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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: wie konsequent seid ihr?
Julyain dieser vorweihnachtlichen zeit hatte ich in letzter zeit ein paar diskussionen zum thema weihnachten.

ich sagte, daß ich weihnachten nicht mehr feiern werde, absolut nicht und in letzter konsequenz auch absolut nichts verschenken werde. ich werde weihnachten wie jeden anderen freien tag auch verleben.
wenn ich das so gesagt habe, wurde mir immer mit einem doofen grinsen entgegengebracht, daß ich aber die geschenke, die ich bekomme, doch auch ganz gern annehmen würde. - NEIN! tue ich nicht... ist das so schwer zu verstehen? mir glaubt das nie einer... ich habe das meiner gesamten familie und meinem freundeskreis ausdrücklich gesagt und sie haben es auch akzeptiert. ich verschenke nichts und ich bekomme auch nichts.

ich halte nichts von der kirche, bin auch dieses jahr endlich ausgetreten und darum feiere ich auch ihre feste nicht. keines!

da es bei den schwarzen überwiegend leute gibt, die was gegen die kirche haben, oder zumindest nichts mit ihr und dem glauben anfangen können, frage ich euch: [B]wie konsequent seid ihr?[/B]




nächtlicher gruß


julya
Phx.SchneefeldNaja.. mal sehen zu welchen Diskussionsbeiträgen meine übermüdeten Synapsen noch befähigt sind..
Also, damit ich es verstehe: Du feierst Weihnachten nicht, weil Du "was gegen die Kirche hast" oder zumindest "nichts von ihr hälst". Gut dazu zwingt Dich ja auch niemand.
Aber nun ist der 24. 12 im Laufe unserer kulturellen Geschichte schon längst über seine religiöse Bedeutung hinausgewachsen. Nicht, dass ich ein Fan dieses Rituals sei, aber gerade in seinem Charakter als Ritual erleben viele Menschen diesen Tag auch ohne eine weitergehende kirchliche Bindung als angenehm. Wir brauchen nunmal unsere Riten, -und da ist es auch letztendlich egal, woher diese rühren. Weihnachten kann zum Beispiel auch einfach eine Gelegenheit für manche Leute sein, die es sonst nicht auf die Reihe kriegen, sich mit eventuellen Wünschen und auch mit den Interessen -also letztendlich mit der Person selbst- ihrer Freunde und Familienmitglieder auseinanderzusetzen (und das meine ich jetzt nicht im kommerziellen Verständnis des Geschenkegütererwerbs).
Ich meine, es gibt durchaus sinnvollere Beweggründe Weihnachten zu boykottieren, als Fest des erzwungenen Konsums z.B; aber allein um gegen einen kirchlichen Feiertag zu demonstrieren? Dann geh dochmal arbeiten, wenn Du wirklich *konsequent* sein möchtest. (und im übrigen gibts noch ne Menge anderer kirchlicher Feiertage, die man auf diese Art und Weise handeln könnte).
Vielleicht ist es aber auch so, dass es an Weihnachten nicht unbedingt um Deinen Protest geht, sondern vielleicht darum, dass andere Menschen in Deiner Umgebung (Familie) das Bedürfnis haben, ein für sie wichtiges Ritual zusammen mit Dir zu begehen. Und vielleicht ist dann gerade dieser Tag im Jahr mal eine Möglichkeit, den Bedürfnissen anderer den Vorrang vor den eigenen zu gewehren?

frohes Fest ;-)
Phelix
myhnahuhu julya
ich kann dich nur zu gut verstehen...
weihnachten sylvester geburtstag jahres/monats/irgendwas-jubilähum *graus*
wenn man unbedingt feiern will, warum dann mit solchem vorwand? und phx hat ja recht, wenn schon weihnachten, dann doch nicht S O wie ja allgemein üblich...
... um das jedoch in letzter konsequenz durchzuziehen (also das, bes. familienfeste anderer NICHT zu feiern/keine geschenke usw) fehlt mir momentan einfach die energie ... da isses doch leichter für die eltern ein weihnachtsgeschenk zu finden (achja, wer ne gute idee hat, immer her damit ;))

gute nacht
wynscht
µ
Julya>Also, damit ich es verstehe: Du feierst Weihnachten nicht, weil Du "was gegen die Kirche hast" oder zumindest "nichts von ihr hälst". Gut dazu zwingt Dich ja auch niemand.

ich feiere nicht, weil es ein christliches fest ist und ich kein christ bin.


>Aber nun ist der 24. 12 im Laufe unserer kulturellen Geschichte schon längst über seine religiöse Bedeutung hinausgewachsen.

das sehe ich eben nicht so. warum, meinst du wohl, daß weihnachten die kirchen so voll sind? es ist und bleibt ein christliches fest.


>Nicht, dass ich ein Fan dieses Rituals sei, aber gerade in seinem Charakter als Ritual erleben viele Menschen diesen Tag auch ohne eine weitergehende kirchliche Bindung als angenehm.


wenn es denn tatsächlich ohne kirchliche bindung wäre, wäre mir das ja auch völlig gleich. man rennt aber immer noch zur kirche, man liest immer noch die weihnachtsgeschichte, konfis führen immer noch dieselbige alle jahre wieder in der kirche auf....



>Wir brauchen nunmal unsere Riten, -und da ist es auch letztendlich egal, woher diese rühren.


das ist es eben, was ich so armselig finde. egal, wo der sinn liegt, hauptsache feiern und geschenke und der ganze schnickschnack....



>Weihnachten kann zum Beispiel auch einfach eine Gelegenheit für manche Leute sein, die es sonst nicht auf die Reihe kriegen, sich mit eventuellen Wünschen und auch mit den Interessen -also letztendlich mit der Person selbst- ihrer Freunde und Familienmitglieder auseinanderzusetzen (und das meine ich jetzt nicht im kommerziellen Verständnis des Geschenkegütererwerbs).



das ist ja schön und gut. ist doch aber traurig, daß man da erst ein bestimmtes datum im dezember braucht, was dann aber sowiso oft im streit endet, eben [B]weil[/B] es so erzwungen ist...



>Ich meine, es gibt durchaus sinnvollere Beweggründe Weihnachten zu boykottieren, als Fest des erzwungenen Konsums z.B; aber allein um gegen einen kirchlichen Feiertag zu demonstrieren?


also, ich finde nicht, daß du über die sinnhaftigkeit meines beweggrundes entscheiden kannst. ich finde es sehr sinnvoll, da ich das in-die-kirche-rennen als heuchelei empfinde und zwar, weil ich die christen und ihren glauben respektiere und ich es als respektlos empfinde, als pseudochrist weihnachten zu feiern.
das ist genauso wie das geschimpfe über wochenendgrufties. hier sind es eben einmal-im-jahr-christen.



>Dann geh dochmal arbeiten, wenn Du wirklich *konsequent* sein möchtest.



dieses argument finde ich dumm. sorry. ich studiere und es wird sicherlich auch an weihnachten ne menge für mich zu tun geben. ich kanns mir eben einteilen und wenn das konsequenz beweist, kann ich auch gerne heiligabend in der uni an meinem projekt arbeiten, da hab ich kein problem mit.



>(und im übrigen gibts noch ne Menge anderer kirchlicher Feiertage, die man auf diese Art und Weise handeln könnte).


wie gesagt, ich begehe [b]kein[/b] kirchliches fest.



>Vielleicht ist es aber auch so, dass es an Weihnachten nicht unbedingt um Deinen Protest geht, sondern vielleicht darum, dass andere Menschen in Deiner Umgebung (Familie) das Bedürfnis haben, ein für sie wichtiges Ritual zusammen mit Dir zu begehen. Und vielleicht ist dann gerade dieser Tag im Jahr mal eine Möglichkeit, den Bedürfnissen anderer den Vorrang vor den eigenen zu gewehren?


meine eltern haben einen anderen glauben. ich respektiere ihren und sie meinen. sie feiern weihnachten, ich nicht. wenn sie das bedürfnis haben, mit mir zusammen zeit zu verbringen brauchen wir dazu kein festgelegtes datum.
ich denke, sie sind intelligent genug, daß sie mir "meine rituale" lassen und ich ihnen ihre.
ich denke, das hat nichts mit egoismus zu tun, wenn ich an weihnachten nicht teilnehme, auch wenn es vielleicht jemand gern so hätte, sondern mit modernität. wir sind eben weit genug, uns gegenseitig zu akzeptieren. ich zwinge sie ja auch nicht dazu, nachts bei vollmond im wald ein ritual abzuhalten (mal etwas übertrieben gesagt).
da finde ich deine meinung wirklich etwas verstaubt. grade was den glauben angeht, sollte man sich sehr frei entfalten dürfen, ohne von jemandem, weil ers doch sooo gern hätte, in alte weichen gedrückt zu werden.


oder würdest du, auch wenn du schwul wärst, weils deiner oma nciht gefällt, sie nur mit ner "gefakten freundin" besuchen???





>frohes Fest ;-)
Phelix



dir auch....




julya
Phx.Schneefeldso dann mal auch etwas Klamüserarbeit:

>das sehe ich eben nicht so. warum, meinst du wohl, daß weihnachten die kirchen so voll sind? es ist und bleibt ein christliches fest.

An Weihnachten sind auch die Kaufhäuser voll ==> Es muss ein Fest des Konsums sein.
An Weihnachten sind auch die Wohnzimmer gefüllt mit Verwandten etc. ==> Es muss ein Fest der Familie sein.
Merkst Du, dass die Folgerung etwas wackelig ist? Aus meinem Erfahrungsschatz kann ich Dir sagen, dass die Kirchen nicht allzu voll sind an Weihnachten (zumindest unterhalb der Grosselterngeneration).

>wenn es denn tatsächlich ohne kirchliche bindung wäre, wäre mir das ja auch völlig gleich. man rennt aber immer noch zur kirche, man liest immer noch die weihnachtsgeschichte, konfis führen immer noch dieselbige alle jahre wieder in der kirche auf....

Wer ist/sind nun dieser "man"? Weisst Du eigentlich, wie wenige Leute an Weihnachten in die Kirche gehen, im Vergleich zu denen, die tatsächlich feiern?

>das ist es eben, was ich so armselig finde. egal, wo der sinn liegt, hauptsache feiern und geschenke und der ganze schnickschnack....

Dann hast Du nicht verstanden, was ein Ritual genau ist. Ich wette mit Dir, dass Dein Tag voller Rituale ist, die Dir gar nicht auffallen. Das menschliche Wesen besteht aus Riten; wäre das nicht so, würde jeder Tag für die meisten Menschen eine nicht zu bewätligende Herausforderung darstellen.
Dass es bei dem Ritus des Weihnachtsfestes nur ums "Geschenke kriegen" geht, ist eine etwas oberflächliche Betrachtung. Deine Eltern feiern Weihnachten bestimmt nicht, weil sie sich von Dir Geschenke erhoffen.

>das ist ja schön und gut. ist doch aber traurig, daß man da erst ein bestimmtes datum im dezember braucht, was dann aber sowiso oft im streit endet, eben weil es so erzwungen ist...

Natürlich liegt das Optimum woanders, aber solange jener Tag eine Gelegenheit bietet, warum ausschlagen?
Im Übrigen endet nicht jedes Weihnachten im Streit; ein erzwungenes Weihnachten wäre in der Tat ein Boykott wert.
>also, ich finde nicht, daß du über die sinnhaftigkeit meines beweggrundes entscheiden kannst. ich finde es sehr sinnvoll, da ich das in-die-kirche-rennen als heuchelei empfinde und zwar, weil ich die christen und ihren glauben respektiere und ich es als respektlos empfinde, als pseudochrist weihnachten zu feiern.
das ist genauso wie das geschimpfe über wochenendgrufties. hier sind es eben einmal-im-jahr-christen.

Ich gebe Dir nur meine Perspektive, nach der Du ja gefragt hast. Zu letzterm Punkt: Ich verbringe auch Weihnachten in familiären Umständen (ab und zu wenigstens), was nicht daran liegt, dass ich Christ bin, sondern daran, dass ich den Wunsch meiner Mitmenschen, Weihnachten mit Freunden, Familie etc. zu verbringen, respektiere. Diesen Respekt stelle ich über eine Protesthaltung, die mir nicht sehr viel bringt, meinen Mitmenschen jedoch ein Bedürfnis ihrerseits verweigert.

