German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Zusammengeführt: Traumwelten / Fantasiewelten
SEIROMEMEinige Beiträge hier und auch in anderen Teilen dieses Boards sind letztendlich Urheber dieses neuen Threats.

Fantasiewelten, hervorgerufen durch die Schutzschilder, wie es anders auch beschrieben werden kann.

Eigentlich hätte ich dieses Thema dort auch als Antwort schreiben können, genauso wie es zum Thema Oberflächlichkeit auch hier hätte passen können..

Fantasiewelten, oftmals oder gerade durch den virtuellen Kontakt hervorgerufen, durch die Masken, die sich einige hier aufsetzen, durch die Erinnerungen, die aus der Kindheit kommen, durch die Träume, die einen verzaubern oder auch erschüttern können.

Fantasie & Kreativität - gehört das zusammen?

Mir fallen die Geschichten ein, die indirekt das erzählen sollen, was einen innerlich bewegt und die notwendig sind zu erzählen um mit der Realität etwas besser klar zu kommen.

Ist man deshalb verrückt?

Das sind alles oberflächliche Gedanken, die mehr Tiefsinn erfordern oder auch nicht.

Würde mich freuen, wenn diese Gedanken auch Euer Interesse finden und sie mir preisgegeben werden.

SEIROMEM

------------------
Der Schmerz ist der große Lehrer des Menschen.
Unter seinem Hauch entfalten sich die Seelen
Dark PrincessPhanasiewelten ....... Ich lebe in meiner eigenen .... Sie gibt mir Schutz und Geborgenheit.... ich kann mich in sie hineinflüchten, eigentlich lebe jede Nacht in ihr, es ist meine Art und Weise mir selbst Mutzumachen ...... und abzuschalten Seit ich denken kann hab ich mir einen solchen Ort geschaffen ... einen Ort der Wärme ... und einen Ort der mich ein paar Momente vergessen lässt ......
Nur hat sie sich mit der Zeit verändert ....

Mit 5 hiess meine kleine Welt "Goldanien" [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img]
dor war alles aus Gold und die Flüsse aus flüssigem Kristall , die Menschen waren wunderschön und überall sah man Einhörner ... Und ich war die Prinzessin (wer sonst, *g*).
Diese Welte existierte im Mittelpunkt unserer Erde überdeckt von einer Glasplatte die die Lava abhielt ..... und trotzdem schien dort ständig die Sonne.

Wie gesagt sie hat isch mit mir verändert ... aber wenn man als verrückt gilt, wenn man eine Phantasiewelt hat ... dann bin ich gern verrückt.
Diodatis
@Seiromem,

Wer nicht zu träumen wagt, wagt auch nie zu glauben und intensiv genug zu fühlen. Und wer sagt, dass die Welt der Phantasien nicht eines Tages Ursprung für eine neue Realität werden können? Oder anders herum: Was wirklich ist, liegt nur in jedem selbst, denn die Wahrheit besteht meist aus vielen.
Es wäre traurig, wenn wir beides nicht hätten: unsere innere und äußere Wirklichkeit. Wir müssen sie nur in uns entdecken und bei andren akzeptieren.

Liebe Grüsse
Swan de Sade
gin'iroSo merkwürdig, wie es sich anhört: Ich habe keine Phantasiewelt.

Das macht die Sache mitnichten ärmer, denn mein Leben ist verrückter und abgedrehter, als man es sich nur vorstellen kann. Dies könnte ich nichtmal mit Phantastereien ergänzen.



------------------
---> Kaiki <---

Je größer die Insel des Wissens, desto länger die Küste der Verzweiflung.
YelArizelIch habe zwar keine solche Fantasiewelt, doch finde ich, daß die Fantasie an sich wichtig ist. Sie erlaubt es einem, seinen Geist auf eine Reise zu schicken, wenn man es will. Man kann möglichkeiten durchspielen, oder einfach nur träumen.

Ich habe zwar keine feste Fantasiewelt, doch lasse ich meine Gedanken gerne schweifen und "feste" Formen annehmen, die jedoch immer wieder anders aussehen...

Nun ja, vielleicht kann man das auch als eine Art von Fantasiewelt bezeichen...
LamiaTräumen..jaaa das ist das schöne was der Mensch kann, wenn er nicht völlig abgestrumpft ist..

Ich brauche meine Fantasiewelt ohne sie ..hm..würde ich an der Realität ganz schön kapputt gehen..

manchmal nachts wenn ich mit Freunden im Park sitze dann geht es los, einfach mal die Krativität in Formen und Farben entstehen lassen durch Worte....
Geschichten erzählen ..Märchen..

Das ist auch ein Grund warum ich viel lese..wenn ich lese versink ich in diese Welt, bin eins mit ihr..alles verschwimmt um mich herum..genauso ist das mit Kunst..

Ich brauche meine Fantasiewelt!

Gehabt Euch wohl
Eure Lamia

new model No.15Ich glaube, dass wirklich jeder von uns seine Phantasiewelt hat. Dies muss einem nicht einmal bewusst sein. Denn jeder Gedanke, Traum, Wunsch, jede Hoffnung, selbst jedes Gefühl sind Teil dieser Welt.
Es liegt in der Natur des Menschen, sich eine solche Welt aufzubauen, weil er sich sonst nicht vom Tier unterscheiden würde. Oftmals ist es nötig, diese vor der Realität zu verschließen. Aber manchmal kann man beides vereinen. Und manchmal findet man in dieser Welt einfach einen Ort der Stille und des Alleinseins.

Man kann dies mit einem Zimmer vergleichen: Ich kann es gestalten, wie es mir beliebt. Will ich niemandem unter die Augen treten, verschließe ich ganz fest die Tür zum Rest des Hauses. Aber immer bleibt mir auch die Möglichkeit, diese wieder für jemanden zu öffnen, jemanden an meiner Welt teilhaben zu lassen.

Liebe Grüße an alle Seelen da (draußen)!
new model No.15
Diodatis@new model 15:

Nie könnte man es je besser ausdrücken!
Ganz lieb drück und Biss.

Swan de Sade
gin'iromanchmal findet man an diesen Orten aber auch grauenvolle Dinge, an denen besser niemand teilhaben sollte....

------------------
---> Kaiki <---

Je größer die Insel des Wissens, desto länger die Küste der Verzweiflung.
SenecaPhantasiewelten...wofür...?

Ich flüchte zwar auch regelmäßig in eine andere Welt, mit anderen Regeln, aber man kann sie Anfassen, manchmal auch essen, und andere mit dorthin nehmen.

In anderen Teilen dieser Erde laufen die Dinge einfach so anders, das man keine Phantasiewelten mehr braucht.
Und man ist immer man selbst.

Wenn schon flüchten, dann richtig...!

Probiert mal Quebec, oder die Gegend um Hammerfest.
Nordschottland ist auch gut geeignet.




[Dieser Beitrag wurde von Seneca am 24. Oktober 2001 editiert.]
AngeltearDanke Seiromen, dass du das Thema angesprochen hast, das wollte ich demnächst dann auch tun! [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img]

Dann kann ich ja gleich was dazu erzählen:

Ich selbst muss sagen, ich habe auch so eine Art "Fantasiewelt", man könnte sie wohl auch als eine Art Astralwelt beschreiben. Ich bin gerne dort, sei es in Meditation oder in meinen Träumen oder einfach in Gedanken wenn ich blicklos und völlig abwesend vor mich hinstarre... meine welt, sie gibt mir Kraft. Gerade heute in der trostlosen, grauen Alltagswelt, in der Fantasie und Träumerei einfach keinen Platz mehr hat, ist mir Meine Welt sehr wichtig, ich kann in ihr meine Zuflucht nehmen. In ihr finde ich Frieden, Freude und Lachen, Traurigkeit und Melancholie, alles was ich mag. Dort bin ich die, die ich gerne wirklich wäre, kann dinge tun, die mir in der realen welt nie möglich wären... es ist schwer zu erklären... Meine Welt trägt keinen bestimmten namen, der würde sich dann doch andauernd ändern. oder sagen wir, sie wartet noch auf den Richtigen namen, den ich erst noch finden muss.
Sie hat sich auch sehr mit mir verändert... bis vor einigen Jahren war dort alles wie eine große Märchenstadt mit weißen schlössern und vielen Pferden.
Jetzt jedoch hat sie sich immer mehr verändert. Das große weiße schloss gibt es immernoch, mit hohen bunten fenstern, die das Licht einlassen. aber die stadt ist verschwunden, das schloss steht auf einer hohen klippe über dem Meer, über dem jeden tag zwei Sonnen aufgehen.
Am Ufer ist ein langer Sandstrand, den man nur über einige schmale pfade von den Klippen aus erreicht...
Das Land selbst ist um das schloss herum eine weite steppe, die im Frühling ganz bunt blüht, durchsetzt mit vielen Seen und kleinen Wäldchen und einigen riesigen strömen und kleinen Bächen, die dann in einen lichten Blätterwald mit vielen schlanken weißen Birken übergeht. Dahinter liegen die Berge und eine Landschaft wie in schottland. Es regnet viel und im Winter fallen unmengen von schnee.
ich bin dort ganz alleine, aber manchmal, wenn ich durch mein land streife, treffe ich wanderer die ich dann ein stück ihres weges begleite...

So das war eine dann doch ziemlich ausführliche Beschreibung meiner Welt. Ich kann nur sagen, dass sie von magie durchdrungen ist und ich dort auch meinen eigenen steinkreis habe und einem Weltebaum, der hoch über dem Meer auf einer Klippe steht, die weit hinausragt...

Liebe Grüße
ANGELTEAR

------------------
- Ich bin, vertraut mit dem, was mich bedroht
der eigenen Leiden sorgsamer Pilot -
Byron
SenecaOh ja... magiedurchdrungen ist Schottland auch, und einen Steinkreis habe ich dort auch.
An manchen Orten der Welt fließt die Energie einfach besser, aber das hat nichts mit Phantasiewelten zu tun, sondern ist einfach real.
RaevenSeid gegrüßt!
Phantasiewelten? Ich glaube ich habe schon mehr erschaffen als ich zählen kann. Ohne sie wäre ich ohne Zuflucht, ohne Heimat, um so viel ärmer. Eigentlich erschaffe ich sie nicht, sie entstehen ohne mein Zutun, manchmal nur um Kleinigkeiten, manchmal nur um einen Satz, den ich irgendwo lese.
Nur manchmal, wenn ich beruflich zu viel im Streß bin, oder im Privaten zu viel falsch läuft geht mir der "Treibstoff" aus, dann vertrocknet meine Phantasie und ich gehe durch die Welt wie ein verdurstender Vampir, übellaunig, gefährlich und bereit jeden auszusaugen.

Vielleicht darf ich noch hinzufügen, daß auch einige Beiträge in diesem Forum mir ein paar ausgezeichnete Welten erschaffen haben. [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img]

liebe Grüße von mir und all meinen fiktiven Wesen

Raeven
RaevenSeid gegrüßt!

Um auf SEIROMEMS eigentliche Aussage zurückzukommen: Phantasiewelten durch Schutzschilder: Ich denke, da müßte man zuerst Phantasie und Realität definieren, und ob es überhaupt Realität gibt und ob der Mensch sie mit seinen Sinnen wahrnehmen kann oder ob im menschlichen Kopf nicht sowiso "Filter" aus Erfahrungen, Überzeugungen existieren, die uns eine Realität (sofern es eine "objektive", allgemeingültige gibt) gar nicht erkennen lassen.
Ich denke, jeder von uns bastelt sich seine eigene Realität, die damit auch eine Phantasiewelt ist, mangels Möglichkeit es zu überprüfen. Die Singularität der Kommunikation per Internet fördert allerdings auch Phantasiegespinste. Doch solange man noch zwischen dem, das man sieht und dem, das man träumt unterscheiden kann.....

einen dunklen Gruß

Raeven
SEIROMEM
Zitat:
Original erstellt von Raeven:
....Doch solange man noch zwischen dem, das man sieht und dem, das man träumt unterscheiden kann.....
[/quote]

ja, was ist dann? Was ist, wenn die "Träume" einen auch in der "Realität" verfolgen?

SEIROMEM
Raeven
Zitat:
Original erstellt von SEIROMEM:
[b] ja, was ist dann? Was ist, wenn die "Träume" einen auch in der "Realität" verfolgen?

SEIROMEM[/b][/quote]

Wenn sie einen verfolgen würde ich einen guten Psychiater empfehlen. [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img]

Spaß beseite. "Träume", also Einbildungen (nicht absichtlich konstruierte Phantasiewelten), haben die unangenehme Eigenschaft wie Seifenblasen zu zerplatzen. Und wenn man gerade im 7. Himmel schwebt, kann der Fall recht hart sein. Also sollte man um die Beschaffenheit der Seifenblasen wissen um Abstürze zu vermeiden.

Raeven

SEIROMEMRaeven,

würdest Du eine Verhaltenstherapie oder eine Gesprächstherapie empfehlen?

Mir ist bislang noch nicht klar, welche gegen seifenblasenzerplatzende Alpträume die bessere ist....

Ich schätze Deine Beiträge hier, nur es fehlt mir der Glaube, daß Fantasiewelten wirklich etwas mit Oberflächlichkeit zu tun haben könnte.. Rate mal, weswegen ich dieses Thema nicht im OT Bereich geöffnet habe?

SEIROMEM
RaevenSeid gegrüßt SEIROMEM!

In mir keimt der Verdacht, daß wir aneinander vorbeireden.
Phantasiewelten sind natürlich nicht oberflächlich, auch ich bewege mich regelmäßig in solchen (siehe 1. Beitrag in diesem Thread). Und wenn du Geschichten "erfindest" um dir wichtige Dinge zu illustrieren bist du nicht oberflächlich, sondern kreativ, früher hätte man gesagt, ein Barde.
Ich poche im Moment nur (vielleicht etwas zu sehr) auf den Unterschied zwischen Realität und "Traum", da ich in letzter Zeit zuviele Probleme mit den Trugbildern, die manche Menschen um mich bauen, gehabt habe.

Einen friedlichen, dunklen Gruß

Raeven

Niennadie phantasie ist das beste, was wir in uns tragen. sie ist das was wir kreativ nennen. es gäbe keine künstler ohne phantasien...


ich liebe meine träumereien, meine welt und allem drum und dran. warum? nun, da bin ich endlich mal die die ich sein will, bzw. die die ich bin, alles ist so wies gefällt, da habe ich mein "meer" (siehe hospital)

nur manchmal mache ich auch den fehler so arg zu versinken, dass ich in der realität nicht mehr hochkomme, anscheinend nennt man das schutzschild...klar wenns mal so schlimm wird, dass man nicht mehr unterscheiden kann zwischen realität und phantasie wirds bedenklich, aber alles davor halte ich da für völlig normal, ich denke sogar, dass man so noch da kind in einem auslebt, was ich persönlich für terapeutisch wertvoll halte, vorallem wenn man wie ich anscheinend keine kindheit hatte...

und wisst ihr was? wenn ich einen wunsch frei hätte, dann würde ich mir wünschen in meiner phantasiewelt real zu leben

von mir aus kann man mich als spinner oder träumer bezeichnen aber um kein preis der welt würde ich diesen "rückzug" missen wollen

oberflächlich sollen die welten sein? nein, da stimme ich nicht zu. ich sehe das wie träume, dort verarbeitest du das was du erlebt hast und du schaffst dir einen ausgleich zu dem was dich belastet oder was dich beschäftigt, genauso in der "welt", dort herrscht das was du gerade brauchst für deine harmonie, dort denkst du viel mehr nach, als dir überhaupt bewusst ist.

nienna

SONFantasie Welten, deren Erzeugung ist meines errachtens nicht eine Schutzfunktion. Eher eine Raumfüllfunktion. Wo Hirn Leere als unerträglich empfindet, grau als unaceptabel empfindet, schafft es sich Leben. Kunst oder vielleicht auch Kraft istes jene Welten länger aufrecht zu erhalten. Über den Gedanken heraus. Die Macht in ihnen leben zu können in ihnen zu zerfließen ohne das sie zerplatzen... Meine Welten sind groß und doch nicht ganz begehbar sie zereißen unter meinen Schritten und nur ein paar Fetzen haften an mir...

------------------
Stück für Stück zerteilt bin ich doch eins...
Crysaniarabenschwarze grüße,

wer von uns lebt nicht in seiner kleinen welt ? wer nicht auf diesem board ? ich denke keiner wird diese frage mit ich beantworten können und wenn wäre es eine lüge oder er hat noch nicht erkannt.

new model no. 15 hat das ganz schön erklärt, ich kann mich ihr nur anschließen. man kann die tür zu seiner welt verschließen, als schutzschild, wenn man nicht verletzt werden will, wenn man niemandem einblick in seine welt gewähren will, tür zu, licht aus.

>>Fantasie & Kreativität - gehört das zusammen?<<

Ja ! Schlicht und einfach ja. Wie kann man ein bild malen, ein gedicht schreiben, eine geschichte erzählen wenn man keine fantasie hat ? fantasie und kreativität gehören für mich unweigerlich zusammen. es ist eine gabe die fantasie über die jahre nicht zu verlieren.

es ist doch leider so das man um so älter man wird die zeit zum träumen nicht mehr hat, die fantasie verliert und das ist traurig. wer das aber weiß, kann dieses kleine pflänzchen in seinem herzen bewahren.

liebe seiromem, verrückt ist man deswegen keinesfalls. man ist einfach. und das ist gut so.

um nochmal auf euren diskusionsfaden zurück zu kommen .. solange man zwischen realität und traumwelt unterscheiden kann ist das gut schreibt ihr.. eine therapie ist wohl dann erst nötig wenn man durch die straßen irrt und nicht mehr weiß was traum und wirklichkeit ist.. aber kann es soweit kommen, wenn einem bewusst ist das man sich traumwelten schaffen kann ?

liebe grüße
cry

SEIROMEMliebe Cry,

es ist eine Frage der Definition von "leben". Deine Worte, sie geben mir zu denken - werde Dir eine PM mit den Antworten schicken.

