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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Sind "normale" Menschen glücklicher?
sutekhSind "normale" Menschen glücklicher?

Nun ich denke ja generell nicht das Menschen die "normal" sind glücklicher sind als sagen wir mal beispielsweise Menschen die über viele Dinge nachdenken und die Welt "erkennen" und gewissen Idealen folgen. Letzendlich denke ich das es schon subjektiv betrachtet der "schwere" Weg ist über viele Dinge nachzudenken und einen gewissen Weg der Erkenntnis zu gehen bzw. noch an viele Ideale zu glauben als einfach "Normal" zu sein. Dennoch denke ich nicht das "normale" Menschen deswegen glücklicher sind. Es gibt ja auch für einem Menschen der "anders" ist die Möglichkeit glücklich zu werden sicherlich ist das subjektiv betrachtet vielleicht schwerer da
viele Ideale und viele Sichtweisen so einen Menschen begleiten aber dennoch möglich denke ich.
SchattenwesenDu meinst also mit normal sicherlich "unreflektiert"!?

Ich habe mir diese Frage schon oft gestellt und muss dir zustimmen.

Es gibt viele Menschen, die sich bestimmte Gedanken einfach gar nicht machen. Diese Leute existieren einfach nur vor sich hin und sind glücklich so.
Gevatter TodEin Narr kann sicher einfacher glücklich gemacht werden als ein Philosoph. Würde der Philosoph aber deswegen mit ihm tauschen wollen? Wohl kaum, wenn der Preis der einfachen Glücklichkeit die Erkenntnis wäre.
SenecaWer bitte kann sich in diese Zeiten noch mit ruhigem Gewissen als normal bezeichnen...?
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Gevatter Tod [/i]
[B]Ein Narr kann sicher einfacher glücklich gemacht werden als ein Philosoph. Würde der Philosoph aber deswegen mit ihm tauschen wollen? Wohl kaum, wenn der Preis der einfachen Glücklichkeit die Erkenntnis wäre. [/B][/QUOTE]

Die Erkenntniss ist es, die uns den Schlaf raubt, nicht die Unwissenheit.
DieKraeheDa muss ich seneca recht geben..


ich würde nicht zwischen
[i]normal - schwarz[/i]

sondern
[i]in den tag hineinlebend - reflektierend[/i]

wenn nicht sogar, ganz drastisch formuliert,
[i]dumm - intelligent[/i]

unterscheiden..
denn ich glaube ganz einfach, Menschen die in ihrem "Denken" eingeschränkt sind, sind es folglich auch in Erkenntnis, wenn nicht sogar in emotionaler Intelligenz- was sich des öfteren auch als Vorteil herausstellt.
dazu kann ich nur zitierend (fragt mich bloss nicht, wen :D ich habe es, um ehrlich zu sein, vergessen..) "Das Halbwissen ist siegreicher als das Ganzwissen: es erkennt Dinge einfacher, als sie sind, und macht daher seine Meinung fasslicher und überzeugender".
Ich denke, das kann man sehr gut darauf beziehen..
doloresnach aristoteles und diversen anderen philosophen ist "glück" nur nach einem harten steinerden weg zu erlangen.
weisheit ist hier natürlich ein wichtiger aspekt. und welche seele vermag schon weise zu sein, wenn sie nicht die weite schattenwelt kennt, wie auch die hellen, fröhlichen seiten des lebens?

ziel ist es die vielen dunklen und lichten gefühle in einklang zu bringen (yin yang) und sich dementsprechend beider bewusst zu sein.

ich würde die von dir beschriebenen menschen also auch nicht als glücklich bezeichnen. hinter der maske des fröhlichen menschen herrschen angst, schlafstörungen, depression...
wir sind eine gesellschafft notorisch unglücklicher.
bedenke, dass depression die größte psychische erkrankung unserer zeit ist.
allein die bücher auf dem markt (frei:"wie werde ich glücklich?") beweisen, dass die westliche gesellschaft mehr denn je noch dem ohnehin größten gut "glück" strebt.

die meisten menschen gehen dabei jedoch falsche wege...nirgendwohin.
KanalmannGlück würde ich nicht unbedingt als Lebensziel sehen. Es ist ein erwünschenswerter Zustand für jeden Menschen, aber es ist im Grunde auch nur ein Weg um sich abzulenken.
Glück ist wohl auch von unserer Gesellschaft pervertiert worden, der eigentliche Zweck aus der Natur entfremdet. Simpler gestrickte Persönlichkeiten befinden sich ein bischen mehr in dieser Konsumwelt, denke ich. Daran ist meiner Meinung nichts zu beneiden. Es ist kein "besserer" oder "schlechterer" Zustand zu leben.
TheDarkHi zusammen,
Jeder mensch für sich selbst betrachtet ist nicht "Normal"!

Normal ist (wortstamm Norm ) Der durchschitt aller menschen
und somit auch auch jeder von euch!

Normal unterscheidet nicht unter glücklich/unglücklich,
intiligent/dumm, Schwarz/bunt
sondern es ist dort alles enthalten was allgemeingültig ist.

Ja stimmt sehr kleine randgruppen jeglicher art fallen dabei nicht
ins gewicht.
deadsoulhm... gothic=normal *g*
TheDarkAlle= normal
Der einzelne nicht gleich Normal
Elodia21ich denke jeder kann auf seine Art glücklich sein/werden. Einige gehen Umwege und andere haben es eben leichter in Leben.
Vielleicht ist man auch generell glücklicher wenn man nicht so viel nachdenkt und sich einfach mal treiben lässt.
Jeder sollte den Weg gehen womit er meint glücklich zu werden. Ob normal oder anders...
DemonOfLovejeden menschen macht etwas anderes glücklich... manche erfreuen sich eben an kleinen dingen, wogegen andere wieder etwas "großes" brauchen... deshalb glaube ich nicht das "normale" menschen glücklicher sind... vielleicht werden sie SCHNELLER glücklich... aber vielleicht auch dadurch wieder schneller unglücklich, weil sie eher nach dingen streben die vergänglich sind......
Icaros[QUOTE][i]Original geschrieben von Elodia21 [/i]
[B]Vielleicht ist man auch generell glücklicher wenn man nicht so viel nachdenkt und sich einfach mal treiben lässt.
Jeder sollte den Weg gehen womit er meint glücklich zu werden. Ob normal oder anders... [/B][/QUOTE]

Zu Satz 1:
Man ist meines Erachtens nicht glücklicher, nur die Probleme verändern sich. Anstatt sich Gedanken über z.B. den tieferen Sinn eines literarischen Werkes zu machen, hadert der nicht-reflektierende Mensch, ob er sich am Abend Talkshow A oder Serie B anschauen soll.

Zu Satz 2:
Ich möchte bezweifeln, dass man bei seinem Weg die Wahl hat - sobald man eine gewisse "Stufe der Erkenntnis" erreicht hat, steigt man auf eben dieser Treppe nicht wieder eine Stufe hinab. Wer angefangen hat, sich über den Kosmos als solchen und seine Funktionsweise oder über moralische Fragen Gedanken zu machen, der wäre in einer Welt aus Privatfernsehen, Modern Talking und Konsalik nicht überlebensfähig.

Gruß
Icaros
Combusted_AngelEs ist schon so, daß wir alle unseren eigenen Weg gehen müssen....

Aber ich frag mich manchmal, ob nicht auch Menschen, die sich für die "Einfachheit" entschieden haben, hin und wieder diese unbestimmbare Sehnsucht haben...dieses Gefühl, daß da noch mehr sein muß als Clearasil, Mr. Proper oder das neueste Videospiel.....Oder geht das diesen Leuten völlig ab?
Was meint ihr?
magus mortuusda ich einfach mal davon ausgehe das normal subjektiv betrachtet eine reine auslegungssach ist, und sich alle toleranten grufties die ich hier mal als schwarz deklarieren möchte, welches natürlich als normal zu bezeichnen ist, und ein mensch, der einfach sein leben lebt und sich nicht gedanken macht über seine existens oder über die philosophische frage "was ist normal" , der glücklichere mensch ist, da er sich in seiner nichtigkeit nur gedanken darüber macht, wie er seine alltägliche arbeit nachgeht, und sicherlich keine alltäglichen probleme hat. Auserdem hat das schwarze volk sich das recht gepachtet in höheren spähren zu denken, natürlich nur subjektiv gesehen, um sich das gehirn zu zermartet wie intollerant doch der normale ist, und sich freudig auf die schulter klopft, welches geistiges ebalorat er getippt hat, frage ich mich, wie man diese frage von normal überhaupt stellen kann. Jede münze hat zwei seiten, was der eine als normal bezeichnet ist dem anderen suspekt. Kein mensch ist in " normal, jeder hat träume und ideale, klingt fast so wie eine zwei klassen gesellschaft. Schön das man nicht intollerant ist. Frei nach Charles Baudelaire, seeliger als der weise träumt der narr
LOST MINDHI

Ich denke "normale" Menschen sind glücklicher solange sie ihre Augen vor der Welt verschließen. Doch diesen Zustand von Blindheit können sie nicht ihr ganzes Leben lang erhalten. Irgendwann werden sie durch ein "unschönes" Erlebnis aus ihrer Wundervollen", "normalen" Welt geweckt und zum Nachdenken bewegt und sie öffnen ihre Augen und erkennen die BGrutalität und Grausamkeit unserer Welt.
Je länger sie diesen Zustand hinauszögern, desto härter trifft es sie.

CU LOST MIND
black holeIch denke, Normalos sind gkücklicher, weil nachdenken heißt immer zweifeln, und da man nichts mehr hat, an dem man sich festhalten, keinen Maßstab wird man unglücklich, weil die Normalos (das ist für mich ein Schimpfwort) ein System haben, in dem sie leben. Wer anfängt nachzudenken, hat kein System mehr, weil für ihn alles, was der Mensch tut nur noch eine gewisse Wahrscheinlichkeit hat, an die er glaubt oder es bleiben läßt!!!!
AnshaHallo

ich glaube nicht, dass man zwischen "normal" und dem anderen differenzieren kann.

Jeder Mensch hat seine Probleme. Egal ob schwarz oder weiß. Es gibt nur Menschen, die mehr über das Leben nachdenken als andere. Das man mehr Schwierigkeiten hat wenn man sich Gedanken macht, steht wohl außer Frage.

Es gibt nicht umsonst das Sprichwort "dumm macht glücklich".

Ansha
Rücksitzpunk[QUOTE][i]Original geschrieben von Celtvis [/i]
[B]Fühlst Du Dich so überlegen?[/B][/QUOTE]

würde ich auch gerne wissen.... mir kommt es so vor, dass hier häufig normalität mit nicht-nachdenken/in-den-tag-hineinleben/dumm gleichgesetzt wird... und ehrlich, diese arroganz ist schon sehr.... erbärmlich
Latonajeder definiert "normal" wohl anders, deswegen kommt es hier zu verallgemeinerungen und missverständnissen

dennoch denke ich, dass alle glücklich sind (wobei das auch wieder zu allgemein wird), die noch wünsche und träume haben, ob die erreicht werden oder nicht ist in diesem falle wohl relativ
doch wer sich aufgibt und somit auch seine träume und evtl. auch hoffnungen, der lebt nich mehr, sondern vergißt sich selbst..

aber wer nur die eine seite kennt, die er seit jeher lebt, wieso sollte er mit diesem glauben nicht glücklich sein

wer beide seiten kennt, der kann sich für eine entscheiden

oder hin und herwechseln


ich weiß jetzt nich, ob das jetzt irgendwie verstanden wird, ich finde das thema sehr komplex, aber auch ziemlich spanndend...
Mr. BatemanDer Mensch (allgemein) denkt. Das Tier nicht. Grob ausgedrückt natürlich. Oft sagt man das Tier sei glücklicher als der Mensch da es nicht denkt. Zumindest nicht so wie der Mensch.

Da stellt sich doch die Frage ob ein Tier in dem Zusammenhang überhaupt weiss was Glück -ist-.

Seien wir mal überheblich und machen den selben Vergleich mit "normalen" Menschen und "nicht normalen" Menschen. Ist sich der "normale" Mensch über das Konzept des Glückes überhaupt bewusst? Oder hat dieser "normale" Mensch einfach einen anderen Aspekt auf das Konzept von Glück. So wie womöglich das Tier im Vergleich zum "gemeinen" Menschen.

Glück ist relativ. Ich bezweifle zutiefst das einer von beiden glücklicher ist als der andere. Jeder halt eben auf seine weise.
Sui CaedesGlück definiert doch jeder Mensch für sich selbst.
Den Einen macht das glücklich, den Anderen etwas anderes. Deshalb können doch eigentlich alle Mensche gleich glücklich sein, oder?

sutekh: Ich glaube, du setzt Gothic ein bisschen mit depressiv gleich (korrigiere mich, wenn ich mich irre) und deshalb liegt für dich der Schluss nahe, dass "normale" Menschen (Nicht-Gothics) glücklicher sind, eben weil sie nicht oder seltener depressiv sind.

Ich hoffe, du meintest soetwas in der Richtung.

Ich wollte dazu hier nochmal festhalten: Man kann auch mit Depressionen glücklich sein. Ok, das klingt jetzt warscheinlich verdammt komisch, aber bei mir ist es so, dass ich ziemlich depressiv bin und auch ein Pessimist, mich aber doch in einer gewissen Weise als glücklich bezeichnen würde.

Und hey: Wenn einen das Nachdenken und Reflektieren glücklich macht? Z.B. weil man dadurch zu tieferen Erkenntnissen kommt und auch Probleme löst (was vielleicht nicht unbedingt allzu häufig der Fall ist)?
sutekh@ Sui Caedes

Ich denke nicht das ich Gothic mit depressiv gleich setze... Ich würde auch generell sagen das die Szene nicht das Denken und Handeln der einzelnen Personen bestimmt. Das heist nicht alle Gothics so oder so sind. Letzendlich sind wir in erster Line Menschen und nach meiner Meinung kann jemand der "bunt" angezogen ist ein genauso interessanter und individueller Mensch sein wie jemand der ein Goth ist. Ich denke als einzige Gemeinsamkeit sollte man in dieser Szene nur haben das man "anders" ist und über den ein oder anderen Sachverhalt tiefergehend nachdenkenkt... .Generell würde ich sagen das ich zu der Frage gekommen bin weil ich mich fragte ob Menschen die weniger Nachdenken und auch weniger Erkennen (sowohl sich selbst als auch das was um sie herum vorgeht) deswegen ein sozusagen unbeschwerteres Leben führen können weil sie eben zum Teil nicht erkennen was sie oder was andere tun und warum. Ich denke viele Menschen denken nicht allzuviel über sich selbst oder ihr Leben oder ihre Mitmenschen nach. Sie leben einfach in den Tag hinein haben - und ich habe mich deswegen gefragt ob diese Menschen dadurch glücklicher sind weil sie "unbeschwerter" sind und nicht erkennen.Generell habe ich ja schon
zu Anfang des Themas geschrieben das ich es auch so sehe das Glück eine sehr subjektive Sache ist und ich denke das jeder Mensch auf seine Weise glücklich werden kann.
Sui CaedesMir scheint es ein wenig so, dass die Frage, um die es hier geht, folgende ist: Macht Nachdenken und Reflektieren unglücklich?

Ich denke, irgendwie schon.
Wenn ich unglücklich bin, dann denke ich nach und reflektiere.
Wenn ich glücklich bin, tue ich das nicht und wenn ich es dann doch tue, werde ich wieder unglücklich.

Ich habe allerdings noch keine theorie entwickelt, warum das so ist.
WinterWolfHierzu rezitiere ich mich (mal wieder) selbst:

[quote]Sehen wir mal von dem persönlichen Empfinden ab, was Glück ist, so habe ich oft die Erfahrung gemacht, dass Leute, die nicht viel über das Leben nachdenken, manchmal glücklicher sind als Menschen, die sich über selbiges versuchen klar zu werden. Mag es auch in gewisser Hinsicht naiv sein, so leben sie doch auf diese Weise recht zufrieden, auch wenn das nicht auf absolut alle zutrifft. Traurig ist nur, das, vielleicht bedingt durch die jetzige recht Entwicklung der Medien-Gesellschaft zur Oberflächlichkeit, vollendete Tatsachen schnell vergessen sind, man erschrickt nur vor Drohungen, aber auch die sind bald abgehandelt. Ich denke, hier besteht ein feiner Unterschied zwischen Selbstschutz und purer Ignoranz. Sicher muss man wegen den allgegenwärtigen Leiden in der Welt nicht in ständigen Depressionen oder in ewiger Schande leben, doch ist meiner Empfindung nach ein Teil der Leute inzwischen verroht und skrupellos. Sie machen sich keinen Begriff mehr, was Schmerzen wirklich bedeuten, nein, im Gegenteil, sie finden das sogar erst recht anziehend. Genug Beispiele gibt es im Alltag bei Straßenunfällen. Unzählige Menschen sind schon gestorben, weil einige Schaulustige lange tatenlos zusahen, aber nichts (rechtzeitig) unternahmen.
Ich selber kann mich mit Naivität, Oberflächlichkeit und dieser Rohheit nicht anfreunden, daher liegt mir die Gesellschaft in vielen Punkten nicht. Gewiss darf man nicht pauschalisieren, aber es trifft auf einen großen Teil der Menschheit zu, die in einer medialen Scheinwelt gefangen ist. An sich völlig irrelevante Ereignisse und hervorgehobene Menschen (Stars) erscheinen den Leuten wichtig. Das Wort „Star“, also Stern, trifft genau darauf zu, was diese Leute verkörpern: Gestalten am Himmel der Träume, weit schwebend über der irdischen Wirklichkeit...........[/quote]
BlenderAuch meiner Meinung nach ist Glück eine subjektive, individuelle Angelegenheit, die sich nicht verallgemeinern lässt. Wäre ja noch schöner.

Nun ja. Der Großteil unseres Glückes hängt sicherlich mit der Gesundheit zusammen. Denn was hat man schon von einem großen Freundeskreis, Reichtum und Ansehen, wenn man unter einer unheilbaren bzw. unerträglichen Krankheit leidet...?
Schon Schopenhauer sagte: "Gesundheit ist alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts."

Solange man sich nicht in all den Illusionen der Gegenwart verliert und somit den eigenen (freien) Willen ablegt, besteht immer die Möglichkeit, zu erfahren, worum es sich bei wahrem Glück handelt.
sutekh@ Sui Caedes

Nun ich denke wenn man nachdenkt wird man sich einfacher der Dinge um einen herum bewusst die oft nicht eben so positiv sind das kann eben dazu führen das es einem nicht so gut geht oder man traurig ist. Wenn man nicht so viel nachdenkt kann es sein das man auch nicht mehr so viel erkennt. Das Nachdenken denke ich fördert das Erkennen von sich selbst und der Umwelt was dazu führt das man vielleicht viele Dinge erkennen kann wie sie sind und diese sind oft eben nicht auschließlich positiv.
SLDIrgendwie wie ist normal für mich nicht, nicht nachdenken aber naja egal.
Ich kann nur nachdenken, irgendwo mit muss ich mich ja beschäftigen wenn ich grad kein buch hab(sind immer so schnell zu ende les mal wieder die 3600 seitige Osten Ard saga und bin schon wieder bei der häfte:() Aber im ernst ich könnte nicht aufhöhren über alles mögliche nachzudenken selbst wenn ich wollte. Ich denke nur nicht nach wenn ich grade was mache was mir wirklich Spass macht, dann bin ich einfach und denk nicht darüber nach.
Ob man glücklicher ist wenn man weniger denkt, hmm nunja mir kommt es so vor als ob dummheit zum Beispil auch das Selbstvertrauen steigen( die meisten kleinen Wichte zum Beispiel die Leute anmachen die einen halben Meter größer sind als sie sind meistens nicht alzu intelligent, und um jemanden anzumachen der ein spielend niederschlagen könnte braucht man glaub ich selbstvertrauen^^) aber naja vergesst diesen Teil des Satzes mal wieder es sind ja shcliesslich genug intelligente Personen selbstbewusst^^ aber wer nicht nachdenkt hat weniger Zweifel, und belastet sich nur mit den eigenen Sorgen und nicht soviel mit Fragen nach Sinn oder Richtigkeit. Und wer über vulgären anspruchslosen Humor lachen kann, kann mehr lachen.
Aber ich würde auch wenn ich die Wahl hätte nicht diesen Weg wählen, ich will nicht gedankenlos durch die Weltstapfen und vor allem will ich nicht das jemand anderes für mich denkt (sonst werde ich wie eine aus meiner Klasse, die hat letztens einen Freund von mir gefragt ob sie zusammen sein wollen, der hat ja gesagt dann später hat sie mir einer Freundin von ihr geredet(pauschal gesagt alles was die ma mag sie auch^^), die hatte was dagegen und sie hat gesagt okay dann gehts doch nicht.)
Und nachdenken führt ausserdem ja nicht zwangsläufig zu schlechten Ergebnissen und kann einen viele Probleme ersparen, bei mir kommt es stark auf die Grundeinstellung an mit der ich herrangehe, geht es mir scheisse werde ich schwarzmalerisch geht es mir gut leg ich mehr Wert auf positivere Aspekte. Und ich glaube viele die nicht nachdenken leben auch einfach vor sich hin und das ist auch nicht schöner wenn auch unkomplizierter.

PS: Rechtschreibfehler bitte sammeln und an mich zurückgeben ich brauche sie schließlich noch.
DestinyAngeLWas ist schon normal?

Also ich habe vor langer Zeit eine Theorie über die Menschen erstellt. Die einen die ständig nachdenken, alles widerfragen und erkennen dass die Welt mehr oder weniger beschissen ist und die andren die sich ihr Glücklichsein vorspielen, das Schlechte in der Welt großteils nicht sehen, die bezeichne ich als "Illusionsmenschen". Ich gehöre definitiv zur ersten Beschreibung, bin dadurch nicht glücklich, wünsche mir manchmal einer von diesen gewissen "Illusionsmenschen" zu sein, allerdings weiss ich auch gleichzeitig das ich nicht in so einer Lüge leben will, da hab ich lieber meine schlechte Welt vor Augen, auch wenn es andersrum sicher oft einfacher ist..
Pestkindmich als reflektierenden menschen macht es glücklich die "normalen" menschen zu beobachten wie sie in den tag hineinleben. da seh ich einfach keine sorge, sondern meistens nur unbeschwertheit.
aber die frage ob sie glücklicher sind kann ich nich beantworten, weil ich glücklich bin zu reflektieren. mich freuen die erkenntnisse die ich über die welt habe, auch wenn sie meistens schlecht sind.
atrumAve.

Hm, den Beiträgen hier nach, machen sich scheinbar nur die Gothics Gedanken über Gott und die Welt, die sogenannten Normalos wohl nur über die Arbeit, Bier, Fussbal und den nächsten Urlaub. Der Meinung bin ich nicht, ich muss auch feststellen, dass es kaum Unterschiede gibt zwischen Goth und Normal, die Wesentlichen betreffen den Musikgeschmack und die Klamotten, ansonsten tut sich da nicht viel.

Gruss, atrum.
WinterWolf@ atrum:
Ein Kommentar, der meiner Meinung nach auf deine persönlichen Erfahrungen zurückgeht - oder auf Pauschalisierung.

Ich merke an, dass ich die ganze "Szene" oder wie man das nennen möchte sicher von den Menschentypen her der "normalen" Gesellschaft ähnelt, aber ich stelle fest, dass sich zum Beispiel hier wesentlich mehr nachdenkliche Individuen zusammenfinden als auf anderen Foren - Ausnahmen bestätigen im Übrigen die Regel.

Mein bester Freund zum Beispiel ist ein "Normalo" und dennoch ein Individualist aber auch ein toleranter Mensch. Trotz alle dem merke ich auch hier einen kleinen Unterschied im Grade der Nachdenklichkeit (die mich selber teilweise depressiv, aber auch wiederum glücklich stimmt).

Ferner bestätigt sich mein Bild von der SItuation auch durch deutliche Statements von Leuten in meinem Umfeld.
Sie geben zweifelsfrei zu über manche Dinge lieber nicht nachzudenken, da man dadurch ja depressiv werden würde. Sicher, Depressionen von manchen Menschen rühren daher, aber dennoch sehe ich unter den Leuten "hier" einen höheren Durchschnitt an Nachdenklichkeit.
littel-divahy,

..gibt es denn überhaubt normale menschen-dazu müste die welt ja auch normal sein...und ich denke das ist sie nicht. An jeden von uns werden soviele erwartungen und anforderungen gestellt,
und so verändert man sich ob man will oder nicht. Es entwickeln sich ängste, kleine macken usw.

^^dunkle grüße^^
Halbmondfee[QUOTE][i]Original geschrieben von Celtvis [/i]
[B]Lasst doch diese Selbstbeweihräucherung weg!
Dieses sogenannte Schwarzvolk rekrutiert sich aus allen Bevölkerungsschichten, Ihr seid nicht anders, tut mir leid, das schreiben zu müssen...[/B][/QUOTE]

Da muss ich dir zu stimmen vom denken her sind wir wenig anders, bis überhaupt nicht. Ich versuche das gnaze hier mal aus einer anderen Sicht zu sehen.
Warum haben wir das Gefühl das diese "anderen" Glücklicher sind als uner kleines Völkchen (wir sind eine Minderheit!!!!) Genau darum geht es, eine Minderheit. Was wir doch alle mal gelernt haben ist das die Masse stark ist, so gelangte Hitler an die Macht und so regiert auch Bush heute, beides ist nicht wirklich gut (meiner [COLOR=red]Meinung[/COLOR] nach). fühlen wir uns auf dem WGT, Mera oder auf anderen großen Veranstalltung unglücklich, eher seltener als im alltag, weil es dort einfacher ist. Keiner stört sich an deinem schwarz, du musst nicht einen Spießrouten lauf befürchten wenn wieder mal mal was dummes erzählt wurde. Keiner achtet auf einen, oder besser gesagt keiner achtet darauf das ihr anderes seit, denn dort sind es die in Bunt gekleideten die anderes sind.
so und was will uns damit diese dumme kleine Kuh sagen? Ganz einfach, sie müssen aus dem sichtbaren Lebensbild heraus mit weniger alltäglicher konvrontation rumschlagen. Viele werden sagen es beruhrt sie nicht wenn sie beschimpft der andauernd begafft werden doch ich denke es geht vielen näher als man denkt. Es ist also eine seelische Belastung und diese macht unglücklich.
Ist aber Alles nur ein Gedankengang von mir
coraIch denke auch oft darüber nach

und komme oft zu der Meinung das Oberflächliche Menschen einfach Glücklicher sind. sie reflektieren die Realität nur schwach oder gar nicht.
Beschäftigen sich einfach mit den einfachen Dingen die Frisur die Nägel das Konto undundund.
Ich war lange Zeit der Meinung das es keine Dumme Menschen gibt......ich bin eines besseren belehrt worden und auch diese Menschen sinf wohl Glücklicher weil sie so dumm sind das sie gar nicht begreifen was um sie geschieht.
Schade wenn auch geglaubte Freunde dazugehören.


Cora
Rücksitzpunk[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Diese "normalos" (welche eigentlich im einzelnen individuell sind) kratzen nur an der Oberfläche, das reicht denen schon, mir nicht.[/B][/QUOTE]

würdet ihr bitte [b]endlich[/b] damit aufhören???? das ist ja nicht mehr auszuhalten.....

"wir" sind keine geheimloge, die von der bittersüssen frucht der erkenntnis kosten durfte, auf das "uns" unglaubliche klarheit über das leben, das universum und den ganzen rest zuteil werde....

es mag ja sein, dass in der schwarzen szene der anteil an nachdenklichen menschen grösser sein mag als in anderen subkulturen (man beachte das sub).... ganz sicher ist allerdings, dass gerade in der schwarzen szene permanent penetrant die eigene nachdenklichkeit und das-besser-sein-als-der-rest hervorgekehrt wird....

ein "normalo", der unvoreingenommen in dieses board kommt, um seinen horizont zu erweitern, vorurteile abzubauen usw., bekommt als eines der ersten dinge zu hören, dass er quasi einer "unterlegenen" spezies angehört... und dann wird gejammert, dass "alle anderen" einen ja nur missverstehen würden.... sorry, aber wenn jemand zu mir sagt: "ich bin mehr wert als du", dann bemühe ich mich auch nicht grossartig, diese person zu verstehen, warum sollte ich auch?

und noch etwas zum schluss:
permanentes nachdenken kann auch bedeuten, dass man nicht zu ergebnissen gekommen ist.... nachdenken ohne ergebnisse lässt auf mangelnde intellektuelle fähigkeiten schliessen.... denkt da mal drüber nach....
fallen LeafTach schön !

Was mich erschreckt, ist diese, von Celvitis schon angemerkte, Selbstverherrlichung.

Ich bin kein Goth und ich denke ab und auch mal gerne über Dinge nach, die bei einigen oberflächlich scheinenden Menschen
(manche sind wirklich oberflächlich - aber das kann man nur herausfinden, wenn man sich mit ihnen beschäftigt, und nicht, wenn man sie als "Normalos" abstempelt, weil man anders ist)
keine Rolle spielen.

Natürlich kann man sagen, dass in der Goth-Welt das Denken über Leben und Tod, etc. eine zentralere Rolle spielt, als bein den nicht-gothics, doch auch mir missfällt, dass hier das Gothictum als schwarz=denkend dargestellt wird. Damit würdet ihr den Gothics, die mich dazu bewegten, hier hereinzuschauen keinen Gefallen tun, denn mit solch einer Denkweise disqualifiziert ihr Euch selbst als oberflächlich.

greetz de fallen Semi-Goth ;)
Rücksitzpunk[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Merkt ihr nicht das es einfach besser ist anders zu sein.[/B][/QUOTE]

naja, scheol.... das klingt für mich aber eben schon so danach.... okay, seis drum, wenn du es doch anders gemeint hast.....
CoraxIch weiss nicht warum immer das Wort Normal im Zusammenhang mit dem Unterschied benutzt wird. Was ist denn bitte Normal? Wer bestimmt das? Doch nur andere Menschen die für die Gesellschaft Richtlinien erzeugt haben um sie zu kontrollieren. Wenn man also Leute die z.b. nicht schwarz rum laufen oder so, als normal bezeichnet dann ist es schon zu spät, denn dann ist man genauso wie jeder andere der denkt er weiss was normal ist. Doch es weiss niemand. Es gibt mehrere Menschen die man als Normal bezeichnet, aber auch nachdenken, nur zeigen sie es nicht in der Öffentlichkeit weil man sie vielleicht für Träumer oder sowas hält. Ich kenne auch genügend Gothics die überhaupt nicht über solche Dinge nachdenken, und auch in ihrem Altag verharren und die Augen verschließen :eek: Und ich denke nicht wirklich das solche Leute glücklicher sind... vielleicht für den Moment indem sie nicht wissen was um sie herum geschieht und sich nicht in Gedanken damit auseinandersetzen. Irgendwann im Alter sieht man es den Leuten die blind durchs Leben gingen an, denn das Unterbewusstsein bekommt alles mit und es wird nicht alles verdrängen können. Man sieht es in ihrem Augen das sie so gut wie fast garnicht gelebt haben, nur für das Geld und alles andere was weitaus schöner ist, nicht wahr genommen haben. Diese Menschen (die Normalen halt *g*) sind es die unglücklich sind. Das merken sie nicht immer, aber wie gesagt, irgendwann...


P.s. falls das was ich hier geschrieben habe schonmal erwähnt wurde, dann sorry ich hab mir wirklich nicht alles durchgelesen. Ich wollte einfach meine Meinung dazu schreiben.
Coraxachja noch en kleiner Spruch ;)

"Jeder der anders sein will, ist genauso wie jeder andere."

Denkt mal darüber nach, das ist stimmt wirklich.
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]In ihren Augen bist du nicht normal oder gesellschaftsfähig. [/B][/QUOTE]

Nett, daß Du Deine Gedanken noch ein wenig konkretisiert hast.

Aber (wie schon woanders geschrieben) verstehe ich da irgendetwas nicht.

Da will man sich von der "Normalität" abheben, anders sein, und krisiert immer und überall "die" böse und oberflächliche Gesellschaft, und beschwert sich dann, daß man nicht als normal und gesellschaftsfähig angesehen wird.

Ja wat denn nu? "Anders sein" ist zugegebenermaßen nicht immer leicht und angenehm, aber man wollte sich doch ganz bewußt von vom Rest abheben!?

~decay~

PS.: @corax: netter spruch ;)
sutekh@ Rücksitzpunk

Grundsätzlich wahr dieses Thema "Sind "normale" Menschen glücklicher?" nicht darauf bezogen zu sagen: wir sind Gothics und toll und ihr seid normal und deswegen schlecht. Grundsätzlich bin ich selbst der Meinung das dem Menschen das was er ist sein Wesen sein Ich ausmacht und nicht welcher Szene er angehöhrt welche Musik er höhrt oder welche Klamotten er trägt oder sonst irgendetwas. Ich denke es geht nicht darum zu sagen: Ihr alle seid schlechter als wir Gothics. Sondern grundsätzlich zu erkennen das es eine oberflächliche Gesellschaft gibt - die eben nicht nachdenkt und zum großen Teil in den Tag hinein lebt, keine Ideale mehr hat und so weiter. Und das ist denke ich nicht von der Hand zu weisen. Gleichzeitig bezieht sich die "oberflächliche Gesellschaft" auf verschiedene Menschen und nicht auf Szenen. So gibt es sicherlich auch
"oberflächliche" Gothics die vorgeben anders zu sein aber in Wirklichkeit eben genau so sind wie die Menschen von denen sie sich abheben wollen.
Ich denke auch nicht das das etwas mit Arroganz zu tun hat. Einige Menschen erkennen eben die Welt um sich herum und sich selbst andere tun das eben nicht. Also ich würde sagen das auch wenn ich Dinge um mich herum erkenne fühle ich mich nicht besser oder toller als andere Menschen ich finde es nur traurig das so viele Menschen eben nicht "anders" sind sondern eben dieser "oberflächlichen" Gesellschaft angehören. Das Thema bezog sich genell auf die Frage ob ein Mensch der eben nichts oder wenig erkennt glücklicher ist weil er sozusagen nicht erkennen muss wie schlimm viele Dinge
eigentlich sind bzw. genauer ausgedrückt das viele Menschen seinen Idealen und Vorstellungen nicht gerecht werden. Ein Mensch ohne große Ideale der einfach in den Tag hinein lebt (egal ob Gothic oder nicht Gothic) hat es subjektiv betrachtet vielleicht einfacher als jemand der seine Umwelt und sich selbst erkennt.
Das ist natürlich auch in sich gesehen subjektiv weil es von der Sichtweise des jenigen gesehen ist der "erkennt" der andere erkennt ja mitunter überhaupt nicht was er "nicht" tut und deswegen ist er nicht glücklicher im eigentlichen Sinne. Zumindest sehe ich das so.
CoraxAlso letztendlich ist es mir irgendwie auch egal ob es nun die Leute die nicht alles erkennen (wollen) es im Leben leichter haben. Es reicht mir aus zu wissen das ich nicht so blind wie manche sterben werde. Aber ich setz mich ja sogar noch dafür ein andere Leute ein bisschen zum nachdenken anzuregen. Ich tu es mit meinem Verhalten, mit meinen Texten und indem ich vieles im Beisein von solchen Leuten in Frage stelle.


@ Decay

Na ich dachte ich muss mal etwas philosophisches dazu beitragen *g*
WinterWolfHmmm, ich hoffe mal, meine Meinung halbwegs deutlich rübergebracht zu haben:
[quote] Ich merke an, dass ich die ganze "Szene" oder wie man das nennen möchte sicher von den Menschentypen her der "normalen" Gesellschaft ähnelt, aber ich stelle fest, dass sich zum Beispiel hier wesentlich mehr nachdenkliche Individuen zusammenfinden als auf anderen Foren - Ausnahmen bestätigen im Übrigen die Regel.

Mein bester Freund zum Beispiel ist ein "Normalo" und dennoch ein Individualist aber auch ein toleranter Mensch. Trotz alle dem merke ich auch hier einen kleinen Unterschied im Grade der Nachdenklichkeit (die mich selber teilweise depressiv, aber auch wiederum glücklich stimmt).

[u]Ferner bestätigt sich mein Bild von der Situation auch durch deutliche Statements von Leuten in meinem Umfeld.
Sie geben zweifelsfrei zu über manche Dinge lieber nicht nachzudenken, da man dadurch ja depressiv werden würde[/u]. Sicher, Depressionen von manchen Menschen rühren daher, aber dennoch sehe ich unter den Leuten "hier" einen höheren Durchschnitt an Nachdenklichkeit.[/quote]



Ich merke noch zur genaueren Differenzierung an, dass dies eben meine persönlichen Erfahrungswerte sind (siehe unter anderem das Unterstrichene). Was die Aussage
"Trotz alle dem merke ich auch hier einen kleinen Unterschied im Grade der Nachdenklichkeit"
betrifft, so meinte ich eigentlich zum Teil die Art der Nachdenklichkeit. Ich bin zu dem Schluss bisher gekommen, dass man "hier" mehr über Tod etc. offen redet und es nicht für ein Gespenst hält (wobei es auch hier wieder zu Genüge Ausnahmen gibt) - man beachte jedoch auch die häufige Mystifizierung des Todes, der ich als von Natur aus melancholischer und romantisch veranlagter Mensch nicht abgeneigt bin. Anzumerken ist vielleicht, dass ich schon immer melancholisch war und mich [u]emotional gesehen[/u] nicht irgendwie anpasste - nur, um potentiellen Vorwürfen vorzubeugen.
Was mir an der "Szene" (ja ja, schon ok) zum Teil gefällt ist einfach die Tatsache, dass man mehr Leute trifft, die ein Faible für "schwarze Romantik" (um es mal platt auszudrücken *g*), d. h. Romantik in stärkerer Verbindung mit Gefühlen wie Wehmut etc. als gewöhnlich, haben. Ferner findet man auch durchaus viele Leute, die in der Denkweise einiges ähnlich sehen wie ich. Inwiefern jemand mehr nachdenkt oder nicht, darüber rede ich schon gar nicht mehr, ich bin der Ansicht schon oben deutlich gemacht zu haben, dass es genug nachdenkliche Menschen außerhalb des Käfigs aus Schwarz-Klischee und Musik-Szene gibt (wie galant ich jetzt das Wort "Normalo" umging *g* *selbstaufschulterklopf*).

Ich gelange zu dem bisherigen Ergebnis für mich, dass mich ein gewisser Gedanke am Rande der Gesellschaft mich zu bewegen durchaus reizte, obwohl ich in meiner bisherigen Schulkarriere viele schmerzliche Erfahrungen machen musste.

Ach, da fällt mir ein gutes Gegenbeispiel für die ach so nachdenklichen Goths ein: Bei uns gibt´s ein paar Leute am Bahnhof, darunter auch welche, die man wohl als Goths bezeichnen kann, wenn wir mal rein vom Äußeren ausgehen. Was machen diese netten Herrschaften am Tage? Sitzen, sich über "banale Dinge" unterhalten, Bier (etc.) trinken und wohl auch Musik hören.
Sicher kenne ich niemanden von jenen persönlich, aber ich denke einfach mal als Empath (Tatsache - von meinem Psychologen bestätigt) mich in punkto Menschenkenntnis durchaus darauf verlassen zu können, dass es so ist.
Um auf den Punkt zu kommen: Mir liegt solch ein Lebensstil zum Beispiel nicht.

Anderes Beispiel: "Klassenparty" erst gestern Nacht. So ziemlich jeder (bis auf eine Person, die aber Antibiotika nehmen musste und keinen Alkohol anfassen durfte) war betrunken oder zumindest angetrunken. Ich nicht, ich habe ein Bier getrunken.
Solche Dinge wie "sich mal so besaufen" weil " man ja sonst nix zu tun hat" liegen mir nicht, und den Leuten, die ich in diesem Interessenbereich (um mal das Wort Gothic und/oder Szene zu vermeiden...) kennen lernte offenbar auch nicht.
Industriegirl[QUOTE][i]Original geschrieben von Rücksitzpunk [/i]
[B]
es mag ja sein, dass in der schwarzen szene der anteil an nachdenklichen menschen grösser sein mag als in anderen subkulturen (man beachte das sub).... ganz sicher ist allerdings, dass gerade in der schwarzen szene permanent penetrant die eigene nachdenklichkeit und das-besser-sein-als-der-rest hervorgekehrt wird....

ein "normalo", der unvoreingenommen in dieses board kommt, um seinen horizont zu erweitern, vorurteile abzubauen usw., bekommt als eines der ersten dinge zu hören, dass er quasi einer "unterlegenen" spezies angehört... und dann wird gejammert, dass "alle anderen" einen ja nur missverstehen würden.... sorry, aber wenn jemand zu mir sagt: "ich bin mehr wert als du", dann bemühe ich mich auch nicht grossartig, diese person zu verstehen, warum sollte ich auch?

und noch etwas zum schluss:
permanentes nachdenken kann auch bedeuten, dass man nicht zu ergebnissen gekommen ist.... nachdenken ohne ergebnisse lässt auf mangelnde intellektuelle fähigkeiten schliessen.... denkt da mal drüber nach.... [/B][/QUOTE]

Da kann ich mich nur anschliessen;)

Aber wer ist schon normal??? Klar man meint meist diejenigen, die sich "anpassen", mit der Mode gehen oder sich einfach so kleiden, dass sie in der Masse nicht auffallen. Ich kenne auch so jemanden und sie hat Ihre Eigenart, wo ich dann sagen würde, dass es auch nicht normal ist. Aber wie Scheol schon schreibt; Wenn man die "anderen" nicht als "Normal" bezeichnet, wie dann???
Rücksitzpunkes sind aussagen, wie die folgenden, die mich auf die palme bringen:
[quote]Es ist halt so das die Mehrheit der Masse an ihrem Leben vorbei rennt. Da kann jeder sagen was er will, für mich ist es Fakt.[/quote]
[quote]trotzdem gibt es diesen riesen Anteil in der Gesellschaft der dumm bleiben will.[/quote]
[quote]Die Normalos (bin jetzt mal so frech) versuchen so kalt wie möglich mit sich selbst umzugehen was die Folge hat, daß das Empfinden für andere auch abnimmt.[/quote]

immer wieder scheint:
ich=goth=weltklasse,
die anderen=normal=kreisklasse
durch, und diese selbstbeweihräucherung nervt ganz einfach....

und die verallgemeinerung macht solche sätze noch schlimmer....

@sutekh: das war mir schon klar.... und wenn ich das thema in eine von dir ungewünschte richtung gelenkt habe, tut es mir ehrlich leid... aber den kram, den scheol geschrieben hat, den kann ich einfach nicht so unkommentiert stehenlassen....
Rücksitzpunkaber mir kommen deine aussagen nun mal einfach so vor.... gerade die dritte, in denen du den "normalos" emotionale kälte vorwirfst.... und ohne eine anständige begründung, warum du das so siehst, klingt das schon ein wenig komisch....

hast du beispiele? von irgendwoher müssen deine meinungen zu dem thema doch kommen....

und bitte nicht: "ich weiss halt, das es so ist....", da könnte ich antworten: "ich weiss halt, das es nicht so ist...."

btw: ich toleriere deine meinung schon, ich hinterfrage sie nur... hat nichts mit neidisch, kleinem kind oder nicht mögen zu tun....
decay73Ach, ihr zwei, jetzt kriegt euch mal wieder ein :)

Ich schiebs jetzt einfach mal auf das Wetter, daß ihr euch so in die Köppe bekommen habt.

Tatsache ist allerdins, scheol, daß man hier solch platte Sprüche, wie sie Dir Rücksitzpunk vorwirft, zu hauf vorfindet, und auch ich bin da schon ein wenig "sensibilisiert" und nur die Tatsache, daß ich in einer kühlen Wohnung sitze hat mich bisher davon abgehalten, zu sehr darauf rumzureiten.

Ich kann es ehrlicherweise auch nicht mehr hören, wenn von "den anderen", "[I]der[/I] dummen Gesellschaft" oder "den Normalos" geredet wird. Es passierte hier leider schon viel zu oft und völlig unreflektiert. Mittlerweile jedenfalls reagiere ich darauf auch schon einigermaßen empfindlich.
Das führt jedenfalls zu nichts und entspricht nicht einmal der (zumindest meiner) Realität.

Aber ich gehe davon aus, daß du, scheol, es nicht wirklich so gemeint, sondern nur etwas zu schnell geschrieben und vielleicht etwas "platt" formuliert hast.
Und wenn Du, Rücksitzpunkt, mal versuchst, es von dieser Seite zu betrachten, und Du, scheol, etwas mehr differenzieren würdest, könnte man doch sicherlich wieder zum eigentlichen Thema zurückkommen, oder? :)

~decay~
[I]der heute keine Lust auf Streitereien hat[/I]
Rücksitzpunk[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Ich mag es nur nicht wenn ich verurteilt werde ohne das die Leute mich kennen.[/B][/QUOTE]

das gilt auch für "normalos".

ohne weiteren kommentar.... ziehe mich hiermit aus der diskussion zurück....
CoraxMan muss schon irgendwie Namen oder eine Bezeichnung für etwas haben über das man reden will, das ist klar. Aber Normal würde ich das halt einfach nicht nennen. Dieses Wort und vorallem das was dahinter steckt ist doch genauso relativ wie alles andere was subjektiv ist. Für mich ist es z.b. normal wenn ich an einem trüben Tag fröhlich bin weil es zum denken anregt. Andere halten das für Krank und bleiben bei "schlechtem" Wetter eben im Bett liegen. Nur weil irgendjemand mal gesagt hat: Das und das ist im Bereich des Normalen usw. muss doch nicht die ganze Welt nach ziehen. Aber dagegen kann man jetzt nicht mehr viel unternehmen. Es ist eben so. Die Mehrheit spricht von normal wenn jemand einen geregelten Altag hat, arbeitet, Kinder und Haus hat. So ist eben das zivilisierte "normale" Weltbild. Aber genau deswegen muss es Querdenker geben, die dies alles in Frage stellen... und wer weiss, vielleicht schafft es diese Sparte auch das Normale einfüralle mal zu verbannen, denn eigentlich sollte der Mensch ein Individum sein und sich nicht nach das richten was man ihm aufdrängt. Sprich die Normalität sollte nicht mehr länger als das angesehen werden was die Mehrheit macht, sondern als das was jeder einzelne tut und für gut hält.
CoraxNachtrag

Das was der Mensch normal findet, ist nur eine Verallgemeinerung. Sie trägt dazu bei das die Leute sich nich mit Gedanken über die Vielfältigkeit beschäftigen müssen (sollten sie zwar, aber naja) Es macht ihnen das Leben einfach leichter. Ein einfaches Beispiel: Aus mehreren Wörtern wird eins wenn man von Fischen redet, man sagt nicht im Meer gibt es Haie, Pyranias usw, sondern man sagt einfach es sind Fische. Das kann man eigentlich mit jedem beliebigen Wort wo mehr dahinter steckt, machen.


Gehört zwar nciht mehr ganz zum Thema aber es soll auch nur den Begriff "Normal" darstellen.
Corax@ Scheol

Das was du bei deinen Mitmenschen beobachtet hast, ist mir auch schon in meiner Umgebung oft aufgefallen. Aber ich frage mich wie so ein Mensch reagiert wenn z.b. seine Mutter/Tochter etc. sterben würde. Ich glaube sie kämen dann mit ihren Gefühlen gar nicht mehr zurecht weil sie soetwas nie zugelassen haben. Und sich dann damit auseinanderzusetzen halte ich für etwas zu spät. Im endeffekt haben es dann doch die Leute die kalt und blind durch das Leben gehen schwerer als die jenigen die sich mal Gedanken über Dinge machen.

Niemand hat gesagt das die Wahrheit immer schön ist. Meistens ist sie schrecklich und grausam. Wenn man denn nun mal die Augen geöffnet hat, und all das falsche erblickt. Ich habe desöfteren das Gefühl das ich damit nicht mehr zurecht komme... ich möchte dann einfach wieder in meine alte Welt zurück kehren wo man sich nicht gefragt hat: Warum ist das so und warum ist jenes so? Aber wenn man sich dann überlegt, man will ja nun wirklich nicht blind sterben (ich zumindest möchte noch einiges mehr erfahren und meine Gedanken ausbauen). Da ist der schwere Weg einfach der beste, wie es eben meistens ist. Bittere Medikamente wirken besser als die wohlschmeckenden.

Vielleicht spreche ich jetzt hiermit einigen Leuten aus der Seele. Manchmal denk ich, das mich die Welt erdrückt, nein nicht unser Planet, eher die Rücksichtslosigkeit und der Egoismus vieler Menschen. Wenn mich jetzt auch Leute auslachen, aber ich habe schon oft geweint wenn ich die Nachrichten auf ARD angeschaut habe. Es geht mir, seitdem ich über sovieles nachdenke und mich damit beschäftige, alles so unglaublich nahe. Ich denk manchmal das ich doppelt und 3 fach soviel an Gefühlen empfinde. Aber das hat auch seine guten Seiten. Ich kann mich z.b. darüber freuen wenn drausen vor meinem Fenster der Bach plätschert, oder der Herbstwind die Blätter von den Bäumen fegt. All das ist so wunderschön. Und all das wird von vielen Menschen einfach ignoriert. Das ist sehr schade, denn sie wissen nicht was wirkliche Schönheit und echtes Glück sind. Für die meisten zählt einfach nur das Geld. Aber warum? Sie leben für ihre Karriere und merken auf nichts anderes um dann irgendwann reich zu sterben. Das Geld nimmt niemand mit in den Tod. Aber die Seele, die voller Gefühle steckt...
sutekh@ Corax

Ich würde sagen du hast grundsätzlich auf jeden Fall recht. Es ist denke ich auf jeden Fall so das die "Erkenntnis" wie die Welt ist und wie einige Menschen sind sehr schlimm sein kann. Die Wahrheit ist sicherlich nicht immer schön. Trotzdem sollten wir wie du auch das schon in deiner Antwort geschrieben hast immer wir selbst bleiben und uns vor der Wahrheit nicht verschließen denn auch wenn diese Warheit negative Gefühle auslösen kann halten wir uns auch so die generelle Möglichkeit zu empfinden und zu erkennen offen - jemand der irgendwann "abschaltet" und "kalt" wird wird es schwerer fallen auch wirklich schöne Gefühle zuzulassen weil es irgendwann eine Mauer aus Eis geben kann die schwer zu überwinden ist. Ich denke bei all dem was man erkennen kann wenn man diese Welt sieht sollte man auch nie vergessen das sich auch schöne Dinge in ihr befinden. Wahre Freundschaft, Wahre Liebe, Ideale nur um einige zu nennen. Diese Dinge können wir wirklich empfinden wenn wir uns die Möglichkeit offen lassen zu empfinden und das kann angesichts der Realität oft sehr schwer sein. Trotzdem sollten wir nie aufhöhren empfindsame Menschen zu sein die versuchen sich selbst und das was um sie herum geschieht zu erkennen.
Und so denke ich kann dann auch ein Mensch der "anders" ist in seiner speziellen Weise glücklich werden.
CoraxJa genau, es gibt ja auch immer verschiedene Arten glücklich zu sein... jenachdem wie der Mensch empfindet.

Ein eher unbekannter Philosoph hat mal gesagt: Freue dich über den Sonnenaufgang mehr als über einen Lottogewinn. Nur so bist du unabhängig vom Materiellen.

Ich finde damit hat er garnicht so unrecht. Natürlich, man kann jetzt nicht jeden Morgen wenn die Sonne aufgeht in die Luft springen. Ich denke er hat das eher als Sinnbild gedacht....
WinterWolf[quote]Ich mag diese Klassentrennung Goth-Punk-Normalo-usw. auch nicht, aber man muss irgendwie diferenzieren können und auch einen Begriff haben.[/quote]

Man kann schon von Gruppen sprechen, da es nun mal in der Natur des Menschen liegt, einzuteilen, um den Überblick zu behalten.
Ein Beispiel hierfür ist auch unser Begriff von der Anatomie: Wir teilen den Körper in Sektoren und Organe ein, aber in der Realität sind es fließende Grenzen von Organ zu Organ.
Ehrlich gesagt nervt mich allmählich diese ewige Begriffhackerei - Scheol, z. B. wollte wohl nur den Unterschied zwischen zwei Personengruppen klar machen und benutzte eben bestimmte Begriffe. Ich finde es nicht schlimm; dennoch muss man aufpassen, wie man es formuliert, zu leicht, wie man gemerkt hat, kann man einem Überheblichkeit anhängen, obwohl man es nicht so gemeint haben muss.

Jedoch muss ich noch anmerken, dass beileibe auch "normale" Menschen (noch ein Wort zu dieser Phrase...!) genug Probleme haben, weit mehr als viele überhaupt wahrnehmen.
Nur was mich daran stört ist, dass jene Menschen zumeist nicht versuchen über ihre Probleme direkt nachzudenken, sondern sie lieber versuchen in einem Schwall aus künstlich erzeugtem Glück zu ertränken und oberflächlichen Beschäftigungen wie Saufen zu verbringen (deswegen denke ich nicht, dass jeder säuft, es ist nur ein extremes Beispiel zur Verdeutlichung meiner Aussage). Jedoch merke ich auch "hier", dass es genug oberflächliche "Grufties" gibt, da nehme ich niemanden aus. Aber dennoch ist es meinen Erfahrungswerten nach doch so, dass im Durchschnitt "hier" mehr Leute zusammenfinden, die über manche Punkte mehr nachdenken.

Zu der Bemerkung, dass jemand, der nur nachdenkt einfach zu keinem Schluss kommt:
Es kommt darauf an, ob man über ein Thema nachdenkt, das eine Lösung kennt. Außerdem denkt man ja nicht immer über dasselbe nach.
SLDHmm ich hab meine Meinung etwas revidiert, auch wenn ich meinchmal zu negativen Ergebnissen beim nachdenken komme, macht es mich doch nicht unglücklich vieleicht kommt es nur weil es nicht in meiner Art liegt. Ich finde es gibt eigentlich nur eine Art von nachdenken die unglücklich macht, über jede Folge die etwas haben könnte nachzugrübeln und sich befürchtungen zu machen. Oder wenn man anfängt nur noch nachzudenken und das wirkliche erleben beiseite lässt.

Achja auch wenn das mit Gothic und "Normarlos" jetzt zuende sein sollte.
Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen Gothics und anderen ausser der Kleidung und Musik. Die meisten Leute sind nur auf sich selbst bezogen arrogant, Gothics sind gleich kollektiv arrogant und beweihräuchern ihre ganze Szene.
Manchmal wenn ich in diesem Board lese kommt es mir echt so vor als ob viele Goths arrogant sind, an starker Überschätzung ihrer eigenen intellektuellen Fähigkeiten leidern und eine oberflächliche Einstellung besitzen die jaden der nicht den ganzen Tag dasitzt, mit komplizierten Wörtern um sich schmeisst und den ganzen Tag kein einziges belanglos klingendes Wort über seine Lippen kommen lässt als Oberflächichen Dummkopf einstufen.
Zwar etwas überspitzt ausgedrückt aber nervt mich jedesmal wo ich etwas über den Unterschied zwischen Gothics und normalen lese mehr musste ich jetzt mal sagen.
Und irgendwie schätze ich Leute nicht danach ein wieviel sie nachdenken sondern eher was ihre Ergebnisse taugen(meinchmal gibts auch hier Posts wo ich mich frage ob der Poster zumindestens 1 Minute damit ausseinandergesetzt hat).
Mein bester Freund oder meine besten Freunde würdet ihr wohl als "Normalos" bezeichnen aber bis jetzt konnte ich keien Defizite gegenüber Gorhics bei ihnen feststellen, naja ich werde weitersuchen.
Dark InquisitorIch war vorher als "normaler" Mensch wesentlich weniger glücklich.
Irgendwie war ich blockiert, konnte nicht sein, was ich sein wollte...
WinterWolf@ SLD:
[quote] Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen Gothics und anderen ausser der Kleidung und Musik. Die meisten Leute sind nur auf sich selbst bezogen arrogant, Gothics sind gleich kollektiv arrogant und beweihräuchern ihre ganze Szene.[/quote]
Selbst das ist eine sehr subjektive Meinung, die du aber auf Tatsachen stützen kannst - ich stimme dir im Grunde eigentlich zu, aber:
Du darfst auch hier nicht pauschalisieren, was du aber später auch dementierst.

Hey, einer von zwei besten Freunden ist auch ein "Normalo" rein vom optischen Aspekt her, aber er unterscheidet sich genauso von der Masse der Menschen, die man täglich sieht. Er ist ein Individualist, und so sehe ich auch viele Leute hier (auch wenn es beileibe nicht auf alle zutrifft).
Individualisten, die jedoch den Hang haben sich durch ihren Individualismus hervorzuheben....
Die Folge: Arroganz und Selbstüberschätzung.

Aber man darf eben auch nicht alle als arrogant einschätzen, das ist genauso unfair wie zu sagen jeder "Normalo" ist ein verblendeter Narr.
Corax@ Sheol

Die Bezeichnung: "die da draußen" wie du sie verwendest, finde ich ehrlich gesagt gut. Es spricht nicht direkt jemanden an aber indirekt genau die Leute über die wir hier schreiben. Also eben die "Normalen". Nur leider denk ich wird es das Wort immer geben, weil der Mensch nunmal etwas braucht wo er andere unterordnen kann... Kontrolle, Überblick usw. Doch zum Glück braucht nicht jeder Mensch diesen Überblick und diese Schubladen... was mir hier im Forum auch zum Glück aufgefallen ist.

Meiner Meinung nach verpassen Menschen die sich mit ihren Gedanken, Gefühlen und ihrem innersten nicht auseinandersetzen das Leben. Das Leben kann nicht immer nur gut sein, aber deswegen sollte man nicht versuchen es zu ersticken indem man die Augen und das Herz verschließt. Wenn ich in der Innenstadt rum laufe und manchen Leuten bei ihren "Geschäften" zuschaue, dann kommt es mir so vor als wollen sie mit Hektik das Leben zu ende gehen lassen. So ähnlich wie ein gestrandeter Fisch, er wünscht sich den schnellen Tod weil das Sterben so qualvoll ist. Ich beobachte viele Dinge am Tag und mach mir dazu meine Gedanken. Es geht alles so schnell... viele Leute haben gar keine Zeit mehr, richtige Zeit um das Leben zu erleben. Sie rennen und vergessen ab und zu mal stehen zu bleiben. Da fängt der Altag wieder von vorne an und wieder nichts gemerkt... ich finde so etwas schrecklich.


So, ich runde hiermit mal ab...

Sorry falls ich ein paar Fehler rein gehaut habe, bin tierisch müde und hab Kopfschmerzen.
nuitnoireIch weiß gar nicht wie oft ich mir darüber schon den Kopf zerbrochen habe!
Oft mache ich mir Gedanken über alles Mögliche und finde keine Antworten und das macht mich wirklich fertig...
Ich frage mich dann immer ob soetwas wohl jeder Mensch kennt und zu Anfang dachte, ja sowas kennt wohl jeder...aber weit gefehlt!
Ich habe immer öfter die Erfahrung gemacht, dass die meisten Menschen wirklich einfach so in den Tag hinein leben und nicht wirklich nachdenken...ich denke auch, dass die meisten deshalb die "Schwarzen" nicht verstehen...oder erst garnicht versuchen zu verstehen was wir wollen....(das beste Beipiel wären meine Eltern...)
Einerseits bin ich froh nicht so zu sein, denn ich finde es gut nicht alles einfach so hinzunehmen, doch andererseits wäre ich manchmal auch lieber "blinder", denn ich glaube diese Menschen sind wohl häufig glücklicher..


"Das Schlimme auf dieser Welt ist, dass die Dummen so selbstsicher sind,
und die Gescheiterten so voller Zweifel!

(Weiß leider nicht von wem...aber es ist wahr!)

Nuitnoire
demelzaich kann mir nicht vorstellen, dass menschen, die jedem trend hinterherhecheln (und das tun viele der sog. "normalen" menschen, die ich kennengelernt habe), so wahnsinnig glücklich sind.

obwohl es sicher in der sog. schwarzen szene etliche personen gibt, die ein ähnliches verhalten an den tag legen.
demelza[QUOTE][i]Original geschrieben von Corax [/i]
[B]Ich weiss nicht warum immer das Wort Normal im Zusammenhang mit dem Unterschied benutzt wird. Was ist denn bitte Normal? Wer bestimmt das? Doch nur andere Menschen die für die Gesellschaft Richtlinien erzeugt haben um sie zu kontrollieren. [/B][/QUOTE]


hallo corax, du sprichst mir aus der seele, nur hatte ich bisher schwierigkeiten, meine gedanken zu artikulieren.

so wie ich die sache verfolge, komme ich zu dem schluss, dass es nach der logik normal/anomal zwei welten geben kann: die der "normalos/stinos" und die der "gothics oder schwarzen" (ich
weiß - unglückliche formulierung).

weiter folgere ich daraus, dass leute wie ich, die sich nicht als gothics bezeichnen aber eine ähnliche denkweise pflegen, ständig zwischen beiden welten hin und her springen müssten.

diesen spagat hat aber bis heute niemand so richtig zustande gebracht, sonst würde ich nicht so oft in eine bestimmte schublade gestopft werden - als da wären die bezeichnungen wie e-goth/business-goth/wochenend-goth ... o gott/ihr götter!

meine wenigkeit mag aber keine schubladisierung. und hat es deshalb vorgezogen, auf diversen veranstaltungen (auf denen ich mich immer sehr wohl gefühlt habe) bewußt schlicht gekleidet und mit zurückhaltendem auftreten zu erscheinen. schon oft haben sich so nette kontakte ergeben, mit leuten jeglicher couleur
in dieser schwarzen "szene"


ja ja, war ein bißchen viel heute
aber dieses thema ist so erschöpflich,
da könnte man noch so viel sagen


ciao
SathanaDas ist ein Thema, über das man sich sehr lange auslassen kann. Ich denke auch jeder Gothic ist zu einem Teil "normal". Ich sehe da keinen Großen Unterschied zwischen einem Gothic und einem andern Menschen, außer der Kleidung und der Musik eben.

Gruß
Sathana
Sathana@Scheol

Gut, aber dann würde ich dich auch nicht als Gothic bezeichnen, weil eben auch diese "oberflächlichen" Dinge wie schwarze Kleidung und die Musik eben dazu gehören, um als Gothic bezeichnet zu werden.
Meine Aussage sollte nicht oberflächlich klingen, ich bin einfach nur strikt gegen dieses Schubladendenken: Ich bin ein Gothic, ich bin ein Punk, halt dieses ich will um jeden Preis anders sein als alle anderen und ich bin nicht so langweilig wie alle anderen, weil ich eben ein Gothic bin oder was weiss ich..
Finde diese ganzen Diskussionen halt einfach nur hirnrissig. Ist doch egal ob Gothic oder nicht Gothic oder normal und nicht normal, hauptsache jeder ist glücklich.
Ich finde diese Aussage einfach nur arrogant zu sagen, ich bin ein Gothic und anders, also bin ich was besseres, weil ich mich nicht der breiten Masse anpasse, so kommt das von manchen oft so rüber..
Das ist nicht anders, als wenn ein "normaler" Mensch sagt: "Guck mal wie der rumläuft, so ganz in schwarz..."

Mal davon abgesehen, ich würde mich auch nicht als Gothic bezeichnen, ich renne zwar oft so rum, nicht nur am Wochenende, aber auch nicht immer und ich hab solche Freunde und auch andere, warum eingrenzen, wenn es auch so geht...

Gruß
Sathana
Sathana@Schoel

Gut, aber Goth zu sein bedeutet halt nunmal auch schwarz zu tragen und die Musik zu hören. Tut mir leid, wenn ich mich wiederhole, aber das ist nunmal so eine leidige Definitionssache.
Deshalb wehre ich mich auch so gegen diesen ganzen Bezeichnungen und dieses ganze oberflächliche Schubladendenken, das ist ein Goth, das ist ein Punk, das ist ein sonstwas..

Es gibt mit Sicherheit eine Menge Menschen, die genauso denken wie du, aber vielleicht nicht diese Musik hören und die bezeichnen sich nicht als Goth... Genauso gibt es Leute, die sich am Wochenende mal schwarz anziehen, die Musik vielleicht auch gerne hören, aber ansonsten ganz "normal" sind und die bezeichnen sich ebenfalls als Goth..

Ist halt wirklich eine Definitionssache. Aber ich finde eben, dass die schwarzen Klamotten und die Musik halt in irgendeinerweise schon eine große Rolle spielen, um sagen zu können, das ist ein Goth und das nicht....

Ich will dich damit auch nicht angreifen, wenn ich sage, du kleidest dich nicht schwarz, also bist du keiner. Da hat halt jeder seine eigene Auffassung.

Gruß
Sathana
SathanaOkay, in den meisten Punkten würde ich dir auch gar nicht widersprechen, aber was mich noch interessieren würde, ist eine wirklich ernst gemeinte Frage:
Was heißt es für dich, wenn du sagst, du fühlst dich als Goth?
SathanaIch habe nicht gesagt, dass du bestimmte Kriterien erfüllen musst, um ein Goth zu sein, ich habe glaube ich eine ziemlich einfache Frage an dich gestellt, weil ich der Meinung bin, dass jeder eine andere Auffassung hat, was es heißt Goth zu sein und schon alleine der Satz:
Schon das du von mir verlangst Gothic zu beschreiben zeigt mir das du so gut wie keine Ahnung haben musst.
macht dich für mich ziemlich unsympathisch und arrogant, du gehörst wohl eher zu der untoleranten Sorte, die behaupten, sie wären absolut tolerant, aber danke, deine Statements sagen sehr viel über dich aus..
Ich wollte einfach nur über das Thema diskutieren, aber das geht anscheinend nicht, ohne dass das einige Leute persönlich nehmen

blessed be
SanctuaryHey, ich freue mich auch manchmal auf das nächste Videospiel, wenn es so tiefsinnig wie manche FF Teile ist :p )

JA, ich denke solchen Menschen geht das völlig ab (was nen Ausdruck:D ), sie sind so "glücklich" das dieses leichte ,,es gibt doch noch mehr" Gefühl gar nicht entsteht, warum denn auch ist doch für sie alles super, oder!!!

Obwohl...ich sehe mich selber als einen halb-unreflektierten und halb-reflektierten Menschen, weil ich manchmal/oft glücklich werde durch Kleinichkeiten, aber mir auch oft den Kopf über gewisse Dinge zerbreche...in solchen Momenten bin ich oft...ne, eigentlich nie glücklich. Dann versuche ich nach einer Zeit der Kälte wieder in dieses einfache behagliche zurückzukehren!!!
Mit Erfolg, aber dann muss ich wieder etwas tiefsinniger werden, eigenes verlangen...also kann es sein das ich mich selber gern oder viell. eher aus trotz oder so unglücklich mach, weil ich mich von der Umgebung, den unreflektierten abkapseln will?! :(

Jetzt z.B. ist in mir rege verwirrung und ein Gefühl, welches ich nicht beschreiben kann, es ist wie ein zerreißgefühl...

Im Endeffekt würde ich zwar auch nicht sagen das unreflektierte Menschen glücklicher sind, weil mich wenn ich über meine eigene Welt (Gedanken etc.) nachdenk (also nicht wieder tiefsinnig über etwas nachdenk, sondern darüber wie ich über Themen tiefgründig nachdenk und warum) auch wieder glücklich und viell. Stolz bin und nie ohne DAS leben könnte!!! DAS ist also mein Glück und nicht die abendliche TalkShow bzw. Serie!!! Obwohl wenn ich über gewisse Serien nachdenke und ihnen bestimmte Gefühle zuschreibe, sie wie eine Art Droge funktionieren...aber dazu erstmal genug!!!

???VERWIRRUNG???

PS: Scheol hat für mich einfach nur recht und trotzdem verlangst du eine Art rechtfertigung oder bist du nur an seinem Selbstempfinden interessiert???

Ob jetzt jemand was zu meinem Post schreibt???:D
allaloneJa sie sind glücklicher. Nicht viel denken=nicht viel Probleme. D.h. sie erkennen sie vielleicht einfach nicht und haben damit auch keins.
Sathana@ Schoel

Ist mir klar, dass meine Ansichten oberflächlich rüberkommen, ich weiss halt nicht, wie ich mich da verständlich ausdrücken soll.

Im Prinzip finde ich auch die ganzen Bezeichnungen Goth, "normal" usw. als mehr oder weniger oberflächlich, weil man meiner Meinung nach das gar nicht so festmachen kann, wer ein Goth ist und wer nicht. Sowas wird meist oberflächlich festgemacht. Ich finde, es gibt einfach wenige Leute, die einfach sagen, ich fühle mich wie ein Goth, wie du jetzt und die das wirklich hauptsächlich aufgrund des Lebensgefühls sagen. Deswegen auch meine Frage, die du mir eigentlich nicht beantwortet hast. Ganz ehrlich gesagt, ich weiß nicht, was du für eine Lebenseinstelltung hast, wenn du sagst, ich fühle mich wie ein Goth also bin ich einer... Viele würden mir die Antwort geben, das bedeutet romantisch, melancholisch zu sein, andere würden sagen, das ist Schwachsinn, hat wohl wirklich jeder eine andere Auffassung. Na ja, und dann gibt es so Leute, wie hier im Forum, die halten einen dann für Oberflächlich und sagen dann halt gleich, dass weiss man doch als Goth und wenn nicht, dann biste halt oberflächlich und es macht eh keinen Sinn das mir dir zu diskutieren.

Mag ja sein, dass ich auch keiner bin, weiss selbst nicht als was ich mich definieren würde... Aber was wäre denn deiner Meinung nach eine Frage, über die man als Erwachsene diskutieren könnte?
Sathana@Schoel

Hui, erst mal danke für diese umfangreiche Antwort. Finde das sehr sehr aufschlussreich, was du da geschrieben hast. Kommt mir auch größtenteils alles sehr bekannt vor. Hab mich in meinen Postings wohl viel zu viel an diesem einen Wort Goth aufgehängt.

Liegt aber einfach darin, dass ich halt so ungefähr deine Lebenseinstellung habe und dass ich in der Vergangenheit und auch jetzt noch immer wieder auf Intolleranz gestoßen bin und stoße. Ich mag es einfach nicht, wenn man Leute für Sachen verurteilt, von denen man einfach keine Ahnung hat. Das fängt schon z.B. bei meinen Eltern an. Ich wohne ja glücklicherweise nicht mehr zu Hause, aber wenn ich z.B. abends in Lackkleidung oder einfach nur in Netzstrumpfhosen weggegangen bin, dann kam immer gleich ein Kommentar, so kannste nicht weggehen, siehst ja aus wie eine Hure... Vielleicht nicht ganz so krass, aber das hat mir schon gelangt. Ist jetzt mal wieder ein etwas oberflächliches Beispiel, aber ist jetzt mal am einfachsten zu erklären.

Ich sag mal in der Gothic-Szene hab ich dann mehr die Leute gefunden, die offener auf die meisten Dinge reagieren und das fand ich daran immer faszinierend, wobei es da auch solche und solche gibt, aber es besteht halt einfach eher die Wahrscheinlichkeit, dass man da auf offenere Menschen trifft. Wobei ich dann vor kurzem erst eine gegenteilige Erfahrung gemacht habe. Da hat mich eine Freundin, die sich als offen und tolerand bezeichnet ziemlich enttäuscht, indem sie einen guten Freund in den Dreck gezogen hat einfach nur weil sie von gewissen Dingen einfach Null Ahnung hat. Das ist jetzt eher eine lange Geschichte und nichts für ein Forum. Aber das hat mich wohl teilweise etwas misstrauisch gegenüber anderen gemacht, obwohl ich eigentlich immer offen und ehrlich über alles rede, aber meistens ist das leider nicht angebracht.

Na ja, jedenfalls solltest du stolz darauf sein, dass du alles hinterfragst und nicht immer alles hinnimmst und vielleicht auch etwas anders bist als die breite Masse... Ich nenne das halt einfach Mensch mit Charakter...
Sathana@Schoel

Du scheinst aber sehr tollerante Menschen um dich zu haben..

Du hast schon recht, dass man unter den "Normalos" seltener offene Leute findet. Ging mir besonders in der Zeit bis zum Abi so. Hatte da kaum Freunde innerhalb der Schule. Habe auch heute kaum noch Kontakt zu jemanden von dort. Ich konnte mit den Leuten einfach nichts anfangen, die waren irgendwie alle so oberflächlich und ich fand es einfach langweilig etwas mit denen zu unternehmen.

Aber du sagst, "Normalos" können nicht glücklicher sein, das finde ich nicht. Kann dir da ein Beispiel nennen von einer Freundin, ich mag sie sehr gerne, auch wenn sich das jetzt nicht so anhören mag. Sie ist halt seit sie 15 ist mit ihrem Freund zusammen (Jetzt ist sie 24). Ist vor zwei Jahren mit ihm zusammen gezogen und ich finde, sie hat ein absolut langweiliges Leben. Geht tagsüber arbeiten auf der Bank, und am Wochenende mal ins Kino oder sieht mit ihrem Freund fern. Wenn sie mal Urlaub hat fährt sie immer an den selben Ort. Und wenn du dich mit ihr unterhältst hat sie nie was Neues zu erzählen, ganz einfach, weil sie nie etwas erlebt. Ich würde das keine 3 Monate aushalten aber sie ist wirklich sehr glücklich, auch wenn unsereins das vielleicht nicht nachvollziehen kann. Manche Leute haben einfach nicht das Bedürfnis danach etwas Neues zu erleben. Ganz ehrlich, ich kann das nicht verstehen, aber das scheint wirklich so zu sein...

Bei solchen Leuten ist halt nur das Problem, sie kennen viele Dinge einfach nicht, haben sich nie mit wirklich etwas auseinandersetzen müssen und sind auch eben deshalb so intollerant. Solche Leute sehen halt einen Goth im Fernsehen und schließen dann halt eben gleich drauf: das ist ein Satanist.. wenn sie jemand mit weißer Schminke auf der Straße sehen, solche Leute kennen es eben nicht anders. Aber das heißt nicht, dass sie unglücklich sind. Jeder lebt da halt in seiner eigenen kleinen Welt.

Ich habe selbst ab und zu noch Vorurteile, wo ich nachher merke, scheiße, da warst du aber kleinkarriert. Man lernt halt immer dazu, ich versuche halt so offen wie möglich zu sein, aber immer funktioniert das halt auch nicht...

Liebe Grüße
Sathana
CoraxSo, ich klink mich mal wieder ein.

@ Sheol, ich fühl mich oft genauso wie du es im Eintrag vom 27.7. geschildert hast. Einfach so als ob ich hier nicht hin gehöre, wenn ich mich so umschaue, ist vieles so unfassbar, aber es ist die Wahrheit, die viele nicht wahr haben wollen, weil sie (wie oft gesagt) liebr blind durchs Leben gehen, es ist sowieso alles beim Besten usw.

Was dies alles jetzt aber damit zu tun hat was oder wer Goth ist, versteh ich nicht. Hab in diesem Forum schon viele Leute kennen gelernt, die von sich behaupten sie wären Goth, aber genauso ignorant sind wie der Rest. Also hab ich glaub ich schonmal gesagt das es halt nicht davon abhängt welche Gesinnung man hat. Es gibt hier und da Menschen die nachdenken und welche die es nicht tun.

Ich für meinen Teil liebe Melancholie, Romantik, Schwarz, Magie, Mittelalter uvm. Ich höre auch Gothic, aber meist Gothic Metal, ich denke schon das man mich als Goth bezeichnen würde, aber ich leg mir dieses Schild nicht um. Ich sag einfach: "Ich bin ich und gehör zu nichts und niemanden, außer zu mir".



Grüße
~rosebride~Ich glaub schon, dass das 0815 blonde Brachtmädchen mit den Riesenkreolen, den Hüftjeans und dem Minihandtäschchen glücklicher ist, als ich.
Viele Menschen leben einfach in den Tag hinein, tun , was sie tun sollen und was in ust, schwimmen mit dem Strom, bemühen sich, in ein bestimmtes Muster zu passen, das die Medien und die Gesellschaft ihnen vorführt. Indem sie sich anpassen entfällt ihnen meist die Sorge um die Entwicklung des eigenen Charakters. Die Frage "wer bin ich" wie "ist meine Lebensweise/mein Leben gut" entfallen. Meineeine denkt viel zu viel. Wunschträume und Fantasien erfüllen sich aber nicht immer, Zweifel an der Gesellschaft und an sich selbst entstehen, ich fühl mich einsam unter der Klonarmee weil man mit kaum einem noch vernünftig reden kann. Ich mach mir einfach zu viele Gedanken über das, was mir im Leben alles schon Schlechtes passiert ist und wieviel Irrsinn, Dummheit auf der Welt herrscht.
Deshalb glaub ich schon, dass die meisten anderen Menschen glücklicher sind wie ich selbst.
Der einzige Weg aus diesem Unglück heraus ist wohl, sich zu akzeptieren, wie man ist, die Vergangenheit vergangen sein zu lassen und sich selbst zu verwirklichen ohne Angst vor der Meinung der Masse zu haben. Wenn man das verwirklicht hat, glaub ich schon, dass man glücklich sein kann......wer weis ^_~
Corax@ ~rosebride~

So geht es mir auch ja.

Aber man muss bedenken ob diese Menschen auch dauerhaft glücklicher bleiben, zumal sie eigentlich garnicht wissen was Glück bedeutet. Für ihnen ist das doch alles selbstverständlich... passiert mal ein Schicksalschlag, paff, sitzen sie da und wissen nicht wie ihnen geschieht, verstehst du? Dann versuchen sie womöglich noch diese Gefühle zu verbannen und das macht sie kalt, dann werden sie sich nie mehr über einen Sonnenuntergang oder aufgang freuen.
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von ~rosebride~ [/i]
[B]Ich glaub schon, dass das 0815 blonde Brachtmädchen mit den Riesenkreolen, den Hüftjeans und dem Minihandtäschchen glücklicher ist, als ich.[/B][/QUOTE]

Ja, rosebride. Auch wenn ich zwar keinen direkten Zusammenhang mit Haarfarbe und Klaottenauswahl erkennen kann, so sind sicher diejenigen, die sich weniger Gedanken um die Bedeutung und die Möglichkeiten des Lebens machen, vordergründig leichter glücklich zu machen.
"Vordergründig", weil ihnen dieses Kartenhaus im Falle eines "Schicksalsschlages" zu schnell zusammenbricht und nicht mehr viel übrig bleibt (wie corax es ja schon beschrieben hat).

Wenn man sich also schon frühzeitig Gedanken um sein Leben (und auch über nachhaltigere Möglichkeiten des Glücklichseins) gemacht hat, hat man -wie ich finde- auch länger und vor allem auch in schwierigen Situationen mehr davon.

~decay~
CoraxMan hat auf jeden Fall mehr davon, weil man das Glück einfach intensiver fühlt, vorallem man erkennt es. Viele Leute erkennen es nicht auch wenn es vor ihren Füßen liegt, sie halten das meiste für selbstverständlich. Natürlich erfährt man auch das Pech intensiver, aber niemand sagt das es leicht ist in so einer Welt mehr nachzudenken als erforderlich. Es sagt aber auch niemand das es besser ist nicht alles zu hinterfragen. Ich hab meinen Weg eben gefunden, ich hinterfrag alles um es besser verstehen zu können, weil es mich einfach interessiert. Ich denke über die kleinsten Dinge nach. Ein Beispiel: Jemand schlägt seine Frau dann denk ich meist, was hat ihn dazu gebracht? Ist es wirklich die schlechte Kindheit, oder ist es sein freier Wille gewesen? Es gibt sovieles worüber es lohnt nachzudenken und Gefühle zuzulassen.
DuvessaIch hatte mal eine Freundin, das hei´ßt sie war ne Klassenkameradin. Ich sehe sie nicht mehr viel aber sie hatte etwas seltsames.
Sie war der "Normalo" in Person. Immer angemessene Kleidung, ausgewählte Worte als hätte sie einen Sack in ihrem Kopf in dem sie schlechtes, zu trauriges und unnormales gefangen hält damit es niemals jemand "sieht".
Ich fragte mich immer was sie wohl tut wenn sie nach Hause kommt und alleine ist. Dreht sie dann durch, lässt sie alles raus ?
Ich kann das nicht glauben dass "normale" Leute glücklicher sind.
Wenn man nie seine "Verrücktheiten" auslebt, was passiert dann ??!
D.
SathanaIch weiss nicht, wie gut du dieses Mädel kanntest, wahrscheinlicht nicht gut genug, sonst wüsstest du wahrscheinlich, was sie macht, wenn sie mal alleine ist..

Hab da ein ähnliches Beispiel: Meine frühere Arbeitkollegin in der Ausbildung war auch superangepasst, so wie du das Mädel beschrieben hast. Hat seit Jahren einen Freund, der halt so ein typische Fussballer ist (sowas mag ich nicht..;)). Jedenfalls hat sie halt die Woche über gearbeitet, abends mit ihrem Freund fern gesehen oder ist mit ihm auf den Sportplatz und am Wochenende sind sie entweder auch auf den Sportplatz oder ins Kino, oder halt "was trinken" gegangen. Das Mädel hatte nie groß was zu erzählen. Ich finde halt solche Leute leben so vor sich hin und haben wirklich keinen richtigen Spaß am Leben. Von diesem Mädel wusste ich halt auch, dass sie gewisse Probleme mit ihrem Freund hatte, weil ihr das mit dem Fussball zu viel war, aber sie ist anscheinend immer noch mit ihm zusammen. Ich sehe darin halt keinen wirklichen Lebenssinn, arbeiten und ansonsten immer der selbe Trott, damit wäre zumindest ich nicht glücklich....

Na ja, aber das kann man von außen her nie so sagen. Mein jetziger Freund sieht nach außen hin auch ziemlich normal aus. Anfangs dachte ich das zumindest, als ich ihn so kennenlernte, aber dann hat sich eben auch herausgestellt, dass er halt auch nicht so ein "Normalo" ist, er rennt halt nur nicht den ganzen Tag in schwarz rum und davon gibt es noch mehrere. Ich wäre damit nicht zu voreilig zu urteilen: der ist normal und der nicht...

Lieben Gruß
Sathana
DuvessaDa hast du sicher Recht...es ist selten so wies scheint.
Ich frage mich nur ob das gutgehen kann, wenn man sich nach außen zu jedem so "normal" gibt.
Da fällt mir ein, sie hat sogar mal vor mir geweint; und sogar das kam mir "normal" und beherrscht vor.
Nochmal allgemein zum Thema:
ich denke wer ein bißchen verrückt ist, vielleicht sogar psychisch "angeschlagen" der empfindet vieles, besonders Gefühle viel intensiver..Also auch das Glück.
Wahrscheinlich sind normale Menschen zufriedener und fortlaufend, gleichmäßig glücklich. Aber Menschen die richtig down sein können die empfinden das Glück auch stärker...
Gut, wer kann das schon sagen ??
D.
BiblesellerHmm, ich denke schon das 'normale' Menschen manchmal sehnsucht haben anders zu sein, nur diese von Angst unterdrückt wird. Bzw. es muss nicht unbedingt Angst sein, Intoleranz, ...
Feind_im_InnernSongtext Die Fantastischen Vier" ISt es normahl nur weil alle es tun?"

Ja, wenn du hier von normalen Menschen redest, da würde mich doch einmal interressieren, wie du den Unterschied zwischen normahl und verrückt definierst.
Generell gibt es wohl kein "normahl". Existenz ist lediglich das "Wunder der Persönlichkeit".
Ich versuche eigentlich immer Verallgemeinerungen zu vermeiden, es läßt sich leider nicht verhindern, das ich hier von der Regel spreche, erinnert euch, Ausnahmen bestätigen die Regel.
Ihr "Gothics" seit in der Regel so unglücklich, weil eure "Werte und Ideale" die du ansprichst, anscheinend darin liegen, seine gesamten Gedanken, und seine gesamte Aufmerksamkeit, nur auf die schlechten und grausamen DInge zu lenken. Sicherlich, wie wohl schon die meisten hier wissen und wie man Unschwer an meiner Signatur erkennt bin ich ein Anhänger Guevaras, Zitat von Che "Bewahre dir stets den Mut, jede Ungerechtigkeit auf diesem Planeten bis auf´s tiefste zu empfinden." Das ist richtig und wichtig. Aber nicht nur empfinden, auch etwas dagegen tun!
Ihr Gothics habt allerdings das Problem, das ihr überhaupt nichts positives mehr seht. Ihr seht es wenn ein Neugeborenes Kind so schwerkrank zur Welt kommt, das der Tod schon feststeht, schon schreit ihr rum "Gott ist ja so grausam! Wo war Gott da? Das Leben ist scheiße!......." Ihr seht nicht die tausend anderen Kinder, die zur Welt kamen, da sagt keiner "Das Wunder des Lebens......." Ihr seht die Kriege auf dieser Welt, aber niemand denkt mal darüber nach, das wir hier in Europa in der dritten Generation in Frieden leben, einmalig in der Geschichte der Menschheit. Sicherlich will ich den Gesellschaftlichen Umsturz, aber mit demokratischen Mitteln, ich will dafür keine Waffe in die Hand nehmen. Bedenkt doch einfach mal diese Tatsache, seit drei fast sechzig Jahren haben wir nun Frieden in Europa!
Es ist halt so, das ihr euch viel zu sehr auf das schwarze und dunkle Konzentriert, was ja nicht verkehrt ist, aber bewahrt euch doch einmal den Blick auf das schöne, das gute, denn das überwiegt immer noch, egal wie grausam "eure" Welt anscheinend gerade zu euch ist.
Wenn ihr meint ihr seit so einsam, keiner hat euch lieb. Ja also, ich kann mir was schöneres am Samstag Abend vorstellen, als mit jemanden, der immer nur das schlechte und nihilistische sieht, auf Tour zu gehen.

Hasta la victoria siempre!

Euer Feind
BiblesellerAlso in gewisser weise schließe ich mich da Schoel an.
Wenn du, wie du selbst sagtst, kein Goth bist, wie willst du dann wissen was in mir/ uns vorgeht?
Das ist genau das gleiche Vorurteil wie:'Goths lachen nicht!' Ich persönlich finde das schrecklich, weil genau solche Menschen wie du machen uns zu Massenmördern. Sie sind Intollerant, und reden von etwas von dem sie doch so überhaupt keine Ahnung haben. Traurig, das es heutzutage soetwas immernoch gibt. Ich persönlich hatte immer gehofft das die Vorurteile gegen andere Menschen in Hitlers Zeit geblieben sind, aber du beweißt mir das genaue gegenteil. Sollten wir nicht aus solchen fatalen Fehlern lernen? Gut, im nachhinein muss sich jeder selbst entscheiden, aber hätte der Gute Che auch so verurteilt? Ich glaube das nicht.

Bible
MissDeath666Also ich denke nicht das "normale" Menschen glücklicher sind als goths. bevor ich in die szene kam, war ich definitiv unzufriedener und unglücklicher, weil ich nach etwas suchte. als ich dann in die szene kam, war es wie ein geschenk. und die farbe schwarz macht mich auf gar keinen fall unglücklich oder sonst was, im gegenteil, ich fühl mich pudelwohl, frei, und glücklich. klar hat man immer noch irgendwelche probleme, aber die hat auch jeder "normale".
dieschwarzerosehi

@feind_im_innern

[QUOTE]Wenn ihr meint ihr seit so einsam, keiner hat euch lieb. Ja also, ich kann mir was schöneres am Samstag Abend vorstellen, als mit jemanden, der immer nur das schlechte und nihilistische sieht, auf Tour zu gehen[/QUOTE]

dazu haben jetzt ja schon mehrere "gothics" was gesagt, und ich denke, dass du in deinem ganzen Beitrag zu sehr pauschalisierst, und dich nur auf dinge stützt die du scheinbar wahrzunehmen scheinst. Ich meine sowas wie die Farbe schwarz, die da ja soviel schlechtes und böses ausdrückt.....
du solltest nicht über dinge urteilen, mit denen du dich nicht erst soweit beschäftigt hast, dass du dir zutraust, das ding zu beschreiben, und danach könntest du beginnen dir ein urteil zu bilden.... aber wie gesagt dazu müsstest du dich näher damit beschäftigen ......

zum allgemeinen thema:

ich denke, die Frage die sich jeder Mensch stellt oder auch nicht, ist die nach dem Wunsch der Erkenntnis, und nach dem Weg der Erkenntnis.
Was will ich suchen, bzw. will ich überhaupt suchen, weil wenn ich schon gefunden habe was ich will, dann bin ich eigentlich glücklich, und bin ich in meiner sichtweise so eingeschränkt dass ich mich eben nicht auf die suche begeben will, weil das vielleicht zu unbequem werden könnte, und das wird ein weg ins ungewisse immer an der ein oder anderen stelle,
ja dann entspreche ich wohl dem, was hier als "normal" bezeichnet wird.

Vielleicht ist es auch die Gewichtung des Glücks, und die Art des Glückes, die unser Leben in dieser hinsicht beeinflussen,
ich meine, wenn man hedonistisch nur nach dem Glück strebt, dann kann man sich relativ schnell ansatzweise glücklich sehen, je nach persönlicher Sichtweise.
Wenn man aber gar nicht unbedingt an erster Stelle das Glück sieht, sondern vielleicht die Erkenntnis oder andere dinge die hier schon angesprochen wurden,
und damit auch den Weg sieht wie man Erkenntnis (das schließt ja Glück nicht aus) erlangen kann, dann müsste man doch auch das Leid zu schätzen lernen.

Normale Menschen....mmh vielleicht sind wir alle ab und zu normal, weil wir uns nicht immer und überall tiefsinniger über irgendetwas gedanken machen können,
ich weiß es nicht, aber es ist einfacher nicht nach irgendetwas zu streben, nur muss dann der Wille auch fehlen, nach etwas zu streben, und wenn man den unterdrückt, dann ist man vielleicht in etwas hineingezwängt, und gibt sich normal, obwohl man das gar nicht ist.

