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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Sex und Macht
Demon17Ich habe lange Zeit darüber nachgedacht, irgendwo ist Sex auch immer Machtausübung. Die Penetration ist ein Stück macht, die Penetrierte liefert sich aus, liegt meist unten, ist passiv, läßt etwas mit sich geschen. Auch üben z.B. mächtige Männer angeblich einen stärkeren sexuellen Reiz auf Frauen aus. Wenn das so ist, dann ist z.B. Anrchie, im Sinne "keine Macht für niemand" eine Illsuion, denn schon allein zu Fortpflanzungszwecken wird ja schon MAcht ausgeübt. Die Unter-bzw. Unter/Überordnung liegt damit im naturell des Menschen. Ist konstitutiver Bestandteil seiner psychischen Struktur. Können wir wirklich nur in Hackordnugen miteinander leben, die festlegen, wer unter welchen Umständen das Sagen hat. Ist eine echte Gleichberechtigung, die nicht die Unterlegenheit auf anderen Gebieten zu kompensieren sucht überhaupt möglich?

Oder werden wir ewig neue Battles im Krieg der Geschlechter erleben, eben aufgrund dieser psychischen Konstante, der Über und Unterordnung zwischen Mann und Frau im Bett, die sich dann auf die eine oder andere Weise auf das Leben auswirkt?


think twice its magic


demon17
KampfsauIch würde sagen Frauen können durchaus sexuelle Macht ausüben,auch gegenüber Männer.Männer können sich auch einfach nur zurücklegen und sich ganz den Handlungen der Frau ausliefern.

Zumindest wenn man nicht von einer Vergewaltigung ausgeht und ich denke das ist wohl meistens der Fall.Entscheidet letzendlich doch eher die Frau wen sie nun vernascht.Eine Frau die einfach nur daliegt und sich "bearbeiten" lässt ist eher langweilig.

Viele Frauen sind gerade so sexgeil weil es ihnen auch eine Art Macht gibt.Reize mit denen sie Männern ganz bewusst den Kopf verdrehen kann.

Angeblich ist ja der Mann derjenige,der erobert und somit die Macht ausübt.Aber ist das vielleicht nicht nur ein Trugschluss.
Vielleicht lassen die Frauen uns willentlich ein wenig strampeln.

Wobei diese sexuelle Macht auch von Männern ausgeübt wird,nur eher seltener.

Z.B. das Verhältnis eines Rockstars zu seinen willigen Groupies.
PhönixAlso ich hatte schon sexuelle Erfahrungen weil wir uns lieb gehabt haben, und nicht weil wir zeigen wollten wer das sagen hat...
littlelilith136Es gibt keinen Sex ohne gewisse Machtausübung. Naturlich ist (meistens) nicht der Machtkampf für den Sexverantwortlich (so sollte es halt sein). Aber während des Sex gibt es nunmal eine gewisse Machtvertielung. Auch wenn ich es schöner finde, wenn sich die Machtverteilung unter beiden Partnern abwechseld.

Anarchie kann aus mehreren Gründen nicht funktionieren. Es liegt nun mal in der Psyche eines jeden Wesens, das in einer sozialen Gemeinschaft lebt, eine gewisse Hack-Ordnung zu haben. Anarchie im politischen Sinne kann aber nicht funktionieren, weil die Menschen zu "dumm" sind. Die Menschen brauchen immer jemanden der den Ton angibt, weil sie sonst nicht wissen was sie machen sollen. Außerdem wird es immer Kriminalität geben, sei es jetzt auf Grund irgenwelchen Ströungen oder sonstiges. Daruch muss es immer ein Justizsysthem geben. Und bum... es gibt keine Anarchie mehr.
ange gardienSex hat für mich nichts mir Macht zu tun, sondern mit gegenseitigem Verlangen und Hingabe. "Macht" vielleicht noch in spielerischer From, aber wenn der Machtgedanke in den Vordergrund tritt dann stimmt etwas nicht mehr.

Macht und Machtmissbrauch liegen sehr nahe beeinander.
Mademoiselle666[QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i]
[B]Sex hat für mich nichts mir Macht zu tun, sondern mit gegenseitigem Verlangen und Hingabe. "Macht" vielleicht noch in spielerischer From, aber wenn der Machtgedanke in den Vordergrund tritt dann stimmt etwas nicht mehr.

Macht und Machtmissbrauch liegen sehr nahe beeinander. [/B][/QUOTE]


Genau.
MontroseWas für ein idiotischer thread.
Die zu Beginn aufgestellten Behauptungen sind völlig daneben.

@angie garden. Volle Zustimmung.
moreIch kann ange auch voll zustimmen. Machtspielchen im Bett sind amüsant und bringen Abwechslung in die Beziehung. Da kristalisieren sich sicherlich auch dauerhafte Vorlieben heraus. Jeder Mensch hat eine gewisse dominante oder eher gegenteilige Ader.
Aber solange beide wissen, dass sie sich in ihrer Position wohlfühlen und beide das mögen, hat das nichts mit Macht zu tun, eher mit einem Spiel.
Ausserdem gibt es Möglichkeiten Sex zu haben als absolut gleichberechtigte Partner wo beide die Möglichkeit haben den Takt anzugeben...
Wer der Meinung ist, es gibt nur "oben sein" und "unten liegen", der ist recht einfallslos im Bett. Es gibt zahlreiche Stellungen ob beide Partner "gleichauf" sind und in denen beide aktiv sein können.
Ansonsten empfehle ich noch ein Tantra-Buch in dem es nur über die Gleichberechtigung beim Sex geht und wie man dem Anderen Zuneigung zu teil werden lässt.
Lästerndes ElendsgemächtWer im Bett an Machtspielchen denkt, hatte wohl noch keinen guten Sex und wird wohl auch nie welchen haben.

