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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Konflikt im Kopf
LetalisKennt ihr das auch, das ihr manchmal einen Gedankengang verfolgt und doch immer wieder zum Anfang zurückkehrt oder sich keine Lösung ergeben will? Ich hoffe es gibt da nicht schon einen Thread dazu (ich bin erst seit heute angemeldet und hab noch nicht ganz den Überblick) aber ich finde es einfach deprimierend und niederschmetternd wenn es Dinge gibt, mit denen man sich tagelang herumquält, die einen belasten und einem alle Ruhe und Kraft rauben.

So etwas kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein, ich würd jedoch gern mal wissen ob nur ich so denke, da meine Umwelt so etwas nicht wahrzunehmen scheint und es sonst keinem so geht, oder ob es da auch andere gibt.

Man kann nicht erwarten, das sich jede Frage klärt, aber wenn man sie nicht vergessen kann, dann ist es wirklich schlimm und wenn es nur ein Provisorium ist, hilft es nur kurz.

Es ist, als ob es gar nicht die eigenen Gedanken sind, so verzerrt erscheinen sie mir manchmal...
PhylissOhhh, das kenn ich nur zu gut...Manchmal sind es keine Lebensumstände, über die ich nachdenke, sondern allgemeinere Dinge...im Thread "Hass" oder so hier gehts um etwas, über das ich ewig nachdenken könnte.

Meist fällt mir sowas mitten in einem Film ein und ich muss mir in Gedanken mehrmals sagen, dass es keinen Zweck macht jetzt und dass ich es doch schon durchgegangen bin usw..

Meist ist es nicht so, dass sich keine Lösung ergibt, viel eher gibt es so viele verschiedene Möglichkeiten und Ansichten, die ich allsamt durchgehen muss. Das Hauptproblem ist es immer, das Wirrwarr zu ordnen und zu gliedern, irgendwie übersichtlich zu halten.

Extrem oft rechne ich auch mit Geld rum oder mit meiner Zeit, was tierisch nervt. Ich denke dann ewig drüber nach, was ich wann wie mache oder wieviel dies und jenes kostet (im Höchstfall und im besten Fall) und wieviel ich auf der Bank habe blabla..

Komm meist gar nicht mehr davon los, bis ich den Krempel aufschreibe...einfach wahllos alles aufschreiben und dann ordnen.

Danach kann ich es loslassen. Einfach wegschieben geht meist nicht, da habe ich dann am laufenden Band dieses "Da war doch noch was"-Gefühl.

Und Zeit- und Geldplanung sind bei mir ne Art Dauerbelastung, auch vorm Schlafen gehe ich oft beinahe zwanghaft den Tag durch, sogar das vergangene Jahr, was scheisse war und wer dies gesagt hat und was ich gemacht hab usw..

Wenn am nächsten Morgen Schule ist, grübele ich die ganze Nacht darüber, wie unangenehm Schule ist und was ich bloß machen soll, um den Tag gut rumzukriegen (natürlich fällt mir da nie was ein).

Ich scheine da nen Zwang zu haben, alles planen und ordnen zu wollen, weil ich mich sonst schnell erschlagen fühle.

Wenn ich eine Matheaufgabe nicht ins letzte Detail verstanden habe, nage ich ewig dran rum, daher hat mich Mathe immer frustriert. Hatte das Gefühl, nie alles verstehen zu können, und wenn es dann mal so weit war, kam was neues dran.

Vielleicht ist das auch der Grund, dass mich viele Dinge abstoßen. Schachspielen lernen oder eine Fremdsprache...es frustriert, dass da so viele Kleinigkeiten und Einzelheiten sind, die schon jemand festgelegt hat (die man also nicht neu rausfinden kann)...bei jeder Lektion Latein dachte ich: Toll, wieder n Bruchstück von einem gewaltigen Ganzen, das es zu lernen gilt.

Ich wollte aber sofort das Ganze erfassen und mich nicht ewig lang mit nem kleinen Teil beschäftigen. Dass das eine über das andere geht, ist klar, war mir aber zu umständlich immer.