>dieses argument finde ich dumm. sorry. ich studiere und es wird sicherlich auch an weihnachten ne menge für mich zu tun geben. ich kanns mir eben einteilen und wenn das konsequenz beweist, kann ich auch gerne heiligabend in der uni an meinem projekt arbeiten, da hab ich kein problem mit.

Es tut mir Leid, dass das Argument so dumm ist, was aber wohl daran liegen muss, dass es kein Argument sondern ein Vorschlag war. Weiterhin bin ich leider nicht allzu begabt, was den hellseherischen Sektor anbelangt und so konnte ich nicht wissen, dass Du mir noch Deine studentischen Aktivitäten schildern würdest.

> sorry

Ach, schon okay. ;o)

>ich denke, das hat nichts mit egoismus zu tun, wenn ich an weihnachten nicht teilnehme, auch wenn es vielleicht jemand gern so hätte, sondern mit modernität. wir sind eben weit genug, uns gegenseitig zu akzeptieren. ich zwinge sie ja auch nicht dazu, nachts bei vollmond im wald ein ritual abzuhalten (mal etwas übertrieben gesagt).
da finde ich deine meinung wirklich etwas verstaubt. grade was den glauben angeht, sollte man sich sehr frei entfalten dürfen, ohne von jemandem, weil ers doch sooo gern hätte, in alte weichen gedrückt zu werden.

Naja, um "modern" zu sein, muss ich nicht, sehr bemüht, wie es scheint, Weihnachten boykottieren. Meine Meinung ist nicht verstaubt, sondern bemüht sich im Gegenteil um Diplomatie, allerdings muss ich sagen, dass ich die Diskussion aufgrund ihrer Banalität nicht sehr ernst nehme.
Im Grunde wollte ich nur aussagen, dass ich den Beweggrund den Du hast Weihnachten zu boykottieren etwas albern finde, da ich mich an solchen Kleinigkeiten normalerweise nicht zu stören pflege, ausser ich *möchte* mich daran stören, was mir dann auch die Eröffnung eines eigenen Postings wert wäre, in dem ich nochmal zum Ausdruck bringe, wie verheuchelt doch dieses Fest für konservative Christen und alle, die noch nicht kapiert haben, dass Weihnachten nach den Paradigmen des "modernen" aufgeklärten Menschen out sein müsste ist.
Das erschien mir eben ein wenig pubertär, ohne Dich jetzt angreifen zu wollen;
Deswegen versuchte ich, nochmal ein paar andere Perspektiven darzustellen. Das ist meine Auffassung von Modernität.

>oder würdest du, auch wenn du schwul wärst, weils deiner oma nciht gefällt, sie nur mit ner "gefakten freundin" besuchen???

Nö, mach ich nicht. Liegt aber daran, dass mir das Ausleben meiner Sexualität wichtiger als der Bruch eines Paradigmas meiner Oma ist; bei Weihnachten kann ich meiner Omi aber den Gefallen dann wieder tun, weil das Annehmen von Geschenken und der Verzehr von Kuchen für mich weniger schwierig ist, als der Verzicht auf meinen Freund/in. Très simple.

Greetz,
Phelix
deadsoulhm muss wohl jeder für sich entscheiden
(ihr habt das schon so schön ausseinandergenommen)

hm..ich "feier" nur noch für andere...
- für die freude der anderen, dass ich anwesend bin
- weihnachtslaune im sinn von kindheitserinnerungen, die ich aber nicht mit christentum verbinde.

...wie schon woanders geschrieben, würde ich die Zeit gerne mit freunden nutzen...also weihnachten "benutzen"(urlaub,markt,kein stress usw)..aber das ist auch nicht einfach.. entweder die leute arbeiten, oder wollen sich die die birne wegsaufen und irgendwie feiern (wo ich dann meist mitmache)

...ich überleg noch, ob ich jetzt noch allen erkläre, dass ich nichts verschenke und auch keine geschenke will... mal sehn.

...so gesehn, bin ich nicht konsequent. Es ist denke ich mal auch was anderes, wenn man zuhause wohnt und noch grosseltern hat usw. ...gibt wohl viele gründe für nichtchristen weihnachten zu feiern.

Bei uns übrigens passierte der christliche Aspekt immer in der kirche. Zuhause war davon nichts zu finden. warum auch?! glaube ist doch etwas persönliches...
Charon666also dem standpunkt weihnachten auf grund seiner christlichen begründung nicht zu feiern erscheint mir net arg sinnvoll, aber darauf gehe ich jetzt net ein, jedem dasseine, wers feiern will sollst feiern, wer net halt net.

ich persönlich feier weihnachten sehr gerne (bin atheist und finde an meinem weihnachten nix christliches...), weil es für mich die möglichkeit darstellt verwante wieder zu sehen (zu den am nächsten bei mir wohnenden sinds 300km), und dieses jahr ist es auch endlich mein erster urlaub seit ca 6 monaten (scheiss bund...)

ich bin als atheist meiner meinug nach konsequent.. ich war in meinem leben vielleicht 5 mal in ner kirche... (konnte auch nix dagegen tun...) davon 2-3 gottesdienste (ich liebe die verwirrten blicke der alten, wenn man demonstrativ beim beten sitzen bleibt und auch noch fies grinst *GG*)

weihnachten ist eigendlich das einzige fest das was mit christen zu tun hat was ich feier, aber eben net mit dem gedanken daran das da mal son komischer typ geboren worden sein soll...
deadsoul...ich denke es kommt auch auf die familiären Sitten und Gebräuche drauf an.

[i]Entweder man feiert Weihnachten im "glauben an den Weihnachtsmann" (nix mit christentum)
Oder man feiert "die Geburt von jesus".(christlich)
Oder man feiert beides...(mit Trennung kirche/zuhaus)
Oder man feiert beides...(ohne Trennung, mischmaschkram)[/i]

(beim mischmasch kommts ganz auf die person drauf an)

Und so ergeben sich denke ich mal auch die Einstellungen gegenüber Weihnachten. Es hängt immer von den persönlichen Erlebnissen ab und die wesentlichen passieren meist in der Kindheit und dort in der Familie. (...Waisenkinder haben beispielsweise oftmals eine ganz andere/eigene Einstellung zu Weihnachten.)
Diodatis[B]Zitate: "Ich glaube nicht an den Coca-Cola-Weihnachtsmann!". "Ich glaube nicht an die Kirche und den Weihnachtsquatsch!". "Weihnachten ist eh nur noch zum Konsumaufputschmittel geworden; Streß und Wahnsinn ohne Sinn und Verstand!". "Wir feiern nur noch der Kinder wegen und schenken tun wir uns auch nichts mehr!". "Wenn man sich beschenkt, dann sollte es aus dem Herzen und nicht aus dem Terminkalender kommen. Dafür brauche ich kein Weihnachten."[/B]

Und in all dem mögen die Meinungsgeber auch Recht haben. Doch vielleicht gibt es ja auch noch eine ganz andere Sichtweise zur "Weihnachtszeit". Wenn wir diesen ganzen Kommerz- und Glaubenswirrwarr mal weglassen, wenn wir die Frage nach geschenken mal für einen Augenblick ruhen lassen, können wir dann diese Zeit nicht auch dazu nutzen, als Erinnerung an uns selbst, Kind gewesen zu sein? Steht dahinter nicht auch der heimliche Wunsch, auf die Vorfreude nach einem "Wunder-(barem)"? Selbst die größten Weihnachtsgegner werden zu dieser Zeit etwas gefühlsbetonter und sentimentaler. Vielleicht, wenn wir es nur wollen und in uns wieder zulassen, können wir es auch als "Zeit unserer kindlichen Wunder und Phantasien" ansehen. Gerade in unserer heutigen Zeit brauchen wir leider (so absurd es klingen mag) einen TERMIN der uns daran erinnert und sagt: "Hallo gestreßtes Wesen, halt mal kurz inne, atme mal wieder durch, freu Dich mal wieder, spiel mal wieder, schaff mal wieder Raum und Zeit für Dich selbst und fürs Kindsein in Dir. Sei ein Träumer!" Ich denke dazu eignet sich der "Weihnachtstermin" optimal. Und wenn wir diese gedanken, die hinter dem anderen Weihnachtsirrsinn stehen ebenfalls für uns abhaken und abschütteln, dann verlieren wir wieder ein Stückchen mehr unserer eigenen Menschlichkeit. Mir fällt dazu die Kinogeschichte von Michael Ende "Die unendliche Geschichte" ein. Erinnert Ihr Euch noch an das große schwarze Loch, dass immer größer wird und bald die Menschheit verschlungen hat? Und sind nicht gerade wir alle hier auch besonders sensible, phantasiebetonte Seelen?
Dann seht doch diese Zeit als "Zeit der Wunder in sich selbst" an und genießt es, wieder Kind zu sein.


Diodatis
Sirius@Julya:

Ich teile Deine Einstellung und bin ganz Deiner Meinung! Das ach so tolle Weihnachtsfest interessiert mich schon seit Jahren nicht mehr, meist bin ich freiwillig arbeiten gegangen, damit ich meine Ruhe vor dem ganzen Zirkus habe.
Ich bekam eigentlich noch nie besonders viel zu Weihnachten geschenkt, das liegt aber hauptsächlich daran, das ich kurz darauf Geburtstag habe. Zu Weihnachten verschenke ich grundsätzlich nichts und erwarte auch keine Geschenke! Wenn mir jemand etwas schenken möchte, kann er dies auch an jedem beliebigen anderen Tag eines Jahres tun und umgekehrt! Die meisten meiner Verwandten, Bekannten und Freunde finden meine Einstellung zwar seltsam, aber aktzeptieren sie mittlerweile so mehr oder weniger.

Ebenso wird meine Wohnung nicht geschmückt. Ich hatte noch nie einen Weihnachtsbaum - 15 Euro für so ein Ungeheuer! Bäume gehören in den Wald und nicht ins Wohnzimmer! Auch meine Fenster werde (vermutlich als einziger in meinem Haus) nicht mit irgendwelchen bunt blinkenden Lämpchen, Kerzchen und schnuggeligen Schneemännchen verzieren... Bähx!

Klar fand ich als Kind Weihnachten auch toll, ich erinnere mich, wie mein Vater den Weihnachtsmann gespielt hat und in ermangelung eines Sackes seinen Aktenkoffer für die Geschenke
benutze :rolleyes:
Das waren schöne Zeiten - aber die sind lange vorbei.

Heute bedeutet mir Weihnachten absolut nichts mehr - außer noch mehr Stress als sonst.
In-FlamerIch weiss nicht. Werdew wohl auch nicht gross feiern.
DuNkelHeRz[QUOTE][i]Original geschrieben von Julya [/i]
[B]daß weihnachten die kirchen so voll sind? es ist und bleibt ein christliches fest.[/B][/QUOTE]

oh weh das finde ich ja auch so schrecklich... ein christliches fest, juhu!! mit ganz vielen hach-so-christlichen leuten die aber merkwürdigerweise auch nur am weihnachten in der kirche sitzen :rolleyes: - weil dann eben weihnachten ist ;)
ein wirklich phantastischer grund um zu gott zu beten, denn es ist weihnachten... *uhar* :D

nene, da habe ich auch schon lange keine lust mehr darauf und es ist soweiso jedes jahr der gleiche witz... kaum geht es auf weihnachten zu werden die weihnachtsbäumchen, leuchtkettchen und glitzersternchen herausgekramt und an heiligabend muss die familie dann glücklich und zufrieden zusammensitzen ;) auch wenn sie das ganze jahr lang eher das gegenteil tut..

mir grausts jetzt schon wieder davor ;)
hab auch nicht wirklich vor das zu feiern oder so, ich bin blos froh wenn es vorbei ist :D

beste wünsche

dunkelherz
UnbekanntNun, ich mag Weihnachten auch nicht.

Ich bin nicht getauft. (Da haben meine Eltern mitgedacht und mich einfach selber entscheiden lassen als ich alt genug war.) Der Rest meiner Familie ist getauft. Also wird Weihnachten in die Kirche gegangen. Aber ohne mich.

