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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Sich selbst finden...
TinuHi ihr

Ich bin gerade erst auf dieses Forum gestoßen,und es erscheint mir irgendwie tiefgründiger als andere Foren.

Was ich euch fragen wollte,habt ihr manchmal auch das Gefühl auf der Suche nach euch selbst zu sein?
Vor ca.5 Wochen ist eine sehr tiefgehende Freundschaft mehr oder weniger zerbrochen(es immer noch so ein wahnsinniger Schmerz...),und ich hatte irgendwie das Gefühl mich sozusagen neu "definieren" zu müssen...
Das war eine ziemlich schwere Zeit...es ist irgendwie merkwürdigerweise äußerst anspruchsvoll, dauernd über sich selbst,sein eigenes Verhalten zu anderen,und seine Lebenseinstellung nachzudenken...
Aber allmählich weiß ich nicht mehr wie ich wirklich bin...ich habe einfach keine Ahnung was die wirklich entscheiden Dinge im Leben für mich sind,ob ich eher lustig oder melancholisch bin...


Nun ich wollte euch einfach mal fragen ob ihr derartige Situationen auch manchmal durchmacht,und ob es normal ist wenn man das Gefühl hat einfach nur aus ein paar spontanen Impulsen zu bestehen.


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
InpwetHalllo Tinu!
Willkommen im Forum. Hoffe, dass es dir hier gut gefällt.

Verlorene Freundschaften sind immer eine grausame Sache. Darf ich frage, woran sie verbrochen ist? Fühlst du dich schuldig und wolltest deshalb etwas an dir ändern?
Ich denke über sich nachdenken tut jeder Mensch in seinem Leben mal ( oder auch öfters ). Im Allgemeinen sollte man aber darauf achten, dass man zu sich erlich ist und nicht anfängt, seine Fehler zu entschuldigen, sondern anerzuerkennen oder dann etwas an sich zu ändern, wenn man das selber will, sonst ist mal schnell unzufrieden und wird missmutig unter dem Änderungsdruck, den Andere oder man selbst produziert.

Gruß
Inpewt
BloodyRose_14hi Tinu!
ich denke auch öfters über mich selbst nach aber ich versuche mich nicht zu sehr darin zu vertiefen denn ich denke jeder ist so wie er ist und dazu muss nicht immer ein grund dazu gehören denn man ist aus vielen ereignissen in seinem leben so geworden wie man ist und du solltest nich jede eigenschaft von dir haargenau analysieren denn so kommen öfters noch mehr fragen auf auf diese du nicht immer eine antwort finden kannst!!!

mfg
bloody
Fynn@Tinu

Ist doch schön zu wissen, das man sich entwickelt! ;)
Der Weg ist das Ziel... und einen Weg hast du doch anscheinend gefunden. Wenn Freundschaften zerbrechen ist das nie besonders schön. Aber es werden viele Leute in dein Leben treten und auch wieder verschwinden. Es wird nur wenige geben, die den Weg mit dir bestreiten und sich mit dir weiterentwickeln wollen. Und das ist auch gut so. Erinner dich an die schönen Zeiten einer Freundschaft und an das, was dir diese Menschen mitgegeben haben.
Die Erkenntnis auf der Suche zu sein, ist doch deine Einsicht, sich ändern zu wollen und neues kennenzulernen. Ist doch schön!

Ich wünsche dir das nie zu verlieren. Ich möchte immer wissen, das es noch Wege gibt die ich ausprobieren will, das es noch Dinge gibt die ich anders machen kann und will und das es noch andere Menschen gibt mit anderen Ansichten, mit denen ich mich auseinandersetzen will und kann.

Mit lieben Gruß, dat Fynn***
HaevionDer Mensch ist sein ganzes Leben lang auf der sog. "Suche nach sich selbst". Einige brechen die Suche ab, andere zerbrechen daran, und ein weiterer Teil gibt vor, sich gefunden zu haben, und hüllt sich in Ignoranz.

[quote]Ich bin gerade erst auf dieses Forum gestoßen,und es erscheint mir irgendwie tiefgründiger als andere Foren.[/quote]

Das scheint wirklich nur so zu sein. ;)
FynnIch habe noch etwas für dich gefunden. Es ist eine kleine Erzählung, die mich jedesmal aufs neue ermuntert...

