| mephisto23 | wenn man großen psychischen belastungen ausgesetzt hat das auch auswirkungen auf den Körper (bitte korregieren wenn ich flasch liege!) Nun meine Frage: ist es möglich an dem reinen nichtwillen zu leben zu sterben? mfg mephisto |
| bellator_noctis | du wirst dich durch das nicht wollende leben innerlich kaputt machen , dadurch kommt es sich fast gleich jedoch ob man dann auch physisch sterben kann diese frage ist sehr interessant ich denke mal schon irgendwie. Man kann sich schließlich auch durch Autogenes Training umbringen. Bellator Noctis |
| Phyliss | Mir fallen nur Witwen ein, die kurz nach dem Tod ihres Mannes sterben, oder alte Leute, die eigentlich noch fit sind, denen man aber irgendwas weggenommen hat, woran sie gestorben sind.. Kann sein, dass man durch dauernd negative Einstellung sich schwächt, aber ob das zum Tod führt? Es ist altbekannt, dass Stress und schlechte Laune auch körperlich schaden, durch Magengeschwür, Bluthochdruck usw. und auch, dass Lachen etwa entspannt und Heilung wohl unterstützt. Auch heilen sich manche Krebskranke allein durch ihre Willenskraft und Einstellung. Ich würde sagen: das hängt von jedem selbst ab, aber generell hauen einen jungen Menschen negative Stimmungen nicht um. Auch nicht, wenn du jeden Abend sagst: Ich will nicht mehr leben, ich will tot aufwachen :D Ach ja. Unsere Nachbarin, 90 Jahre alt, hat das Leben richtig satt. Trotzdem ist sie körperlich fitter den je ;) bellator: Durch autogenes Training? Wie das denn? Ich habe immer gehört, man hätte Schutzmechanismen für den Geist, die einen ernsthaften Schaden verhindern... |
| GothicDom32 | seltsame frage.........ich denke , dieser zustand führt zu einem verkümmern. die lebensfreude,die eigene persönlichkeit und die seele sterben,aber der körper lebt als inhaltslose,geistlose hülle weiter..........das ist dann eher ein überleben als ein leben..... einfach ein existieren ,im sinne von ziellos durchs leben treiben,ohne aktiv daran teilzunehmen....einfach gleichgültig und schwermütig...so dass das leben zur qual wird....aber das muss ja nicht sein..jeder mensch braucht ein ziel und eine aufgabe,die einem motiviert und das leben wieder lebenswert macht..also such dir ein lebensziel,bzw.eine lebensaufgabe und dir geht es wieder besser |
| bellator_noctis | ich hab damals im krankenhaus dieses training bekommen da sagen sie immer " und jetzt athme langsam , denk dir du hast keine schmerzen " ich hab das ganze umgedreht also schnell geathmet und gedacht ich hab starke schmerzen , dann waren sie auch da. Da hab ich das ausgeführt mit meinem herzen und "gesagt" schlag langsamer , ging wunderbar , schlag schneller , ging auch wunderbar .. man kann dem herzen auch "sagen" hör auf zu schlagen und es würde gehen Bellator Noctis |
| mephisto23 | das mit dem Autogenen Training kann ich nur bestätingen! ich hab mir so eine Gastritis eingefangen! ich glaube aber, dass es nicht funktioniert sich wärend der nacht so zu töten, da wärend des schlafes keine willkürliche kontrolle der organe möglich ist! |
| Setesh | Hmm... Sich dur reinen Willen zu töten ist nach mir praktisch unmöglich. Jedoch: Wenn jemand nicht mehr leben will, dan wird die Person sicher auch nicht mehr auf ihre Gesundheit achten, sich kaum mehr bewegen und womöglich auch anfangen, immer weniger zu essen, was dann einmal zu einer ¨Überbelastung des Körpers führen kann (Z.B wenn die Person eine anstrengende Tätigkeit verrichtet, davor aber eine Ewigkeit nichts getan hat, sich kaum bewegt und kaum gegessen hat). Ich weiss nicht genau wie, aber es wäre möglich, dass das Herz dann nicht mehr genug Sauerstoff transportieren kann und so das Hirn "ersickt", was ja auch zum Tode führen kann... Kurz gesagt: Ich bezweifle, dass es möglich ist, sich nur durch reinen Willen zu töten, aber das es durchaus möglich ist, durch den "Nicht-Willen" sich so zu schädigen, dass man schliesslich an körperlichem Versagen stirbt. [QUOTE][I]Original geschrieben von bellator_noctis: Da hab ich das ausgeführt mit meinem herzen und "gesagt" schlag langsamer , ging wunderbar , schlag schneller , ging auch wunderbar[/QUOTE] Hat bei mir trotz zahlreichen Versuchen nicht geklappt, deshalb miene ablehnende Haltung zu dieser Behauptung/Frage. |
