtlich liest... Ich habe jedenfalls keine Probleme damit, beides unter einen Hut zu bekommen. Für mich sind die wörtlichen Aussagen und die Geschichten für sich selbst genommen vollkommen uninteressant, dafür gibt es einfach bessere Fantasyliteratur. Mich würde mal interessieren, ob geborene Wolfsmenschen auch evolutionär auf einer früheren Stufe stehen, sind es also "jüngere" Seelen? |
| IceflowerDragon | Da kann ich Isidor nur zustimmen. Die Biebel darf man nicht immer wörtlich nemen. andererseits Kent jemand von euch das Buch "und die Biebel hat doch recht" ? Wolfsmenschen: Nein, das sind ganz normale leute, ohne Geistige oder körperliche einschrenkungen denen die Natur nur einen Streich gespielt hat. Also obwohl man den Menschen auf tausende arten definieren kann, die sich telweise gegenseitig auschließen bleibt doch das wir einen bewustsein besitzen und nicht wissen woher das kommt und deshalb eine Göttliche macht vielen eifach logisch erschein. ...erleuchtete wesen sind wir, nicht diese rohe Materie. |
| Sephira Chockma | @IceFLowerDragon ja, was hältst du von dem Buch "und die bibel hat doch recht"? |
| IceflowerDragon | Also ist ein bischen her, das ichs gelesen hab, aber schön ist doch zu wissen, das zum beispiel die "Plagen Gottes" die uber die Ägypter kamen theoretisch wissenscaftlich erklärbar sind: Das es Frösche regnet oder ähnliches, mann kan zum beispiel auch die Flucht durchs Rote meer durch strömungen, besondere windverhältnisse und Mondstand erklären. Oder die ansprache Jesu auf dem see Genezareth Ebenso gibt es andere Zeichen die selten aber wissenschaftlich erklärbar sind: Blutregen in Frankreich zum beispiel. Das schöne für mich daran ist: "Wunder" sind möglich auch wenn sie nichts als das produkt extremer zufälle sind, macht sie das nicht weniger Göttlich. Ich bin immernoch der meinung das sich wissenschaft und Religin nicht außschließen wenn man akzeptiert das Zufall steuerbar ist. lg Iceflower |
| Sephira Chockma | Ja genau das fande ich auch faszinierend. Es gibt Wunder. Auch heute noch! Und das ist wirklich schön zu wissen. Vorallem bringt man der Bibel dadurch mehr vertrauen entgegen!!! mfg SaCHO ;) |
| Hephaistos | Wie ich das leben(mein leben)definiere? Ich sehe die menschen als ein glied an. Ein glied in der Kette dieser Welt. Wie sagt mann so schön eine Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied. Naja wir siend das schwächste und zerstören diese Kette. Tote Grüße Hephaistos ------------------------------------------------------------------------------------ Geboren binn ich, Gestorben binn ich, Und jetzt lebe ich am Weldenende. |
| Zafira | Hallöchen! Tja, was soll ich sagen? Ich denke, daß die Menschheit das schwächste Glied in der Evolution ist, und das wir nicht mehr lange existieren. Was sind wir schon Zeitgeschichtlich, im Vergleich zu den Dinosauriern? NICHTS??? Wenn wir alle so weiter machen, dann gibt`s und in 1000 Jahren nicht mehr. Aber was soll`s? Das regelt schon das Schiksal..... LG ZAFI :) |
| Combusted_Angel | Eine gute, vielleicht sogar die Beste aller Fragen. Was sind wir eigentlich? Ich kann die Antwort auf diese Frage nur in der Religion finden ( bin Wiccaner, habe mir aber über die Schöpfung eine eigene Vorstellung zurechtgelegt, unabhängig von verschiedenen Schöpfungsmythen). Die Götter schufen den Kosmos mit allem, was in ihm existiert aus dem All-Einen. Auch die Naturgesetze legten sie fest, damit das Leben, die höchste Schöpfung, feste Regeln hatte, innerhalb dessen es sich bewegen konnte. Aus der Vereinigung von Gott und Göttin entsprang das Leben wie wir es