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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Warum tun wir es jeden Tag auf´s neue?
TränenkindJeden morgen um Punkt sechs Uhr aufstehen, duschen, Kaffee trinken und so schnell wir möglich zu Schule gehen. Sich von nervigen Mitschülern dumm anmachen lassen, endlose Diskussionen mit den Lehrer führen, kurze Mittagspause, wieder alles wie am morgen, abends kaputt heim kommen, Hausaufgaben, lernen, schlafen gehen und von einer besseren Welt träumen.
Warum tue ich das jeden Tag??
Warum tun alle Meschen irgendetwas jeden Tag?
Warum gehen wir jeden Tag da in diese Welz hinaus, tun etwas, was wir eigentlich gar nicht wollen, müssen uns das dumme Geschwätz derer anhören, die sich nir über etwas Gedanken machen, müssen uns Tag für Tag zu tiefst verletzten lassen, das man kurz davor steht alle Hoffnung zu verlieren und verlernt wie man lächelt.
Was soll das alles? Warum zum Teufel tun wir das alles?
Sind wir nur zu dumm um aus diesem Leben zu fliehen? Oder können wir es gar nicht?
_____________
Carcas999Ich weiss es nicht...
vielleicht weil wir alle einer Art von vorgeschriebener Vernunft gehorchen,weil es eben das ist,was Menschen "zu tun haben" ,weil wir es nicht anders kennen,weil wir nicht wissen wie wir uns dagegen wehren sollen?
Weil wir Menschen keinen anderen nutzen haben? keinen Willen aus diesem Kreislauf auszubrechen?

Was ist es denn was du ändern willst,tränenkind? keine schule mehr? keinen sturen tagesablauf mehr? wie gut kann ich dich verstehen..immer und immer wieder das gleiche erleben,jeden Tag.Da liegt es an uns selber unseren Alltag so erträglich wie möglich zu gestalten..Hobbies,Freunde...
Jalrik"Ducunt volentem fata, nolentem trabun"....
Wer willig ist den führt das Schicksal; wer sich sperrt, den schleift es mit.....
~v~

Ob eine Flucht in dieser Zeit noch was bringt ? Wohin auch ?
Diese verrückte Welt ist eh schon aus den Fugen geraten....
dunkles_Wesen-
SirBelmondhabe ich mich auch schon gefragt, geht mir genau so
GarryDer Mensch ist ein Gewohnheitstier. Du willst zwar nicht in die Schule, aber du musst, du willst nicht arbeiten, aber du musst, diese Geselschaft kann nur funktionieren, wenn jeder eine Aufgabe erfüllt und vernünftig handelt. Es nervt jeden immer den selben Ablauf zu haben, aber wie stellst du es dir ohne gewohnten Ablauf vor? Wie willst du leben? Kannst ja deine Wünsche aufschreiben
Die Gummi-EnteDamit du deinen Mitmenschen einen Schritt voraus sein kannst, vielleicht irgendwann mal den bessern Job hast und durch diesen besseren Job bessere Freizeitgestaltungsmöglichkeiten haben kannst.

Man kann sich zurücklehnen, man kann sich aber auch einen Vorsprung aufbauen, der es einem später leichter macht.

Gruß
Gummi-Ente
Hieronymusman gewöhnt sich irgendwie dran...
und dann befindet man es nicht mehr für nötig, was dran zu ändern und lässt es einfach so.
man kommt aus dem trott schlecht wieder heraus.
mir gehts auch mies dabei.
jeden tag dasselbe...
jede nacht dasselbe...
ChimonasWarum immer das selbe?

Weil wir auf der Vorstufe zum Industrieroboter mit universeller Einsetzbarkeit stehen.

Gruss
Chimonas
querimoniaIch denke, da hat man von vornherein keine Chance. Sobald ein Mensch gezeugt wird - zack! - ist er schon Teil des Systems.

Niemand kann zwischen Freiheit oder Alltag (Routine) wählen, es ist alles vorbestimmt, ein Zwang, Kindergarten, Schule, Ausbildung/Studium, Beruf, Rente.

Willkommen im Paradies.
;-)

Ich hab auch noch keinen Ausweg gefunden, der gleichzeitig Mittelweg zwischen beidem ist.
Chimonas@ querimonia


Solange man sich in der Gesellschaft aufhaelt, geb ich dir 100% Recht, ist man aber Aussteiger, kann man tatsaechlich aus dieser Starre ausbrechen.

Nur wenn ALLE Aussteiger waehren, gaebe es die Gesellschaft so wie sie "sein muss um sich selbst am Leben zu halten" nicht mehr.

Man muss dann aber auch auf die Annehmlichkeit verzichten, dass man sich vieles im Leben kaufen kann. Es haengt dann alles an einem selbst. Da man aber in einer Schule ("des Lebens") lernt sich zu spezialisiern, kann man als Mensch dieses Erschwerniss nicht leicht aufsich nehmen. Noten, sind ein gutes Mittel zu sagen: Schau! DA bist du gut und DA nicht. Universalitaet kann sich SO erst gar nicht entwickeln.

Und wenn die Mehrheit der Gesellschaft dazu nicht bereit bzw. faehig ist, laeuft alles reibungslos weiter wie "es eben immer schon war".


Gruss
Chimonas
Modenahoch lebe die MATRIX!!!
querimonia@ Chimonas:

Ja, aber was ist mit denen, die aus dieser Gesellschaft ausbrechen bzw. schon ausgebrochen sind?
Werden die beneidet?

Nein - es ist eine Art 'Instinkt' da, der solch ein Verhalten 'verurteilt', ist es nicht so, dass die Menschen, die sich nicht anpassen wollen, anti sind und anti leben, dass diese meist negativ sanktioniert werden?
Vampirgirl85Wie schon gesagt wurde ist der Mensch ein Gewohnheitstier, außerdem werden wir in unserer Gesellschaft durch viele Regeln und Gesetze, bzw. allerlei Vorschriften in ein einigermaßen geordnetes Leben gedrängt.
Doch dass der Mensch so gut wie jeden Tag das gleiche macht war auch schon früher so. Da haben die Menschen Beeren gesammelt und gejagt und ums Überleben gekämpft, heute ist es doch auch net anders. Man geht zur Arbeit um zu verdienen und damit etwas zu kaufen um zu überleben. Nur dass man neben den zahlreichen Vorschriften doch seine Freiheiten hat. Wir dürfen wählen wo wir in Urlaub gehen, was wir lernen wollen, welche Schule, was wir essen, was wir abends und am Wochenende machen.....

Der Mensch kann sein Leben eigentlich schon noch in einem gewissen Rahmen selbst gestalten, die absolute Freiheit gibt es denke ich mal nicht.
GarryUnd das mit der Wahl, dass du lernen kannst, was du willst kommt auch erst nach der SChule mit ersten Ansätzen in der Oberstufe. Davor kann man nur sehr wenig wählen
Mondenkind667Ihr sprecht mir aus der seele.
Ich würde so gerne aus diesem leben, aus dieser gesellschaft ausbrechen. Aber auch wenn du die schule schmeißt, auf den komfort verzichtest und "aussteigst", was wirst du dann tun?

Ich glaube, dass es auf dieser welt nur sehr wenige orte gibt, wenn überhaupt noch, wohin eine flucht möglich wäre und sich lohnen würde!

Dunkle grüße!
White_FangEin Tag hat 24 Stunden. 8 Stunden opfern wir ihm Schnitt an Schule und Beruf. Mal mehr mal weniger. Das heißt 16 Stunden des Tages stehen uns zur freien Verfügung. So schlecht sehe ich das gar nicht.
Was wäre denn die Alternative? Den ganzen Tag nichts tun? Einfach so, radikal hedonistisch, unproduktiv vor sich hin leben? Ich weiß ja nicht wie es andere sehen, aber für mich wäre das ein unerträgliches Leben. Ich bin kein Altruist, ich lebe nicht für andere, aber wenn ich etwas schaffe oder leiste, keimt in mir ein Gefühl des Stolzes. Ich bin stolz auf meine Arbeit auf das was ich geleistet habe, obwohl es nicht immer angenehm und schön ist.
Das Leben besteht zu gleichen Teilen aus Anstrengung und Erholung, aus Qual und Glück, aus Erfolg und Misserfolg. Beide Teile, sowohl die negativen als auch die positiven, machen das Leben aus, formen den Charakter und machen einen schließlich zu dem Menschen dem man ist. Jeder Erfolg der nicht mühsam erkämpft wurde, zählt nicht. So sehe ich dass.
rainravenBeklag Dich nicht über die Schule, das Schlimme kommt erst noch.
In der Zeit meines Studiums war ich noch glücklich und wußte, wer ich bin, wurde gemocht, akzeptiert, alle arbeiteten zusammen und wir waren viel draußen und haben viel gesehen und erlebt, und ich habe nette Menschen kennengelernt, die mein Leben bereichern. Und auch die Freunde aus der Schule begleiten mich immer noch und in der Schulzeit hatte man wenigstens die Nachmittage frei und viele Ferien.

