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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Der Schwan in der Mythologie und Kunst aller Völker
Distel51Wer was weiss, soll schreiben !

Ich dachte wir sammeln erstmal was man so weiss und dann sortieren wir.:)
MontroseWieso ißt man keine Schwäne?
Thanateros"[...]Bei der damaligen Armut und Hungersnot war das Fleisch eine schmackhafte, gute Ergänzung auf dem Speiseplan der Armen (Schwäne gehören zu den Entenvögeln). Am englischen und preußischen Königshof genossen die, bis dahin selten gewordenen weißen Schwäne den Status eines unantastbaren, geschützen Wesens, dessen Zucht ein Privileg des Hochadels war.[...]"

Vllt werden sie deshalb nicht mehr gegessen...



Der Schwan ist seit frühesten Zeiten ein Symbol des Lichts, der Reinheit und der Anmut, genau wie die Farbe weiß Reinheit, Vollkommenheit und Licht versinnbildlicht. Weiß stand dem Absoluten, dem Anfang wie dem Ende sowie deren Vereinigung nahe und wird daher häufig bei Geburts-, Hochzeits-, Initiations-, und Todesriten verwendet.

Weiß ist aber auch in anderen Kulturen, wie bei uns schwarz, die Farbe der Trauer. Weißgekleidet wie der Schwan werden Engel und Heilige dargestellt. Schneeweiß sind die Kleider der Bräute, der Erstkommunionkinder, der Klosterkandidatinnen. Es ist Symbol für Unschuld und Jungfräulichkeit. Zeus umarmte Leda in Schwanengestalt, weiße Schwäne ziehen den Wagen von Apoll, dem Lichtgott. Aphrodite und Artemis werden auf Darstellungen gelegentlich von Schwänen begleitet. Nach griechischem Glauben besaß der Schwan die Fähigkeit wahrzusagen. "Es schwant mir" ist heute noch im deutschen Sprachgebrauch zu finden, wenn unsere Intuition oder Weissagungskraft ins Leben dringt.

Auch in der germanischen Mythologie steht der Schwan in enger Beziehung zu den Gottheiten. Er wies den Schiffern den Weg, auch dem Totenschiff, welches die Seelen in eine andere Welt brachte. Der Schwan hielt Verbindung mit dem Reich der finsteren Hel, der Totengöttin. Auf der Insel Rügen nahm der Schwan die Rolle des Klapperstorchs und brachte die Babys. An diesen wenigen Sätzen ist zu erkennen, daß Schwäne ein weit verbreitetes Motiv in Geschichte und Mythologie sind. In der volkstümlichen Denkweise ist der Schwan vor allem ein Wandlungssymbol, dazu paßt sehr gut das Märchen "Das häßliche Entlein" von Hans Christian Andersen.

Schwäne sind sich ein Leben lang treu. Die Paarungszeit der Schwäne beginnt im Winter. Ihr Liebesspiel zeichnet sich durch große Zärtlichkeit aus. Ihr strahlend weißes Gefieder aufgeplustert wiegen sie sich im Liebestanz. Die Schwanendame bestimmt, wann sie für die Paarung bereit ist. Der Schwanenmann darf dann während des zärtlichen, langandauernden Vorspiels seinen Hals mit ihrem überkreuzen. Dieses liebevolle Sichannähern und dann doch wieder warten müssen bis sie bereit ist, ist ein reizvolles Schauspiel, bei der die Rücksichtnahme des Schwanenmannes auf den Rhythmus und die sexuelle Erregung der Schwanenfrau deutlich wird. Die noch einjährigen braunen Männchen haben es schwer, eine Geliebte zu finden, denn die Schwanendamen reagieren sehr auf optische Merkmale, so daß die Imponierhaltung mit den gelüfteten Flügeln und den gespreitzten Halsfedern eine zentrale Rolle bei der Partnerwahl spielt.

[URL=http://www.pflaum.de/nhp.dir/nh/archiv/2001/nhp03/a_nh-rub03.html]Quelle[/URL]


Griechische Mythologie:

Schon immer wurde das Sternbild als fliegender Vogel beschrieben. Im Zweistromland kannte man es als Urakhga, dem Vorläufer Riesenvogel Roch aus "Tausendundeiner Nacht". Griechische Sagen erzählen von jungen Männern, die in Schwäne verwandelt wurden. Auch soll der Legende nach Zeus (röm. Jupiter) Leda, die Gemahlin König Tyndareos von Sparta, in Gestalt eines Schwanes verführt haben. Sie gebar daraufhin Helena von Troja und die beiden Gottessöhne Kastor und Pollux.



