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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Isolation
hU3n3rdi3BEinen schönen guten Tag zusammen!Ich erklär erstmal wie ich auf das Thema gekommen bin:
Auf dem Platz der Philosophen kam die Frage auf was für eine Rolle zwischenmenschliche Beziehungen spielen, dadurch sind wir dann darauf gekommen was mit Menschen passiert die ihr ganzes (oder einen großteil ihres Lebens) Isoliert werden.
Und um nicht abzuschweifen eröffne ich jetzt kurzerhand einen neues Thema.

origin. geschr. v. Kaffetrinken
[QUOTE]also der Herr Frankl und jede Menge andere Philosophen und Psychologen meinen, dass wenn man kein Gegenüber hat hat man auch kein ICH. Wenn niemand da ist der einen Gegenpol oder einen "Gleichpol" bildet, kann man sich seiner eigenen Eigenschaften nicht sicher sein oder gar seiner eigenen Existenz, sie würde ja nirgends bestätigt werden.[/QUOTE]
[QUOTE]Aber nochmal zum Topic: Es soll mal einen Fall gegeben haben in dem ein junger Herr zur Polizei kam, wo und wann müsste ich nachgucken gehn, und sagte das er bis jetzt sein ganzes Leben in einem Wandschrank lebte. Gefüttert usw. von sein Psycho Eltern die sich daran aufgegeilt haben.[/QUOTE]

Was sagtn ihr zu sowas also nicht zu der Vergewaltigung sondern
dazu, das jemand von der Umwelt ausgeschlossen wird. Kann diese Person jemals Kontakt zu anderen Menschen aufbauen? Angenommen jemand wird von Geburt an ernährt und sonst auch "gut" versorgt. Allerdings wird jedweger Kontakt zu dieser Person unterbunden.
Kann diese Person das überhaupt überleben? Zumal sie ja auch noch im Säuglingsalter ist.
Wenn ja: Kann sie dann nach 20-25 Jahren noch ein normales Leben beginnen/führen?

Ich habe gehört das so etwas mit Säuglingen schon mal probiert worden ist. Diese sind allerdings schnell gestorben.

Tragt ma ordentlich Bei ;)

bis denne
KaffeetrinkenAloahe,
*räusper*Der super Typ, der diese tollen Sachen geschrieben hat hieß Kaffeetrinken, nich Kaffetrinken *harrspalt* ;)

Also ich nehme mal selber Stellung zu dieser Theorie:
Das ein Kind nach einiger Zeit stirbt, wenn es kein Führsorge von anderen menschen bekommt ist, soweit man die damaligen Experimente, die sich eigentlich mir der ultimativen/göttlich Sprache auseinander setzten, gelten lassen kann, richtig.

Am ehesten kann man sich eine Person vorstellen die nicht gänzlich isoliert lebte, sondern nur unter extremen Bedingungen, in denen nur sehr wenig Zeit oder Raum für Fürsorge war.
In diesem Falle stelle man sich einen 20 jährigen vor, der nie lernte, wie man auf Gefühle reagiert oder auf bestimmte Reaktion fühlen sollte.
Das Problem hierbei ist, das man sich gerne einen Menschen vorstellt, der wie ein Tier in und her hüpft und Leute wegen Essen verbrügelt. Diese Theorie sollte man mit vorsicht genissen.
Wie sagte noch Kant:" Der Mensch ist das einzige Tier das erzogen werden muss"
Natürlich stimmte diese AUssage nur in eine, gewissen Rahmen, insofern ich überhaupt korrekt zitiert. (Auch viele Tiere erleben soetwas wie Erziehung)
Der Mensch unterscheidet sich jedoch insofern, das vieles was er heute macht, erfundener nonsense ist. Dinge die in Wirklichkeit keinen Sinn ergeben, jedoch mit sinnvollen assoziiert werden, haben bei uns Gültigkeit und gelten bei uns als REALITÄT.
Dies geht sogar soweit , das es schon lange keine Frage der Gesellschaft sondern der Menscheit ist.
Wir sind noch lange nicht vom Faktor "Trieb" befreit, jedoch ist er eben auch nur eine Hälfte von uns, die ohne Regeln und verstand nicht mehr in der Lage ist zu überleben.
Genauer gesagt:Ohne verstand sind wir kein Tier, sondern nur ein halbes.