Marcel Hänggi

Variation über das Paradies-Thema NR.1

Einer saß in einem Gefängnis, welches hundert Ausgänge hatte. Neunundneunzig davon führten in die Freiheit mit neunundneunzig verschiedenen Gesichtern, und der letzte Ausgang führte aufs Schafott. Er konnte sich nicht mehr an die Zeit erinnern, als sie verschlossen waren; jetzt aber standen sie alle offen.
Die Möglichkeit genießend, in seiner Phantasie von allen hundert Ausgängen Gebrauch zu machen, verbrachte er seine Tage und Wochen in dem Gefängnis und bemerkte kaum, daß mit den Jahren ein Ausgang nach dem anderen sich wieder verschloß. Als nur die letzten zwei noch offen standen, sprach er: "Jetzt bin ich frei!" und irrte sich in der Tür.

~~~~~~~~~~~~~
Nutze die Möglichkeiten...

Gruß von einem verträumten Fynnchen, das sich gerade überlegt, was sie heute Abend schönes machen wird... :D ***
angel of sorrow-> your goal is to find out who you are <-
BlackDawnIch verstehe euch, wenn ihr sagt, man sucht ein Leben lang und sammelt auf seinem Weg immer mehr Körner dazu.
Es ist bloß auch ein solcher Schmerz, wenn man nicht mehr weitergehen kann, wenn man in einem Feld steht und alle Körner, die man bisher sammelte mit dem Wind über das Feld wehen.
Es ist so furchtbar sein "Ich" zu verlieren. Was sind meine Gewohnheiten? Was sind meine Macken? Was sind meine Leidenschaften?
Man steht da und weiß es nicht. Man sucht und findet kein Korn mehr dass zu seinem Ich gehört, denn auf einmal sind da so viele andere Körner - weiße, schwarze, graue, rote usw.
Man vergisst, welches seine Farbe war. Man sammelt Falsche, lässt sie wieder fallen und beginnt von vorne - wieder falsch.
TinuHi

Ja ich glaube auch,dass es viel wert ist,dass man überhaubt noch in der Lage dazu ist sich zu verändern,und nicht engstirnig durchs Leben zu laufen und sich nicht mit sich selbst auseinandersetzen...
Aber es ist auch ziemlich anstrengend,meint ihr nicht?


[QUOTE]Die Möglichkeit genießend, in seiner Phantasie von allen hundert Ausgängen Gebrauch zu machen, verbrachte er seine Tage und Wochen in dem Gefängnis [/QUOTE]

ich glaube dass wäre wirklich >die< Verlockung...


~LG Tinú~
london_rainhm..diese kleine erzählung da erinnert mich an einen gedanken max frischs, nämlich, dass jede [B]zu treffende/getroffene entscheidung die alternativen sterben lässt[/B]..-kurz nach dem abi, als ich gerade nach dem ersten semester mein erstes studium(mittlerweile studiere ich etwas anderes im sechsten..glücklicher bin ich damit auch nicht, aber ich hab mir vorgenommen, es zu ende zu bringen..) hingeschmissen hatte, bin ich über diese zeilen in unserer tageszeitung, die über den ichweißgradnichtmehrwelchen-todestag frischs schrieb..-mich hat das stark verunsichert und noch ängstlicher -was meine zukunft betrifft- gemacht. dieser mann in der erzählung genießt es, diese vielen möglichkeiten, sein leben zu leben, einen bestimmten weg zu gehen, zu haben, [i]ohne[/i] das gefühl, sich wirklich entscheiden zu müssen, [i]ohne[/i] angst..-- ??? "nutze die möglichkeiten" ??? - manchmal fühlt man sich auch einfach nur gelähmt und schwach, wenn man das gefühl hat, es gibt nur ein "entweder..oder" und die zeit läuft davon..-und ein NOCHMAL VON VORN gibt es nicht immer.
das man nicht ständig so denken sollte, weiß ich. aber einfach ists nicht, sich seinen ängsten -gerade die zukunft betreffend- zu stellen.
Irelandich denke, die suche nach sich selbst ist gleichbedeutend damit, herauszufinden, was man eigentlich will. das ist es, was ich im moment versuche, und ich kann nur sagen, es ist unglaublich schwer und tut furchtbar weh. ich bin einer von diesen menschen, die ständig zwischen dingen hin- und hergerissen sind.