Ich will den Kern einer Sache, irgendwas, was die Sache komplett erklärt und aufdeckt in nur einem Satz.

Nachdem ich etwas bis ins Detail geplant habe, langweilt es mich und ich will es nicht mehr ausführen, denn das Handeln ist ja banal, witzlos, steht ja schon alles da.
Dark LuziferKenn ich!

Bei mir geht es immer darum, was ich falschgemacht habe. Was ich hätte besser machen können. Und wie die anderen das jetzt sehen.
Manchmal ist es einfach hart. Ich finde keine Ruhe, laufe nur durch die Wohnung und versuche mich irgendwie abzulenken, aber egal was ich mache, schon nach kürzester Zeit kommen die Gedanken wieder. :confused:
PhönixHört sich fast so an, als würdet ihr mit Windows denken....

Ich muss über ein Problem selten lange nachdenken. Wenn für irgendwas eine Lösung brauch versuch ich das Problem aus möglichst vielen Blickwinkeln zu sehen und wenn mir keine weitere option einfällt such ich mir von denen die aus, wo ich am ehesten was erreich. In der Regel kommt was zufriedenstellendes raus. Ich muss aber zugeben, dass auch ich nicht alles schaff, aber ich bin schon oft genug über meinen Schatten gesprungen, da kann ich auch mal die anderen ranlassen.
Bin auch ein guter Schachspieler...[QUOTE][I]original geschrieben von Phyliss[/I]
Ich will den Kern einer Sache, irgendwas, was die Sache komplett erklärt und aufdeckt in nur einem Satz. [/QUOTE]
Kein Wunder, dass Du so verplant bist! Kennst Du Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis"? Da wird die Antwort auf alles geklärt, und die hat ja auch keinen befriedigt....
Sven.xWenn ich ein Problem gefunden habe, das heißt, wenn ich mir völlig klar über mein Problem bin, hab ich selten Schwierigkeiten Lösungen zu finden und davon abzulassen - wo ich oft hängen bleib ist, ersteinmal darauf zu kommen, was mich stört...ich weiß dann nur, dass ich schlecht gelaunt bin und womit es zu tun hat, aber bis ich soweit bin, dass ich es formulieren kann, quält es mich oft tagelang.
Teilweise hilft es, wenn versuch es aufzuschreiben, meist mit dem Hintergedanken, es meiner Brieffreundin zu schicken, allerdings werden solche Briefe kaum abgeschickt, weil mir eben dann irgendwann schon auffällt wonach ich gesucht hab...
littlelilith136[QUOTE]Kein Wunder, dass Du so verplant bist! Kennst Du Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis"? Da wird die Antwort auf alles geklärt, und die hat ja auch keinen befriedigt....[/QUOTE]

43 *lol* oder hab ich da nicht recht?
Phyliss[quote]Wenn für irgendwas eine Lösung brauch versuch ich das Problem aus möglichst vielen Blickwinkeln zu sehen und wenn mir keine weitere option einfällt such ich mir von denen die aus, wo ich am ehesten was erreich. In der Regel kommt was zufriedenstellendes raus.[/quote]

Aber bis man all die Blickwinkel durchgekaut hat....man muss immer so viel berücksichtigen bei Fragen "Was ist Hass", und dann gibt es so viele verschiedene Menschen und Beispiele...ich will es aber auf einen Nenner bringen...irgendwas allgemeingültiges muss man dazu finden können, was auf alle definitiv zutrifft..

Bei pers. Problemen...da geht es mir wie Dark Luzifer, ich kaue halt ewig Streits durch usw, aber bei lösbaren Dingen fallen mir durchaus Strategien ein etc., etwas zu erreichen..

(Nur dann steiger ich mich in Geld- und Zeitplanung :rolleyes: )

Bin halt end der Kopfmensch...will mich nicht aktiv reinstürzen, lieber alles ewig lang und gründlich durchdenken ;)
Nymphenzeitich bin schon zufrieden, wenn ich die verschiedenen lösungsansätze im kopf hab.. meistens ist es so, dass ich ganz einfach nicht weiß, was ich, will; ich komme nicht so weit, mir über die lösung des problems gedanken zu machen, weil ich selten über das wissen, dass ich eines hab, hinauskomme..



also so dämlich wie sich das jetzt anhört bin ich eigentlich nicht..
LetalisDas Problem sind be mir nicht nur die persönlichen Probleme, sondern manchmal "umfassendere", also Dinge, die die Welt betreffen oder philosophisches...

Die ganze Zeit sich mit so etwas zu beschäftigen und mit Gedanken über Tod und Leben (über die philosophiert sicher jeder irgendwann mal in Leben) ist nicht grad das schönste...

Ich war schon immer ein großer Denker, leider nicht im dem Sinne wie Schopenhauer und Co. sondern eher im Sinne von "denkt zuviel, träumt zuviel, und etwas Weltbewegendes kommt nicht bei raus)

Aber auch über so kleine Dinge kann man sich den Kopf zerbrechen, wie andere Leute von einem denken und man denkt wenn sie lachen, das sie über mich lachen, und dadurch kann man sich in der Gegenwart dieser Leute nicht mehr wohlfühlen und dabei redet man sich das nur ein....

Jetzt nicht zu verwechseln mit Paranoia, aber dieses ständige Grübeln macht einen rast- und ruhelos...

seufz...
Phylissschreib in ein buch alle philosophischen gedanken u. ansätze. wenn dir was einfällt, dann schreibs dazu...dann gehts dir nicht im kopf rum.
PhönixIch halt mir trotzdem immer noch die Option "Improvisation" offen, die sollte man nicht vergessen. Und die Anzahl meiner Blickwinkel bleibt immer überschaubar.

Und die Antwort ist übrigens 42, liebe littlelilith136.:D
ubiesttristaniadas sind meine schlaflosen nächte.
unter tags kann ich vieles verdrängen, aber so bald ich kurz vorm einschlafen bin
lassen mich diese gedanken nicht sein.da wache ich dann
ständig auf und versuche krampfhaft nicht daran zu denken.
das letzte mal war der grund etwas was ich besser niemals
gesagt hätte,es war ein gespräch dessen paar wenige sätze mir keine ruhe gaben.
ich hasse so was,aber kommt zum glück nicht so oft bei mir vor.
Letalisja, nachts ist das auch am schlimmsten. Manchmal träume ich von so einem Scheiß... Ich hab aber angefangen Gedichte/Texte zu schreiben, das hilft wenigstens ein bisschen
ChinChanChuja, das kenne ich, und dieses foum hat mir schon viel geholfen...
Auch bei mir ist es nachts ähnlich, nur ich träume nicht, ich kann mich eigentlich fast nie an meine träume erinnern, doch vor dem einschlafen, denke ich sehr lange über einiges nach, gerade sowas wie ubiesttristania gesagt; also irgendetwas was ich bereue, irgendeinen augenblick, den ich nochmal ausführe. Oft sind es aber aucht total allgemeine Gedanken, über z.B. mein Leben...
Ich habe aber schon vor längerer Zeit erkannt, dass ich nicht der einzige bin, dem es so geht.
Ich finde es aber sehr schwer über soetwas zu schreiben, viel einfacher ist es zu reden..
BlackElvenTearmir ist diese situation leider auch gut bekannt...oft finde ich dann nachts "lösungen" die mir am nächsten morgen lächerlich erscheinen, das ist das frustrierendste an der ganzen sache :rolleyes:
FreyjaJa... Normalerweise, auch wenn es jetzt blöd klingt, hat oft mein Vater die Lösung vieler (auch meiner) Probleme.
Blöd wirds nur dann:

Bsp: Ein eigentlich sehr guter Freund von mir und ich streiten gerade - wegen nichts. Für mich scheint die einzige Lösung hier zu sein mit ihm zu reden und die Sache zu klären, für ihn allerdings die ganze Sache zu vergessen, zu verdrängen und sich abzulenken.
Ehrlich gesagt macht mich dieser streit ganz schön fertig, da ich noch genug andere Problem auch habe (wers wissen will ---> Nebelpfade), aber ich weiß nicht, und das kommt selten vor, ich weiß nicht im geringsten wie ich etwas ändern kann, da mir dieser Mensch sehr viel bedeutet.

Und nicht vor und nicht zurückzukommen, das macht mich einfach nur krank.

~Freyja
MagnusCaudar(BwIch habe kein Problem damit Fragen zu lösen , doch das Problem ist das immer neue Fragen auftauchen . Wen ich einen Wunsch freihätte würde ich mir 10 Tausend Jahre Leben wünschen um nur den Ansatz all meiner Fragen zu klären .
Frost_GeistIch glaube die Umwelt nimmt sowas nicht wahr, weil man häufig Menschen kennt, die es für nicht notwendig halten, sich mit der Fragestellung in unserem Kopf zu befassen.
Das liegt an ihnen ob sie es für notwendig erachten oder nicht.

Jedoch zur Lösung :
Ich glaube man sammelt einfach Hinweise für eine Lösung, bis man sich eine eigene, die einem selbst gut erscheint, findet.
Daher gibts bestimmt auch keine eindeutig rational gute Lösung, für welches Problem auch immer.

Wenn man nun garkeine Lösung findet, denke ich, dass man nicht unbedingt verzagen muss. Es lohnt sich im Moment noch nicht, diese Frage zu Ende zu führen, weil sozusagen gewisse Puzzleteile fehlen. Meistens ist dieses Teil Lebenserfahrung.
Ich glaube es wäre deswegen besser für das Gemüt, wenn man wartet bis sich das fehlende ergibt, dann kann man es sicher lösen.
PhylissMacht aber Sinn, was Frostgeist sagt, man schreibt es halt auf und lässt es liegen. Dann kann man sich sagen: Sobald ich mehr weiss, führe ich es fort..
MagicPowerKennt jeder, denke ich. Jeder, der sich mal ein paar Gedanken über sich und sein Leben macht.
Ich nenne sowas "Spekulationen", wenn man versucht für irgendetwas eine Möglichkeit oder Lösung zu finden, was einen irgnedwie belastet. Aber meistens, wenn sich die Gedanken wortwörtlich im Kopf im Kreise drehen, kommt man letztenendes zu keinem vernünftigen Ergebnis.
Ich versuche es immer zu unterbinden und mich abzulenken, damit ich solche Gedankenwege gar nicht erst habe. Ich lasse alles auf mich zukommen. ist besser so - zumindest für mich.
Phylissich kann das nicht. wenn ich nicht alles plane und durchdenke, hab ich das gefühl, die kontrolle zu verlieren und zu versumpfen...
MagicPowerdas hab ich auch mal so gehabt.. dieses zwanghafte "alles sorgfältig überlegen, abschätzen, durchplanen" aber... im endeffekt bringt es einem nichts,
denn mir wurde immer mehr klar
"unverhofft kommt oft" und .. erwarten kann man nichts, es kommt entweder GANZ anders oder gar nicht....
versuch es mal, is mein persönlicher Rat an dich.
ocup.ich kenne dieses Gefühl auch, man versinkt in einen Sumpf von Gefühlen die aus einer Quelle von einem Problem kommen, das sich immer wieter ausbreitet wie eine Seuche. Ich versuch das meistens von aussen Abzuschotten, aber desöfteren kommen dann doch Dinge durch, wie einfach richtig Krasser Hass, oder total aus der nichtskommende Einschüchterung oder andere Sachen die man in dem Moment nicht unter Kontrolle bekommen kann, ich kann nur von mir sagen das ich mich meistens mit Musik von solchen Gefühlen abwende, weg sind sie zwar nicht, aber ich kann mich auf andere Dinge konzentrieren. Wissen wie genau ich aber meine Gefühle unter Kontrolle halten kann oder mich überhaupt unter Kontrolle halten kann.
LetalisWas mich momentan mal wieder nicht in Ruhe lässt, sind so ganz banale Dinge.

Ein Beispiel: Ich bin seit mehr als nem halben Jahr in einem Forum, wo es nur sehr wenige aktive sind, die allersings unterschiedlich bis zum Geht-nicht-mehr sind (es ist ein Fan-Forum von einer Band, das privat erstellt wurde).

Alle paar Monate kommt es wieder zu einer Schlammschlacht, ich weiß nicht wieso, aber irgendwie ist in wechselnden Gruppen und Besetzungen immer ein Konflikt am Schwelen. Wenn ich dann in einem Streit etwas sage, hab ich erstmal die totale Wut und sage dann was ich denke. Später, wenn ich für mich alleine bin, dann frag ich mich, was die anderen nun sagen, ob sie mich nun total fertig machen und und und.

Und dabei ist es doch gar nicht so, aber trotzdem diese ständige Angst, das ich etwas falsch mache...

Das führt dann wiederum dazu, das ich alles, was ich sage prüfe, ob man irgendetwas hineininterpretieren kann, was gar nicht stimmt. Das bezieht sich nicht nur auf Internet, sondern auf das ganze Leben.

Die andere Art von "meinen" Gedankenkonflikten sind dann wirklich: Warum sind die Menschen so wie sie sind? Warum richten sie sich selbst so zugrunde? Warum... warum... warum...

Aber beide Arten sind so quälend....
PhylissMagicPower: Danke ;) Begrenzt magst du damit Recht haben, aber man kann sich nicht nur treiben lassen, wenn man Erfolg haben will in irgendeiner Sache...

Letalis: Hehe, das mit dem Forum kenn ich...
[quote]Das führt dann wiederum dazu, das ich alles, was ich sage prüfe, ob man irgendetwas hineininterpretieren kann, was gar nicht stimmt. Das bezieht sich nicht nur auf Internet, sondern auf das ganze Leben.[/quote]

Und das auch!!! Irgendwie habe ich immer Angst davor, Leuten etwas zu unterstellen...z.B. wenn ich jemanden kennenlerne und denke, er will was von mir, ich aber nicht von ihm - da kann ich noch so überzeugt sein, ich würde es nie direkt ansprechen, denn damit würde ich ihm unterstellen, etwas von mir zu wollen. Das könnte ja stimmen, muss aber nicht, vielleicht irre ich mich auch...

Sind sicher Minderwertigkeitskomplexe alles...die anderen posaunen einfach alles raus, ohne es tausendmal zu filtern...

Kennst du es auch, dass man anderen zuvorkommen will und alle Optionen im Vorfeld abklären? Einmal hatte ich n leicht blaues Auge und hab ein Foto von mir verschickt. Damit man das Auge nicht so sieht, hab ich das Pic überbelichtet. Aber dann konnte ich es nicht abschicken, erstmal musste das Bild durch alle möglichen Filter bei Photoshop, ob man das Auge wieder sichtbar machen kann durch Kontrasteinstellungen oder Lupe oder sonstwas. Erst, als ich 100pro überzeugt war, dass man es auf gar keinen Fall irgendwie erkennen konnte, hab ich es abgeschickt...

Ich würde sowas nie zugeben und dem anderen unterstellen, dass er sowas ebenfalls mit Bildern macht, aber man weiss ja nie :rolleyes:
Letalisoh ja, das kommt mir auch bekannt vor...

Gerade weil ich so verschlossen bin, rätseln die anderen immer, ob ich in Wahrheit doch etwas preisgebe... zumindest kommt es mir so vor.

Und dann sitze ich total verspannt da, probiere nur keine Bewegung zu machen, die zum Beispiel dazu führt, das mir eine Affäre angedichtet wird, weil ich über solche Themen kein Wort verliere, weil es keinen sonst etwas angeht...

Ja, es ist schon schlimm, das Ganze!

Das mit den Bildern kenn ich wiederum auch, allerdings nicht nachbearbeitung, sondern das ich denke: Mann, siehst du heut wieder sch... aus!

Und so gesellt sich eins zum anderen. Und nachts denk ich dann: Hab ich wirklich keinen Fehler gemacht? Krieg ich jetzt nicht irgendwie wieder was zu hören (z.b. im Forum)
Das ist der Nachteil von kleinen Gruppen: Jeder Konflikt fällt unweigerlich auf, vor allem wenn sich die Leute privat sehr gut kennen.... ach es ist schwer....
Phylissnun ja, der schlüssel ist selbstsicherheit.

ich schreibe hier frei schnauze, weil ich hinter dem stehe, was ich schreibe, und es zur not verteidigen kann...

von daher habe ich keine angst vor unflätigen reaktionen ;)

du musst dir vielleicht nur mal deinen standpunkt klarmachen, dich nicht verlieren in zweifel und überlegungen, sondern sagen: hey, das will ich so und so, ich hab n recht drauf, akzeptiert zu werden und ich hab meinungsfreiheit

zu der affäre: wenn dir jemand sowas einfach anhängen würde - wer wär denn da der depp? da würd ich wohl nur grinsen und mit den schultern zucken..

aber kommt auch immer drauf an, wie wichtig einem leute sind...wobei ich mich von leuten, bei denen ich mich permanent unwohl fühle, distanzieren würde
Letalisstimmt wobei es vielleicht auch dran liegt, das sich die Leute hier wohl schon ähneln, während wir da im Forum von Mainstream-Pop bis zu Death Metal alle möglichen Genres drin haben, also von den "Typen" her (Musik beeinflusst eben doch den Lebensstil^^)

und da kommt es, da es nunmal ein musikbezogenes Forum ist, zu lustigen Streitgesprächen zwischen Person A, die sich immer darüber aufregt, das dieses Wort "kommerziell" und "Mainstream" nicht genannt werden soll und meckert.

Person B sagt seinerseits das er das einfach zu kommerziell findet, und das es nun mal seine Meinung ist.

Person A ist eine gute Freundin, die sich bei mir beschwert, während ich Person B insgeheim recht geben muss, Person B das auch irgendwie mitkriegt und ich frag mich was ich da machen soll... ich kenne Person B nur aus dem Forum, Person A aber privat, aber sie hat einfach Unrecht..


wieder in Konflikt im Kopf...
PhylissIch würd A klipp und klar sagen: Hey, du bist ein netter Mensch und ich mag dich wirklich gerne, aber ich finde, in der Hinsicht hast du Unrecht.

Sowas ist ja kein Grund, wen nicht mehr zu mögen...Sie wird schon akzeptieren, dass du auch eine Meinung hast.
Muss sie - ansonsten ist sie es nicht wert. Außerdem, wer will schon jemanden, der einem immer nach dem Mund redet?

Und seine Meinung zu sagen heisst ja nicht, dass man dies unfreundlich tun muss oder den anderen als Person beleidigen.

[quote]stimmt wobei es vielleicht auch dran liegt, das sich die Leute hier wohl schon ähneln[/quote]

Ähem..*hust hust* :rolleyes:
ocup.ich dneke mal das die meisten hier in diesem Forum eins Verbindet und das is die Tatasache das sie alle, entweder Goths sind oder Leute die sich einfach überhauptgerne in so einer richtung Wohlfühlen, das geht vom Newwave bis zu Gothic hinzu Deathmetal/Blackmetal! Und die Tatasache das sie einfach nicht gerne über ihre Problem in der Öffentlichkeit reden, den es sind meistens Probleme die andere nicht verstehen oder es einfach als total absurd oder krank ansehen wie diese Menschen denken, weil sie es bei sich selbst noch nicht erkannt haben oder sie einfach mit sowas noch nie in Berührung gekommen sind!
MagicPower[QUOTE][i]Original geschrieben von Phyliss [/i]
[B]MagicPower: Danke ;) Begrenzt magst du damit Recht haben, aber man kann sich nicht nur treiben lassen, wenn man Erfolg haben will in irgendeiner Sache...
[/B][/QUOTE]

Wenn du weißt, WANN du das machen kannst und wann nicht, dann bist du schonmal auf der richtigen Spur :)
Viele sagen, das leben sei wahnsinnig kompliziert,
aber oft stellen wir es uns komplizierter vor, als es ist - in gewissen dingen.
BlackElvenTearähhmm...ja :D
ich seh die dinge immer so und merk manchmal dass es eigentlich alles viel einfacher gewesen wäre, aber glaubste ich merk das in der situation?! pustekuchen!
:rolleyes: am liebsten sind mir ja so sachen, wo ich gerne den lauf der dinge kontrollieren würde und versuche das durch das durchdenken aller möglichkeiten zu schaffen - das einzige was passiert ist, dass ich mich damit langsam aber sicher verrückt mach' bis ich's aufgeben kann...
Phylissocup: Das sind 2-3 Punkte, die sicherlich teilweise auf einige, aber nicht mal alle auf jeden zutreffen, von daher kann man die Leute hier ebensowenig in eine Schublade stecken, wie drei Hip-Hopper, eine alte Oma, einen Raver und n Karnickel.

Im Grunde hat die innere Einstellung und das Verhalten vieler wenig mit ihrem Äußeren zu tun. Hier gibt es arrogante, weinerliche, aufbrausende, romantische, aggressive, zu jedem nette, auf jeden Gift spuckende und nachdenkliche Leute (und viele mehr).

Das schwarze Äußere sehen wir ja hier nicht.
Von daher kann es (und tut es ja auch) hier zu ebenso heftigen Konflikten kommen, wie in jedem "gemischten" Forum auch.

Magic: Bei mir ist halt immer der krasse Gegensatz: Übertriebenes Planen und damit beschäftigen - aber nichts tun letzendlich.
Die Pläne verrotten sonstwo.

Ab und zu mache ich einen Neuanfang, mache 2 Tage was und dann liegen die Pläne wieder rum. Ich hab ein ganzes Buch mit zig Neuanfängen :rolleyes:

Einfach so anfangen, ohne gründliches Planen - das zählt für mich irgendwie nicht...

Njo und Auszeiten, was Handeln betrifft, habe ich zu viele (eigentlich immer und ständig, bis es kritisch ist, dann wächst mir alles übern Kopf). Ich muss da noch die Balance finden ;)

Ich glaube, ich lutsche Dinge in der Fantasie vorher zu sehr aus, sodass es gar nicht mehr erstrebenswert scheint, sie auch noch zu verwirklichen.

Es passiert mir auch unglaublich oft, dass ich auf eine Veranstaltung gehe, mir vorher alles in den buntesten Farben ausmale und ewig lang rumgrübele, was wohl passiert und wer da ist, blabla, dass ich von dem, was dann eigentlich geschieht (auch, wenn es nicht mal übel ist) maßlos enttäuscht bin...

Meine Freundin sagt, sie macht sich einfach keine Vorstellungen mehr von etwas, sie konzentriert sich auf das, was da ist. Aber das geht doch gar nicht, oder?
Wenn ich an etwas denke, ist das Bild im Kopf sofort da, ob ich will oder nicht.
MagicPowerPhyliss: ich rate dir wirklich ein gewisses gleichgewicht zu finden, damit du zurecht kommst. es muss nicht alles PERFEKT sein, aber auch nicht grotten schlecht. Glaub mir, das ist möglich und es würde dir sicher mehr bringen als darüber zu jammern, wie schlecht die welt doch ist (<- da hab ich früher auch getan und nichts hat sich verändert)
PhylissHey, das tu ich gar nicht!!! Ich versuch ja schon, alles auf die Reihe zu kriegen und hab hier nur erzählt...wenn für dich das als Jammern rüberkam - nicht mein Problem :p

Ich merke halt, dass ich es immer wieder mache und kann mich durchaus drüber amüsieren, aber deswegen ist nicht die Welt schlecht :rolleyes:
MagicPower[QUOTE][i]Original geschrieben von Phyliss [/i]
[B]Hey, das tu ich gar nicht!!! Ich versuch ja schon, alles auf die Reihe zu kriegen und hab hier nur erzählt...wenn für dich das als Jammern rüberkam - nicht mein Problem :p

Ich merke halt, dass ich es immer wieder mache und kann mich durchaus drüber amüsieren, aber deswegen ist nicht die Welt schlecht :rolleyes: [/B][/QUOTE]

ich verstehe dich nicht ganz.
"selbsterkenntnis ist der weg zur besserung" und wenn man will, dass sich etwas ändert, weil man damit nicht zufrieden ist, dann ... versucht man es doch zu ändern.

:eek: mir kommt es nur so vor, als .. würdest du gar nicht wollen, dass sich etwas bessert wenn schonmal ein Konflikt im Kopf auftaucht...?
Phylissdoch, aber ich hab mehrere dinge, an denen ich an mir arbeiten muss. ich geb mir mühe, alles irgendwie auf die reihe zu kriegen, kann aber nicht für alle bereiche gleichzeitig da sein. wird schon immer besser, aber insg. dauert das halt, geht nicht von heute auf morgen.
MagicPowerne das is klar, von heut auf morgen.. kann sich ein mensch auch nicht ändern oder alles in die richtige bahn bringen, sonst wäre das leben wohl zu einfach.

und dann fällt man wieder ins kopfzerbrechen und .. ach.. ein dummer kreislauf manchmal.
Letalisgenau, ein Teufelskreis...

leider bin ich ein furchtbarer Perfektionist und erwarte viel zu viel und wenn ich mal wieder was nicht hinkriege, werde ich fuchsteufelswild und hämmer die Fäuste gegen den Kopf und frag mich: Wieso kriegst du das nicht hin? Wie kann ich es denn anstellen, das es nicht schiefgeht?

Tja, und dann.... siehe oben :rolleyes:
furchtbar ist das!
MagicPoweres ist doch nicht schlimm fehler zu machen. die ganze welt ist nicht perfekt. du setzt dich nur selber unter druck und das tut deiner seele nicht gut.
Letalisstimmt schon, aber früher galt ich als ein sehr intelligentes Kind und von mir wurde erwartet das ich perfekt bin... und leider wirkt sich das so aus.

Nochmal zu den Konflikten:
Ích komme mit meinen Eltern nicht gut klar. Jetzt muss meine Mutter operiert werden und ich frag mich natürlich schon so einiges, weil sie so angedeutet hat, es darf nicht aufgeschoben werden, ich muss im Krankenhaus liegen bleiben, und ich hab schon Angst das es etwas Ernsteres ist und dabei kann ich sie echt nicht leiden, dafür, das ich wegen ihr jetzt von solchen Gedanken verfolgt werde! Aber ich kann es ihr nicht sagen, weil wenn es so ist, dann hat sie so etwas trotz allem nicht verdient, aber was hat sie? Und dann denke ich wieder darüber nach, was passiert, was sich im schlimmsten Fall ändern würde, und mein ganzes Denken ändert sich plötzlich, wird depressiv und missmutig und dann denke ich: Verdammt noch mal, du dumme....
und dann wieder von vorne!

Es ist so quälend das Ganze...
MagicPowerweißt du, auch wenn du deine Mum nicht leiden kannst...
stell dir vor, sie würde sterben ( gott bewahre, sowas wünsche ich niemanden ) aber kannst du dir vorstellen, was für ein bedrückendes gefühl das ist? dass du einen menschen verloren hast, der dir am nächsten stehen sollte? du hast nur eine mutter und auch wenn du sie nicht leiden kannst... sie braucht nun hilfe, wenn sie im kh ist... lass sie hierbei nicht im stich, auch wenn sie es vllt nicht verdient haben sollte, du hast nur sie. :/
Letaliszu dem Thema das jemand stirbt sag ich lieber nicht allzuviel, nur das ich weiß wie sich sowas anfühlt...

naja es kommt halt noch dazu das ich nun nicht in Urlaub fahren kann, ich zu meinen Großeltern muss, die sich über mein Aussehen meine Musik usw. beklagen, das ich auf meinen kleinen Bruder aufpassen muss, und und und...

ach verdammt es ist einfach beschissen (tschuldigung) aber was solls
MagicPowerLetalis, da musst du leider durch.

Das ist alles eine sehr schwierige Situation, aber sie ist ja nur vorübergehend. Augen zu und durch und dann kommen wir wieder zum Thema

"Konflikt im Kopf" für manches sollte man trotz allem ein gewisses "leck mich am arsch"-gefühl entwickeln, einfach aus Selbstschutz, dass man gewisse Situationen übersteht und verarbeiten kann.

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