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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Quid universum movit!
SenecaSalve Nocturni

Ja...der Titel soll nicht leicht zu verstehen sein, uns ich erwarte auch ein paar intelligente Antworten,ich weiß, ihr könnt das.

Die Frage zu deutsch: Was bewegt das Universum!

Viele Post auf diesem Board beziehen sich auf das eigene kleine Leben, ich dachte es ist mal wieder Zeit für ein "großes Thema".

Was hält eurer Meinung nach die ganze Existenz am laufen, nicht nur das Universum an sich, auch das Leben.
Ist das einfach aus Zufall passiert, das sich aus dem Urknall nun das organische Leben entwickelt hat, oder werkelt da irgenwo eine Art kosmischer Uhrmacher, der die Unruh am laufen hält.

So, das war die Frage, meine Meinung folgt im laufe der Diskussion.
Bitte erleuchtet mich:

Euer Seneca!


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>>> Pulvis et Umbra sumus <<<

[Dieser Beitrag wurde von Seneca am 17. August 2001 editiert.]
verwirrter WandererHi Seneca

Ich glaube das das Universum durch den eigenen Schwung am Leben gehalten wird... genau wie die Menschheit, die nur durch den eigenen Antrieb zur Vortpflanzung vom Aussterben geschützt sind...
Doch was oder wer der Stein des anstoßes war... vielleicht ein Gott? Doch wer hat dann ihn erschaffen? und wer erschuf den, der den Gott erschuff...

hmmm ich stell mehr fragen, als ich beantworte...

dunkle Grüße, Wanderer
BlackadderWelch gute Frage.....

Tja, spontan würde ich auch sagen, dass Universum hält sich selber am Laufen, denn es braucht keinen „Nachtwächter“, da die Natur am besten weiss wie alles funktionieren soll.
Für mich basiert es auf natürlichen Gesetzen (was ungefähr soviel wie „Zufall“ bedeutet).
Was genau die Lawine ins Rollen brachte, darüber werden wir uns noch in Äonen unterhalten können, dafür müssten wir uns auch nur annähernd vorstellen können, was VOR dem Universum war, nämlich NICHTS, und das kann man sich nur schwer vorstellen.
„Kann Gott einen Stein erschaffen, der so schwer ist, dass er ihn nicht heben kann?“

Vielleicht ist Gott ja das Universum....
Aber ich denke, das Universum bewegt sich selber und weiß als einziges wo es hin will.
Es braucht keinen Lenker, keinen Aufpasser (am wenigsten „uns“ *g*) und wird da sein, nachdem wir längst vergessen sind.
Und wenn jemand das Universum und unsere Geschicke lenkt, sollte er seinen Führerschein schnell wieder abgeben.

Wieso kommt mir gerade das Bild des „kosmischen Spielbretts“ in den Sinn...?

Beste Wünsche,

BLACKADDER


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Auf jede Frage dieser Welt findet man die Antwort in einem Buch.

In omnibus requiem quaesivi et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.
SenecaO.K. selbst wenn da keine Bewusstsein am Werk ist, gibt es doch eine Art Plan.
Wie kann es sonst sein das allles so gut ineinander greift.
Ist unser Universum am Ende auch nur ein Mikrokosmos, so wie es Atome sind.
Apropos Atome, woraus bestehen wohl Elekronen, aus Quanten? woraus bestehen diese, ist irgenwo da drinne die Antwort.
Gibt es vieleicht doch ein Programm, das sich Existenz nennt, das irgenein Ziel hat.

Falls euch mal ein Physiker über den Weg läuft, frag in mal was die Galaxie am laufen hält, und er wird sagen "Gravitation".
Nun frag ihn mal was Schwerkraft ist, und wie sie ensteht, nur Achselzucken.

Ich finde gerade die Astronomie gibt viele Rätsel auf,da finde ich das Treiben der Menschen auf Erden geradezu niedlich, wenn ich an das Schwarze Loch denke, welches in Zentrum unserer Galaxie still alles auslöscht, was zu nahe kommt gleichsam sich alles einverleibt. Und was ist wenn nichts mehr da ist, die Masse also unendlich hoch wird, fängt dann mit einem großen Knall alles von vorne an?

Wie oft sind wir alle schon gestorben, und wie alt ist der Staub aus dem wir sind?

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>>> und täglich grüßt das Murmeltier <<<



[Dieser Beitrag wurde von Seneca am 17. August 2001 editiert.]
BlackadderSeneca,

Schwerkraft...hm, die ensteht doch irgendwie durch die Umdrehung oder so...? [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img]