Diejenigen sind sozusagen ganz arme Würstchen.
moreDer Penis hat gesprochen *gg*

(konnt ich mir jetzt nicht verkneifen, nicht bei diesem Thema), aber da muss ich dir recht geben, auch wenn ich sagen muss in gewisser Hinsicht sind Machtspielchen durchaus schön. Ich denke jede Frau hat mal das Bedürfniss sich einfach nehmen zu lassen und dominiert zu werden, nur nicht immer, jeden Tag Schnitzel ist ja auch nicht schön!
belladonnaAlso ich finde Machtausübung als Spiel im Bett auch sehr reizvoll. Aber bei meinem Mann und mir geht es dabei wirklich nur um den Reiz des Spiels. Es würde auch nicht funktionieren, wenn ich nicht darauf vertrauen könnte, daß mein Mann, der in diesem Fall den dominanten Part übernimmt, mich hinterher wieder auffängt und mir zeigt, daß er mich liebt und respektiert. Sexualität hat ja dann doch meistens was mit Liebe zu tun und darum hat das nur wenig mit wirklicher Macht zu tun.

Um Macht geht es einzig und allein bei einer Vergewaltigung und da steht der Sex ansich ganz klar im Hintergrund.
Darum würde ich nicht sagen, daß Sex und Macht unbedingt zusammengehören. Es kann vorkommen daß beides in einigen Fällen mal miteinander verschwimmt, aber generell sehe ich da keinen Zusammenhang.

Außerdem muß ich sagen, daß auch Unterwerfung eine Art Machtausübung ist. Es ist viel leichter jemanden zu manipulieren, der glaubt, man würde ihm bedingungslos gehorchen, als umgekehrt. ;)
Kampfsau[QUOTE]Wer im Bett an Machtspielchen denkt, hatte wohl noch keinen guten Sex und wird wohl auch nie welchen haben.

Diejenigen sind sozusagen ganz arme Würstchen.[/QUOTE]

Wenn ich von Macht rede,dann rede ich dabei nicht von Beherrschung.

In gewisser Weise eigentlich schon aber weniger auf die Art Hackordnung einer liegt unten etc.

Denken tut man dabei ja gar nicht,dass ist ja die Macht.Man kann den Verstand eine Zeit lang lahm legen.Ist es dir noch nie passiert,dass dich jemand einfach nur verrückt gemacht hat.
So eine Art Verführung die die Sinne derart stark anspricht,dass man nicht mehr logisch denken kann.Jedenfalls wird es teilweise ganz ganz schwer zu widerstehen.

Unter Macht im Sex will ich wohl nicht hoffen,dass man darunter versteht,man solle dem Anderen seinen Willen aufzwingen oder rücksichtslos nur an seinen eigenen Spaß denken.
Demon17Ich meine jetzt nicht SM oder Bondage oder Gewaltausübung in irgendeiner Weise. Nur ist das typische Rollenverhalten, halt dergestalt, dass sei es nun zärtlich oder nicht, in erster Linie die Frau zur Resonanz gebracht wird und zwar vom Mann. Genau hierin liegt für mich die Machtausübung beim Akt. Sie ist ihm ausgeliefert und die Laute kommen z:b: Schmerzenslauten manchmal sehr nahe. Aber wenn es auch nur das Atmen wäre. Ich kann mich des Eindrucks einfach nicht erwehren, dass ich beim poppen Macht ausübe, was mich zwar sexuell stimuliert wenn sie kommt, aber ideologisch auch frustriert. Mag sein das es Frauen gibt, die sich anders verhalten, mir sind jedenfalls noch keine begegnet. Sicher kann fortgeschrittener Tantrismus hier Ansätze liefern, doch es glaube doch niemand, das dass der Normalfall ist. Ich bin mir jetzt einfach nicht sicher, ob es sich dabei um angeborenes Verhalten handelt, oder ob das eventuell genetisch bedingt oder zumindest biologisch naheliegend ist.

Ein weiteres Argument bzw. ein starker Hinweis auf meine These ist, dass das Wort Potenz für die manneskraft ja eindeutig vom lateinischen Begriff Potentia= Macht, Kraft, Gewalt, Oberherrschaft, Einfluß, Vermögen, Alleinherrschaft etc. herrührt. Sie ist also nicht so abwegig wie einige das hier darzustellen versuchen.

think twice its magic

demon17
MontroseDein Problem, demon17, ist, daß Du was ganz natürliches totreden willst. Angst?

Wenn Dir die Dinge nicht passen, wie sie sind, dann beschwer Dich doch beim lieben Gott. Der hat das nun mal mit Mann und Frau erfunden.... und den meisten gefällst, was Big Boss da erfunden hat. Sich die Freude an "dem" Thema von irgendeinem pseudo-soziologischen Hirnfurz verderben zu lassen ... also wirklich, das muß nicht sein. Denn was besseres hast Du nicht zu bieten.
Demon17Sorry Montrose,

wer stänkert denn hier? hast Du außer unflätigen Beschimpfungen und Unterstellungen nichts zu bieten? Dann halt Dich bitte raus.

@Mod. das Posting könnt ihr dann ggf. zusammen mit dem auf das es sich bezieht löschen.
MontroseMod, lösch den ganzen thread.

Wir haben hier Probleme mit der bundesdeutschen Bevölkerungspyramide, und irgend ein wahrscheinlich von einem ausländischen Geheimdienst bezahlter, als Philosoph getarnter Saboteur zerstört uns die zwischengeschlechtliche Gemeinschaft, um die kurz vor den vorgezogenen Neuwahlen eh schon angespannte Staatssituation noch mehr zu destabilisieren.

Demon17, geh zurück nach Kirkisien, Du bist enttarnt.
gin'iroder MOD löscht den Thread nicht, ganz im Gegenteil: Montrose, wenn Du ein Problem damit hast, dann halte Dich kurzerhand hier raus oder zügle wenigstens Deine Wortwahl!

[b]Noch so ne giftige Nummer und Du kriegt Threadverbot![/b]
AdoraHabe letztes Jahr ne Festeinstellung angeboten bekommen, kurz danach das Bett. habe dankend abgelehnt und konnte mir die Festeinstellung dementsprechend auch von der Backe putzen.

Sex hat schon etwas mit Macht zu tun ;)
Demon17@adora,

das ist sicher ein anderer Aspekt, der zum Thema passt. Der Missbrauch, der von der Hierachie verliehenen Macht um jemanden ins Bett zu bekommen. Ist das nun Erpressung, Bestechung oder der Versuch jemanden zu prostituieren? In jedem Fall ist es widerlich. So etwas ähnliches ist mir auch schon passiert. Das gibt es wahrscheinlich öfter als man denkt. Ich mein in Kulturen, in denen Zwangsehen angesagt sind, ist das ja sowieso der Normalfall. Das Ideal der romantischen Liebe ist ja ein Produkt des Bürgertums des 19. Jahrhunderts, genauso wie die Menschenrechte. Leider erreichen auch heute noch viele Menschen dieses Niveau nicht.

never surrender

demon17
moreMich macht deine beschriebene Frustration neugierig, die du empfindest wenn deine Partnerin zum Höhepunkt kommt. Normalerweise sind die Männer dann doch eher Stolz wie Oskar, da Frau leider nicht damit gesegnet ist immer kommen zu können. Von so einer Frustration habe ich noch nie etwas gehört, daher meine Neugierde, aber ich hoffe ich werde dir nicht zu intim... Du brauchst darauf auch nicht antworten, wenn du nicht willst.
RurounIGibts hier eigentlich keinen thread der nicht von unserem/r lieben montrose gefunden wird?!?!? schade eigentlich
littlelilith136Ich muss mich more anschließen, dass finde ich auch genz interessant.
Phylissmore: Hab das eher so verstanden, dass es ihn generell frustriert, nicht dass er den dicken Katzenjammer beim Sex (oder danach) bekommt :)
moreaxo, wir haben eine geeignete Lösung gefunden: erst ich, dann er! *g* Dann gibts danach auch keinen Katzen (bzw. Kätzchen)-jammer.
littlelilith136ja, das klingt nach einer annehmbaren Lösung....
moreSex ist die schönste und auch wichtigste Nebensache der Welt, es ist durchaus legitim darüber zu reden, Wissen anzuhäufen. Über Sex zu reden kann auch bereichern. Sonst gäbe es nicht haufenweise Schmöker die genau dieses Thema behandeln.
Ein Pärchen redet auch auch über den Sex, den es hat. Wie sollen sich den beide über ihre gegenseitigen Vorlieben austauschen, wenn nicht darüber geredet wird. Niemand ist ein Hellseher (vor allem Männer nicht *zwinker*)
Ich finde den Thread berechtigt und interessant!
Vielleicht auch weil ich eine Frau bin, und Frauen auch unter den Freundinnen gerne über das schönste Thema der Welt tratschen. :D

Also Montrose, reg dich nicht so auf, und mach aus einer Mücke keinen Elefanten! Wir alle, die uns hier beteiligen werden nach wie vor guten Sex mit unseren Partnern haben, ob mit oder ohne Machtspielchen!
MontroseNa dann will ich Euch mal nicht den Spaß verderben. ;)
B.O.F.H.Vielleicht hat Monterrose selbst keinen Sex?!?
PhylissNein - Montrose ist ein asexuelles Geschöpf, das in einer dunklen Höhle lebt, Moos von den Wänden kratzt, um sich zu ernähren, und ab und an Gift über Eindringlinge spuckt :rolleyes:

Worüber reden wir hier eigentlich? Über Sex? Über User? Der Thread war eigentlich schon auf Seite 1 erledigt, als alle zu dem Schluss kamen, dass Macht beim Sex keine wirkliche Macht ist, sonst würde sich keine Frau drauf einlassen bzw. es stört ja keine Sau. Davon abgesehen hats gar nichts mit dem Geschlecht zu tun, wer den aktiveren Part übernimmt.
more[QUOTE]Vielleicht hat Monterrose selbst keinen Sex?!?[/QUOTE]

erinnert mich an die Hauptschule, fünfte Klasse: Haha XY ist noch Jungfrau *stöhn*
Vielleicht gehts noch tiefer in der Niveau-Schublade? Ist das die einzige Möglichkeit auf Montroses Beitrag zu antworten? Ihm einen Hieb unter die Gürtellinie zu verpassen?
So wenig ich oft mit ihm übereinstimme, aber das ist wirklich niedrigetes und primitivstes Niveau!
Ob Montrose Sex hat oder nicht ist seine Angelegenheit, und selbst wenn er keinen hat, hat er trotzdem das Recht auf seine Meinung über das Thema, alt genug ist er ja, älter wie manch Rotzlöffel hier, der zu jedem Thema, von dem er keine Ahnung hat den Schnabel aufreissen muss. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
B.O.F.H.Ist schon schlimm, wenn man keinen Humor hat und jedes Wort sofort auf die Niveaugoldwaage legt.
Die Antworten, vor allem im leider schon gelöschten Beitrag oder "MOD lösch den ganzen Thread!" klangen sehr frustriert was man ja in einem gewissen Alter durchaus auf sexuelle Unzufriedenheit zurückführen könnte. ;) Sicher kann jeder seine Meinung sagen, Er, Sie, Du. Kann ich voll und ganz akzeptieren.
Was ich davon halte und ist ja mein Problem. Aber das wird jetzt zu sehr off topic.

MeineMeinungmafia


Sex und Macht gehören für mich auch zusammen, das kann negativ sein, wie das weiter unten anklang, im Sinne von Sex als Druckmittel für berufliches Fortkommen aber auch positiv, ich denke viele Frauen wollen auch schlicht und ergreifend manchmal der Macht und Kraft ihres Partners ausgeliefert sein, ebenso lassen sich Männer auch gerne mal völlig falleb und führen.

Erlaubtistwasbeidengefälltmafia
Montrose[QUOTE]Sex und Macht gehören für mich auch zusammen,[/QUOTE]
Wenn Du Dich beim Sex nicht hingeben kannst, sondern Du Dir was beweisen mußt, dann ist das kein Zeichen von Männlichkeit, sondern Ausdruck eines Minderwertigkeitsgefühls. In meinen Augen bist Du ein Anfänger, B.O.H.F, und zwar in jeder Hinsicht,

[QUOTE]und selbst wenn er keinen hat, [/QUOTE]
Das muß heißen "und selbst wenn er keinen hätte", Konjunktiv irrealis.
B.O.F.H.ich hab Dich auch lieb
MontroseBDL
B.O.F.H.BDL??? Du sprichst (schreibst) in Rätseln
SilverwolfAbgesehen davon, das hier über User hergezogen wird, finde ich das Thema interessant.

Meiner Meinung nach hat Sex nur mit Liebe oder Geilheit zu tun. Aber nicht mit Macht. Ja, MachtSPIELCHEN bringen manche Bettgeschichten zum aufblühen, aber das sind wie betont Spielchen, nur einfache Rollenspiele.

Sex nur wegen der Macht zu "betreiben", würde auf eine Vergewaltigung herausgehen, sowie meine Vorschreiber schon betont haben.

Soweit...
B.O.F.H.Gut, das ist ja Ansichtssache bzw. Macht auch ein dehnbarer Begriff.
Für den Einen ist beim Sex schon ein etwas beherzter Schlag auf den Po Gewalt, für den Anderen fängt Hingabe und Geilheit erst da an. Ist natürlich auch Situationsabhängig.

JedemdasSeinemafia
Demon17Also eigentlich sollte es in diesem Thread um alle Aspekte von Machtausübung gehen die mit Sex in Beziehung stehen. Montroses Sexualleben interessiert mich persönlich nicht so sehr.

Die Frustration resultiert aus der Annahme, das wenn Sex auch inmmer erwas mit Machtausübung zu tun hat, ich meine jetzt den konkreten Akt, dann kann man die Anarchie, im Sinne von keine Macht für niemand vergessen. Es sei denn man funktioniert die Klosterschulen um. Insofern würde mich halt interessieren, ob ihr die Machtausübung für unvermeidlich haltet, oder ob sie vielleicht anerzogen, gesellschaftlich vorgegeben ist, durch die verschiedenen Rollenmuster. Schließlich ist die Machtausübung zum Sex, die in früheren Zeiten ja wesentlich stärker war, stark zurückgedrängt worden. Durch das Ideal der romantischen Liebe, also der freien Wahl des Lebenspartners z.B. was ja früher nicht oder kaum der Fall war und in vielen Kulturen immer noch nicht gegeben ist. Also wenn es nicht psychologisch, oder genetisch wäre, gäbe es noch Hoffnung für die Anarchie. :)

never surrender

demon17
Montrose[QUOTE]esultiert aus der Annahme, das wenn Sex auch inmmer erwas mit Machtausübung zu tun hat, ich meine jetzt den konkreten Akt, dann kann man die Anarchie, im Sinne von keine Macht für niemand vergessen.[/QUOTE]Deine Annahme ist aber falsch. Schade, daß ich nach der Zurechtweisung von more einen ziemlich langen Beitrag zu diesem Thema wieder gelöscht habe. Ich hätt's doch stehen lassen sollen.

Also, der Akt kann in verschiedenen Positionen stattfinden, in denen auch die Frau dominiert /oben ist. Das Untensein wird von vielen Frauen aber als angenehmer als das Obensein empfunden, weil das Untensein weniger anstrengend ist und sie sich besser auf die Stöße konzentrieren kann oder was weiß ich, während manche Frauen beim Obensein den Mann als Pascha oder faul empfinden, weil der in dieser Position nicht mehr viel tut / tun kann.

Deine Annahmen, demon17, über den Akt stimmen einfach nicht mit der Wirklichkeit überein. Es gibt beim Akt weder Machtausübung noch Gewalt im gesellschaftlichen ---höchstens im physikalische Sinne. Aber das eine kann man doch nicht mit dem anderen einfach so gleichsetzen. Das ist doch unsinnig.

[QUOTE]Sofern würde mich halt interessieren, ob ihr die Machtausübung für unvermeidlich haltet, oder ob sie vielleicht anerzogen, gesellschaftlich vorgegeben ist, durch die verschiedenen Rollenmuster.[/QUOTE]
Ich glaube ---ganz unabhängig mal von meinen Angriffen gegen BOHF ---- tatsächlich, daß die Vermischung von Sex und Macht eher auf etwas Kaputtes, Unsexuelles hinweist. Denn eigentlich steht Sex für sich alleine.

Daß es diese Vermischung gibt --auf der Privaten wie auf der Gesellschaftlichen Ebene (Frauen sind schlechter, Frauen sind immer Opfer usw.) --- ist eine gesellschaftliche Ideologisierung.

Und genau deshalb störe ich hier die ganze Zeit Deinen thread, demon17: weil Du mit Deinen irrigen Behauptungen selbst zur Ideologisierung von Sexualität beiträgst. Du betest den Zustand herbei, den Du selbst anklagst.

[QUOTE]Für den Einen ist beim Sex schon ein etwas beherzter Schlag auf den Po Gewalt,[/QUOTE]
Das ist weder Gewalt noch Machtausübung.

[QUOTE]Schließlich ist die Machtausübung zum Sex, die in früheren Zeiten ja wesentlich stärker war, stark zurückgedrängt worden. Durch das Ideal der romantischen Liebe, also der freien Wahl des Lebenspartners z.B. was ja früher nicht oder kaum der Fall war und in vielen Kulturen immer noch nicht gegeben ist. [/QUOTE]
Was meinst Du mit "Machtausübung zum Sex". Zwangsheirat oder ähnliches?
Silverwolf[QUOTE]Durch das Ideal der romantischen Liebe, also der freien Wahl des Lebenspartners z.B. was ja früher nicht oder kaum der Fall war und in vielen Kulturen immer noch nicht gegeben ist.[/QUOTE]

Aber was hat das mit Macht zu tun? Früher wurden Frauen gezwungen, Männer zu heiraten, die sie nicht wollten. Daraus lässt sich schliessen, dass diese Frauen auch mit ihren "ach so zärtlichen Ehemännern" schlafen mussten. Vielleicht war das Gewalt, aber sicher keine Macht von den Männern aus. Es hat sich ja da so gehört, wenn man das so sagen kann. War nichts besonderes...
gin'iroBitte spart euch persönliche Kommentare (auch bzgl. Montrose!) - ich sehe mich sonst gezwungen den Thread in einen anderen Forenbereich zu verfrachten oder gleich zu schließen.
Adoradie einzige Möglichkeit im direkten Sinne Macht beim Sex auszuübenm, ist das Verbieten dh wenn man unzufrieden ist (egal in welcher Weise) oder sich gestriiten hat, mit Sexverbot zu reagieren, wenn der andere dann darunter leidet ist es eine Form von Machtausübung

ich glaube nicht, dass die Frau von heute sich Machtausübungen beim Sex gefallen läßt, es sei denn sie möchte es, genausowenig glaube ich das Frauen wenn sie oben sind meinen sie hams mit nem Pascha oder nen faulen Kerl zu tun

im Normalfall einer Beziehung wird gemacht was beiden gefällt und so sollte es auch sein ;)

wenn du das Gefühl hast Macht auszuüben wenn du mit deiner Partnerin schläfst, solltest du vielleicht mal mit ihr reden um dich vom Gegenteil zu überzeugen

Fakt ist das für lange Zeit der Mann gesellschaftlich über der Frau stand und teilweise ist das ja auch noch so aber das hat sich ja größtenteils geändert die Männer müssen nur noch damit klarkommen :D
littlelilith136Ich bin immer noch der Meinung, dass beim Sex Macht ausgeübt wird. Allerdings in Form von "Machtspielchen". Nicht in der Form von Unterdrückung und Unterwerfung sondern in der Form von Fallenlassen, sich gehen lassen ect. oder wie schon jemand anderes hier sagte, in Form von Hingabe und Verlangen. Der Begriff Macht ist dehnbar.

Hack-Ordnung wird es unter Menschen noch lange geben, aber die Macht, die beim Sex ausgeübt wird bzw. werden kann, hat nichts mit der gesellschaftlichen Hackordnung zu tun.
Demon17So wie Ronin das ausdrückt würde ich das nicht sagen. Vor allem weil, wenn man von Männern und Frauen spricht unheimlich viele Menschen in einen Topf wirft. Aber ich glaube nicht das es krank ist sich auf irgendeine Weise dominant zu verhalten (ich mein das jetzt nicht in Bezug auf SM). Ich habe eher den Eindruck damit der Erwartungshaltung der Frauen zu entsprechen, mit denen ich bisher geschlafen habe. Gerade zu Beginn einer Beziehung ist es kaum möglich das Verhalten das man gegenseitig an den Tag legt zu thematisieren. Ähnliche Erfahrung habe ich mit Diskussionen über grundsätzliche Einstellungen zu Passivität oder Aktivität im Bett. Man sieht ja am Verlauf dieses Threads wie schwer es vielen Menschen fällt dieses Thema sachlich zu diskutieren, obwohl es niemand direkt betrifft. Mich würde interessieren, ob Eindruck richtig ist, oder ob ihr andere Erfahrungen habt. Ob es auch Paare gibt in denen beide mal die Initiative ergreifen.


dark dreams

demon17
fraeulein grau"Und wieso träumen dann viele Frauen (zb Sekretärinnen) davon, mit ihrem Chef zu ficken ? Dies kann natürlich auch bei Chefinnen + männl. Mitarbeiter der Fall sein, damit hier der Emanzipation gerecht wird."

weil man das haben will, was man täglich vor augen hat?
Demon17Ich befürchte wirklich, das gerade Über- und Unterpordnungsverhältnisse viele Menschen auch "scharf" machen. Das ist einer der Aspekte, die mich zu dem Schluss kommen ließen, das Sex und Macht auf sehr vielschichtige Wiese miteinamder verflochten sind und die menschliche Psyche nie ganz frei von dem Wunsch nach Machtausübung oder Kontrolle durch andere sein wird. Wenn selbst der Fortpfanzungstrieb mit dem Wunsch nach Macht verbunden ist, kann es keine machtfreien Beziehungen geben. Ich wäre froh wenn jemand diese These überzeugend widerlegen würde.

never surrender


demon17
Noir1_KirikaIch finde das Frauen genauso Macht haben könnnen wie Männer. Ich stell mcih auch über einige männliche Wesen in meiner Umgebung einfach weil ich sie nicht als so "mächtig" ansehe, was jetz nix böses sein sol. Ich respekteire trotzdem jeden.
Aber ich finde nicht das Sex etwas mit MAcht zu tun hat. Ich hab es imma frei ohne Macht erlebt...aber es kommt natürlich auch auf die menschen udn die charaktere an ....sicha gibst Männer (und/oder Frauen) die dabei ein Machtgefühl haben...sowas ausleben.... aber ich finde es ist einfach für jeden anders so wie mit allem....es gibt immer zwei seiten...
Demon17@Noir1_Kirika,

sicher gibt es auch Frauen in Machtpositionen, oder Frauen die in ihren Cliquen mehr zu sagen haben als Männer. Doch das ist nicht der Punkt, es geht um die Initiative beim Sex und zum Sex. Sicher haben Frauen andere Methoden ihren Wunsch nach Sex zu signalisieren als Männer. Ich habe jedenfals in meiner sicher nicht repräsentativen Praxis die Erfahrung gemacht, das die Initiative von mir ausgehen mußte und die Frauen dann meist die Grenzen setzten, wenn sie welche hatten.

dark dreams

demon17
Montrose[QUOTE]Ich habe jedenfals in meiner sicher nicht repräsentativen Praxis die Erfahrung gemacht, das die Initiative von mir ausgehen mußte und die Frauen dann meist die Grenzen setzten, wenn sie welche hatten.[/QUOTE]Und.... das ist doch prima. Wo soll denn da das Problem sein?

[QUOTE]Ich befürchte wirklich, das gerade Über- und Unterpordnungsverhältnisse viele Menschen auch "scharf" machen.[/QUOTE]Was gibt es denn da zu befürchten?? Ist doch prima, wenn Erfolg sexy macht. Wenn jemand bloß deshalb sexy wirkt, weil er sich ein idiotisches Piercing reinbohrt (was ja im Gegensatz zu beruflichem Erfolg jeder Trottel kann), dann ist das erbärmlich. Aber so graumelierte Schläfen und ein hübsches Auto ....hm.... so einer kann ja auch mal seine Kinder ernähren.

Gefährlich wäre es nur umgekehrt: wenn der Erfolg davon abhinge, wer sich wo hochbumst. Aber diese Gefahr sehe ich nirgends. Ich glaube, die Angelika Merkel schafft's auch ohne daß sie Herrn Stoiber in die Hose faßt *g*
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
Aber so graumelierte Schläfen und ein hübsches Auto ....hm.... so einer kann ja auch mal seine Kinder ernähren. [/QUOTE]... oder man darf dann die Schulden mit abstottern, die er gemacht hat, um an das hübsche Auto zu kommen. :D
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]@Noir1_Kirika,

sicher gibt es auch Frauen in Machtpositionen, oder Frauen die in ihren Cliquen mehr zu sagen haben als Männer. Doch das ist nicht der Punkt, es geht um die Initiative beim Sex und zum Sex. Sicher haben Frauen andere Methoden ihren Wunsch nach Sex zu signalisieren als Männer. Ich habe jedenfals in meiner sicher nicht repräsentativen Praxis die Erfahrung gemacht, das die Initiative von mir ausgehen mußte und die Frauen dann meist die Grenzen setzten, wenn sie welche hatten.

dark dreams

demon17 [/B][/QUOTE]

das ist ein Trick...Wen Du nämlich mal darüber nachdenkst, hat sie Dir vorher signalisiertm, das Du nun die Initiative ergreifen sollst...!
Das läuft übrigens nach völlig intuitiv und unbewusst ab, auf beiden Seiten...!
Das ist nichts weiter als angeborenes Partnerwahlverhalten...!

Gibts auch bei Hunden, Hirschen und Hamstern...!

Frauen verhalten sich z.B. bei Anwesenheit von Männern, die definitv nicht ihrere Präfferenz entsprechen, ganz automatisch "signalarm"...!
Any Body...bist Du Dir dessen wirklich sicher, Seneca? - Meiner Meinung nach gibt es auch Ausnahmen, wie bei jeder Regel.

Was sind eigentlich die typische Signale die eine Frau aussenden kann, wenn Sie dem präferierten Mann begegnet?

nächtliche Grüße
Any B.
SenecaKeine Ahnung, Any Body, aber ich weiss, dass dabei verückte Sachen passieren, für die hinterher keiner eine logische Erklärung hat...!
littlelilith136[QUOTE]Was sind eigentlich die typische Signale die eine Frau aussenden kann, wenn Sie dem präferierten Mann begegnet?[/QUOTE]

Sich ausziehen.... naja, in den meisten Fällen zwar nicht.... was oft ist, ist dass Frauen dann auf jede nur erdenkliche Art versuchen, einen zu berühren.....
moreIch kann nur von mir sagen, dass ich dann sehr intensiv das Gespräch suche und dann viel lache und flirte... Ist das nicht eigentlich normal und sind das nicht die normalen Anzeichen, das Frau interesse zeigt? (beim Erstkontakt)

Wenn ich natürlich Sex haben will mit meinem Partner, dass versuche ich natürlich mit berühren, küssen und schmeicheln ihm zu zeigen, welche Bedürfnisse ich grade habe. Obwohl ich mich (und andere Frauen auch sicher nicht) scheue, ihm direkt zu sagen, dass ich mit ihm schlafen will.
littlelilith136tja, nur viele Männer sind zu dumm um zu verstehen!
PhylissIch finde trotzdem, dass das, worum es hier geht, nichts mit Macht zu tun hat, denn Sex ist was komplett eigenständiges und da definiert sich alles n bisschen anders.
Sobald jemand freiwillig mitmacht (die Sekretärin z.B. von ihrem Chef gef*** werden will), dann ist es keine "Macht" mehr, es sind Machtspielchen.

Macht an sich hat beim Sex nichts zu suchen und wenn man dem anderen sie aufzwingt, dann würd ichs nicht mehr als Sex bezeichnen, sondern als Vergewaltigung.
TrauerwesenHm, mal allgemein zum Threadnamen, Demon 17 wartet bestimmt schon drauf ;)


Sex und Macht gehören für mich definitiv zusammen. Mal mehr, mal weniger. Machtspielchen sind da bei mir mit inbegriffen, und es macht einfach Spass, einen lasziven Blick zuzuwerfen und zu schauen, was der Liebste denn nun tut. Es ist quasi ständig eine Neueroberung irgendwie. Sicherlich muss er nicht für jeden Kuss kämpfen, braucht er auch nicht, aber ich denke, der Reiz ist doch definitiv da und der Kuss umso schöner. Liegt aber wohl auch an den jeweiligen Personen.

Öhm, bin gerade etwas verwirrt, sollte als Einstieg von meiner Seite aus erstmal reichen.
PhylissMACHTSPIELCHEN, ja. Aber du wirst deinen Partner kaum zu Boden schmeissen und ihn mit der Knarre bedrohen, wenn er mal keine Lust hat.
K´tharsia[QUOTE]Ich befürchte wirklich, das gerade Über- und Unterpordnungsverhältnisse viele Menschen auch "scharf" machen. Das ist einer der Aspekte, die mich zu dem Schluss kommen ließen, das Sex und Macht auf sehr vielschichtige Wiese miteinamder verflochten sind und die menschliche Psyche nie ganz frei von dem Wunsch nach Machtausübung oder Kontrolle durch andere sein wird. Wenn selbst der Fortpfanzungstrieb mit dem Wunsch nach Macht verbunden ist, kann es keine machtfreien Beziehungen geben. Ich wäre froh wenn jemand diese These überzeugend widerlegen würde.[/QUOTE]


Es ist nicht der totale Macht oder Kontrollwunsch, der einen beim Sex die Initiative ergreifen lässt... sicherlich sind das Spielchen, mit denen man den andren z.B. "zwingt" sich hinzugeben oder die Bewegungsfreiheit durch Fesseln einschränkt und was es da noch so alles schönes gibt ;) aber ich denke nicht, dass das primär der Trieb zur Macht ist. Ich mein, die "Machtrolle" wechselt sich ja idealerweise beim Sex auch ab. Es soll ja Spaß machen und nicht demonstrieren, wer hier über wem steht.

Ich finde beides reizvoll - mal selbst die Fäden in die Hand zu nehmen und mich eben auch mal auszuliefern. Aber dennoch habe ich insofern ebenfalls "Macht" als ich sagen kann: stopp! Außerdem spielt da ja auch das Vertrauen mit rein, das ich in meinen Partner habe, der dann "Macht" über mich haben darf!

Irgendwie finde ich den Gedanken absurd, nur auf jemanden scharf zu sein, weil er mächtig ist. Mit Geld allein finde ich diesen Menschen trotzdem nicht erotisch.. aber wenn ich zu jemandem aufsehen kann wegen seiner Gedanken, das ist schon etwas andres. Sagen wir mal so: für jeden macht etwas anderes einen interessanten/begehrenswerten Typ aus.. aber das hat nicht zwangsweise etwas mit Macht zu tun.

Macht ist kein Bestandteil einer Partnerschaft, höchstens eben zum necken oder als Spielerei.

@Demon17: Fühlst du dich denn mächtiger als deine Partnerin, nur weil du anscheinend immer die Initiative ergreifen musstest bisher?
Demon17[QUOTE]@Demon17: Fühlst du dich denn mächtiger als deine Partnerin, nur weil du anscheinend immer die Initiative ergreifen musstest bisher?[/QUOTE]

Ich sprech da mehr aus der Erinnerung, also eigentlich war es bei allen 20-30 (von 10jahren bis einer Nacht) so, das ich nach und nach meinen Willen durschsetzte. Es war vom ersten Gespräch bis zum letzten Akt ein ständiger Erosionsprozeß des weibliche Widerstandes. Die einzige, die mal Schluß gemacht hat war eine Masochistin, weil, das wollte ich einfach nicht damals. Ich würde aber nicht wirklich von machtausüben sprechen, vielleicht eher von Korrumpierung, weil ich halt auf Zärtlichkeit stehe, aber auch damit kann man steuern. Jedenfalls habe ich nie erlebt, das eine Frau zu mir sagte, das und das will ich machen oder mache ich jetzt mit dir. Ich mein ich sags ja auch nicht, aber ich tue es. Vielleich habe ich aus meinem anarchischen Ideal heraus einen viel sensibleren Machtbegriff als andere Menschen.

never surrender

demon17
K´tharsia[QUOTE]Jedenfalls habe ich nie erlebt, das eine Frau zu mir sagte, das und das will ich machen oder mache ich jetzt mit dir[/QUOTE]

Echt nicht? Wow, dann bist du wohl immer an den eher devoten Typ Frau geraten :D
Oder du suchst das unterbewusst vielleicht sogar?! Kann ja sein... wenn es dir gefällt diese "Macht" auszuüben oder zu korrumpieren und es für die Frauen ok ist - warum nicht. Viel Spaß auch weiterhin ;)
sweettastopainich habe die ganzen Kommentare überflogen... manchen, für mich interessanten, aufmerksam gelesen... und doch... wie unflätig und niveaulos manche aufeinander einhacken.

Ich sehe ebenfalls einen Zusammenhang zwischen Sex und Macht, doch für mich selbst ist es das "Spiel" von Macht und Unterwerfung, Dominanz und Submission... was ist daran schlimm? SM bzw. BDSM hat soviele Facetten...

wie schreibt ein Freund von mir:

[Seelenfeuer] Sehnsüchte, Phantasien, Träume
[Konsequenz] dem Wort die Tat folgen lassen
[Süße Qual] Lust durch Schmerz
[Filigranität] Zartheit der Seele
[Tanz der Seelen] Begegnung

In dem Sinne verbleibe ich... sweettasteopain
moreNaja, ich denke hier geht es eigentlich nur entfernt um SM. Denn um die Machtspiele bei BDSM bräuchte man ja nicht diskutieren. Ich denke hier gehts viel eher um den alltäglichen Sex.
Und vielleicht hat die Frau auch Macht, beim genaueren betrachten. Zumindest kenn ich einige Frauen, die ihre Männer gezielt durch Liebesentzug unter Druck setzen. Das hat ja auch etwas mit Macht zu tun.
Und auch damit, dass die Männer eine solche Macht über sich gewinnen lassen.
Mal von dieser Sparte aus gesehen.
sweettastopainIch gebe Dir *more* durchaus recht, aber diese negative Seite der Macht ist nicht das was ich lebe ...
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i]
[B]Naja, ich denke hier geht es eigentlich nur entfernt um SM. Denn um die Machtspiele bei BDSM bräuchte man ja nicht diskutieren. Ich denke hier gehts viel eher um den alltäglichen Sex.
Und vielleicht hat die Frau auch Macht, beim genaueren betrachten. Zumindest kenn ich einige Frauen, die ihre Männer gezielt durch Liebesentzug unter Druck setzen. Das hat ja auch etwas mit Macht zu tun.
Und auch damit, dass die Männer eine solche Macht über sich gewinnen lassen.
Mal von dieser Sparte aus gesehen. [/B][/QUOTE]

Das ist sicher ein anderer Aspekt, der Macht im Bereich der Sexualität, die Verweigerung. Aber das ist halt das Problem wenn Macht im Spiel ist, das es Konflikte geben kann, die auf mehreren Ebenen ausgetragen werden. Insofern stellt siich dann auch die Frage, inwieweit die normalerweise stärkere Aktivität des Mannes beim Sex sich auf den Alltag auswirkt. Ich sehe das besonders in Bezug auf die Penetration, die mit Sicherheit ein Stück sich ausliefern voraussetzt. Im alten Griechenland, z.B.war es nicht unmännlich mit einem Knabem zu schlafen, doch wer sich penetrierenließ, war ein verachtenswerter Schwuler. Ich glaube schon, das bei dem ganzen Schwanz Kult und dem Potenzgeprotze, das einige einfachere Typen aber nicht nur die) an den Tag legen. Es kommnt auch in Sprüchen wie f... dich, flachlegen und die hab ich gehabt zum Ausdruck. Es gibt ja auch Frauen, die einen "richtigen Kerl" wollen, der diese Haltung verkörpert. Typischerweise in Kreisen, die stärker vom Patriarchat geprägt sind.

dark dreams

demon17
Kitty JayJemanden zu penetrieren (meinetwegen auch flachlegen, durchf***** etc) ist keine Kunst. Wirkliche "Macht" hat derjenige erst dann, wenn es dem Partner gefällt und er sich richtig hingeben kann. [B]Das[/B] kann beängstigend sein...
islandgodnessich kann ja nur von mir reden, aber ist das bei euch nicht auch absolut launen abhänig? klar will ich auch mal sex der auf purer zuneigung basiert, aber macht das ausüben, bzw. das sich unterwerfen die ganze sache nicht interessant?
morewobei wir wieder beim Thema Spiel wären... Irgendwie dreht sich die Sache im Kreis.
Ich finde interessant was Kitty Jay gesagt hat. Dieser Aspekt wird oft auch viel zu wenig beachtet, dass man evt von einer Person sexuell hörig gemacht werden kann...
sweettastopainIch weiss nicht, ob das von Kitty J. wirklich als hörig gemeint war... sprich das beängstigende daran... ich sehe es positiv, sich fallen lassen zu können und aufgefangen zu werden.. egal ob in einer "normalen" Beziehung oder in Bereichen von SM... je nach dem wie Mann/Frau belieben...!
Kitty JayEs war tatsächlich nicht als "hörig machen" gemeint, ich hab das auch eher positiv gesehn... aber jetzt wo ihr's sagt...
moreklar, das kann positiv als auch negativ ausgelegt werden.
sweettastopainErstmal einen guten Morgen... ;-) Dann sind wir uns ja einig... und so können wir uns dem Thema von zwei Seiten widmen... wie jede Sache meist zwei Seiten hat... es kommt darauf an was der Mensch daraus macht...
Demon17Also eigentlich gibt es ja schon genug SM-Threads am Board, vielleicht sollte man diesen Aspekt dann auf die Unterwerfung eines der beiden Partner beschränken. Es ist überhaupt sehr schwer allgemmeingültige Aussagen zu diesen Thema zu machen, da die Vorstellungen vom Verhältnis zwischen Mann und Frau teilweise unterschiedlich sind. Es gibt traditionelle Vorstellungen, emanzipatorische und solche die in der Zeit nach der Emanzipation entstanden sind. Jedenfalls zerstören Machtkämpfe, eagl mit welchen Mitteln sie ausgetragen werden meistens die Beziehung. Einfach weil sie die Illusionen der verliebten zerstören. Habt ihr diesen Desillusionierungsprozeß auch schon erlebt? ...wenn eine Göttin, ein Engel auf einmal zu einem trivialen Wesen wird, das eure Liebe benutzt euch weh zu tun. Ist diese Form der romantischen Liebe, die den Gedanken an Macht erst gar nicht aufkommen läßt überhaupt tragfähig in einer Beziehung? Besteht das Geheimnis langfristiger Beziehungen vielleicht in der Kunst des Kompromisses. Wie steht es mit der Eskalation von Konflikten, gibt es mittel nach deren Anwendung es kein Zurück mehr gibt?

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demon17

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