zwischen verantwortung und freiheit, zwischen gehen und bleiben, zwischen liebe und freundschaft, zwischen dem wunsch nach glück und dem verlangen nach schmerz...
was mir dabei wahnsinnige angst macht, ist der gedanke, ich könnte es vielleicht nie herausfinden. was, wenn ich nie erfahre, wer ich wirklich bin, was ich will und vom leben erwarte? oder geht es womöglich allen menschen so?
findet jeder mensch irgendwann sich selbst oder ist es unser schicksal, unser leben lang zerrissen zu sein?!...
Fynn@London_rain

Hmm... von ihm hab ich noch nichts gelesen. Er hat auch "Homo Faber" geschrieben, oder? Wenn du weißt, aus welchem Buch du zitiert hast, lass es mich wissen, ja?
Danke im vorraus! ;)

@Ireland

Könnte es nicht sein, dass die Erwartungen der Menschen solche, von dir geschilderten, dazu führen sich nie mit etwas abzufinden? Der Moment der Entscheidung, nach dem hin und her, ist doch nie der definitiv falsche oder? Ich meine, woher willst du wissen, dass der andere Weg besser gewesen wäre? Naja... ;)

Einen Gruß vom Fynn***
Ireland@fynn: stimmt, theoretisch müsste man beide wege ausprobiert haben, um zu wissen, welcher der bessere ist. ist es aber nicht so, dass die meisten menschen - gerade die, die wie ich von natur aus eher weniger entscheidungsfreudig sind - sich nicht trauen, sich für einen weg hundertprozentig zu entscheiden, und dadurch oft jahrelang zwischen zwei möglichkeiten, die ein gefühl bietet, hin- und herfliegen?
und wenn sie sich dann doch für einen weg entscheiden, bringt dieser oft mit sich, dass man die möglichkeit, den anderen einzuschlagen, für immer verliert, was erstens die entscheidung noch schwerer macht, und zweitens leicht dazu führt, dass man sich vielleicht ein leben lang einredet, es sei der falsche weg gewesen, den man gewählt hat. was man natürlich nicht wissen kann, wie du schon sagst, aber sich für einen weg entschieden zu haben, bietet eben nicht nur die möglichkeit, sich zurück zulehnen mit dem guten gefühl, dass der andere ja vielleicht gar nicht so toll gewesen wäre, sondern es birgt auch die gefahr, ständig zu glauben, man hätte sich genau falsch entschieden und somit sein wahres glück verpasst.
kommt halt auf den menschen an, wie man sich nach einer entscheidung so fühlt, aber ich gehöre zu denen, die grundsätzlich fast immer denken: 'alles wäre besser gewesen, wenn ich genau anders gehandelt und entschieden hätte'.
hm...
Asukadenke generell sehr viel über mich anch.. auch weil ich bestimmte verhaltensmuster erkenne, dnekweisen nicht mag und gerne was an mir ändern will.. dadurch probiert man sich zu definieren udn zu vesrtehen um etwas ändern zu können..
aber das kann so ätzend sein.. bzw. ich bekomms nicht hin bestimmte macken zu ändern.. heng da voll drin und arg.. sind auch sachen, die ich für mcih selbst ändern will um mir zu helfen.. aber es klappt eigentlich(noch??)nicht..
ich find es manchmal sehr nervig, sich imemr slebst zu analysieren.. und komm mir dadurch manchmal egoistisch vor(also jeder is ego, aber so..), dadurch, dass ich über mICh nachdenke udn sehr viele gedanken daran weg gehen... aber ka..
SternenstaubJa ich finde dieses Forum tiefgründiger (haevi: :-P)
Und...Stillstand ist der Tod. De Mensch sucht und strebt sein Leben lang.

Sterni

--je cherche toujours.---
LiebesEs ist in meinen Augen normal, dass man sich, wenn eine lange menschliche Verbindung vorbei ist, neu entdeckt.
Denke das liegt daran, dass jeder mehrere Seiten in sich hat.
Und man passt sich gerne den Menschen an, die man gern hat.
Das heißt Eigenschaften, die zu dem anderen passen, werden hervorgehoben und andere, die nicht so gut an kommen, verschwinden zum großen Teil.
