| illuminat | Mal ne kleine Story die mir gerade eingefallen ist. Ob es als mittelmäßiger Jugendlicher überhaupt moralisch Vertretbar ist, sich einen Job zu suchen. Ich sitze in der BA - um 9 Uhr morgens ist der Laden bereits gut besucht. Am eingang drängten sich vor einer Stunde noch die Kinderwagen der Alteingesessenen. Den Langzeitarbeitslosen ist das Arbeitsamt schon bekannt und mit alltäglicher Lässigkeit warten sie auf die öffnende Security. Ich kannte diese Unterschicht noch gar nicht. Als ich Sozialhilfe beantragt hab war die soziale Umgebung noch um einiges Ärmer. Nichtsdestotrotz finde ich auch hier zum großen Teil sehr verwahrloste Menschen. Vor dem Fahrstuhl höre ich das Gespräch eines Pärchens mit an - ca. mitte 30 - er wurde entlassen und ist nun auch nach der Umschulung noch arbeitslos. In den Nachrichten stand die Durchschnittsverschuldung in NRW beträgt 5.000 EUR - jeder 10te ist verschuldet, jeder vierte Arbeitslos. Wenn man seinen Lebensstandard nicht von heute auf morgen umstellen kann, sind die Nebenkosten mit Hartz IV auch nur selten zu bewältigen. Die Stunde im Wartezimmer verbringe ich damit mir Leidensgenossen zu suchen die ebenfalls der deutschen Sprache mächtig sind - morgens sind überwiegend Russische und Polnische arbeitskräfte da, aber auch Tschechen und Belgier. Die sind zwar fleißig, sprechen aber kaum deutsch. So ab 10 kommen dann meißt die Türkischen Artgenossen. Für sie ist es eher wie der gang zum Geldautomaten. Man füllt hier und dort etwas aus und geht anschließend shoppen. Schulden interessieren keinen, man versteht ja nichtmal was man unterschreibt und man lebt sowieso nur einmal. Gegen Mittag ist keiner da, denn da brauchen die Beamten ihre Pause. Donnerstag haben die Behörden dann freundlicherweise auch Nachmittags geöffnet - normalerweise immer meine Zeit gewesen, da ich vormittags auf 400 EUR Basis gearbeitet habe. Da trifft man auch immer die meißten deutschen denen es auch so geht. Oft in der Gastwirtschfaft oder so tätig. Aber es reicht eben trotzdem nicht und Bewerbungen schreiben ist auch eine eher unsinnige Beschäftigung. Aber um so langsam mal auf den Punkt zu kommen (sorry, bin noch leicht high) Ist es nicht gemein, wenn man als Jugendlicher der sowieso kaum Chancen und nichtmal ernsthaft die Überzeugung mitbringt, so arbeiten zu wollen trotzdem dazu genötigt wird, sich auf den völlig überfüllten Arbeitsmarkt zu werfen und sich von den Betrieben als Ersatz für Frühpansionierte heranziehen zu lassen. Dann stehen Leute wie mein Vater auf der Straße und ich bediene im Werk noch eine Maschine mehr, aber großartig verbessert hat sich die Lage damit auch nicht. Wie kann man bei diesem fiesen und radikalen Vorgehen der betriebe noch so jammern und arbeiten wollen um zu bangen damit seinen eigenen Vater oder einen bekannten in Rente zu schicken? Es gibt Leute die haben das Geld nötiger und kommen damit nicht aus. Ist das jetzt aufopferungsvoll und umsichtig, oder eher moralischer selbstmord und ziemlich blöde? |
| Montrose | Gut beobachtet. Die Frage stelle ich mir auch: was sollen diese ganzen behördlichen Show-Einlagen, wenn sie nicht zu einer gerechten Verteilung von Arbeit und Lebensversorgung führen. Das Problem dürfte ein falsches Weltbild der Verantwortlichen sein. Ziel sollten nicht irgendwelche Statistiken und Bilanzen, sondern die konkrete Lebenssituation der Menschen sein. |
| Desengano | nun ja, solange du kein geld vom staat für deine arbeitslosigkeit bekommst, ist mir das recht, wenn du keinen sinn in arbeit siehst. darfst, was mich angeht, gerne unter der brücke schlafen und verhungern. finde ich sehr nett von dir, damit bleibt deinem vater wenigstens der job erhalten. oder noch besser: erschieß dich: dann kostest du keinem mehr was. ich frag mich, wann ich das letzte mal so eine scheiße gelesen habe. leute, die arbeiten verdienen geld. leute, die geld verdienen haben geld zum ausgeben. die dinge, die sie kaufen müssen auch produziert und hergestellt werden. das tun auch wiederum leute, die damit ihr geld verdienen. so einfach ist das. nur leider hat sich das durch die globalisierung etwas verschoben und ich weiß auch keine lösung, wie man das wieder gut machen kann. aber nicht arbeiten, um anderen den job zu lassen, aber dafür schön vom staat kassieren?? hallo?? vielleicht solltest du dir deinen schmarrn nochmal durchlesen, wenn du nicht mehr "high" bist. :rolleyes: |
| B.O.F.H. | passt ganz gut hierher finde ich [URL=http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=1644&MenuID=130&MagID=61&sid=su213611391704174437]Artikel aus brandeins[/URL] |
| crima | genauso schwachsinn ist es, dass nur die geld haben / bekommen, die arbeiten , genau das gegenteil ist der fall: kapitalisten ruhn sich fett auf ihrem geld aus, da ist es nur logisch und legitim, in der armut auch nix zu tun... und die einstellung anderen nicht die arbeitsplätze wegzunehmen ist sehr löblich und gehört unterstützt.arbeit für die, die arbeiten wollen, da gibt´s doch genug! |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Desengano [/i] [B]aber nicht arbeiten, um anderen den job zu lassen, aber dafür schön vom staat kassieren?? hallo?? vielleicht solltest du dir deinen schmarrn nochmal durchlesen, wenn du nicht mehr "high" bist. :rolleyes: [/B][/QUOTE] Naja, ob nun die einen fünf Millionen arbeitslos sind, oder die anderen fünf Millionen, ist doch gehüpft wie gesprungen oder? In beiden Fällen muß der Staat fünf Millionen mal Unterstützung zahlen. |
| Tiberon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Desengano [/i] [B]... die damit ihr geld verdienen. so einfach ist das.[/B][/QUOTE]So einfach also? :rolleyes: [size=1]Das Konzept der Vollbeschäftigung hat ausgedient.[/size] |
| B.O.F.H. | [QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i] [B]So einfach also? :rolleyes: [size=1]Das Konzept der Vollbeschäftigung hat ausgedient.[/size] [/B][/QUOTE] Das sehe ich genauso, und wenn wir bzw. Politiker das nicht einsehen, werden wir die nächsten hundert Jahre immer so um die fünf Millionen Arbeitslose haben. |
| Desengano | ma schön. dann bleibt mal auf euren ärschen sitzen und lasst die anderen, die arbeiten wollen arbeiten. die einstellung ist ja so toll, dass sie sich sicher schnell verbreitet und kein mensch mehr arbeiten will. dann kann ich mir nach meinem studium vielleicht sogar meinen wohnort aussuchen und muss nie ins ausland. ist ja auch gut für mich, dass die leute im demotivierter werden. warum ärger ich mich eigentlich darüber. sollte doch froh sein. notiz an mich selbst: endlich meine ellenbogen anwinkeln, arbeit ist scheiße schreien und die karriereleiter hochbumsen. tschakkaaa!!! |
| Tiberon | Nun tu nicht so, als würde einen ehrliche Arbeit weiter bringen ... ;) |
| Desengano | /me mal aufhört so zu tun und als fauler student an die uni hüpft.. :D |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Desengano [/i] [B]ma schön. dann bleibt mal auf euren ärschen sitzen und lasst die anderen, die arbeiten wollen arbeiten.[/b][/quote] Nee, laß mal stecken, ich sitze bei der Arbeit schon genug auf meinem Arsch. Was aber doch traurige Tatsache ist, daß es eigentlich egal ist, ob ich hier sitze oder jemand anderes. Die Arbeit ist halt nicht mehr geschickt verteilt und es wird gerade eher noch schlimmer. Wäre es nicht besser, wenn [i]alle[/i] ein wenig arbeiten? Also ich würde mich freuen, wenn ich etwas weniger und ein anderer dafür überhaupt erst arbeiten könnte. Aber das paßt leider nicht in die derzeit favorisierte Ideologie, würde aber so einige gesellschaftliche Probleme beseitigen. |
| more | Wenn wir alle ETWAS weniger Arbeiten würden hätten aber ALLE ETWAS weniger Geld um zu konsumieren. Das grösste Problem ist doch, dass es wegen dem geringen Konsum eine Überproduktion gibt, und daher weniger Arbeiter gebraucht werden. Also, den Leuten mehr Geld zum ausgeben geben, ein paar Feiertage mehr und es würde langsam aber sicher anrollen. Meine blauäugige Meinung, aber ich beharre darauf *g* |
| B.O.F.H. | Das stimmt meiner Meinung nach net ganz, es gibt keine Überproduktion weil es zu wenig Konsum gibt, (das ist ja erst in den letzten paar Jahren so, eigentlich seit dem wir kein richtiges Geld mehr haben, sprich der €uro da ist und alles teurer ist) Es ist einfach so, daß die Produktivitätsentwicklung die Bedürfnisentwicklung längst überholt hat. Immer weniger Arbeiter können in der gleichen Zeit immer mehr Produkte herstellen, die kein Mensch braucht. |
| more | Es ist aber schon so, dass man gerne konsumieren würde, es sich aber verkneift, aus Angst, dass man im nächsten Monat arbeitslos wird. Ich z.B. brauche ein neues Bett, eine Waschmaschine, einen Reciver, eine neue Couch, ect. Lauter Dinge, die eigentlich normal sind, die man braucht. Ich kann sie mir aber nicht leisten, bzw. lege ich das Geld lieber erst mal auf die Hohe Kante, ich habe nämlich Angst, meine Firma gibt es nächsten Monat nicht mehr. Urlaub ist auch eines der Dinge die für mich purer Luxus sind, davon kann ich träumen, würde mir aber keinen Leisten und auf Pump leben will ich nicht. Mein Auto, es ist jetzt über acht Jahre alt und sehr heruntergefahren, wenn es kaputt wird, kann ich monate sparen um das Geld für die Reperatur aufbringen zu können. Wie gesagt, der Wunsch nach Konsum ist immer da, nur traut man sich nicht sich Luxus zu gönnen, und die Arbeitslosen können sich das sowieso nicht leisten. Der Umsatz der Restaurant sinkt auch Jahr für Jahr. Dabei glaube ich schon, dass viele Menschen gerne viel öfter Essen gehen würden. Klar, nicht jeder braucht einen Mercedes, nur früher war es so, dass man auf einen Mercedes u.u. warten musste bis man einen bekam, damals war die Qualität auch besser, ist es nicht seltsam, es herrscht Überproduktion bei Mercedes, es wurden Arbeiter ausgestellt und die Qualität sinkt kontinuierlich, so dass selbst Leute die sich einen leisten könnten, sich keinen kaufen. Das ist m.E. unlogisch. |
| Stonehenge | [QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i] [B]Wenn wir alle ETWAS weniger Arbeiten würden hätten aber ALLE ETWAS weniger Geld um zu konsumieren. [/B][/QUOTE] Das ist aber nur von einer Seite her betrachtet. Wenn alle die jetzt arbeiten etwas weniger arbeiten, wird entweder auch etwas weniger produziert oder aber die die jetzt nicht arbeiten würden auch etwas arbeiten. Im ersten Fall würde eben weniger Konsum auf weniger Produktion treffen (sowas nennt sich dann wohl eine Rezession), im zweiten Fall würden zwar die jetzt arbeiten etwas weniger Geld bekommen, die jetzt nicht arbeiten dafür etwas mehr und der Konsum könnte wieder mit der Produktion in die Waage kommen. Das Problem liegt dabei vor allem darin, daß man nur denjenigen Arbeitern für die Wenigerarbeit auch weniger Geld geben dürfte, für die es dann trotzdem noch zum Leben reicht. Schon an der Definition "Wieviel Geld reicht denn nun zum Leben, bzw. wieviel braucht der Mensch" dürfte ein solcher Ansatz derzeit kranken. Dem sparsamen Studenten reichen wenige 100 € im Monat, dem Manager eines Großkonzernes reichen evtl. 100000 € im Monat noch nicht. [QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i] [B] Das grösste Problem ist doch, dass es wegen dem geringen Konsum eine Überproduktion gibt, und daher weniger Arbeiter gebraucht werden. [/B][/QUOTE] Bei einer gleichmäßigen Verteilung der Arbeit (und der durch Produktivitätssteigerung gewonnenen Freizeit) auf alle verfügbaren Arbeitskräfte dürfte eine solche Produktivitätssteigerung verbunden mit ständig sinkender Arbeitszeit bei gleichbleibender Güterversorgung allgemeine Freude auslösen. Als Störenfried könnten sich evtl. externe Einflüsse erweisen, so ist z.B. Deutschland auf Rohstoffimporte angewiesen und somit stark abhängig von der internationalen Entwicklung. Ein guter Grund, in lebenswichtigen Bereichen wie Landwirtschaft, Energieversorgung usw. auf möglichst einheimische Versorgung hinzuarbeiten und sich nicht mehr als notwendig vom (derzeit billigeren) Ausland abhängig zu machen. Gruß Stone |
| crima | Sagt mal kapierts endlich einer? Ihr werdet alle ausgebeutet...und beutet dabei nebenbei noch die dritte welt aus, die für nochweniger geld nochmehr produkte auf den weltmarkt schmeissen - während sich die reichen aussuchen können, wo sie ihr kapital vermehren lassen. dabei ist arbeit nur ein produktkostenfaktor ! |
| more | Liebe/r crima, dann nur her mit deiner Patentlösung, wir haben alles schon längst darauf gewartet, dass uns endlich mal jemand sagt wie´s richtig geht. |
| crima | Damit du mir meine Idee klaust und den Nobelpreis kriegst ?? neenee, das behalte ich erstmal für mich! |
| Owl | [QUOTE]im zweiten Fall würden zwar die jetzt arbeiten etwas weniger Geld bekommen, die jetzt nicht arbeiten dafür etwas mehr und der Konsum könnte wieder mit der Produktion in die Waage kommen. [/QUOTE] Wenn dann zwei Leute wenig verdienen, bleibt bei beiden kein Geld für den Konsum. :D Wie man es dreht... Es geht alles den Bach runter. |
| B.O.F.H. | [QUOTE][i]Original geschrieben von Owl [/i] [B]Wenn dann zwei Leute wenig verdienen, bleibt bei beiden kein Geld für den Konsum. :D Wie man es dreht... Es geht alles den Bach runter. [/B][/QUOTE] Herzlichen Glückwunsch, Du auf Deinem Arbeistamtbürosessel hoffentlich auch :p KeineUrsachemafia |
| Tiberon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] [B]... wenn die Bonzen selbst arbeiten gehen müssten ...[/B][/QUOTE] Der Oberschicht ging es noch nie so wenig gut wie heute. Während der Adelige vor x hundert Jahren schön seinen Arsch breit sitzen konnte, arbeiten viele Topmanager oder auch Politiker ganz schnell mehr als 80 Stunden die Woche. Dem Rest des Postings pflichte ich allerdings bei. |
| AsheCorven | ich selbst arbeite nicht wegen dem Geld, im grunde muss ich offen sagen mag ich das Geld thema nicht. Ich arbeite um mich und meine Ideen slebst zu verwirklichen und gehe da hin wo ich das kann. Geld ist nur eine nebenrolle. Es geht auf mein Konto und ich nehm mir etwas um mir was zu essen damitzu kaufen und was zu trinken und dann fliesst das meiste in meine kostspieligen projekte welche alleine im april mehr als 1000 Euro benötigt haben. Ich kannecht nicht verstehen wie man mit dem nicht arbeiten auf die dauer zurecht kommt. Ich meine es wird doch erstmal langweilig und dann ist die Unterstützung vom Staat nicht unbedingt so toll und wenn ich von den schickanen lesewelche der staat sich hat einfallen lassen dann würde mir das schnell stinken. Dann noch was, was ich auf die Pest nicht leiden kann sind diese Möchtegern Anarchisten welche nicht Arbeiten wollen, ihr eigenes Ding machen wollen auf eine Gesellschaft pfeifen aber dann widerum das Angebot welches von der Gesellschaft kommt inanspruchzu nehmen wenn dann sollte man auch die negativen seiten mitnehmen. und zuletzt, niemand zwnkt dich zum Arbeitsamt zu gehen .... |
| rainraven | schön für Dich, wenn Du das noch kannst...:( Ich werde nie die Chance auf einen Job haben, der mir wirklich gefällt. Egal, was ich kriege (SOLLTE ich jemals noch was bekommen) , ich werde dazu gezwungen sein und es nur wegen des Geldes machen müssen. Und ich hoffe, daß ich dann psychisch und physisch nicht noch kaputter gemacht werde als bisher...:( |
| AsheCorven | Warum hast du keine chance? Bei mir liest es sich auch einfacher an als es ist. Da draussen ist ein ständiger Kampf [QUOTE][i]Original geschrieben von rainraven [/i] [B]schön für Dich, wenn Du das noch kannst...:( Ich werde nie die Chance auf einen Job haben, der mir wirklich gefällt. Egal, was ich kriege (SOLLTE ich jemals noch was bekommen) , ich werde dazu gezwungen sein und es nur wegen des Geldes machen müssen. Und ich hoffe, daß ich dann psychisch und physisch nicht noch kaputter gemacht werde als bisher...:( [/B][/QUOTE] |
| Josef K. | [QUOTE]kapitalisten ruhn sich fett auf ihrem geld aus,[/QUOTE] Das ist etwa auf dem selben Niveau wie, "Engländer haben kleine Pimmel", "Juden sind Schmarotzer" oder "Neger taugen nicht zu geistiger Arbeit". Über die Krise des deutschen Mittelstandes (99% der Unternehmen) hab ich schon im Kaiser-Forum mehrfach geschrieben; über Insolvenzrekorde, tiefrote Zahlen, Schuldenfalle, bürokratische Bevormundung sowie staatliche Abzocke. Ebenso über den neosozialistsischen Enteignungs- Entmündigungs-. und Umverteilungsstaat, der die Probleme erst verursacht... Daher spare ich mir weitere Ausführungen. [url]http://www.ronnyweber.de/board/viewtopic.php?t=29[/url] [QUOTE]Naja, ob nun die einen fünf Millionen arbeitslos sind, oder die anderen fünf Millionen, ist doch gehüpft wie gesprungen oder?[/QUOTE] Ist es nicht. Wenn die Arbeitslosigkeit "rotiert", bliebt der soziale und menschliche Abstieg der Langzeitarbeitslosen aus. Man blicke nach Österreich: Dort gibt es kleinen Kündigungsschutz, d.h. man wird seinen Job relativ schnell los (und bekommt relativ leicht wieder einen neuen). Die rund 4% Arbeitslosen sind also nie sehr lange ohne Job. Es gibt keine Abschottung der Arbeithabenden von den Arbeitslosen. Alle sind irgendwann mal "ein bißchen" erwerbslos. In Deutschland hingegen werden von Gewerkschaftsideologen Jobgarantien bis 2011 oder 2012 erpreßt, was zur endgültigen Aushebelung des Leistungsprinzips auf dem Arbeitsmarkt führt. [QUOTE]Die Arbeit ist halt nicht mehr geschickt verteilt und es wird gerade eher noch schlimmer. [/QUOTE] Arbeit ist keine feste Größe X, die es zu "verteilen" gilt, sondern ein Resultat aus Angebot und Nachfrage. Wer potentielle Investoren als Heuschrecken diffamiert und den Klassenkampf gegen die Leistungträger der Gesellschaft eröffnet, braucht sich über das Ausbleiben von Invetitionen und die daraus resultierende Arbeitslosigkeit nicht zu wundern . Dieses Land muß entbürokratisiert und vom herrschenden Regime der undemokratischen, neosozialistischen Bevormundungsparteien befreit werden. [QUOTE]Das sind dann genau die Leute, die weiterhin die kapitalistische SPDCDUFDPB90 Partei unterstützen. [/QUOTE] Diese Parteien haben soviel mit "Kapitalismus" gemein, wie Hitler mit Menschenrechten. Aber zumindest sind wir uns darin einig, daß dieses Kartell gesprengt werdenn muß (natürlich nur sinnbildlich) PS: @ Admins: Gehört die Debatte hier nicht eigentlich in den Kaiser? |