German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Beleidigungen
mko_Chriswer von euch wurde schon mal so beleidicht.das er jetzt zweifelt was er denken soll... .manschen beleidigen ja andersdenkende ..

wie steht ihr dazu
LuziferNaja, kann man nicht so sagen, das geht im Alltag ja schnell, daß auch miteinander vertraute Menschen miteinander grob werden.
Oder auch , daß unterschiedliche Signale ausgesandt und empfangen werden, d.h. jemand kritisiert eine fehlerhafte Handlung und der andere fühlt nicht die Sache, sondern sich selbst kritisiert.
Oder was hat Dich zu diesem Thread veranlaßt?
zeckenterrorIst jetzt zwar nicht ganz das Thema, aber ich mach das gern und ausgiebig. Aber ich beleidige bei weitem nicht jeden.
Leute, die sich selbst profilieren und sich über Oberflächlichkeiten definieren (Standart-Drohnen), an denen beleidige ich Alles. Nicht, weil mir dies oder jenes nicht gefällt, sondern einfach, um die Leute zu beleidigen und anzupöbeln, die ich zum Kotzen finde. Es macht Spaß.
Warum macht es Spaß? Weil ich die Leute, die ich hasse, gerne leiden sehe. Und dafür setze ich Alles ein, was an "psychischer Gewalt" möglich ist, auch einfache dreiste Lügen.
Luzifer@zecki
KLingt ja interessant, erzähl doch mal ein Beispiel.

Wie wehrt man Beleidigungen einfach ab?
Indem man dem Beleidiger kühn die Schulter zudreht und dabei sagt:
"Mich können sowieso nur Menschen beleidigen." Klappe fällt.
zeckenterrorBeispiel... na gut...

Ein Extrembeispiel: Früher hatte ich so ein blondes Dummchen in der Klasse, halt richtig klischeemäßig. Ich meine, von der sechsten bis zur zehnten, oder so...
Jedenfalls hab ich sie standartmäßig nie bei ihrem Namen, sondern stets "Blasebalg" genannt, weil mehrere Geschichten kursierten, sie hätte mit ein paar Typen Oralverkehr gehabt. Tja, außerdem hab ich ständig anzügliche (sprich: sexistische) Bemerkungen gemacht, in nächsten Satz aber gleich wieder auf ihr rumgehackt, wie scheisse sie denn aussehen würde und überhaupt, Brustimplantate würde es jetzt doch auch geben. Wenn sie irgendetwas nicht hinbekommen hat, hieß es gleich: "Kein Wunder, wenn du dein bisschen Hirn auch mit W*** verklebt hast. Haben deine Eltern eigentlich Schmerzensgeld bekommen, als sie dich damals aus dem Biomüll gefischt haben?" Wenn sie irgendetwas machen sollte, hab ichs abgetan mit "Die ist eh zu blöd." Und wenn sie irgendetwas geschafft hat: "Oh, das Blasebalg kann schon zählen?" Wenn es um Zukunft oder so ging, meinte ich, sie würde eh auf dem Strich landen und wenn sie meinte, sie könne sich irgendwas nicht leisten (hat aber stinkreiche Eltern) "Dann musst du halt wieder anschaffen gehen, wie?" und nach nahezu jeder Pause "Na, wie viel hast du heut wieder eingenommen?"
Gänzlich verwirrt habe ich sie mit Aktionen wie einen 8-seitigen Liebesbrief (ok, ok, da gabs auch ne Wette... hab meinen Gewinn immernoch nicht bekommen X( )... da fällt mir ein, dass ich, als einmal ihr Freund Schluss mit ihr gemacht hat, mit ein paar Anderen angefangen habe, Andeutungen dahingehend zu machen, er hätte nur ne Wette abgeschlossen, dass er sie ins Bett kriegen würde. Aber verraten durften wir ja nichts angeblich, "sonst haben wir ja verloren". Dann haben wir uns noch erkundigt, ob er denn wirklich mit ihr geschlafen hätte... usw. Das war eine dieser Aktionen, wo sie wirklich geheult hat...
Nachtelbinhmmm...zeckenterror, hat dir das wirklich etwas gebracht, ausser das oberflächliche Gefühl, es jemandem zurückzuzahlen, dass er "einfach nervig" ist?

Kanntest du diese Person so gut, dass du es dir wirklich anmassen konntest, über sie zu urteilen? - und vor allem, das Leben eines Menschen so derartig negativ zu beeinflussen..?

Wie geht es dir wirklich dabei, wenn du darauf zurückschaust - kannst du dich ein bisschen in diese Person hineinversetzen, wenigstens [I] ein bisschen[/I] nachvollziehen, wie sie gelitten haben muss..?

Und das fandest du toll?

Immer noch?

-fassungslos-

die Elbin..
Glasgärtnerin[QUOTE][i]Original geschrieben von zeckenterror [/i]
[B]Beispiel... na gut...

Ein Extrembeispiel: Früher hatte ich so ein blondes Dummchen in der Klasse, halt richtig klischeemäßig. Ich meine, von der sechsten bis zur zehnten, oder so...
Jedenfalls hab ich sie standartmäßig nie bei ihrem Namen, sondern stets "Blasebalg" genannt, weil mehrere Geschichten kursierten, sie hätte mit ein paar Typen Oralverkehr gehabt. Tja, außerdem hab ich ständig anzügliche (sprich: sexistische) Bemerkungen gemacht, in nächsten Satz aber gleich wieder auf ihr rumgehackt, wie scheisse sie denn aussehen würde und überhaupt, Brustimplantate würde es jetzt doch auch geben. Wenn sie irgendetwas nicht hinbekommen hat, hieß es gleich: "Kein Wunder, wenn du dein bisschen Hirn auch mit W*** verklebt hast. Haben deine Eltern eigentlich Schmerzensgeld bekommen, als sie dich damals aus dem Biomüll gefischt haben?" Wenn sie irgendetwas machen sollte, hab ichs abgetan mit "Die ist eh zu blöd." Und wenn sie irgendetwas geschafft hat: "Oh, das Blasebalg kann schon zählen?" Wenn es um Zukunft oder so ging, meinte ich, sie würde eh auf dem Strich landen und wenn sie meinte, sie könne sich irgendwas nicht leisten (hat aber stinkreiche Eltern) "Dann musst du halt wieder anschaffen gehen, wie?" und nach nahezu jeder Pause "Na, wie viel hast du heut wieder eingenommen?"
Gänzlich verwirrt habe ich sie mit Aktionen wie einen 8-seitigen Liebesbrief (ok, ok, da gabs auch ne Wette... hab meinen Gewinn immernoch nicht bekommen X( )... da fällt mir ein, dass ich, als einmal ihr Freund Schluss mit ihr gemacht hat, mit ein paar Anderen angefangen habe, Andeutungen dahingehend zu machen, er hätte nur ne Wette abgeschlossen, dass er sie ins Bett kriegen würde. Aber verraten durften wir ja nichts angeblich, "sonst haben wir ja verloren". Dann haben wir uns noch erkundigt, ob er denn wirklich mit ihr geschlafen hätte... usw. Das war eine dieser Aktionen, wo sie wirklich geheult hat... [/B][/QUOTE]



Dieses Verhalten finde ich ziemlich besch*** und ziemlich kindisch. :rolleyes:
Hattest du nichts Besseres zu tun, als auf dem Mädchen rumzuhacken? Du willst ja schließlich auch nicht, dass man mit dir so umgeht, oder?
Hm..so wie du das beschrieben hast, habe ich das Gefühl, du bist auch noch stolz auf den Mist. Wieso? Sowas kann doch eigentlich jeder.
Mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen.

~MfG~
la_fleur_du_mal@Zeckenterror

Ist das nicht ziemlich niveaulos????????????? Leute so fertig zu machen ist für mich persönlich das Allerletzte. War früher, als ich jünger war ähnlich (nicht ganz so krass, aber habe auch gern über andere hergezogen und gemeint, sie auf Grund ihres Äußeren dissen zu müssen), was allerdings auch nur der falsche Freundeskreis bewirkte. Ich merkte jedoch schnell, dass das nicht mein Ding ist und habe mich auf die andere Seite gestellt, womit ich dann auch zur Zielscheibe blöder Lästereien etc. geworden bin. Ging mir damit aber besser. Heute denke ich immer LEBEN UND LEBEN LASSEN!
Außerdem (ich unterstelle dir jetzt mal einfach Andersein, da du dich sonst nicht unbedingt auf "Schwarzen Seiten" begeben würdest) solltes gerade du wissen, was es heißt anders zu sein. Als "Schwarze Seele" entsprichst du auch nicht der Norm und du findest es ja sicher auch nicht lustig, wenn dich irgendwelche Normalos aufs Übelste dissen. Oder?
Du solltest bei so AKtionen lieber mal daran denken, dass dein Gegenüber auch Gefühle hat und auch ein Recht darauf hat, anders zu sein als du. Worte können sehr verletzen und du könntest auch mal in solche Situationen geraden. Du musst ja nicht jeden gern haben, aber jedem Menschen gebührt Respekt entgegengebracht zu werden und das sollte man auch tun. Man muss ja nicht mit jedem klar kommen, aber d. h. nicht, dass man diese dann so fertig machen darf.
Der langen Rede kurzer Sinn. Einfach nur primitives, assoziales Verhalten. (Sorry für die Wortwahl, aber anders kann ich es nicht nennen.
LuziferÜber so viel negative Energie bin ich auch platt.
@Zecki, ich will Dir ja nicht zu nahe treten, aber wenn Du einen derartigen Aufwand in etwas Nettes stecken würdest, so könntest Du leicht Berge versetzen.
Wenn wir mal unterstellen, daß das Mädel wirklich etwas schlicht war, so klingt doch die Geschichte so, als hätte sie sich schlecht gegen Dich/Euch wehren können. Habe die Geschichte auch mit Unbehagen gelesen, weil sie etwas Schieflastiges hat.
winter solsticeDass jemand, wie du, Zecke, es wagt, hier solch einen Dreck reinzusetzen, ist schockierend. Scheinbar hat man dir in deiner Kindheit, die offensichtlich nie enden möchte, nicht genügend solcher Widerlichkeiten entgegen gebracht. Dann würdest du jetzt nicht "die Leute [...] beleidigen und an[zu]pöbeln " sondern als kleines, schwarzes, seelisches Wrack in der Ecke sitzen und jammern. Und das wünsche ich dir von ganzem Herzen. Wie man einem andere Menschen mit so viel Hass beharken und so viel Energie in Destruktivität verschwenden kann, ist mir (und sicher nicht nur mir) unbegreiflich.
"Leute, die sich selbst profilieren und sich über Oberflächlichkeiten definieren (StandarD-Drohnen)" mögen nicht besonders einfallsreich sein, aber Crétins, die alles tun, um diese Leute mit weiteren Oberflächlichkeiten zu vernichten, gehören eingesperrt. Mit Knebel.

Was der Nazi-Dreck in deiner Signatur und deinem Namen sucht, frage ich besser nicht, denn dann kommt dieses Thema wohl nie zu einem Ende. Du bist nicht schwarz, du bist braun... und was man mit dieser Farbe noch so alles assoziiert, ist durchaus auf dich zutreffend.

winter solstice,
ein ehemaliges Opfer solcher Mistkerle wie dir.
Nachtelbin@die zeckenterror "abmahner"

Ich kann eure Wut nachvollziehen, aber muss man gleich beleidigend werden?

Es scheint zwar ziemlich polarisiert zu sein, was zeckenterror hier schreibt, aber auch ihr kennt keine Hintergründe und von daher würd ich mal sagen, dass dieser Thread zwar "Beleidigungen" heisst - aber sicherlich nicht mit eben diesem Inhalt gefüllt werden sollte.

Gruß, die Elbin.
=IK=Waylander@zecki
mir kommt das so vor das du bei ihr nicht landen konntest und aus frust diese aktionen gesetzt hast...

und wer sagt was oberflächlich ist und was nicht?

muss sagen (ist zwar schon ne zeit her) aber leute die solche aktionen in meiner schulzeit abgehalten haben hatten immer mein mitleid....

waylander
Der_Philosoph[QUOTE][i]Original geschrieben von =IK=Waylander [/i]
[B]@zecki
mir kommt das so vor das du bei ihr nicht landen konntest und aus frust diese aktionen gesetzt hast...

und wer sagt was oberflächlich ist und was nicht?

muss sagen (ist zwar schon ne zeit her) aber leute die solche aktionen in meiner schulzeit abgehalten haben hatten immer mein mitleid....

waylander [/B][/QUOTE]

Also ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen und besonder Waylander hier. Du hast es erfasst.:D Guck mal, wie er sich drückt und sich nicht meldet! Mist, wäre ich bloß in seiner Nähe! Ganz genüßlich würde ich ihn mal ordentlich fertig machen, aber nur psychisch! Bis er flennt, wie dieses Mädchen! Aber **** egal, er wird seine Strafe bekommen, spätestens im nächsten Leben! Und noch was: Wenn ich den hier noch einmal sehe, dann werde ich den mir vorknüpfen, öffentlich und per PN! Ich kann auch ganz lieb sein! Aber kann trotzdem wehtun! *kopf schütteln über soviel Menschenverachtung* Zeckenterror du stellst dir mit deiner lachhaften Arroganz selbst ein Armutszeugnis aus! ...
Demion[QUOTE]du stellst dir mit deiner lachhaften Arroganz selbst ein Armutszeugnis aus! [/QUOTE]

wenn man sich einige Antworten durchliest gesellen sich noch mehr dazu.....
WinterWolfHm, ich denke allgemein, dass man niemandes Freiheit einschränken sollte, sei es psychisch wie physisch.

Ehrlich gesagt, wie Demion schon anmerkte, gesellen sich hier einige Personen zu denen, die sie selbst abzulehnen scheinen - na ja, es gibt gleichere Menschen ;)

Nun, mal ganz im Ernst:
Es hat schlicht und ergreifend keinen Sinn, anderen mit Gewalt, in welcher Form auch immer, zu begegnen, da man nichts als das erntet, was man säht: Hass und Abneigung.

Wer so leben will und kann: Bitte der tue das, doch sollte er seinen Lebensweg konsequent so begehen oder er ist andernfalls (ja, hier wage ich es über andere zu urteilen!) ein schwächlicher Narr. Vom Niveau sprechen wir hier mal gar nicht, das sehe ich inzwischen als verloren an ;) :D

Ich selbst reagiere inzwischen auf zwei Wege, die von meiner inneren Verfassung abhängen:
Entweder ich ignoriere es (bessere Variante) gänzlich, sehe der Person gerne in die Augen, da die wenigsten Menschen einem ehrlichen Blick standhalten wollen oder, wenn es mir schlecht geht, reagiere mit einer zugegebenermaßen äußert unangenehmen Form von kalter Arroganz und fange an, ziemlich unfair zu werden (schneidender Zynismus).
Ich habe jedoch zunehmend Kontrolle über mich, daher also erstere Lösung...

Accept it and ignore it.
Oder: Warum sollte ich mich mit Leuten abgeben, die mich sowieso nur nerven wollen? Ich gehe schon gar nicht mehr auf die Verachtung ein, den sie mir entgegenbringen. Sie sollen sich nur dessen bewusst sein, dass ich sie mindestens genauso verachte wie sie mich. Wenn sie nicht einmal das merken, sind sie in meinen Augen keinster Form der Aufmerksamkeit würdig, von niemandem außer ihresgleichen.


Wirkt vielleicht arrogant, ist es vielleicht auch, aber ich kann meinen Standpunkt wenigstens verteidigen. Das ist der Unterschied.
Mondenkind667Als ich den beitrag von zeckenterror gelesen hab, war ich auf 180 und hab gekocht vor wut. Denn auch ich habe solche erfahrungen gemacht, und es ist echt ein sch***gefühl, so fertig gemacht zu werden.

Mittlerweile hab ich mich aber sogar schon wieder abgeregt, weil so viele hier die gleiche meinung haben wie ich. Und somit kann ich mich der mehrheit von euch nur anschließen.
Gevatter Tod@Zecke: Sagtest du nicht mal, du seist Punk? Verhält sich so ein Linker?
Naja, soll ja auch braune Punks geben.
SadujanSorry, dass ich nicht schneller antworten konnte, ich war gesperrt. Ich schätze mal, wegen meiner Signatur... "Heil, Genossen!" Das ist etwas, wo sich beide politische Extreme angepinkelt fühlen, weil man rechte [b]Kameraden[/b] mit linken [b]Genossen[/b] gleichsetzt (ich seh grad beim Lesen, Gordon hats bemerkt, Glückwunsch). Das ist nicht braun, sondern antipolitisch. Und was an "zeckenterror" Nazi-mäßig sein soll, weiss ich nicht. "Zecke" ist in meiner Gegend ein abfälliges Wort für Punkrocker. Aber "Punk" bedeutet ja auch Dreck, Müll, Abschaum. Ich halte es also für eine angemessene Übertragung ins Deutsche [EDIT: ...da mir das Wort "Punk" zu sehr Bravo-vereinnahmt ist.]

Zum Thema:
Ja, ich kann mich in sie hineinversetzen. Es ist ein hochnäsiges, arrogantes Miststück, das allen Anderen nur mit Herablassung begegnet und selbst so strohdoof ist, dass es wehtut.
Ich hasse sie nicht dafür, dass sie "Normalo" ist, ich war ständig wütend, weil sie sich für etwas Besseres hielt. Und lieber so, als physisch Gewalt anzuwenden.
Sie achtet alle Anderen einen Dreck, also musste sie selbst erleben, wie es ist, Dreck zu sein. Tolerieren konnte ich das nicht.

@Der_Philosoph: Wie gesagt, ich war gesperrt, du Hampelmann. Und wenn du dich schon so toll fühlst, jemanden übers [i]Internet[/i] (mutig, mutig!) zu bedrohen, dann geh doch noch einen Schritt weiter und versuch mich virtuell zu verhauen... Du bist mein Held, so tapfer und so weise.

@Gevatter Tod: Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts. Ich bin ANTIPOLITISCH. Politik ist zum Kotzen, so sehr, dass man dagegen etwas machen muss. Dadurch tut man sich halt auch mit politischen Gruppen wie der Anti-Fa zusammen. Das hat aber keine politische, sondern eine ANTIPOLITISCHE Begründung. Menschen dürfen nicht wegen Ideologien unterdrückt werden, sondern müssen durch Idealismus befreit werden.

MfG
zeckenterror
BlooddragonBeleidigung, ich glaube jeder ist damit schon in Berührung gekommen. Häufig werden sie von "Stamm Häuptlingen", anführern kleiner Gruppen gegen Außenseiter verwendet. Damit wird klar gemacht wer der Anführer und wer den Außenseiter ist.
Obwoh das eher zu mobben und so gehört als beleidigungen, kommt auf die definiton von beleidigung an. Ich bin auch hin nud wieder Zielscheibe, was daran liegt das ich sage was mir nciht passt und mich nirgends unterordne und niemanden als meinen Führer aktzeptiere. Wobei es, nach meiner Meinung, unmöglich ist, jemand zu Beleidigen wenn man selbst alleine ist und ihn nicht sehr gut kennt.
LuziferBlood Dragon
OT:
Wenn Churchill nicht so ein schlimmer Hund gewesen wäre - der Spruch ist göttlich und so wahr!
winter solstice[QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i]
[B]Und was an "zeckenterror" Nazi-mäßig sein soll, weiss ich nicht.[/B][/QUOTE]
Schade, dass das an dir vorbei gegangen zu sein scheint. Braune benutzen das für "Ausländer", wahrscheinlich wegen des blutsaugenden Aspekts. Eine weitere, wunderbare Beleidigung also. Und das möchtest du in deinem Username haben?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i]
[B] Sie achtet alle Anderen einen Dreck, also musste sie selbst erleben, wie es ist, Dreck zu sein. Tolerieren konnte ich das nicht.[/B][/QUOTE]
Du hast es aber zu tolerieren oder wenigstens zu ignorieren. Woher nimmst du dir das Recht dazu, sie zu maßregeln? Ein solch kleiner Wicht (jawohl, Nachtelbin, eine Beleidigung, ganz recht) wie du sollte lieber erst vor seiner eigenen Tür kehren, bevor er die anderer zu kehren versucht.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i]
[B]Und lieber so, als physisch Gewalt anzuwenden.[/B][/QUOTE]
Ach, und das glaubt jemand wie du zu wissen, der leider nicht oft genug in den Genuss solcher Behandlung gekommen ist? Die Zunge kann weitaus tiefere und schwerer heilbare Wunden reißen als die Faust. Und du hast zu [i]beidem[/i] kein Recht.