| shana's ghost | Ave, also hier muss ich wohl ein klares ja schreiben, mann kann durch psychischen einfluss sterben. auch wenn nur das sterben der Seele gemeint ist. Ich arbeite in einem Pflegeheim und erlebe da auch viel dass die Bewohner sagen sie wollen sterben und einige Tage danach sind sie weg.... Denn auch durch die psychische Beeinflussung auf den Körper kann man einiges erreichen wie das nicht mehr essen wollen, das verweigern von trinken etc wird alles durch die Psyche ausgelöst. dunkle Grüsse shana |
| Ver-rückt? | Naja, ich denke, das man sich nicht durch Unwillen am Leben töten kann. Jedenfalls nicht direkt. Ich würde eher sagen, das dieser Unwille irgendwann so viel zerstört hat, das er zum physischen Selbstmord führt. Bzw., das der Geist aus Unlust am Leben den Körper mit physischer Gewalt umbringt (->Selbstmord). |
| mEinBlUT | kommt drauf an,wie du das meinst! wenn man wirklich nicht mehr leben will und sich das auch die ganze zeit einredet und sein "leben" nur noch auf das sterben hinstrebt,wird man sich irgendwann umbringen,denn es macht einen dann so vertig. Aber ohne selbstmord zu begehen,glaube ich nicht,das man sich nur mit dem willen umbringen kann! |
| Demon | Hallo ich bin mir sehr sicher das das möglich ist. Ich habe auch schon davon gehört, das Tibetanische Mönche durch konzentrazion ihr herz zum stillstand bringen können und ich kenne noch eine sehr passende geschichte. Der fahrer eines kühltransporters hat sich mal im kühlraum eingeschlossen. Trot ruffen und hämmern hörte ihn keiner und er fing an sich mit dem gedanken des sicheren todes abzufinden. Um der nachwelt etwas zu hinterlassen fing er an auf einem kartong seie gefühle zu schreiben und zu schildern wie ihm der tot immer näher kam, seine hände und beine kalt und taub wurden.... im letzten satz schrieb er, er ferspüre eine sanfte wärme. Als man ihn fand war er tot. Allerdings stellte man fest, das der kühlraum garnicht eingeschalten war! die sanfte wärme die er beschrieb waren vermutlich die ersten sonnenstrahlen, die auf den transporter fiehlen. Warum genau er gestorben ist, konnte sich niemand erklären. Man vermutet, das er sich so in seine todesvision hineingesteigert hat, das er wirklich starb. Gruss Demon |
| Abraxas | [QUOTE][i]Original geschrieben von mephisto23 [/i] [B]wenn man großen psychischen belastungen ausgesetzt hat das auch auswirkungen auf den Körper (bitte korregieren wenn ich flasch liege!) [/B][/QUOTE] Da liegst du [B]ABSOLUT[/B] richtig! [QUOTE][B] Nun meine Frage: ist es möglich an dem reinen nichtwillen zu leben zu sterben? [/B][/QUOTE] Nein. Da muss man schon nachhelfen. Sonst gäbe es auch _weitaus_ mehr Todesfälle! Man vegetiert halt vielleicht irgendwie dahin, aber nur weil man nicht mehr WILL geht sein Wunsch noch lange nicht in Erfüllung. Wäre ja noch schöner, seinem Leben ein Ende zu setzen, wenn man nicht mehr leben mag/kann, ohne sich (auf herrkömmliche Art und Weise) umzubringen. :rolleyes: ~Abraxas~ |
| Andhrimnir | Guten Abend Dieses gewollte Ausscheiden aus dem Leben ohne Fremdeinwirkung oder physischer Gewalt gibt es meiner Meinung nach schon, allerdings dürfte das einen schon schwachen Körper vorraussetzen. Wie schon erwähnt wird das manchmal bei alten Leuten beobachtet die dann an einem gebrochenen Herzen sterben. Wenn jemand 40 oder gar mehr Jahre mit einem geliebten Menschen zusammengelebt hat und dann dieser Mensch auf einmal fehlt so glaube ich schon das jemand den kompletten Willen zum Leben verlieren kann. Er wird es vielleicht nicht so bewußt wollen und sich jeden Tag eintrichten das er sterben will aber die Sehnsucht nach den anderen Menschen ist so groß das man wieder mit ihm zusammen sein will, also folgt man ihm in den Tod, unbewußt aber doch. Ist jedoch wie immer nur meine persönliche Meinung. MfG Andhrimnir |
| Black Moni | Durchaus möglich. Gibt viele wissenschaftliche Untersuchungen, auch rechtsmedizinische zu dem Thema. Ein Fachbegriff ist "psychogener Tod".Ist aber ein wenig komlexer, als einfach "nur nicht mehr leben wollen und dann sterben". Hat auch mit körperlichen Reaktionen auf psychische Komponenten zu tun. Man kann auch im wahrsten Wortsinn vor Angst sterben, vereinfacht ausgedrückt, wird die Angst dann so groß, dass es zu einem Herzversagen kommt. Es gibt Berichte über Menschen, die dabei waren ihren Suicid vorzubereiten, z.B. Strick an Decke hängen und dabei gestorben sind. Meist durch Herztod. Jeder außergewöhnliche psychische Streß kann im Extremfall zum Tode führen durch Herstillstand, Kreislaufzusammenbruch o.ä. Ein Buch, in dem u.a. solche Todesfälle beschrieben sind: Das Spektrum der Toten von Hans Pfeiffer, Heyne Verlag ISBN3-453-86726-2 . Habe ich vor längerer Zeit gelesen, nichts für ganz "Zartbesaitete", einige Fälle sind schon sehr grauslig. |
| DeusExMachina | Denm kann ich soweit auch zustimmen, habe einiges von solchen Fällen gehört. Ich finde aber das auch ein körperlicher Suizid ,also das sterben durch physische Einflüsse etc. ja immer psychisch gewollt sind. Jemand der vor hat Suizid zu begehen ,macht dies ja aus psychologischen Problemen. Ich würde sagen , dass die "falsche" verarbeitung von Problemen die Wurzeln des Suizid sind |
| Kato | [QUOTE][i]Original geschrieben von bellator_noctis [/i] [B] .. man kann dem herzen auch "sagen" hör auf zu schlagen und es würde gehen Bellator Noctis [/B][/QUOTE] lass uns um nen hunderter wetten,obs klappt :D ich hatte einmal zu ner zeit als ich ziemliche stimmungsschwankungen hatte erhöhte leukozyten(weisse blutkörperchen) aber ansonsten wüsste ich jetzt nichts schon genanntes um grundthese zu bekräftigen |
| Ãðàô Ëÿãóø | [QUOTE]ich hab damals im krankenhaus dieses training bekommen da sagen sie immer " und jetzt athme langsam , denk dir du hast keine schmerzen " [/QUOTE] extrem unqualifiziert, extrem typisch für deutschland bzgl. der pädagogik und psychologie - das unterbewußtsein nimmt worte wie "keine" oder "nicht" nicht wahr, und wenn einem gesagt wird, er habe keine schmerzen, dann versteht das unterbewußtsein nur "schmerzen" und produziert sie um so mehr dann hätte man eher sagen sollen, man fühle sich zunehmend leichter und entspannter |
| Xern | Hmm...das man sich durch psychische "Probleme" oder Selbstmordgedanken auch physisch ruinieren kann ist mir bekannt..aber das es bis zum Tod führen kann, halte ich für eher unwahrscheinlich...vieleicht ist es so...aber ich denke so eine große Macht hat unser "Wille" nicht über den Körper. Dafür hat die Biologie zu "gut" vorgesorgt. |
| Seena | [QUOTE]Man vegetiert halt vielleicht irgendwie dahin, aber nur weil man nicht mehr WILL geht sein Wunsch noch lange nicht in Erfüllung. Wäre ja noch schöner, seinem Leben ein Ende zu setzen, wenn man nicht mehr leben mag/kann, ohne sich (auf herrkömmliche Art und Weise) umzubringen. [/QUOTE] Stimmt absolut. Ob man aus reinem Nichtwillen heraus sterben kann? Nunja, ich hab die Erfahrung gemacht, dass man zumindest INNERLICH sehr wohl sterben kann. Und das wirkt sich dann auch auf den Körper aus. Ich wurde krank, hab nichts mehr gegessen, weil mein Körper einfach kein Bedürfnis nach Nahrung mehr hatte und ich hab nichts mehr gespürt - Schläge, Kälte, egal was. Aber sterben?! Keine Ahnung. Ich denke, da muss das Gefühl, nicht leben zu wollen schon seeeeeeeehr stark sein. Seena |