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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Zusammengeführt: Wissen vom Sterben/den Tod spüren
noctu vigilusVor ein paar Monaten hat mir meine Oma 2 Geschichten von ihrer Mutter (die jetzt aber schon vor wenigen Jahren gestorben ist) erzählt. Als ich jetzt im Thema "nahtoderlebnisse" gelesen hatte, ist mir das nochmal durch den Kopf gegangen und ich dachte, das passt vielleicht ganz gut hier her.

1.
Meine Oma und ihre Mutter wollten auf eine Familienfeier gehen. Als meine Oma sie fragte, wann sie denn dort sein wollen, antwortete ihre Mutter, dass sie dann nicht mehr da sein (leben) wird...

2.
Ein paar Tage vorher hat meine Oma ihr noch einmal den Kopf (die Haare) gewaschen. Und ihre Mutter sagte: "Heute hast du mir das letzte mal den Kopf gewaschen."

Einen Tag vor der Feier ist sie dann gestorben (an einem natürlichen Tod).
Nun frage ich mich: wie konnte sie so genau wissen, dass sie zu dem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr lebt?
Ist euch sowas ähnliches auch mal passiert oder erzählt worden? Und wie denkt ihr darüber?
NightsurferNatuerlich weiss ich auch nicht genau, warum manche alten Menschen wissen, wann sie sterben. Ich kann also nur von Beobachtungen berichten. Es ist allerdings eine interessante Angelegenheit. So interessant, dass ein Freund von mir (studiert Psychologie) freiwillig in die Sterbestation im Krankenhaus gegangen ist, um mit den Sterbenden ihren letzten Weg zu teilen.
Meine Oma hat jedenfalls auch gespuert, als es mit ihr zu Ende ging. Sie hatte Krebs und sie muss gespuert haben, wie der in ihr wuchs. Wir haben sie zu Hause gepflegt. Wenn ich ihre Hand gehalten habe, habe ich geglaubt zu spueren wie viel Lebenskraft noch in ihr war. Es wurde immer weniger... Das hat mich damals sehr bewegt.
Ein anderes Erlebnis betrifft ein Haus aus meiner Strasse. Da hatte eine Frau ihrem Mann, der auf dem Sterbebett lag versprochen, dass sie 92 Jahre alt wird. Das ist bestimmt schon 10 Jahre her gewesen. Am Tag nach ihrem 92. Geburtstag ist sie dann gestorben. Sie war aber lange Zeit vorher schon krank. Schon ueber Jahre hinweg hatte sie nicht mehr aus dem Haus gehen koennen. Es schien fast, als wollte sie mit aller Kraft noch 92 werden, wie sie es ihrem Mann versprochen hatte. Leider konnte man sie nicht mehr fragen, weil sie zum Schluss ziemlich verwirrt war. Aber es ist eine sehr interessante Geschichte, finde ich. Vor allem, da sie sich wirklich nur ein paar Haeuser weiter abgespielt hat. Ich habe viel darueber nachgedacht. Ich glaube, der Mensch ist bis zu einem gewissen Grade Faehig den Zeitpunkt seines Todes auch unter Krankheit zu beeinflussen. Der Koerper kann gegen den Tod ankaempfen und ihn hinauszoegern, oder auch aufgeben und sterben. Aber wie es wirklich ist zu sterben und ob man den Zeitpunkt des Todes spuert, das werden wir wohl erst erfahren, wenn es auch bei uns soweit ist, denke ich.
In diesem Sinne
Nightsurfer
FallenSisko@noctu vigilus

Vielleicht steh ich ja etwas aufn schlauch aber "natürlicher Tod" heißt doch, dass die Mutter dann keine Krankheit vorher hatte oder? Das wenn jemand krank ist, beeinflussen kann wann der Körper schlapp ist, das glaub ich ja.

Aber so wie du es erzählst. Und wie ich es verstehe. Ist es ein wirklich neuer Aspekt. weißt du noch mehr von der Geschichte?
gin'iro[QUOTE][i]Original geschrieben von FallenSisko [/i]
[B]Vielleicht steh ich ja etwas aufn schlauch aber "natürlicher Tod" heißt doch, dass die Mutter dann keine Krankheit vorher hatte oder? Das wenn jemand krank ist, beeinflussen kann wann der Körper schlapp ist, das glaub ich ja. [/B][/QUOTE]

Jeglicher Tod, der nicht durch äußerliche Einwirkung auftritt, wird bei uns hier als "natürlicher Tod" bezeichnet. D.h. ob jemand am Herzinfarkt, einem Hirnschlag oder einer Krankheit stirbt ist letztendlich irrelevant, es wird als natürlicher Tod bezeichnet. Soweit die Definition.

Um vom Thema nicht abzukommen: Ich kenne jemanden, der anderen Menschen ansieht, wie "gut" oder wie "schlecht" es ihnen geht. Ist die andere Person dem Tod nahe, so weiss er es. Grausam, doch ich habe es mehrfach bestätigt erlebt, dass seine Prognosen ins Schwarze trafen, obwohl er aus Pietät den Betroffenen es nie mitteilte, sondern nur anderen, die es nicht weitererzählten....
FallenSiskoWie oft traf seine Prognose schon zu? Hat er sich mal geirrt? ;)
gin'iro[QUOTE][i]Original geschrieben von FallenSisko [/i]
[B]Wie oft traf seine Prognose schon zu? Hat er sich mal geirrt? ;) [/B][/QUOTE]

Nein, geirrt hat er sich bisher noch nicht...
FallenSiskobeeindruckend...
Rookie[QUOTE][i]Original geschrieben von Kaiki Antei [/i]
[B]
Um vom Thema nicht abzukommen: Ich kenne jemanden, der anderen Menschen ansieht, wie "gut" oder wie "schlecht" es ihnen geht. Ist die andere Person dem Tod nahe, so weiss er es. Grausam, doch ich habe es mehrfach bestätigt erlebt, dass seine Prognosen ins Schwarze trafen, obwohl er aus Pietät den Betroffenen es nie mitteilte, sondern nur anderen, die es nicht weitererzählten.... [/B][/QUOTE]

