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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: ,,leben" (Bitte lesen und vielleicht verstehen)
blutangelist das leben eine Interpretationsfrage und alle anderen sachen die zum leben dazu gehören?
(denken, regeln, tage, zahlen.........)
EldgrimHä? [SIZE=1](das darfst du jetzt interpretieren wie du möchtest)[/SIZE]
Kato[QUOTE][i]Original geschrieben von Eldgrim [/i]
[B]Hä? [SIZE=1](das darfst du jetzt interpretieren wie du möchtest)[/SIZE] [/B][/QUOTE]

...lol....



kurze antwort:
das leben ist für mich einerseits interpretierbar,andererseits nicht.
Biologisch gesehen kannst du es nicht verschieden interpretieren, philospohisch gibts da son paar möglichkeiten. da ich aber grade müde bin, spiel ich heute mal den biologen
CalamaricusLicht,

ich denke schon, für den einen ist Leben nur die reine Funktion an sich (Herzschlag, Atmung). Für die Anderen ist leben ein wunder, aber das lassen wir ma außen vor(Kirchenmist!). Dpch wie interprätiert man leben nun genau? Das ist die Frage, das hier und jetzt besteht aus Gefühlen, Emotionen, Hoch's und Tief's und aus der Art wie man Handelt, hier kommt auch die Kausalität zum tragen! Doch so direkt lässt sich leben nur mit dem Medizinischen aspekt erklären, dein Herz schlägt und pump Blut durch deine Adern, du Atmest etc. Wobei sich hier wieder die Frage stellt, atmen wir wirklich?! Es gibt vieles was sich nur schlecht definiert erklären läßt, bzw garnicht erklären läßt. Hoffe das ich wenigstens ein Bisl helfen konnte.
HaevionUnd ich dachte schon, und würden die tiefgründigen Threads ausgehen...
BlackDragon"Alles eine Frage des Standpunktes ist!" (Yoda)

[SIZE=1]Ansonsten hab ich mich bei dem Titel schon auf einen ellenlangen Eingangspost gefasst gemacht...naja schreiben ist glaub ich nicht mehr 'in'...[/SIZE]
David v. Weberdas hab ich mir auch gedacht @ BlackDragon...

@ topic: zum glück steht in der überschrift ein vielleicht...:rolleyes:
Nope[QUOTE]ist das leben eine Interpretationsfrage und alle anderen sachen die zum leben dazu gehören?[/QUOTE]
goth wäre es langweilig wenn nicht!
Mina Harkerdefiniere „leben“
Calamaricusleben läßt sich schlecht definieren!
nimoeman kann leben natürlich auf die biologische art und weise definieren...
aber ich kann von mir sagen, dass ich eine lange zeit gelebt habe und doch tot war... denn zum leben gehört meiner meinung nach das bewußt sein wirklich zu leben... sich umzuschauen und die welt wahrzunehmen,mit offenen augen durch sie zu gehen... fühlen zu können... bewußt einzuatmen und all das was die meisten menschen für ach so wichtig im leben halten, arbeit und co und stress, zur seite zu legen .. und zu spüren... "ich lebe...."

*weiß jetzt nicht ob das verständlich ausgedrückt ist... aber vielleicht versteht es der ein oder andere ja soch, was ich meine*
Black RatEs gibt einen Unterschied zwischen "existieren" (damit mein ich Herzschlag, Atmung...biologisch gesehen) und "leben". Dazu gehört das ganze Bewusstsein, die Sinne mit der wir unsere Umwelt wahrnehmen, die Verarbeitung des Aufgenommenen im Gehirn, das handeln und denken was der Mensch an den Tag legt u.s.w..

Das ist jetzt schwer auszudrücken:
*Lebt* denn ein Mensch wirklich wenn er sich seiner Existenz gar nicht bewusst ist?

Interpretieren kann man alles, sowohl Existenz als auch Leben. Allerdings interpretiert es jeder für sich anders, so das man sich höchstwahrscheinlich nicht auf eine einzige Sache einigen kann.
Das ist glaub ich mit allen Dingen so, die Sache liegt im Auge des Betrachters. Es kommt darauf an aus welcher Sicht du es betrachtest und letzendlich auch interpretierst.
Wie stellt man sich denn sein Leben vor, nur atmen, das Herz schlagen lassen und das war´s dann schon?! Oder gehört nicht eigentlich viel mehr dazu?
DeusExMachinaIch schließe mich den häufigen Meinungen hier an, dass man leben biologisch definieren kann.
was ein Lebewesen ausmacht:

Es muss ein stoffwechsel vorhanden sein ,
es muss eine art wachstum erkennbar sein
eigenständige fortpflanzung ( deshalb ist man sich bei viren nicht sicher )
usw.

so einfach sehe ich auch die frage ob man interpretieren kann was leben ist... -im allgemeinen schon

nur das wie stellt sich bei mir immer und deshalb finde ich
die frage interessanter, ob es mehr oder weniger lebenswerte leben gibt oder ob man da nicht differenzieren sollte/ kann ....
Nichts[QUOTE][i]Original geschrieben von DeusExMachina [/i]
[B]

Es muss ein stoffwechsel vorhanden sein ,
es muss eine art wachstum erkennbar sein
eigenständige fortpflanzung ( deshalb ist man sich bei viren nicht sicher )[/B][/QUOTE]

So definiere auch ich "Leben".Richtig ist aber auch,dass manche Menschen sich mehr ihrer Existenz bewußt sind (sprich über genau diese nachdenken) als andere,die auf diesem Planeten wandeln und niemals darüber nachgedacht haben,warum sie das tun.Trotzdem sollte man nicht zwischen diesen beiden "Arten" das Leben differenzieren,denn leben tun beide zwangsläufig,ob sie wollen und darüber nachdenken oder nicht.Unser Stoffwechsel macht uns verschieden vom Stein-nicht das Nachdenken über unsere Existenz,denn dieses ist eine Konsequenz aus eben jenem.
BlackElvenTearBiologisch gesehen leben, das ist das eine...aber für mich gibt es verschiedenen Arten...das einfach-so-dahinleben, das richtig-mittendrin-in-vollen-zügen-leben und das leben, ohne zu verstehen, warum nicht einfach auf der Stelle abkratzt...
NichtsHabe ich in meinem vorangegangenen Thread ja auch schon geschrieben,ebenso wie andere auch.Allerdings würde ich das nicht unter "Leben" an sich unterscheiden,sondern in Arten des Vollführens des Lebens,schließlich leben wir im biologischen Sinne ersteinmal alle.Wie wir unser Leben dann vollführen,ist ein anderes Thema.
Aschentraum@blutangel : ich denke schon ! ich bin stark der überzeugung dass wenn jemand an die gleiche sache wie ein anderer denkt ein anderes gsfühl dabei empfindet. Sonst könnt ich mir vieles auf Erden nicht erklären wenn es nicht so wäre. Ich glaub leben ist nicht mehr als der zustand vor dem tod, aber auch nicht weniger.
Nichts[QUOTE][i]Original geschrieben von Aschentraum[/i][BIch glaub leben ist nicht mehr als der zustand vor dem tod, aber auch nicht weniger.[/B][/QUOTE]

Wenn Du das so definierst,wäre es sinnvoll,auch eine Definition des Todes zu verfassen.
AmyLeben. Sein. Fühlen. Denken.

Bedeutet zu fühlen, dass man lebt? Lebt man weil man fühlt? Oder ist fühlen nur ein Teil des Lebens?

Ich sage selbst, angefangen zu leben habe ich vor ein paar Monaten. Trotzdem war ich vorher ja kein Gefühlloser Klotz, im Gegenteil, ich war es sosehr, dass jeder Schmerz mir das Gefühl nahm, dass ich Lebe.

Keine Ahnung ob man Leben definieren kann. Aber ich denke, Leben ist nur ein Wort für etwas, was nur in uns geschieht. Genauso ungreifbar wie Liebe.
Nichts[QUOTE][i]Original geschrieben von Amy [/i]
[B]Leben ist nur ein Wort für etwas, was nur in uns geschieht. Genauso ungreifbar wie Liebe. [/B][/QUOTE]

Wenn dem so ist,wie nennst Du dann alles,was außerhalb von uns geschieht?Ich gebe Dir Recht,manchmal gibt Momente wo es scheint wir realisieren erst,dass wir leben,aber dennoch haben wir vorher auch schon "gelebt".Was war dann das?Leben ohne Leben?Du sagst,früher hätte Schmerz Dir jedes Gefühl von Leben genommen,aber zeigte Dir dieser Schmerz nicht eher,dass Du lebst?Hat sich seitdem nicht nur dein Gefühl von Leben verändert,nicht aber das Leben selbst?
aaraenNa immerhin hat es der mickrige Eingangspost auf 2 Seiten Antworten geschafft...
Midirhi,

leben? das ist eine hochphilosophische frage, ein kopfzerbrechen, so alt wie die menschheit.
vielleicht ist dies ja gerade der fehler, warum wir menschen nicht erkennen, was leben ist.

für die einen ist es das rein biologische leben mit all seinen bekannten abläufen.
für den anderen ist es gott und religion, für den anderen sonst etwas.

wenn ich ein tier ansehe, es lebt einfach, weil es lebt. vielleicht ist dies der weisheit grund. laotse äußerte sich damals schon in dieser richtung, ebenso tschuangtse.

vielleicht sollten wir uns mit der unerschaffenen (Gaia) zufriedengeben, die einfach spielt und nimmt, wie es ihr beliebt (ich könnte sie auch kali oder hel
nennen), also die kraft des universums, und wir leben einfach, weil wir leben.

aber da ist ein haken, wir können ja nicht einfach leben, weil leben, weil wir uns
ja dämlicherweise irgendwann aus der natur herauskatapultiert haben, und es noch immer weiter treiben, und nicht kapieren, daß konsum, und die jagd nach geld nichts mit leben zu tun hat.
wir leben nicht , wir vegetieren, und solange wir nichts daran ändern, werden
wir unsselbst und die erde in absehbarer zeit zerstören.
aber unsere mutter wehrt sich, siehe die andauernden katastrophen --- es wird zeit, daß der mensch verschwindet.... midir
Nichts[QUOTE][i]Original geschrieben von Midir [/i]
[B]aber da ist ein haken, wir können ja nicht einfach leben, weil leben, weil wir uns
ja dämlicherweise irgendwann aus der natur herauskatapultiert haben, und es noch immer weiter treiben, und nicht kapieren, daß konsum, und die jagd nach geld nichts mit leben zu tun hat.[/B][/QUOTE]

Wie kann man sich aus der Natur heraus katapultieren?Konsum und die Jagd nach Geld sind Bestandteil vieler von uns,ich stimme Dir zu,dass das nicht positiv ist.Dennoch ist noch immer "leben"-warum sollte es anders sein?Und die Katastrophen-Du glaubst,der Planet "wehrt" sich gegen uns?
AlianeErm... mal ne Sache am Rande, müsste das Thema hier nicht in den Platz der Philosophen??

Liebe grüße

Aliane

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