Nur vielleicht soviel: Tür zu, Licht aus - Schutzschild anlegen - habe nicht den Eindruck, daß es hier viele tun, zumindest steckt m.E. mehr Wahrheit in all den Postings als man Antworten auf direkte Fragen bekommt.

Habe ich das wirklich so gesagt? Es ist schwierig meine Gedanken in die richtigen Worte zu kleiden, sie werden zu oft, emotional übersteuert und am Ende kommt oft etwas ganz anderes heraus, als ich es ursprünglich darstellen wollte.

liebe Grüsse an Dich, liebe Cry
SEIROMEM


Zitat:
[b]
..solange man zwischen realität und traumwelt unterscheiden kann ist das gut schreibt ihr.. eine therapie ist wohl dann erst nötig wenn man durch die straßen irrt und nicht mehr weiß was traum und wirklichkeit ist..

[/b][/quote]
new model No.15Meine Welten sind groß und doch nicht ganz begehbar sie zereißen unter meinen Schritten und nur ein paar Fetzen haften an mir...

@Son

Dieser Gedanke entspricht auch meinem Gefühl gegenüber Fantasiewelten. Doch man kann deine Aussage unterschiedlich interpretieren:
Die Welten lassen sich nicht begehen, nur Teile bleiben. Meinst du damit das "Nicht-ausleben-können"?
Oder meinst du, dass diese Welten so undurchschaubar sind, weil sie teilweise aus wirren, nicht zu Ende gedachten Gedanken und halb vergessenen Träumen bestehen? Das nämlich wäre meine Auffassung. Mir fällt es wirklich sehr schwer, mich in meiner Fantasie zu bewegen, weil es etwas so Abstraktes, eben Unreales ist. So habe ich wirklich Angst, manche Gebiete zu betreten, weil diese unter meinen Schritten wegschmelzen, sich auflösen oder wie auch immer man es nennen soll.

dunkle Grüße
new model No.15

schattenfischich weiß nciht ob ich mir sorgen machen soll, ob ich jemals n´job für mcih finden werde, der mcih froh macht oder sowas, weil ich einfach keine ahnung habe, was ich tun soll. die meiste zeit verbringe ich ja doch in einer andern welt.

in einer großen stadt. eine stadt so unglaublich riesig mit vielen teilen, auch und vorallem solche, in denen keiner mehr wohnt. ich habe diese stadt schon an vielen ecken ausgebaut, wie es mit gefällt. die clubs und discotheken waren als erste da, dann die grobe form, der fluß, versuche für einen grundriß, ettliche vororte und die friedhöfe, die parks, die wohngebiete, die leeren industrieparks und geisterstädte in der stadt...

und all die kreaturen, die in den geschichten leben in dieser stadt natürlich, die auch.viele,mit eigenen geschichten,all das...

ist meine welt. meine phantasiewelt.

meine reale gehört allerdings mehr und mehr auch nciht länger in diese welt. meine wohnung, dieser ort, das haus, der garten- ist für mcih meine reale rettung vor der welt und ich wünsche mir eigentlich ncihts mehr als eine arbeit, die mich versorgt und ein eigenes haus irgedwo weg von allem anderen.
eine flucht, ganz recht. oder?
SEIROMEMSchattenfisch,

irgendwie kommt mir das bekannt vor, was Du geschrieben hast, Ziellosigkeit - darf ich Dir meine Hand reichen und wir gehen gemeinsam den Weg und richten uns wieder auf, einverstanden? Es ist keine Flucht, es ist besser manchmal etwas gemeinsam zu machen, denn das macht stark

Gruss
SEIROMEM
SON
Zitat:
Original erstellt von new model No.15:
[b]

Meinst du damit das "Nicht-ausleben-können"?
Oder meinst du, dass diese Welten so undurchschaubar sind, weil sie teilweise aus wirren, nicht zu Ende gedachten Gedanken und halb vergessenen Träumen bestehen?
[/b][/quote]

Ich meine nicht ausleben Wollen, weil wenn die möglichkeit bestände nicht die Welt, sondern ich zerfließe. Ein Zwiespalt: Sucht und Sehnsucht nach der "Welt der Fantasie". Angst und Bewußtsein der Grenze jener und der Unvereinbarkeit im ganzen. Nur kleine Stücke bleiben hängen( das vereinbare)...



------------------
Stück für Stück zerteilt bin ich doch eins...
SEIROMEMFantasiewelten, ich hole es wieder hervor, weil ich eigentlich schon so viel versucht habe durch meine Threats zu sagen und eigentlich auch schon so viel gesagt habe.

Es gibt immer wieder die selbe Frage, die doch hinter allem steht. Anderen ist es bewußter als mir und deshalb wurde es mir schon so häufig gesagt.

Lebe SEIROMEM oder fange endlich an zu leben...

Oh ja, ich wünsche es mir sehr, bin auf der Suche nach den Antworten auf die Frage, was denn Leben sei. Es wurde hier auch schon angerissen, speziell von Dir SON.

Ist es ein Leben, wenn man immer wieder Kompromisse machen muss? Will man das wirklich? Was bedeutet das eigentlich, Leben? Eintauchen in die Fantasie?

Wenn Ihr jetzt beschreiben müsstet, ob ihr heute gelebt habt, was würdet Ihr antworten?

Ich habe heute noch keine Antwort für mich darauf gefunden nur immer wieder die selben Fragen...

Die Traurigkeit, sie erfüllt mich immer noch so sehr. Vor 2 Tagen schrieb ich einen Brief, dem ich ein Foto beifügte, ein Standardfoto, nichts besonderes und dann auch noch ein s/w Bild. Warum habe ich es eigentlich beigefügt? Eigentlich wollte ich es nicht, wollte lieber im Hintergrund bleiben, jetzt ist das Bild weg und bei dem Empfänger ist sicherlich ein neues entstanden, welches ich eigentlich nie hätte zeigen wollen... Ist das jetzt wieder Leben, die Enttäuschung von mir selbst, Dinge getan zu haben, die ich eigentlich oder besser im Nachhinein lieber hätte nicht tun sollen?

Normalerweise fragt man derartiges auch, wenn man sehr extreme, positive Erlebnisse hatte, wenn man etwas [i] Verbotenes [/i] getan hat. Mir klingen immer noch die Worte meiner Grosseltern im Kopf herum...Zeigefingererheb, und das Angucken war schon zuviel des Guten - ich werde zu persönlich.

Also noch einmal die Fragen gestellt:

Was ist Leben ?
Habt Ihr heute schon gelebt?
Wann ist das, was man Leben nennt erreicht?

nachtschwarze Grüsse
SEIROMEM


Zitat:
Original erstellt von SON:
[b] ...Nur kleine Stücke bleiben hängen( das vereinbare)...

[/b][/quote]

GreenMilan
Zitat:
Original erstellt von SEIROMEM:
[b]Was ist Leben ?
Habt Ihr heute schon gelebt?
Wann ist das, was man Leben nennt erreicht?[/b][/quote]

Wow.
Schwere Frage.
Auf jeden Fall ist Leben NICHT jeden morgen aufzustehen, in der Arbeit zu schuften, heimgehen, vor die Glotze hocken, schlafen gehen und so fort. Das ist nur das ÜBERleben. Das was notwendig ist um das Leben zu sichern.

Ich denke Leben ist all das, worin wir uns selbst wiederfinden. Das kann für jeden Menschen unterschiedlich sein. Ein Hobby, der Freund, das Haustier, die Wohnung...

In den Momenten, an denen wir an nichts anderes denken als an das Gefühl lebendig zu sein, das ist Leben. Diese Momente mögen rar sein, doch deshalb umso wertvoller.

Ich denke jedoch auch, dass jeder seine eigene Definition von Leben hat. Mal gespannt, was die anderen sagen.


------------------
Einsam
GreenMilan
NiennaAlso ich weiß echt nicht wann ich das letzte mal gelebt habe...vor einem halben Jahr? Bis dahin habe ich eigentlich nur dahinvegitiert in einem Sumpf, geatmet und gegessen um zu überleben.
Aber ich glaube ich seh in nicht allzuferer ZUkunft wieder ein Leben bei mir, da ist so ein kleines Licht, welches Lust hat nochmal richtig aufzulodern, allerdings muss man da auch was dazugeben; ein Feuer brennt nicht ohne Holz.....

Ich denke, wenn man etwas bewusster durch den Tag geht, einmal am Tag was für sich tut (und wenns nur ein spaziergang ist, ein gespräch, ein wohltuendes bad etc.), kann man sagen man hat (zumindest für einen augenblick) heute gelebt...

Liebste Grüße
Nienna
Crysania
Zitat:
Original erstellt von SEIROMEM:
[b]Also noch einmal die Fragen gestellt:

Was ist Leben ?
Habt Ihr heute schon gelebt?
Wann ist das, was man Leben nennt erreicht?
[/b][/quote]

Romi, liebe Romi,

Leben ist [b]nicht[/b] warten auf den Tod.
Leben sind [b]unsere[/b] kleinen Freuden. Freunde, Sonne, Regen, Mond, Sterne, Gedichte, das Board, Streit, Schmerz, barfuß laufen, andere kitzeln, träume, fantasiewelten haben, luftschlösser baun,
essen, schlafen, ... [i]leben [/i]..dass sind teile unseres lebens .. das leben bist du .. anfangen zu leben ? du lebst bereits .. in dem moment in dem du erkennst das leben mehr ist als "sein" lebst du .. beginnst du es zu genießen oder auch es zu hassen .. so oder so .. ich hoffe du kannst es genießen, ich würde es mir sehr wünschen.

ob ich heute schon gelebt habe ? ja ich habe heute [b][i]gespürt[/b][/i] dass ich lebe .. als der wind ganz stark um mich gefegt hat und getobt hat hab ich es kribbeln gespürt und gefühlt das ich lebe !! grade hab ich einen lieben freund gefragt was leben ist .. und er antwortet: Das Leben ist ein Krankheit die durch Geschlechtsverkehr übertragen wird um immer tödlich endet. <schmunzel> na gut .. wie auch immer ..

Wenn ich abends in meinem Bett lieg, Romi,
und überlege, was ist heut passiert ? War was besonderes ? Was hab ich heute entdeckt ? Dann weiß ich ich hab heut gelebt .. *lächel*

Liebe Nienna,

ich freu mich wirklich zu lesen dass du Hoffnung hast dass das Leben zurück kommt. Wenn du mich grad sehn könntest würdest du dich wohl totlachen .. ich hab dieses selten dämliche Grinsen im Gesicht wenn ich mich freu ........ manchmal bewusster durch den Tag gehen .. das ist n guter Rat [b]<[/b]lächel[b]>[/b]

Eure
Cry

------------------
And on a cold winter's night, the tears of the grey moon fell into a silent, lonely lake...

[Dieser Beitrag wurde von Crysania am 08. November 2001 editiert.]
new model No.15Lebe, denn jeder Moment könnte dein letzter sein!

Wie oft hörte ich diesen Satz schon, wie oft habe ich mir selbst diese Worte gesagt. Aber wie kann ich etwas herbeiholen, was nicht da ist? Nicht mehr...
"Das Begehrte ist vergessen, zurück bleibt nur das Verlangen"
Wie gerne erinnere ich mich an die Zeit vor einem Jahr, als ich jeden Tag stundenlang in meinem Zimmer saß, Musik hörte und nichts tat, außer zu leben. Ich kann nicht sagen, ob dies der richtige Weg zu leben war, doch ich fühlte mich lebendig. Jetzt fühle ich mich so oft leer. Sicher gibt es Momente, in denen ich lebe. Wenn ich tanze oder schreibe. Aber im Verhältnis zu der Zeit, in der ich einfach nur existiere, ohne Träume und gefangen in Pflichten, ist das ein verschwindent kleiner Teil. Sicher, ich weiß, dass diese erfüllten Momente so besonders sind, weil man sie selten hat. Aber wenn ich mir andere Menschen, besonders hier im Forum anschaue, dann bekomme ich das Gefühl ein totes Nichts zu sein. Viele von euch sind so voller Leben, voller Entdeckungs- und Mitteilungsdrang und fähig sich bewusst an kleinen Dingen zu freuen. Warum habe ich all das verlernt? Ich habe verlernt zu phantasieren, zu träumen und so habe ich verlernt zu leben. Ständig bin ich müde, habe mich selbst so satt und finde nur noch Befriedigung, indem ich Anerkennung für meine Leistungen erreiche. Doch soll das alles gewesen sein? Wer lernt mir, meine einst so schöne, nun tote Phantasiewelt wieder zum Leben zu erwecken?
Einen bereits genannten Ratschlag werde ich mir annehmen, der so simpel und vielleicht doch wirksam ist: Mit offenen Augen bewusst durch die Realität zu gehen. Vielleicht muss ich mir dann meine Träume nicht mehr herbeisehnen, vielleicht kann ich unbemerkt, wie früher, still in sie eindringen.

verlorene Grüße
new model No.15
AlchemyFantasiewelten....Traumwelten !

Träume sind schäume oder wie sieht ihr das an ? Für mich reicht es schon wenn ich Irishe Musik höre oder Schottische Klänge und schon komm ich ins Träumen......

Was ist Falsch daran mal ab und zu in eine Traumwelt hinab zu steigen ? Es ist ne art
selbst Heillung der Seele...mann darf es bloss nicht zu oft machen sonst verliert man den Überlick und die Realitäten verwisschen sich und man findet sich am Ende in keiner Welt zu recht.

In diesem Sinne

Alchemy
Niennacry,

ich hätte gerne dein grinsen gesehen, hähähä
ist aber schön, wenn du dich freust, ich freu mich auch *g*...äh ja...

nienna
EmpressAuch ich habe mir meine kleine Fantasie-Wlet gebaut. Allerdings schon als ich noch ein kleines liebes Mädchen war... Ich lebe immer in dieser Fantasie-Welt -oder auch meiner Welt- wenn ich allein bin, oder ich mal nachdenke. In "meiner" Welt mache ich Dinge die ich "hier" falsch gemacht habe richtig, oder löse Probleme die ich "hier" habe...

Ich bastel mir manchmal auch einfach nur Situationen zusammen wie ich sie in der realen gerne erleben würde...

Diese Welt hilft mir auf jeden Fall immer bei Problemen, weil ich sie "dort" immer schon 1000 mal durch gegangen bin und für alle Möglichkeiten eine Lösung habe... Das macht mich im richtigen Leben sehr stark und es kommen oft Freunde zu mir wenn sie Probleme haben, damit ich eine Lösung für sie finde...

Ich bin froh meine eigene kleine Welt zu haben...
Empress
SEIROMEMFantasiewelten = Real Life

Zwischenstand: Heute hatte ich ein Vorstellungsgespräch, sehr angenehm, hatte wirklich den Eindruck, dass sie sich Mühe geben und mich wirklich kennenlernen wollten. Fragen über Fragen bis in meinen Schulabgang hinein, es gäbe so eine Lücke von 3 Monaten zwischen Beendigung der Schule und Ausbildungsbeginn. Darauf wusste ich wirklich nichts zu antworten. Wie soll ich sagen es war nicht unangenehm, nur das Fazit zum Schluss liess mich mal wieder erkennen, dass der Traum wohl doch nicht in Erfüllung gehen würde, jemals wieder in einer derzeitigen Position arbeiten zu können.

Fazit:
Tja, der Job, den wir Ihnen angeboten hätten ist nichts für Sie, sie würden verbrennen, sie sind zu lieb... sie sind zu lieb!!!

Alles stimmt, die Erfahrungen - der Wissenstand, der Hunger - nur, die Aussage sie sind zu lieb hat alles über den Haufen geworfen.

So etwas schon mal gehört? Wo soll ich denn jetzt ansetzen, wenn meine angebliche "liebe" Art mir derartige Riegel vorschiebt?

Ist das jetzt ein Traum?

SEIROMEM
new model No.15Wahrlich kein schöner Traum!

Darf ich fragen, für welchen Job du dich beworben hast? Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass man für eine Arbeit zu nett sein kann. Haben sie dich nicht gefragt, ob du der Meinung bist, einem gewissen Druck standzuhalten?
Ansonsten können sie dich mit einem schwammigen und ziemlich unsinnigen "Sie sind zu lieb" doch nicht abspeisen. Du wirst ja wohl selbst einschätzen können, für welchen Job du geeignet bist.

new model No.15
SEIROMEMnew model No.15,

werde das ehemals gepostete wieder wegnehmen, da es zu privat und persönlich ist. Verzeih, hat wirklich nichts mit Fantasiewelten zu tun.

Gruss
SEIROMEM

[Dieser Beitrag wurde von SEIROMEM am 19. November 2001 editiert.]
SEIROMEM
Zitat:
Original erstellt von SEIROMEM:
[b]
Fantasiewelten = Real Life
Ist das jetzt ein Traum?

[/b][/quote]

Habe heute dazu noch mal eine ganz andere Geschichte zu erzählen. Eigentlich wollte ich es als eigenes Thema setzen, nur es passt auch hier so schön hinein.