Unterm Strich, der Mensch würde wahrscheinlich Schizophren werden und mit seinen gegeben Mitteln ein für ihn verständliche Realität erfinden und würde über kurz oder lang sterben und das auch schon beim aufwachsen, nicht erst bei der befreiung oder freilassung
mfg
Kaffeetrinken, der garnich mehr weiss ob dieser comment zum thread passt
decay73Daß Säuglinge ohne Kontakt zu anderen Menschen elendig zugrunde gehen, ist ja bekannt.

Was mit älteren Menschen passiert, ist schwer zu sagen. Nur spurlos geht das sicher auch nicht an ihnen vorrüber.
Es gibt ja auch welche, die sich ganz bewußt abkapseln. Die werden irgendwann vielleicht etwas merkwürdig.
Bei Menschen, denen dies unfreiwillig wiederfährt kann es, denke ich, schon zu ernsteren Problemen führen. Und vielleicht geht dann auch der ein oder andere daran zugrunde.

Es ist wohl eine Frage des Alters, der "Entwicklungsstufe", der (geistigen) Reife und der Freiwilligkeit.

Gerade sitze ich hier mehr oder weniger gezwungenermaßen alleine rum, und kann glücklicherweise noch über das i-Net oder das Telefon kommunizieren. Aber nach zwei Wochen fängt es schon an zu nerven...gut daß es nur zeitweise ist... :)
moresowas hat auch einen Namen: Nennt man Hospitalismus

hab bissl Gegoogelt *g*
[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Hospitalismus#Psychischer_Hospitalismus[/url]

Jedoch muss man dazu sagen, Hospitalisum entsteht schon bei geringerem Liebesentzug
KaffeetrinkenAloahe,
ja du hast ganz recht, es kommt auf die Entwicklungsstufe an. Wenn überhaupt sollte es nach dem 15 Lebensjahr passieren, denn sonst wird der Mensch unausweichlich zum Wrack.
In der Pupertät passiert nämlich auch einiges im Hirn, unter anderem wird der Teil des Gehirn umgemodelt, der für die Soziale Interaktion und assoziation zuständig ist.
Wenn da was passiert ist der Schaden nicht mehr behandelbar
Mfg
kaffeetrinken
decay73Stimmt. Gerade in der Pubertät ist es ausgesprochen wichtig. Aber ich denke auch, daß dies in höherem Alter noch zu Schäden führen kann, denn das Gehirn ist auch dann noch flexibler, als man bisher angenommen hat. Es können dann immer noch neue Nervenbahnen entstehen, und ich denke auch verkümmern, wenn man nicht aufpaßt.
Vielleicht äußert sich das dann nur etwas anders, z.B. in gesteigerter Suizidhäufigkeit im Alter...so, wie es gerade auch wohl wieder passiert... :(
KaffeetrinkenAloahe,
hierbei kommt es auch drauf an, wie der isolierte, die Isolation wahrnimmt.
Er muss sich einfach eine Realität erfinden, die mit Einsamkeit zurecht kommt. Das Problem ist natürlich, da wieder rauszukommen, aber der menschliche Geist wird sich sicher schnell daran gewöhnen. Natürlich nur wenn er keine Schäden bei der Isolation erlitt.
Einsamkeit gehört eben noch zu den schlimmste "Strafen", noch schlimmer (Nach Martin Buber) wäre eine Gesellschaft, wenn das möglich wäre, die einen in keinster Weise akzeptiert oder toleriert, praktisch ignoriert.
Mfg
kaffeetrinken
decay73Ignoriert werden und einsam sein ist ja irgendwie auch verwandt.

Gerade alte Menschen fühlen sich ja offensichtlich irgenwann einsam, und eben nicht nur, weil der jahrzehntelange Partner gestorben ist, sondern auch, weil sie sich vom Rest verlassen fühlen...
KaffeetrinkenAloahe,
so gleich diese beiden Situationen auch sind, sind sie auch gänzlich verschieden.
Ähnlich der Situation eines Mannes der mitten im Merr (Gesellschaft) umher schippert (lebt) ohne Wasser (ohne Bestätigung). Um ihn herum überall Wasser, jede Menge wasser jedoch kann er es nicht trinken.
Weniger schlimm, insofern man dies so nennen kann, ist jemand der in einem weißen Räumchen sitzt und dort nicht zutrinken bekommt.
Mfg
Kaffeetrinken
gin'iroHier ein Link zu Google:

[url=http://www.google.de/search?hl=de&q=Deprivation&btnG=Suche&meta=lr%3Dlang_de]Suche nach dem Begriff Deprivation[/url]
gin'iroEin Bericht: [url]http://www.physiologus.de/depriv.htm[/url]