Zeus soll sich in Schwanengestalt übrigens häufig Frauen gezeigt haben, um sie zu verführen.


Jaja, ich weiss, ich hab zuviel Zeit...;)
Donn@Schattenwesen:

Das waren Gaense und sie wurden nicht explizit dazu eingesestzt, sondern erfuellten diese Funktion eher zufaellig. In der Sage retteten die heiligen Gaense auf dem Mons Capitolinus, auf dem sich die Roemer verschanzt hatten, die Stadt vor der vollstaendigen Eroberung durch die Kelten. Diese hatten sich naemlich im Schutze der Dunkelheit an die Mauern angeschlichen und versucht, die Mauern zu uebersteigen. Die Gaense wurden dadurch geweckt und schnatterten laut, wodurch die Roemer alamiert wurden. Der Ueberfall konnte knapp abgewert werden. Kurz darauf zogen die Kelten gegen Zahlung eines hohen Loesegeldes ab. Als dieses Gold abgewogen wurde, warf der Anfuehrer der Kelten sein Schwert in die Wagschale, um die Vertragsbedingungen zuungunsten der Roemer zu beeinflussen. Auf den Protest der Roemer soll er mit den beruehmten Worten "Vae victis" ("wehe den Besiegten") geantwortet haben. Laut der roemischen Geschichtsschreibung hiess dieser Feldherr Brennus. Allerdings nimmt man heute an, dass hier eine Verwechslung mit einem anderen Keltenfuehrer vorlag, der im Zuge der Wanderung der Kelten nach Anatolien (Kelten=Gallier=Galater. Der Fussballverein heisst also "Celtic Istambul" ;)) quasi "im Vorbeigehen" Delphi pluenderte.


Nun zu den Schwaenen:

Ueber die klassische griechisch-roemische Mythologie ist hier schon genug geschrieben worden und auch die nordische ist abgedeckt. Fehlt noch die keltische. Im keltischen Kulturkreis gibt es verschiedenen Schwanengottheiten, die in der Regel mit Anmut und Fruehling in Verbindung gebracht werden. Schwanengestalt wurde auch oeffters von verschiedenen Heldinnen (seltener Helden, die eher zu Greifvoegeln neigten) angenommen bzw. ihnen aufgezwungen. Mehr kann ich ohne meine Nachschlagewerke leider nicht beisteuern ^^
Distel51Hallo alle,

ich bin überrascht ...:)


@Thanateros

...sag mal dummer Gedanke, den ich jetzt gerade habe, wo sind denn
nur die schwarzen Schwäne ?
Was ist seine Mythologie, ich meine hat der eine andere ?

Aber schon sonderbar, die grossartigen Geschichten über Schwäne, oder
nur über deren Federn, z.B. Schreibfedern die man Propheten in die
Hand malte, in bestimmten Abbildungen zu sehen, ich glaube
treffend zu sehen bei den Dasrstellungen des Evangelisten Johannes.
Schattenwesen1Da hab ich woll etwas falsches gehört. Werd meinen Beitrag löschen. Danke Donn
LOLDas erinnert mich immer wieder an den alten Witz, als vor 100 Jahren eine vornehme Dame nach langem Widerstand zum ersten Mal in die Oper ging, weil man sie mit Lohengrin geködert hatte. Anschließend war sie ganz enttäuscht, weil kein Schwein auf der Bühne gewesen war...
(Diesen Gleichklang von Schwan und Schwein gibt es nur im hannöverschen, bzw. gab es mal dort).
ThanaterosZum schwarzen Schwan müsste man sich mal in der Mythologie der Aboriginals schlau machen, laut meiner Quellen lebt der schwarze Schwan nämlich nur in Australien und Neuseeland.
Distel51@Thanateros

Ja genau !, das habe ich auch herausgefunden.

Der schwarze Schwan soll zu den sozialsten Schwanenarten gehören.

Da ja der Schwan eine Sinnbild auch darstellt für Tod und Leben,
gibt es in der Pampa Schwäne die sehen weiss und schwarz aus, also
ihr Hals ist schwarz.

Sogar in der Mongolei wird er als Glücksbringer erwähnt und steht
für Freude und Zufriedenheit.

Die Inder verstehen den Schwan als Symbol für die Selbstverwirklichung in der Vervollkommnung, was sie als "pramahansa" bezeichnen, was
grosser Schwan heisst. Gilt auch für Unsterblichkeit, Tod und Leben.

In der nordischen Mythologie bekommen die Walküren, die die
"Totenwählerinnen" sind Odins ihre Fähigkeit das Schicksal zu bestimmen und Vorherzusagen zu machen durch den Schwan.

Als Vogel des Lichts, gibt es eine Verbindung zu dem Gott Tyr,
der zu den frühen Sonnengott der Germanen gehörte.

In Friesland gibt es die besonderen Giebelschwäne als Schutzzeichen,
sogar in China hatte ich mal an alter Architektur solche Schwäne angebracht
gesehen, viele sind jetzt aber abgerissen worden. (Reportage )

Und in Griechenland ist der Schwan den Gott Apoll geweiht.

Also ich muss ja schon sagen, dass der Schwan
ein sehr aktiver Gott des Jenseits ist und sogar hier auf Erden in irgend einer Form dieses Symbol zu seinem Zeichen gemacht hat.

:)
dagaz23bei den brüdern grimm gibts das märchen von den sechs brüdern, denen eine böse königin zauberhemden überstreift, sodass sie zu schwänen werden.
ThanaterosWurde eigtl schon der "Schwanengesang" erwähnt, der auf "Cygnus" zurück gehen soll und einen herzzereissenden letzten Gesang vor dem Tode bezeichnen soll? (Verbindungen zum "Sterbenden Schwan" sind wohl auch nicht zufällig)
Distel51@Thanateros

...ach das ist ja auch interessant, kenne ich nicht "Cygnus"
auch die Verbindung zum "Sterbenden Schwan" weiss ich nicht.

@LOL

...also Deinen Witz, verstehe ich nicht ganz, seiden, es gibt da
keine Schweine zu finden ?

Man sagt ja auch, kein Schwein war da, wenn keiner gekommen ist, eben
kein Besucher ?

Also wird hier der Mensch als Schwein definiert und da ja Lohngrin
nur mit schwarzen und weissen Riesen was zu tun hat, kann es schon sein,
dass kein Schwein da war.:(

Ja, nun erkläre Du ?
dagaz23ich glaub lohengrin fährt auf einem von schwänen (oder bloß einem schwan?) gezogenen boot, wenn ich mich richtig erinner. ich glaub, es gibt in der oper sogar eine arie, wo die worte "du lieber schwan" vorkommen.

cygnus ist gr/lat für schwan, auch ein sternbild.

und ich erinnere mich dunkel an einen mittelalterlichen aberglauben, wonach sterbende schwäne singen => schwanengesang.
DonnZun Schwanengesang gibt es eine herrliche Stelle bei Terry Pratchet. Der Schwan muss, bevor er stirbt, singen. Aber der Schwan will nicht singen (weil er nicht sterben will). Also muss Tod ihn zum Singen bringen... koestlich...

Soweit ich weiss, hat der Schwanengesang aber einen realen Hintergrund - ich weiss nur gerade nicht, welchen. Wer kann hier helfen?
Distel51@Donn

...da weiss ich auch nichts.

Habe für unsere Sucharbeit einen lockre Seite gefunden, dort habe ich gerade gelesen,
dass der Lohengrin eine legendäre Priestergestalt aus Indien sein muss.

Da steht :"...und wird vom Schwan abgeholt und kehrt zum Gral nach Indien zurück."

Tolles Bild dabei, aus Heldensagen von Gustav Schalk

[url]http://www.sagengestalten.de[/url]
dagaz23indien? als sohn von parzival gehört er doch samt gral in die artussage, also eher nach britannien?
GezaHallo Euch,

der Schwan (immer der weiße) ist der Göttin Frigg geweiht, außerdem den Nornen. Auf dem Brunnen der Urd sind zwei Schwäne, von denen alle Schwäne abstammen. Die Valkyren (Geistfrauen) haben Schwanengewänder, um damit zu fliegen, auch zu Freyja hat der Schwan Bezüge. Von den Valkyren haben die christlichen Engel die Schwanenfedern übernommen.
Mit Tyr hat der Schwan nichts zu tun, aber im färingischen Lied Loka tattur wird auch der Gott Hönir in Verbindung mit Schwänen genannt, und bei Aelian auch Baldr.
Den Schwanengesang gibt es wirklich, aber der Schwan singt ihn nur, wenn er stirbt.
Schon bei Saxo Grammaticus (12. Jh.) wird der Schwan als Vorzeichen genannt, der Schwan gilt aber als gutes Zeichen und zeigt Regen, Kälte oder Tauwetter an.
Bei den Celten gibt es sogar ein Manuskript, "Omen der Schwäne", wo der Schwan "Glückskönigin" genannt wird und die Bedeutung des Schwanes als Vorzeichen erläutert wird. Auch Venus gibt ihrem Sohn Aeneas Unterweisungen über die Bedeutung des Schwanenflugs (bei Virgil).

Lichtgruß, Geza
Distel51@Geza

...gute Arbeit, die Edda als die Bibel für die Heiden, als ein rein heidnisches, geschichtshistorisches Werk der alten Skaldenschule festzulegen.

Nur bedenke, dann ist der Heide auch gezwungen für das Licht und die
Asen zu kämpfen und er wird erkennen müssen, dass es das Böse gibt.
Denn die schwarzen Riesen kämpfen unablässig gegen die Asen und den
Weltenbaum wollen sie vernichten.

Alle Märchen, die weitaus dem deutschen Heidentum nachempfunden sind,
kennen das Böse und das Gute und alle Spielregeln der Grausamkeit.

Das Chrsitentum, ist wie Du sagst tatsächlich deutsch geschrieben und
deutsch ist auch das ganze NeueTestament empfunden.
Auch hier wird klar getrennt zwischen Gut und Böse.

Also stehen doch Christen und Edda-Heiden auf einer Kampfebene
gegen die schwarzen Riesen ?

Nur Christus ist keine Erfindung der Heidenmissionare, sondern er ist und bleibt der Messias der von der urchristlichen Gemeinschaft so erlebt wurde
und geboren ist im jüdischen Land.

Wenn die Edda die Heidenbibel wird, dann sind auch die Satanisten eingekesselt, denn sie stehen ab jetzt in einer Polarität zwischen
Gut und Böse.
dagaz23es gibt - besonders in den usa - noch immer christen, die heiden und satanisten in einen topf werfen.

und ich möchte im namen der aufklärung und der vernunft davor warnen, alte schriften, und seien sie noch so ehrwürdig, allzu wörtlich zu nehmen.
Distel51@dagaz23

Ich habe eben erklärt, im Kampf gegen das Böse schliesen sich die
Deutschheiden an, weil ihr Mythos mit der christlichen Ethik
deckungsgleich sind.

Wir sprechen ja hier vom deutschen, besser isländischen Heidentum.

Die Edda ist ja nicht deutsch sondern isländisch ?!
Irmin war deutsch, oder ?

Das müsstest Du ja besser wissen.

Doch was steht in der Edda ?, wer frisst die Sonne ?,
wer fliegt darnieder ?

Wer ist befreit ?

Wann kommen erst die goldenen Bälle auf den Wiesen wieder ?

:eek:
Distel51....und dann noch eins, das Christentum in seiner Sendung von
der geistigen Welt her, entspricht seher stark der Sendung der Edda,
deren Weissagungen ebenfalls aus der Geisteswelt kommen.

Die Satanisten, wollen ihre Handlungen nicht als vom Bösen her beurteilt bekommen, aber vom Standpunkt aus der Deutschheiden und der Christen
ist alles Böse was gegen das kosmische Gesetz der Liebe verstösst.

Ein Satanist ist nicht in Kenntnis, was er aus seinem Hass an Kettenreaktionen
verursacht, viele Satanisten werden stumpf Leid zu empfinden,...
mehr möchte ich dazu nicht sagen.

An sich jeder Mensch, auch Politiker die aus dem Hass heraus
Menschen umbringt, handel satanistisch, nach meiner Meinung.

Wobei, ich sagen muss...gegen den Feind einen Hagelschlag senden,
tut sehr gut.... !, denn er macht es ja ständig.

Das satanistische Prinzip handelt immer so, dass der Gegner getötet werden muss, damit der andere überleben kann, besser gesagt er.

Es ist interssant sich über den Satanismus zu unterhalten, weil
er der Lebensrealität entspricht.

Erschiessen der Ehefrau, nur weil sie sich scheiden lassen will,...
das füllt unsere Tagblätter.

Auch was am Tag einen sich ständig ärgern muss...und so weiter-.


ständig !!!!!!!?
Distel51..und noch eins weiter, im Mittelalter hat man grausam das Individuum
einzeln gefoltert was besonders magisch war. Justiz und Kirche haben satistisch arme, meist magisch glaubende Menschen gefoldert....grausamer geht es nicht mehr-.

Gibt sogar ein Buch, was beschreibt satistische Rituale im Kreis
des Päpste des Mittelalter.
Leider habe ich es nicht zur Hand.

Jetzt fangen die Satanisten mit solchen Spielchen schon wieder an....,
so kann man leicht denken, wer denn alles zu ihnen gehört ?

Je magischer, mystischer das Zeitalter war, oder der Mensch,
um so grausamer die satistischen Spiele, siehe Mittelalter.
So war es auch im 19.Jhr., der Jude ist ein magisch, mystischer Mensch
der von Hittler gehasst wurde.


Ende der Lyrik.
GezaHallo Distel51,

die Satanisten wollen ja immer die Bibel und das Christentum bekämpfen und vergessen dabei, daß sie selbst ein Teil der Bibelreligion leben, denn Satan ist doch unbestreitbar eine biblische Figur, entstanden allerdings aus dem Gott der Umwandlung, Saturn.

Gut und Böse aber gibt es selbstverständlich auch in der Edda, und die Front muß natürlich so sein, daß wir gegen das Böse kämpfen bzw. es nicht tun - Christen wie Heiden. Mir ist ein Christ, der gutes tut, viel lieber, als ein Heide, der böse ist.

In den Eddas ist es aber etwas anders formuliert: Wachstum und Zerstörung, Sommer und Winter, Götter und Riesen. Wir müssen uns in die Ordnung der Götter einfügen und das riesische, zerstörerische, wachstumsfeindliche, lebensfeindliche meiden.

@Dagaz 23: Du schriebst:
[QUOTE]ich möchte im namen der aufklärung und der vernunft ...[/QUOTE] Dies sind eindeutige Freimaurerbegriffe, genauso wie die Zahl 23. Ich habe keine Vorurteile gegen Freimaurer, im Gegenteil, ohne sie gäbe es heute noch die Inquisition und Folter durch die Kirchen, aber ich wüßte schon gerne, ob Du da Mitglied bist. Bist Du's?

Lichtgruß, Geza
Distel51@Geza

Wie Recht Du hast,....nur die Satanisten kennen keinen Gott der Bibel,
sie hassen Jesus, weil er der Verursacher ist allen Leidens....

Die Ziegenkopfsatanisten wollen ein Leben ohne Leiden, das Leiden aber wird von dem hebräischen
Gott bestimmt...so entstand die Revolution gegen den hebraischen Gott.
Sie definieren ihren Gott Satan nicht aus der Bibel....er ist ein Ziegengott,
der Pan, der Lust und der Freude.

Nur ihre Rituale sind nicht sehr freudig...oder es sind andere Satanisten.

Doch steht für Hass und grausame Handlungen immer nur ein Geist
und dieser ist S.

Also, die Satanisten die die Bibel und das Christentum bekämpfen weil es keine Lebensfreude vermittelt sind die Satanisten des Ziegenkopfes, denn er verkörpert Fruchtbarkeit und Lebenslust.

Doch der Christgott ist ein Schicksalsgott, der Fügung und Vergeltung
und er gibt harte Urteile ab.

Der Satan der Bibel, ist aber der Vernichter der Lichtgötter und an der Stelle
treffen deutsche Heiden mit Christen zusammen.

Ende der Lyrik Nr II
dagaz23[QUOTE][i]Original geschrieben von Geza [/i]
[B] Dies sind eindeutige Freimaurerbegriffe, genauso wie die Zahl 23. Ich habe keine Vorurteile gegen Freimaurer, im Gegenteil, ohne sie gäbe es heute noch die Inquisition und Folter durch die Kirchen, aber ich wüßte schon gerne, ob Du da Mitglied bist. Bist Du's?
[/B][/QUOTE]

nö bin ich nicht. 23 ist bloß die zahl der dagaz-rune. da hier schon ein dagaz postet, musste ich meinen nick erweitern.
GezaHallo Dagaz23

aha, Du hattest also genau die Rune Dagaz ausgesucht, weil sie die 23. im Futhark ist :D

Im Ernst, dieser Begriff "Aufklärung" wird ja immer in den Gegensatz zm mythisch-spirituellen Weltbild gesetzt. Die wissenschaftliche Analyse der Teile, statt der spirituellen Erfassung des Ganzen. Und immer der Mensch über allem und das Maß aller Dinge. Das ist nicht heidnisch.

Aber die Freimaurer selbst werden auch ganz schön betrogen. Man denke nur an Kubus-Symbolik. Danach ist jeder Mensch zunächst ein unregelmäßiger Naturstein und soll sich dann veredeln, indem seine Kanten geglättet werden und er zum Kubus (Würfelstein) wird. Der edle, eckige Stein steht dem unbearbeiteten wilden zerklüfteten Naturstein entgegen. Daß aber ein Kubus wie der andere aussieht, und somit auch die Aufgabe jeder Individualität mit symbolisiert ist, und daß der Kubus nun gestapelt und eingebaut werden kann, d. h. er muß andere tragen, er wird für die Ziele anderer eingespannt, das wird nicht gesagt.

Lichtgruß, Geza
Distel51@Geza

Und wie halten es die Freimaurer mit den Schwänen ?
Die Würfelsache, ist ja fast anthroposophisch.
@dagaz23

Ich wollte doch noch was sagen zu Deinem Schwan in Deiner
Homepage, der doch da so einen Zauberknoten um den Hals hat,
an dem ein Ring hängt (keltisches Knotenmotiv).

Dazu gibt es eine deutsche Volksage, oder Schwanensage,
wo ein Schwan in einem Berg auf einem See schwimmt und
einen Ring im Schnabel hält.

So er aber den Ring aus dem Schnabel in das Wasser fallen lässt, verkündet
er den Untergang der Erde.

Diese Schwanensagen sind meistens auch an bestimmte Orte geknüpft,
wie die Schwanensage vom Frauenberg bei Sondershausen
wird folgendes berichtet :

"Der Sage nach ist der Berg inwendig hohl. Und es befindet sich
in ihm ein See, auf dem seine Kreise ein silberfarbener Schwan zieht,
der einen goldenen Ring im Schnabel trägt.
Solange er ihn im Schnabel hält, bleibt die Welt im Gleichgewicht.
Lässt er ihn aber einstmals fallen, so stürzt der Berg zusammen,
die Erde geht unter und das End der Welt ist da."


Fortsetzung folgt:( :)
dagaz23[QUOTE][i]Original geschrieben von Geza [/i]
Hallo Dagaz23

aha, Du hattest also genau die Rune Dagaz ausgesucht, weil sie die 23. im Futhark ist :D

[/QUOTE]

nein, sondern weil sie in meinem kalender in der ersten hälfte der zwillinge steht, in der ich geboren bin.

du meinst, die aufklärung sei nicht heidnisch? christlich ist sie aber auch nicht. ich seh sie durchaus in der tradition der griechischen philosophie stehend, die zweifellos heidnisch war.

@distel: dass dir da was anthroposophisch vorkommt, ist kein wunder. die anthroposophen und theosophen haben von den maurern einiges übernommen.
TrauergestaltEs gibt in der irischen Mythologie eine sehr schöne (und sehr bekannte) Geschichte über Schwäne: die Kinder des Lir.
Wie viele andere Erzählungen (z.B. Oisin und Niam) thematisiert sie u.a. die Wandlung des "heidnischen" Irlands in das christliche Irland.

Ich habe eine naive Frage an die Experten des Heidentums, besonders an Geza: ist der Begriffen Heide bzw. Heidentum nicht erst durch das Christentum bzw. die Kirche entstanden und so als eine Form der Abgrenzung und antithetischen Selbstdefinition zu deuten, wenn sich ein z.B. ein germanisch religiöser als Heide benennt? Ist nicht gerade diese begriffliche Identität gegenläufig zu einem naturreligiösen Weltbild der Ganzheit?

Grüße,
Trauergestalt
dagaz23ja, die wörter heide (= heidelandbewohner) und paganus (= landei) waren ursprünglich schimpfwörter der christen für die altgläubigen, hatten alle die konnotation "hinterwäldler". und das griechische ethnikós bedeutet eigentlich "ausländer".

eine analogie hast du in der schwulen/lesben-bewegung. die nahmen auch ehemalige schimpfwörter der heteros als selbstbezeichnung. der gedanke dahinter ist: ok, wir sind, was ihr uns nennt, und stehen dazu, ätsch!

es ist schwierig, eine ganzheitliche sicht auf leute zu haben, die einen jahrhundertelang mit brutalsten mitteln an der freien religionsausübung gehindert haben. von mir aus können christen und moslems glauben, was sie wollen, aber wenn sie mir in die suppe spucken, werd ich steirisch (wie man das hierzulande nennt).
Trauergestalt[QUOTE]es ist schwierig, eine ganzheitliche sicht auf leute zu haben, die einen jahrhundertelang mit brutalsten mitteln an der freien religionsausübung gehindert haben. von mir aus können christen und moslems glauben, was sie wollen,[/QUOTE]

ist das nicht etwas einseitig *g*...gerade die "christliche Umwälzung" in Irland und Großbritannien wurde eher gelassen aufgenommen, ja, die keltische Kirche hat sich die letzten Jahrhunderte aufrecht erhalten. Also eine Verschmelzung von dem was auf dem Festland gegensätzlich und feindlich war, obwohl ich mich in der germanischen Geschichte nicht besonders gut auskenne um darüber fundiert zu erzählen.

Ich habe jedenfalls erlebt, dass es Kirchen und Gemeinden gibt (katholisch vor allem), die sehr spirituell mit ihrem Glauben umgehen, sich von Papstum und sonstigen Dogmen sehr lösen und sich auf "Jesus und die allumfassene Liebe" konzentrieren, ohne Missionierung, Verurteilung anderer und mit sehr vielen naturreligiösen Erfahrungsmöglichkeiten den Glauben aufzeigen.
Und im Kommunionsunterricht Traumreisen mit keltischen Bildmotiven zu machen sowie Runensteine zu legen, Mandalas zu zeichnen...eine sehr faszinierende Entwicklung!

Grüße,
Trauergestalt

P.S.: sehr faszinierend übrigens so eine Diskussion an diesem Ort zu führen...
dagaz23in irland wurden etwa 40 000 leute hingerichtet, weil sie sich nicht taufen lassen wollten.

wenn christen über keltische mandalas und runen meditieren, ist das natürlich eine interessante entwicklung. ohne inquisition löst sich das ganze anscheinend allmählich auf. :D
GezaHallo Trauergestalt,

das Wort Heiden gab es schon wertfrei bei unseren Vorfahren (Haidano), die nutzten es, um die Naturreligion zu beschreiben. Denn das Christentum konnte sich zunächst nur in den größeren Ansiedelungen halten, nicht aber auf dem Lande (Siedlungsweise in Einzelgehöften). Die Leute auf dem Lande hatten noch den alten Glauben und wurden deswegen von den Städtern als Heiden bezeichnet.
Im Jahre 961 wurde ein Gedicht im Norden gemacht, wo dieses Wort das erste Mal in Skandinavien verwendet wurde, ganz ohne negative Wertung, eher positiv. Es heißt da: >Seit Hakon ging zu den Heidengöttern<. Hakon war Christ gewesen, hatte aber das Heidentum zugelassen und die Heiligtümer nicht geschändet. In dem Gedicht auf seinen Tod werden offenbar von einem Heiden seine Taten beschrieben und es wird erklärt, warum der Christ Hakon dennoch zu den Heidengöttern kommt.
Heiden selbst haben also die Bezeichnung schon vor 1000 Jahren im positiven Sinne für sich verwendet.

Lichtgruß, Geza
Trauergestalt@dagaz23:
[QUOTE]in irland wurden etwa 40 000 leute hingerichtet, weil sie sich nicht taufen lassen wollten.[/QUOTE]

weißt du zu welchem Zeitpunkt das war?

@geza:
[QUOTE]Im Jahre 961 wurde ein Gedicht im Norden gemacht, wo dieses Wort das erste Mal in Skandinavien verwendet wurde, ganz ohne negative Wertung, eher positiv. Es heißt da: >Seit Hakon ging zu den Heidengöttern<. [/QUOTE]

kannst du mir zu dem Gedicht eine genauere Quellenangabe machen?, danke

Grüße,
Trauergestalt
GezaHallo Trauergestalt,

das Lied heißt Hákonarmál und stammt vom Skálden Eyvindr Skaldaspillir. Die deutsche Übersetzung findest Du im Band 2 der Sammlung Thule (Die Edda II-Götterdichtung, übertragen v. Felix Genzmer, Diederichs Vlg. 1980).

Lichtgruß, Geza
Distel51Heiden gibt es schon seit es das Volk Israel gibt.
Heiden nehmen in der Bibel eine besondere Funktion ein.

Die Abschlachtung heidnischer Weisheiten gehen alle auf das Konto
" Karl dem Grossen ", wer war er in der Reinkarnation ?

Frage.......keine Antwort.

Unsere Altvorderen, wissen vom Leben nach dem Tod und von einem
Leben in einem zweiten Körper.


Seltsam, so einen Typ hatten wir schon mal in Hitler und dann
unter Nero und noch einige Ausgeburten an Massenmördern könnten
wir auflisten.


Grausam.

Nicht umsonst heisst "Karl der Grosse" der Sachsenschlächter....

( Nur mal so nebenbei, ....hatte Compi - Stopp - Tage )
dagaz23eigentlich waren alle, die den beinamen "der große" tragen, massenmörder, bei alexander angefangen bis zu papst gregor, auf dessen konto tausende ketzer gingen.

das wort "heiden" bzw. gojim kam tatsächlich erst mit dem judentum auf. die wollten sich halt von den andern religionen abgrenzen.
rainravenDer Höckerschwan ist im Leben stumm bis auf ein paar Zisch-oder Piepslaute. Kann sein, daß es deshalb etwas so besonderes ist, daß er nur schreit ("singt"?) wenn er in Todesgefahr ist?

Mir fällt noch dieses Symbol für das Opfer Jesu Christi und die christliche Nächstenliebe ein, es wird doch oft ein Pelikan oder eben auch Schwan dargestellt, der sich selbt die Brust aufreißt, um seine Jungen zu füttern. Das ist aber sicher nicht realistisch, sondern nur übetragen zu verstehen. Jedoch umsorgt der Schwan zumindest seine Jungen sehr, aber auffressen lassen wird er sich wohl nicht.


T.R.
Distel51Liebe Schwanensagenfreunde !

@Geza
@dagaz23

Fortsetzung :

"Der Ring des weissen Schwanes"

Ich habe ja von einem Schwan berichtet, der im Berg seine Kreise zieht.

Nun gibt es dazu auch eine Symboldeutung :

Der hohle Berg ist wie der Glasberg der Märchen und Sagen,
die Verkahlung der jenseitigen Welt.


Der weisse Schwan ist ein mächtiger Engel, der die Schicksalsfäden
der Menschen und Völker in seiner Hand hält.

Es ist der Schwan von Urds Brunnen, der urewige positive Engel des Guten,
der den aktiven Kampf gegen das Böse führt und leitet.

Diese gewaltige Schicksalsnorne wird auch das böse Prinzip fesseln
und bannen.

Der grosse Engel benutzt zu dieser Fesselung eine mächtige Kette.
Diese besteht aus einzelnen Gliedern und jedes Glied ist gleichsam für einen Himmelskörper bestimmt.

Das Kettenglied für unsere Erde ist jener Ring, den der Schwan in seinem Schnabel hält.

Dieser Ring verkörpert auch eine Gemeinschaft, all jener auf der Erde
die gegen das böse Prinzip kämpfen.


Fortsetzung folgt.
Distel51Pause beendet, geht weiter :

Fortsezung : "Der Ring des weisen Schwans"

Der Ring ist golden, das deutet auf Charakterqualität hin...

Der Ring wird auch vom Schwan geführt, das heisst von ihm gehütet.

Wenn er aber den Ring fallen lässt, so setzt er seine Kämpfer ein
in den Kampf zwischen GUT und BÖSE, den letzten Entscheidungskampf.


Nun wäre die Frage zu "Gut und Böse" was Geza und ich schon angeschnitten haben,
mochmals wichtig zu wiederholen, gibt es "Gut und Böse" ?.

Das müsste hier nochmals nachgelesen werden.
:(

Fortsetzung folgt
Distel51Fortsetzung :

Ja und das Ende ist sehr grusig...das schreibe ich lieber nicht.:eek:

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