Ich sehe Weihnachten auch nicht allein als christliches Fest sondern auch als althergebrachte Tradition. Ich denke, es hat mitunter auch etwas mit Toleranz zu tun, ob man sich dem nun völlig verschliesst oder nicht. Es ist ein wichtiges Datum für viele Leute und zu ihrer Freude gehört es eben auch, dass ich in der Familie mitfeiere. Dann mache ich es eben. Ich will doch an dem für sie wichtigen Datum niemanden traurig machen.

Das es zum Fest des Super-Konsums geworden ist, ist traurig. In meiner Familie ist das aber eher nicht der Fall. Große Geschenke will keiner von uns. Wir schenken uns also kleine, persönliche Geschenke. Damit kann ich dann also auch konform gehen.

Ich habe keine Weihnachtsstimmung. Aber das ist ok. Ich rege mich auch nur noch ganz selten über die kitschige Dekoration allerorts auf. Es gehört eben dazu...

Hm, bin ich nun konsequent? Ich sehe das ganze relativ nüchtern immerhin.

Grüße,
Unbekannt
gin'iroEs ist das Julfest.

Hier eine Info zum Zusammenhang Weihnachten/Julfest:

"Das Julfest wird auch oft Mittwinter oder Wintersonnenwende genannt.
Das Julfest fällt auf den kürzesten Tag des Jahres. Mit dem Julfest feiern Hexen das Kommen des Sommers

Nach verschiedenen Texten mittelalterlicher Schriftsteller, Juristen und Historikerist das Julfest eine Festperiode im vorchristlichen Skandinavien gewesen. Vermutlich sowas wie ein Fruchtbarkeitsfest dürfte es gewesen sein. Heute würde man dazu vermutlich Erntedankfest dazu sagen. Soweit man aus allen Qellen nachlesen kann, wurde dabei Bier für ein fruchtbares Jahr geopfert. Bieropfer gab es jedoch das ganze Jahr über.

Die Datierung des Julfestes zwischen Dezember und januar verdanken wir dem Mönch und Gelehrten Beda Venerabilis (673/674 bis 735). Dem altisländischen Schriftsteller und Politiker Snorri Sturluson (1179 - 1241) zufolge wurde das heidnische Julfest im 10. Jh. mit dem fest der geburt Christi zusammengelegt.

Vile Jahrhundere später wurde dieses Fest erneut ideologisiert. Die Nazis, die alle Christlichen Feste mit den germanischen Fruchtbarkeitsriten verknüpften, und den Christbaum zur Jultanne erklärten, statt den Nikolaus, Weihnachtsmann und Christkind dann einfach auch die Frau Holle fortan zu den Kindern schickte. "
HarlekinJup @ Kalki


Bis zur Mitte des vierten Jahrhunderts war Weihnachten ein beweglicher Feiertag, der an vielen verschiedenen Tagen
während des ganzen Jahres begangen wurde. Der Beschluß, Weihnachten auf den 25. Dezember zu legen, wurde von
Papst Julius I. getroffen, da dieses Datum mit den heidnischen Bräuchen zur Wintersonnenwende, oder der Rückkehr der
Sonne, zusammenfiel. Seine Absicht war, das heidnische Fest durch das christliche auszutauschen.

Durch die Umstellung vom Julianischen auf den Gregorianischen Kalender im Jahr 1752, verlor das Jahr 11 Tage. Deshalb
wurde das Weihnachtsfest 11 Tage zurück verschoben. Einige christliche Kirchensekten, die sogenannten Altkalendaristen,
feiern Weihnachten noch heute am 7. Januar ( nach dem Julianischen Kalender der 25. Kalender ).

Viele der Traditionen, die mit Weihnachten in Verbindung stehen wie etwa das Austauschen von Geschenken, das
Entzünden des Weihnachtsscheites, das Singen von Weihnachtsliedern, das Schmücken des Weihnachtsbaumes, gehen auf
ältere Religionen zurück.



Also hat das komische Weihnachten der Kirchen nichts mit meinem Julfest zu tun, das ich sehr gerne feiere, was aber mit dem christlichen Gedöhns nichts zu tun hat..
Und das eigentlich interessante sind die 12 Nächte dannach.. dort soll eine "Zwischenzeit" sein.. in der es nicht mehr das alte und noch nicht das neue jahr ist .. also quasi die Zwischen- oder Anderswelt offen mit dem diesseits verbunden ist..


der Weihnachtsbaum wurde z.B. erst 1900 offiziell von der Kirche anerkannt, da sie ihn bis dato als "heidnisches Kultsymbol" abgelehnt hatte..


also ..

ich feiere kein "christliches weihnachtsfest", weil es das imho nicht gibt..


ids *ddd*


H.
AlienSexFiend...also ich werde Weihnachten auch nicht feiern...nicht weil es so diesen Touch von christlichem Fest hat, sondern eher weil mich diese ganze Verlogenheit so ankotzt...das ganze Jahr über Zoff und Streit ohne Ende und dann eben mal einen Tag auf Liebe machen...nein Leute, ohne mich...wenn ich einem Menschen was schenken möchte um ihm zu zeigen dass ich ihn mag, dann kann ich das das ganze Jahr über machen, dafür brauch ich echt keinen Heuchler-Tag einmal im Jahr...
Julyauff.. so viel auf einmal ;)

ich werde mal versuchen, auf einige sachen nochmal etwas näher einzugehen...


@diodatis

das was du geschrieben hast, fand ich sehr schön und auch einleuchtend. daß es den zauber gibt, der weihnachten ausstrahlt, bestreite ich nicht. für kinder ist es sicherlich sehr schön. ich wurde christlich erzogen, meine eltern haben das weihnachtsfest für meinen bruder und mich immer sehr schön gestaltet. die erinnerung daran möchte ich auch nicht missen.


@sirius

volle zustimmung ;)


@unbekannt

ich denke nicht, daß das feiern (oder zumindest -mit-feiern) etwas mit toleranz zu tun hat. warum soll ich meinen glauben leugnen, nur um anderen einen gefallen zu tun? ich denke, die wenigsten würden ein islamisches oder jüdisches fest nur aus sympathie mitfeiern. das ist einfach nicht meine religion und das sollte einfach von den feiernden toleriert werden und nicht umgekehrt.



@dedera, kaiki, harlekin

ich weiß ja, daß der ursprung nichts mit dem christentum zu tun hat. darüber, daß keiner den wahren grund dieses datums weiß könnte ich mich manchmal auch etwas aufregen, aber das ist wieder ein anderes thema.
ich bezeichnete es als "christliches fest", weil der festgelgte 24.12. einfach die kirche im hintergrund hat. wenn man solche halbchristen fragt, was weihnachten denn bedeutet kriegt man höchstenfalls noch ein "na, da wurde doch der jesus geboren, ne?" zu hören.... wenn man erzählt, daß es das fest der wintersonnenwende ist, weiß das keiner oder es glaubt keiner. genauso wie die sache mit "helloween"...





natürlich war meine frage etwas provokant, darum habe ich sie ja auch in dunkelheit&licht gestellt, einfach weil ich eine diskussion erwartet habe.
daß jeder seine art weihnachten zu feiern und seine beweggründe dazu als die richtige ansieht, ist schon klar. meine meinung ist einfach, daß das ganze sehr verlogen ist, wenn nicht hundertprozentig dahinter steht. wir feiern ja auch nicht "makha buscha" denn das wäre, meiner meinung nach, genauso verlogen.





guten abend



julya
Solfarkweihnachten.

aufgrund anderer religiöser orientierung hab ich eigentlich auch mal beschlossen, weihnachten nicht mehr zu feiern.
ich tu es aber trotzdem, nur nicht für mich, sondern bin halt heilig abend daheim bei meiner familie (die man ja auch nicht mehr so oft sieht). ich muss dazu sagen dass das fest bei uns auch sehr unreligiös abläuft, was ich eigentlich schad find. ist ja schließlich doch eines der wichtigsten feste der christen. naja.
um 23 uhr treff ich traditionsgemäß meine leut und andere beim alternativen jugendgottesdienst (oje, so klein bin ich doch gar net mehr)

also mir gibt das fest an sich nicht sehr viel, ich versteh vollkommen wenn man es nicht mehr unbedingt feiern will, versteh aber genauso, wenn man es (gscheid) tut.

und die zeit davor mag ich sehr gern, mit schnee, lebkuchen, glühwein...
Aramatheaich feiere es immer noch..
das kenne ich gar nicht anders.. mir geht es auch eigentlich nicht um die geschenke..irgendwie will ich in der zeit mehr für mich erreichen.. in dieser zeit seh ich mehr meine ziele..komischerweise.. aber zu dieser zeit habe ich auch irgendwie viele tiefpunkte.. grade deswegen geht es mir darum ziele zu erreichen.. ich feiere es eigentlich immer noch mit der kirche obwohl ich von der kirche nicht so sonders viel halte..es sei denn sie wurde mal modern gestaltet.. jugendmesse..da muss ich sagen dass es mir dann doch ganz gut gefällt.. und dass es wirklich auch spaß machen kann.. ich brauche es aber auch nicht als vorwand.. irgendwie ist es gar keine feier mehr.. man hetzt eigentlich nur noch.. was ist es denn noch..weihnachten..
WaTcHmEich feiere es nur wegen der Geschenke!

- das Datum ist mehr oder weniger frei gewählt.
- wenn man sich daran erinnern will dass Jesus auf die Welt gekommen ist , tun es auch evtl. auch die anderen 364 Tage!
- der Sinn dahinter ist eh schon länger tot...

Der Sinn den das Weihnachtsfest dieses ( wie auch letztes und vorletztes) Jahr gemacht hat ist folgender: die Leute geben Geld aus, dass wieder in die Wirtschaft fliesst. Die kann mit diesem Geld wieder investitionen tätigen, was dann evtl. auch mehr arbeitsplätze usw. bedeutet!

Ansonsten ist es schön die anderen mal glücklich zu machen.
Aber das kann man eigentlich auch an allen 365 Tagen. ( wie wäre es z.B. wenn man mal morgens zur Arbeit für alle ein Teilchen mitbringt? z.B.)

DAS ist das heutige und wahre Weihnachten. und ich finde , dass es sehr sinnvoll ist es zu feiern. von mir aus auch unter nem gläubigen aspekt.... Hauptsache ist doch , DASS es passiert :D

*mit dunklem Gruß entschwinde*
skorbHmm, ich selber bin vielleicht noch nicht alt zu lange dabei, aber was mich stark wundert ist, dass einige seltsame Aussagen treffen. Der Satz z.b.

"ich halte nichts von der kirche, bin auch dieses jahr endlich ausgetreten und darum feiere ich auch ihre feste nicht. keines!"

Ich kann es manchmal nicht verstehn wieso Leute die Jahrelang christlich waren, nun doch in Richtung goth gehn und sich völlig verändern. Leb wie du dich fühlst...

War Weihnachten früher so schlimm? Wieso bist du dann nicht schon vorher raus?


Ich selbst war noch nie in einer Kirche.

Meine Eltern waren damals sehr locker und ließen mir die Wahl. Religionsunterricht etc. nichts hat mich überzeugt. Ob es nun mit 10 Jahren oder mit 18 Jahren ist... ich glaube nicht an Gott.

Wird man durch die Kirche ein besserer Mensch? Ich hab es nie verstanden wieso es die Menschen dorthin zieht.
Vermutlich sucht jeder irgendeine Gruppe an die er sich anpassen kann...So war es vor 500 Jahren und so ist es leider auch Heutzutage.

Oft wird man beeinflußt oder reingedrängt.
Jeder sollte für sich selbst eine Entscheidung finden.

Wenn mir nun jemand sagt, dass er ist aus der Kirche ausgetreten und nun kein kein Weihnachten mehr feiert, kann ich das nicht ganz verstehn.....wieso feierst du es nichtmehr? nur weil du ein goth bist heisst das nicht das man sich verstecken muss, traurig oder gar depressionen ausleben muss.....

Oder schreibt dir die "Szene" vor nicht in die Kirche zu gehn oder Weihnachten zu feiern?

Meine Familie feiert Weihnachten, ich selbst teilweise.
Ich mag das Fest an sich nicht, aber für mich ist der Zusammenhalt zwischen mir und meiner Familie wichtig.
Ob Goth oder nicht...


Hoffe du siehst das nicht als Beleidigung oder so an :)

-[Veränder dich... doch versuch du Selbst du bleiben]-
JesterWeinschten hat für mich seien Magie auch schon vor einiger Zeit verloren, doch liegt es nich tan dessen Ursprung, dem Glauben dahinter oder a mRitus Weinachten selbst. Nein, es ist die Tatsache zu was weinschten verkommen ist, nämlich zu einem Konsumfest ( Was hinter dem Aspekt von Weinachten vielleicht noch zu verschmerzen wäre ) und zu einem Fest des geheuchels, im Religiösen aber auch im Zwischenmenschlichem Sinne.
Zum einen gehen viele Menshcen Heilig Abend das einzige mal im Jahr zur Kirche, was ich dermassen dekadent finde das es mir den Magesäurenspiegel radikal nach oben treibt, wenn man nicht gläubig ist und die Kirche nicht besucht, warum sollte man es für einen Tag anders machen? Gleiches gilt für den Zwischenmenschlichen Aspekt, warum muss man einmal im Jahr diejenigen Besuchen die einem das ganze Jahr über nichts bedeutet haben und sie dann auch noch beschenken.

Ist es das Gefühl des einzelnen es tun zu müssen um kein schlechter Mensch zu sein? Will man einfach nicht schlecht vor der Masse dastehen?

Man belügt sich für einen Tag selbst, verleugnet seine wahren Gefühle um ein Ritual der Heuchelei zu zelebrieren. Es ist doch traurig das es solch einen Tag geben muss damit Familien zusammenfinden und doch interessiert es an diesem Tag keienn und alle tun so als ob das schon so seien Richtigkeit hätte. Jede Weinachten sehe ich wieder entfernte Verwandte sich gegenseitig Geschenke übbereichen und gegenüber einander besorgtheit zu zeigen und am nächsten Tag hat das alles wieder ein Ende.

Ich verurteiel Weinachten deswegen nicht, doch verstehe ich es nicht, so sehr ich es auch versuche. Doch verstehe ich auch nicht wie man so ein Fest boiykottieren kann nur weil die Christliche Kirche dem ganzen ihren Stempel aufgedrückt hat, der Gedanke hinter Weinachten, wie er im Idealismus eines jeden ja noch steckt finde ich lobens- und auch erstrebenswert, doch nicht nur als Farce.
Weinachten ist doch mehr als früher ein Fest der Maskerade geworden, ein Fest der schmeichelnden Lügen.

Das mag jetz irgendwie verbitter klingen, aber das ist nicht der Fall, ich sehe es nur realistisch denek ich, für mich wird es auch wieder ein paar wenige Leute geben an die ich Weinachten denke, doch aber auch nur die an die ich auch sonst immer denke!
Sirius@Jester:
Ach naja, was heißt verbittert... Vielleicht gelingt es dadurch besser, dem Boden Realität Nahe zu bleiben, anstatt für 2-3 Feiertage die Welt durch eine wunderschöne Rosarote Brille zu betrachten, irgendwelchen verstaubten Ritualen zu huldigen und seine ganzen Probleme zu vergessen - damit sie einen nach den Feiertagen um so mehr belasten.

Warum steigt wohl jedes Jahr die Selbstmordrate während des Weihnachtsfestes so rapide an? Meist ist es nur ein kleine Schlagzeile, schließlich will man ja die Leut nicht durch negative Nachrichten in ihrer festlichen Stimmung bremsen...

Verbittert... Ich weiß nicht, resigniert trifft es wohl eher.
skorbhehe, dass hat doch auch was :)
wenn man weihnachten die ganzen Jahre gefeiert hat, sollte man es auch wieder feiern.

Und die Idee mit den Trollen und Äxten am Baum find ich klasse! :cool:
White_FangIch bin Agnostiker, also kein Christ, und Feier auch keine christlichen Feste. Aber ich feiere. Aus Zufall oder Gewohnheit finden meine Feiern, in der Regel, an den selben Tagen wie die chritlichen, die paghanistischen, die hindischen et cetera Feiertage statt. Um Verwirrung zu vermeiden, nenn' ich sie auch so, wie die entsprechenden Feste. Ich schenke auch etwas. Allerdings kosten meine Geschenke wenig, bis nichts. Materiell gesehen. Natürlich kosten sie Mühe und Kreativität.

Frohe Wheinachten


Warum zur Hölle, uuuppps
Warum zu meinem Verständnis sollen Negride eher etwas gegen das Christentum haben als andere Rassen?(Darf man Rassen noch sagen?)
HERMES02Ich weiß nicht, ob das was mit Konsequenz zu tun hat - jedenfalls: ich halte das schon seit einigen Jahren so. Nix kaufen, nix verschenken. Mit Freunden Doko spielen oder auch - als ebenso Student - am sog. heiligen Abend einfach arbeiten. Bis Andere das kapieren und ihren Geschenkterror einstellen, das dauert ein paar Weihnachten lang, geht dann aber...
Elyseeich werde weihnachten sogar in die kirche gehen. :eek:

allerdings werde ich in eine evangelische messe gehen (obwohl ich katholisch bin) und das auch, da ich dort den chor mit meinem kammerorchester begleite.
ich bin zwar überzeugte atheistin, aber ich würde sonst auch in die kath. messe gehen, allein dem lieben frieden willen.

ich finde mit konsequenz hat das wenig zu tun, da man bei solchen situationen einfach kompromisse eingehen [i]muss[/i].
ich bin da eher realistisch, es ist zwar hart aber man kann sich verdammt nochmal nicht vor allem drücken!!

gruss
elysée
Julya@skorb

lieber skorb. ich will es dir erklären.

ich wurde sehr christlich erzogen. bin mit vier jahren getauft worden, dann jeden sonntag kindergottesdienst usw bis zur konfirmation. ich war da absolut drin. mein umfeld (eltern hauptsächlich) haben mich sehr geprägt, dadurch, daß sie mich, nicht wie du, der du die freie wahl hattest, immer in die kirche mitgeschleppt haben, ob ich wollte oder nicht.
mag sein, daß es etwas spät war, aber ich habe erst so mit 15 angefangen "nachzudenken" und gemerkt, daß das christentum nichts für mich ist. ich habe mich also nach und nach zurückgezogen, nicht aus protest, sondern weil ich mit der kirche einfach nichts anfangen kann.
weihnachten war früher nie "schlimm", zumindest nicht im kindes- und frühen jugendalter.
ich habe nun aber nach meinem fünfzehnten lebensjahr der kirche den rücken zugewandt, ohne darüber nachzudenken, daß ich ja kirchenmitglied "schwarz auf weiß" bin. ich hatte imemr nur kleine nebenjobs, so daß ich auch nicht durch kirchensteuer darauf aufmerksam gemacht wurde. erst dieses jahr, als ich einen job annahm, der über die 325€-grenze hinausging, bemerkte ich, bzw fiel mir wieder ein, daß ich ja immer noch in der kirche war. einen monat wurde mir die kirchensteuer noch abgezogen, dann bin ich im gleichen monat zum rathaus und habe mich, gegen eine gebühr von 20,40€ abgemeldet.
es war für mich einfach eine formalität. mein herz war schon lange aus der kirche ausgetreten.


und wie du selber geschrieben hast, jeder sollte für sich selber seinen weg finden. ich hatte eben nicht das glück, daß es mir früher selber überlassen war.


ich möchte dich an dieser stelle zitieren:
"....wieso feierst du es nichtmehr? nur weil du ein goth bist heisst das nicht das man sich verstecken muss, traurig oder gar depressionen ausleben muss.....
Oder schreibt dir die "Szene" vor nicht in die Kirche zu gehn oder Weihnachten zu feiern?"


das empfinde ich als ziemlichen unsinn. warum ich es nun nicht mehr feiere, habe ich ja nun schon ausführlicher beschrieben. ich bin kein christ und sehe es als heuchelei und inkonsequent, wenn ich christliche feste feiern würde.
erstens finde ich den titel "goth" ziemlich gruselig *schüttel*.. so würde ich mich nicht bezeichnen. dieser begriff ist mir viel zu "neumodisch", er spiegelt einfach nicht das wieder, was das "schwarzsein" für mich bedeutet.
zweitens bin ich in meinem glauben, in meinem auftreten und in meiner persönlichkeit soweit gefestigt, daß ich es nicht nötig habe, mir von einer sogenannten "szene" etwas vorschreiben zu lassen...
und drittens sind depressionen eine schlimme krankheit, die bestimmt nicht "szene-abhängig" ist.

soviel dazu...



noch ein zitat von dir.


"Meine Familie feiert Weihnachten, ich selbst teilweise.
Ich mag das Fest an sich nicht, aber für mich ist der Zusammenhalt zwischen mir und meiner Familie wichtig.
Ob Goth oder nicht..."


du sagst, deine familie oder du waren niemals in einer kirche, du magst das fest nicht und feierst es trotzdem. genau das meine ich mit inkonsequenz. wenn man ein fest feiert, das man eigentlich nicht mag und auch absolut nicht mit seinem glauben vereinigen kann, als vorwand für den familienzusammenhalt nimmt, kann es ja weder mit dem glauben, noch mit dem ernsthaften zusammenhalt weit her sein....


"Hoffe du siehst das nicht als Beleidigung oder so an "

ich hoffe, du auch nicht. ist eben meine meinung.




@jester


"Es ist doch traurig das es solch einen Tag geben muss damit Familien zusammenfinden und doch interessiert es an diesem Tag keienn und alle tun so als ob das schon so seien Richtigkeit hätte."


da bin ich ganz deiner meinung, aber.....


"Doch verstehe ich auch nicht wie man so ein Fest boiykottieren kann nur weil die Christliche Kirche dem ganzen ihren Stempel aufgedrückt hat, ..."


ich sehe eben den glaubensaspekt in erster linie und du die sache mit der verlogenheit innnerhalb des familienverbundes. im grunde ist das ähnlich.....



@White_Fang


so wie du das hälst, finde ich das zwar etwas verwunderlich, aber ok. eins nur ahbe ich nciht ganz verstanden. nennst du deine feste nun wie die christlichen oder wie die originalen?

(btw: die meisten christlichen feste sind ja sowieso auf die daten älterer ursprünglicheren feste gelegt worden.)



@elysee

ich finde schon, daß genau das inkonsequent ist. nur des lieben friedens willen? du sagst, man kann sich doch nicht vor allem drücken. ich sehe das nicht als "vor-etwas-drücken" an. ich kann nur immer wieder wiederholen: warum soll ich denn, um anderen einen gefallen zu tun, meinen glauben verleugnen? dafür ist er mir zu wichtig.





einen schönen abend allerseits...


julya
SiriusNa war denn der liebe Nikotinklaus schon bei euch?
:rolleyes:
Julya*LOL*
skorb@julya

von dir:

"du sagst, deine familie oder du waren niemals in einer kirche, du magst das fest nicht und feierst es trotzdem. genau das meine ich mit inkonsequenz. wenn man ein fest feiert, das man eigentlich nicht mag und auch absolut nicht mit seinem glauben vereinigen kann, als vorwand für den familienzusammenhalt nimmt, kann es ja weder mit dem glauben, noch mit dem ernsthaften zusammenhalt weit her sein.... "




leider verstehst du nicht was ich damit meine...
ich feier das Fest nicht wegen der Geschichte oder dem Glauben, sondern weil es ein Tag von wenigen ist wo man mit der ganzen Familie zusammen ist. das kommt meist zu selten vor.

mir ist es absolut egal was an dem Tag passiert ist, bzw wie es anderen feiern.

was hat das damit zu tun es als vorwand zu nehmen?
ich lebe nicht mit einem gothicglauben oder von mir aus auch schwarzen glauben...ich lebe so wie es mir passt.

was ich schade finde, dass dich deine eltern immer mitgeschleppt haben und du das erst mit 15 erkannt hast.



von dir:

"erstens finde ich den titel "goth" ziemlich gruselig *schüttel*.. so würde ich mich nicht bezeichnen. dieser begriff ist mir viel zu "neumodisch", er spiegelt einfach nicht das wieder, was das "schwarzsein" für mich bedeutet. "

wieso neumodisch ? das ist genau das was ich meinte, ich sage nich goth zu mir weil es jeder tut oder es so vorgeschrieben wird, sondern weil ich die geschichte kenne und den namen passend finde. lass es jeden so nennen wie er will.

sicher soll jeder seine eigene meinung vom schwarzsein haben, aber viele verstecken sich hinter dem "schwarzsein".
Sei es aus privaten Problemen oder einfach nur aus Angst.




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"ich bin kein christ und sehe es als heuchelei und inkonsequent, wenn ich christliche feste feiern würde. "


wieder so ein punkt. Heuchelei und inkonsequent? dir ist es vielleicht wieder in die Wiege gelegt worden, dass man Weihnachten nur wegen den christlichen Gedanke feiert.

Bei mir stand immer die Familie und der Gedanke an andere Personen die es nicht so gut haben wie man selbst im Vordergrund.


Nur deswegen "lebe" und feier nicht weihnachten.
Black SpikeHm...wenn ich nicht ständig irgendwie mit der Zeit in Zwietracht stände, verschenkte ich sicherlich gerne ein paar Sachen...und freue mich über die Geschenke anderer.

Das beziehe ich aber nicht direkt auf das christliche Weihnachtsfest...wenn ich mich nicht irre - und ohne jetzt direkt nachzugucken - ist das Weihnachtsfest sowieso nur eine christliche Überstülpung eines alten heidnischen Brauches.

In unserer Zeitung war vor ein paar Tagen ein Bericht, wo nach einer Umfrage ca. 30% der Kinder nicht wussten, wieso man dieses seltsame Weihnachtsfest überhaupt feiert... da kamen Sachen heraus wie "weil da Ferien sind und die Oma kommt" oder "damit die Geschäfte mehr verkaufen"
Julya[QUOTE][i]Original geschrieben von Black Spike [/i]
[B]In unserer Zeitung war vor ein paar Tagen ein Bericht, wo nach einer Umfrage ca. 30% der Kinder nicht wussten, wieso man dieses seltsame Weihnachtsfest überhaupt feiert... da kamen Sachen heraus wie "weil da Ferien sind und die Oma kommt" oder "damit die Geschäfte mehr verkaufen" [/B][/QUOTE]


oh nein.. das finde ich ja wirklich extrem traurig. und ich sagte noch, daß die kinder wenigstens wissen, daß da "dieser jesus geboren wurde"....


und, ja, du hast recht. ursprünglich war (ist es ja eigentlich immer noch) da mal wintersonnenwende. aber frag mal wen [B]danach[/B]. das wissen vielleicht 3%. (mann, bin ich optimistisch)
Black SpikeDa magst du recht haben... diesen angeblich so gut situierten Bräuchen sollte man ohnehin mal auf den Grund gehen...woher sie kommen, und dann kommt eventuell sowas hinaus, wie eine christliche Zwangs-Änderung eines heidnischen Festes.

Oder z.B. beim Niesen...wenn das Gegenüber "Gesundheit" sagt - hat das den ursprünglichen Grund, dass man sich selbst Gesundheit wünscht, um eben nicht das zu bekommen, was der andere "hörbar" hat :)
skorbWenn man sonst nichts zu tun hat :D
Kopflosmhm für mich selbst habe ich dieses jahr festgestellt das ich gar nicht ein so großer wiehnachtshasser bin,bis auf das große fressen ... weil irgendwie wird es zu der zeit wirklich harmonischer zwischen mir und meinen eltern ich versuche auch das beste nett zu meinen vater zu sein ,wieso ich das grad da versuche und mitten im jahr nicht schaffe ,keine ahnung

außerdem schenke ich total gern das kann man zwar auch zwischendurch machen aber irgendwie wirkt das auf die leute irgendwie merkwürdig und die denken immer sie müssen etwas zurückschenken zu weihnachten hat sich das da eh erledigt

und was die klausuren angeht freu ich mich auch ziemlich auf die ferien weil wir genau im dezember die meisten KAs geschrieben haben so das wir zum ende des halbjahrs fast gar nichts mehr machen müssen
demenzhallo allerseits..
nachdem ich mich jetzt 2h durch eure wilde diskusion gekämpft habe, möchte ich auch noch meinen senf dazu geben..
ich bin in der DDR aufgewachsen. für mich hatte weihnachten nie etwas christliches, da wir nicht im christlichen glauben erzogen wurden.. ich feiere weihnachten ungern, da das ganze fest zum konsumterror mutiert ist...
ich habe weinachten und die feiertage nachtdienst(bin krankenschwester) und das finde ich richtig gut.. also meine art weihnachten zu verbringen..

die ganze diskusion über atheismus und so weiter kann ich nicht ganz nachvollziehen.. denn letztlich kann man auch weinachten als "nicht christ" feiern. und das mit dem konsequent sein finde ich irgendwie lächerlich.. mein fall ist es zwar auch nicht, aber wem s spass macht...

demenz
Sugar_Nightrose[QUOTE][i]Original geschrieben von Julya [/i]
[B]in dieser vorweihnachtlichen zeit hatte ich in letzter zeit ein paar diskussionen zum thema weihnachten.

ich sagte, daß ich weihnachten nicht mehr feiern werde, absolut nicht und in letzter konsequenz auch absolut nichts verschenken werde. ich werde weihnachten wie jeden anderen freien tag auch verleben.
wenn ich das so gesagt habe, wurde mir immer mit einem doofen grinsen entgegengebracht, daß ich aber die geschenke, die ich bekomme, doch auch ganz gern annehmen würde. - NEIN! tue ich nicht... ist das so schwer zu verstehen? mir glaubt das nie einer... ich habe das meiner gesamten familie und meinem freundeskreis ausdrücklich gesagt und sie haben es auch akzeptiert. ich verschenke nichts und ich bekomme auch nichts.

ich halte nichts von der kirche, bin auch dieses jahr endlich ausgetreten und darum feiere ich auch ihre feste nicht. keines!

da es bei den schwarzen überwiegend leute gibt, die was gegen die kirche haben, oder zumindest nichts mit ihr und dem glauben anfangen können, frage ich euch: [B]wie konsequent seid ihr?[/B]




nächtlicher gruß


julya [/B][/QUOTE]



Ich halte auch nicht viel von der Kirche, aber trotzdem feiere ich Weihnachten! Und warum? Ganz einfach, weil es nicht nur ein Pur gläubiges Fest ist, sondern weil es ein Teil meiner Tradition ist, ich habe schon immer Weihnachten, Silvester, und Ostern gefeiert, und jedes jahr, wenn ich diese Feste erneut feiere kommen schöne Kindheitserinnerungen in mir auf, diese Feste sind einfach wundervoll, und ich möchte niemals ohne sie leben!
Es ist ja deine Entscheidung ob du diese Feste feierst oder nicht, aber..., hast du denn gar keine Kindheitserinnerungen an diese Feste die dich rühren?
Eurydicaich gehöre auch keiner Religion an, aber (auch wenn das jetzt für manche Leute hier blöd klingt) ich mag irgendwie das Fest.
Meine Familie verbringt mehr Zeit mit einander, was mir nun einmal gefällt, da ich aufgewachsen bim mit min. einer Person die sich mit mir befasst und seit ein paar Jahren jeden nachmittag allein bin. Des weiteren is das Fest einer der wenigen Möglichkeiten Geld etc. zubekommen (cih bekomme kein taschengeld). Außerdem mag ich irgendwie die Stimmung und die Lichter wenn man im Dunklem spazieren geht und der Duft nach Gebäck und natürlich das festtagsessen.
darkpainsc@Julya:

Huhuuu Süüüüüüüße *wink*.....

zum Thema: Niemals würde ich meinem Kind diese Freude an Weihnachten nehmen und Illusionen zerstören, denn es gibt nichts Schlimmeres, als wenn mein kleiner Mann dann in den Kindergarten rennt und alle erzählen von dem Weihnachtsmann und den Geschenken usw., und er steht mit leeren Händen da, weiß von nichts und ist traurig. Nein. Diese Entscheidung sollte man jedem Kind im gewissen Alter dann selbst überlassen, und es nicht vorher rausreißen.
Und wer das tut, den finde ich einfach nur Banane - Kinder dem Willen der Eltern unterwerfen mit der Konsequenz, daß es darunter leidet - nein.

Hach Julchen, bin Ende Dezember in Gö (wegen Weihnachten und da is abends Party inner Post, danach findet die nicht mehr statt (die Body to Body) - ich beschlagnahme Dich einfach mal - mußt auch kein Weihnachtsmannkostüm anziehen *voll großzügig bin*.

Herzallerliebste Grüße

So ein Mist, wieso funzt hier der Code ned, wollte Dir 84845854 Smilies schicken :( :( :( .
Julyahallööööchen =)


nee, mit den zwergen haste schon recht. ich fand das ja auch immer super als kind, das war so schön spannend und aufregend, das sollte man einem kind nicht nehmen.....


sag mal, wie kommst du hoch ende dezember? nimmst du dann noch was kram mit? soll ich dein bett nun verschenken? fragen über fragen.... ich schreib dir noch mal'ne mail.... ;)



grüßle

die jule
darkpainsc:D Is glaub ich besser, weil is doch etwas sehr off topic *grins*.

*bussi*
TrashStaralso,

ich finde es in keiner weise inkonsequent, weihnachten zu feiern, obwohl man kein christ ist.

ich teile den glauben nicht, aber weihnachten hat für mich etwas mit traditionen zu tun, an denen ich nichts schlimmes finden kann.

immerhin ist unser land mit den christlichen werten die wir haben gewachsen, es ist ein teil von unserer kultur, unserer geschichte, ja auch meiner geschichte, denn wäre unser land nicht auf eben diesen christlichen werten aufgebaut worden, dann wäre auch mein leben heute erheblich anders, denke ich.

ich achte sieben der zehn gebote, da sie die grundlage für jede moral und nächstenliebe sind, und weil ich denke dass sich jeder mensch daran halten sollte.
ich finde es ebenso sehr bewundernswert das die kirche sovielen menschen halt gibt, die ohne sie eben keinen hätten, dass sie sich um die alten und kranken kümmert ohne nach der häufigkeit des kirchenbesuchs zu fragen.
außerdem empfinde ich es als sehr schön, wenn ein pfarrer eine grabrede hält, auch bei einem weniger christlichen menschen, weil die worte des pfarrers einfach tröstend und wohltuend sind, weil sie zeigen, dass der mensch der gesellschaft auch etwas bedeutet hat.
ich finde auch die beichte sinnvoll weil vielen menschen sicherlich schweres auf der seele lastet, was sie sonst niemandem anvertrauen können.

was bitte ist daran falsch? gut, die kirche ist nicht immer zeitgemäß. wobei ich allerdings die evangelische kirche der katholischen vorziehe und finde, dass sie sehr modern ist. ich finde den glauben an diesen unseren gott zu speziell, und ich denke die bibel ist ein märchenbuch. aber über sowas kann ich einfach hinwegsehen, denn nach wie vor predigt unsere kirche im grunde nächstenliebe, und das finde ich schön und sinnvoll. menschen, die eben nicht so stark und selbstbewußt sind wie andere, einen halt zu geben finde ich lobenswert, nicht verwerflich.

ich achte und respektiere die christliche kirche. und auch wenn ich den glauben nicht teile, feiere ich weihnachten und ostern, weil ich es einfach schön finde, wenn man sich im jahr auf ein traditionelles fest freuen kann, das längst nicht mehr rein kirchlich ist. ich finde es schön, für andere liebe geschenke auszuhecken, sie heimlich zu kaufen, schön zu verpacken und zu verschenken, ich freue mich auch über meine geschenke, ich freue mich über die glänzenden kinderaugen die an den weihnachtsmann glauben, über das warme licht der kerzen, über gemütliche weihnachtsmärkte, glühwein und alles was dazugehört.

und, um ehrlich zu sein, finde ich es verbiestert und engstirnig, wenn man noch nicht einmal ein einziges mal im jahr einfach mit seinen lieben feiern kann, sondern selbst da seine extravaganzen ausleben muss um auch ja jedem zu zeigen dass man eben etwas besonderes und ausgefallenes ist und ja so besondere ansichten hat die man auf jeden fall ohne rücksicht auf verluste durchboxen muss.

echt schade.
GuenevereWeihnachten ist nicht nur ein kirchliches Fest, es gibt weihnachtliche Bräuche die stammen aus noch viel früherer Zeit.
Also hat Weihnachten nicht unbedingt immer mit "Kirche" zu tun.
PainOfDarknessHm... Ich feiere schon Weihnachten, nur nicht in dem SInne, und das sage ich auch offen. Ich feiere es, um einen schönen Abend mit meiner Familie zu haben, auch wenn ich diese eigentlich nicht wirklich mag. Die Geschenke... Ja keine Ahnung irgendwie gehören sie dazu, und solange es wahre Freude bereitet soll es mir recht sein.
Julya[QUOTE][i]Original geschrieben von TrashStar [/i]
[B]und, um ehrlich zu sein, finde ich es verbiestert und engstirnig, wenn man noch nicht einmal ein einziges mal im jahr einfach mit seinen lieben feiern kann, sondern selbst da seine extravaganzen ausleben muss um auch ja jedem zu zeigen dass man eben etwas besonderes und ausgefallenes ist und ja so besondere ansichten hat die man auf jeden fall ohne rücksicht auf verluste durchboxen muss.

echt schade. [/B][/QUOTE]

tut mir ja echt leid, aber ich habe lange nicht mehr so gelacht.

daß ich kein weihnachten feiere hat nichts damit zu tun, daß ich meine extravaganz beweisen muß *schmunzel*....
und meinen lieben mache ich nicht nur [B]ein einziges[/B] im jahr ein geschenk oder andere aufmerksamkeiten, sondern wenn mir danach ist.
außerdem hat niemand dadurch nachteile oder verluste, wenn ich kein weihnachten feiere...

wie ich schon einmal geschrieben habe, könnten wir ja dann ebensogut buddhistische oder hinduistische feste feiern. ich bin nicht in der kirche, warum sollte ich dann die "guten dinge" annehmen, wenn ich z.b. keine kirchensteuer zahle und auch sonst nichts damit am hut habe!?

ich achte die kirche und die christen auch. sehr sogar. [B]wenn[/B] man dahintersteht finde ich das bemerkenswert. [B]ich[/B] tue es nicht und demnach ist es konsequent, wenn man sich auch von deren feierlichkeiten fernhält.

daß die zehn gebote auch nur "nachgeplappert" sind, dürfte ja auch klar sein. diese gebote sind einfach menschengebote. genausgut könnte man sagen, daß man nach dem kathegorischen imperativ lebt. ist im grunde wie nächstenliebe.....

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@Guenevere


es wurde in diesem thread auch schon mehrfach erwähnt, daß weihnachten von dem heidnischen Julfest abstammt, welches gestern (21.12.) war....

[i]dieses[/i] weihnachten kommt von der kirche, hat aber dennoch mittlerweile sehr wenig damit zu tun....

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@PainOfDarkness


ja... [B]wenn[/B] es denn wahre freude wäre......
BlackInfinityIch wohne noch bei meinen Eltern und denen würde es sicherlich ganz und gar nicht gefallen, wenn ich nicht mit ihnen Weihnachten "feiern" würde, und in so fern...

Aber wenn ich alleine leben würde, dann würde ich Weihnachten sicherlich auch nicht feiern. Der ganze Trubel um das Christenfest ist doch mittlerweile bei den meisten nicht mehr, weil sie der Kirche angehören, sondern weil sie nur selber gerne feiern. Ich bin absolut kein Fan von der Kirche und halte mich ihr auch fern und wieso sollte ich dann in meinem Herzen ihre Feste feiern?

Sicherlich: würde, würde, würde - das kann jeder sagen, aber icch für meinen Teil, weiß, dass ich es täte - in mein Herz jedenfalls kommt dir Kirche nicht...

Und in so fern kann man vielleicht auch nicht von "und wie konsequent seit ihr?" sprechen, denn es gibt verschiedene Gründe, warum Menschen dieses Fest "feiern"... Es gibt sicherlich Menschen, die nur Weihnachten "feiern", weil sonst ihre Angehörigen "traurig sein" würden... :(
Der SchattenIch glaube nicht das Weihnachten heute noch viel mit dem kirchlichen Fest zu tun hat.
Klar hat es den Christlichen Ursprung, aber spielt der in Zeiten von Coca Cola-Trucks, Santa Clause und Konsumterror noch wirklich eine große Rolle?
Auch im "ungläubigen" Osten des Landes wird Weihnachten gefeiert, obwohl der christliche Hintergrung im Sozialismus wenig bedeutet hat.
Ich bin nicht religiös, ich sehe das eher als eine Tradition an. Auch ich werde dieses jahr vor dem Baum Lieder singen (weil meine 90ig jährige Oma das so schön findet) und es wird paar Geschenke geben (und später am Abend gehts in die Disco meiner Jugend zu einem Abend wie in alten Zeiten, echt besinnlich).
Als Kind war das der Höhepunkt des Jahres und wenn ich Kinder hätte würde ich Ihnen diese Fest nicht nehmen wollen.
Was man in Weihnachten sieht muß jeder für sich selbst raus finden. Die Gründe weshalb man Weihnachten feiert spielen keine Rolle. Es kann ja jeder halten wie er will. Wer nicht feiern will muß ja auch nicht.

Klar gehen auch mir die ewigen Familienfestessentouren (Eltern, Großeltern, Tante....) auf den Keks, früher noch mehr als heute. Aber seit dem ich nicht mehr bei meinen Eltern wohne und wegen der Arbeit auch einige Jahre an Weihnachten nicht heim fahren konnte und meine Großeltern sich den 100 nähern gehe ich schon wieder freudiger zum Heilig Abend Essen. Ansonsten kann man Weihnachten ja auch ganz gut ignorieren wenn man will.


Ich sehe es einfach wie eine unvermeidliche Tradition (wie man zum Beispiel auch zu manchen Leuten (wie z.B. dem Chef) freundlich sein sollte), an der man zum wohle des Familienfriedens halt mal wieder durch muß und wenn man sich bemüht kann man ja auch vielleicht einige positive Seiten finden:)
TrashStartja julya,

sorry, aber da fand ich jetzt gar nichts irgendwie überzeugend von. mir hat sich nur genau das bild bestätigt, was du mir von anfang an vermittelt hast, und zwar, dass du deine unglaubliche individualität allen unbedingt beweisen musst.

tut mir ja leid, aber darüber kann ich nur lachen.

weihnachten als christliches fest zu bezeichnen, zeugt für mich- sorry- nur von einem sehr begrenzten horizont. ein wenig allgemeinbildung würde recht schnell von diesem pfad abbringen. tja, aber jeder schaut halt nur über seinen eigenen tellerrand- oder eben nicht.

menschengebote. aha. wenn die doch bloß irgendwo mal gestanden hätten... taten sie aber nicht, und ich finde es eine enorme leistung, sowas mal auf den punkt zu bringen. kant hat das im prinzip nur in eine logische formel verpackt. da frage ich mich nur, wer von wem abgeschrieben hat.

warum sollten wir buddhistische feste feiern? der buddhismus hat mit unserer kultur nichts zu tun. er war hier nie geprägt, es gab nie buddhisten hier. also warum sollten wir diese feste feiern? sie entsprechen nicht im geringsten unserer tradition. ganz im gegensatz zum ursprünglich heidnischen weihnachten.
Julya[QUOTE][i]Original geschrieben von TrashStar [/i]
[B]weihnachten als christliches fest zu bezeichnen, zeugt für mich- sorry- nur von einem sehr begrenzten horizont. ein wenig allgemeinbildung würde recht schnell von diesem pfad abbringen. tja, aber jeder schaut halt nur über seinen eigenen tellerrand- oder eben nicht.[/B][/QUOTE]



wenn du den thread ganz gelesen hättest, hättest du gesehen, daß schon genug darüber geredet wurde, daß weihnachten ursprünglich heidnisch war. das weiß ich auch. ich bin nämlich auch eher dem julfest zugetan....


aber ich verstehe immer noch nicht, was das mit offensichtlicher extravaganz zu tun haben soll!?!
wen interessierts denn, ob ich weihnachten feiere, oder nicht?
wenn ich mich mitten auf den weihnachtsmarkt stellen würde und lauthals verkünden würde, daß [I]ich[/I] ja kein weihnachten feiere, weil [I]ich[/I] ja nichts davon halte, usw... [B]das[/B] wäre extraganz, aber [I]so?[/I] das schert doch keinen...

und wenn du den thread auch hier aufmerksam gelesen hättest, hättest du gesehen, daß ich die überschrift mit absicht provokativ gewählt habe....
ich verurteile [I]niemanden[/I], nur weil er weihnachten feiert, obwohl kein glaube dahintersteht... warum auch? es verurteilt mich ja auch keiner, weil ich weihnachten [I]nicht[/I] feiere.

warum ich den vergleich zu anderen religionen gewählt habe, ist, weil ich es [I]mit mir[/I] nicht vereinbaren könnte, dieses fest einer religion, die nicht meine ist, zu feiern. man geht ja auch als evangelist nicht in eine katholische messe. (zumindest wäre das eine ausnahme.) oder zumindest macht man die "rituale" der katholiken nicht mit....

ich finde einfach, daß das kein gutes argument ist, zu sagen, ich feiere weihnachten, weil ich da mit meiner familie zusammen sein kann. das ist schön, daß da die familie zusammenkommt -keine frage, aber man kann mit ihr auch am wochenende oder am 3.oktober, oder an anderen freien tagen zusammensitzen...


nochmal zu kant:
es ist im grunde egal, wer die menschengebote zuerst aufgeschrieben hat. war natürlich ne gute sache, daß der moses das getan hat (haben soll). aber existiert haben sie schon vorher...




ein schönes weihnachtsfest allerseits



julya
XelorkIch halte schenken für eine schöne Sitte.
Man muß sich bei der Wahl der Geschenke versuchen sich in die Beschenkten hineinzuversetzen. Gute Geschenke haben eine Geschichte. Die Suche nach ihnen, wenn sie zunächst geistig erfolgt, sagt vieles über die Beziehung untereinander aus. Ich habe einige Erkentnisse gewonnen über meine Familie. Lange brauchte ich um mich in ihre Lage versetzen zu können und ein passendes Geschenk für jeden einzelnen finden zu können. Morgen setze ich mich noch mal in Ruhe hin und schreibe jedem eine schöne Karte dazu.

Auch finde ich benutzt Du hier Konsequenz im falschen Zusammenhang.
Mich trennen schon genug Eigenschaften von der Gesellschaft. Ich muß mich nun nicht auch noch auf Kosten unseres Familienfriedens profilieren. Nur selten kommen wir alle zusammen und ich genieße das sehr. Der Anlaß ist mir dabei relativ egal.

Versetze Dich doch mal in die Lage Deiner Eltern. Ich kenne sie zwar nicht, könnte mir aber vorstellen, daß sie auf ein atmosphärisches Weihnachten mit allem was für sie dazugehört Wert legen. Sie müssen sich jetzt vorkommen, als ob Du ihnen (entschuldige) vor den Koffer geschissen hättest. (Ist doch so!)

Alles in allem solltest Du etwas weniger subtile Wege finden Deine Konflikte zu lösen. Klärende Gespräche schaffen oft für alle Beteiligten leichtere Verhältnisse.
Julya[QUOTE][i]Original geschrieben von Xelork [/i]
[B]
Auch finde ich benutzt Du hier Konsequenz im falschen Zusammenhang.
Mich trennen schon genug Eigenschaften von der Gesellschaft. Ich muß mich nun nicht auch noch auf Kosten unseres Familienfriedens profilieren. Nur selten kommen wir alle zusammen und ich genieße das sehr. Der Anlaß ist mir dabei relativ egal.

Versetze Dich doch mal in die Lage Deiner Eltern. Ich kenne sie zwar nicht, könnte mir aber vorstellen, daß sie auf ein atmosphärisches Weihnachten mit allem was für sie dazugehört Wert legen. Sie müssen sich jetzt vorkommen, als ob Du ihnen (entschuldige) vor den Koffer geschissen hättest. (Ist doch so!)

Alles in allem solltest Du etwas weniger subtile Wege finden Deine Konflikte zu lösen. Klärende Gespräche schaffen oft für alle Beteiligten leichtere Verhältnisse. [/B][/QUOTE]





also, ich finde meine eltern sind da ein gutes beispiel.



sie sind evangelische christen. mein bruder und ich wurden christlich erzogen und auch erst mit je vier jahren getauft, damit wir das bewußt miterleben.

finde ich auch sehr schön, daß sie das so geamcht haben. aber es gab eben immer nur die evangelische kirche. kein anstoß in eine andere religiöse richtung. nungut, ist ok, sie sind christen, warum sollten sie das tun.

ich habe dann selbst irgendwann angefangen, das alles zu hinterfragen. ich denke, ich kenne beide seiten ganz gut und habe mich für meine jetzige entschieden.

meine eltern kamen anfangs nicht so damit klar, daß ich schwarz wurde. es war ihnen fremd und sie hatten angst um mich. ich habe ihnen aber gezeigt, daß es ok ist, was ich tue, daß es nichts schlimmes ist...

daß ich aussehe, wie ich aussehe, finden sie zwar immer noch nicht so gut, aber in der letzten zeit kommt sogar häufiger mal, daß sie mich hübsch finden usw.... das freut mich, daran merke ich, daß sie es akzeptiert haben.

und von meiner mutter (die übrigens auch noch küsterin ist) kam der ausspruch, ob ich denn jetzt [I]konsequenterweise[/I] (ihr wort) auch nicht mehr weihnachten feiern würde, schließlich glaube ich nicht an gott.

uns wurde früher beigebracht, daß man den gedanken hinter weihnachten verstehen und verinnerlichen soll. und das finde ich gut. das ganze drumherum war natürlich immer sehr schön, vor allem als kind, aber da habe ich mich auch noch damit identifizieren können.

ich finde es schade, daß der grundgedanke nicht mehr "gelehrt" wird, daß andere gründe, die zweifelsohne auch schön sein können, einfach nach vorne geschoben werden und als wichtigstes gepriesen werden.

und was meinst du damit, wenn du sagst, daß ich weniger subtile wege wählen soll und offen darüber sprechen soll? ich spreche doch darüber.. und meine eltern bekräftigen mich in meiner entscheidung....





[i]edit: @xelork jetzt weiß ich auch, wer du bist... *g*[/i]
Solfarknoch mal kurz ne anmerkung:

dass weihnachten aus der wintersonnwende (julfest) entstanden ist stimmt net so ganz, weil eigentlich wurde dieser tag eher aus dem mithraskult übernommen (geburt des mithras) der mit dieser aktion überdeckt werden sollte.
kennt man ja von den christen...
Julya[QUOTE][i]Original geschrieben von Solfark [/i]
[B]weil eigentlich wurde dieser tag eher aus dem mithraskult übernommen (geburt des mithras) der mit dieser aktion überdeckt werden sollte.
kennt man ja von den christen... [/B][/QUOTE]

das wußte ich noch gar nicht... werde mich gleich mal schlau machen.. ;)


danke
Julyahm, nun...

der mithras-kult enstand in asien und wurde als "konkurrent und wegbereiter" des christentums angesehen. mit den heiden, kelten, germanen hatten die ja gar nix am hut.
dadurch daß im vierten jahrhundert (natürlich nach christlicher zeitrechnung) das christentum zur staatsreligion erklärt wurde, "starb" der mithras-kult aus.

da hier in unseren breiten eher die naturreligionen ihren ursprung und ihr ausüben hatten, finde ich passender zu sagen, daß die keltischen/germanischen/heidnischen riten und feste durch die christlichen verdrängt wurden...
SenecaWie auch immer, ich habe gerade meinen Dienst angetreten, und mich somit mal wieder wie seit Jahren um Weihnachten gedrückt.

Ich weiß garnicht was der Aufriß um den 24.12-26.12 soll.aber auf jeden fall freue ich mich über die satte Feiertagszulage.

Frohes Gelingen....


[i]DAS[/i] nenne ich mal pure Weihnachtsverweigerung
Julya@seneca

du kriegst von mir den "konsequenz-orden" ;)
Solfark@ julya
hm, der mithraskult war aber im römischen reich auch sehr vertreten und das christentum ist ja von dort aus mehr oder weniger zu uns rübergewandert. würd ich sagen, wobei bei uns vor dem christentum natürlich die heiden waren...
Rücksitzpunkich bin inkonsequent.
ich gebe es offen und ehrlich zu.
ich bin durch die aussicht, meine schwester wiederzutreffen, die ich seit mehr als einem halben jahr nicht mehr gesehen habe, dermassen beeinflusst worden, dass ich wider meiner überzeugung handele.

und lecker essen gibbet auch noch. ;)
Julya@rüsipu

[B]das[/B] find ich gut! :)
ich glaube, du bist de erste, der das so sagt.
find ich echt gut.

bis jetzt kamen immer nur ausreden, oder irgendwelche verteidigungsstrategien, anstatt einfach mal zu sagen "ja, ich bin inkonsequent, was das angeht..."


ich wünsche dir schöne weihnachten und ein herzliches wiedersehen mit deiner schwester!

ich glaub, ich muß mein liebstes bruderherzchen auch mal wieder besuchen :)
Seneca...muss man denn inkonsequent sein, um authentisch zu wirken...??? ;)
Julya[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]...muss man den inkonsequent sein, um authentisch zu wirken...??? ;) [/B][/QUOTE]


versteh ich jetzt nich wirklich... *grübel*

erklärst du's nochmal für doofe?
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Julya [/i]
ich glaube, du bist de erste, der das so sagt.
find ich echt gut.

bis jetzt kamen immer nur ausreden, oder irgendwelche verteidigungsstrategien, anstatt einfach mal zu sagen "ja, ich bin inkonsequent, was das angeht..."[/B][/QUOTE]
Julyaaber was hat das mit authentizität zu tun?
Seneca..Geht man bei Inkonsequenz nicht eher davon aus, das der Betreffende wirklich so ist.
Neigen wir nicht dazu, jemanden die Konsequenz anzuzweifeln, weil wir doch nur zu oft erleben, das man die eigenen Maßstäbe gerne einmal beugt, wenn es bequemer ist...

Meint man in dem, der behauptet niemals zu lügen, nicht gleich den Lügner zu erkennen...

Adeln wir nicht unsere Inkonsequenz als Authenzität...?


Ich musste heute nicht konsquent sein, ich stand auf dem Dienstplan...
Rücksitzpunk[quote][i]Original geschrieben von Julya[/i]
[b]ich wünsche dir schöne weihnachten und ein herzliches wiedersehen mit deiner schwester![/b][/quote]

danke, das hatte ich :)

übrigens bin ich sehr gespannt, wie die diskussion weitergeht, gerade mit senecas anstoss...

mit weihnachtlichen grüssen (und vollgefressenem bauch ;) )
TrashStar[QUOTE][i]Original geschrieben von Julya [/i]
[B]


aber ich verstehe immer noch nicht, was das mit offensichtlicher extravaganz zu tun haben soll!?!
wen interessierts denn, ob ich weihnachten feiere, oder nicht?
wenn ich mich mitten auf den weihnachtsmarkt stellen würde und lauthals verkünden würde, daß [I]ich[/I] ja kein weihnachten feiere, weil [I]ich[/I] ja nichts davon halte, usw... [B]das[/B] wäre extraganz, aber [I]so?[/I] das schert doch keinen...

[/B][/QUOTE]

Ob du dich jetzt auf den Weihnachtsmarkt stellst oder deiner gesamten Familie und deinem Freundeskreis aufs Auge drückst, wie wenig du jetzt damit zu tun hast, ist für mich dasselbe.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Julya [/i]
[B]


ich verurteile [I]niemanden[/I], nur weil er weihnachten feiert, obwohl kein glaube dahintersteht... warum auch? es verurteilt mich ja auch keiner, weil ich weihnachten [I]nicht[/I] feiere.

[/B][/QUOTE]

Doch, ich finde der Vorwurf der Inkonsequenz ist sehr wohl eine Verurteilung. Damit setzt du nämlich vorraus, das jeder, der gerade kein Christ ist, inkonsequent ist, wenn er Weihnachten feiert. Das sehe ich allerdings (und andere ja anscheinend auch) vollkommen anders. Und so bin ich als Nicht-Christin nicht inkonsequent, weil ich Weihnachten feiere, sondern ich feiere ganz bewußt und gerne und jedes Jahr Weihnachten, weil ich dafür andere Beweggründe habe, die nichts mit dem Christentum zu tun haben- da ich eben auch Weihnachten als mittlerweile vollkommen unchristliches Fest betrachte. Es ist nie wirklich christlich gewesen, das hatten wir ja nun schon zur Genüge, und ist heute weniger denn je christlich. Was im übrigen sogar ein befreundeter Pastor findet.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Julya [/i]
[B]
warum ich den vergleich zu anderen religionen gewählt habe, ist, weil ich es [I]mit mir[/I] nicht vereinbaren könnte, dieses fest einer religion, die nicht meine ist, zu feiern. man geht ja auch als evangelist nicht in eine katholische messe. (zumindest wäre das eine ausnahme.) oder zumindest macht man die "rituale" der katholiken nicht mit....

[/B][/QUOTE]

Ja, aber andere Religionen haben mit uns und unseren Traditionen nichts zu tun- das Christentum jedoch schon, und zwar hat es auch mit dir persönlich eine ganze Menge mehr zu tun als der Buddhismus oder sonst eine Religion. Gerade mit dir, denn deine christliche Erziehung hat dich zu dem Menschen gemacht der du heute bist, das Christentum ist ein Teil von dir.
[QUOTE][i]Original geschrieben von Julya [/i]
[B]
ich finde einfach, daß das kein gutes argument ist, zu sagen, ich feiere weihnachten, weil ich da mit meiner familie zusammen sein kann. das ist schön, daß da die familie zusammenkommt -keine frage, aber man kann mit ihr auch am wochenende oder am 3.oktober, oder an anderen freien tagen zusammensitzen...

[/B][/QUOTE]

Aber warum sollte man? Warum denn unbedingt das Datum verlegen? Ich find es gerade toll, so kurz vor dem Jahresende. Warum soll ich jetzt wieder ein Extrawürstchen backen und das Weihnachtsfest im Oktober feiern? Da sehe ich keinen Sinn drin. Aber wie gesagt, mein Argument war ja gar nicht das zusammensein mit meiner Familie. Ich brauche ja vor dir auch keine Rechtfertigung, warum ich es feiere.
Was ich allerdings gesagt habe, ich das ich die Tradition schön, sinnvoll empfinde und deswegen mit Weihnachten nie brechen würde, weil es schon immer ein Teil meines Lebens war, und meiner Geschichte. Und zu einer Tradition gehört für mich nun einmal auch ein Datum, ein Tannenbaum und ein bißchen Kälte, sonst wäre es ja keine Tradition mehr.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Julya [/i]
[B]


nochmal zu kant:
es ist im grunde egal, wer die menschengebote zuerst aufgeschrieben hat. war natürlich ne gute sache, daß der moses das getan hat (haben soll). aber existiert haben sie schon vorher...

[/B][/QUOTE]

Das ist einfach zu behaupten. Für die Menschen relevant ist doch nur ein Gebot, an das sie sich halten mussten. Eine Richtlinie. Und wenn ich mir da mal die Antike ansehe- da gab es diese Recht nicht, in keiner Weise. Es wäre eine Groteske zu behaupten dass es da schon Gebote gab, die ähnlich den zehn Geboten waren, oder dass sich irgendeiner auch nur annähernd danach verhalten hätte!!

[QUOTE][i]Original geschrieben von Julya [/i]
[B]

ein schönes weihnachtsfest allerseits



julya [/B][/QUOTE]

Das hatte und habe ich noch.
Solfark@TrashStar
[QUOTE]Und wenn ich mir da mal die Antike ansehe (...) Es wäre eine Groteske zu behaupten dass es da schon Gebote gab, die ähnlich den zehn Geboten waren, oder dass sich irgendeiner auch nur annähernd danach verhalten hätte!! [/QUOTE]

gebote legen sich nicht dadurch fest dass sie schriftlich niedergelegt sind.
andere zeiten andere sitten.
ein Beispiel:

wenn sich die leut gegenseitig umgebracht haben heißt das net dass sie das leben des anderen nicht geachtet haben, sondern:
sie haben ihr volk/ ihren stamm verteidigt!

nur als beispiel, weiß net, ob du genau das mit der aussage gemeint hast.

genau genommen gibt es sowieso nur ein gebot das zählt:

alles was du gibst kriegst du Irgendwann wieder zurück!
Das ist das geheimnis von nehmen und geben zu gleichen teilen
SenecaDer Vergleich mit der Antike hinkt ohnehin gewaltig, die Wissenschaft, Staats- und Rechtssyteme der Agypter, Griechen, Karthager und Römer waren dem des europäischen Mittelalters in aller Hinsicht überlegen.
In Rom herrschte zu Zeiten der Republik sogar eine Religionsfreiheit wie wir sie erst seit knapp 100 Jahren kennen.
Römische Gesetzbücher aus der Zeit G. J. Caesars lagen im Umfang einiges über denen 1000 Jahre später.

Man brauchte ja auch nicht mehr so viel Gesetzbücher, man hatte ja schon ein Buch....
Das Abendland wachte erst auf, als die Türken vor Wien standen.
es dauerte dann noch 500 Jahre, um den Anschluss an die Antike wiederzufinden, auch als Zeitalter der Renaissance bezeichnet.
Erst im 15 Jhdt, wurde die Kirchenzensur aufgeweicht...

1500 Jahre nachdem Aristotels den Erdumfang errechnet hatte, und den Mond als Himmelskörper mit einer Umlaufbahn erkannte, man sich Gedanken über die Geschwindigkeit des Schalls und des Lichtes machte, brannten in europa noch Scheiterhaufen für Ketzer, die publizierten, das sich die Erde um die Sonne dreht.

sehr fortschrittlich...

Ohne das Christentum hätte der 1. Mondflug wahrscheinlich im 15. Jhdt stattgefunden.
TrashStarHallo Seneca,

ich denke wir beide meinen verschiedene Dinge. Das die Denkweise der Antike- in mancher Hinsicht- sehr fortschrittlich war, ja auch ihre Lebensweise, bestreite ich nicht. Es war aber in der Antike nicht die Rede von einer Art Menschenwürde, die für alle gilt.
Sklaven, Frauen- sie hatten nicht die geringsten Rechte. Religionsfreiheit für sie stand gar nicht zur Debatte, sie waren einfach unwürdig. Christ werden dagegen konnte jeder- Sklaven, Frauen, Arme, Reiche, Kinder. In der Antike war es an der Tagesordnung- ja es gehörte zum guten Ton- Kinder pausenlos zu vergewaltigen, ebenso wie Frauen. Da kann wohl kaum von irgendwelchen menschlichen Geboten gesprochen werden. Das wir, sei es Platon oder Aristoteles- auf Grund ihrer Denkweise heute sehr verehren, ist klar. Man sollte ich sich dennoch vor Augen führen, dass ihre gesamten Ausführungen sich ausschließlich auf Männer bezogen- weder auf Frau, noch Kind, noch Sklave. Die besaßen ganz einfach keine Rechte. Das wird oft einfach vergessen, weil es für ebendiese Menschen so selbstverständlich war, dass es nicht einmal erwähnt wurde.

Das ist es, worauf ich mich beziehe.
SenecaAha...und weil Frauen damals keine Rechte hatten, gab es auch Cleopatra als regierende Königin von Agypten, oder Kaiserin Agrippina (55 n.Chr.)
Fakt ist, das (zugegeben) gerade wohlhabende Frauen weit mehr Rechte und Möglichkeiten hatten, als 1000 Jahre später unter der Knute der christlichen Moralapostel.
Arme hatte in Rom zumindest Freiheitsrecht, was von Mittelalter nicht mehr gesagt werden kann.

Wärend die Sklaverei in Rom strengen Regeln unterlag, und meist zeitlich beschränkt war (Kriegsgefangene, oder Sträflinge)
und durchaus nicht die Regel, weil die meisten Bediensteten "Famuli" ware, also Hausdiener, im Gegensatz zu den "Servi" den Sklaven.

Nein, in Europa war man da natürlich viel edler, man hat sich die Heidensklaven in Afrika eingefangen, sogar der Papst hatt sich welche schenken lassen, sehr christlich...!

Also mal ehrlich, wenn ich mich entscheiden müste, dann würde ich lieber in der Antike als im Mittelalter leben, auch als Frau.

Und das in der Antike generell ständig jeder und alles vergewaltigt wurde, ist schlichtweg eine Erfindung der späteren christlichen Geschichtsschreibung.
Zwar wird in zeitgenössischen Werken [url=http://www.fordham.edu/halsall/ancient/petronius-satyricon-feast.html]z.B. Satiricon[/url] des öfteren mal der Lustknabe erwähnt, aber wenn man genau nachliest war das nicht anderes als wir auch heute kennen...
Damal war Homosexualität eben noch keine Todsünde...
und Prostitution kein Verbrechen.

Also eher wie heute...
TrashStarTut mir leid, Seneca, aber mit deinen Ausführungen stimme ich in keinster Weise überein.

Zugegebener Maßen habe ich mich aufs Antike Griechenland bezogen und Rom daher mehr außer Acht gelassen, weil ich mich dort auch nicht eben sehr auskenne. Aber zu behaupten, das dort die Sklaverei menschenwürdigen Regeln unterlag ist schlichtweg falsch. Und selbstverständlich gab es dort Vergewaltigungen, dass ist durchaus keine Erfindung des Mittelalters.

Ich habe nicht behauptet, dass im Mittelalter die Frauen irgendwelche Rechte hatten. Zumindest aber war das im im christlichen Glauben so vorgesehen, und was die Menschen daraus und überhaupt aus der gesamten Kirche gemacht haben, ist ja dann eine vollkommen andere Sache.

Gleiche Rechte für alle waren bis dahin nirgendwo vorgesehen. Ich kann einfach nicht erkennen, wo Menschen gleich sind, wenn Sklaverei vollkommen legitim ist.
SenecaTrash Star

ich würde diese Diskussion nun wirklich gerne vertiefen, aber ich fürchte wir werden gerade "off topic" wie man so auf neudeutsch sagt.
Wie wäre es mit einem neue Thread...!
Dort könnten wir unbehelligt weiter streiten...!


Antike Grüße

Seneca
Der Schatten@ Julya

Wieso muß denn immer ein Glaube dahinter sein wenn man etwas feiert? Ich feire auch meinen geburtstag (ohne zu glauben das dies ein besonderer Tag für die Menschheit ist :) ).

Ich halte es nicht für inkonsequent Weihnachten mit der Familie zu feiern, auch wenn ich ein nicht gläubiger Mensch bin. Da ich in diesen Festen für mich den ehemaligen christlichen Hintergrund nicht mehr sehe (spielt für mich einfach keine Rolle als atheistischer Technokrat) sondern einfach nur die tradizionellen Anläße für Familienfeste. Ich kann da keine Inkonsequenz sehen.

Das wäre nur der Fall wenn ich dann auch noch wirklich in die Kirche ginge.....

Gegefrage, wie konsequent warst du in deiner Konsequenz? Warst du an Weihnachten, Ostern, Pfingsten und so weiter auch immer schön arbeiten? Weil sind ja christliche Feiertage und wenn man nicht glaubt und so konsequent sein will wie du es forderst, brauch man ja auch nicht frei machen, oder?
Julya[QUOTE][i]Original geschrieben von Der Schatten [/i]
[B]

1) Wieso muß denn immer ein Glaube dahinter sein wenn man etwas feiert?


2) Gegefrage, wie konsequent warst du in deiner Konsequenz? Warst du an Weihnachten, Ostern, Pfingsten und so weiter auch immer schön arbeiten? Weil sind ja christliche Feiertage und wenn man nicht glaubt und so konsequent sein will wie du es forderst, brauch man ja auch nicht frei machen, oder?
[/B][/QUOTE]



hallo schatten.


zur nummer eins will ich gar nicht mehr viel sagen, das habe ich schon zur genüge getan.
ich finde einfach, daß man nicht einfach ein fest einer religion feiert, die nicht die eigene ist... ganz einfach....



zu nummer zwei.
leider kann ich als einzelperson nicht bestimmen, daß die geschäfte, firmen oder einrichtungen geöffent haben, nur damit ich arbeiten kann.
so war es bisher so, daß ich zu hause war. meist allein. was soll ich denn machen? ich kann ja auch nicht sonntags sagen "so, ich will jetzt arbeiten"

jetzt bin ich studentin und kann mir aussuchen, wann ich arbeite. ich kann am wochenende arbeiten, dafür aber auch mal an einem monatg oder mittwoch sagen "nö, heut mal nicht".
dieses weihnachten war es so, daß ich heiligabend am rechner gesessen habe, also nichts weiter gemacht habe und am ersten "feiertag" habe ich mit ner freundin zusammen meine wohnung tapeziert und gestrichen. also habe ich gearbeitet.
was ostern ist, weiß ich jetzt noch nicht. aber natürlich kann es auch sein, daß ich arbeiten werde.
pfingsten bin ich natürlich in leipzig ;) aber das wäre ich auch, wenn da nicht "frei" wäre....



liebe grüße



julya
hagzissa13ich wünschte mir manchmal wirklich, ich wäre konsequenter und würde einfach, was auch immer es ist, zu dem stehen, was ich denke...
leider bin ich ein wenig "konfrontationsscheu"...
aber wer weiß, vielleicht lerne ich es ja doch noch...

Hagzissa

- per aspera ad astra -
lathanderHallo ;)

Da ich ein überdurchschnittliches Verständnis habe für allerlei Sachen und Probleme , dauert es auch sehr lange mich aus der Reseve zu locken.

Und da die Entscheidungen die wir treffen uns das Leben diktieren , das wir führen!

Überlege ich immer ausführlich welche Entscheidungen ich treffe.
Diese jedoch ziehe ich dann auch mit allen Konsequenzen durch ohne dann noch Rücksicht auf jemanden oder etwas zu nehmen.

Dafür werde ich entweder geliebt oder gehasst.
Aber jeder sollte seine Entscheidungen einfach treffen dürfen die er für richtig hält. Denn jeder muss seine Entscheidungen für sich selbst vertreten können, was andere sagen kann einem egal sein.
Fledri[SIZE=3]leben und leben lassen !!! Ich hab keine Religionsschublade.Ich hab da meine eigene "Religion". Was mich auch stört ist das Konsumverhalten . das nette oder auch gestresste Verhalten pünktlich zu diesem Anlass. Wie gesagt ich presse mich da nicht in einen bestimmten Glauben rein aber ich hab mich zu Weihnachten auch mal mit meiner Mutter und meinem Bruder in die Kirche gesetzt weil da n Konzert war. Odern Gospel Chor. Das wollte ich mir mal anschauen ohne mit dem Gedanken oh weia ich hock in der Kirche uch!! Zudem nutze ich den Zeitraum um meine Mutter +Bruder zu sehen. Wir wohne in Deutschland völlig verstreut (Schwarzwald, Ruhrpott, Berlin) und da zu dieser Zeit die Möglichkeit besteht "frei" zu haben ist das eben unser Treffen. Was Geschenke angeht so beschenken wir uns wenn wir Lust dazu haben und es ist auch ne Geldfrage. Wenn wir uns nix materielles schenken so geben wir eben Geld aus um ein richtig leckeres und gutes Essen zu kochen . Das schöne ist einfach sich persöhnlich auszutauschen ,beisammen sein und Spass aneinander zu haben . deswegen sehe ich das nu nicht so verbissen weils Weihnachten genannt wird! In diesem Sinne netten Gruß Fledri[/SIZE]

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