| SmeaGollum1 | Geld = Freiheit ? Ich denke die Formel ist einfach zu verstehen. Wie denkt ihr darüber? Sieht man sich die heutige Gesellschaft, müsste man diese Frage nicht fast schon mit "Ja" beantworten? Aber ist für geistige Freiheit Geld nicht eher ein Hindernis? Oder kommt das auf den Freiheitsbegriff jedes einzelnen an? Was bedeuten würde, dass es gar keine "allgemeingültige Freiheit" gibt (ein Widerspruch in sich?). |
| Darket | Ich habe mich in den letzten Tagen so frei wie selten gefühlt und das lag unter anderem daran, dass ich viel draußen unterwegs war und wenn ich hungrig war halt irgendwo was schönes gegessen habe oder jemandem eine kleine Freude gemacht habe, die mit Ausgaben finanzieller Natur verbunden waren. Die finanzielle Unabhängigkeit hat mich nicht frei gemacht, aber sie hat mir geholfen die Freiheit auszukosten. |
| Thanateros | Ob Geld = Freiheit ist, möchte ich mal bezweifeln. Andererseits ist kein Geld = Unfreiheit. Abgesehen davon gibt es sowas wie absolute Freiheit sowieso nicht, weil du immer an irgendetwas gebunden bist. Es gibt nur "mehr" oder "minder" frei. Und diese Freiheit ist logischerweise personal, dass heisst nicht allgemeingültig, wobei das Ideal von Freiheit wohl doch für jeden ähnlich ist. |
| RLX-Devlin | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i] [B] Die finanzielle Unabhängigkeit hat mich nicht frei gemacht, aber sie hat mir geholfen die Freiheit auszukosten. [/B][/QUOTE] So sehe ich das auch! |
| Duion | ich würde eher sagen geld=unfreiheit denn solange du geld brauchst bist du abhängig und nicht frei |
| Nephos Le Stran | du kannst auch ohne geld frei leben... nur nich nach gesellschaftlichen standarts.... in der Gesellschaft hingegen genießt du umsomehr freiheiten, umso mehr geld du hast.... bist aber im philosophischen sinne nicht frei, da du von Geld abhängig bist... außerdem kannst du freiheit nicht pauschalisieren... dem einen genügt es sich abends mit seinem Bier vor dem Fernseher zu sitzen, bis er einschläft, der andere ist erst frei, wenn er tun und lassen kann,was er will... geistige freiheit lässt sich definitiv erringen.... meterielle NIE, da man immer von seiner Umwelt abhängig ist... insofern stimme ich der These zu Geld=Freiheit, da es in der Menschlichen gesellschaft den größten Wertfaktor stellt und alles an ihm gemessen wird.... >Allgemeine Freiheit.... gibt es für mich nicht, da freiheit für mich bedeutet, meien Träume leben zu können.... und auf jeden bezogen, wäre das unmöglich, da sich die Menschen sowohl in ihrem freiheitsdenken, als auch in ihren Träumen allzu stark differenzieren und NIE auf einen Nenner kommen würden.... |
| GalacticSurfer | Geld verschafft einem schon Freiheit, vorausgesetzt, man will nicht "endlos" viel, sondern setzt sich Ziele. Im Grunde hilft es, Abstand zu den Sorgen des Alltags zu gewinnen und sich um die "Freiheiten des Geistes" zu kümmern. Solange einem die Rechnungen über den Kopf wachsen, kann man sich eben nicht richtig "frei" machen. Außerdem ist man ja nicht verpflichtet Geld auszugeben, wenn man es hat - wie sagt der Volksmund, der selten irrt: Es beruhigt.:cool: |
| Zurimor | Das kommt ganz auf den Freiheitsbegriff an. Definiert man Freiheit als die Möglichkeit, tun zu können, was man will, dann macht Geld in unserer Zeit durchaus frei. Sieht man Freiheit hingegen als Unabhängigkeit, dann bedeutet Geld keineswegs Freiheit. |
| GalacticSurfer | @Zurimor Verstehe ich nicht. Mit Geld bist Du doch auch zumindest unabhängig(-er). Du mußt nicht jede beliebige Arbeit annehmen, Du hast die Wahl den Urlaub auf dem Balkon oder auf Sizilien zu verbringen, Du kannst Dir einen Porsche vor die Tür stellen oder das Telefonbuch auswendig lernen. Aber Du kannst wählen! Ohne Geld bist Du ein Getriebener. |
| Zurimor | @Galactic Aber du bist abhängig vom Geld. Und machst dich insofern unfrei. Alles eine Frage der Definition von "Freiheit". |
| LaChatte | Der Bauernhof mit Hühnern, Kühen und eigenem Gemüsegarten fürs Essen, Baumwollanbau und Schafzucht für Kleider und Wald für Brennholz ist eben nicht jedermans Sache... Mit Bauernhof bist du zumindest finanziell unabhängig. Aber frei bist du eigentlich auch nicht, denn du bleibst auf deiner Scholle kleben, Auslandreisen kommen bei dieser Lebensform wohl nicht in Frage... |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nephos Le Stran [/i] [B]Allgemeine Freiheit.... gibt es für mich nicht, da freiheit für mich bedeutet, meine Träume leben zu können.... [/B][/QUOTE]Ja, Friedrich Schiller hat damals nicht ohne Grund geschrieben: "[b]FREUDE,[/B] schöner Götterfunken ..." Seit man das in "Freiheit, schöner Götterfunken" umgedichtet hat, ist's mit der Freude vorbei ... :rolleyes: |
| Kemikaru | Jes es ist Freiheit. Die Freiheit um mir mein nobles Gefängnis aus noch mehr Habgier, Stolz und Ignoranz zu bauen. |
| absolut_death | Geld kann letztenendes immer nur Mittel zum Zweck sein. Man kann es nicht mit Freiheit gleichsetzen. |
| GalacticSurfer | Na schön, dann stellen wir die Frage doch mal invers: Wie sieht es denn mit der Freiheit ohne Geld aus? Oder im Kris-Kristofferschen Sinne: Freedom's just another word for nothing left to loose? Das wär mir etwas wenig. |
| Prideandrich | Also die einzige Möglichkeit, meiner Meinung nach wie Geld freimacht, ist das Mami & Papi stinkreich sind, und man sich das Geld nicht selbst verdienen muss. ;) Ansonsten ist man dank unserer kapitalistischen Gesellschaft, ein ewiger Sklave seiner eigenen Unvollkommenheit. |
| Winterlicht | Fragt sich, was macht man ohne Geld: Wenn ich nicht autonom (und doch an die Abhängigkeit der Lebensumstände gebunden) lebe, wie auf dem besagten Bauernhof oder das Geld zugesteckt bekomme, bin ich doch unfrei. Abhängig von der Willkür eines Beamten beim Sozialamt. Ist das Freiheit? Sich monatlich vorstellen zu müssen? Die gesamte Lebenssituation preisgeben zu müssen? Lebensumstände? (gesetzt den Fall, das Arbeitlosengeld ist ausgelaufen). Ohne Geld kein Auto zu haben? Nur per Rad oder ÖVP mobil zu sein? Ist das Freiheit? Mich beruhigt mein Gehalt -solange ich den Job noch habe, habe ich die Freiheit, mir Wünsche zu erfüllen, die ich von Staatsleistungen nicht kaufen kann. Oder ich kann es sparen und mir für Notzeiten ein kleines Polster schaffen. Wie gesagt: Geld allein macht nicht glücklich, aber es beruhigt!:) |
| SolPreto | Der Arme ist unfrei, denn er hat kein Geld um zu tun was er will. Aber niemand tut ihm was. Er ist frei von allem aber nicht frei zu allem. Der Reiche ist frei, denn er kann tun was er will. Aber jeder ist ein Neider. Er ist frei zu allem aber nicht frei von allem. |
| Seperaude | Freiheit bedeutet nicht das loslösen von Bindungen, das ist nämlich UNMÖGLICH. Es ist auch nicht erstebenswert, denn es wäre sinnlos sich jeglicher bindung freizumachen. Freiheit ist das Vermögen eines Menschen sein wahres inneres Ich innerhalb der Bindungen zu definieren, die ihm entsprechen. Ich bin ein Mensch. Ich bin gebunden an Essen und Trinken. Ich brauche eine gewisse Menge Geld um diese Lebensmittel zu kaufen. Erst wenn man dem Geiz verfällt und dem Reichtum ist man gefangen innerhalb derer. Das wahre ich eines Menschen kann sich niemals tatsächlich nur auf Geld ausrichten, denn Geld ist rein irdischen und dem Gesellschaftlichem System unterworfen. Menschen die also ihr ganzes Leben auf Geld ausrichten sind nicht frei, denn sie leben nicht den Kern ihres Wesens. Nur die Menschen die den Kern ihres Wesens kennen, können ihr Leben nach ihm ausrichten, bzw. können frei sein. Also sind Menschen die nicht einen gewissen Punkt innerlicher Reife, die Selbsterkenntniss, erreicht haben nicht wirklich frei. Selbsterkenntniss ist der wichtigste Schritt zur Freiheit. Wer kein Leid und keine Sorgen hat macht sich weniger Gedanken. Er wird sich geistig weniger entwickeln. Wer viel Geld hat hat wenig Sorgen. Daraus folgt: reiche Menschen sind in ihrer geistigen Entwicklung eingeschränkt (nicht alle). Somit kann ein Überfluss an Geld zu einem Hindernis für die Entwicklung der Freiheit eines Menschen werden. Auf keinen Fall führt Geld zur Freiheit. Geld kann höchstens dabei helfen die bereits erlangte geistige Freiheit irdisch weiter auszuleben. Aber Freiheit lässt sich im Geist viel intensiver ausleben als durch irdische Freuden. Gruß, Seperaude |
| Little Sioux | Habe zu diesem Thema ein passendes Zitat von Rousseau entdeckt: "Das Geld, das man besitzt, ist das Mittel zur Freiheit; dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft." Ich finde, da ist schon was dran... Little Sioux |
| Sheeny | Ich gehe jetzt mal von meiner Situation aus, bin Schülerin, meine Eltern sind nicht reich und der kleine Nebenjob bringt nur wenig mit dazu. Am Wochenende, wenn man mal etwas unternehmen will, ist es dann schon deprimierend wenn man zur Bank geht und ein minimal verfügbares Guthaben hat. Da überlegt man es sich dann auch 3 mal ob man für 15 Euro ins Kino geht oder doch wieder irgendwo (kostenlos) in der Gegen rumzugammeln. Deswegen würde ich persönlich sagen, das Geld auf jeden Fall die Möglichkeiten, die man im Leben hat, ein ganzes Stück erweitert, und auf diese Art und Weise freier macht. Ob's glücklich macht ist eine andere Frage. |
| Trauerwesen | ich denke, geld nicht zu haben schränkt ein. So ist das nun einmal in dieser kapitalistischen Gesellschaft. Aber Geld alleine macht nicht frei. Ich denke, viel Geld heisst nicht unbedingt, dass man frei ist, denn ich kann mir vorstellen, dass dementsprechend die Ansprüche wachsen, und man immer unfreier wird, da man sich zu sehr von geld abhängig macht. Vielleicht sollte man seine Freiheit in anderen Dingen suchen, die man auch bedingungsloser erfüllen kann. |
| disturbed | Nun gut, ich verstehe unter Freiheit auch mal mir allein was zu gönnen. Aber dies geht leider mal nun nicht ohne Geld. Natürlich geht es auch ohne geld, sowie spazieren gehen oder so, aber irgendwann will man ja mal unabängig sein und man will sein eigenes Leben führen. Man will eine Wohnung ein Auto usw. Dafür braucht man Geld. Frei zu sein, bedeutet für mich, mal eben mit dem Auto weg zufahren und vielleicht ein Eis essen oder so was. Ohne irgend jemanden Rechenschaft ab zulegen. |
| fallendermond | auch,w enn geld zuersteinmal freiheit bedeutet wird es irgendwann bei fast jedem zum zwang, denn, wenn das geld vorraussichtlich nicht immer ausreichend vorhanden ist, dann wird man mit der zeit misstrauisch, und somiz wird geld zum zwang und ist nicht mehr gleich freiheit, denn eine gleichung schließt ja alles ein und deshalb darf es ind em bezug auch keine einschränkungen geben |
| fallendermond | [QUOTE][i]Original geschrieben von SmeaGollum1 [/i] [B]Geld = Freiheit ? Ich denke die Formel ist einfach zu verstehen. Wie denkt ihr darüber? unsers hast du jetzt gelesen. wiedenkst du denn darüber? [/B][/QUOTE] |
| YoshiGreen | Also einen freien Geist kann man sich nicht erkaufen. In dem Sinne brauch ich kein Geld um frei zu sein. Aber für die vielen anderen Dinge ist Geld meistens nicht unverzichtbar. Schon wenn ich zu einem Freund fahren will, kostet das Geld. Unser Communitytreffen kostet Geld. Wenn ich abends etwas trinken möchte kostet das Geld. Instrumente zum Musik machen kostet Geld und Internet ist auch net gratis. Das sind einfach so kleinere Dinge, die ich persönlich brauche um mich frei zu fühlen. Ich möchte meine Freunde besuchen, und nicht mti dem Fahrrad stundenlang fahren, ich will mich mit der Com. treffen und 9 tage lang Spaß habem, abends etwas trinken ist einfach nett und Musik und Internet sind auch sachen auf die ich ungeren verzichte. Internet schon alleine wegem diesem Board. Also ist Geld für kleinere Freiheiten schon nötig. Für die großen Sachen wie Freundschaft, Emotionen etc. ist Geld natürlich nicht zu gebrauchen. Ich muss der Werbung einfach mal zu stimmen: Den ganzer Scheiß drumherum €€€€€, einfach mal Zeit für sich zu haben, unbezahlbar. |
| Feuerschatten | Ausreichend Geld zu haben erweitert die Möglichkeiten zur Freiheit ungemein! Doch hatte ich meine glücklichste und freieste Zeit in Jahren, in denen ich keinerlei Einkommen hatte. Denn die Erfahrungen dieser Jahre waren unbezahlbar. |
| Lord of Darknes | Die Formel stimmt soweit, wenn Freiheit, bzw. die eigene defenition von Freiheit, mit Geld zu bezahlen ist, aber solche menschen sind ganz schön arm, selbst wenn sie das geld haben ihre Träume zu bezahlen, meine Träume sind meine Freiheit, und Träume sind daz da geträumt zu werden, nicht abgehackt und in die ecke geworfen zu unzällig anderen, solche menschen werden ihren innersten wunsch nie erfüllen können, wogegen ich meinen inneren wunsch kenne(denke ich) und der ist nicht zu bezahlen, weil er nicht möglich ist, ich kann ihn leben ihn jedoch nie erfüllt bekommen, auf Freiheit bezogen, werde ich nie frei sein, und hätte es auch ohne unser System nicht geschafft, dh. mir kann es so ziemlic egal sein, o ich geld habe, denke aber das ich ohne geld geistig freier bin, wer geld hat woill noch mehr, weil er einmal "Blut geleckt hat", solche leute haben nur noch das streben nach geld und nichts anderes im kopf(meiner erfahrung nach) wer jedoch seine Träume verwirklichen will, und dabei geld macht, der hat Glück..... |
| Gr. Gaulichter | wenn mir wer mit einer "mathematischen formel" kommen will, kann ich dem auch mit dem "gegenbeweis" kommen: wenn geld = freiheit gelten soll, dann muss auch freiheit = geld gelten. da aber freiheit mehr ist als nur geld (wenn überhaupt), kann geld höchstens eine teilmenge der freiheit sein. interessant daran ist, dass auch freiheit eine teilmenge des geldes ist. zur freiheit nehme ich mir selbige und zitiere aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, [url]www.wikipedia.de:[/url][QUOTE]Freiheit bezeichnet das Fehlen von Zwängen. Freiheit bezeichnet auch die Möglichkeit, unter mehreren Optionen wählen zu können, ohne Sanktionen befürchten zu müssen. Freiheit sind die konkreten Möglichkeiten einer konkreten Person in einem konkreten Fall entsprechend der konkreten äusseren Umstände.[/QUOTE] ([URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Freiheit]http://de.wikipedia.org/wiki/Freiheit[/URL]) ebenfalls aus Wikipedia die definition von "Geld":[QUOTE]Geld ist ein in seinem Verbreitungsraum von einer Gemeinschaft anerkanntes Zahlungsmittel. Ein Zahlungsmittel ist ein Vermittler, der den einstufigen, suchintensiven direkten Tausch von Waren und Dienstleistungen in einen zweistufigen Tausch umwandelt. Allgemeiner definiert man Geld heute über die Geldfunktionen: Tausch- und Zahlungsmittel, Recheneinheit und Wertaufbewahrungsmittel. Alles was Geldfunktionen ausübt ist Geld. "Geld" wird vorzugsweise in der Volkswirtschaftslehre behandelt (wie zumeist im Folgenden), jedoch auch in der Philosophie und Soziologie ("Geldsoziologie").[/QUOTE] ([URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Geld]http://de.wikipedia.org/wiki/Geld[/URL]) und jetzt gestattet mir noch eine frage: welcher mensch ist in der lage, freiheit gegen ware oder eine dienst einzutauschen? grüße dunkel gg |
| Lord of Darknes | da gibt es wohl mehrerer, kidnapper, Gefängnissenwächter etc. wenn man Feiheit, einfach als das leben ohne Zwäne bezeichnet dann ist heutzutage eh keiner mehr frei, also warum sollte man kidnapper bezahlen? für eibn klein wenig mehr Freihiet? lohnt sich nichtm da behält man das Geld doch dann besser und lässt seine leute verenden....:mad: Geld ist kein weg zur Feiheit, und Freiheit sollte auch nichts mit geld zu tun haben...außer in obrigen Fällen, die definition von Freiheit die du dortz unten hast ist die was das wort im allgemeinen bedeutete nicth was es für den einzelnen bedeutet und dieses Wort mit der Bedeutugn für den einzelnen wirst du in keinem lexikon der welt finden, genausogut kann ich in das untrigen Zitat Demokratie etc. einsetzten, und ist demokratie freiheit? meiner meinung nach nicht, noch etwas nach dieser Definition strebt der mensch nach gefangenschaft, als es wenige "Babaren"völker gab, da war man frei, wo man mir Familien rumzog, was hatte man da schon für große Zwänge, aber jetzt in unserem Staatssystem... |
| Gr. Gaulichter | wenn nun aber jeder sich freiheit definiert, wie ihm der hut passt, dann drehte sich diese diskussion noch bis in alle ewigkeit. merkwürdig auch, dass du die definition von geld nicht derart betrachtest ... was du schilderst, besonders in bezug mit unseren staate, beruht auf deine erfahrungen. in diesem zusammenhang fällt mir ein ausspruch eines mitglieds eines anderen forums ein: "Weil wir immer weniger fähig sind, allgemein gültige Wirklichkeit und subjektive Realität miteinander zu vergleichen, sprechen wir uns zu, uns in unseren persönlichen Erfahrungen zu begreifen". dass also ein kreis etwas mit pi zu tun hat (außer in der bibel, da ist pi nämlich 3), ist klar und deutlich bewiesen. daran mag keiner zweifeln, weil es keine sichtbare oder noch mehr fühlbare auswirkung auf das selbst hat. wenn man aber das, was mit empfinden und erfahren eines einzelnen zu tun hat, versucht, ihm zu definieren, dann - siehe du selbst - rebelliert er. nicht nur gefängniswächter und sonstige "böse buben" können dir mit geld freiheit verschaffen. du hast z.b. die freiheit der auswahl aus 1.500 reisen, wenn dein budget das zulässt. somit widerlege ich auch dein statement, @Lord of Darkness: "Geld ist kein Weg zur Freiheit, [...]". aber ok :) gg |
| Lord of Darknes | [QUOTE]wenn nun aber jeder sich freiheit definiert, wie ihm der hut passt, dann drehte sich diese diskussion noch bis in alle ewigkeit. merkwürdig auch, dass du die definition von geld nicht derart betrachtest ... [/QUOTE] jeder definiert freiheit aber nun mal anderes, weil es für jeden etwas eigenes besonderes bedeutet, geld ist da anderes Geld ist für viele einfach nur ein zahlungsmittel, und nur wenige ausnahmen sehen es als Gott(der wirtschaftlichen Welt) an. [QUOTE]nicht nur gefängniswächter und sonstige "böse buben" können dir mit geld freiheit verschaffen. du hast z.b. die freiheit der auswahl aus 1.500 reisen, wenn dein budget das zulässt. somit widerlege ich auch dein statement, @Lord of Darkness: "Geld ist kein Weg zur Freiheit, [...]". [/QUOTE] was ich meinte ist das geld kein weg zu geistigeer freiheit ist, sondern zu einer vorgetäuschten zwangslosigkeit, was muss ich den tun um an Geld zu kommen, ich muss arbeiten(wenn ich mir was besonderes erlauben will sonst kann ich auch sozi nehmen) das ist schon der erste zwang, der nächste ist, ich kann mich nicht frei entscheiden, was ich einmal anfgestelt tue, dass tun die großen über mir, wenn ich erst mal soweit geschafft habe, dann ist geld vileicht ein kleines stück der Freiheit, aber macht immer noch nichrt die Freiheit an sich aus, selbst nach deiner Deffinition von Freiheit, man wird doch gezwungen das zu tun, sont hat mein kein Geld, es müsste also eigentlich heißen Geld ungleich Freiheit, da es aber auch leute geben soll, denen Geld zufliegt, durch lottogewinne etc. (neid pur) kann das auch nicht stimmen, da sie keine Zwänmge hatten um an Geld zu kommen... |
| Gr. Gaulichter | sei(d) gegrüßt Lord, noch einmal zu deinem posting vom 6.7., 20:45 uhr:[QUOTE]wenn man Feiheit, einfach als das leben ohne Zwäne bezeichnet [...][/QUOTE] - wurde doch gar nicht getan. in bezug auf geld hast du aber die möglichkeit (ich sag extra mal nicht "freiheit"), wenn du es hast, auswählen zu können. es zwingt dich keine äußere instanz dazu, auszuwählen. einzig ein psychischer zwang könnte dahinter stehen, auswählen zu müssen, um z.b. in einer gemeinschaft bestehen zu können (so nach dem motto: alle rennen mit ipod rum, ich muss auch - nur welchen? den mit 10, 20 oder 40 gb?). jetzt noch zur geistigen freiheit: ich vermute, du verwechselst "geistige freiheit" mit "geistiger leistungsfähigkeit". geistige freiheit ist sehr wohl bezahlbar, ein beispiel: a hat einen server im internet. a hat wüste ansichten von der welt, von politischen systemen und vom leben. und a hat geld, diesen server zu betreiben. b hingegen hat keinen server und kein geld dafür, hat aber die gleichen ansichten, wie a. a kann mit hilfe seines servers seine gedanken verbreiten und im zuge des verfassens womöglich darüber nachdenken. auch die rückmeldungen von besuchern seines servers bringen ihn auf weitere gedanken. b hingegen sitzt in seinem kämmerlein, schreibt seite um seite in sein tagebuch, hat aber keine rückmeldung dazu. die möglichkeit, zu denken, was a und b denken, haben eben beide von natur aus (in diesem fall). die möglichkeit, diese geistige freiheit zu entwickeln, sieht bei a allerdings günstiger aus, als bei b. fraglich ist nun, wie weit die beiden abstrahieren können (spötter sagen: spinnen ;) ). alles geld der welt hilft a nicht, wenn er nicht in der lage ist, die geistige leistung zu erbringen, die zum weiterverarbeiten seiner und der gedanken der anderen benötigt wird. wenn b hingegen ein genie ist, dann kann er möglicherweise ohne geld viel mehr abstrahieren, als a. das ist für b schön und gut, jedoch bleibt er auf seinen theorien sitzen. wollte er sie veröffentlichen, wäre er abhängig vom geschmack des "verlegers" und im weitesten sinne vom markt an sich, z.b. auch von a, der etwaige magazine mit b's gedanken kaufen könnte, wenn er wollte (das geld hat er, also hat er die möglichkeit). ich persönlich sehe das mit den zwängen nicht so verbissen. für mich ist nicht alles zwang, was richtungsorientiert ist. zwang in seinem wortlaut weckt normalerweise negative assoziationen. spricht man von verlangen, dann sieht das schon ganz anders aus. es ist aber ohne zweifel klar, dass man richtungsorientierte elemente im leben benötigt, da sie gemeinhin auf ein ziel ausgerichtet sind. selbst zielloses herumirren auf'm friedhof hat ein ziel, über das sich der betroffene zwar womöglich nicht bewusst ist, das aber existiert. hmm, freiheit = ziellosigkeit? würde passen, da geldbenutzung = zielstrebigkeit. grüße dunkel gg |
| Hybris | Ich würde sagen das Geld nicht gleich Freiheit ist. Denn Freiheit ist nich unbedingt Leben und zum Überleben braucht man einfach Geld. Man kann auch eine Freiheit haben wenn man stirbt und dazu braucht man kein Geld. Ohne Geld hätte man keine Nahrung, keine Kleidung, keine Fortbewegungsmittel und vieles mehr. Ich würde also sagen Geld = der Menschheit aufgedrückte Nötigkeit. |
| Cäcilia | Ich glaube man wird erst am Ende des langen Weges endgültige Freiheit erlangen. Auf dem Weg wird es stets Verpflichtungen geben, die einen daran hindern frei zu sein. Ich verbinde diese Unfreiheiten jedoch nicht unbedingt mit Geld, sondern mit vielen verschiedenen Aspekten, die vielleicht noch einengender sind. |
| NOX808 | Also es ist nunmal ein Fakt Geld macht frei ich selber hätte keine Lust mehr von unten anfangen zu müssen ich bin glücklich das ich mir meine Wohnung, mein Auto, mein Motorrad leisten kann. Ich bin glücklich das ich 2mal im Jahr in den Urlaub fliegen kann. Ich bin glücklich das ich jedes Wochenende Party machen kann. Für all den Luxus obwohl es doch am Ende im Vergleich von dem was andere haben "nur Kleinigkeiten" sind bin ich dankbar. Das ist meine Freiheit diese ungebundenheit und das Glücksgefühl das mir mein haben gibt |
| Unwichtig | Hmm, Also ich defniere Freiheit einfach mal an einem Tag den ich erlebt hatte.Also naja war an dem Tag viel stress in der (Familie) und hatte so eine -jetzt ist mir alles egal- einstellung. Ich musste von daheim weg habs dort nicht ausgehalten . Also bin ich einfach losgeloffen durcht die Stadt weiter und weiter Stundenlang .Einfach gemütlich wie soll man sagen auf keinen geachtet einfach für mich so würde ich Freiheit definieren nicht daran denken was andere von einem halten oder was man noch zu tun hat oder an Stress.Ich hatte zwar in diesen Stunden nichts zu essen kein Platz zum schlafen oder sonst etwas alles was ich hatte war das was ich anhatte aber ich habe seitdem nie wieder so eine Freiheit gespürt . Was halted ihr davon auch schon sowas gehabt? mfg |
| SmeaGollum1 | Hm. Wenn man Freiheit so definiert, dass man frei ist, wenn man sich frei fühlt, dann sind all diejenigen frei, die dem Geld hinterherrennen und sich dadurch "frei" fühlen. Wohingegen ich es nicht bin, der darüber nachgrübelt, wann er denn frei ist (ich mich also "unfrei" fühle). |
| Dokuro | Tja, Geld kann richtig eingesetzt, dem Körper ungeheure Freiheit geben, doch Fesselt es nachhaltig den Geist. Man ist an das Geld gebunden um sich seine "Freiheit" zu erhalten was es einem fast unmöglich macht sich davon loszulösen und da es außerdem gewisse zwänge mit sich bringt verhindert es dadurch einen aufstieg. |
| amylee | ich denke, geld für in der heutigen zeit einfach gebraucht...egal ob man sich ernähren will oder ob man feiern gehen könnte das geld gleichzusetzen mit freiheit ist, denke ich nicht, doch in der jetztigen situation der gesellschaft muss man diese frage wohl mit ja beantworten... |
| Sangi | Also das Gefühl der "freiheit" konnte mir Geld noch nie geben. Unabhängigkeit ja, Geld nein. Desto mehr Geld ich habe, desto weniger Ziele habe ich auf die ich mich auch konzentriere. Ich muss zugeben... ich bin alles andere als arm.. eher das komplette Gegenteil... aber es gibt trotzdem noch genug anderes das mich einzwängt. Geld macht weder glücklich, noch frei. Es hilft beim Leben. Nicht mehr.. und auch nicht weniger. |
| Loup de nuit | Freiheit?? Freedom is just another word for nothing left to lose Da hat die alte Janis mal wirklich recht gehabt, denke ich. Ständigen Zwängen unterworfen, kann man sich niemals als frei bezeichnen - höchstens fühlen (kurzfristig). |
| Dokuro | Loup de nuit ( Das heißt doch Wolf der Nacht oder? Welche sprache ist das?) bringt es genau auf den Punkt, solange man nicht Normal sein will möcht kein Immage erfüllen, darum werden an einen dann auch keine Erwartungen gestellt, man hat kein ansehen/kein Gesicht zu verlieren und ist dann erst richtig frei, weil man die Ketten die man sich selbst auferlegt hat abwirft. |
| snuggez | Aus persönlicher Erfahrung kann ich nur sagen; Um so mehr Freiheit man haben möchte desto mehr Geld braucht man dafür... Wenn dú aber viel Geld hast, hast du schon einen grossen teil deiner freiheit geopfert... Den niemand bekommt Geld ohne seinen Freiheit in Arbeitszeit umzuwandeln... |
| Sathana | Ich würde sagen Geld = Freiheit stimmt auf jeden Fall. Selbst die anspruchsvollsten Menschen brauchen etwas zum Anziehen, zum Essen usw. Geld gibt einem die nötige Freiheit alltägliche Sorgen fernzuhalten. Ich wohne beispielsweise durch mein Studium weit weg von meinen Bekannten und Freunden und ich habe nicht die Freiheit jedes Wochenende nach Hause zu fahren und mit denen etwas zu unternehmen, weil ich mir die lange Fahrt einfach nicht leisten kann. Für mich ist Geld ein Stück Freiheit das tun zu können, wozu man gerade Lust hat. Natürlich muss man da auch Einschränkungen machen, man kann ja schließlich nicht alles kaufen ;) |