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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: " ich habe gelernt damit umzugehen... "
dunklesherz= "ich bin schon so abgestumpft, das es mir egal ist " ???

was meint ihr?

ich habe mir vorgenommen mich nie an irgendetwas zu gewöhnen, meine wahrnehmung durch irgendetwas verfälschen zu lassen. auch wenn ich das nicht immer schaffe.
Wenn mir weh getan wird, ertrage ich lieber den schmerz als es normal werden zu lassen.

Wie ist das bei euch?
Bleeding_MindLeider gewöhnt man sich viel zu schnell an einige Dinge.
Und beim Schmerz ist es genauso. Doch dadurch, das man sich daran gewöhnt, ist es auch nicht mehr so schlimm. Ich würde sagen, ich habe mich an den Schmerz gewöhnt, aber ich bin zufrieden damit.
Montrose[QUOTE]Wenn mir weh getan wird, ertrage ich lieber den schmerz als es normal werden zu lassen.[/QUOTE]Wenn Du es "normal werden läßt" tritt ein anderer Schmerz, den der Leere, auf.
dunklesherz...Leere ist das schlimmste
Bleeding_Mindwie gesagt, man kann sich an alles gewöhnen, auch an die Leere..
Lilliths-ErbinMit der zeit lernt man alles zu ertragen und nichtmal drüber nachzudenken........irgendwann kommt alles zwar einmal hoch aber es muß sich erstmal stauen.
Diese leere ist nie vollkommen leer, sie ist angefühlt mit sehr vielen emotionen.Meist frustration wut angst selbsthass und selbstmitleid der mit der zeit entstand.
Neithan[QUOTE][i]Original geschrieben von Bleeding_Mind [/i]
[B]wie gesagt, man kann sich an alles gewöhnen, auch an die Leere.. [/B][/QUOTE]
Wir nennen sie gerne Zombies... :(
Gr. Gaulichterhat schon einmal jemand den gedanken daran verschwendet, dass auch das gewöhnen ein leben durchaus etwas lebenswerter machen kann? mal an einem trivialen beispiel festgemacht: wenn du auf der straße bist und es hupt ein auto, springst du nicht gleich wie eine junge katze in die nächste ecke.

gg.grüße
NegragurDas hat aber nichts damit zu tun, sich an Schmerzen zu gewöhnen. Daran zu gewöhnen ist nach meiner Meinung fatal, man verliert irgendwann jegliche Gefühle und ist sozusagen tot, innerlich tot. Es gibt meiner Meinung nichts schlimmers, schmerzen gehen weg, totes zu beleben ist schwer.
Gr. Gaulichterdas ist aber keine entschuldigung, sich darauf auszuruhen und in selbstmitleid zu versinken.

man sollte auch, das ist dem eingangsbeitrag leider nicht zu entnehmen, zwischen physischen und psychischen schmerzen etwas differenzieren: wenn mir jemand ein bein abhackt, dann brauche ich hilfe - und zwar nicht hilfe zur selbsthilfe, denn ich kann mir das bein nicht wieder selbst anhäkeln. allerdings bei einem piekser einer spritze ist durchaus potenzial dabei, sich an ihn zu gewöhnen, obwohl es prinzipiell auch einen schmerz auslöst.

ich werde nun also mein beispiel umbiegen auf den psyschischen schmerz: jemand sagt dauern "du bist unheimlich hässlich, deine nase ist krumm" zu dir. gehen wir davon aus, dass deine nase nicht dem schönheitsideal entspricht und du dich aber daran misst, dann macht die aussage sicherlich schmerzen. und nun? "buuh, er/sie/es hat recht"? er/sie/es kann nicht immer wissen, an was du dich misst. entweder mit der gewissheit oder mit irgend einer anderen leck-mich-am-arsch-einstellung ihm gegenüber wirst du das nächste mal seine aussagen sicherlich nicht mehr dermaßen maßgeblich für dich bewerten, ergo: der schmerz wird geringer. gibt auch leute, die sagen "dickes fell" dazu.

gg.grüße
dark_soul666ich kenne diese leer und die gefühlslosigkeit.........es ist schrecklich, wenn extrem es geworden ist!!

aba nicht für jeden menschen empfinde ich diese leer sonder nur für die, die mich bis auf den knochen verletzt haben!!!!
Thalmos[QUOTE][i]Original geschrieben von dark_soul666 [/i]
[B]aba nicht für jeden menschen empfinde ich diese leer sonder nur für die, die mich bis auf den knochen verletzt haben!!!! [/B][/QUOTE]

Die verdienen es aber auch nicht anders. Es gibt nichts schlimmeres was du einem Feind antun kannst, als dass er dir vollkommen egal ist.
oskadis[QUOTE][i]Original geschrieben von Negragur [/i]
[B]Das hat aber nichts damit zu tun, sich an Schmerzen zu gewöhnen. Daran zu gewöhnen ist nach meiner Meinung fatal, man verliert irgendwann jegliche Gefühle und ist sozusagen tot, innerlich tot. Es gibt meiner Meinung nichts schlimmers, schmerzen gehen weg, totes zu beleben ist schwer. [/B][/QUOTE]

Willkommen in unserer Gesellschaft: verarmt, abgestumpft - brutal.

Hoch lebe die Glotze.

Gruß

~ Oskadis ~
aaraen[QUOTE][i]Original geschrieben von dunklesherz [/i]
[B]= "ich bin schon so abgestumpft, das es mir egal ist " [/B][/QUOTE]

FALSCH!

= "ich bleibe auch in schwierigen Situationen Meister meines Lebens"
dark_soul666mh...........so könnte es man auch sagen!
dunklesherz[QUOTE]man sollte auch, das ist dem eingangsbeitrag leider nicht zu entnehmen, zwischen physischen und psychischen schmerzen etwas differenzieren[/QUOTE]

ich meinte eher den psychischen

[QUOTE]= "ich bleibe auch in schwierigen Situationen Meister meines Lebens"[/QUOTE]

..darauf wollte ich hinaus eigentlich...ob eher diese meinung vertreten wird oder das mit dem astumpfen.

ihr seht hier aber alle nur die negativen gefühle (ok, in meinem post hab ich auch nur das als beispiel genommen..) aber wie ist es mit den schönen? lernt man nicht auch langsam "damit umzugehen" und nicht jedes mal freudentränen zu vergiessen wenn etwas besonders schönes passiert?
dark_soul666jo, das auch............es komm aba bei mir imma drauf wie die umstände sind...........oda wie seht ihr dat?!
DraconiZIch denke dieses abstumpfen von Gefühlen ist nicht angeboren,
ich glaube wenn man sich immer seiner Gefühle bewußt ist und sie ausleben bleiben sie auch da.

Dieses Abstumpfen ist eine Erfindung unserer Welt,
das alles immer weniger Wert wird, weil man es so oft haben kann wie man will.
Mal ein ganz blödes Beispiel:
Wenn ich weit zurückdenke als ich das erste mal zur Schule ging war alles neu und vielleicht auch was aufregend aber es wurde zum Alltag wie so vieles gutes und schlechtes und es ist wohl ein Mechanismus den wir selbst geschaffen haben, weil wir eingehen würden von so vielen negativen und positiven Gefühlen, wir können nicht jeden morgen richtig agressiv werden wenn irgendwer wieder ne abfällige Bemerkung macht. Wir würden einfach ausrasten und das jeden Morgen? Das würde unser Körper nicht lange mitmachen denke ich.

Ich hoffe ihr versteht was ich meine ;)
pilgrimJa das fällt auch mir oft auf, bei mir selber wie sehr in viele tolle Dinge die Routine eintritt, doch es sollte immer Momente in deinem Leben geben, wo du vor Freude lachen ,tanzen schreien kannst und es auch tun solltest, oder wenn du verletzt worden bist ,ausrastest. Denn dann weißt du das deine warnehmung noch stimmt, denn Freud und Leid wird dich für den Rest deines lebens begleiten lerne lieber mit deinen Gefühlen umzugehen, als sie zu ignorieren oder sie abzutun. Denn es wird immer wieder eine Situation oder eine Person kommen, wo du deine Gefühle nicht mal kurz in die Ecke stecken kannst.
dark_soul666das sind wahre worte!!
Mondsilbertaufe[QUOTE][i]Original geschrieben von dunklesherz [/i]
[B]= "ich bin schon so abgestumpft, das es mir egal ist " ??? [/B][/QUOTE]

Wenn man soviel Leid und Schmerz ertragen hat, dass man sich daran gewöhnt, wie groß muss dann erst die Wahrnehmung sein?
Offenbar so groß und unerträglich, dass man sie abschalten muss.
Sowas empfinde ich als weit von der Normalität entfernt.

Schmerz zu leben, um nicht normal zu sein ist lediglich eine Vorstufe davon, kein Gegenstück jener Ignoranz, die aus den schlechten Erfahrungen erwächst.

Ist die Abgestumpftheit nicht eigendlich ein unterschwelliger Wunsch, wieder Normalität zu erreichen?

Hmm... is Kreislauf ;)
aaraenSeltsam, hier kommt wieder so ne negative "alles ist schlecht" Haltung durch.

1) ist "mit etwas umgehen" eine durchaus aktive Position
Wenn man mit etwas umgeht, egal womit ist man selbt der Gestalter.
Die passive Variante wäre eher "ich habe gelernt, das demütig zu etragen" aber darum ging es in der Frage gar nicht.
2) ist es wohl sehr zu empfehlen den Umgang mit diversen Dingen zu lernen. Oder wollen wir jeden Tag auf neue auf die heisse Herdplatte grapschen?

Ich habe arge Schwierigkeiten, warum lernen hier so negativ interpretiert wird. Es ist das einzige was den Menschen voranbringt.
MondsilbertaufeLernen heißt weiterkommen. Und weiterkommen ist gut.
Man lernt halt von vielerlei Erfahrungen.

Von den guten zu berichten ist aber nicht so interessant, als wenn man sich über die schlechten Gedanken macht.
Gr. Gaulichterapplaus!!! ich hab ja für derlei aussagen einen auf den deckel bekommen.

gg.grüße
DarkSeraphimJeder Tag ist ein neuer Tag, jeden Tag sind wir andere Personen, jeder Tag, jeder Moment und jede Begegnung prägt uns neu uns so sind wir in meinen Augen nur in dem letzten bewussten Augenblick direkt vor dem Sterben ganze und abgeschlossene Persönlichkeiten. Deshalb versuche ich immer neu zu entscheiden was ich mache, auch wenn es alte und wohlbekannte Situationen sind. Ich versuche mich sowohl von Vernunft als auch vom Gefühl leiten zu lassen, da Leidenschaften und Gefühle das Einzige sind dass uns unser ganzes Leben in jedem wachen Moment begleitet und uns zu Menschen macht. Und somit ist Gewöhnung, Stillstand und Routine das Einzige, dass mir in jedem Moment meines Lebens Angst macht (gelegentlich auch Anderes, aber ich meine damit IMMER, und nicht nur bei direkter Konfrontation).
Wenn man in der Lage ist jeden Moment neu zu erleben und Alles, sogar den Schmerz, zwar kontrollieren aber nicht zu verdrängen oder oder durch Abstumpfung zu unterdrücken,
kann man auch positive Sachen immer neu, frisch und dadurch noch süßer besser erleben.
Und Lernen ist zwar positiv, doch sollte man sich nicht zu oft davon leiten lassen (böse, böse Routine,..:)
Aber die ganzen Gruftels, die nix besseres zu tun ham als überall böse rumzustarren, sind entweder Poser, oder nicht in der Lage nach erfahrenem Leid Neues zu erfahren und zu genießen, und somit schon Abgestumpft, bzw. in Stillstand und Routine gefangen (oder ham nen Kater;) ).
WindgestaltIch habe gelernt den Schmerz zu lieben. Mir wurde schon so oft wehgetan, dass der Schmerz besser ist als die Zeit die es braucht um die Wunden heilen zu lassen.
pilgrimdanke Dark Soul666 ich finde diese Diskussion sehr interessant, zumal ich es schon negativ finde wenn man sagt das man so sehr abgestumpft ist, das man negativ Emfindungen nicht mehr als schlimm oder als nicht mehr so schlimm empfindet, denn wenn man das kann, und ich glaube nicht das man das wirklich kann, zumal immer wieder in deinem Leben krassere und schlimmere Dinge kommen werden. Nach jeder Überschwemmung die man schon für die größte hielt kam immer eine Schlimmere, für jeden Sturm der alles zerstörte kam einer der noch mehr kaputt machte, und an so was kann man sich nicht gewöhnen , weil es nicht gleich bleibt. Immer wieder auf die Herdplatte zu greifen ist immer der gleiche Schmerz,mit der gleichen Empfindung und der gleichen Stärke. Eine Verbrennung, ja aber wenn du bei einem Brand verbrannt wirst dann ist es auch eine Verbrennung, aber an die wirst du sich ganz bestimmt nicht gewöhnen, verstehst du?
dark_soul666ich verstehe dich...dazu fällt mir noch der spruch ein : Zeit heilt wunden aba die narben bleiben!!!
demonoidmeiner meinung nach kann man sich nie wirklich an den schmerz gewöhnen, man kann sich nur dagegen wappnen, daruf gefasst sein und sich darauf einstellen, eine innere mauer dagegen bilden..wie soll man sich an das ausmaß eines schmerzes gewöhnen wenn der nächste schlag umso härter ausfällt???man kann nie wissen wie groß der nächste schmerz ist, wie sehr und mit welchem ausmaß man dabei verletzt wird??ausadem glaube ich auch, wenn man sagt un es so empfindet dass man sich daran gewöhnt hat und es ist dann doch nicht so, trifft es dich umso schlimmer..ich würde absolut meinen lebenswillen verlieren wenn ich zulassen würde dass ich mich an den schmerz gewöhnt habe..was gibt es dann noch für motivation im leben?hast du dann überhaupt noch die fähigkeit andere menschen zu liebn, denn eine begegnung mit menschen bedeutet über einen gewissen zeitraum immer schmerz..versteht ihr was ich meine??wenn du einen menschen liebst und du hast dich an das leid gewöhnt wird dieser mensch auch bemerken dass alles an dir abprallt und es dir egal ist..also insofern finde ich, dass der schmerz ein wichtiger bestandteil in unserem leben ist, auch wenn es blöd klingt..du gewinnst an stärke...:)
DarkangelHoi nun ich bin zwar grad auf Arbeit aber da ich des Thema doch recht intresant finde, schreib ich euch mal paar Zeilen was meine persönliche Erfahrung mit dem Thema angeht.


Ich bin @mom 25 und meine hat 2000 meine Ausbildung fertig die über 3 Jahre ging, so Orientirungshalber, ich weis net mehr genau wann aber irgendwann am Anfang während des 1.ten Lehrjahres muss es gewesen wo ich gefühlsmässig doch sehr kalt geworden bin woran ich des festgestellt hab und wie ich damit umgegang bin werd ich euch nun mal verraten.

Zu erwähn ist vieleicht noch das mir das erst jahre später bewust geworden ist so anfang des Jahres und das auch nur weil ich angefang hab mein Leben zu ändern (bzw etwas positiver zu gestalten).
Ich glaube nähmlich das jeder Mensch 2 Seiten hat eine Helle (welche den guten/positiven Pfad des Lebens verkörpert (Lebensfreude, hilfsbereitschaft usw.)) und ne Dunkle (die für das schlechte steht (Gefühlskälte Depressive usw.) sowie für das handeln zum eingnen vorteil in erster linie ohne dabei auf Intressen andrer rücksicht zu nehm etc.).


So nu aber vor lauter Vorgeblubber mal zum eigentlichen Inhalt, nähmlich dem Abstumpfen. Ich behaupte mal das es von der Intensität abhängt ob das Abstumpfen von selbst als gut oder schlecht aufgefast wird (ich persönlich fands weittestgehends positiv).
Mal als Bsp bin ich z.b. nur in einigen bereichen abgestumpft und mach mir darüber gedanken warum das so is werd ich höchstwahrscheinlich zu der Erkenntnis komm das es nicht wirklich gut sein kann das es so is wie es ist und werd dem Abstumpfen was negatives abgewinn.
Bin ich jedoch schon so weit kalt geworden (wies bei mir damals der Fall war) das mir grob gesehn bis auf paar Ausnahmen alles wirklich scheissegal ist, das es mich net intressiert obs nachbars schlecht geht, das ich nix beim Tod von freunden oder verwanten fühle, das wenn ich über Tod andrer dumme sprüche oder teils sogar lachen kann usw, dann werd ich wohl dem ganzen wohl ne Positive seite abgewinn, es klingt vieleicht makaber aber ich hatte durchweg die ganze zeit fast immer gute laune und was zu lachen (zwar auf kosten andrer meist aber das kümmert ein dann auch nich mehr).
Man macht sich zwar nicht überall Freunde aber es lebt sich um einiges unbeschwerter und leichter wenn man der Dunklen Seite in sich frein Lauf läst als ständig drauf zu achten das bei der Helln das licht net erlischt.
Davon mal abgesehn is für mich die verlockung grösser der Dunklen Seite zu folgen, vieleicht fragt sich der ein oder andre warum ich des dann nich mach nun eigentlich nur aus 2 Gründen. Der erste is weil ich weis das es nicht richtig ist. Der zweite heist Vernumpft.

Was die innere Leere angeht so würd ich fast mein das sie unnabhängig von einer der beiden seiten ist weil sie ein immer treffen kann egal ob man nun gut oder schlecht ist, es unterscheidet sich lediglich wie man damit umgeht. Ich hab persönlich den Eindruck das damit abfinden (was ne schlechte eigentschaft ist) leichter is als sich damit auseinanderzusetzen und die Leere zu fülln, was sich ja auch nicht immer als einfach gestaltet.
Ich hatte z.b. über Jahre hinweg meine Gefühle und so komplet verdrängt bzw kalt gestält, alles was irgendwie ab und an nach sehnsucht, wünschen oder so hochkahm (was gottseidank nur ab und an abends war wenn man halt nix zu tun hat) wurde gleich wieder abgeschoben, nun irgendwann hab ich angefang was an mir zu ändern weil ich einfach mal was neues testen wollte und so. Nun das ergebnis war bzw ist grob gesehn das ich mich zwar mit den aufgeschobnen dingen sozusagen auseinander setze hier und da mal auch was geändert hab und so aber das einige dinge nach wie vor trotzdem ungelöst bleiben einziger unterschied zu vorher ist das ein öfter im kopf rumspucken und verrückt machen wenn man zu lang nachdenkt drüber. Ich würd sie ja auch gern wieder abschieben, leider setzt ich das blos mit aufgeben gleich und da ich nunmal das net tu... :mad:

Naja letztentlich übung macht den meister und Abgestumpft sein muss net gleich schlecht bei andren leuten sein es kommt halt immer drauf an wie man sich nach aussen gibt und damit umgeht und natürlich kann nich jeder über das immer lachen was man selber witzig findet :)

Btw. was den Schmerz angeht, der Mensch gewöhnt sich an alles früher oder später wenn man genung abgestumpft ist gewöhnt man sich auch an schmerzen, das heist jetzt nich das man gar keine Schmerzen mehr spührt, das is quatsch und geht nich ausser die nervenbahnen oder so sind defekt bei ein selbst, sondern das man weis wie man mit umgeht, ich für mein Teil spühr auch kein schmerz im eignetlichen sinne mehr (ich mein geistigen net körperlichen), normalerweise is man wenn was tragisches, etnäuschendes oder schlimmes passiert traurig, bei mir lief des im Abgestumpften Zustand so ab das ich des zur kenntnis nahm vieleicht kurz drüber nachdachte und den wieder abgetan hab.
Neulich hat ich das vergnügen mal in mein jetzigen zustand geistigen schmerz zu erfahrn, nun ich vergiesse immernoch keine Tränen aber ich war doch recht lang (paar Std) extrem frustirert und sauer, das schärfste daran war ich hab die ganze zeit unbewust versucht gut gelaunt zu wirken was teils auch sehr überzeugen rüberkahm und für mitleid bin ich eh der falsche Mensch auch wenns gut gemeint is, naja das war so nen Augenblick wo ichs mir gewünscht hab das ich lieber mein alten Umgang mit solchen dingen beibehalten hätte. Wäre dem Tag noch was schiefgelaufen wäre ich glaube ausgetickt lol. :eek:
dark_soul666das find ich ziemlich interessant......laut text bist du ja (zum glück) net auf der "dunkelen" seite geblieben und bischen näher ins licht gerutsch................wenn ich so drüber nachdenken is abstumpfung in gewisser form, art und weise echt positive, weil man net mehr so angreifbar is als vorher..........sogesehn eine anpassung ans leben bzw situation......so sehe ich das nun. ;)
SternenstaubAnpassung ist für mich einer der natürlichsten Schutzmechanismen. Sie hilft, den Alltag zu meistern. Doch sollte man aufpassen dass man sich nicht 'ganz' abstumpft ...
SchattenfederIch empfinde einen bestimmten Grad der Abstumpfung auch eher als hilfreich.... solange es nicht überhand nimmt :)
DarkangelHey der Text war verständlicher geschrieben als ich dachte. :)

Ja du hast recht das wars was ich damit sagen wollte und es stimmt ich bin wie du so schön sagtest :) bissl näher ins Licht gerutscht (und versuch da auch zu bleiben).

Ich hatte früher während der Ausbildungszeit wirklich das ganze Programm drauf, war teils schon recht heftig wenn ich heut so drüber nachdenke.
Aber mit ein hast mehr als Recht du bist bzw wirst in so ein Zustand unangreifbar, dich schockt nix, dich haut nix um wenn wer versucht dich fertig zu machen kannst nur müde drüber lächeln und all solche scherze, is schon ziemlich heftig, das ist glaube auch der gröste Reiz und Vorteil des dunklen Weges man kann dich (Ausser körperlich) nicht mehr verletzen.

Wie gesagt beide Seiten ham vor und Nachteile und jeder sollte unabhängig der Meinung sich sein Weg raussuchen.
DarkSeraphimVielleicht in ich auch etwas extrem...
...aber ich komme sehr gut klar damit, und bin immer bemüht niemanden damit anzugreifen und niemandem meine Weltanschauung aufzuzwängen (im Gegensatz zu vielen äußerst penetranten Christen...)
Düstere SeeleIch glaube, man kann sich daran gewöhnen, dass man sich langsam auf ewige Qualen und Schmerzen und einstellt und sich daran gewöhnt, dass jemand einem Schmerzen zufügt.

Allerdings denke ich nicht, dass sich der Schmerz unterdrücken lässt, bzw. dass man sich daran gewöhnt. Natürlich meine ich das im körperlichen, nicht im psychischem Sinne.
dark_soul666also, wenn ich zusammen fassen darf: Kälte bedeutet net gleich stumpfheit gegen gefühle sondern eher lernen mit schmerzen besser klar zukommen und umzugehn............wenn ich nochma in meiner vergangen heit krammen darf;), ich war auch ne ganze zeit lang ziemlich sehr kalt und wenn ich wollte, konnte ich das größte arsch sein aba irgendwann kam jemand und hat mir die totgedachten gefühle wieda aufgetaut und schon ging alles wieda von vorne los............
dunklesherzalso so wie ich das mitkrieg findet ihr alle abstumpfung bis zu einem gewissen grad ok...aber wo liegt diese grenze ?

ich glaube ich war ne zeitlang auch ziemlich kalt, wurde mir auch oft gesagt, aber ich sage "glaube" deswegen weil ich mich an meine gefühle in dieser zeit nicht errinern kann, geht nicht. ich weiss nicht was mich da beschäftigt hat, ich weiss nicht mehr genau was ich über bestimmte personen dachte, nix da. ich würd es nicht als filmriss bezeichnen weil den schulstoff von damals weiss ich noch *g* aber meine gefühle waren zu der zeit wohl ausgeblendet.
Obwohl diese Zeit erst etwas über ein Jahr her ist, weiss ich nicht mehr was mich bewegt hat davor. Bis Dinge und Personen in mein leben traten die mich wieder leben haben lassen.

und allein schon deswegen will ich nicht abstumpfen
dark_soul666es klingt zwar ziemlich blöd aba wenn man mal wieda in sone phase ist, muss man unterscheiden und net jeden die kälte spüren lassen...........ich glaube, das ich es ziemlich jut hinbekommen habe.......naja, bis zum nächsten mal ;)........ich weiß auch net mehr wirklich was ich noch sagen soll.
Vlad Tepes IIIich habe mir sehr viel zu herzen genommen, und wurde dadurch oft verletzt. dann hatte ich die "ist mir egal"-einstellung. und dann kam die leere. und das war schlimm, denn durch diese leere wurde ich zum masochist, ich ritzte mich.

jetzt ist es wieder gut. ich habe nun die kraft darüberzustehen. wenn mich jemand verletzt, dann tut das nicht weh, oder es ist mir egal. ich denke dann, das wird wieder. und so fällt es mir leichter, mein leben endlich zu geniessen.
pilgrimich bin auch kein Mensch der nahe am Wasser gebaut ist , oder der sich jeden Schuh anzieht,im Gegenteil, ich könnte ofters mal drüber nachdenken was ich mit der " ich steh da drüber und es ist mir eh egal " Nummer anrichte. Und ja man kann verzeihen aber niemals vergessen. Und an alles erinnert man sich irgenwann mal wieder . Und egal wie kalt ich auch bin, es trifft mich immernoch so hart, das ich denke ich muss noch härter werden , und noch mehr gegen angehen,doch dabei vergißt man oder falsch übersieht man die kleinen feinen schönen Dinge des Lebens die dich auch gegen Schmerz unangreifbarer machen können, die dich stärken, und dir halt geben.

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