| Metadron | Das frage ich mich. Kann ein Psychologe mich kennen? Ich befasse mich seit längerem mit der Sozialpsychologie und Analytischer Psychologie und dort drin ist alles so richtig klar, als ob das alles stimmen würde, was geschrieben steht. Was meint ihr dazu? Gibt es unter euch evtl. den einen oder anderen Psychologen, der sich diese Frage vor, während oder nach seinem Studium schon mal gestellt hat? Würd mich ganz doll interessieren. MfG Meta |
| Joan Eric Tanat | Ich habe zwar nicht Psychologie studiert, vermute jedoch, daß Schul- bzw. Universitäts-Psychologie auch heute immer noch sehr materialistisch geprägt ist, weshalb ich Deine Frage verneinen würde. Die meisten Psychologen dürften kaum in der Lage sein, Dich zu erkennen. Ohne ganzheitliches Weltbild und ohne Zuhilfenahme von Deutungsmethoden wie Handlesekunst, Schriftdeutung oder Astrologie dürften selbst die besten Psychologen bei diesem Vorhaben scheitern. Du könntest ihnen problemlos bestimmte Dinge verschweigen, und sie würden nie dahinterkommen. Man hat solche Experimente gemacht. Eine Patientin verschwieg, daß sie mehrere Suicidversuche unternommen hatte. Die Psychologen kamen nicht dahinter, die Astrologen, die den Seelenplan dieser Frau vor sich hatten, erkannten es jedoch und waren sogar in der Lage, zu sagen, wann sie ihrem Leben ein Ende setzen wollte. |
| Montrose | [QUOTE]daß Schul- bzw. Universitäts-Psychologie auch heute immer noch sehr materialistisch geprägt ist[/QUOTE]Das war sie noch nie. Was heißt denn "materialistisch"? [QUOTE]Ohne ganzheitliches Weltbild und ohne Zuhilfenahme von Deutungsmethoden wie Handlesekunst, Schriftdeutung oder Astrologie dürften selbst die besten Psychologen bei diesem Vorhaben scheitern.[/QUOTE]Wenn man mit direkten Methoden wie Beobachten und Fragen nicht weiterkommt, helfen solche Märchenmethoden wie Astrologie auch nicht weiter. Warum den Umweg über Sterne, wenn es auch direkter geht? [QUOTE]Du könntest ihnen problemlos bestimmte Dinge verschweigen, und sie würden nie dahinterkommen. [/QUOTE]Ja und Nein. Bestimmte Dinge sind auch völlig uninteressant. Du bist was Du tust. Und was Du tust kann man sehen. [QUOTE]Eine Patientin verschwieg, daß sie mehrere Suicidversuche unternommen hatte. Die Psychologen kamen nicht dahinter, die Astrologen, die den Seelenplan dieser Frau vor sich hatten, erkannten es jedoch und waren sogar in der Lage, zu sagen, wann sie ihrem Leben ein Ende setzen wollte.[/QUOTE]Psychologen haben wichtigeres zu tun als ihre Patienten zu verarschen. [QUOTE]Ohne ganzheitliches Weltbild[/QUOTE]Das Ziel eines ganzheitlichen Weltbildes ist nicht, andere zu durchschauen, sondern selbst Geborgenheit zu finden und mit den Schwächen der Menschen zurandezukommen. Ein solches ganzheitliches Weltbild ist das Christentum. |
| LaChatte | Die Uni Basel stellte mal in der hiesigen Zeitung die Fakultät kurz vor, und es lief auf ein Loblied der Verhaltenstherapie hinaus als das Nonplusultra der Psychologie. Verhaltenstherapie ist aber tatsächlich nicht mehr als eine Art Gehirnwäsche und hilft keinem Menschen, auf den Grund seiner Probleme zu kommen. Bei Spinnenangst oder Flugangst mögen verhaltenstherapeutische Massnahmen durchaus angebracht sein, wenn es aber um die tieferen Themen wie den Sinn des Lebens geht, kann Verhaltenstherapie nichts machen. Und man würde ein solches Fach gleich von Anfang an besser in Behaviourismus nennen, statt vorzugeben, es sei eine "Lehre von der Seele", was schon länger nicht mehr stimmt. Die praktizierenden Psychologen Freud'scher, Jung'scher und anderer Richtungen haben sich auf diesen Artikel, zu Recht wie ich finde, empört gewehrt, dass die materialistische Anschauung die einzig gültige und wahre sein soll. [QUOTE]Ein solches ganzheitliches Weltbild ist das Christentum.[/QUOTE] Recht verstandenes Christentum ist sicher ein solches Weltbild - und die in der Seelsorge arbeitenden Christen bieten auch mehr an als blosse Verhaltenstherapie und haben nicht immer Angst, sich auf die existentiellen Fragen einzulassen. Wie du aber im gleichen Atemzug das Christentum loben und die Astrologie schmähen kannst, ist mir nicht ganz einsichtig - schliesslich sind die drei Weisen aus dem Morgenland per astrologischer Methoden einem Stern gefolgt, der sie zum Christkind führte. [QUOTE]Du bist was Du tust. Und was Du tust kann man sehen.[/QUOTE] Wenn du einen Menschen während mehrerer Tage oder sogar Monate ständig begleitest, kannst du sicher sehen, was dieser Mensch alles tut und wie er es tut. im Rahmen einer einstündigen Sitzung einmal pro Woche, aus dem normalen Kontext des Klienten herausgerissen, musst du schon viel feiner und subtiler beobachten, was denn da alles passiert. Schlussendlich braucht ein guter Psychologe auch immer noch einen Haufen Intuition, und diese zu haben, bringt dir an der Uni niemand bei. Da musst du schon entweder selbst, aus Erfahrung, diese entwickeln, oder eine private Schule besuchen, wo das gelehrt wird. |
| Joan Eric Tanat | [QUOTE]Montrose: Was heißt denn "materialistisch"?[/QUOTE] materialistisch heißt: sich im Unwesentlichen verlierend = oberflächlich, herzlos, distanziert, kühl, berechnend, sezierend, intellektuell-geistlos, primitiv, die Naturwissenschaft zur Philosophie erhebend (den Diener zum Herrn machend), Geist und Seele verleugnend, atheistisch. [QUOTE]Montrose: Wenn man mit direkten Methoden wie Beobachten und Fragen nicht weiterkommt, helfen solche Märchenmethoden wie Astrologie auch nicht weiter. Warum den Umweg über Sterne, wenn es auch direkter geht?[/QUOTE] Die Astrologie, die Du kennengelernt hast, ist vermutlich eine Märchenmethode. Ich habe Astrologie nie so kennengelernt. Die Psychologie kann sicherlich sehr viel von der Astrologie profitieren. Beobachten und Fragen haben selbstverständlich auch ihren Wert. [QUOTE]Montrose: Du bist was Du tust. Und was Du tust kann man sehen.[/QUOTE] Der Mensch ist mehr, als nur das, was er tut (wenn das auch höchst wichtig ist) und was man sehen kann. Ein Mensch braucht sichtbar fast gar nichts zu tun, und doch können sich in ihm wesentliche Dinge ereignen – in seiner Seele und in seinem Geist, sogar auch in seinem Körper. [QUOTE]Montrose: Das Ziel eines ganzheitlichen Weltbildes ist nicht, andere zu durchschauen, sondern selbst Geborgenheit zu finden und mit den Schwächen der Menschen zurandezukommen. Ein solches ganzheitliches Weltbild ist das Christentum.[/QUOTE] Ich weiß nicht, ob ein Weltbild unbedingt ein Ziel haben muß. Aber Selbsterkenntnis ist sicherlich auch ein menschliches Ziel. Das, was ist, durchschauen. Ansonsten stimme ich mit dem überein, was Du geschrieben hast. Das Christentum ist ohne Zweifel von überragender Bedeutung. |
| Metadron | Danke für eure Beiträge! Die Astrologie hab ich auch als eine gute Methode erkannt, wie man Leute besser einschätzen kann. Natürlich gibt es Menschen, die absolut nicht ihrem Sternzeichen entsprechen, aber die sind eher selten. Solange man nicht stur darauf pocht, eine Jungfrau sei immer ordentlich, sparsam, schön und was weiss ich noch, dann kann man die Astrologie auch als Psychologe gut verwenden. Das würde allerdings ein weiteres Studium voraussetzen. Mit Graphologie hab ich mich auch schon ein wenig auseinander gesetzt. Ich habe verschiedene Schriften, etwa vier Arten. Die Schrift, die nur ich lesen kann, die, die meine Mitmenschen schön finden sollen, die, die für allgemeine Notizen sind und dann auch noch die Schulschrift. Also was würde mir ein Graphologe da sagen? Sie sind doppelt Schizophren?;) Die Psychologie ist, denke ich mal, ein guter Grundstock um den Menschen vielleicht ein wenig zu verstehen. Das die Lebenserfahrung da mitspielt, das glaube ich auch. Von den bisherigen Beiträgen könnte man also zusammengefasst sagen: Psychologie ist sicher n Schritt um den Menschen zu verstehen, aber noch lange nicht alles? |
| LaChatte | Psychologie ist eine der Künste, wo der Mensch sich selbst zum Werkzeug macht. Ein guter Psychologe hat auch schon die eine oder andere Krise erlebt und erfolgreich bearbeitet. er ist in der Lage, seine eigenen Erfahrungen zu abstrahieren. Er ist in der Lage, einem Menschen vorurteilslos zuzuhören und anzunehmen, was jemand sagt, ohne gleich in Versuchung zu geraten, eine Interpretation nach Schema X darüber zu stülpen - und so womöglich den Kern der Sache zu verfehlen. Ein Psychologe weiss, dass zwar psychische Muster sich oft ähneln und jeder Mensch sich mit den gleichen Themen früher oder später beschäftigen wird, aber er weiss auch, dass jeder Mensch ein Einzelfall ist und auch als solcher untersucht und bewertet werden muss. Die Einteilung in diverse Kategorien (wie zum Beispiel "Cholerisch, melancholisch, phlegmatisch, und wie geht die vierte noch") kann hilfreich sein, aber nicht mehr als eine Stütze, die nach Gebrauch entfernt wird. Methoden wie die Astrologie, das Legen von Tarot-Karten, das Pendeln, das Handlesen etc funktionieren nach dem Prinzip, das Jung "das Prinzip der Synchronizität" genannt hat, das Prinzip des non-Kausalen, sinnvollen Zusammenhanges. |
| Nichts | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Methoden wie die Astrologie, das Legen von Tarot-Karten, das Pendeln, das Handlesen etc funktionieren nach dem Prinzip, das Jung "das Prinzip der Synchronizität" genannt hat, das Prinzip des non-Kausalen, sinnvollen Zusammenhanges. [/B][/QUOTE] Das hätte ich gern näher erläutert,mir ist nicht klar,warum so viele hier Astrologie ernst zu nehmen scheinen.Mir ist diese als nichts anderes als Falsch vorgekommen,als völlig unnütz und aus der Luft gegriffen.Mich würde interessieren,wie Joan Eric Tarnat Astrologie kennengelernt hat,denn er spricht davon,dass jene welche Montrose kennengelernt hat,eine Märchenmethode sei-genau das,als was ich jegliche Astrologie auch kennengelernt habe.Ich zitiere gerne das von Tarnat in einem anderen Thread angegebene "Neptun-Prinzip"...klingt für mich ebenso nach Mythos,nicht nach ernstzunehmenden Fakten.Desweiteren kann ich nicht nachvollziehen,warum man (ebenfalls nach Tarnat) die Naturwissenschaften nicht als Philosophie ansehen kann:Auch wir Menschen unterliegen Naturgesetzten,bestehen aus den gleichen Teilchen wie alles andere im Universum auch.Beschreiben wir die Natur,beschreiben wir auch uns-ganz ohne "Neptunprinzip". |
| LaChatte | [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Synchronizit%C3%A4t]Synchronizität in Wikipedia[/URL] [URL=http://www.ngfg.com/texte/nv076.htm]...und noch ein Link zur Synchronizität[/URL] ...und noch eine kleine Definition daraus: [COLOR=orange]Synchron bedeutet gleichzeitig. Unter Synchronizität versteht man das Phänomen, daß zwei Geschehen (eins in der Natur und eins in der menschlichen Psyche) zeitlich zusammentreffen, ohne daß sie die gleiche Ursache haben (akausal), unter der Voraussetzung, daß dieser Vorgang für den Beobachter SINN macht. Das Modell der Synchronizität möchte eine Brücke schlagen zwischen der Natur und der Psyche des Menschen. [/COLOR] Der Psychologe Jung und der Physiker Pauli waren befreundet und diskutierten oft und intensiv über die verschiedensten Themen. Pauli stand der Psychologie nahe, da ihn ein Phänomen begleitete wie ein tolpatschiger Hund: als Theoretiker verspürte Pauli eine gewisse Verachtung für seine Kollegen, die Experimentalphysiker - und es geschah oft und regelmässig, dass alle die teuren Maschinen zum Experimentieren versagten und den Geist aufgaben, sobald Pauli in der Nähe war. Es ging offenbar so weit, dass gewisse Experimentalphysiker sich als erstes fragten, wenn wieder mal eine Maschine nicht funktionierte "Hat jemand eine Ahnung, ob Pauli sich gerade in der Stadt befindet?" [QUOTE]die Naturwissenschaften nicht als Philosophie ansehen kann:[/QUOTE] Die Naturwissenschaften sind rein beschreibend, und sie verleihen den Dingen keinen Sinn. Auch wenn du weisst, wie sich eine Billardkugel bewegen wird, wenn sie in einem bestimmten Winkel und mit einer bestimmten Geschwindigkeit von einer anderen Billardkugel angestossen wird, so macht das keine Aussage darüber, welchen Sinn diese Bewegung hat - ob damit eventuell durch diesen Stoss der Stösser gerade Weltmeister im Billard wird, oder ob er die Meisterschaft verfehlt. Naturwissenschaften werten nicht, sie beschreiben bloss - Emotionen und Gefühle haben keinen Platz in ihr. [QUOTE]Mir ist diese als nichts anderes als Falsch vorgekommen,als völlig unnütz und aus der Luft gegriffen.[/QUOTE] Dies denkst du vermutlich, weil es bisher keine naturwissenschaftlichen Korrespondenzen gibt. Die Astrologie betrachtet aber die Planeten nicht allein als Materiebrocken, die um die Sonne kreisen, sondern sie geht davon aus, dass jeder Planet ein ganz bestimmtes Energiefeld hat, das weit über die materielle Erscheinung hinaus wirkt und auch bis auf die Erde wirkt - und dass die Menschen von diesen kosmischen Kräften beeinflusst werden. Wir wissen vom Magnetfeld der Erde, das weitaus grösser ist als die materielle Erde - und ich bin überzeugt, dass jeder Planet noch weitere, bisher naturwissenschaftlich nicht entdeckte Felder hat, die noch grösser sind und noch weiter reichen. So wird der Mensch bei seiner Geburt von einem ganz bestimmten Muster der Planeten geprägt - aber zu dem Thema kann Joan Eric Tanat bestimmt mehr und besseres sagen als ich. |
| Metadron | @Montrose An Zeitungshoroskope glaubt eh keiner, die sind zu allgemein, falls du solche Astrologie meinst. Es gibt nun mal gewisse Erfahrungswerte. Es gibt Charaktereigenschaften, die sich in einem Sternzeichen bei vielen Leuten anhäufen. Ich habe übrigens schon Erfahrungne gemacht mit der Astrologie. Anfange glaubte ich auch nicht daran. Im unserem Lokalradio gibt es nen Astrologen, den habe ich angerufen (war ja gratis*g*) und der hat über mein Leben geredet, als ob er mich schon seit langem verfolgt. Der wusste sogar, das ich vorm Fernsehr immer liege, und nie aufm Sofa bin. Das ganze mag vielleicht was abgefahren klingen, aber ist so. Wenn man zu nem Astrologen geht, dann sollte man ihm aber auch nicht verfallen, besser hinterfragen. Kartenlegen war ich noch nie, aber ne Bekannte von mir. Per Mundpropaganda war sie interessiert und ging. Das einzige Problem war der Zeitpunkt, ist aber alles eingetreten. Es gibt nun mal Menschen, die Kartenlegen können. Astrologie kann, meiner Meinung nach, jeder lernen. Tischrücken, Geisterbeschwörung und co. finde sogar ich ne Spur zu abgefahren. Nach meiner Erfahrung könnte es also helfen so den Menschen einzuschätzen. |
| Montrose | [QUOTE]und der hat über mein Leben geredet, als ob er mich schon seit langem verfolgt. Der wusste sogar, das ich vorm Fernsehr immer liege, und nie aufm Sofa bin. [/QUOTE]Bedeutet das, daß alle Leute, die dasselbe Sternzeichen wie Du haben, immer vor dem Fernseher liegen und nie auf dem Sofa sind? Der entscheidende Trick war ja wohl, daß er mit Dir geredet hat. Nun ist mir schon klar, daß man mit Astrologie usw. vielleicht eher Zugang zu den Menschen bekommt. Die andere Frage aber ist, ob dieser Zweck rechtfertigt, meine und die Vernunft anderer Leute auf's Spiel zu setzen. Astrologie knallt mir wie die anderen Esoterik-Lehren "Tatsachen" vor (wenn Neptun blablabla, dann blablabla), ohne daß mir jemand den Mechanismus dieses angeblichen Sterneinflusses erklären könnte, ohne daß ich darüber diskutieren, es nachprüfen, es infragestellen oder korrigieren könnte. Und so etwas empfinde ich als herzlos-distanziert. |
| Nichts | @ La Chatte: Die Theorie Energiefeldbesitzender Planeten,welche fähig sind die Menschen zu beeinflussen klingt interessant.Dennoch ist es einfach zu sagen,dass diese Energiefelder bisher einfach noch nicht nachgewiesen wurden-entstand die Astrologie nicht desweiteren in einer Zeit,wo niemand etwas von Energiefeldern wissen konnte?Sternzeichen gibt es schließlich schon ziemlich lange.Ich kann nicht glauben,dass uralte Mythen mit einer "modernen" Astrologie vereinbar sein sollen. Zur Naturwissenschaftsphilosophie: Du hast Recht,Naturwissenschaften alleine interpretieren nicht.Aber man kann seine eigenen Überlegungen aufgrund dieser bilden. |
| Pallor | Auch wenn ich mit der Materie nciht auskenne, kann es durch aus vorkommen das unwissenschaftlich Dinge festgestellt wurde ehe wissenschaftliche erkenntnisse durch empirie hervorgebracht wurden. Schau dir Heilkräuter an, sie wircken ohne das die Menschen wussten wie. Genauso ist es z.b. bei der Sonne gewesen sie leuchtete obwohl die Menschen sie für einen Feuerball hinter einem Wagen hielten. Die Erdkraft wurde erkannt ehe man wusste das sie aus der Rotation der Erde resultierte. Daher kann die Erkenntniss über Regeln vor der Erkenntnis der Dinge eintreten. Pendark |
| Lumina Nocte | Ich denke schon, dass ein guter Psychologe einem Menschen helfen kann. Aber nur, wenn dieser auch bereit dazu ist, etwas an sich zu ändern. Methoden wie Astrologie usw. können dabei höchstens unterstützen. Viel wichtiger ist meiner Meinung nach, dass der Patient mit dem Psychologen offen reden kann. Erst dann hat er die Möglichkeit, die Person kennen zu lernen und auf ihre Probleme einzugehen. |
| blutangel | psychologie? ich find es manchmal sehr krass, wie sehr sich menschen auf das nieder geschriebene beschränken und nicht nach den wirklichen ursachen suchen, sich nur nach profilen richten, neue Bereiche des seins erkennen wollen und sie dann ihren patienten aufdrängen, und diese sich ihr leben lang vielleicht auch danach richten. bin grundsätzlich nicht gegen psychologie, nur hab ich leider noch nie den draht zu dieser ganzen lebensanalyse gehabt. warum nicht alles so lassen wie es ist, der mensch entfernt sich so schon genug von seinem ursprung, ich finde es doch aufregender nicht immer zu wissen was als nächstes passieren wird. |
| Joan Eric Tanat | Das Wesentliche ist, wie LaChatte geschrieben hat, das Prinzip der Synchronizität, die Gleichzeitigkeit und ist damit tatsächlich akausal, d.h. es ist kein Wirkzusammenhang (Ursache-Wirkung) vorhanden. Das bedeutet, die Himmelskörper beeinflussen das Menschenleben nicht. Jedenfalls geht es dem Astrologen nicht um Einflüsse von Sternen oder Planeten. Wir können annehmen, daß Gestirne elektromagnetische Felder um sich haben, aber diese Frage berührt nicht die Astrologie. Der Astrologie liegt eine ganzheitliche Weltanschauung zugrunde. Zeit, Raum und damit auch Materie und Kausalität haften dem anschaulichen Erkenntnisvermögen (Verstand) an, ihnen entspringt Vielheit (alle Körper und Individuen im Universum). An sich ist im Wesen All-Einheit. Astrologie beobachtet Wesens-Zusammenhänge. Sie erscheinen parallel-existent (mehr oder weniger zeitlich und räumlich getrennt), sind jedoch im Wesen eins. Das an sich zeit- und raumlose Wesen erscheint auf der geistigen Vorstellungs-Bühne (Zeit-Raum-Dimensionalität). Es ist eine Täuschung, daß Körper und Lebewesen (Erscheinungen im Verstand), die zeitlich oder räumlich weit voneinander entfernt sind, getrennt oder grundverschieden sind. So, wie der Chemiker sich die materielle Welt aus den chemischen Elementen zusammengesetzt vorstellt, betrachtet der ganzheitlich denkende Mensch (z.B. Astrologe) die gesamte Welt aus universellen Elementen (Bausteinen, Aspekten des All-Einigen, Prinzipien, Archetypen, göttlichen Kräften oder wie immer man es nennen möchte) zusammengesetzt. Man denke sich einen schöpferischen Menschen, einen Künstler, der gerade frisch verliebt ist und der seine Gefühle musikalisch und lyrisch zum Ausdruck bringt. Alle seine Werke sind erfüllt von der Liebe zu dieser Frau. Alle Werke haben den gleichen Inhalt, die gleiche Information. Die Information ist nur unterschiedlich verpackt bzw. transportiert. Die Information wird von den Hörern und Lesern verstanden. Sie erleben seine Musik und erfassen intuitiv die Freude und Verliebtheit des Künstlers. Seine Gedichte übertragen seine Gefühle nicht minder wirkungsvoll. Die Leser können seine Gemütsstimmung nachfühlen. Alle Kunstwerke sind Parallel-Erscheinungen gleichen Inhalts. Sie unterscheiden sich nur in ihrer Form, in ihrem Äußeren. So können gleiche Inhalte äußerlich verschieden (anders verpackt) sein. Zur Verpackung kann man (verallgemeinernd) auch Zeit und Raum rechnen. Ein Inhalt kann zeitgleich an verschiedenen Orten existieren und er kann auch zu unterschiedlichen Zeiten existieren. Wenn die Menschen nur aufs Äußere achten, bekommen sie oft inhaltliche Gleichheit nicht mit. Die Inhalte erscheinen getrennt. Synchronizität erscheint als Duplizität der Fälle. So gab es z.B. eine Blütezeit der Malerei. Es entstanden Gemälde vollendeter Schönheit, die später nie wieder erreicht werden konnte. Zu dieser Zeit lebten viele Maler und sie waren im allgemeinen große Künstler. Weil nun diese Zeit so viele große Maler hervorbrachte, spricht man von einer für die Malerei günstigen Zeitqualität. Die Maler und ihre Werke sind dabei Parallelerscheinungen eines Inhalts, eben dieser Zeitqualität, Erscheinungen des Zeitgeistes. Das gleiche Prinzip finden wir vor, wenn wir eine Glücks- oder Pechsträhne erleben. Die einzelnen Glücks- oder Pechfälle sind lediglich Parallelerscheinungen und entsprechen der Zeitqualität. Das nennt man Duplizität der Fälle. So ereignen sich in einem bestimmten Gebiet zu einer Zeit ungewöhnlich viele Verkehrsunfälle, während sonst nichts passiert. Vor ein paar Jahren z.B. häuften sich die Zugunglücke und Pannen bei der Deutschen Bahn. Die Duplizität der Fälle läßt sich auch global beobachten. Auch das Beispiel des Physikers Pauli gehört in diese Reihe. Uns wissenschaftlich Denkenden von heute erscheint das lächerlich. Was soll denn der Physiker Pauli mit den streikenden Maschinen zu tun haben, fragen wir uns. Dies ist aber eine typische Parallelerscheinung, die wir nicht durchschauen, die aber die praktische Erfahrung uns bringt. Wir unterscheiden streng in Physiker Pauli und Maschine. Doch aus oben dargestellten philosophischen Überlegungen wissen wir, daß auch diese Trennung nur bedingt existiert. Das gleiche ist auch bei einer bestimmten Virusinfektion: Sämtliche Krankheitserscheinungen (Symptome) existieren parallel und gehören zum Wesen dieser Krankheit. Die Viren bewirken aus dieser Sicht nicht die Krankheit, sondern die Krankheit äußert sich in der Erscheinung der Viren. Oder noch deutlicher: die Idee Mensch drückt sich als Erscheinung Mensch aus, als Rumpf, Kopf, Gliedmaßen. Ist nun das linke Bein Ursache des Kopfes oder umgekehrt? Sicherlich nicht. In der heutigen Medizin wird der Mensch in immer kleinere Bereiche zergliedert. DEN Menschen gibt es schon gar nicht mehr. Der eine Spezialist sieht ein paar kaputte Knochen, ein anderer erkennt ein schwaches Herz, und wieder ein anderer kann nur ein krankes Nervensystem feststellen. Der Gesamtzusammenhang (DER erkrankte Mensch und DIE Krankheit), das "geistige Band", wie Goethe es nennt, ist verlorengegangen. Das liegt aber nicht an dem, was ist, sondern an der Geistesbeschaffenheit des Betrachters. Der MENSCH trennt und verbindet. So, wie alle Organe des Menschen DEN Menschen bilden, der als ein lebendiges Kunstwerk aus einem Guß angesehen werden kann, so ist auch das Universum mit all seinen Himmelskörpern ein Ganzes. Und, wie im Ganzen alle Teile sind, so ist auch in jedem Teil das Ganze. Dem Menschen liegt EINE Idee zugrunde, die ebenso in seiner Hand, wie auch im Kopf "steckt". Wie am Menschen hinter Hand und Fuß eine Idee, ein Wesen, ein Inhalt sich verbirgt, so verbirgt sich hinter der Menschenwelt die gleiche Idee, wie hinter dem Sonnensystem. Sie verhalten sich wie Teile eines Ganzen, sind parallel geschaltet. In ihnen drückt sich gleichnishaft dasselbe aus, darum kann der Astrologe die Entsprechungen finden. Die Gleichnishaftigkeit zwischen dem Lebenslauf eines Menschen und dem Lauf der Wandelsterne läßt sich erfahren. Insofern ist Astrologie eine Erfahrungswissenschaft. Allerdings geht es um ganzheitliches Erfahren mit Leib und Seele. Der Mensch selbst ist hierbei das Versuchslaboratorium. Erlebnisse belehren und erziehen ihn. Was Liebe ist, muß jeder selbst erfahren. Tausend Worte nützen nichts. Der Mensch ist sein Leben lang EIN Mensch, eine "geprägte Form, die lebend sich entwickelt", wie Goethe sagt. Auch hier neigen wir dazu, Kindheit, Jugend, Blütezeit, Alter zu trennen, sehen meistens viele, scheinbar zufällig aneinandergereihte Begebenheiten im Leben und übersehen das Lebensmuster, das sich im gesamten Leben ausdrückt und das im Anfang, zur Zeit der Geburt geprägt wurde. Wir erkennen nicht den Lebensplan. Wieder sind alle Erlebnisse in einem Menschenleben Teile eines Ganzen. Und hier sehen wir, wie EIN Inhalt auch immer wieder, zu verschiedenen Zeiten im Leben hervortreten kann (an EINEM Menschen bzw. Ort – quasi als Pendant zur Synchronizität (gleicher Inhalt zu einem Zeitpunkt an verschiedenen Orten). Dieses Muster, diesen Lebensplan findet der Astrologe im Horoskop wieder. Und die Astrologie ist deshalb allen anderen Deutungstechniken überlegen, weil sie die astronomisch gut zurück- und vorausberechenbaren Positionen der Himmelskörper nutzen kann. Astronomie verhält sich zur Astrologie, wie die linke zur rechten Hand. Astronomie erhält ihre Bedeutung dadurch, daß sie der Astrologie dient. Das Horoskop ist eine Momentaufnahme der kosmischen Gesamtsituation zur Geburt eines Menschen. Es enthält alles. Man kann es als eine Hieroglyphe bzw. als ein Symbol betrachten, als die Idee des geborenen Menschen und seines Lebens. Darum kann es keine bessere Psychologie geben, als eine, die einen solchen Seelenplan zur Grundlage hat. Alles andere ist blindes Herumtappen. |
| Montrose | Blablabla. Versuch einfach mal kurz und prägnant zu schreiben. Ehrlich gesagt, glaube ich gar nicht, daß das von Dir stammt. Sondern Du kopierst das einfach irgendwo aus einem Gehirnwäsche-Buch raus und gibst es als Deine eigenen Gedanken aus. |
| gin'iro | @Montrose: Bitte keine persönlichen Beleidigungen! |
| Pallor | Montrose ich bewundere dich, du hast es wircklich nie nötig zu argumentieren oder sachliche Kritik zu äussern. Ich teile zwar deine Ansichten, aber sagen wir doch einfach das es uns erfreuen würde wenn uns beweise vorgelegt würden für die Behauptungen. So wäre ich erfreut einen Beweis für eine wiederlegung der Kausalität zu erfahren. Mir leuchtet es auch nicht ein wieso man bestimmte Phasen auf eine Art ganzheitliche Eben verschieben muss wenn, man es z.b. mit Sozialen Aspekte viel einfacher und Lebensnäher erklären kann. Und bis jetzt fehlt mir immer noch der konkrete Zusammenhang zwischen Himmel und Erde... Ich wäre an nachträgen erfreut. Pendark |
| LaChatte | [QUOTE]So wäre ich erfreut einen Beweis für eine wiederlegung der Kausalität zu erfahren.[/QUOTE] Es ist niemandes Ziel, und es hat auch niemand versucht, das Prinzip der Kausalität zu widerlegen. Es geht eher darum, die Perspektive durch die Einführung des Prinzips der Synchronizität zu erweitern. [QUOTE]wenn, man es z.b. mit Sozialen Aspekte viel einfacher und Lebensnäher erklären kann.[/QUOTE] Soziale Aspekte sind sicher sehr nützlich und untersuchenswert - aber wenn man den ganzen Plan vor sich hat, oder besser das ganze "Rezept", so hat man schon den grossen Blick auf ein ganzes Leben. Wenn Astrologie das Rezept eines Lebens ist, so sind die sozialen Aspekte die Werkzeuge wie Pfanne, Küchenmesser, Käsereibe etc - und die Gene wären die Grundstoffe, Mehl, Fleisch, Gemüse. Auch ohne Rezept kann man schon diverses nur anhand der Werkzeuge und Grundstoffe über das fertige Menu aussagen, aber mit dem Rezept hat man doch viel mehr Aussagekraft.;) |
| Pallor | Joan Eric Tanat hat in den ersten Zeilen versucht akausale Zusammenhänge aufzuzeigen, die den Anspruch von Kausalität absolut widersprechen. Und es mag schön sein von einem Rezept auszugehen, aber die Frage ist, woher soll man wissen das es überhaupt ein rezept gibt. Deine Logik ist in sich schlüssig, aber mir ist bis jetzt nicht klar wieso Sterne einen Einfluss haben sollten. Und verstehe mich jetzt bitte nicht falsch, ich schliesse es nicht aus das der Kosmos in welcher Form auch immer einfluss auf unser Schicksal haben kann. Aber ich habe bis jetzt keine Beiwese oder wenighstens nur Vermutungen die dahin gehen erfahren. Pendark |
| LaChatte | [QUOTE]Joan Eric Tanat hat in den ersten Zeilen versucht akausale Zusammenhänge aufzuzeigen, die den Anspruch von Kausalität absolut widersprechen.[/QUOTE] Synchronizität widerspricht der Kausalität nicht - sie ist einfach ein anderes Modell. Die Tatsache, dass es Velos gibt, widerlegt ja auch nicht die Existenz von Autos. ;) [QUOTE]Und es mag schön sein von einem Rezept auszugehen, aber die Frage ist, woher soll man wissen das es überhaupt ein rezept gibt.[/QUOTE] die Tradition von Jahrtausenden weist darauf hin. Unsere doch noch relativ junge Naturwissenschaft ist eine absolute Ausnahme der Weltanschauungen, da sie als einziges mir bekanntes Modell bisher nicht mit Synchronizität arbeitet. Mir ist auch klar, dass "alt" nicht unbedingt "gut" bedeuten muss. Aber die Tatsache, dass während Jahrtausenden synchronistische Modelle in Gebrauch waren, und das weltweit, sollte der Sache schon mal so viel Gewicht geben, dass man sie zumindest gründlich untersucht. [QUOTE]Aber ich habe bis jetzt keine Beiwese oder wenigstens nur Vermutungen die dahin gehen erfahren.[/QUOTE] Synchronizität hat grundsätzlich immer mit Sinn und Subjektivität zu tun, von daher muss die Sache auch auf der subjektiven Ebene angegangen werden. Ein Ereignis, das von deiner subjektiven Sicht aus sinnvoll(er Zufall) sein mag, ist eventuell für mich völlig bedeutungslos. Warum nicht einfach mal probehalber dir von einem guten Astrologen ein Horoskop erstellen lassen, oder dir die Tarotkarten legen lassen und schauen, ob das Gesagte zu dir passt und dir womöglich im Alltag sogar Unterstützung geben kann? Synchronizität verlangt eben, dass man sich persönlich auf sie einlässt.:) |
| Pallor | Ich habe mir sowohl ein Horoskop schreiben lassen, wie auch selbst die Tarot Karten gelegt. Natürlich sind dabei die Kritik Punkte des Astrologen den ich Besucht habe(keine Ahnung wer genau das nochmal war) und dazu kam dann ich als weiter Fehler Quelle. Und ich habe festgestellt das sowohl das Horoskop als auch das Tarot legen, fast 95% auf mich zutrafen, es hätte aber auch zu 95% zu einem anderen Menschen passen können. In den Aussagen ist Tarot und das Horoskop so unspezifisch das es keine klaren Aussagen enthält sondern jeder sich in sie hinein intrepretieren kann. ----------------- Das deine Theorie schon älter ist mag ich zu bezweifeln, viele Religionen gingen gerade nicht von diesem Prinzip aus. Sondern entmenschlcihten Vorgänge komplett, z.b. Christentum wo genau deine Synchronizität ja nur bestimmten "Heiligen" vorbehalten war. Ein Beispiel fand ich dazu: "Eine junge Patientin hatte in einem entscheidenden Moment ihrer Behandlung einen Traum, in welchem sie einen goldenen Skarabäus zum Geschenk erhielt. Ich saß, während sie mir den Traum erzählte, mit dem Rücken gegen das geschlossene Fenster. Plötzlich hörte ich hinter mir ein Geräusch, wie wenn etwas leise an das Fenster klopfte. Ich drehte mich um und sah, daß ein fliegendes Insekt von außen gegen das Fenster stieß. Ich öffnete das Fenster und fing das Tier im Fluge. Es war die nächste Analogie zu einem goldenen Skarabäus, welche unsere Breiten aufzubringen vermochten, nämlich ein Scarabaeide (Blatthornkäfer), Cetonia aurata, der gemeine Rosenkäfer, der sich offenbar veranlasst gefühlt hatte, entgegen seinen sonstigen Gewohnheiten in ein dunkles Zimmer gerade in diesem Moment einzudringen." Du glaubst also das es kein zufall ist das der Käfer in diesem Moment an das Fenster klopfte? Glaube ich auch nicht, ich denke aber das die Menschliche Psyche sich den Traum immer so deuten würde das er als Vorhersage zu nehmen ist. Man hätte von unzähligen Dingen träumen können(Fenster, Donner, Sturm, Tier etc.) um das Ereigniss angeblich vorher zu sagen, es unterliegt dem Menschen im Nachhinein einen Sinn in dieser angeblichen "Vorhersage" zu finden. Pendark Danke das Prinzip von Synchronizität hatte ich vorher noch garnicht gekannt(zumindest nicht unter dem begriff), immer wieder schön was neues zu lernen. |
| Joan Eric Tanat | "b) Im Oktober 1951 wurde ich gefragt, ob ich nicht bereit wäre, vor einem kleinen Kreis ausgesuchter Personen einige Aufklärungen zu geben über die Unterschiede zwischen der historischen und der Hamburger Schule. Veranlassung gab der Ukas der Gräfin Wassilko. Für alle Fälle nahm ich das unbedingt notwendige Handwerkszeug mit in die Aktentasche, denn ohne etwas Praktisches zu zeigen, hätte es ja doch keinen Sinn. Von der befreundeten Familie in den Privatkreis eingeführt, fand ich ca. 10-12 Personen vor. Es dauerte nicht lange, so führte ein Herr das große Wort, natürlich im ablehnenden Sinne der ganzen Astrologie gegenüber. Der Sinn seines Gespräches gipfelte schließlich darin, daß es ja dann auch möglich sein müßte, eine unbekannte Geburtszeit zu errechnen, wofür man ihm bisher stets den Beweis schuldig geblieben sei. Ich erwiderte, daß er sich dann wohl immer Astrologen der alten Schule gegenüber befunden haben dürfte, denn die Hamburger Schule sei wohl in der Lage, diese Frage zu lösen, wenn entsprechende Unterlagen vorhanden sind. Dieser Herr stellte an mich die Frage, ob ich bereit wäre, ihm einen Beweis dafür zu liefern. Ich sagte zu. Darauf erklärte er: es handelt sich um eine Dame, die am 30. Juni 1908 geboren ist. Meine Frage wo? wurde mit "selbstverständlich in Wien" beantwortet; als ob man nicht auch woanders geboren sein könnte. Die Geburtsstunde sei ihm bekannt, wird aber nicht mitgeteilt. Als Korrekturdaten gab man mir an: Tod des Vaters am 27. oder 28. Okt. 1927 Tod der Mutter am 10. oder 11. Febr.1945 Ich verlangte die schriftliche Niederlegung der ihm bekannten Geburtszeit und Hinterlegung bei irgend einer der anwesenden Personen. Man weigerte sich erst, da ich aber darauf bestand, tat man es dann doch. Ich traute dem Frieden nicht. Nachdem sich die Anwesenden bei Tee und Sandwichs guttaten, zeichnete ich mir die Mittagsstellungen auf, rechnete die 4 Transneptuner und trachtete über den Mond die Geburtszeit festzustellen. Nach ca. einer halben Stunde war ich soweit und erklärte, die Dame müsse um ca. 3 Uhr 43 Min. Nachm. geboren sein. Da keine Antwort erfolgte, bat ich den Hausherrn, den Inhalt des ihm übergebenen Zettels bekanntzugeben. Auf diesem stand "ca. 3/4 4 Uhr, nachmittags". Der Herr erklärte, es könne "Zufall" sein. Ob ich bereit sei, eine weitere Frage zu beantworten und zwar bezüglich des Berufes. Mit dieser Frage kam er in meine Gasse, denn in diesem Fall war es wirklich nicht schwer. Als ich Meridian (M) und Aszendent (A) festgestellt hatte, stellte sich heraus, daß der A auf der Halbsumme von Venus/Hades liegt, im 2. Haus der Erde, im Quadrat zu Jupiter im XI. Haus. Uranus im 4. der Erde, im 2. des M. M im Halbquadrat zu Venus, in Eineinhalbquadrat zu Uranus usw. Ich sagte, daß dies wohl eine der schwierigsten Fragen sei, doch wolle ich versuchen, wenigstens die Richtung des Berufes festzustellen. Das genüge ihm vollkommen. Ich sah mir noch einige andere Halbsummen an z.B. Venus/Sonne, Mars/Knoten etc., dann stellte ich an den Neunmalweisen die Frage: "Soll ich Ihnen den Beruf der Dame sagen?" "Ich hab' Sie doch darum ersucht" war die Antwort. Unter der Aufmerksamkeit der Anwesenden sagte ich: "Die Dame ist eine..., nein, sie gehört der Halbwelt an". Ein Farbwechsel im Gesicht und da wieder keine Antwort kam, fragte ich: "Stimmt's? ja oder nein!" Darauf ein verschüchtertes "leider". Für den weiteren Abend hatte er kein Verlangen mehr, sich hervorzutun." (Aus: "Astrologische Experimente. Überzeugende Beispiele eines Praktikers" S. 5 f., Ing. Ludwig Stuiber, Ludwig Rudolph (Witte-Verlag) Hamburg 62):D |
| Montrose | [QUOTE]Ehrlich gesagt, glaube ich gar nicht, daß das von Dir stammt. Sondern Du kopierst das einfach irgendwo aus einem Gehirnwäsche-Buch raus und gibst es als Deine eigenen Gedanken aus.[/QUOTE][QUOTE]@Montrose: Bitte keine persönlichen Beleidigungen![/QUOTE][QUOTE]Montrose ich bewundere dich, du hast es wircklich nie nötig zu argumentieren oder sachliche Kritik zu äussern.[/QUOTE][QUOTE](Aus: "Astrologische Experimente. Überzeugende Beispiele eines Praktikers" S. 5 f., Ing. Ludwig Stuiber, Ludwig Rudolph (Witte-Verlag) Hamburg 62[/QUOTE] Weder beleidige ich noch begründe ich die Dinge. Ich sag nur die Wahrheit, und die ist kurz und prägnant. Wenn ich jedem Schuft und Saubub auf der Welt ---Anwesende sind damit natürlich nicht gemeint --- bis ins letzte Komma seine Niederträchtigkeit nachzuweisen hätte, würde sich der Moder noch schneller über diese angeschissene Welt ausbreiten. Gruftige Grüße, der Marquis |
| Joan Eric Tanat | "a) Ende Juni 1951 wurde mir das Datum einer Zwillungsgeburt gegeben: weibl. 6. Juni 1928 in Stettin, 18 h 30 und 18 h 36. Eine ist Graphikerin, eine Krankenschwester; welche ist Graphikerin, welche Krankenschwester? Unter Heranziehung des Cupido erklärte ich Geburt Nr. 1 als Graphikerin, Nr. 2 als Krankenschwester. Ein Astrologe - der Fragesteller - bestätigte mir die Richtigkeit und meinte, es würde ihn sehr interessieren, wieso ich das herausgebracht habe. Ich erklärte ihm, mit Hilfe des Transneptuners C u p i d o ." (Aus: "Astrologische Experimente. Überzeugende Beispiele eines Praktikers" S. 5, Ing. Ludwig Stuiber, Ludwig Rudolph (Witte-Verlag) Hamburg 62) |
| Joan Eric Tanat | Montrose: "Wenn ich jedem Schuft und Saubub auf der Welt ---Anwesende sind damit natürlich nicht gemeint --- bis ins letzte Komma seine Niederträchtigkeit nachzuweisen hätte, würde sich der Moder noch schneller über diese angeschissene Welt ausbreiten." Das machst Du recht so, Montrose, es laufen genügend Lumpen hier unten herum! Montrose: "Ehrlich gesagt, glaube ich gar nicht, daß das von Dir stammt. Sondern Du kopierst das einfach irgendwo aus einem Gehirnwäsche-Buch raus und gibst es als Deine eigenen Gedanken aus." Vielen Dank für das Kompliment. Meinen Text habe ich nämlich selbst geschrieben. Wenn ich Bücher zitiere, mache ich es als Zitat kenntlich. |
| Pallor | Aha das sind unbestätigte Einzelbeispiele, ich dachte er an richtige Testversuche im Größeren Rahmen. Wenn es ja anscheinend kein Problem ist, dürfte sich diese neue Schule einer akademischen untersuchung nicht verweigern oder? Bei diesem Test gibt es soviel Komponenten die nicht berücksichtigt wurden, z.b. was ist wenn ein V Mann unter den anderen Menschen war? Konnte man aus den bemerkungen des Profokateuers villeicht informationen entnehmen? Oder hat der Author schlicht und einfach gelogen? ----------------------- Gibt es villeicht Expermineten die ich nachmachen kann?(also ohne grossen Aufwand) Könntet ihr villeicht etwas "beweisen"? also einen test lauf mit mir durchführen? Pendark |
| Nichts | @Joan Eric Tarnat:Möchtest Du mit diesen Beispiel ausdrücken,dass es generell möglich ist,bei jedem Menschen all jene Angaben herauszufinden?Wäre das war,würde ich in einem anderen Blickwinkel auf die Astrologie gucken,aber scheinen mir die von Dir zitierten Auschnitte aus jenem Buch nicht als Beweis haltbar zu sein.Wie vertrauenswert schätz Du das Buch selbst ein?Auf mich wirkt das Ganze wie haltloser Hokus-Pokus.Kann nicht jeder so etwas behaupten?Ich kann mir nicht vorstellen,dass wenn solch präzise Angaben über einen Menschen über Mittel der Astrologie herausfindbar sind,sich eben jene nie komplett durchsetzten konnte.Gibt es auch Bücher über die Fehlerquote von astrologischen Schlüssen?Ich denke kaum. |
| Joan Eric Tanat | Niemand von uns weiß mit Sicherheit, ob die gebrachten Beispiele des Ingenieurs Stuiber Ausdruck seines Könnens oder nur Schwindel sind. Der Mann ist leider tot. Selbst mich verblüffen diese Beispiele, obwohl ich glaube, daß an der Astrologie etwas dran ist. Auch andere Astrologen haben ihr Können unter Beweis gestellt. Aber ich habe das jetzt nicht alles im Kopf, müßte erst nach Veröffentlichungen suchen. Da gab es mal Vorhersagen (Prognosen) in bezug auf Boxkämpfe. Solche überwachten Tests können wir leider nicht bestimmen. Der sicherste Weg ist, sich selbst auf den Weg zu machen und die Sache zu überprüfen. Dazu bedarf es lediglich Unvoreingenommenheit und beharrlicher Anstrengungen. Selbst hier im Board ist es nur schwer möglich, einen überzeugenden Beweis zu erbringen, weil Betrug für die meisten nicht ausgeschlossen werden kann. Da bliebe nur die Möglichkeit, den Nachweis anhand der Horoskope öffentlich bekannter Personen oder Ereignisse zu versuchen, wo auch ausreichend genaue Daten gegeben sind. Ich habe z.B. mal das ICE-Unglück in Eschede untersucht, wo Ort, Zeit und Art des Ereignisses genau und allgemein bekannt sind. Das Ergebnis sprach für die Astrologie, auch wenn längst nicht alle Fragen in bezug auf derartige Ereignisse beantwortet sind, zumindest für mich. Ebenso habe ich mich vor ein paar Jahren an der Lösung einer Arbeitsaufgabe beteiligt, die in der Fachzeitschrift ebendieser Astrologie-Schule gestellt wurde. Die Lösungen wurden veröffentlicht. Alle 5 eingesandten Lösungen stimmten. Einer der Teilnehmer war ein österreichischer Astrologe, der die Gräfin Wassilko (Astrologin einer anderen Schule) und den Ingenieur Ludwig Stuiber noch persönlich kennengelernt hat. Alle anderen Teilnehmer (außer mir) haben seit vielen Jahren Beiträge in dieser Fachzeitschrift geschrieben und sind wesentlich älter und erfahrener als ich. Doch selbst diese Möglichkeiten, Euch die Astrologie näher zu bringen, dürften schwerlich ausreichen, da ich Euch viel erzählen kann, was z.B. passende Planetenkonstellationen für ein Ereignis sind. Datenschutz ist auch ein Problem. Glaubt mir, es ist viel bequemer zu zweifeln, als zu beweisen. Und: was sollte mir daran liegen, Euch zu überzeugen? Ich habe die Antwort für mich gefunden. Das genügt mir. Wenn jemand von Euch fest entschlossen ist, die Sache zu überprüfen, will ich ihm allerdings gern ein wenig helfen. Aber denkt nicht, das geht ohne eigene Bemühungen. Das Beste im Leben erfordert immer auch Opfer. |
| Pallor | Ich will dir nicht zu nahe treten, aber im Nachhinein etwas auf einen Prophezeigung zu beziehen ist keine Kunst. So kann man in Nostradamus fast alles interpretieren, und da wir sehr gute assouziations Künstler sind passt es im nachhinein auch ideal. Und dein Argument das du es ja gefunden hättest und wir nicht ist etwas wackelig, denn du scheinst doch ein Intresse zu haben es kund zu tun. Entweder willst du dich damit profilieren oder du versuchst villeicht doch zu überzeugen. Wie wäre es also wenn du eindeutig aussagen machen würdest, z.b. über die Wahlen, den IRan Krieg oder etwas anderes öffentliches. Das können wir alle nachvollziehen, und wir könnten dies als Anlass nehmen Dinge neu zu hinterfragen, und ich wäre dir sehr dankbar. Bitte aber bei den Antworten konkrete Dinge aussagen, und das in mehreren Fällen. Pendark |
| Joan Eric Tanat | [SIZE=2][FONT=Century Gothic][COLOR=RGB(168, 152, 144)]Laßt uns Fragen, die speziell die Astrologie betreffen, in [COLOR=RGB(239,140,41)][B]Dies und Das[/B][/COLOR] - [COLOR=RGB(239,140,41)][B]Astrologie als Lebensphilosophie[/B][/COLOR] besprechen, da sie den Rahmen dieses Themas sprengen würden.[/COLOR][/FONT][/SIZE]:) |
| Black Rat | Es ist erstaunlich wie ihr von einer Anfrage, die sich auf die Psychologie bezog, bis zu einer Thematik wie Astrologie gekommen seid. Zeigt es nicht, das da doch was dran ist? Ich möchte euch zuletzt ein Zitat von T.v.Aquin ans Herz legen: Die Sterne machen geneigt, aber sie zwingen nicht. Mehr dazu, wie Joan schon sagte, in D&D-Astro als Lebensphilosophie. Zurück zur Psychologie: damit ist doch die Wissenschaft vom Seelenleben gemeint. Da stell ich mir die Frage, ob der Mensch heute schon in der Lage ist das gesamte Seelenleben eines Menschen und die damit verbundenen Eigenschaften dessen zu erfassen. Den Charakter erkennen wir schon, wie jedoch das Seelenleben? Ist das nicht eher eine emotionale Angelegenheit? |
| Frost_Geist | Seltsam ? Auf der einen Seite stehe ich mit meinem Individuum und Einzigartigkeit soweit oben und bin unvergleichlich, wohingegen die Polung im Kopf ja angeblich gleich zu sein scheint. Hmmm....... Ich würde mich lieber fragen ob ICH meine besser Psyche kenne, als eine Wissenschaft die sich hauptsächlich mit Regelmäßigkeiten in Krankheitsbildern beschäftigt. Aber wenn wir so Einzigartig sind, gibts da regelmäßigkeiten ? En bissie widersprüchlich. |
| Morag of Nimes | Ich bezweifle, dass man je sich selbst oder auch andere kennen kann. Aber natürlich gibt es in der menschlichen Psyche Dinge, die generell gleich sind (Grundaufbau und so...). Sonst wäre eine Diagnostik von ausnahmen ja kaum möglich... |
| Silverwolf | Ich denke nicht dass irgendein Psychologe bwz. Astrologe jemals in der Lage sein kann, eine Person richtig zu kennen. Um eine Person mehr oder weniger zu kennen bracht es Zeit, Zeit und nochmals Zeit, genauso wie Vertrauen. Ich öffne mein ICh doch nicht einfach in einer 1-stündigen Sitzung... Vielleicht kann man nach gewissen Verhaltensregeln Charakterzüge beurteilen. Genauso wie man bei der Astrologie (ich meine nicht nur Sternzeichen, sonders die gesamt Sternansicht inkl. Mondknoten, Häuser....) ahnen kann, welche Charaktereigenschaften eine Person aufweist, je nach Planetenstellung. [QUOTE]Solange man nicht stur darauf pocht, eine Jungfrau sei immer ordentlich, sparsam, schön und was weiss ich noch, dann kann man die Astrologie auch als Psychologe gut verwenden.[/QUOTE] Nun gut, aber das ist keine Astrologie! Die meisten Jungfrauen weisen wenige typische "Jungfraueigentschaften" auf, weil sie in den restlichen Planeten nicht ausgeprägt sind...! Aber da muss man sich mehr damit befassen....Man lernt nie aus :eek: Auf jedenfall auch mit all diesen Methoden kennt mich niemand in und auswendig---nichtmal ich selbst!!!! |
| Joan Eric Tanat | Wer die Menschen kennenlernen will, muss erst den Himmel kennen, der den Menschen ihre Natur und sein Gesetz gegeben hat. Konfuzius ;) |
| LaChatte | [QUOTE]Um eine Person mehr oder weniger zu kennen bracht es Zeit, Zeit und nochmals Zeit,[/QUOTE] Das ist sicher so. Andererseits sind Methoden wie Astrologie oder Tarot oder Handlesen oder ähnliche hervorragende "Abkürzungen", mit denen man rasch ein gute Basis vom grundsätzlichen Muster eines Lebens bekommen kann, während ein Psychologe, der nur mit Gespräch arbeitet, möglicherweise schon mehrere Sitzungen aufwenden muss, um nur auf diesen Stand zu kommen. Und nur schon um die Feinheiten und Subtilitäten einer einzigen Tarotkarte zu erfassen, kann man jahrelang studieren und immer wieder neue Zusammenhänge entdecken.. keine Wissenschaft kann einfach plump und in einer Stunde sagen "so ist der Mensch" |
| illuminat | ...Kennt die Psyche den Menschen. Gedanken sind doch die Psyche, oder? Ich denke die Gedanken kennen wohl unseren Körper, aber sie versuchen ihn zu ignorieren, er wird ja doch nur noch gefoltert. Man was bin ich froh, wenn ich diese Hülle endlich los bin und frei sein kann. He, ich hab ja ne Tür! Was hält mich auf? |
| Joan Eric Tanat | Genau genommen gibt es keine Akausalität, denn nichts ist ohne Grund. Weder das naturwissenschaftliche Denken, noch das ganzheitliche Denken bedarf eines Beweises, denn beide sind der menschlichen Natur (a priori, selbstverständlich, keines Beweises durch Erfahrung bedürftig) eigen, wie Ein- und Ausatmen. Der Mensch fragt sowohl naturwissenschaftlich, als auch ganzheitlich denkend nach dem Grund. Jedes Kind stellt bereits die Frage "Warum?", möchte Begründung, Beweis. "Denn jeder Beweis ist die Zurückführung des Zweifelhaften auf ein Anerkanntes, und wenn wir von diesem, was es auch sei, immer wieder einen Beweis fordern, so werden wir zuletzt auf gewisse Sätze gerathen, welche die Formen und Gesetze, und daher die Bedingungen alles Denkens und Erkennens ausdrücken, aus deren Anwendung mithin alles Denken und Erkennen besteht; so daß Gewißheit nichts weiter ist, als Uebereinstimmung mit ihnen, folglich ihre eigene Gewißheit nicht wieder aus andern Sätzen erhellen kann. Wir werden im 5. Kapitel die Art der Wahrheit solcher Sätze erörtern. Einen Beweis für den Satz vom Grunde insbesondere zu suchen, ist überdies eine specielle Verkehrtheit, welche von Mangel an Besonnenheit zeugt. Jeder Beweis nämlich ist die Darlegung des Grundes zu einem ausgesprochenen Urtheil, welches eben dadurch das Prädikat wahr erhält. Eben von diesem Erforderniß eines Grundes für jedes Urtheil ist der Satz vom Grunde der Ausdruck. Wer nun einen Beweis, d.i. die Darlegung eines Grundes, für ihn fordert, setzt ihn eben hiedurch schon als wahr voraus, ja, stützt seine Forderung eben auf diese Voraussetzung. Er geräth also in diesen Cirkel, daß er einen Beweis der Berechtigung, einen Beweis zu fordern, fordert." (A. Schopenhauer) Es ist dem Menschen eigen, die Dinge sowohl als getrennt, als auch als zusammengehörig anzusehen. In der Naturwissenschaft wird vor allem das "als getrennt betrachten, als Vielheit" praktiziert, während alle ganzheitlichen Disziplinen des Welterkennens alles vor allem "als zusammengehörig betrachten, als Einheit". Wir stellen die Frage "Warum?" in zweifacher Weise: auf den formalen und auf den inhaltlichen Grund gerichtet. Das erste "Warum?" erfragt die Gesetzmäßigkeit und Begründetheit des Ablaufs, das zweite "Warum?" erfragt die dahintersteckende Idee, den Sinn. Wir fragen uns z.B.: "Warum leuchtet eine Glühlampe?". "Sie leuchtet, weil sie elektrischen Strom zugeführt bekommt." und "Sie leuchtet, weil der Mensch Räume erleuchten will." sind zwei entsprechende Antworten. Die erste klärt, warum die Glühbirne funktioniert. Die zweite, warum es überhaupt eine Glühbirne gibt. Fragen wir nach materiellen Gründen, interessiert uns die Kausalität. Fragen wir nach geistigen Gründen, interessiert uns die Finalität (Bedeutung, Sinn, End-Absicht). Beide Bestrebungen des menschlichen Erkennens bringen Ordnung in die Welt und lassen Zusammenhänge erkennen, so weit, wie das Erkenntnisvermögen reicht. Eine tragfähige Brücke wird unter Berücksichtigung der Gesetze der Statik gebaut. Beim Bau ist ein ganz bestimmter begründeter Ablauf zu beobachten, um schließlich den Zweck, eine Verkehrsverbindung über einen Fluß, zu erreichen. Sinn und Zweck ist immer eine unsichtbare Idee. Niemand wird, wenn er eine Brücke sieht, annehmen, sie sei zufällig entstanden, denn so etwas Kompliziertes würde sich niemals zufällig bilden. Somit liegt der Schluß nahe, daß der unendlich komplexer aufgebaute und noch dazu lebendige Mensch erst recht nicht Zufallswerk sein kann. In jedem Falle sind uns die bewirkenden Kräfte unsichtbar, aber wir wissen, daß es sie gibt, weil wir ihre Wirkungen wahrnehmen. So, wie der Naturwissenschaftler davon überzeugt ist, daß alle Veränderungen im All gesetzmäßig ablaufen (auch, wenn er die Gründe/Gesetze nicht alle erkennen kann), so ist der Geisteswissenschaftler davon überzeugt, daß alle Veränderungen im All sinnvoll (nach Ideen, Plänen) ablaufen. Weder der Mensch, noch sein Leben basieren auf sinnlosem, blinden Zufall. Aus diesem Grunde fragen wir ebenso nach dem Sinn einer Glühlampe, wie nach dem Sinn eines Menschen. Auch hinter jedem Menschen steckt eine Idee, und sein ganzes Leben dient einzig und allein der Verwirklichung dieser Idee, die hinter seiner Beschaffenheit und seinem Verhalten steckt. Diese Idee verbindet erst alle Besonderheiten dieses Menschen zum Verständnis. Das ist das Ziel von Psychologie und psychologischer Astrologie. Es geht darum, das Prinzip zu erkennen, aus dem jegliches Verhalten eines Menschen hervorgeht und erklärbar ist. Wie der Zweck einer Glühlampe ist, einen dunklen Raum zu beleuchten, so ist der Sinn eines Philosophen, seiner Umwelt geistiges Licht zu spenden. Wäre es stets hell, wären Glühlampe und Philosoph bedeutungslos. Eine entsprechende Umwelt gehört also zu einer Glühlampe, wie zu einem Philosophen. Allgemein ausgedrückt: Jeder Mensch stellt in seiner Umwelt eine Notwendigkeit dar, er paßt zu ihr und sie zu ihm. Jeder Mensch ist in einen größeren Gesamtzusammenhang eingeordnet, wie ein Zahnrad in einem Uhrwerk. Letztlich ist das gesamte Universum Ausdruck einer Idee, und alles wirkt zu seiner Erreichung sinnvoll zusammen. Man kann also sagen: Die Lebewesen gedeihen, weil die Sonne scheint. Aber auch: Die Sonne scheint, weil die Lebewesen gedeihen wollen/sollen. Beide sind also Ausdruck einer Idee: Leben. Darum ist die Sonne auch in der Astrologie Ausdruck der Lebenskraft, des Lebens und Gebens. Sie erhellt auch unser Gemüt, und wir schenken anderen Menschen Lebensfreude, indem wir Lebensfreude ausstrahen. Wenn ein Mensch vor Glück strahlt, freut er sich. Und man sagt auch: "die Sonne lacht" und "er hat ein sonniges Gemüt". Die Lebewesen gedeihen, WEIL die Sonne sie beleuchtet und wärmt ist also die naturwissenschaftliche Interpretation dieser Erscheinung. Das Scheinen der Sonne und das Gedeihen der Lebewesen sind Ausdruck einer Idee interpretiert der Geisteswissenschaftler. Was wäre die Sonne ohne das Wärmeempfinden und das Sehvermögen (die Augen) der Lebewesen? Eine Sinnlosigkeit! Was wären Lebewesen ohne Sonne? Eine Unmöglichkeit! Es ist also ganz einleuchtend, wenn der Astrologe sagt, Augen/Leben und Sonne korrespondieren miteinander, ja sind in Wahrheit ein und das selbe. Wir haben die Eigenart zu denken, nur was sich nahe beieinander befindet, könne zusammengehören oder eins sein. Das ist jedoch eine Täuschung, die sich aus der Überbewertung von Zeit und Raum ergibt. Da jedoch Zeit und Raum bei genauerer Betrachtung nur relative Größen sind, ist räumliche oder zeitliche Getrenntheit kein zuverlässiges Kriterium für die Trennung von Dingen. Wie die Sonne in unserer eigenen körperlichen, seelischen und geistigen Beschaffenheit ihre Entsprechungen findet, so findet sie jeder Planet, jeder Himmelskörper. Saturn korrespondiert mit den Knochen und der Haut, die Sonne mit dem Herzen und den Augen, Mond mit dem Gehirn und den Flüssigkeiten im Körper, Merkur mit dem Denkvermögen und den Nerven, Venus mit Nieren und Venen, Jupiter mit den Arterien und der Leber usw. Alle Organe abeiten zum gemeinsamen Zweck zusammen. Unser Sonnensystem ist also ebenso ein Organismus wie der des Menschen und beide sind parallel existent, werden aus einer geistigen Quelle gespeist und sind deshalb analog, vergleichbar, gleichnishaft. |
| illuminat | Muss jemand erklären, was er schon lange meint zu wissen? Sollte er es nicht lieber erleben, so lange er kann? Wer meint er müsse nochmal Zweifeln, soll das tun. Ich frag nur nochmal nach, warum es nicht so sein sollte. |
| Nichts | [QUOTE][i]Original geschrieben von Joan Eric Tanat [/i] [B]Unser Sonnensystem ist also ebenso ein Organismus wie der des Menschen und beide sind parallel existent, werden aus einer geistigen Quelle gespeist und sind deshalb analog, vergleichbar, gleichnishaft. [/B][/QUOTE] Deine Erläuterungen klingen anfangs sehr interessant,es erscheint tatsächlich so als könnten Mensch (oder besser Lebewesen) aus einer gleichen Idee entstammen wie unsere Himmelskörper.Hinterfragt man diesen Gedanken nicht,erscheint es als würden wir in direkter Weise mit Sonne,Planeten etw. korrespondieren,voneinander abhängig sein.Doch können wir ernsthaft sagen,dass die Sonne uns braucht um Sinn zu machen?Macht sie mit unserer Existenz mehr Sinn als wenn wir nict existieren würden?Ich denke nicht.Wir verstehen nicht warum das Universum so ist wie es ist,aber wir versuchen es zu verstehen.Sicherlich ist es da naheliegend einen Zusammenhang zwischen unserer Existenz und der Existenz anderer Phänomene zu machen,aber zu sagen das eine macht ohne das andere keinen Sinn,ist falsch.Ob die die Sonne "Sinn" macht hängt nicht von uns ab,sondern ob das Universum an sich aus einem Sinn heraus entstanden ist.Um diesen eventuellen Sinn finden zu können,müssen wir viel weiter gucken als nur auf uns Menschen.Wenn überhaupt macht das Universum als ganzes Gefüge Sinn-aber nicht teilweise in einem Sonnensystem-Mensch-Sinnsystem. |
| illuminat | Schwarze Löcher bedeuten nur das endlose vergessen von Kulturen die zu spät gehandelt haben könnten. Psychologie ist, was jeder Mensch ausstrahlt aber viele Menschen blendet. Psychologie findet man in jedem denkenden Lebewesen. Psychologie kann man nicht wissen, man muss lernen sie zu verstehn. Geh raus und such ein Problem in deinem Freund, vielleicht hat er ja die Antwort auf deine Lasst euch Therapieren, Menschlichkeit siegt! Wir verstehen zwar nicht, warum wir uns zu machen hingezogen fühlen, aber Biochemie ist auch nur tatsache von praktischem leben. Wie viel Chemie du brauchst ist egal. Wichtig ist, wie viele Menschen du damit organisieren kannst. Wer seine richtigen Gedanken verbreitet, lebt garantiert ewig. Wer Betrug verbreitet, verarscht dich nur. Betrug ist, so lange man etwas nicht versteht, was trotzdem da ist. |
| Metadron | Nach 2 Wochen Ferien bin ich nun ein bisschen schlauer, was Psychologie betrifft. Ich habe mir in der Zeit paar gute Bücher reingezogen. Ich muss sagen, es gibt paar wenige Leute, die wirklich ne Ahnung zu haben scheinen . Danke! Kennt einer von euch n gutes Board, wo nur über Philosophie und Psychologie geredet wird?? Wäre dankbar für nen nützlichen Link! Danke! Meta |