kennen. Es war zuerst kaum zu bemerken, doch entwickelte sich nach den Gesetzen, die die Götter festgelegt hatten. Jedem Lebewesen gaben die Götter - wie der gesamten Schöpfung - einen Teil von sich selbst mit...die Seele. Die Evolution ist von den Göttern gewollt, ein endloser Kreislauf von Leben und Tod, die Inkarnation der Götter in der Natur. Später dann kam der Mensch...ein Wesen, daß sich durch besondere geistige Kräfte auszeichnete. Es war fähig zu lernen und Dinge zu erschaffen...und vor allem in der Lage, Entscheidungen unabhängig seiner Instinkte zu treffen. Und er konnte die Götter erkennen in ihrem Wirken und sie benennen. Und die Götter gaben auch dem Menschen eine Seele, doch sie war von besonderer Natur. Sie kehrte nach dem Tod nicht zu den Göttern zurück, sondern verweilte in ihrer Gegenwart, bis ein weiteres Leben begann. Und so lebten die Seelen wieder und wieder, wobei sie zwischen den Leben ihre Taten betrachteten und lernen konnten, bis sie schließlich vollkommen waren und auf ewig in der Gegenwart der Götter verbleiben konnten. Doch der Mensch hat vergessen, woher er kommt. Er zerstört das, was die Götter ihm gegeben haben. Und wir versuchen, selbst Götter zu sein. Die Götter sind keine Feinde der Wissenschaft ( sie haben uns Neugierde gegeben, damit wir überleben), aber wir missbrauchen die Wissenschaft, um Profit- und Machtgier zu stillen, nicht, um den Menschen zu helfen. Das ist es, was wir sind. Selbtsüchtige Geschöpfe, die keinerlei Dankbarkeit mehr für die Schönheit der Welt empfinden und sich wohl irgendwann selbst vernichten werden. Denn auch wir unterliegen den Naturgesetzen und auch wenn die Götter uns lieben, so werden sie für uns keine Sonderregeln einführen. Aber jeder Mensch hat einen freien Willen und wir alle gehen unseren eigenen Weg. Leider sind wir zu dumm, auf die Warnsignale zu hören. |
| Dragona | Combusted_Angel@ Ich respektiere dein Glauben auch das Du die welt mit anderen Augen siehst und für alles dankarbar bist was die natur oder Götter wie Du sagtest erschaffen hat, kannst Dich daran erfreuen. Ich persönlich muß leider sagen das ich mit der zeit meinen Glauben verloren habe bevor ich es überhaupt richtig besaß. Durch die jahre und Erfahrungen die man im leben macht formt Dich das automatisch, im hier und jetzt, ob Du willst oder nicht. Für mich gibt es Gott oder Götter nicht, dafür ist mir die realität zu heftig, gnadenlos...für mich ist die welt wie ein Dschungel in dem einige gegen ihren willen existieren, bin kein nihilist, verneine nicht in dem sinne das leben, aber die erste Menschenrechtsverletzender akt ist,meiner meinung nach, das nicht entscheiden zu können ob man Geboren werdenn möchte oder nicht. Vielleicht will ich gar nicht so ein leben oder das leben an sich führen. Muß ich mich deshalb gleich unbringen? viele sagen ja und andere widerum nein.Was bleibt also übrig wenn das leben einem fremd ist und Du das Gefühl hast nicht hierher zu gehören? Du stirbt innerlich, mit all den Dämonen und Göttern in deiner Brust. Götter müssen auch erschaffen werden, ein noch höheres wesen?und das höhere wesen von wem oder was wurde er erschaffen? Ich gehe auf die 30 zu und immer noch gibt es wenige dinge in diesem leben wofür ich dankbar bin. Es gibt viele da draußen die ähnlich denken, gilt man gleich als undankbar, selbstsüchtig in deinen Augen. In einem punkt gebe ich dir recht, das der untergang durch menschen Hand geschiet. Hat die Menschheit je Gnade bekommen, stand irgandwann mal geschrieben:" Gestern 00:00 uhr sollte die erde oder die menschheit vernichtet werden, im letzten moment haben es die Götter verhindert". Es gab noch nie eine Sonderregelung, menschen starben, kriege wurden trotzdem geführt,also woher willst Du wissen ob und wann sie gnädig sind und wann nicht? Die welt machen die angeblich dankbaren kapput, die in Gottes namen kriege führen, morden, in die Kirche gehen und buße tuen. Ich glaube an keine Gottheit, ich kann nicht sagen das es gewollt ist oder zorn der Götter ist. Wunder hat mit Religion nichts zu tun, es herrschen mächte von denen wir, auch ich keine Ahnung haben!!! |