"Anfang November 1970 erschien auf einem Sozialamt in Los Angeles eine nahezu blinde Frau, um eine Unterstützung zu beantragen. Bei sich hatte sie ihre Tochter. Es war ein blasses, ausgemergeltes, nervöses und ängstliches Kind mit schütterem Haar und dunkel verfärbten Zähnen, das nur unsicher stand, vornübergebeugt ging wie eine alte Frau, einen Fäulnisgeruch ausströmte und kein Wort sprach, sondern nur unverständliche Murmellaute von sich gab. Die Sozialarbeiterin stutzte und rief ihre Vorgesetzte. Die warf einen Blick auf das Kind und alarmierte die Polizei.

Das war die Entdeckung von Susan W., die unter dem Namen »Genie« in die Literatur eingehen sollte. Genie - so nannten die Wissenschaftler, die in den folgenden Jahren mit ihm zu tun hatten, das Mädchen -, Genie sah aus wie eine Achtjährige, war aber dreizehneinhalb Jahre alt und hatte etwas hinter sich, für das »schrecklich« ein zu billiges Wort ist, eine Deprivation sondergleichen.

Die Mutter war eine nicht nur wegen ihrer schlechten Augen völlig hilflose Frau, der Vater ein tyrannischer und von Wahnideen heimgesuchter Mann. Er hatte etwas gegen Kinder, vor allem ihr Geschrei konnte er nicht ertragen. Als Genie zwanzig Monate alt war, nähte er mit eigener Hand eine Art Harnisch, mit dem er sie in einem kleinen und fast leeren Schlafzimmer nackt auf einen Toilettenstuhl fesselte. Und an diesem Ort, in dieser Lage verbrachte sie die folgenden zwölf Jahre. Wenn man sie nicht einfach vergaß, wurde sie abends in eine Zwangsjacke gesteckt und in ein Kinderbett gelegt. Nie verließ sie dieses lachsrote Zimmer mit den verhängten Fenstern, von dem aus nur ein Stück Himmel zu sehen war und in das kaum je ein Laut drang.

Gefüttert wurde sie mit Milch und Kinderbrei. Sie sah nur die Mitglieder ihrer Familie. Sprechen durfte niemand mit ihr, und sie selber durfte keinerlei Laut von sich geben oder Geräusch machen. War der Vater wütend auf sie, schlug er sie mit einem Holzknüppel; oder er - und später auch Genies älterer Bruder - knurrte, fletschte die Zähne und bellte sie an wie ein Hund. Die Mutter war so verängstigt, daß sie ihrer Tochter nicht beistand.

Aber als sie 1970 mit ihrem inzwischen siebzigjährigen Mann Streit bekam, raffte sie sich auf und telefonierte mit ihrer Mutter. Die bewegte sie dazu, das Haus ihres Mannes zu verlassen und Genie mitzunehmen. So kam es, daß sich Genie schließlich auf der Sozialbehörde einfand. Die Eltern wurden wenig später wegen Kindesmißhandlung vor Gericht gestellt; die Mutter wurde freigesprochen, der Vater erschoß sich am Tag der Verhandlung, einen Zettel hinterlassend mit den Worten so manches Irren: »Ihr werdet nie verstehen.«

Zwölf Jahre lang gefesselt und eingeschlossen und ohne menschlichen Umgang: bei ihrer Befreiung konnte Genie kaum Arme und Beine strecken, ging zunächst nur steif und schwankend, selbst das Stehen fiel ihr schwer. Für ihr Alter war sie mit 1 Meter 37 viel zu klein, und sie wog nur knapp 25 Kilo. Sie beherrschte ihren Stuhlgang nicht, urinierte bei jeder Erregung, speichelte unausgesetzt (daher ihr fauler Geruch), war unempfindlich gegen Hitze und Kälte. Speisen kaute sie nicht; sie stopfte sie in die Backentaschen und wartete, bis der Speichel sie zerkleinert hatte - wenn sie die Geduld verlor, spuckte sie sie aus.

In den folgenden Monaten und Jahren, die sie in Krankenhäusern, Sonderschulen und bei einer Pflegefamilie verbrachte, lernte sie nur mit größter Mühe, was wir menschliches Sozialverhalten nennen. Sie ging beim Essen umher, nahm anderen die Bissen vom Teller, die ihr verlockend erschienen, spuckte, schneuzte ihre Nase auf alles, stellte sich dicht vor Fremde und starrte sie an, griff nach allem, was ihr gefiel, gab jahrelang selber niemals etwas ab und masturbierte in aller Öffentlichkeit ständig und überall, an Tischkanten, Autogriffen, Türklinken.