In letzter Zeit fällt mir auf, dass sehr viele auch etwas Erotik mit ins Board bringen. Unterschiedliche Themen, sei es nun das Blut, welches einen entzückt, oder Kerzenwachs oder gar vielleicht Honig wie beispielsweise in dem Cultfilm 9 1/2 Wochen.

Nun ja, manchmal kommen bei mir Erlebnisse hoch, und da kann ich wirklich von Leben sprechen, Sachen, die ich bislang nicht gemacht habe - oder waren es nur Fantasien?

Ich weiss es nicht, Details zu beschreiben mag ich nicht, aber allein die Vorstellung oder die Erinnerung daran, lässt mich immer wieder diese Frage stellen.

Fantasiewelten = Real Life?

Heute habe ich gelebt zumindest für ein paar Augenblicke - es war schön und ich spüre zunehmend den Appetit wieder. Ein schönes Gefühl. *lächel*

frühmorgentliche Grüsse
SEIROMEM
Lunatic
Zitat:
Original erstellt von SEIROMEM:
[b] [..] manchmal kommen bei mir Erlebnisse hoch, und da kann ich wirklich von Leben sprechen[..]
[/b][/quote]

.. eine Reihe unstrukturierter Gedanken von mir:
Fantasiewelten (soll das Wort jetzt [i]wirklich wirklich [/i]so geschrieben werden? – na egal) gehören – auch meiner Ansicht nach - zur erlebten Realität im Leben dazu - sie [i]sind [/i]Realitäten – sie sollten nur nicht die beherrschenden Realitäten sein - genau wie die mich immer wieder faszinierenden Phänomene der erlebten Vergangenheit, Vorstellungen von der Zukunft - sich in der Gegenwart abspielende Welten im Kopf eines jeden Individuums. Immer wieder habe auch ich diese Frage: was ist das für eine Art der Realität – die Vergangenheit, Erinnerungen? Und: inwieweit mutiert die Realität in den Erinnerungen, inwieweit gibt es Verzerrungen? Es gibt ja auch nicht immer gespeicherte Eindrücke wie Fotos, schriftliche, tonmäßige Aufzeichnungen oder was auch immer. Und auch die sind ja eben nur ein winziger Aspekt der wirklich erlebten Realität, als sie Gegenwart war.
Aber schön finde ich, wenn man Erinnerungs-Realitäten mit jemandem teilen kann und sie auch dadurch ein Stück Leben in der Gegenwart bedeuten ...

abendliche Grüße
Lunatic




[Dieser Beitrag wurde von Lunatic am 22. November 2001 editiert.]
SEIROMEMLunatic,

dem kann ich momentan nichts weiter hinzufügen, ausser schön wieder etwas von Dir zu lesen.

Liebe Grüsse
MEMORIES


Zitat:
Original erstellt von Lunatic:
[b] ..
Aber schön finde ich, wenn man Erinnerungs-Realitäten mit jemandem teilen kann und sie auch dadurch ein Stück Leben in der Gegenwart bedeuten ...

abendliche Grüße
Lunatic [/b][/quote]

NikeBei mir ist das ganz extrem, ich würd am liebsten umfallen, in meinen Phantasien verschwinden und nie wieder zurückkommen... Ich liebe meine Phantasien und würde sie niemals weggeben, sie sind für mich ein Zufluchtsort vor der Realität in der ich ganz schnell eintauche.
Leider ist es so schlimm das ich Abschlussgefährdet (Real!) bin, weil ich nichts mehr richtig mitbekomme, ich habe sehnsucht nach meinen Phantasien wenn ich nicht in ihnen schwimmen kann...
Mir wurde schon früher in der Grundschule gesagt das ich eine sehr blühende Phantasie habe!
Wie ist das bei euch so?
Blue RainHi! Ich kann dich sehr gut verstehen...

Ist bei mir ähnlich, und ich kenne auch noch ein Paar andere Leute denen es so geht... Wenn ich erstmal von einer Sache in meinem Herzen eingenommen bin dann kann ich mich leider auf nichts anderes mehr konzentrieren. Auch mir wurde schon als Kind sehr oft gesagt ich habe eine solche blühende Phantasie, aber ich finde es ist auch ganz wichtig an diese zu glauben, mir hilft das oft weiter, in anderen Bereichen, wie zum Beispiel meiner Ausbildung die sich zur Prüfung hinneigt ist es eher eine Behinderung, allerdings kann ich doch meine Phantasie nícht verraten, denn oft waren es meine eigene innere Welt die mich "am leben erhalten hat"...

Ich glaube man muss ein gesundes Mittelmaß finden, nachdem ich schon mein ganzes Leben suche...
SiriusEin phantasievolles Leben ist doch nichts schlimmes - allerdings sollte man nicht nur in der Phantasie fernab jeglicher Realität leben. Aber ein bisschen spinnen darf doch jeder mal und nicht derjenige der sich gerne mal phantasiert, sondern der, der genau das verlernt hat oder kindisch findet, ist zu bedauern!

Ich werde auch zuweilen als Tagträumer oder Spinner abgetan, aber mich stört das nicht.

Vorhin saß ich in der Badewanne und plötzlich malte ich mir angesichts des wabernden Badeschaums (in Anlehnung an diesen billigen SciFi-Filme aus den 60er Jahren) eine Szene aus: "Angriff des Killerschaums" usw. :D

Na und? :)
FallenSiskoEs gab schonmal ein ähnliches Thema von mir

[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=2112&highlight=fluchtweg[/url]

Inzwischen denke ich, dass ich mir selbst auch mehr Phantasiewelten und Phantasieleben schenken sollte.
KatzenschattenBadewannen-Phantasien sind schön. Die Welten die sich im Schaum zeigen sind meist wunderschön.

Jeder braucht seine Traumwelt in die er sich zurückziehen kann. Das ist wichtig, gerade in dieser Zeit, um nicht wahnsinnig zu werden oder mal den Kopf freizubekommen.

Man sollte nur nie vergessen, dass es da (manchmal leider) immernoch die Realität gibt....
FallenSisko[QUOTE][i]Original geschrieben von Nike [/i]
[B] ich habe sehnsucht nach meinen Phantasien wenn ich nicht in ihnen schwimmen kann...
[/B][/QUOTE]

Was hast du denn z.B. für Phantasien?
WaTcHmEPhantasien sind etwas wundervolles...
allerdings ersetzen sie NICHTS der Realität!!!!!!

Um es mal auf die Spitze zu treiben: Wenn du NUR phantasiert endest du hinterher als kleines sabberndes etwas irgendwo in einer Ecke.....

Ich habe unheimlich viele Phantasien, zu jeden Gedanken könnte ich dir eine kleine Story erzählen...
Das ist wunderbar und ich fühle mich superwohl mich ab und zu dahin zu fliehen, allerdings musst du dich deinen Problemen in der Realität stellen. weil ansonsten läufst du immer weg wenn es ein Problem gibt, flüchtest dich in deine Phantasien.....

Benutz deine Phantasie , gebrauche sie für dich, allerdings habe DU Macht über deine Phantasie und nicht deine Phantasie über dich! Weil etwas das über dich gewalt erlangt darf mit dir machen, was es will... und deine Phantasien wollen existieren, und die Realität interessiert sie nicht...
Du brauchst aber die Realität, wenn du mehr als nur existieren ( nämlich leben) willst....

um es zusammenzufassen: Phantasien sind etwas wunderbares, allerdings, habe du Macht über sie und nicht sie über dich!

*mit dunklem Gruß*

WaTcHmE
Nike[QUOTE][i]Original geschrieben von WaTcHmE [/i]

[QUOTE]Um es mal auf die Spitze zu treiben: Wenn du NUR phantasiert endest du hinterher als kleines sabberndes etwas irgendwo in einer Ecke.....[/QUOTE]
Ich habe nicht gesagt das ich nur phantasiere, sondern ziemlich oft, ich kann sehr gut von der Realität unterscheiden ich flüchte mich nur dahin um der Realtität mal zu entfliehen, um einfach abzuschalten!


[QUOTE]allerdings musst du dich deinen Problemen in der Realität stellen. weil ansonsten läufst du immer weg wenn es ein Problem gibt, flüchtest dich in deine Phantasien.....[/QUOTE]
s.o.
Ausserdem laufe ich vor gar nichts weg, ausser wenn auf der Strasse ein Auto kommt...

[QUOTE]um es zusammenzufassen: Phantasien sind etwas wunderbares, allerdings, habe du Macht über sie und nicht sie über dich![/QUOTE]
*rofl* entschuldige...
Phantasien sind Gedanken die man aufrufen kann, in die man flüchten kann, aber sie sind keine eigenständige Lebewesen die einen zu sich reissen, man geht selber zu ihnen!

bevor ich vollständige Träumerin werde bring ich mich lieber um, da hab ich mehr von!

Nike
Nike[QUOTE][i]Original geschrieben von FallenSisko [/i]
[B]

Was hast du denn z.B. für Phantasien? [/B][/QUOTE]

Hm... kann ich so nicht sagen, aber im moment denk ich an ein Schloss was mit Efeu vollständig behangen ist, nachts, es ist ganz dunkel und vor dem schloss stehe ich mit einem Schwarzen Kleid das etwas mit Blutrotem Stoff eingenäht ist und ich habe ein schwert in der Hand, handlungen gibt es bisher noch keine :D
Ich habe meinem Freund mal eine erzählt als wir auf seinem Bett lagen:
Ich ganz weiss im Gesicht, mit schwarzen Lippenstift und Vampirzähnen, ein Seidenes Schwarzes Kleid was locker aber doch attraktiv über meinem Körper liegt, die Haare offen, dadurch, das ich in einem Burgzimmer vor dem Fenster stehe weht mein Haar etwas über mein Gesicht die schwarzen Gardinen wehen auch mit und draussen kann man die Sterne und den Mond sehen, vor mir steht ein Himmelbett, natürlich auch ganz in Schwarz *g*
na ja, so in etwa geht es eben ab...
aber nu mach ich schluss, sonst könnt ich ja nur noch hier rum sülzen *g*
FallenSiskoDas ist wunderschön. Seid froh darüber. Und vielleicht zeigt diese Phantasie mehr über deine innere Seele als der normale Alltagstrott.

An deiner Stelle würde ich es sogar noch mehr ausbauen.

Sei dir aber auch bewußt das du das normale Leben auch bewerkstelligen mußt. Deine Abschluß machen. Denn vielleicht kannst du dir dann ja irgendwann mal ein reales Schloß zulegen ;)

Bau doch deine Phantasie zu einem Teil deines realen Lebens aus. Verpflechte es miteinander. Wer hindert dich daran?

Die Welt braucht mehr Menschen mit Phantasie.
Nike[QUOTE][i]Original geschrieben von FallenSisko [/i]

Das ist wunderschön. Seid froh darüber. [/QUOTE]
Danke... freut mich das es dir gefällt... *g*

[QUOTE]An deiner Stelle würde ich es sogar noch mehr ausbauen. [/QUOTE]
Nun ja, ích habe nun mal gerade das gröbste und so beschrieben, aber in wirklichkeit kann ich sie nicht beschreiben, sie sind zu wundervoll um worte dafür zu finden, ich will diese gedanken teilen, aber ich weiss nicht wie...

[QUOTE]Sei dir aber auch bewußt das du das normale Leben auch bewerkstelligen mußt. Deine Abschluß machen. Denn vielleicht kannst du dir dann ja irgendwann mal ein reales Schloß zulegen ;)[/QUOTE]
Ja, das ist mir schon klar... das werde ich auch schaffen, da gibs kein vorbei *g*
Na ja, ich glaub für ein richtiges schloss wird das Geld fehlen. das weiss ich schon jetzt *g*

[QUOTE]Bau doch deine Phantasie zu einem Teil deines realen Lebens aus. Verpflechte es miteinander. Wer hindert dich daran? [/QUOTE]

Das tue ich auch... ich kann es nur nicht so sehr tun, wegen meiner mutter *lol* die glaubt ja seit einem Jahr schon ich wär Satanistin *rofl* Aber so langsam geh ich schon näher an die offensive!
CurzonSo ging es mir genauso, als ich noch in der Schule war.

Wenn ich eine Stunde früher aufwachte, bevor ich aufstehen mußte, war ich immer total froh, weil nach dem Aufwachen das Phantasieren am besten und lebhaftesten ging.

Wenn ich dann aufstand, dann war immer mit dem tröstlichen Gedanken, daß ich am Abend wieder zurück kann in meine Phantasiewelt. Ohne diesen Gedanken hätte ich den Tag kaum durchgestanden.

Tagsüber bin ich auch während des Unterrichts oft genug in diese Welten versunken.

Und es hat mir gegen meine Angst vor Klassenfahrten geholfen, denn eins wußte ich: Man kann mir alles nehmen und antun, aber niemand kann mir meine Phantasie, dieses innere Paradies nehmen.

Naja, wie auch immer, diese Abhängigkeit und Gefangenschaft hat sich dann innerhalb von 2-3 Jahren in einem teils recht schmerzvollen Befreiungsprozeß gegeben. Inzwischen kann ich das gar nicht mehr, selbst wenn ich es versuche, ich bringe die nötige Ausdauer und Konzentration für solche Abgeschlossenen Phantasieräume nicht mehr auf.

Und bei dir wird sich das auch geben, wenn die zeit reif ist (bzw. wenn du dazu reif genug bist ;))

Übrigens, ich hatte auch schon in der Grundschule eine blühende (teils auch verstörende) Phantasie, und war so oft abwesend und habe verträumt aus dem Fenster geguckt. :D
Dark_VampWow, als du deine Phantasiewelt beschrieben hast, wäre ich am liebsten selbst in ihr versunken. Und ich kann dich daher auch verstehen, dass du die so oft in diese Welt zurückziehst!!!! aber trotz dieser tatsache muss ich den anderen zustimmen, nur ein gutes Mittelmas zwischen Realität und phantasie ist wirklich ratsam, aber solange du weißt, dass da noch die Realität ist?!
An sich denke ich, dass man versuchen sollte seine Träume auszuleben! Vergiss trotz dessen nicht die Wirklichkeit!, nicht das am Ende ein fleischgewordener Traum vor dir steht und du ihn wegen deiner träumerei "vergehen" lässt!

Besos Dark_Vamp
Nike@Curzon
-ächz- eine stunde früher aufstehen? oh goth... niemals... ne halbe std früher aufstehen ist schon ein greul für mich!
Träumen kann ich jederzeit und immer.
Ne, ich höre nie auf zu Träumen... will ich eigentlich auch gar nicht *g*
Mir machts spass...

@dark_vamp
nö, meine Phantasien :D
Bin schon froh das ich nicht mehr eifersüchtig bin wenn ich lebewesen oder sonst was teilen muss... aber etwas was ganz mir is :D nööööööö...
Curzon[QUOTE][i]Original geschrieben von Nike [/i]
[B]@Curzon
-ächz- eine stunde früher aufstehen? oh goth... niemals... ne halbe std früher aufstehen ist schon ein greul für mich!
Träumen kann ich jederzeit und immer.
Ne, ich höre nie auf zu Träumen... will ich eigentlich auch gar nicht *g*
Mir machts spass...
[/B][/QUOTE]

Nicht aufstehen, nur aufwachen :D
Bin natürlich liegen geblieben.

Träumen ist auch ne schöne Sache, mußt nur aufpassen, daß dich irgendwann nicht die Realität plötzlich und schmerzhaft einholt.
Aber du packst das schon.
Nike@Curzon
Na ja, aufstehen und aufwachen sind für mich ein und das selbe ;)
Ich bin froh wenn ich mal pennen kann... hab schon einigermassen schlaf probleme, aber mit alk klappt das immer super *g* da kann ich immer und überall ein pennen *gggggg* hach ne *g*

Ich kann sehr gut unterscheiden zwischen Realität und Träumerei...
Sehr, sehr gut...
Momento MoriIn Fantasien leben ! Oh ja das wärs ! Ich hab so viele Fantasien ! Eine davon setze ich hier drunter !

[img]http://www.beepworld.de/memberdateien/members32/mementomori666/pentagram.jpg[/img]

Rose der Nacht !


Ich ging zu Bett ! Ging in den ewigen Schlaf und begann zu träumen ! Ich entfernte mich vom Licht und schwebte in Richtung Dunkelheit ! Es war ein kaltes und ungewohntes Gefühl und doch gefiel es mir ! Ja, ich hatte gefallen daran gefunden ! Der Weg durch das Dunkel ging lang doch dann stand ich am Anfang einer Lichtung mitten in einem düsteren Wald ! Ich hörte Musik wie aus einer anderen Welt ! Ich begann meinen Weg und wußte das es noch nicht mit mir zu Ende war ! Denn gerade diese ruhige, kalte Stille stärkte mich ! Dann sah ich das Ende der Lichtung ! Bevor ich meinen Weg beenden konnte mußte ich stehen bleiben denn da sah ich das Ziel dieser Reise ! Ich sah erst nur den Glanz in der ferne doch dann erblühte sie vor mir in einer gewaltigen Größe und in einer ebenso gewaltigen Schönheit ! Es war eine finstere aber schön wirkende schwarze Rose ! Sie zog mich magisch an ! Ich setzte den weg der mir bestimmt war fort und endete nun an meinem Ziel ! Da stand ich vor ihr und war fasziniert ! sie strahlte etwas geheimnisvolles und düsteres aus ! Ich berührte sie, Wissen, Stärke und eine ruhige Kälte durchströmten meine Seele ! Ich wachte wieder Auf ! Es war die schwarze Rose der Nacht die mich zu sich holte und mich auch wieder freigab ! Ich habe verstanden was sie mir sagen wollte ! Sie erschuf mich neu zu einem anderen Wesen ! Einem Wesen der Nacht !

