| Drizzle | Ich habe mir schon oft überlegt, was ich machen würde, wenn eine Zeitreise es mir erlauben würde, zur Entstehung der Menscheit zu reisen. Ich denke, ich würde die Entstehung verhindern, um all das Leid auf der Welt, durch Menschen erschaffen, zu verhindern. Aber wäre es nicht unfair, all die glücklichen Schicksale ebenfalls zu verhindern? Obwohl ich selbst ein sehr glückliches Leben habe, wäre meine Antwort NEIN. Omnia vincit amor Editiert (10.08.04): ICH MUSS HIER MAL ETWAS KLARSTELLEN! NIEMAND WILL HIER DIE MENSCHEIT VERNICHTEN! KEINE ATOMBOMBEN ODER SO!! KÖNNT IHR ALLE NICHT LESEN??? NUR VERHINDERN, DASS ES JEMALS MENSCHEN GIBT!!!!!!!!!!! AAHHHHHHHRRRGG! EINIGE HABEN ES EINFACH NICHT VERSTANDEN!!!!! |
| Darius de Mar | Naja, ich sehe das etwas anders: Wir sind die spitze der Nahrungskette, nichts steht über uns, wir haben die Macht. Um an diese Macht zu kommen, haben wir sooooo viele Jahre gebraucht, das man es doch schon als "verdient" betrachten kann. Das ganze Leid, das es gibt, missfällt mir natürlich auch. Doch deswegen sollte man nicht gleich die ganze Menschheit "auslöschen". NEIN, DAS WÄRE ZU EINFACH!!!! Diesen Weg würden nur die Faulen und Einfallslosen gehen (soll jetzt keine Unterstellung sein ;) ) Nein, man sollte sich viel lieber überlegen, wie man die momentane Situation ändern kann. Was kann ich selber tun? Wie kann ich andere dazu bringen mitzumachen? UND stelle dir mal folgende Situation vor: Du hast die Möglichkeit die Entstehung der Menschheit zu verhindern, du stehst kurz davor, doch dann musst du an all die Menschen denken, die dir etwas bedeuten: die, die du auslöschen würdest... Wie würdest du handeln? |
| Negra | Nun Ja.. ich glaube wenn man die Menschheit auslöschen würde um Leid zu verhindern wird wieder eine Welt wie unsere entstehen. Die gleichen Kriege werden geführt, die gleichen Schicksale werden besiegelt, Völker werden ausgelöscht und es wird wieder fast alles von Macht- und Geldgier beherscht werden.. Meine Meinung ist: um Kriege zu verhindern, um Völker zu Schützn, um Glaubensrichtungen zu erhalten müsste die ganze Menschheit toleranter und schlauer werden. Nicht schlau um Kriege zu Führen sondern um auf sich selbst und sein Leben zu achten. Alles kehrt wieder, deshalb müsste man etwas besser machen. |
| Drizzle | Selbst, wenn 1 Millionen menschen versuchen würden, die welt zu retten, wären es zu wenige. Man kann das leid in der welt nicht verhindern. weil fast alle menschen mitschuldige / tolerierer / akzeptierer sind. Aussederm würde es ja keiner merken, das er ausgelöscht wird. EIn mord (?) ohne opfer. Ausserdem finde ich es egoistisch, den anderen milliarden menschen, die seit der entstehung der menscheit unglücklich gelebt haben, ihr schlechtes schicksal nicht zu ersparen. Es gibt dafür keine Wiedergutmachung, dass sie gelitten haben. Was meinst du wieviel prozent der menschen ein schönes und glückliches leben haben? 50%? Was ist dann mit den anderen 50%? Die meissten menschen sind grausam / egoistisch / schlecht. Selbst wenn ich z.B.: 100 Menschen untersuchen würde, würde ich rausfinden, das 60 von ihnen schlechte menschen sind! Denen würde ich alles zutrauen! Es gibt so wenig gute menschen auf der Welt, das es traurig macht. Lieber die Geschichte verhindern! Alle wissen, was falsch ist / bekommen es beigebracht, aber keiner nimmt das ernst. Würde ein Krieg ausbrechen, würde ich den meissten menschen Mord und Folter und Vergewaltigung usw. zutrauen! Zum glück lebe ich jetzt in dieser zeit an diesem ORT. ICh bin glücklich, aber Schicksale von mehreren Milliarden Menschen machen mich jeden Tag traurig. |
| Darius de Mar | Also kann ich davon aus gehen, das du auch ein "akzeptierer" bist, da dich ja nicht aktiv gegen die Missstände einsetzt. Somit bist du dann nciht viel besser als die Menschen, über die du schimpfst. Ändere ersteinmal diese "Ich-kann-ja sowieso-nichts-tun-Einstellung". Sonst ändert sich sowieso nichts... Die Welt über die DU so schimpfst ist so, weil es zu viele Leute mit dieser (DEINER!) Einstellung gibt. Ich will mich da jetzt nicht rausnehmen, aber ich mekere ja auch nicht ;) PS: Absätze bewirken Wunder *gg* |
| herbstliebe | wer hätte denn nutzen daran, wenn es die menschen nicht gäbe? |
| Drizzle | @ Darius de Mar: DU glaubst nicht, wie oft ich mir schon überlegt habe, einfach nach Afrika (oder sonstwo) zu fahren, um dort menschen zu helfen. Das Problem ist halt einfach, dass ich mit meinem Engel ein schönes Leben haben will!! Ist halt egoistisch, aber meine Entscheidung steht fest! Omnia vincit amor |
| Darius de Mar | womit du wieder meine Behauptung bestätigst, das du auch nur ein "Akzeptierer" bist... Also bist du nichts besser, als alle anderen. So kann sich ja auch nichts ändern ... *g* |
| herbstliebe | [QUOTE][i]Original geschrieben von Drizzle [/i] [B]Das Problem ist halt einfach, dass ich mit meinem Engel ein schönes Leben haben will!! Ist halt egoistisch, aber meine Entscheidung steht fest! [/B][/QUOTE] soso, und du würdest die entstehung der menschheit verhindern wollen. *zum lachen in den keller geht* |
| Hiddn Rose | und was wäre das jetzt für ein vorteil, wenn es keine Menschen gäbe? Kein Du, kein Ich, keine Gefühle... Somit müsstest du dich eigentlich auch fragen, warum du überhaupt geboren wurdest. Was war der sinn darin? Vielleicht irgenteine Zellübertragung, damit aus unseren Zellen noch intelligentere wesen entstehen? Ich kann das nicht beantworten, weil ich es nicht beantworten möchte. Ich bin hier, du bist da, alles hat seinen Platz. Wo ist das Problem? Was wäre eine Welt ohne Probleme? Würden wir dann wissen, wie es sich anfühlt, wenn ein Problem/eine Krise gelöst ist? Würden wir dann überhaupt Gefühle wie Glück, Liebe etc. wahrnehmen? Schließlich kennen wir dann doch nur diese Gefühle und es wäre normal nur diese zu fühlen. das ist doch absurd....... Liebe Grüße Hiddn Rose |
| Sina | Drizzle: Wie kannst du es wagen, Menschen in die Kategorie "gut" und "schlecht" einzuteilen oder gar noch über diese zu urteilen? Da kann ich Darius de Mar nur absolut zustimmen! Diese heile Friede-Freude-Eierkuchen-Welt unserer Fantasie existiert nicht, sie kann nicht existieren. Ohne Trauer gibt es auch keine Freude, gibt es immer nur Glückseligkeit werden wir sie irgendwann nicht mehr zu schätzen wissen. Natürlich haben wir Menschen begonnen diesen Planeten systematisch zu zerstören und es liegt wohl in unserer Natur, egoistisch, geld- und machtgierig zu sein. Bei dem einen sind diese Eigenschaften ausgeprägter, bei anderen wieder fast gar nicht vorhanden. Man selbst kann dazu beitragen, dass es vielen Menschen besser geht, aber die ganze Welt in eine Stätte des Friedens zu verwandeln, das werden wir nie schaffen. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Drizzle [/i] [B]Selbst, wenn 1 Millionen menschen versuchen würden, die welt zu retten, wären es zu wenige. [/B][/QUOTE]Ich glaube, es könnten schon einige Tausend schaffen, wenn sie sich auf einen gemeinsamen Weg einigen könnten. Dazu müßte man erst einmal miteinander reden, statt immer nur über einander. [QUOTE][B]Die meissten menschen sind grausam / egoistisch / schlecht. Selbst wenn ich z.B.: 100 Menschen untersuchen würde, würde ich rausfinden, das 60 von ihnen schlechte menschen sind! Denen würde ich alles zutrauen! Es gibt so wenig gute menschen auf der Welt, das es traurig macht. [/B][/QUOTE]Daß die Welt so schlecht ist, liegt doch vor allem an den Leuten, die die Menschen für schlecht halten und darum gern die Menschheit auslöschen würden. :D [QUOTE][B]Zum glück lebe ich jetzt in dieser zeit an diesem ORT. [/B][/QUOTE]... in einem Land, das einer der größten Waffen-Exporteure der Welt ist ... :( |
| Sanna I.S.P. | alles was ist, hat zu irgendeinem zeitpunkt einmal die gelegenheit, seinen wert unter beweis zu stellen ... ich denke, man darf einer möglichen zukunft der menschheit nicht aufgrund der vergangenheit ihrer art diese chance wegnehmen. |
| Drizzle | Ihr seid alle (nein nicht alle, aber ich will mich kurz fassen) zu optimistisch eingestellt. Hat einer von euch "Ganz normale Männer" von Christopher R. Browning gelesen? Hier die Kurzfassung: Wie kann Massenmord zur Alltagsroutine werden? Im Sommer 1942 wurde ein Bataillon der Hamburger Polizeireserve, etwa 500 Männer, die zu alt zum Dienst in der Wehrmacht waren, nach Polen zu einem Sonderauftrag gebracht. Dort wurde ihnen eröffnet, dass sie die jüdische Bevölkerung in polnischen Dörfern aufspüren, die noch arbeitsfähigen Männer für den Lagereinsatz aussondern, die übrigen - Alte, Kranke, Frauen und Kinder - auf der Stelle zu erschießen hätten. Vor dem Einsatz machte der Kommandant den Leuten das Angebot, wer sich dieser Aufgabe nicht gewachsen fühle, könne sein Gewehr abgeben und würde dann zu einer anderen Aufgabe eingesetzt. Nur etwa 12 Männer von fast 500 traten vor. In ganz Polen und Russland wüteten in der Folgezeit diese Polizeibataillone, erschossen Zigtausende von Menschen und brachten weitere Zigtausende in Konzentrationslager Hier habt ihr ein Beispiel für "alle Menschen", die böse sind!! Es waren normale Menschen mit Familien! Sagen wir also 12/500 der Menschheit wären zu so etwas fähig. Ich teile eure positive Einstellung zur Menscheit nicht |
| Sanna I.S.P. | ich könnte ja auch schreiben, lasst die menschheit weiter existieren, bis sie vielleicht irgendeinmal die schuld ihres eigenen blutes und die schande, die sie über das leben bringt, gebüßt hat!! deine formulierung, dem ganzen ein ende zu setzen, würde ich dann als befreiung sehen, die die menschheit ganz einfach nicht vedient hat! denn sie soll schmoren, in ihrem eigenen pesthauch langsam zu grunde gehen, soll all das leid als ganzes erfahren, das sie ihrer eigenen art, und so vielen anderen angetan hat - aber erst, wenn sich die menschheit selbst auslöscht, wird sie vielleicht begreifen ... ein schicksal, einfach "weg" zu sein, ohne das ende nahen zu sehen, ohne die fürchterliche gewissheit zu spüren, ohne die leiden, die es zu erdulden gilt, die aus dem wissen um das nichts heraus entstehen, zu fühlen ... |