Aber egal...ein Plan!
Nun, wozu sollte dieser Plan dienen, nehmen wir mal das Universum als Bewusstsein, wo könnte etwas von diesen Dimensionen wohl hinwollen, welches Ziel könnte es haben?
Wachstum, fällt mir als erstes ein.
Sicherlich sind wir und das was wir vom Universum kennen nur ein kleiner Splitter und haben kaum Auswirkungen aufs ganze System, wie sollten wir es begreifen können?
Bei diesen enormen Dimensionen.
Aber natürlich, es ist schwer zu glauben das etwas so enormes wie das ALLES ein blosses Produkt des Zufalls sein soll, eine simple Aneinanderreihung von wissenschaftlichen Zahlenketten und Formeln.
Wohin bewegt sich das All?
Viel interessanter, was passiert, wenn es sein Ziel erreicht hat?
Ich weiß es nicht.
Ich habe irgendwo mal gelesen, dass Universum dehnt sich aus, bewegt durch die Kräfte die beim "BIG BANG" ausgelöst wurden und wird irgendwann anfangen, wieder zusammenzufallen und NICHTS zu hinterlassen.
Auch eine Art von Ziel....obs stimmt, ist die andere Frage.
Fakt bleibt, wir sind konfrontiert mit einer schier endlosen Palette an Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten, von denen eine so gut wie die andere sein kann.
Wir können es wahrscheinlich gar nicht begreifen, verstehen wir doch oftmals unseren eigenen kleinen Planeten nicht.
Wenn das Universum ein Bewusstsein, ein Programm hat, sind wir unfähig, hinter den Vorhang zu blicken. Den es ist und bleibt...
Ein Wunder, allerdings, und wie alle Wunder unbegreiflich, so scheint mir.

Beste Wünsche,

BLACKADDER

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verwirrter WandererHmmmmm Seneca
ich glaube nicht an einen Plan! Ich denke, wenn unser Leben schon gelenkt wird, dann ohne ziel und plan, ganz spontan.
Es passt doch gar nicht alles so gut ineinander oder? Sonnen explodieren, Meteoriten schmettern in Planeten...

Ich glaube in dieser Hinsicht eher an den Zufall und an die Naturgesetzte, an die auch ein möglicher Gott sich halten muss!

Ich denke, dass die Menschen erst am Anfang mit der Forschung sind! Einerseits in die Unendlichkeit des Universums, andererseits in die Winzigkeit der Atome und Quanten. Aber ich denke (und hoffe), dass nie alle Geheimnisse in einer der beiden Richtungen aufgeklärt werden.
Ich finde allerdings nicht, dass das Treiben der Menschen lächerlich ist! Du misst den großen dingen wie schwarzen Löchern und den kleinsten von allen, den Quanten, viel Bedeutung bei, warum sollten dann nicht auch die Dinge in der Mitte wichtig sein?
Ich denke nur, dass sich die Menschen zu wichtig nehmen und deshalb manchmal dre Eindruck entsteht, sie wären der Mittelpunkt.

@Blackadder:
muss es denn ein Ziel haben? Ich denke, dass das universum z.B. bis in die schiere Unendlichkeit existieren wird...

nachdenkliche Grüße, Wanderer
SONDes Universums Trieb,

Ich bin so voreingenommen stoisch auf das Leben bezogen, das ich für mich behaupte: Da ich lebe existiert das Universum, wenn ich erlösche erlischt das Leben um mich und ohne etwas was das Sein begreift, verschwindet nutlos unbegriffen das Universum. Erst mein denken, gibt sinn, erst mein sehen, hören, schmecken, reizt ersteres und gibt so Farbe Ton Geschmack wenn ich nicht mehr bin wer sagt mir dann das etwas übrig bleibt von Euch und all dem Schutt des Seins.. Nein in mir wächst das Universum aus mir heraus und es bewegt sich so wie es das aus mir heraus vermag.So oft Wenn mir das Herz sticht vor Schmerz, mein Körper sich krümmt so oft schien schon die Welt anhalten zu wollen noch lebe ich noch schreibe ich noch sehe ich die Welt...
S.O.N.

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Stück für Stück zerteilt bin ich doch eins...
FeeDie Frage, Seneca, die du da aufwirfst, haben sich wohl schon viele in einem stillen Moment gestellt. Eine zufriedenstellende Antwort hat wahrscheinlich bisher keiner gefunden. Man gerät bei solchen Grübeleien leicht vom Hundertsten ins Tausende.

Vielleicht ist das Universum auch nur so etwas wie ein unvorstellbar großer Ball, der sich zusammen mit anderen Universen in einem noch viel größeren Raum befindet. Ich kann mir aber weder vorstellen, daß das Universum unendlich ist, noch das es irgendwo endet und danach nichts ist. Das ist zwar paradox, aber ein Nichts ist für mich genauso unbegreiflich wie Unendlichkeit.

Im übrigen muß ich verwirrter Wanderer zustimmen, wenn er sagt, daß so gut nun auch nicht alles im Universum zusammenpaßt. Weißt du wie viele Urknalle es vorher schon gab? Vielleicht ist das schwarze Loch ja dafür da, die Fehler des letzten Urknalls auszulöschen, damit man einen erneuten Versuch starten kann.

Je mehr man darüber nachsinnt, desto mehr Möglichkeiten und Theorien ergeben sich.

Ein weiteres Ergebnis sind Kopfschmerzen, weswegen ich jetzt ende, bevor mein Hirn sich gegen zu viele tiefschürfende Gedanken anfängt zu wehren.
Blackadder@ verwirrter Wanderer:

Nein, es muss nicht notwendig ein Ziel haben. Ich hatte es hier nur hypothjetisch vorausgesetzt, da mein Geschreibsel sonst keinen Sinn gehabt hätte.

Was das nicht zusammenpassen angeht, ich denke, so schlecht sind Kometen, die auf Planeten donnern auch nicht.....eine Art Selbstreinigungssystem vielleicht??? [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img]

Auch das Universum muss sich von Ballast trennen.