Autor: Momento Mori (Th. Grünewald)
§atansRightNutHallo Hallo...
Phantasie ist ein sehr schönes Thema. Ich denke das sich jeder von uns, und damit meine ich jeden Menschen, mit diesem Thema beschäftigt hat. Und das schon mehrmals. Habe schon oft den Satz in eure Beiträge gelesen "Als Kind hat man mir schon oft gesagt, dass ich eine blühende Phantasie habe"
h3h3...Verdammt, wer von uns hat das noch nicht gehört?! Ich denke das so ziemlich jeder schon mal das gesagt bekommen hat, "hei kleine/er du hast aber eine blühende Phantasie"
Daher bin ich der Meinung, dass alle Menschen, kleine aber doch unbedeutende Phantasie Quellen sind.
Dies sollte man sich zu Nutze machen, es gibt bestimmt Situationen, wo nicht das Wissen gefragt ist, sondern die Phantasie.
Also Leute denkt dran, viel öfter Star Treck und Co schauen um die Phantasie etwas zu erweitern.:cool:
TumulusHmm, vielleicht siehst du dieses Thema etwas zu positiv...Phantasien können auch sehr grausam und verletzend sein. Sie können Quellen der Kraft, aber auch Quellen der Zerstörung sein.
Wie oft habe ich meine Phantasien, meine Bilder im Kopf, meine imaginären Fratzen an der Zimmerdecke verflucht.

Ehrlich gesagt glaube ich, daß völlig phantasielose Menschen es leichter haben, ihr Dasein zu ertragen...
§atansRightNutOk also erstens, ich habe leider einen Fehler gemacht, ich wollte mein Beitrag zum Thema Phantsie setzen, und es nicht wie hier als ein neues Thema hinzufügen.
Aber nun zu deiner Antwort, ja da hast du natürlich Recht. Was ich geschrieben habe klingt schon etwas zu Positiv. Als würde die Phantasie des Menschen nur aus Blumen und blauen Himmel bestehen:) tja, aber das ist nicht der Fall. Ich sage es noch mal, deine Aussage stimmt. Man sollte es auch von dieser seite mal betrachten. Ich kann auch oft genug sagen, das meine Phantasie mir manschmal schlaflose Nächte gebracht hat.
Der_Einsiedler>>Ich kann auch oft genug sagen, das meine Phantasie mir manschmal schlaflose Nächte gebracht hat.<<

genau das isses ja, was die phantasie ausmacht: sie ist grenzenlos. man kann in und mit ihr alles machen. da alles möglich wird, tauchen automatisch auch schlechte, hässliche dinge auf. denn genau das, was man in der realität nicht machen darf, bzw. kann wird möglich. man kann sich insgeheim vorstellen jemanden richtig zu foltern oder zu verpritschen, der einem nicht passt. genauso kann aber auch die phantasie uns mit solchen dingen einen streich spielen oder uns angst vor uns selbst machen.

einsiedler
bluthandphantasie - tatsächlich ein sehr gutes thema.
allerdings emfpinde ich es als nicht wirklich hilfreich zu empfehlen, sich startrek und dergleichen anzutun, um die phantasie anzukurbeln. schließlich wird einem da der ganze kram doch nur vorgekaut serviert, und die eigenen gehirnzellen brauchen nicht beansprucht zu werden.
phantasie stößt in der gesellschaft im allgemeinen auf ablehung. menschen verlieren mit dem alter die fähigkeit, sich in traumwelten hineinversetzen zu können, nicht zuletzt, weil sie von kleinauf dazu erzogen worden, schnell erwachsen zu sein und alles zu schlucken, was der markt darbietet, ohne eigene kreativität zu fördern und gegebenes zu hinterfragen.
phantasie kann angenehm sein, fie flucht vor dem grau des alltags hinein in die schönheit des geistes, in traumvorstellungen, die endlich wahr werden. jedoch ist es oft das erwachen, der sturz zurück in die grausamkeit der realität, der phantasie zu etwas unangenehmen werden läßt.
wie schon erwähnt wurde: phantasie hat unzählige facetten, ist grenzenlos, gut und böse, falsch und richtig, schön und schrecklich.
§atansRightNutBluthand, das mit Star Treck und Co war ironisch gemeint. Aber ich denke das du das selber weist. Nur trotzdem erwähne ich das mal sicherheits halber.
Was ich noch sagen wollte zu deiner Antwort:
Das mag schon sein das die Medien manchmal nicht sehr hilfreich sind, um deine Phantasie anzukurbeln. Aber wie gesagt nur manchmal. Es gibt Menschen (sowie ich) die manchmal diese "Medien Phantasie" braucht, um dadraus seine eigene bessere oder schlechtere (je nachdem) Phantasie zu erschaffen. Als kleines Kind stellte ich mir immer vor, ich würde Filme Produzieren. Ich spielte jede kleine Szene mit den Spielsachen die ich besaß nach. Oft Mals nahm ich mir die Grundidee von Kino Filmen um dadraus meine eigene Story zu erfinden. Ich habe praktisch immer einen Grundriss gebraucht.
Ich denke das jeder Mensch manchmal so was braucht, vorallem für seine Phantasie. Noch ein Wort zum Thema Phantasie, ich finde die Phantasie ist der Anfang von einer Idee, und auch deshalb sehr gut zu gebrauchen.
Aramatheaist nicht in allem schönen etwas hässliches zu sehen so wie in jedem guten etwas böses?
so hat auch die phantasie für mich gut und böse..
ich bin froh fantasie zu haben doch zu leicht verfängt man sich in einer traumwelt.. ..
§atansRightNutJa auch darin steckt Warheit:)
Diese Traumwelt hat mich oft zu Ärger gebracht, zb. in der Schule:D oder auch Eltern. Wie auch immer! Man kann nicht immer mit der Phantasie leben aber auch NIE ohne.
fluchtraum[Quote]
Ok also erstens, ich habe leider einen Fehler gemacht, ich wollte mein Beitrag zum Thema Phantsie setzen, und es nicht wie hier als ein neues Thema hinzufügen. [/quote]
[i]Habe die beiden Threads mal zusammengeführt[/i];)
Nike[QUOTE][i]Original geschrieben von Der_Einsiedler [/i]
[B]
man kann sich insgeheim vorstellen jemanden richtig zu foltern oder zu verpritschen, der einem nicht passt.
[/B][/QUOTE]
h2o h2o
Das mache ich oft *g*
es ist so wundervoll... *seufz*
oder wie ich (mal wieder in einem schwarzen kleid und in einer meiner traumwelten) mit einem schwert (*träum* schwerter *seufz*) gegen irgendwelche Leute kämpfe und wie ich heere töte, wie ich kämpfe, bis zum bitteren ende wenn es sein muss, wie ich stark bin, so wie ich es in realität nicht sein darf, und alles machen kann wie ich es möchte...

Einmal hatte ich eine Phantasie die beinahe realität wurde... ich hatte so einen hass auf ein mädel in der schule und habe mir vorgestellt wie ich ihr blut auf der schulwand verschmiere und sie aufhänge und die eingeweide rausnehme, knapp hätte ich es echt getan aber die gesetzte und die chance gefasst zu werden waren mir zu gross *lol*
Ich glaub deshalb will ich auch denn Jagdschein bald machen, damit ich wenigstens so in etwa meine phantasie ausleben kann...

[QUOTE]menschen verlieren mit dem alter die fähigkeit, sich in traumwelten hineinversetzen zu können, nicht zuletzt, weil sie von kleinauf dazu erzogen worden, schnell erwachsen zu sein und alles zu schlucken, was der markt darbietet, ohne eigene kreativität zu fördern und gegebenes zu hinterfragen. [/QUOTE]

nein, ich bin nicht der meinung!!!!!!!!!!!!!!!!!
ich meine eher, das sie die realität mitbekommen, das sie gemerkt haben wie das leben ist und das sie phantasien zurückstecken und das sie in der realität leben eben!
Ausserdem, wer sagt denn das sie keine phantasien mehr haben?
Vieleicht haben sie sie genauso noch, aber sagen es nicht!
NishaEs gibt nichts wertvolleres als meine Phantasien.
Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist, aber mein leben ist so langweilig, dass ich mir in meinen Phantasien immer Abenteuer ausmale und ganz extreme Situationen meistere.
Meistens aber stelle ich mir vor, mit ganz vielen Gothic´s zusammen zu sein. Eine Art Clique. Wo sich jeder kennt und wir uns jeden Sonntag an einem Bahnhof treffen und abhängen. Wir quatschen über den neuesten Tratsch und tauschen Make-Up Tipps aus. Wir hören Musik, meisten Placebo:D , und sind klasse Freunde. Und wir sprechen uns nur mit unseren Goth-Namen an.
Jeden Sonntag am Bahnhof...

naja, das sind so meine Lieblings-Phantasieen.
Wie ist das bei euch?

Nisha
cruel_intentionAlso ich habe auch oft Phantasien, dann träume ich einfach so vor mich hin, Ich liebe es wenn die Figuren in meinem Kopf das tun, was ich will!
Aber soweit, dass ich in der Schule schlechter werde, treibe ich es nicht. Ich kann meine Phantasien abschalten wann immer ich will. Allerdings neige ich dazu, mich in schweren Zeiten in meine Traumwelt zu verziehen und dann werde ich noch einsamer als vorher. Der Nachteil an Phantasien ist schon, dass man seine Umwelt vernachlässigt, weil man die Traumwelt schöner findet. Aber richtig empfinden kann man eben doch nur in der wirklichen Welt. Das sollte man sich immer klar machen. In der Phantasie spüre ich keine Berührungen, rieche nichts...
Was ist, wenn mir ein realer Trtaum wegläuft, während icxh in meinen Phantasien herum geistere? Das wäre doch fatal!
SylviaOb ich mich in die Welten von Rollenspielen, in die Welt von Büchern oder in meine Träume selbst flüchte, ein kleiner Unterschied so scheint es mir.
Ich weiß, ich bin nicht alleine. Ich bin nicht die einzige die vor dem grauen Alltag flüchtet, sagenumwobenes, traumhaftes aber auch erschütterndes in anderen Welten, ob düster oder nicht, erlebt oder sich hinein versetzt.

Ich glaube nicht, dass diese Träume auf Dauer "gesund" sein können... Werde ich nicht irgendwann ganz der Realität entgleiten? Einer Freundin habe ich versichert, dass dies nie so ein wird... Aber doch glaube ich zu wissen, dass dem nicht so ist.
Wenn ich sich betrachte.. jene Leute die schön länger flüchten...

Ich will nicht so enden...
Werde ich es trotzdem wenn ich weiter wegrenne vor der Kälte?

Wem von euch geht es ähnlich?
^^Blizzard^^Hi !

Ich denke mal es geht sehr vielen so...
Jeder Mensch flüchtet auf seine Art in eine eigene Welt. Das Leben ist zu hart um ohne Pause daran teilnehmen zu können.

Und ich finde daran überhaupt nichts schlimmes. Wieso auch ? Schau mal, Du lebst vielleicht nur einmal. Und diese Zeit solltest Du genießen... und zwar so wie DU es willst. Lebe Dein Leben so wie Du es leben willst... lass es Dir nicht vermiesen in dem Du dir die Kälte von außen aufdrücken lässt.... Und wenn Du Dich gerne in eigene Träume und Gedanken flüchtest, dann ist das eben Deine Art von Leben, Dein Art das Leben so zu gestalten, dass es DIR Spass macht.
Du hast Angst, den Hang zur Realität zu verlieren ? Was heisst denn Realität ? Ist nicht gerade Deine Art zu träumen DEINE eigene Realität ?

Lass Dich nicht beirren von denen, die nicht zugeben zu träumen...


Gruss
Der Blizzard

Ps.: Wenn Du magst kannst du mir ja mal schreiben, dann können wir uns ein wenig über diese Träuereien unterhalten :)
DragonfireAnstelle dich zu fragen was passieren könnte,
solltest du darüber nachdenken was währe wenn es für dich diese Welt nicht gäbe,
und du keinen Weg hättest von Zeit zu Zeit die elende Realität hinter dir zu lassen.

Mag sein das man mit der zeit ein Stück der grauen Realität verliert aber ist es wirklich ein grund darum zu bangen?
Kann es nicht auch einfach ein Stück befreiung sein?

Ich könnte mir ein leben in der puren Realität einfach nicht mehr vorstellen, denn diese bringt mehr Schmerzen und Trauer als man auf dauer verarbeiten könnte.
Man könnte glatt an ihr verzweifeln aber die ewigen Träume geben einem ein kleines Stück hoffnung, das es Wert ist weiterzuleben.
scorchedIch kann mich meine Vorpostern leider kaum anschließen. Sicher, es ist schön, in wie auch immer geartete Traumwelten zu fliehen, um der ach so grausamen Realität zu entkommen. Wenn Du aber schon den Gedanken in Dir trägst, es könnte zu viel werden, und Leute erwähnst, die sich Deiner Meinung nach eine "Überdosis" genommen haben, sollte das für Dich ein Warnsignal sein.
Ich will niemanden seine Träume und kleinen Fluchten absprechen; auch ich genehmige mir diese Fluchten von Zeit zu Zeit. Allerdings sehe ich solche Ausdrücke wie "DEINE eigene Realität" als etwas Bedenkliches - vor meinem geistigen Auge erscheinen dann immer wirr blicjende Gestalten in weißen Hemdchen die über den Flur einer psychiatrischen Anstalt schlurfen und aus ihrer Traumwelt nicht mehr herauskommen.
Aber, wie Blizzard ja sagte, solltest Du vielleicht nicht auf mich hören - mahnende Worte sind anscheinend uncool und kontraproduktiv *zynisches Schulterzucken*

scorched, der mitunter Bedenken trägt und dazu steht
EkrosEs ist immer eine Sache des Maßes.
Ich persönlich könnte ohne meine "Traumwelten" nicht leben, oder zumindest nicht freiwillig. Ich sehe es aber auch in keinster Weise wirklich als Flucht vor der Realität, sondern als Ergänzung. Sicher "entflieht" man während dieser Phasen ein wenig aus der Realität, vergißt sie manchmal sogar fast. Aber immer nur zeitweise. Als wirkliche Flucht vor der Realität kann ich es also nicht sehen.

Genausowenig wie ich ohne meine Traumwelten sein will, würde ich auch niemals ohne die Realität sein wollen. Letztlich ist die Realität der Ursprung aller Phantasien.

Versuche einen gesunden Mittelweg zu finden, auch in unserer ach so grauen Realität gibt es schöne und faszinierende Dinge.
sutekhIch denke letzendlich kommt es auf das richtige Maß an. Ich denke grundsätzlich zu Träumen und seinen Träumen zu folgen
ist nicht verkehrt. Ich denke schon das es wichtig ist seinen Träumen zu folgen - natürlich sollte man denke ich nicht vollständig den Kontakt zu "Realität" verlieren den leider leben wir in einer "Realität" demzufolge können wir uns auch ihr nicht vollständig entziehen - aber dagegen die Träume im Herzen zu bewahren und zu versuchen diese Träume auch zu leben ist denke ich nichts einzuwenden solange man wie oben gesagt wie ich denke die "Realität" nicht aus dem Blickfeld verliert.Dazu kommt denke ich das man ohnehin versuchen sollte die Welt um sich herum und sich selbst zu verstehen und zu erkennen. Auch die Erkenntnis der Realität um einen herum kann zu einer Erkenntis führen demzufolge denke ich sollte man auch versuchen die "Realität" zu erkennen natürlich kann diese Erkenntnis auch schmerzhaft sein. Da wir in dieser Welt leben sollten wir jedoch auch stets immer versuchen ein Leben in der Realität möglich zu machen (also kein vollständiges aufgeben der Realität) bzw. die Bodenhaftung nicht verlieren jedoch ohne unsere Träume zu verlieren.Letzendlich denke ich beides ist nicht gut: vollständiger Verlust der Realität und vollständiges leben in der Realität. Ich denke irgendwo in der Mitte ist es gut.
Glorious"Dunkel ist es schon seit Tagen,
Niemand sieht noch irgendwas.
Nur des Königs Fänger jagen
Träume durch das hohe Gras."

... heißt es da in den ersten Zeilen des Werkes "Der Krieg gegen die Träume".

Salut Chérie,

träumst du mit mir oder lässt du es besser bleiben? Nein, mit mir träumst du sowieso nicht und alles was du alleine machst, ist nicht der Rede wert. Schau dich um ... *schmunzelt* Nein, nicht hier, nicht in einem Refugium für "wirr blickende Gestalten in weißen Hemdchen", sondern in dem, was du Realität nennst.

Solange es nur der graue Alltag ist, vor dem du davonläufst, und nicht ein ernsthaftes Problem mit dir selbst (Gott weiss, wie alt du bist und wir hingegen wissen, dass die Pupertät einem mächtig zu schaffen machen kann), kann es nicht so besorgniserregend sein. Solange du Dank Filmen, Spielen und Büchern träumst und nicht mit Hilfe einer Flasche Jim Beam, kann ich dir guten Gewissens die Absolution erteilen. Eventuelle Pflichten (du solltest unbedingt ein, besser zwei Kinder bekommen) nehmen dich wieder und wieder in die Verantwortung und lassen dich doch niemals wirklich lange träumen, oder?

Ganz besonders wichtig: Richte dich lieber an zynischen, uncoolen und kontraproduktiven Miesmachern wie mir und scorched, bevor du dich mit Gordon und Dragonfire auf die Heroinspritze stürzt. Wir meinen es doch nur gut mit dir ...

Toni
^^Blizzard^^[QUOTE][i]Original geschrieben von scorched [/i]
[B] Allerdings sehe ich solche Ausdrücke wie "DEINE eigene Realität" als etwas Bedenkliches - vor meinem geistigen Auge erscheinen dann immer wirr blicjende Gestalten in weißen Hemdchen die über den Flur einer psychiatrischen Anstalt schlurfen und aus ihrer Traumwelt nicht mehr herauskommen.
Aber, wie Blizzard ja sagte, solltest Du vielleicht nicht auf mich hören - mahnende Worte sind anscheinend uncool und kontraproduktiv *zynisches Schulterzucken*

scorched, der mitunter Bedenken trägt und dazu steht [/B][/QUOTE]


Mmmmh vielleicht hab ich mich ein wenig falsch ausgedrückt.... Es war nicht so gemeint sich eine eigene Welt aufzubauen, in Ihr zu leben und in der Klapse zu enden.
Vielmehr stellte sich mir die Frage was Realität bedeutet... Gibt es eine "Realität" für alle, vor der man ggf. flüchtet, oder hat im Grunde JEDER seine Eigene Realität? Jeder hat im Leben andere Empfindungen und Wahrnehmungen, was für den einen grausam ist ist für den anderen ein Wohl.... deshalb der Begriff

Und nein, sie soll sich auch nicht von Leuten wie Dir fernhalten. Ich meinte diejenigen, die sich hinstellen und behaupten dass sie niemals Träumen würden... JEDER hat seine Eigenen Gedanken und Vorstellungen und somit auch Träume....

Und was ich nicht geschrieben hatte ist, dass ich Ihr zwar völlig recht gebe was das Träumen betrifft, aber ich hatte ein gewisses Maß vorrausgesetzt. Träumen ist solange ok, solange man sich nicht selbst schaden zufügt....

Mmmmh *schon wieder total kompliziert denk und schreib*
vihleyich kann von mir sagen, dass es mir genauso geht.. an statt in der gegenwart zu leben und sie so hinzunehmen wie sie ist, flüchte ich mich oft in irgendwelche traumwelten (nebel von avalon oder rollenspielen oder mittelalter-festivals oder....) oder träume von dingen in der zukunft die aber so eigentlich nicht eintreten werden
auch ich habe oft zweifel ob das so gut sein kann. und ich denke: nein. natürlich darf man sich eine gewisse träumerische seite erlauben, mal abtauchen, aber nicht zu oft. ich hätte dabei nicht die angst da nicht mehr rauszukommen. viel mehr stört mich die tatsache nicht in der wahrheit zu leben, dem leben an sich, sondern sich selbst immer etwas vorzumachen. und ich bin mir sicher, dass es dir in dem punkt genauso geht wie mir, dass es dann nämlich umso mehr wehtut wenn diese traumwelten zerplatzen oder du wieder "austreten" musst...
Frozen HellIch denke, dass Träume das schönste sind, was du haben kannst.
Und ungesund sind sie auf keinen Fall, denn die Realität ist stärker und du wirst ihr nie entgleiten.
Träume deine Träume und du hast ein paar _Momente jeden Tag nur für dich in denen du dich wohl und verstanden fühlst.
Chimonas@ Sylvia

Wenn DU meinst, dass es gefaehrlich ist, dann versuche das Traeumen auf ein fuer dich akzeptierbares Mass zu bringen.

Realitaetsverlust durch zu viel traeumen macht krank. Aber ganz ohne Traeume zu leben genauso. Finde am besten einen Mittelweg, aber wie dieser fuer Dich aussieht, musst DU allein fuer dich bestimmen.

Ich traeume auch viel, wenn es mir schlechter geht aber oefter, als dann, wenn es mir gut geht.


Gruss
Chimonas
AnshaHi

Ich träume mir meine Welt auch lieber zusammen, als dass ich in der realität umher dümpel. Nichts desto trotz sollte man jedoch den Bezug zur Wirklichkeit nicht verlieren.

Ich bin zwar selbst immer traurig, wennich aus meinen Träumen zurückkehren muss, aber ich habe Dinge in meinem Leben, die es lohnenswert machen, einmal nicht zu träumen.

Es kann ganz schön gefährlich werden, wenn man ganz abdriftet. Meistens folgt darauf das soziale Aus. Ich kenne das von meinem Bekanntenkreis.

Ansha
SylviaEin gesundes Mass sagt ihr alle... nicht so einfach scheint es mir. Wenn man zu sehr in der Realität lebt mag man das Maß zu früh setzen, wenn man ihrer fremad geworden ist zu spät oder überhaupt nicht mehr...
Aber im Prinzip verstehe ich was ihr meint... Wenn ich darüber nachdenke konnte ich mich bis jetzt zumindest fast immer leicht aus der Welt reißen. Einfach indem ich das Buch aus der Hand legte, bei einem Online-Rollenspiel ausloggte, meiner PnP Gruppe den Rücken zuwandte...
Es ist nur einfach so schön sich ganz zu verlieren, Realitätsgedanken scheinen nur zu stören...

Es stimmt auch.. jede Realität ist anders... so vermute jedenfalls ich... nach der Lehre der Kybernetik zu urteilen...
Vielleicht wird die Realität ein wenig einfacher wenn ich sie nicht mehr so abwertend betrachte... Ganz bestimmt ist das so. Die Schwierigkeit liegt darin sich zu überwinden.
Dennoch bewundere ich jene, die weiter im "Sumpf" der Träume feststecken. Ich sehe wie sie leiden, aber wenn sie lachen, dann ist es ein lachen dass mehr Freude innehält das jenes, dass ich lache. So bilde ich es mir zumindest ein.
Wahrscheinlich liegt dies aber eher daran, dass ich die Extreme liebe, selbst aber viel zu Normal bin.

Danke für all eure lieben Ratschläge, ich versuche sie etwas in das Muster meines Lebens hineinzuweben.. Vielleicht gelingt es ja.
AmaranisHmmm, traumwelten. So eine hab ich auch, aber dieser Traum entwickelte sich mehr zu etwas woran ich jetzt glaube, vor das ich mich fürchte und auch Liebe. Ich hab diese Welt mal aufgezeichnet und in einer art Comic umgewandelt. Ich nenne es Darkworld, das Gegenstück zur Lightside. Nun äää wenn niemand was dagegen hatt werd ich´s ma umschreiben. Wir alle leben in der Lightside, die normale Welt wie wir sie kennen. Jeder Mensch tut seine tagtägliche Dinge, geht arbeiten, trinkt abends mit seinen Freunden, reproduziert sich mit den Ziel eine eigene Familie zu gründen. Also der Pure Alltag. Aber ich denke mal es is nur ein teil dieser Erde. Darkworld wiederum enstand aus diesen Alltag. Die Angst ist seine Erde, die Furcht sind seine Samen, der Hass schürt diese Samen. Jeder Mensch hat eine sich vorgestellte personifizierte Angst, die tatsächlich ihr dasein in Darkworld schürt.Ein abstrakte sich eigentlich nicht vorstellbare Welt. Und einige wenige Menschen werden mit dieser Welt in berührung kommen. Und so kommt mein teil meines Glaubens zustande, wenn ich jede nacht vor meine Fenster sitze und den Mond beobachte. Jeder Glaube, jede einstellung hat seinen Ursprung. Und ich denke nun mal das die einstellung, oder ich sach ma der Glaube, der in Fachkreisen Gothic genannt wird, aus Darkworld stammt. Irgendetwas oder irgendjemand hatt das in die Lightside gebracht. Und wir sind das ergebnis. Nun ja, möge jemand kritik über die Theorie haben so möge er/sie es ausprechen. Aber so ist meine Traumwelt, meine einstellung.
Glorious"Gegen Ihren Glauben kann ich nichts tun, ich kann Sie höchstens auf dem Scheiterhaufen verbrennen.", tönte H. J. Staszak, deutscher Literat und Philosoph erst vor ein paar Jahren. Will heißen: Nur wenige hier werden versuchen, dir das bisschen, woran du dein Leben klammerst, wegzunehmen, Amaranis. Nicht zuletzt, weil du von deinem "Glauben" sprichst. Über Glauben kann man nunmal nicht diskutieren, nie einen "Sieg Dank Argumenten" davontragen. Das haben schon mächtigere Männer versucht.

Es ist ungemein frustrierend, wenn du zur Kritik aufrufst und das eventuelle Ergebnis, dass da sagen könnte, du bist nicht nur ein Träumer, sondern ein dummer Träumer, mit einem "Ja, aber ich glaube daran.", abschmetterst.

Solange du daran glaubst, lasse ich es dir. Sobald du anfängst, von wissen zu reden, dreh ich dir den Hals um. Denn widersprüchlich und ungemein vieldeutig interpretierbar aufgrund sprachlicher Unzulänglichkeiten ist das, was du geschrieben hast, ohnehin.

Fazit: Wenn du künftig also zur Diskussion auffrusft, und ich vermute immer noch ganz stark, dass der Ausdruck "möge er sie äußern" eben das beschwört, solltest du damit auch umgehen "wollen", vom Können mal ganz zu schweigen.

Toni
herz23War es denn nicht irgentein Wesen, welches uns schuf um uns zu quällen und wiederum ein anderes welches uns Träume schenkte?
Was wären wir denn ohne Träume, ohne eine Ausflucht aus diesem grauen, kalten Leben.
Ich bin der anderen Welt verfallen, ich Träumte zu lange und nun Träume ich für immer.
Wie in einem Spiegel gefangen, sehe ich die Wirklichkeit, doch ich bin nicht mehr Teil davon.
Ich kann mich nicht lenken, werde geleitet und alles schönne endet im Elend dieser Welt.
Ich will nicht mehr träumen, will fort, will leben.
[QUOTE]Ein Traum ist ein Kind der Trauer, welches sich gegen seine oder mit seiner Mutte ins Leben stellt!!!!!!!!![/QUOTE] Sagte einst eine gute Freundin, bevor ihr heller Geist sich in dunkle Schatten verwandelte!!!
Leben . . . .
Alinur@ Amaranis

Ja. Nein. Hmmm. Prinzipiell ein seltsamer und irgendwie anziehender Gedanke, ich werd auf jeden fall mal genauer drüber nachdenken, auch wenn ich nicht glaube, dass es meins ist.

Und ansonsten: ich denke, das richtige Maß, von dem hier (richtigerweise, wie ich finde) so viel geredet wird, ist relativ einfach zu benennen: Träumen ist so lange in Ordnung und gut, wie man erstens nicht die Realität und die Träume durcheinanderbringt und sich bewusst bleibt, welche der Eelten, in denen man lebt, die Reale ist und zweitens solange einen das träumen nicht daran hindert, mit dem Alltag, der Realität fertig zu werden. Zum Beispiel wenn man sich lieber hinsetzt und davon träumt, wie genial die Studienzeit wird und wie toll man sein wird, als hinzugehen und die einschreibeunterlagen abzugeben. Oder wenn man sich, sobald es Probleme gibt, die man mit Handeln und nachdenken lösen könnte und müsste, mit einem Buch ins Bett setzt und die nächsten Tage erst mal abgetaucht ist, bis irgend wer einen wieder rausreißt. Je länger man abgetaucht ist, desdo schwieriger wird das auftauchen. Kenn ich nur zu gut von mir selbst. Joah. So in der Art. Und an diese Grenze zu stoßen ist verdammt einfach (träume ich lieber vor mich hin oder räume ich die Wohnung auf und wasche die Wäsche?)
NirastophanIch versteh die meisten von euch nicht!
Wieso soll man in seine Träume fliehen? Oder gar sich so in seine Welt zurückziehen, dass man den Bezug zur Realität verliert?
Für euch scheinen Traumwelten etwas zu sein in das man sich stürzt wenn man trauert, oder das Gefühl hat die Welt hasst einen. Das stimmt soweit auch. Träume sind wichtig, um Vergangenes zu verarbeiten, aber nicht um sich zu verstecken, weil man sich vor neuem fürchtet.
Warum soll man nicht mal versuchen einen Teil der eigenen Traumwelt zu "verwirklichen", anstatt sich immer mehr darin zu vergraben?
Ich kenne die Angst irgendwann nicht mehr zu merken, was real ist und was nicht. Man darf sich aber von dieser Angst nicht dazu verleiten lassen sich abzuschotten, genauso wenig wie man aufhören soll zu träumen. In jedem Traum spiegelt sich (wenn man meist das Fantastische wegschneidet) meist ein einfacher Wunsch wieder. Träume sind nichts weiter als unsere Sehnsüchte; doch anstatt ihnen nachzuhengen sollte man versuchen das Ziel dieser Sehnsüchte zu erkennen und dieses "Traumziel" in der Realität umzusetzen.
Sylviamh.. ich glaube Alinur hat mein Problem am ehesten erfasst
*lächel*.
Ich träume einfch immer dann wenn ich eigentlich etwas ganz anderes tun sollte... wenn ich lernen sollte, irgendwelche Unterlagen sortieren, die Wohnung aufräumen, putzen...
eben irgend etwas....
DemonOfLoveich habe schon meine erfahrung mit diesen Traumwelten gesammelt, zu einer zeit in der es mir nicht besonders gut ging, zu der ich mich ziemlich verändert habe...
ich kam nach hause und wartete nur noch darauf einzuschlafen, zu träumen, nicht mehr in dieser welt lebendig sein zu müssen...
ich wandelte durch den Tag wie ein... wie ein zombie, ja das trifft es am besten... ich sprach mit fast niemandem mehr, wollte nur mehr in MEINE welt, mich abkapseln von allen anderen...

irgendwann jedoch wachte ich nachts auf und mir wurde das alles bewusst... so konnte ich doch nicht mein restliches leben verbringen... ich habe dann einfach angefangen meine träume in worte zu fassen, geschichten zu schreiben... und mir ging es auch so besser und ich hing meinen träumen nicht mehr den ganzen tag nach...

zwar passiert es heute noch ab und zu dass ich das gefühl aus einem traum nicht mehr los werde, doch inzwischen versuche ich darüber zu reden...

ich glaube jeder mensch braucht dieses "schlupfloch" aus dem alltag, doch man sollte auch wieder zurückkehren... denn es gibt auch in der NORMALEN welt einiges zu erleben und zu entdecken, man darf nur nicht mit verschlossenen Augen durch diese Welt wandeln... und die augen sind meist verschlossen wenn man träumt...
bsthghi
ich verziehe mich auch meistens in meiner traumwelt. Meistens will ich auch garnicht raus. Ich zum beispiel will lieber dort sein als wo anders.
Blu†Traumwelten ....

Meiner einer hat langsam eine gewisse Angst vor ihnen entwickelt. Oder besser: Vorm Aufwachen.
Es ist natürlich recht fein, in seine Welt zu schlüpfen.
Vielleicht ist es auch eine andere Möglichkeit der Verdauung, eine Chnace, Hass, Agressionen oder auch Liebe nicht an die zu weiter zu geben, die diese Gefühle unseres Erachtens auslösen, sondern andersweitig auszulassen ..... wie und an wem das jetzt nun auch immer sei.
Nette Vorstellung, auch wenn man sich dem nicht unbedingt bewußt ist und auch, wenn ich vielleicht völlig daneben liege ;o)

Wie dem auch sei: Jedes Aufwachen ist der wahre Graus .... denn auch, wenn, zumindest in meiner Traumwelt, viel mit kaum unaushaltbaren, schrecklichen Gefühlen versucht wird umzugehen, ist das wirkliche Leben doch weitaus grausamer! Hier hat man auch nicht die Möglichkeit die Richtung zu ändern, möglicherweise nochmal von vorn anzufangen etc.

Bei mir haben die Träume an vielen Tagen schon Überhand genommen. Oft merke ich erst nach einiger Zeit, dass ich -woanders- bin und das ist etwas beängstigend. ich will meine Träume um Gottes Willen nicht missen wollen, aber mir wäre es doch lieber, wenn es kein -Erwachen- geben würde ... wenn mir nicht mehr diese Last zuteil werden würde, mit dem Leben und dem Traum zu kämpfen...
Ianusstell dich der realität!
kla, kein problem, aber ständig? 24 stunden am tag? wo bleibe ich mit meiner fantasie? wo bleibt meine eigene kuschellige decke, unter die sich meine gedanken verziehen können, wenn sie zu lange in der kälte standen?

träumen? ja. aber nicht immer. die realität holt einen ein.
leider?
zum glück?
ich weiß es nicht, doch kann ich mich glücklich schätzen, dass mich freunde aus dieser traumblase befreit haben, in der ich schwebte und nichts von meiner umwelt mehr wahrnahm.

es hat mich total verändert, nachdem ich da rausgekommen bin. ins positive.

ich kann jedem nur solche freunde wünschen!

euer ianus
Jo'ognWas trennt "Realität" von den "Träumen"? Sind Beide letztendlich gar das Selbe? "Täume nicht Dein Leben, sondern Lebe Deine Träume" töhnt ein weiser Spruch der "Neo-Esotherik". Also was nun?

In der Bibliothek hab ich gestern auf der Rückseite des Videos "Birdie" gelesen, das dort ein junger Mann (genannt Birdie) sich in seine Träume verfangen hat, zu glauben er sei ein Vogel. All seiner Trauer und Misäre will er eines Tages entfliegen können. Dann muß er nach Vietnam (Krieg), was ihm den Rest gibt und er zieht sich vollens in sich zurück und kommt in die Anstalt. Ein "Freund", der im Krieg ein Bein verlor will sich Birdie annehmen und ihn "sanft" in die "Realität" zurückholen, bis diesem Freund - und das ist die letztendliche Essenz des Klappentextes - die Frage aufkommt, ob das eigentlich überhaupt eine wirklich so gute Idee ist...