Ihre Reife entsprach bei der Befreiung der eines einjährigen Kindes. Trotzdem beschrieb die Psycholinguistin Susan Curtiss, die jahrelang mit ihr arbeitete, mehrere Artikel und 1977 auch ein Buch über sie schrieb, sie als hübsch, gewinnend, aufmerksam und neugierig. Und sie lernte, machte Fortschritte, wurde langsam immer menschenähnlicher.

Anfangs war ein leises Winseln ihre einzige Lautäußerung gewesen. Außerdem schien sie den Tonfall der Warnung und der Verneinung und ein paar Wörter und Wendungen (»Klapper«, »Mutter«, »Schluß damit!«) zu verstehen. Selber sprach sie gar nicht. Nach einigen Monaten Sprachunterricht aber begann sie die Dinge ihrer Umgebung zu benennen. Alle Kinder gehen mit etwa zwanzig Monaten durch das Stadium der Zweiwortsätze. Es dauert nur wenige Wochen, und im Anschluß entwickelt sich die Sprache explosionsartig. (»Implosionsartig« wäre das richtigere Wort - es ist, als saugten die Kinder außerordentlich schnell, aber in durchaus geordneter Folge die Sprache in sich hinein, die um sie her gesprochen wird.) Auch Genie machte die normalen Stadien durch: Einwortsätze, Zweiwortsätze, längere Sätze. Aber alles dauerte sehr viel länger bei ihr, und die normale Sprachexplosion fand niemals statt. Ihre Äußerungen blieben äußerst kurz, gelangten über Ketten von drei Wörtern kaum hinaus und waren nach normalen Maßstäben ungrammatikalisch (»zwei Hand«, »will Milch«, »klein zwei Tasse«), Vier Jahre brauchte sie, die richtigen Verneinungen eines Satzes zu lernen. Sogenannte Ergänzungsfragen (wer? was? wo? wann?) lernte sie offenbar nie. Ihre Stimme war anfangs viel zu hoch; so etwas wie Satzmelodie bildete sich erst spät und unvollkommen aus.

1978 bekam die Mutter das Sorgerecht zurück. Sie nahm Genie aus ihrer Pflegefamilie, und seitdem gibt es keinen Bericht, keine Nachricht mehr über sie. Irgendwo im Süden Kaliforniens soll sie abgeschirmt in einem Pflegeheim leben. Die Mutter - jemand muß sie überzeugt haben, daß noch Geld aus der Tragödie zu schlagen sei - verklagte das Kinderkrankenhaus und Susan Curtiss wegen »Ausbeutung um persönlicher und materieller Vorteile willen« auf eine halbe Million Dollar Schadenersatz. Die Gerichte haben noch nicht endgültig entschieden. - Dieter E. Zimmer, Experimente des Lebens. Zürich 1989 "
KaffeetrinkenAloahe,
auch wenn ich ungern über meine Gefühle rede, diesen Text meinte ich und ich find ihn wie damals nur bestürzend.
Das Wort Mensch muss mal wieder neu definiert werden.
Mfg
Kaffeetrinken
KampfsauRein körperlich muss nicht unbedingt ein Schaden folgen.Aber die absolute Isolation wird meist von Menschen oder Umständen herbeigeführt,die einen an einen abgeschotteten Ort binden.
Z.B. das man von seinen Eltern oder sonst irgendeinem Menschen unter verschluss gehalten wird.Absolute Isolation könnte es daher nur in einem Raum geben,der automatisch belüftet wird und sich auch sonst vollautomatisch um die biologischen Bedürfnisse des Gefangenen kümmert möglich sein.Ansonsten hat man immer noch eine Bindung zu einem einzigen Lebewesen.Man kann aber Schäden kriegen was die psychische,intellektuelle und
soziale Stimulierung der isolierten Person angeht.Man verkrüppelt sozusagen seelisch.Und diese Schäden sind ireparabel,man kann sie höchstens leicht aufheben.Es gab da schon einen Fall von einem Jungelkind das sich wie ein Tier benahm.Jegliche Versuche
das Kind in einen gewöhnlichen Menschen umzuerziehen schlugen fehl.Man konnte dem Kind vielleicht ein paar Wörter beibringen die grobe Sinnbilder darstellten,aber viel weiter ging es auch nicht.
Ein anderer Fall handelt von einem misshandelten Mädchen das bis zu seinem 10 Lebensjahr glaub ich,nur in einem Haus gefangen gehalten wurde,und das nur wir ein Tier versorgt wurde,und dem keine Zuwendung jeglicher anderer seelischer oder intellektueller Art zu teil wurde.Ein bischen Sprechen und auch benehmen konnte man dem Mädchen schon beibringen.Aber selbst nach 10 Jahren Rehabilitierungsversuche mit 20 Jahren
kam das Mädchen nicht über das Verhalten und das Wissen eines Kleinkindes hinnaus.Jedem ist ja klar das besonders bei Kleinkindern das Gehirn schnell wächst und komplexer wird.Es gibt Phasen,da nutzt ein Kind die Hälfte der ihm zur Verfügung gestellten Energie der Nahrung und den vielen Schlaf den es brauch zur weiterentwicklung des Gehirns und des Verstandes.Man saugt das Wissen quasi auf und sollte auch auf die vielfältigsten Arten geistig stimuliert und gefordert werden.Das ist sogar noch mal wichtiger als das Kinder möglichst viel draussen rumturnen sollten,obwohl es für ein Kind auch schon wichtig ist so seine Bewegungen zu koordinieren zu lernen und um die Welt zu entdecken.Wenn dies einem alles fehlt,dann kann man auch kein gesunder Mensch werden,weder körperlich noch geistig.Eigentlich wird schon bei den meisten Kindern heute schon die Hälfte ihres Potenzials verschenkt.Man könnte aus fast allen Kindern noch ein vielfaches rausholen wenn man sie richtig gefördert hätte.Nicht umsonst gehören diejenigen die z.B. schon mit 5 Kampfsport angefangen haben eher zu den besten als jemand der z.B. erst mit 13 oder 14 anfängt.Ich glaube die meisten Menschen nutzen wenn überhaupt nur 40-60% ihres genetischen Potentials.Aber solange die Kinder glücklich werden ist es egal wenn hier nicht überall Supermänner rumlaufen.
hU3n3rdi3B*UFFZ*:eek: vor zehn minuten war ich noch gut gelaunt

Aber wie kommt ein Mensch dazu sein eigenes Kind so zu behandeln? Was ist mit dem Kindchenschema? Es kann doch wirklich niemanden unberührt lassen wenn der eigene Nachwuchs so verkümmert (außer vielleicht wenn einem selbst so etwas wie oben genannt wiederfahren ist). Die psychische Gesundheit des Vaters (wie bei dem Mädchen aus Amerika) muss so miserabel (nicht mehr vorhanden) gewesen sein das es doch irgendjemandem augefallen sein muss. Oder er war schizophren.
Ich glaube nicht das irgendein ganz normal rational denkender Mensch so etwas fertigbringen kann.
Dagen Verdien ein Amoklauf schon fast ein Friedens-Nobel-Preis.



So ein Teil der Bestürzung hab ich jetzt in Wut umgewandelt.
gin'iroDas ist leider kein Einzelfall, es gibt ziemlich viele Fälle die ähnliche Verhaltensweisen von Eltern beschreiben - die Ursache ist größtenteils relativ sicher belegt: Der Elternteil (oder auch beide) hatten Ähnliches in ihrer Vergangenheit erlebt.

Das bezeichnet man auch als Wiederholungszwang. Entweder man versucht als Partner aus der Opferrolle herauszukommen und scheitert oder man inszeniert ähnlich gelagerte Situationen an den eigenen Kindern.

Hier ein ganz interessanter Artikel über die Ursachen, Auswirkungen und wie es sich zeigt: [url]http://www.ev-akademie-thueringen.de/programm/reihen/r2002/r-c/rede_maaz.htm[/url]
AstatosIch erinnere hier nur an den Fall Kaspar Hauser...
Aber auch schon geringfügigere und relativ "leichte" Isolation eines Menschen kann zu ernsten Schäden führen...
gin'iroZu Kaspar Hauser gibts übrigens hier einen Thread: [url]http://nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=12850[/url]
Emeraldes gibt ein buch von stefan zweig mit dem titel "schachnovelle".
dort wird ein mann in isolation gehalten um ihm zur aussage zu bringen.
wer interesse hat, kann es ja mal lesen.
stefan zweig stellt die situation und das verhalten des gefangenen sehr realistisch dar.

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