Beste Wünsche,

BLACKADDER


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Auf jede Frage dieser Welt findet man die Antwort in einem Buch.

In omnibus requiem quaesivi et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.
Violet DecayWenn das Universum wirklich existiert, dann denke ich, das alles darin nur durch Zufall zustandekommt und auch recht planlos abläuft. Ich glaube nicht, dass den Sonnen, Planeten, Atomen, Elektronen usw. geschweige denn dem Menschen irgendeine Bedeutung zukommt. Der Mensch nimmt sich selbst und die Dinge um ihn herum einfach zu wichtig und kann nicht akzeptieren, dass er vielleicht nur ein Zufallsprodukt in dem Ganzen ist.

Manchmal denke ich, man könnte das Universum mit einem Komposteimer vergleichen: Man schmeißt irgendwelche Dinge hinein, läßt es einige Zeit stehen und dann bilden sich die vielen kleinen Lebewesen, die in ihrer eigenen Welt leben ... ist alles total ungelant, läuft aber einfach so ab. Die Frage ist nur, wer das viele Material in das Universum geworfen hat ...

Wenn ich darüber dann nachdenke, kommen mir häufig ähnliche Gedanken wie die von SON. Nämlich dass das ganze Universum vielleicht gar nicht existiert, sondern nur in unseren Gedanken lebendig ist ...
FallenSiskoendlich mal ein gutes thema...

also irgendjemand hat mal gesagt
"das universum ist teil von uns und wir sind teil des universums"

das heißt meiner ansicht nach nicht mehr und nicht weniger das der mensch, das tier und jegliche pflanzen oder auch die planeten oder sonnen nur zufällige ansammlungen von atomen sind. du kannst alles auf atomare ebene zerlegen und zu etwas neuem formen.

das heißt wiederrum das es das universum nicht kümmert ob du existierst ob ich existiere oder ob unser planet existiert.

jeder ist für das UNIVERSUM unwichtig und ersetzbar. klingt irgendwie traurig aber es ist so.

jedoch... das heißt nicht das mein leben oder das leben meiner engsten freunde MIR unwichtig ist. für das universum vielleicht aber nicht für mich. deswegen gleicht sich das wieder aus. Ich würde niemals mein leben oder das leben meiner engsten vertrauten als mir persönlich unwichtig ansehen.

aber ich weiß das das universum es einen scheiß kümmert ob ich morgen vom LKW überfahren werde.

und das ist der grund warum ich etwas nachdenklich bin...

Damit hab ich wohl genau die gegenteilige ansicht von SON

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dem absoluten nahem zwilling in die eigenen augen blicken gepaart mit einem augenblick (goethes erben)
myhnaICH

überheblichst
eure
mýhnâ
( [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img] )



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<<<NO HOPE-NO FEAR>>>
Seneca@ Myhna

Du ganz alleine....Ich glaube ich muss Dich dringend mal kennelernen.

Kennst Du gar das Geheimniss des "Steins der Weisen"?
ShinyshadoWnach meiner vorstellung ist das universum für keinen menschen begreifbar, abgesehen von den der menschheit bekannten gesetzmäßigkeiten ...

auf jedenfall ist es eine riesengroße ansammlung von zeit & zufall & chaos & zerfall & neubildung ... ein kreislauf, ein kraftwerk.

ich denke, würde man es begreifen können, man würde unweigerlich dem absoluten wahnsinn verfallen ...

@fee : deine idee mit dem ball find ich nicht schlecht... ich stell mir das universum immer als atom vor... bestandteil einer viel größeren materie...
man kann das natürlich auch in die andere richtung fortsetzen : vielleicht bestehen wir aus lauter kleineren universen !?
ist das zu abstrakt gedacht ?

finstere grüße

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vater ordnung rennt & dreht ganz schön auf...
aber die alte mutter chaos gewinnt doch den lauf...

[Dieser Beitrag wurde von ShinyshadoW am 01. September 2001 editiert.]
AsheCorvenHallo Brüder und Schwestern,
Ich habe lange über diese Frage für mich selbst nachgedacht. Eine wirkliche beweisbare Antwort gibt es nicht. Aber ich habe mir ein eigenes bild erschaffen.
Ich habe mir verschiedene formeln der Physik genommen und diese verglichen. Ich immer wieder auf zusammenhänge gestossen. Wir stellen uns das Universum als was grosses vor indem wir sind und Leben aber ich fühle, das es nicht so ist. Ich fühle, das alles zusammengekettet ist und alles auf EINS zurückläuft. dieses EINS nennen wir dann universum. Lasst mich ein Beispiel bringen. Meine Haarbürste hier ist aus Kunststoff, diese ist aus Molekülen zusammengeklebt diese Moleküle bestehen aus Atomen ..., ..., ..., lösen wir das ganze auf immer weiter immer weiter und erdenken wir unsere Formeln, falls wir geisitg dazu in der lage sind, dann werden wir bei dieser, meiner Haarbürste irgendwann einmal durch formeln auf das EINS kommen. wenn wir das bei euren Haarbürsten machen wird es genauso sein wenn wir das bei euren Computer machen auch, bei euren Haaren bei eurer Haut ... einfach überall. Aber was ist das EINS? ist es so gross wie ein fingernagel ist es so gross wie ein Auto oder ein Haus?
Das ist eine Frage auf die wir keine antwort haben können und dürfen den das steht uns nicht zu.Was ich damit sagen will ist im grunde das dass universum irgendwo alles ist aber doch garnichts. Was ich in einigen Posts hier raushöre ist immernoch das der Mensch in den Punkt gestellt wird, das er überleben muss auch wenn das Universum sich auflöst. Das ist der Überlebenstrieb des menschen aber können wir dem EINS entkommen?

hoffe ich habe euch nicht zu sehr verwirrt,
so long

Ashe
ShinyshadoWstimmt, der mensch nimmt sich z.t. viel zu wichtig... dazu kenn ich nen ganz dollen witz:
treffen sich zwei planeten, sagt der eine: du schaust ja echt beschissen aus, was fehlt dir denn?
sagt der andere: tja ich hab homo sapiens...
meint der andere: mach dir nix draus... das geht vorbei...
hahaha, toll, wa?
aber irgendwie ist da auch wahrheit drin...

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vater ordnung rennt & dreht ganz schön auf...
aber die alte mutter chaos gewinnt doch den lauf...
EndlessDreamErstmal Hallo!

Das ist ja meine erste Mail hier *nervöswerd*

Warum kann der Mensch nicht akzeptieren, daß er eine Ansammlung von Teilchen ist. Eim paar Milliarden Synapsen nehmen sich das Recht raus, sich über alles andere im Universum zu stellen und zu sagen: "Wir denken, deswegen hat das Universum einen Sinn. Und wir spielen darin eine Rolle."
Wir haben einen Zeitbegriff, der linear ist. Es muß also auf jeden Fall einen Anfang und ein Ende geben. Was wäre, wenn dem nicht so ist. Nehmen wir an, die Zeit wäre in sich gekrümmt, in sich geschlossen. Das Universum hätte keinen Anfang und kein Ende.
Und wenn es doch einen Urknall gegeben hat: Laut den Wissenschaftlern ist an diesem Punkt Raum&Zeit entstanden. Wie kann es also ein Davor geben? Ergo: Das Universum kann garnicht erschaffen worden sein, denn der Prozess des Erschaffens, so wie wir ihn kennen, benötigt den Begriff der Zeit. Und die gabs nunmal nicht ohne Universum.

Häh? Manchmal bin ich verblüfft, wie viele wirre Gedanken in eine Mail passen.



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and when silence comes back to me, I find myself feeling lonely
Seneca@ Endless Dream

Natürlich ist die Zeit nicht linear, Zeit und Raum sind in einer weiteren Dimension gekrümmt, in einer Art Schleife, nennen wir es mal "Möbius Schleife".

Also...was treibt das alles an, was bewirkt das Entstehen und Vergehen.
Waren die Naturgesetzte schon immmer da, und wenn ja, ist das der Schöpfer, stehen die Gesetze außerhalb der erfahrbaren Welt, anstatt ein Teil davon zu sein...?

Welche Rolle spielt die Dunkle Materie, und was ist an der String Theorie dran, welche aber nur mit mindestens 7 Dimensionen funktioniert, welche sich zwar beeinflussen, aber nicht sichtbar sind.
Hat jedes Universum ein Haöo aus Dunkler Materie, ist eine Singularität ein interdimensionärer Durchgang, gibt es Gravitonen, was ist Gravitation überhaupt.......Nur neue Fragen, eigentlich keine Antworten..!


Warscheinlich ist alles ganz einfach, die Welt existiert.

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>>> Pulvis et Umbra sumus <<<

[Dieser Beitrag wurde von Seneca am 11. September 2001 editiert.]
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Salve Nocturni

Ja...der Titel soll nicht leicht zu verstehen sein, uns ich erwarte auch ein paar intelligente Antworten,ich weiß, ihr könnt das.

Die Frage zu deutsch: Was bewegt das Universum!

Viele Post auf diesem Board beziehen sich auf das eigene kleine Leben, ich dachte es ist mal wieder Zeit für ein "großes Thema".

Was hält eurer Meinung nach die ganze Existenz am laufen, nicht nur das Universum an sich, auch das Leben.
Ist das einfach aus Zufall passiert, das sich aus dem Urknall nun das organische Leben entwickelt hat, oder werkelt da irgenwo eine Art kosmischer Uhrmacher, der die Unruh am laufen hält.

So, das war die Frage, meine Meinung folgt im laufe der Diskussion.
Bitte erleuchtet mich:

Euer Seneca!


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>>> Pulvis et Umbra sumus <<<

[Dieser Beitrag wurde von Seneca am 17. August 2001 editiert.] [/B][/QUOTE]

Die schwarzen Löcher Seneca.

es sind Phänomene voll ungeurer Macht, sie verschlingen Raum (der krümmt sich), Zeit, (die verändert sich) und natürlich alle Sonnen und Planeten in ihrer Umgebung. Die anderen weiter entfernten Sonnen zwingen sie uin Kreisbahnen. Ob diese Stabil sind, wird sich herausstellen. Wir werden es nicht mehr erleben. Anbei noch ein Gedicht von mir zu diesem Thema ;)



Schwarze Sonne

Einsam stehst Du in der Menge, Dunkelheit vor hellem Licht
Kalte Macht des Universums, Energie erwärmt Dich nicht
Schluckst Materie selbst Strahlung, verwandelst alles in dich selbst
Ohne Strahlenkranz und Eruptionen, Du alles in den Schatten stellst

Lebst nach eigenen Gesetzen, kalter Cyklon endloser Nacht
All die funkelnd hellen Sonnen zwingst in Bahnen deiner Macht
Fragend sehen Menschen zu den Sternen, erkennen nur den grellen Schein
Blind verkennen Sie die Mächte, - die Finsternis, das schwarze Sein


Wir Schwarzen wußten es doch schon immer irgendiwe tief in uns drin spüren wir es, das die Sonnen nicht wirklich mächtig sind.:D

Anbei noch ein Linkmit Bildern, in denen sich ein schwarzes Loch einen Stern einverleibt. Das ganze basiert auf Einsteins Relativitätstheorie und ist von Steven Hawkings überarbeitet worden. Danach ist das Universum aus einem schwarzen Loch entstanden, einer unvorstellbaren Akkumulation an Masse und Energie, die zerbarst. (Urknall) In den Galaxien werden nun jeweils schwarze Löcher vermutet und entdeckt, die die Gravitationszentren darstellen.
[URL=http://www.freenet.de/freenet/wissenschaft/weltraum/astronomie/agn/index.html]Black Hole[/URL]
SeenaWir sind (das ist jetzt meine ganz persönliche Meinung) alle aus dem Nichts entstanden.
Sich nichts vorzustellen ist schwierig. Ist nichts dunkel oder hell? Ist nichts voll oder leer, dick oder dünn? Nichts ist einfach nichts.

Wie alt das Universum ist, könnten wir in unseren kleinkarierten Köpfen wahrscheinlich selbst in Zahlen nicht erfassen.

[QUOTE]Das Universum kann garnicht erschaffen worden sein, denn der Prozess des Erschaffens, so wie wir ihn kennen, benötigt den Begriff der Zeit. Und die gabs nunmal nicht ohne Universum.[/QUOTE]

Deiner Meinung nach, gibt es das Universum also schon ewig.....seit....immer?!

Ich denke schon, dass es Zeit immer schon gab.
Auch im Nichts.

Ich stell mir ja gern vor, dass einigen Göttern einfach fad war und sie beim Nichts tun im Nichts beschlossen haben, Spielfiguren zu erschaffen, die nunmal auch ein Spielbrett brauchen. Und seitdem baumeln wir an ihren Fäden....

An und für sich glaube ich schon, dass es eine höhere Macht gibt, die alles steuert. Nicht gerade "der eine (christen-)Gott", aber irgendeine Macht.

Lg Seena
BeowulfIch bin Solipsist aus Bequemlichkeit. Ich denke, alles was ist, bin eigentlich ich, bzw. ist aus mir entstanden, und dient meinen persönlichen Amüsement.
SenecaWozu dient das Universum im Falle Deines Ablebens...?
Geht die Welt mit Dir unter...?
BeowulfDie Welt gab es nicht vor mir, und wird es nach mir auch nicht geben. Wie ein Traum.
EINoriginalIch teile die Ansicht von Beowulf !!!
Und wenn ich tod bin soll mal jemand versuchen mir zu beweisen, dass alles auch ohne mich existiert
Demon17Sind wir nicht alle Monaden, auf die ein oder andere Weise?

Mich tröstet der Gedanke, das meine Atome irgendwann in einer Schwarzen Sonne zermahlen werden, bis sie zerbirst und sie als Mutter eines neuen Universums einer anderen Dimension ausspeit.
SchlafenderMondIch bin schon ein wenig erstaunt wie wenige hier, eine schöpfende (göttliche) Kraft als den eigentlichen Ursprung in Erwägung ziehen.

Ich glaube, mit der Idee, dass das Universum mit dem eigenen Leben untergeht und die Welt nur in Gedanken existiert, macht man es sich ein wenig zu einfach, ausserdem erklärt dies noch lange nicht wie und wieso ich die Welt denke.
Aber zum Thema Mensch im Mittelpunkt hätte ich noch eine andere Idee, die mir beim Lesen eines Buches über parallele Universen aufgekommen ist.
In dem Moment, in dem wir die Lage einer geworfenen Münze beobachten, entstehen unzählige andere parallele Universen, in welchen jede andere Möglichkeit der Münze existiert.
Im einen Universum liegt sie auf der einen Seite, im nächsten auf der anderen, in einem weiteren steht sie auf der Kante und womöglich verglüht sie auch.
Das würde bedeuteten, dass wir als Beobachter der Welt, dafür zuständig sind durch unsere Beobachtungsgabe die Welt im Wandel zu halten.
(Interessant ist nebenbei die Frage, wenn wir einen möglichen Zustand in unserem Universum beobachten und alle anderen Möglichkeiten zwingend in anderen Universen komplettiert werden, haben wir dann überhaupt noch eine freie Wahl?
Denn wenn ich wähle, wählen alle meine parallelen Ichs auch, welcher ist nun der frei Wählende und welcher der ergänzende der Möglichkeiten?)
Aber das alles entspringt der Quantenphysik, von der ich nicht viel Weiss.

Für mich ist die Frage um die existenz des Universums und der antreibenden Kraft defintiv eine Glaubensfrage.
Wenn ich meine Augen öffne und in die Welt hinausschaue, sehe ich wie Schönheit alles antreibt und funktionieren lässt.
Kein Grasshalm wächst, nur weil die Photosynthese ihn wachsen lässt, es muss eine andere Kraft sein, die ihn wachsen und nachdem streben lässt wonach er eben strebt: Nach eigener Schönheit und Vollkommenheit.
Sogar wenn ich in den Regen hinausgehe ist so unglaublich viel herrliches in jedem einzelnen Tropfen, welcher versucht in seinem Fallen, bevor er auf der Erde aufprallt, seine vollkommene Form zu erreichen.
Einfach alles wird von einem unglaublichen Willen und einer Kraft zur Schönheit angetrieben, seit jeher.
Als ob in allem Existierenden die Schönheit und somit das göttliche das Ziel wäre.
Somit muss das göttliche die erste Existenz überhaupt gewesen sein, da es die Voraussetzung ist, dass alles jemals Vorhandene danach streben konnte, kann und können wird.

Ich suche nach die Antwort nach der, von Seneca gestellte Frage, eher in einem spirituellen Bereich, spirituell im Sinne, dass der Mensch die Möglichkeit hat sich und alles Seiende in einem übersinnlichen Zusammenhang zu sehen.
Das soll auf keinen Fall bedeuten, dass unwiederlegbare Tatsachen nicht anerkannt werden sollen, nur würden wir uns beim Diskutieren nur auf wissenschaftliche Erkenntnisse beziehen, müssten wir keine Diskussionen mehr führen... eben, als ob da doch irgend ein Masterplan vorhanden wäre, der uns im Ungewissen lässt aber trotzdem einem jeden Menschen, sogar jedem Ding den Hauch der Idee vom nicht deknbaren Schönsten, und vollkommenen (=göttlichen) mitgibt.
Fragt doch einen Menschen, eines beliebigen Glaubens (sogar den Atheisten) und beliebiger Kultur, wie er das göttliche umschreiben würde und es wird immer das unvorstellbarste, herrlichste überhaupt sein, wieso haben wir denn diese Idee überhaupt in uns ?

Um eine Kurze Antwort darauf zu geben, ja ich denke es gibt einen Schöpfer.
Man kann nicht unendlich lange nach der Ursache der Ursache fragen, ich denke man würde irgendwann eben doch auf DIE Ursache stossen und das ist eben etwas göttliches.

Auf der anderen Seite könnte man die Annahme, dass das göttliche schon immer existiert hat, mit der Behauptung, dass anstatt dessen das Universum schon immer existiert hat, ungültig machen...

nja...
Desenganoich denke auf jeden fall, dass es für alles eine erklärung gibt. ob wir menschen die jemals entdecken oder begreifen, steht dann auf einem anderen blatt. das mit der raumkrümmung und dem ganzen kram ist mir einfach zu hoch. ich kann es mir nciht vorstellen, obwohl mir das alles schon diverse male erklärt worden ist.
aber vielleicht werden meine enkel das alles mal ganz normal in der schule durchnehmen und begreifen das alles schon wieder ganz anders. als es hieß, dass die erde eine kugel sei, konnten sich das viele sicherlich auch nicht vorstellen, obwohl es für uns heute ganz selbstverständlich ist.

WAS das universum nun im innersten zusammenhält ist mir momentan noch ziemlich wurscht. vielleicht findet es mal jemand raus, vielleicht auch nicht. ich halte das nicht für so wichtig. was nutzt uns das wissen von allem, wenn sich die menschheit selbst zu grunde richtet??

und vielleicht fährt ein astronaut mit seinem schiff eines tages an eine glaswand und wir merken, dass wir wie fische in einem aquarium sitzen. und alles übernatürliche waren lustige streiche. *g* das war früher immer meine vorstellung vom universum. :)
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von SchlafenderMond [/i]
Ich glaube, mit der Idee, dass das Universum mit dem eigenen Leben untergeht und die Welt nur in Gedanken existiert, macht man es sich ein wenig zu einfach, ausserdem erklärt dies noch lange nicht wie und wieso ich die Welt denke.[/QUOTE]

Eine schöpfender Kraft erklärt auch nicht, warum sie (die Kraft) so ist wie sie ist.

Zu der Vielen Welte Theorie: Laut dieser Theorie gibt es keine Wahlmöglichkeit. In ihrer Authensität unterscheiden sich dieses Welten nicht.

[QUOTE][i]Original geschrieben von SchlafenderMond [/i]
Fragt doch einen Menschen, eines beliebigen Glaubens (sogar den Atheisten) und beliebiger Kultur, wie er das göttliche umschreiben würde und es wird immer das unvorstellbarste, herrlichste überhaupt sein, wieso haben wir denn diese Idee überhaupt in uns ?[/QUOTE]

Weil es der Definiton des göttlichen entspricht? Abgesehen von dem wertenden Wort "herrlich".
SchlafenderMond[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]

Weil es der Definiton des göttlichen entspricht? Abgesehen von dem wertenden Wort "herrlich". [/B][/QUOTE]

Eben genau das denke ich nicht, das Wört göttlich würde ich am liebsten losgelöst von allen religösen Behaftungen verwenden.
Ich glaube, die Idee des göttlichen wäre die Gleiche, auch ohne Religionen und deren Definitionen. Der eigene Definitionsversuch würde nur durch sich selber entstehen, durch die wahrhaftige Erfahrung der Schönheit.

Aber ich denke das geht ein wenig am Thema vorbei, ich weiss nicht, ob der Threadersteller die Diskussion auf Gott und Religionen ausschweifen möchte.
Demon17Als der erste Mensch mit dem flugzeug über den Wolken flog erkannten sie, das sich das Bild vom Himmel nicht halten ließ. Nun suchen sie Ihn hinter den schwarzen Löchern. Es wird immer unbeantwortete Fragen geben und es wird immer Menschen geben, die sie religiös erklären. Ich glaube viele Menschen ertragen die Vorstellung nicht, das die Existenz der Menschheit im Grunde auf Zufällen beruht. Da muß ein Plan sein und jemand dem das irgendwie wichtig ist ob die Menschen, der Planet Erde, die Milchstraße oder gar das Universum existiert.
KaworuErstmal möchte ich allen Intressierten folgendes Buch ans Herz legen: "Eine kurze Geschichte der Zeit" von Stephen Hawking.

Nun zu meiner Meinung: Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung wie alles anfing und ob es überhaupt einen Anfang gab!
Möglich wäre es natürlich, dass eine höhere intelligente Macht, das alles hier zu verantworten hat.
Es könnte aber auch alles durch reinen Zufall passiert sein!
Wenn man bedenkt, wie alt das Universum schon ist, dann ist es eigentlich relativ wahrscheinlich, dass zufällig mal ein paar Moleküle kollidiert sind und zu den ersten Einzellern wurden.
Und zur Entstehung des Universums an sich...
Es MUSS im Grunde aus dem Nichts entstanden sein (was auch immer diese Nichts sein mag), oder es muss etwas dagewesen sein, was keinen Anfang und kein Ende hat!
Es könnte sein, dass das Universum selbst sozusagen eine Endlosschleife ist. Wir wissen, dass das Universum sich beständig ausdehnt... aber kann es sich wirklich in alle Ewigkeiten immer weiter ausdehnen?
Theoretisch könnte es sein, dass das Universum irgendwann sich wieder zusammenzieht und sich alles auf einen Punkt verdichtet, dass würde dann wieder Zum "Urknall" führen und das Universum würde wieder expandieren...
Das wäre dann ein Perpetuum Mobile...
Vllt. ist es aber auch alles ganz anders und wir sind total auf dem Holzweg!
Das Problem ist, dass wir Menschen so hoch entwickelt sind, dass wir über Sachen nachdenken können, die wir nicht gar nicht begreifen können!
Wir sind zu hoch entwickelt! Wir schaffen Maschinen, die präziser, schneller und einfach besser arbeiten und rechen können als wir; wir erschaffen neues Leben aus einzelnen Zellen; wir fliegen; wir verlassen unseren Lebensraum und brechen auf zu neuen Planeten...
Ob das so geplant war von Mutter Natur?
Ich schweife ab...

Es wurde in diesem Thread auch über Gravitation gesprochen:
1.) Gravitation und Schwerkraft sind nicht das selbe!
2.) Gravitation wird durch Gravitonen verursacht!

SchlafenderMond schrieb:
"Wenn ich meine Augen öffne und in die Welt hinausschaue, sehe ich wie Schönheit alles antreibt und funktionieren lässt.
Kein Grasshalm wächst, nur weil die Photosynthese ihn wachsen lässt, es muss eine andere Kraft sein, die ihn wachsen und nachdem streben lässt wonach er eben strebt: Nach eigener Schönheit und Vollkommenheit."

Welch wunderbare Traumwelt!
Woher weißt du, dass die lieben kleinen Grashälme nach eigener Schönheit und Volkommenheit streben? Hast du mit ihnen geredet?
Durch Evolution sind Grashalme zu dem geworden, was sie heute sind! Gut funktionierende pflanzliche Organismen!

Nach eigener Schönheit und Vollkommenheit streben wohl nur wir Menschen; aber auch nur weil wir die Evolution durchschaut haben und wissen, dass die bestangepassten Lebewesen weiterleben und wir diese Angepasstheit als "Schönheit und Vollkommenheit" definiert haben.
Warum findet "MANN" Frauen attraktiv, die jung und hübsch? Weil diese Frauen am besten zum Begatten und Aufziehen der Kinder geeignet sind, wenn ich es mal so ausdrücken darf!
Sie sind jung, also sind sie gebährfähig. Das is schonmal ein Vorteil! ^^
Und hübsch? D.h. sie sind nicht krank, sind wohlgenährt und werden die Schwangerschaft überstehen und wohl auch die Kinder aufziehen können!

Das war jetzt ziemlich OT, aber ich musste das mal loswerden!

[SIZE=3]Quid universum movit? Nesciro![/SIZE]
(Was das Universum bewegt? Ich weiß es nicht!)
SchlafenderMond[QUOTE][i]Original geschrieben von Kaworu [/i]
[B]Welch wunderbare Traumwelt!
Woher weißt du, dass die lieben kleinen Grashälme nach eigener Schönheit und Volkommenheit streben? Hast du mit ihnen geredet?
[/B][/QUOTE]

Er will, alles, was in seiner Möglichkeit steht in grösst möglicher Volkommenheit erreichen, er will so gross wie nur möglich werden, wachsen, gedeihen, saftig grün und stark werden, seine möglichst beste und schönste Form erreichen, welche ihm nur gewährt werden kann.
Ist das nicht nicht ein eigenes Streben nach Schönheit ?
TeabagQuid est motor immobilis?

Bis auf ein paar hundertstel sekunden nach dem Urknall ist man ja wohl herangekommen mit den Theorien. Schwierig wird es weil nach Einstein Raum und Zeit sich gegenseitig bedingen, das es demnach ohne Raum auch keine Zeit gibt. Wenn es aber "Vor" dem Urknall keine Zeit gegeben hat, dann gibt es auch kein "davor", jedenfalls keines das sich ein Mensch vorstellen könnte. Ein herrliches Thema um im Absinth-Rausch drüber zu philosophieren, ich gedenke genau dies auf dem NWT zu tun werter Seneca!

Teil er mir seine bevorzugte Marke mit, ich besorg eine Flasche!

LG
Teabag
Seena[QUOTE]Ich glaube viele Menschen ertragen die Vorstellung nicht, das die Existenz der Menschheit im Grunde auf Zufällen beruht. Da muß ein Plan sein und jemand dem das irgendwie wichtig ist ob die Menschen, der Planet Erde, die Milchstraße oder gar das Universum existiert.[/QUOTE]

Es geht nicht darum, dass ich die Vorstellung nicht ertrage.
Ich kenne ja die wissenschaftlichen Erklärungen - Urknall usw....aber ich find's einfach unromantisch.
Genauso wie ich mir lieber vorstelle, einen Geist zu hören, als meinen Bruder der in der Nacht auf's Klo geht, ist mir die Vorstellung lieber, ein paar Göttern war langweilig.

Und übrigens: Selbst wenn ich fest von meiner Theorie der gelangweilten Götter überzeugt wäre (was ich ja nicht wirklich bin), wüsste ich, dass sich die Götter im Prinzip nicht im Mindesten um uns kümmern - wir sind nur Spielfiguren, wie ich schon vorher erwähnt habe.

Seena
Lacrima obscura.
SebGDiese Frage haben schon viele Menschen gestellt und ich hab mir bis jetzt recht wenig gedanken gemacht, was eine Antwort angeht, da dies einfach nicht möglich ist 8was ein Wunder!^^).
Ich kann legendlich Vermutungen anstellen und die klingen ungefähr so; es wäre möglich, dass eine Art übernatürliches "Wesen" (ander Ausdruck für Ding), das allgegenwärtig ist, das Universum, die Planeten, die Atome und letzendlich (?) die Quarks kontrolliert. Damit meine ich aber nicht den Willen des Menschen.
Denn letzendlich muss ja irgendetwas oder irgendjemand das Universum erschaffen haben, da es ja irgendwann aus dem Nichts entstanden sein muss (und wenn es nicht so ist, können wir Menschen uns das mt unserem kleinen Horizont an Intelligenz nicht vorstellen).
Also dieses "Wesen" (was nicht unbedingt eine Seele haben muss) ist, wie gesagt, allgegenwärtig und umgibt uns tagtäglich. Es herrscht über die Schwerkraft und über den Rest der physikalischen Gesetze. Und irgendwann wenn das "Wesen" (dieses Wesen könnte eigentlich ein überdimensionaler unsichtbarer Affe sein^^) keine Lust mehr auf das alles hat, "schnippst" es (im übertragenen Sinne) und alles ist wieder vorbei oder geht von neuem los.
Wie gesagt, das hier sind legendlich unreife Vermutungen, da man dieses Thema leider (noch) nicht wissenschaftlich behandeln kann.

Memento Mori
Morag of NimesAlso zum ersten (nur um gleich mal richtig besserwisserisch rüberzukommen;) ) muss es heißen: Quid movit universum. aber das ist ja nicht so entscheidend...
Wenn ich einer Religion wirklich angehörte, wäre die Antwort für mich sehr leicht. Denn diese Frage ist es ja gerade, die soviele Religionen an ihrem beginn inspiriert hat. Man wollte eine Erklärung für das Ganze.
Ich glaube, das Universum wird von Zufällen bewegt (falls man überhaupt davon sprechen wollen, dass es bewegt [I]wird[/I]. Eigentlich könnte man eher davon aufgehen, dass es sich beim universum um das einzige existenete Perpeduum Mobile handelt. Irgendein Zufall hat es für beliebiger zeit in Gang gesetzt und nun bewegt es sich für immer zu seinen eigenen [COLOR=purple]Sphärenklängen[/COLOR] . Der Mensch hat keinerlei einfluss darauf...;)
nebulosameiner meinung nach alles nur energie, masse, kraftverhältnisse.
hab mal gelesen, daß ein mensch ca die wärmeausstrahlung einer 100watt birne bringt, jedoch durchaus imstande ist kurz mal mehr als 1ps zu leisten.
gut, es reicht nicht aus das universum anzustossen, macht aber einen winzigen teil aus.
oder nicht?
metaphysisch ist es jedoch der "geist" der alles am laufen hält...

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