Manchmal ist es auch die bessere möglichkeit eine weile normal zu sein, im alltag meine ich, zumindest hab ich das so erfahren, das heißt ja nicht dass ich dann mit den "normalen" (""" deshalb, weil es mir widerstrebt, so zu pauschalisieren, und ich nicht gerne gruppen von menschen bilde, wenn ich sie nicht mit genauen gesichtern und namen selbst bestimmen kann)
ja, dass ich dann mit den "normalen" menschen mitlaufen würde, sondern einfach nicht versuche, meine überlegungen mit ihren zu vermischen, wenn ihr mich versteht! ?

gut das mag viel durcheinandergewürfeltes sein, aber vielleicht blickt ja jemand durch.....
Thaurrantwenich denke nicht dass normale menschen glücklicher sind.
für mich bedeutet "normal" oberflächlich und unausgeglichen...
nur der, der sein leben so lebt, wie er es will, egal, ob er damit "anders" ist, als andere, ist glücklich.
TheDarkcih hab mal in der letzten zeit darauf geachtet, wann ich
glücklich bin und das war jedes mal wenn ich zu frieden war.

Entweder bin ich jetz normal oder es sind tätsächlich kleinigkeiten, die zufrieden machen, z.B ein gutes essen
ein wenig garten arbeit ( übrigens ein supper aus geleich wenn mal in tech. telefon support arbeitet )
ne stunde vor dem Aquarium sitzen und und und.

ich kann mir durchaus vorstellen, das Normale menschen oder besser "einfache" menschen sich mehr durch fersehen beiflussen lassen und daurch der pegel der zu´frieden heit nach oben verschoben. umkehrschluss ein normaler mensch ist unzufriedener
MonozelleDas ist eine gute Frage..
Aber was ist normal?
Das sieht ja jeder anders..
Ich glaube das kann man echt nicht beantworten..
Wenn mit normal gemeint ist, eine Familie zu Gründen.
Das der Mann arbeiten geht, die Frau das Essen kocht.
Mann einen Garten hat, Samstag seinen BMW wäscht..
Dann beantworte ich die Frage mit NEIN!!
fallen LeafMahlzeit .. !

@Rücksitzpunk - Schön dass es Dich gibt - würde mir sonst die Finger wundschreiben ....

Bin ganz Deiner Meinung, auch wenn ich nicht alle Deine Posts gelesen hab .... DU reflektierst ....

greetz
NemoIch bin ja der Meinung das etwa 80 % der Menschen normal sind und die restlichen 20 % , also das Gegenstück dazu jedoch mindestens doppelt soviel verändern könnten wie die 80 % die die einfach nur "normal" sind !
CPRHalli Hallo

Normal ist ein verdammt relativer Begriff, da normal ist was die Masse als Normal definiert! Wenn man einen Referenzpunkt hat kann man sich leichter von ihm abgrenzen und ist damit in der Lage sich selbst ein Individuum vorzugaukeln.
Andererseits sind normale Gruppen wichtig um der Identität eine Möglichkeit zu geben im Falle von Einsamkeit eine Zugehörigkeit zu erstellen. Das gilt gleichsam für Goten wie auch für Fußball Fans.
Ich neige eher dazu die Menschen in einfach und kompliziertere Geister zu unterteilen. Die Bedürfnisse unterscheiden sich dabei genauso wie die Motivation und wir Leben schlieslich nur wegen der Motivation die aus Bedürfnissen resultiert. (wir Leben für die Liebe etc.)
So das war meine Meinung, jetzt hab ich genug geklugscheißt, was sagt ihr dazu ??

Gruß -Cörnel
emrael@Thaurrantwen

die "normalen" menschen waren schon immer oberflächlich so fühlen sie sich halt in ihrer lage wunderbar ohne es zu wissen... sie haben nie etwas anderes in ihrem leben an problemen ghabt als vllt liebeskummer, streß in schule, etc.

z.b. die geschäftsmänner (ich will jetzt keinen persönlich angreifen) leben aus meiner sicht ihr langweiliges leben, sind aber vollkommen glücklich weil sie nie was anderes gemacht haben...

tja manchmal wünscht man sich halt doch ein "normalo" zu sein... einfach oberflächlich und gefühlstkalt...

oder... nein lieber nicht... lieber den ganzen kummer auf sich nehmen als über menschen nach ihrem geld, aussehen oder rang zu urteilen...
ChimonasNachdem ich die vorherigen Meinungen zum Thema gelesen habe, muss ich nun auch die Meine dazu nennen.
Hier also die Sicht eines Normalos:

Ich bin der Meinung, dass sich diese Diskussion sehr im Kreis bewegt.
Die meisten hier scheinen der Ansicht dass sich Normalos ueber nichts Gedanken machen, und deshalb wenigstens fuer eine gewisse Zeit im Leben gluecklicher sind als Ihr die Ihr euch groesstenteils als "Nicht-Normalos" seht.


Deshalb einmal konkret zu meinen Gefuehlen.
Ich fuehle mich:

Nicht in diese Zeit gehoerend,
Oft depressiv,
Innerlich tot.

Und habe fast immer ein Laecheln auf den Lippen.


Ich habe da ein (fast schon krankhaftes) tief in mir steckendes Gefuehl, dass ich mich immer, wenn in einer Gruppe von mehr als 3 Menschen alle (gegen oder fuer etwas) einer Meinung sind, mich zweifelnd Frage, ob dass So wirklich stimmen kann, nur weil halt die Mehrheit (selbst wenn es eine Minderheit waehre) derselben Meinung ist. (Jaaa, das Leben is nedd leicht).

Da ich Einzelgaenger bin, und sich deshalb in meinem Denken alles zwangslaeufig um mich dreht, kann ich hier auch nicht fuer die Allgemeinheit sprechen. Ich kann verstehen dass Ihr der Allgemeinheit gegenueber keine all zu hohe Meinung habt. .(Habe ich selbst nicht*Scherz*). Die meisten Menschen lassen Euch wohl da auch keine allzugrosse Entscheidungsfreiheit, wenn Sie Euch (ich meine den der bewusst auffaellt) begegnen.
Lasst Ihr sie Euch selbst?
Ich hasse fast nichts mehr als Intoleranz. Und deshalb bin ich intolerant.

Ich als Normalo finde es im Uebrigen gut, dass diese Diskussion sich ehrlich anhoert und nicht beschoenigend. Es hat mir naemlich in Bezug auf meine eigene komische Reaktion, wenn ich jemanden sehe, der bewusst anders aussieht (muss nicht sein, ist dann aber oefter so), etwas weiter geholfen.

Wenn mir sojemand begegnet, wird meine Miene sofort eisig und finster.

Aber noch waehrend sie sich verfinstert gibt es mir einen Stich durchs Herz, da ich ja eigentlich tolerant sein will, und mich in diesem Augenblick dafür hasse, daß ich es nicht sein kann. Ich habe mich oft gefragt warum das in diesem Augenblick so ist. Bis ich die Meinungen zu diesem Thema durchlas. Jetzt habe ich zumindest eine moegliche Antwort fuer mich gefunden. Denn es ist nicht vom Aussehen der Person direkt abhaengig, ob ich so reagiere, sondern von Person zu Person verschieden.

Ich frage mich jetzt allerdings, ob die meisten Menschen, denen ich begegne, eher in Gleichgültigkeit durchs Leben gehen, und ich deshalb keine finstere Mine bekomme, wenn ich ihnen begegne, Ihr aber oft wenn Ihr in Eurer Kleidung auf die Strasse geht, vielleicht meint dass jeder den Ihr seht Euch nichts Gutes wuenscht (vielleicht auch unbewusst), und ich dann leider, in oben genannter Weise darauf reagiere.

Ich moechte Nocheinmahls betonen, dass mir dass nicht aus-schliesslich mit Menschen die „anders“ aussehen so geht, ich aber auch nicht mit jedem darueber reden kann. Tja ich hoffe einfach, dass ich mit Euch ueber dieses Thema eben doch reden kann. Und freue mich auf Antworten. Des weiteren hoffe ich, dass dieser Text nicht zu lang war, ist auch mein Erster hier auf dem German Gothic Board.


Noch zu meiner Definition von normal:

1. Jeder der sich so akzeptieren kann wie er ist.
2. Das haengt von den Mitmenschen ab. Kann also die vorherrschende Meinung in einer Gruppe, oder die deren Vorstehers/Fuehrers (die muss nicht normal sein, trotzdem gilt sie in diesem Fall als „normal“, Beispiel waehren Diktatoren) sein.

Zum Thema:


/*Ernsthaftigkeit = Aus
Ich glaube das Wort „normal“ ist in diesem Zusammenhang nicht gaanz passend gewaehlt, >>gewoehnlicher Mensch<< im Gegensatz zu >>aussergewoehnlicher Mensch(Gothic)<<, waehre doch treffender, oder!?
Ernsthaftigkeit = Ein*/


Gruss an Alle
Chimonas
ScheolDie Situation die du beschreibst kenne ich gut.
Erstmal ein Lob das du hier so ehrlich reinschreibst.

Zurück...
Also...ich hasse Intoleranz...stelle sie aber auch bei mir fest.
Wenn ich durch ne Stadt gehe und sehe "normale" Menschen...bilde ich mir schnell ein Urteil nach dem Blick der Augen, dem Gesichtszug und der Kleidung (eher weniger).
Das ist echt übel...weil ich mich selbst ertappe und ich auch denke: "Das kann doch nicht ich sein".

bb
Scheol
AzuriteVerzeihung, falls das schon erwähnt wurde...

Mir schwirrte gerade folgender Gedanke durch den Kopf:

Ist das absolute Glück überhaupt erstrebenswert? Was für einen Sinn hätte man denn noch, weiterzuleben, wenn man diesen Zustand erreicht hätte? Es könnte doch nur mehr schlimmer werden... man hätte nichts mehr, worauf man hinarbeiten könnte. Also, wäre das nicht der perfekte Zeitpunkt, um zu sterben?

Das ist zwar alles eh recht irrelevant, da das absolute Glück wohl sowieso nicht erreichbar ist, aber wenn ich so darüber nachdenke, würde ich das auch nicht wollen...
Erst die negativen Dinge lassen mich doch die positiven Dinge als solche erkennen und schätzen...

Ob man sein persönliches Glück nun als Gothic, Normalo (dann bedien ich mich halt auch der Einfachheit halber dieser Ausdrücke), Buddhist oder sonst irgendwas findet, ist egal... aber ich glaube nicht, dass die Voraussetzungen dafür sich besonders unterscheiden.
Schließlich ist ein Teil des Glücks ja auch, seine Identität wahrhaftig gefunden zu haben... zumindest für mich.

Azurite
Chimonas@ Scheol

Ein Lob. Danke! Das tut gut.

Mich hat allerdings nicht der Mut dazu befaehigt, dass zu schreiben, sondern Wut darueber, dass "Normalos" jaa soo oberflaechlich sind und "Goths" nicht. Fand ich SEHR oberflaechlich.

Und mich stoeren an Menschen weniger Kleinigkeiten als Grundsaetze, die anderen Menschen bewust
schaden wollen, oder weil es halt "Spass macht". Da hoert bei mir
dann auch die Toleranz auf.



@ Azurite

Beim Durchlesen deiner Gedanken kamen mir folgende:

Zitat:

Ist das absolute Glück überhaupt erstrebenswert? Was für einen Sinn hätte man denn noch, weiterzuleben, wenn man diesen Zustand erreicht hätte? Es könnte doch nur mehr schlimmer werden... man hätte nichts mehr, worauf man hinarbeiten könnte. Also, wäre das nicht der perfekte Zeitpunkt, um zu sterben?

Zitat Ende.


Besonders der Gedanke, dass der Zeitpunkt des absoluten Gluecks der perfekte Zeitpunkt zu sterben waere gefaellt mir sehr gut.
Allerdings nicht genau in der Form, leicht abgewandelt, wenn ein paar biologische Gesetzmaessigkeiten uebersehen wuerden, und angenommen, dass es bei anderen Menschen tatsaechlich solch einen Zustand gibt, waehre ich damit UNSTERBLICH!

Und das gefiele mir sehr gut, da ich dann noch den Weltuntergang mit ansehen koennte, um zu sehen ob die Welt wirklich so untergeht wie ich mir das vorstelle, oder aber ganz anders.

Nur sehen Menschen ihr Glueck nicht und selbst wenn es das fuer sie absolute Glueck waehre, wuerden sie eher hoffen dass es zu einem spaeteren Zeitpunkt NOCH BESSER wird.

Zitat:

Erst die negativen Dinge lassen mich doch die positiven Dinge als solche erkennen und schätzen...

Zitat Ende.

Ich sehe das so, da ich eine eher schlechte Meinung von der Menscheit an sich und ihrer Zukunft sowieso habe, kann es doch
nur besser werden als man sich das vorstellt. (Zumindest manchmal).

Zitat:

Ob man sein persönliches Glück nun als Gothic, Normalo (dann bedien ich mich halt auch der Einfachheit halber dieser Ausdrücke), Buddhist oder sonst irgendwas findet, ist egal... aber ich glaube nicht, dass die Voraussetzungen dafür sich besonders unterscheiden.
Schließlich ist ein Teil des Glücks ja auch, seine Identität wahrhaftig gefunden zu haben... zumindest für mich.

Zitat Ende.

Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Und der Begriff >>Normalo<< stoert mich in diesem Zusammenhang auch uerberhaupt nicht.

Gruss
Chimonas

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