Etwas sehr ähnliches erzählte mir mal mein Malerei-Lehrer. Er hat einen Künstlerkollegen gekannt, der ein Porträt von einem ihm völlig fremden Mann zeichnen sollte. Als er das Bild fertig hatte und es nocheinmal genauer betrachtete, sagte er: Dieser Mann hat Krebs und er wird wahrscheinlich in nicht allzuferner Zeit sterben. Und so kam es dann auch.
schattenfischich glaube schon, das alte menschen spüren können, wenn es mit ihnen zuende geht. jeder vielleicht, aber jetzt mal der natührliche tod(auch wenn erschossen werden wahrschienlich auch bald dazugezählt werden kann und kleine kinder dann ihre eltern fragen "mama, wer hat denn opa erschossen?").
von meiner oma glaube ich , daß sie wirklich keine lust mehr hatte und nciht mehr wollte und dann gestorben ist.
Ziatmataich bin auch davon überzeugt, dass man es merkt wenn es zuende geht. bei meinem ur-opa wars auch so, er hat sich nochmal von uns allen verabschiedet und am nächsten tag war er tod. man fühlt ja auch, ob man krank wird oder nicht, dann erscheint es doch logisch, dass man es auch fühlt, wenn man stribt.
noctu vigilusAber ich finde es so merkwürdig, dass sie das sterben so beeinflussen können, wie auch bei dem beitrag über mir...ich kann mir das einfach nicht vorstellen, wie man von dem einen auf den anderen Tag wissen kann, dass man (morgen) stirbt...
Aramatheahallo an euch..
hmm das hat mich auch grade zum denken gebracht..aber da fällt mir auch meine oma ein..die hatte das auch im gefühl..hat viel öfter halt eben zu gott gerufen..dass er sie nehmen soll und sie hat auch gesagt dass es nicht mehr lange dauern wird..natürlich gibt dies rätsel auf..
hat es bei einem von euch schon mal solche erlebnisse wie wahrträumen oder so in der art gegeben?
stoweiss ja nicht was du unter wahrtraeumen verstehst, aber das phaenomen des dejavu istmir persoenlich recht haeufig vorgekommen....
666waysHab schon einige solche Geschichten gehört, wer weiß wie sowas zu Stande kommt,

Ich träume manchmal irgendwas, was erst Jahre später passiert, solche Zukunftsvisionen sind vieleicht zu vergleichen damit!?
dejavus hab ich auch sehr oft.....
Homunculus"der eigene tod ist unvorstellbar, und sooft wir den versuch dazu machen, können wir bemerken, dass wir eigentlich als zuschauer dabeibleiben..."
coraVor fast genau zwei MOnaten ist mein Vater gestorben.

Letzten Dezember hat er erfahren er hat Magenkrebs.Es wurde sehr früh erkannt.
Er rief mich abends an und sagte es mir am Telefon.Ich bin zusammengebrochen nicht mehr aufgestanden als sei er in diesem Augenblick bereits gestorben. KOnnte nicht mehr aufhören zu weinen und hatte von diesem Augenblick kein Mut mehr. Und auch keine Hoffnung. Ich niemals zu vor in meinem Leben einen solchen schmerz erlitten.
Ich wüsste er würde sterben und er wusste es auch,wiederum hatte ich das Gefühl das beide voneineander wussten was der andere dachte.
Wir lebten jeden Tag als wäre es der letzte.
Und als es schlimmer wurde und alle immer noch Hoffnung hatten begannen meine ersten Träume.
Und jeder Traum wurde von Tag zu Tag Realität.
ER starb wie ich es träumte.
Ich bin keine Hexe und glaube auch eher was ich sehe, aber diese tatsache lässt mich an solche Dinge jetzt mehr glauben.

Es dauerte kein Jahr und nun ist er schon zwei Monate tod.
Er sagte mir immer er werde nicht alt und er wusste es genau.Ich denke dieses Gefühl für den Tod hat jeder , nur bei dem einen ist es weniger ausgeprägt als bei dem anderen. Doch letztendlich wissen wir wann es soweit ist.


Cora sich verneigent verabschiedet.
SiriusDer Mensch ist das einzige Wesen auf dieser Welt, das sich bewußt ist, eines Tages sterben zu müssen.
Segen oder Fluch?
Wieviel freier würden wir leben, wenn wir nicht um unseren Tod wüßten?
Inwiefern jemand den genauen Todeszeitpunkt voraussehen kann, weiß ich nicht. Manch einer ahnt eben, wenn es mit nahestehenden Personen oder einem selbst zu Ende geht.
Ich glaube, das ist einfach so eine Art psychologischer Selbstschutz, mit dem sich unsere Seele sozusagen schonmal vorab mit dem möglichem Szenario behutsam vertraut machen will um den späteren Schock zu dämpfen.

Cora ich fühle mit Dir. Mein Vater ist zwar schon etwas länger tot, starb aber auch an Magenkrebs. "Glücklicherweise" mußte er sich nur 2 Monate quälen. Zum Schluß sah er nicht besonders gut aus, vollgepumpt mit Schmerzmitteln, abgemagert und blaß. Er war immer ein sehr lebensfroher Mensch und hat m.E. auch jeden Augenblick seines Lebens so gut wie möglich ausgekostet - trotzdem hätt ich ihm gern noch 20 Jahre geschenkt.
BlackTeaPasst jetzt nicht hunderprozentig in den Thread, aber fällt mir dazu ein.
Mein Onkel hat mir mal eine Geschichte erzählt, die er von seiner Oma oder so hatte...

Es gab in dem Ort, in dem sie früher lebten, eine Frau, die den Tod anderer Menschen voraussah.
Wenn ein Mensch in den nächsten Tagen sterben würde, sah sie einen Sarg vor der Haustür stehen...
targetHi!
Ich bin absolut überzeugt, dass man zumindest eine Vorahnung auf den Tod hat. Ich hatte ein ähnliches Erlebnis: Als ich so 12 oder so war, haben meine Eltern, ich und noch ein paar Bekannte meiner Eltern Urlaub in Österreich gemacht. Am Tag der Rückreise hat sich Sebastian sehr seltsam verhalten. Er war, was für ihn völlig untypisch war, sich sehr ruhig verhalten, kaum etwas gegessen und ständig etwas vor sich herumgemurmelt. Auf der Autobahn ist dann in der Nähe der Grenze der Hinterreifen seines Kleinbusses geplatzt und hat sich mehrfach überschlagen. Er lag darunter und war sofort tot. Seit dem gleube ich, das es eine Art Vorahnung gibt...
MfG
target
tenebresEs ist grässlich, Tode voraussehen zu können. Ich hatte es bis jetzt um die dreimal und will das nicht mehr können.
Bei meinem Großvater, an dem Tag als ich hörte er gehe ins Krankenhaus ging ich in ein leeres Zimmer und fing an zu weinen, ich wußte dass er sterben würde. Und drei Monate später trat es ein. Man sagte kurz vorher noch, es ginge ihm besser... und drei Tage nach Weinnachten klingelte das Telefon und ich wußte sofort dass die Todesnachricht kam.
Das hatte mich zum Nachdenken gebracht und ich dachte, wenn du das gewußt hast.. wer wird dann als nächstes sterben. Sofort ging mir mein Kater durch den Kopf. Ich schob diesen Gedanken sofort wieder weg und zwei Monate später starb er.
Mit meiner Urgroßoma verhielt es sich nicht anders als mit meinem Großvater. Man erzählte mir, es ginge meiner Uroma wieder besser, ich wußte dass sie die nächsten Tage versterben würde. Und drei Tage später war sie verstorben.
Bei mir ist es allerdings Familienbedingt, dass ich weiß wer stirbt... das gute daran ist, man kann die letzte Zeit mit ihnen geniessen. Das schlechte, es macht einen fertig und verdrängt es...

Was ich aber fest gestellt habe ist, dass man den Tod bei vermeintlich gesunden Menschen und Tieren riechen kann. Vielleicht wissen die sterbenden ja um ihren Tod nicht nur weil sie es auf einmal im Kopf haben, sondern riechen, fühlen, schmecken...


dark greetinx, tenebres
DiscipleIch weiß ne Geschichte von meiner Mutter. sie wurde vor einiger Zeit an der Schilddrüse operiert, eigentlich nichts bewegendes. Danach erzählte sie mir, dass sie während der Narkose ein merkwürdiges Traumerlebniss hatte. Sie sah ihre Eltern, ging auf sie zu, begrüßte sie (meine großeltern sind schon ne ganze weile tot) und wollte mit ihnen gehen, doch ihre mutter meinte dann "Noch nicht"
und dann ist sie auch aus der narkose aufgewacht.


Aber trotzdem sollte man überlegen, ob manche Situationen nicht auch Zufall sein können. Z.B. hatte ich schon vor einigen Jahren einen Traum, in dem mein Vater irgendwas hatte und wir beide wussten, dass er sterben würde, er meinte nur "Das macht nichts, irgendwann sterben wir alle" und war völlig ruhig, während ich fast am ausrasten war.
Tja, mein Vater lebt immer noch, zwar nagt das Alter langsam an ihm, aber er lebt :)
shadow of deathalso, vielleicht ist des jetz ein dummes beispiel, aber als mein hund krank war und wir ihn einschläfern lassen musste, wusste sie das auch....denn sie ist vorher noch einmal durch den ganzen garten gelaufen und hat sich von ihren lieblingsplätzen verabschiedet,obwohl sie kaum noch laufen und sehen konnte.ich denke, dass tiere es einfach nur viel deutlicher spüren als wir menschen, oder wir einfach nicht mehr zuhören, wenn es uns der wind ins ohr flüstert.......

grüße aus dem reich der schatten
Haevion[QUOTE][i]Original geschrieben von gin'iro [/i]
[B]Um vom Thema nicht abzukommen: Ich kenne jemanden, der anderen Menschen ansieht, wie "gut" oder wie "schlecht" es ihnen geht. Ist die andere Person dem Tod nahe, so weiss er es. Grausam, doch ich habe es mehrfach bestätigt erlebt, dass seine Prognosen ins Schwarze trafen, obwohl er aus Pietät den Betroffenen es nie mitteilte, sondern nur anderen, die es nicht weitererzählten.... [/B][/QUOTE]

Mir sind solche Personen ebenfalls bekannt.
Allerdings redet man nicht darüber...

Diese Person konnte den Todestag genau vorhersagen, macht es aber inzwischen leider nicht mehr.
rainravenIch bin nicht übersinnlich und will auch gar nicht wissen, ob jemand bald stirbt oder von mir geht, doch ich hatte einen jungen Vogel, den ich sehr, sehr lieb hatte, die Kleine war mein Ein und Alles, und obwohl sie quirlig und kerngesund wirkte, hatte ich sie in der Hand, streichelte und mußte manchmal weinen, weil ich spürte, daß sie mir bald genommen werden sollte. Sie war so zerbrechlich und weiß, und ich hatte diese unbegründete Angst um sie, denn sie war ja okay, und trotzdem...
Dann wurde sie von heute auf morgen krank und starb innerhalb von zwei Tagen, vermutlich hatte sie einen Herzfehler, schon seit Geburt, und Wasser in der Lunge. Sie war ein Albino, also vielleicht auch nicht so resistent wie ein normalfarbenes Tier.
Ich wußte es nicht, aber ich hatte es geahnt. War das Vorahnung oder hatte sich nur meine dumme Angst bestätigt?


Oder ein Freund von mir erzählte, er würde wegfahren, und ich bekam in dem Moment ein ganz blödes, mulmiges Gefühl,so, als ob er nicht wiederkommen würde( sowas hab ich normalerweise nicht in dem Maß, aber ich bitte alle Leute, die sich von mir für länger verabschieden oder in ein anderes Land fliegen etc., vorsichtig zu sein und auf sich aufzupassen, doch ich rechne nicht damit, daß was passiert). Ich konnte ihm das nur nicht eindringlich genug sagen, und es ist wirklich eingetreten, er ist abgehauen und hat sich nicht mehr bei seinen Freunden und Bekannten gemeldet und alle tappen im Dunklen, und er gilt als vermißt.
Ich denke nicht, daß er gestorben ist, aber ich weiß auch nicht, ob ich ihn je wiedersehen werde.
Manchmal hat man einfach so ein Gefühl, wenn man jemandem nahe steht...

Mir kam nach dem Tod meines Vogels auch blitzartig der Gedanke, daß ich nicht alt werde. Aber was ist schon "alt"? Und ich habe sowieso tierisch Angst vor dem Älterwerden und den damit verbundenen Krankheiten, Nachteilen und Defiziten, also weiß ich nicht, ob ich jemals 70 oder 80 werden will...



T.R.
9thNuisanceMmh... also mein Großvater ist gestern gestorben. Ich hatte ein paar Tage vorher, naja was heisst ein komisches gefühl, aber ich habe öfters an ihn und meine Oma gedacht, obwohl ich den beiden nicht wirklich nahe stehe...
Nun ja im grunde denke ich schon das der mensch ahnt, wenn nicht sogar weiss, wann sein Zeitpunkt zum sterben gekommen ist. Allerdings bin ich der Meinung, dass die "momentane Intelligenz" der Menschen einfach nicht ausreichend ist um dieses "Wissen" zu erfassen oder einzuordnen.

Bei diesem Thema muss ich auch an autogenes Training denken. Ich selber praktiziere dies nicht, aber dabei kann man ja auch seinen Körper total kontrollieren und sich selbst "in den Tod schicken".....so weit ich weiss. Ich denke dies ist dann einfach eine bewusst gemachte Version der Vorahnung auf den eigenen Tod. (???)
BlackDawnSeid gegrüsst,
ich glaube das die Seele und der Körper solange wir leben durch ein untrennbares Band verbunden sind. In unserer Seele sind auch unsere Gefühle verankert. Ich glaube, man spürt durch seine Seele, wenn der Körper nicht mehr lange macht. Andersherum kann man sich auch absichtlich krank machen, indem man viel negativ denkt und Depressionen hat. (Das soll jetzt nicht sowas wie "Positiv denken!" werden...)
Ich kenne, dass von meiner Oma. Nachdem mein Opa an Krebs starb, war sie sehr depressiv und erkrankte an Brustkrebs.

Es gibt soviel was wir Menschen nicht wissen, wir wissen nur einen minimalen Prozenteil von all dem dadraußen. Man schaue sich allein das gebiet der Kosmologier und Astronomie an... Dunkle Materie, schwarze Löcher, das ist alles nicht denkbar für uns. Wir können uns manches nicht vorstellen und es existiert trotzdem, egal wie abwegig es uns vorkommt.
Die Menschen sollten auch nicht alles wissen, was es zu wissen gibt. Die Menschen sind keine Götter, außerden sieht man ja, was sie mit all ihrem Wissen so anstellen.
Eine Maus würde sich keine Mausefalle bauen, ein Mensch baut sich eine Atombombe...
*SchwarzeTräne*Hallo


Mir ist sowas ähnliches passiert.Es war vor 3 jahren da starb mein Opa .Er war an meinem 17 GB das erste mal bei mir zuhause
und er sagte zumir das wäre das letzte mal wo er bei mir zuhause währe.Ich hatte so ein sehr kommsiches gefühl im magen.Und dann wurde er einen monat später ein pflgefall meine familie und ich haben ihn gepflegt.Es war eine woche vor Nikolaus und meine mum ist zuihm gehfahren und zur meiner Oma und mein kleiner bruder war dabei.Und ich war zuhause und habe mich nicht wohlgefühlt ich war nur am weinen.Und dann kamm ein anruf von meiner mum sie hatte damals mit meinem vater telefoniert...und ich frage ihn ob es meine mum ist und ob was mit meinem Opa ist und er sagte mir ich solle mir keine sorgen machen denn sie kommt ja gleich nach hause.....ja nach 3 studen ging die haustüre auf und ich habe sie an geschaut und fragte sie ob mein Opa jetzt mich verlassen hätte.Sie nickte nur und hat nichts gesagt.Da wusste ich es ich habe sehr lange getrauert und das mache ich heute noch.Ich schreibe dieses hier mit tränen in meinen Augen......Denn es war mein Opa er hat mich als einziger verstanden .......aber nun ist er nicht mehr da .

Und ich weiß es auch selber wie der Tod aussieht es ist nicht schönes ..........

gruß

*schwarzeträne*
Bürgermeister[QUOTE][i]Original geschrieben von Nightsurfer [/i]
[B]
Ein anderes Erlebnis betrifft ein Haus aus meiner Strasse. Da hatte eine Frau ihrem Mann, der auf dem Sterbebett lag versprochen, dass sie 92 Jahre alt wird. Das ist bestimmt schon 10 Jahre her gewesen. Am Tag nach ihrem 92. Geburtstag ist sie dann gestorben. Sie war aber lange Zeit vorher schon krank. Schon ueber Jahre hinweg hatte sie nicht mehr aus dem Haus gehen koennen. Es schien fast, als wollte sie mit aller Kraft noch 92 werden, wie sie es ihrem Mann versprochen hatte. [/B][/QUOTE]
Bei dem Opa von einem Freund von mir war es so ähnlich. Nach seinem 90 Geburtstag hat er beschlossen 100 zu werden und er hat es geschafft. Er hat wohl all seine Kraft darauf konzentriert, 100 Jahre alt zu werden. Er ist ein paar Tage nach seinem 100 Geburtstag gestorben.
Ich habe aber auch das Gegenteil kennen gelehrnt. Meine Oma hat mit 60 Jahren angefangen uns zu erzählen, das sie ein "altes Tier" ist und das sie "bald kaputt" geht. Das heftigste hat mir mein Vater erzählt. Er hat meine Oma vom Zahnarzt abgehohlt. Als die beiden auf der Straße waren, hat meine Oma etwas Blut ausgespuckt und sagte anschließend, ich gehe bald kaputt , mir kommt das Blut schon aus dem Mund. Ich fand das krass als ich das gehöhrt habe.
Sie ist mit dieser Einstellung 85 Jahre alt geworden.
ChimonasIch habe schon seit Jahren das Gefuehl, laengst tot sein zu muessen. Und lebe immernoch.*g*


Gruss
Chimonas
Bürgermeister@Chimonas vieleicht glaubst du auch nur, dass du noch lebst.;)
Chimonas@ Bürgermeister

Jup, genau das habe ich auch schon als moegliche Moeglichkeit in Betracht gezogen.


Gruss
Chimonas
rosenkindIch denke schon, dass man die Zukunft wissen kann (die Zukunft in dem Sinne, was passieren wird, wenn man nichts tut um das zu ändern) und besonders was den Tod angeht, denke ich, dass man das sehr wohl spüren kann.

Ich hatte für eine Weile eine fast haargenaue Vorstellung von meinem Tod - mit 26 als Journalistin in Köln bei einem Unfall auf einer Brücke, die über den Rhein führt - gottseidank war das nur eine Wahnvorstellung, die wieder verschwunden ist und etwas anderes tauchte dafür wieder auf: ein Gefühl, nein, ein Wissen, dass ich wohl recht alt sterben werde und dieses hatte ich schon bevor diese Sache mit der Wahnvorstellung kam.
BlackDawnWas mir dazu einfällt...
Ich denke irgendwie immer wieder ich habe eine tödliche Krankheit, die noch unentdeckt vor sich hinwuchert... Ich mein, bin ich irgendwie hypochondrisch? Das ganze geht schon soweit, dass ich mir ausmale, was ich meinen leuten noch sagen werde und dass ich mir alles haargenau vorstellen kann... Das ist doch irgendwie...krank... Das macht mir auch soviel Angst...:rolleyes:
Tiefer Schattenin träumen von kommendem sterben- auch vom eigenen tod- zu erfahren ist durchaus möglich. Auch ich habe schon einige erfahrungen mit solchen "visionen" gemacht. Besonders medial veranlagte menschen haben diese fähigkeit im ausgeprägten sinne. menschen, die soetwas auch nur in geringstem maße zulassen erfahren eben solche sachen- wie ihr sterben- oft früher... ob in träumen oder anderen visionen. nur wird oft nicht zugegeben, dass man es geträumt hat, oder eine vision hatte. oftmals wird geantwortet "ich weiß es einfach" oder erst garnicht darüber gesprochen, weil man angst davor hat als verrückt abgestempelt zu werden, oder dass dies heruntergespielt werden könnte.

Diejenigen von euch, die dachten, ja, fast wussten dass sie sterben müssten, es aber dann doch nicht eingetreten ist, könnten durchaus auch eine traumvision gehabt haben, allerdings muss es sich da um ein warntraum gehandelt haben, und ihr habt die signale erkannt und euren tod verhindert - bewusst oder unbewusst sei dahingestellt.

soviel dazu,
gruß,
tiefer schatten
JimmyVoiceJeder Sterbende weiß, wann seine Zeit gekommen ist.
In der Sterbebegleitung ist das absolut normal.

Den Zeitpunkt des Sterbens(ich rede nicht von suizid) kann sich niemand aussuchen(vorahnen sicher- was aber selten bleibt), den Zeitpunkt des Todes schon.

Meine Mutter hatte diese Vorahnung auch, sie sagte mal noch bevor sie sterbend wurde, "älter als 50 werde ich nicht, geschweige denn 50 zu erreichen."
Sie starb dann mit 49 auch.
LittleMissScaryMeine Uroma ist etwas senil (von Zeit zu Zeit jedenfalls) und sagt,sie habe keine Kraft mehr zum Leben und könne jetzt auch in Frieden gehen (ihr Sohn ist vor ein paar Monaten an Krebs gestorben). Als ich sie im August das letzte Mal gesehen habe (ich bin zur Zeit als Austauschschülerin in Finnland,daher habe ich sie so lange nicht mehr gesehen),versprach sie mir folgendes:"Ich werde auf jeden Fall noch auf dich warten.Ich möchte dich noch einmal sehen,bevor ich sterbe.Das eine Jahr werde ich auch noch schaffen!" Meine Mutter sagt,dass dieses Ziel,dieser Wunsch,das einzige ist,wofür meine Uroma noch lebt und das sie mit aller Kraft auf den Tag blickt,an dem sie mich wiedersehen kann und dann wirklich in Frieden gehen kann.Ich finde das unglaublich....rührend.....ich kann das irgendwie nicht beschreiben...

achja,zum thema tode voraussehen....ich glaub eigentlich auch nicht wirklich an irgendwelche übersinnlichen sachen oder so,aber in meiner familie existiert in der weiblichen linie der familie meiner mutter die "begabung",dinge wie tod vorauszusehen....meine grossmutter kann es,meine uroma,meine mutter....und dummerweise auch ich....das ganze geschieht meistens innerhalb von träumen....allerdings beschränkt sich das ganze nicht nur auf tod,sondern auch auf krankheiten und einige andere ereignisse...ich weiss,das klingt jetzt alles ziemlich bescheuert und so,aber es stimmt =/
9482Das Wissen des Sterbens gibt mir Gewissheit.
Nämlich die Gewissheit, das alles was wir hier machen, nicht von Dauer ist.
Und das beruhigt mich.
Le DaloisTräume vom Tod (sei's der eigene oder der anderer) sind oft nur Signale des Unbewussten, die im Traum ins Bewußtsein gelangen und damit rein psychologisch erklärbar. Da das Unbewußte mit Symbolen (auch dem Tod) arbeitet, sind sie daher nicht "wörtlich" zu nehmen und können auf gänzlich anderes hindeuten.

Es ist im Übrigen niemandem möglich, in die ferne Zukunft zu schauen. Diesbezügliche "Treffer" von Vorhersagen sind Zufall oder bestenfalls so etwas wie selbsterfüllende Prophezeihungen, also psachologisch erklärbar.
Aussagen wie: "Ich werde mal 80 Jahre" oder "Ich lebe nur noch 5 Jahre" haben nichts mit Wissen zu tun.

Das Gespür für den nahenden Tod existiert allerdings schon. Gerade Menschen, die einen Zugang zu ihrer Seele gefunden haben, spüren ihn frühzeitig (jedoch nicht Wochen oder Monate vorher).
LittleMissScaryalso ganz ehrlich gesagt - es ist mir egal,ob irgendwelche wissenschaftler behaupten,es wäre nicht möglich,"zukunftsvisionen" bzw etwas in der art zu haben.dinge,die ich bis jetzt erlebt habe,sprechen eindeutig dagegen,und ich bin wirklich niemand,der an irgendein komisches paranormales zeugs glaubt....
Agariellhm.. weiß nicht ob das auch hier dazupasst..
Mein Großvater hat jahrelang an verschiedenen krankheiten gelitten. Vor 5 jahren mussten wir ihn in ein altenheim bringen. Er hatte Alzheimer, konnte nicht mehr sprechen, schließlich nicht mehr gehn.. hatte mehrere Infarkte und jedes jahr einen schlaganfall...
Er hat weder seine Frau, noch sonst jemanden wiedererkannt. (außer meiner Mutter&mir.. wobei er mich immer mit dem namen seiner Schwester angesprochen hat, die im alter von 17 gestorben war..).

Eines Nachts, vor 3 jahren, ist also dieser kranke Mann aufgestanden, in das Schwesternzimmer gegangen&hat die Pflegerin um eine Zigarette gebeten. DAnn hat er sich da dazugesetzt&sich mit denen 2 stunden über alles mögliche unterhalten (seine enkel, das wetter, die welt..); die schwestern warn total überrascht, immerhin hatte mein großvater vorher nie etwas zu ihnen gesagt.
Nach 2 Stunden, also gegen 4 uhr morgens, ist er dann aufgestanden, hat sich von jeder einzelnen verabschiedet&ist in sein Zimmer gegangen.
2 Stunden später war er tot. (Herzstillstand)
WinterlichtIch glaube, daß der Wille den natürlichen Tod wirklich etwas zurückhalten kann. Bei meiner Oma war es auch so, daß sie lange mit dem Krebs kämpfte und wir alle wünschten ihr nur, daß sie nicht mehr so lange leiden muß, es war klar: Der Krebs war unheilbar, sie hatte überall Metastasen.

Ich weiß nicht, ob sie es jemals gesagt hat, aber meine Schwägerin war schwanger und das Enkelchen noch zu sehen und dann ruhig zu sterben, ich glaube, das war ihr Ziel. Die Kleine wurde Ende Mai geboren, im Juni hatten sie Oma dann im Pflegeheim besucht, sie stand schon voll unter Morphium, war zeitweise auch kaum ansprechbar und hatte körperlich abgebaut. Der Besuch freute sie aber sehr, das merkte man.

Im Juli verstarb sie dann. Ich glaube, sie hatte dann mit ihrem Leben abgeschlossen. Der Willen, die Enkelin noch zu sehen, hat sie noch am Leben gehalten, daran glaube ich fest.
CarndaelVor jetzt mehr als 35 Jahren lagen meine Urgroßmutter und meine Mutter gleichzeitig im Krankenhaus.
Erstere, weil sie todkrank war, letztere, weil sie mit meiner Schwester schwanger war.
Am 21. kam meine Schwester zur Welt, meine Urgroßmutter hat das Baby gesehen und ist nur wenige Stunden danach gestorben. Ich glaube, auch sie hat den Tod so lange hinausgezögert bis sie ihre Urenkelin sehen konnte.
Lady WolfheartAm ersten Februar diesen Jahres ist meine Oma im Alter von 84 Jahren ganz plötzlich verstorben.

Es ist nun 3 Jahre her, seitdem mein Opa (ihr Mann) von uns gegangen ist. Von diesem Tage an sprach sie ständig davon, sie wolle sterben.

Am 1. Februar war es dann soweit. Sie ist einfach nicht mehr aufgewacht. Ein Tod, wie wir ihn uns sicher alle wünschen. Ohne Schmerz und ohne Kampf.

Meine Schwester ist momentan (krankheitsbedingt) in Indien. Als wir sie anriefen, wusste sie gleich, was geschehen war. Sie erzählte eine seltsame Geschichte. Dazu muss ich sagen, dass zwischen den beiden eine sehr enge Bindung bestand.

Meine Oma hatte meiner Schwester bei ihrer Abreise ein Tauchsieder mitgegeben. Am Abend, bevor sie gestorben ist, ist dieses Tauchsieder explodiert. Ohne, dass es in Gebrauch war; es war noch nicht einmal ein Stecker in der Wand. Meine Schwester wusste gleich, was passiert war. Sie hatte auch schon bei ihrer Abreise (3 Monate her) die Befürchtung, unsere Oma würde sich dann [I]davonschleichen[/I] , wenn sie in Indien ist.

Es gibt seltsame Dinge...

Liebe Grüße,

lady wolfheart, die diese Geschehnisse sehr nachdenklich gemacht haben
ArashiIch hab sowas noch nie erlebt. Meine Uroma sagt uns immer das sie die nächste Woche nicht überleben wird,und wir sie hier das letzte mal gesehen haben,das geht jetzt schon fast ein ganzes jahr lang so. Ich hab eher das Gefühl das sie sterben will, als das sie es weiß.Ich wusste gar nicht das es Menschen gibt die wissen wann sie sterben. Irgendwie fällt es mir auch schwer das zu glauben, ich bin eben Skeptiker. Das ganze als Zufall abzustempeln wäre alledings auch falsch.
HirwenDazu fällt mir ein Traum ein, den ich hatte, als ich sieben war, ca. einen Monat, nachdem mein Grossvater gestorben ist. Ich hab geträumt, das ich vor dem Haus meiner Oma (in dem mein vater und ich jetzt leben...) stehe, mein Opa kommt auf mich zu und ich sag zu ihm "Bist du nicht tot?" und er lächelt mich nur an. Dann seh ich noch meine Oma und meine Mutter. Meine Oma ist im November 2000 gestorben und meine Mutter im Mai 2001. Ich wusste seitdem ich sieben war ungefähr wann sie sterben würden, das heisst, ich war mir sicher, das meine Oma im Winter und meine Mutter im Frühling sterben würden... Den Traum hatte ich noch mal ein paar Wochen, nachdem meine Mutter gestorben ist und ich bin noch nicht ganz sicher was das bedeuten soll... alle Leute aus diesem Traum sind schon tot, ausser mir... Komische sache...
RurounIich hoffe du bist dieser gabe gegenüber nicht abgeneigt, denn es ist eine, was dagegen spricht ist wie Du über den Tod denkst...
diejenigen die dir nicht glauben, oderDich für "verrückt" erklären stecken halt noch in den "kinderschuhen"...
RurounIals was Empfindest Du denn den tod?
DarkHack@Mahina
Wie oft ist das denn schon vorgekommen?
Hattest du dich schon mal geirrt?
BlackDawnHabe aufgrund dieses Threads mit meiner Mutter über dieses Thema geredet.
Mein Großvater (ich kannte ihn nicht) hat immer gesagt, dass er mal früh sterben wird. Nunja, mit 40 war dann auch Schluss bei ihm. Meine Mutter meinte, sie hätte es schon geahnt, als er ins Krankenhaus geliefert wurde.
Ich denke, man sollte allem gegenüber eine gewisse Skepsis behalten. Auch wenn man von einer Sache überzeugt ist, sollte man Ereignisse die zu dieser Sache passen nicht gleich als wahr einstufen.
Es ist halt so: Man merkt es sich, wenn eine Voraussagung eintritt. Man hat aber im Gegenzug auch schon oft etwas "gewusst" was nicht eingetreten ist.
Ich finde dieses sogenannte "Wissen um den Tod" zeugt von einer starken Verbindung zwischen Seele und Körper, die in der Medizin ja doch noch häufig ausgeschlagen wird. Depressive Menschen sind anfälliger auf Krankheiten, z.B. Genauso meine ich, dass man sein eigenes körperliches Befinden beeinflussen kann.

Ein eigenes Erlebniss (nicht um den Tod, aber so etwas in der Art):
Als ich etwa 12 war, lag ich eines Abends im Bett und las ein bisschen. Plötzlich blickte ich von meinem Buch auf und fing an zu weinen und weinte und weinte (ich las nichts tragisches, hatte keinen schlechten Tag, etc.). Ich wusste nicht warum, konnte aber nicht aufhören und hatte auch ein sehr beängstigendes, bedrückendes Gefühl.
Am nächsten Morgen, als ich es schon fast wieder vergessen hatte, bekam ich einen Anruf von meinem Vater, der zu dieser Zeit in Dänemark segeln war. Auf dem Boot hatte es am Vorabend zur selben Zeit wo ich im Bett lag und weinte einen Brand gegeben. Mein Vater und alle anderen waren ohne Schäden davon gekommen, weil sie es frühzeitig entdeckt hatten...
Schon seltsam manchmal...
AndeeInteressantes Thema :-)

Aber verwechselt nicht:

Nahtod-Erlebnisse hat nichts mit dem eigentlichen T O T zu tun!
Nahtod ist nunmal NICHT tot!

Und das wird jeder einmal selber herausfinden *lach*
oscuritaVor längerer Zeit ist eine Verwandte von mir gestorben. Zwei Tage vor ihrem Tod meinte sie zu meiner Mutter: " Es ist nun bald Zeit von euch zu gehen..." Sie war gesund und ist nachweisbar auf 'natürlichem Wege' gestorben.
Kann es möglich sein, dass man spürt, wenn man bald stirbt? Wie sollte sich das äußern? Habt ihr auch schon einmal etwas von solchen Fällen mitbekommen?
Oder ist das doch eher alles Zufall?
Ich persönlich habe auch schon voher von so etwas gehört, und würde gerne eure Meinung dazu erfahren.
moreIch habe vor ein paar Jahren in einem Altenheim ein Praktikum gemacht. Dort lag eine Frau die schon über mehrere Jahre an Krebs erkrankt war...
Eines Tages (ich war nur immer Mittwochs dort) sagte Sie zu mir: "Freulein, wann sehen wir uns wieder?" "Nächste Woche Mittwoch" antwortete ich ihr... Sie sagte zu mir, "Schade, dann werden wir uns nicht mehr sehen, dann können sie mich auf dem Friedhof besuchen kommen."
Ich nahm sie nicht ganz ernst. Ihr Zustand war stabil. Klar, ich wusste, sie hat nicht mehr so lange zu Leben. Sie starb die folgende Woche am Montag. Freitag Abend hatte sich ihr Zustand überraschend gravierend verschlechtert...
Ich hatte den Eindruck sie hatte sich entschlossen zu sterben. Sie war als Kämpfernatur bekannt. Scheinbar hatte sie alles geregelt und wusste, dass sie nun beruhigt gehen kann.
Trotzdem hat mir ihr letzter Satz, den sie zu mir gesagt hat, sehr erschüttert. Das war für mich der ausschlaggebende Punkt, warum ich diesen Beruf nicht machen kann, es nimmt mich zusehr mit.

Ich nehme an, Menschen schließen mit dem Leben ab und warten auf ihr Ende. Daher wissen sie auch wann sie sterben.
SeenaIch kenne sowas nur von Tieren.
Meine Katze hat sich, kurz bevor sie gestorben ist, verkrochen, um alleine zu sein.

Meine Großmutter sagt ständig so etwas wie: "Lange werde ich nicht mehr hier sein....."
Bei ihr merke ich auch immer wieder: Je mehr sie sich selbst aufgibt, desto schlechter wird auch ihr körperlicher Zustand.
Deswegen versuche ich so oft wie möglich bei ihr zu sein/mit ihr zu reden und ihr irgendwie ihren Lebenswillen zu erhalten.

Lg
Seena
ViciousMistresshey.... das kenn ich auch so ist auch meine oma blos nehme ich das nicht mehr ernst......... solche dinge erzäühlt sie mir seit ich ca. 7 jahre bin.... das hat mich damals wirklich sehr fertig gemacht das könnt ihr euch sicher vorstellen wenn diese alte frau die ihr so liebt so was redet wie sie will nicht mehr leben weil sie nutzlos ist....... als kind ist sowas schrecklich jetzt wurde es mir egal und noch lebt sie..... wer weiss wie lange
SchattenfederMeine Mutter arbeitet in einer Arzt Praxis, viele der Patienten sind sehr alt und es kommt hin und wieder vor, dass sie ihren eigenen Tod voraussagen.
Ich glaube, dass viele von ihnen einfach sterben wollen, also mit allem abgeschlossen haben und dass man dann einfach sterben kann.
isiich habe letztens mal von einer familie gelesen, deren tocher von einem auto überfahren wurde. ein paar tage später fand der vater ihr tagebuch, in dem stand, sie würde bald ein engel werden....

bei meinen tieren, die ich besonders mag, habe ich bisher irgentwie immer "gewusst", dass sie nicht mehr lange leben. auch wenn sie davor nicht krank waren. einmal wars besonders komisch. ich war im urlaub und am letzten tag wusste i, mein meerli is schwer krank. wie ich daheim war, wars schon total dürr und alles...... nach ein paar stunden nachdem i noch mit ihm gekuschel hatte is es dann gestorben....

und als meine oma, auch wie ich im urlaub war, gestorben ist hab ichs auch irgentwie gemerkt....

meine tante hatte einen hirntumor. am tag, nachdem ihr sohn geburstag hatte, noch in der nacht, ist sie dann gestorben. das war einen monat später nach ihrem errechneten todeszeitpunkt

....
rosenkindhmm, ich denke, es gibt viele Dinge, die man nicht wissenschaftlich erklären kann, zumindest nicht mit der Wissenschaft unserer Zeit. Sowas gehört für mich dazu.

Eine Situation, wo ich direkt mit einem Sterbenden gesprochen hätte, gab es nicht.

Aber in der Nacht, als meine Oma starb, habe ich geträumt, dass sie in unser Klassenzimmer käme, das Fenster aufmachte und plötzlich war sie ganz leise und heimlich verschwunden -> vermutlich durch das Fenster mit dem Wind.

2 Tage bevor mein Großvater starb, war ich nochmal zufällig bei ihm. Er wohnte im Gegensatz zu uns direkt am Bahnhof und mein Vater hatte mal wieder vergessen mich abzuholen, deswegen bin ich zu ihm. Ich und er konnten uns eigentlich nie leiden, aber ich musste zu ihm, um zuhause anzurufen. Ich hatte ihn zu diesem Zeitpunkt wochen- oder sogar monatelang? nicht mehr gesehen.

Eines meiner gruseligsten Erlebnisse war auch folgendes:

ich zitiere von meiner Homepage (also nicht über die Sprache wundern, hab keine Lust, alles nochmal aufzuschreiben:)

[QUOTE]Ein stummer Hilferuf

Es ist dieses ganz bestimmte Gefühl, mit dem man morgens erwacht, das Gefühl, dass der Traum, der einen ins Morgenlicht begleitete mehr war, als einfach ein Traum nämlich ein Stück Realität- Als ich an diesem Morgen erwachte, hatte ich dieses ganz bestimmte Gefühl, etwas geträumt zu haben, was sich nicht nur im Land der Träume abspielte. Jedoch beängstigte mich dieses Gefühl nicht mehr, denn ich hatte schon ein wenig Übung darin, solche Träume zu träumen, genauer gesagt, hatte ich schon ab und zu Kleinigkeiten voraus geträumt und das Gefühl war mir vertraut. Der Traum um den es ging hatte folgende Handlung: Angeblich war jemand aus unserer Verwandtschaft gestorben, genau kann ich mich nicht mehr erinnern, ich glaube aber, es war eine ältere, weibliche Person. Jedenfalls trauerte meine ganze Umwelt und war von dem Tod überzeugt, nur ich nicht, weil ich irgendwie von der angeblich toten Person erfuhr, dass sie lebte, ich weiß heute nicht, wie sie sich bemerkbar machte, jedenfalls tat sie es, ich versuchte meine Verwandtschaft vom Leben der/des Betroffenen zu überzeugen, doch weder schaffte ich dies, noch gelangen die Versuche der/des „Toten“ sich bemerkbar zu machen. Das Letzte, an das ich mich erinnern konnte war der in rote Lettern und „Geisterschrift“ geschriebene Satz „Ich lebe“ auf einem Esszimmerschrank meiner Oma mütterlicherseits (da im Traum lesen nicht möglich ist, wusste ich wohl einfach nur, dass dieser Satz dort stand). Dann wachte ich auf. Ich zog mich, wie jeden Morgen an und begab mich auf den Schulweg. Am Bahnhof konnte ich dann das Gespräch zwischen 2 Bekannten belauschen, in dem unter anderem darüber geredet wurde, dass eine Oma irgendeines Dritten vor kurzem (einen oder 2 Tage zuvor) gestorben sei. Als ich dies hörte, war für mich im Kopf geklärt, was der Auslöser für das Realitätsgefühl des Traumes war und ich dachte nicht weiter drüber nach. Doch das Gefühl in mir wollte nicht ganz zur Ruhe kommen und versuchte mich immer wieder davon zu überzeugen, dass die tote Oma nicht der Grund war… bis ich dann einen weiteren Tag später kreidebleich im Klassenzimmer meiner Schule stand. Dort unterhielten sich nämlich ein paar meiner Klassenkameradinnen über das, was an diesem Tag in der Zeitung stand: Eine Frau, die fälschlicherweise für tot gehalten wurde, erfror in einer Nacht in der Kühlkammer eines Leichenschauhauses. Offensichtlich hatte sie versucht, sich bemerkbar zu machen, jedoch entdeckte sie niemand…. Oder sollte man vielleicht besser sagen, dass man ihren Hilferuf nicht richtig deuten konnte? Denn zufälligerweise ereignete sich dieses Geschehen dann auch noch in derselben Nacht, in der ich einen bestimmten Traum hatte, der das Gefühl zurückließ, mehr als ein Traum zu sein…[/QUOTE]

ich weiß, es passt nicht ganz zum Thema, ich hoffe aber dennoch ein bisschen was beigetragen zu haben.

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