| Combusted_Angel | Ich fürchte, du hast mich da mißverstanden. Wenn ich meine, Menschen sind selbstsüchtig und undankbar, so meine ich diejenigen, die alles niedertrampeln, um selbst weiterzukommen, die zerstören, was ihnen nicht paßt oder was sie nicht verstehen. Menschen, die desillusioniert wurden so wie du ( und so wie ich vor einiger Zeit, bevor ich den Kontakt zu den Göttern gefunden habe) sind weder undankbar noch selbstsüchtig, sondern Opfer dessen, was die wirklich undankbaren geschaffen haben. Es ist schade, daß du nicht den Weg zum Glauben ( egal an was) gefunden hast, aber dafür würde ich niemanden verurteilen. Wir müssen unseren eigenen Weg gehen und dürfen nicht über andere urteilen. Vielleicht liege ich ja auch falsch, obwohl ich das nicht glaube.... Dir wünsche ich auf jeden Fall, daß du irgendwann etwas findest, daß dich wieder Vertrauen in die Welt fassen läßt. Es ist nicht leicht, aber man wird glücklicher dadurch. |
| isidor | @ Combusted_Angel Woher hast du deine Ansichten? Klingt mir ein wenig nach Wiccakult... Ich sehe die Dinge fast genauso wie du. Vielleicht sehe ich es etwas positiver, da ich die Welt um uns herum als den optimalen Weg sehe, um unsere Seelen zu schulen. Sicher, es ist kein einfacher Weg. Davon kann ich ein Lied singen, aber effektiv ist er in jedem Fall. So bewundere ich die Schöpfung auch in ihrem unangenehmen Ausprägungen. Andererseits bete ich natürlich darum, daß uns nicht soviel Leid widerfahre. Nur ist Leid allzu oft der einzige und beste Lehrer. Das muß ich mir gegenüber auch eingestehen. |
| Combusted_Angel | @isidor: Ja, ich selbst bin Wiccaner, damit liegst du richtig ( ich glaub, ich hab das auch oben angegeben, aber das kannst du ja überlesen haben). Leid ist durchaus ein guter Lehrer und sicher lernen unsere Seelen durch Leid sehr viel. Aber Freude ist ebenso wichtig. Deshalb sollten wir uns nicht damit abfinden, wie es ist, sondern versuchen, etwas zu ändern. Vielleicht ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber unsere Taten sorgen nicht nur dafür, daß wir selbst weiterkommen ( wenn auch "nur" spirituell), sondern daß andere sich vielleicht ein Beispiel nehmen. |
| isidor | Ahja, ich habs tatsächlich übersehen... Tja, was soll ich sagen? Genau meine Meinung. Ich habe aber manchmal den Eindruck, daß uns Freude nur zur Belohnung gegeben wird, wenn wir unsere spirituellen Lektionen gelernt haben... Bei mir ist es zumindest so, allerdings habe ich mich vor etwa sechs Jahren dem Kabbalahpfad geweiht. Seitdem gibt es für mich kein zurück mehr. Mein Leben hat sich in erster Linie nach dem Werk orientiert und jedesmal wenn ich mich von diesem Pfad nur etwas abwende, folgt mir das größte Leid. Wennich ihm folge, jedoch Freude. Ich kann mir deshalb vorstellen, daß es Leute gibt, deren Weg nicht so vorgezeichnet ist und bei denen sich Freude und Leid deutlich "zufälliger" verteilen. Naja, so oder so ich glaube, irgendwie werden wir erst dann wissen, wer uns geschickt hat und zu wem wir zurückkehren, wenn wir dort ankommen. Tun wir also unser Möglichstes! |