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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Abschiedsbrief
ShionHallo!

Nein ich will hier keinen Abschiedsbrief an euch schreiben oder so. Ich hab da nur eine Idee. Was haltet ihr davon wenn man einen Abschiedsbrief schreibt? Nur so für den "Notfall". Also ich meine, wenn einem was passiert und man stirbt, wäre es dann nich sinnvoll wenn man vorher noch einen Abschiedsbrief geschrieben hat, indem man alles schreibt was man noch sagen wollte? Diesen Brief versteckt man irgendwo in seinem Zimmer und wird dann nach dem Tod vielleicht gefunden oder so, keine ahnung! Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine. Würde gerne eure meinung dazu hören :)
DemonOfLoveSalve!!
das wäre vielleicht gar keine schlechte idee... doch angenommen du schreibst diesen brief und stirbst "erst" ein jahr später oder so, meinst du dass noch alles was du darin aufgegriffen hast seine richtigkeit hat? ich glaube man müsste diesen brief dann jedes monat neu schreiben...
ansonsten finde ich es eigentlich nicht schlecht, denn vielleicht geht man nur kurz weg um einzukaufen und wird in nen unfall verwickelt und hat kurz zuvor mit jemandem den man sehr gern hat gestritten, dann bekommt dieser jemand doch noch ein paar liebe worte von einem zu hören, denn ich glaube nichts ist schlimmer als jemanden zu verlieren den man vor kurzer zeit noch beschimpft hat, obwohl man ihn im grunde sehr gern hat....

Grüße Demon
SilentMidianMir ist diese Idee auch schon oft durch den Kopf gegangen, aber wie von DemonofLove schon gesagt müste man diesen Brief immer Aktuell halten. Und was wäre wenn du,angenommen zu deiner Mutter sagts du schläfst bei einem Freund...und sie findet kurz nach deinem gehen diesen Brief...was meinst du was das für Konsequenzen hat...aber im Grunde ist diese Idee ein zeugnis von Liebe zu Freunden und Verwandten...
NiemandslandHallo Shion,
was hältst Du denn davon, den Leuten jetzt zu sagen, was Du sonst in dem Abschiedsbrief sagen würdest? Dass Du jemanden liebst, dass Du ihm dankbar bist, dass er/sie für Dich da ist, könntest Du ihm auch jetzt (und künftig) immer mal wieder sagen. Und wenn Dir jemand weh getan hat oder Du ihn nicht ausstehen kannst, könntest Du ihm das auch jetzt (und künftig) sagen. Die Leute könnten Dir dann auch selber was darauf antworten, was Dich vielleicht wiederum glücklich macht oder es Dir erlaubt, bestimmte Dinge zu den Akten zu legen. Ihre Antworten wirst Du nämlich nicht mehr mitkriegen, wenn Du tot bist. Und Antworten können echt spannend sein.

Liebe Grüße
InkognitoIch halte die Idee für sinnvoll.
Nicht nur, weil der Absender die Möglichkeit hat, sich noch mal zu äussern, sondern weil auch der Empfänger etwas in die Hand bekommt. Klar gibt es Erinnerungen, die wird man bei einem wichtigen Menschen nicht so schnell vergessen. Aber es hat doch bestimmt jeder schon mal einen Zettel oder Brief von einer / einem Verflossener / Verflossenem wiedergefunden und es kamen Erinnerungen hoch, die sonst irgenwo " verschütt " gegangen sind.
Ich glaube, es kann Hinterbliebenen sehr viel bedeuten, wenn sie einen Abschiedsbrief erhalten.

@ Niemandsland:
Das eine schließt das andere ja nicht aus, oder?
Niemandsland@Inkognito
Stimmt. Wahrscheinlich wäre ich nur zu neugierig und wollte ihre Reaktion noch miterleben wollen.:D
FreeDia[URL=http://www.freedia.de.vu]meine Homepage[/URL]

Ave!!
Ich hab schon mal so einen Abschiedsbrief geschrieben, wie deine Idee halt- den hab ich sogar noch irgendwo herum liegen, aber jedesmal wenn ich ihn sehe denk ich mir müsst ich ihn umändern weil ich da einige Leute noch nicht gekannt hab und sonst hat sich auch so einiges verändert. Wie schon paar mal erwähnt man müsste dann immer wider einen Abschiedsbrief schreiben. Ich denke aber das diejenigen die dich sehr gut kennen wissen was du willst oder von ihnen denkst.
:rolleyes:
bye ich
AlienSexFiend...hm, also für mich würde das auf keinen Fall in Frage kommen...wenn ich was zu sagen habe, mache ich das eben jetzt...und die Dinge, über die ich eh nicht reden mag (also eher die negativen), werden sie eh nachlesen können wenn mir was passiert...hab nämlich mein Buch für solche Dinge recht öffentlich hier rumliegen in meinem Zimmer, weil soweiso keiner meiner Familie dran geht heimlich...also wäre das gegeben dass sie dort erst nach meinem Tod drin lesen würden...
BleedingHeartNaja, ich denke nicht, dass
man irgendwie eine "Formulierung für alle Fälle" im Kopf hat.
Die Gedanken ändern sich doch ständig.
Auch Gefühle können sich ändern.
Daher empfinde ich abschiedsbriefe nur
im Falle eines geplanten Suizids sinnvoll.
dunkinNaja.... ICh finde in deinem Abschiedsbrief bindest du nochmal deine letzten Emotionen die in dir vorgehn... und für den normalfall... also Autounfall Herzstillstand Erschossen:D usw. würde ICh nie einen Abschiedsbrief schreiben... weuil es nicht absehbar ist!
Any BodyAbschiedsbriefe, für wen sollte der bestimmt sein? Selbst wenn er geschrieben ist, woher willst Du wissen, dass er vom Leser auch so verstanden wird, daß das hierin Verfasste auch entsprechend Deinen Wünschen und Vorstellungen umgesetzt wird?

Dann doch lieber gleich ein Testament eröffnen und dieses notariell beglaubigen lassen... so für alle Fälle und man weiss ja nie...
angel of sorrowIch habe ein paar Abschiedsworte seit längerer Zeit schon auf meiner HP stehn.
Darin gehts um Gedanken über den Tod, mein Begräbnis (wie ich es mir wünsche) und ein paar Worte noch.
Eigentlich ists kein Abschiedsbrief im eigentlichen Sinn. Das was ich mache ist mehr eine Begräbnisbeschreibung.

Einen Abschiedsbrief möchte und werde ich nur schreiben, falls ich meinem Leben selbst ein Ende setze.

Lg Angel
simpsonsfan2Ich hab meinen Abschiedsbrief schon auf meinem Recher, und sollte ich mich wirklich eines Tage umbringen stell ich sie vorher auf meine Website.

(P.S. Mein 1. Beitrag hier!!)
GlassplitterAve,
tja, so ein Abschiedsbrief ist an sich keine schlechte Idee, aber ich hätte trotzdem massig Probleme damit...
Zum Beispiel:
1. müsste ich ihn eigentlich aller 2 bis 3 Stunden umschribseln, da mir sicher immer wieder neue Gedanken in meinen Kopf purzeln würden,
2. würde er vor allem durch die ständigen Anfügungen bzw. Neuentwürfe irgendwann eine nicht mehr akzeptable Länge (wie wirkt denn das - ein 200 Seiten Abschiedsbrief?),
3. hätte ich sicher immer das Gefühl, irgendetwas oder irgendjemanden vergessen und nicht erwähnt zu haben,
4. würden mich (wie Niemandsland) die Antworten, Reaktionen und Kommentare zu sehr interessieren,
5. könnte ich sicher alles nicht so in Worte fassen wie ich es wollte und es würde damit irgenwo trivial wirken und
6. ist es mir an sich sowieso egal, was nach meinem Tode mit meinem Leichnam und meiner Umgebung passiert (sofern es keinen zu starken Schaden nimmt).
Mit diesen Worten und in tiefster, unterwürfigster und erfurchtvollster Verneigung,
KristallGlassplitteR
-carpe noctem-
VivicaIch finde es an sich eine gute Idee... so wie schonmal erwähnt, wenn dir kurzfristig was passiert und du hattest vorher Stress mit jemandem, den du eigentlich sehr sehr magst, weiß er dann trotzdem, wie du zu ihm stehst.
Carcas999Einen Abschiedsbrief habe ich schon einmal geschrieben, als es mir besonders dreckig ging und ich daran dachte zu sterben.
Ich lag unter Tränen in meinem Bett und dachte mir ,da ich leider weiss, dass ich manche Dinge demjenigen den sie betreffen nie sagen werde,sollte er sie zumindest nach meinem Tode erfahren
Natürlich wäre es viel schlauer alles jetzt los zu werden, doch manches bekomme ich einfach nicht über meine Lippen...

Als ich mir diesen Brief letztens wieder anschaute begriff ich dass ich es wahrscheinlich nie über mich bringen würde mich umzubringen und dass ich ja jetzt nicht jede Woche einen neuen Abschiedsbrief verfassen kann

carcas
liehjenNun ja...wäre es dann eigentlich nicht auch möglich, dass man den "Unfall" als absichtlich hervorgerufen sieht?! kommt zwar auf den Unfall ab aber kann doch sein, oda?!:rolleyes:
jade[QUOTE][i]Original geschrieben von liehjen [/i]
[B]Nun ja...wäre es dann eigentlich nicht auch möglich, dass man den "Unfall" als absichtlich hervorgerufen sieht?! kommt zwar auf den Unfall ab aber kann doch sein, oda?![/B][/QUOTE]
Stimmt, kommt mir auch so vor. Ich würde nicht wollen, dass meine Hinterbliebenen zweifeln, ob ich nicht absichtlich vor den Baum gefahren bin oder so.
Ich wüsste auch gar nicht, was ich schreiben sollte. Irgendwelche Geheimnisse oder andere Sachen, die ich jetzt nicht ausspreche, möchte ich auch nicht nach meinem Tod preisgeben. Als ich früher Tagebuch geführt habe, stand auf der ersten Seite groß und breit geschrieben „Auf keinen Fall lesen, auch wenn ich jetzt tot sein sollte“ oder so ähnlich.
Ausserdem will ich mich nicht soooo doll mit meinem Tod beschäftigen, dass ich ständig Abschiedsbriefe verfasse, ändere usw.
liehjendas außerdem...was soll man reinschreiben?
wenn man seine geheimnisse reinschreibt dann wars das mit der totenruhe oder es interessiert keinen wirklich...also da fangen schon wieder die nächsten probs an...
lizardfakt ist, dass man so einen abschiedsbrief ja nur schreibt, damit es einem selbst besser geht. wenn man erstmal tot ist, ist man tot, abschiedsbrief hin oder her. dann spielt es auch keine rolle mehr, was in dem brief eventuell steht, weil es einen selber ja nicht mehr beeinflussen kann. wenn man das gefühl hat, man müsste sich dinge "von der seele schreiben", damit es einem besser geht, kann man es halt machen...
liehjenalso mich juckt es nimmer wenn ich tot bin ob ich alles vonner ''seele geschrieben'' habe oda net weil tot ist tot ob mit abschiedsbrief oder ohne...es gibt da nix mehr dran zu ändern

und bevor ich es riskiere, dass die leute noch schlecht über mich denken nachdem ich gestorben bin und ich dadurch ggf. meine totenruhe nicht mehr habe lass ich sowas doch lieber sein... heißt nun mal rest in peace und nicht rest in hate...
Iwant2dieIch würde meiner besten Freundin mein Tagebuch geben. Sollte ich plötzlich sterben, hätte ich gerne, das sie es liest. Da steht alles drin, auch das, was ich nie einem Menschen sagen würde. Und alles wäre "aktuell", bis zum letzten Tag.

Ich habe mal einen Abschiedsbrief für mich geschrieben, ohne wirkliche Absicht. Dann habe ich ihn aus Versehen im ganzen Papierkrimskrams im Zimmer liegen lassen und meine Mutter hat ihn gefunden. Das gab ein Theater... :o
White_FangIch musste einmal im Rahmen einer Wehrübung einen Abschiedsbrief schreiben.
Ich hab's überlebt um meine Zeit umsonst geopfert. Shitt happens.
SchattenwesenIch habe früher in meinen "besten Jahren" (der Horrorzeit namens Pubertät) oft Abschiedsbriefe geschrieben, für den Fall, dass ich eines Tages den Mut finde mich umzubringen.
Wie oft habe ich Zettel und Stift in der Hand gehabt und dramatische Worte zu Papier gebracht, in denen ich meine Mitmenschen für mein Leid verantwortlich machte? Im Endeffekt landeten ale Exemplare im Müll...
Weil ich immer irgendwie wusste, dass ich nicht wirklich sterben will. Dennoch tat es gut, sich den ganzen Mist mal von der Seele zu schreiben.
Any Body[QUOTE][i]Original geschrieben von Schattenwesen [/i]
...Dennoch tat es gut, sich den ganzen Mist mal von der Seele zu schreiben.[/QUOTE] ... bis es irgendwann nicht mehr wirkt.. gedanken, niedergeschrieben auf geduldigem papier.. und die tinte zerfliesst sobald tränen das wort in eine undefinierbare masse an farbpartikeln mit sich vermengen lassen..

ungelesene worte .. unbekannt.. unversehrt.. unverstanden..
Schattenwesen@Any Body... du hast so Recht...
liehjen@ schattenwesen

mein Respekt! so hab ich das auch noch nie gesehen aber wenn man sich genauer damit befasst haste eigentlich recht...nur würde ich dann gerne wissen, wer die figuren bewegt bzw. wer gegeneinander spielt....
HalbmondfeeIch denke auch das man mit solchen Dingen vorsichtig sein soll. Die Erfahrung zeigt ja das man sich zu jeder Zeit immer irgendwie verändert und auch seine Einstellungen, aus Erfahrungen heraus, überdenkt. So ist das vielleicht nicht die beste Idee, die mit dem Tagebuch jedoch, falls der ein oder andere auch eines schreibt, finde ich garnicht mal so schlecht. Es muss ja nicht unbedingt ein Tagebuch sein, vielleicht auch Gedichte oder Fotografien, jeder hat doch seinen Weg gefunden um seinen Gefühlen einen Ramen oder einen Ausdruck zuverleihen, man sollte diese als Abschiedsbrief nehmen.

Jedoch einmal einen zuschreiben finde ich nicht besonders schlimm, es kann durch aus einmal helfen wenn man ganz am Boden ist, man kann überdenken wieso man eigentlich so tief in der Sche*** steckt und evtl. bekommt man von der Sache ein ganz anderes Bild oder es tun sich neue Wege auf um Probleme zu lösen. Was ich meine, wenn man versucht jemanden anderen etwas zu erklären, dann denkt man viel Intensiever , mit mehr abstand über diese dinge nach.

Liebste Grüße

Halbomdfee
smerlesHmm... Abschiedsbrief...
Finde ich nicht so toll. Warum? Weil ich alles, was ich in einen solchen Brief schreibe, den betreffenden Personen zu Lebzeiten auch sagen kann...
Immerhin kriegt man dann auch noch eine Reaktion zurück...
ateraIch find die Idee ganz interersant. Aber was passiert, wenn man ermordert wird. Leicht könnten die Familienangehörigen denken es wäre selbstmord gewesen. Oder nicht?
Naja man könnte ja hineinschreiben wir der Abschiedsbrief gemeint ist. Und was die Akualiät angeht könnte man ein Datum dazuschreiben, wann man es geschrieben hat und immer wenn man lust hat kann man ihn ja aktualisieren.
Also ich find es schon eine nette idee.
liehjen@atera

Das Thema hatten wir schon außerdem auch wenn du ein Datum hinschreibst kann man auch denken, dass du es schon länger planst...dazu fällt mir auch noch ein:

wenn ich jetzt tot bin...ehm...wie sollen die denn den brief finden??? wo soll ich den denn jetzt bin tun??? :eek:
Furby666Gute idee und wenn man sich spontan umbringen möchte muss man vorher nichts mehr schreiben und aknn so auch nicht so schnell auf den gedaken "ich bleib erstma leben" kommen...
AzuriteIch habe mir sowas schon öfter überlegt... aber nie gemacht. Was ich in nächster Zeit aber sicher noch tun werde, ist meine ganzen Passwörter etc. irgendwo zu notieren, dass irgendjemand zumindest meinen Mailaccount schließen kann oder auf meiner Website eine demensprechende Notiz machen kann, falls mir was passieren sollte.
Wenn ich tot bin, sollen das auch alle meiner Onlinefreunde wissen denn ich kann mir schon vorstellen, dass es nicht besonders toll für Angehörige ist, wenn nach nem halben Jahr mal einer anruft und fragt was los ist...

Azurite
Namenloser[URL=http://www.beam.to/katrin]Hier[/URL] ist auch ein Abschiedsbrief.Ich weiss,dass dieser Brief 100% kein Fake ist,da ich eine Person kenne,die der Verfasserin des Briefes sehr nahe stand.Also obwohl ich die Person nicht kenne,find ich diesen Brief schon sehr bewegend.
liehjen@Namenloser

Ich glaube nicht wirklich, dass dieser Brief echt ist...
dort findet man weder ein psycholigisches Profil, das
zutrifft noch einen näheren Sinn.

Dazu hab ich bei meiner Suche keinerlei Hinweise
gefunden...weder eine Todesanzeige in der Zeitung
noch sonst etwas.

Dazu denke ich mal, dass sie selbst diese HP entworfen
hat und da macht mich etwas stutzig:
warum hat sie nen eMail-Link dazu gesetzt, wenn sie
Selbstmord begannen hat?

Es ist für mich soweit sehr unlogisch...sry

Zu guter Letzt passt deine Antwort nicht in diesen Thread
Namenloser...les dir nochmal gut das Thema durch bevor du
schreibst, ok?

LiehJen
NamenloserNaja ich könnte noch mehrere Beweise aufführen,dass dieser Brief 100% echt ist,aber dazu hab ich jetzt keine Lust.Glaub was du willst.
Und würdest du,wenn du die Absicht hättest dich zu töten dein eigenes psycholigisches Profil schreiben?Also ich nicht,aber ich hab ja auch nicht die Absicht Selbstmord zu begehen.
Und jeder Selbstmord und Mord kommt auch nicht in die Zeitung.
Wieso sie ihre e-mail-Adresse angegeben hat,kann ich dir jetzt auch nicht sagen.Vielleicht hat sie die Seite früher für was anderes benutzt und hat einfach vergessen ihre E-Mail-Adresse zu löschen.Oder einfach nur als Symbolcharacter.

Und indirekt passt dieser Abschiedsbrief hier hinein,meines Erachtens.Zwar ist er nicht für den Notfall gedacht,sondern geschrieben mit der klaren Abschicht Selbstmord zu begehen.Übrigens hab ich mir hier alles durchgelesen.
SchattenwesenIch muss zugeben, dass auch ich diesen Gedanken schon mehrmals hatte. Einfach "für den Fall, dass..." einen Brief zu schreiben, in dem man seinen Mitmenschen sagt, dass man sie schätzt...
Als ich noch jünger war, habe ich oft Abschiedsbriefe verfasst, einfach um meinen "Weltschmerz" zu beklagen... das waren dann Briefe in dem Stil, dass ich die Anderen für mein Leid verantwortlich machte [nach dem Motto: "Seht ihr, ihr habt mich in den Freitod getrieben!"]... damals hat es mir sehr geholfen...
inzwischen sehe ich das etwas anders. Man sollte niemandem [es sei denn in absoluten Ausnahmefällen] die Schuld am eigenen Freitod geben... wie soll dieser Mensch seines Lebens je wieder foh werden? Na ja, das ist ein Thema für sich...
liehjen@Namenloser

Könntest du...sicher...du kannst viel erzählen wenn der tag lang ist aber ich hab nen spezi dran gesetzt und der sagt auch, dass der nicht echt ist (profiler hat sich das durchgelesen)

aber das ist hier auch nicht thema und dein comment geht am thema vorbei...es geht nicht darum einen zu schreiben weil man sich umbringen will sondern falls mal was passieren sollte wie ein unfall oder so um ggf. damit abzurechnen was noch offen ist...kapische?
Namenloserok ok sorry..dann schreib ich hier nix mehr rein.Aber das der Brief echt ist,dabei bleib ich.Wieso sollte ich dich belügen?Davon hätte ich nichts und der Brief ist kein Fake und da kannste sonstwieviele Spezis ransetzen.
liehjenich hab nicht gesagt du sollst nix reinschreiben aber wenn dann bitte auch was was zum thema gehört...soviel ordnung muß schon sein...

was du davon hättest? du könntest z.b. über die deppen lachen, die das glauben denn genauso gut hättest du die hp selber machen können...und jetzt schluss damit, jetzt sachlich bleiben!
Kiranameine beste freundin hatte einen abschiedsbrief "nur für den fall" geschrieben als sie erfahren hatte, dass sich durch ihren gehirntumor metastasen gebildet hatten.

zwei wochen später hat sie sich umgebracht.

dieser brief ist an mich addressiert und ich trage ihn ständig bei mir. so ein brief kann für denjenigen, der ihn findet, oder für den, der ihn kriegen soll, das schlimmste sein, was es gibt. denn durch so einen brief bleibt alles lebendig. die versuchung ist groß, sich für immer in der vergangenheit oder in seinem schmerz zu vergraben und sein eigenes leben zu vernachlässigen.

und trotzdem möchte ich ihn nicht missen. auch wenn damit schon mehr sch****e gebaut worden ist, als ich je befürchtet hatte.
Tränenseeich fände es eher besser für jede person die einem viel bedeutet einen solhen brief zu verfassen ( halt nur für die aller wichtigsten personen) und die irgendwo zu hinterlegen. Ich habe selbst schon an meine engsten freunde solche briefe geschrieben.
HeckeDie Form der Abschiedsbriefe orientiert sich von Person zu Person anders.
Die einen schreiben das, was sie denken, nach dem Tod passiert, die anderen schreiben, wie ätzend ihr Leben doch war.

Ich persönlich schreibe nur meine derzeitigen Gefühle auf, die ich dann immer wieder durchlesen kann um zu sehen, ob es sich geändert hat.
Ich habe ehrlich gesagt noch nicht daran gedacht , einen Abschiedsbrief zu schreiben, aber wenn man meine Gefühlsschriften sich durchliest, dann ähnelt es ein wenig einem solchen Abschiedsbrief.
liehjenIch hab keinen Abschiedbrief geschrieben...hab nur mein Testament geschrieben...

Ich bin der Meinung, dass wenn man einen Abschiedsbrief schreibt und einem was passiert, das die Hinterbliebenden glauben könnten, dass ich nicht z.B. durch nen Unfall gestorben bin sondern es Absicht von mir war.
ChimonasIch werde nie wieder einen schreiben.

Ich hatte mal einen geschrieben, doch das was ich da geschrieben hatte, ist fuer mich aus heutiger Sicht, fuer mich kein Grund mehr einen zu schreiben.

Gruss
Chimonas
Hecke[QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i]
[B]Ich werde nie wieder einen schreiben.

Ich hatte mal einen geschrieben, doch das was ich da geschrieben hatte, ist fuer mich aus heutiger Sicht, fuer mich kein Grund mehr einen zu schreiben.

Gruss
Chimonas [/B][/QUOTE]

Man lebt ja auch nur [B]einmal[/B] :D
Namenlosernaja ok also jetzt mal zum Thema.Ich hab mir auch mal wirklich richtig überlegt ob ich einen Abschiedsbrief(mit Testament als Anhang) für alle Fälle verfasse.Jedoch bin ich auch nie wirklich dazu gekommen und ich wusste nie so recht wie ich meine Gefühle in diesem Brief für Menschen die mir sehr wichtig sind, formulieren kann.Ich kann sowas irgendwie nicht in Worte fassen...
Chimonas@ Hecke

Aber man kann mehr als nur einmal im Leben sterben.


Gruss
Chimonas
feenwesenIch denke,ein Abschiedsbrief ist nach dem Ableben eines Menschen eine wunderbare Erinnerung,die mit wahnsinnig vielen Emotionen verbunden ist,auch wenn es sich dabei "nur" um Buchstaben auf einem Blatt Papier handelt.Es ist ein Dokument,das bestehen bleibt,und somit bleibt in gewisser Weise auch der Autor bestehen!!Dennoch finde ich,sollte man den Menschen,die man liebt immer wieder daran erinnern,auch wenn einem das oft sehr schwer fällt....
Allerdings wüsste ich momentan nicht,was ich in solch einem Brief schreiben sollte...

macht die Verzweiflung den Menschen nicht zum genialen Poeten?

und ist ein Testament vergleichbar mit einem emotionalen Abschiedsbrief??

Vielleicht nehme ich vieles zu selbstverständlich,ich denke nie daran,das ich genau an diesem Tage sterben könnte,ist das eine schlechte Eigenschaft??

liebe grüße

feenwesen
liehjen@feenwesen

Ja mag sein aber wenn man diesen Brief hat wird man sich an denjenigen erinnern wollen und so den Brief automatisch immer wieder lesen...ich denke, dass das auch je nach Person mehr Leid als "Nutzen" hervorruft und sich so dann auch unnötig quält.

Lieh Jen
feenwesenIch denke,das kommt ganz auf die Person an,die sich erinnern will,vielleicht verbindet der Mensch auch sehr viel Freude mit diesem speziellen Brief,schöne Erinnerungen,die Schönheit der Emotion die im Brief festgehalten wurde und die sich nur auf eine einzige Person bezieht,auch wenn ich damit das Leid und viele Tränen nicht ausschließen möchte,aber das wird dem Menschen,der den Brief immer wieder liest klar sein und vielleicht will er diese Gefühlsregung gerade in diesem Augenblick des Lesens haben.....
Hecke[QUOTE][i]Original geschrieben von Chimonas [/i]
[B]@ Hecke

Aber man kann mehr als nur einmal im Leben sterben.


Gruss
Chimonas [/B][/QUOTE]

Man kann psychisch sterben, physisch und real sterben.
Richtig.

Dennnoch ist letzteres der letzte Tod der, welcher den meisten Schaden bringt.
DarkCryÜber so ne Frage "Soll ich einen Abschiedsbrief schreiben?" hab ich mir auch schon öfters Gedanken gemacht.
Aber eigentlich finde ich es gut so was zu machen!Mann kann alle seine Sorgen, Ängste und so schreiben, die man davor nie losgweworden ist weil keiner zugehört hat oder es keinen gab den man es erzählen konnte. Doch in dem Brief müssen es alle lesen und können nicht einfach weggehn .Klar können sie den Brief einfach wegwerfen, aber würden sie das tun?Sie würden ihn bestimmt lesen und vielleicht mal nachdenken was sie falsch gemacht haben.

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