Der wahre Horror ist das Arbeiten. Damit werde ich mich nie abfinden können. Warum man mindestens acht Stunden(meist neun, weil man muß ja Mittagspause machen) am Tag etwas tut, was man muß (in meinem Fall wird das nie etwas sein,was ich tun WILL, denn solche Stellen gibt es hier nicht) und nicht die Zeit hat, Besorgungen zu machen oder morgens auszuschlafen. Und wenn man heimkommt, ist es Abend, man muß sich auch um den Haushalt kümmern und andere Sachen machen, gleichzeitig sollte man aber früher ins Bett, weil man sonst nicht morgens ausgeschlafen ist. Zumindest ist da bei mir der Fall, doch ich schaffe es nicht vor 24:00 ins Bett, was leider zuwenig Schlaf ist.

Weggehen unter der Woche ist stressig, weil man dann auch unausgeschlafen in die Arbeit muß und ich komme eigentlich nie zur Ruhe. Meine Gesundheit und mein Aussehen haben sich durch das Arbeiten-Müssen verschlechtert, und ich finde es trostlos, daß einem die wichtigste Zeit im Leben von diesem Zwang genommen wird. Wenn ich mal Rentner bin, kann ich vieles nicht mehr machen, was ich jetzt noch könnte oder will, aber erst dann erlaubt man mir, ohne Arbiet zu leben. Und die Scheiße ist, daß von irgendwoher das Geld ja kommen muß, von dem man leben muß. Man bedenke, die Hälfte von dem, was man bekommt, geht mindestens nur für das WOHNEN drauf, für mich eigentlich ein Grundbedürfnis und kein "Luxus". Das finde ich einfach nicht gerecht.

Aber es wird sich nichts ändern, so sehr ich auch lamantiere, denn das große geld wird mir nicht in den Schoß fallen und ich bin nicht der Typ, der "aussteigen" kann, dazu hänge ich viel zu sehr an meinen Freunden, meiner Heimat, meinem persönlichen Besitz und an der Sicherheit (unbeschadet leben zu können, ein Dach über dem Kopf zu haben, zu wissen, wovon ich morgen lebe, wer sich um mich kümmert, etc.)


T.R.
Ianusund das ist genau die sache: das große geld.
geld allein macht nicht glücklich, genauso, wie man in einem schlüssel nicht wohnen kann.
wir leiden in der schule, in der ausbildung, dem studium und in der arbeit, weil wir uns damit ein wenig freizeit "erkaufen" können, die wir ohne den stress in hülle und fülle hätten. aber zu welchem preis? wenn du nicht arbeitest, kannst du nicht wohnen, nicht essen, nicht besitzen. das ist eine konsumwelt, in der das "haben" vor dem "sein" steht. und jeder versucht, dir das klar zu machen. das nervt. aber die "vernunft" sagt dir, dass du erst "haben" musst, um "sein" zu können.
und hast du erst genug, kannst du dich dir selbst hingeben, kannst sein, was du sein willst. das leben besteht nun mal aus kompromissen. und ich habe mich für 4 jahre extreme qual im studium entschieden, fern von meinen freunden, fern von freuden, fern von freizeit. aber bin ich fertig damit, habe ich einen job, mit dem ich genug verdiene, um nachmittags zeit für mich und die, die mir wichtig sind zu haben.
vielleicht träume ich zu viel von dieser zukunft, vielleicht kommt alles anders, aber es gibt mir hoffnung, die hoffnung, die ich brauche, um diese "sinnlose" qual zu überstehen.
aus diesem system kannst du ausbrechen, aber bedenke die konsequenzen eines lebens ohne geld. du bist du selbst, ja, aber wenn das nicht alles ist, was du willst, dann marter dich selbst, um dich finanziell überm wasser zu halten.
ich predige hier nicht den kapitalismus. man sollte sein leben nicht dafür opfern, immer mehr verdienen zu wollen. in keinem moch so goldenen schlüssel kann man wohnen, man muss wissen, wie man ihn verwendet. und der schlüssel kann klein sein, der raum hinter der dazugehörigen tür könnte wunderschön sein...oder total öde. kommt ganz darauf an, was du mit dem geld machst.

ich weiß nicht, ob dir das geholfen hat, aber zumindest ist es eine perspektive, nich für jeden, aber zumindest für mich und vielleicht auch für andere. vorenthalten wollte ich sie dir aber nicht.

ianus
Dunkler PaladinIm Grunde hat der Mensch - wie jedes andere Tier auch - drei Grundbedürfnisse: Food, Shelter, Mate; also Nahrung, eine Bleibe und einen Partner.

Diese Grundbedürfnisse erfüllen sich z.B. die Amazonas-Indianer auf denkbar einfachste Weise: sie jagen Tiere und sammeln Früchte, bauen sich eine einfache Hütte und lachen sich abends am Lagerfeuer ein Mädchen (oder einen Jungen) an. So läuft das bei diesen Naturvölkern seit tausenden von Jahren. Und sie sind glücklich damit.

Der Europäer macht das alles viel komplizierter. Unser "Problem" sind unsere hohen Ansprüche. Wir wollen zusätzlich noch medizinische Versorgung, ein schickes Auto, ausgefallene Kleidung, Nahrungsmittel die es normalerweise auf unserem Kontinent gar nicht gibt (z.B. Bananen), ein großes Haus angefüllt mit schönem, aber im Grunde überflüssigem Ramsch, einmal im Jahr weit weg in den Urlaub... Die Liste ließe sich noch verlängern.
Wegen dieser Ansprüche wurde unsere Gesellschaft im Laufe der Zeit unendlich viel komplizierter. Weg vom "Jeder kann Alles"-Prinzip hin zu zahllosen Spezialisierungen, die deswegen natürlich langweilig sein können, wie z.B. jeden Tag in einer Fabrik zu roboten. Das Geld, welches man dabei verdient, benutzt man aber vornehmlich, um sich die gleichen Grundbedürfnisse zu erfüllen wie unsere Mitmenschen im Amazonas-Dschungel: Food, Shelter, Mate.

Blöd dran ist man in unserer Welt, wenn man zurück zu den Wurzeln will, d.h. sich auf das Wesentliche zurückbesinnen und mit dem Nötigsten auskommen. Erstens ist das heutzutage und hierzulande so richtig kaum möglich, und zweitens werden damit nur sehr wenige und außergewöhnliche Menschen wirklich glücklich.


~Dunkler Paladin~
Chimonas@ querimonia

Wie gesagt, die Gesellschaft, kann sich deshalb erhalten, weil eine moeglichst grosse Anzahl Menschen, jeden Tag ihren Pflichten nachkommt (Arbeit). Wie kann dann ein Mensch von denen, welche immer ihrer Arbeit nachgehen (und das auch nicht unbedingt gerne) sich ueber Leute freuen, die das nicht mehr muessen?

Trotzdem, wenn man durch seine Arbeit die Welt ein Stueck mitveraendert, kann Arbeit auch durchaus spass machen.

Gruss
Chimonas
Nebeltaenzerintellen wr us v wirwrdn das alles NICHT tun.. ir wüen eifach sagen NEIN, das wil udn kann ich nicht länger ertragen. was würde mit uns passieren?
wir würden über kurz oder lang ganz unten sein. weil jeder das eben zu sein hat der sich der gesellschaft nihct beugt.
und wenn du wirklich unten bsit und tun und machen kannst was du willst, bis du wirklcih feri.. aber au c nicht wirklich, denn du hast NICHTS mehr,kein geld, keine wohnung , keine zukunft.
deine mit menschen spucken auf dich.
und das ist es was uns jeden tag dazu antreibt, weil jeedr im unterbewusst sein weis das es so sein wird wenn er es nicht tut.
egal ob es uns die kraft raubt.. man MUSS gut sein.
gott weis ich hasse genau das an dieser gesellschaft., aber niemand kann etwas tun. keiner denn es weren immer mehr dafür sein wie es ist.. denn so ist es für viele so viel einfacher weil sie nicht denken brauchen udn nciht selbstständig sein müssen. sie müssen nur den regeln folgen.
s1ckDas 21. Jahrhundert Wir Menschen… …sind einerseits weit gekommen - aber andererseits auch weit zurückgeblieben: Wir haben phantastische materielle Werte entwickelt - aber an Mitmenschlichkeit verloren, wir sind besitzreich - aber gefühlsarm, wir haben größere Gebäude - aber kleinere Herzen, wir haben weite Autobahnen und Straßen - aber eingeengte Standpunkte wir besitzen mehr - aber haben weniger wir kaufen mehr - und genießen weniger. Wir haben größere Wohnungen - aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeiten - aber weniger Zeit. Wir haben mehr Titel - aber weniger Vernunft, mehr Wissen - aber weniger Urteilsvermögen, mehr Experten - aber mehr Probleme, bessere Gesundheitsvorsorge - aber weniger Wohlbefinden. Wir konsumieren gedankenlos - und wir lachen zu wenig, wir fahren zu schnell - und werden zu schnell ärgerlich. Wir gehen zu spät in's Bett - und stehen zu müde auf, wir lesen zu selten - und konsumieren zu viel Fernsehen. Wir haben unseren Besitz vervielfacht - und unsere Werte reduziert. Wir reden zu viel - und lügen zu oft Wir lieben zu wenig - und streiten zu oft. Wir erarbeiten unseren Lebensunterhalt - aber wir wissen nicht zu leben Wir haben Jahre zu unseren Leben hinzuaddiert - und nicht Leben zu unseren Jahren! Wir haben mehr Computer - und wir erhalten mehr Informationen wir produzieren mehr Gedrucktes - aber haben weniger zwischenmenschliche Kommunikation. Wir haben an Quantität gewonnen - aber an Qualität verloren! Wir sind zum Mond gereist und zurück - aber haben Probleme, die Straße zu überqueren um unseren Nachbarn zu besuchen. Wir haben die Weite des Weltalls gefunden - aber unser persönliches Inneres verloren. Wir haben große Dinge getan - aber keine besseren Dinge. Wir entsorgen unsere Umwelt - aber verschmutzen unsere Seelen Wir haben das Atom gespalten - aber unsere Vorurteile behalten. Wir lesen mehr - aber lernen weniger, Wir planen mehr - aber kreieren weniger. Wir haben mehr Freizeit - aber weniger Spaß Wir haben mehr Urlaub - aber weniger Erholung Wir haben unser Leben auf Eile aufgebaut - und das Warten verlernt. Wir haben größere Einkommen - aber geringere Moral. Mehr Nahrungsmittel - aber weniger Sättigung, Mehr Bekannte - aber weniger Freunde, Mehr Aktivitäten - aber weniger Befriedigung Dies sind Zeiten des "Fast-Food" - und schlechter Verdauung mannigfaltiger Arten an Nahrungsmitteln - aber weniger Nährwerte Die Menschen wachsen größer - die Charaktere schrumpfen kleiner. Wir erzielen steigende Gewinne - aber akzeptieren schwindende Beziehungen Dies sind Zeiten des "Weltfriedens" - aber lokaler Kriege. Wir beschwoeren den Frieden - aber bauen immer mehr schreckliche Waffen. Wir spenden weltweit fuer wohltätige Zwecke - und lassen den Nachbarn verkümmern Dies sind Zeiten von zwei Einkommen - und ansteigender Ehescheidungen, von Kindern, die alles haben - nur kein Elternhaus mit Nestwärme von hochglanzpolierten Menschen - und abgestumpften Familien. Dies sind Zeiten… des schnellen Geldes ohne es zu verdienen. der schnellen Reisen ohne Ziele des schnellen Sexes ohne innere Beziehung der schnellen Wegwerfwindeln ohne liebevolle Säuberung des schnellen Essens ohne Genuß der übergewichtigen Körper des gedankenlosen Konsums von Pillen und Kapseln, die alles zu heilen versprechen… von Kopfschmerzen bis zum Übergewicht, vom Herzinfarkt bis zur Lungenentzündung, von der Geschlechtskrankheit bis zur Empfängnisverhütung, von der Potenzschwäche bis zur sexuellen Extase. Wir leben in einer Zeit, in der zu viel im "Schaufenster" gezeigt wird und fast nichts im "Lager" ist. Liebe Mitmenschen, ich wünschte, wir würden weniger im "Schaufenster" ausstellen und dafür viel mehr "im inneren Lager" bereithalten. Willy Meurer (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist
Lady_GunshotNun, ich denke jeden kotzt dieses alltägliche Leben mal an. Aber wenn man längere Zeit arbeitslos ist etc. dann sehnt man sich dahin zurück. Vielleicht braucht einfach jeder Mensch den Alltag. Feste Regelungen, was er tun soll. Man kann nicht immer nur Spass haben, auch wenn man denkt das wäre einfach. Klar, vieles könnte bequemer sein, aber vielleicht wollen wir Menschen es gar nicht bequem?
Sirius[QUOTE][i]Original geschrieben von White_Fang [/i]
[B]Ein Tag hat 24 Stunden. 8 Stunden opfern wir ihm Schnitt an Schule und Beruf. Mal mehr mal weniger. Das heißt 16 Stunden des Tages stehen uns zur freien Verfügung. So schlecht sehe ich das gar nicht. [/B][/QUOTE]

Das sehe ich anders, die Rechnung geht m.E. nicht so ganz auf:
Zuerst einmal arbeiten die meisten Leute mindestens 8.5 Stunden, da die Pause nicht mitzählt, wenn Du eine Stunde Mittagspause hast, sind es schon 9 Stunden, die Du auf Arbeit verbringst. Hinzu kommt die Fahrzeit von min. 1 Std. so im Durchschnitt - also sind schon mal effektiv 10 Stunden vom Tag futsch. Im Winter sind dies meistens die Stunden, wo es gerade ma so hell ist. Einen nicht unbeträchtlichen Teil deiner übrigen Freizeit wirst Du auch im Bett schlafend verbringen, normalerweise auch so etwa 8 Stunden, wenn Du am nächsten Tag halbwegs fit sein möchtest.
Summa sumarum bleiben von den 24 Stunden gerade mal 6 Stunden reale Freizeit übrig und dabei sind noch z.B. notwendige Gänge, Besorgungen, Zeit zum lernen usw. gar nicht berücksichtigt. Die Freizeit wird dann aufs Wochenende verschoben, welches viel zu schnell vorbei ist.

Was meint ihr, warum die meisten Leute Montags so mies drauf sind? Der Alltagstrott beginnt wieder...
Es ist so ätzend, aber es gibt wirklich keine Alternative.
DarkEdenIch beginne gerade mal wieder damit, mir ähnliche Fragen zu stellen. Die Freizeit, die mir vergönnt war belaste ich nun auch noch mit einem Nebenjob. Adieu Samstagabende - zu Gunsten einen 8-stündigen Sonntagmorgenschicht an einer Tankstelle. Samstags um 22:00 Uhr ins Bett, nur damit ich mir die Wohnung auch leisten kann und an Freitagen mit nicht ganz so schlechtem Gewissen mal weggehen kann. Geld, Geld, Geld - um mehr geht es nicht. Und bei Schule ist das nicht anders. Im Extremfalle heißt es doch: Keinen Abschluss, keinen Job. Also als "angestellter" zu Deutschlands größtem Arbeitgeber mit dem roten "A". Willkommen im (Über)Leben.
DemonOfLoveGenau dieselbe frage stelle ich mir jeden morgen wenn mein wecker klingelt...
zurzeit habe ich eine antwort darauf: um mich abzulenken, die zeit schneller verstreichen zu lassen...
doch das alles kann doch nicht unser lebensinhalt sein? immer in demselben trott unser leben zu leben??
GargoyleEinige von euch scheinen ja wirklich vernunftbegabte "Menschen" zu sein, die meisten allerdings sind wohl eher was anderes.
Es gibt hier tatsächlich Leute, die ein Studium, oder Schule als Anstrengung empfinden?! Die das Arbeiten zur Erfüllung ihrer Wünsche und Bedürfnisse verachten?! Habt ihr überhaupt schon einmal daran gedacht, daß der Mensch auch nur ein Tier ist. Klar, höher entwickelt, macht sich Maschinen und andere Tiere zu nutze, aber immer noch ein Werk der Natur. Und als eben solches hat es gewisse "Aufgaben" (Befriedigung der Grundbedürfnisse).

Was wollt ihr denn tun? Wollt ihr euch in den nur noch winzigen Wäldern mit SECHS MILLIARDEN anderen Jägern um ein Reh prügeln?
Da gehe ich lieber arbeiten und kaufe mir mein Essen, es ist nur eine andere Art von Jagd!
Versucht mal darüber nachzudenken!!!
ChimonasSehr vernuenftig gedacht.

Aber es muss nicht immer Reh sein, Reis tuts auch!


Gruss
Chimonas
Scanium[QUOTE][i]Original geschrieben von Die Gummi-Ente [/i]
[B]Damit du deinen Mitmenschen einen Schritt voraus sein kannst, vielleicht irgendwann mal den bessern Job hast und durch diesen besseren Job bessere Freizeitgestaltungsmöglichkeiten haben kannst.

Man kann sich zurücklehnen, man kann sich aber auch einen Vorsprung aufbauen, der es einem später leichter macht.

Gruß
Gummi-Ente [/B][/QUOTE]

wieso willst du besser sein, als jemand anders?
RayRayWenn es euch alle so ankotzt dann tut es doch einfach nicht. Geht doch einfach nicht mehr zur Schule. Geht doch klauen, oder anschaffen, es gibt soviele Möglichkeiten. Es gibt soviele Alternativen, soviele Lösungen. Das peinlichste und lächerlichste ist es zu meckern... ein perfektes Leben zu leben, und es zu hassen, und es immer allen anzudrehen, wie beschissen doch alles sei. wenn euch euer Leben nicht gefällt, dann lebt ihr es halt anders...
Aber vielleicht müsst ihr auch erstmal richtig tief sinken, um zu verstehen, was ihr an eurem Leben habt.
Ich genieße mein Leben jede einzelne Sekunde, und es gab keinen Moment in dem ich es jemals bereut habe.
Scanium[QUOTE][i]Original geschrieben von RayRay [/i]
[B]Wenn es euch alle so ankotzt dann tut es doch einfach nicht. Es gibt soviele Alternativen, soviele Lösungen. Das peinlichste und lächerlichste ist es zu meckern... ein perfektes Leben zu leben, und es zu hassen, und es immer allen anzudrehen, wie beschissen doch alles sei. wenn euch euer Leben nicht gefällt, dann lebt ihr es halt anders...
[/B][/QUOTE]

Ein wenig gemässigter Ton weäre für die Diskussion wohl etwas besser, Freund RayRay.

Und meckern kann auch ein Hilfegesuch sein, ist es sogar recht oft...
Aber welche der vielen Alternativen man wählt, ist und bleibt die sache des einzelnen selbst. Das kann einem keinern abnehmen - nur Ratschläge könne wir geben.
Und leider sind solche "Wenn das so ist, dann machs doch einfach anders"-Sprüche dabei nicht sonderlich hilfreich.
seelenschandehäufig stelle ich mir abends wenn ich in meinem bett grübbelnd daliege und über meinen sinn des lebens nachdenke ......

frage ich mich doch sehr häufig ob ich mein leben wirklich bestimmen kann oder mich mein leben bestimmt..............
oder zumindest dass was man unter "LEBEN" heutzutage verstehen kann ......

Die heutige gesellschaft ist wie eine Zucht .....
und wehe es ist jemand anders dann sieht es in der heutigen gesellschaft übel aus...in fast allen hinsichten.....

doch die das was ich als "zucht betrachte ist viel viel tiefer"
es fängt schon im kindergarten und geht in der Schule weiter bis man einen Job annimmt wenn man überhaupt einen bekommt...denn man dann ne gewisse Weile macht bis er einem zum Hals raushängt........
Der mensch des 21.Jahrhundert hat seine Moral- und Grundvorstellungen schon so unendlich tief verankert dass es fast unmöglich scheint den menschlichen Lebensablauf je zu ändern....ja scheint es ihm schon fast normal all dies zu tun....
tagtäglich zur arbeit zu gehen.oder zur schule usw.....
niemand sieht wirklich wie man sich zur billigen marionette abspeisen lässt fast ohne es zu realisieren

ich erlebe täglich ähnliches wie tränenkind und frage mich daher manchmal wieso ich ein teil der gesellschaft sein kann.....
ich fühl mich wie ein Verlorener in der weiten weiten zuchtherde der Menscheit......
kapiere nicht warum ich doch gegen meinen Willen wie jeder auf der Erde mich meinem schicksal beuge.......ist es die angst dann doch im gegenstrom total unterzugehen......????????
oder ist selbst bei einem wie mir der die grausamkeit der welt schon sehen kann .......total undenkbar sich gegen diesen strom zu richten da der strom dich mit dir trägt von deiner ersten sekunde deines lebens bis zu deiner letzten.....da nur er für dich da ist :::SCHÖPFER UND BEENDER zugleich.....????

wahrscheinlich ist es dem Menschen vorbestimmt .....letzendlich an seiner eigenen idealvorstellungen solange rumzufeilschen bis wir nur noch alles perfekte menschen rumrennen .....

Der mensch wird nie aufhören sich selbst und andere mitzuzerstören........langsam .......aber schritt für schritt.......
kaum spürbar macht er sich kaputt aber schon sichtbar wie in tränenkinds fall.die sich schon fragt WIESO????? tränenkind sieht schon die grausame wahrheit
die wahrheit die jeder verdrängen will


eure tiefgründige seelenschande



wahrscheinlich ein bissl lang aber ich musst einfach mal meine abendlichen gedankenzuge loswerden...

P.S. : allerdings gibt es auch einzigartige dinge am leben dieser beitrag soll jetzt nicht wirken lassen das das leben TOTAL scheisse ist (nur die gesellschaft und der ablauf des lebens)
es gibt auch grossartige dinge für die es sich leben lohnt
Kunst ,Liebe, gute musik .....und vielleicht auch de rglaube an eine bessere Welt eines tages
irgendwann.....fern von hier
alphaquadrant" Ich sehe soviel Potential wie es verschwendet wird, Herr Gott nochmal eine ganze Generation zapft Benzin, räumt Tische ab, schuftet als Schreibtischsklave "

" Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos, machen Jobs die wir hassen und kaufen dann den ganzen Scheiß den wir nicht brauchen "
"

" Wir sind die zweitgeborenen der Geschichte Männer ohne Zweck,Männer ohne Ziel .... "

" Du bist nicht Dein Job, Du bist nicht das Geld auf Deinem Konto,nicht das Auto das Du fährst,nicht der Inhalt Deiner Brieftasche..... und nicht Deine blöde Cargo-Hose. Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt "

" Unser großer Krieg ist ein spiritueller, unsere große Depression ist unser Leben. Wir wurden durch dasd Fernsehen aufgezogen, daß wir irgendwann man Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars - werden wir aber nicht ! Und das wird uns so langsam klar und wir sind kurz - ganz kurz - vorm ausrasten"

(c) Fight Club
Yehova@topic

Meiner Meinung nach besteht das elementare Problem darin, daß der Mensch, seiner genetischen Abstammung als Rudeltier folgend, es als angenehm empfindet, sich Entscheidungen vom Willen der Masse abnehmen zu lassen.
Vorteil: Wer keine Verantwortung übernimmt, braucht auch seine Fehler nicht zu verantworten.

Legt der Mensch jedoch Wert darauf, sich selbst als Individuum zu begreifen, so gerät er zwangsläufig an den Punkt, sich zwischen Konformität und seinem freien Willen, denn eben jener ist Voraussetzung für Individualität, entscheiden zu müssen.

Also sollte die Frage nicht lauten : "Warum tue ich dies oder jenes?" , sondern : "In welchem Umfang bin ich bereit, die Verantwortung für mein Leben selbst zu übernehmen?"

So denn mein Ratschluß erwünscht sein sollte, sage ich:

Wenn dir dein Status wichtiger ist, denk über solche Fragen nicht nach.
Wenn dein Wille wichtiger ist, entscheide und trage die Konsequenzen.


quidquid agis prudenter agas et respice finem
DarkEdenEs gibt sicher so einige Menschen auf der Welt, die niemals glauben würden, dass die Fight Club-Zitate nicht von mir gepostet wurden. Mir kam - um ehrlich zu sein - auch dieser Gedanke. Aber ich habe es wohlweislich gelassen. Und das sollte ein Statement sein.
Dunkler PaladinViele denken hier i.m.h.o. auch zu sehr an das Problem und weniger an die mögliche(n) Lösung(en).

Wenn ich merke: Dieser Alltag ist nichts für mich, ich will nicht mehr mit dem Strom treiben, ist das doch okay. Das ist das Großartige an unserem Land in dieser Zeit, und das möchte ich hier mal hervorheben: Jedem Einzelnen wird ein Höchstmaß an persönlichen Freiheiten zugestanden. In den meisten anderen Gebieten der Welt sieht das leider ganz anders aus. Da wird man überhaupt nicht gefragt was man will.

So. Wenn mir mein Schreibtischjob zum Hals heraushängt, okay. Ich kann dann a) mich täglich weiter vorwärtsquälen und mich selbst und die Welt verwünschen oder b) den ganzen Kram hinschmeissen, mich hinsetzen und überlegen: "Was will ich wirklich?" Und wenn ich dann zu einer Entscheidung gekommen bin, z.B. als freischaffender Künstler zu arbeiten und nur mit dem Nötigsten ausgestattet in einer kleinen Holzhütte zu leben, so what!? Es wird nicht leicht werden, und ich werde eine Menge Kopfschütteln und seltsame Blicke von manchen Mitmenschen ernten, aber ich gehe meinen selbstbestimmten Weg. Und nur darauf kommt es an.


~Dunkler Paladin~
Gargoyle@ Scanium

Weil heutzutage alles eine graue Masse geworden ist. Überall nur Mitläufer und Ja-Sager, keiner hat mehr einen Arsch in der Hose. Selbst hier bei den "Schwarzen", was meinst Du wie viele einfach nur hier sind, weil es gerade cool ist Schwarz zu sein?
Wenn Du Dich verbesserst, Dich bildest, dann bist Du vielleicht bald kein graues Etwas in der Masse mehr, was mit dem Strom schwimmt. Dann hast Du genug Wissen, Erfahrung und Mittel, um gegen den Strom zu schwimmen, Deine Wünsche zu verwirklichen....

Besser zu sein bedeutet nicht unbedingt das man eingebildet und überheblich wird. Das werden nur dumme Menschen. Nur, wer besser ist, dem liegen weniger Steine im Weg!!!
HybrisWundervolles Thema. Ich könnte mich über Mitschüler ebenso beklagen wie du, doch tu ich es nicht. Ich bin bereits seit so langer Zeit goth, das ich mein Ursprungsjahr nicht mehr weiß. Somit genieße ich die meißten dummen Blicke und oberflächlichen Beleidigungen. Aber es gibt wohl zwei Seiten. Das kommt auf die eigene Verfassung an. Manchmal verträgt man mehr, manchmal weniger. Und wenn ich an unseren täglichen Kreislauf denke, bekomme ich eine tiefe Depression und muss dauernd an meinen Tod denken. Wir sind wohl verflucht.
RayRay[QUOTE][i]Original geschrieben von Scanium [/i]
[B]Ein wenig gemässigter Ton weäre für die Diskussion wohl etwas besser, Freund RayRay.

Und meckern kann auch ein Hilfegesuch sein, ist es sogar recht oft...
Aber welche der vielen Alternativen man wählt, ist und bleibt die sache des einzelnen selbst. Das kann einem keinern abnehmen - nur Ratschläge könne wir geben.
Und leider sind solche "Wenn das so ist, dann machs doch einfach anders"-Sprüche dabei nicht sonderlich hilfreich. [/B][/QUOTE]

Also, erstens: Freundin, RayRay.
Zweitens, ist das vollkommen typisch und total erbärmlich was du geantwortest. Wenn mein Tonfall unpassend ist tut es mir Leid, du kannst meine Worte aber auch ruhig und langsam lesen, dann klingen sie fast vernünftig.
Zu dem "erbärmlich"(unpassend?): meckern als eine Hilfsquelle zu benutzen ist wirklich armselig und vielleicht auch einwenig egoistisch. Es gibt so verflucht viele Menschen die es viel schlechter haben als ihr.
Und "Wenn das so ist, dann machs doch einfach anders"-Sprüche sind in wirklichkeit die einzige Hilfe. Das ist nämlich die Realität, in der fließt man entweder sterbend mit dem Strom oder man ist gar nicht erst im Fluß.

Achja, alphaquadrant, echt toll, dass du Chucky P. zitieren kannst... :rolleyes:
Hieronymus[QUOTE][i]Original geschrieben von Gargoyle [/i]
[B]Weil heutzutage alles eine graue Masse geworden ist. Überall nur Mitläufer und Ja-Sager, keiner hat mehr einen Arsch in der Hose. Selbst hier bei den "Schwarzen", was meinst Du wie viele einfach nur hier sind, weil es gerade cool ist Schwarz zu sein?
Wenn Du Dich verbesserst, Dich bildest, dann bist Du vielleicht bald kein graues Etwas in der Masse mehr, was mit dem Strom schwimmt. Dann hast Du genug Wissen, Erfahrung und Mittel, um gegen den Strom zu schwimmen, Deine Wünsche zu verwirklichen....

Besser zu sein bedeutet nicht unbedingt das man eingebildet und überheblich wird. Das werden nur dumme Menschen. Nur, wer besser ist, dem liegen weniger Steine im Weg!!! [/B][/QUOTE]

wie recht du hast!
ähnliche erfahrungen hab ich auch schon gemacht.
und ehrlich gesagt, mehr möchte ich auch nicht machen...
Big DwarfMir drängt sich, angesichts dieser Diskussion, ein merkwürdiger Eindruck auf: Viele hier scheinen zu glauben, dass ein anderer Alltag für sie ein Mehr an Glück bedeutete. Auf welche Grundlagen stützt sich das? Zum einen mildert ein Leben im Busch von Afrika, auf der Parkbank oder den Reisfeldern von China wohl in den seltensten Fällen soziale Komplexe, die ungünstige Qualität der eigenen Lebenseinstellung oder Depressionen. Zum anderen wird der Mensch nie dauerhafte Zufriedenheit erfahren. Vielmehr sind Ärger, Trauer und/oder Langeweile nötig, um Glücksempfinden überhaupt zu ermöglichen. Jene fördernden Faktoren, die, meines Wissen, der Glücksforschung bekannt sind (soziale Sicherheit, menschlicher Umgang, Gesundheit ... etc.) werden durch den mitteleuropäischen Alltag ins keinster Weise an ihrem Einfluss gehindert.

Ein kluger Mann sagte einmal (in etwa): "Arm sind nicht die, die wenig haben, sondern die, die nicht genug bekommen können."
Lady_GunshotIch finde es auch relativ seltsam, dass hier ständig über sein eigenes jetziges Leben gemeckert wird und sich gewünscht wird woanders zu sein. Wie wollt ihr mit eurem Pessimismus jemals irgendwo glücklich werden? Irgend etwas stört immer. Man kann nur dann glücklich sein, wenn man zufrieden ist mit dem was man hat. Was würde es euch bringen, den rest eures Lebens am strand auf einer Trauminsel zu verbringen? Irgendwann werdet ihr den strand nicht mehr sehen können und die Langeweile wird euch zum hals raushängen. Genau wie bei allem anderen. Ich denke wir starten jeden Mal wieder frisch in den Tag, weil wir neugierig sind, auf das was uns der Tag bringen könnte. Wir wollen unser Leben abwechslungsreich gestalten, uns auf die Ferien/Urlaub freuen und abends nach einem durchgepowerten Arbeitstag irgendwo in der Stammkneipe ein kühles Bier trinken. Diese kleinen Glücksmomente geben uns Kraft.
seelenschandestimmt ich starte jeden tag neu in den tag....
bloss......
ich weiss genau was ich mache eigentlich könnte ich mich programmieren lassen........
aber stimmt im vergleich zu anderen geht es mir ziemlich gut
und ich glaube jder afrikaner , iraker oder afgahne wäre froh
eine schule besuchen zu dürfen....
dennoch finde ich das die gesellschaft die leute ausbeutet......und dies immer weiter tuen wird


@ strand ..strand ist doof und langweilig......
lieber ein haus in skandinavien mit schönem zugefrorenem see und blockhütte .....DAS ist das PAradies.mit eisfischen und allem drum und dran
Lady_Gunshot@seelenschande: *ggg* Aber irgendwann hängt dir auch deine Blockhütte zum Hals raus, wenn du nicht zwischendurch arbeitest etc. Dann freust du dich wieder viel mehr darauf. Ich gehöre ja auch nicht zu den Leuten die um 6 Uhr morgens voller elan aus dem Bett hüpfen, aber ich will nicht alles so negativ sehen. (Übrigens finde ich persönlich die kälteren Gefilde auch paradiesischer. *g*)
bartholosEs wurde ja schon oft angesproche das wir einfach einen Alltag brauchen weil wir uns sonst zu tode langweile aber vielen diesere alltag einfach zu stressig ist.
wäre es nicht eine recht nett utopische idee einfach die arbeitszeiten zu verkürzen? und den menschen so mehr freizeit zu verschaffen, sicher würde dann die produktion drastisch sinken aber könnte man dies nicht einfach dadurch ändern indem man die arbeitlosen zahlen veringert? und mehr leute einstellt die in verschiedenen schichten arbeiten und sich so abwechseln das jeder imemr mal eien schicht übernimmt? das sollte doch fair sein oder?
problem an dem gedanken ist die bezahlung der arbeiter mehr arbeitrer hiesse mehr müsste bzahlt werden oder die gehälter werden gekürzt was auch wieder nur missmut fördert ...

Im gorssen und ganzen bin ich aber ganz zufrieden mit meinem jetzigen leben, sich mich nervt das frühe aufstehen auch aber wissen nicht auch einfach was erstrebenswertes? mal ganz abgesehen von irgendwelchen gedanken übers geld verdinen einfach nur der drang nach wissen.
Ich meine einen lebensinn gibt es nicht, zumindest habe ich ihn noch nciht gefunden, viel mehr sind es viele kleine ziele die man sich selbst steckt und bei den man stolz und glücklich ist wen man sie erreicht?
aaraenAch wie geht mir das permanente Geheule auf den Sack!
"Unsere heutige Gesellschaft..." Ach die armen Opfer. Zur Schule gehen müssen, wie grausam, und arbeiten wie schrecklich. Pflichten haben wie lästig! Wie schön wäre doch das Leben könnte man frei sein, ohne Pflichten ohne Konsumzwang und inmitten grüner Natur auf einer Parkbank verhungern. Herzlichen Glückwunsch, dass ihr den ultimativen Sinn des Lebens erkannt habt. Wie war das doch gleich bei der Blinddarm OP, bei dem gebrochenen Arm und der letzten Grippe. Da findet man die Gesellschaft und seine Errungenschaften plötzlich gut. Würde ja reichen wenn nur die Ärzte arbeiten, gelle? Wenn man Annehmlichkeiten geniessen will muss man eben was dafür tun. In userer so oft verdammten Gesellschaft wird uns so vieles geboten. Wir haben Gesundheitsversorgung, wir haben ein Bildungssystem wir haben Gleichberechtigung und Meinungsfreiheit. Wir können unsere Ideale (weitestgehend) ausleben, unsere Sexualität unsere Lebensvorstellungen. Wieviele Menschen können das nicht? Es gibt Länder, da wird man im Durchschnitt 30 Jahre alt. Es gibt Länder, da sind Frauen nicht mehr als Handelsware. Er gibt Länder da kann nur jeder 20. lesen und schreiben und es gibt Länder, da verhungern täglich Hunderte. Es gibt Länder, da wird man für ein falsche Wort gesteinigt. Also "warum tun wir uns das an?" Weil die 8 Stunden Arbeit am Tag, auch wenns ein Scheiss Job ist, eine geringer Preis dafür sind, dass wir am Abend ins Kino gehen können, auf der Stasse nicht erschossen werden, unsere Freundin in der Öffentlichkeit küssen dürfen, auch als Mädel in eine Disko gehen können, uns in Sportvereinen, Musik, Kunst und sonstigen Hobbys ausleben können und auch wenn alles dick kommt und wir krank werden oder schlimmer uns immer noch geholfen wird.
Gargoyle@ aaraen

DANKE!!!!
Menschen wie Du sind der Grund, warum ich immer noch hoffen kann. Noch ist Logik und Vernunft nicht ausgestorben.....
Lady_Gunshot@aaraen: Hey, wirklich toll! Ich bin ganz deiner Meinung. Gut das du dir Mühe gemacht hast dass alles zu schreiben. *lob*
Hieronymusohne abwechslung im alltag sterbe ich.
ich glaub, das geht jedem so.

also sollte man doch versuchen,
irgendwie das beste daraus zu machen.
Lady_GunshotJa, genau das meine ich ja! was nutzt einem denn das rumheulen? Man sollte versuchen sich, wenn auch mit kleinen Dingen einen schönen Alltag zu machen.
Hieronymusgenau.
man sollte sich seinen tag so zusammen basteln,
wie es einem am besten passt.
vielleicht, auch wenn es schwer fällt,
unangenehmes mit angenehmen verbinden...
was weiß ich, hausarbeit machen und dann einen trinken gehen.
oder so...

und wer dann immer noch nicht klar kommt mit seinem alltag, hat halt pech gehabt, find ich...
klingt zwar etwas hart, aber ist doch so!

ändern kann man an dem lauf der dinge oft sowieso nichts.
demelzavielleicht braucht der mensch ja seine täglichen rituale,´
das würde auch erklären, warum so viele samstag morgens einkaufen
demelza[QUOTE][i]Original geschrieben von White_Fang [/i]
[B]Ein Tag hat 24 Stunden. 8 Stunden opfern wir ihm Schnitt an Schule und Beruf. Mal mehr mal weniger. Das heißt 16 Stunden des Tages stehen uns zur freien Verfügung. So schlecht sehe ich das gar nicht. [/B][/QUOTE]
na, dann zieh mal die stunden an schlaf ab, die der körper braucht, und schon sieht deine bilanz ganz anders aus ;-)
Hieronymusvielleicht schläft White_Fang ja nur drei stunden am tag...
wer weiß.

wieso gehen alle samstags einkaufen?
tja, weil sie freitags keine zeit haben.
oder weil samstags sonst niemand einkauft.
(?)
GargoyleAlso ich gehe immer dann einkaufen, wenn ich etwas brauche.
Und da ich mich recht spontan entscheide, was ich essen möchte, gehe ich fast täglich einkaufen.
Bin ich jetzt unnormal, weil ich nicht in der Statistik übereinstimme?

Übrigens ich schlafe 8 Stunden am Tag!
Hieronymusmein schlafpensum pendelt so zwischen drei bis zwölf stunden.

keine sorge, ich geh auch immer dann einkaufen,
wenn ich was brauche, fast täglich.
in einem singlehaushalt lohnt sich das nicht,
große wocheneinkäufe zu tätigen...
NjördAlso ich geh dann einkaufen, wenn ich Hunger hab.
Gewohnter Tagesablauf...immer das selbe ? Ich sitz den ganzen Tag daheim und mache nichts...Zumindest nachdem man mir gekündigt hat. So siehts aus, und das Leben ist schön ? Solange man bei seinen Eltern wohnt schon :)
demelza@gargoyle
du wirst mir immer sympathischer :-)
Gargoyle@ demelza

Danke, das freut mich. Wenn Du noch mehr wissen möchtes, tu Dir keinen Zwang an und frag!
Hieronymus[QUOTE][i]Original geschrieben von Njörd [/i]
[B]So siehts aus, und das Leben ist schön ? Solange man bei seinen Eltern wohnt schon :) [/B][/QUOTE]

du fandest es schön, bei deinen eltern zu wohnen?
wie das denn?
ich war froh, als ich da weg war...
GargoyleBei den Eltern wohnen ist ein ganzes Stück unkomplizierter. Man muss sich um nichts kümmern, braucht nicht mit dem Geld so sehr haushalten.......
Allerdings kann diese Bequemlichkeit nicht die Freiheit aufwiegen, die man in der eigenen Wohnung hat. Ausserdem habe ich die Erfahrung gemacht, daß das Verhältnis zu den Eltern besser wird, wenn man sich nicht so oft sieht!
Hieronymuseben drum.
den letzten kontakt zu meinem erzeuger hatte ich vor zwei jahren, meine mutter wohnt in berlin,
ich hab ne einraumwohnung...

das war schon besser mit dem geld, das stimmt.
aber ich kann auch gut alleine auf mich aufpassen.
denke ich zumindest immer wieder :rolleyes:
Tränenkindich wohne noch bei meinen eltern, klar, ich werd ja erst 17, hab aber den ganzen oberen stock, also so ne art "wohnung unterm dach" für mich alleine. da kann man dann auch noch küche und so einbauen, brauch ich im moment ja aber nich. riesen zimmer und bad reicht. naja ok, das is ja auch egal.
was wich sagen wollte: wenn man daheim wohnt und sein "eigenes reich" hat wo man sich zurück ziehen kann ist das schon in ordnung. wenn die eltern die privatssphäre eben akzeptieren, womit ich z.B. viel zu kämpfen hatte.

naja, hilft alles nichts gegen das sture alltagsleben, was mich so, sorry für den ausdruck, tierisch ankotzt!
aber langsam scheine ich einen weg zu finden... meine eigene welt erschaffen und alles so gestalten wie es mir gefällt.
ich hab die erfahrung gemacht, dass man sein schicksal ein stück weit selbst gestalten kann. und wenn man etwas ganz fest will, erfüllt sich der wunsch auch. wer genug willenskraft, mut, disziplin und ausdauer hat, kann glücklich leben. nur wer hat das heute noch?

Tränenkind
Gargoyle[QUOTE]ich hab die erfahrung gemacht, dass man sein schicksal ein stück weit selbst gestalten kann. und wenn man etwas ganz fest will, erfüllt sich der wunsch auch. wer genug willenskraft, mut, disziplin und ausdauer hat, kann glücklich leben. nur wer hat das heute noch?[/QUOTE]

Vielen Dank für diese Antwort! Alle meckern, doch keiner will was tun müssen. Seht es euch an, hier ist jemand mit 17 schon auf diesen Trichter gekommen, wieso schaffen das viele ältere nicht?
Tränenkindnaja, liegt vielleicht auch daran, dass ich immer alles selber in die hand nehmen will und immer alles kontrollieren will.... ist so eine eigenschaft von mir. und da liegt es mir nahe meine leben auch zu kontrollieren... trotzdem habe ich auch noch vertrauen zu dem was "da oben" sitzt. ein gott, viele götter, wie immer man es sehen und nennen mag. fürmich sind es einfach die mächte... und die helfen auch da bei... man muss nur glauben und wollen....
meine meinung eben...
Gargoyle@Tränenkind

[QUOTE]naja, liegt vielleicht auch daran, dass ich immer alles selber in die hand nehmen will [/QUOTE]

Genau das ist es! Sich einfach treiben lassen, die anderen machen das schon. Es ist so einfach. Aber sein Leben selbst in die Hand nehmen, gegen den Strom arbeiten, das ist Leben pur. Und nur wer das tut, hat ein Recht zu meckern!
Tränenkindja schon, aber ich denke das es für manche nicht so einfach ist. für mich ist es selbstverständlich. aber wenn ich andere dabei beobachte, sehe ich das sie probleme haben.
ich bin auch oft unsicher in dem was ich tu und frage mich ob es überhaupt was bringt. aber ich hab dann immer vertrauen und folge meinem herzen. viele menschen müssen das lernen....
GargoyleDas es nicht einfach ist, das ist schon klar. Sonst würden es ja viel mehr Menschen tun! Und, wenn Du Leute siehst, die es gerne möchten, aber Probleme damit haben, unterstütze sie. Ich habe dadurch gute Freunde gefunden, die mir jetzt mit Ihrer gewonnenen Kraft, Rat und Tat zur Seite stehen, wenn ich ins Straucheln gerate!
Ob es was bringt? Mit absoluter Sicherheit! Ich könnte Dir hier viele Sachen aufzählen, aber ich denke, so pfiffig wie Du scheinst, kennst Du die bereits!
Hieronymussich selbst ständig unter kontrolle haben zu wollen,
kann schwere folgen haben.
ich hasse diese folgen...

es ist sinnlos, ständig zu versuchen, man selbst zu sein.
es bringt nur ärger...
ich hasse diesen ärger.
kopfterror.
ich will das nicht!
Gargoyle@ Hieronymus

[QUOTE]sich selbst ständig unter kontrolle haben zu wollen, kann schwere Folgen haben.[/QUOTE]

Welche Folgen denn?


[QUOTE]es ist sinnlos, ständig zu versuchen, man selbst zu sein.
es bringt nur ärger...[/QUOTE]

Welchen Ärger? Was ist daran falsch, eine Person, ein Individuum zu sein, anstatt die große Masse?
HeckeWarum geht morgens die Sonne auf und abends unter ?
Warum steht der grosse Uhrzeiger aller 60 Minuten wieder auf dem gleichen Punkt ?
Warum essen wir etwas, wenn wir es doch eh wieder ausscheiden ?

Weil es ein Kreislauf ist.
Zu jeder Frage gibt es eine Antwort.
In diesem Falle ist es der tägliche Ablauf für die Vorsorge der Zukunft.

Spätestens wenn du 60 bist, wirst du diesen Kreislauf nicht mehr so haben, dass du morgens um 6 aufstehst, und zur Schule rennst , sondern du stehst auf und schaust Fernsehen, gehst abends wieder ins Bett und schläfst. Und am nächsten Morgen geht das Spiel von Vorne Los.
Hieronymus@ gargoyle...

wenn ich versuche, mich ständig unter kontrolle zu haben,
geht das meistens schief.
so sehr ich es auch versuche, irgendwas bringt mich immer davon ab und es zieht andere in mitleidenschaft...
meistens sind das menschen, die mir sehr viel bedeuten und die mir sehr am herzen liegen.
und ich hasse es, anderen weh zu tun.
aber ändern kann ich das nicht...

und je mehr ich versuche, ich selbst zu sein,
desto mehr entfremde ich mich von mir selbst.
ich mache den anderen was vor,
versuche, jemand anderes zu sein,
der ich nicht bin...
Gargoyle@ Hieronymus

[QUOTE]wenn ich versuche, mich ständig unter kontrolle zu haben, geht das meistens schief.[/QUOTE]

Das es nicht immer klappt, ist schon klar. Ich kenne nur eine Person, die sich so sehr unter Kontrolle hat, den Dalai Lama. Und da ist die Frage, ob er er selbst ist.

[QUOTE]und je mehr ich versuche, ich selbst zu sein,
desto mehr entfremde ich mich von mir selbst.[/QUOTE]

Um erhlich zu sein, ich verstehe diesen Satz nicht! Entweder Du bist Du selbst, oder Du versuchst etwas anderes zu sein, dann kann es schiefgehen. Sollte es noch eine dritte Möglichkeit, oder einen anderen Grund geben, teile es mir bitte mit.
Tränenkind@hecke
ja da hast du recht, es ist ein kreislauf...
hm naja, die zeit ist eine erfindung der menschheit, das die sonne auf und unter geht ist natur. dr mensch verfällt grundsätzlich in alltag. und ich denke, dass das nicht wirklich sie muss. wir können jeden tag etwas neues aufregendes erleben... und doch ist es schwer zu sehen was neu ist wenn wir im alltags trott leben.

@Hieronymus
in wie fern tust du dann anderen menschen weh?


carpe noctem
tränenkind
SkiôldGrüsse, also ich hab hir sonen bissi gelesen und habe bemerkt das einige sehr glücklich sind mit ihrem leben und andere nicht :)
ich bin auch net glücklich ich habe schon immer davon geträumt in einer Blockhütte zuleben mit meinem kleinen garten und für das zuarbeiten was ich brauche und net für alle anderen die nicht arbeiten weil sie zufaul sind mit zuschuften ...... auserdem war ich schon immer ein kind des waldes und fühle mich dort irgendwie zuhause (wie die ur teutonen :) ) ab und ann mal jagen gehen usw. abends sich mit den nachbarn treffen für einige Hörner Met und sich erzählen wie doch die woche war und abenteuer zuerzählen die man in der woche erlebt hat morgends aufwachen mit seiner frau und seinen gewöhnlichen pflichten nachgehen die eigendlich relatv schnell gemacht sind um sich etwas im wald zuerholen.... mach bar ist ja sowas zb im süden ruslands abgeschnitten von der rusischen geselschaft oder in den Highland in schotland bei einer gewissen mänge an leuten die dort das selbe machen wollen ist es möglich :) aber wenn man da alleine ist is das auch wieder schlecht und schnell einseitig
Hieronymusich kann mich nicht ständig unter kontrolle haben, okay.
also tu ich dinge, in dem glauben, es wäre besser so...
anderen menschen weh tun konkretisiert sich dann bei mir in den dingen, die ich tue, um nicht ich selbst zu sein.
um nicht so zu sein, wie ich sonst immer bin.
um nicht so zu handeln, wie ich sonst immer reagieren würde.
aber da das sowieso nicht funktioniert,
bau ich immer denselben mist.

ich fang an, flaschen zu zerdeppern,
weil ich von einem menschen bitter enttäuscht wurde.
dabei hätte ich fast eine freundin getroffen,
was mehr sehr leid tut.
der schock sitzt ihr noch in den knochen.
ich wünschte, das wäre nie passiert.
dann wünschte ich, ich wäre nicht ich.
Gargoyle@ Skiôld
Davon träume ich auch. Irgendwo in Kanada eine Blockhütte an irgendeinem See. Alles was man braucht baut man selbst an, oder erjagt es! Aber alleine? Und da haben wir wieder dieses Herdentier Mensch! Ausserdem wäre es auch in der Natur immer wieder das selbe. Oder glaubt hier wirklich irgendjemand, das Holzhacken im Winter irgendwann interessanter wird? Also können wir auch in userer derzeitigen Umgebung zufrieden (nicht glücklich) sein und gelegentlich mal "ausbrechen"!

@ Hieronymus
Du tust also Leuten weh, weil Du versuchst Dich zu verstellen? Habe ich das richtig verstanden? Was würdest Du denn in solchen Momenten als DU gerne tun?
Hieronymusja, ich versuche vor allem, cool zu wirken, obwohl ich es in wirklichkeit nicht bin...
locker, lässig, was weiß ich...
und das geht meistens schief.
also bleib ich im endeffekt, was ic bin.

lieber würde ich jemand anderes sein.
jemand, der kein problem anderen gegenüber hat.
jemand, der mit prikären situationen besser umgehen kann,
anders reagieren würde, als ich es sonst tue...
Gargoyle@ Hieronymus

Darf ich fragen, wie alt Du bist?
AmaranisIch denk ma eher daß das der Zeitpunkt ist das man Alltag nennt.
Jeder von uns macht tagtäglich das selbe durch.Es is nun mal ( zitat von TV Kaiser ) ein Teufelskreis. Ein bestandteil unserer Existenz. Ich für meinen Teil tue mir diesen bestandteil ganz gelassen an. Denn was sich am Wochende abspielt, das ein teil der sich nicht oft wiederholt und dort erleben wir dinge, über die wir noch in 50 jahre noch denken und drüber reden werden.
schattenlosIch hab jetzt nicht alles Beiträge gelesen, aber das muss ich auch nicht.
Ich möchte ohnehin nur auf eine Sache eingehen: Die Behauptung wir hätten keine Wahl zwischen Freiheit und Alltag.

Das ist eine reine Selbstlüge.
Wir alle haben die Wahl, jeder Einzelne von uns.
Dafür haben wir doch unseren Willen, unseren Geist und Intellekt.
Tatsache ist, dass sich nur fast jeder letztlich lieber den Zwängen, dem Alltag, unterwirft als unterzugehen.

Es ist eine Frage der Priorität, weiter nichts!
Willst du (vermutlich) kurz aber intensiv leben und alle Konsequenzen tragen - selbst das eventuelle Ende deiner Existenz in der irdischen Welt - oder aber unterwirfst du dich (zumindest insoweit als unbedingt nötig) und hast eine bessere Chance auf einen halbwegs erträglichen Fortbestand deiner Existenz...

...aber die Wahl haben wir gründsätzlich alle immer.
Hieronymus@ gargoyle:
darfst du!
;)


[SIZE=1](ich bin 19)[/SIZE]
Gargoyle@ Hieronymus

Dann tue Dir selbst und den Menschen, die Dich so mögen wie Du bist einen Gefallen. Sei so, wie Du bist. Und ich glaube, es wird dann auch nicht lange dauern, bis Du Dich als Du selbst wohl fühlst. Ich hatte das selbe Problem, bis ungefähr 21, dann habe ich irgendwie angefangen nachzudenken!
Hieronymusich glaube, du hast recht...

ich sag zwar immer [I]Hiero is not a hero.[/I]
ich bin kein held..............

aber ein guter freund sagte mir,
dass ich für andere um so mehr ein held bin.
schöner konnte man es nicht ausdrücken.
und es stimmt...
hagzissa13warum wir das alles tun???


Weil ohne Moos nix los...


Hagzissa

- per aspera ad astra -
MaidenInTheMoorviele hier schreiben, dass der mensch in diesen teufelskreis von alltäglicher Monotonie hineingedrängt worden wäre. Dabei hat der Mensch sich diese Welt im Endeffekt doch selber aufgebaut, um der Leere eine Struktur zu geben. Da wir aber grundsätzlich gespaltene Wesen sind, schaffen wir es nie, lange in einem Zustand zufrieden zu sein...deshalb der Wunsch nach dem Ausbruch. Aber was dann? Wünscht sich jemand, der die Gesellschaft unfreiwiili verlassen musste (ein Obdachloser zum Beispiel) denn etwas sehnlicher als seine Rückkehr in die Gemeinschaft?

und
@ Skiold: Würde deine Existenz im Wald nicht auch in den gleichen Trott ausarten?
ChimonasWir wuenschen uns was wir nicht haben. Waehre dem nicht so, koennten die Menschen gluecklich sein, aber dass wuerde bedeuten, dass sich die Menschheit nicht mehr nach etwas sehnen wuerde, damit gaebe es auch einen Stillstand in deren Entwicklung.

Die Menscheit entwickelt sich jedoch nicht weiter, sie dreht sich staendig im Kreis. Wie ein Strudel. Wozu?
Koennte sie doch mit einem Zustand zufrieden sein, koennte sie doch den Neid auf andere, denen es so geht, wie es sich manche ertraeumen hinter sich lassen, denen geht es auch nicht besser, schliesslich sehnen sich viele denen es "besser" zu gehen scheint auch nach einem anderem Leben.

Wozu davon traeumen ein anderes Leben zu fuehren? Ich fuerchte, ohne diesen Traum wuerde die Menscheit einfach stehen bleiben, da sie mit dem schon erreichten "zufrieden" sein kann.

Nie zuvor lagen - so scheint es - lagen die Moeglichkeiten eine "heile" Welt oder des vollstaendigen selbstausloeschens von Seiten der Erdenbewohner, "Menschen" genannt so weit auseinander / nah beieinander.

Das "einfache Leben" eine Flucht aus dieser Zukunftskrise. Denn als "einfachre Mensch" kann man heute an der Zukunft nicht mehr wirklich etwas aendern. Oder vielleicht doch? Doch wie?


Gruss
Chimonas
Leeretränenkind
dein post deprimiert mich.
ich tue im moment nichts, deshalb hat sich auch mir die frage gestellt, warum aus diesem 'nichts' wieder ins leben gehen. antworten der selbstverständlichkeit deprimieren mich. du fragst nach dem sein, nach dem so-sein.. so sein wie es ist...
ich kann dir nicht antworten ~ ich schreibe um zu fragen, was sollten wir dann tun, wenn es nicht so liefe wie es läuft..
hat jemand alternative ideen mit denen man ein [B]wirkliches ausbrechen[/B] ermöglichen könnte?
aber eigentlich ~ eigentlich bin ich nicht an antworten interessiert ~ ich würde es sowieso nicht tun. ich bin der meinung, dass mein leben so wie es sein wird, wenig wert sein wird, weil ich mir wenig wert bin, weil ich mich willenlos fühle.
leere.
Chimonas@ Leere

Dein Beitrag bedrueckt mich. Aber daran traegst Du keine Schuld. Du beschreibst nur ein stueckweit mich damit.

Ich kann Dir auch keinen wirklichen Ausweg nennen, nur dass ich ihn genauso wenig gehen wuerde, selbst wenn ich es wirklich wollte.
Mir ist der Zustand der Willenlosigkeit leider nur zu gut bekannt.
Doch mittlerweile ist er nicht mehr so stark wie zu Anfang. Irgendwie bin ich da hinein geraten, doch auch genauso - ohne es richtig mitzubekommen - auch langsam aber stetig wieder hinaus.
Da ich heute weder weiss, wie ich hinein kam, noch hinaus, kann ich Dir deshalb auch keinen Ausweg nennen. ABER ES GIBT IHN.

Am Anfang merkt man bei all der Leere in einem selbst nichts von der Veraenderung, aber Stueck fuer Stueck muss sie sich zurueckziehen. Doch dafuer braucht es einen Grund, einen festen Rythmus im Leben oder einen Menschen, fuer den man da sein kann.

Aber jeder Mensch hat einen Sinn. Und sei es nur, einem anderen einen Sinn zu geben.


Einen lieben Gruss

Chimonas
winter solsticeInteressant.
Mit genau diesen Ideen beschäftige ich mich in letzter Zeit immer häufiger: Ein Ausbruch aus dem Alltag, aus der Geselleschaft - möglich oder nicht?

"alternative ideen mit denen man ein wirkliches ausbrechen ermöglichen könnte?"
Wer dazu keine Ideen findet, ist reichlich fantasielos. Jeder hat einen Ort, zu dem er sich sehnt, sei er nun physisch oder nicht. Allein unser Wille hindert uns daran, das Gewohnte zu verlassen und unseren Träumen nachzujagen, sie tatsächlich einmal zu verwirklichen. Ich würde es weniger Vernunft, sondern Instinkt nennen, dass wir unseren Alltag leben und nie auszubrechen suchen.
Was bietet uns dieser Alltag und diese Gesellschaft denn, einmal bezogen auf Deutschland?
Nun, ich möchte behaupten, dass jeder hier mehr oder weniger das hat, was er zum Überleben benötigt, wenn nicht sogar weit mehr... Weiterhin sind wir abgesichert durch Krankenkassen, Versicherungen, soziale Absicherungen wie die Rente und all den anderen Schnickschnack. Und nicht zuletzt haben wir Konstanz: So gut wie jeder hat einen geregelten Tagesablauf, der, wie gesagt, mit aufstehen, zur Arbeit gehen etc. konstante Koponenten hat, nach denen wir uns richten können.
Alles in allem haben wir doch Sicherheit und ein Raster, an dem wir uns orientieren können. Keiner muss größere physische Not leiden.

Unser Instinkt hindert uns, die Herde - und mit ihr den Schutz und das oben aufgelistete, was sie uns gibt - zu verlassen. Die Angst ist da. Wer weiß schon, ob er nicht einem Trugbild hinterherjagt? Das Kollektiv macht jeden einzelnen zu einem weiteren Maskenträger, spendet jedoch im Gegenzug Kontinuität. Wer verlässt es gerne für seinen Traum, ohne zu wissen, ob er tatäschlich seine persönliche Ziellinie erreichen wird, ob es sie überhaupt gibt, ob sie ihm den Trost schenken wird, den er/sie sich erhofft? Man geht einer Ungewissheit entgegen und die Angst ist da, dass es im Falle eines Scheiterns kein zurück gibt... Wir leben nicht nur in Stabilität, sondern sogar in ziemlichen Luxus. Jeder von euch hat Zugang zu einem Computer. (fast) Jeder hat seinen CD-Spieler, seinen Fernseher, sein ganzes technisches Gerümpel, sein bequemes Designer-Sofa, sein Wasserbett oder irgendetwas derartiges in seinem kleinen Refugium. Freunde. Kontakte. Orte. Man hat sich ziemlich daran gewöhnt, hm? Eine Flucht aus der Gesellschaft, die "kleine Holzhütte in Kanada", und all das wird nicht mehr möglich sein. Wer - in unserem rationellen und kapitalistischen Denken - würde diesen Besitz und diese Güter einem scheinbar unsicheren Traum opfern?
Ich habe es bereits in einem anderen Post geschrieben und kann es nur wiederholen: Ich habe größten Respekt vor Menschen, die eben diesen Schritt unternommen haben, die Blockade durch den Instinkt überwunden und sich auf die Suche nach ihrer persönlichen Lebensart gemacht haben.

Ist es nicht bittere Ironie, dass wir mit der Stabilität und dem Wohlstand, den wir uns über die Jahrhunderte erwirtschaftet und erkämpft haben, nun schon wieder nicht zufrieden sind, dass er uns scheinbar auch nicht gut tut? Der Satz "denk' doch mal an die armen Kinder in Afrika" kommt nicht von ungefähr, sondern ist immer noch zutreffend. Schaut doch einmal in die Armutsgebiete dieser Welt, seien das nun Afrika, Asien oder Südamerika: Keiner dort schert sich darum, das "dumme Geschwätz derer an[zu]hören, die sich nir über etwas Gedanken machen". Diese Menschen würden sich nach einem Alltag wie unserem die Finger lecken. Nie wieder morgens im Staub erwachen und nicht wissen, wohin. Nie wieder nicht wissen, wie an diesen Tag etwas Essbares auftreiben, für sich selbst, für die Familie. Nie wieder.
Die Bedürftigen klagen über ihre Not.
Die ohne Not finden die Zeit, über anderes zu klagen.
Einer ist immer Unzufrieden.
Bittere Ironie.

In dunklem Gruß,
winter solstice.
ChimonasGenau das meine ich ja auch. Wer "reich" ist sehnt sich in die "Freiheit der Armut" und wer "arm", der sehnt sich in die "Sicherheit des Reichtums".

Der Sinn dahinter? Wohl nur der, dass sich der Mensch wohl nie wohl fuehlen wird. (Ausnahmen natuerlich ausgenommen).


Gruss
Chimonas
DalarionWarum wir immer in diese Welt hinausgehen? Weil wir müssen und keine Wahl haben? Das stimmt nicht .. man hat immer die Wahl .. Ich denke wir verlassen unsere Höhle um zu überleben .. Geld zu bekommen .. Dinge zu kaufen, die wir zum Leben brauchen.

Unsere Gesellschaft lässte es leider nicht zu anders zu .. Alternativ währe da der Tot .. wie gesagt, jeder hat die Wahl.
winter solstice[QUOTE][i]Original geschrieben von Dalarion [/i]
[B]Ich denke wir verlassen unsere Höhle um zu überleben..[/B][/QUOTE]
Entschuldige bitte, aber irgendwo zwischen "Ich" und "überleben" ist der Sinn flöten gegangen. Die Höhle [I]bot[/I] ja eben Schutz.
[QUOTE][i]Original geschrieben von Dalarion [/i][B]Geld zu bekommen .. Dinge zu kaufen, die wir zum Leben brauchen.[/B][/QUOTE]
Dazu zwingt dich niemand. Es steht dir frei, eben all das nicht mehr zu tun und dein Glück an einem anderen Ort, außerhalb der Gesellschaft und wo immer du willst zu suchen. Damit erübrigen sich Sätze wie "Unsere Gesellschaft lässte es leider nicht zu anders zu".
[QUOTE][i]Original geschrieben von Dalarion [/i][B].. Alternativ währe da der Tot .. [/B][/QUOTE]
Sehr unzufriedenstellendes Ergebnis, hm? Nicht alles ist schlecht, die Alternativen vielfältig. Der schwere Schritt ist das Ergreifen, nicht das Finden einer solchen.

MfG,
winter solstice.
DalarionDu hast völlig recht .. wenn man meinen Gedanken so auseinandernimmt und zu Ende denkt bleibt nichts übrig. Ich neige zum Schwarz-Weiß denken. Verzeihung. :rolleyes:
winter solsticeNichts für ungut. Ich mag lediglich diese "Die Welt ist schlecht und wir können nichts dagegen tun"-Sätze nicht.
Niemand sollte sich für seine verschriftlichten Gedanken entschuldigen müssen ;)

ws.
Hieronymuswarum auch?
wir denken, was wir denken.
wir tun, was wir tun.
und das jeden tag aufs neue.

wir alle neigen doch zum schwarz-weiß-denken.
das allein ist die entschuldigung,
für das, warum sich alles jeden tag wiederholt.

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