Welche Welt ist also die "Bessere", welche ist überhaupt die "Wahrere"? Wir werden geboren und sofort in eine "Realität" gezwängt, die eigentlich nicht unserem Wesen entspricht, wir müssen Dinge tun, die wir nicht wollen und wir akzeptieren es als "normal". Tun dann Menschen Dinge, die sie wirklich wollen, dann gelten sie plötzlich nicht mehr als normal, sondern als "realitätsfremd" - bild ich mir das nur ein, oder stimmt das was an diesem Bild nicht?!

Im Sinne der reinen Körpererhaltung und mangels besserem Wissen, kann ich auch nur raten sich von dieser Welt nicht allzusehr zu entfernen - "auf der anderen Seite" (die wir ja nicht kennen ;) ) wen kümmert's? Leben endet "immer" tödlich... und weiterhin weiß ich, das ich nichts weiß...
nightwish-angelna!

Ich denke gerad in der heutigen Zeit werden Teenis in Traumwelten geführt. Uns Teenis wird im Tv in Zeitschriften eigentlich überall die perfekte Welt vorgespielt zum beispiel gzsz oder so da wird irrgendwie nach ner zeit alles perfekt da wünschen wir uns natürlich auch so zu leben. Ob man nun ganz in den Traumwelten versinken kann und sich von der Realität abstand nimmt kann denke ich nicht passieren weil ein stück realität bleibt uns immer und das ist denke ich die schule. Da kommen die Noten nicht so wie sie sollen wie es bei gzsz oder so immer ist. Also ich kann mir nicht vorstellen in einer Traumwelt zu versinken.
MissDeath666Ich kann nur dies sagen: das jeder, der sich irgendwie allein fühlt, oder wenn er nicht sein leben nicht so leben darf wie er es möchte oder vorstellt, sich automatisch in seiner traumwelt flüchtet.
so eigentlich ganz ok, solange man seine traumwelt nicht zu sehr ausbaut und nicht mehr den weg in die realität zurückfindet....
sternenfeuerirgendwie scheine ich anders zu funktionieren als ihr, meine traumreisen spiegeln die realität in symbolischer form wieder, da laufen einige personen rum, die verschiedene dinge verkörpern und je nach situation in verschiedenen konstellationen stehen. durch sie verstehe ich die realität besser, und vor allem, gewinne die kraft, sie zu beeinflussen.

[QUOTE]Zitat von nightwish-angel:

Ob man nun ganz in den Traumwelten versinken kann und sich von der Realität abstand nimmt kann denke ich nicht passieren weil ein stück realität bleibt uns immer und das ist denke ich die schule. Da kommen die Noten nicht so wie sie sollen wie es bei gzsz oder so immer ist. Also ich kann mir nicht vorstellen in einer Traumwelt zu versinken[/QUOTE]

schule/arbeitsplatz kann ein "realitätsanker" sein. aber wie viele menschen, die in ihrer eigenen, von unserer verschiedenen realität leben, schaffen selbst das nicht mehr? es gibt so viele, die von ärzten als psychisch krank bezeichnet werden (ob sie es sind, sei dahingestellt), die ihren alltag nicht mehr bewältigen könenn, die nicht mehr zur arbeit gehen können.
es ist durchaus möglich.
gloryousHallo !

Ich träume auf diese art schon seit jahren, seitdem ich klein bin. ich kann mich nicht erinnern,dass es je anders war. ich bin nur darauf bedacht, dass ich in meine kleine eigene traumwelt nur nachts fliehe. ich führe sozusagen eine art "doppelleben". ich bin tagsüber total nüchtern , stark , auf mich selbst gestellt , hab viel stress. meine kraft für all dies schöpfe ich in der nacht. ich träume mich frei. für mich ist das ein segen, kein fluch! ich denke auch nicht ,dass das mir schadet oder krankhaft ist. man muss es nur aus dem tag fernhalten.
ich bin auch fast zu weit gegangen. ich habe gemerkt,wie ich träume den tag eroberten. das ist nicht gut.schließlich ist das leben schön und sollte nicht verträumt werden!
aber ohne träumen geht es bei mir auch nicht. ich hatte mal eine so schlimme zeit, dass ich nachst keine ruhe fand und so "zu" war, dass ich keinen zugang zu meinen träumen fand. ich bin fast verrückt geworden. es ich wie beim richtigen träumen.ohne träume kann der mensch nicht leben. er braucht sie um das erlebte zu verarbeiten.

also träume ruhig, aber auch hier gilt es maßzuhalten !

grüße , gloryous
Peacefulltomy@Sylvia


[QUOTE]Ich glaube nicht, dass diese Träume auf Dauer "gesund" sein können...[/QUOTE]

...ich z.b. glaube nicht, das nackte realität auf dauer gesund sein kann.

beides stellt eine form von leben dar. die eine form ergänzt die andere, denke ich.
baghira[QUOTE][i]Original geschrieben von ^^Blizzard^^ [/i]

[B]Schau mal, Du lebst vielleicht nur einmal. Und diese Zeit solltest Du genießen... und zwar so wie DU es willst. Lebe Dein Leben so wie Du es leben willst...[/B][/QUOTE]

Alles erstmal so richtig. Aber was, wenn man seine Träume nunmal einfach nicht ausleben kann? Vielleicht deshalb, weil das, was in ihnen passiert in der Realität nunmal nicht erlaubt ist oder anderen Schaden zufügen könnte?

Deshalb hasse ich auch diesen Spruch von wegen man solle doch seine Träume leben...

Ewig werde ich in meinen Träumen gefangen sein!

Baggi.
Abraxasjeder hat seine tagtraeume. aber mann sollts eben nicht übertreiben. ich glaube, wenn man absichlich in diese welten flüchtet, um der realität zu entkommen, dann ist es nur noch eine frage der zeit, bis man anfängt, daran zu glauben und teile davon für wahr zu halten.
meine leute und ich, wir haben oft gesagt, wenn wir spielen gingen: "auf in die WIRKLICHE realität, auf nach aventurien!"
und mittlerweile hänge ich teilweise dem 12-götter-glauben an. (teilweise nur deshalb, weil ich eigentlich unglaeubig bin)
shadow of deathjaja,.... die phantasien.... ich bin froh, dass es sie gibt... manchmal stelle ich mir schöne sachen vor, und manchmal traurige.
Wenn es mir schlecht geht, kommen sie. einfach so. Inzwischen ist es schon ein e kleine welt für mich geworden. ein kleines Paradies. Es schützt mich vor dem Alltag, vor der Realität, vor meinen Freunden...
Ich glaube ohne sie, wäre ich niocht mehr das was ich bin... Ich hätte zu wenig Kraft, zu wenig Stärke, Würde.

dunkle Grüsse
Amarasu
CaligoCavusSeid gegrüßt!

Phantasien sind in der Tat wundervoll! Und noch wundervoller ist es, wenn Menschen ihre Phantasien in Worte fassen können. Besonders Fantasy-Autoren gehört daher mein Respekt, zumal sie doch meistens kaum eine reale Grundlage für ihre Geschichten haben.
Ich wünsche mir noch heute manchmal in einer Welt zu leben, wie sie Tolkien, Zimmer Bradley oder auch Pratchett in ihren Werken erschufen.
Früher, als Kind habe ich mich auf das Zu-Bett-gehen gefreut, weil ich hier, im Schlaf, in meine eigenen Welten eintauchen konnte, die nichts, aber auch gar nichts mit der realen Welt zu tun hatten.
Wichtig ist natürlich, dass man jederzeit in der Lage ist, Phantasie von Realität zu unterscheiden.
SilentStarlebhafte phantasie hatte ich schon immer... hab mir zu jeder person in büchern / filmen, die ich interessant war vorgestellt, warum sie so ist, wie sie ist, was früher passiert ist, was später passieren wird... oder auch ohne grundlage. ich habe eine ganze neue welt erstellt, mit verschiedenen völkern, und den "guten" und den "bösen", und ich hab versucht die bösen zu verstehen, und ich hab mir jedes detail über die einzelnen völker und personen usw. überlegt... ich hab auch mal angefangen, es niederzuschreiben aber ich bin leider nie fertig geworden. es kam immer etwas dazwischen. phantasien habe ich am meisten im bett, kurz vorm einschlafen. dann, wenn ich schon halb anfange zu träumen, aber doch noch wach bin. das ist die schönste zeit am tag.
im richtigen maße schützt phantasie vor der realität, man kann sich darin flüchten, wenn man will. im übermaß gebraucht sperrt sie die realität völlig aus, macht realitätsfremd.
und ich habe sie zu oft gebraucht. ich habe mir meine phantasiewelt erstellt und jetzt lebe ich darin, in dieser irrealen Welt, mit ihren dicken Mauern, und kann nicht heraus. Ich bin fast ständig am träumen, in der Schule (es ist erstaunlich, wie schnell meine gedanken davontreiben, wenn der unterricht langweilig wird), in der bahn (das sind 4 h am tag), nachmittags zu hause, abends vorm computer... (*auf uhr guck* was ich alles abends nenne... damit belüg ich mich doch nur selbst... *seufz*). es geht nicht soweit, dass ich schlechtere noten hätte oder so (oder wenn doch, dann merk ich es nicht. sind eh schon mehr als gut... nur - was macht das schon aus? wen kümmert das?) es geht aber sehr wohl soweit dass ich in einer gruppe an einem bestimmten zeitpunkt abschalte, dem gespräch nicht mehr folge - träume. und ich kann auch dann so schnell nicht damit aufhören. ich kenne nicht viele menschen, die es tatsächlich merken, wenn ich mich von einer gruppe absondere und einfach abschalte. und es ist mir peinlich wenn man mich dann anspricht und fragt, warum ich denn nichts sage... das beeinträchtigt natürlich mein sowieso schon fast inexistentes gesellschaftliches leben noch weiter... ich kann das einfach nicht... ich bin irgendwo der einzelgänger, der gesellschaft sucht, aber sie nicht findet, weil er sich selbst dabei behindert
rosenkindIch häng auch sehr oft in Gedanken, Phantasien und Tagträumen fest, so, dass ich manchmal nicht mitbekomme, was um mich herum passiert. Ich hatte mir vor einier Zeit sogar mal einen kompletten Freundeskreis ausgedacht, mit dem ich mich tagtäglich traf, weil ich reale Freunde eigentlich gar keine hatte (woran sich eigentlich nicht viel geändert, außer, dass ich jetzt zwar reale Freunde habe, die aber nur selten sehen kann, weil es sich um Internetbekanntschaften handelt, die allesamt über ganz Deutschland verteilt wohnen...:rolleyes: )

Aber ganz in einer Phantasiewelt zu leben ist auch nicht gut, weil man, wie du es ja merkst dabei vergisst, dass man noch Kind einer anderen Welt ist. Deswegen muss man von Zeit zu Zeit versuchen ein bisschen Realität in die Phantasien zu lassen oder ein paar Phantasien Realität werden zu lassen. Was ich gemerkt habe ist: weder ein Leben total in Träumen noch ein Leben ohne Träume sind schön, am besten ist eine Mischung aus beidem.
robbie~analoguevielleicht geht es darum einen mittelweg zu finden ,daran zu arbeiten, die phantasie mit der realität in solcher weise zu verbinden, dass man eine angenehme nische zum atmen und leben findet
ich denke bleibt man nur in der realität, stirbt die phantasie,
wenn man aber zu oft in der phantasie bleibt, bringt einem die realität um...das ist ~, aber ich glaube daran
LorinaDas ist normal...
[B]wieso sollten wir nichtin einer phantasiewelt leben wenn die realität doch so grausam ist?[/B]
ich ziehe mich gerne in mein zimmer zurück und versinke in der musik... meine welt...

grüße, lorina
ChimonasIch bin auch zumeist "weg" und bei mir faellt es auf. Ich tauche eigendlich nur kurz aus dieser Traumwelt auf um vielleicht eine Frage zu stellen, oder auch eine zu beantworten. Danach bin ich sofort wieder abgetaucht. Was ich so alles zusammentraeume weiss ich aber leider nicht, denn solange ich nicht traeume ist fast nur Realitaet und alle Traeume sind fortgeweht, wie ein Tuch welches von meinen Augen genommen wurde. Ich trenne diese beiden Welten recht stark voneinander. Lebe aber eher in dieser Traumwelt als in der Wirklihkeit. Leider. Nur wenn ich etwas schreibe, in dem ich mir Dinge ausdenke verwischen diese zwei Welten zu einer. Doch zur Zeit ist es eher so, dass ich waehrend dem Schreiben einfach so innehalte und wieder in die Traumwelt abtauche. Deshalb benoetige ich auch fuer viele Dinge einfach mehr Zeit, da ich nur solange es erforderlich ist, ich mich also auf etwas konzentrieren muss nicht traeume. Dazu kommt, dass ich wenn ich irgendwelche Probleme habe auch viel oefter traeume als sonst, auch nicht so gut. Aber ohne meine Traeume wuerde ich wohl schon lange nicht mehr leben, da mir die Welt einfach zu kalt und abweisend ist und meine Traeume mir dort etwas Waerme verschaffen wo sonst nur Kaelte waere. Sozusagen ein Feuer an welchem ich mich immer erwaermen kann auch wenn draussen tiefer und eisiger Gefuehlswinter herrscht.


Gruss
Chimonas
BlackElvenTearMir kommt die reale Welt zeitweise vor wie ein Film der an mir vorbeizieht während ich in meiner Phantasiewelt lebe. Und doch wünsche ich, die beiden Welten eines Tages zu einer vereinen zu können, meine Phantasiewelt in der realen Welt wiederzuentdecken. Und ich bin ziemlich sicher, dass das geht - so lange ich die Augen nicht verschließe, sondern tiefer in die reale Welt sehe.
Morag of Nimeshm, ja... phantasie ist was wunderbares und lockt nur zu oft zum ewigen Rückzug... Ach ja... aber was wird dann aus der realität? Sollte man sie ganz sich üerlassen? es kann ja auch sein dass man da wichtiges und wichtige menschen zurücklässt - das ist immer die gefahr, wenn man zu lange geht...
KieraHi.

Ich liebe meine Fantasiewelten.
Sie sind einfach meine persönliche Welt, wo ich alles machen und haben kann. Die Welt, die nur mir gehört.
Manchmal ist es wie ein kurzurlaub für mich.

Ich brauche sowas schon, versuche aber, es in Grenzen zu halten, damit ich auch noch was von dieser Welt mitkriege. :D

*Kiera
HoratioBei mir leben Realität und Phantasie im Einklang.
Wenn ich 'Draussen' bin spiel ich einfach eine Rolle mit einer Mission.
z.B. du bist in der Zukunft gelandet und musst möglichst unauffällig zu deiner Kutsche (Zug) kommen.
Zuhause lass ich dann halt richtig die Sau raus, führe Selbstgespräche und knall gegen Wände weil ich zu unkonzentriert zum Laufen bin. :D
StellamarinaBin ich unter Freunden, so versinke ich selten in meinen Phantasien. Doch kaum bin ich allein, versinke ich und komme nur sehr schwer wieder heraus. Meine Phantasien haben aber nicht selten etwas negatives an sich. Bin ich einmal in meine Welt hineingeraten kommen mir einfach Gedanken die ich nicht mehr steuern kann. So sehe ich mich z.B. sehr oft durch ein Schwert qualvoll sterben.
Miss_KittyTja,das mit den Phantasien kenne ich nur zu gut. Sie können sehr schön sein aber dennoch auh zum Problem werden.
Ich träume schon so vor mich hin seit ich 5 oder 6 bin und machmal verliere ich fast den Bezug zur Realität. Für mich sind meine Phntasien fast schon ein Ersatz für das reale Leben (das mir irgentwie nicht gefällt -.-°) so dass das immer mehr an Bedeutung für mich verliert. Allerdings gibt es dann Momente in denen mir bewusst wird das alles nur Hirngespinnste und Betäumungsmittel für mein leere Seele sind und ich in nichts habe woran ich mich halten könnte. Dann kann ich nichts anderes tun als in meine Irreale Welt zurück zu kehren:(
blutseeleWas ich hier gelesen habe kommt mir alles nur zu bekannt vor. Mir geht es - vor allem wenn ich allein bin - auch meist so, dass ich mich in irgendwelche Traum- oder Phantasiewelten vertiefe. Meist ist das dann eine Ver bindung aus Realität und reiner Phantsie; d.h. es ist für mich wie eine Art Parallelwelt, in der ich alles erreichen kann was ich will und mir keine Hindernisse im Weg stehen, wie im normalen Leben. Ich brauche diese Phantasien auch, um vom alltäglichen Leben abzuschalten und die Gedanken an die Dinge, die bei mir normalerweise schief laufen auszuschalten.
Miss_Kitty[QUOTE]Meist ist das dann eine Ver bindung aus Realität und reiner Phantsie; d.h. es ist für mich wie eine Art Parallelwelt, in der ich alles erreichen kann was ich will und mir keine Hindernisse im Weg stehen, wie im normalen Leben.[/QUOTE]

Hm, genau das meine ich. In meiner Phantasiewelt bin ich dann die Person die ich gerne wäre, das genaue Gegenteil wie im wahren Leben *seuftz*
NecridOhne meine Phantasie wäre ich nicht der, der ich bin. Es gibt nichts schöneres, um der oft frustrierenden Wirklichkeit zu entfliehen. Manchmal fällt es schwer sich zusammenzureißen und wieder aufzutauchen. Aber ich kann ja nicht einfach die Tür zumachen und den Schlüssel wegwerfen ;)
ninfinityIch habe jetzt nur den ersten Beitrag gelesen und mich sofort verstanden gefühlt. Ich habe schon als Kind ganz viele Tagträume gehabt und auch Wesen gesehen und auch imaginäre Freunde gehabt. Im Nachhinein finde ich es selber etwas beängstigend. Dann in meiner Teenagerzeit habe ich mich Abends in mein Zimmer gesetzt, Musik gehört und nur geträumt. Mein ganzes Leben erträumt und es war so schade, dass es nicht so war, wie in meinen Träumen. Heute, mit Mitte 20, habe ich immer weniger Zeit mich in meine Phantasie zu flüchten, obwohl ich es gerne tun würde. Meistens tue ich es, wenn es mir schlecht geht. Dann flüchte ich in dunkle Fantasien hinab ...
Miss_KittyHabe oft versucht meinen wirren Phantasien Gestalt zu geben und versucht sie aufzuschreiben. Sind ne Menge seltamer Storys draus geworden *g*
DownfallAuch ich habe Träume und Phantasien an die ich gern denke und in die ich mich hineinlebe, nur ist es schlecht wenn man dieses den ganzen Tag (so wie ich manchmal) macht und dann nichts mehr für das reale Leben tut...
Ver-rückt?Hmm... Naja, ich habe Träume und Träume...
Die einen Träume... naja, das sind halt die ganz normalen Träume, die jeder hat. Von nem neuen PC, einer Freundin, einer Anlage oder sonstwas.
Und dann habe ich die Träume die ich mir selbst schaffe... Manchmal kann ich etwas schwer dazwischen differenzieren. Aber das nutze ich im Moment sogar aus....Denn wenn ich z.b. einen Traum hätte, den ich nicht will, vor dem ich Angst habe etc., dann schaffe ich mir einen "Gegentraum". Träume ein bisschen vor mich her und schaffe mir einen viel größeren Traum, der den alten verdrängt...
Und wenn ich den dann nichtmehr gebrauchen kann, geht es von vorne loß...

Aber wenn ich träume rede ich mir nicht nur immer etwas ein... Ich träume auch gerne ganz normal vor mich hin. Oft oder eigentlich fast nur wenn ich zuhause bin. Da weis ich dann nicht wirklich, was ich tuen soll, fühle mich unwohl. Also höre ich musik und träume vor mich hin.... Leider lerne ich dadurch keine Französisch-Vokabeln.
Ich versuche mich manchmal dazu zu bringen, etwas in der Realität anzufangen... Aber irgendwie träume ich dann doch eher, als das ich irgendetwas lese oder sonstwas mache. Ich weis nicht, es ist einfach... einfacher. An einem Buch kann mir etwas nicht gefallen, vieleicht ist es schlacht geschrieben, oder hat ein schlechtes Ende. Meine Träume hingegen kommen selten über ein Anfangsstadium hinaus... Aber wenn mir da etwas nicht gefällt, dann kann ich es mir "passend" machen.

Ich wüsste aber nicht, wie ich mich entscheiden würde, hätte ich die wahl hääte, meine Träume abzuschalten. Manchmal würde ich es sicher gerne tun. Denn in der Realität kommt die Zukunft leider durch die Gegenwart. Wenn ich jetzt nicht handele habe ich keinen Einfluss auf das zukünftige. Aber ich... habe meine Träume für das Zukünftige, die ich mir verwirklichen will und eigentlich auch können sollte. Aber ich träume lieber vor mir her, als das ich mich mit menschen konfrontiere...
mEinBlUThi nike.

ich kann dich sehr gut verstehen.

ich bin gern allein in meinem zimmer,liege in meinem bett und bin ganz weit weg,an orten,wo niemand sonst hinkommt und die niemand kennt.manchmal passiert mir das auch in der schule,oder irgendwo anders,das ich plötzlich in meine phantasien hineingezogen werde.

ich liebe meine phantasien,denn in ihnen kann ich alles machen und es kann mir niemand zu nahe kommen,oder mir etwas antun.
black lynx[QUOTE][i]Original geschrieben von Nike [/i]
[B]Bei mir ist das ganz extrem, ich würd am liebsten umfallen, in meinen Phantasien verschwinden und nie wieder zurückkommen... Ich liebe meine Phantasien und würde sie niemals weggeben, sie sind für mich ein Zufluchtsort vor der Realität in der ich ganz schnell eintauche.
Leider ist es so schlimm das ich Abschlussgefährdet (Real!) bin, weil ich nichts mehr richtig mitbekomme, ich habe sehnsucht nach meinen Phantasien wenn ich nicht in ihnen schwimmen kann...
Mir wurde schon früher in der Grundschule gesagt das ich eine sehr blühende Phantasie habe!
Wie ist das bei euch so? [/B][/QUOTE]

ich habe genau das selbe Problem....ich weiß nicht, aber irgendwie ist die welt die meiner phantasei entsprungen ist viel schäner und es ist viel leichter in ihr zu leben als in der realität....ich habe es manchmal, dass ich nicht so recht weiß, ob ich wirklich zurückkommen will....auch bei mir in der schule geht es bergab....seit ich durchgehend schlecht gelaunt bin und meine depri-phasen tag für tag neu durchlebe vergesse ich alsses, egal wie wichtig es ist.....mein arzt sagt ich sollte mch nicht von dem stress und meiner umwelt beeinflussen lassen, aber manchmal geht es halt nicht anders....deshalb leide ich an amnesie....man könnte fast sagen ich ahbe ein gedächtnis wie ein sieb....

auch kann ich nachts nicht mehr schlafen...ich habe das gefühl ich kann vom tag nicht ablassen.....falls ich dann doch schlafen kann träume ich immer träume mit ein und dem selben zusammenhang.....tot.....ich glaube nicht, dass dies meiner phantasie entsprungen ist.....aber ich versuche mich immer mehr in meine eigene welt zurückzuziehen....doch glaube ich nicht, dass das so eine gute lösung fur das problem ist....deshalb rate ich euch: versucht die realität zu akzeptieren....denn sonst könnt ihr von eurer eigenen welt verschlungen werden.....

also: versucht die realität zu eurer eigenen phantasiewelt zu machen....
;)
Bloodyfistwehe denen, die keine Phatasie im leben haben....denn auch Phantasie bedeutet Kreativität....ich lebe schon mein ganzes Leben mit Fantasien, die zum teil aber schon realität wurden und möchte allen Mut machen, an sich und ihren Phantasien zu glauben....



Never give up!
UnknownHallo!

In Phantasiewelten abzutauchen ist nicht schlimm.
- nur meine Beurteilungen natürlich -
Ich habe mich jahrelang zugedröhnt - ja, Drogen - und
in einer Phantasiewelt gelebt. Nur, dass man hinterher
überhaupt nicht mehr mit der Realität & sich selbst klarkommt.
Vielleicht machen es manche ja auch so extrem wie ich es tat
und versinken dermaßen in ihrer Phantasiewelt, dass sie
nicht mehr richtig hinauskommen. Also ich meie, es geht
eventuell auch ohne Hilfsmittel.
Bei der Zudröhnung mit Mitteln von außerhalb (also halt
nicht nur der eigenen Phantasie) ist es irgendwie
noch anders, da man, selbst wenn man die Augen öffnet, die
Realität nicht mehr vor selbigen hat...
Ich habe noch 'nen Tipp (habe nicht alle Beiträge gelesen und
es könnte sein, dass ich hier jetzt etwas wiederhole).
Ich habe zum Teil heftige Phantasien gehabt, die sich mit der Realität vermischten.
Das muss ich erklären, glaube ich. Meine Wertvorstellungen
zum Beispiel veränderten sich auf drastische Art und Weise.
Ich hätte
fast mit Kiffer,,freunden'' 'ne Tankstelle ausgeraubt (hab's
ja nicht getan - kann's also hier schreiben, oder?) und
fand es völlig in Ordnung ;-)
Ich hätte es ja auch mit Anderen geteilt, Armen geholfen und so weiter *grins*.
Aber ich bin halt zu dem Schluss gekommen, dass immer
irgendeiner unter sowas leiden muss, der nichts mit der
Sache zu tun hat. Was wäre, täte es jeder?!
Aber ich schweife ab. Was ich sagen wollte: Schreibt ein
Buch. Ich habe damit angefangen, bin jetzt auf Seite
zweihundertundfünfunddreißig. Ich schrieb anfangs nur, da
ich einfach geniale Ideen hatte, die man in dieser Welt (oder
in diesem Land) nicht ausleben kann oder darf.
Meine Mutter hat gesagt, dass das Buch nicht schlecht zu werden scheint (ist auch 'ne Leseratte),
die Wortwahl sehr gut sei und es spannend bliebe.
Ich liebe außerdem Sprache (deutsch am meißten - kann's
einfach am Besten) und es ist meine Art, Phantasien
in Gedanken auszuleben. (?!)
Das Geniale ist, finde ich, dass sie immer weiter und weiter ausgearbeitet und verbessert werden können.
Wenn ich einen Verleger finde, um so besser - vielleicht werde
ich ja Schriftsteller ;-)
Ich fing an, meine Gedanken aufzuschreiben (zuviele Bücher
der Philosophie und anderen Lesestoff gegessen) und
fand das nach und nach immer langweiliger (ich KENNE meine
Gedanken ja schon und kann sie mitlerweite halbwegs ordnen). Also erfand ich Geschichten.
Das hilft auch, klarzukommen - und Realität und Phantasiewelt
auseinanderzuhalten.
Ähm, das war's :-)

macht's gut, -=dS=-
Miss_Kitty@ Unknown
Hmm seine Fantasien aufschreiben, das mache ich auch ^^Schriftstellerin würd ich auch gern werden, nur hab ich bis jetzt noch nix zu Ende gekriegt *zuschreibfaulist*. Hehe wenn ich da an meine ersten Versuche dache.....-_-°°° (höchst Blamabel*seuftz*) Na ja, jetzt übe ich halt erstmal mit Kurzgeschichten "^_^"

LG, datt Kitty :p
japanfreak(obwohl wir hier nicht im phylo forum sind muss ich sagen)
warum weisst du nicht das du in phantasien lebst?
das denke ich mir oft...ich schreite durch die welt und stell mir alles vor ohne das ich es weiss..das macht mir manchmal angst wenn ich mir vorstelle das ich mit luft rede und vor autos gehe die in wirklichkeit gar nicht dasind....


vielleicht sind deine phantasien, phantasien in phantasien...
deathly_silence[QUOTE][i]Original geschrieben von Nike [/i]
[B]Bei mir ist das ganz extrem, ich würd am liebsten umfallen, in meinen Phantasien verschwinden und nie wieder zurückkommen... Ich liebe meine Phantasien und würde sie niemals weggeben, sie sind für mich ein Zufluchtsort vor der Realität in der ich ganz schnell eintauche.
Leider ist es so schlimm das ich Abschlussgefährdet (Real!) bin, weil ich nichts mehr richtig mitbekomme, ich habe sehnsucht nach meinen Phantasien wenn ich nicht in ihnen schwimmen kann...
Mir wurde schon früher in der Grundschule gesagt das ich eine sehr blühende Phantasie habe!
Wie ist das bei euch so? [/B][/QUOTE]

Solange du noch die Realität von der Fiktion unterscheiden kannst ... wenn du dich nämlich zu sehr in deiner Phantasie verlierst, kann es passieren, dass beide Welten verschmelzen und du keinen wirklichen Ausweg mehr findest ...

Blühende Phantasie hab ich auch, nur is es bei mir Tagträumerei ... das is schon immer so bei mir gewesen, dass ich von einer Minute auf die andere völlig weggetreten war und nur so vor mich hingestarrt hab, weil ich in meiner eigenen kleinen Welt war ... aber das kann man kontrollieren ... bzw. ich für meinen Teil hab es gelernt.
Silent JealousyVon meiner Mutter wird mir häufig gesagt, ich würde in einer "Scheinwelt" leben. In ihren Augen ist dies nichts positives, in meinen jedoch nichts verhängnisvolles.
Als Kind war ich immer gerne alleine. Sicher, eine blühende Phantasie hatte ich (und habe ich immer noch), aber in dem Alter ist das ja nichts außergewöhnliches. Mit der Zeit hat es meine Familie gestört, dass ich mich nur in meinem Zimmer aufgehalten hab und nicht bei ihnen saß, nicht viel gesprochen hab, nichts von mir aus erzählt habe. Ich rede nicht gerne, vorallem "smalltalk" kann ich nicht leiden. Aber Freundschaften können oft nur durch diesen entstehen, man ist sich ja nicht von Anfang an vertraut, deswegen habe ich nicht viele Freunde. Jedenfalls nicht viele, die ich 'Freund' nennen würde. Statt zu reden, male ich mir lieber in meiner Phantasie irgendwelche Geschichten aus. Was ich sagen könnte und was die anderen antworten würden, wenn ich zum Beispiel mit jemandem im Gespräch bin, oder einem Gespräch beiwohne.
Es gibt nur wenige die es schätzen, dass ich so ruhig bin. Die meisten stört es. Es macht mich traurig, dass ich meine Gedanken und Phantasien anderen nicht mitteilen kann, weil es sie nicht interessiert, oder sie nicht fähig sind, sie mit mir zu teilen. Manchmal würde ich sie gerne mit anderen teilen, weiß aber nicht wie ich sie in Worte fassen könnte.
Mein Problem ist, dass ich gerade dann, wenn ich mich konzentrieren sollte, dazu häufig nicht imstande bin, weil ich in meine Phantasiewelt gleite, ich kann es einfach nicht kontrollieren. So habe ich auch Nachts Probleme einzuschlafen, weil meine Gedanken immer abschweifen und ich einfach nicht abschalten kann. Jedenfalls ist mir meine Phantasie sehr wertvoll und da ich viel zu oft nicht mit der Realität klarkomme möchte ich sie um nichts in der Welt missen..
Miss_Kitty@ Silent Jealousy

Hehe, da könnten wir ja glatt Zwillinge sein ^^ War und ist bei mir nämlich ganz genauso.

LG, Kitty ( mew mew *schnurr*) :p
Lucifer_SamPhantasien sind was wunderschönes...
Ich hab früher immer gern geschrieben (& ganz gut, wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf :D ) Aber seit einiger Zeit klappt es einfach nicht. Das letzte (richtige) Mal war Sommer 03 also scho ne Weile her. Seitdem bin ich irgendwie 'leer'. Kann auch an meiner persönlichen Situation liegen. Aber das Schreiben vermisse ich sehr. Immer wieder versuch ich, meine Ideen zu Papier zu bringen, mich wieder in die Story hineinzustürzen, doch es gelingt einfach nicht mehr...:(
Das macht mich sehr traurig; vor allem, weil ich das Gefühl habe, daß ich durchaus dazu fähig bin, interessante, wichtige Dinge in eine gelungene Form zu bringen, nur wills nicht raus. Um so schlimmer, wenn ich mir ansehe, welcher Schund oft in den Bücherregalen steht.

Ziellos treibend...

ich
DraconiZIch träum auch ganz häufig einfach so vor mich hin.
Grade wenn ich irgendwas mache was ich schon x-mal
gemacht habe z.B. beim täglichen Radfahren zur Schule.
Ist mir auch schonmal passiert das ich mitgesprochen habe
beim denken an meine Phantasie :D

Ich finde daran nichts schlimmes solang man noch
unterscheiden kann was wahr ist und nicht
und das immer mit Humor nehmen kann ist doch ok.
LaVampiressa[B][I][COLOR=purple]Also ich will meine Phantasie auch um nichts hergeben...

Leider hätte ich es schon einmal fast hergeben sollen, als man mich wegen meiner Gedichte und Bilder zum Psych-Doc geschickt hat ... :rolleyes:

Aber ich verliere mich gerne in meinem Phantasien und besonders vorm einschlafen oder einfach nur, wenn mir langweilig wird (oder in der Schule bei einem Thema, das zum millionsten Mal durchgekaut wird ) ...
Durch meine Phantasie kann ich erst die Gedichte schreiben und meine Bilder malen, ohne die mir in meinem Leben bestimmt was verloren gehen würde!

Um es jetzt mal realistisch zu sehen: Menschen ohne Phantasie sind arm dran![/COLOR][/I][/B]
Miss_KittyJa ja, die lieben Seelenklemptner:rolleyes: aus dem selben Grund hab ich der Psychotante damals nur das nötigste erzählt, da ich meine Karriere als Horrorromanautorin ernsthaft gefährdet sah:p . Und mal ernsthaft, hätte ich der gesteckt was in meinem wirren Köpfchen so alles rumschwirrt dann hätte die gleich die Männer mit den weißen Kitteln gerufen. :eek:
LaVampiressa[B][I][COLOR=purple]Wie lustig*g* ja, kenn des au, die lieben guten Psychotanten nehmen immer alles viel zu ernst ... *lol* :D :p [/COLOR][/I][/B]
Miss_KittyOh ja, besonders meine damals. Was hat die nen Aufstand wegen angekauter Fingernägel gemacht *grmf* Hat mich doch ernsthaft gefragt ob ich mir auch die Fussnägel abkaue :eek: (neee, wie soll das denn gehen?)
Mal ehrlich, da hab ich mich ernshaft gefragt wer eher nen Arzt braucht (will garnicht wissen was die für Phantasien hatte :q )

Ich lass mir meine Phantasiewelt von nix und niemand nehmen :p
Dann bin ich halt verrückt, mir doch egal, Basta!
mrs.yearning[QUOTE][i]Original geschrieben von Miss_Kitty [/i]
...Hat mich doch ernsthaft gefragt ob ich mir auch die Fussnägel abkaue :eek: (neee, wie soll das denn gehen?)[/QUOTE]

...üben...üben...üben...
Gelenkigkeit ist alles - Geübte Yogi's können sich sogar selbst in den Hintern beissen ;)
[size="1"]...hab ich mal gehört, aber vielleicht geht auch gerade die Phantasie mal wieder mit mir durch?[/size] :rolleyes: :D
herz23Es ist schlecht, wenn man keine Kontrolle über seine Phantasien hat.
Ich selbst schwelge auch gerne, sehr gerne sogar in meinen Traumwelten, aber ich versuche sie zu kontrolieren um mich in ihnen nicht selbst zu verlieren.
Es ist schwer damit umzugehen, wenn man in der Realität nur Leid und schmerz erfährt und das blanke Gegenteil in der Traumwelt wartet.
Ich glaube unsere Ausflüchte in die Traumwelten ist gleichzusetzten, wie die Ausflucht aus der Realität, die sich viele auch mit Drogen schaffen.
Traumwelten sind keine Lösungen, aber sie lindern den Schmerz und helfen uns zum überleben in diesen grauen Zeiten.
Miss_Kitty[QUOTE]Traumwelten sind keine Lösungen, aber sie lindern den Schmerz und helfen uns zum überleben in diesen grauen Zeiten.[/QUOTE]

*nickt* und es gibt einem irgendwie die Hoffnung das manche Träume doch noch war werden, und man hat das Ziel vor Augen so manches zu verwirklichen (Naaa gut, ne Affäre mit Ville Valo und Sean Brennan gleichzeitig wär ein bisschen viel verlangt...ähm..ja... wie gesagt, ich bin verrückt :D :p ).

@ mrs yearning
Ok, dann werd ich das mal üben *lol* :D
VenusOfDarkness[COLOR=firebrick]Bei mir ist das mit meinen Phantasien und meiner Traumwelt auch nicht anders! Ich hab schonliterweise RedBull in mich reingekippt, nur damit ich nicht einschlafe und mich in meinen Phantasien rekeln kann.Manchmal wünsche ich mir, dass eine kleine elfe durch mein Fenster geflogen kommt und mir die Pforten in "meine eigenst erstellte Phantasiewelt" eröffnet..wie in einem kitschigen Film!!...~*hach´ist das schön unter Leuten zu sein, die einen verstehen und nicht über einen lachen*~...[/COLOR]
Miss_Kitty*nickt* oh ja, die kleine Fee soll doch bitte auch mal bei mir vorbei schauen :D
VenusOfDarknessVielleicht hasst Du das Thema mal wieder missverstanden oder so!! Oder Du weisst nicht was "Phantasie" bedeutet..kann auch sein! Oder Du bist eines der armen Geschöpfe die keine Phantasie haben!!!

Naja, wie dem auch sei, ich schick die kleine Fee ma bei Dir vorbei und sag ihr, dass Du dringend ihre Hilfe brauchst!!!
*rofl*
Miss_Kitty@ VenusOfDarkness
Sag mal, hast du irgend ein Problem???:q
VenusOfDarknessIch glaube, dass Dein Problem DAS NICHTVERSTEHEN DEUTSCHER SPRACHE IST!!!
Und das ist für mich eher eine Belustigung als ein Problem;
siehe *rofl*
NegativNiXPhantasien sind das erleben der Welt von der "anderen" Seite aus *lächel**
VenusOfDarkness[COLOR=crimson]Süss ausgedrückt!!! Freu mich schon wieder auf wärmere Zeiten, wo man im Wald auf Wiesen liegen kann und einfach nur die Augen schließen und von dannen schweben kann!!~schmacht~...[/COLOR]
Miss_Kitty@ VenusOfDarkness
Ich hab kein Problem mit dem Verstehen deutscher Sprache aber es freut mich trotzdem zu deiner Belustigung beigetragen zu haben.
Trotzdem würde ich dich höflichst darum bitten, wenn du mir schon nichts als dumme Kommentare zu entgegnen hast, dann ignoriere mich doch in Zukunft einfach! Damit ist das Thema für mich gegessen.

@ all
Sorry, ich weiß das gehört nicht hier her aber ich lasse mich nunmal nicht gerne einfach so blöde anmachen.
VenusOfDarkness[COLOR=crimson]Aaach,..zuviel Aufwand für Unwürdige hast recht, mehr als ignorieren kann man da wirklich nicht! *Hast aber trotzdem mein Mitleid* noch mal so für´n Schluss!! ~Und nun das Ignorehämmerchen auspack!!!~[/COLOR]
SabethIn Phantasiewelten lebe ich eigentlich nur nachts.

Oder manchmal tagsüber wenn ich draußen unterwegs bin. Auf dem Weg zur S-Bahn gibt es zum Beispiel eine kleine Wiese zwischen abgewrackten Schuppen, hinter der Wiese stehen ein paar Birken und zwischen den Schuppen erobert sich die Natur ihre Welt zurück. Frühmorgens ist es dort meist nebelig und in diesen wenigen Augenblicken lebe ich in einer Welt fernab von Straßenlärm und hektischem Getummel. Ich sehe dort immer dasselbe Bild vor Augen und es ist mir so vertraut, dass ich es als echt annehme. Warum auch nicht? Etwas, dass in meiner Phantasie existiert, existiert nun einmal, nur eben nicht in der Welt, die ich mit anderen teile.

Die Nacht, also der Schlaf und das Einschlafen, gehören meiner Phantasiewelt. Wenn ich mich abwende, um einzuschlafen, versuche ich alle Verpflichtungen, Aufträge, Ideen und physikalischen Gesetzmäßigkeiten hinter mir zu lassen....

Dann gibt es nichts mehr, was es nicht gibt. Nichts, was man nicht darf. Nichts ist mehr verboten oder unschicklich. Ich treffe mich, mit wem ich will oder auch nicht. Meine Nachtwelt.
LichtwesenSchade, dass ich den Thread erst jetzt entdecke...

Für mich öffnet sich das Tor zu meinen Fantasiewelten, sobald ich Musik höre. Manchmal zerreisst es mich fast vor Sehnsucht und bei bestimmten Liedern sind sogar schon Tränen ohne ersichtlichen Grund geflossen. Ich sehe wunderbare, grüne Landschaften, träume von riesigen Schlössern, in dem ich mit meinem Geliebten lebe usw. Na ja, oft sind es wohl kindische Fantasien, aber sie helfen mir, den grauen Alltag zu überwinden, auch wenn ich manchmal Angst hatte den Bezug zur Realität zu verlieren. Doch es wird wohl nicht so schnell geschehen, denn wenn nicht die "richtige" Musik erklingt, ist es für mich schwieriger, in meine Welten zu entfliehen.

Liebe Grüsse

Das Lichtwesen
silentia.
silentiaich verstehe dich nur all zu gut, nike.
ich lebe selbst viel zu sehr in meinen phantasien aber wie schön es auch sein mag ist es ein fehler sich dieser unrealen welt so hinzugeben, denn es ist schwierig aufzuwachen und sich in der realität wieder zu finden, aber glaub mir, es gibt auch in der realität genug,das deine phantasien vielleicht sogar noch übertreffen kann,open your eyes!



ps. träume können ja auch wahr werden...
*Lost ShadowIch finde es schön zu träumen... ich lebe nicht gerne in der Realität, aber man kann nicht fliehen. Es gibt Dinge, die eben erledigt werden müssen. Mir ist es schon immer schwer gefallen zu sehen, was gesehen werden muss.. früher hab ich sehr viel getrunken, um die Welt mit anderen Augen zu sehen. Ich hab viel draus gelernt, aber manchmal muss es halt sein. Ich denke jeder verlässt die Realität auf seine Art und Weise, manche mehr, manche weniger.

__________

@Silentia: Ich finde, wenn träume wahr werden, dann hat man das Gefühl der Realität entkommen zu sein...
ZukunftskindIch habe zwar auch eine Phantasiewelt aber nicht extrem. Eine Freundin von mir lebt auch in einer Traumwelt warscheinlich weil sie es in der Schule ziehmlich schwer hat. Aber dennoch sollte man sich seinen Problemen stellen(wenn man welche hat). Diese Freundin bildet sich sonst was auf sich ein wobei gar nichts stimmt. Ich hasse sie dafür nicht, aber lieben tu ich sie deswegen auch nicht. Was ich sagen will ist dass man eine Phantasiewelt braucht aber man darf sich da nicht so reinleben dass man sich dort wohler fühlt als in der Realität, auch wenn das immer so ist. Man muss den Unterschied erkennen.
thanatos4lifeDie meisten behaupten von mir, dass ich ein absoluter Realist bin und mir das keiner ausreden kann. Mag teilweise schon stimmen. Ich bin jemand, der auf dem Boden bleibt und sich lieber damit abfindet. Trotzdem sind eigene Phantasien wichtig. Jeder hat doch so seine Träume, die ihn/sie manchmal nicht loslassen. Aber sich in so eine Welt ziehen zu lassen, ist für meine Beriffe zu viel. Versteht das jetzt bloß nicht falsch. Ich stell mir auch immer wieder eine Welt im Kopf zusammen, um einen Ausleich zu haben. Sich ganz in ihr zu verlieren, halte ich für gefährlich. Es kann sicherlich für viele ein Ausfluchtsort sein. Aber eben kein realer. Vor allem ist man in solchen Welten gezwungenermaßen allein, weil es subjektive Eindrücke sind. Ich beschäftige mich lieber mit dem Hier und Jetzt anstatt in solchen Welten gefangen zu sein. Wenn sie für jemanden Freiheit bedeuten, zolle ich ihm Respekt. Keine Frage! ;)

carpe noctem
StellamarinaIch muss mich hiermal selbst korrigieren. Ich schrieb mal, ich würde mich bei anderen Leuten nicht in meine Phantasien flüchten. Bin mir aber erst in letzter Teit bewusst geworden, dass das gar nicht stimmt. Ich verliere mich ständig in meiner Welt, ohne es bewusst zu merken. Was die anderen Menschen um mich herum tun, bekomm ich dann nicht mehr bewusst mit, bis mich dann jemand..hmm...,wie soll ich sagen.. "aufweckt".
Lacrima obscura.
LadyBlackheavenich hock auch meist im unterrichtun träume vor mich hin. gefährdet bin ich nicht.
aber ich hab angefangen meine fantasien auf nach den unterricht zu legen.
KatzenschattenIch habe leider nicht die Zeit zu träumen auf der Arbeit... nur wenn ich mich für 5 Minuten auf die Toilette flüchte, träume ich mich weg.... an einen schönen Ort.
Noir1_KirikaWow...das ich den Thread erst jetzt gesehn hab....
ich find das echt der Hammer das hier Leuts sind die echt ma so denken wie ich oder zuindest so ähnlich....
Als Träumerin bin ich sowieso bekannt, einfach schon seit ic klein bin...ich schreib gedichte und sitz auch grad an einer Geschichte die ich mal zu ner 6reihigen Buchserie machen möchte. Phantasie hatte ich schon immer...und wenn ich was im Kopf habe einen Traum oder so...dann ergreift er richtig besitz von meinem herzen und ich hab echt die sehnsucht danah diesen traum wahr werden zu lassen... ich weiß was ich mal tun möchte und ich werd mit allem was mir gegeben wurde dafür zu kämpfen.
Nike verstehe ich echt total. Bei mir is das im Moment ganz stark der Fall, da s mir wirklich megaüberl geht und ich krieg egentlich nichts mehr auf die Reihe....weil ich einfach keine Kraft mehr habe und nichts....alles was ich also tue ist versuchen mir irgendwelche Illusionen oder Phantasien zu geben und einfach aus de realität zu flüchten in eine Welt in der alles noch in Ordnung ist, meine Seele ganz und alles so wie es sein sollte. Ich flüchte solange inmeine Illusionen wie ich kann....ich bau sie aus.

Was mich ma intressieren würde...ich weiß ja net ob ich damit allein da stehe^^....das Illusionen/Phantasien als Flucht aus der Realität in eine andre Welt dienen können ist ja hier glaub ich schonma gesgat worden....aber ich persöhnlich finde das dieses Gefühl in dieser Welt zu sein (geschaffen von Illusionen die wir uns geben) durch Dinge verstärkt werden kann....
Ich meine wenn ich mir ma richtig Alkohol gönne und sowas eben und dann ist es einfach leichter in diese Welt zu flüchten und es hält auch klänger an.... wie sehtn ihr dat?
(jetz nich mich für krank halten^^)
xtastedbloodxIn meinen Phantasien lebe ich eigentlich sehr gerne. Vorallem in der Nacht ( Träume) oder auch in meinen Tagträumen wo ich wirr von einem Gedanken zum anderen komme. Gedanken und Phantasien. Nun könnte man sich die Fragestellen ob dies das selbe ist. Doch denke ich kommt man von den Gedanken zu den Phantasien.
DesiraSeit ich erkannt habe, daß es mir unmöglich ist, in meinen Phantasien zu leben, schlage ich mich als verbitterter Realist durch's Leben. Wie es irgendwer schon mal gesagt hat: Was getan werden muss, muss halt getan werden...
Nobody_01Für mich gibt es nichts schöneres, als in meiner Fantasie zu leben. Es ist eine Flucht aus der Realität, manchmal auch eine Flucht ins Nichts. Bei der Rückkehr in die bittere Realität zerplatzen meine Luftschlösser, die ich mir so mühsam aufgebaut habe. Es ist immer hart zu erkennen, wie einen das Leben bestraft.
Ich verstehe all jene sehr gut, denen es gleich geht wie mir- man fühlt sich alleine und unverstanden.


Alleine auf dieser Welt
ganz verlassen,
fängt man an die Liebe
zu hassen.
Der innere Schein vom Leben
entflieht,
Zurück bleibt die Leere, die einem die Hoffnung
entzieht.

foggy appearances of life
just an illusion.
Noir1_Kirikawow ich find den kleinen Vers echt klasse!
Hmm....warum müssen deine Luftsclösser zerplatzen...ich mein du weißt a das du imma dort hin zurückkannst wenn du es möchtest also sind sie ja trotzdem da...klar..Fantasie kann nie Realität sein...aber solange du sie imma hast.... :-)
ShadowofSadnessích träum zwar auch gerne vor mich hin, aber man sollte echt aufpassen, das man die fantasie nicht mit der realität verwechselt..oder das man nur noch in seinen tagträumen lebt, denn das leben spielt sich nicht nur im kopf ab, sondern auch draußen...vor der haustür... :p
ZynikerWeiß nicht genau ob es hierhin passt, aber mal versuchen!!!

Also, jeder hat so seine Phantasiewelt, die mal besser, mal schlimmer ist.
Man weiß zwar [SIZE=1]am Anfang zumindestens[/SIZE], dass es nur Phantasie ist, alles nur Täuschungen und Einbildungen....
Aber wie lange kann sowas gut gehen?
Ab wann hat man sich zu sehr an die Phantasiewelt gewöhnt oder in sie eingelebt, dass man nicht mehr unterscheiden kann was wahr ist und was eine Täuschung? Oder kommt man gar nicht soweit???
Lady VampiriaIch denke, dass man sich schon sehr an seine Phantasiewelt gewöhnen kann, aber das es da zu einem Realitätsverlust kommen kann glaube ich nicht.
Eine gewisse Gefahr ist natürlich schon da, vorallem wenn man labil ist und sich vor allem bei Problemen in "seine Welt" flüchtet.
Irgendwann kann es dann bestimmt schon zu einem gewissen Realitätsverlust kommen, aber wenn diese Welt mal stärker mal schwächer zu Tage tritt und man keine Probleme hat wieder in die Realtiät zu finden kann, so denke ich, nicht viel passieren.
Gefährlich wird es wie gesagt erst dann, wenn man nur noch in "seiner Welt" und von außen, aus der Realität niemanden mehr an sich ranlässt.

Lady Vampiria
PallorDu kannst nie ausschliessen das du dich als ein Gehirn in einem Tank heraus stellst oder dich irgendwann in diese Situation bringst.

Faktisch ist die Gefahr immer vorhanden und auch jetzt bist du gefährdet das du in meiner oder deiner Phantasie lebst.

Ich störe mich nicht weiter dran, sondern handle so wie ich es in der Situation für richtige halte.

Pallor
NeverendingHmm...
Ich selber frage mich manchmal eh was denn besser ist
Deine eigene Fantasiewelt oder die Realität..
Die realität wird nur als so ernst empfunden weil sie von aussen so gemacht ist aber was sie für dich ist das entscheidest immernoch du.
Dein fleich lebt in der realität doch wo leben deine gedanken?
In einer welt voller gedanken welche du auf die aussenwelt überträgst...
das muss man nicht doch halte ich es für unmöglich heutzutage sich eine kleine welt aufzubauen udn solange jeder damit glücklich ist ist es auch nichts falsches oder schlimmes.. erst wenn er selber damit nciht mehr klakommt.
Zyniker[QUOTE]Dein fleisch lebt in der realität doch wo leben deine gedanken?[/QUOTE]

Das ist eine sehr gute und interessante Frage! Schwer zu sagen...
Wind[QUOTE]Dein fleisch lebt in der realität doch wo leben deine gedanken?[/QUOTE] Die Frage ist, ob mein Fleisch nicht eher in der Realität meiner Gedanken lebt...? [hoffe man versteht, was ich meine]
Das würde das ganze allerdings etwas komplizierter machen.

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur