| Trosca | Jeder ist auf der Suche nach Freunden nach richtigen Freunden, nach Gesellschaft um bloss nicht alleine zu sein. Aber wollen wir denn tatsächlich immer nur andere in Wirklichkeit doch bloss fremde um uns herum haben??? Ist es unter Menschen zu gehen und Gleichgesinnte zu suchen, nicht einfach nur eine Taktik um nicht alleine zu sein oder um zu vereinsamen??? Hey klar, jeder hat Menschen gerne um sich herum, nicht immer aber meistens, aber was gibt uns das eigentlich? Wollen wir das vielleicht nur um uns doch irgendwie dieser Welt dieser Gesellschaft anzupassen??? Wären wir im Grunde genommen nicht ohne andere Menschen oft sogar besser dran? Vielleicht nicht immer aber vielleicht manchmal? Gesellschaft anderer vielleicht sogar die des Partners ist etwas wundervolles, aber warum schätzen wir diese so sehr? Aus Angst vielleicht, alleine zu Enden? Und warum heiraten wir? Aus Angst diesen Menschen an unserer Seite den wir lieben, vielleicht doch einmal zu verlieren und um dieses etwas schwieriger zu machen, schieben wir ihm einen Ring auf?! Keine Ahnung, ich z.B. fühle mich immer hin und her gerissen! Mal liebe ich die Stille alleine zu sein und manchmal kotzt sie mich so dermassen an, dass ich mich aus dem Fenster stürzen könnte! Was meint ihr dazu??? Und keine Antwort, ähnlich wie "Muss doch jeder für sich entscheiden", dass ist zu einfach!!! Ciao liebe Grüße Trosca Übrigenz ich bin m, Single werde 22 Jahre alt und bin aus Paderborn, wer w Lust hat mich kennenzulernen einfach schreiben!!! Bin 173 cm groß, dunkelhaarig und sportlich gebaut und für jeden Schabanak (richtig geschrieben?) !!! |
| Beowulf | Schabernack. |
| Trosca | Danke ich korrigiere den obrigen Text mit >Schabernack< |
| Loki | den kontaktanzeigenanteil würde ich ins bekanntschaften-board setzen. zum thema: ich persönlich denke nicht, dass man ohne andere menschen besser dran wäre. jeder sucht freunde, jeder braucht freunde. NATÜRLICH aus dem grund, um nciht zu vereinsamen. das ist kein geheimnis, das ist der logischste grund für jemanden, freunde haben zu wollen. der emotionale austausch kommt ebenfalls hinzu, jeder bracht menschen ,denen er alles erzählen kann. sowas braucht jeder mensch. niemand kann mir erzählen, dass er wunderbar ohne freunde auskommt. das ist meine meinung dazu. gruß, Loki |
| Indian | Also wenn du dich auf das Wort Freund beziehst da habe ich nur einen,...Bekannte Kumpel ect...hat ja jeder aber wenn ich nachts um 1 anrufe weil ich vielleicht ne Panne oder ähnliches hab dann hilft er ohne wenn und aber,...beruht aber auf gegenseitgkeit.. :) |
| AlienSexFiend | [QUOTE][i]Original geschrieben von Trosca [/i] [B] Aber wollen wir denn tatsächlich immer nur andere in Wirklichkeit doch bloss fremde um uns herum haben??? [/B][/QUOTE] ...wirkliche Freunde sind nicht "fremd"... [quote][b] Hey klar, jeder hat Menschen gerne um sich herum, nicht immer aber meistens, aber was gibt uns das eigentlich? Wollen wir das vielleicht nur um uns doch irgendwie dieser Welt dieser Gesellschaft anzupassen??? [/B][/QUOTE] ...was hat das mit Anpassen zu tun, wenn man nach seinen eigenen Bedürfnissen (Freunde haben wollen oder nicht) handelt...? [quote][b]Wären wir im Grunde genommen nicht ohne andere Menschen oft sogar besser dran? Vielleicht nicht immer aber vielleicht manchmal?[/B][/QUOTE] ...na das kommt ganz auf die Menschen drauf an, findest du nicht...? ;) |
| Consciously | Tja was soll man dazu sagen? Der Mensch wird krank wenn er einsam ist. Es ist zwar jetzt nicht unbeding das Thema jetzt, bzw es passt nicht ganz dazu, aber es gab mal ein Fall (der war schon sehr lange her) da hat man mit ner jungen Person ein Versuch gestartet, in dem Man sie eingesperrt hatte. Man hatte ihr genug zu essen und zu trinken gegeben...aber das eizigste was sie nicht bekam war der Kontakt zu anderen Menschen. Man wollte einfach herausfinden was passiert, wenn ein Mensch von der sozialen Welt abgeschirmt wird. Das Resultat war, die Person ist wegen Mangels an Sozialkontakt, also Kontakt mit Menschen gestorben, trotz dass man ihr genug zu essen und trinken gegeben hatte. Also merkt man das der Kontakt zu Menschen, auch wenn eine gesunde Einsamkeit was herrliches sein kann, doch lebenswichtig ist. Ich denke man sollte wirklich ein Mittelmaß finden. |
| Desengano | ich denke, man muss für sich selbst einfach den weg finden, welcher für einen selbst das beste ist. sprich: man sollte so viele freunde um sich herum haben, wie man möchte. wenn man seine ruhe haben will, sollte man die auch haben können. und freunde sollten auch respektieren können, wenn man mal keine lust hat, sich zu treffen, ohne es gleich persönlich zu nehmen. wie viele andere auch, habe ich gerne viele menschen um mich herum, dann will ich wieder niemanden sehen und dann bin ich froh, mit einer person ein intensives gespräch zu führen. eine freundschaft, bei der ich den anderen jeden tag sehen müsste wäre nichts für mich. manchmal brauche ich ein wenig abstand. *g* und trotz dem bedürfnis manchmal allein zu sein, könnte ich mir ein leben ohne andere menschen um mich herum nicht vorstellen. ich lerne ständig von den anderen. sie helfen mir, probleme zu lösen. machen mich glücklich und mal auch traurig. jeder mensch braucht einen anderen menschen. wieviele es dann sind und wie intensiv die kontakte dann sind, muss jeder für sich selbst entscheiden. |
| LivingDeadZogi | Der Grund warum ein normaler Mensch gerne andere Menschen um sich hat ist, dass ein Mensch ein Rudeltier ist und soziale Kontakte braucht. Die einen mehr und die anderen weniger. Ist denk ich auch so eine Art Instinkt... Vielleicht isses bei uns, wie bei Hunden... Wurden wir in der Prägephase jut sozialisiert kommen wir mit anderen gut klar und brauchen sie. Wurden wir weniger sozialisiert neigt man vielleicht mehr dazu ein Einzelgänger zu sein. Naja..alles Theorien ;) Bei mir ist das alles immer Phasenweise...mal will ich Leute um mich herum haben, am besten ne ganze Horde. Damit man sich unterhalten, austauschen, spaß haben kann usw.. Und manchmal brauch ich meine Ruhe und will keine großartige Gesellschaft. |
| LivingDeadZogi | Der Charakter usw.. trennen uns... Bei einem fühlt mich sich näher, beim anderen weit entfernt... Und manche Menschen sind von innen sowas von komplex, dass andere einen nicht verstehen können, selbst wenn sie wollten. Naja schwer zu beschreiben...theorien über theorien ;) |
| bradóg | @ Trosca Mir geht's wie Dir, ich fühl mich auch hin- und hergerissen und Deine Gedankengänge kommen mir durchaus bekannt vor. Bin ich in festen Händen, möchte ich ausreißen, bin ich solo, fehlt irgendwas, mitten in Menschenmassen hab ich das Bedürfnis nach Einsamkeit, bin ich ne zeitlang alleine, hab ich das Bedürfnis nach Menschen. Wohl fühl ich mich eigentlich nur mit/bei Menschen, mit denen ich auch gemeinsam schweigen aber auch schwelgen kann und man sich genügend Raum zur freien Entfaltung lässt und dennoch füreinander da ist. [QUOTE]Jeder ist auf der Suche nach Freunden nach richtigen Freunden, nach Gesellschaft um bloss nicht alleine zu sein.[/QUOTE] Ganz alleine zu sein macht auf Dauer krank, das ist erwiesen und davon bin auch ich überzeugt. Doch gezielt auf der "Suche" nach Freunden bin ich nicht und schon garnicht, um der Einsamkeit zu entfliehen. Zudem denke ich, kann man nicht nach Freunden suchen, sondern man begegnet ihnen ... irgendwann, irgendwo. Wenn ich Kontakt mit bestimmten Menschen suche, dann tue ich das nie, weil ich mich einsam oder verlassen fühle und ich hinsichtlich dessen einen Lückenfüller benötige, sondern weil mir jene Menschen wirklich etwas bedeuten. [QUOTE]Hey klar, jeder hat Menschen gerne um sich herum, nicht immer aber meistens, aber was gibt uns das eigentlich?.[/QUOTE] Gegebenenfalls Gefühle der Zusammengehörigkeit, Geborgenheit, Zufriedenheit, Bestätigung, akzeptiert, gemocht, geschätzt, geliebt zu werden und und und. Mir macht's u. a. auch Freude, weil ich gerne Teile ... Gedanken, Erlebnisse, Erfahrungen etc. [QUOTE]Ist es unter Menschen zu gehen und Gleichgesinnte zu suchen, nicht einfach nur eine Taktik um nicht alleine zu sein oder um zu vereinsamen???[/QUOTE] Teils ab ich's ja schon beantwortet. Zudem kann man auch vereinsamen, obwohl man sich mitten unter Menschen befindet. [QUOTE]Wollen wir das vielleicht nur um uns doch irgendwie dieser Welt dieser Gesellschaft anzupassen????[/QUOTE] Der Gesellschaft anpassen ... manche vielleicht ja, in meinem Falle nein, dazu bin ich viel zu eigenbrötlerisch veranlagt. [QUOTE]Wären wir im Grunde genommen nicht ohne andere Menschen oft sogar besser dran? Vielleicht nicht immer aber vielleicht manchmal?[/QUOTE] Manchmal sicherlich, schließlich gibt's Menschen, die einem - im weitesten Sinne betrachtet - nicht unbedingt gut tun. Das Wörtchen "Einsamkeit" wird oft im negativen Sinne gebraucht, dabei hat einsam sein auch durchaus was Gutes. In der richtigen Dosierung, kann Einsamkeit sehr bereichernd sein. [QUOTE]Gesellschaft anderer vielleicht sogar die des Partners ist etwas wundervolles, aber warum schätzen wir diese so sehr? Aus Angst vielleicht, alleine zu Enden?[/QUOTE] Der Partner sowie auch die Gesellschaft wird uns nicht davor verschonen ... wir enden letztendlich doch alle alleine. |
| Bodenprinzessin | Ich bin der Meinung, dass der Mensch ohne soziale Kontakte einfach nicht Mensch wäre.. Und was die Einsamkeit betrifft: Ja, es ist sicher positiv, manchmal (oder auch öfters) einige Zeit alleine zu verbringen, doch ohne Kontakt zu anderen, kann sich der Mensch gar nicht entfalten, denke ich... Man kann sich nicht mitteilen, kann nicht reden... So wird man seinen Horizont auch nicht erweitern können, und bleibt das ganze Leben auf seiner eigenen kleinen Meinung über die Welt sitzen, doch diese Meinung wird niemals viel Wahrheit enthalten, da ein einzelner Mensch einfach nicht alles erfassen kann... |
| Darkdust | aber manche menschen fühlen sich dann von dem bedürfnis des sozialen kontaktes, das ich nun gerade habe, erdrückt. genervt womöglich sogar. es ist nicht einfach, die balance zwischen alleinseinwollen, alleinseinmüssen, und kontakt zu freunden haben wollen, zu halten. weil ja vielleicht genau der mensch, bei dem ich mir im moment erhoffe, er hört mir zu, ganz anders tickt, und schlichtweg seine ruhe haben möchte. |
| schlafundtod | ich denke, oft suchen wir die nähe von menschen, um nicht selbst auf uns zurückgeworfen zu werden- um im denken nicht mit unserer endlichkeit kon- frontiert zu werden, sondern die unentrinnbarkeit des todes in einer welt aus schein und trubel zu verdrängen; versuchen vergessen zu machen. Lange wurde ich von einer beziehung in die nächste geworfen. jetzt bin ich verheiratet und habe kinder- das leben findet in anderen rhythmen statt, und doch bin ich mir vollends bewusst darüber, dass mein sterben mit mir allein stattfinden wird. Auch dass die kinder kein wirklicher anker sind, denn eines tages werden sie flügge und wir dunkel allein. |
| Darkdust | hmm. ja, dann bist du immer allein, im tod. aber ich muss aus eigener erfahrung sagen: die letzten, die einen im stich lassen, sind die eigenen kinder. zumindest, wenn der kontakt stimmt, immer gestimmt hat. freunde hingegen wählt man sich - und sie wählen einen. das ist einerseits sehr schön, geradezu elitär irgendwie, erwählt zu werden von jemandem als freund, als partner, als nächster. wenn man doch eigentlich - über familienbande - nichts miteinander zu tun hat. es birgt aber eben auch die gefahr des missverständnisses. freundschaft ist für mich unendlich wichtig. aber kein ersatz für familie. ich hoffe jetzt, das führt nicht zu weit weg vom eigentlichen thema. denn mir sind meine WIRKLICHEN freunde wichtig, sie sind wie die juwelen meines lebens. es gibt eine zeit des loslassens, gerade bei freundschaften. weil sich wege auseinanderentwickeln. |
| Lacrima obscura | . |
| Eislande | Gruß! Das erinnert mich doch unmittelbar an Friedrich Nietzsche, der in seinem "Also sprach Zarathustra" sinngemäß schreibt: "Der Einzelgänger braucht den Freund, damit sein Gespräch nicht in die Tiefe sinkt." Das kann ich nur unterstreichen. Auch wenn nicht jeder Mensch ein Einzelgänger ist, so war doch zumindest in Deinem Beitrag zu spüren, dass Du etwas für die Stille und Einsamkeit übrig hast. Wenn auch nicht immer. Möge Dein Gespräch nicht in die Tiefe sinken! Eislande |
| Lacrima obscura | @ Eislande Auf wen bezieht sich denn dein Beitrag? Schöne Grüße Lacrima obscura |
| hagzissa13 | Ich unterscheide strickt zwischen Bekannten und Freunden. Wirkliche Freunde habe ich 3. Bei denen weiß ich, daß ich mich hundertprozentig auf sie verlassen kann. Bekannte habe ich recht viele. Auch hier unterscheide ich aber zwischen "guten" Bekannten und "normalen" Bekannten. Freunde sind mir sehr wichtig. Sie wissen alles von mir und ich weiß, das dieses Wissen bei ihnen in guten Händen ist. Es sind Menschen, die ich Tag und Nacht anrufen könnte, wenn Not am Mann wäre. Es dauert lange, bis ich jemanden "Freund" nenne... |
| Xandrin | Hi du! Also ich behaupte einfach einmal das es jedem Menschen so geht. Ich meine das man einfach beides brauch, die Menschen um sich herum, aber auch das alleine sein. ICh für meinen Teil habe (fast) immer Menschen um mich, und bin selten alleine. Aber dennoch fühle ich mich oft alleine. Ich bin übrigens der Meinung das wir Menschen nicht suchen um uns anzupassen sondern einfach nur um jemanden zu haben, der ähnlich ist wie man selber. Deswegen meinte ich ja auch eben, das man dutzende Menschen um sich haben kann, und dennoch alleine sein kann. Ausserdem finde ich es wichtig, das man sich gegenseitig helfen kann, oder trösten, wenn mal nicht alles so glatt läuft...Also jenach dem wie gut man einen Menschen kennt, und wie gerne man ihn hat... Meiner Meinung nach kann man Menschen aber nicht an sich binden. egal wie man das auch versucht...da ist dein Beispiel mit dem Heiraten gut: Nur weil jemand einen Ring von jemanden anders am Finger hat, heißt das noch lange nicht, das man sein ganzes Leben mit ihm verbringen muss. Nur weil man plötzlich den gleichen Namen hat, wie jemand anders, ist man noch lange nicht gezwungen einer anderen Person auf ewig treu zu sein... Das ganze ist für mich das gleiche wie eine Beziehung, wenn es nicht mehr klappt, ist es für beide sinnvoll das ganze zu beenden. Was du üvber dich selber schreibst, also das du hin-und-her gerissen bist zwischen Gesellschaft von Menschen und dem alleine sein...war das eine Erkenntnis die sich bei dir phasenweise ändert? oder geht es hier um die komplette Lebenseinstellung? Denn wenn wenn es um die komplette Einstellung zum Leben geht frage ich mich ob du dich nicht schon entschieden hast!? Denn wenn du alleine sein wolltest hättest du dann deine "Suchmeldung" aufgegeben? Liebe Grüße Xandrin |