German Gothic Board
 
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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: So viele mit Problemen beladene Existenzen in der Szene
rainravenIst es Zufall oder nicht, daß sich gerade in der Gothikszene so viele (junge) Menschen mit teilweise schwerwiegenden persönlichen Problemen, Krankheiten oder schlimmen familiären Hintergründen finden? Wie ist das in anderen Szenen? Wird mit Problemen dort anders umgegangen, nicht darüber gesprochen oder "gibt es da sowas nicht"?
Ist die Szene aus den Problemen entstanden oder gab es sie unabhängig davon und sie zieht solche Menschen an?
Kann man auch "normal" und glücklich sein, glückliche Eltern und Freunde haben und trotzdem Gothic sein?

Meint Ihr, daß es bei manchen Leuten auch als "schick" oder "cool" gilt, derartige Probleme oder Störungen zu haben? Oder daß es ein Hilferuf nach Anerkennung und Zuwendung ist?

Mich würde mal interessieren, wie Ihr darüber denkt.


T.R.
Sirithfingute Frage, ich kenne so ziemlich alle Fälle, aber deine so genannten 'normalen' sind deutlich in der Unterzahl. Ich glaube Wut/Hass ist schon eine starke Motivation in die szene zu 'kommen'.
Wenn jemand es schick findet sich Probleme zu erfinden oder zu haben ist das ziemlich krank finde ich.
CristebellHallo...
Ich habe etwas ganz ähnliches auch schon des öfteren festgestellt.Ich kenne viele Leute aus der Szene,die wirkliche(!)Probleme haben oder eine sehr schwere Zeit hinter sich bringen mussten.
Ich glaube,dass sich solche Leute irgendwann mehr Gedanken über ihr Leben und das Leben im allgemeinen machen.So finden viele vielleicht ganz "automatisch" den Weg in die schwarze Szene.
Ich kann nur von mir selbst reden,aber ich kam auch durch solche Umstände In Kontakt mit Gothic und co.
Vor etwa zwei Jahren nahm sich eine Freundin von mir das Leben.Das war letztendlich Auslöser für mich "schwarz" zu werden,da ich auch bald feststellen konnte,dass ganz viele Menschen in der Szene auch an ähnlichen Dingen zu knabbern hatten.Das half mir damals sehr mein Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Gehöre also auch zu den Leuten,die du beschrieben hast...

Leider glaube ich im Moment aber auch,dass es nicht nur "schick" ist Probleme zu haben,oder depri zu sein,sondern auch schwarz zu tragen und sich als Goth zu bezeichnen.
Mir erzählte mal ein Mädchen("Gothic"?)ganz stolz,dass ihre Eltern sie zum Psychologen schicken wollen,weil sie sich die Arme aufgeschnitten und danach ihr ganzes Zimmer mit Blut beschmiert hat.Wieso sie das gemacht hat weiß sie allerdings selber nicht...

Liebe Grüße
Cristebell
RattenfängerEs ist natürlich kein Zufall, dass diese Probleme bei Gothics öfter auftreten, als bei Gleichaltrigen "normalen". (edit: "normal" = Nicht-Goth)

Ich sehe da einen Teufelskreis:
Gothics haben in der Regel weniger Freunde als "Normale" - da sich Gothics oft selbst von "normalen" distanzieren, von diesen jedoch oft als verrückt angesehen werden.
Mit zunehmender Einsamkeit (die bei vielen folgt), steigt auch der Frust über die Welt, die Lebenslust geht immer mehr verloren, man wird depressiv oder erfährt andere negative Folgen.
Diese Folgen lassen die "normalen" in ihrem Glauben, dass all ihre Vorurteile wahr sind, was natürlich den Frust und die Distanz nur noch verstärkt.

Die Gothic-Szene ist deutlich toleranter und hilfsbereiter gegenüber schwerwiegenden Problemen.
Es kommt vielen "normalen" doch schon komisch vor, wenn sie auf die Frage "Wie geht's?" ne andere Anwort als "Gut" bekommen.
Für viele Leute gibts die schwerwiegenden Probleme nicht, weil sie sich nicht die Mühe machen wollen, anderen zuzuhören oder weil es ihnen vielleicht peinlich ist darüber zu sprechen.
Bei Gothics ist das eben anders - in manchen Gruppen kann es auch als cool gelten, irgendwelche probleme und störungen zu haben, ich glaube aber nicht, dass das die Regel ist. Ich sehe sie eher als eine Folge aus o.g. Gründen. Somit ist es wahrscheinlich oft, wie du bereits sagtest, ein Hilferuf nach Anerkennung und Zuwendung.

Diese Toleranz gegenüber Problemen zieht auch immer neue Leute an, denen es auch - wie so vielen der Szene - schlecht geht.

Der Rattenfänger
ThunderstruckHallo,
und moment mal. Hat Gothik wirklich was mit "schwarz" zu tun?
Gut, ich bin auch durch 'ne Lebenskrise auf diese Seite gekommen,
doch ich bin da durch und trotzdem noch hier, weil ich einfach diese teifgründigen Themen und auch Antworten hier mag. Ich denke noch fühle ich schwarz, sondern eher grau.

Living easy, living free!
Julya[QUOTE][i]Original geschrieben von Thunderstruck [/i]
Hat Gothik wirklich was mit "schwarz" zu tun?
[/QUOTE]


das ist jetzt echt nicht dein ernst, oder?
gin'iroBitte keine Diskussionen zm Thema "schwarz" oder "nicht schwarz" etc, sonst werde ich schliessen müssen.

Im Allgemeinen finden sich im [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/forumdisplay.php?s=&forumid=65]Kompendium[/url] sicherlich auch Beiträge, die in die Richtung dieses Threads passen.
DemonOfLoveich glaube in anderen "szenen" wird weniger über Probleme geredet, man schließt sich dem allgemeinen Ich-Muss-Glücklich-Sein an... In der Gohic"szene" darf man (größtenteils) so sein wie man will, egal ob glücklich oder mit Problemen behaftet... und wenn wir alle einmal nachdenken sind doch sicher die meisten durch eine "LEbenskrise" bei den Gohs gelandet... oder? doch warum kann ich mir auch nicht erklären...
SeraphimShockIch kenne viele die glückliche Kinder waren, in einem guten Elternhaus leben und trotzdem der Szene angehören...
Dann kenn ich auch viele, die ernsthafte Probleme erfinden... wahrscheinlich um Aufmerksamkeit zu erregen und "Anschluss" zu finden - find ich krank!
Und dann gibt es nocht die Existenzen die wirklich schreckliche Erlebnisse in ihrer Kindheit hatten - aber ich denke die gibt es in jeder Szene. Vielleicht sind sie in der schwarzen mehr vertreten ...warum? - weiss ich nicht!
Es hat auch mal Zeiten geben wo ich Probleme ghabt hab - mit mir, aber ich komm aus einem schönen Elternhaus und bin ein glücklicher Mensch ... und "gehöre auch der schwarzen Szene an"
AleanthusIch denke die schweren probleme gibt es überall, aber in der "goth-szene" wird mehr und, vor allem, offener darüber geredet, so dass es mehr wirkt. natürlich gibt es auch die genannten "ichbinsoocoolundböse"- fälle, aber mal ehrlich: kann man so ein paar spinner wirklich für den "problemkindruf" unserer szene verantwortlich machen???
Tyler Durdenes sind aber leider nicht nur ein paar, ich erlebe viele von dieser sorte, selbst hier im Internet (vor allem im Internet!)
HarlekinFakt ist das es heir nicht ein gesellschaftlicher Affront ist wenn es einem mal nicht gut geht. udn es, egal wo, angenommen wird wenn man eben mal nicht "shiny happy people" ist..
die meisten Bunti-parties werben doch schon so nach dem motto "miese laune und Partymuffel am besten draussenbleiben"..

die schwarze szene ist anlaufbecken für leute die mehr als eine gehrinzelle haben und deswegen sich eien Waffel machen ummdas was sie täglich umgibt.. und nicht sich einfach die rosinen aus dem Kuchen rauspicken udn den rest in die Tonne kloppen nur um am nächsten Wochenende mit "happy-vibes" feiern gehen zu können..



wenn ich in der "normalen Bildzeitungswelt" da draussen irgendwas erzähle von Herzschmerz oder Weltschmerz (was ich nicht tue.) dann ernte ich meistens gerümpfte nasen und Bemerkungen wie "sieh mal zu das du wider happy wirst , bist ja nicht auszuhalten." in Schwarzen Kreisen kann man für derartige "Darbietungen " durchaus Lob, Applaus und Anerkennung einheimsen. Leider ist es auch so das es mittlerweile als "schick" gilt ne "ernsthafte psychische Macke" zu haben..

(was wiederrum der Beweis für obiges Postulat ist. )
AM besten etwas was man nicht Beweisen kann oder was eh niemand so richtig kennt wie SVV oder Borderline..(ganz beliebt!) Sogar angebliche AIDS-Fälle werden konstruiert..

("Schau mich nicht so an , meine Berühung kann dir den Tod bringen" klingt doch klasse so als angehender Grufti, oder ? /)


Sehr zum Leidwesen derer, die es wirklich haben..


Und Gothics/grufties/goten/schwarzroamtiker sind allesamt "schwarz" aber eben nicht immer.. jeder hats chonmal gelacht.. und niemand geht zum Lachen in den Keller oder gurgelt mit Terpentin.
Bemerkungen wie: "ich bin ja eigentlich nichzt schwarz, eher so graubunt mit einem Touch schwarz".. sind schlcithweg interessant machenwollen und rein sinnlos.

Wo Schatten ist, da ist auch Licht und Zwielicht ist überall. Grau ist keiner , es ei denn er hat keine eigene Meinung und kein Rückgrat.



Ergo das Huhn war zuerst da , es kommt nur aus verschiedenen Richtungen..

Manchmal aus Kummer, manchmal aus Leid , Manchmal aus Neugierde manchmal aus Gruppenzwang aus Geltungssucht, aus Schocksucht, aus Rebellion, Aus Überzeugung, aus Liebe, aus Hass oder auch, wie bei mir, weil man endlich "nach Hause" will....



ids +ddd*

H.
SephirothEs ist aber wirklich schon schade das es manchmal schon in ist Probleme zu haben in der Szene.
Ich kenne ausser meinen Kumpel in der Szene wirklich nur Leute die ernsthaft grosse Probleme haben . Manchmal komme ich mir auch schon mal ausgeschlossen vor. Aber ich denke jeder kann schwarz sein auf seine eigene Art man muss doch nicht gleich vor Depressionen Platzen nur um ein besserer Goth zu sein (damit meine ich die leute die einfach sachen erfinden ich habe wirklich grosses Mitleid mit denen die wirkliche Probleme haben )
Ich selber bin eher für das romantische das dunkle .... und wirklich schlimme Probleme habe ich zu meinen grossen Glück nicht und trotzdem bin ich in der schwarzen Szene.
SiriusTja, wer keine Probleme hat, schafft sich welche - und sei es nur zum Zweck Angeberei. Es gibt bestimmt viele Leute, die es ganz toll finden, den absoluten Depri raushängen zu lassen, denen es aber gar nicht mal so schlecht geht, wie sie es sich einbilden.
Und dann gibt es die Leute, die wirklich Probleme haben - das sind zumeist diejenigen, die nicht darüber reden, sondern alles still ins sich hineinfressen - du siehst sie in jedem Dark-Club, aber Du erkennst sie nicht immer.
deadsoul.. ich denke die Gemeinsamkeit aller Schwarzträger liegt im Hang zum Düsteren. Woher dieser kommt oder wie ausgeprägt ist, liegt bei der Person ansich.

Jmd. mit einem Faible fürs Dunkle muss nicht zwingend seelische Probleme haben.

Jedoch gradezu wiederlich ist es, wie schon woanders gesagt, wenn ernsthafte Krankheiten gefeiert werden oder man sogar nur mit diesen Anschluss findet. Da kommt es mir wirklich hoch.

Und ich denke auch, dass der offene Umgang mit verschiedenen Themen mehr schein als sein ist. Eine Heimat findet ein Kranker nur selten und wenn doch eher durch die zwischenmenschliche Ebene, als die tiefliegende Krankheit.

Ausserdem denke ich, dass viele Verhaltensweisen auf stilisierte Verhaltensweisen von Kranken basieren, aber das würde jetzt zu sehr in die Thematik "schwarz?!" gehen.
SchlafenderMondMich nimmt es irgendwie Wunder, wie lange so ein gespieltes Leid ausgehalten werden kann und wie es sich für diese Leute später auswirken könnte... egal, nicht mein Problem ;)

Übrigends denke ich, dass sehr viele Personen in der Szene vertreten sind, die
nicht unbedingt grössere oder kleinere Probleme wälzen sondern sich einfach in ihren,
zum Teil utopischen Sehnsüchten verlieren, was ich überhaupt nicht schlechtheissen will,
denn was würde bleiben, wenn diese Sehnsüchte nicht mehr existieren würden ?
Wahrscheinlich eine leerer Mensch...
Aleanthusein leerer mensch...
vileicht jemand, der sich in der schwarzen szene aufgenommen gefühlt hat, als er in einer phase der selbstfindung (o.ä.) war und von niemandem verstaden wurde... dann hat er angst bekommen, ausgeschlossen zu werden, weil er das prinzip zwischenmenschliche freundaschaft nicht verstanden hat, weil:nie gelernt... und aus lauter angst, wieder ausgeschlossen zu werden, erdichtet er sich sachen, um weiter interessant zu bleiben...
vielciht auch einer, der nicht wusste wohin, bei uns akzeptiert wurde und sich daran gelabt hat, wie die made im speck... und darüber vergaß, selbst zu denken...
ich rede hier von niemand bestimmten, ich denke einfach mal vor mciht hin...
vieleicht haben diese menschen auch ein wenig hilfe verdient, oder die frage WARUM sie sich selbst in _dieser_ szene, die auf sowas eigentlich nix hält, wichtig machen müssen... man sollte sie nicht direkt als spinner verteufeln. oder?
vieleicht hat so ein mensch schwerere, ANDERE probleme, di er hinter diesen gespielten versteckt? vieleicht hat er angst vor dem, was er sehen könnte, wenn er denkt oder vor dem was die leute (ja, wir schwarzen) von ihm halten wenn seine wahren probleme rauskommen?
vieleicht sollten wir diesen menschen auch eine chance geben, versuchen zu ihnen durchzudringen und herauszuifinden, was nicht stimmt.
oder sie sind wirklich nur arme pisser...
IceflowerDragonMoin aöso: Ich fühle mich zum ersten mal in einer szene "angenommen"
- Ein leichtes Kindheitstrauma weil ich das gefühl hatte wie Quasimodo behandelt zu werden, was sicher auch meist stimmte, möchte ich zwar nicht verleugnen, aber eigentlich ist es doch ein Befreiungsschlag, eine Protestaktion:
Ich gehöre nicht zu euch Bunten, sondern mache mein eigenes ding. Ich habe gelernt mich anzunehmen wie ich binn und versuche nicht mer Allen zu gefallen sondern denen die Mich akzeptieren wie ich binn.
Dazu gehört doch auch der Offene umgasng mit Problemen, Ich finde es wirklich gut zu sagen was man denkt und was man fühlt und man sollte auch nicht davor zurückschrecken mal ein herzliches Lachen hören zu lassen auch als Goth ist das doch nicht verboten oder?
Also ich muss keine "Schwerwiegenden" Probleme haben um über etwas reden zu können- erzäle aber meistens beim kennenlernen von meiner Erbkrankheit, weil es ein teil von mir ist, wie meine Hände oder mein Gesicht. -deshalb bin ich kein mensch der sich über probleme difiniert. Und sowas wird auch langweilig mit der zeit, kann mir nicht vorstellen wie man darüber echte freunde finden kann.

Ich würde gerne mal ne untersuchung über drogenprobleme in den Bunten und der gothic szene gegenüberstellen, ich glaube wir haben weniger die ihre Partylaune durch pillen herbeiführen, weils einfach nicht nötig ist.

Blessed be
Iceflower
SorrowOfDarknessAlso mir ist es auch aufgefallen, dass es viele in der schwarzen szene gibt, die schwierigere Probleme haben (wie ich auch), was nicht bedeutet, dass sie keinen Spaß vertragen oder so :-) Ich habe in der szene freunde gefunden, die mich mit meinen Problemen verstehen können. Sie könenn auf einen besser eingehen, da sie selbst diese ARt von Problemen haben. Und es ist schon ein Unterschied, ob man mit Menschen redet, die nicht verstehen, nicht nachvollziehen können, was in einem passiert oder mit Menschen, die es nachempfinde können.
Ich würde allerdings auch nicht sagen, dass ALLE in der SZene diese Probleme haben, viele, aber nicht alle.

Als Gothic kann man auch "normal" glücklich sein. Ich habe in meiner Therapie viel gelernt, noch lange nicht ausgelernt. Mir geht es viel besser und kann mit meinen Problemen umgehen. Große Probleme mit meiner Familie habe ich auch nicht, eher genau das Gegenteil. Egal, wer aus der Familie, sie stehen alle hinter mir und versuchen zu helfen, lieben mich immer noch, auch wenn ich schwarz bin.
Also....joa....ich denke, ich bin endlich "ganz normal" glücklich :-)
RattenkindMöchte mich nur mal kurz als eine nicht problembeladene Existenz outen.
Ich meine ein paar kleine Schwierigkeiten hat ja jeder im Leben, aber mir ist es nie wirklich richtig schlecht gegangen.
Trotzdem fühle ichmich in der Gothicszene sehr wohl und auf irgendeine Art und Weise zu hause.
Diese Szene hat das Träumen noch nicht verlernt!!!

Rattige Grüße vom Rattenkind!!
FehlerHolla,

zu deiner Frage mit den anderen scenen.
ich halte mich mehr in der hiphop-scene auf ;) und muss sagen auch bei uns gibt es recht viele leute mi zeimlichen problemen.
wobei es halt auch so ist das es inerhalb der scene viele kleine oder auch größere gruppierungen gibt.
bei den leuten die ich so kenne geht es da meistens umd sozial-schwache herkunft und das leben in einem umfeld von sozial schwachen.
im gegensatz dazu gibt es dann auch wieder die bwl-studierenden studenten hiphoper, im abi-bmw von papa
was aber wieder eine andere sache ist, da kenn ich halt auch
keinen.
mann trifft viele leute die eigentlich alle die selbe jugend hatten.
wenig schule, schlechtes elternhaus oder alleinerziehende eltern, wenig geld, viel drogen und durch das umfeld einen meist kleinkrimminellen hintergrund.
diese leute haben auch oft wirkliche propleme es ist bei uns aber meist so das die propleme einfach verdrängt werden.
falls sie dann doch wieder auftauchen kommt man meist wieder zu dem punkt mit den drogen...
ich habe nach dem schmöckern in diesem forum das gefühll das ihr gotic leute anders mit den problemen umgeht.
es gibt ein paar feunde bei dehnen ich wirklich schlimme sachen aus ihrem direkten umfeld weis und sie wissen das ich es weis.
ich würde sowas aber nicht ansprechen und sie würden auch nicht wollen das ich es anspreche.
gespräche über private probleme des einzelnen sind in meinen kreisen wirklich sehr selten.
das bedeutet nicht das wir füreinander kein mitgefühl empfinden
würden es ist mehr das man nicht möchte das ein freund vor
anderen oder vor einem selbst das gesicht verliert.. das hört sich dumm an ich weis aber so ungefähr ist es.
vielleicht möchte mann einfach wenn man genug dreck mitbekommen hat, wenigstens bei seinen freunden eine schöne zeit haben?
ich weis es leider auch nicht.
ich hoffe das hat zum thema gepasst

Gruesse


Fehler
Aleanthusaber schafft es nicht viel mehr vertrauen zu einem FREUND (wegen persönlciher erfahrungen bedeutet es verdammt viel für mcih jemanden einen freund zu nennen, also stellt euch vor da würde VERDAMMT GUTER FREUND stehen... :-) wenn man seine probleme kennt und mit ihm darüber gesprochen hat? sicher, dass bei 'euch' (sag ich einfach mal so, will nciht klassifizieren) nicht immer noch diese angst vor dem 'verrat' besteht, dass derjenige eben dieses wissen gegen einen benutzt, falls man sich verkracht? aber sollte es nicht zu den prinzipien von JEDEm gehören, so etwas gerade NICHT zu tun, auch wenn man sich so sehr auseinandergelebt hat, dass man sich nicht mehr riechen kann???
nur so'n gedanke...
cuinhell
Julya[QUOTE][i]Original geschrieben von Fehler [/i]

mann trifft viele leute die eigentlich alle die selbe jugend hatten.
wenig schule, schlechtes elternhaus oder alleinerziehende eltern, wenig geld, viel drogen und durch das umfeld einen meist kleinkrimminellen hintergrund.[/QUOTE]



mir kommt es so vor, als wären das "andere probleme".

ich habe das gefühl, daß bei grufties eher tod (von freunden, familie,usw), depressionen, mißbrauch, eßstörungen u.ä. im vordergrund stehen. und die kriminalität spielt nur eine sehr geringe rolle im gegensatz zu anderen szenen/gruppierungen...
FehlerHallo nochmal,

es gibt dann schon momente wenn sowas besprochen wird, zu zweit.
z.B weis ich über beschaffungskriminalität bei einem familienmitgleid eines guten freundes.
er ha mir die ganze sache einmal erzählt, ich habe mit ihm darüber gesprochen und versucht ihm beizustehen.
ich würde aber niemals einfach so danach fragen wies so damit aussieht.
er weis das ich sowas nicht ausplaudern würde, sonst wäre er nicht mein freund.
ich denekemal er unterhält sich manchmal mit anderen guten freunden darüber aber ich frage sie nicht ob sie des wissen.
er weis genau das er mir des erzählen kann und tut des auch wenn er es für richtig hält, aber es ist nur dann ein thema, und ansonsten nicht.

ich denke auch das es nicht die selben probleme in den beiden gruppen sind die relativ oft zu tage treten.
mann kann aber schon sagen das es doch oft probleme aus kindheit & jugend sind, so rein theoretisch ;)

Gruesse

Fehler
DeacanMhm, ich muß Julya zustimmen... der "echte" Einstieg in die Szene kam bei mir auch erst durch extreme persönliche Erfahrungen... ich möchte dies eigentlich jetzt nicht tun, aber: ich bin geneigt zu unterscheiden, zum einen ist es derzeit echt Mode, anders zu sein. Da bietet sich die Gothicszene regelrecht an. Zum anderen ist es für nicht gerade wenige ein Fluchtpunkt vor der Gesellschaft mit ihren Normen und Regeln.
Letztere verbleiben meistens für extrem lange Zeit in der Szene, selbst spätere Familie/eigene Kinder führen hierbei nicht zum Ausstieg...

Und noch eines: es ist mir persönlich aufgefallen, das viele Schwarze mit echten Problemen zunächst nicht nach Lösungen suchen, eher nach Gehör... Anworten sind weniger wichtig wie das Verständnis für denjenigen.

Deacan

PS: gibt es eine bessere Lösung um aus der Gesellschaft auszusteigen?
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Deacan [/i]
[B]PS: gibt es eine bessere Lösung um aus der Gesellschaft auszusteigen? [/B][/QUOTE]

Welche, außer irgenwelchen finalen...?
Die "szene" ist höchstens für kleine Fluchten gut, dorthin ausgestiegen ist wohl noch keiner...
Aleanthusaber vieleicht ausgestiegen aus dem ewigen trott nciht zu wissen wohin?
ausgesteigen aus einem leben, in dem man sich selbst nicht kannte?
DrennanJemand, der psychische Probleme (SVV, Bulimie, Borderline)erfindet, um in einer Gruppe akzeptiert zu werden und Freunde zu finden, der hat wirklich ein psychisches Problem und erfindet es nicht nur! Nur ist es nicht unbedingt das, was er sich da ausdenkt!



D
Blackskyhm.. also ums mal für mich zu sagen was diese szene für mich von anderen unterscheidet ist die tatsache das´man hier leute trifft die verständniss für einen haben die einen so akzeptieren wie man ist.. meistens... ich war früher aktiv in der lübecker szene wo ich noch mit meiner damaligen ex zusammen wahr.
als es vorbei wahr wurde mir erzählt das man meiner ex sagte sie solle sich von mir trennen weil ich angeblich kein richtiger schwarzer wäre. sowas macht mich traurig den schwarze leute die es eigentlich wissen müssen zeigen quasi auf andere und sagen du bist nurn "modegrufti" Solche leute sind entweder oberflächlich oder intolerant. Oberflächlich so würde ich die szene an manchen orten beschreiben ja.

Aber
BacktoTobic

Als ich in "kontakt" kam mit der szene wurde ich buchstäblich magisch angezogen von ihr, ich gewann neue erkenntnisse ich konnte endlich mehr mit meiner vergangenheit fertig werden, ich entdeckte neue dinge... ich fing an zu dichten, "schwarz" zu denken ich finde es herrlich. sowas findet man nirgends nur hier

Ich will mal sagen ich habe "mich" gefunden weil ich eine schwere vergangenheit habe.
Pytual-the-blackHiho,
Ich möchte meinen Senf auch nochmal dazugeben.
Ich denke ebenfalls nicht, dass die Gothicszene Problemfälle anzieht! Ich denke eher, dass die Gothicszene Leute anzieht die über den Tellerrand des Lebens hinausschauen. Leute halt, die nicht nur Spaß und ewige Partys suchen. Viele fangen aber erst an nachzudenken wenn irgendwas passiert ist. Was das ist, ist in erster Linie egal. Depris zu haben gehört meiner Meinung nach nicht zwingend dazu. Ich persöhnlich fühle mich in der schwarzen Szene enfach nur wohl. Egal ob es mir gerade schlecht geht oder gut. Leute die sich mit Probs in Szene setzen wollen finde ich auch zum kotzen. Was mir gefällt ist, das man in unsere Szene zuhört. Egal ob man gerade gute oder schlechte Stories zu erzählen hat.
CPRMenschen die schwer zu verdauende Erfahrungen gemacht haben sind auch sensibler und wachsamer was andere Probleme angeht, sie müssen sich mit dem Thema auseinandersetzten ob sie wollen oder nicht, irgenwann holt es sie ein.
Ich kenne einige Menschen die in der "Szene" (wie ich diesen Ausdruck hasse;) ) Sicherheit finden. Bei anderen dagegen bin ich mir nicht sichér ob sie die Szene nicht erst depressiv gemacht hat.
Gothentum ist meiner Meinung nach eine gesunde Mischung aus Selbstdarstellung und Selbstreflexion die helfen sollte sich selbst zu finden.
Grüße vom Cornelius
DragonAscendantWie war das Gothic- Vorurteil?

Ein Goth ist immer depressiv?

Kommt wohl leider nicht von ungefähr.
Ich kenne bisher noch keinen Goth der/die KEINE schlechten Erfahrungen im Leben machte
ZornIch kenn keinen *Menschen*, der keine schlechten Erfahrungen hat ...
die Frage ist nur, wie man damit umgeht ;)
WinterWolfAllgemein ist wohl schon was dran, gerade mit den extremen Erfahrungen etc.

Mich hat der Selbstmord meiner Freundin vor ca. anderthalb Jahren im Prinzip nur endgültig "reingezogen" (sie war in der Szene aktiv), Außenseiter (oder sagen wir besser Andersdenker) war ich schon in der Grundschule - ernster als andere, nachdenklicher.
Egal, ich erzähle hier nicht zum x-ten Mal "meine Story".

Apropos, Stichpunkt "Story":
Es stimmt, es gibt Menschen, die offenbar nicht genug Aufmerksamkeit haben und demnach Probleme erfinden etc. Was von vielen übersehen wird ist aber auch die Tatsache, dass es jemandem gut tun kann dieses Problem in seinen Facetten darzulegen, egal wo.
Mir ging es nach einem Jahr Schweigen so und da begann ich darüber zu reden - in Form von Gedichten offenbarte ich mich sozusagen und bin auf größtenteils positive Reaktionen gestoßen.
Schlimm finde ich die Menschen, die einfach behaupten, Person X hat wohl gar kein Problem, weil sie nicht darüber schweigt. Das ist psychologisch gesehen eine fatale Handlung, lieber spende ich zuviel Aufmerksamkeit als einmal zu wenig. Der Hang zum Düsteren kommt eigentlich fast von alleine bei nachdenklichen Menschen, wenngleich nicht bei allen. Nur ist es so, dass die Wahrheit nicht immer so schön ist, daher nicht immer diese "Alles-ist-so-toll-"-Stimmung.

Der Umgang mit den eigenen Erkenntnissen steht aber nochmal auf einem anderen Blatt, ich hatte lange Zeit Probleme damit, allerdings war das vielleicht nicht mein einziges Problem zu dem Zeitpunkt - schätze, dass alles eben zusammenkam, wie auch immer.

Ich stelle fest, dass es in der Szene viele Menschen mit großer Sensibilität gibt, sprich Leute, die ich suchte. Sensibel war ich schon immer, hat Vor- und Nachteile ;)


Nun gut, genug für heute...


P.S.: Ich habe das Lachen nicht verlernt :D
kithvielleicht zieht die "schwarze-kultur" menschen mit problemen an, weil sie den inneren emotionalen zustand der person reflektieren?
DalarionIch denke .. in mir .. Innen .. bin ich schon lange "schwarz" .. mit meinen 20 Jahren ist mir für meinen Geschmack viel zu viel Mist passiert .. das trage ich so langsam nach aussen .. meine Einstellung zu vielen Dingen hat sich beträchtlich verändert ..
andersrumich fid, dass einzige, was die szene zerstören kann, ist unwissenheit und vorurteile.
ich kann es aus eigener erfahrung sagen. viele glauben eine person vom bloßen äusseren wirken zu kennen. doch zeigt man denn offen was man denkt oder fühlt? und will man doch einmal versuchen, zu zeigen was man denkt,
ist es oft der fall, das man nicht ernst genommen wird. doch ist es nicht gerade das, was man in der szene zu finden glaubt?
aliasMir ist aufgefallen, dass sich in der Szene viele Leute bewegen, die in der Kindheit oder Schulzeit Außenseiter gewesen sind. und ich finde es ganz natürlich , dass sich diese Leute dann der schwarzen Szene zuwenden, da mir spontan keine andere (Sub-)Kultur einfällt, die sich stärker mit dem Thema Einsamkeit bzw. Außenseitertum auseinandersetzt.
Ich will sogar die Theorie aufstellen, dass das "sich fremd in gewohnter Umgebung fühlen" ein zentrales Thema der schwarzen Szene (welche spezifische Ausrichtung auch immer) ist.
die Frage ist nur, werden Menschen mit Problemen zu Außenseitern oder bekommen Außenseiter (auch selbstgewählte) mehr Probleme?
RodriguezInteresantes Thema, jedoch habe ich gerade nicht die Zeit und die Nerven, es zu studieren, was aber zu gegebener Zeit geschehen wird!
Werde mir diesen Thread ausdrucken und ihn dann studieren!
HeckeIch weiss nicht, wer es sagte, jedenfalls fand ich diese Aussage passend. Ich zitiere : "[I]Ich möchte mein Leiden der Bevölkerung mitteillen ....[/I]" und so ist das denke ich mal bei manchen Leuten.
preseazitat: "Ich denke die schweren probleme gibt es überall, aber in der "goth-szene" wird mehr und, vor allem, offener darüber geredet"

genau das denke ich auch.jeder hat sein "säcklein" zu tragen,und es ist schade,das viele "normale" menschen das geheimhalten und nicht drüber reden können,weil sie meinen,es "schickt" sich nicht.

früher hatte ich nur freunde in der gothic szene. mit dem alter merkt man aber,es gibt auch andere "normale".
jetzt habe ich ein weitgefächerten freundeskreis,von rechts bis links- denkenden ,von christen bis heiden.

ich suche mir meine freunde nicht
nach relegion oder politischer einstellung aus,geschweige denn nach gothic oder nicht gothic.
hauptsache: sie können reden und mir zuhören...
RodriguezAuch bei den Gruftie gibt es Leute, die sich nicht für die Angelegenheiten anderer interessieren und sagen ,,das interessiert mich nicht!''
Randy81[QUOTE][i]Original geschrieben von CPR [/i]
[B]Menschen die schwer zu verdauende Erfahrungen gemacht haben sind auch sensibler und wachsamer was andere Probleme angeht....[/B][/QUOTE]

oder aber grade das gegenteil...sie stumpfen ab.......
RodriguezHe Leute, das ist ja ein interessanter Punkt!
Ob sie abstumpfen oder sensibler werden!?
Ich sage mal so, kommt auf die Person und auch auf die momentane Stimmung von ihr an!

Wie denkt ihr darüber?
RodriguezIch persönlich finde es auch bei Menschen allgemein schlimm, daß es so viele Leute mit einer ,,Das ist nicht mein Problem''-Einstellung gibt!! Ích denke da jetzt ganz speziell an die vielen
Passanten, die Obdachlose, die mit einem Schaelchen in der Fußgängerzone sitzen, einfach ignorieren!!! Ich persönlich gebe
ihnen sehr oft was, und zwar nicht nur 60 Pfennig oder so (rechne aus Prinzip immer noch in der alten Währung, rechne Euro immer automatisch in DM um, bin da sehr konsequent, mache das wie gesagt aus Prinzip!) sondern ruhig mal 10 Mark,
sechs Mark oder so! Der wohlhabende Geschäftsmann der da 'rum läuft, kann doch ruhig mal 50 oder 70 Mark abdrücken;
was macht es ihm denn aus?
Aber auch viel Nichtbetuchte Passanten ignorieren diese Menschen einfach; ohne sich dafür zuständig zu fühlen, den Menschen einfach etwas Freude und Hoffnung zu bereiten,
und dafür zu sorgen, daß sie mal etwas habweg ordentliches zu eseen haben!!! Bei uns in Stuttgart ist das so, und in anderen Staedten ist das nicht anders!!
Von Christlicher Nächsetenliebe und etwas Opferbereitschaft halten die wohl nichts!!! Haupsache ihnen und ihren Familienangehörigen und Freunden geht es gut!
Gibt es hier noch Leute aus Stuttgart oder Umgebung?



Diese Leute wollen sich auch gar nicht in diese armen in der Fußgängerzone hinein versetzen; sie sind zu herzlos!!:( :mad:
Randy81ich geb auch öfters mal ein paar cent.....obwohl ich selber nix verdiene....
auch wenn manche nix geben mit dem argument "die kaufen sich doch nur alk damit" (mein bruder sagt das z B)....das mag vielleicht oft so sein....aber ich denke es ist auch eine geste....
gruss randy
RodriguezIch verstehe was du meinst!!
Das mit dem Alk ist schon vernünftig!
Ich kann deinen Bruder verstehen; es gibt aber nicht nur Alk-Penner, sondern auch obdachlose die nicht Trinker sind.

Einen Witz: Kommt der 10jährige sohn zu seinem Vater: ,,Papa,
da hat ein Mann geklingelt und sagt er sammelt für das Trinkerheim!'' Der Vater: ,,Gib ihm einen Cognac, aber nicht den besten!''
gin'iroBitte keine Witze in diesem Thread, dafür gibts einen im Dies & Das...
RodriguezIn Ordnung, gin'ro, wird NICHT wieder vorkommen!!
Entschuldigung!:)
Peacefulltomy@rainraven

einmal einiges deines posts ausser acht gelassen:


[QUOTE]Ist es Zufall oder nicht, daß sich gerade in der Gothikszene so viele (junge) Menschen mit teilweise schwerwiegenden persönlichen Problemen, Krankheiten oder schlimmen familiären Hintergründen finden?[/QUOTE]

... ein paar "(alte)" gibt es auch. ein paar viele, würde ich sogar behaupten.

[QUOTE]Wie ist das in anderen Szenen? Wird mit Problemen dort anders umgegangen, nicht darüber gesprochen oder "gibt es da sowas nicht"?[/QUOTE]

...das hat wohl eventuell etwas mit dem bewußtem umgang von umwelt und problemen zu tun.

[QUOTE]Meint Ihr, daß es bei manchen Leuten auch als "schick" oder "cool" gilt, derartige Probleme oder Störungen zu haben?[/QUOTE]

...nein. sicher nicht. wieso auch? was sollte dies mit sich bringen?
cool und schick gibts im kindergarten.


[QUOTE]Oder daß es ein Hilferuf nach Anerkennung und Zuwendung ist?[/QUOTE]

... das lässt sich nicht pauschalisieren. schwer zu sagen...
kommt wohl auf die situation und die person an.

[QUOTE]"Ich denke die schweren probleme gibt es überall, aber in der "goth-szene" wird mehr und, vor allem, offener darüber geredet"[/QUOTE]

...aufzeigen, sich befassen. sich nicht gleichgültig zeigen.


[QUOTE]vielleicht zieht die "schwarze-kultur" menschen mit problemen an, weil sie den inneren emotionalen zustand der person reflektieren?[/QUOTE]

... und somit eine emotionale person zeigen....
RodriguezIst schon interessant, eure Diskussion!
rainravenja, es hat mich halt interessiert, weil man doch von allerhand Problemen z.B. hier im Forum liest. Manche davon sind altersbedingt (also Probleme, die z.B. die Pubertät, die Schule, das Elternhaus, der Job oder die Ausbildung bringt) und andere Leute haben sie vermutlich auch, andere sind ganz anderer Art und häufen sich wenn man allem Gelesenen und Gehörten glaubt, bei den "Schwarzen".
Andererseits brauchte ich nicht eine bestimmte Szene, um manche Probleme zu haben, die werden sich auch nicht ändern, wenn ich z.B. Hip Hopper oder was auch immer bin und wiederum andere ergeben sich nur durch die Zugehörigkeit einer bestimmten Szene (z.B. Probleme, die mit dem "Anderssein" oder seltsamen Aussehen zu tun haben).


Aber es ist doch dieses "Klischee", wenn man "die Gothics" zitiert, daß es da um Tod, Liebe, Leid, die Sinnlosigkeit des Lebens geht und viele Ahnung oder, ich nenn jetzt mal das blöde Wort, "Erfahrung"haben, was Selbstmord oder selbstverletzendes Verhalten oder depressive Zustände angeht.
Ich frage mich, ob man sozusagen auch depressiv werden kann, wenn man diesen ganzen Gothic-Kram zu ernst nimmt und sich ständig von Kerzen, Totenschädeln oder vernichtenden Ansichten Anderer umgeben sieht. Und genauso wie manche Kiddies HIMchen hören und plötzlich schwarze Minis und Girlie-Shirts mit "Evil" oder "Gothic" drauf anhaben und meinen, sie sind ja soo böse, befürchte ich, daß auch derartiges negatives Verhalten für manache eine Art "Vorbildfunktion" hat und man gar denkt, "aha, es ist cool, wenn ich depri bin und mit Leichenmiene rumlaufe, dann nimt man mich ernst" oder so.


Gensusowenig, wie ich irgendeiner Minderjährigen im schwarzen T-Shirt hier an dieser Stelle auf den Schlips treten mag, soll das auch keinesfalls als Verharmlosung von seelischen oder anderen Problemen gemeint sein denn ich selber weiß, wie beschissen sowas ist. Nur, daß ich nicht Gothic werden mußte, um wegen meines Aussehens, meiner Zukunft, meines Gewichtes, meines Jobs und des Verlustes von Liebe und Freunden und meines Lebens überhaupt frustriert zu sein. (also es war nicht "szeneabhängig" bei mir)
Ich wollte mich mit 16 umbringen (als Metaller), hatte als Technofan große Probleme wegen anderen Dingen in meiner Beziehung und habe sie jetzt als "Schwarze" wegen Geld, Job, Partnerschaft, Körper, Alter, Mobbing, und überhaupt mangelnden Selbstvertrauens und Hypersensibilität.
Und ich bin nicht wegen meienr Probleme von einer Szene in die andere gerutscht, sondern hauptsächlich wegen Partner und Musikgeschmack.

Ich wollte halt wissen, was zuerst kommt, die Szene und das damt verbundene Gefühl oder andersrum, daß man auf der Suche nach Hilfe in der Szene landet oder ob das alles nichts miteinander zu tun hat und es genauso viele oder wenige traurige Menschen in anderen Szenen gibt. Aber ich kann hier ja keine statistische Umfrage machen, deswegen werde ich es wahrscheinlich nicht so pauschal erfahren.
Und die Leute, die ich kenne, sind teilweise krass drauf und haben psychische Krankheiten, andere sind zufrieden und nicht depressiv, aber es sind alles oder zumeist nicht die "Klischee-Goten" mit dem angemalten Gesicht, den schwarz umrandeten Augen und den wallenden Gewändern und spitzen Schuhen.


T.R.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von rainraven [/i]
[B]Aber es ist doch dieses "Klischee", wenn man "die Gothics" zitiert, daß es da um Tod, Liebe, Leid, die Sinnlosigkeit des Lebens geht und viele Ahnung oder, ich nenn jetzt mal das blöde Wort, "Erfahrung"haben, was Selbstmord oder selbstverletzendes Verhalten oder depressive Zustände angeht. [/B][/QUOTE]Das sind halt so die üblichen Klischees, die in den Medien verbreitet werden. Und weil dann viele Leute mit diesen Klischees im Hinterkopf an die Szene herangehen und solche Fragen stellen, wird dann auch oft darüber diskutiert. Ein Unterschied zu anderen "Szenen" ist vielleicht, daß man hier diesen Fragen nicht ausweicht (es sei denn man mag gerade nicht, weil man die Fragen schon zum hundertsten Mal hört). [QUOTE][B]Ich frage mich, ob man sozusagen auch depressiv werden kann, wenn man diesen ganzen Gothic-Kram zu ernst nimmt und sich ständig von Kerzen, Totenschädeln oder vernichtenden Ansichten Anderer umgeben sieht. ... befürchte ich, daß auch derartiges negatives Verhalten für manache eine Art "Vorbildfunktion" hat und man gar denkt, "aha, es ist cool, wenn ich depri bin und mit Leichenmiene rumlaufe, dann nimt man mich ernst" oder so. [/B][/QUOTE]Sicher kann man sich auch in solche Dinge verlieren. Viele davon entstammen gar nicht wirklich der Szene, sondern wurden von Leuten außerhalb hinzugedichtet, die mit der schwarzen Melancholie nichts anfangen können und ihre perversen Phantasien auf die Schwarzgewandeten projizieren oder einfach nur mit dem ganzen Kram Kohle machen wollen. Neben denen, die sich davon einfangen lassen gibt es auch ein paar aus der Szene, die solche Klischees bereitwillig aufgreifen und "pflegen". :) [QUOTE][B]Ich wollte halt wissen, was zuerst kommt, die Szene und das damt verbundene Gefühl oder andersrum, daß man auf der Suche nach Hilfe in der Szene landet oder ob das alles nichts miteinander zu tun hat und es genauso viele oder wenige traurige Menschen in anderen Szenen gibt. [/B][/QUOTE]Da gibt es alle möglichen Varianten. Du kannst ja mal ausgiebig im [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/forumdisplay.php?s=&forumid=65][b]"Gothic Kompendium"[/b][/URL] schmökern, wenn du's noch genauer wissen willst. [QUOTE][B]Und die Leute, die ich kenne, sind teilweise krass drauf und haben psychische Krankheiten, andere sind zufrieden und nicht depressiv, aber es sind alles oder zumeist nicht die "Klischee-Goten" mit dem angemalten Gesicht, den schwarz umrandeten Augen und den wallenden Gewändern und spitzen Schuhen. [/B][/QUOTE]Andererseits gibt es unter den "Klischee-Goten" mit dem angemalten Gesicht, den schwarz umrandeten Augen und den wallenden Gewändern und spitzen Schuhen eine Menge nette und freundliche Leute, die zum Lachen nicht extra in den Keller gehen.
Peacefulltomy@ TheTurningPoint

ich stimme voll und ganz zu.
NachtMatzIch möchte mal meine Empfindung zur Diskussion stellen, dass inder Gothic-Szene sich durchwegs (hoch-)intelligente Menschen bewegen. Desweiteren halte ich viele von euch für äusserst sensibel, sei es im Umgang mit anderen Menschen, sei es, sich nicht von der "Gute-Laune-Welt" blenden zu lassen.

Diese Mischung aus intelligentem, sensiblen Potential sorgt dafür, dass sich Menschen, die unter Problemen leiden, sich geborgener fühlen, sich verstanden oder zumindest akzeptiert fühlen. Andererseits kommen - meine Einschätzung - intelligente (bedeutet ja, dass man vieles durchschaut, versteht, einfach WEISS)und sensible (bedeutet ja auch eine leichte verletzbarkeit) MEnschen auch leichter zu psychischen Problemen.

Je toleranter du bist, umso mehr bist du auch von Menschen umgeben, die Toleranz benötigen. Toleranz ist selten - geh doch mal in die bunte shiny happy Welt und erwarte Toleranz oder Verständnis dafür, dass du etwas anders bist....

Demnach empfinde ich es als GUT !!! , dass in der Gothic-Szene mehr Menschen mit psychischen oder anderen Problemen sind, denn es bedeutet: Wir gehen besser miteinander um als die 08/15 Gesellschaft. Bei uns darf der Mensch noch Mensch sein. Bei uns kannst du auch dabeisein, wenn du (mal mehr mal weniger) nicht auf der Sonnenseite des Lebens steht. Veilleicht ist Gothic ja auch die "Nicht-Sonnenseite-des-Lebens"). Mögt ihr euch drüber streiten.

Liebe Grüsse, Matze
Peacefulltomy@NachtMatz

dem ist in vielen fragen nichts mehr hinzuzufügen-

selten habe ich solch zutreffliche worte gelesen.



gruß,
Black Moni@Nachtmatz
@Odessa

Eure Beiträge finde sehr gut, dem ist wirklich kaum noch etwas hinzuzufügen.
Zum Thema "Kleidung" hatte ich lezte Woche ein lustiges Erlebnis.
Bin Ergotherapetin im Altenheim und habe da meist schwarze und graue Klamotten an (Sonntags auch mal eins meiner beiden weißen Shirts,weil doch Sonntag ist ) Hatte ein allgemeines Gespräch mit der Pfegedienstleitung, und dabei gesagt, dass ich privat nur schwarz trage. Guckt sie mich völlig entgeistert an und meint:"Sie gehören doch wohl nicht zu den Gothics, ich dachte sie mögen nur das Mittelalter gern!" Nachdem ich meinen spontanen Lachanfall mühsam unterdrückt hatte, meinte ich nur, dass eine würde doch das andere nicht ausschließen.

Grüße an alle
Black Moni
Black Moni@Autumnsdream

Habe zwar nicht alle Beiträge hier gelesen, aber deine frage ist glaub ich mehrfach beantwortet worden. Nicht nur Leute aus der Szene haben probleme, "Normale" auch. Der Unterschied besteht wohl darin, dass hier offen darüber geredet wird.
Ich gehe davon aus, oder hoffe ich es nur, dass sich hier keiner ein Problem ausdenkt, nur um sich interessant zu machen. Obwohl derjenige hätte zumindest ein Problem. nämlich einen riesigen Minderwertigkeitskomplex.

Gruß Black Moni
ZafiraManche " Goth`s " heben sich jaaa soweit aus dem Fenster, dass sie ja soviel toleranter sind als die nicht " Goth`s ". Sorry, aber dem kann ich leider nicht oder nicht mehr zustimmen! Es war einmal so, dass es viel mehr Goth`s gab, die wirklich Interesse daran hatten, wenn sie fragten wie geht`s Dir? Und haben das auch so gemeint. Allerdings muß ich immer wieder feststellen, dass es mehr in die Richtung In-Szene geht, ein Gothic zu sein und deshalb wirklich tiefe Gefühle und Interessen eigentlich gar keine Rolle mehr spielen. Nein da heißt es, wenn Du kein Schwarz trägst, bist Du auch kein Goth, oder ähnliche dumme Oberflächlichkeiten. Genau, dass ist das Wort "Oberflächlichkeit"! Es kann sein, dass es noch viele Goth`s gibt, die sich wirklich und ernsthaft Gedanken machen, aber meiner Meinung nach, gibt es zuviel New-Goth`s, die das nicht als Prinzipal sehen und auch nicht so leben, ausser nach aussen hin. Schade, sehr schade!

Eine Veränderung muß nicht immer ihre Vorteile haben!!!

Gruß
Zafira :)
Lunar Lightstimmt, diese sache mit der oberflächlichkeit wird wirklich immer schlimmer und ich finde, auch und GERADE in der schwarzen szene. zum glück ist das musikangebot so weit gefächert, so dass ich mich in dem bereich bewegen kann, der mir sowohl musikalisch als auch menschlich am meisten zusagt. (auch wenn sich auch gerade da wiederum viele als elitär fühlen vor allem auch gegenüber den anderen in der szene - tu ich ja auch manchmal... *schäm*... zumindest was den musikgeschmack angeht... hehehe... :cool: ) was das angeht, denke ich, dass es vor allem daran liegt, dass dieser ganze elektrokram überhand nimmt. damit meine ich jetzt nicht industrial rock oder 'vernünftigen' elektro, sondern primär diesen so schön genannten 'weiberelektro'. musik wie sie von vnv nation, lamm im hotel, apoptygma und ähnlichen auf den markt geworfen wird, zieht natürlich viele kiddies. das ist auch nicht besser als stupider mainstreampop. mit etwas anderer vermarktung und (auch nur partiell... hihihi...) etwas abgeänderten texten, könnten die sämtliche charts stürmen und würden dabei nicht mal auffallen. man kann nicht immer alles auf die bravo und h&m schieben, sondern muss sich auch mal überlegen, was die szene selbst bietet und was davon was mit gothic zu tun hat...

so... und noch weiter OT. musste aber mal was zu der oberflächlichkeitsgeschichte loswerden...

und die depressionen und die borderline störung gibts gratis dazu. das extra-gimmick sozusagen... hihihi... (hm... lalala... geschickt wieder den bogen zum thema schlag...)

in diesem sinne~

Lunar Light
Lunar Lighthihi... muss noch was dazu sagen...

mein persönlicher bester freund ecki stieg (achtung ironie... *würg*) hat ---> [URL=http://www.weiberelektro.de]hier[/URL] <--- mal einen sehr coolen kommentar zu dieser weiberelektrogeschichte veröffentlicht. von wegen, dass es industrial fans nach spätestens 2 monaten bereuen würden, dass sie ihrer neuen normalo-schnecke dieter bohlen madig gemacht haben und sie nun auf vnv steht... *lol* sehr lesenswert...

go sick~

LL
RodriguezManchmal frage ich mich, ob das wirklich nur ein Klischee bzw. vorurteil ist mit den Klischees von den Problemn, und em Einsamkeitskram! aber bei manchen ist das echt nicht so!
Trifft aber auf viele Goths nicht zu!
Kommt halt auf die Person an!
EavenIch habe vor gut einem Jahr zu den "schwarzen" gefunden.
Ich habe eine Gen-Krankheit von meiner Mutter geerbt, mir fehlt der Zahnschmelz und somit habe ich Gelbe Zähne.
Man hat mich bei allem ausgeschlosse, selbst die Lehrer, nur weil ich nicht der "norm" entsprach und eben anders war.
Ein Freund nahm mich mal mit zu seinen Freunden welche Gothics waren. Sie hatten mich akzeptiert wie ich bin, mich zuschätzen gelernt und sehr gern gemocht, was heute noch der Fall ist.
Jetzt, ein Jahr später, neue Schule ist es das gleiche, man ist nicht perfekt wie manche es sich vorstellen und schon ist man ausgeschlossen.

Wenn ich mit meinen Freunden jetzt weggehe, sagt keiner mehr was, ganz im gegenteil, ich fühle mich dort wohl, es sind einfach gute Freunde die teilweise wie ich Probleme mit den "normalen" hatten.
certezza[QUOTE][i]Original geschrieben von rainraven [/i]
[B]Ist es Zufall oder nicht, daß sich gerade in der Gothikszene so viele (junge) Menschen mit teilweise schwerwiegenden persönlichen Problemen, Krankheiten oder schlimmen familiären Hintergründen finden? Wie ist das in anderen Szenen? Wird mit Problemen dort anders umgegangen, nicht darüber gesprochen oder "gibt es da sowas nicht"?
Ist die Szene aus den Problemen entstanden oder gab es sie unabhängig davon und sie zieht solche Menschen an?
Kann man auch "normal" und glücklich sein, glückliche Eltern und Freunde haben und trotzdem Gothic sein?

Meint Ihr, daß es bei manchen Leuten auch als "schick" oder "cool" gilt, derartige Probleme oder Störungen zu haben? Oder daß es ein Hilferuf nach Anerkennung und Zuwendung ist?

Mich würde mal interessieren, wie Ihr darüber denkt.


T.R. [/B][/QUOTE]

ich habe nicht alle beiträge zum thema gelesen, deshalb springe ich mal zum anfang:

ja: es ist szene-typisch, daß sich über die maßen menschen dazu äußern, weil es nichts destotrotz immer noch die einzige szene ist, wo "gefühlsduselei" zugelassen ist. in anderen "szenen" gibt es m.e. die selben probleme; - in anderen szenen wird nicht so offen darüber gesprochen, daher vielleicht (habe nur oberflächlichen einblick - vermutung) auch weniger nachahmungseffekt. mensch orientiert sich, subtile beeinflussung.
NiamhDas meißte wurde hier ja sowieso schon gesagt, aber ich möchte trotzdem noch mal meinen Senf dazu geben.

Ich denke nicht, das es in der "schwarzen Szene" unbedingt [I]mehr[/I] Menschen mit Problemen gibt, als in anderen, nur wird "hier" meines Erachtens offener darüber gesprochen und auch anders damit umgegangen.
Sicherlich ist die Szene dadurch für viele Menschen mit Problemen ein Anlaufspunkt um Hilfe zu bekommen, angenommen und verstanden zu werden. Aber das ist ja nun auch nichts negatives, denn jeder Mensch wünscht sich mal jmd der ihm/ihr zuhört und ihn/sie, wenn auch nur ansatzweise, versteht. Aber die Szene basiert eben nicht auf Problemen, jedenfalls nicht in dem Sinne von SVV, Depressionen, Kindheitstraumatas oder ähnliches.

Und auf die Frage, ob man auch ohne Probleme, schwerer Kindheit etc Gothic sein kann oder nicht, brauch ich ja wohl nicht zu antworten.

[QUOTE]Meint Ihr, daß es bei manchen Leuten auch als "schick" oder "cool" gilt, derartige Probleme oder Störungen zu haben?[/QUOTE]

Habe so jemanden bis jetzt (glücklicherweise) noch nie kennen gelernt. Aber ich denke schon das einige vielleicht annehmen, sie müssten eine Esstörung haben oder SVV oder Ähnliches um wirklich "dunkel" zu sein.

[QUOTE]Oder daß es ein Hilferuf nach Anerkennung und Zuwendung ist?[/QUOTE]

Das Leute behaupten Probleme zu haben, obwohl sie keine haben, um Anerkennung und Zuwendung zu bekommen? Ich denke davon gibt es reichliche, doch muss man mit so einer Behauptung auch vorsichtig sein. Jmd der sich die übelsten Probleme ausdenkt und um Hilfe sucht, hat meist doch wirklich welche, vielleicht nicht in dem Ausmaß wie er vorgibt, aber es sind sicher welche vorhanden. Und welche Probleme schwerwiegend sind und welche nicht, vermag ich nicht zu beurteilen, da das ja auch individuell ist...

sonnige Grüße :D
-Niamh-

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