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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Zusammengeführt: Hoffnung/ Box der Pandora
NihasaHoffnung zu haben ist etwas wunderbares. Sie erhält uns am Leben, gibt uns Kraft, nährt uns. Doch was passiert, wenn man feststellt, dass die gesammte Hoffnung, auf der man einen Teil seines Lebens, wenn nicht sogar sein gesammtes Leben, gebaut hat, eine Lüge war? Wenn die Hoffnung sich zu einer Erkenntnis wandelt, die das Gegenteil ist, von dem, was man sich erhofft hat?
Hoffnung hilft uns zu leben, doch sterben wir wirklich, wenn sie fehlt?
Sollte man aufhören zu Hoffen um nicht verletzt zu werden?

Fragende Grüße, Nihasa
DuNkelHeRzdu musst hoffnung haben um einen weg zu gehen und weiterzuleben...

wenn du alles verlierst, deine ganze hoffnung und an nichts mehr glaubst, keine hoffnung mehr hast oder keine mehr siehst und glaubst du hast sie verloren.....

irgendwo findest du sie wieder... hoffnung wird zerstört - ich kenne das nur allzugut...
doch gerade in den letzten tagen habe ich wieder hoffnung gefunden... hoffnung in mir selbst, den ich glaube an mich.
und ich selbst werde mir die hoffnung nicht nehmen, das steht fest... ich werde mich nicht selbst allem berauben... und auch wenn es andere tun, lass sie vorbeigehen, denn es ist deine hoffnung, dein leben und niemand kann dir [b]deine[/b] hoffnung nehmen....

wie man sie findet weis ich nicht... es kommt einfach. zumindest bei mir.....

beste wünsche

DuNkelHeRz

[Dieser Beitrag wurde von DuNkelHeRz am 19. Dezember 2001 editiert.]
MellityanaHoffnung kann die größte Qual sein.
Denn die darauffolgende Enttäuschung ist kalt und bitter.
Sie wirft uns zu Boden...

Doch was wären wir ohne sie?!
Ohne Hoffnung...
Hoffnung hält uns am leben...gewissermaßen.

Die Hoffnung auf gutes, auf die Erfüllung unserer Sehnsucht, lässt uns nach einer vorangehehnden Enttäuschung aufgrund einer anderen Hoffnung, weiter machen.

Ist es nicht die Hoffnung auf DAS, was wir irgendwann mal wollen, die uns unser Leiden ertragen lässt?!
Und wir hoffen, dass unsere Hoffnungen nicht enttäuscht werden...

† Melli †
verwirrter WandererTief in mir brennt das Feuer,
lodernd flammt es immer wieder auf.
Zweifel und Angst werden verzehrt,
Mut und Kraft werden geboren.

ich fühle es tief in mir drin, dass da ein gewaltiger "Schatz" an Hoffnung ist... wie ein kleines Kind, dass immer an den Triumpf des guten glaubt... so fühle ich mich manchmal, aber es hilft! Diese Hoffnung gibt Kraft und Stärke... sie verleiht Mut und Spornt an... sie ist, was mich immer weiter voran treibt...

Schaue tief in dich rein... ganz tief... vielleicht findest du auch dieses blendende, strahlende Licht, welches die Dunkelheit vertreibt... welches dir trost spendet, welches dir Kraft gibt...

kleine Funken an Hoffnung sind leicht von anderen ausgetreten, doch dieses Feuer, dass ich fühle lässt sich nicht erlöschen!

hoffnungsvolle Grüße,
verwirrter Wanderer
BlackadderEigetnlich besteht doch das gesamte Leben nur aus Hoffnungen...nicht alle erfüllen sich, aber es wird immer einige geben die sich erfüllen, uns ausfüllen und erfreuen.
Für diese erfüllten Träume und Hoffnungen lohnt es sich zu leben und weiter zu hoffen.
Was wären wir ohne Hoffnungen?
Kaum noch lebendig zu nennen...ich glaube, das Problem ist einfach, das enttäuschte Hoffnungen wie alles negative im Leben wesentlich deutlicher haften bleiben als unsere positiven Erfahrungen im LEben und wir ihnen deshalb viel mehr Bedeutung einräumen als unseren guten Erfahrungen...
Hoffnung lohnt sich immer, meiner MEinung nach...

Beste Wünsche,

BLACKADDER

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Auf jede Frage dieser Welt findet man die Antwort in einem Buch.

In omnibus requiem quaesivi et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.
Lord_Fearich glaube es gibt immer zwei dinge die man an einer erfahrung sehen kann, und selbst wenn hoffnung nach hoffnung zerplatzt, nichtig wird, was bleibt ist die agonie, und selbst diese kann man genießen, und hoffnung ihn ihr suchen und finden
Schatten der SonneIch hab die Hoffnung längst aufgegeben ...

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Ist die Selbstzerstörung das Ziel des Lebens?
DuNkelHeRz
Zitat:
Original erstellt von Schatten der Sonne:
[b]Ich hab die Hoffnung längst aufgegeben ...
[/b][/quote]

genau das sagte ich auch immer... aber gerade deshalb solltest du dich mal ein wenig aufraffen und sehen, wo du neue finden kannst... es gibt so viele dinger die dir hoffnung schenken können....

ich sagte das auch aber es stimmt nicht und ich sage jetzt noch das, was mir auch immer gesagt wurde.
Wenn du sie wirklich aufgegebnen hättest, dann würdest du nicht hier schreiben.

DuNkelHeRz


NichtExistenzgott... was bringt es an etws zu glauben was nicht existent ist?

wenn man es kann dann gibt er hoffnung, vielleicht.

Schatten der SonneIch denke wenn ich nur hoffe werde ich nicht erreichen. Jetzt sind endlich Taten angesagt.


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Ist die Selbstzerstörung das Ziel des Lebens?
Machoffnung...ist alles was wir haben


lorien als sheridan den tod ein zweites mal berührt
NihasaIm Moment bin ich in dem Glauben, dass Hoffnung das ist, was uns am Leben hält. Das habe ich immer gedacht bis ich dann so weit war und dachte es gibt keine Hoffnung. Doch das wahr ein Irrtum. Ich hatte Hoffnung auch wenn es nur die war endlich wieder Hoffen zukönnen. Und das tue ich nun.

Liebe, hoffende Grüße,
Nihasa
seelenmordErnst Thälmann sagte einst:

"Ein Leben ohne Hoffnung ist wie ein Vogel ohne Schwingen. Ein Leben ohne
Liebe ist wie ein Leben ohne Sterne "

Ohne Hoffnung wäre nur noch Resignation.

seelenmord

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Leise Grüße

Anerkennung ist eine Pflanze, die vorwiegend auf Gräbern wächst.
MenedemosNoch'n paar Zitate:
MenedemosHä, ich war doch noch gar nicht fertig mit schreiben. Wie ist das jetzt passiert?

Ja, jedenfalls ein paar Zitate:

"Der Himmel hat den Menschen als Gegengewicht zu den vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen"
Immanuel Kant

"Die Hoffnung ist ein umgekehrter Don Quichotte, der feindliche Schwerbewaffnete zu Windmühlen erklärt."
Gabriel Laub
EpimetheusAlso mich beschäftigt seit Jahren ein Thema, und zwar ist es das Thema der Hoffnung. Ich kann die Hoffnung als solches einfach nicht fassen, ich weiß nicht ob sie was gutes oder schlechtes ist. Um mein Dilemma mal kurz zu erklären, ich mag die griechische Antike, und fast jeder kennt die Geschichte von der Box/Dose der Pandora.
Was jetzt folgt ist aus einem Buch von Kerenyi:
Früher lebte das Menschengeschlecht ohne Übel auf der Erde, ohne Mühen und Krankheiten, die den Menschen den Tod bringen sollten. Das Weib (pandora) hob jetzt den Deckel vom großen Gefäß und ließ jene sich überall verbreiten, zur traurigen Sorge der Menschen. Nur Elpis, die Hoffnung, blieb innen im unzerstörbaren Gefägnis, unter dem Rand des gefäßes, und flog nicht heraus. Vor ihr schlug das Weib den Deckel zu, so wollte es Zeus.
Und jetzt zu meinem Problem, ist die Hoffnung etwas gutes oder etwas trügerisches?
Würde gerne eure Meinung dazu lesen, weil ich die Hoffnung einfach für beides halte.
Abraxashoffnung zu haben ist für mich auf jeden fall etwas sehr positives. ohne hoffnung auf bessere zeiten hätten sehr viele menschen schon verzagt! und auch der positive glaube (hoffnung) kann berge versetzen!
wenn trotz hoffnung nichts hinhaut, dann kann man auch nichts mehr machen. dann war das hoffen zwar umsonst, aber hat es etwas geschadet? - ich denke nicht.
aus meiner sicht kann hoffen einfach nicht falsch sein. (siehe auch mein lebensmotto)


lg, abraxas
ZorazulMeine Hoffnung an eine bessere welt habe ich schon lange verloren. der mensch ist nicht in der lage sich zu ändern, also wird die welt auch nie besser werden.
doch habe ich immer noch hoffnung, mein leben so erfüllt wie möglich zu leben..und auch ohne hoffnung werde ich weiterhin "rebellisch" denken und handeln.

doch hoffnung kann nicht nur antrieb sein, sondern auch ein freischein zu verderbnis und schmerz...doch das wird wohl jeder schon am eigenen leibe gespürt haben..


Zorazul
SchattenbrautMoritura te salutat, Epimetheus.

Unerfüllte Hoffnung ist bitter und zuweilen verfluchen wir die Hoffnung, wenn sie nicht Wort zu halten scheint. Doch ich denke, dass die Hoffnung uns nichts verspricht und somit nichts erfüllen muss. Wenn wir uns törichten Sehnsüchten hingeben und Luftschlösser bauen, die zum Einstürzen verurteilt sind, dürfen wir nicht verzagen, weil sie eben dies tun.

Ich bin dankbar für das Gefühl der Hoffnung. Sie bedeutet für mich Zuversicht und Vertrauen auf die eigene Stärke, wenn alles andere zerbricht.
WutIch würde einfach sagen

Die Hoffnung ist lebenswichtig

Gut oder trügerisch?
Gute Frage.Ich denke es hat etwas mit der Einstellung zum Leben etwas zu tun.
Lebt man nur auf seinen Tod hin und geht mit einer "Leck mich am Arsch" Einstellung durchs Leben, dann kann sie sicherlich trügerisch sein.
Wenn man jedoch positiv durchs Leben geht, oder zumindest nicht mit der oben genannten Einstellung, dann ist sie sicherlich nur gut und hilft, vieles zu überstehen.

so long
#
Wut
Hoffnung*schmunzel* da muss ich doch gleich mal reinschauen was so geschrieben wird*lach*

Also Hoffnung...
Hoffnung ist für mich manchmal ausrede, man sieht etwas, macht sich hoffnungen darauf auch wenn man weiss es wird nie erreichbar sein versucht man es.
Es kann antrieb sein.
Aber hoffnung ist auch grausam, wahrscheinlich grausamer als alles was man sonst so kennt.
Es zeigt im Endeffekt etwas auf, das man vielleicht erreichen kann, man versucht es, fällt vielleicht auf die Nase, aber dann taucht wieder eine andere Hoffnung auf. oder ist es doch diessellbe nur mit anderer Zielsetzung?

Hoffnung an sich ist so wandelbar wie der Geist des Menschen, sie wird sich immer wieder wandeln, immer irgendwie da sein, auch wenn man sie verleugnet, auch wenn man in den Tod springt hat man die hoffnung wirklich zu sterben und alles hinter sich zu lassen.

Schon seltsam irgenwie...

Hoffnung ist stärker als die Liebe...
Liebe kann zerbrechen Hoffnung nicht, sie kann verschwinden sie kann sich verändern , biegen bis zum verzweifeln aber niemals zerbrechen.
Das sind dann nur die Wünsche...

Tja Hoffnung grausame Spielerin, erwünscht und verflucht wie fast jedes Gefühl irgendwann...
Aber was wären wir ohne sie ...

Wie sagte mal jemand
Leben ist Bewegung,
ich sage die Hoffnung ist der Motor dazu...
sutekhIch denke grundsätzlich kann Hoffnung nicht falsch sein. Durch Hoffnung wird Kraft geweckt evtl. auch um Dinge und Gegenbenheiten zu ändern. Ohne Hoffnung können z.B. auch Ziele verloren gehen. Ich denke wir sollten immer Hoffen und für das an was wir glauben kämpfen natürlich nicht über den Punkt hinaus an dem wir uns selbst aufgeben. Grundsätzlich denke ich auch ist es nicht bedingt wichtig ob die Hoffnung sich nicht erfüllt - der Weg dorthin zählt denke ich einiges und nur durch den Weg zu Hoffnung gibt es überhaupt die Möglichkeit das die Hoffnungen sich eines Tages erfüllen.
Yami no Matsuei[QUOTE][i]Original geschrieben von Nihasa [/i]
[B]Hoffnung zu haben ist etwas wunderbares. Sie erhält uns am Leben, gibt uns Kraft, nährt uns. Doch was passiert, wenn man feststellt, dass die gesammte Hoffnung, auf der man einen Teil seines Lebens, wenn nicht sogar sein gesammtes Leben, gebaut hat, eine Lüge war? Wenn die Hoffnung sich zu einer Erkenntnis wandelt, die das Gegenteil ist, von dem, was man sich erhofft hat?
Hoffnung hilft uns zu leben, doch sterben wir wirklich, wenn sie fehlt?
Sollte man aufhören zu Hoffen um nicht verletzt zu werden?
[/B][/QUOTE]
wenn sich herausstellt, dass die gesammte hoffnung auf die man gebaut hat, sich als lüge herausstellt, dann ist man auf gut deutsch gesagt, ziemlich am arsch.
man fällt in ein tiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeeefes loch. aber man hat doch größten teils nicht nur eine hoffnung, oder?
also muss man eine andere hoffnung wachsen lassen, um aus dem loch wieder rauszukommen, denn hoffen tut man doch imemr, und sei es nur die hoffnung, dass es einem wieder besser geht.
wenn in einem die hoffnung wirklich stirbt, dann stirbt nicht automatisch auch der körper. der kann immer noch weiter atmen und noch weiter blut durch die adern pumpen.
aber ob das leben ohne hoffnung dann noch lebenswert ist, ist fraglich. zumindest wird man für andere einziemlich unangenehmer zeitgenosse

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