| Any Body | da werden worte aus ihrer eigentümlichen bedeutung gerissen um etwas anderes auszusagen, ohne dass der sinn des ursprünglichen verloren geht.. meinungen, gedanken werden anders, poetisch umschrieben um vielleicht den sinn zu bekräftigen, die das gesagte aussagen soll. metaphern dienen oftmals auch dazu indirekte botschaften zu übermitteln. er kämpft wie ein löwe beschreibt vielleicht wie ehrgeizig jemand sein ziel verfolgt um sich gegen alle mächte zu stemmen, die ihm auf dem weg der zielerreichung im weg stehen..oder eine spinne spannt ihr netz um ihre opfer einzufangen und sie nachher aussaugen zu können, sozusagen ein beispiel dafür, daß hilfsbereitschaft, freundlichkeit ausgenutzt wird, zu nehmen statt zu geben..eine gewisse unausgewogenheit ist zu erkennen... ..negativer beigeschmack entsteht beim letzteren beispiel - besonders poetisch klingt es in meinen ohren nicht, obwohl dieses auch nur der einsatz des beliebten, rhetorischen stilmittels ist. :rolleyes: eine sache der sichtweise, vermutlich - welche meinungen habt ihr dazu? gruß Any |
| belly.white | kommt immer drauf an, was du mit den metaphern willst - ich verwende sie meißtens zur provokation, genausohäufig aber auch, weil mir einfach ein vergleich in den sinn kommt, der etwas niedlich oder verharmlosend etc. veranschaulicht sind die meisten metaphern denn eigentlich nur oberflächlich oder bringen sie doch das wesentliche auf den punkt? |
| Karolina O | Manchmal braucht man Metaphern und Übertreibungen,um jemanden zum Nachdenken zu bringen. |
| DieNacht | ich fand metaphern auch für lange zeit ziemlich blöd, aber inzwischen ertappe ich mich selber immer öfter dabei, welche zu benutzen :rolleyes: denn auch wenn es ziemlich abstrakt oder auch teilweise klischeehaft ist, so ist es oft ein sehr effektiver und leicht zugänglicher weg, gefühlslagen und situationen deutlich und spürbar zu machen. ... und es klingt einfach poetischer :D |
| mira.bellbaum | metaphern sind gut . sie geben dem gedankenkino worte . zu mindest meinem gedankenkino , denn meins lebt von bildern . und die metapher - die auch . und es ist unsinnig bilder zu beschreiben . bilder sind bilder und müssen nicht erklärt werden . und eine metapher malt ein bild . und erklärt nicht , sondern sagt ; wie das bild zeigt . |
| CryingAngel666 | Ich muss mich hier auch anschließen: Ich finde, dass Metaphern dazu dienen, Menschen etwas zu zeigen, ihnen etwas Neues zugänglich zu machen. Metaphern sind etwas anschauliches ... etwas, dass erklären soll. Metaphern verbessern den Stil und die Ausdruckskraft einer Aussage. Metaphern muss man interpretieren, man muss also darüber nachdenken - und wenn der Mensch nachdenkt, dann verinnerlicht er die Aussage in sich hinein, nimmt sie auf und vielleicht auch an. Metaphern zeigen uns etwas, was uns vorher im verborgenen geblieben ist. Der Mensch ist ein visueller Typus, er sieht viel mit den Augen: Metaphern sind zumeist Worte, die Bilder vor dem inneren Auge entstehen lassen - eine visuelle Reizung erfolgt - und so wird alles viel besser aufgenommen. Metaphern sind frei interpretierbar - sie können zwar in eine bestimmte Richtung weisen, aber jeder muss sie für sich selber auseinandernehmen und ihnen Bedeutung zuweisen. So können neue Erkenntnise aus eigener Kraft erzielt werden - und die Einsicht folgt meist - wie gesagt - auf dem Fuße. Ich denke, Metaphern sind etwas gutes und nützliches, was sehr helfen kann, wenn man sie einzusetzen weiß. :) |
| maggi | ich denke metaphern kommen aus einer Zeit in der die Pressefreiheit noch nicht so groß geschriben war und jemand der etwas gegen den könig schrieb geköpft würde. daher denke ich dass die Verfasser es eher durch metapher verheimlicht haben, weil sie es ja nicht auf den punkt bringen konnten. Sie sind daher meist zweideutig und können im zweifelsfall dem autor den kopf retten. CU Maggi |
| Melly | Ich fände die Sprache ohne Metaphern um eine ihrer besonderen Wirkungen beraubt. Metaphern sind kurz und knapp und können manchmal sehr eindeutig ausdrücken, was man lang und umständlich erklären könnte, bis man verstanden wird. Bei einer Metapher weiß oft jeder sofort, worauf man hinaus will. |
| Haevion | Sie sind einfach nur ein lyrisches Stilmittel, welches der Ästhetik eines Textes dient, ihn erst lesbar und interessant macht, nicht zuletzt weil die Auslegung zu einem gewissen Teil immer beim Leser bleibt - aber auch, um Dinge zu sagen, die man mit normalen Worten nicht ausdrücken kann / darf. |
| dark-Enigma | ich habe gelernt, dass metaphern in den zeiten der monarchie und des sklavenhandels ihren durchbruch hatten (wie schon vorher gesagt) sie sind so eine art "geheimcode",um mit anderen in der zeit der zensuren zu kommunizieren.genau so wie die märchen,die voller metaphern sind.früher erzählte man sich märchen und jeder wusste genau,was dahinter steckt.ich meine jetzt nicht die moral,die am ende einer geschichte gepriesen wird sondern eher der gesamte text.da wäre z.b. rotkäppchen die vom wolf gefressen wird, aber in wirklichkeit will diese methapher ausdrücken, dass er sich sexuell nach ihr verzehrt.in märchen werden fast ausschließlich alltägliche dinge behandelt. deshalb sind die geschichten auf der ganzen welt auch so ähnlich, weil jede gesellschaft etwa gleich gestrickt ist. na ja bin ein bissel vom thema abgekommen=) na ja und die heutigen metaphern sind halt noch aus den alten zeiten und haben sich halt eingebürgert. na ja im großen und ganzen schließe ich mich den anderen an. |