| Nachdenklicher | Ja, die Menschheit ist es wert. Solange der Verstand sich noch weiter entwickeln kann, solange noch die Möglichkeit besteht, sich von den Eigenschaften Gier, Machthunger und Egoismus zu befreien, besteht Hoffnung auf Besserung. Nur müßte sich dafür unserer Gesellschaft ändern, weg von der "Meins!"-Mentalität. Viele Versuche in die Richtung schlugen schon fehl, aber Aufgeben wäre falsch, Pessimismus fehl am Platz... |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Drizzle [/i] [B]Wie kann Massenmord zur Alltagsroutine werden? [/B][/QUOTE]Genau das ist die Frage, die wir uns stellen sollten: Welche Gesellschafts-[b]Strukturen[/b] führen dazu, daß Menschen zu Massenmördern werden? [QUOTE][B]Hier habt ihr ein Beispiel für "alle Menschen", die böse sind!! Es waren normale Menschen mit Familien! [/B][/QUOTE]Du hast die unzähligen Beispiele vergessen, wo Menschen zusammenlebten und nicht zu Massenmördern wurden. Diese unzähligen Beispiele sind eben nicht so spektakulär. Irgend ein schlauer Mensch hat den Spruch geprägt: "Glücklich sind die Völker, die eine langweilige Geschichte haben". [QUOTE][i]Original geschrieben von Nachdenklicher [/i] [B]solange noch die Möglichkeit besteht, sich von den Eigenschaften Gier, Machthunger und Egoismus zu befreien, besteht Hoffnung auf Besserung. Nur müßte sich dafür unserer Gesellschaft ändern, weg von der "Meins!"-Mentalität. Viele Versuche in die Richtung schlugen schon fehl, aber Aufgeben wäre falsch, [/B][/QUOTE]Ich glaube, daß die Eigenschaften Gier, Machthunger und Egoismus zu den Wesensmerkmalen des Menschen gehören, die sie nicht so ohne weiteres ablegen können. Alle Versuche, die Menschen umzuerziehen und von ihren wesentlichen Eigenschaften zu befreien, haben bisher nur zu unendlichem Leid geführt. Das Böse in der Welt kommt meistens gerade von den Leuten, die sich selbst für die Guten halten. Aber sind die Menschen böse, weil sie die obengenannten Eigenschaften haben? Diese Eigenschaften gibt es in ähnlicher Form auch bei anderen Tieren. Eine Möglichkeit, das Dilemma zu lösen, besteht darin, die Menschen so zu akzeptieren, wie sie nun einmal sind, mit all ihren Eigenschaften, und die Gesellschaftsstrukturen so umzubauen, daß durch das Zulassen dieser Eigenschaften kein (oder wenigstens ein reparabler) Schaden an anderen Menschen und der Umwelt entsteht. Und ich glaube fest daran, daß diese Lösung machbar ist. Allerdings müßten dazu einige Tabus gebrochen und "heilige Kühe geschlachtet" werden ... |
| Nachtvagabund | Eine Frage, die ich mir des öfteren stelle: Was wäre, wenn der Mensch sich nie über die Primatenstufe hinaus weiterentwickelt hätte? Im Gesamten gesehen wäre das wahrscheinlich besser für den ganzen Planeten gewesen. Klar hätten wir ein schwereres Leben als heute, aber wir würden nichts vermissen, weil wir ja nichts anderes kennen würden. Wenn ich manchmal sehe, was für ein Leid die Menschheit nicht nur sich selbst, sondern auch der Natur an sich antut, bin ich der Überzeugung, es wäre besser nie soweit gekommen. Der Mensch allgemein hält sich für intelligent, aber dabei ist er imo das einzige Wesen, welches drauf und dran ist, sich seine eigene Lebensgrundlage zu zerstören. Ob das so intelligent ist? |
| Hiddn Rose | ....es hat sich alles nur angepasst. wenn du sagst, wir wären lieber in der primärentwickung geblieben, dann denke ich aber auch, das solche krieg geführt haben, auch natürlich mit ihren eigenen waffen. nur um sich das leben einfacher zu machen, haben wir uns "weiterentwickelt". jetzt stehen wir hier, haben statt zurecht-gehauenen Steinen Messer in unseren Händen und bekriegen uns mit Bomben, statt mit speeren. Liebe Grüße Hiddn Rose |
| Nachtvagabund | Dann könnten wir uns gegenseitig kaputt machen, würden aber nicht solch negative Auswirkungen auf die restliche Natur ausüben (können). |
| Mictian | Mhm, meiner Meinung nach ist sie es wert... Ich find es sehr interessant das Eigenschaften wie Egoismus, Gier, Eitelkeit, Neid, Zorn, ... erwähnt werden. Nur bin ich nicht der Meinung das "die Gesellschaft" davon abkommen, sondern eher dahin finden sollte! Ich bin zwar kein Satanist, aber stimme wohl zu 90% mit der satanistischen Idiologie überein. Meiner Meinung sind diese "Eigenschaften", welche von der christlichen Kirche als Todsünden bezeichnet werden, nur natürlich für ein Tier wie den Menschen! Und ich denke dass die Verläumdung der Menschen zu dem was sie wirklich sind nur noch zu mehr Leid führt. Denn das ist ziemlich genau das was die christliche Kirche macht. Und wenn man mal überlegt wieviele Menschen schon im Namen der christlichen Kirche gestorben sind.... Stimem also 'TheTurningPoint' in seinem letzten Punkt vollkommen zu. Allerdings muss man wohl sagen das Mutter Natur ohne den Menschen besser drann gewesen wäre. Aber dann gäbe es diese Diskusion auch nicht ;) [quote] [quote][i]Original geschrieben von Drizzle[/i] Wie kann Massenmord zur Alltagsroutine werden?[/quote] Genau das ist die Frage, die wir uns stellen sollten: Welche Gesellschafts-Strukturen führen dazu, daß Menschen zu Massenmördern werden?[/quote] Faulheit, Gewohnheit?! Ich denke das die Menscheit irgendwann, in eine Art komatösen Zustand des Faschismus verfallen wird. Weil sie zu faul geworden ist selber nachzudenken und ihr Gehirn zu benutzen. Weil sie das tut was man ihr Tag für Tag vorlebt. |
| littlelilith136 | Wenn man die Menschheit ausgerottet hätte, dann würde es sicherlich eine andere Lebensform an die Spitze geschafft haben. Es wäre genau das selbe wiederpassiert. 'türlich wär die Natur ohne uns besser dran, aber irgendwann werden sich die Menschen zurückbesinnen (zur Natur) müssen, wenn sie intelligent genug dazu sind. Denn, wie schon ein anderer hier (so ähnlich) vor mir gesagt hat, wie können sich die Menschen als intelligent bezeichnen, wenn sie ihre eingene Existenzgrundlage zerstören. Ich bin der Meinung, die Menschheit steht noch nicht am Ende ihrer Entwicklung und ich weiß, dass ich nicht allein bin mit dieser Ansicht. Doch wie kann sich die Menschheit weiterentwickeln, wenn sie so starrsinnig ist wie jetzt, dass ist die Frage, die mich beschäftigt. In diesem Sinne Lilith |
| Anaximander | [quote]Der Mensch allgemein hält sich für intelligent, aber dabei ist er imo das einzige Wesen, welches drauf und dran ist, sich seine eigene Lebensgrundlage zu zerstören. Ob das so intelligent ist?[/quote] Das würde auch jedes andere Tier tun. Der Mensch ist nur das einzige Wesen dass (durch seine Intelligenz!) dazu [b]fähig[/b] ist. Die Verherrlichung von Tieren und Natur die einem hier überall entgegenschlägt, ist übrigens Schwachsinn. Tiere haben kein Interesse an natürlichem Gleichgewicht oder Harmonie - im Gegenteil: Jede Tierart versucht sich so stark auszubreiten und andere zu dominieren wie möglich. Das natürliche Gleichgewicht kommt nur deshalb zustande, weil die Tiere sich in der Natur gegenseitig einschränken. Würden diese natürlichen Grenzen nicht bestehen, würde sich eine Tierart ebenso unbegrenzt ausbreiten und andere Arten schädigen wie es der Mensch tut. Tiere sind also nicht klüger oder weiser als der Mensch, sie besitzen nur einfach nicht die Möglichkeiten des Menschen, und damit nicht die Möglichkeit Schaden anzurichten. |
| Mictian | Morgen erstmal, Mhm, allerdings muss ich zugeben noch nie ein Tier gesehen zu haben welches aus Spass oder so mal eben andere Tiere "abgeknallt" hat. Ich weiß auch nicht ob ich Tiere verherrliche... Aber ich sehe mich auch nicht als etwas besseres an. - "Menschen sind Tiere, manchmal besser, sehr oft jedoch viel schlechter" Ich bin mir eigentlich sicher das die Menscheit sich früher oder später selbst auslöschen wird. Wenn im 3. Weltkrieg nurnoch ABC-Waffen verwendet werden, ist es für die masse eh aus und die wenigen überlebenden haben dann wohl auch keine Lebensgrundlagen mehr. Momentan sidn wir ja wieder auf dem besten Weg dort hin. Der Mensch ist halt dumm genug (oder [i]zu intelligent?[/i]) sich selbst auszulöschen. Was jetzt wiederum nicht heißen soll das ich jeden als dumm abstempele. Die Masse ist halt ziemlich dumm, das einzelne Individuum ist meißt viel intelligenter. |
| Darius de Mar | @ Drizzle: Die "Zusammenfassung" von "Ganz normale Männer" ist aber nicht sehr aussagegräftig. Hier stellt sich doch die Frage, was wäre die Alternative, wenn sie die Aufgabe nicht angenommen hätten. Vielleicht hatten sie Angst vor der "Alternative". Schon mal dran gedacht??? Wenn jemand mit einem Gewehr hinter dir steht und dir den Befehl gibt: "Erschieß einen Menschen". Würdest du es tun? Ich weiss es nicht, ob ich es tun würde... ich will es auch gar nicht wissen... |
| Nachtvagabund | Normalerweise haben Tiere z.B. kein Verlangen, ein möglichst grosses Gebiet für sich zu beanspruchen. Sie wollen nur ein Gebiet für sich, sich fortpflanzen, und was zu essen finden. Ich kenne kein Tier, dessen Ziel es ist, sein Machtgebiet immer weiter auszubauen und die Kontrolle über soviele Arten wie möglich zu bekommen. Reviertiere bauen ihr Revier auch nicht aus, sondern wechseln es hochstens öfter. |
| Anaximander | [quote]Ich kenne kein Tier, dessen Ziel es ist, sein Machtgebiet immer weiter auszubauen und die Kontrolle über soviele Arten wie möglich zu bekommen. Reviertiere bauen ihr Revier auch nicht aus, sondern wechseln es hochstens öfter.[/quote] ...aber auch nur weil das einem Tier keinen evolutiven Nutzen bringen würde. Nicht aus Selbstlosigkeit oder aus Interesse an Harmonie. Ein größeres Revier wäre einfach schwieriger zu verteidigen, man müsste sich gegen mehr Konkurenten durchsetzen, usw. Würde es für eine Art einen Vorteil bewirken, ein entsprechend großes Gebiet zu besetzen, dann würde sich dieses Verhalten auch zwangsläufig durchsetzen - egal wie viele andere Arten dabei leiden oder aussterben. Grundsätzlich geht es eben auch in der Tierwelt um größtmögliche Ausbreitung und Dominanz. Allerdings zählen hier nicht große Gebiete oder Machtansprüche - sondern eine größtmögliche Verbreitung der eigenen Gene. Jedes Verhalten eines Tieres, jeder Mechanismus dient letztlich nur der maximalen "Expansion" der eigenen Gene - nur deshalb funktioniert Evolution. Und würden in der Natur nicht immer wieder ein Großteil der Nachkommen einer Art wegsterben, dann wäre bald der gesamte Planet mit dieser Art überfüllt! Denn ohne die einschränkenden Faktoren (Fressfeinde, Krankheiten, Nahrungsknappheit..) würde das Wachstum jeder Art exponentiell verlaufen. Tja... und beim Menschen fallen diese Faktoren durch seine Intelligenz weg, weshalb es ihm tatsächlich möglich ist, sich exponentiell auszubreiten und andere zu schädigen. Aber das liegt eben nicht an der Boshaftigkeit des Menschen, sondern an seinen Möglichkeiten. |
| littlelilith136 | [QUOTE]Mhm, allerdings muss ich zugeben noch nie ein Tier gesehen zu haben welches aus Spass oder so mal eben andere Tiere "abgeknallt" hat.[/QUOTE] Abgeknallt vielleicht nicht, aber ich hab einmal gehört, dass (angeblich) Marder aus Spaß (Blutrausch) töten und ich habe schon oft genug Beispiele dafür gesehen. [QUOTE]Die Verherrlichung von Tieren und Natur die einem hier überall entgegenschlägt, ist übrigens Schwachsinn. Tiere haben kein Interesse an natürlichem Gleichgewicht oder Harmonie - im Gegenteil: Jede Tierart versucht sich so stark auszubreiten und andere zu dominieren wie möglich. Das natürliche Gleichgewicht kommt nur deshalb zustande, weil die Tiere sich in der Natur gegenseitig einschränken. [/QUOTE] Also, ersteinmal eine Standpunktnahme von meiner Wenigkeit. Ich habe mit meinem vorherigen Post nicht die Tiere verherrlichen wollen, ich gebe aber zu, dass ich die Natur verherrliche. Ich muss dir auch zustimmen, dass es Tiere genauso wie der Mensch machen würden, wenn sie die Chance dazu hätten. Nun ja, dazu muss man aber sagen, dass der Mensch von sich behauptet intelligent zu sein und sich für intelligenter als das Tier hält (was auch in einer gewissen Weise stimmt, ich meine aber nicht, dass Menschen deswegen mehr wert sind). So müsste der Mensch auch intelligent genug sein, dass er sich nicht wie ein Tier verhält. Zum Zweiten würde die Natur NORMALERWEISE sofort einen Gegenpart (Fressfeind oder ähnliches) parat haben, um diese Lebensform einzuschränken, dass ist der Natur aber beim Menschen nunmal nicht gelungen. Zum Dritten sind die meisten Tiere nicht wie der Mader. In der Tierwelt ist es (ich rede vom Normalfall) so, dass die Tiere der Spitze der Nahrungskette nur das nehmen, was sie brauchen. Ein satter Löwe wird nie ein anderes Tier jagen, ein Mader schon. Beide haben die Möglichkeit dazu, der Löwe macht es trotzdem nicht. (Das ist nur ein Beispiel) Es wäre die Überlegung angebracht, wieso es der Mader macht und der Löwe nicht. In diesem Sinne Lilith |
| Mictian | Mhm, also von diesen Madern hab ich noch nie was gehört, was aber auch nicht heißen soll das es das nicht gäbe! Dennoch wird es dafür dann auch seine Gründe geben. Was mich so ein bischen störrt sind diese "was wäre wenn" - Geschichten. Also was wäre wenn Tiere so und so wären... Fakt ist, sie sind es aber nicht und haben es geschafft mit ihrer Umgebung in Einklang zu leben und sich ihr anzupassen - Während der Mensch versucht seine Umgebung an sich anzupassen! Irgendwie spielt es, so kommt es mir zumindest vor, immer darauf an, sagen zu wollen, Tiere sind ja auch nicht besser als der Mensch. Ich finde richtig müsste es heißen, das der Mensch auch nicht besser als das Tier ist. |
| Hades | Dass Menschen besser sind als Tiere, möchte ich auch nicht behaupten. Tiere handeln aus Instinkt heraus. Ihr Ziel ist es zu überleben und sich fortzupflanzen. Menschen handeln nicht nur aus ihrem Instinkt heraus, sondern streben nach Macht. Ihnen ist es nicht genug einfach nur zu überleben und für Nachkommen zu sorgen. Sie wollen alles kontrollieren und sich Untertan machen und genau das ist der Grund, warum Kriege erst entstehen. Irgendwo ist dennoch der Machthunger nie gestillt....bis alles in Trümmern liegt und es nichts mehr gibt, das Mensch an sich reißen kann. Lg Hades |
| Nekator | wert ? nein... aber es wird sich mit der Zeit von allein lösen... |
| obscurus_spes | ich denke , dass man den modernen mensch nicht mehr mit tieren vergleichen kann. Da tiere ums überleben kämpfen müssen und es ihr ziel ist , sich fort zu pflanzen. Der mensch dagegen ( gehe jetzt von westlichen völkern aus ) isst , lernt , wächst , arbeitet , geht eine partnerschaft ein , pflanzt sich fort , arbeitet , stirbt ... Es ist einfach die art und weise , wie mensch und tier leben . Politiker entscheiden über das schicksal mehrer millionen menschen , über krieg und frieden und über leben und tot... Ich weis nicht , ob die noch in der ursprünglichen aufgabe eines tiers liegt . Es ist schwierig zu erklären , nur warum sind eigentlich nicht alle menschen gleichberechtigt ? beamte , richter , politiker usw. haben in der öffentlichkeit die macht , über das schicksal anderer menschen zu entscheiden nur warum dürfen dies *normale* menschen nicht ? haben sie nicht das recht dazu ? hat überhaupt jemand das recht ? was ist eigentlich noch das lebensziel eines menschen ? berühmt oder reich werden ? achja die menschen... die natur ist mittlerweile in vergessenheit geraten , bzw. wer nimmt gerne noch drauf rücksicht , wenn er evtl. dadurch einschränkungen in seinem leben hat ( z.b. wer wohnt gerne in baumhaus und jagt tiere und sammelt beeren , wenn er nen warmes zuhause hat und bei aldi einkaufen gehen kann ) . Dort wird es wohl kaum noch ein zusammenleben geben , d.h. die menschen werden immer weniger rücksicht auf die natur nehmen . |
| Odile | [QUOTE][i]Original geschrieben von Drizzle [/i] [B]Ist die Menschheit es wert zu existieren ? [/quote] Diese Frage kann man wohl nur beantworten, wenn man den Wert der Existenz festlegt. |
| Odile | [QUOTE][i]Original geschrieben von obscurus_spes [/i] ich denke , dass man den modernen mensch [/quote] Den "modernen" Menschen ? 1890 kamen sich die Menschen auch "modern" vor, genauso wie 1900 oder meinetwegen 1950. Das, was "Modernität" ausmacht ist die Tatsache, dass die Menschen jedes Zeitalters selbige für sich beansprucht haben. "Modernität" ist kein stabiles Kriterium, keine Konstante, sondern unterliegt immer dem jeweiligen Zeitgeist. Deswegen bietet sich selbige auch nicht als Bemessungsgrundlage an und sollte es auch nicht. [quote]nicht mehr mit tieren vergleichen kann.[/quote] Der Mensch wird sich den Vergleich mit dem Tier [b]berechtigter- weise[/b] immer gefallen lassen müssen. Das war schon immer so und das wird auch immer so bleiben. [quote]Der mensch dagegen ( gehe jetzt von westlichen völkern aus ) isst , lernt , wächst , arbeitet , geht eine partnerschaft ein , pflanzt sich fort , arbeitet , stirbt ...[/quote] Interessante Wahrnehmung (nennt sich übrigens auch Diskriminierung)... Nur "westliche Völker" essen, lernen, wachsen, arbeiten, gehen Partnerschaften ein, pflanzen sich fort, arbeiten, sterben ? Die anderen Völker ? Mal abgesehen davon enthebt das, was du hier aufzählst, den Menschen dennoch nicht von seinem tierischen Wesen. |
| obscurus_spes | mh naja eigentlich hatte ich das einfach versucht etwas konkreter zu machen , da es immerwieder menschen gibt , die nicht kapieren , dass wenn man über den menschen von heute mit *mensch* schreibt , der im 20jhr. gemeint ist . Mit dem westlichen volk , dass war auch , damit keiner kommt : " deine aussage ist falsch , denke doch mal an die buschvölker usw. " . Ich bin übrigens auch nicht rechtsgerichtet oder so , falls du das glauben solltest. Versuch du mal einfach den unterschied zw. mensch und tier hier hinzuschreiben . Sorry wenn ich mich net richtig ausdrücken kann , nur noch schlimmer sind leute , die dann auch noch rumnörgeln. Ich bin jetzt seit 26std. aufn beinen , habe langeweile und möchte mich einfach nur hier unterhalten . Genauso , jeder hat ein recht auf freie meinung und was ist mit toleranz ? |
| Odile | [QUOTE][i]Original geschrieben von obscurus_spes [/i] [B]mh naja eigentlich hatte ich das einfach versucht etwas konkreter zu machen , [/quote] Na, wenn das "konkret" war will ich nicht wissen, was du unter "unkonkret" verstehst. [quote] da es immerwieder menschen gibt , die nicht kapieren , dass wenn man über den menschen von heute mit *mensch* schreibt , der im 20jhr. gemeint ist .[/quote] Was spielt das für eine Rolle ? Meine Äußerungen beziehen sich nicht darauf. Übrigens leben wir im 21. Jahrhundert. [quote] Mit dem westlichen volk , dass war auch , damit keiner kommt : " deine aussage ist falsch , denke doch mal an die buschvölker usw. "[/quote] Es gibt noch andere Völker als die westlichen und die "Buschvölker", für die selbiges gilt wie für die westlichen. [quote] . Ich bin übrigens auch nicht rechtsgerichtet oder so , falls du das glauben solltest.[/quote] Nein, das glaube ich nicht. [quote]Versuch du mal einfach den unterschied zw. mensch und tier hier hinzuschreiben .[/quote] Warum sollte ich ? [quote] Sorry wenn ich mich net richtig ausdrücken kann , nur noch schlimmer sind leute , die dann auch noch rumnörgeln. [/quote] Da du ja hier selber eingestehst, dass meine Nörgelei berechtigt ist, musst du dr diese wohl gefallen lassen. [quote]Ich bin jetzt seit 26std. aufn beinen , habe langeweile und möchte mich einfach nur hier unterhalten . [/quote] Schön. Sei dir gegönnt. Und warum erzählst du mir das ? [quote] Genauso , jeder hat ein recht auf freie meinung und was ist mit toleranz ? [/quote] Ja, was soll mit "Toleranz" sein ? |
| littlelilith136 | [QUOTE]Irgendwie spielt es, so kommt es mir zumindest vor, immer darauf an, sagen zu wollen, Tiere sind ja auch nicht besser als der Mensch. Ich finde richtig müsste es heißen, das der Mensch auch nicht besser als das Tier ist.[/QUOTE] Genau, das stimmt auch, aber die Tiere sind mit ihren Instinkten und ihren Verhalten oft dem Menschen ÄHNLICH. Trotzdem finde ich die Überlegung angebracht, warum manche Menschen etwas machen, was andere nie machen würden (wie ich zuvor das Beispiel Mader und Löwe genommen habe). Liegt das an der Intelligenz oder an anderen Instinkten oder an Moral. Aber wo hat ein Löwe/Mader Moral? Der Mensch ist (und wird es immer bleiben) in einer gewissen Weise immer noch ein Tier. Es kommt nur darauf an, wie sehr ein Mensch seine Triebe und Instinkte unter Kontrolle hat bzw sie unterdrückt und wie sehr er sich von seinen rationellen Denken beeinflussen lässt. Und wieso zum Teufel wagt es die Menschheit sich modern zu nennen? Bei so viel Leid auf dieser Welt, gegen das nicht getan werden KANN, kann sich die Menschheit nicht modern nennen. Zeitgerecht schon, aber nicht modern... Meiner Meinung nach ein Unterschied... |
| Frost_Geist | Aufgrund der Tatsache, dass der Mensch seit dem Verlust seines tierischen Daseins, also seit er begann selbständig zu denken begann seiner Gier freien Lauf zu lassen. (siehe Gilgamesch oder Bellum Gallicum) Das hatte zur Folge das das "Böse" im Menschen heute nahezu in allen Bereichen überwiegt auch wenn dieses Böse garnicht beabsichtigt ist. Die Menschen sind sich darüber bewusst, und zwar schon seit jahrtausenden. Die Menschen sind sich ihrer Schuld und ihrem Leben selbst bewusst, aber verdrängen die Wahrheit, das das Böse nur existiert, weil wir es so WOLLEN. Auch die Menschen die bewusst schlechtes tun wissen, das sie es tun. Wir müssen uns von schlechtem in dieser Welt jeden tag aufs neue ankotzen lassen. Ich hasse es zu sehen wie Kinder im Irak erschossen werden oder Menschen verhungern WEIL ein Großteil der Menschen einfach zu dumm sind. Und wenn man sagt :"Das ist so unfair, ich will das ändern." dann hört man immer nur dieses ekelhafte, nahezu verhöhnend beschissene "Let it be" Die Allgemeinheit zeigt nichtmal Ehrgeiz es besser zu machen. Fazit : Nachdem was der Mensch alles durch seine Dummheit geschaffen und zerstört hat bin ich der Ansicht, dass es vom heutigen Standpunkt aus für alle anderen Lebewesen besser wäre, dass der Mensch einfach verschwindet. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von obscurus_spes [/i] [B]ich denke , dass man den modernen mensch nicht mehr mit tieren vergleichen kann. Da tiere ums überleben kämpfen müssen und es ihr ziel ist , sich fort zu pflanzen. [/B][/QUOTE]Müssen die Menschen denn nicht ums Überleben kämpfen und pflanzen sich fort? Wo ist der Unterschied? [QUOTE][B]Der mensch dagegen ( gehe jetzt von westlichen völkern aus ) isst , lernt , wächst , arbeitet , geht eine partnerschaft ein , pflanzt sich fort , arbeitet , stirbt ... Es ist einfach die art und weise , wie mensch und tier leben. [/B][/QUOTE]Und was tun Tiere? Sie fressen, lernen (z.B. wie man jagt), wachsen, sorgen für Futter und Unterkunft für sich und ihre Jungen (was man mit gutem Willen durchaus Arbeit nennen könnte), ... und sterben irgendwann. Wo ist der Unterschied? [QUOTE][B]Politiker entscheiden über das schicksal mehrer millionen menschen , über krieg und frieden und über leben und tot... Ich weis nicht , ob die noch in der ursprünglichen aufgabe eines tiers liegt. [/B][/QUOTE]Und ist [b]DAS[/b] nicht gerade der Grund, warum die Welt der Menschen oft so schlecht ist? Warum können die Menschen nicht zuallererst an sich selbst und für sich selbst denken und für sich selbst entscheiden? [QUOTE][B]Es ist schwierig zu erklären , nur warum sind eigentlich nicht alle menschen gleichberechtigt ? beamte , richter , politiker usw. haben in der öffentlichkeit die macht , über das schicksal anderer menschen zu entscheiden nur warum dürfen dies *normale* menschen nicht ? haben sie nicht das recht dazu ? hat überhaupt jemand das recht ? [/B][/QUOTE][b][COLOR=limegreen]"Die sozioökonomische Ordnung, die jetzt von oben verfügt wird, ist das Ergebnis der Entscheidungen von Menschen, die in von Menschen geschaffenen Institutionen wirken. Die Entscheidungen können widerrufen, die Institutionen verändert werden. Sollte es sich als notwendig erweisen, können sie zerschlagen und ersetzt werden."[/COLOR][/b] (aus [URL=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3203760118]"War Against People. Menschenrechte und Schurkenstaaten"[/URL] von [URL=http://www.sozialistische-klassiker.org/dir/Chomsky.html]Noam Chomsky,[/URL] der am Sonntag den [URL=http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/17493/1.html]Carl-von-Ossietzky-Preis[/URL] erhielt) [QUOTE][B]was ist eigentlich noch das lebensziel eines menschen ? berühmt oder reich werden ? [/B][/QUOTE]Das hängt davon ab, was ihm im Laufe seines Heranwachsens von Eltern, Erziehern, Medien usw. gelehrt wird ... [QUOTE][B]achja die menschen... [/B][/QUOTE]By the way, Massenselbstmord gibt es auch bei den Lemmingen ... [QUOTE][B]die natur ist mittlerweile in vergessenheit geraten , bzw. wer nimmt gerne noch drauf rücksicht , wenn er evtl. dadurch einschränkungen in seinem leben hat [/B][/QUOTE]Das ist eine der immer und immer wiederholten und an Kinder und Enkel weitergegebenen Lügen, daß Achtung vor der Natur Einschränkungen im Leben mit sich bringen würden. Das Gegenteil ist der Fall. Wissenschaft und Technik müssen nicht zwangsläufig zum Schaden der Natur eingesetzt werden. [QUOTE][B]wer wohnt gerne in baumhaus und jagt tiere und sammelt beeren , wenn er nen warmes zuhause hat und bei aldi einkaufen gehen kann [/B][/QUOTE]Zum Beispiel Kinder, die noch nicht von "mode-rnen" Erwachsenen (v)erzogen und von den Medien verblödet wurden? [QUOTE][B]Dort wird es wohl kaum noch ein zusammenleben geben , d.h. die menschen werden immer weniger rücksicht auf die natur nehmen. [/B][/QUOTE]Das wird wohl so kommen, wenn sich die Menschen nicht langsam darauf zurückbesinnen, daß sie [b]vor allem[/b] anderen auch [b]Tiere[/b] sind, und lernen, daß das eigentliche Lebensziel des Menschen ist, [b]zu leben.[/b] |
| Kampfsau | Also ich persönlich würde in diesem grossen Rahmen nichts verändern wollen.Warum sollte ich,ein Mensch der nur von seinen persönlichen Erfahrungenen und Genen bestimmt wird und gar keine andere Möglichkeit hat als rein subjektive Entscheidungen zu treffen über das Schicksal der Menschheit bestimmen.Der Mensch macht schon unglaublich viel Scheiße.Aber nunmal nicht alle. Ausserdem bin ich der festen Überzeugung das Tiere genauso schlimm sein können.Das fängt schon bei meiner oppertunistischen Katze an.Sie haben nur eben nicht die Möglichkeiten die wir haben.Es gibt Tiere die töten ein paar ihrer Jungen wenn der Wurf zu groß war.Tiere töten sich genauso gegenseitig wenn sie stark genug sind.Löwen vertreiben den Mann und töten alle seine Kinder um die eigenen Gene zu verbreiten. Nur bei den Tieren ist das so ,dass sie eben natürliche Feinde haben und auch die Natur selber nicht richtig entgegen stehen können.Man kann das auch im Tierreich beobachten.Ist eine Art ausser Konkurrenz ,jagen und pflanzen sie sich dermaßen enorm fort das sie ihre eigene Grundlage vernichten und sich selber auslöschen oder dezimieren.Beim Menschen ist das genauso,nur dauert es hier länger ,ist dafür aber um so gewaltiger. Ausserdem ist es nicht der Verstand der Menschen der sie zu Greueltaten zwingt.Aus dem Geist stammen doch eher Werte wie Respekt,Tapferkeit und Edelmut.Natürlich gibt es auch finstere Gedanken.Aber was treibt einem z.B. zu einer Vergewaltigung. Richtig ,wohl eher die niederen Triebe und Instinkte. Auch wenns keine Menschen gäbe,könnte sich immer wieder was in der Art entwickeln.Wenn man der Erde wirklich einen Gefallen tun wollte,müsste man alles Leben vernichten.Obwohl ich nicht denke das es den Planeten kümmert was wir aus ihm machen.Der Planet selber ist doch eher eine Felskugel mit ein paar chemikalischen Stoffen und verbindungen.Alles jenseits der Meere,Fels,Sand und Eiswüsten sind nur Lebewesen.Ob Pflanzen oder nun Tiere.Und alle haben nur den Sinn eine dominante Lebensform zu werden die der Selbsterhaltung und der Fortpflanzung zuträglich ist.Naja trotzdem will ich die Natur weitestgehend erhalten da sie ja auch mein eigenes Leben bereichert oder eher ermöglicht. |
| Odile | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] Ausserdem bin ich der festen Überzeugung das Tiere genauso schlimm sein können.Das fängt schon bei meiner oppertunistischen Katze an.[/quote] So ein Unsinn. Das was den Unterschied ziwschen Tier und Mensch ausmacht ist die Tatsache, dass der Mensch im Besitz des Bewußtseins ist, anders als das Tier. Insofern kann man das destruktive Verhalten von Tieren schon gar nicht als "schlimm" bezeichnen. |
| littlelilith136 | [QUOTE]wer wohnt gerne in baumhaus und jagt tiere und sammelt beeren , wenn er nen warmes zuhause hat und bei aldi einkaufen gehen kann [/QUOTE] ich würde es gerne, aber ich hätte nie die Möglich keit dazu. [QUOTE]Ausserdem ist es nicht der Verstand der Menschen der sie zu Greueltaten zwingt.Aus dem Geist stammen doch eher Werte wie...[/QUOTE] Und was ist mit dem (menschlichen) "Zwang" immer unbedingt gewinnen zu müssen? Es gibt genug Nachteile, die der Verstand mit sich bringt. Beobachte doch mal dich selbst und sag dann, dass alles Schlechte auf Triebe und Instinkte zurückzuführen ist! Dann würdest du lügen müssen. |
| Drizzle | Buch "Ganz normale Männer" (Ich will betonen, dass es kein !! fiktives Buch ist!!) Hier zu den Konsequenzen: Im Buch steht, daß sich nach der Dokumentation bis zu 20% dem Befehl zum infernalischen Massenmord verweigerten (ohne dadurch Schaden an Leib und Leben zu nehmen) und die Verachtung der Gemeinschaft als unmännlicher "Weichling" auf sich nahmen. Diese haben meine besondere Hochachtung, zumal ich mir nicht sicher sein kann, wie ich mich selbst in einer vergleichbaren Situation verhalten hätte. (Grausam genug zu wissen, daß Menschen zu Bestien werden können, hilfreich allerdings nachzulesen, wie grausam Menschen wirklich werden können!) Es waren nicht vorrangig SSLeute oder Mitglieder der NSDAP, sondern ganz normale Deutsche (solche Greueltaten gab und gibt es natürlich auch in anderten Ländern!!!!!!!) aus allen Lebensbereichen, Männer (und Frauen), die Juden willentlich und mit Eifer mißhandelten und ermordeten. |
| Dokuro | Alles fügt sich wie es sich fügen soll. Und die Menschheit ist nunmal jetzt die dominate Spezies auf der Erde. Es hat immer wieder umstände und Menschen gegeben die unsere Art immer näher an unseren zustand gebracht hat. Und auch wenn die Menschen heute nicht die Menschen sind die die Menschheit zu den gemacht haben was sie sind, ändert das nichts an den Tatsachen das es sie gab, das die vielen Menschen die das getan haben einen grund dazu hatten und das es immer wieder solche Menschen geben wird die etwas in der weiße tun. Jeder Mensch hat die Möglichkeit es wert zu sein zu existieren, und da man nie weiß wann und ob ein Mensch diese möglichkeit ergreift ist es nicht möglich die Menscheit nach dem existensrecht schema zu klassifizieren. Vieleicht sind im moment nicht alle Menschen es wert, doch ein ein paar jahren werden diese es vieleichtsein un andere werden es wiederum nicht mehr sein. Wie dem auch sei wir werden weiter existieren, wir werden weiter unsere entwicklung fortsetzen und wir werden uns eines tages selbst vernichten wenn dem so sein soll. |
| fallendermond | sie ist es genauso wert, wie jedes andere lebenwesen oder ding auch, das sich durch all diese ganze kacke hindurch gewuschelt hat oder wurde und somit immernoch da ist. |
| Dokuro | Du machst dir das irgendwie etwas zu leicht. Die Kackerlaken werden uns zu 95% Überdauern, daher wäre laut dir eine Kackerlak mehr wert als ein Mensch. Und die anderen Arten die im Laufe der zeit ausgeschtorben sind(meist durch das verschulden der Menschen) waren es dann laut dir auch nicht wert zu existieren? Also da ist irgend wo der Wurm drin oder nicht? |
| atrum | Hi. Ist die Menscheit es wert zu existieren? Also ich bin es schon wert, ich halte einfach nichts von kollektiver Bestrafung. Der Mensch ist ja auch nicht aus sich heraus entastanden, sondern ist das Ergebnis Millionenjahre langer Arbeit der Evolution, ich glaube, daß bei der Grundkonstruktion des Menschen die Evolution ganz gute Arbeit geleistet hat, das Problem ist die Produktion, es gibt Schrott(Hitler, Stalin) aber auch Topmodelle(Leonardo da Vinci, Gandhi). Es liegt doch an uns dafür zu sorgen, daß der Mensch sich positiv weiterentwickelt, in dem wir unseren Kindern bestimmte Werte, wie Toleranz, Mitgefühl, Respekt dem anderen gegenüber, beibringen. Gruss |
| AbinchovA | Wir herschen nicht über die Erde, wir sind hier nur geduldet... |
| Windspiel | Ist der Mensch es wert zu existieren? Wen würde es berühren,wenn wir nicht existierten?Solcherlei Fragen entspringen unserer Moral,unserem Weltverständnis.So etwas gab es(hier auf der Erde)vor uns nicht und wird es auch nach uns vermutlich hier nicht geben.Auch wenn dies jetzt sehr nihilistisch klingt,unser aller Denken über Zukunft und Vergangenheit,das Paradox der Zeitrechnung oder den Grund unserer Existens,dies alles nimmt unsere Existens als Konstante zum Grundsatz.Wir sind jedoch nur ein mehr(oder auch minder)glücklicher Zufall der Evolution,der Prototyp Mensch,der langsam an seine Grenzen stößt.Somit verkommen all unseren philosophischen,wissenschaftlichen,ethischen und moralischen Überlegungen und Überzeugungen im Angesicht der Unendlichkeit und Einsamkeit des Alls zur Bedeutungslosigkeit.Wir sehen uns viel zu egozentrisch,der frühere Glaube,die Erde sei das Zentrum des Universums beweist dies;es ist einfach eine Überlebensstrategie.Auch wenn Werte wie die Liebe in unserem zwischenmenschlichem Denken eine zentrale Rolle spielen und Kunst mit Sicherheit etwas Einzigartiges besitzt,so bleibt es dies nur für uns;im Fluss der Unendlichkeit und Ewigkeit sind wir nichts,vollkommen bedeutungslos. Stille Grüße,euer Windspiel |
| DeusExMachina | Hey gut erklärt windspiel! Aber findest du nicht das die unendlichkeit durch unser eigenes denken geschaffen wird? ich meine wenn es niemanden gibt, der die unendlichkeit erkennen/erahnen kann gibt es sie dann überhaupt ? allgemeine antwort auf themen frage: ich finde eine frage über den wer der menschheit stößt an die grenzen unseres ethischen empfindens. wenn wir es nicht " verdienen" ,wie du es nennst , wieso exestieren wir dann ? leben entsteht und vergeht in der natur und genauso sind auch wir menschen entstanden aus dem gleichen prinzip wie auch alle anderen lebewesen entstanden sind. besser finde ich den begriff " entwickelt" statt "entstehen". Außerdem - wann sind denn die menschen entstanden ? wir gehören zu den primaten und die sind wiederrum aus den säugetieren entstanden die, die dinosaurier überlebt haben und so weiter. die ersten lebewesen waren algen und bakterien, aber wo beginnt da drin das mensch sein? was macht ein Insekt "lebenswerter" als einen mensch?nach welchen kriterien hast du denn bewertet ? du kommst ja zum schluss , das die menschheit es nicht wert ist zu leben... ich finde deine these etwas haltlos und schlecht durchdacht , du hast scheinbar viele aspekte übersehen oder außenvorgenommen . Trotzdem guter Diskussionsstoff. |
| D.Racula | Tja, wenn eine Spezies anfängt darüber nachzudenken, ob sie ihre eigene Existenz rechtfertigt, klingt das ganz nach Anfang vom Ende... Oder ob sich das gar aufs Abendland beschränkt? Oswald Spengler, ick hör' Dir trapsen.:confused: |
| Windspiel | @DeusExMachina:Moment,kann sein,dass ich mich unklar ausgedrückt habe,aber meines Erachtens steht dort nirgendwo,dass die Menschheit nicht wert sei zu existieren.Ich sage jediglich,dass es egal ist.Die Frage des Wert oder nicht Wert stellt sich somit nicht.Wir sind ein Staubkorn.Zur Frage des Ausgangspunktes sei gesagt,dass ich hier von intelligentem Leben spreche,welches also ein Selbstempfinden,das sich aus seiner Umwelt konfiguriert,besitzt.Aber was ist schon intelligent?...Wenn wir wirklich alle vom Menschen geprägten Werte und Vorstellungen außer acht ließen,so hätten wir unsere eigene Natur überwunden und eine neue Ebene des Denkens und Erfassens erreicht. Wichtig ist auch,welcher Beziehung man den größeren Wert zu misst,der des Menschen zum "Ganzen" oder der der Zwischenmenschlichkeit.Dies ist reine Ansichtssache und lässt sich wohl auch schlecht übereinbringen,da beide Ansichten die andere ausschließen. Achja,danke für das Lob :D Schöne Grüße,euer Windspiel |
| DeusExMachina | Ja war ein missverständniss zwischen uns! Macht ja nix. Nur meine Anfangssätze bezogen sich auf dein Kommentar ,mit dem Rest habe ich auf die Ausgangsthese von dingsda bumsda geantwortet. @ Windspiel |
| Schwarzer.Falke | Ich finde es sehr interessant das sich bisher, während der ganzen Disskusion, keiner genauer zu dem Begriff "Leid" geäußert hat. Was ist den "Leid" eurer Definition nach? btw: Bisher haben alle (ausser Windspiel und DeusexMachina) niemals "uns" gerschrieben, oder "unsere Rasse". I mmer wurden wir nur als "Der Mensch" oder "Die Menschheit" bezeichnet. Ihr seid doch auch Menschen, oder etwa nicht? :eek: |
| DeusExMachina | Hey schwarzer.Falke.! Ich veemute du meinst Spezies und nicht Rasse! Rassen sind die unterschiedlichen Anpassungen innerhalb einer biologischen spezies. Wir verstehen normalerweise verscheidene Völker ( Afroamerikaner, Chinesen, aber auch die darwinistische Rassenlehre ,aus der der Begriff Arier hervorging) Aber ich wolltem it meiner Bemerkung von deiner Frage ablenken!!! Also Leute antwortet ihm ;)! Erklärung von mir: wenn man vom Mensch spricht ( und natürlich selbst dazu gehört) , schafft man eine Distanz zu den eigenen Vorstellungen, d.h. du beschreibst die Vorstellungen der Menschen ohne dass du selbst zwangsweise so denkst. |
| D.Racula | Muß wohl eine Art Selbstschutzprogramm sein, denn wer diskutiert schon gerne über seine eigene Erhaltungswürdigkeit? |
| DeusExMachina | hm wer kann schon über Leben werten ist für mich die entscheidene Frage! Oder wie will man die über Haupt seine Werte für Leben definieren - was macht eine Ameise schon besser oder schlechter als uns. Ich finde aber Aussagen, wie " Jeder hat das Recht zu leben.", sehr menschlich aber auf die Natur bezogen einfach als unpassend- ich meine wer gibt einem Koalabär schon das Recht zu Leben? Es gibt meiner Meinung nach kein Recht in der Natur - jeder kämpft ums überleben - jeder muss sich das Recht nehmen! Ich finde bei solchen Aspekten erkennt man leichter die Unterschiede zu menschlichen Gedankengänge - wer Macht hat - der trägt auch Verantwortung . |
| D.Racula | Wir sind viiiieeeel größer als die Ameise, das ist ihr Problem und unser Vorteil. Aus. |
| Schwarzer.Falke | [QUOTE][i]Original geschrieben von DeusExMachina [/i] Also Leute antwortet ihm ;)! [/Quote] Ihm?? :eek: Jetzt fühle ich mich in meinem innersten getroffen *schluchz* Natürlich meine ich Spezies *sich mal eben in die Ecke stellt und schämt* Allerdings habe ich gerade erfahren, das es soetwas wie "Rassen" anscheinend gar nicht gibt. [QUOTE] [I]original geschrieben von P.M [/I] Rassismus macht Dumm [...] "Gibt es überhaupt menschliche Rassen?" Wie die neuen Ergebnisse aus dem Human Genome Projekt zeigen, werden die körperlichen Eigenschaften eines Menschen durch circa 30.000 Gene bestimmt, wobei zur Ausprägung relativ einfacher physischer Merkmale wie der Haut- und Augenfarbe nur eine kleine Zahl von Genen, für komplexe Eigenschaften, wie der Intelligenz, sehr viele Gene beitragen. [/Quote] Das Zitat gehört zwar zu einem Artikel über ein ganz anderes Thema, aber interesant zu lesen ist es. ([url]http://www.pm-magazin.de/de/wissensnews/wn_id839.htm[/url] Klar will man wohl eine gewisse distanz schaffen, insbesondere wen man gerade darüber diskutiert ob man es wert ist zu leben. Beinhaltet das aber auch gleichzeitig, das man diese Frage insgeheim mit "Ja" beantwortet? Oder möchte man allgemein von "der Mensch" reden um zu zeigen das man nicht von einzelnen Individuen spricht? Will am etwa eine gewissen Schuld zurückweisen, die man als Mitglied dieser Spezies haben könnte? Aber ich schweife ab. Das gehört jetzt wohl wirklich nicht zu Thema. Meine Meinung allgemein gesagt ist, das wir eine Spezies sind, die wohl gerne übertreibt. Die Natur hat uns geschaffen und sie kann uns wieder vernichten, sobald wir ihr zu lästig werden. So sehe ich das. Klar, man ist kräftig dabei das empfindliche Gleichgewicht unserer Heimat zu zerstören. Aber das ist, wie soll ich sagen, meiner Ansicht nach nur eine Phase in unserer Entwicklung. Wir werden uns weiterentwickeln und irgendwan wird es eine Spezies geben, die Technik und Natur zu vereinen weis. (Falls die Erde nicht vorher in ein schwarzes Loch stürzt oder die Sonne explodiert, und daran sind wir dann nun wirklich nicht schuld :D ) |
| disturbed | Ist es die Menschheit wert? Finde ich ein ziemlich gute Frage. Es gibt so vieles Schönes und so viel Schlechtes auf der Welt. Aber was wohl am schlimmsten ist, das wir unsere Erde zerstören. Durch Autos, Kraftwerke usw. Aber wenn wir es nicht wert wären zu existieren, warum haben wir uns dann entwickelt? Wir Menschen sind es wert zu Leben auch wenn wir uns selbst zerstören. Das machen auch Tiere und die sind es ja schließlich auch wert zu Leben. |
| Schwarzer.Falke | Ich denke, solange wir uns fragen ob wir es wert sind, zu existieren und ob wir nicht etwas falsch machen, solange sind wir nicht gänzlich verloren. |
| Windspiel | [QUOTE]wenn wir uns selbst zerstören. Das machen auch Tiere und die sind es ja schließlich auch wert zu Leben.[/QUOTE] @ disturbed:Sich selbst und die Natur zu zerstören ist das exklusive Luxusextra der Gattung Mensch ;) Hier tauchte die Frage auf,wie man Leid definieren sollte.Meiner Meinung nach liegt das Leid oder auch das Leiden in unserem Selbstverständnis,welches immer auch von den Aktionen und Reaktionen unserer Umwelt beinflusst wird,begründet.Es wird somit durch unsere Intelligenz erst bewusst möglich.Natürlich empfindet auch der geschlagene Hund Schmerzen,sie sind jedoch nicht mit Leid gleichzusetzen.Ersteres ist eine reflexartige Reaktion der Nerven auf Umwelteinflüsse,das letztere kann jedoch nur aus der Tatsache einer sich selbst bewussten Intelligenz erschlossen werden.Der Körper "fühlt" Schmerzen,die Seele(oder der Geist oder wie auch immer)verspürt Leid.Durch den engen Zusammenhang beider Elemente ist eine Wechselwirkung der beiden Komponenten untereinander möglich."Erkrankt" die Seele,so hat dies auch direkte Auswirkungen auf den Körper und anders herum.Möglich,dass dies ein bisschen offtopic gelangte,ich schätze jedoch es spiegelt meine Interpretation von Leid in hinreichendem Maße wieder. Schöne Grüße,euer Windspiel |
| Drizzle | @windspiel: Du behauptest also, dass der Mensch das einzige Lebewesen ist, dass sich selbst bewusst ist und eine Seele (?) besitzt. (wenn du das nicht behauptest, dann überspring den Rest.) Ich bin mir sicher, dass es keine Seele gibt (jaja die Ungläubigen :D ) und außerdem gibt es auch Belege dafür, dass Affen und sogar Vögel (z.B.: Elstern) sich selbst bewusst sind! Somit ist Leid nicht nur eine Eigenschaft der Menschen! |
| Sencha | Das scheint wieder die Frage zu sein worin sich Mensch und Tier unterscheiden. Warum fragen wir uns das? Um uns abzugrenzen? Es scheint nunmal einen Unterschied zu geben, wir sind die Dominanz dieses Planeten ( das heißt nicht wir kontrollieren ihn!). Wir sind uns bewußt und wir können erkennen! Wir haben die Fähigkeit zur Erkenntnis. Was ist Erkenntnis, die Fähigkeit Wissen spontan oder durch Denken zu verknüpfen? Vielleicht ist das der Unterschied, vielleicht liegt er woanders. Ob wir es wert sind zu existieren? Ich finde diese Frage kann gar nicht gestellt werden. Alles um uns, wir, das Universum, all dies ist unerheblich, ein ständiger Fluß, Aktionen und Reaktionen. Wir leben auf dieser Welt, aus der wir hervorgegangen sind. Wir versuchen alles zu verstehen, zu ordnen um das zu können und richten unseren Blick nach draußen. Irgendwo müssen ja schließlich Antworten sein! Wir bestehen aus Individuen, ab und zu mit gemeinsamen Interessen. Einzelgängertum hat sich evolutionär als nicht so effektiv herausgestellt. Wir haben Bewußtsein ja, aber der Wille wird von Verstand, Emotionen und Trieben beeinflusst. Das Verhätnis macht es aus oder? Aht der Kampf um das Überleben ausgesetzt, treten andere Prioritäten in den Vordergrund. Würdet ihr töten, wenn es die einzige Chance wäre die euren zu retten? Moral ist ein Luxus! Meiner Meinung nach bringt eine Bewertung rein gar nichts. Sie ist subjektiv, von der Situation der Betrachters abhängig. Menschen schaffen Leid, Menschen leiden. Tiere leiden, Pflanzen leiden (metaphorisch), die Natur leidet. Alles kämpft um seine Existenz und nimmt anderem die Grundlage für Existenz. Zur Existenzsicherung ist Expansion der Weg, bis es nicht mehr weiter geht, ganz wie eine Bakterienkultur. Der Mensch wird zu grunde gehen, das ist weder gut noch schlecht, oder er dehtn sein Lebensraum aus, dann lebt er länger, vielleicht entkommt er dem Universum, aber letztendlich ist es eine Jagdt solange die Expansion andauert. okay, rupft mich ! so long Sencha |
| Lesther | Hmm...... du hast recht. Ich habe auch kein sehr unglückliches Leben, und wenn ich sage, ich hasse Menschen, dann mag ich meine Freunde und so ja trotzdem - aber die Menschen waren einfach eine schlechte Entwicklung. Da sie ja nicht von Gott erschaffen wurden, sondern sich aus den Affen gebildet haben, hättest du ihre Entstehung wohl kaum verhindern können! Für mich ist dies aber nur ein weiterer Beweis dafür, dass alles auf diesem Planeten nach Evolution schreit: Gott schuf angeblich die Einzeller und Mikroorganismen. Und die haben sich weiterentwickelt bis zum Menschen. Einfach so, ohne lang herumzutun. Wer weiß, was wir in ein paar Millionen Jahren sind. Gruß, L. |
| Vorag | Ich glaube, dass die Menschlicherasse sollte sie nicht bald etwas tun sich selbst vernichten wird. Außerdem bin ich der Ansicht, dass die Menschen wegen ihrer Zersörung an Natur ihrem eigenen Lebensraum ihr Recht fast schon gänzlich verwirkt haben. Anderer Seits ist es aber Problematisch für die Vernichtung zu sein, denn unser seit urzeiten festsitzender Überlebensinstinkt verhindert ja gerade dies. |
| Abt | Also mir fehlen die Worte...schon allein vod der behauptung auszugehen das es gute und böse menschen gibt is ja wohl lächerlich...schonmal überlegt, dass dieses verhalten ob man gut oder böse ist vom umfeld abhängt...und schonmal darüber nachgedacht ob ein böser mensch kein guter werden kann...? Hat er dann weniger wert zu leben....und definier mal bitte böse menschen....ist man böse weil man einen kerl unbringt um einer frau das leben zu retten... ?das ist ne böse tat....ich bin böse ich rauch mir jetzt eine...das ist SARKASMUS... |
| Schwarzer.Falke | @ Abt, sorry, hab jetzt nicht ganz mitbekommen wo und wann jemand behauptet hat es gäbe "gute" und "böse" Meschen. Klär mich doch mal auf, falls das wirklich jemand gesagt hat stimme ich dir natürlich vollkommen zu, amn kann nicht einfach so sagen jemand wäre "gut" oder "böse" solche aussagen sind immer sehr subjektiv. |
| Lykos | ich denke etwas ähnliches wehre es wen man vor der wahl stünde, sein leben zu opfern um tausende zu retten. ich denke nicht das man das schiksal beeinflussen solte ? wie gehen schon zu weit, wen wir tierarten ausroten, wälder abholzen, berge verschwindenlassen, wen wir dan auch noch gott spielen und in den lauf des schiksal eingreifen, hatten wir es von anfang an nicht verdihnt zu leben und zu existieren, wen ich die gelegenheit hätte zurück zu reisen , würde ich ins alte rom reisen und ihnen erzählen das ein glaube kommen wird, der anders ist, bei dem ein egoistischer , selbstsüchtiger, großspuriger gott ,angebtete wird und das sie ihn unterbinden sollen ,nein, müssen, um aller götter wille |
| Neonsonne | In diesem fall muss ich einem alten wissenschftler rechtgeben der sagte : es giebt nur 2 dinge die Unendlich sind Die menschliche dummheit und das universum wobei ich mir beim universum nicht hundert prozentig sicher bin ... aber wieso leben wir hmm wert zu existiren was sagt uns wieviel wir wert sind eigentlich ist der einzige der einem das sagen kann man selbst aber der mensch ist leider leicht blind |
| Schwarzer.Falke | @ Lykos Man sollte also nicht in das Schicksal eingreifen? Tja, woher willst du denn wissen was das Schicksal ist? Existiert es überhaupt? [QUOTE][I] Original geschrieben von Lykos [/I] wen ich die gelegenheit hätte zurück zu reisen , würde ich ins alte rom reisen und ihnen erzählen das ein glaube kommen wird, der anders ist, bei dem ein egoistischer , selbstsüchtiger, großspuriger gott ,angebtete wird und das sie ihn unterbinden sollen ,nein, müssen, um aller götter wille[/QUOTE] Du willst damit doch hoffentlich nicht sagen das der Christliche glaube an der Zerstörungswut des Menschen schuld hat, oder???? :eek: und, wo wir gerade beim Thema sind: Damit würdest du vielleicht auch in das schiksal eingreifen und somit "Gott" spielen. |
| Sencha | Jupp, der Mensch ist vollkommen unwichtig, er ist entstanden und gut. Wäre es anders gewesen, wäre der Mensch nicht da, auch gut, oder auch schlecht, darüber kann man keine Bewertung abgeben. Es gibt kein Recht oder Unrecht, das haben erst wir erschaffen mit unserem ach so tollen Intellekt. Existieren und überleben oder untergehen und demnach nicht existieren, sind die einzigen Regeln und dannach richtet sich alles, Evolution. Tja, und wenn so ein unwichtiges Gewürm wie der Mensch sich nun mal daran hält, und ich bezweifele, dass wir eine Wahl haben, dann wird er irgendwann alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht haben und die einzige Möglichkeit zu überleben ist die Ausdehnung auf ein neues Gebiet .. es gibt noch eine Lebensform, die genauso verfährt, das Virus ... ich schweife ab. Niemand ist für das was geschieht im großen ganzen verantwortlich, die Menge der Individuen macht den Unterschied oder? Entweder es ändern sich sehr viele Menschen aller exisiterenden oder es geht so weiter wie bisher, also geht es so weiter wie bisher! |
| rosaplüschschaf | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darius de Mar [/i] [B] Wir sind die spitze der Nahrungskette, nichts steht über uns, wir haben die Macht. Um an diese Macht zu kommen, haben wir sooooo viele Jahre gebraucht, das man es doch schon als "verdient" betrachten kann. [/B][/QUOTE] nun ja, du vergisst dabei aber auch, dass der Mensch nur an dem Ende der Nahrungskette ist, weil er sowas wie Kultur--eine künstliche zweite Natur-- geschaffen hat, damit er überleben kann. Ohne dies wäre er nicht im geringsten das höchste "Tier"; wahrscheinlich kaum lebensfähig. Zumindest nicht in diesem Maße. Und seine Population würde im natürlichen Rahmen verlaufen und all diese Probleme wie heute würde es mit Sicherheit nicht geben! |
| Drizzle | Ich meld mich hier wieder mal. *wutauslass* Fast jeden Tag, wenn ich die Nachrichten sehe (so wie heute), schäme ich mich ein Mensch zu sein. Am liebsten würde ich jeden Mörder und Vergewaltiger schlagen! Besonders wütend werde ich, wenn ein Triebtäter freigelassen wird und er danach wieder zuschlägt. Einsperren! LEBENSLANG! So. Zum Intro des Threads: Es gibt ja hier die Diskussion, dass man die entstehung der Menscheit nicht verhindern kann, weil Gott uns ja nicht erschaffen hat, sonder wir vom Affen abstammen... Erstens: a) Wir stammen nicht vom Affen ab, sondern der Mensch und der Affe stammen von einem Urviech ab, aus dem dann die beiden Arten enstanden. *klugscheiss* b) Lemminge begehen keinen Selbstmord! Wenn die Lemminge zu wenig Nahrung haben ziehen sie weiter (wie Büffel z.B.) und wenn sie an eine große Pfütze kommen, dann schwimmen sie durch. Und wenn sie an einen Bach kommen, dann schwimmen sie durch. Und wenn sie an ein Meer kommen, dann schwimmen sie... (den rest kann man sich denken) Zweitens: Es ist ja nur hypotetisch stellt euch einfach vor, es gäbe ein Paar Urviecher und die wären kurz davor den Ur-Menschen zu zeugen und um die Entstehung der Menschen zu verhindern müsstet ihr die beiden einfach nicht zur sache kommen lassen. ;) (dem urviech männchen einfach ein Kondom überstülpen oder so) Niemand würde leiden, außer das Männchen, dass nicht zum Stoss kommt. drittens: Lasst einfach alle logisch/unlogisch sachen heraus, wie "Man kann nicht durch die Zeit reisen" oder "wenn du die menschheit verhindert hast, wieso bist du dann da" usw. viertens: Die begriffe Gut Böse ist weit dehnbar, aber trotzdem kann man von Bösen menschen sprechen. Ein Mann, der jemanden einfach umbringt, um demjenigen seine Golduhr zu klauen ist ja wohl kein guter mensch! fünftens(offtopic): Ich will nicht jemanden töten. Ich bin gegen Mord jeder Art. Einen Mörder darf man auch nicht mit dem Tod bestrafen. (Sch*** USA), aber einem Vergewaltiger mal kräftig in die Eier schlagen, am besten mit einem Hammer, ist meiner Meinung nach OK. Und Deutschland mit seinem Möchtegern-"Lebenslänglich" kotzt mich sowieso an. (In deutschland heißt lebenslänglich 13 Jahre oder so??) Bitte korrigieren?... so zu ende erstmal: Ich sage nicht das alle Menschen böse sind und wenn man die Entstehung so wie im Beispiel ;) verhindern könnte würde ich es tun. (IN MEINER HYPOTHESE WÜRDE ES NACH DEN MENSCHEN KEINE ANDERE SPEZIES GEBEN; DIE SO WÄRE WIE DIE MENSCHEN. Auf 2 Beinen laufende intelligente Kühe oder so was...) Bis dann ich meld mich wida |
| Gr. Gaulichter | @drizzle ich würde nur an den zeitpunkt reisen wollen, die ein gendefekt dafür sorgte, dass sich logisches denken entwickelte. der mensch wäre ohne dieses zwar in der lage gewesen, seine hände zu nutzen und den aufrechten gang zu erlernen, er wäre aber nicht in der lage gewesen, vorausschauend zu handeln. grüße dunkel gg |
| Sencha | Warum wollt ihr nur alle die Menschheit verhindern/ausrotten? Es gibt eine Menge von uns die aufgrund aderer leiden und viele werden getötet. Die meisten von uns nehmen uns was sie wollen um zu bekommen was sie brauchen oder meinen zu brauchen. Dabei zerstören wir, Leben, Tiere, Pflanzen, Menschen. Wir nehmen uns und irgendwo muss das herkommen, etwas muss den Part des Gebens übernehmen. Wir sind eine große Menge gierieger Menschen und wir konsumieren, weil wir denken wir bräuchten diese Dinge. So sieht es aus und ihr scheint damit nicht zufrieden zu sein, aber die Menschheit verhindern/vernichten wollen? Ihr müsst ja sehr viel Wut haben um so zu denken. Irgendwann werden wir nicht mehr sein, warum dies beschleunigen? Um wen tut es euch leid? Ihr könnt viel tun, aber die meisten wissen/denken, dass dies ja nichts bringt. Tierschutz, Pflanzenschutz, Hilfe für von irgend etwas betroffenen Menschen, während irgendwo anders denen, den ihr nicht helfen könnt etwas schlimmes geschieht. Es ist ein Kreislauf, der erst endet, wenn nichts mehr zu konsumieren ist. Ist es die Ohnmacht nichts tun zu können die euch so denken lässt? Wenn ihr selbst nicht so seid und anderen helft ist das doch gut, anstatt irgendwo und wenn vielleicht nur indirekt genauso zu handeln und sich über die Menschen aufzuregen die in euren Augen viel unrechter handeln als ihr. Wieviel Schmerzen, Sorgen, etc. stecken hinter den Dingen die wir konsumieren? Sicherlich sind sehr viele Menschen selbstsüchtig und bedenken nicht, was ihr Handeln bewirkt, aber dies ist zurzeit die Struktur unserer Gesellschaft, irgendwie nach dem Motto: Desto mehr ich von dem habe, was ich will, desto sicherer bin ich und um so sicherer ich bin durch diese Dinge, desto besser geht es mir. Ist das die Angst vor dem Unbekannten, Relativen, dem Tod, dem Schmerz? Und in einem sicheren Schneckenhaus mit Geld erkauft kann man sich davor verstecken? Was suche wir, die so denken? Diese Sicherheit, Freiheit? Ich bin vielleicht vom Thema abgekommen, aber die Menschheit mit Gewalt vernichten zu wollen ist kein Ding einer guten Moral oder guten Gesinnung. "Ich vernichte sie, damit sie nicht einem größeren Unheil anheim fallen, einem Unheil, das ich für größer halte." Und irgenwie den Wunsch zu haben in die Vergangenheit zu reisen und die Entstehung der Menschheit zu verhindern ist sinnlos vergeudete Kraft. Das ist als wenn man sich über einen schlechten Film aufregen würde. Der Mensch schaut in die Ferne, um Gotter zu finden, Erlösung zu finden, Antworten zu finden, aber die Ferne kann dem Mensch nicht zeigen, dass er selbst das Ziel seiner suche ist. Alles kommt von Innen, wie könnte da etwas da draußen sein, das uns wahren Halt gibt. Sencha |
| Drizzle | @ Sencha niemand hat hier davon gesprochen die Menschheit mit Gewalt auszulöschen!! |
| Lord of Darknes | wenn ich vor der Wahl stünde tät ich es ohne mit der wimper zu zucken, ich wüsste das ich gerade alle Menschen(einschließlcih mich selber) vernichtet hätte und genöß den augenblick, doch was brächte es, wer sagt mir das, dann nicht irgendwann eine andere Rasse kommt, die auch vorauschauend denken kann, und die vilicht noch mehr leid über die Welt bringt, niemand. also hätte ich überlegt, und wäre zum schluss gekommen, dass man es trotzdem tun sollte, immerhin kann man alles verhindern was wir angerichtet habe, was nicht mehr zu reparieren ist, und dann sind mir sämtliche glücklichen Schicksale dieser welt egal(zumal ich eh neidisch bin;) )ich werde wissen das ich etwa gutes getan habe, ich habe die natürliche Fauna wenigstens für ein wenig Zeit gerettet, habe das quallvolle verecken von Tieren in Laboren etc. verhindert, habe das verseuchen der Oceane verhindert, und den abschliessenden Atomkrieg der alles vernichten wird... |
| MasterSalomon | @Drizzle Du würdest alles Leben bereits im Keim ersticken? Sollen all die Übeltäter der Welt dadurch recht bekommen? Hast Du es verdient Gott zu spielen? Bist Du frei von jeglicher Sünde? Gruss |
| Miika | @Topic: Nein die Menschheit ist es nicht wert zu existieren.. Wenn man soweit ist kann man sich eigentlich gleich die Kugel geben. Sorry für diese Antwort aber irgendwie find ich dass es auf die Frage keine gescheite Antwort gibt. |
| Maletumus | Ich würde ohne zu zögern die Menschheit vernichten. Das würde zwar nicht viel nützen, da sich alle irgendwann wiederholen würde, aber die Menschheit ist es wirklich nicht wert zu existieren. |
| Lord of Darknes | [QUOTE]Wenn man soweit ist kann man sich eigentlich gleich die Kugel geben. Sorry für diese Antwort aber irgendwie find ich dass es auf die Frage keine gescheite Antwort gibt.[/QUOTE] weßhalb, was brächte es, wenn man berühmt ist gut dann wird es wer merken, aber so, wer sagt mir das der Tot besser ist als das leben? niemand, selbst wenn ich dneke, dass die menschheit nicht das beste ist, denke ich auch nicht das es etwas bringt, selbst zu sterben, wenn nicht alle mitkommne, selbst vier leute könnten die Welt wieder bevölerkern und der td vopn Milliarden hätte keinen Sinn gehabt... |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lord of Darknes [/i] [B]selbst wenn ich denke, dass die menschheit nicht das beste ist, denke ich auch nicht das es etwas bringt, selbst zu sterben, wenn nicht alle mitkommen, selbst vier leute könnten die Welt wieder bevölkern und der tod von Milliarden hätte keinen Sinn gehabt... [/B][/QUOTE]Genau so ist es. Alle, die hier gerne die Menschheit vernichten würden, würden das doch nicht vollständig schaffen, und wenn, dann nicht ohne auch Milliarden unschuldiger Tiere und Pflanzen zu vernichten. Und was hättet ihr damit erreicht? Ihr hättet euch damit nur selbst in die lange Reihe der Menschen gestellt, die der Welt unendliches Leid zugefügt haben, ihr wäret selbst durch besondere Grausamkeit herausragende Vertreter der von euch verachteten Menschheit. :q [b]"Wenn ihr die Welt verändern wollt, dann fangt bei euch selbst an."[/b] (Böhse Onkelz) |
| Khryon | hmm.. existenzberechtigung der menschheit.... gute frage. aber erstmal zu was anderem. nämlich zu der möglichkeit des Zeitreisens. nehmen wir ma an man könnte wirklich in die vergangenheit reisen und diese ändern. also die entstehung der menschheit verhindern. fragen wir uns mal was würde dann passieren? wahrscheinlich nichts. vielleicht würde sich die menschheit einfach wo anders entwicklen? ok, ich lass das thema dann ma wieder. mal zum eigentlichen wieder zurück. die frage der existenzberechtigung stelle ich mir fast jeden tag. allerdings mit anderen möglichkeiten. nicht einfach zurück in die vergangenheit und die entstehung verhindern. nein. viel zu aufwändig und zu ungenau. ich persönlich bevorzuge da eher die möglich der gänzlichen vernichtung. jetzt. hier und heute. aber denken wir mal weiter. so wie der stand der dinge heute ist und lassen wir mal alle prophezeiungen der vergangenheit aussen vor, wird sich die menschheit doch eh in nicht ganz absehbarer zeit selbst zu grunde richten. also warum dann die finger schmutzig machen? und zum anderen. was wäre, wenn es irgend einem in der zukunft doch wirklich gelingen würde die gesamte menschheit dazu zu bewegen, dass sie ihre doch sehr eigennützige denkensweise (egoistisches denken, habgier, etc) überdenkt und sogar ändert? wäre es nicht unfair der menschheit gewesen ihr diese möglichkeit zu nehmen? also für mich is die frage der existenzberechtigung der menschheit so einfach nicht zu beantworten. was es mich angeht so vertraue ich auf die einzig wahren mächte. die zeit und die Ewige Dunkelheit. möge genau diese Ewige Dunkelheit mit euch sein... Khryon |
| NOX808 | Die Menschheit ist eine Krankheit und wenn man der Natur einen Gefallen tun will rottet man sie aus |
| Scientist | Wer wirklich meint, daß die Menschheit es nicht wert ist zu existieren, für den muss die einzig logische Konsequenz der Selbstmord sein, ansonsten ist an seiner Aufrichtigkeit zu zweifeln. Hier scheien mir aber alle noch recht lebendig, weshalb einige der hier getroffenen Aussagen mir recht zweifelhaft und vordergründig erscheien. |
| MasterSalomon | @Scientist Deine Meinung kann ich nur unterstützen. Gruss |
| JohnDoe | Das Leid und der Tod definiert unser Leben. Es ist Bestandteil der Wahrheit unserer Existenz. |
| -lollo- | Du kannst nichts dafür wie die Welt ist wie sie ist, aber du kannst was dafür wenn sie so bleibt! Weil mit jedem Pfennig ist man näher an der Million dran! Wenn du dein Leben nur damit verbringst, dich über das Leben zu ärgern hast du nicht viel vom Leben. Es gibt viel scheiße auf der Welt, aber gibt es nicht auch genauso schöne Momente für die es sich lohnt zu leben? Das Leben ist halt einfach ein beschissenes Spiel aber mit einer verdammt geilen Grafik. Und der Hersteller hat sein Spaß dran zu zusehen wie so manche Leute beim Spiel scheitern, doch wenn es aus der Kontrolle rutscht kann er das net einfach vom Markt holen. Das wär ja wie wenn du nur mal ne 4 in mahte geschrieben hast gibst du dann sofort die ganze Schule auf? okok ein scheiß besspiel wer würd das nicht gerne tun:P aber weißt du wodrauf ich hinaus will? Naja man kann mit jedem bisschen manchmal viel mehr erreichen als man vor hat!;P |
| Lord of Darknes | ich schrieb oft genug 6en, wollte jedoch nie meine Schullaufbahn beenden... @ Scientist Vileicht ist das mit einer der Gründe warum ich Suizidgefährdet bin, nur sehe ich es nicht ein allein zu verenden, das würde die Welta auch nicht zu einem besseren Ort machen, ich bin zwar nicht frei von Snde, habe aber noch nicht soviel angerichtet das es sich lohnt mich dafür umzubringen...in ein paar Jahren vieleicht... [QUOTE]Wenn du dein Leben nur damit verbringst, dich über das Leben zu ärgern hast du nicht viel vom Leben. Es gibt viel scheiße auf der Welt, aber gibt es nicht auch genauso schöne Momente für die es sich lohnt zu leben?[/QUOTE] Ich habe auch nicht viel vom leben, aber ich bin zufrieden mit dem was ich bekomme, nur nicht mit dem was ich bin....es gitb kaum scöen momente im leben, es sei den man macht die augen zu und ignoriert so ziemlich viel, ich habe leider den Charakter das ich mich wenn ich von Schicksalen in den Nachrichten höre, ich mich in deren LAge versettze, und jedesmal wächst die Wut in mir, warum ic so lebe und die da hinten so leben/sterben, tja und da ich Tiere und Menschen auf die gleiche ebene stelle habe ich das selbe prob. auch bei Tierversuchen etc. in solchen Momenten, denke ich darüber nach, ob ich das alles so bleiebn lassen darf nur um schöen momente zu erleben, meine klare antwort wäre nein, da aber auch ich ein klein bißchen(aber ein wirklich kleines) selbererhaltungstrieb habe, mache auch ich die augen zu, und fühle mich direkt danach so dreckig wie noch nie zuvor in meinem leben, es ist nicht meine art, glücklich zu sein, während neben mir(und wenn es nur in den Nachrichten ist) leute verecken.... und ich frage euch seit ihr einfach nur meitleidslos, gefühlslos, oder aber grausam....?..... |
| Scientist | [quote] ich bin zwar nicht frei von Snde, habe aber noch nicht soviel angerichtet das es sich lohnt mich dafür umzubringen...in ein paar Jahren vieleicht... [/quote] Du richtest hart über andere, aber willst dich selbst von der Strafe ausschließen, weil deine Vergehen minderer Natur sind? Nun, dann sage mir, warum bist du im Gegensatz zu anderen Menschen noch Wert zu leben. Was haben denn andere so schlimmes getan? Was waren den deine Sünden, von denen du behauptest sie seien bloss von minderer Schwere? Und was waren die Sünden derjenigen, über die du richtest? Weshalb sind diese so schwer zubestrafen? Was sind deine Maßstäbe und wie sind diese zu legitimieren? |
| Lord of Darknes | ich will mich nicht selber von der Strafe ausschließen ich drückte mich warscheibnlich unverständlich aus, was ich meinte ist, dass es sich nicht lohnt mich alleine umzubringen weil die Veränderung zum besseren oder zum schlechteren, wohl so gering wäre, dass sie keiner bemerkt... |
| Scientist | Lohnt es sich den dann noch einen Straftäter einzusperren, wenn es tausende andere gibt? Warum soll ich denn aufhören, andere zu betrügen, wenn ichs nicht mache, tuts doch ein anderer, oder? Ist das nicht eher eine Ausrede um sich vor der unvermeidlichen Konsequenz zu drücken? |
| Lord of Darknes | kommt drauf an welche konsequens du meinst... außerdem wird ja auch nicht nur ein Straftäter eingesperrt sondern viele(muss wissen war heute erst im knast), meiner meinugn nach loihnt es sich nicht Taschendiebe oder so wegzuschließen, die dürfen da arbeiten und verdienen genausoviel Geld wie ich draußen, mit dem unterschied, die müssen keine miete zahlen, die bekommen ihr essen.....das gibt einem zu denken...es lohnt sich nru wirklcih schlimme Straftäter einzuschließen, leute die sich Völkermorden, oder kleineren aber trotzdem och grausam genugen Massenmorden gewidmet haben..... Ich hörte damit auf andere zu betrügen weil es mein Moralverständniss nicht verkraften konnte, wenn deines das tut, bitte schön, mach weiter.... |
| Scientist | [quote] Ich hörte damit auf andere zu betrügen weil es mein Moralverständniss nicht verkraften konnte, wenn deines das tut, bitte schön, mach weiter.... [/quote] Genau das ist es, was ich von dir hören wollte! Und nun frage ich dich, du kannst die Menschliche Existenz, und somit auch deine eigene Existenz, als Bestandteil der Menschlichen Spezies mit deinem Moralverständniss nicht vereinbaren, zumindest behauptest du das. Wieso ziehst du keine Konsequenzen daraus?Bitte schön, lebe weiter ... |
| Lord of Darknes | ich kann es nicht vereinbaren, und die logische konsequens daraus wäre die restlose eleminierung, da ich dies aber nicht schaffen werde, werde ich es auch nicht versuchen, dann wäre ich nicht besser als tausende vor mir, ich mnaße es mirnicht an Gott zu spielen, da ich weiss, dass ich nicht das potentzial dazu habe...wenn du wenn kennst, gib mir bitte die Adresse.... und dankeschön deine Aufforderung zum Selbstmord ist nicht nötig, wie ich vieleicht schon mal erwähnte bin ich eh jeden jeden zweiten Abend dabei, mir auszudnekn wie ich wenigsten mich abschaffen könnte... |
| Scientist | In diesem Punkt kannst du von den Sith lernen. Sie verleugnen ihr Menschsein nicht. Sie unterdrücken nicht ihren Hass , ihre Wut, ihren Zorn. Sie akzeptieren die dunkle Seite die in uns allen ist, sie begrüßen sie sogar als wichtigen Teil ihrer Selle, ihres selbst. Du scheiterst, weil du zu hohe Ansprüche an dich hast. Ansprüche, die du nie wirst erfüllen können. Der Mensch ist ein zutiefst unvollkommenes Wesen. Wenn du deine Unvollkommenheit akzeptierst und nicht dem Ideal eines jungfräulichen Engels nachtrauerst, dann werden Konsequenzen nicht mehr Notwendig sein. Du kannst dich selbst befreien! |
| Lord of Darknes | ich verleugne meine "dunkle seite" auch nicht, ich genieße sie, jedochschwebt neben mri immer der kleine engel aus den Comics immer der mich abhählt irgendetwas zu tun wenn ich auf so 'nem Trip bin, weil cih nacher alles bedauern müsste was ich tat, also schließe ich mich doch lieber ein und warte drauf das es vorbeigeht, und vieleicht weil die Sith dies nicht tun, werden sie als "die bösen" bezeichnet und die Jedies als die Guten.... ich bin oft sogar sehr frho diesn Teil zu heben, damit mich menschen nicht noch mehr ausnutzen können als sie dies ohnehin schon tuhen, denn dieser Teil ist der Teil der stöhnt wenn ich mich "freiwillig" fürt noch mehr arbeti melde, dieser Teil ist der Teil der nein ruft, wenn es einfach zu viel wird, ich lasse diesn Teil jedoch nicht meine Seele regieren und vergiften, denn meine Seele ist nur in zwei teilen vollständig, auch wenn manchmal der eine Teil größer ist als der andere und manchmal umgekehrt, ich bin unvollkommen, das wesen mensch ist unvollkommen, ich kann dies nur leider nicht aktzeptieren, da uns Gott unter anderem sagt, das wir die Krone der Schöpfung sind. Warum sind wir dann nicht vollkommen??? Tja hat der alte Sack sich wohl wieder mal vertan...... cih will nich tunvollkommen sein, und das ist ein wesentlich teil meiner unvollkommenhei, und dadurch, dass ich das aktzeptiere aktzeptiere ich meine unvollkommenheit mit, oder? |
| Scientist | [quote] cih will nich tunvollkommen sein, und das ist ein wesentlich teil meiner unvollkommenhei, und dadurch, dass ich das aktzeptiere aktzeptiere ich meine unvollkommenheit mit, oder? [/quote] Nein, du akzeptierst deine Unvollkommenheit nicht, du erträgst sie. Eine schwere Bürde die du dir selbst aufgebunden hast. Sie ist so schwer, das du kaum Luft zum Atmen hast, sie hält dich am Boden, wo du doch eigentlich deine Flügel ausbreiten und davonschweben könntes. Anstatt sie abzulegen, bemitleidest du dich selbst, ob deines schweren Schicksals. Es liegt an dir, dich selbst zu befreien, auf die eine oder die andere Art. Vollkommenheit bedeutet Stillstand. Es ist ein Endzustand. Unvollkommenheit ist Bewegung, ist Entwicklung, ist Evolution. Unvollkommenheit ist Gottes Geschenk an die Menschen. |
| Scientist | "German Angst", so bezeichnet man in den USA das (typisch deutsche?) lähmende Verhalten sich über Tausend Dinge und Konsequenzen Gedanken zu machen, anstatt im hier und jetzt wichtige Entscheidungen zu treffen. Die "German Angst" zieht sich wie ein Faden durch unsere Politik und Gesellschaft. |