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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Zusammengeführt: Bibel
WhiteRavenWas denkt ihr, was wäre, wenn die Bibel plötzlich verschwinden würde und man sie nicht rekonstruieren könnte...
...oder, wenn sie im Laufe der Zeit in vergessenheit geraten würde...
...oder, wenn es sie nie gegeben hätte...????

Wie würden wir dann jetzt leben, wie würde sich das Leben weiterentwickeln...hätte es von unserem heutigen Standpunkt aus überhaupt irgendwelche Konsequenzen für die Zukunft?

Fragen über Fragen, und ich erwarte eigentlich auch keine Antworten...nur Spekulationen und eure Meinung zu diesem Thema.
Mrs.Gravedigger...

dann würde wohl -Gott sei Dank- keiner mehr glauben: 1. Jesus sei am Kreuz gestorben und 2. um uns von den Sünden zu befreien...

welch ein schwachsinniger Glaube, sorry, tut weh...
Seneca..ohnehin folgen doch heute eigentlich mehr Menschen den Lehren der "satanischen Bibel", wenn man sich mal unsere moderne Gesellschaft vor Augen hält...
Die Lehre des Nazareners ist doch heute kaum noch von Bedeutung, und die 10 Gebote werden täglich missachtet.
So gesehen ist das Buch längt überflüssig...
WhiteRaven[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]
So gesehen ist das Buch längt überflüssig... [/B][/QUOTE]

Oder erst recht notwendig... ;)
Seneca...oder erst recht notwendig...!

Allerdings habe ich so meine Zweifel, was das Appeal dieser alten Schriften angeht, und die Inhalte mit denen der darauf basierende Glaube gefüllt ist.
Ich denke wir schaffen uns früher oder später ein neues "Buch" denn der Glaube wandelt sich mit den Zeiten, und wenn der Glaube zu starr ist, und sich dem Zeitgeist nicht anpassen kann, oder will, dann fällt er.
TumulusSagt mal...
hat einer von euch den Schinken mal GELESEN ?
Die Mühe solltet ihr euch schon machen, bevor ihr darüber urteilt...:eek:
Seneca...allerdings, habe auch ein paar Semester Theologie hinter mir...!
CurzonNiemand kann sagen, wie die Welt heute aussehen würde, da man nicht einach 2000 Jahre Geschichte neu schreiben kann in seiner Phantasie!
galatheaIst ja schon eine interessante Frage, aber doch wohl etwas zu komplex, um jemals zu einem sinnvollen Schluss zu kommen. Die Folgen dieses Buches sind nicht zu übersehen. Ob ich allerdings wissen möchte, wo wir heute wären, wäre es nie erschienen, weiss ich auch nicht so genau.

Wenn ich nur daran denke, dass durch die Ausnutzung der Bibel durch die Kirche (eine künstliche, dennoch machtvolle Organisation) so viel altes Wissen verloren ging und so viele Menschen ermordet wurden, möchte ich nicht wissen, was passiert wäre, hätte die Bibel nicht auch manchmal eine bremsende Wirkung gehabt.

So lange die Bibel nicht als Mittel zur Machtergreifung und Bereicherung diente, war sie sicherlich recht sinnvoll eingesetzt. Nicht alles, was in der Bibel steht, ist Schwachsinn. Wie es allerdings interpretiert wird, grenzt manchmal schon an völligen Irrsinn.

Nun ja, ich werd´ wohl auch nie dahinter kommen, was gewesen wäre, wenn...
Mrs.Gravedigger...

ich denke in jeder Religion steckt viel Wahrheit drin aber -meiner Meinung nach- nicht die ganze Wahrheit...
kann auch gar nicht, weil -meiner Meinung nach- Propheten geschickt werden, wenn es EINEM Volk schlecht geht, und die Botschaften die dann vermittelt werden volksabhängig sind...
nur denke ich, daß in der Bibel manche Dinge falsch überliefert oder interpretiert wurden...so z.B. auch, daß die Maria OHNE ... geschwängert wurde...sowas weckt in mir so ein Gefühl verarscht zu werden!!!
Mrs.Gravedigger...

hm...ich denke schon, daß er am Kreuz sterben sollte, aber ich habe mal -frag mich nicht wo- gelesen, daß die gekreuzigten da normalerweise ziemlich lange hängen blieben, nachdem Jesus aber da hing, war -ich hab wirklich wenig Ahnung- direkt danach ein ziemlich hoher Feiertag...(Ostern?)*lach*... und dazu wurden alle gekreuzigten abgehangen...ich kann mir auch nicht vorstellen, daß er samt seinem physischen Körper in den "Himmel" fuhr...viel wahrer erscheint mir, daß seine Fans ihn aus dem Grab holten, er seine Wunden heilte, was er ja wahrscheinlich drauf hatte, und sich dann verpißt hat...und logischer Weise wohl keinem mehr anvertraute, wer er wirklich war...:p
Es gibt ein Buch "Jesus ging nach Indien"...und ich habe auch mal in ner Zeitung einen Bericht gelesen, daß zur etwa gleichen Zeit in ?Pakistan/?Indien einer wie er aus dem "Nichts" auftauchte...

bevor ich das alles erfuhr, hatte ich selbst irgendwie die Eingebung, daß da was faul ist...und als ich dann o.g. Dinge hörte, war es mir dann auch klar...
TumulusIch glaube, es hat keinen Sinn, darüber zu diskutieren, ob diese oder jene Textstelle in der Bibel historisch richtig oder frei erfunden ist.
Sämtliche "wie es wirklich war"-Ansätze sind von daher ebenfalls reine Spekulation. Wir können nicht einmal beweisen, daß es Jesus überhaupt gegeben hat.

Es geht den Autoren der Bibel auch gar nicht darum, irgendwelche Vorgänge der Vergangenheit möglichst exakt zu beschreiben. In diesem Fall hätten sie sich sehr viel mehr Mühe gegeben, diese Vorgänge zu belegen.

Es geht in der Bibel um eine Aussage, eine Botschaft. Wer konkret diese Botschaft übermittelt, ist doch völlig egal.

Die Kernaussage der Bibel hängt nicht an Personen, weder an Paulus, noch an Pilatus, nicht einmal an Jesus.

Wer sich intensiv mit der Bibel beschäftigt, wird feststellen, daß es sich um eine revolutionäre Lebenseinstellung handelt, die man (wer auch immer)uns hier nahelegen will. Und nur darum gehts.
Curzon@Tumulus: Recht hast du :)
Man lese nur mal das erste Evangelium aufmerksam, und mache sich die Botschaften der ganzen Gleichnisse klar.
Mrs.Gravedigger...

ich denke es geht da wohl [B]AUCH[/B] viel um Märtyrertum!!!

...
WhiteRaven@ Curzon und Galathea

Ich habe oben doch extra geschrieben, dass ich kein Ergebnis will, weil es sowieso keines geben kann...aber ich fände es einfach interessant, ein bisschen mit diesem Gedanken rumzuspielen ;)



Seneca? Du hast Theologie studiert? Cool...würde mich auch interessieren, aber 1. hab ich wohl nicht genug Vorwissen dazu und 2. wüsste ich nicht, was ich dann damit anfangen soll ;)




Übrigens denke ich, dass es einen großen Unterschied machen würde, ob die Bibel in vergessenheit geraten würde, oder wenn sie plötzlich unwiederbringlich verschwinden würde.
Stonehenge[QUOTE][i]Original geschrieben von Mrs.Gravedigger [/i]
[B] nur denke ich, daß in der Bibel manche Dinge falsch überliefert oder interpretiert wurden...so z.B. auch, daß die Maria OHNE ... geschwängert wurde...sowas weckt in mir so ein Gefühl verarscht zu werden!!! [/B][/QUOTE]

Na so unmöglich wie man denken könnte ist es gar nicht, als Jungfrau zum Kinde zu kommen. Zumindest deucht mir, daß ich zum Thema Verhütung schon irgendwo gelesen habe, daß auch eine Übertragung "von Hand" möglich ist, sprich: es genügt unter Umständen daß Samenzellen an die Schleimhäute gelangen. Da der Heilige Geist nirgends so richtig definiert wird, kann man zumindest nicht ausschließen, daß da seltsame Dinge passiert sind ;)
Zum Thema fällt mir sonst leider nichts sinnvolles ein...

Gruß,
Stone
Countlesscarpe noctem
darüber inwieweit die bibel glaubwürdig ist lässt sich sicher viel diskutieren (und wird ja auch). nicht wenige ereignisse stimmen mit den aussagen von archäologen u. historikern überein, bei anderen wo das anfangs anders war behielt die bibel im nachhinein sogar recht (!)... unbestreitbar gibt es auch mehr oder weniger deutliche widersprüche zwischen bibel und wissenschaft...
einen letzten endgültigen und unwiderlegbaren beweis wird es wohl vorerst kaum geben. auch nicht, ob es jesus nun wirklich jemals gegeben hat, oder er eine "erfindung" seiner jünger oder von wem auch immer war... es gibt zwar auch nicht-biblische schriften dieser zeit die ihn nennen, aber nun gut... die glaubwürdigkeit der bibel ist nicht das thema.
WAS WÄRE WENN,... es die bibel nie gegeben hätte. die auswirkungen wären imho unglaublich! schließlich würde es nicht nur das christentum nicht existieren, auch der islam wäre in dieser form nicht denkbar... und ob das judentum die gleiche stärke und verbreitung erfahren hätte bleibt fraglich... was unsere breitengrade betrifft, so denke ich, dass die dominante religion eher der keltischen/germanischen entspräche als griechischen oä mythologien. die vermischung dieser beiden glaubensrichtungen während der kriege roms gegen die kelten (=galater=gallier) haben meiner meinung nach ja ansatzweise gezeigt, dass die keltische religion eher dazu neigt die "römische" zu absorbieren als andersrum. (leider neigte in der "wirklichkeit" das christentum dazu sowohl die alte römische als auch die keltische religion zu absorbieren...). nun ja... eine stärkere ausprägung der keltisch-germanischen glaubensvorstellungen wäre vielleicht auch nicht das schlechteste was den menschen hätte passieren können... denke ich.
WAS WÄRE WENN,... die bibel mit der zeit in vergessenheit geraten würde? die frage läßt sich vielleicht etwas einfacher beantworten: man brauch eigentlich nur aus dem fenster zu schauen, ein paar gebäude wegdenken, einige menschen 1-2h am sonntag vormittag anderweitig beschäftigen, ich glaube 2parteien (PBC,CM) streichen (dies eh net in den bundestag geschafft haben)... und seeehr viel mehr wäre nicht zu tun. der prozentsatz von menschen, die ihr leben wirklich nach den grundsätzen der bibel ausrichten (welche das auch immer sein mögen...) ist doch eigentlich eher gering, oder? und ich bin der ansicht, dass die meisten davon ihr leben auch ohne die bibel so bzw. zumindest so ähnlich führen würden (wenn auch mit sicherheit nicht alle in letzter konsequenz).
auf jedenfall ein intressantes gedankenspiel...
bye countless
Lillithich hab mir 2 mal die mühe gemacht und mich danach ganz entschieden gegen den christlichen glauben entschieden und wehre mich auch dagegen.

ich negiere die existenz eines "allmächtigen gottes", leute schaut euch nur mal um und sagt mir, was ihr seht, krieg, gewalt, naturkatastrophen, etc.

die bibel ist für viele menschen noch wichtig, z. B. für meine mutter, die glaube ich immer noch versucht mich zu dem "einzig wahren glauben" zu bekehren.

die bibel ist meiner meinung nach das werk von ein paar bemitleidenswerten menschen, die von einem ziemlich bösartigen geist besessen waren, da die bibel meiner meinung nach nur zu schlechten geführt hat, den mord an andersgläubigen als heilig erklärt hat (kreuzzüge) und auch sonst nur verbote, einschränkungen etc. beinhaltet...

lillith
WhiteRaven@Lilith

Nur schlechte Dinge? Und was ist mit den Menschen, die durch die Bibel zu guten Taten angeregt worden sind? Nur als Beispiel jetzt mal: Mutter Theresa! Ich will hier jetzt niemanden bekehren, oder die Bibel lobpreisen, aber ich neige einfach immer dazu, die Gegenposition einzunehmen, wenn jemand völlig in einseitigem Denken verhaftet ist.


@ Countless

hm, ich denke auch, dass sich, wenn die Bibel in Vergessenheit geraten würde, nicht viel ändern würde. Und irgendwie finde ich das schade... Ich denke, dass die Bibel (bzw. viel eher ihre Auslegungen) in der jetzigen Zeit nicht mehr so viel Schaden anrichten können, wie noch vor ein paar hundert Jahren. Und jetzt, wo die Menschen endlich die Freiheit haben, sich eine eigene Meinung zu bilden und selbst zu verstehen, wollen sie nicht. Seltsam, dass die Menschen, wenn sie nicht dazu gezwungen werden, zu verteufeln, sie es einfach von sich aus tun...
MANOMANIACWisst Ihr eigentlich, dass es uns Deutschen total gut geht?

Seid Ihr schon einmal auf den Gedanken gekommen, dass unser gesamtes Sozialwesen auf biblischen Inhalten aufbaut?

So kannst du z.B. in Indien, Pakistan, Syrien, Afrika, lange suchen bis du eine Einrichtung findest die sich "Sozialamt" nennt.

Da gibt es in manchen Ländern nichtmals eine annähernde medizinische Grundversorgung.

In vielen Ländern wie z.B.: Indien ist es dem Staat scheissegal ob du auf der Strasse verreckst oder nicht. Dort werden arme Menschen einfach, mal
kurz mit dem Auto überfahren.


Kurzum: Wir sollten Gott echt dankbar sein, dass es uns gut geht, und wir alles haben.
Wir haben ja sogar einen Computer, mit dem wir ins
Internet gehen können um Gott wegzudiskutieren.

Anstatt das Christentum zu kritisieren in dem wir immer wieder die gleichen Argumente gegen die katholische Kirche (Inquisition usw.) anführen, müssen wir uns mal Gedanken machen worauf wir über haupt unser Leben aufbauen.

Ich bau mein Leben auf der Bibel auf, und kann euch sagen, dass ich noch nie enttäuscht worden bin.

Es gut "Gottes Wort" als Grundlage für das persönliche Leben heranzuziehen, und nicht auf selbstgebastelte Argumentationspuzzles zu setzen.

Mir ist ein mal in einem persönlichen Gespräch mit
zwei Gothics von dieser Seite gesagt worden, dass
viele von euch an Gott glauben.

Deswegen bitte ich euch mal darüber nachzudenken.



2-5 % der Weltbevölkerung leben in einem "Standard" wie wir Ihn haben.

"Denn das Törichte Gottes ist weiser als die Menschen, und stärker als die Menschen".
1.Korinther 1.25

"Denn kein Wort, das von Gott kommt, wird kraftlos sein."
Lukas 1.37


Denk mal darüber....



[URL=http://www.blessuall.de]Die Geschichte[/URL]
FallenSisko[QUOTE][i]Original geschrieben von MANOMANIAC [/i]
[B]Seid Ihr schon einmal auf den Gedanken gekommen, dass unser gesamtes Sozialwesen auf biblischen Inhalten aufbaut?
[/B][/QUOTE]

Das ist nur teilweise richtig. Richtig ist das die Kirchen in den Vergangen Jahrhunderten eine soziale funktion haben und hatten. Das haben aber auch andere Religionen wie zum Beispiel der Buddhismus.

Das Sozialwesen würde ich aber eher Marx und Engels ankreiden. Denn durch ihr Manifest standen die Arbeiter auf und kämpften für ihre Rechte. Dann kamen Gewerkschaften u.s.w.
TumulusIch glaube auch, daß die Bibel keine schlechte Möglichkeit ist, sein Leben darauf aufzubauen (auch wenn ich persönlich so meine Probleme mit Gott habe).
Die Bibel bietet Orientierungspunkte, die sich natürlich nicht endgültig beweisen lassen.
Schon allein, weil die Inhalte weit über unser Denken hinausgehen.Die Römer haben sich dem Christentum zugewandt, weil ihre eigene Religion eben keine Orientierungspunkte bot.

Allerdings muss sich jeder selber die Frage beantworten, ob er sein Leben nach einem Glauben ausrichtet oder sein eigener Herr ist (95% all derer, die das behaupten, sind es in Wirklichkeit nicht. Ich kenne Leute, die sogar Sprüche wie "ich bin meine eigene Religion" bringen und ihr Leben nicht im geringsten im Griff haben.)

Übrigens glaube ich nicht, daß man die Bibel so einfach verschwinden lassen könnte. Unser ganzes Gesellschaftsverständnis baut auf christlichen Inhalten auf.
Stregaim prinzip ist die bibel keine schlechte sache... wei gesagt, im prinzip. "sie" sollte allerdings kritisch gelesen werden wie jedes andere buch eben auch. nicht alles, was da drin steht hat sich so zugetragen, soll es auch gar nicht, viel mehr soll der inhalt - denke ich zumindest - beispielhaft und symbolisch sein. ich glaube, dass die menschen damals schon wussten, WIE kinder entstanden;) .

die bibel (griech. biblos = pl. dimutivform: eine vielzahl kleinerer schriften) ist eine kleine bibliothek, sie besteht aus mindestens 66 schriften; sie ist also kein buch im sinne eines einheitlichen literarischen werkes, sondern eine sammlung von schriften und briefen (israelitisch-jüdischen und urchristlichen ursprungs). noch dazu ist sie in einem zeitraum von rund 1500 jahren entstanden und wurde ausschließlich von gläubigen menschen verfasst.


[QUOTE]ich negiere die existenz eines "allmächtigen gottes", leute schaut euch nur mal um und sagt mir, was ihr seht, krieg, gewalt, naturkatastrophen, etc.[/QUOTE]
ich glaube kaum, dass ein gott (ich selbst glaube nicht) für diese dinge verantwortlich ist/ sein kann - fänd ich deprimierend zu glauben, dass da ein gott seine finger in meinem leben hat, schaltet und waltet und sagt "hüpf kleines ding". das alles liegt dann wohl eher in der natur des menschen. ob glaube oder nicht, kriege wird es immer geben, naturkatastrophen wird es immer geben (ist auch wissenschaftlich erwiesen), ebenso wie gewalt, da kann auch kein gott, keine bibel helfen.
angenommen, wir würden den inhalt der bibel für bare münze nehmen und an die existenz des einen, allmächtigen gottes glauben, dann sollten wir mal in der bibel mos.3, 9.24. lesen, denn darin steht, warum gott uns - mehr oder weniger - den "rücken gekehrt" hat ;).

und wenn wir uns erst die bergpredigt von jesus christus zu gemüte fürhen...
nochmal angenommen, wir menschen wären alle gläubig (richtig gläubig) und würden uns an die gesetze und die inhalte der bibel - unter anderem an diese predigt - halten und danach leben, dann würde es keine kriege, keine gewalt und so weiter mehr geben...

nach und nach wird die bibel mit sicherheit in vergessenheit geraten, wehren wird sie sich dagegen allerdings ;), aber nichts ist ewig und irgendwann, in tausenden von jahren finden irgendwelche abkömmlinge von uns menschenwesen eine nahezu mumifizierte ausgabe dieses buches und ein kleiner, neuer, total revolutionärer kult entwickelt sich: die auferstehung des christentums, judentums, islams etc. sozusagen:D.

- to be continued -

*lg
Strega
Lillithso wie die bibel sich ausdrückt hat der sog "schöpfer" doch alles in der hand. dann würde "er" doch seinen anhängern helfen. ich selbst war mal sehr christlich, und diese zeit war die beschissenste meines lebens, weil die meisten von denen sich eh nicht drum scheren was sie sagen. sie labern überheilig daher, kennen ihr "heiliges buch" auswendig und verurteilen andere danach. ich akzeptiere jeden, der daran glauben will, verneine aber nach logischen naturwissenschaftlichen erkenntnissen, achäologischen funden und zum schluss meinen eigenen erfahrungen und überlegungen die existenz des christlichen "gottes" aufs schärfste...

lillith
CurzonWarum kapiert bloß niemand, daß Gottes Macht nicht derart ist, daß er selber eingreifen könnte oder gar, daß er die Geschicke der Menschen lenken würde?
Alles was Menschen tun, tun Menschen, alles was in der Natur geschieht, geschieht durch die Natur, und neuerdings auch indirekt durch den Menschen.

Es ist völliger Humbug, einen Gott dafür verantwortlich zu machen, wenn es mal ne schlechte Ernte gibt, oder diese dämlich Frage nach dem "Wie kann Gott das alles zulassen?"
Gott KANN es NICHT verhindern, weil Gott nichts zu tun hat mit Naturgewalten oder dem Scheiß, den die Menschen machen!!

Gott kann wirken, in den Menschen, die an ihn glauben, denn diese lassen sich durch ihren Glauben zu besserem Handeln bewegen, DAS ist die Macht Gottes, und sonst NICHTS!
Daß Gott "allmächtig" ist, ist völlig anders zu interpretieren, nämlich derart, daß der Glaube, - gleichzusetzen mit Vertrauen, gleichzusetzen mit Liebe - nicht ausrottbar ist, und daß es immer Hoffnung gibt, selbst größte Zerstörung und größtes Chaos können das nicht vernichten!

Diese ach so heiligen Sonntags-Kirche-Alltags-Atheisten haben das genausowenig kapiert, wie diese ganzen Frust-Atheisten und die Macht-besessenen-Arschkriecher-Kirchenleute, die man zu oft findet.

Glaube hat nichts mit Macht, Unterwerfung, Zwang, etc... zu tun, wann kapieren das die Leute denn endlich??
Glaube ist Liebe, (Selbst-)Vertrauen und Freiheit, wer anderes verkündet, spricht mit falscher Zunge.

*sigh* Es ist, als redet man gegen eine Mauer, und ich muß es wissen, ich war selber mal ein Teil der Mauer.
*frustriert*
WhiteRaven@ Curzon


Dieses Verhalten (Gott für alles verantwortlich zu machen) ist sogar schon in der Bibel zu finden.

Denn als Gott Adam fragt, warum er denn vom Baum der Erkenntnis gegessen hat, antwortet dieser, dass er die Frucht doch von der Frau bekam [B]die Gott zu ihm brachte[/B]. So auf die Art: DU bist doch selber schuld, dass ICH das getan habe...

*seufz* Aber manche werdens wohl nie kapieren.
CurzonNaja, die Bibel ist auch nur von Menschen geschrieben, und nicht aller Weisheit Schluß.

Aber ein interessanter Punkt steckt in dem, was du ansprichst, WhiteRaven: Mir ist nämlich mal aufgefallen, daß es eher Männer sind, die nach "Erkenntnis" streben, als Frauen, also ist es logisch, daß Adam die Frucht gegessen hat. Es war schließlich seine eigene Entscheidung, die Erkenntnis anzunehmen und das schöne Leben zu verlassen. Ich frage mich nur, warum Eva es war, die es ihm anbot. Das paßt nicht in mein Frauenbild, denn ich denke, daß es der Mehrzahl der Frauen lieber wäre, die Männer würden sich nicht so viel mit hochfliegenden Gedanken und Wissenschaften beschäftigen (also "nach Erkenntnis suchen"), sondern sich mehr um sie und die Familie kümmern.

In der Genesis steckt sowieso noch anderer Murks, wie (ich zitiere aus meiner Bibel hier): "Seid fruchtbar, und vermehret euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch, und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen."
*sigh*

Wie würde die Welt heute aussehen, wenn es nicht diese Worte gegeben hätte, oder wenn sie anders geheißen hätten?
Countless[QUOTE][i]Original geschrieben von Lillith [/i]
[B]so wie die bibel sich ausdrückt hat der sog "schöpfer" doch alles in der hand. dann würde "er" doch seinen anhängern helfen.[/B][/QUOTE]
würde er das? hiob hat er auch nicht geholfen!
[QUOTE][B]weil die meisten von denen sich eh nicht drum scheren was sie sagen. sie labern überheilig daher, kennen ihr "heiliges buch" auswendig und verurteilen andere danach.[/B][/QUOTE]
das ist leider nur allzu richtig! ein grund, warum ich die kirche ablehne... trotz meines christlichen glaubens.
[QUOTE][B]ich akzeptiere jeden, der daran glauben will, verneine aber nach logischen naturwissenschaftlichen erkenntnissen, achäologischen funden und zum schluss meinen eigenen erfahrungen und überlegungen die existenz des christlichen "gottes" aufs schärfste...
[/B][/QUOTE]

nun diese "logischen naturwissenschaftlichen erkenntnissen, achäologischen funden und zum schluss meinen eigenen erfahrungen und überlegungen" würden mich wirklich einmal intressieren! bei mir war es nämlich grad anders rum... ich war lange zeit atheist und habe dann auf grund "logischen naturwissenschaftlichen erkenntnissen, achäologischen funden und zum schluss meinen eigenen erfahrungen und überlegungen" den christlichen glauben angenommen...

versteh(t) mich bitte nicht falsch: auf keinen fall will ich hier irgendjemanden bekehren oder ähnliches! ich akzeptiere jede ansicht (sofern sie auf überlegung und net auf ignoranz/arroganz beruht)! jeder hat seinen glauben - und ich eben auch den meinen ;-)
bye countless
Countlesskleiner nachtrag...
@curzon: von welchem gott sprichst du eigentlich? es verwirrt mich ein wenig, dass du zwar ab und an die bibel zitierst - dich also anscheinend auf den "biblischen gott" beziehst - andererseits eigenschaften die gerade diese bibel als göttlich beschreibt negierst... es gibt 100te von bibelstellen in denen deutlich wird, dass gott durchaus direkt in das weltgeschehen eingreift... ich mein, ob man dran glaubt dass das nun alles so stimmt ist eine andere sache.
sicher ist es möglich sich seinen eigenen patchwork-gott zu schaffen... auch die kirche hat das jahrhunderte lang getan (und macht es zt noch heut) um ihre macht zu festigen, aber ob das so gut ist?
ich bin der meinung, dass die welt genug glaubensrichtungen hat, es braucht nicht mehr... nur die bestehenden sollten beginnen ihre weltanschauungen mit ihren grundlagen in einklang zu bringen...
was dieses zitat aus der genesis angeht... es ist richtig, dass dort gesagt wird, dass sich der mensch die erde untertan machen soll... aber an vielen stellen in der bibel wird auch beschrieben, wie ein guter "herrscher" seine untertanen behandeln sollte: nämlich mit würde und respekt... die frage ist nicht, wie die welt heute aussehen würde wenn einzelne verse aus der bibel nie geschrieben worden wären, sondern wie sie aussähe, wenn man endlich aufhört immer nur einzelne aussagen herauszugreifen und den kontext dabei völlig ignoriert...
bye countless
WhiteRaven[QUOTE][i]Original geschrieben von Countless [/i]
[B]... die frage ist nicht, wie die welt heute aussehen würde wenn einzelne verse aus der bibel nie geschrieben worden wären, sondern wie sie aussähe, wenn man endlich aufhört immer nur einzelne aussagen herauszugreifen und den kontext dabei völlig ignoriert...
bye countless [/B][/QUOTE]


*applaudier*
Mrs.Gravedigger...

wenns die bibel nicht gegeben hätte und auch kein ähnliches buch,

ha, ich habs...;)

würden wir hier alle nicht schreiben, öhm :mad:

sorry, konnt ich mir nicht verkneifen
Curzon[QUOTE][i]Original geschrieben von Countless [/i]
[B]kleiner nachtrag...
@curzon: von welchem gott sprichst du eigentlich? es verwirrt mich ein wenig, dass du zwar ab und an die bibel zitierst - dich also anscheinend auf den "biblischen gott" beziehst - andererseits eigenschaften die gerade diese bibel als göttlich beschreibt negierst... es gibt 100te von bibelstellen in denen deutlich wird, dass gott durchaus direkt in das weltgeschehen eingreift... ich mein, ob man dran glaubt dass das nun alles so stimmt ist eine andere sache.
sicher ist es möglich sich seinen eigenen patchwork-gott zu schaffen... auch die kirche hat das jahrhunderte lang getan (und macht es zt noch heut) um ihre macht zu festigen, aber ob das so gut ist?
ich bin der meinung, dass die welt genug glaubensrichtungen hat, es braucht nicht mehr... nur die bestehenden sollten beginnen ihre weltanschauungen mit ihren grundlagen in einklang zu bringen...
was dieses zitat aus der genesis angeht... es ist richtig, dass dort gesagt wird, dass sich der mensch die erde untertan machen soll... aber an vielen stellen in der bibel wird auch beschrieben, wie ein guter "herrscher" seine untertanen behandeln sollte: nämlich mit würde und respekt... die frage ist nicht, wie die welt heute aussehen würde wenn einzelne verse aus der bibel nie geschrieben worden wären, sondern wie sie aussähe, wenn man endlich aufhört immer nur einzelne aussagen herauszugreifen und den kontext dabei völlig ignoriert...
bye countless [/B][/QUOTE]

1:0 für dich :)
Du hast wirklich recht mit deinem letzten Absatz.

Zum Rest: Die Frage ist die: Greift Gott direkt ein, oder sehen diese Menschen seltsame Naturphänomene, die sie nicht erklären können (z.B. den brennenden Dornbusch), so daß sie etwas göttliches darin sehen, und irgendwie eine göttliche reininterpretieren. Ich will ihnen unterstellen, sich alle "Visionen" selbst ausgedacht zu haben, aber sehr viele von diesen Punkte lassen sich "wissenschaftlich" einleuchtend erklären. Das göttliche dabei kommt imho vielmehr vom Glauben desjenigen, der es erlebt hat.
Countlesstja, genau das ist die frage... oder anders formuliert: glaube ich der bibel oder nicht?
bin ich der meinung, dass alles sich so zugetragen hat, wie es in der bibel beschrieben steht, oder nicht?
man kann auch sagen, ich glaube der bibel als geschichtsschreibung (das die in der bibel erwähnten orte und viele der personen wirklich existierten ist historisch ja belegt),
man kann auch sagen, ich glaube an die bibel als ein buch der ethik (den aussagen zumindest des NT werden die meisten ja vielleicht zustimmen), vielleicht kann man irgendwann auch soweit gehen, und sagen: ich glaube der bibel als naturwissenschaftliches buch (auch wenn da oberflächlich betrachtet einige unstimmigkeiten zu geben scheint), aber deswegen muss man ja noch lange nicht an die bibel als völlige wahrheit glauben... schon richtig.
natürlich gibt es sehr viele phänomene, die in der bibel beschrieben wurden, die die menschen damals als von gott kommend interpretiert haben. und natürlich mögen sich für manche auch rein rationale erklärungen finden, obwohl ich meine, dass das bei manchen höchst schwierig werden dürfte. aber dinge die man eben nicht mit der scholastik erklären kann, kann man immer noch in das reich der myhtologie und legende einordnen und schon stimmt wieder alles.
so ist eben DEIN (@curzon) glauben, und den werd ich dir auch gerne lassen!! der meine ist halt ein wenig anders... ich sage mir, wenn ich der bibel historisch vertrauen kann, wenn ich der bibel logisch vertrauen kann, wenn ich ihr moralisch vertrauen kann (wohlgemerkt so wie ich sie verstehe und nicht nach den deutungen irgendwelcher pseudochristlicher institutionen wie die kath. kirche), wenn ich erfahrungsmäßig vertrauen kann und sie selbst im parapsychologischen bereich gute gründe liefert (und die genauen prophezeiungen die sich erfüllten sind für mich solche gründe!), dann kann ich der bibel auch im GANZEN vertrauen... auch wenn ich beileibe net alles verstehe oder jede frage beantworten kann. und glaube mir: auch ich zweifle nicht selten!! ich verabscheue blindes vertrauen genauso wie die arroganz einiger die alleinige wahrheit kennen zu wollen.
imho glaubt jeder mensch an seine ganz persönliche wahrheit. doch wenn ich auch der meinung bin, dass es objektiv betrachtet nur eine einzige wahrheit geben kann, so bezweifle ich doch stark, dass sie je ein mensch vollständig erkennen wird. jede wahrheit, jeder glauben ist eine andere interpretation, eine unterschiedliche ansicht dieser einen universellen wahrheit, aber keine davon ist die wahrheit selbst. mag sein, dass die ein oder andere individuelle wahrheit näher an das "original" herankommt als andere, aber eine vollständige übereinstimmung wird es nie geben - nicht solange menschen versuchen sie zu schaffen. und absolut jede religion, jeder glaube (ob privat, oder der einer gruppe) ist menschlich beeinflusst... so sehr die grundlangen auch göttlich inspiriert sein mögen. das ist beim christentum so, das ist im islam so, beim hinduismus, beim buddismus, etc. und auch bei jedem patchwork-gott!!
und genau diese meinung über die unmöglichkeit des menschen die universelle wahrheit zu erkennen, ist eine der grundlagen für meine toleranz gegenüber anderen glaubensrichtungen (die andere grundlage ist nächstenliebe...).
bye countless
Curzon@Countless:
Verzeih, wenn ich in meinem früherem Beitrag arrogant gewirkt habe, ich bin nur sehr überzeugt von dem, was ich geschrieben habe.
Weißt du, ich denke mir einfach nur, daß die Bibel ja auch von Menschen geschrieben wurde, deren Denken und Vorstellungen von der Zeit in der sie lebten geprägt war.
Das ist für mich der Hintergrund, unter dem ich die Bibel lese und recht gut verstehen und interpretieren kann, daher gehe ich immer sehr kritisch mit "Wundern" und ähnlichen Dingen um. Ich muß allerdings zugeben, daß ich auch noch nicht so viel darin gelesen habe.

Aber dein Argument mit dem "Patchwork"-Gott kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Denn, wie du schon sagst, jeder Mensch hat einen individuellen Glauben, also auch eine individuelle Gottesvorstellung, auch wenn er in einer Religion ist.
Sicher, die Bibel liefert sehr viele Fixpunkte für die Gottestvorstellung, aber was, wenn einem Menschen zwar das Christentum mit seiner Botschaft absolut zusagt, er aber mit dem Gottesbild Probleme hat? Er ist doch dann genauso noch Christ, auch wenn er sich Gott eben etwas anders vorstellt. Es ist doch total egal, WIE man sich Gott vorstellt, wichtig ist, DASS man an ihn glaubt, und im Kern ist der Glaube bei jedem Menschen gleich!
Ein Patchwork-Gott wäre es, würde man wirklich Bruchstücke aus verschiedenen Religionen nehmen, um sich irgendein eigenes Religionskonstrukt zusammenzureimen, aber man muß nicht das Rad neu erfinden. An den christlichen Gott zu glauben heißt nicht, genau DIE Vorstellung von ihm zu haben, die einem Bibel/Kirchenleute vorgeben, sondern die eigene Vorstellung, wie man sich Gott eben selber vorstellt, ohne Einfluß von außen, denn nur so kann man wirklich ohne Angst, Druck und Zwang glauben.
Das Große und Ganze, die Lebenseinstellung etc... das gibt die Religion vor, das gibt die Bibel vor, aber das persönliche Gottesbild kann man sich nur selber individuell bilden.
Denn was passiert, wenn Menschen anderen Menschen ihre Gottesbilder aufdrücken, das hat die Geschichte gezeigt: Kreuzzüge, Taliban, Grausame Missionierungen, etc...
DiodatisIch bin auch der Meinung, dass es andere Bücher oder Gleichheitszeugnisse geben würde, wenn die Bibel nicht wäre. (Egal ob das die christliche Bibel oder die satanische Bibel ist. Menschen haben seit jeher versucht, Ihr Vermächtnis, Ihre Erfahrungen oder aber auch zum Mittel des Zwecks, durch den schriftlichen Nachlass, Gewicht und Zeitlosigkeit zu verleihen. Seit jeher waren derartige Bücher Fortsetzungswerke in Auslegung und Weiterführung - von Menschenhand. Wenn es diese Bibeln (oder auch alle Bibeln christlich, moslemisch, hinduistisch = ein Grundtenor, oder auch satanisch = seit 1965 durch LaVey und seit dem 16. Jahrhundert durch das Necronomicon) nicht gegegeben hätte, dann wäre das Leben heute vielleicht etwas abweichend verlaufen, jedoch meiner Meinung nach nicht viel, denn die menschlichen Grundverankerungen wie Gemeinschaft, Liebe, gegenseitige Achtung, Schutz und Schutzglaube etc., die gab es schon lange vor der Bibel und auch ebenfalls in Schriften dokumentiert (z.B. in Ägypten) und gelebt. Es sind alles Zweckzeugnisse.



Diodatis
Countless@curzon
genau das meinte ich mit patchwork-gott, dass man sich sein persönliches gottesbild aus allem zusammenbastelt, was man irgendwo mal gehört hat... und nach meinen erfahrungen machen das mehr menschen als man vielleicht im ersten moment denkt! ich stimme übrigens völlig mit dir über ein, dass man sich innerhalb eines glaubens auf keinen fall eine gottesvorstellung aufzwängen lassen sollte - man sollte schon selbst über alles nachdenken und versuchen sich seine eigene meinung zu bilden. allerdings bin ich auch der ansicht, dass man die grundlagen des eigenen glaubens dabei net außen vor lassen darf... bedeutet, WENN man sich für eine bestimmte glaubensrichtung entschlossen hat, dann kann ich nicht bestimmte inhalte ignorieren wollen, nur weil sie mir nicht gefallen...
bye countless
KissOfHadesNur 2 grundsaetzliche Dinge:

1. Die Bibel und der christliche Glaube sind nicht mehr , als eine (schlechte) Kopie der Riten und Vorstellungen anderer Kulturen (altes AEgypten, Germanische Kulte, etc.)...die Darstellungen in der Bibel entsprechen zum Groszteil sogar exakt denen, auf die sie sich gruenden!

2. Wenn die Bibel Gutes stiftet, dann lediglich aus einem Zwang heraus - naemlich der Angst der Glaeubigen vor der Hoelle!
Waere ich ein "guter" Mensch, wuerde ich Gutes des Gutem wegen tun...und nicht, weil mich etwas dazu "zwingt"!

Diesbezueglich sollte man sich den alten Schriften der AEgyptischen Mythologie und denen der Gruendungszeit der Freimaurerloge widmen...das ist die "gute Tat" an sich - nur um ihrer selbst Willen...und das hat das Christentum zerstoert - etwas, was ich dieser Religion immer vorwerfen werde!!!
Curzon[QUOTE][i]Original geschrieben von KissOfHades [/i]
[B]
2. Wenn die Bibel Gutes stiftet, dann lediglich aus einem Zwang heraus - naemlich der Angst der Glaeubigen vor der Hoelle!
Waere ich ein "guter" Mensch, wuerde ich Gutes des Gutem wegen tun...und nicht, weil mich etwas dazu "zwingt"!
[/B][/QUOTE]

Ich muß mich wohl wieder wiederholen:
Wie kommst du darauf, daß aus Zwang etwas Gutes erwachsen kann?
Alles gute, daß aus der Bibel erwächst, entsteht aus echtem Glauben, und echter Glaube ist echte Liebe, und nur daraus kann wirklich gutes entstehen.
Nichts zwingt den Gläubigen, Gutes zu tun, er tut es, weil er es will, weil er an gewisse Prinzipien glaubt, welche in der Bibel stehen, und er glaubt nicht aus Angst daran, denn Angst ist kein Glaube.
BasiliusHmm,
ich denke die Bibel ist ein Buch von Menschen, für Menschen, und es gibt etwas, was wir nicht hinwegdenken können, trotz aller Ungereimtheiten:
Die Situationen die beschrieben werden (von Kain und Abel bis zurück zu Adam und Eva) sind menschliche Probleme, die in allen Gesellschaften auftreten. Als solche macht die Auseinandersetzung damit auch in 2000 Jahrne noch Sinn. Und was die Lehre versucht ist ja, menschliche Normen aufbauend auf den Schwächen menschlicher Gesellschaften aufzubauen - dies ist m.e.n. der Sinn jeder Religion.
In den letzten 2000 Jahren hat sich so einiges geändert, Rom ist vielleicht die USA, kann aber auch Europa sein, und einige Dinge sind gewiß veraltet, da man mehr weiß, und andere Hilfsmittel hat - seit der Pille hat sich z.B. die Rolle der Partnerschaft extrem verändert. Ansonsten sind die Menschen aber dieselben geblieben, trotz vielerlei Hilfsmittel - und die wesentlichen Hirnfunktionen entsprechen noch immer denen der Urgesellschaft weit vor der Bibel. Es wäre also töricht anzunehmen, dass die Bibel keinen Wert mehr hätte - und sehr viele Regeln finden sich auch in anderen Religionswerken wieder, nur eben anders, in einer Nomaden gesellschaft kann es z.B. günstig sein, mehr Frauen in die Familie aufznehmen, damit diese versorgt werden können.
Sicherlich sind manche Dinge auch in der Bibel einfach Kompromisse, die man machen muss im Leben, aber dass so viel davon auch heute noch funktioniert und uns bewegt, sagt doch aus, dass viele Dinge, die die Schreiber (wer kann übrigens mal etwas zur Entstehung des Werkes sagen?) sehr viel über Menschen wußten - letztenendes war es auch nichts weiter als niedergeschriebene Erfahrung...
Im übrigen sagt ja gerade die Ähnlichkeit unserer Gesellschaft mit der von Rom aus, dass auch ohen Bibel ähnliche Grundwerte gelten würden - selbst die römische Klassengesellschaft war in vielen Ländern (bzw. ist) noch sehr präsent. Erst die extreme Kommunikation zwischen allen Teilen der Welt, die die Isolation der kulturen aufhebt, wird dazu führen, dass alle alles wollen, und die Teilung mindern - nicht immer zum Guten sicherlich.
Dies vielleicht einmal als Anmerkungen eines Atheisten in "loser Form" dazu.
KissOfHades@Curzon

Dann erklaer mit bitte, warum es "das Boese" im Christentum gibt...was sollte einen Glaeubigen veranlassen, Gutes zu tun, wenn ihm nicht gleichzeitig mit UEbel gedroht wird?!?

Ganz davon abgesehen, dass ich dieses System nicht mag, ist es heute doch eh ueberholt, denn wer haelt sich in einer Elbogengesellschaft noch an christliche Werte und Gebote?
Fuer mich ist "Gutes fuer Gott" nicht soviel wert wie "Gutes fuer die Menschen" - ich hoffe, Du kannst den Unterschied, den ich mache nachvollziehen...

P.S.: Somit koennte man auch die Institution "Beichte" abschaffen, denn niemand muesste um Vergebung bitte, wenn es keine Angst vor der Hoelle gibt!
MANOMANIAC[URL gekillt ...]

@ all:

wie ich sehe sind einige von euch dem Glauben an Gott nicht so abgeneigt.

Wenn ich euch hier einmal eine Seite empfehlen darf:

siehe link oben.

Dort könnt Ihr mir gerne mal ein paar Leserbriefe schreiben, und meinen Lebensbericht lesen.

Daniel


[wie bereits mitgeteilt, kannst Du Deinem Werbebedürfnis gerne nachkommen, wenn Du den Pop-Down-Sponsor für diese Site machst! Deshalb Beitrag durch mich editiert - Kaiki]
Curzon[QUOTE][i]Original geschrieben von KissOfHades [/i]
@Curzon

Dann erklaer mit bitte, warum es "das Boese" im Christentum gibt...was sollte einen Glaeubigen veranlassen, Gutes zu tun, wenn ihm nicht gleichzeitig mit UEbel gedroht wird?!?[/quote]

Vielleicht FREIWILLIG?
Und warum es das "Böse" gibt? Schau dich mal in der Welt um, und dann sag mir, wie man angesichts dessen nicht auf den Gedanken kommen muß, daß etwas "böses" existiert. Ob man es als Teufel personifiziert, oder es wissenschaftlich auseinanderklamüsert, es ist und bleibt moralisch verwerflich (vielleicht ein weniger vereinfachend klingender Begriff).
Vielleicht wollen Menschen ja Gutes tun, weil sie nicht genausoviel Übel begehen wollen, wie viele andere Menschen? Vielleicht WOLLEN Menschen wie ich einfach "gut" sein? Warum sollte ich andere Menschen verletzen wollen? Warum sollte ich anderen Menschen böses antun? Warum sollten das gläubige Menschen tun?

[quote]
Ganz davon abgesehen, dass ich dieses System nicht mag, ist es heute doch eh ueberholt, denn wer haelt sich in einer Elbogengesellschaft noch an christliche Werte und Gebote?
[/quote]

Solche Leute, die sich nicht passiv mit der Scheiße abfinden, die abläuft, sondern die es besser machen wollen.

[quote]
Fuer mich ist "Gutes fuer Gott" nicht soviel wert wie "Gutes fuer die Menschen" - ich hoffe, Du kannst den Unterschied, den ich mache nachvollziehen...
[/quote]

Ja, aber es ist für jemanden, der einen echten Glauben hat ein und dasselbe. (Und an dieser Stelle gebe ich zu: Es gibt viele, zu viele Leute in der Kirche, die Heuchler sind, die den Glauben falsch verstehen, die Gläubigen, die unsicher sind Angst machen und sie ausnutzen, weil sie selber von der Macht korrumpiert werden. Es ist selbst für einen echten Gläubigen, der das alles sieht teilweise schwer in dieser Umgebung.)

[quote]
P.S.: Somit koennte man auch die Institution "Beichte" abschaffen, denn niemand muesste um Vergebung bitte, wenn es keine Angst vor der Hoelle gibt! [/QUOTE]

Die Beichte ist imho sehr sinnvoll. Jedem Menschen passiert es, daß er Dinge tut, die er hinterher bereut, daß er Fehler macht, und deshalb vielleicht ein schlechtes Gewissen hat, weil er gegen seine eigenen Prinzipien verstoßen hat? Vielleicht braucht er dann die Beichte, um das schlechte Gewissen los zu werden?

Du siehst das alles zu vereinfachend und vorurteilsbeladen.
Dein Problem (und das des meisten, die so denken) ist, daß ihr euch einfach nicht in Leute die glauben hineindenken könnt (oder wollt?), und solange ihr das nicht zumindest versucht, können wir solche Diskussionen bis in alle Ewigkeit fortsetzen.
Strega[QUOTE]Somit koennte man auch die Institution "Beichte" abschaffen, denn niemand muesste um Vergebung bitte, wenn es keine Angst vor der Hoelle gibt![/QUOTE]
um vergebung zu bitten - sei es vor gott, einer/m betrogenen ehefrau/mann, einem freund, einem "feind" - war noch nie verkehrt und solange man ein gewissen und ein wenig gefühl in sich trägt wird es sowas immer geben. wenn du eine omi umrennst - ohne böse absicht - dann hilfst du ihr auf und entschuldigst dich, das tust du bestimmt nicht, weil du angst vor der hölle hast.
*lg
Strega
KissOfHadesWarum entschuldige ich mich bei Gott (Beichte), wenn ich etwas getan habe, was MIR ein schlechtes Gewissen macht - wenn ich Probleme mit mir selbst habe, dann klaere ich sie auch mit mir selbst!

Wenn ich Gutes tun will, dann tue ich es fuer mich und nicht fuer Gott...

...denn mich stoert nicht der Glaube, sondern das "Objekt", auf das er projeziert wird! Ich glaube an mich selbst...vielleicht ist das etwas aehnliches...nur wird das in manchen Kreisen Satanismus und nicht Christentum genannt!

Mein letztes Statement zu diesem Thema...
WhiteRaven@ Curzon

hm, hab ich vergessen drauf zu antworten:

Warum Adam den Apfel von Eva bekommt? Ganz einfach! Weil die Frau leichter zu verführen ist, als der Mann. Deshalb hat die schlange sich an Eva gemacht, die, [B]nachdem[/B] sie von dem Baum gegessen hat, Adam die Frucht bringt. Adam isst dann aus solidarität zu seiner Frau auch davon...wie so oft im Leben.

Raven (<- auch ein weibliches Wesen *s*)
TChristoJGäbe es die Bibel nicht mehr, dann würden die Mächtigen dafür Sorgen, dass "ihrer" rekonstruierten Bibel geglaubt wird.

Gäbe es die Bibel nicht mehr, würden die Ohnmächtigen haltlos sein. Sie suchen die Bibel.

Gäbe es die Bibel nicht mehr, würden die Unterdrückten versuchen, die Macht an sich zu reisen, um selbst Mächtig zu sein. Ihre Form der neuen Bibel liegt parat.

Der Gedanke, die Bibel wäre nicht mehr auf der Erde, löst Hoffnungen und Sehnsüchte aus. Aber es sind die Falschen. Ein Irrtum, zu glauben, dann würde sich alles ändern.

Denn eines wird garantiert nicht geschehen: Eine Veränderung von heut auf morgen.

Aber sie birgt die Chance auf Veränderung. Leider versaut der Mächtige, der Ohnmächtige sowie der Unterdrückte diesen Weg durch eigennützige Sehnsüchte und Hoffnungen.

Es bleibt alles beim Alten: Der Mächtige behält die Macht, der Ohnmächtige sucht weiterhin Halt und der Unterdrückte kämpft weiterhin gegen sein Schicksal an.
CurzonMein letztes Wort zu dem Thema:

Wäre die Bibel nicht, müßte etwas anderes her, was ihren Platz einnimmt, um ein Vakuum zu verhindern.

Niemand von uns kann ermessen, was das sein kann...ob es alte nordische Religionen sind, ob es Religionen aus dem Osten sind oder das Judentum, etwas würde ihren Platz einnehmen, und unsere ganze Weltordnung sähe anders aus.
HarlekinHmm interessantes Gedankenspiel und gleichzeitig eine erhitzte Diskussion.. Klingt verlockend..

nur leider ist es doch meineserachtens so, das die meisten die "an die Bibel glauben" das Buch so wenig gelesen haben wie das Telefonbuch von Rotterdam.
Sie kennen einzelne Stellen, Einträge, Passagen , meist aus dem Zusammenhang gerissen und unkommentiert. Bestes Beispiel sind unsere Jünger der Heilsfront, die "MANOMANIACS" unter den täglichen Leuten.
Sobald man sich mit dem Buch genauer befasst, wird das buch an sich immer unwichtiger, es sind dann die Textstellen, zu deren Deutung man andere Bücher aus der Zeit braucht und Vorgeschichten um das Bild zu vervollständigen.
Nur als Beispiel: Es wird ständig drauf rumgehackt das die propheten ind er Bibel recht hatten udn das die das garnicht vorhersehen gekonnt hätten wenn die nicht von "Gott" eine vorseheung bekommen hätten.

Sieht man sich in der Bibel um, steht da das es viele "falsche Propheten" gegeben hat udn auch in anderen Schriften tauchen viele "prophetische" schriften auf..Das Buch bibel wurde erst nach deren Erfüllung zusammengestellt und damit konnten sich die Bibelväter natürlich die eingetroffenen "Prophezeihungen" raussuchen und hinzufügen (vgl. auch Nostradamus".

Fazit. die Bibel hat heute keinen großen Einfluss mehr auf das "Tagesgeschäft"..
Die Behauptung der gläubigen Bibelverbände ("Christen" "Zeugen Jehowas" etc..) das es durch die Bibel Anstand Moral und Sitte gibt ist schlichtweg Falsch.
Moral und Anstand wurde nicht in Form von Steintafeln vom Sinai heruntergetragen sondern ist eine dem Menschen eigene Art die er zum Zusammenleben braucht..

Und Selbst Ameisen und andere Rudelvölker haben eine Art "Moral und Sitte" die nunmal keine Erfindung des Christentumes oder der Bibel ist.

Im gänzlichen gesehen ist die Bibel eine Art "Readers Digest" der lustigsten Geschichten des Zweistromlandes.. sozusagen

"Das beste aus 4000 jahren Mord und Totschlag" Teil 1. und Teil 2.

Darin finden sich Geschichten aus Babylon, Ägypten , Assyrien, aus dem Gilgamesh epos, dem alten Göttergeschichten etc..

och jeh da könnte man tagelang referieren darüber..*fg*


naja

ids +ddd>*


H.
Countlessok, ich werde mich auch noch ein letztes mal zu wort melden... zum einen weil ich in nächster zeit keinen netz zugang haben werde, zum anderen, weil das thema erschöpft zu sein scheint...
1. WENN ich mich zu irgendeiner glaubensrichtung bekennen müßte, so wäre es das christentum.
2. als so wohl definierter und schön kategorisierter christ habe ich entgegen einigen vorstellungen die bibel sowohl in auszügen als auch einem im ganzen gelesen, denn ich bin der ansicht, dass man sich keine wirkliche meinung über irgendetwas bilden sollte, ehe man nicht alles grundlegende (bzw. soviel wie möglich) kennt
3. ich versuche (wieder entgegen einigen hier gemachten aussagen über christen) mich in andere menschen und glaubenssysteme hineinzuversetzen! dazu gehört zb auch der islam (den koran hab ich mir als nächstes vorgenommen, wenns mein studium erlaubt..) aber zb auch der satanismus!
4. selbst fanatische christen gehen nicht soweit zu sagen, dass die bibel von gott geschrieben wurde!! es ist wenn überhaupt immer nur von göttlicher inspiration die rede (was in abgewandelter form auch auf andere glaubensrichtungen zutrifft: im islam is es gabriel, bei den mormonen soll das buch mormon smith auch von einem überirdischen wesen diktiert worden sein, gleiches trift auf crowley zu wenn ich mich richtig entsinne... man möge mich korrigieren falls ich mich täusche!) die bibel ist VON menschen geschrieben und unterliegt auf grund dessen auf jedenfall einer menschlichen prägung, heißt kulturelle, soziale, epochale umstände spielten mithinein!
5. viele scheinbar unerklärliche dinge in der bibel sind "rational" erklärbar, andere (zumindest noch) nicht
6. oberflächlich betrachtet ist die bibel NICHT wiederspruchsfrei, erst wenn man den gesamtkontext beachtet ergibt sich eine gewisse homogenität
naja.. blablabla... ich weiß schon... ich könnte noch einiges mehr sagen, aber wahrscheinlich intressierts eh die wenigsten... vielleicht noch ein schöner schlußsatz: man sollte die bibel nicht nur dann völlig gelesen haben wenn man wirklich an sie glaubt, sondern auch dann, wenn man sie wirklich ablehnt.
dies ist bis auf weiteres mein letzter eintrag... wie gesagt, mangels netzzugang...
bis irgendwann
bye countless
NoreiahHallo ,ihr alle,
habe dies alles gelesen und denke das das Hauptübel nicht die Bibel ist ,sondern die Institution Kirche an sich,die machthungrigen Oberen dieses Vereines sind wahrscheinlich die einzigen die gar nicht nach der Bibel leben....wer hat die größte Kondomfabrik?...der Vatikan.. Andere Menschen leben in der Regel sowieso "nach der Bibel" ,da wir alle ein angeborenes Gewissen haben und deshalb nicht töten,stehlen oder sonstwas...
Ciao Noreiah
Strega[QUOTE]Sobald man sich mit dem Buch genauer befasst, wird das buch an sich immer unwichtiger, es sind dann die Textstellen, zu deren Deutung man andere Bücher aus der Zeit braucht und Vorgeschichten um das Bild zu vervollständigen. [/QUOTE]
hmm, ich finde, dass manche beispiele aus der bibel heute noch aktuell sind, deswegen ist dieses buch an sich zeitlos. hintergrundwissen ist nicht zwingend nötig wenn man die bibel liest (ich habe kein geschichtsbuch zur hand genommen und habs trotzdem verstanden).

[QUOTE]Die Behauptung der gläubigen Bibelverbände ("Christen" "Zeugen Jehowas" etc..) das es durch die Bibel Anstand Moral und Sitte gibt ist schlichtweg Falsch. [/QUOTE]
es geht hier um das buch "bibel", nicht um die menschen die daran glauben, schon gar nicht um diese, welche hier und dort dogmen aufstellen. es scheint zwar unterhaltsamer über verschiedene freaks zu wettern,aber...

*lg
Strega
TChristoJJeder kennt Moses, den Glaubensvater der jüdischen und christlichen Religion: Als Baby in einem Weidenkörbchen ausgesetzt, von der Tochter des Pharao aus dem Nil gefischt, führte er das jüdische Volk in die Freiheit, teilte en passant das Meer und empfing schließlich auf dem Berg Sinai die zehn Gebote von Gott höchst persönlich.

Doch niemand kennt Moses wirklich, den Menschen hinter dem Mythos.

Seit über zwanzig Jahren fahndet Rolf Krauss, Wissenschaftler am Ägyptischen Museum in Berlin, nach dem historischen Vorbild für Moses.

In einem - zunächst nur in Frankreich erschienen - Buch präsentierte er seinen Hauptverdächtigen: Amun-masesa, ein ägyptischer Vizekönig, der im 13. Jahrhundert vor Christus für den Pharao Merneptah einen Krieg gegen Aufständische führte und nach dem Tod des Herrn selbst einen Aufstand anzettelte.

Der romantisierende Bibel-Dichter, so Krauss, habe irgendwann um das Jahr 500 vor Christus die Geschichte des ägyptischen Putschisten als Inspiration für seine Story von Mose und dem Pharao verwendet. Doch einen Auszug aus Ägypten habe es in der Realität nie gegeben.

Literatur:
Rolf Krauss
"Moise le Pharaon"
Editions du Rocher,
Paris; 328 Seiten; ca 22 Euro

Quelle: [url]www.perkunas.de[/url]


Ja, die Bibel hat tatsächlich nichts an Aktualität verloren. Aber zumeist als abschreckendes Beispiel. Aber gerade das Gegenteil findet ihre Anwendung. In der Tat ist es ein romantisches Sagenbuch, was ja nicht immer 100% der Wahrheit, dem genauen zeitlichen Abblauf oder das es genaus so gewesen ist, entsprechen muss.

Was ist, wenn selbst der Religionsstifter "Moses" nur ein Märchen ist. Ein Märchen, das auf einen ähnlichen Vorgang aufbaut?
Zafira:cool: ... dann geb`s zum Glück den Club der Deppen nicht!!!
Aber wie in einigen Komentaren erwähnt, dann geb`s bestimmt nen anderen Club, mit dazugehöriger Lektüre...
:D
Es wird immer irgendwelche Deppen geben, die an irgenso`n Scheiss glauben. Es gibt immer Menschen, denen kannste alles verkaufen und wenn`s noch schön bunt ausgemalt wird, erst recht. Da fehlt`s halt an Grauen......
facilis descensus averno.... :rolleyes:
Zafira
CurzonDa hat wohl jemand die Weisheit mit Löffeln gefressen...
Zafira:D Hallöchen!
Nee, mit Löffeln sicherlich nicht, dass wäre doch zu einfach:rolleyes: !!!
Gehörst wohl auch dazu *g*...
Carpe diem!
Zafira:p
Aramatheavielleicht ist es besser leute glauben zu lassen an das was sie bestärkt oder an das was sie wollen?
klar..es gibt meist keine beweise die die richtigkeit der bibel klarstellen.. doch heißt es nicht ..selig sind die die glauben ohne zu sehen? das ist vielleicht für einige der grund dass sie keine beweise brauchen oder wollen, dass sie einfach so an dem ausgewählten glauben festhalten.weil er sie bestärkt..aus unterschiedlichen gründen..
PopeCerealWas mich persönlich an der Bibel so nervt, ist, daß sie - teilweise auch durch die zahlreichen Fälschungen und Zensuren, deren Opfer sie im Laufe der ersten paar Jahrhunderte des Christentums wurde - zur Grundlage einer der übelsten Spaßverderberreligionen dieses Planeten wurde, dessen spaßfeindlichste Ausprägung wohl die radikaleren Spielarten des Protestantismus darstellen. Alles, was Spaß macht, ist ein Schritt auf dem Weg zur Sünde und Verderbnis - was soll denn das?
Ich denke, es ist kein Wunder, daß es "Heidenspaß" heißt... und ich habe sehr gerne meinen Spaß!
Curzon[QUOTE][i]Original geschrieben von PopeCereal [/i]
[B]Was mich persönlich an der Bibel so nervt, ist, daß sie - teilweise auch durch die zahlreichen Fälschungen und Zensuren, deren Opfer sie im Laufe der ersten paar Jahrhunderte des Christentums wurde - zur Grundlage einer der übelsten Spaßverderberreligionen dieses Planeten wurde, dessen spaßfeindlichste Ausprägung wohl die radikaleren Spielarten des Protestantismus darstellen. Alles, was Spaß macht, ist ein Schritt auf dem Weg zur Sünde und Verderbnis - was soll denn das?
Ich denke, es ist kein Wunder, daß es "Heidenspaß" heißt... und ich habe sehr gerne meinen Spaß! [/B][/QUOTE]

Definiere "Spaß" und welche Punkte an diesem "Spaß" Sünden sind!
Zafira:) Hallöchen!
PopeCereal, DU hast ja soooooo recht!!!!!!!
Jau, die Bibel galt und gilt Meiner Meinung nach dazu, dass es ein Instrument der Macht, Unterdrückung und Waffe zur Leuteverblödung ist. Das Christentum ist in meinen Augen, eine der Lebensfeindlichsten Religionen, die es gibt. Allein die zehn Gebote. Welches Arschloch! will mir denn sagen, was ich zu tun und zu lassen habe?!? Das wäre genauso, als wenn ich jetzt mit fast 34 noch an den Weihnachtsmann glauben würde...:D
Ich habe mir viele Religionen angesehen. Deren Literarur, Lebensweisen, Praktiken, Kultstätten etc.. Und ich kann immer nur wieder sagen, daß ich eine absolute Abneigung, gegen diese Art des der Religion habe. Interessant, ist auch mal zu schauen, welche Einflüsse in die Politik gehen. Vergleiche zu anderen Religionen anzustellen und selbst die Gesundheit und vor allem die Psyche. Was ihr da seht, und wenn ihr immer weiter vordringt, werdet ihr merken, was das Christentum mit der Menschheit eigentlich anstellt! ERSCHRECKEND!!! Und noch viel erschreckender ist, zu sehen, dass es sooo viele Menschen gibt, die das nicht merken und den ganzen Scheiss auch noch unterstützen und verteidigen!!! Arme Menschheit!!!

Zafira
:)
ZafiraHallo!
...ich glaube, hier braucht wirklich einer nen Duden!!!
Hilfe! Jetzt soll " SPASS " definiert werden!!!
Sag mal, kommste von nem anderen Stern???
Gehen wir nur mal vom Spassfaktor Sex aus: Das Christentum sagt, dass Sex nur zur Fortpflanzung dient! Ist doch schon Scheisse. Oder nich? Dann geh Du mal los am Wochenende und sag ner Lady: " Hey Babe, wollen wir uns fortpflanzen?!? " Ich glaub, soo schnell wirste noch nie eine geknallt bekommen haben, wie da! Also----> Spassfaktor = ganz unten. So, und wenn Du das nen paar mal durchgemacht hast, dann wirst Du so die Schnauze voll haben, dass Du freiwillig ins Kloster gehst. Und ERGEBNIS? Die Kirche hat einen Jünger mehr :D !!! Ist doch toll!!! Und schon hat das Christentum 2 Fliegen mit einer Klappe erschlagen! Raffitückisch...uhpss:D :D :D :D
Gruss Zafira

P.S: merkt ihr langsam was???
CurzonTja, Zafira, ist schwer, sich eine eigene Meinung zu bilden, und mal vorurteilsfrei zu denken, was? :rolleyes:

Ich denke mal, daß du die Bibel nicht gelesen hast und mir die jeweiligen Textstellen sagen kannst, ich habe sie nämlich bis jetzt auch kaum gelesen, deshalb glaube ich das nicht, solange ich es nicht selbst gelesen habe, da das was in der Bibel steht und das was allgemein verbreitet ist doch teilweise sehr voneinander abweicht (leider).

Ich hab jetzt keine konkrete Ahnung, warum im offiziellen Christentum Sex dermaßen verdammt wurde...aber es gibt eine Fülle von Gründen, die mir da einfallen, angefangen von den anderen gesellschaftlichen Strukturen, die damals herrschten bis hin zu einigen frustrierten Kirchenmännern, die keine abgekriegt haben und sich dachten, "wenn wir nicht dürfen, dann dürfen die anderen auch nicht".
Anderer Ansatz: Wenn man durch´s Leben geht, und einfach nur auf der Suche nach Sex ist, stumpft man dabei nicht allmählich ab? Was ist mit Liebe und Beziehung, wenn Sex nur noch als Spaßfaktor gesehen wird? Ich bezweifle, daß der Mann, der schon 500 Frauen hatte und trotzdem allein ist glücklicher ist, als der, der eine hat und mit ihr sein ganzes Leben in fester Liebe verbringt.

PS: Ja, ich merke, daß da jemand zu sehr von sich überzeugt ist.
Ziatmatahmm...
wovon ist hier die rede?! vom christentum oder von der bibel?
wo steht in der bibel geschrieben, dass man keinen sex haben darf - bei:"seid fruchtbar und vermehret euch";)?
ich finde es wichtig zu unterscheiden, was "schirmherren" des christentums mehr oder weniger (auf)erzwungen haben, und was in der bibel steht. beides über einen kamm zu scheren hat doch wenig sinn, denn das heutige christentum hat mit den lehren der bibel nur noch wenig zu tun.
grüße
Zia
Karolina O[QUOTE]Interessant, ist auch mal zu schauen, welche Einflüsse in die Politik gehen. Vergleiche zu anderen Religionen anzustellen und selbst die Gesundheit und vor allem die Psyche. Was ihr da seht, und wenn ihr immer weiter vordringt, werdet ihr merken, was das Christentum mit der Menschheit eigentlich anstellt![/QUOTE]

Welche Einflüsse gehen denn in die Politik?Was stellt das Christentum mit der Menschheit an?
Auch an deinem Beitrag ist zu sehen,dass genauere Definitionen wohl sinnvoll wären.Ich zumindest würde es mir wünschen...vielleicht kannst du es genauer erklären?

Eine Definition von Spass ist mehr als gerechtfertigt,denn Spass ist nicht gleich Spass.
Man muss ersmal erfahren,was der Autor des Beitrags gemeint hat,als er "Spass" geschrieben hat.Es gibt Leute,dennen bereitet es Freude andere umzulegen(jetzt mal als übertriebebnes Beispiel).
666waysWahrscheinlich würde sich nicht viel ändern,
es würde wohl andere Religionen(teilweise Fanatiker:-)) geben, im Grunde wäre es wohl das selbe.....
ZafiraGucken wir uns doch mal um....
Fanatiker gibt`s, und wird es geben! Allein, sind wir nicht stark genug, um bestehen zu können. Deshalb wird die " schwache " Menschheit sich immer an etwas klammern, um nicht als einzelne Person, allein dazustehen. Das wusste auch schon die Kirche, als sie sagte und auch immer noch sagt: " meine Herde... " Klar, und die Menschen fahren drauf ab, um nur nicht allein dazustehen. Es zeugt natürlich ( in deren Augen ), von einem gewissen Zusammenhalt. Aber wenn wir mal hinter die Kulissen schauen und mal darüber nachdenken, ist , oder kann auch nur die Antwort, oder Feststellung sein, dass es einfach nur " Heuchelei " ist!!!
Bei mir fängt Heuchelei schon damit an, dass es Menschen immer und immer wieder tun, sich kirchlich trauen zu lassen und dann kurzerhand später aus der Kirche austreten!!! WAS SOLL DAS?
Entweder, ich stehe zu dem, was ich tue, oder ich lass es bleiben! Aber die grösste Heuchelei ist die Kirche selbst, indem sie verkündet, dass wir nicht töten sollen, aber wer ein bisschen im Geschichtsunterricht aufgepast hat, weiss, dass die Kirche die meisten Kriege geführt hat und das nur aus dem " Glauben " heraus??? Widersprüchlich, bis ins letze Detail!!!
Meine Meinung---> Grausam, und nicht ein doupt Menschlich!!!
Ich könnte noch soviel erzählen, aber das würde den Rahmen sprengen....
Lest doch mal das Buch: Der Pfaffenspiegel " sehr interessant!!!
LG Zafira :)
CurzonDeine Kritik ist ja berechtigt, Zafira, dasselbe find ich ja auch scheiße, aber nicht jeder in der Kirche ist ein Heuchler, nicht jeder Gläubige ein willenloses Schaf, nicht jeder traut sich kirchlich und tritt dann aus, und nicht jeder Kirchenmann ist in Heuchler.

Klar, je höher sie in der Hierarchie stehen, werden sie korrumpiert von der Macht, das war früher so, und ist wohl heute auch so, aber an der Basis gibt es auch viele ehrliche Menschen dort.

Die sind dort alle auch nur Menschen, und so wie die Mehrzahl der Menschen blind, vorurteilsbeladen und nicht bereit ist, mal nachzudenken, so ist es leider auch in der Kirche. Es gibt genug Altagsatheisten, Heuchler, Menschen die das Ganze als Zwang betrachtet und damit schon verloren haben, und das schlimmste: Menschen die Angst haben, sei es vor Gott, vor sich selbst, vor der Kirche, vor der Hölle, etc... solche Menschen können gar nicht echt glauben, weil Glaube richtig verstanden die Abwesenheit von Angst und absolutes Vertrauen bedeutet.
Karolina OIm Grunde ist die Idee einer Gemeinschaft doch nichts Schlechtes,denn durch eine Gruppe fühlt man sich bestärkt und verstanden.
So haben sich auch die frühen Christen in kleinen Gemeinschaften zusammengeschlossen und wurden sogar dafür verfolgt.Doch die grösste Untat die an dem christlichen Glauben verrichtet wurde,war der Tag im 4.Jh.,als diese Untergrundbewegung durch Kaiser Konstantin zur Staatsreligion wurde.
Ab dem Tag war sie offiziell,wurde aufgezwungen und "volkstauglich".Eine Kirche als Institution kann doch nicht mehr so unschuldig und reingläubig sein.
Das stimmt,dass sie viele Fehler macht und einige Anhänger nichts von "ihrem" Glauben wissen.
Aber hier möchte ich doch bitten zu differenzieren: Kirche ist nicht gleich Glaube.Die Kirche wird geleitet von Menschen und nicht von Gott und wie wir wissen sind diese ja fehlbar.Die Bibel hat damit nichts mehr zu tun.
ZafiraSorry! Aber von wem wurde denn die Bibel geschrieben???
War es Gott, der diese Geschichtchen geschrieben hat? Wer hat denn sonst damit zu tun, ausser die Menschheit? Kannst Du mir das mal erklären? Kann ja sein, dass Du ein gläubiger Mensch bist. Hab ja auch nix dagegen, wenn Du die Bibel oder den Glauben an Gott verteidigen möchtest. Jeder soll an das glauben, was er will! Nur mag ich es nicht, wenn man anderen den eigenen Willen aufzwingen will! Toleranz ist das A und O!
Und zum Beispiel Kriege führen im Namen des Glaubens, ist MEGASCHEIßE!!! Und dann von der Kanzel predigen, Du sollst nicht töten... Und das sol nicht verlogen sein? Ich bitte Dich, alles was im Namen der Kirche in so einer Art und Weise geschieht, ist das Allerletzte!
Und ja, die Gemeinschaft macht stark. Das wusste auch schon Adolf Hitler. Und wohin hat es geführt? Ist zwar nen krasses Beispiel, aber durch Versprechen, Hoffnung und appellieren an die Gemeinschaft, dass ist in einer Diktatur immer sehr gefährlich! Und die Kirche ist eine Diktatur! Sie versucht natürlich unterschwellig an das Gute im Menschen zu appellieren und somit beeinflusst sie die Menschheit. Wer würde denn schon gerne zugeben, dass er nicht " gut " ist??? Also legt man den Menschen alles das was man gerne so hätte, wie man es will, in den Mund unter einem Deckmantel, der sicherlich keine weisse Weste darstellt! Mein Motto lautet: Mensch sein, Mensch bleiben und sich auch mal nen paar Gedanken machen, warum es einige gibt, die manipulieren wollen. Denn wer manipulliert, bezweckt auch was damit. Kommt immer nur darauf an, ob man denjenigen mit seiner Strategie durchschaut. Also, lieb sein und keinem was schlechtes wollen oder antun!!!
Gruss Zafira :)
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von Curzon [/i]
[B]Tja, Zafira, ist schwer, sich eine eigene Meinung zu bilden, und mal vorurteilsfrei zu denken, was? :rolleyes:

Ich denke mal, daß du die Bibel nicht gelesen hast und mir die jeweiligen Textstellen sagen kannst, ich habe sie nämlich bis jetzt auch kaum gelesen, deshalb glaube ich das nicht, solange ich es nicht selbst gelesen habe, da das was in der Bibel steht und das was allgemein verbreitet ist doch teilweise sehr voneinander abweicht (leider).

Ich hab jetzt keine konkrete Ahnung, warum im offiziellen Christentum Sex dermaßen verdammt wurde...aber es gibt eine Fülle von Gründen, die mir da einfallen, angefangen von den anderen gesellschaftlichen Strukturen, die damals herrschten bis hin zu einigen frustrierten Kirchenmännern, die keine abgekriegt haben und sich dachten, "wenn wir nicht dürfen, dann dürfen die anderen auch nicht".
Anderer Ansatz: Wenn man durch´s Leben geht, und einfach nur auf der Suche nach Sex ist, stumpft man dabei nicht allmählich ab? Was ist mit Liebe und Beziehung, wenn Sex nur noch als Spaßfaktor gesehen wird? Ich bezweifle, daß der Mann, der schon 500 Frauen hatte und trotzdem allein ist glücklicher ist, als der, der eine hat und mit ihr sein ganzes Leben in fester Liebe verbringt.

PS: Ja, ich merke, daß da jemand zu sehr von sich überzeugt ist. [/B][/QUOTE]

Hi!
In einem hast Du recht, dass ich die Bibel noch nicht komplett gelesen habe! Aber ich hab mich mit der Geschichte befasst. Und das sind Realitäten, die es wirlich gegeben hat. Nachweislich! Kann man von den " netten " Geschichten, die in der Bibel niedergeschrieben sind, nicht gerade behaupten!!! Oder?
Und ich bin jemand, der sich nicht unbedingt mit Träumereien abgibt, wenn es um knallharte Themen geht. Da zählen eben nur Fakten. Träumen tue ich natürlich auch. Aber nur wenn es mein Leben nicht beherrscht. Es gibt unterschiedliche Meinungen,und das ist auch gut so. Sonst wär`s ja langweilig!
Eingenommen von mir? Vielleicht! Jedenfalls habe ich ein gesundes Selbstbewusstsein. Und das finde ich gut !
Gruss Zafira :)
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von Curzon [/i]
[B]Deine Kritik ist ja berechtigt, Zafira, dasselbe find ich ja auch scheiße, aber nicht jeder in der Kirche ist ein Heuchler, nicht jeder Gläubige ein willenloses Schaf, nicht jeder traut sich kirchlich und tritt dann aus, und nicht jeder Kirchenmann ist in Heuchler.

Klar, je höher sie in der Hierarchie stehen, werden sie korrumpiert von der Macht, das war früher so, und ist wohl heute auch so, aber an der Basis gibt es auch viele ehrliche Menschen dort.

Die sind dort alle auch nur Menschen, und so wie die Mehrzahl der Menschen blind, vorurteilsbeladen und nicht bereit ist, mal nachzudenken, so ist es leider auch in der Kirche. Es gibt genug Altagsatheisten, Heuchler, Menschen die das Ganze als Zwang betrachtet und damit schon verloren haben, und das schlimmste: Menschen die Angst haben, sei es vor Gott, vor sich selbst, vor der Kirche, vor der Hölle, etc... solche Menschen können gar nicht echt glauben, weil Glaube richtig verstanden die Abwesenheit von Angst und absolutes Vertrauen bedeutet. [/B][/QUOTE]

Ich will ja auch nix schlechtes über die Menschheit sagen.Natürlich gibt es solche und solche. Und mir ist auch klar, dass man nicht alle über einen Kamm scheren soll. Mach ich auch nicht. Aber vom Grundprinzip find ich was die Kirche angeht,ziehmlich verlogen. Was den 'Glauben angeht, das ist mir relativ egal, solange man mich nicht überzeugen will.
Gegen wahren Glauben, den man auch lebt,ohne verlogen zu sein,habe ich nix!
Gruss Zafira
:)
Curzon[QUOTE][i]Original geschrieben von Zafira [/i]
[B]
Und zum Beispiel Kriege führen im Namen des Glaubens, ist MEGASCHEIßE!!! Und dann von der Kanzel predigen, Du sollst nicht töten... Und das sol nicht verlogen sein? Ich bitte Dich, alles was im Namen der Kirche in so einer Art und Weise geschieht, ist das Allerletzte!
[/B][/QUOTE]

Natürlich sind Kriege megascheiße, egal weswegen sie geführt werden, und einen Krieg im Namen des Glaubens zu führen ist nicht nur extrem anmaßend, es ist auch pervers, unschuldige Gläubige dadurch zum Kämpfen zu verführen, UND es ist eine schlimme Gotteslästerung!!
Vergiß aber nicht, daß diejenigen, die Krieg im Namen des Glaubens geführt haben oft nicht diejenigen sind, die "Du sollst nicht töten" predigen.
Du kannst nicht die schlechten Eigenschaften die einige Kirchenmänner zur Schau gestellt haben und mit denen sie viel Leid verbreitet haben nicht mit der gesamten Kirche gleichsetzen, schon gar nicht mit der heutigen.
Ich meine, weil du schon Vergleiche zum 3. Reich ziehst, das ist genauso, wie wenn du alle Deutschen heute verachtest, weil in Deutschland damals Millionenfacher Massenmord geschah. Die allerwenigsten Deutschen hätten/haben es befürwortet, aber von außen gesehen hat man den Deutschen an sich mißtraut und sie insgesamt dafür verantwortlich gemacht. Genausowenig kannst du die Kreuzzüge es Mittelalters als Argumente für heutige Kirchenkritik verwenden, denn niemand wird heute noch die Kreuzzüge verteidigen (jedenfalls kein Kirchenmensch, der nicht total verblendet ist).
ToxicAngelSo dies ist mein erster Eintrag.

ICh habe mir zwar nicht die Mühe gemacht alle Antworten hier im Board zu lesen, aber eine eigene Meinung habe ich auch ;)

Bücher wie die Bibel wird es immer geben. Ob sie dann Bibel oder sonstwie heissen, ist eh nur zweitrangig.

Der Mensch hat schon immer Götter/Götzen gebraucht, um sein erbärmliches Leben danach ausrichten zu können.
Jetzt kann man zwar sagen, "hey das gilt nicht für mich", aber Ausnahmen haben schon immer die Regel bestätigt.
Die normale Kirche(kath. ev.), verliert laufend Gläubige, aber die sogenannten Freikirchen bekommen immer mehr Gläubige. Je extremer die sogenannte Kirche, um so mehr Zuläufe bekommt sie.

Die Bibel hat schon viel Unheil über die Welt gebracht. Besonders das alte Testament tut sich da hervor.
epona666jaja das gute alte testament...
ich würde wirklich mal gern wissen wie viele christen das wirklich mal gelesen haben und danach immer noch wirklich hinter alledem gestanden haben.
ich kann es nicht fassen,das es sogar wirklich leute gibt die sich darauf noch berufen.
und dann werfen christen , z.b. satanisten so begriffe wie blutopfer und son scheiss an den kopf, ich wette die haben das alte testament nicht gelesen.
PopeCerealAlso ICH persönlich habe die komplette Bibel gelesen. Ich kann nur sagen, daß diese Schrift in sich extrem inkonsistent ist und Platz für unglaublich viele verschiedene religiöse Ansichten läßt - allerdings sind die ORGANISIERTEN Christen mir höchst suspekt. Bei den Katholiken ist es der vatikanische Machtapparat, der mir ganz besonders mißfällt, mit seinem Gehorsamsanspruch dem Papst gegenüber und ähnlichen Dingen, bei den Protestanten dagegen die bei einigen Richtungen verbreitete extreme Spaßfeindlichkeit, welche sich insbesondere gegen spezielle Arten von Musik, Tanzen, Kunst und ähnliche Dinge wendet - weil das ja zur Sünde verführen könnte...
Curzon[QUOTE][i]Original geschrieben von PopeCereal [/i]
[B]Also ICH persönlich habe die komplette Bibel gelesen. Ich kann nur sagen, daß diese Schrift in sich extrem inkonsistent ist und Platz für unglaublich viele verschiedene religiöse Ansichten läßt - allerdings sind die ORGANISIERTEN Christen mir höchst suspekt. Bei den Katholiken ist es der vatikanische Machtapparat, der mir ganz besonders mißfällt, mit seinem Gehorsamsanspruch dem Papst gegenüber und ähnlichen Dingen, bei den Protestanten dagegen die bei einigen Richtungen verbreitete extreme Spaßfeindlichkeit, welche sich insbesondere gegen spezielle Arten von Musik, Tanzen, Kunst und ähnliche Dinge wendet - weil das ja zur Sünde verführen könnte... [/B][/QUOTE]

Damit bist du mir weit voraus, ich bin gerade erst beim 2. Evangelium, und das AT habe ich bis jetzt noch gar nicht angerührt.
Das, was das Christentum ausmacht ist ja auch mehr das NT, und wenn du z.B. nur mal das Matthäus-Evangelium betrachtest, dann hast du eine ziemlich eindeutige Botschaft, an der nichts auszusetzen ist, im Gegenteil, die Prinzipien die Jesus lehrt sind wirklich gut und ein echtes Modell für ein friedliches Zusammenleben, von Spaßfeindlichkeit wird da nichts gesagt.
Das Problem zwischen Theorie (wie es sein soll) und Praxis (wie es ist) ist doch dasselbe Problem, warum der reale Kommunismus gescheitert ist.
Als einzelner ist es nicht sehr schwer, nach Jesus Prinzipien zu leben, aber wenn die Gruppendynamik dazukommt, dann ist es leider meistens aus.
Ich meine, Jesus ritt im einfachen Gewand, der Papst hockt in reich verzierten Klamotten in seinem kugelsicheren Papa-Mobil.
Manchmal wünschte ich, Jesus würde mal beim Papst vorbeischauen und ihn heilen :D
virusich glaube, wenn die bibel nicht da wäre, würden halt irgendwo die götzen stehen... dann würde es wieder die verschiedensten götter geben (was weiss ich- den sonnengott, den wassergott usw.) der vergleich bezieht sich hauptsächlich auf die ägypter...

aber die bibel ist ja auch eine eigene geschichte. wenn ich jetzt nicht ganz falsch danebenliege, wurde sie in einem zeitrahmen von ca. 1600 jahren "zusammengebastelt"...

also nichts anderes als das spiel "stille post" ich glaube da wisst ihr selbst was für ein blödsinn da immer rausgekommen ist. ich glaubeauch dass die frage indirekt was damit zu tun hat, ob die sachen in der bibel wenigstens einen funken wahrheit hat. aber das werden wir nicht mehr herausfinden
Karolina O:D :D :D :D :D :D :D :D :D
Obwohl doch eigentlich der jetztige Papst mit Abstand der beste Papst ist.

Doch zurück zum Thema.
@Zafira:
[QUOTE]Nur mag ich es nicht, wenn man anderen den eigenen Willen aufzwingen will! [/QUOTE]
Findest du etwa,ich will dir irgendeinen Glauben aufzwingen?
Genau betrachtet habe ich mich bis jetzt in diesen Beiträgen noch zu keiner Religion bekannt!!

Kriege im Namen des Glaubens zu führen ist natürlich alles andere als gläubig und gut!
Doch wie ich schon mal geschrieben habe: Kirche ist nicht gleich Gott !
Zum Thema Gemeinschaft:Familie ist auch eine Gemeinschaft.Das wichtigste an einer Glaubensgemeinschaft ist,dass alle Beteiligten selbst fest überzeugt sind von ihrem Glauben und es nicht machen,weil es ein anderer verlangt
[QUOTE]Also, lieb sein und keinem was schlechtes wollen oder antun!!! [/QUOTE]
Genau dieser Grundsatz ist auch ein wichtiger Teil vieler Religionen.Und was soll denn daran falsch sein,sich zu einem Gott aus persönlicher Überzeugung zu bekennen,also ohne die Manipulation einer organisierten Institution?Das was du sagst ist genau das,was einige gläubige Menschen machen.Es heisst nur anders.

Karolina
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von Karolina O [/i]
[B]:D :D :D :D :D :D :D :D :D
Obwohl doch eigentlich der jetztige Papst mit Abstand der beste Papst ist.

Doch zurück zum Thema.
@Zafira:

Findest du etwa,ich will dir irgendeinen Glauben aufzwingen?
Genau betrachtet habe ich mich bis jetzt in diesen Beiträgen noch zu keiner Religion bekannt!!

Kriege im Namen des Glaubens zu führen ist natürlich alles andere als gläubig und gut!
Doch wie ich schon mal geschrieben habe: Kirche ist nicht gleich Gott !
Zum Thema Gemeinschaft:Familie ist auch eine Gemeinschaft.Das wichtigste an einer Glaubensgemeinschaft ist,dass alle Beteiligten selbst fest überzeugt sind von ihrem Glauben und es nicht machen,weil es ein anderer verlangt

Genau dieser Grundsatz ist auch ein wichtiger Teil vieler Religionen.Und was soll denn daran falsch sein,sich zu einem Gott aus persönlicher Überzeugung zu bekennen,also ohne die Manipulation einer organisierten Institution?Das was du sagst ist genau das,was einige gläubige Menschen machen.Es heisst nur anders.

Karolina [/B][/QUOTE]

Hallo Karolina!
Glauben, kann von mir aus jeder was er will, solange er keinen damit schadet. Ich selbst glaube natürlich auch, aber nicht an irgendwelche Götter oder Götzenbilder. Für mich zählt in allererster Linie, das Lebewesen. Nicht, wo es vielleicht herkommt, wie oder von wem es gemacht wurden ist, denn ich denke, wir Menschen sind einfach noch zu primitiv, um vielleicht zu verstehen oder zu kompensieren, wie alles entstand. Vielleicht ist es auch einfach so, wie es ist und es gibt garkeine Antwort darauf. Deswegen werde ich nie sagen: " Es war laut " Buch " ( Bibel, o.ä... ) so und so. Ich finde es sogar anmassend und dumm, irgendeinem Buch oder auch Religion dies in einer Weise abzukaufen. Wer will denn das alles so genau wissen? Selbst in der Schule früher gab es ein schönes Spiel, mit dem Namen " stille Post " und wir wissen ja alle, was am Ende dabei herauskam.... Ich denke, jeder Mensch, sollte vor allem erstmal an sich selbst arbeiten, sich beobachten, sein Tun und Handeln analysieren,denn dann braucht man keinen " Leitfaden ", wie die Bibel oder andere Lektüren einem vorzugeben pflegen, wie man zu leben hat. Und wenn das alles klappt, wer braucht da noch eine Religion?
Du sagst, Kirche ist nicht gleich Gott. Sicherlich kann man da differenzieren. Nur Die Kirche ist ja unabänderlich mit Gott in Verbindung zu bringen, sonst wäre sie ja Autonom und man würde beides nicht in Verbindung bringen. Oder? Genau wie Schlüssel und Schloss, man kann die Tür nur öffnen wenn man den Schlüssel dazu hat. Beides gehört zusammen.Und deswegen kann und will ich das Christentum nicht akzeptieren, weil es mit seinem Glauben einfach nur vernichtend ist und dumm!!!!
Liebe Grüsse
Zafira :)
Sensus Moriendi[QUOTE][i]Original geschrieben von Zafira [/i]
[B]
Glauben, kann von mir aus jeder was er will, solange er keinen damit schadet.
[...]
Und deswegen kann und will ich das Christentum nicht akzeptieren, weil es mit seinem Glauben einfach nur vernichtend ist und dumm!!!!
[/B][/QUOTE]

kommt dir das nicht selber irgendwie seltsam vor?

Sensus Moriendi
Curzon[QUOTE][i]Original geschrieben von Zafira [/i]
[B]Du sagst, Kirche ist nicht gleich Gott. Sicherlich kann man da differenzieren. Nur Die Kirche ist ja unabänderlich mit Gott in Verbindung zu bringen, sonst wäre sie ja Autonom und man würde beides nicht in Verbindung bringen. Oder? Genau wie Schlüssel und Schloss, man kann die Tür nur öffnen wenn man den Schlüssel dazu hat. Beides gehört zusammen.Und deswegen kann und will ich das Christentum nicht akzeptieren, weil es mit seinem Glauben einfach nur vernichtend ist und dumm!!!!
[/B][/QUOTE]

Falscher Rückschluß: Die Kirche ist ohne Gott sinnlos, das stimmt, aber Gott braucht die Kirche nicht. Gott ohne Kirche geht sehr wohl, zur Zeit bin ich gerade auf diesem Trip, mir fällt es nämlich selber gerade ziemlich schwer, die Kirche zu akzeptieren. Es geht auch Christentum ohne Kirche. Es geht auch Jesus ohne Kirche, das ist imho sogar ehrlicher, da die Kirche oft genug die Prinzipien von Jesus nicht beachtet hat.
Was glaubst du wohl, warum es so viele christliche Sekten abseits der Kirche gab und gibt? Schon im Mittelalter wandten sich Gläubige gegen die Amtskirche und gründeten selber Sekten, die allerdings meist extrem askethisch und sinnfeindlich waren, was in meinen Augen auch nicht Sinn des Glaubens sein kann.

Und bevor du beleidigende Dinge sagst, definier doch erstmal den Begriff "Christentum" genauer! Ist jeder in deinen Augen dumm, der es wagt, sich als Christ zu bezeichnen, der sagt, daß er an christliche Prinzipien glaubt? Dann beleidigst du mich damit nämlich auch!!
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von Curzon [/i]
[B]

Falscher Rückschluß: Die Kirche ist ohne Gott sinnlos, das stimmt, aber Gott braucht die Kirche nicht. Gott ohne Kirche geht sehr wohl, zur Zeit bin ich gerade auf diesem Trip, mir fällt es nämlich selber gerade ziemlich schwer, die Kirche zu akzeptieren. Es geht auch Christentum ohne Kirche. Es geht auch Jesus ohne Kirche, das ist imho sogar ehrlicher, da die Kirche oft genug die Prinzipien von Jesus nicht beachtet hat.
Was glaubst du wohl, warum es so viele christliche Sekten abseits der Kirche gab und gibt? Schon im Mittelalter wandten sich Gläubige gegen die Amtskirche und gründeten selber Sekten, die allerdings meist extrem askethisch und sinnfeindlich waren, was in meinen Augen auch nicht Sinn des Glaubens sein kann.

Und bevor du beleidigende Dinge sagst, definier doch erstmal den Begriff "Christentum" genauer! Ist jeder in deinen Augen dumm, der es wagt, sich als Christ zu bezeichnen, der sagt, daß er an christliche Prinzipien glaubt? Dann beleidigst du mich damit nämlich auch!! [/B][/QUOTE]

Hallo Curzon!
Ich möchte hiermit keinen beleidigen! Aber bitte, wenn Du dir den Schuh anziehen möchtest! Wie ich schon jetzt zum X-ten mal erwähne, ist es mir relativ egal, was irgendwer glaubt, solange man auch meine Meinung respektiert! In welche schublade würdest Du denn deinen Glauben stecken, wenn ich das mal so ausdrücken darf? Dann möchte ich noch sagen, dass wenn Du dem christlichen Glauben zustimmst, dann stimmst Du auch, in meinen Augen, dem zu, was die christliche Kirche vertritt. So und nun denke ich, dass wir diesen Diskussionspunkt schliessen sollten, da Du deine Meinung vertrittst und ich meine und wir beide sowieso nicht auf einen Nenner kommen. Müssen wir ja auch nicht. Ich respektiere, dass Du Christ bist, und ich fände es wünschenswert, wenn Du so tolerant wärst, auch mal andere Meinungen gelten lasen würdest, ohne sich gleich persönlich angegriffen zu fühlen! DANKE!
LG Zafira

Ach, wäre für dich vielleicht auch ganz interessant. Guck mal in [url]www.insightnet.de.vu[/url] und [url]www.relichat.de[/url] rein. Da wirst Du auch sehr interessante Dinge zur Horizonterweiterung finden! :)
VeronTja, also ich denke, dieses Buch hatte in der Vergangenheit eine sehr praktische Funktion.
Wie sollte man im europäischen Frühmittelalter Werte und Richtlinien an Barbaren mit einer geringeren Bildung als die eines Grundschülers vermitteln?
Der Glaube sorgte für Einigkeit und den Übergang Europas zur Zivilisation und das Rom unterging lag wohl mehr an seiner Dekadenz und der Unfähigkeit einer Reihe von Kaisern.
Die zehn Gebote als Grundgerüst liefern die Leitlinien für eine funktionierende Gesellschaft, die auch an den Dümmsten zu vermitteln sind.
Wie sie missbraucht wurden, ist wohl eine typisch menschliche Schwäche.
Curzon@Zafira:

Hast recht, ich denke, wir beide kommen wirklich nicht auf einen Nenner.

[quote]Und deswegen kann und will ich das Christentum nicht akzeptieren, weil es mit seinem Glauben einfach nur vernichtend ist und dumm!!!!

...

Ich respektiere, dass Du Christ bist, und ich fände es wünschenswert, wenn Du so tolerant wärst, auch mal andere Meinungen gelten lasen würdest, ohne sich gleich persönlich angegriffen zu fühlen! DANKE![/quote]

Ich laß das einfach mal für sich sprechen und sage nichts mehr dazu.

[quote]Dann möchte ich noch sagen, dass wenn Du dem christlichen Glauben zustimmst, dann stimmst Du auch, in meinen Augen, dem zu, was die christliche Kirche vertritt.[/quote]

Ich denke, ich habe deutlich gemacht, daß ich das NICHT tue, wenn du trotzdem so denkst, von mir aus.

Zu diesem insightnet: Ich bezweifle, daß da was besonderes dahintersteckt...[quote]Diesen neuen Bereich von INSIGHT haben wir eingerichtet, da wir nun an einem Punkt angelangt sind an dem wir es nicht mehr Verantworten können das Wissen aus unseren Archiven frei zugänglich im Web zu Veröffentlichen.[/quote]
Relichat: Die Seite findet mein Browser gar nicht.

PS:[quote]Wie ich schon jetzt zum X-ten mal erwähne, ist es mir relativ egal, was irgendwer glaubt, solange man auch meine Meinung respektiert![/quote]

Akzeptierst du es, wenn jemand sagt "Alle Ausländer sind scheiße"? Ich nicht. Ich akzeptiere also auch keine Meinung, die sagt "Das Christentum ist scheiße". Das ist dasselbe Niveau.

Thema beendet!
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von Curzon [/i]
[B]@Zafira:

Hast recht, ich denke, wir beide kommen wirklich nicht auf einen Nenner.



Ich laß das einfach mal für sich sprechen und sage nichts mehr dazu.



Ich denke, ich habe deutlich gemacht, daß ich das NICHT tue, wenn du trotzdem so denkst, von mir aus.

Zu diesem insightnet: Ich bezweifle, daß da was besonderes dahintersteckt...
Relichat: Die Seite findet mein Browser gar nicht.

PS:

Akzeptierst du es, wenn jemand sagt "Alle Ausländer sind scheiße"? Ich nicht. Ich akzeptiere also auch keine Meinung, die sagt "Das Christentum ist scheiße". Das ist dasselbe Niveau.

Thema beendet! [/B][/QUOTE]

Aktzeptieren und Respektieren, sind zwei unterschiedliche Dinge!
Aktzeptieren muss ich es, dass Du eine andere, oder vielleicht anders definierte Meinung hast. Vielleicht reden wir auch nur aneinander vorbei. Das kann manchmal sein, wenn man nur schriftlich miteinander komuniziert.
Respektieren werde ich eine Meinung, wenn z.b fachfundiertes Wissen und wissenschaftliche Fakten eine Rolle spielen.
Und nun zu Deiner Aufschlüsselung, meines Textes!
Natürlich kann man zwischen den Zeilen lesen und diese so angenehm, wie es nur geht, interpretieren. Meist kommt nur ein falsches oder besser gesagt, ein nicht ganz korrektes Bild dabei heraus. Aber meist ist es auch nur so, dass was man hören will hört man, und das andere wird willentlich überhört...
Aber egal, ich denke, es gibt unterschiedliche Meinungen, und das ist auch gut so!

LG Zafira :)

P.S: Ist aber wirklich interessant, mal unter insightnet.de zu gucken!
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von Zafira [/i]
[B]

Aktzeptieren und Respektieren, sind zwei unterschiedliche Dinge!
Aktzeptieren muss ich es, dass Du eine andere, oder vielleicht anders definierte Meinung hast. Vielleicht reden wir auch nur aneinander vorbei. Das kann manchmal sein, wenn man nur schriftlich miteinander komuniziert.
Respektieren werde ich eine Meinung, wenn z.b fachfundiertes Wissen und wissenschaftliche Fakten eine Rolle spielen.
Und nun zu Deiner Aufschlüsselung, meines Textes!
Natürlich kann man zwischen den Zeilen lesen und diese so angenehm, wie es nur geht, interpretieren. Meist kommt nur ein falsches oder besser gesagt, ein nicht ganz korrektes Bild dabei heraus. Aber meist ist es auch nur so, dass was man hören will hört man, und das andere wird willentlich überhört...
Aber egal, ich denke, es gibt unterschiedliche Meinungen, und das ist auch gut so!

LG Zafira :)

P.S: Ist aber wirklich interessant, mal unter insightnet.de zu gucken! [/B][/QUOTE]

Zusatz! Ich würde niemals sagen, dass das Christentum Scheiße ist! Ich hab nur gesagt, dass ich es für dumm halte und verlogen!
Siehe Defination Aktzeptieren/ Respektieren!
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von Sensus Moriendi [/i]
[B]

kommt dir das nicht selber irgendwie seltsam vor?

Sensus Moriendi [/B][/QUOTE]
Hallo1
Was soll da bitte seltsam sein?
Bitte erklären! Danke!
LG Zafira
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von Veron [/i]
[B]Tja, also ich denke, dieses Buch hatte in der Vergangenheit eine sehr praktische Funktion.
Wie sollte man im europäischen Frühmittelalter Werte und Richtlinien an Barbaren mit einer geringeren Bildung als die eines Grundschülers vermitteln?
Der Glaube sorgte für Einigkeit und den Übergang Europas zur Zivilisation und das Rom unterging lag wohl mehr an seiner Dekadenz und der Unfähigkeit einer Reihe von Kaisern.
Die zehn Gebote als Grundgerüst liefern die Leitlinien für eine funktionierende Gesellschaft, die auch an den Dümmsten zu vermitteln sind.



Wie sie missbraucht wurden, ist wohl eine typisch menschliche Schwäche. [/B][/QUOTE]

... oder menschliche Dummheit und Hilflosigkeit!

Es ist einfacher zu glauben und viel bequemer, als den tatsächlichen Fakten ins Auge oder auf den Grund zu gehen!!!

LG Zafira :)
Karolina OIch finde eigentlich nicht,dass es einfacher ist zu glauben,als vorgegebene Fakten zu akzeptieren.
Glauben,dass bedeutet nämlich auf etwas zu vertrauen,das man nicht sieht.Und Fakten kann man nicht mehr in Frage stellen,sie sind fest,bewiesen.
Unsere Gesellschaft hat es verlernt an etwas zu glauben,etwas,das nicht materiell ist,das übernatürlich ist,seien es nur Gefühle.
Karolina
Sensus Moriendi@ Zafira

ich fand es nur amüsant, wie man sich in einem einzigen posting so sehr selber widersprechen kann.

Sensus Moriendi
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i]
[B]Wenn ich mir die Postings von Zafira und Curzon so anschaue, dann habe ich bei beiden das Gefühl, dass sie mit Vorurteilen die jeweils anderen Postings lesen.
Ich habe nichts gegen Christen, solange sie mich weder bekehren wollen noch an ein Kreuz schlagen... [/B][/QUOTE]

Hallo!
Wenn ich andere Postings lese, bilde ich mir natürlich eine eigene Meinung. Und was das Thema zwischen Curzon und mich angeht, so ist oder war das ein Dialog des hoffnungslosen... Und dann sag mir mal, wer ist nicht ganz Vorurteilsfrei??? Vorurteile entstehen, wenn man selbst schlechte Erfahrungen mit dem jeweiligem Thema gemacht hat. Das heisst aber noch lange nicht, dass ich andere Meinungen nicht akzeptiere. Das einzige, was sein kann ist, dass ich nicht der gleichen Meinung bin. Aber ich versuche nicht, andere von meiner Meinung zu überzeugen!

Zum letzten Satz, mal aus meiner Sicht interpretiert: Ich würde mich nur in Sphären aufhalten wollen, die mir gut tun. Warum soll ich mich denn auf Menschen einlassen, die mir nicht gut tun oder vielleicht mir sogar böses antun wollen??? Das würde ja schon an Masochismus grenzen! Oder? :D
LG Zafira
Curzon@TheRaven:
Erleutere mir das mal genauer, deine Meinung interessiert mich :)

@Zafira:
Ich habe kein Problem mit deiner Meinung, sondern damit, wie du sie begründest. Ich finde einfach, daß du zu absolut und zu schwarz-weiß argumentierst. Du brauchst das Christentum nicht zu mögen, das verlangt niemand, aber versuch mal differenzierter zu denken. :)
Übrigens, ich hab auch nen schönen Link für dich: [url]http://deoxy.org/[/url]
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von Curzon [/i]
[B]@TheRaven:
Erleutere mir das mal genauer, deine Meinung interessiert mich :)

@Zafira:
Ich habe kein Problem mit deiner Meinung, sondern damit, wie du sie begründest. Ich finde einfach, daß du zu absolut und zu schwarz-weiß argumentierst. Du brauchst das Christentum nicht zu mögen, das verlangt niemand, aber versuch mal differenzierter zu denken. :)
Übrigens, ich hab auch nen schönen Link für dich: [url]http://deoxy.org/[/url] [/B][/QUOTE]

Hallöchen Curzon!

Danke für den Link. Werde mir mal nen bissel Zeit nehmen, denn ich hatte eigentlich überhaupt keine.
Ich bin halt ein Menschenkind, dass ja und nein kennt und auch nur so lebt. Denn als lustiges Beispiel: " Entweder schwanger oder nicht schwanger, nen bisschen schwanger gibt`s nicht. Ich für mich persönlich, mag etwas " schwammiges " nicht. Auf deine Argumentation, ich würde zu schwarz/weiß denken, hast Du recht! Siehe Begründung oben. Ich bin auch ein Mensch, der sich nicht gern überzeugen lässt, es sei denn, es ist logisch, rentabel, umsetzbar, nützlich und beinhaltet fundiertes fachliches Wissen. Differenzierter Denken, ja das tue ich, auch wenn es bei diesem Thema vielleicht nicht den Anschein hat. Aber vielleicht haben wir mal wieder nen interessantes Thema, wo wir uns treffen und vielleicht sind wir da ja sogar einer Meinung! :D
Also, nix für ungut!
Wünsch Dir was
Lieben Gruss
Zafira :)
LadyOphelyaLadyOphelya grüsst in die Runde.
Boarr, das ist ja arg voll hier. Ich hoffe, daß ich hier schnell akzeptiert werde. :)
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von LadyOphelya [/i]
[B]LadyOphelya grüsst in die Runde.
Boarr, das ist ja arg voll hier. Ich hoffe, daß ich hier schnell akzeptiert werde. :) [/B][/QUOTE]

Salve Lady Ophelja!

Ist ganz nett hier im Board. Sehr viele interessante Themen. Wichtig ist, dass Du dich auch daran beteiligst. Hast Du ein paar gute Ideen, die Du hier einbringen kannst? Wäre schön! Also herzlich Willkommen im und am Board!

Liebe Grüsse
Zafira :)
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von Karolina O [/i]
[B]Ich finde eigentlich nicht,dass es einfacher ist zu glauben,als vorgegebene Fakten zu akzeptieren.
Glauben,dass bedeutet nämlich auf etwas zu vertrauen,das man nicht sieht.Und Fakten kann man nicht mehr in Frage stellen,sie sind fest,bewiesen.
Unsere Gesellschaft hat es verlernt an etwas zu glauben,etwas,das nicht materiell ist,das übernatürlich ist,seien es nur Gefühle.
Karolina [/B][/QUOTE]

...warum kann man bewiesene, wissenschaftliche Fakten nicht anzweifeln??? Natürlich kann man dies, wenn man mit anderen wissenschaftlichen Fakten kontert!
Glauben hin, Glauben her. Sicherlich muss man glauben. Man kann es aber auch lassen! Wie heisst es so schön...
Nur der dumme glaubt, der intelligente zweifelt!!!
Grüsse
Zafira
NoErrXMeine meinung über die Bibel:
Ich denke die eigentliche Bestimmung der Biebel war es Menschen kraft und Halt in ihrem leben zu geben. Wie es bei jeder Religion oder Glauben ist. Leider wurde die Macht der Kirche sehr mißbraucht. Sie will uns ihren Glauben aufzwingen um jeden Preis. Jeder der die Regeln mißachtet und anders ist, ist gegen Gott.
Das ist auch der grund warumm ich gegen Gott bin. Ich glaube eher an Satan. Er ist einer der sich gegen das System gestellt hat und gegen Got aufbegehrt hat. Zur strafe wurde er zum gefallenen Engel. Und vieles um den Teufel wurde einfach nur erfunden um das Bild von ihm schlecht zu machen.
Ich bin gerne ein Anhänger Satans! Ich mag satan weil er gegen den Zwang ist, der uns durch Religionen aufgezwungen wurde. Warumm sollen wir schlechte Menschen sein, nur weil wir nich an Got glauben und jeden Tag einem Wildfremden unsere Sünden anvertrauen?

Aber zurück zur Bibel: In meinen Augen ein geschändetes Buch welches nicht mehr gilt. Wenn die Bibel der momentanen Version weg wäre wäre es nicht tragisch. Kein großer Verlust. Die Uhrsprungsversion wäre aber mal auch für mich interessant. Ohne das sich einige Wichtigtuer sich an diesem Buch vergehen.
NightFlyAlso mir persönlich würde es nichts machen, wenn es die Bibel nicht mehr gäbe. Allerdings gibt es auch sicher die Leute, die das schrecklich fänden (religionslehrer, pastoren etc.)
DIe Bibel war dazu da, zu erklären, wieso es die Welt gibt, wieso alles so ist wie es ist. Darauf können wir heute verzichten, da wir wissenschaftliche Erklärungen haben
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von NightFly [/i]
[B]Also mir persönlich würde es nichts machen, wenn es die Bibel nicht mehr gäbe. Allerdings gibt es auch sicher die Leute, die das schrecklich fänden (religionslehrer, pastoren etc.)
DIe Bibel war dazu da, zu erklären, wieso es die Welt gibt, wieso alles so ist wie es ist. Darauf können wir heute verzichten, da wir wissenschaftliche Erklärungen haben [/B][/QUOTE]

.. dann kannst Du mir auch sicherlich erklären, wie das Universum entstand!
LG
Zafira
NightFlyHmm.. wie das Universum enstand ?
Aus Wissenschaftlicher Sicht gibt es da verschiedene Theorien.
Wie zum Beispiel der Urknall. Ich denke aber nicht, dass ich da weiter drauf eingeben brauch. Was glaubst du denn wie das Universum enstanden ist ?
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von NightFly [/i]
[B]Also mir persönlich würde es nichts machen, wenn es die Bibel nicht mehr gäbe. Allerdings gibt es auch sicher die Leute, die das schrecklich fänden (religionslehrer, pastoren etc.)


DIe Bibel war dazu da, zu erklären, wieso es die Welt gibt, wieso alles so ist wie es ist. Darauf können wir heute verzichten, da wir wissenschaftliche Erklärungen haben [/B][/QUOTE]

Hallo!

Meine Frage bezog sich eigentlich auf Deinen letzten Abschnitt. Die Bibel hat uns das früher erklärt, aber nun haben wir wissentschaftliche Erklärungen dafür, wie sie entstand! Deshalb habe ich Dich gefragt, ob Du es weisst, wie sie entstand.

LG Zafira :)
NightFlyNee, natürlich weiss ich es nicht :) ich denke mal, dass weiss keiner :) nur spekualtionen. aber die spekulationen der bibel brauchen wir nichr mehr.
aber dass hat auch mit der frage des threads gar nix zu tun ;)
Karolina O[QUOTE]Aber zurück zur Bibel: In meinen Augen ein geschändetes Buch welches nicht mehr gilt. Wenn die Bibel der momentanen Version weg wäre wäre es nicht tragisch. Kein großer Verlust. Die Uhrsprungsversion wäre aber mal auch für mich interessant. Ohne das sich einige Wichtigtuer sich an diesem Buch vergehen.[/QUOTE]

Hast du dir eigentlich schon mal überlegt,dass unser ganzer Kulturkreis sich ganz anders entwickelt hätte ohne die Bibel?
Das Abendland ist nun mal geprägt von der Christlichen Ethik.
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i]
[B]
Hmmhsel, christlich, aber nicht gerade kirchlich @NT. Nicht von irgendwo her wird oft genug in Kirchen und Sekten aus dem AT gepredigt - meistens unter Auslassungb des Schlusses (wohl zu blutig für die armen Schäfchen...). Und sorry - aber wenn das der gleiche Gott sein soll @AT & NT, dann braucht er dringend einen Psychotherapeuten... [/B][/QUOTE]

GEILLLL!!!

Da hätte Siggi Freud aber ne harte Nuss zu knacken....:D :D
Gruss Zafira
CurzonNur mal so zum Thema: [url]http://www.geocities.com/die_comic/15.html[/url]
Momento MoriWenn die Bibel weg wär und garnicht erst geschrieben wurden wär dann würde es auch den Glauben nicht geben ! Dafür würde es aber einen anderen Glauben und ein passendes Buch dazu geben ! die Menschen waren von beginn aller Zeiten an beeinflußbar ! Ich bin der Meinung das so ein glaube wie der Christliche nur durch Menschen entstand die Macht ausüben wollten ! Sie wollten Kontrolle über möglichst viele Menschen haben und das haben sie damit auch geschafft ! es wird immer Menschen geben die andere beherrschen wollen ! Auch wenn es nur Geistig ist ! daher wird e4s immer eine Glaubensrichtung geben ! Wie schon gesagt ! Wär es nicht das Christentum gewesen so würde es eine andere Religion dafür geben !

Dark Greetings
Ziatmata[QUOTE]Wenn die Bibel weg wär und garnicht erst geschrieben wurden wär dann würde es auch den Glauben nicht geben ! Dafür würde es aber einen anderen Glauben und ein passendes Buch dazu geben ![/QUOTE]
bin ich nicht der meinung, da die bibel aus 66 büchern besteht, sie ist eine zusammenfassung. es soll ja erwiesen sein, dass es "jesus" und die ganzen anderen wirklich gegeben hat (vielleicht nicht in der form, in welcher wir von ihnen heute wissen), auf die glaubensrichtung "christentum" hätte es wenig einfluss, es hätte trotzdem existiert. das kann man - denke ich - nicht alles der bibel in die schuhe schieben.
grüße
Zia
BöserEngelMich würde interessieren was ihr von der Bibel haltet
Meint ihr als Mensch sollte man die Bibel lesen oder verurteilt ihr die Menschen die sie nicht lesen und wenn man sie liest meint ihr dass man dran glauben sollte
___________________
Dein Leben liegt noch vor dir . . . . .
DyingAngel84ich denke, dass es die entscheidung eines jeden einzelnen ist. ich würde nicht dran denken in der bibel zu lesen, da für mich das ganze christensein ziemlich verquer ist. ich kann damit nichts anfangen, glaube nicht an jesus und gott, wie auch immer. bin zwar christ, evangelisch.. jedoch habe ich vor irgendwann aus der kirche auszutreten, da es nicht meine welt ist.

jedoch akzeptiere ich die meinungen derer, die ihren glauben an die bibel und alles was dazu gehört haben. jedem das seine!
GlycerineHallöle!

Ich selbst hab auch nix mit dem Verein Kirche am Hut...dennoch hab ich schon mal ein zwei Blicke in die Bibel geworfen...weil ich einfach denke bevor ich anfange mich darüber auszulassen, doch wenigstens zu wissen warum.... habe dabei festgestellt,das es sicherlich ein paar nette, nennen wir es jetzt mal Geschichten dort drin gibt.
Andererseits auch vieles was mich abschreckt und mich in meinem nicht Glauben unterstützt...
Aber letztenlich muss das ja jeder für sich selbst wissen,gel! ;)
Halbmondfee@Glycerine

ich gebe dir da vollkommen recht. Bevor man etwas verurteilt sollte man sich einmal damit beschäftigt haben.

Die Bibel hab ich auch mal, nur teilweise, gelesen und mich etwas ausführlicher mit den Stellen beschäftigt die mich interessiert haben. Dazu gehörten zum ersten die Wunder und zum zweiten die GEschichte mit der heiligen Jungfrau Maria. Mein Urteil ist auch das die Bibel [COLOR=crimson]für mich[/COLOR] ein Märchenbuch ist.
Für andere Leute mag diese jedoch wichtig sein und sie brauchen sie. Ich kann gut ohne die Kirche und ihre SChriften leben. Doch manchen Menschen gibt der glauben an diese halt und hilft ihnen mit alltäglichen Problemen fertig zuwerden. Von der Seite gesehen ist dieser Verrein gar nicht mal so schlecht auch wenn es alles andere als meine Sache ist.

Gruß Halbmondfee
PsychoIch persönlich habe mich vor einigen Jahren "zwangsweise" mit der Bibel beschäftigt. Das ist jetzt ungefähr 5 Jahre her (Konfirmation; ich war jung und wollte das Geld ;-)

Meiner Meinung nach ist die Bibel ein Buch wie jedes andere. Nur das es von mehreren zusammengetragen wurde. Teile daraus mögen in irgendeiner Form stimmen. Dennoch halte ich die Bibel im Großen und Ganzen für eine Sammlung erfundener oder falsch wiedergegebener Geschichten.

Selbst von den "Bibel-Treuen" kann fast niemand eine plausible Antwort geben warum er an die Bibel glaubt. Viele berufen sich einfach darauf das so viele daran glauben und die Bibel so alt ist und folgern daraus das etwas wahres daran sein muss.

Dem kann ich mich wie gesagt nur (sehr) bedingt anschließen.
DistroiaIch sehe auch keinen vernünftigen Grund an die Bibel zu glauben. Wenn die selben Menschen die an die Bibel glauben in sagen wir mal Saudi-Arabien aufgewachsen wären, dann würden sie jetzt halt an den Koran glauben. Was davon ist denn jetzt richtig?

Am schlimmsten finde ich es, wenn jemand versucht die Bibel wörtlich zu nehmen, denn bei den vielen Widersprüchen ist es einfach unmöglich, alles wörtlich zu nehmen. Ist ja auch kein Wunder, wenn man bedenkt, von wievielen Menschen die Bibel geschrieben worden ist, und dass der größte Teil aus mündlichen Überlieferungen zusammengetragen worden ist.

Man findet sicher eine Menge Dinge in der Bibel in denen viel Wahrheit steckt, aber genausogut findet man auch einen ganzen Haufen an "Schrott", der in der Bibel steht. Also, warum sollte ich mich gerade nach diesem Buch richten? Ich kann nur sagen, das wenige, was ich bis jetzt daraus gelesen hat, hat mich nicht gerade besonders beeindruckt. Ich fand es einfach nur langweilig und öde. In der heutigen Zeit gibt es sicher bessere Möglichkeiten, sich etwas zu suchen wonach man sich im Leben richten soll, als zwanghaft in diesem Buch danach zu suchen.
GenocideMachinewer die bibel kritisiert sollte zumindest wissen was in ihr steht... denn ich glaube zumindest an die geschichtlich wertvollen zeitzeugen berichte... es ist ja nicht nur das NT darin enthalten, sondern z.b. auch gesetzes texte der israeliten, die einen guten einblick in die kultur dieses volkes geben... ob man an dinge wie gotteserscheinungen und wunderheilungen glauben möchte, ist dabei glaubensfrage... und über den glauben lässt sich nicht streiten ;)
Distroia[QUOTE][i]Original geschrieben von GenocideMachine [/i]
[B]wer die bibel kritisiert sollte zumindest wissen was in ihr steht... denn ich glaube zumindest an die geschichtlich wertvollen zeitzeugen berichte... es ist ja nicht nur das NT darin enthalten, sondern z.b. auch gesetzes texte der israeliten, die einen guten einblick in die kultur dieses volkes geben... ob man an dinge wie gotteserscheinungen und wunderheilungen glauben möchte, ist dabei glaubensfrage... und über den glauben lässt sich nicht streiten ;) [/B][/QUOTE]


Heíßt das, du siehst die Bibel nur als ein geschichtliches Dokument, anstatt etwas, worauf du deinen Glauben aufbaust?
GenocideMachineworauf ich meinen glauben aufbaue, ist nebensächlich... ich wollte nur sagen, dass es sich bei der bibel nicht nur um glaubenssätze handelt... wenn über die bibel diskutiert wird, dann bitte über das gesammte buch, nicht nur um die passagen mit den glaubenssätzen...
Phyrexia"LETZTENDLICH IST DIE BIBEL NUR EIN MÄRCHEN"
- Cradle Of Filth

Ich bin der selben Meinung wie die Blackmetaler von Crade Of Filth.

Phyrexia

P.S.: Die Johannesoffenbarung ist toll! ;)
Memory_of_Life*auch mal einmisch*

Also für mich ist die Bibel nichts weiter als ein Buch in dem eben ein paar mehr oder weniger nette Geschichten stehen....
Ich hab nichts gegen Leute die dran glauben, auch wenn ich für meinen Teil nicht an Gott und Co. glauben kann.
Jedem das Seine... (.... und mir das Meißte :D , nein Scherz :p )

Aber ich denke man muss nicht an die Bibel glauben wenn man sie ließt. Ich mein man muss/kann ja nun wirklich nicht alles glauben was man liest ;)

Memory
DistroiaAber warum sollte man sie sonst lesen, wenn man nicht daran glaubt? Vielleicht, wenn man an der Lebensweise der Menschen zu dieser Zeit interessiert ist. Aber sonst? Alleine zur Unterhaltung? Da gibt es wirklich bessere Bücher.
jadeAlso ich hab sie versucht zu lesen, zumindest das NT, auch wenn ich vorher nicht dran geglaubt hab. Dafür hab ich hinterher fast geglaubt *lol
Es stehen da wirklich einige gute Sachen drin, auch so Lebenshilfe-technisch, so allgemein anwendbare Weisheiten... Ich fand es ganz interessant.
abendsternwie ich jetzt gelesen habe hat ihr alle ein "schlechtes" bild von der bibel. ich selber bin zwar katholisch aber glaube dennoch nicht an gott. ich habe die bibel schon gelesen und habe feststellen müssen das vieles in der bibel grobe übersetzungs fehler waren. so kommt es auch dazu das diese geschichte mit heiling drin stehen wenn man aber zwischen den zeilen liest sich damit beschäftigt sieht man das das ganze nix mit zauberei oder irgendwelchen mystischen kräften. ich kann allen nur empfelen sich damit mal zu beschäftigen.




abendstern
Ziatmataich persönlich halte die bibel für ein geschichtsbuch in dem geschummelt wurde.
ab abraham sind schlachten, märsche, eroberungen von städten uvm. geschichtlich gesehen korrekt, was natürlich fragwürdig ist, sind solche dinge wie methusalem - der über 900 jahre alt gewesen sein soll oder sarah, welche mit stolzen 536 lebensjahren ihren sohn isaak zur welt brachte etc ("was zweifelst du sarah, sollte dem herrn ein ding unmöglich sein?!").
ich erkläre mir diese wunder hohen alters so: es gab gewisse lücken welche es zu überbrücken gab - und das taten die vielenvielenvielen verfasser dann auch eiskalt. aber das ist beim thema bibel eigentlich auch nicht so wichtig (wer hat wen ver...), die symbolik ist unheimlich wichtig aber man sollte ebenso daran denken, das nicht alles märchen sind, die nett verpackt aufgeschrieben wurden.
was ebenfalls interessant ist: die heiligen schriften der drei "hochreligionen" (thora, koran, bibel) berufen sich auf abraham als gründervater. abraham hatte viele kinder, darunter gab es u.a. Sem und Ham - aus Sem und Ham "entstanden" die stämme der semiten (die Juden) und der hamiten (grob: die Araber).
zwei verfeindete religionen sind vom selben stamm - dann kamen die christen mit der bibel und erklärten die beiden "stämme" für "unwahr", dabei ist die thora urwurzel des christentums - und jesus war ein jude. das ist der bibel - ihren unzähligen verfassern und begründern des christentums durchaus vorwerfbar, was jedoch keineswegs auswirkungen auf die faszination hat.
ich glaube nicht an die bibel bzw. an den glauben den sie vertritt, das buch für sich ist dennoch ... spektakulär.
*lg
zia

`schuldigung, die pferde sind mit mir durchgegangen
RealgeistDie Bibel ist reicht solides (meiner Meinung nach rein symbolisches) Werk, das einige Lebensweisheiten (natürlich manchmal auch veraltete Ansichten von damals) beiinhaltet.

Sollte man auf jeden Fall lesen, bisher war ich allerdings zu faul dazu.
DyingAngel84das letzte mal in der bibel gelesen habe ich vor etwa 5 jahren zu meiner konfirmation! auch ich tat das eher aus drang und gierde, es endlich hinter mir zu haben, und wegen des geldes *g*.

[B]grinst mal zu psycho[/B] :D

ich konnte sogar psalme aus der bibel auswendig.. psalm 23, war das nicht der mit dem finsteren tal? egal, wohl oder übel musste ich mich ziemlich gut damit beschäftigen, hier und da lesen, das auswendig lernen, dann das. naja sagen wir mal so, es hat nicht geschadet, doch schon damals hatte ich kein großes interesse daran, fand nichts tolles dabei oder ähnliches.
meine meinung hat sich bis heute nur bestärkt im sinne bibel. es ist völlig richtig, dass man zumindest erstmal einen teil davon gelesen haben sollte, bevor man andere verurteilt!

aber ich muss ganz ehrlich sagen, für mich, ich kenne schönere "geschichtsbücher".
TheDarkEs ist doch immer die frage wie ich ein buch lese.
lese ich das buch:
Kritisch: so werde ich auch nur negatives über dieses buch berichten.
Lese ich ein buch mit einer positivern einstellung, werden auch nur die positiven sachen beehalten.
Erst wenn neutral an ein buch herangehe, so werde ich beides
sehen und auch den entsprchend verstehen können.

dabei ist es völlig egal velches buch es ist.
Beispiel Nostradamus:
Lese ich dieses buch die bereiche wie es interprtierte wird,
und mache ich mich nicht frei von meinungen die ich vorher gehört habe, wird man automatisch diese meinung in den jewiligen text hinein interpretieren.
Mache ich mich jedoch frei davon, so lassen sich von Nostradamus die prophezeiungne ins vieles hinein interpretieren,
das sich wunderbar schwammig formuliert sind.
IcarosIch stimme THE DARK völlig zu und möchte behaupten, dass jede (gute?) Literatur auch als religiöse Verheißung aufgefasst werdern kann, wenn man nur mit der entsprechenden Grundhaltung an das Werk geht. So könnte man, nur um ein Beispiel zu nennen, "Der Herr der Ringe" als Verheißung des Sieges der Mächte des Guten über die des Bösen aufgefasst werden, wenn man nur zur Selbstaufopferung bereit ist. Jedes (gute?) Buch könnte demnach die Bibel ersetzen, wenn es als Versprechung mit göttlichem Anspruch interpretiert wird.

Gruß
Icaros
TheDarkhi zu sammen,
sorry für de etwas späte antwort

@Icaros
in meine aussage steht nirgend wos das ich mit einem anderen buch die bibel ersetzten will oder möchte.

sonder verdeutliche nur wie man ungewollt beim lesen eines buches beinflusst wird.

Lese das buch der herr der ringe 3 mal kurze zeit hintereinander
und due wirst feststellen das das buch beim lesen irgendwie anders ist.

und das ist der punkt auf den ich hinweisen wollte.
Icaros[QUOTE][i]Original geschrieben von TheDark [/i]
[B]in meine aussage steht nirgend wos das ich mit einem anderen buch die bibel ersetzten will oder möchte. [/B][/QUOTE]

Das meinte ich auch nicht. Was ich sagen wollte, ist, dass es von der Herangehensweise an ein Buch abhängt, wie man es auffasst - also im Prinzip genau das, was Du bereits ausgeführt hast. Jedes (gute) Buch KANN (muss aber nicht!) als göttliche Offenbarung aufgefasst und interpretiert werden und somit als eine Art "neue Bibel" gewertet werden.

Gruß
Icaros
TheDarkOK, nun hab ich verstanden Icaros

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