Zum Schluss bedenke bitte einmal die Zahlen: Sie hat dir allein so viel "Leid" angetan, dass du viele Freunde brauchst, um es ihr heimzuzahlen? So etwas ist ein echtes Armutszeugnis, armselig und feige...
Luziferwinter solstice
Stimmt nicht ganz, "Zecken" sind im NPD - Jargon die militanten Linken.
Aber warum fragen wir den Herrn nicht selbst einmal:
"Zeckenterror", bitte verrate uns, was es mit Deinem Namen auf sich hat....
SadujanSo, da bin ich wieder :)

@winter: Richtig, aber nicht die vollständige Wahrheit. "Zeckig" ist gleichbedeutend mit "undeutsch" (aus der Sicht der Neonazis, versteht sich... in Wirklichkeit gibt es "deutsch" natürlich nicht), also alles Linke, Fremde, Asoziale, Andersartige, etc. Luzifer zum Gefallen will ich mal die Geschichte des Namens "zeckenterror" erzählen... Vor ca. zwei Jahren war ich ab und an mal im Spinchat. Da gab es so einen komischen Channel namens "Zickenterror", na, schon ne Idee? Da ich da sehr auf einem Trip billiger Provo lief, war nichts naheliegender, als sich als "Zeckenterror" einzuloggen und die Leute zu nerven... Irgendwie gefiel mir der Name, jedoch wurde vor Kurzem aus dem "Zeckenterror" ein "zeckenterror" - einfach der Optik wegen (in altenglischen Schriftsätzen sieht das übrigens sehr geil aus). "Zecke" hab ich mich schon immer mit Stolz genannt. "Zecke" ist eine Neonazi-Beleidigung und etwas, dass denen quer kommt, kann doch nur etwas sein, worauf man stolz sein kann, oder? Außerdem weckt das Wort "Punk" bei mir immer Assoziationen an diese Girlie-Zeitschriften. Deshalb spreche ich auch lieber vom "Punkrocker" und von der "Zecke", wobei Letzteres einfach Alles mit einschließt, das nonkonform zur neofaschistisch-konservativen Strömung läuft.
Bei der Tuse ging es nicht um mich, sondern um die Art, wie sie ALLE Leute behandelt hat. Geholfen hats, glaub ich. Inzwischen soll sie angeblich sogar manchmal Zigaretten leihen... aber auch nicht an alle, sondern nur an die, die ihr mit Respekt begegnen. Zum Recht: Alles Negative entsteht durch ein Ungleichgewicht von Gefühl und Logik. Man darf seine Gefühle nicht unterdrücken, sonst entsteht etwas Leiderzeugendes, wie Hass, Verachtung, etc. Meine Berechtigung hieß "gerechter Zorn". Den schlucke ich nicht herunter, sondern lebe ihn aus, weil Gefühle immer ihre Rechtfertigung haben. Warum bist du bereit, ihr Verhalten zu "ignorieren" (wobei sich da Ignoranz jawohl nicht leugnen lässt - läuft auch parallel zum Ignorieren weitaus schlimmerer Verfehlungen, z.B. Kinderarbeit, Sexismus, Sklaverei, institutionalisierter Mord), meines aber nicht? Und ich habe nicht viele Leute "gebraucht", um es ihr "heimzuzahlen" (es war kein Racheakt, sondern die Freimachung von aufgestautem Zorn ihr gegenüber), sondern nach einiger Zeit haben sich die Anderen einfach auch gewehrt, zu Recht. Ich hab im Alleingang gearbeitet, nur haben sich ab und an noch Andere eingeklingt, wie es immer üblich ist. Einer tut etwas Richtiges und die, die ihm zustimmen, folgen ihm - ohne Aufforderung, eventuell auch gegen seinen Willen.

@Gordon: *tief durchatme* Ich hätte jetzt nicht übel Lust, dir deine scheiss Politik dorthin zu stopfen, wo die Sonne nicht scheint, aber ich werde mich unterstehen. Du weisst es halt nicht besser. Kleine Anhaltspunkte: Die frühen Punks im UK liefen viel mit Hakenkreuzen, aber auch mit Anarchie-A's und Kommiesternen herum... diese Richtungen galten allgemein als Boten des Untergangs und drückten pure Frustration und Widerstand aus. Punk ist NICHTS politisches. Politik ist Ideologie. Ideologie nimmt ein Ideal unter vielen und setzt es über die anderen. Idealismus hingegen versucht, allen gerecht zu werden. Punks sind Idealisten, die erkannt haben, dass man mit Idealismus nicht weit kommt. Punk ist das bloße Querstellen, sich nicht vereinnahmen lassen. Widerstand gegen JEDES System, gegen JEDEN Staat, gegen JEDE Ideologie, gegen JEDEN Herren, gegen JEDE Vorschrift.
So hob "Punk-Gott" Karl Nagel (R.I.P.) eine augenscheinliche Nazi-Partei, die "Populisten", aus der Retorte (hier ein paar NPD-Gedanken, da ein paar CDU-Sprüche, alles auf eine Heimseite, fertig), zog damit viel Aufsehen auf sich und seine Sache, verbreitete kitschige, unglaubwürdige Drohungen betreffend den Chaostagen 2002, schrie dann entrüstet auf, er sei kein Nazi und die Nazis, die er angeblich kennen würde, auch nicht und begründete damit schließlich seinen tragischen politischen Selbstmord. Seine "Bunkerbriefe", wie auch MP3s seiner alten Bands, diverse Videos, einige Links und seine biographischen Daten findet man auf [url]www.karlnagel.de[/url] Vielleicht versteht man anschließend ja ungefähr, was Punk ist, va. die Bunkerbriefe sind interessant.
"Antipolitisch" ist auch nicht "unpolitisch verblödet".

Was meine Art der Provokation angeht: OHL sang zum Beispiel Lieder mit Refrains wie "Kraft durch Freude, Saft und Treue, kraftlos, saftlos, den Todesstroß, Arbeit macht frei, Tod und Geschrei, Kraft durch Freude, Saft und Treue". Dieses Lied ("Kraft durch Freude") befasst sich teilweise in einer ironischen Haltung mit den nationalsozialistischen KZs und den Nazi-Deppen, die dieser Ideologie immernoch anhängen, zum Teil aber auch sehr ernsthaft, erfüllt von Trauer, wie auch von Zorn und Abscheu gegenüber dem Nazi-Regime, mit dem Schicksal der Juden in den KZs. Antifaschistischer Inhalt, aber durchzogen von "rechtsradikalen" Reizworten.
Auch die Anarcho-Deutschpunkband Cotzraiz bedient sich mit Liedern wie "Zecke", "Stolz und Stark", "Jugend auf Deutschlands Straßen", etc. dem Neonazi-Jargon, vermittelt aber gänzlich andere Inhalte, bringt aber auch eine Komponente des Stolzes wieder mit in die Bewegung und setzt damit die Strömung fort, in der sich einige Hardliner aus Oi!- und Anarcho-Punk, aber auch viele Skinheads (als Teil der Oi!-Bewegung) zusammengefunden hatten, unter Parolen wie "Punx not Junx" und "Vereint und Stark". Jene Strömung identifiziert sich mittlerweile als "Cotzrock"-Bewegung. Keine Chance den Drogen oder den Faschisten, sei stolz, sei selbstsicher, leiste Widerstand, sei dein eigener Meister. Spielereien wie dieses "Heil, Genossen!" sind ein Arschtritt an beide Seiten, die sich in Extreme verrannt haben und aufgrund irgendwelcher weltfremden Ideologien Gewaltausschreitungen begehen. Es geht jedoch allein gegen Unterdrückung durch Ideologien, Staatssysteme und harte Drogen. Gewalt hingegen ist teilweise notwendig, weil man sie nicht unterdrücken darf. Das Wichtigste ist der Zusammenhalt, die Kameradschaft, kurz drauf folgt Spaß, Alkohol und gute Laune. Cotzrocker fühlen sich dem Geiste von 77 verbunden, münzen einige Ausdrücksformen jedoch vom damaligen England auf das aktuelle D-Land um. Punkrocker ist kein Utopist, er hat diese Phase längst überschritten und ist nun ein dem Chaos verbundener Topist. Chaos deshalb, weil jegliches System sofort in die globale Maschine von Unterdrückung, Ausbeutung und Zwang integriert würde.

Nebenbei möchte ich bemerken, dass ich hier die böse Zecke bin. Nicht ihr sollt mich anpöbeln, sondern umgekehrt. Ich glaub, das haben wir bisher falschherum gemacht. Ach ja, ich vergas (ohoho! hört, hört, er spricht von vergasen), ich bin ja der schlimme Nazi hier... naja, auch nix neues... Entweder bin ich ne Zecke, nen Nazi oder nen Satanist, je nach dem, was mein Gegenüber für das Schlimmste hält... Naja, so ists halt mit Punkrockern...

Nieder mit der Antifa, Heil Cotzraiz, Odin statt Jesus.

Ho! Ho! Ho! Ich bin der Weihnachtsmann.
WinterWolf@ zt:
Hm, wenn man es so sieht und konsequent danach lebt: Ok.
Aber ich persönlich sehe hier ein kleines Problem: Du sprichst davon, dass du antipolitisch bist und sozusagen linken wie rechten Extremismus verabscheust. An sich ok, diese Einstellung teile ich weitgehend (denke ich mal).
Aber wenn ich mir es erlauben darf, so wage ich mal zu behaupten, dass du zwar diese beiden Formen des Extremismus meidest, sehr wohl aber eine Art, nennen wir es [u]antipolitischen Extremismus[/u] vertrittst, der beileibe genausowenig zu einer Lösung führen kann wie nur irgendeine extreme Richtung - Extremismus in jeder Form führt zu Streit und Kampf.

Dann schriebst du u.a. folgendes:
[quote]Punks sind Idealisten, die erkannt haben, dass man mit Idealismus nicht weit kommt. Punk ist das bloße Querstellen, sich nicht vereinnahmen lassen. Widerstand gegen JEDES System, gegen JEDEN Staat, gegen JEDE Ideologie, gegen JEDEN Herren, gegen JEDE Vorschrift.[/quote]
Hm, schön und gut, es ist an zahlreichen historischen Beispielen nachweisba, dass Idealismus, der gewaltsam durchgesetzt wurde zu nichts führt.
Ihr stellt euch gegen alles - und was bietet ihr uns als Lösung an? Gar keine. Ich vermute, ihr seid freiheitsliebende Menschen, oder?
Dann ist es paradox anzunehmen, in einer Art Anarchie wäre es besser. Und wenn ihr denkt, das funktioniert, dann seid ihr da leider auf dem Holzweg, da es immer besitzgierige Individuen gibt, die diese Form der Idylle zerstören würden.
Ich persönlich bin mit vielen Dingen nicht einverstanden, die in der Weltpolitik laufen, aber dennoch lebe ich lieber in einem System, dass mir eingeschränkte Freiheit garantieren kann als ein System, in dem ich theoretisch absolute Freiheit habe, aber praktisch sicherlich mehr unterdrückt werde als in einem politischen System wie in Deutschland.
Die funktionierende Anarchie an sich ist eine Utopie, da kann man es noch so gerne umformulieren...

[quote]Spielereien wie dieses "Heil, Genossen!" sind ein Arschtritt an beide Seiten, die sich in Extreme verrannt haben und aufgrund irgendwelcher weltfremden Ideologien Gewaltausschreitungen begehen. Es geht jedoch allein gegen Unterdrückung durch Ideologien, Staatssysteme und harte Drogen. Gewalt hingegen ist teilweise notwendig, weil man sie nicht unterdrücken darf. Das Wichtigste ist der Zusammenhalt, die Kameradschaft, kurz drauf folgt Spaß, Alkohol und gute Laune.[/quote]
Schade, dass den meisten hier diese politische Spitzfindigkeit entging... ;)
Dennoch werfe ich dir antipolitischen Extremismus vor.
Schön umformuliert, dass Gewalt teilweise notwendig sei - wozu? Was hat Gewalt für eine [u]nachweislich[/u] effektive (positive) Wirkung?
Alkohol hat im Übrigen weit mehr Menschen umgebracht als harte Drogen - ich verabscheue den übermäßigen Gebrauch von Alkohol, harte Drogen verabscheue ich gänzlich.

Ich selber verabscheue nur Gewalt, aber nicht alle Ideologien. Sie sind an sich in Ordnung, solange sie nicht mit Gewalt in Verbindung gebracht werden. Und da scheitert es am Menschen...
So gesehen ist Chaos keine Lösung und ein Staatssystem eine fehlerhaft funktionierende Lösung, aber es ist eine... man muss eben nach einer besseren suchen, die auch funktioniert, in der Theorie wie in der Praxis.

Ansonsten schlage ich der Menschheit vor, sich zu ihrer primitiveren Tierform zurückzuentwickeln ;)
Gevatter Tod@Sadujan: Komisches Völkchen seid Ihr apolitischen Punks, wirklich nicht meine Welt.

Aber wenns dir Spaß macht..
Sadujan[QUOTE][i]Original geschrieben von WinterWolf [/i]
@ zt:
Hm, wenn man es so sieht und konsequent danach lebt: Ok.
Aber ich persönlich sehe hier ein kleines Problem: Du sprichst davon, dass du antipolitisch bist und sozusagen linken wie rechten Extremismus verabscheust. An sich ok, diese Einstellung teile ich weitgehend (denke ich mal).
Aber wenn ich mir es erlauben darf, so wage ich mal zu behaupten, dass du zwar diese beiden Formen des Extremismus meidest, sehr wohl aber eine Art, nennen wir es [u]antipolitischen Extremismus[/u] vertrittst, der beileibe genausowenig zu einer Lösung führen kann wie nur irgendeine extreme Richtung - Extremismus in jeder Form führt zu Streit und Kampf.[/quote]

Habe ich jemals von einer "Lösung" gesprochen? Das macht Politik doch aus. Ideologien, Ziele, Anweisungen. Ich distanziere mich von all dem. Idealismus statt Ideologie. Wegorientiert handeln statt zielorientiert (der Weg ist das Ziel). Keine Hierarchien, jeder tut das, was einem das eigene Gefühl sagt.

[quote]Hm, schön und gut, es ist an zahlreichen historischen Beispielen nachweisba, dass Idealismus, der gewaltsam durchgesetzt wurde zu nichts führt.[/quote]

Das würde ja die Entscheidungsfreiheit beeinflussen und wäre somit eine Ideologie, gehört somit bekämpft.

[quote]Ihr stellt euch gegen alles - und was bietet ihr uns als Lösung an? Gar keine.[/quote]

Braucht man die? Muss ich wissen, was gut ist, eine Lösung parat haben? Muss ich quasi Gott sein und für Alles eine Lösung haben, bevor ich entscheiden kann, was ich NICHT will? Was, wenn Alles scheisse ist? Dann werde ich eben gegen Alles vorgehen.
Dass ich den richtigen Weg nicht kenne, heisst nicht, dass ich den falschen nicht kennen würde.
Gibt es überhaupt für jedes Problem eine Lösung? Braucht es die? Wenn man weiss, wie man zu handeln hat, erledigt sich vielleicht alles von selbst, vielleicht auch nicht. In der Hinsicht ist es scheissegal, ob man etwas tut. In einer anderen jedoch nicht. Ich kann und werde nicht zulassen, dass meine eigene Menschlichkeit verloren geht, indem ich gegen mein Gefühl handeln würde. Und mein Gefühl macht mich nunmal zornig auf Alles, was ungerecht ist. Ich verkaufe meine Seele nicht. Ich wähle nicht "das kleinere Übel", weil auch das mich meine Seele kosten würde. Ich will glücklich sein, ein gutes Gefühl spüren, und das könnte ich nie, würde ich meine Gefühle unterdrücken. Denn höre ich ihnen nicht mehr zu, kann ich sie irgendwann nicht mehr hören.

[quote]Ich vermute, ihr seid freiheitsliebende Menschen, oder?
Dann ist es paradox anzunehmen, in einer Art Anarchie wäre es besser. Und wenn ihr denkt, das funktioniert, dann seid ihr da leider auf dem Holzweg, da es immer besitzgierige Individuen gibt, die diese Form der Idylle zerstören würden.
Ich persönlich bin mit vielen Dingen nicht einverstanden, die in der Weltpolitik laufen, aber dennoch lebe ich lieber in einem System, dass mir eingeschränkte Freiheit garantieren kann als ein System, in dem ich theoretisch absolute Freiheit habe, aber praktisch sicherlich mehr unterdrückt werde als in einem politischen System wie in Deutschland.
Die funktionierende Anarchie an sich ist eine Utopie, da kann man es noch so gerne umformulieren...[/quote]

Ja, mein Idealbild, meine Utopie, ist eine panokratische Anarchie, bzw. meine eigene Version davon. Aber ich tue nichts, um sie "durchzusetzen", weil es ein Fehler wäre. Idealismus lässt sich nicht erzwingen, man kann ihn nur leben. Und das werde ich tun, weil ich weiss, dass es der einzige Weg zum Glück ist.
Früher habe ich das etwas anders gesehen. Es war einfach nur ein Ausdruck meines unkontrollierbaren Zorns auf die Ungerechtigkeit dieser Welt, ohne weitere Hintergründe. Die Sache ist die selbe geblieben. Ein Mensch verändert sich halt, kann aber für immer Punk/Goth/Skin/etc. bleiben. Genauso können verschiedene Menschen in einer Subkultur leben. Eins bleibt aber immer gleich: Subkultur ist eine Sache des Gefühls und die Frage, wie sich das äußert, legt ungefähr die Subkultur fest.

[quote]Schade, dass den meisten hier diese politische Spitzfindigkeit entging... ;)
Dennoch werfe ich dir antipolitischen Extremismus vor.
Schön umformuliert, dass Gewalt teilweise notwendig sei - wozu? Was hat Gewalt für eine [u]nachweislich[/u] effektive (positive) Wirkung?[/quote]

Genau das ist es, was ich verurteile. Das ewige "Wozu ist das nützlich?", "Ist das überhaupt effektiv?", "Lohnt sich das?"
Verdammt, wenn ein Fascho nen Ausländer anpöbelt und ich werde wütend, dann hau ich ihm aufs Maul. Tu ichs nicht, gehts mir scheisse, weil mir mein Gefühl sagt, dass es richtig gewesen wäre. Ich lebe lieber im Einklang mit meinen Gefühlen.

[quote]Alkohol hat im Übrigen weit mehr Menschen umgebracht als harte Drogen - ich verabscheue den übermäßigen Gebrauch von Alkohol, harte Drogen verabscheue ich gänzlich.[/quote]

Warum verabscheust du harte Drogen mehr als Alkohol, wenn du doch Gegenargumente lieferst?
Ich sag dir was, Alkohol wird nunmal auch von mehr Menschen konsumiert. Natürlich hat ein Alkoholiker ein Stück seiner Freiheit und seiner Seele eingebüßt, aber genau darum gehts. Harte Drogen machen stark abhängig, sind unkontrollierbarer. Mit Alkohol gibt es keine Probleme, wenn man keine schwerwiegenden seelischen Probleme hat (und im Alkohol den Ausgleich für ein verlorenes Gefühl sucht).

[quote]Ich selber verabscheue nur Gewalt, aber nicht alle Ideologien. Sie sind an sich in Ordnung, solange sie nicht mit Gewalt in Verbindung gebracht werden. Und da scheitert es am Menschen...[/quote]

Wenn ein paar Faschos auf einen Wehrlosen einprügeln, ist das ok? Nein! Warum ist denn dann Gewalt fehl am Platz, um den Einzelnen zu verteidigen?
Die Gewalt, die ich fordere, ist die, die durch das Grundgesetz eigentlich abgedeckt wird: Notwehr und erweiterte Notwehr (Verteidigung von Anderen).
Das hat schon seinen Grund, dass diese beiden Formen dort legalisiert worden sind, jedoch in der Praxis scheitert es wieder einmal.

[quote]So gesehen ist Chaos keine Lösung und ein Staatssystem eine fehlerhaft funktionierende Lösung, aber es ist eine... man muss eben nach einer besseren suchen, die auch funktioniert, in der Theorie wie in der Praxis.[/quote]

Du sprichst von "Lösungen". Nicht nur, dass auch andere Leute bereits von "(End-)Lösungen" geredet haben... nein, dass soll kein dummes "rhetorisches Mittel" (gleichbedeutend mit "hinterhältige Lüge") oder so sein, ich will ein Beispiel aufzeigen, was passiert, wenn man Menschlichkeit nicht zeigt, sondern nach "Lösungen" und "Ursachen" sucht.
Und dieses scheiss Staatssystem kann mich mal da, wo es mir vorbeigeht: Am Arsch! Wenn ich traurig bin, weine ich, wenn ich glücklich bin, lache ich, wenn ich zornig bin, haue ich auch mal drauf.

[quote]Ansonsten schlage ich der Menschheit vor, sich zu ihrer primitiveren Tierform zurückzuentwickeln ;) [/QUOTE]

Hört sich nach Pokémon an... Menschen SIND biologisch gesehen Tiere... was denn sonst? Pflanzen? Steine?
Unsere spezielle Gabe ist die Nutzung rationaler Logik. Aber man darf die Fähigkeit nicht über die Existenz stellen, den Verstand also nicht über das Gefühl. Die Ratio verlangt es nach einem Sinn und verendet selbst an der eigenen "Sinnlosigkeit" der Existenz. Die Seele, das Gefühl, hingegen ist es, das uns einen Sinn sehen lässt, nämlich der Wunsch nach Glück (schon lange, wenn auch widerwillig, als "Urtrieb" identifiziert). Glück aber ist ein Gefühl. Verschließen wir unsere mentalen Ohren vor unserem Gefühl, hören wir das Glück nicht. Wieder einmal führt sich die Ratio als Handlungsgrundlage selbst ad absurdum. Die einzige akzeptierbare Handlungsgrundlage ist, war und wird immer sein das Gefühl. Vernunft als Handlungsgrundlage ist unvernünftig. Sie ist ein Werkzeug, mehr nicht.
Sadujan[QUOTE][i]Original geschrieben von Gevatter Tod [/i]
@Sadujan: Komisches Völkchen seid Ihr apolitischen Punks, wirklich nicht meine Welt.[/quote]

Nicht "unpolitisch", ANTI-politisch.
Und ich bin ich und deshalb Punk. Ein anderer Punk ist... ein anderer Punk und nicht ich. Ja?

[quote]Aber wenns dir Spaß macht.. [/QUOTE]

Genau darum gehts!!!
Spaß, Glück, Zufriedenheit, Erfüllung.
WinterWolf@ zt:
Gleich zu anfangs:
[quote]Ansonsten schlage ich der Menschheit vor, sich zu ihrer primitiveren Tierform zurückzuentwickeln ;)[/quote]
Genau lesen bitte - primitivere Tier[b]form[/b] - ich selbst bin der Erste, der, wenn es darum geht, sagt, dass der Mensch ein Tier unter vielen ist.
Ich meinte damit seine frühere Form, nicht zu einem Tier, weil er das bereits ist. Egal, was hacken wir auf ewigen Phrasen herum? :D
Meine Definition vom Menschen:
Ein zweibeiniges Tier, welches eingeschränkt in der Lage ist sich über seine Instinkte hinwegzusetzen und in gewissen Punkten weit mehr Intelligenz zeigt als viele andere - jedoch resultieren daraus viele Perversionen im Vergleich zur "normalen" Natur, da die gesteigerte Intelligenz auch eine größere Angriffsfläche in der Psyche darbietet.
Also: Mensch = pervertiertes Tier :D

Dann mal weiter im Text:
Ich selber scheine im Grunde ähnlich zu denken wie du, nur gibt es in einigen Punkten andere Ansichten.
Ich selber bin ebenfalls wegorientiert, nur bin ich der Ansicht, dass die Existenz von Hierarchien nicht zwingend wegorientiertes Verhalten und das Ausleben von Idealismus verhindert. Mir ist es im Prinzip egal, was "oben" passiert, sie sollen nur mich leben lassen und mich nicht allzu extrem belästigen. Ich tue auch nur das, wonach mir ist.

Der Gedanke deiner Form des Idealismus ist eine Ideologie für sich :D
Mal ernst: Im Prinzip ist es egal, Idealismus ist auch Definitionssache, und für mich heißt "ideal" in gewisser Hinsicht auch "funktionierend" und "in sich schlüssig".

Ich handle nicht gegen meinen Willen und verabscheue Unrecht genauso wie du, ferner bin ich ebenfalls ein sehr gefühlsbetonter Mensch. Trotzdem kann ich innerhalb des Systems leben, oder bildlich:
Ich habe meine ganz eigene und persönliche Luftblase im Wasser. Wo ich spitze Steine etc. sehe, versuche ich nicht dagegen anzukämpfen sondern umgehe diese Stein einfach, manchmal muss man sich auch durch enge Spalten durchzwängen, aber hinterher ist man ja erst recht frei.

Zuvor hast du nur von Gewalt allgemein gesprochen, nicht von einem konkreten Fall. Ich sehe solche "Gewalt" als richtig an, da sie einem höheren Zweck dient. Solche Gewalttaten, wie du als Beispiel anführst (durch Rechte), zu "tolerieren" ist nichts anderes als pure Ignoranz und das ist eines der Dinge, die ich buchstäblich hasse. Insofern würde ich definitiv Gewalt anwenden, aber wie gesagt, das Problem war einfach hier, dass keiner was konkretes dazu schrieb (bis zu deinem Beispiel).
Mit Gewalt meine ich Taten, die aus niederen Beweggründen wie grundlosem Hass etc. begangen werden.
Je nach dem ist es aber auch so, dass es manchmal andere Lösungen gibt, die man nicht außer Acht lassen sollte (welcher Art auch immer), doch in solchen Fällen darf man nicht zögern, das ist klar.
Dennoch darf auch solche Gewalt, die einem guten Zweck dient, nicht ausufern, sondern muss dem Fall entsprechend angewandt werden. Es berechtigt einen nicht, jemanden nahezu tot zu schlagen, wenn es reicht, ihn ko zu schlagen. Verstehst du, was ich meine?

Was Alkohol betrifft, so bezeichnete ich den übermäßigen Gebrauch davon, mehr nicht, aber auch nicht weniger.
Ich selbst trinke gelegentlich ein Glas Wein oder mal ein Bier, aber in der Regel (soweit es sich eben verhindern lässt ;)) nicht mehr als mir gut tut. Ich bezeichnete damit lediglich die Probematik der Sucht, die bei Alkohol eben möglich ist, bei harten Drogen jedoch essenziell.

Das Ausleben seiner Gefühle etc. schließt Analytik nicht aus, du beziehst dich da mehr auf das Leben "da draußen". Wie gesagt: Ich habe meine Blase, in der mein Gerechtigkeitssinn herrscht, und wer in diese Blase kommt muss eben damit rechnen, mit meinen Grundsätzen in Berührung zu kommen. Wobei ich anmerke, dass meine "Grundsätze" Werte wie (echte) Toleranz bilden - ich verabscheue jedoch Naivität und Ignoranz.
Bezeichne mich meinetwegen gerne als weltfremd, ich bin das vielleicht auch, aber ich lebe ebenfalls meinen Idealismus - eigentlich wie du, nur gibt es, wie gesagt, Meinungsunterschiede in bestimmten Bereichen, in denen ich mich - hm, schwer einen Begriff zu finden - in gewisser Hinsicht genügsamer zeige. Mein Glück ist nicht mein Ein und Alles, aber auch kein Wert, den ich vergesse. Er ist aber nicht mein primärer Wert, ich bin da eben etwas anders als du.

Wären alles gleich wäre es eben hier ziemlich langweilig, nicht? Dann könnten wir auch keine anregenden Diskussionen wie diese führen ;)
Rücksitzpunk[QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i]
[b]@Der_Philosoph: Wie gesagt, ich war gesperrt, du Hampelmann. Und wenn du dich schon so toll fühlst, jemanden übers [i]Internet[/i] (mutig, mutig!) zu bedrohen, dann geh doch noch einen Schritt weiter und versuch mich virtuell zu verhauen... Du bist mein Held, so tapfer und so weise. [/B][/QUOTE]

gut, das war deutlich genug. eventuell folgende postings dieser art werden editiert.

und bitte bleibt beim thema. wenn ihr wünscht, trenne ich die (interessanten) letzten postings aus diesem thread heraus, dann könnt ihr eure diskussion in einem eigenen thema fortsetzen.
schreibt ne pn, wenn ihr das wollt.

mfg

moderation dunkelheit und licht

p.s.: bevor gefragt wird... mein nick ist nur ein lautmalerischer witz...
Gevatter Tod[QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i]
[B]Nicht "unpolitisch", ANTI-politisch.
Und ich bin ich und deshalb Punk. Ein anderer Punk ist... ein anderer Punk und nicht ich. Ja?

Wer lesen kann ist klar im Vorteil. "Apolitisch" ist etwas anderes als "unpolitisch" und trifft so ziemlich genau, die Einstellung, die du hier so von dir gibst. Erinnert mich übrigens ziemlich an das Programm und die Sprüche der APPD.
aaraen[QUOTE][i]Original geschrieben von Luzifer [/i]
[B]@zecki
KLingt ja interessant, erzähl doch mal ein Beispiel.
[/B][/QUOTE]

Das klingt nicht interessant, sondern einfach nur bescheuert!
aaraen...und nachdem ich jetzt den Rest auch noch gelesen hab ist mir noch immer etwas völlig unklar:

Welche politische, antipolitische revolutionäre, wasauchimmer Artikulation soll das denn sein, über eine wehrlose Mitschülerin herzuziehen? Das eine (tolles Blabla) hat nämlich mit dem anderen gar nix zu tun. Un wenn man sozial scheisse drauf ist, kann man das auch mit noch so viel nichtssagender Rhetorik nicht rechtfertigen. Du findest alles schlecht? Bitte zieh in den Urwald und verschone Mitmenschen mit deinen Gehässigkeiten. Wenn ich hier eine Person sehe, die sich für was besseres hält, dann nicht Blondi sondern Du!
rainravenholla, scheint ja ein heißes Eisen zu sein...*handwedel*

Ich beleidige niemanden aus Spaß, sonst auch nicht absichtlich, es sei denn, ich habe Streit mit der Person und will ihr etwas zurückzahlen, was sie mir angetan hat, also, wenn sie mich beleidigt oder verleumdet. Doch ich verabscheue Gewalt und Streit und behandle andere Menschen auch nach dem Motto "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andren zu".Wenn ich jemanden unabsichtlich beleidigt habe, habe ich auch kein Problem damit, mich zu entschuldigen.

Ich bin schon von fremden Menschen grundlos beleidigt worden (und ich schätze mal, da ich sehr sensibel bin, wird es leider weiterhin passieren) und haeb mich darüber sehr aufgeregt, was vom stundenlangen Heulkrampf nahtlos in tätliche Angriffsgesten überging (aber wirklich handgreiflich werde, hätte ich mich nicht getraut aus Angst vor rechtlichen Folgen). Solche Vorfälle belasten mich sehr, manchen mich an mir selber zweifeln und erforden wieder Gespräche mit meinem Psychologen, weil ich damit nicht zurechtkomme und leider glaube, was die unverschämte, beleidigende Person zu mir gesagt hat.

Ich hatte z.B. eine sozial inkompetente Chefin, die ihre ganzen Stimmungsschwankungen und persönlichen Probleme und Komplexe an mir ausließ (was ich aber nicht als solches erkannt habe, sondern wirklich mir die Schuld gab und mich nicht wehren konnte aus Angst um meinen Job), und da fielen zum Beispiel Sätze wie:
"Manchmal frage ich mich, ob du überhaupt ein Hirn hast" oder "Du benimmst dich wie der Depp (für Nichtbayern=Dummkopf, Ididot) hier, also behandel ich dich auch so wie einen Deppen"
und sowas vor der gesamten Arbeitsgruppe!

Zu einem Kollegen sagte sie auch mal, als sie ein karikiertes Foto von ihm sah (sein Kopf auf Muskelbody), daß sein Gesicht viel zu blöde sei für so einen Körper, und sie dachte auch noch, das sei witzig!

Diese Dame war u.a. schuld daran, daß ich psychische und physische Krankheiten bekam, die ich in den Jahren vor meiner Arbeit nicht hatte. Und ich kämpfe immer noch damit, wieder "normal" zu werden.


Oder ich mußte mich von fremden Hausbesitzen vor anderen Wohnungsinteressenten blöd anreden lassen, da verwehrte der "feine Herr" uns als einzigen den Zugang zur Wohnungsbesichtigung mit den Worten "Sie gehen bitte wieder, sowas wie Sie wollen wir hier nicht" und im späteren Wortgefecht, er möge sich doch bitte rechtfertigen, fiel auch der Satz "Weil Sie Proleten sind und sowas brauchen wir hier nicht".

Nur, weil wir ohne Schirm im Regen vor dem Haus gestanden hatten und in Alltagsarbeitsklamotten (Lederjacke, Jeans) erschienen waren, weil der Besichtigungstermin kurzfristig ausgemacht wurde. Ich muß dazu sagen, daß wir beide Akademiker sind, weder auffällige Haarschnitte (naja, mein Partner hat einen kurzen Pferdeschwanz, aber er sieht gepflegt aus und ich hatte damals noch rötliche Haare) noch irgendwelche sichtbaren Piercings oder ähnliches aufweisen oder Antifa-Buttons auf den Rucksack haben. Und ich finde einfach, so ein Verhalten kennzeichnet den "feinen Herrn" als asozial, und nicht uns.

Der unter uns wohnende Mieter scheint auch ein Problem mit uns zu haben, wegen angeblicher Ruhestörung (wir waren gerade am Einziehen, mit Bohren, Hämmern, Sägen, Möbel schieben, aber es war offensichtklich, daß wir neu einziehen und der "Lärm" zeitlich begrenzt sein würde) stand er ohne Hallo und Vorstellen pöbelnd vor unserer Türe und hatte gleich den Fuß in unserer Wohnung, als wir ihm die Türe zuknallen wollten. Er hielt uns auch für arbeitslos oder gammelnde Studenten, den er behauptete auch "Sie haben ja den ganzen Tag unter der Woche Zeit, Lärm zu machen, da müssen Sie nicht Samstagnachmittag laut sein", dabei arbeiten wir beide Vollzeit und ich hatte gerade mal 20 Urlaubstage im Jahr, von denen auch etliche wegen dem Umzg draufgegangen sind und konnte mir nicht wegen jedem Sägen und Bohren frei nehmen!
Und als ich mich dann aufregte, hieß es gleich "Halt die Goschen (das Maul), du dumme Schlampe!"

Selbst unsere Gegenüber-Nachbarin(etwa Mitte 20) mußte sich beleidigen lassen, als sie uns zu Hilfe kam und ihn anfuhr, was er sich denn erlaube und er solle doch uns junge Leute in Ruhe lassen und nicht so unverschämt herumschreien.


Und all diese Vorfälle sind schuld, daß ich nun überhaupt kein Selbstvertrauen mehr habe und mir manchmal denke, es wäre besser, ich hätte einen adretten, gepflegten, kurzhaarigen Freund und nicht so einen alternativ angehauchten, und ich würde respektiert werden, wenn ich nicht wie ein "Hippie, Gothic oder Linker" aussehen würde.
Aber ich WILL und WERDE mich nicht verändern! Und ich liebe meinen Freund, gerade WEIL er lange Haare hat und alternativ raumläuft, und ich will keinen Stino!

Deswegen gehe ich schon zum Psychologen, der mir erklärt, nicht ICH wäre das Problem, sondern diese bösen Menschen hätten eines, weil sie wegen der eigenen Situation unzufrieden oder neidisch auf mich seien. Aber das tröstet mich wenig. Gesagt ist gesagt, und es gibt Dinge, die ich nciht vergessen kann und wegen denen ich mich selbst in Frage stelle. Ich will einfach so akzeptiert werden wie ich bin, ohne Wenn und Aber und blödes Gegucke oder blöde Sprüche. Und mit dem Gedanken, daß da unten einer lauert, der wegen jedem Pups auf der Schwelle steht und meckern will und mich für eine blöde Schlampe hält oder eine Chefin, die mich für dumm hält, kann ich nicht leben. Ich denke einfach, die Leute haben Recht und ich muß mich verstecken oder ändern. Dabei habe ich ihnen doch gar nichts getan!


Ich denke, jemand, der Leute beleidigt, ist ein ganz primitiver, armer Mensch, der selber nicht mit seinem Leben zurechtkommt und seinen Frust zu Unrecht an offensichtlich Schwächeren ausläßt (bloß scheiße, daß ich die Schwächere bin und man es mir anscheinend ansieht), und irgendwo ein Problem hat, das er nicht lösen kann. Und wenn jemand Leute absichtlich beleidigt, dann hat er wirklich ein ganz großes Problem und man sollte ihm dringend helfen.


T.R.
rainravenP.S. Sorry für den so langen Beitrag...

T.R.
aaraen[QUOTE][i]Original geschrieben von rainraven [/i]
[B]P.S. Sorry für den so langen Beitrag...

T.R. [/B][/QUOTE]

Nein, das Sorry ist völlig unbegründet. Weil Du ehrlich mutig bist, dich hier zu offenbaren. Und genau das ist es: Wer macht sich schon Gedanke, was er da anstellt. Wie oft hab ich das gehört: "Hey war doch nicht so gemeint!" oder " Das muss der eben abkönnen", "Da steht man doch drüber!"
Aber irgendwann steht man eben nicht früber und es tut weh. Kaum jemand hat ein so dickes Fell, dass es ihm wirklich egal ist. Die meissten macht sowas nämlich richtig fertig.
Gevatter Tod@rainraven: Wenn mich jemand in dieser Weise, wie du es beschrieben hast, sage ich ihm so etwas kurzes wie "Leck mich" und laß ihn stehen.
Auch wenn es mein Chef wäre; für eine Gegenbeleidigung kann man schließlich nicht entlassen werden. Naja, das kommt auch sicherlich darauf an, wie entbehrlich man in seiner Firma ist, da steh ich zum Glück recht gut da bei uns.

Einem polternden Nachbarn sollte man einfach die Tür vorm Gesicht zuschlagen, eventuell mit dem Verweis, er könne ja die Bullerei rufen - nach deiner Schilderung würde ihm das nämlich nicht viel bringen, an einem Samstag Nachmittag (und generall tagsüber) darfst du bis zu 50 Dezibel Lärm machen.

Zum Beleidigen gehören immer zwei, einer der beleidigt und einer der sich beleidigen läßt. Kehre solchen Leuten einfach den Rücken zu und strafe sie mit Nicht-Beachtung.
rainraven[quote]
Einem polternden Nachbarn sollte man einfach die Tür vorm Gesicht zuschlagen, eventuell mit dem Verweis, er könne ja die Bullerei rufen - nach deiner Schilderung würde ihm das nämlich nicht viel bringen, an einem Samstag Nachmittag (und generall tagsüber) darfst du bis zu 50 Dezibel Lärm machen.
[/quote]

wir haben fünf Minuten vor 15:00 Vorhangstangen zersägt und die Wochen davor halt abends noch Möbel aufgebaut, Nägel eingeschlagen etc., aber spätestens um 20:00 war Schluß mit dem gröbsten Lärm. Und ich sage ja nichts, wenn ein Nachbar vor der Türe steht und sich vorstellt und sagt, wir wären ihm zu laut, ob man das vielleicht abstellen könnte (hab ich ja auch schon-höflich-gemacht), aber nicht, wenn einer daherkommt und ohne Punkt und Komma losbrüllt, daß es das ganze Haus hört und wir gar nicht wußten, was los ist. Und daß er den Fuß in die Tür stellt, wenn man sie ihm vor der Nase zuschlagen will und sich so aufführt.
Gestern war er wieder da, ich weiß nicht, wegen was, vielleicht waren ihm meine Vögel zu laut oder ich hab seinen Sonnenschirm beim Gießen naß gemacht, jedenfalls war ich nicht laut, aber ich habe ihm auch gar nicht aufgemacht. Solchen Typen muß ich nicht mehr meine Türe aufmachen, vor allem nicht, wenn ich alleine zuhause bin. Ich habe keine Lust auf weitere Konflikte.Er soll sich erst mal entschuldigen wegen Beleidigung, sonst kann ich nämlich mal mit rechtlichen Schritten drohen.
Aber ich habe mich trotzdem aufgeregt und mich bedroht gefühlt, bloß, weil der vor meiner Türe gewartet und dauernd geklingelt hat. Sowas sollte nicht vorkommen, daß andere Leute mir Angst machen dürfen!

T.R.
Gevatter Tod@rainraven:

Kauf dir eine Gaspistole und halte sie ihm beim nächsten Mal, wenn er drohend wird, oder sich weigert , deine Türschwelle zu verlassen und sturmklingelt, unter die Nase.
Zur Verteidigung deines häuslichen Friedens sind die noch erlaubt, darfst nur nicht auf der Straße mit dir rumtragen.

Erkläre ihm höflich aber bestimmt, daß du sein Verhalten (sturmklingeln) als Hausfriedensbruch ansiehst und vom Recht auf Notwehr Gebrauch machen wirst, wenn er nicht geht.
curlykathiSchon gar nicht in deinem eigenen Zuhause, Liebes! Du bezahlst genauso Miete wie er.
Du solltest Dich vielleicht mit der jungen Nachbarin zusammensetzen, die euch schon beim Einzug geholfen hat und sie fragen, ob er immer so ist.
Wenn das der Fall ist, dann hast Du denke ich das Recht Dich mit Deinem Vermieter in Verbindung zu setzen und ihm die Situation zu schildern. Zumindest wenn das aufgesuchte Gespräch mit diesem Menschen nichts gebracht hat!
BlooddragonAlso von der Gaspistole würde ich abraten. NImm leiber allesw auf band auf. Das ist am wirkungsvollsten. Dann schickst du ihm enie Kopie vom Band und drohst ihm noch ma mit der Polizei.
curlykathiDas mit dem Band aufnehmen ist illegal und wird bei Gericht auch nicht anerkannt.
rainravenDer Mann sollte mich und meine Eltern eigentlich kennen, denn ich habe vor meinem "Zurückzug" 25 Jahre in der gleichen Wohnung zwei Stockwerke drüber gewohnt, also bei meinen noch immer dort lebenden Eltern, die übrigens einen guten Ruf im Haus besitzen und respektiert werden.

Deswegen war ich auch so entsetzt, denn ich dachte, vom Sehen und Grüßen, der Typ wäre ganz normal und gesittet. Doch schon andere Leute berichteten mir, daß der mit zunehmendem Alter komisch geworden wäre und cholerisch wird. Ich habe schon einige Personen auf meiner Seite hier im Haus.

Doch mich streßt Konflikt einfach, und ich will mich nicht per Polizei oder Recht mit ihm auseinandersetzen, das stiftet nur Unfrieden, und ich will länger in dem Haus bleiben, ohne, daß es Nachbarschaftskrieg gibt oder ich Ärger mit der Hausverwaltung bekomme. Am besten, ich gehe ihm einfach aus dem Weg oder versuche es zumindest.


T.R.
LaChatteIch würde doch versuchen, die Situation zu lösen - eventuell mit einem Brief an die Hausverwaltung, oder einem Brief an den Betreffenden, dass er bei der nächsten Szene in der Art sofort eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch bekommt, sonst wird er wohl nicht aufhören.

Ich verstehe, dass du Konflikte nicht magst - wer mag die schon - aber in solchen Fällen ist es meist besser, von Anfang an klarzustellen, dass du ein solches Verhalten nicht akzeptierst, denn sonst kann das ewig weitergehen, und du kannst dich in der eigenen Wohnung nicht zuhause fühlen.

Denn es ist schon Unfrieden da, und du hast genauso das Recht, gemütlich zu wohnen, wie alle anderen auch. Und es ist nicht in Ordnung, wenn einer einfach aus einer Laune dich und dein Leben so stört.

Was meint denn dein Partner? Könnte er vielleicht mal die Sache in die Hand nehmen? Diese Situation wird ihn wohl auch stören, nehme ich mal an...
SadujanScheisskiste! Ich schreib den Text jetzt schon zum zweiten Mal, wegen technischer Fehlfunktionen...

@WinterWolf:
Mit dem Tier hab ich das anders gelesen, als es gemeint war... ok, dann haben wir uns ja jetzt verstanden. Allerdings denke ich nicht, dass er grundsätzlich als pervertiert gelten kann, nur hat sich in der menschlichen Gesellschaft (die ja interkontinentale Ausmaße angenommen hat) eben jenes Ungleichgewicht aufgebaut, das begrenzt aber auch unter anderen Spezies verbreitet werden könnte (nur hat der Mensch nach meinem Wissen das ausgedehnteste Sozialgefüge überhaupt, so dass jeder jeden beeinflusst).
Hierarchien verurteile ich in zweierlei Hinsicht. Einmal existiert für einen Befehlenden nur noch etwas Unpersönlich, weshalb er nicht mehr mit seinen Taten konfrontiert wird und für sich die Schuld auf die Ausführenden schiebt. Der Ausführende hingegen sieht sich als reines Werkzeug und gibt die Schuld dem Befehlenden. Letztendlich übernimmt niemand eine moralische Verantwortung, lediglich für die eigenen Aufgaben, die an rationale Handlungen gekoppelt sind. Demnach sind Hierarchien also ein Überträger seelischer Krankheiten, aber leider auch längst nicht der einzige. Weiterhin sehe ich es nicht ein, dass mir jemand Befehlen geben können soll. Also ignoriere ich jene "Befehle" und höre nur auf mein Gefühl (zumindest versuche ich es, soweit es geht, auch ich bekomme natürlich ab und an Angst vor möglichen Konsequenzen), was teilweise nicht zu vernachlässigende Folgen haben kann. Aber so bewahre ich wenigstens meine Menschlichkeit (der Tod wäre auf die Dauer einer schwerwiegenden seelischen Krankheit vorzuziehen), übernehme allein die moralische Verantwortung für meine Taten und lasse nicht irgendwelche Schuld auf mich abwälzen.
Konfrontationen mit seelisch zu Grunde Gerichteten sind völlig normal und an der Tagesordnung, jedoch sind auch das "nur" Menschen wie du und ich - nichts "Unveränderliches" wie beispielsweise ein Stein für eine Luftblase. So wie er die Menschen beeinflussen kann, so kann ich meinen jeweiligen Gegner auch beeinflussen. Jedoch darf ich mich nicht von logischen, verunmenschlichten Antrieben leiten lassen ("Es lohnt sich, Opfer zu bringen", "Man kann nicht Alles haben", o.Ä.), darf die Logik nur als Werkzeug ansehen, nicht als Grundsatz meiner Handlungen.
Zu den Gefühlen gehört natürlich auch gerechtfertigter Weise Zorn. Mit "Gewalt" meinte ich auch nur eine Ablehnung des Pazifismus, denn mit Gewaltlosigkeit um jeden Preis kommt man auch nicht weiter. Absoluter Pazifismus ist genau wie absolute Militanz logikbasierend, gefühlsverneinend.
Toleranz ist auch so eine Sache. Ich scheisse mittlerweile auf Toleranz. Was mich aufregt, ist eigentlich natürlich etwas Abzulehnendes, da Ungerechtes. Ich toleriere die Gefühle und die Einstellung Anderer niemals, ich akzeptiere und respektiere sie (Toleranz bedeutet ja eigentlich lediglich eine Duldung). Seelische Krankheiten wie Hass, Verachtung, etc. hingegen akzeptiere ich nicht und begegne dem auch mit gebührender "Respektlosigkeit".
Das mit dem Glück ist so eine Sache, da man Gefühle ja nicht eindeutig definieren kann. Ich strebe nach innerer Erfüllung, indem ich versuche, richtig zu handeln. Und was richtig ist, entscheidet nunmal mein Gefühl. Eine andere Option sehe ich nicht, da reine Logik keinen wirklichen Ansatz bietet. So sehe ich es beispielsweise als Glück an, jemandem, der in Schwierigkeiten steckt (im Moment ne gute Freundin z.B., die ständig Selbstmorddrohungen von ihrem Ex bekommt), zu helfen, bei ihm zu sein. Und Glück ist es auch, für Gerechtigkeit zu sorgen, indem ich "Notwehr" oder "erweiterte Notwehr" einsetze, wenn es sein muss. - Glück ist eben Alles, was ich tue, weil es mich erfüllt und für den Moment zufriedenstellt.
Es gibt eigentlich nichts, was mich dazu bringen würde, einen Menschen zu hassen. Ich empfinde Mitleid für jene, die seelisch sehr krank sind und mit all jenen, die darunter leiden, aber keinen Hass oder keine Verachtung. Ich weiss, dass niemand etwas dafür kann, dass er so ist, wie er ist. Was ich nicht abkann, ist diese seelische Kankheit an sich, sie muss gestoppt werden, besser gesagt: sie müsste. Wenn ich einen Weg wüsste, würde ich es tun. Aber es gibt keinen sicheren Weg, also kann man nur tun, was man eben kann.
Idealismus ist aber etwas Anderes als eine Ideologie. Der Idealist [i]versucht[/i] (nicht unbedingt erfolgreich), wirklichen allen Idealen zu folgen, der Ideologist (oder sagt man Ideologe ?) hingegen sucht sich ein Ideal aus, dem er Vorrang gewährt, weil man "ohnehin nicht Alles haben kann". Idealismus ist nichts Konkretes, kann es gar nicht sein.
Außerdem glaube ich nicht, dass es in der menschlichen Natur liegt, jemanden töten zu wollen. Das ist nur durch seelische oder körperliche Krankheiten zu begründen. Darum kann ich es auch nicht akzeptieren, wenn jemand etwas Gutes mit einer blutigen Revolution herbeiführen will.
Mit dem Alkohol sehe ich es übrigens genau so wie du.

@Aaraen:
Mag sein, dass einiges nicht mehr ins Thema passt, dann hat sich ein Nebenthema verselbstständigt, was aber nicht bedeutet, dass es nicht weiterdiskutiert werden sollte. Indirekt ist es wohl schon von Relevanz für den erfolgreichen Abschluss dieser Diskussion (den es so wohl niemals geben kann).
Vergleiche jedoch bitte einmal meinen Fall mit dem von Rainraven. Die Grundsituation ist ungefähr die selbe, die Reaktion jedoch grundverschieden.
Also, dieses dumme Kind hat über beinahe sämtliche Mitschüler hergezogen und sie teilweise ziemlich verletzt, indem sie ständig hervorheben "musste", wie überlegen sie den Anderen doch sei und überhaupt sehr unsozial handelte und eigentlich nur versuchte, alle auszunutzen. Ich fand, es war an der Zeit, ihr ihre eigenen Unzulänglichkeiten aufzuzeigen, mit dem Hinweis, dass sie es nicht anders verdiene, so lange sie weitermache wie bisher. Und ein wenig hat es sogar gebracht. Dieses verzogene Gör hat eine Tracht Prügel verdient und hat sie dann auch - im übertragenen Sinne - bekommen. Wer auf Anderen rumhackt, braucht sich nicht zu wundern, wenn das selbe mit ihm/ihr passiert. Verwechsele bitte nicht Reaktion mit Aktion. Es war nicht unbegründet, im Gegensatz zu ihrem Verhalten. Sie war lediglich eingebildet und egoistisch, ich war jedoch sehr wütend über die Art, wie sie die Leute behandelte. Ein "gemeines Fertigmachen" ist also durchaus berechtigt gewesen. Ich bin nämlich sauer geworden und hab mich gewehrt, im Sinne der Notwehr und der erweiterten Notwehr.
Und ob ich mich für etwas Besseres halte: Ja, wenn man so will, tue ich das. Ich hab nämlich die Erkenntnis um meine eigene seelische Krankheit und darum, wie sie sich in der Gesellschaft weiter ausbreitet und welche Ursachen das hat. Ich sehe mich dafür verantwortlich, dieses Wissen in meine Einstellung der restlichen Welt wie auch mir gegenüber einzubeziehen. Ich habe mit diesem Wissen vielen Leuten (bei weitem nicht allen!) einiges voraus, aber ich hoffe, dies möglichst umfassend ändern zu können (in einem kleinen, einer Einzelperson entsprechenden Rahmen, versteht sich). Was mich wütend gemacht hat, war diese Verachtung, dieser mangelnde Respekt gegenüber dem Menschen als solchen. Verachtung ist eine seelische Krankheit, die Zorn auslöst, der sozusagen einen natürlichen Abwehrmechanismus gegenüber Ungerechtigkeit darstellt. Ich gebe mich dem Zorn hin wie jedem anderen Gefühl auch und hoffe gleichzeitig, gegen diese Ungerechtigkeit vorgehen zu können. Keinesfalls aber darf man eine gerechtfertigte, aus dem Zorn geborene Re-Aktion mit einer ungerechten, aus Hass oder Verachtung geborenen Aktion verwechseln. Ich gebe ihr auch keine Schuld für das, was mit ihr passiert ist. Sie tut mir leid. Aber auch Zorn spricht aus mir und wenn ich Gefühle unterdrücke, bringt mich das ein Stück weiter an die Entseelung (bzw. korrekter eigentlich "Seelenfesselung", sie bleibt vorhanden, wird aber unterdrückt und aus dem Bewussten ins Unter-Bewusste verdrängt) und das ist um jeden Preis zu vermeiden.
winter solsticeKleine Randbemerkung:

Wir haben jetzt nicht nur 2, sondern 3 Themen am laufen. Die 2 Letzten davon sind eine Diskussion wert, ersteres ist irgendwann zwischen Sadujans cholerischen Anfällen blonden Mitmenschen gegenüber und der Definition des "Punk-Rock" (richtig so?) verloren gegangen.

Ich bin nicht der Urheber eines dieser Topics, dennoch wäre eine pn an Rüsipü sinnvoll, damit jedes einzeln weiterediskutiert werden kann.

Ende der Durchsage.
rainraven@winter solstice:
im Prinzip habe ich auch nichts mehr zu dem "Nachbar"-Thema zu sagen, es ging mir nur darum, wie sehr ich unter Beleidigungen leide und weshalb ich sie verabscheue.



T.R.
Sadujan[QUOTE][i]Original geschrieben von winter solstice [/i]
Kleine Randbemerkung:

Wir haben jetzt nicht nur 2, sondern 3 Themen am laufen. Die 2 Letzten davon sind eine Diskussion wert, ersteres ist irgendwann zwischen Sadujans cholerischen Anfällen blonden Mitmenschen gegenüber und der Definition des "Punk-Rock" (richtig so?) verloren gegangen.

Ich bin nicht der Urheber eines dieser Topics, dennoch wäre eine pn an Rüsipü sinnvoll, damit jedes einzeln weiterediskutiert werden kann.

Ende der Durchsage.[/QUOTE]

Das mit der Punkrock-Definition kann man getrost vergessen, da sind unzählige Punx bereits dran gescheitert, weil man nicht alle Blickwinkel gleichzeitig berücksichtigen kann, ein paar weltfremde Grufties das bestimmt auch nicht besser hinbekommen und es drittens eigentlich irrelevant ist. Man spürt einfach irgendwann, wo man hingehört, manch einer merkt, dass er in die schwarze Ecke gestopft gehört, ein Anderer weiss eben, dass er zum randalierenden Pöbel gehört...
Der_PhilosophJuhu, endlich wieder eine gute Diskussion!:) OT: Boah, ich habe gerade Nachrichten geguckt…bin mal wieder sprachlos, habe Kopfschmerzen und würde am liebsten die Wand zerschmettern, wenn ich höre, was hier so in unserem Deutschen Lande läuft. Und das sind noch die offiziellen Nachrichten!
[quote]
Zitat:

du stellst dir mit deiner lachhaften Arroganz selbst ein Armutszeugnis aus!



wenn man sich einige Antworten durchliest gesellen sich noch mehr dazu..... [/quote]
Ja, es gibt auch Leute, die sich für was (noch) Besseres halten. Mach es besser als ich.


[quote] Ehrlich gesagt, wie Demion schon anmerkte, gesellen sich hier einige Personen zu denen, die sie selbst abzulehnen scheinen - na ja, es gibt gleichere Menschen;)[/quote]
Nun, gehörst du dazu?;) Erst denken, dann posten, gelle? Danke für den Tipp nochmal.:D Also wie gesagt: Mach es doch einfach besser. :)

[quote] Das ist etwas, wo sich beide politische Extreme angepinkelt fühlen, weil man rechte Kameraden mit linken Genossen gleichsetzt (ich seh grad beim Lesen, Gordon hats bemerkt, Glückwunsch). Das ist nicht braun, sondern antipolitisch. [/quote]
Nun, ich fand die Signatur echt gut! Hab mir auch gedacht, dass dies einfach provokant und antipolitisch ist. *Beifall*


[quote] Wie gesagt, ich war gesperrt, du Hampelmann. Und wenn du dich schon so toll fühlst, jemanden übers Internet (mutig, mutig!) zu bedrohen, dann geh doch noch einen Schritt weiter und versuch mich virtuell zu verhauen... Du bist mein Held, so tapfer und so weise. [/quote]
Mach es besser als ich. Ich weis, ich habe mal wieder über die Strenge geschlagen. Ja, ich habe mich mal wieder so stark gefühlt und musste mich unbedingt den anderen anschließen und ich habe mich ja so sicher gefühlt. Ach, bin ich nicht ein wunderbarer BRD-Gutmensch? So schön besserwisserisch und schnell mit gut gemeintem Rat. So sicher, wie alles aussieht und wie es auszusehen hat. Ach, ich freue mich so, bin ja so tapfer und weise. Also@ZT: Nimms net so schwer, ich werde mich bemühen, mich von meinen schlechten Umwelteinflüssen, die mich zu einem solchen Verhalten getrieben haben, loszulösen. Werde mich auch weiterhin bemühen, meine Sprache zu disziplinieren.

[quote] Ich bin ANTIPOLITISCH. Politik ist zum Kotzen, so sehr, dass man dagegen etwas machen muss. Dadurch tut man sich halt auch mit politischen Gruppen wie der Anti-Fa zusammen. Das hat aber keine politische, sondern eine ANTIPOLITISCHE Begründung. Menschen dürfen nicht wegen Ideologien unterdrückt werden, sondern müssen durch Idealismus befreit werden. [/quote]
Hast Recht. Ich finde es nicht verwerflich, sich mit Anti-Fa’s oder Rechten zusammenzutun, weder noch. Das eine ist genauso schlimm und unnütz wie das Andere! Ich versuche auch antipolitisch zu sein, aber durch meinen persönlichen Hintergrund und gewisse Einflüsse, die sich nicht so einfach ausschalten lassen, ist es etwas schwierig. Menschen dürfen NIE unterdrückt werden, aus keinen Grund, selbst, wenn er so idealistisch und schön nur erscheinen mag! Der Zweck heiligt nicht die Mittel.


[quote] Meine Berechtigung hieß "gerechter Zorn".[/quote]
Gerecht? Woher weist du was gerecht ist? Ich würde versuchen, trotzdem, was du erlebt hast, etwas vorsichtiger zu sein. Deine knallharte Durchgreifensweise finde ich gut, ABER DOCH NICHT MIT DEN MITTELN! Das muss anders gehen, wenigstens auf eine andere Art. Und ob man den eigenen Zorn unbedingt am Verursacher ausleben muss, ist so eine Sache. Ich sage nur Gewaltspirale.

[quote] Punks sind Idealisten, die erkannt haben, dass man mit Idealismus nicht weit kommt. Punk ist das bloße Querstellen, sich nicht vereinnahmen lassen. Widerstand gegen JEDES System, gegen JEDEN Staat, gegen JEDE Ideologie, gegen JEDEN Herren, gegen JEDE Vorschrift. [/quote]
Nun, ich frage mich immer wieder, ob man mit Idealismus weiterkommt. Aber da ich Idealist bin, glaube ich daran.:D Querstellen ist dann sehr nützlich, wenn alles andere nichts mehr nützt oder nicht „nützlich“ wäre! Deswegen finde ich einen solchen pauschalen Widerstand gut, solange er nicht (ins negative) ausufert! Freiheitsliebe, ja die gehört auch dazu.

[quote] "Antipolitisch" ist auch nicht "unpolitisch verblödet".[/quote]
Trifft meine Vorstellung. Und ich versuche genauso zu handeln. Jedoch werde ich für mein politisches Interesse und Wirken (im Sinne der Beschäftigung) meist benachteiligt bzw. entsprechend „angemacht“, ihr wisst schon wie.

[quote] Keine Chance den Drogen oder den Faschisten, sei stolz, sei selbstsicher, leiste Widerstand, sei dein eigener Meister. Spielereien wie dieses "Heil, Genossen!" sind ein Arschtritt an beide Seiten, die sich in Extreme verrannt haben und aufgrund irgendwelcher weltfremden Ideologien Gewaltausschreitungen begehen. Es geht jedoch allein gegen Unterdrückung durch Ideologien, Staatssysteme und harte Drogen. Gewalt hingegen ist teilweise notwendig, weil man sie nicht unterdrücken darf. [/quote]
Nun, dieser „Aufforderung“ kann ich nur zustimmen. „Heil Genossen“ ist herrlich zynisch und es freut mich, dass man mal was schönes gefunden hat, wo sich gerne beide Seiten dran aufhängen und sich damit beide ins aus schießen.*hihi* Dazu gehört meiner Meinung nicht nur Kommunismus und Nationalsozialfaschismus, sondern auch die [b]so genannte[/b] „Demokratie“. Ich erinnere nur an die „Deutsche Demokratische Republik“.
„Deutsche Bundes Republik“ <-- Da ist ja noch nicht mal ein „demokratisch“ drin!!! *gg*

[quote] Punkrocker ist kein Utopist, er hat diese Phase längst überschritten und ist nun ein dem Chaos verbundener Topist. Chaos deshalb, weil jegliches System sofort in die globale Maschine von Unterdrückung, Ausbeutung und Zwang integriert würde. [/quote]
Topist? Chaos ist nett! *smile* Ich kann nur zustimmen, jedes System wird letztendlich zum gleichen führen! Und ich habe durch mich selber gemerkt, dass kein System, egal welches ich vertreten würde, [b]für mich[/b] wirklich etwas positives bewirken könnte.

[quote]... Entweder bin ich ne Zecke, nen Nazi oder nen Satanist, je nach dem, was mein Gegenüber für das Schlimmste hält…[/quote]
Das kenne ich sehr gut. Nun, es gibt immer was, mit dem man gerne beschimpft wird. Arm. Einfach arm.

[quote] Hm, schön und gut, es ist an zahlreichen historischen Beispielen nachweisbas, dass Idealismus, der gewaltsam durchgesetzt wurde zu nichts führt. Ihr stellt euch gegen alles - und was bietet ihr uns als Lösung an? Gar keine. Ich vermute, ihr seid freiheitsliebende Menschen, oder? Dann ist es paradox anzunehmen, in einer Art Anarchie wäre es besser. Und wenn ihr denkt, das funktioniert, dann seid ihr da leider auf dem Holzweg, da es immer besitzgierige Individuen gibt, die diese Form der Idylle zerstören würden.
Ich persönlich bin mit vielen Dingen nicht einverstanden, die in der Weltpolitik laufen, aber dennoch lebe ich lieber in einem System, dass mir eingeschränkte Freiheit garantieren kann als ein System, in dem ich theoretisch absolute Freiheit habe, aber praktisch sicherlich mehr unterdrückt werde als in einem politischen System wie in Deutschland. Die funktionierende Anarchie an sich ist eine Utopie, da kann man es noch so gerne umformulieren... [/quote]
Anarchie ist ein „Staatssystem“ und eine Utopie und deswegen nicht funktionsfähig. Anarchie ist ein Teil des Kommunistischen Prinzips. Dies funktioniert aber nur mit einer „Klasse von Menschen“, die der Kommunismus jedoch angeblich abschaffen wollte. Nun, das Gegenteil ist passiert, Partei, Parteibonzen usw. Genau das Gleiche gilt für die Dinge, die die Demokratie und der Nationalsozialismus durchsetzen wollten. Am Ende haben sie genau das Gegenteil getan. Nicht nur am Ende…Der Idealismus setzt auch am Menschen an, denke ich. Da gibt es keine Lösung, es gibt nur den Menschen, der muss für sich die Lösung darstellen. Diese „besitzgierigen Individuen“ gibt es nicht IMMER, dies ist eine Illusion, eine Fehlannahme und eine sehr negative Sicht, die auf der eigenen Weltanschauung basiert. Natürlich ist ein Großteil der Menschheit egoistisch, aber willst du damit sagen, du bist es auch? Ja? Nein? Wenn nicht, dann denke mal daran, wie [b]du[/b] den Stein ins Rollen bringen könntest, damit sich [b]etwas[/b] ändert! Zur Unterdrückung in Deutschland sage ich mal gar nichts…(Achtung Wortspiel!^_^)

[quote] Schön umformuliert, dass Gewalt teilweise notwendig sei - wozu? Was hat Gewalt für eine [u]nachweislich[/u] effektive (positive) Wirkung? [/quote]
Direkt keine. Nachweislich, hm, es kommt auf die Ansichtsweise an. Es geht darum:
„Gewalt ist keine Lösung!“ Aber ein Mittel. Man kann es positiv nutzen oder negativ. Darum geht es, alles hat seine Vor- und Nachteile. Nur die Menschen unserer Erde machen heutzutage mehr schlechtes daraus, als gutes…Konkretes: Siehe eure nächsten Postings.

[quote] Ich selber verabscheue nur Gewalt, aber nicht alle Ideologien. Sie sind an sich in Ordnung, solange sie nicht mit Gewalt in Verbindung gebracht werden. Und da scheitert es am Menschen... [/quote]
Gewalt muss sinnvoll eingesetzt werden, „nützlich“. Nicht mehr und nicht weniger! Soll ich Beispiele geben?

[quote] So gesehen ist Chaos keine Lösung und ein Staatssystem eine fehlerhaft funktionierende Lösung, aber es ist eine... man muss eben nach einer besseren suchen, die auch funktioniert, in der Theorie wie in der Praxis. [/quote]
Chaos ist die Lösung. Denn hinter einem scheinbaren „Chaos“ steckt oft mehr Ordnung, als hinter unserer „Ordnung“, die keine ist! Natürlich gibt es ein bestimmtes Chaos, eine Art von Chaos, die nicht gut ist, aber genau das meine ich nicht! Was ist Theorie? (Ernste Frage, würde gerne eine wahre Antwort haben!)
Der_Philosoph[quote] Idealismus statt Ideologie. Wegorientiert handeln statt zielorientiert (der Weg ist das Ziel). Keine Hierarchien, jeder tut das, was einem das eigene Gefühl sagt. [/quote]
Hierarchien…Oft erdrückend. „Undemokratisch“. Doch es muss nicht so sein. Jedoch kann ich dir zustimmen. Man sollte wegorientiert handeln, doch immer [b]ein[/b] Ziel vor Augen haben!!! Welches ist egal. Es geht um das [b]WIE[/B]!

[quote] Was, wenn Alles scheisse ist? Dann werde ich eben gegen Alles vorgehen. [/quote]
Genau. Meine Meinung. Oder viel besser: Gegen nichts vorgehen. Also sich nicht in irgendwelche Dinge reinhängen, sondern sich querstellen, ignorieren. Wozu? Das hört sich jetzt sicher doof an, aber ich meine es eben nicht gesellschaftstechnisch und auf eine breite Masse bezogen, ich meine es für das Individuum! Das ist recht egoistisch, aber jeder muss [b]seinen Weg gehen[/b]. Dieser kann natürlich auch in einem“Gegen alles vorgehen“ bestehen, aber allgemein wird man eben doch nicht viel wirken können, im größeren Kreise, wenn man nicht dort schon „zugange ist“. Deswegen sollte man entweder darauf hinarbeiten, oder versuchen, einfach alles positive, gute und wünschenswerte, was den eigenen Idealen entspricht in der [b]eigenen, persönlichen[/b] Umgebung und gegenüber den Mitmenschen, mit denen man Kontakt hat, direkt umzusetzen! Das ist mehr als genug zu tun!!

[quote] Gibt es überhaupt für jedes Problem eine Lösung? Braucht es die? Wenn man weiss, wie man zu handeln hat, erledigt sich vielleicht alles von selbst, vielleicht auch nicht. In der Hinsicht ist es scheissegal, ob man etwas tut. In einer anderen jedoch nicht. Ich kann und werde nicht zulassen, dass meine eigene Menschlichkeit verloren geht, indem ich gegen mein Gefühl handeln würde. [/quote]
Man braucht keine Lösung, wenn man das Problem nicht hätte. Man muss dagegen angehen, dann wird es sich von selber lösen. Man sollte nicht die Lösung suchen, man sollte sich auf den Weg begeben und man wird die Lösung sowieso finden. Natürlich ist dies sehr verallgemeinert und eben doch nicht immer so einfach, aber das liegt schlicht daran, dass wir als Menschheit keinen Zusammenhalt (mehr) haben und deswegen nicht die Kraft und Zuversicht, das Bewusstsein, [b]zusammen, gemeinsam[/b] etwas durchzuziehen, etwas Positives zu schaffen. Handle nach deinen Gefühlen, ja! Wenn nicht, handelst du gegen dich, und damit im Endeffekt gegen alle!

[quote] Idealismus lässt sich nicht erzwingen, man kann ihn nur leben. Und das werde ich tun, weil ich weiss, dass es der einzige Weg zum Glück ist. [/quote]
Idealismus lässt sich leben, doch lässt er sich verwirklichen? Ich weis es nicht. Wenn man ihn wenigstens selbst gelebt hat, hat man ihn aber eigentlich (für sich) wahr gemacht. Und das ist das entscheidende.

[quote] Wenn ein paar Faschos auf einen Wehrlosen einprügeln, ist das ok? Nein! Warum ist denn dann Gewalt fehl am Platz, um den Einzelnen zu verteidigen?
Die Gewalt, die ich fordere, ist die, die durch das Grundgesetz eigentlich abgedeckt wird: Notwehr und erweiterte Notwehr (Verteidigung von Anderen). [/quote]
*zustimm* Gilt aber für jede Seite und jede Ungerechtigkeit!
[quote] Und dieses scheiss Staatssystem kann mich mal da, wo es mir vorbeigeht…[/quote]
*zustimm* Ich halte mich nicht an Regeln, noch an Gesetze, wenn mir die Logik und Produktivität darin nicht aufgeht. Natürlich habe ich damit in meinem Alter noch nicht viel am Hut, aber ich werde dies auch weiterhin, so wie es mir nützlich erscheint, durchsetzen. Wenigstens für mich. Notfalls wandere ich aus. Auch wenn das keine Lösung ist. Es schafft aber sicher bessere Grundvoraussetzungen!

[quote] Unsere spezielle Gabe ist die Nutzung rationaler Logik. ….Vernunft als Handlungsgrundlage ist unvernünftig. Sie ist ein Werkzeug, mehr nicht. [/quote]
Ich stimme dir vollkommen zu! Alles was du in diesem Abschnitt schreibst entspricht genau dem, was ich über den Menschen und sein „Geschenk“ - den Verstand - denke!

[quote] RüSi
Gut, das war deutlich genug. eventuell folgende postings dieser art werden editiert. [/quote]
Ist okay RüSi! Ich verstehe dein Handeln zwar teilweise, aber dann müsste ich ja auch „angerüffelt“ werden, oder? *gg*

[quote] [i]Aaraen schrieb[/i]
Welche politische, antipolitische revolutionäre, was auch immer Artikulation soll das denn sein, über eine wehrlose Mitschülerin herzuziehen? [/quote]
[b]DAS[/b] frage ich mich eigentlich auch immer noch…Freu mich auf eine Antwort.

[quote] [i]rainraven schrieb[/i]
…Diese Dame war u.a. schuld daran, daß ich psychische und physische Krankheiten bekam, die ich in den Jahren vor meiner Arbeit nicht hatte. Und ich kämpfe immer noch damit, wieder "normal" zu werden.
…Und ich finde einfach, so ein Verhalten kennzeichnet den "feinen Herrn" als asozial, und nicht uns.
…Und als ich mich dann aufregte, hieß es gleich "Halt die Goschen (das Maul), du dumme Schlampe!"…Selbst unsere Gegenüber-Nachbarin(etwa Mitte 20) mußte sich beleidigen lassen, als sie uns zu Hilfe kam und ihn anfuhr, was er sich denn erlaube und er solle doch uns junge Leute in Ruhe lassen und nicht so unverschämt herumschreien. [/quote]
Nun, diese Dame ist selbst krank! Es ist schrecklich, dass ein Mensch so unter einem anderen leiden muss!!! Genauso der feine Herr, der eigentlich total unfein ist, um es mal sehr vorsichtig auszudrücken…Beleidigungen führen zu nichts…Das deine Nachbarin dir beisteht finde ich gut!

[quote]Aber ich WILL und WERDE mich nicht verändern! Und ich liebe meinen Freund, gerade WEIL er lange Haare hat und alternativ raumläuft, und ich will keinen Stino! [/quote]
Genau!:) Verändere dich nur, wenn [b]du[/b] es willst! Und dir soll keiner dein Leben versauern, nur weil [b]er intolerant und unzufrieden mit seinem Leben ist![/b]
Was ist ein Stino? (Ich lasse mich sehr gerne belehren!^_^)

[quote]…Gesagt ist gesagt, und es gibt Dinge, die ich nicht vergessen kann und wegen denen ich mich selbst in Frage stelle…Ich denke einfach, die Leute haben Recht und ich muß mich verstecken oder ändern. Dabei habe ich ihnen doch gar nichts getan! [/quote]
Stell dich nicht selbst in Frage, stelle lieber solche Leute bzw. ein solcher Verhalten in Frage! Wieso denkst du sie haben Recht, wenn sie Unrecht haben?! Ich meine, ich habe immer noch Probleme damit, mir Lob oder etwas positives anzuhören, weil ich denke, dass sie ja sowieso Unrecht haben und mich nur anlügen. Ist zwar bescheuert, aber so bin ich.;) [b]Jedoch[/b] habe ich mittlerweile eine solche Einstellung und Art entwickelt, dass Leute, die mir so kommen, unfreundlich, unberechtigt unhöflich und unverschämt, mir gleich gestohlen bleiben können! Die haben von mir nichts als die höchste Schande verdient. Notfalls: Ignorieren!!!

[quote]Ich denke, jemand, der Leute beleidigt, ist ein ganz primitiver, armer Mensch, der selber nicht mit seinem Leben zurechtkommt und seinen Frust zu Unrecht an offensichtlich Schwächeren ausläßt (bloß scheiße, daß ich die Schwächere bin und man es mir anscheinend ansieht), und irgendwo ein Problem hat, das er nicht lösen kann. Und wenn jemand Leute absichtlich beleidigt, dann hat er wirklich ein ganz großes Problem und man sollte ihm dringend helfen. [/quote]
Stimme ich dir voll zu. Es ist sehr traurig zu sehen, wie die Leute ihre Probleme an anderen auslassen, ihren Frust, ihren Energiemangel und ihren Hass. Du bist nicht Schwächer! Du bist stärker!:) Solange du nicht genauso handelst. Diese Menschen stellen sich nun mal ein Armutszeugnis aus, und da kann mir gerne jeder widersprechen, aber ein solches Verhalten (wie auch teilweise das ZT’s gegenüber diesem Mädchen) zeugt nicht von Niveau! Man sollte ein Vorbild sein, positiv und entsprechend anders handeln! Das ist ja sogar gut, weil die meisten erwarten, es auch „zurück zu kriegen“! Wenn man eben nicht so handelt und dies mit einigem Geschick und entsprechend selbstbewusstem Verhalten kombiniert, ist der andere schlicht platt! Und dies ohne Gewalt und Rechtanwälte. Jedoch ist Gewalt zur Selbstverteidigung bzw. der Verteidigung seiner persönlichen Rechte doch sehr wichtig und zu nutzen! Aber danach ist gut dann.


[quote] Aaren
…Wie oft hab ich das gehört: "Hey war doch nicht so gemeint!" oder " Das muss der eben abkönnen", "Da steht man doch drüber!"
Aber irgendwann steht man eben nicht früber und es tut weh. Kaum jemand hat ein so dickes Fell, dass es ihm wirklich egal ist. Die meissten macht sowas nämlich richtig fertig. [/quote]
Nun, das zeugt von Arroganz und Selbstherrlichkeit, von Gefühlslosigkeit und einer enorm egozentrischen Denkweise! Wer sich so verhält, gehört meiner Meinung nach erstens einmal so behandelt und danach entsprechend kuriert! Und zwar durch das gegenteilige Verhalten! Von daher ist ZT’s Aktion gegenüber dem Mädchen in dieser Hinsicht richtig gewesen!!! Nur muss dann entsprechend ein “Aufbauprogramm“ folgen, wenn ich das mal so theoretisch/salopp sagen darf.

[quote] Zum Beleidigen gehören immer zwei, einer der beleidigt und einer der sich beleidigen läßt. Kehre solchen Leuten einfach den Rücken zu und strafe sie mit Nicht-Beachtung. [/quote] Stimmt genau. *Ignoriert den * ;D


[quote] Er soll sich erst mal entschuldigen wegen Beleidigung, sonst kann ich nämlich mal mit rechtlichen Schritten drohen. [/quote] Joa, lass es dir nicht bieten! Du hast ein Recht auf ein friedliches Leben, so wie er, der dir versucht zu erklären, dass du ihn störst. Obwohl längst er der Störenfried ist und nicht mehr du!!!

Ansonsten kann ich mich nur meinen Vorrednern anschließen…
Der_Philosoph@Sedujan: Ich muss wohl einiges aus meinem letzten Posting ein wenig revidieren, da ich eben deine letzten beiden nicht gelesen hatte, bis zu diesem Zeitpunkt.

[quote] Glück ist eben Alles, was ich tue, weil es mich erfüllt und für den Moment zufriedenstellt. [/quote]
Was wäre, wenn du eine Gewaltat an jemandem für dich im Moment zufrieden stellend (befriedigend) wäre?

[quote] Es gibt eigentlich nichts, was mich dazu bringen würde, einen Menschen zu hassen. [/quote]
Wirklich nicht?

[quote] Ich empfinde Mitleid für jene, die seelisch sehr krank sind und mit all jenen, die darunter leiden, aber keinen Hass oder keine Verachtung. [/quote]
Kannst du immer sagen, dass du selbst, wenn jemand z.B. deine gesamte Familie oder irgend einen Menschen, den du sehr liebst umbringen würde, dass du sie wirklich nicht hasst? Nicht verachtest? Nur Mitleid? (Das wäre bewundernswert, soweit bin ich glaube ich noch nicht…)

[quote] Ich weiss, dass niemand etwas dafür kann, dass er so ist, wie er ist. Was ich nicht abkann, ist diese seelische Kankheit an sich, sie muss gestoppt werden, besser gesagt: sie müsste. Wenn ich einen Weg wüsste, würde ich es tun. Aber es gibt keinen sicheren Weg, also kann man nur tun, was man eben kann. [/quote]
Nun, es kann niemand was dafür, was aber, wenn ich dir sagen würde, er hat es sich ausgesucht? Oder er hätte ja anders handeln können?
Sie müsste gestoppt werden, ja. Hast du keine Idee? Der Weg müsste doch in dir zu finden sein, oder?
[quote] Idealismus ist nichts Konkretes, kann es gar nicht sein. [/quote]
Nun, Idealismus ist nicht konkret, aber ist er nicht eigentlich immer etwas positives, oder etwas, das ein „Ideal“ anstrebt? Eine ideale Situation, ein ideales Miteinander-Leben?

[quote] Darum kann ich es auch nicht akzeptieren, wenn jemand etwas Gutes mit einer blutigen Revolution herbeiführen will. [/quote]
Der Zweck heiligt meiner Meinung nach [b]nicht[/b] die Mittel? Kannst du dem also immer zustimmen? Und was würdest du zu einer „Revolution“ allgemein sagen, könnte sie [b]wirklich[/b] etwas verändern?

[quote] Ich hab nämlich die Erkenntnis um meine eigene seelische Krankheit und darum, wie sie sich in der Gesellschaft weiter ausbreitet und welche Ursachen das hat. Ich sehe mich dafür verantwortlich, dieses Wissen in meine Einstellung der restlichen Welt wie auch mir gegenüber einzubeziehen. Ich habe mit diesem Wissen vielen Leuten (bei weitem nicht allen!) einiges voraus, aber ich hoffe, dies möglichst umfassend ändern zu können (in einem kleinen, einer Einzelperson entsprechenden Rahmen, versteht sich). [/quote]
Nun, diese Erkenntnis ist gut!:) Ich habe sie auch gemacht und gucke, dass ich an mir arbeite. Aber es ist schwer, ja. Was ist dein Problem, und wie gehst du so etwas an?
Ich bin auch für die Verbreitung von Wissen, besonders von diesem! Ich bin deswegen auch hier im Forum und in anderen und versuche, auch etwas von meiner Ansicht (auch gerade in diese Richtung) unter die Menschen zu bringen. Was unternimmst du so?
Ich weis nicht, ob ich anderen etwas voraus habe. Das ist nur eine Frage der Zeit und Erfahrung…

[quote] Was mich wütend gemacht hat, war diese Verachtung, dieser mangelnde Respekt gegenüber dem Menschen als solchen. [/quote]
Nun, da hast du Recht! Also ich würde dementsprechend auch so handeln, gegenüber dem Mädchen oder Anderen? Aber denkst du nicht, du kannst etwas tun, um sie dazu zu bringen, sich zu ändern, OHNE so zu handeln? Nur eine Alternative vielleicht? Wäre sicher mal wertvoll darüber nachzudenken!

[quote] Ich gebe ihr auch keine Schuld für das, was mit ihr passiert ist. Sie tut mir leid. [/quote]

Das finde ich sehr interessant. Wieso denkst du so?
OrionreisendeIch denke,man sollte sich die Frage stellen,ab wann ein Satz eine Beileidigung ist.Denn eine Beleidigung ist immer ein Stück Definitionssache und liegt im Auge des Beleidigten.Für manche ist schon die Wahrheit eine Beleidigung - weil sie diese nicht vertragen.
Aber was sind echte Beleidigungen?Die Diskreminierung von Schwarzen,Juden oder Homosexuellen gehört mit Sicherheit dazu und ist die schlimmste Art der Beleidigung.Da sollte man sich einfach mal Gedanken machen,ob wir nicht manchmal eher denken sollten:"da rein und da wieder raus",anstatt uns über jedes Wort aufzuregen - denn andere,wie oben genannte Gruppen,müssen viel schlimmere Sätze ertragen,wie unser einer manchmal glaubt.

In diesem Sinne:D
SadujanHier meine Antwort. Mehrfach vorkommende Fragen habe ich nach Möglichkeit zusammengefasst.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Der_Philosoph [/i]
Mach es besser als ich. Ich weis, ich habe mal wieder über die Strenge geschlagen. Ja, ich habe mich mal wieder so stark gefühlt und musste mich unbedingt den anderen anschließen und ich habe mich ja so sicher gefühlt. Ach, bin ich nicht ein wunderbarer BRD-Gutmensch? So schön besserwisserisch und schnell mit gut gemeintem Rat. So sicher, wie alles aussieht und wie es auszusehen hat. Ach, ich freue mich so, bin ja so tapfer und weise. Also@ZT: Nimms net so schwer, ich werde mich bemühen, mich von meinen schlechten Umwelteinflüssen, die mich zu einem solchen Verhalten getrieben haben, loszulösen. Werde mich auch weiterhin bemühen, meine Sprache zu disziplinieren.[/quote]

Schön, dass du dich ein wenig mit dem Nationalistischen Jargon auskennst... das ändert trotzdem nichts daran, dass du vorschnell urteilst, ohne Versuche des Verständnisses.

[quote]Hast Recht. Ich finde es nicht verwerflich, sich mit Anti-Fa’s oder Rechten zusammenzutun, weder noch. Das eine ist genauso schlimm und unnütz wie das Andere! Ich versuche auch antipolitisch zu sein, aber durch meinen persönlichen Hintergrund und gewisse Einflüsse, die sich nicht so einfach ausschalten lassen, ist es etwas schwierig. Menschen dürfen NIE unterdrückt werden, aus keinen Grund, selbst, wenn er so idealistisch und schön nur erscheinen mag! Der Zweck heiligt nicht die Mittel.[/quote]

Nein, extreme Untergruppierungen wie Anti-Ka mal rauslassen... Lediglich anti-faschistische Aktion. Widerstand gegen neonationalistische Strukturen. Ich würde jedoch niemals Nazis oder Kommies oder sonstwen bei ihren Zielen unterstützen. Widerstand ist hingegen gerechtfertigt und die Bedrohung durch nationalistische Strukturen ist weitaus größer als die durch Linke.

[quote]Gerecht? Woher weist du was gerecht ist? Ich würde versuchen, trotzdem, was du erlebt hast, etwas vorsichtiger zu sein. Deine knallharte Durchgreifensweise finde ich gut, ABER DOCH NICHT MIT DEN MITTELN! Das muss anders gehen, wenigstens auf eine andere Art. Und ob man den eigenen Zorn unbedingt am Verursacher ausleben muss, ist so eine Sache. Ich sage nur Gewaltspirale.[/quote]

Vergiss nicht: Es ging nicht um irgendeinen fiesen Schläger, sondern um die dumme, verzogene Brut eines neureichen Elternhauses. Da ist nix mit Gewaltspirale. Wenn es alle Leute für ihre Püppchen hält, dann müssen die Püppchen halt mal so ganz doll fiese Sachen sagen, damit sie nicht mehr mit den Püppchen spielen will.
Vielleicht gäbe es andere Möglichkeiten, die wären aber nicht nur weniger wirksam, sondern würden auch einfach nicht meiner Wut gerecht. Ich will nicht logisch an die Probleme rangehen, ich will einfach das tun, was mir meine Gefühle sagen.
Mit ihr reden konnte man aber nicht, da sie einen eh nicht als gleichwertig betrachtete. Nun ja, ich sehe sie in ein paar Tagen wieder, auf einer Party (vereinfacht, ist sonst ein bisschen zu kompliziert). Vielleicht wäre es wirklich ne Gelegenheit, mal mit ihr zu reden und zu versuchen, sie zu ihrem eigenen Glück zu überreden. (Scheisse, ich hör mich an wie irgend so ein Sektierer... "Ich lasse Ihnen eine Ausgabe des Wachturm da, ja?" Pfui!)

[quote]Nun, ich frage mich immer wieder, ob man mit Idealismus weiterkommt. Aber da ich Idealist bin, glaube ich daran.[/quote]

Weiterkommen? Wohin? Ich will nicht weiterkommen, ich will lediglich das tun, was ich wirklich will. Mein Gefühl wird schon wissen, was richtig ist.

[quote]Querstellen ist dann sehr nützlich, wenn alles andere nichts mehr nützt oder nicht „nützlich“ wäre! Deswegen finde ich einen solchen pauschalen Widerstand gut, solange er nicht (ins negative) ausufert! Freiheitsliebe, ja die gehört auch dazu.[/quote]

Querstellen ist absolut immer angebracht, wenn irgendwelche Scheisse läuft. Und wenn Weiteres möglich ist, hat man so auch eine effektive Ausgangsbasis. Jedoch immer darauf achten, das Chaos zu wahren. Ein Zahnrad im Getriebe, das sich querstellt, hält es ein wenig auf, wenn es sich dreht, wendet, die Richtungen wechselt, kann es Verwirrung stiften, so lange kein festes, erkennbares Muster dahintersteht.

[quote]Trifft meine Vorstellung. Und ich versuche genauso zu handeln. Jedoch werde ich für mein politisches Interesse und Wirken (im Sinne der Beschäftigung) meist benachteiligt bzw. entsprechend „angemacht“, ihr wisst schon wie.[/quote]

Ja, aber was macht das schon? Der Kampf gegen diese sowohl sinn- als auch gefühlslose Ordnung geht weiter, wird immer weitergehen, muss immer weitergehen. Wichtig ist, was du fühlst, nicht, wie irgendjemand darauf reagiert.

[quote]Nun, dieser „Aufforderung“ kann ich nur zustimmen. „Heil Genossen“ ist herrlich zynisch und es freut mich, dass man mal was schönes gefunden hat, wo sich gerne beide Seiten dran aufhängen und sich damit beide ins aus schießen.*hihi* Dazu gehört meiner Meinung nicht nur Kommunismus und Nationalsozialfaschismus, sondern auch die so genannte „Demokratie“. Ich erinnere nur an die „Deutsche Demokratische Republik“.
„Deutsche Bundes Republik“ <-- Da ist ja noch nicht mal ein „demokratisch“ drin!!! *gg* [/quote]

Das ist sowieso alles Sondermüll, Worte werden verdreht und umgekehrt, wo es nur geht... da nennt sich ein "asozialer Schwachkapitalismus" eine soziale Marktwirtschaft, ein "asozialer Panzentralrassismus" einen National-Sozialismus, ein "asozialer Unterdrückungskommunismus" einen Sozialismus, usw. (Zitate: Tobi Blubb, "Panokratie" (Auch dieses Werk weist wieder einmal viele Schwachstellen auf und ist voller Fehler, ist aber inspirierend für die Kreation der persönlichen Utopie, die ich zumindest brauche, auch wenn ich weiss, dass es sie niemals geben wird)).
Ein anderes Beispiel wäre das Wort "Selbst-Bewusstsein". Eigentlich eine gute Sache, wenn man weiss, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen, wie man Anderen helfen kann und wann man sich besser helfen lässt... Aber im heutigen, durch diese kranke Gesellschaft geprägten, Sinn bedeutet dieses Wort genau das Gegenteil: Zu glauben, man wäre besser als alle Anderen, könnte Alles und würde Alles bekommen, was man "will" (dass mans eigentlich in Wirklichkeit gar nicht will, ist wieder ne andere Sache).

[quote]Topist? Chaos ist nett! *smile* Ich kann nur zustimmen, jedes System wird letztendlich zum gleichen führen! Und ich habe durch mich selber gemerkt, dass kein System, egal welches ich vertreten würde, für mich wirklich etwas positives bewirken könnte.[/quote]

Ein Utopist stellt seine Utopie auf und erwartet, dass sich die Welt nun in diese Form gießt, ein Topist hingegen arbeitet mit den Dingen die da sind und versucht, die Lage einfach zu verbessern. Er will nicht eine große Veränderung, sondern viele kleine und das ganz unabhängig voneinander.
Der Utopist hat seine Utopie und sieht sich dann um, was geändert werden muss, der Topist sieht sich um, was scheisse ist, ändert es und schaut sich dann an, was draus geworden ist.
Das wäre der eine Teil... der andere wäre das Chaos. Es ist das einzige Mittel, um die Ordnung der gefühlszerstörenden Logik zu stören, vielleicht sogar Schäden anzurichten, die ihre Zeit brauchen, um wieder geschlossen zu werden, in der vagen Hoffnung, irgendwann den letzten Schlag getan zu haben und das Gefüge endgültig zerschmettert zu haben, aber eigentlich nur aus dem Gefühl heraus, dass diese Maschine etwas Schlechtes und Bedrohliches ist und man sich dagegen wehren muss, einfach wehren. Ohne Warum und ohne Fragen. Das Gefühl ist da und es wird immer stärker, je länger man es spürt.

[quote]Das kenne ich sehr gut. Nun, es gibt immer was, mit dem man gerne beschimpft wird. Arm. Einfach arm.[/quote]

Oh, ich hab eigentlich gar nichts dagegen, auf diese Weise beschimpft zu werden. Ich sehe das als Bestätigung meiner Provokation und als Erfolgsquittung für die Verwirrung, die ich ständig zu stiften versuche.
Sadujan[quote]Anarchie ist ein „Staatssystem“ und eine Utopie und deswegen nicht funktionsfähig. Anarchie ist ein Teil des Kommunistischen Prinzips.[/quote]

Leider falsch, Bakunin war kommunistoiden Ideen gegenüber feindselig eingestellt und Marx bezeichnete Anarchisten als "kleinbürgerliche Unruhestifter". Auch neuste anarchistische Theorien, wie etwa der Panokratismus, werfen sozialistische Ideologien (zu Recht) mit nationalistischen Ideologien in einen Topf - nämlich in den mit der Aufschrift "Ideologien". "Marxistischer Anarchismus", etc. sind imo lediglich Versuche von kommunistischer Seite, Mitläufer zu gewinnen und sich gleichzeitig mit den Anarchisten zu verbrüdern. Diese linken "Anarchie"-Modelle sind auch kein Stück erstrebenswerter oder "anarchistischer" als die Ideologie der "Nationalen Anarchisten" - Ein weiterer geschickter Versuch dieser Art, diesmal von nationalistischer Seite, entstanden aus Querfront-Projekten, die allesamt ebenfalls darauf abzielen, Mitläufer der sozialistischen für die nationalistische Seite zu gewinnen, bedingt auch versuchsweise umgekehrt.

[quote]Dies funktioniert aber nur mit einer „Klasse von Menschen“, die der Kommunismus jedoch angeblich abschaffen wollte. Nun, das Gegenteil ist passiert, Partei, Parteibonzen usw. Genau das Gleiche gilt für die Dinge, die die Demokratie und der Nationalsozialismus durchsetzen wollten. Am Ende haben sie genau das Gegenteil getan. Nicht nur am Ende…[/quote]

Ideologien sind immer asozial und antidemokratisch, erst recht, wenn das Gegenteil im Namen vermerkt ist (Republik ist im heutigen Sinne übrigens gleichbedeutend mit Demokratie... auch wenn "Öffentlichkeit" die Sache in der BRD deutlich eher trifft als "Volk" - Der regiert, der die öffentliche Meinung zu verfälschen weiss).

[quote]Der Idealismus setzt auch am Menschen an, denke ich. Da gibt es keine Lösung, es gibt nur den Menschen, der muss für sich die Lösung darstellen. Diese „besitzgierigen Individuen“ gibt es nicht IMMER, dies ist eine Illusion, eine Fehlannahme und eine sehr negative Sicht, die auf der eigenen Weltanschauung basiert. Natürlich ist ein Großteil der Menschheit egoistisch, aber willst du damit sagen, du bist es auch? Ja? Nein? Wenn nicht, dann denke mal daran, wie du den Stein ins Rollen bringen könntest, damit sich etwas ändert! Zur Unterdrückung in Deutschland sage ich mal gar nichts…(Achtung Wortspiel!^_^)[/quote]

*unterschreib*

[quote]Hierarchien…Oft erdrückend. „Undemokratisch“. Doch es muss nicht so sein. Jedoch kann ich dir zustimmen. Man sollte wegorientiert handeln, doch immer ein Ziel vor Augen haben!!! Welches ist egal. Es geht um das WIE![/quote]

Falsch. Das wäre Ideologie, kein Idealismus mehr. Ideologien wollen etwas erreichen und wenn sie es erreicht haben, behalten. Idealismus versucht einfach, gerecht zu sein.

[quote]Genau. Meine Meinung. Oder viel besser: Gegen nichts vorgehen. Also sich nicht in irgendwelche Dinge reinhängen, sondern sich querstellen, ignorieren. Wozu? Das hört sich jetzt sicher doof an, aber ich meine es eben nicht gesellschaftstechnisch und auf eine breite Masse bezogen, ich meine es für das Individuum! Das ist recht egoistisch, aber jeder muss seinen Weg gehen. Dieser kann natürlich auch in einem“Gegen alles vorgehen“ bestehen, aber allgemein wird man eben doch nicht viel wirken können, im größeren Kreise, wenn man nicht dort schon „zugange ist“. Deswegen sollte man entweder darauf hinarbeiten, oder versuchen, einfach alles positive, gute und wünschenswerte, was den eigenen Idealen entspricht in der eigenen, persönlichen Umgebung und gegenüber den Mitmenschen, mit denen man Kontakt hat, direkt umzusetzen! Das ist mehr als genug zu tun!![/quote]

So sehe ähnlich ich das auch. Aber ich halte es nicht für richtig, sich auf die eigene Umgebung zu beschränken. Man muss die Maschine überall dort treffen, wo man ihrer habhaft werden kann, natürlich vor Allem im eigenen Umfeld, da man dort häufiger Gelegenheit bekommt, aber man muss eben jede Gelegenheit nutzen.

[quote]Man braucht keine Lösung, wenn man das Problem nicht hätte. Man muss dagegen angehen, dann wird es sich von selber lösen. Man sollte nicht die Lösung suchen, man sollte sich auf den Weg begeben und man wird die Lösung sowieso finden.[/quote]

Genau das habe ich doch gesagt, oder nicht?

[quote]Natürlich ist dies sehr verallgemeinert und eben doch nicht immer so einfach, aber das liegt schlicht daran, dass wir als Menschheit keinen Zusammenhalt (mehr) haben und deswegen nicht die Kraft und Zuversicht, das Bewusstsein, zusammen, gemeinsam etwas durchzuziehen, etwas Positives zu schaffen.[/quote]

Hätten wir das Alles, hätten wir kein Problem, oder?

[quote]Handle nach deinen Gefühlen, ja! Wenn nicht, handelst du gegen dich, und damit im Endeffekt gegen alle![/quote]

*unterschreib*

[quote]Idealismus lässt sich leben, doch lässt er sich verwirklichen? Ich weis es nicht. Wenn man ihn wenigstens selbst gelebt hat, hat man ihn aber eigentlich (für sich) wahr gemacht. Und das ist das entscheidende.[/quote]

*unterschreib*

[quote]*zustimm* Gilt aber für jede Seite und jede Ungerechtigkeit![/quote]

Da ich schonmal dabei bin...
*unterschreib*
War auch nur nen Beispiel und ich habe extra das Wort "Faschos" benutzt, weil ich häufiger mal von "faschistoiden Ideologien", etc. rede. Ein Kommie ist für mich auch nur nen roter Faschist.

[quote]*zustimm* Ich halte mich nicht an Regeln, noch an Gesetze, wenn mir die Logik und Produktivität darin nicht aufgeht. Natürlich habe ich damit in meinem Alter noch nicht viel am Hut, aber ich werde dies auch weiterhin, so wie es mir nützlich erscheint, durchsetzen. Wenigstens für mich. Notfalls wandere ich aus. Auch wenn das keine Lösung ist. Es schafft aber sicher bessere Grundvoraussetzungen![/quote]

Logik? Produktivität? Was willst du damit?
Man braucht keine Gesetze außer jene, die in einem selbst bestehen.

[quote]Was wäre, wenn du eine Gewaltat an jemandem für dich im Moment zufrieden stellend (befriedigend) wäre?[/quote]

Was verstehst du unter "Gewalttat"? Ich habe kein Problem damit, jemandem aufs Maul zu hauen, wenns sein muss. Umbringen oder Ähnliches wäre niemals etwas, das meine Seele fordern würde. Es wäre vielleicht etwas, das ich aus jenen unnatürlichen Antrieben heraus tun wollte, aber das wäre mir bewusst und darum würde ich es nicht tun. Ich habe das auch umgekehrt gemeint, ich tue nicht Alles, wonach mir "der Sinn steht", sondern ich tue, was mich erfüllt und darum ist Alles, was ich tue, mein Glück. Und ich weiss sehr wohl zu trennen zwischen Gefühl und widernatürlichem Trieb.

[quote]Kannst du immer sagen, dass du selbst, wenn jemand z.B. deine gesamte Familie oder irgend einen Menschen, den du sehr liebst umbringen würde, dass du sie wirklich nicht hasst? Nicht verachtest? Nur Mitleid? (Das wäre bewundernswert, soweit bin ich glaube ich noch nicht…)[/quote]

Ich glaube, ich würde das nicht tun, jedenfalls nicht, wenn ich nicht dabeistehen würde. Natürlich würde ich den Hass, die Verachtung spüren, aber da ich weiss, dass das nicht zu mir als Mensch gehört, würde ich mich davon nicht beherrschen lassen, sondern um so mehr versuchen, auf mein Herz zu lauschen. Wenn ich dabeistehen würde, wäre ich eindeutig traumatisiert und dementsprechend psychisch instabil, dass ich nicht weiss, wie ich handeln würde.

[quote]Nun, es kann niemand was dafür, was aber, wenn ich dir sagen würde, er hat es sich ausgesucht? Oder er hätte ja anders handeln können?
Sie müsste gestoppt werden, ja. Hast du keine Idee? Der Weg müsste doch in dir zu finden sein, oder?[/quote]

Niemand sucht sich aus, wie er wird. Jeder ist lediglich das Produkt seiner Umwelt und so ist jeder mehr oder weniger ein Kind faschistoider Machstrukturen und somit hochgradig gefährdet, sich im Laufe seines Lebens irgendwo anzustecken. Und eine Krankheit bleibt erst recht eine Krankheit. Kann man jemanden dafür hassen, dass er krank gemacht worden ist?
Der Weg ist nicht "in mir" zu finden, weil es keinen Weg für einen Einzelnen gibt. Um die Entseelung zu stoppen, müssten alle Menschen zusammenarbeiten, indem jeder seiner eigenen Seele mehr Gewicht beimisst. Das würden sie jedoch nur tun, wenn sie bereits gestoppt wäre, weil sie gestoppt wäre, sobald jeder dies tun würde.
Der Weg zu meiner eigenen Heilung liegt in mir, ja, aber man steckt sich ja immer wieder aufs Neue an, ich kämpfe also eigentlich gegen die negative Beeinflussung von Außen. Ich könnte also erst vollständige Heilung erfahren, wenn alle Anderen ebenfalls geheilt wären. Teilerfolge sind aber auch etwas ganz Nettes und mir ist es lieber, ich behalte nur ein Stück meiner Seele als gar nichts mehr. Außerdem geht es doch gar nicht um irgendwelche Erfolge, es geht darum, das Richtige zu tun.
Der Zustand einer vollständig geheilten Menschheit ist eine meiner Utopien, von denen ich so gerne träume, aber von denen ich auch weiss, dass sie sich nicht verwirklichen lassen, jedenfalls nicht, indem man versucht, darauf hinzuarbeiten.
Sadujan[quote]Der Zweck heiligt meiner Meinung nach nicht die Mittel? Kannst du dem also immer zustimmen? Und was würdest du zu einer „Revolution“ allgemein sagen, könnte sie wirklich etwas verändern?[/quote]

Ich könnte jetzt sagen "Idealistische Vorstellungen lassen sich nicht durch ideologische Wege herleiten, das wäre wieder eine Ideologie und somit Unterdrückung." Lieber will ich aber ein Zitat von mir geben. Zu einem hyperaktiven, jungen (na gut, eigentlich um einiges älter als ich - aber intellektuell gesehen wirkte er sehr kindlich) Anarchisten, der dauernd von Revolution quasselte, sagte ich in einem Gespräch einmal in etwa das Folgende: "Du spricht da von Menschenleben, du verdammtes, faschistisches Arschloch! Einen Untermenschen namens 'Kapitalist', der das Sterben verdient hat und eine Herrenrasse namens 'Anarchisten', die gerne für deine scheiss Ziele sterben, braucht wirklich niemand! Deiner eigenen Logik zu Folge, gehörst du in dein eigenes KZ! Wer bist du, dir anmaßen zu können, darüber zu entscheiden, welcher Mensch es verdient hätte, zu sterben? Wer sagt, dass du Recht hast? Du kannst dich auch irren. Und dann? Ein Zurück gibt es dann nicht mehr, die Menschen sind dann tot. Für immer. Und siehst du überhaupt, was du da machst? Wer dir nicht folgen will, muss sterben, sagst du. Ich sag dir was: Verpiss dich, aber schnell und wenn du noch einmal deine verdammte Schnauze aufreisst und anderer Menschen Tod forderst, dann hau ich dir aufs Maul, aber richtig, du dummes Kind!"

[quote]Nun, diese Erkenntnis ist gut! :) Ich habe sie auch gemacht und gucke, dass ich an mir arbeite. Aber es ist schwer, ja. Was ist dein Problem, und wie gehst du so etwas an?[/quote]

Selbsthilfegruppe für seelisch Kranke oder wie?
Naja, was solls..? Das Schwerste ist halt, dass man ständig daran gehindert wird, seine Gefühle auszuleben, selbst wenn man den drohenden Zeigefinger der Obrigkeit und die Norm der Gesellschaft längst hinter sich gelassen hat. Es bleibt immer eine Spur der gesellschaftlichen Erziehung übrig (meine Eltern haben recht wenig negativen Einfluss auf mich gehabt, sonst würde ich dies wohl nicht schreiben, sondern würde mich um einen "anständigen Job" kümmern). So brauche ich bestimmt eine halbe Stunde, um jemandem zu sagen, dass er ein echt guter Freund ist und dass mir diese Freundschaft wichtig ist, ganz zu schweigen von sowas wie Liebe... Und gerade die unterdrücke ich geradezu zwanghaft, ich kann gar nicht mehr anders (Prägung durch vorangegangene Bindungen, die mich jedesmal wieder das Leben hätten kosten können, wenn sie vorbei waren und die jedesmal für die Dauer ihres Bestandes an meiner Seele gezehrt haben). Und ich habe hin und wieder noch Probleme mit meinem Hass (gegen mich selbst), aber ich denke, das bekomme ich in der nächsten Zeit wieder hin.

[quote]Ich bin auch für die Verbreitung von Wissen, besonders von diesem! Ich bin deswegen auch hier im Forum und in anderen und versuche, auch etwas von meiner Ansicht (auch gerade in diese Richtung) unter die Menschen zu bringen. Was unternimmst du so?[/quote]

In etwa das selbe... ich bin ohnehin schon immer ein Mensch gewesen, mit dem man gut reden kann, wenn man erstmal diese Schranke überwunden hat, wo Provokation auf der einen und Vorurteile auf der anderen Seite stehen. Ich versuche, den Menschen, die sich mir anvertrauen, zu helfen. Einmal einfach, indem ich zuhöre und einmal, indem ich versuche, ihnen die richtige Einstellung ihren Gefühlen gegenüber rüberzubringen. Ein kleines Danke an dieser Stelle mal an die Leute, die ihrerseits mir geholfen haben, als ich am Boden war, indem sie mich spüren ließen, dass auch ich ein Mensch bin und dass meine Fähigkeiten durchaus von Nutzen sein können, in Hinblick auf mein Bedürfnis nach seelischer Harmonie.

[quote]Ich weis nicht, ob ich anderen etwas voraus habe. Das ist nur eine Frage der Zeit und Erfahrung…[/quote]

Ich denke nicht, dass man das so stehen lassen kann. Man muss diese Erfahrung machen, bevor es zu spät ist... und außerdem: jemandem etwas VORAUS zu haben, heisst doch in diesem Kontext, vor ihm etwas erkannt zu haben, oder nicht? Diese Erkenntnis ist aber nichts, was einen besser machen würde. Es ist lediglich eine, die einem die Verpflichtung aufbürgt, diesen "Vorsprung" mit allen Anderen zu teilen, seinen Vorsprung also zu verlieren, damit die Menschheit als solche weiterkommt.

PS: Scheiss Dazwischenposter ;) :D *nicht bös mein*
Sadujan[QUOTE][i]Original geschrieben von Orionreisende [/i]
Ich denke,man sollte sich die Frage stellen,ab wann ein Satz eine Beileidigung ist.Denn eine Beleidigung ist immer ein Stück Definitionssache und liegt im Auge des Beleidigten.Für manche ist schon die Wahrheit eine Beleidigung - weil sie diese nicht vertragen.
Aber was sind echte Beleidigungen?Die Diskreminierung von Schwarzen,Juden oder Homosexuellen gehört mit Sicherheit dazu und ist die schlimmste Art der Beleidigung.Da sollte man sich einfach mal Gedanken machen,ob wir nicht manchmal eher denken sollten:"da rein und da wieder raus",anstatt uns über jedes Wort aufzuregen - denn andere,wie oben genannte Gruppen,müssen viel schlimmere Sätze ertragen,wie unser einer manchmal glaubt.

In diesem Sinne:D [/QUOTE]

Stimmt schon.
Beleidungen sind außerdem imco nur verletzend für leicht beeinflussbare Menschen... oder man hat gerade einen leicht verletzlichen Punkt erwischt, weshalb man sich auch vorher überlegen sollte, was man sagt.
aaraen[QUOTE][i]Original geschrieben von Sadujan [/i]
[B]
@Aaraen:
Wer auf Anderen rumhackt, braucht sich nicht zu wundern, wenn das selbe mit ihm/ihr passiert. Verwechsele bitte nicht Reaktion mit Aktion. Es war nicht unbegründet, im Gegensatz zu ihrem Verhalten. Sie war lediglich eingebildet und egoistisch, ich war jedoch sehr wütend über die Art, wie sie die Leute behandelte. Ein "gemeines Fertigmachen" ist also durchaus berechtigt gewesen. Ich bin nämlich sauer geworden und hab mich gewehrt, im Sinne der Notwehr und der erweiterten Notwehr.
[...]Was mich wütend gemacht hat, war diese Verachtung, dieser mangelnde Respekt gegenüber dem Menschen als solchen. Verachtung ist eine seelische Krankheit, die Zorn auslöst, der sozusagen einen natürlichen Abwehrmechanismus gegenüber Ungerechtigkeit darstellt. [/B][/QUOTE]

NEIN, NEIN und nochmals NEIN! Ich gehe noch soweit mit, dass ein solches Verhalten richtig nervig ist und wütend macht. ABER: in dem du genau das selbe tust, strafst du dich selbst und deine eben noch so schön geschilderten Ansichten über tiefere Erkenntnisse Lügen. Denn deine Reaktionen sind genauso primitiv wie ihr Verhalten. Der Zweck heiligt nicht immer die Mittel und woher willst du wissen, ob sie nicht auch aus ihrer Sicht berechtigte Gründe für Ihr Verhalten hatte? Vielleicht war sie ja auch sauer weil ihr so unkultivierte Prolos (ihrer Ansicht nach) wart. Sicher war ihr Verhalten für sie auch ganz in Ordnung? Woher nimmst Du die Gewissheit zu sagen, dass deine Motive die richtigen sind. Warum sollte dein Verhalten durch deine ganz persönlichen Gefühle entschuldbar sein und ihres nicht? Im Gegenteil, sie war vielleicht einfach zum dumm um zu merken, wie schlecht ihr Verhalten ist, du hingegen hast gewusst dass du was falsches tust und es trotzdem getan, dass ist viel schlimmer! Ich sehe in deinem Verhalten genau die Verachtung und mangelnden Respekt gegenüber Anderen, den du oben beklagst. Respekt bedeutet nämlich auch die Schwächen eines Anderen zu respektieren.
Das schlimme hier ist für mich nicht mal, dass du es getan hast (hey wir waren alle mal jung und so...) aber dass du es heute (älter und hoffentlich reifer) noch immer richtig findest. Lies dir den Text von Rainraven durch. Stell dir einfach vor, Blondi leidet heute ebenso und du hast einen Anteil daran getan, sie einmal in die Opferrolle gedrängt, wo man so schwer nur wieder rauskommt. So doof jemand auch sein mag, DAS hat einfach keiner verdient.
Sadujan@aaraen:
Alles hat seine Gründe. Aber ein guter Grund ist noch lange keine gute Rechtfertigung.
Um mal ein drastischeres Beispiel zu geben: Wenn jemand in seiner Kindheit permanent geschlagen wurde, berechtigt ihn das noch lange nicht, seine eigenen Kinder zu schlagen.
Es gibt Verhalten, das ist gut und natürlich, weil es aus den innersten Gefühlen geboren ist, und es gibt Verhalten, das ist schlecht und unnatürlich, weil es aus künstlichen Pseudogefühlen wie Hass, Verachtung, etc. geboren ist.
In ihrem Worten, in jeder ihrer Handlungen schwang diese Verachtung förmlich mit, diese Verachtung war ganz eindeutig der Grund dafür, dass sie die Leute so beschissen behandelt hat. Das hat mich zornig gemacht und ich hab mich gewehrt.
Der Unterschied ist der, dass ihre Handlungen nicht ihren natürlichen Gefühlen entspringen, sondern jenen Pseudogefühlen, die erst durch den Druck der Gesellschaft entstehen. Diese Pseudogefühle und das daraus resultierende Verhalten sind immer destruktiv und schlecht, sowohl für einen selbst als auch für alle Anderen. Und wie eine Mutter ihrem Kind auf die Finger hauen mag, damit es die Hände von der heissen Herdplatte wegnimmt, so muss man auch jenen geistigen Kindern, die nicht wissen, was sie tun, beibringen, was schlecht und was gut ist. Wie gesagt: Vielleicht sollte ich ihr die Aktion ja doch noch erklären.
Meine Handlungen geschahen jedoch im Zorn. Zorn ist eine Abwehrreaktion, wenn man selbst oder Andere im Rahmen von derartigen widernatürlichen Trieben ausgelöster Taten massiv angegriffen wird, dass die Gefahr besteht, selbst infiziert zu werden.
Schwächen jedoch sind Verletzbarkeiten. Verletzbarkeiten kann ich respektieren und werde sie bestimmt nicht ausnutzen. Aber es ging nicht um irgendwelche Schwächen. Intolerantes Verhalten ist keine Schwäche, sondern ein Verhaltensmuster, dass durch jene seelische Krankheit beeinflusst ist, an der wir alle leiden, der eine mehr, der andere weniger, aber dennoch alle.
Natürlich kann ich nachvollziehen, warum sie so gehandelt hat, aber das bringt mich noch lange nicht dazu, meinen natürlichen Schutzmechanismus zu unterdrücken, so viel Mitgefühl hab ich für ein derart verletzendes Verhalten nicht.
Ich weiss, dass ich richtig gehandelt habe, weil mir mein Gefühl gesagt hat, was zu tun ist und Gefühl ist das Einzige, was zwischen gut und schlecht unterscheiden kann.
Und was das "älter und reifer" angeht, verrat ich dir mal was... Wenn sie das tatsächlich so mitgenommen haben sollte, dann hab ich ihr jetzt die Sommerferien vermiest, aber auch keinen wesentlich längeren Zeitraum. Es [b]hat[/b] sie aber definitiv nicht so sehr mitgenommen, sie soll immernoch hochnäsig und verachtend sein, nur nicht mehr in dem selben Maß wie vorher.
aaraenZorn ist also ein natürliches Gefühl und Verachtung ein künstliches "Pseudo-Gefühl"? Da machst du es dir aber sehr einfach. Gefühle sind Gefühle und es ist nicht mal für einen selbst immer möglich deren Ursache zu erfassen, geschweige denn für einen Aussenstehenden. Ausserdem ist auch Dummheit oder soziale Unfähigkeit eine Schwäche. Vielleicht eine der am schwierigsten zu tolerierenden, aber eine Schwäche und kaum je eine absichtlich gewählte Eigenschaft.
Du solltest ihr die Aktion auf jeden Fall erklären. Die meissten wissen nämlich gar nicht, was andere gegen sie haben, die merken nur, dass sie der Arsch sind und die Gründe suchen sie meist ganz woanders. Und wer weiß, vielleicht ist ihr Verhalten ja auch nur eine Schutzreaktion? Vielleicht denkt sie sich, die haben eh alle was gegen mich, da brauch ich mir gar keine Mühe geben.
Sadujan[QUOTE][i]Original geschrieben von aaraen [/i]
Zorn ist also ein natürliches Gefühl und Verachtung ein künstliches "Pseudo-Gefühl"? Da machst du es dir aber sehr einfach. Gefühle sind Gefühle und es ist nicht mal für einen selbst immer möglich deren Ursache zu erfassen, geschweige denn für einen Aussenstehenden.[/quote]

Lies meine vorangegangenen Beiträge, dann verstehst du vielleicht auch, was sie mit dem Thema zu tun haben. Es ist nämlich nicht alles nur "Rhetorik", sondern einfach die Begründung dafür, dass es richtig war, so zu handeln.

[quote]Ausserdem ist auch Dummheit oder soziale Unfähigkeit eine Schwäche. Vielleicht eine der am schwierigsten zu tolerierenden, aber eine Schwäche und kaum je eine absichtlich gewählte Eigenschaft.[/quote]

"Absichtlich" gibt es nicht. Wir alle sind ein Produkt unserer Umwelt. Für alles gibt es Gründe, die nicht in der Person selbst liegen.
Es geht nicht darum, dass sie dumm war. Dummheit bedeutet lediglich eine hohe Anfälligkeit für äußere Beeinträchtigungen, die seelische Erkrankungen mit sich führen.

[quote]Du solltest ihr die Aktion auf jeden Fall erklären. Die meissten wissen nämlich gar nicht, was andere gegen sie haben, die merken nur, dass sie der Arsch sind und die Gründe suchen sie meist ganz woanders. Und wer weiß, vielleicht ist ihr Verhalten ja auch nur eine Schutzreaktion? Vielleicht denkt sie sich, die haben eh alle was gegen mich, da brauch ich mir gar keine Mühe geben. [/QUOTE]

Wie gesagt, lies meine letzten Posts. Vieles kann ich auch gut nachvollziehen und verstehen (ich habe vorher gut recherchiert, glaubs mir), aber das ändert nichts daran, wie man reagieren muss.
Übrigens [b]hat[/b] sie auch Leute, die ihr den Arsch nachtragen, weil "man ja trotzdem nett zu ihr sein sollte". Sowas kotzt mich auch ziemlich an. Nett sein, Freundlichkeit vortäuschen und dann hinter ihrem Rücken erzählen, wie scheisse sie doch ist "...aber das muss sie ja nicht mitkriegen". Warum soll man nicht einfach ehrlich zu seinen Gefühlen stehen? Da gehört Wut nun einmal auch dazu und daran ist nichts Schlimmes zu finden.
WinterWolfHm hm hm, da hat sich einiges in meiner Abwesenheit getan...

Ok, erst mal

@ zt alias Sadujan:
Von grundsätzlicher Perversion sprach ich nicht (bewusst), aber sehen wir uns gerade den westlichen Menschen an, wie er in unnatürlichem Schund untergeht, aber das ist auch Ansichtssache, daher erkläre ich den Punkt für abgehakt. Ich sehe die Menschen jetzt deshalb nicht nur noch als Perverse ;)

Was Hierarchien betrifft, so denke ich, dass deine Ansicht auf einen bedauerlich großen Teil zutrifft, aber doch nicht grundsätzlich. Ferner ist es so, dass der, der "oben" sitzt auch oft gar nicht so gut dasteht wie es scheint - für den Mist, den die Ausführenden tatsächlich fabrizieren, muss er nämlich gerade stehen, doch ist auch nur eingeschränkt der Fall. Im Prinzip kann man das System der Hierarchie nur schwer verteidigen, da es immer Probleme gab, gibt und geben wird.
Einer der Gründe, weshalb ich für meine Zukunftsplanung eine Weile auf der Schiene mitfahre und dann vom Zug abspringe - Selbstständigkeit, mein eigener Chef sein, auch wenn das schwer umzusetzen ist, doch habe ich konkrete Vorstellungen, wie ich das real umsetzen kann. Beileibe kann ich versichern, dass es realistisch ist, was ich umzusetzen gedenke, doch führe ich an dieser Stelle nicht weiter aus, da ich mir schwer vorstellen kann, dass jemand an meiner Zukunftsplanung interessiert sein könnte :D

Also weiter im Thema: Ich handle nicht gegen meine Gefühle, aber nehme bereitwillig "Opfer" in Kauf, da ich dahinter ein höheres Ziel sehe, was gegen das Ausleben bestimmter Gefühle zu jenem Zeitpunkt spricht. Vergiss dabei nicht: Ich verfolge damit ein höheres Ziel, dessen Erfüllung meine emotionale Seite weit mehr erfüllt als die Verweigerung einer bestimmten Arbeit, um kurze Zeit meine Freiheit (von "Pflichten" etc.) genießen. Angst vor Konsequenzen kenne ich in gewisser Hinsicht fast gar nicht, da mich bisher nichts persönlich derart angreifen kann, aber das mag daran liegen, dass ich noch nicht im Berufsleben bin. Dennoch bin ich dieser Überzeugung (obwohl ich selbst noch nicht arbeite) da ich sehr wohl über das "harte Leben" durch Freunde und Bekannte bescheid weiß, die wirklich alles andere als einen leichten Job haben. Ich bin in gewisser Hinsicht sehr pflichtbewusst, doch nerven mich gewisse Pflichten eben nicht, da ich ein höheres Ziel dahinter sehe.
Versucht jemand irgendwelche Taten auf mich abzuwälzen, so ist mir in dem Punkt keiner meines Alters mehr gewachsen (und wohl ein Großteil Älterer nicht), da ich genau darauf achte, dass man mir nichts anhängen kann. Ein Aspekt, der meiner Gefühlswelt entspricht, da ich es in gewisser Hinsicht genieße, dass mir kein "Ar***" mir etwas auf bestimmter Ebene anhaben kann. Wirkt so geschrieben sehr überheblich, aber ich verleugne diese Freude nicht, da sie auf ihre Art ehrlich ist, da sie nicht darauf basiert, dass andere zu Schaden kommen.

Ich bitte dich dennoch um eine knapp zusammengefasste Erläuterung dessen, was du als seelische Krankheit erachtest. Ich ahne, was du meinst, aber ich bin mir nicht sicher. Wäre nett, wenn du dich darum bemühen könntest.

In Bezug auf die Luftblase und die Umwelt: Ich selbst versuchte schon oft die Menschen zu überzeugen, sie zu verändern - ich versuche es nicht mehr wirklich. Ich rede gerne darüber, bringe meine Sicht anderen näher, doch da hört es teilweise schon auf. Wenn ich Gleichgesinnte finde, ist es gut, wenn nicht, so ist es interessant über bestimmte Punkte zu reden und manchmal sehe ich gewisse Themen aus anderen Blickwinkeln, vergrößere mein Sichtfeld und verändere meine Meinung in besagtem Thema. Jedoch lasse ich mich nicht leichtfertig überzeugen, aber ich bin bereit weitere Aspekte in meiner Weltsicht aufzunehmen. So gesehen bin ich tolerant, aber nicht ohne Meinung.
Logik ist nur ein Mittel - meine Zustimmung. Strikte Logik ist auch nicht der Weg zum Ziel, aber Gefühle alleine auch nicht, zumindest nicht in meinen Augen. Die Kombination von beidem gefällt mir da schon eher: Nichts gegen sein Inneres tun, aber ich denke, die eigenen Handlungen müssen schon überdacht sein. Vergiss nicht: Selbst Logik ist subjektiv und somit grundsätztlich variabel ;)
Andere sind für mich solange tolerierbar oder akzeptabel, solange sie nicht meine oder die Freiheit anderer gar zu vehement einschränken, und hierbei kommt es auf den individuellen Fall an. Ich bin etwas flexibel, aber ich lasse mich nicht brechen und dementsprechen springe ich in das Gesicht dessen zurück, der versuchte mich zu brechen. Hierbei achte ich darauf, offensichtlich nicht mehr Schaden zu verursachen, als man mir verursacht hat, doch selbst da habe ich oft Skrupel und oft eine andere Sicht als viele meiner Mitmenschen. Zum Beispiel: Wenn mir einer eine runterhaut, mich aber nicht weiter verletzt, so strafe ich jenen nicht mit körperlicher Gegengewalt, sondern mit Ignoranz oder gar einem arroganten Lächeln. Auf seine Art ziemlich gemein, wenn man sich in die Siuation eines solch primitiven Individuums reinversetzen kann bzw. möchte. Ich kann, möchte es aber nicht, da ich nicht so bin... das ist sozusagen gnadenlose "Toleranz", wie sie im Prinzip auch Jesus predigte. Es ist ein sehr ungewöhnliches Mittel, das im Endergebnis aber oftmals weit mehr Erfolg zeigt als Gegengewalt. Hier ist es meiner Meinung nach besser etwas Beherrschung zu üben, um sich danach in höherer Freude zu suhlen, es jener Person auf eine unkonventionelle Art "gezeigt" zu haben.
Geht es hingegen um Anwendung von Gewalt zur Erhaltung des eigenen oder des Lebens anderer, so bin ich in diesem Punkt so konsequent wie oben: Ich verteidige es bis zum Äußersten, hierbei hege ich jedoch nicht den Gedanken des "heldenhaften Märtyrers", da durch sinnlose Opfer niemandem geholfen ist.
Glück ist ein subjektives Empfinden, doch verstehe ich deine Punkte voll und ganz und muss dir zustimmen. Was DIE Ansichten des Glücks betrifft, so kann ich die mit dir teilen. Es ist schön, jemandem helfen zu können - es erfüllt. Es ist nicht immer der Gedanke, ob man richtig im universalen Sinne gehandelt hat, sondern im eigenen Gerechtigkeitssinn - ich denke, da sind wir uns sehr ähnlich.

Ich muss sagen, dass ich anfangs Mitleid für viele empfand und nach wie vor empfinde, jedoch nur bis zu einem gewissen Grad. Es gibt Punkte, in denen ich bestimmten Menschen mit Verachtung begegne, wenngleich das nicht immer meinem Willen entspricht. Hass kenne ich nicht wirklich, Verachtung schon, ich würde mich aber nicht als Misanthrop bezeichnen, da ich Menschen nicht grundlos verachte. Obwohl, ich korrigiere mich: Ich verachte nicht die Menschen, aber die ungerechten [u]Taten[/u] jener. Das ist wohl das richtige Bild von mir. Hierbei handelt es sich nicht immer um Einzeltaten, sondern große Werke, die ihnen nur Verderben brachten. Und daher verachte ich zum Beispiel den gnadenlosen Egoismus, oder besser gesagt Narzissmus, den so viele ("zivilisierte" West-) Menschen an den Tag legen. Das kann ich nicht ausstehen, da es zu nichts führt. Ich verlange nicht, dass man sich selbst aufgibt und keinerlei Selbstbewusstsein zeigt, was für mich heißt, dass man sich seiner Selbst sicher sein kann, dass man sich kennt. Der fast schon pathetische Größenwahn, der allmählich Alltag wird, ist nicht Selbstbewusstsein, wird aber oft mit selbigem verwechselt! Und diesen Wahn kann man beileibe nicht mehr mit dem natürlichen Selbsterhaltungstrieb erklären, das ist eine billige Ausrede.



@ Der_Philosoph:
[quote][quote]Ehrlich gesagt, wie Demion schon anmerkte, gesellen sich hier einige Personen zu denen, die sie selbst abzulehnen scheinen - na ja, es gibt gleichere Menschen ;)[/quote]
Nun, gehörst du dazu? ;) Erst denken, dann posten, gelle? Danke für den Tipp nochmal. Also wie gesagt: Mach es doch einfach besser. :)[/quote]
Aha, worauf stützt du dein Statement? Ich habe ein in sich schlüssiges Verhalten, jedenfalls bemühe ich mich um meiner Selbst willen darum. Was ich (und wohl auch Demion) kritisieren ist einfach, dass es hier einige nicht einmal versuchen... ok? Ich halte mich nicht für etwas besseres.
Was das Thema Gewalt betrifft, so verweise ich auf das Posting meinerseits nach jenem, auf welches du dich bezogen hast. Ich selber sehe es so, dass in sich strukturiertes Chaos kein Chaos mehr ist. Nennen wir es natürliche Ordnung, aber der Mensch ist dazu nicht in der Lage, genauso wenig wie zu irgendetwas, da nie jeder Mensch konsequent einem Muster folgt, wie es verlangt würde. Es gibt kein System oder "Antisystem", das funktioniert, da es immer Vertreter des Gegenteils gibt. Die "Lösung", die ich durchziehe ist einfach meine persönliche Menschlichkeit - wer damit zurecht kommt: Gut. Wer nicht, der eben nicht. Solange er mich in Frieden lässt ist es ok.
WinterWolf@ beide:
Was Idealismus betrifft, so sehe ich es eigentlich genauso oder zumindest ähnlich: Ich nehme es als Maximalwert, an den ich mich anzunähern versuche, aber es mir nicht als konkretes Ziel vornehme, das auf jeden Fall erreicht werden müsse.
In der Weltgeschichte gibt es viele Beweise, was gewaltsame Veränderungen bewirkt haben: Eine Unterdrückung wird durch eine andere abgelöst. Manchmal führt sowas zum Besseren, manchmal zum Schlechteren. Der Mensch ist intelligent genug eine friedlichere Lösung zu finden als einen gewaltsamen Umsturz. Nur selten gibt es Situationen, in denen Gewalt wirklich nötig ist - es ist nur das einfachste Mittel, nicht aber immer das beste.

Arroganz und Überheblichkeit im Falle des Mädchens, von dem Sadujan sprach, war unberechtigt. Ich habe allmählich die Sichtweise bekommen, dass Arroganz nicht immer gleich Arroganz ist. Oder anders gesagt:
[i]Arrogant ist, wer weiß, dass er recht hat, ignorant dagegen, wer nicht recht hat und es nicht wahrhaben will.[/i]

So, als allgemeinen Abschluss:
Ich denke, es ist nicht falsch Fehler zu machen, aber man muss daraus lernen und alternative Wege entdecken. Stillstand ist tödlich.
Meine persönlichen Ziele sind für mich wichtig, so wichtig, dass ich Opfer bringe und es dennoch im Grunde mir nicht widerstrebt. Kurzzeitig ja, aber es wäre kurzsichtig nur den Augenblick zu sehen - ich plane voraus.
FeroniaBeleidiger haben mir sehr dabei geholfen, aus mir das zu machen, was ich heute bin: depressiv, mit minderem selbstwertgefühl, verachtend, scheu, kalt, schwarz-weiß-denkend, abschätzend, agressiv, gemein, fett, ... sie hätten es nie geschafft, wäre ich ein starker mensch gewesen. sie gaben mir nur nie die möglichkeit, einer zu werden. in frühster kindheit haben meine eltern mir schlimme dinge angetan und als ich dann völlig verstört in die welt hinausgeschickt wurde blieb mir nichts anderes übrig als einzustecken um mit 17 den ersten selbstmordversuch zu unternehmen.

ich will niemanden verurteilen, ich möchte nur anmerken, das NIEMAND ahnen kann, was ein solchen verhalten bei einem anderen menschen auslösen, fossieren oder wachrütteln kann!!!
l00narchickIch wurde schon als Kind gehänselt. Jeden Tag, ständig. Aber ich wurde so erzogen, mich zu wehren - was ich auch immer tat (bis zur 5. Klasse noch mit Fäusten). Inzwischen kann ich soetwas natürlich auch anders lösen und diverse Kommentare sind mir nun herzlich egal. Jetzt sind die kleinen Kinderchen ja auch älter und sehen langsam ein, dass es einfach nur dumm ist.
Mich haben Beleidigungen noch nie so wirklich angekratzt.
WinterWolf@ Feronia:
Hm, kenne ich. Ich selber war eigentlich Zeit meines Lebens solchen Einflüssen ausgesetzt und ich war und bin nach wie vor sensibel. Es ist hart, aber man kann schlussendlich daran wachsen und eine Schale dagegen entwickeln. Wer sich vorher aufgibt, hat von vornherein verloren.
Auch ich hätte im Übrigen fast verloren, zwei Selbstmordversuche hinter mir, aber ich bin darüber hinausgewachsen. Ich habe mich fast aufgegeben, aber es ist noch nicht zu spät.
Ich selber leide auch noch unter Depressionen, SVV und teilweise nicht existenten Selbstbewusstsein - nur sei dir selber treu, das ist das einzige, was sein muss. Manchmal muss man aber auch das erst lernen...

Gib nicht auf, auch wenn es ein harter Weg ist. Die Ignoranz anderer ist es, die einen dazu treibt, sich zerstören zu lassen... lass es nicht zu.
Feroniaich gebe mir mühe und arbeite dran. hab auch schon was geschafft, aber vollends geheilt wird man von diesen zweifeln an sich selbst nie. ein alkoholiker kann trocken sein, wird aber zeit seines lebens ein alkoholoker bleiben. so ist es auch mit suizidalen personen
Metalsister[QUOTE][i]Original geschrieben von WinterWolf [/i]

..... nur sei dir selber treu, das ist das einzige, was sein muss. Manchmal muss man aber auch das erst lernen...

[/B][/QUOTE]

Dem kann ich nur zustimmen obwohl es mir selber sehr schwer fällt!!

Ich wurde leider in der Schule ein Jahr lang so gemobbt, daß ich nur mehr die ganze Zeit an Selbstmord dachte und auch nahe dran war.
Obwohl es jetzt schon 10 Jahre her ist, habe ich es leider noch immer nicht verarbeiten können und ein Selbstwertgefühl ist kaum vorhanden. Das war aber nicht das erste und letzte Mal , daß ich so fertig gemacht wurde. Dadurch bin ich sehr empfindlich geworden, neige auch zu Depressionen.

Wenn ich wieder einmal "angegriffen" werde, dann versuche ich zwar, mir treu zu bleiben und nicht selber an mir zu zweifeln, aber es ist leider nicht so leicht.... :rolleyes:
WinterWolf@ Feronia:
Schön, das du es versuchst und Erfolge erzielst. Ja, dein Schluss ist (leider) richtig. So etwas trägt man sein Leben lang in sich.

@ Metalsister:
Mobbing ist schlimm, das weiß ich nur zu gut...



@ alle:
Hier fällt mir noch ein Aspekt ein, der zu beachten ist: Manchen erscheinen gewisse Dinge weniger schlimm als anderen.
Man kann z.B. Mobbing als lächerlich abtun, während andere darunter extrem zu leiden haben.

Selbst die Empfindung von Schmerzen (physisch wie psychisch) ist also subjektiv.
moonwalkerinich hasse leute die soetwas machen was ZICKENTERROR getahn hat. ich würde selber mal gemobbt und kann gut nachvollziehen wie so etwas ist!!!!! @zickenterror: zur hölle mit dir!!!!!!!!!!!



moonwalkerin:p
MetalsisterIch find es auch absolut fies, was Zeckenterror gemacht hat!! Solche Leute kann ich absolut nicht ausstehen!! :mad:

Meistens sind es aber auch nur MItläufer die vor ihren Klassenkollegen oder dergleichen protzen wollen, wie "toll" sie sind und jemanden fertig machen können.
Ich habe es selber erlebt und finde, gerade die, die sich so aufführen und andere niedermachen und mobben, sollten einmal in die Situation kommen, damit sie wissen, wie sich der andere fühlt, was ihn ihm ausgelöst wird, wenn er so fertig gemacht wird.
Der_Philosoph[b]Teil 1[/b]

@moonwalkerin&Metalsister: Ihr habt zwar in gewisser Hinsicht recht, aber ich würde euch trotzdem empfehlen den ganzen Thread und besonders ZT’s/Sadujans Postings durchzulesen!!!

[quote] Schön, dass du dich ein wenig mit dem Nationalistischen Jargon auskennst... das ändert trotzdem nichts daran, dass du vorschnell urteilst, ohne Versuche des Verständnisses. [/quote]
Es kann sein, dass mir dieser Fehler unterlaufen ist, doch bitte, wenn du so etwas sagst, dann weise zu meiner Besserung darauf hin, [b]wo[/b] ich so gehandelt habe. Ich will schauen, dass ich es wieder gut machen kann…
[quote] Lediglich anti-faschistische Aktion. Widerstand gegen neonationalistische Strukturen. Ich würde jedoch niemals Nazis oder Kommies oder sonstwen bei ihren Zielen unterstützen. Widerstand ist hingegen gerechtfertigt und die Bedrohung durch nationalistische Strukturen ist weitaus größer als die durch Linke. [/quote]
Wieso unterstützt du denn keine Kommies oder Nazis, aber Demokraten? Oder liegt es dir einfach daran, jegliche Nationale oder Internationale Diktatur zu „zerschlagen“? Müsstest du dann nicht auch gegen diese Schein-Demokratie(n) vorgehen?

[quote] Vergiss nicht: Es ging nicht um irgendeinen fiesen Schläger, sondern um die dumme, verzogene Brut eines neureichen Elternhauses. Da ist nix mit Gewaltspirale. Wenn es alle Leute für ihre Püppchen hält, dann müssen die Püppchen halt mal so ganz doll fiese Sachen sagen, damit sie nicht mehr mit den Püppchen spielen will.
Vielleicht gäbe es andere Möglichkeiten, die wären aber nicht nur weniger wirksam, sondern würden auch einfach nicht meiner Wut gerecht. Ich will nicht logisch an die Probleme rangehen, ich will einfach das tun, was mir meine Gefühle sagen.
Mit ihr reden konnte man aber nicht, da sie einen eh nicht als gleichwertig betrachtete. Nun ja, ich sehe sie in ein paar Tagen wieder, auf einer Party (vereinfacht, ist sonst ein bisschen zu kompliziert). Vielleicht wäre es wirklich ne Gelegenheit, mal mit ihr zu reden und zu versuchen, sie zu ihrem eigenen Glück zu überreden. (Scheisse, ich hör mich an wie irgend so ein Sektierer... "Ich lasse Ihnen eine Ausgabe des Wachturm da, ja?" Pfui!) [/quote]
Also: dumm, verzogen, neureich, arrogant, ignorant? Hm, du magst Recht haben, wenn sie wirklich dir persönlich und direkt „auf die Eier geht“. Aber solange du nicht ihr Püppchen bist, kann es dir doch egal sein, oder? Du hast auf jeden Fall kein Recht, dich da einzumischen, denn das wäre arrogant, intolerant und besserwisserisch…Hm, vielleicht auch gut so.;) Und was hast du denn gegen die Zeugen Jehovas, die sind doch so nett!?:D;) *muhaha* Also ich freu mich immer nur über die, solange auslachen bis die gehen, funktioniert gut. Nochn Tip, machs ganz einfach so: Stelle die DDR-Nationalhymne (oder Internationale) auf volle Pulle und dann nimm eine Sowjet- oder VRChina Flagge und stell dich einfach vor sie.:D:cool: Ich glaube die Reaktionen kannst du dir schon vorstellen.*brüll* „Ich lass ihnen eine Ausgabe vom Kommunistischen Manifest da, ja?“ ^_^ Sorry, aber so was finde ich einfach lustig, hatte mal so eine Klassenkameradin ausm Ostän, die war auch noch eine Zeugin.*uiuiui*
[quote] Ein Zahnrad im Getriebe, das sich querstellt, hält es ein wenig auf, wenn es sich dreht, wendet, die Richtungen wechselt, kann es Verwirrung stiften, so lange kein festes, erkennbares Muster dahintersteht. [/quote]
Nur, was bringt dies im Endeffekt, was bringt es für dich? Könnte diese Aussage nicht als bequeme Ausrede von einigen Mitläufern genutzt werden, die ständig ihr Fähnchen nach dem Wind drehen, oder von irgendwelchen arbeitsunwilligen Pennern, die sagen, ich stelle mich einfach mal punkmäßig quer? Also wenn ich so „Punker“ sehe, die abgerissen wie Sau und mit rot eingefärbten Haaren (nichts dagegen!) herumlaufen und zwar mit einem T-Shirt, auf dem mit großen weißen, alt-deutschen Buchstaben steht: „Arbeit ist Scheisse“ (@Mod:Zitat!), dann weis ich auch nicht, was ich [b]davon[/b] halten soll!?
Was meinst du?
[quote]...der andere wäre das Chaos. Es ist das einzige Mittel, um die Ordnung der gefühlszerstörenden Logik zu stören, vielleicht sogar Schäden anzurichten, die ihre Zeit brauchen, um wieder geschlossen zu werden, in der vagen Hoffnung, irgendwann den letzten Schlag getan zu haben und das Gefüge endgültig zerschmettert zu haben, aber eigentlich nur aus dem Gefühl heraus, dass diese Maschine etwas Schlechtes und Bedrohliches ist und man sich dagegen wehren muss, einfach wehren. Ohne Warum und ohne Fragen. Das Gefühl ist da und es wird immer stärker, je länger man es spürt. [/quote]
Aber kann das Chaos wirklich Logik zerstören? Und sind Gefühle immer chaotisch? Und WANN soll denn die Maschine zerstört sein, wann ist endlich Schluss? Man kann doch nicht ewig (gegen sich selbst) Krieg führen!

[quote]... auch wenn "Öffentlichkeit" die Sache in der BRD deutlich eher trifft als "Volk" - Der regiert, der die öffentliche Meinung zu verfälschen weiss). [/quote]
Nun, du hast Recht. Doch was ist denn noch das „Volk“? Interessiert heute noch jemanden „das Volk“? Man wird vielleicht höchstens noch als rechts eingestuft, wenn man dieses Wort benutzt…Die Öffentlichkeit ist die Weltöffentlichkeit genauso wie auch die auf einer offiziellen Feier…Abgesehen davon sind ja sowieso alle europaweiten Grenzen aufgelöst und existieren in keiner Weise mehr. Von daher sind wir jetzt alle ein Staat!!! Abgesehen von der Schweiz natürlich. Die sind sehr intelligent, das wäre ein Land, wo ich hin auswandern würde, nur aus Idealismus.;)
[quote] Falsch. Das wäre Ideologie, kein Idealismus mehr. Ideologien wollen etwas erreichen und wenn sie es erreicht haben, behalten. Idealismus versucht einfach, gerecht zu sein. [/quote]
Ich will kein Ziel behalten, oder irgendetwas erreichen, außer mich selbst zu vervollkommnen, oder mich weiterzubilden. Und ich habe ja eben vom Weg geredet. Aber ohne Ziel kann man sich nur selbst kaputtmachen, wie willst du ziellos durchs Leben gehen? Du kannst mir nicht erzählen, du hast keine Ziele. Du arbeitest um Geld zu verdienen und zu leben, du suchst dir Freunde um Spaß und Unterstützung zu haben usw. Es muss doch nicht immer darum gehen, ob etwas ideologisch oder nicht ist! Es geht um Ergebnisse und deren Qualität! Wenn etwas positives bei rauskommt, warum nicht?


[quote]Man muss die Maschine überall dort treffen, wo man ihrer habhaft werden kann, natürlich vor Allem im eigenen Umfeld, da man dort häufiger Gelegenheit bekommt, aber man muss eben jede Gelegenheit nutzen.[/quote]
Klar, da stimme ich dir zu. Aber machst du das wirklich immer so? Ich meine, du müsstest dich damit gegen deinen Chef stellen, gegen deine Arbeitskollegen, gegen deine Nachbarn, gegen [b]jeden[/b]!! Und zwar jeder, der deiner Meinung der „Maschine“ angehört, und das ist meiner Meinung fast jeder, weil jeder mehr oder weniger die Maschine am Laufen hält, sie nährt, sie IST!
…Hätten wir Zusammenhalt(Kraft, Zuversicht, das Bewusstsein gemeinsam etwas zu schaffen, wie ich schrieb), dann hätten wir keine Probleme, ja.

…Man kann Logik und Produktivität auch damit zusammenfassen, dass dies auch die Gesetze in einem sind, die positiven Gefühle und die Ergebnisqualität, an der man erkennt, ob es richtig oder falsch war. Also stimme ich dir da zu.
[quote] Es wäre vielleicht etwas, das ich aus jenen unnatürlichen Antrieben heraus tun wollte, aber das wäre mir bewusst und darum würde ich es nicht tun. Und ich weiss sehr wohl zu trennen zwischen Gefühl und widernatürlichem Trieb.[/quote]
Also da steckt vielleicht das Problem, vielleicht bei dir auch nicht.:) Den Trieb zu überwinden bzw. ihn zu kontrollieren ist sicher sehr wichtig!

…Du siehst, deine Meinung von der „gemeinschaftlichen Heilung“ ist eigentlich eine nicht realisierbare Utopie, wobei die Heilung des Einzelnen durch sich selbst für mich jedoch sehr wohl ein interessanter Schritt wäre, bei dem ich denke, dass er funktionieren muss und uns am Ende von uns Selbst befreit, beziehungsweise dem, was uns an „Sünde“ anhaftet, der ganze Müll, zu dem wir von der Gesellschaft (uns selbst) gemacht wurden. Jeder wird irgendwann feststellen, dass er sich nicht weiter entseelen darf, vielleicht muss er erst lange leiden und viel Leid verursachen, aber dann wird er es doch irgendwann verstehen. Warum? Weil es keine andere Möglichkeit, als die Weiterentwicklung gibt, auch auf geistiger und seelischer Ebene! Dies gehört genauso zur „Evolution“. Klar, man steckt sich immer wieder an, und verliert immer wieder Energie, der mühsam geschaffte Fortschritt ist mit einem Schlag wie weggewischt. Nun also muss man lernen, wie man dies verhindern kann. Man steckt sich im Grunde selbst an! Denn man geht darauf ein, lässt sich in diesen Strudel, diesen Teufelskreis wieder herein ziehen, immer wieder! Und auch ich denke, solange ich noch ein Stück meiner Seele habe, okay. Zum aussuchen sage ich mal nichts, weil sonst wieder die Community ausflippt.^_^ Aber du siehst vielleicht, DIE dort draußen und unter Umständen auch du wollen die Wahrheit gar nicht wissen! Wie willst (und sollst) du dich denn heilen (können), wenn du nicht akzeptieren kannst, das die Medizin bitter ist und das auch sie nicht sofort wirkt, dosiert eingenommen werden muss und deine Probleme trotzdem mit der gleichen Härte bekämpft werden müssen? Wieso willst du nicht an Heilung glauben, nur weil du nicht wahr haben willst, dass du nicht nur Kranker, sondern auch Krankheit und Heilung bist?! Du bist [b]ALLES[/b]. Und damit ist auch all dies in dir zu finden. Wenn du dich öffnest.

…was hat der hyperaktive Junge geantwortet?:D

Teil 2--->
Der_Philosoph[b]Teil 2[/b]

[quote]Selbsthilfegruppe für seelisch Kranke oder wie?...[/quote]
Selbsthilfegruppe für seelisch Kranke. Wir sind alle krank. Und ja, die Gesellschaft und unsere intoleranten Mitmenschen (längst nicht alle!:)) sind eine große Hürde bei der Bewältigung der eigenen Problematik und des eigenen Lebensweges, der Selbst-verwirklichung. Auch ich habe Probleme mich zu öffnen, jedoch vertraue ich gerne und eher zu oft, als zu wenig. Dementsprechend werde ich auch manchmal enttäuscht und verletzt, nun ja, man lernt. Liebe…auch ich habe Probleme mit gewissen Bindungsarten, obwohl all dies schon besser geworden ist, zum Glück.:) Ich glaube ernsthaft, dass die persönliche Entwicklung und das Erreichen eines Maximums an persönlicher Entfaltung sehr hilfreich ist, um Probleme zu bewältigen. Und Selbsthass kenne ich auch, meist mache ich mich unnötig klein usw. …
[quote]In etwa das selbe... ich bin ohnehin schon immer ein Mensch gewesen, mit dem man gut reden kann, wenn man erstmal diese Schranke überwunden hat, wo Provokation auf der einen und Vorurteile auf der anderen Seite stehen. Ich versuche, den Menschen, die sich mir anvertrauen, zu helfen. Einmal einfach, indem ich zuhöre und einmal, indem ich versuche, ihnen die richtige Einstellung ihren Gefühlen gegenüber rüberzubringen. Ein kleines Danke an dieser Stelle mal an die Leute, die ihrerseits mir geholfen haben, als ich am Boden war, indem sie mich spüren ließen, dass auch ich ein Mensch bin und dass meine Fähigkeiten durchaus von Nutzen sein können, in Hinblick auf mein Bedürfnis nach seelischer Harmonie.[/quote]
Ebenso. Auch hier ein „Danke“ an alle aus dem Forum, habe hier doch einiges gelernt, auch an Streitereien mit diversen Modis und Postern.^_^ (Gruß@RüSi:D)


[quote]Man muss diese Erfahrung machen, bevor es zu spät ist... und außerdem: jemandem etwas VORAUS zu haben, heisst doch in diesem Kontext, vor ihm etwas erkannt zu haben, oder nicht? Diese Erkenntnis ist aber nichts, was einen besser machen würde. Es ist lediglich eine, die einem die Verpflichtung aufbürgt, diesen "Vorsprung" mit allen Anderen zu teilen, seinen Vorsprung also zu verlieren, damit die Menschheit als solche weiterkommt. [/quote]

Da hast du voll Recht, danke dass du mir das noch mal aufgezeigt hast!

*wird noch editiert*
moonwalkerinmeine meinung ist die: das was zickenterror getahn hat war dumm, jegliche art von mobbing ist schwachsinn. wenn man eine person nicht leiden kann dann muss man nicht zu ihr nett sein, und natürlich hatt man auch sein gutes recht die meinung zu geigen: DAS IST NICHT SCHLIMM!!!!! ABER!!!!!!!!!!!!!!! = ständig drauf rum hacken und runtermachen ist0 SCHEISSE!!!!!!!!

damit basta!

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur