| DaRkNiGhTWalKeR | Wie weit darf man sein Äußeres gestallten? ibt es Punkte auf die ihr Rücksicht nehmen würdet? Ich trage z.B. aus Respeckt vor der Religion der Leute hier drüben in Mexiko meinen ROsenkranz nicht, noch trage ich hier schwarze Lippen... Einfach weil ich den Leuten die "Wahre" bedeútung nicht erklären könnte, weil mein Spanisch sich auf zehn Worte beschränkt. Ich meine es aber eher allgemein. WIe weit geht ihr wenn es darrum geht sein Inneres nach Aussen zu kehren? Nehmt ihr Rücksicht auf andere, oder interessiet euch die Meinung anderer nicht? Ist das nicht egoistisch? Bin ich egoistisch weil ich so denke? |
| Seneca | Entschuldigung, aber wenn ich äußerlich Abgrenzung ausdrücken will, werde ich sicher immer irgendwem auf die Füße treten...! So schreien ja auch hierzulande viel Leute "Zeter und Mordio" wenn man aufkreuzt... geschieht ihnen deshalb übel...? Nehmen Sie Rücksicht auf meine stilistische Vorlieben oder meinen Sinn von Ästhetik...? Muss ich es denen vorauseilend recht machen...? Wenn man so denkt, sollte man sich vieleicht besser gleich anpassen, anstatt sich abgrenzen zu wollen...! Hallo...! Es geht beim "Styling" nicht zuletzt um Abgrenzung, nicht nur um Selbstdarstellung. Besonders wenn man diese Abgrenzung schon jahrenlang betrieben hat, und man schon genug Repressalien deshalb kassiert hat, ist es derart ein Teil von Dir, das Du nicht mehr darüber nachdenkst...den Du aber nicht einfach aufgibst weil sich jemand schräg angemacht fühlt, weil er dich anstarren muss...! |
| DaRkNiGhTWalKeR | Danke für die Grüße, schöne Feiertage da drüben. Okay, da so schnell antworten aus dem Boden geschossen kamen, will cih auch gleich was dazu sagen: [QUOTE]Besonders wenn man diese Abgrenzung schon jahrenlang betrieben hat, und man schon genug Repressalien deshalb kassiert hat, ist es derart ein Teil von Dir, das Du nicht mehr darüber nachdenkst...den Du aber nicht einfach aufgibst weil sich jemand schräg angemacht fühlt, weil er dich anstarren muss...![/QUOTE] Ich grenze mich, in unserem Kulturkreis, durch mein Äußeres ab. Ich will letztlich durch mein Aussehen Provozieren, und besagte Seitenblicke genieße ich! Durch mein AUssehen will ich nicht zuletzt auf einen Missstand in der Gesellscahft aufmerksam machen, also auch zeigen das ich nicht Teil dieser Gesselscahft sen will, in der Geld mehr zählt als Vernunft, und Spaß einen höheren Stellenwert einimmt als Bedachtheit. |
| rainraven | Ich kleide und gebe mich im allgemeinen so, wie ich es möchte, nicht, weil ich mich damit irgendwo abgrenzen möchte oder eine politische, gesellschaftliche, etc. Einstellung demonstrieren möchte (es sei denn, es wird so aufgefaßt), sondern in erster Linie, weil ich mir in diesen Kleidern und Schmuckstücken gefalle. Im Alltag heißt das nicht ganz schwarz oder mit Nieten und Pentagrammen, sondern eher technoid- alternativ. Trotzdem scheinen sich macnhe Leute an meinen bisweilen roten, unfrisierten Haaren, abgewetzten Ledermänteln oder Cordschlaghosen zu stören. Wenn ich ausgehe, ist das meist in Lack, Plastik und bunten Haarteilen, und zu Glück muß ich so nicht durch die Stadt Spießruten laufen. Ich möchte mich so kleiden dürfen, wie ich es möchte, aber ich will den "Stinknormalos" und Enghorizontlern, die sowieso kein Verständnis für jemanden, der "anders" ist, aufbringen, nicht meinnn Stil aufzwingen oder provozieren. Ich möchte mein Outfit im geeigneten Rahmen tragen können, wo man so akzeptiert wird, aber ich möchte von den "Außenstehenden" in Ruhe gelassen und nicht mit negativen Kommentaren belästigt werden. In andern Kulturen respektiere ich deren Vorschriften, auch bei Besuchen von Kirchen etc., denn ich möchte zeigen, daß ich die religiösen Sitten nicht mißbrauchen möchte und "gut erzogen" bin. Mein Benehmen im Ausland läßt Rückschlüsse auf unsere Kultur zu, und ich möchte nicht, daß wir dann in einem schlechten Licht dastehen und es überall wieder heißt, die Deutschen wären so Barbaren im Ausland/Urlaub. Doch ich finde es nach wie vor traurig, daß man gerade in einer spießigen, konformen Stadt wie hier schon scheel angesehen wird, wenn man nicht dem 08/15 -Einheitslook von H&M oder Orsay folgt, sondern Kreativität beweist. Ich selber finde es schön, wenn sich mal jemand traut, anders auszusehen, und ich begrüße das. T.R. |
| Neith | Meistens ist es ja so, dass dort wo mehr leute etwas ausgefallenes tragen ( z.B.in einer großstadt), die nicht so angemacht werden wie in einer kleinstadt, wo es einfach "seltener" ist. Hier ist das eben mal was "besonderes" wenn jemand nicht so aussieht wie man selber und das wird dann natürlich sofort missgünstig beäugelt. Was mir aufgefallen ist: meistens sind es die "älteren" Menschen die irgendwelche komentare ablassen, aber die jüngeren, also kinder haben mein aussehen immer ganz freundlich und lachend aufgenommen... Wahrscheinlich liegt das daran, dass sie noch nicht so sehr von den "normen" eingenommen sind, sie noch nicht wirklich "eingeprügelt" bekommen haben. Ich kann das nicht aufs allgemeine übertragen, es sind eben nur meine erfahrungen. Komisch finde ich nur, dass sich keiner über die Türkinnen, die ja meistens so ganz verhüllt rumlaufen aufregt. "das ist eben ihre religion, die das von ihnen verlangt" sagen da villeicht einige, aber könnte es denn nicht auch sein das einige menschen sich nach einem bestimmten muster anziehen, weil es ihnen entspricht oder gefällt? Ich finde, die leute die probleme mit meiner art des anziehens haben, sollten sich erst einmal selbst anschauen und sich fragen "wie laufe ich eigentlich rum?" @Darknightwalker: mir gefallen diese blicke der leute auch ;) Man muss es einfach so sehen: irgendwie wird man ja beneidet um seinen mut so ausgefallen anders rumzulaufen. und villeicht ist es ja das, was viele Leute so deprimiert: Das sie sich das nicht trauen... |
| Desira | Die Tatsache, daß ich hauptsächlich schwarz trage war anfangs eigentlich nur drauf zurückzuführen, daß es mir einfach am besten stand. Aber irgendwie habe ich mich dann (durch diverse Erlebnisse) auch weiterentwickelt - in die dunkle Richtung. Da ich mich jetzt auch mehr nach dem Gothicstyle kleide, sofern mir das möglich ist, ist das Schwarz-Herumlaufen in der Tat eine Art Selbstdarstellung, da diese Art zu kleiden und Schmuck zu tragen etc. durch die Normen der Gesellschaft mit bestimmten Mentalitäten in Verbindung gebracht wird. Natürlich, das gebe ich zu, will ich auch provozieren und ich genieße es auch, wenn ich schräger angeguckt werde, weil ich eben anders bin. Aber das ändert nichts daran, daß ich durch das, was ich trage, ausdrücke, was ich fühle. Rücksicht würde ich nur nehmen, wenn es wirklich wichtig ist. |
| charuna | [QUOTE][i]Original geschrieben von DaRkNiGhTWalKeR [/i] [B]Wie weit darf man sein Äußeres gestallten? ibt es Punkte auf die ihr Rücksicht nehmen würdet? Ich trage z.B. aus Respeckt vor der Religion der Leute hier drüben in Mexiko meinen ROsenkranz nicht, noch trage ich hier schwarze Lippen... Einfach weil ich den Leuten die "Wahre" bedeútung nicht erklären könnte, weil mein Spanisch sich auf zehn Worte beschränkt. Ich meine es aber eher allgemein. WIe weit geht ihr wenn es darrum geht sein Inneres nach Aussen zu kehren? Nehmt ihr Rücksicht auf andere, oder interessiet euch die Meinung anderer nicht? Ist das nicht egoistisch? Bin ich egoistisch weil ich so denke? [/B][/QUOTE] Ich denke, ob man gewisse Sachen trägt oder nicht, hat in diesem Zusammenhang nicht mit Rücksicht zu tun, sondern ist nur Egoismus, du schreibst ja, du könntest die bedeutung, wegen deine mSpanisch nicht erklären. Du trägst den Rosenkranz also nicht, weil du nicht möchtest, dass die Leute etwas falsches von dir denken und du keine Chance hast, dies zu erklären. Ebenso wird jemand sein Pentagramm, oder umgedrehtes Kreuz in keiner Kirche tragen, wenn er sich nicht eine gewisse Reaktion erhofft/erwünscht. Ich denke in diesem Fall geht es mehr darum, wo sind die eigenen Grenzen, die einem Provokation zulassen und den Verstand, es in manchen Situationen vielleicht besser bleiben zu lassen. Die Freiheit sich so zu Kleiden oder Schmücken wie man will ist nur insofern vorhanden, als man bereit ist, gewisse Reaktionen anderer zu ertragen. Wer diese Reaktionen oder Auseinandersetzungen nicht möchte, sollte sich halt anpassen. Es hat ja keinen Zweck, wenn man sich unbedingt abgrenzen will und die Sprüche oder Blicke nicht erträgt. Ich denke Freiheit in diesem Sinn kann man nur haben, wenn man vollkommen von sich überzeugt ist, sich so wohl fühlt und eine grosse Portion Selbstvertrauen besitzt. Ich denke jetzt mal, dass jeder, der sich so aufallend und schwarz kleidet, sich gewisse Reaktionen von den Leuten wünscht, sei dies nun Beachtung, Angst, Respekt oder möchte schlicht und einfach in Ruhe gelassen werden. Und in diesem Sinne ist es egoistisch, da man andere dazu bringt, so zu Handeln/ Reagieren, wie man will, man manipuliert sie nach seinem eigenen Wunsch. Aber wer sagt denn, dass eine gewisse Prtion Egoismus schlecht ist?! Solange es gut für einem selbst ist und niemandem schadet......:cool: |
| Neith | Jeder durch durch die stadt rennt will irgendwie sein ego aufpolieren. ob er das nun durch das einkaufen in den teuersten boutiquen oder durch das besuchen der nobelpartys bewerkstelligt ist doch egal, knackpunkt ist: Auffallen ist (für manche) gut fürs ego. |
| Desira | Wieso nur für manche? Kennst du jemanden, bei dem das nicht wirkt? |
| Solfark | was ist denn der egoismus daran? ob ich mich so kleid wie es mir gefällt, oder ob ich mich nicht so anzieh, weil ANDERE sich daran stören könnten. sorry aber das ist eine absolute anmaßung derer, die einen anderen geschmack haben und sich an dem bild anderer stören. darknightwalker, warum trägst du den rosenkranz nicht? wenn das ein ausdruck deiner religion ist (und davon geh ich jetzt mal aus, weil als nicht-gläubiger christ würdest du den sicher nicht mit dir führen). ich denk nicht, dass du damit die religion der mexikaner verletzt. warum solltest du? das ist für mich kein ausdruck der toleranz gegenüber anderen, das ist eher ein sich verstecken. was anderes ist es eben wenn es zum beispiel um kirchen, moscheen oder was auch immer geht, um bestimmte heilige plätze wo manche regeln bestehen dass man zum beispiel sein cap abnimmt oder so, aber das sind profane gegenstände oder kleidungen. kein mensch kann von mir verlangen, fetische (kultgegenstände die ich am körper als zeichen meines glaubens trage) abzunehmen, bloß weil die hauptreligion im land eine andere ist. |
| Neith | [QUOTE]kein mensch kann von mir verlangen, fetische (kultgegenstände die ich am körper als zeichen meines glaubens trage) abzunehmen, bloß weil die hauptreligion im land eine andere ist.[/QUOTE] nein, verlangen kann es wohl keiner von dir, aber es kann sehr gut sein, dass sich einige ziemlich auf die füsse getreten fühlen, weil du etwas anhast, was ihrer kultur/religion/normansicht nicht gefällt. klar könnte dir das im endeffeckt egal sein, aber wenn man in einem fremden land ist, ist es doch besser sich dort freunde und nicht gerade "feinde" zu machen. |
| Desira | Man muss ja nicht gleich total extrem auftreten. Ich denke, daß in diesem Fall auch Toleranz gegenüber Fremden eine wichtige Rolle spielt. Man kann doch nicht nur "zurückstecken", weil andere sich daran stören würden. Ich will hier jetzt keinen diskriminieren, aber es gibt einige Umstände bei einige Ausländern zB, die mich wirklich heftig stören (und ne menge anderer Leute auch) und ist denen das vielleicht egal und behalten sie ihre Lebensweise bei? Ja! |
| Solfark | @ neith wenn das jemand als "Kriegserklärung" (krass gesagt) versteht, ist das aber nicht mein problem. ich weiß dass das hart klingt, aber ich gesteh dieses recht jedem zu, deswegen seh ich nicht ein, warum ich da falsche rücksicht nehmen sollte. es ist langsam an der zeit, dass die leut aktzeptieren, dass es verschiedene wege, ansichten, geschmäcker etc. gibt. und dies förder ich nicht dadurch, dass ich mich versteck. |
| Neith | @solfark: ich meine ja nicht so etwas wie eine kriegserklärung, sondern eher das sich villeicht einige leute von einem absondern könnten. das ganze ist auch nur aufs ausland bezogen! klar verstecken soll man sich da auch nicht, aber andere länder, andere sitten... hier in deutschland ist das anders. hier kann man sich wie schon mal erwähnt wurde einfach mehr erlauben. klar sollte die leute verstehen, dass es andere ansichten und geschmäcker gibt, aber solange die norm des "normalen" herrscht wird das wohl noch etwas dauern... |
| DaRkNiGhTWalKeR | Warum ich meinen Rosen kranz nicht trage? weil eine gestalt, ganz in schwarz gekleidet, mit weißem Geischt und gemschminkten Augen nicht als Christ akzeptiert wird. Das zum einen. Zum anderen handelt es sich nicht um einen ausdruck von Religion- ich bin nicht religiös. Ich benutze ihn als ganz normles Schmuckstück, weil er mir eben gefällt. Aber wie SisterofMercy schon sagte, es ist manchmal erforderlich kompromisse einzugehen. Ich will die Kultur der Leute heir begreifen vund erforschen, nicht beleidigen... In Deutschland mache ich keine kompromisse, egal wo. Es interessiert mich nicht ob ich auf dem Weg zu einem Gothic Lokal oder einem spaziergang am Fluß bin- ich bin was ich bin und trage was ich will. Die Gesellschaft gegen die ich prodestiere ist überall, im Gothic Lokal wie am Fluß. Und mein Inneres ändert sich auch nicht abhängig von meienr Umwelt. Warum sollte es mein Äußeres tun. ABER, und das ist das wichtige, wenn die GEsellscahft eine andere ist dann sehe ich es nciht als Zeichen von schwäche an die oben genannten Kompromisse zu schließen. Natürlichkeit kommt letztlich von innen, das Äußere betont sie (bei mir) nur ein wenig *g* Leid tuen mir die, welche gleich ein ganzes Stück kleienr werden wenn sie mak keine weiße SChminke im Gesicht haben- ich bin was ich bin, egal wie ich AUssehe. Aber ich will die Freiheit haben zu sein wie ich bin, und das heißt auch meinen (etwas verquerten) Geschmack zur Schau stellen zu dürfen. Egal was andere davon halten. |
| Solfark | okay, dass man kompromisse eingeht ist vollkommen klar und okay, dagegen sag ich auch nix. aber ich denk jetzt (in bezug auf dich darknightwalker) auch nicht, dass du (in diesem speziellen fall) die leut um dich rum mit dem rosenkranz beleidigen würdest. oft sind grad die, die am krassesten und un-nahbarsten erscheinen die tolerantesten. sich auf eine gesellschaft oder kultur einzustellen ist auf jeden fall sinnvoll und gut, ich wollt nur sagen, dass man sich deswegen aber nicht in verstellen oder verstecken braucht. |
| Solfark | @ sisterofmercy nein, seinen wert oder glauben verliert man sicher nicht indem man schmuckstücke ablegt, aber: wenn dies nur schmuckstücke sind, was soll jemand dagegen haben? und: wenn es mehr ist als ein schmuckstück ,so wie ich eine art talisman mit dem zeichen meines kultes um den hals trage, was kultisch einfach von bedeutung ist, leg ich es auch nicht ab, um einer anderen religion schön zu tun. selbst wenn ich in einem anderen land bin. weil: das bin ich! @ neith natürlich ist es schade wenn sich manche leute dann von einem absondern, aufgrund äußerlicher oder vielleicht auch religiös bedingter erscheinung, aber das muss man dann wohl auch so akzeptieren. man kann es nicht jedem recht machen. |
| Solfark | ... noch ein kleiner nachsatz: ich hab die erfahrung gemacht, dass man grad wenn man auf irgendeine art die aufmerksamkeit auf sich zieht, auch leichter mit leuten in kontakt treten kann, die es dann interessiert, auch wenn sie am anfang noch so komisch schauen. grad wenn es der gewohnheit bedarf. wenn man so auftritt und sich gibt wie man ist, mag es noch so komisch ausschauen, wird man - so komisch es klingen mag - auch mehr akzeptiert. zumindest bei denen, denen es dann wirklich auf die persönlichkeit ankommt. vielleicht sollte man grad in einem anderen land, auch wenn die verständigung schwer ist, diesen schritt versuchen. |
| Neith | natürlich kann man diesen schritt tun. zum beispiel in england oder so. da würde ich das tun (habe ich auch gemacht), aber in ländern wie arabien oder im irak, vorallendingen jetzt....nun ich weiß nicht. Aber, klar warum soll man nicht mut zeigen? Manchmal wird er ja belohnt, sei es dass man mehr akzeptiert wird oder dass man schneller ins gespräch kommt. Und wenn nicht muss das auch nicht schlimm sein, wenn man es ertragen kann, der mehr oder weniger bunter hund zu sein... naja, ich bin der meinung, dass in einer zeit wie dieser jetzt, die toleranzschwelle immer mehr steigt, also wird es zukünftig villeicht keine so komischen blicke und getuschel mehr geben. (?) Und wenn man sich vorstellt, dass in ein paar jahrzehnten villeicht alle mit so cyberanzügen rumlaufen, dann wird es wohl normal sein "anders" auszusehen ;) |
| darksown | @ dnw hmm... ich denke man muss sich nicht schmicken um gegen die gesellschaft zu protestieren. man muss wissen gegen wen man protestiert. "Walking in da streets and looking at all this shit I'm full of hate, don't fuck with me Walking in da streets and looking at all this shit Open up your eyes and fucking see We got the tribe against society We got to fight the real enemy" ich persönlich, hege großen respekt für leute die auch mich respektieren. wenn man gegen ein volk protestiert (du sagtest das dein make up und der rosenkranz deine art von protest ist) das nichts von dem persönlichen kampf ggn. die gesellschaft weiss (mexiko), dann sollte man es lassen. ich glaube du handelst richtig, dnw. (ich glaub keiner versteht das: grammatik, rechtschreibfehler ... usw/ hmmm ich sollte wohl besser was dagegen tun) |
| Valentine van B | Ich denke, jeder nimmt irgendwo einmal Rücksicht auf eine Person, die ihm am Herzen liegt. Bei mir ist es mein Freund, dem zu liebe ich in seiner Gegenwart auf Patchouly, Rosenkränze, Kirchensymbole und Dark Wave Outfits verzichte. Er sieht und mag mich schlicht in schwarz gekleidet, hat aber kein Problem damit, dass ich bei anderen Personen mich vom Outfit her richtig auslebe. Er ist Ateist, war früher zwar Goth, ist aber jetzt normal. Ich respektiere seine Meinung, weil er mir sehr viel bedeutet. Ansonsten würde ich sagen, dass ich den Leuten von Rücksicht und Verständnis so entgegenkomme, wie sie mir gegenüber treten. Wenn ich täglich in der Stadt unterwegs bin, geht das natürlich schlecht, doch bspw. in meiner Berufschulklasse interessiert mich schon die Meinung meiner Mitschüler. Ich habe am Anfang genau darauf geachtet, wie mir entgegentraten und war positiv überrascht. Sie sind eine ziemlich dufte Gruppe und gehen nach den inneren Werten anstatt dem Äußeren. Wenn sich "Bekannte" allerdings in meiner Gegenwart laut über meinen Kleidungsstil aufregen, ziehe ich erst recht diese Sachen an. Doch sagt mir eine Person, die mir etwas bedeutet, im ordentlichen Ton und mit Begründung, dass ihn bspw. meine Sarghandtasche oder eine meiner Ketten stört, lege ich sie in seiner Gegenwart ab. Also kurzgefasst: Bei Fremden nein, ausser es handelt sich um einen besonderen Anlass/ etwas, wo mein Äusseres so mir Probleme bescheren könnte (Vorstellungsgespräch, Betriebsfeste, Messen, allgemein auf Arbeit), bei geliebten Menschen ja. Als Egoisten würde ich jeden Menschen bezeichnen, der sich nach seinem Geschmack kleidet. Das ist aber auch gut so. Denn nun stellt euch mal vor, wir würden uns nur nach der Meinung anderer richten. Jeder wäre unglücklich, denn die Kleidung wäre ja so zu sagen vorgeschrieben. Egoismus muss sein, weil sich jeder Mensch nur in einer bestimmten Kleidungsart wohl fühlt. Valentine van B |
| Solfark | @ odessa stimm dir zu. nein, damit wiedersprech ich meinen vorangegangenen kommentaren nicht. wenn ich gast bin, benehm ich mich auch dem entsprechend. und ich brauch auch nicht durch irgendwas irgendwie provozieren. weil, wozu? ich stell mich net durch provokante schein-behauptungen dar, sondern durch meine persönlichkeit. (mir ging es eigentlich nur darum - da nahm ich bezug auf erwähnten rosenkranz von darknightwalker - was ich aber falsch interpretiert hatte - dass ich bestimmte sachen, zu denen ich einen sehr persönlichen und starken bezug hab, deswegen nicht ablege. und damit mein ich nicht einfachen schmuck, oder kleidung, oder schminke, sondern dabei hab ich auf religiöse fetische gezielt)... |
| akasha_qotd | also, ich denke, man kann sich so lange selbst ausdrücken und darstellen, solange man damit niemanden angreift oder verletzt... ich zum beispiel habe auch immer eine kette mitm pentagramm dran an, aber wenn ich in die kirche geh (weihnachten oder schulgottesdienste...) dann tu ich die runter in meine jackentasche...so hab ich sie trotzdem bei mir, "belästige" aber niemanden damit. manche dinge sind eben einfach für andre menschen nicht verständlich oder sie verstehens dann falsch und fühlen sich angegriffen, obwohls für einen selber ne andre bedeutung hat... |
| Gone | Ich denke man darf so weit gehen wie man will solange man die (leider warscheinlichen)Folgen tragen kann, allerdings fände ich es seltsam wenn man es ohne Überzeugung tut. Ich persönlich ziehe gerne das an was ich als schön empfinde aber meistens einfach nur Sachen die praktisch sind...d.h.wenn ich in Ruhe gelassen werden will ziehe ich mich einfach ganz normal an. Es ist schließlich nicht so das ich mich über mein Outfit identifiziere sondern über meine Einstellung und meine Gedanken....Kleidung dient meiner Meinung nach dazu seine Gefühle, seine Form von Ästhetik und seine Einstellung nach aussen darstellen zu können wenn man das möchte, aber es ist nicht Pflicht das zu tun. |
| Jan | [QUOTE][i]Original geschrieben von akasha_qotd [/i] [B]also, ich denke, man kann sich so lange selbst ausdrücken und darstellen, solange man damit niemanden angreift oder verletzt... ich zum beispiel habe auch immer eine kette mitm pentagramm dran an, aber wenn ich in die kirche geh (weihnachten oder schulgottesdienste...) dann tu ich die runter in meine jackentasche...so hab ich sie trotzdem bei mir, "belästige" aber niemanden damit. manche dinge sind eben einfach für andre menschen nicht verständlich oder sie verstehens dann falsch und fühlen sich angegriffen, obwohls für einen selber ne andre bedeutung hat... [/B][/QUOTE] Genau das, genau das denke ich auch! Einige Leute haben auch ein Problem damit, wenn ich mit meinem "abgelatschten, zum Teil abgefuckten Jogginganzug" rumrenne (Bemerkung es handelt sich um eine Trainingsjacke, also einfach Oldschoolstyle). Und so manch einer hat das ganze falsch verstanden. Aber wenn ich jetzt sowas z.B. weiss, dann zieh ich die sachen dann auch nicht mehr an, wenn ich weiss ich begegne dem und dem ist das wichtig oder so... |
| Premutos | die einzige situation in der ich mich falsch darstelle ist auf meiner arbeit macht erstmal nen schlechten eindruck auf die firma (kenn ihr ja) und ausserdem is schwarz ziemlich schlecht für vermesser entweder die schönen klamotten werden nass und dreckig oder du schwitzt dich zu tode. aber in meine freizeit würde ich mich nie für irgendwelche anderen verstellen ich bin was ich bin mir isses auch egal ob ich mit satanist beschimpft(trag nichemal son kinderschmuck wie pentagramme und umgedrehte kreuze) werde sind eh nur idioten sie sowas sagen und ausserdem will ich mit solchen niederen wesen nichts zu tun haben und die abgrenzung funktioniert super gegen die die mich nicht so akzeptieren. |