Ändert sich das Umfeld, ändert du dich auch wieder.
Dann kommen die verschwunden Eigenschaften wieder erstärkt zum Vorschein, nicht selten stehen sie in direktem Widerspruch zum Vorherigen.
Und man fragt sich wer bin ich eigentlich, wenn ich so oder auch so sein kann?
Glaube man ist das, was dazwischen liegt.
Jedoch gebe ich zu bedenken, dass es eigentlich etwas wundervolles ist, so vielfältig zu sein. Das macht das Leben spannend und einen interessant.
Asuka[QUOTE][i]Original geschrieben von Sternenstaub [/i]
[B]
Und...Stillstand ist der Tod. [/B][/QUOTE]

woher hast du diesen satz??? das is einlied von einer band aus unserer gegend! und das lied ist total genial :) wundert mcihgerade, dass du das schreibst...


das mit dem hervorheben kan sein-kommt mir auch logisch vor :) muss ich mal drauf achten.. aber wenn ich es kurz betrachte, ist es auch schon so. manche verhaltensmuster legt man etw. an seite,nicht, dass sie nicht mehr da sind, aber kann man dann noch sagen, dass ist ne eigenschaft von mir?
und bis zum gewissen grad ist es ok sich anzupassen, aber macht amn es shcon zu viel..?
DuvessaIch denke die meisten Menschen sind auf ein harmonisches Zusammenleben mit ihren Mitmenschen aus. Deshalb sucht sich jeder einzelne seine Rolle, je nach Situation immer wieder eine neue. Es ist natürlich schön wenn man an sich einige Verhaltensmuster immer wieder endeckt und sagen kann: Das ist typisch "Ich".
Ich halte es beispielsweise nicht aus wenn eine Begegnung mit einem anderen Menschen unsicher oder wacklig ist. Wenn beide sehr passiv und vielleicht sogar verunsichert sind. In solch einem Fall geh ich lieber in die Offensive und fang an zu bestimmen *g* Andererseits kann ich auch voll und ganz anderen die Führung überlassen...wenn man mir die Möglichkeit gibt !
[QUOTE]und bis zum gewissen grad ist es ok sich anzupassen, aber macht amn es shcon zu viel..?[/QUOTE]
Die meisten Menschen merken relativ schnell wenn sie sich zu sehr anpassen !Kann nur schwer sein diese "nicht passende Rolle" wieder abzulegen ?!
Ganz allgemein möcht ich noch anmerken dass es vielleicht gar nicht so gut ist wenn man zu viel über sich selbst nachdenkt.
Wenn man sich wohlfühlt mit dem was man ist und tut braucht man ja eigentlich nicht nachzudenken !?
Nur mögen sollte man sich, nicht weil man so und so ist. Sonder weil man eigentlich nur sich selbst wirklich vertrauen und glauben kann.
D.
nachtwesenich glaube selbst finden kann man sich nicht wirklich,da man sich ständig verändert,jede minute.wie schon gesagt wurde,stillstand ist tod.
jede neue erfahrung lehrt uns etwas(vllt etwas falsches,aber das tut ja erstmal nichts zur sache) und trägt zur erstellung einer identität bei....zufrieden und im einklang mit sich selbst zu leben ist eine sehr zweifelhafte sache,einerseits ist es sicherlich schön,andererseits kann"zufrieden mit sich selbst"sehr schnell zu dem glauben führen,man wäre besser als andere.

mit freundschaften ist das so eine sache.ich glaube,manche leute sind nur kurz da und verändern uns,helfen bei unserer entwicklung,andere tragen negativ dazu bei und andere bleiben eben sehr lange erhalten.freundschaften über jahre/jahrzehnte hinweg sind wohl nur sehr schwer aufrecht zu erhalten,jedenfalls wenn sie sehr eng sein sollen.
allerdings....mich haben kurze begegnungen mit menschen schon sehr oft um einiges weiter gebracht als lange...gut...wenn einem die freundschaft nichts gibt,sollte man vielleicht überlegen ob es überhaupt eine ist.
BlutigesMähhm-mir stellt sich grade die Frage, ob ich vielleicht noch unnormaler bin, als ich dachte?! Mcih hat der Verlust von mehreren meiner Freune (seis durch Tod oder einfach nur durch Umzüge) jedesmal schwer getroffen-aber ich musste mcihd a nicht gleich neu definieren.. Das würde ja bedeuten, dass mein Wesen von diesen Menschen abhängig wäre und das Gefühl hatte ich nie gehabt. Allerdings habe ich ohne sie halt einfach eine scheinbar andere Entwicklung gemacht, weil sie nicht mehr teilhatten und ihnen das so erschien. Dennoch bin ich immer noch das Mäh von nebenan..
Oder hab ich jetz das mit der Neudefinition nicht ganz richtig verstanden?
nachtwesendas ist individuell verschieden...bei mir war/ist es so,das ich verluste nicht verkrafte...es gibt allerdings auch welche die befreiend sein können...ein mensch der dir wichtig ist trägt immer zu deiner selbstdefinition bei,egal wie wenig/sehr...du kannst durch ihn lernen,dich weiterentwickeln,neue ansichten gewinnen etcetc.,von daher denke ich schon das dein umfeld dich teiweise mitbestimmt.
BlutigesMähMag sein-aber wenn ich so einen Menschen verliere heisst das doch nicht, dass ich mich selbst über den Haufen werfen muss. Immerhin sollte eine Entwicklung nicht nur an umgebende Personen und deren Einfluss gebunden sein.
Das würde ja für mich bedeuten, dass ich selbst nicht ich selbst bin..
Vielleicht liegt mein Denken auch daran, dass ich die Menschen nicht an mich ranlasse..
Da gibts kaum einen, von dem man in irgendeiner Art und Weise abhängig ist oder deren Verlust zu einer neuen Definition meines Seins führt
Asukablutigesmäh(übrigens kreativer name :) ) kann dir zustimmen. denke auch nciht, dass das bei jedem "menschenverlust" so ist.. und es stimmt, wär ja schlimm, wenn man so abhängig ist/wäre....

zu oben: ich denke ja auch über mich nach, wiel ich mich nciht mag, nicht zufrieden bin und was ändern will. ist nur echt schwer. und ich hätte es gerne, also mich selbst mögen- und selbst, wenn andere denken ich wär egoistisch udn eingebildet, die, sollens ie denken-aber das kann ich ja noch nicht.,. das mir egal ist, was die denken.. udn ich will ja auch nciht mit erhobenen kopf herumstolzieren, möchte eher einfach positiver leben... istd enk ich auch für meine freunde einfacher mit mir :)
london_rain[QUOTE][i]Original geschrieben von Asuka [/i]
[B]woher hast du diesen satz??? das is einlied von einer band aus unserer gegend! und das lied ist total genial :) wundert mcihgerade, dass du das schreibst.. [/B][/QUOTE]

sorry fürs einmischen. es ist aber auch ne zeile in dem grönemeyer-song "bleibt alles anders" ;) !!
BlutigesMähdas mit dem erhobenen Kopf hab ich leider ne ganz verstanden :-s
GedankensturmIch blicke in den Spiegel und erkenne mich nicht!
Auf der Suche nach mir selbst bin ich scheinbar seit ewigen Zeiten.
Ich weiß nicht wie ich die Dinge ändern soll, wie eingefrohren stehe ich da und betrachte meinen Körper manchmal von außen. Meine Seele ist unendlich groß und möchte so viel und ich ?

Ich weiß einfach nicht wie.

Manchmal habe ich das Gefühl mit jeder Beziehung einen Teil meiner selbst aufzugeben.
Ich kann mir dabei zusehen wie ich meine Freiheit verliere.
Aber da ist die Angst nicht zu genügen. Die Sucht, das Wissen es nicht zu verdienen glücklich zu sein.

Ich bin ein Wiederspruch gefangen in mir selbst - wenig Elan.
So nehme ich mich hin, bis wieder der Mut erwacht zu kämpfen, neue Wege zu gehen und mich doch eines Tages zu finden...
Asuka[QUOTE][i]Original geschrieben von BlutigesMäh [/i]
[B]das mit dem erhobenen Kopf hab ich leider ne ganz verstanden :-s [/B][/QUOTE]


ist darauf bezogen, das jdn. gemeitn hätte, wenn man sich ja selbst annimmt, dass man dann eingebildet rüber kommen kann usw. und ich meinte, ich will ja nicht mich mögen, um dann rumzustolzieren und schön die nase nach oben halten... sondern ich möchte mich mögen, weils auch für andere angenehmer ist und vieles einfacher/positiver ist... weißt du, was ich meine?
VampireMiyuSo geht es mir immer, wenn irgendwas zerbricht.... ob eine freundschaft, eine beziehung oder wenn ich mich wieder mal mit jemandem fetze...
jedesmal kommt mir dieses dasein plötzlich derart sinnlos und ich komm mir imer einsam und verlassen vor...
doch irgendwann kkommt dann wieder ein Hoch... nur die wenigstens menschen aber wissen, dass es stimmt was in einem lied von den ärzten gesagt wird:

"und ich will nicht begreifen, jeder mensch ist für immer allein!"

miyu
talena[QUOTE][i]Original geschrieben von VampireMiyu [/i]
[B]

"und ich will nicht begreifen, jeder mensch ist für immer allein!"

miyu [/B][/QUOTE]

stimmt wahrscheinlich auch.Am ende bleibt man doch alleine.Man muss sich selber und auch seinen Weg im Leben finden.Klar sagen viele,dass man sich immer auf Freunde/Familie verlassen kann,aber nichts hält ewig.
GedankensturmDurch Freunde und Familie erfährt man Halt, bekommt ein Feedback vom Gegenüber.
Selten findet man jemanden, der einen wirklich versteht und nicht nur glaubt dieses zu tun.
Jetzt mal ehrlich- versteht Ihr Euch in Euerm Handeln und Tun immer? Versteht Ihr diese Gefühlsschwankungen wirklich?

Muß man das überhaupt...?
talena[QUOTE][i]Original geschrieben von Gedankensturm [/i]
[B]
Jetzt mal ehrlich- versteht Ihr Euch in Euerm Handeln und Tun immer? Versteht Ihr diese Gefühlsschwankungen wirklich?

Muß man das überhaupt...? [/B][/QUOTE]

Also ich wundere mich manchmal schon über mein Verhalten und seine eigenen Gefühlsschwankungen kann man ja auch nicht immer kontrollieren.
BlutigesMähJarl, glaub schon Asuka,
abe manchmal brauch ich meiner so genannte Arroganz (die eigentlich keine ist ) um mir Personen, die partout meine persönlichen Grenzen nicht erkenne wollen vom hals zu halten. Und manchmal, um einfach meine Ruhe zu bekommen...
Winterlichtalso ich bin nun schon ein wenig älter und habe einige Freundschaften kommen und gehen sehen. Leider gelingt es wirklich nur selten, wahre Freundschaften lange aufrechtzuerhalten. Ich denke auch, daß jeder Freund einem etwas mitgibt auf dem Lebensweg. Ich habe meinen Frieden damit gefunden, zu wissen, es gibt oft Freundschaften, die sind intensiv und geben einem unheimlich viel. Aber alles ist vergänglich. Die Situation, aus der sie entstanden, ist vergänglich. So wußte ich kurz schon vor dem Abi, daß ich die meisten meiner Schulkameraden, von denen mir einige sehr ans Herz gewachsen waren, einen anderen Weg einschlagen werden. Sie werden studieren, wegziehen, heiraten, Kinder bekommen. Das Lebensumfeld ändert sich, der Bezugspunkt fehlt, es löst sich auf. Man kann es kaum ändern.

Ich weiß nun, daß mich einige Menschen nur einen Teil meines Lebensweges begleiten, irgendwann ist halt auch dies meistens vorbei. Nur wenige Freundschaften haben leider Bestand, aber je älter man wird, umso länger halten sie zum Glück -nach meiner Erfahrung. Wenn man sich wieder trennt, weiß ich, daß dies etwas Gutes war, daß ich die Zeit genossen habe.

Und freue mich auf neue Begegnungen. Ich habe gelernt, es kommen immer wieder Menschen dazu und es wird immer wieder gute Bekanntschaften/ Freundschaften geben.
Man kann nichts für ewig und vor allem mit Gewalt festhalten....

Übrigens denke ich auch viel über mich nach und versuche mich zu ändern, weil mir mein Selbst nicht gefällt. Es ist schwer, sehr schwer und es dauert, aber ich gebe mir Mühe, weil ich mir so, wie ich mich entwickelt habe, auch nicht leiden mag, also muß sich etwas ändern.

Ich glaube, man kann sich immer ändern, man muß es nur wollen!
neeChristIrgendwann mitten in meiner Pubertät (sehr wichtige Entwicklungsphase - weiß man ja - ) begann meine erste Beziehung und die nächsten schlossen sich fast immer nahtlos an. Erst seit die letzte Beziehung gescheitert ist und ich mich dafür entschieden habe so schnell keine neue mehr einzugehen, habe ich angefangen, mich selbst besser kennenzulernen, da niemand mehr da war, der mich beeinflusst hat.
Das hat mich unabhängiger und selbstbewusster gemacht.
NellIch habe schonmal den Fehler gemacht und mich zu sehr an einen Menschen gebunden.Ich war kein eigenständuger mensch mehr ich habe nicht mehr selbst gedacht und nicht mehr selbst gehandelt!! Als sich die Freundschaft dann plötzlich änderte,weil jeder seinen Schritt weiter gehn muss war da plötzlich ein unglaublich großes Loch und ich musste lernen mich kennenzulernen und zu akteptieren.Denn ich war praktisch nichts,ich konnte nicht selbststänid denken oder handeln.Das war eine schwere Zeit. Dadurch hab ich gelernt das jeder immer und überall aleine ist und auf sich allein gestellt!! Man hat zwar Leute die einen auf diesem Weg begleiten aber trotzdem muss man die Stärke haben alleine zu entscheiden und zu denken!!
Ich bin noch dabei mich kennenzulernen und das tue ich in jeder Situation in die ich gerate! Doch ich hab ein ganz wichtihes Hinderniss schon überwunden...ich hab mich selbst akzeptiert und bin auch recht zufrieden mit mir.Natürlich trifft das nicht auf alle Situationen zu die ich bewältige!!
Doch ich glaube das ich auf dem richtigem Weg bin und das ich endlich sehe wer ich schon immer war und das ich es jetzt erst schaffe raus zu kommen!!
Trotzdem ist da auch noch immer die Angst das mich jemand oder etwas so beeinflusst das ich mich verliere und nicht mehr ich selbst sein kann! Diese angst bleibt wohl für immer in mir drin,doch ich hoffe das es nur angst bleibt!
meusIch denke man ist sein ganzes Leben lang auf der suche nach sich selbst. Man lernt aus Erfahrungen, sieht Dinge mit der Zeit anders, man wächst und ändert sich im Laufe des Lebens.
Jeder kommt einmal zu einem Punkt, andem man sich fragt wer oder was man ist. Aber ich denke auch, dass man durch dieses Nachdenken sich mehr und mehr verliet. Man trägt alle Gefühle die es gibt in sich. Menancholie, Trauer, Freude,... Und das alles macht einem zu dem der man ist.
Man sollte einfach leben und andere urteilen lassen, denn ich bin nunmal ich. Mal traurig, mal nachdenklich, ich steh auf Punk und trage trotzdem weisse Sommerkleider.
Ich hab mich, wie jeder andere bestimmt schon mal auch, in einer Beziehung fast selbst verloren und habs nicht mal gemerkt. Dann kam der gewisse Punkt, bin gegangen, hab nachgedacht und es wurde Schlimmer. (Nachdenken ist ja nicht schlimm, nur sich in den Gedanken verlieren) Durch einige, für mich besondere Unstände bin ich jetzt das, was ich im Moment bin. Aber ich denke auch das wird sich irgendwann mal ändern.
Asuka[QUOTE][i]Original geschrieben von Gedankensturm [/i]
[B]
Jetzt mal ehrlich- versteht Ihr Euch in Euerm Handeln und Tun immer? Versteht Ihr diese Gefühlsschwankungen wirklich?

Muß man das überhaupt...? [/B][/QUOTE]

nein, definitiv muss man das nicht.. kann man auch garnicht-das is glaub ich das problem..
ich bekomms nicht hin und will manchmal mein denken soooo gern ändern, ich will manchmal einfach nciht so denken, wie ich gerade denke, aber es geht nicht.. und ich glaube, man kann auch nciht alles verstehen. wie auch?
DraconianAngel"Wenn ich in einen Spiegel seh, bin ich mir immer wieder fremd. Ist das wirklich mein Gesicht, meine Stimme, die da spricht? Wenn ich mit mir alleine bin, gibt es keine Chance zu fliehn. Nichts ist mehr da von all dem Schein, von dem, was ich versuche zu sein. Das ist der Moment, in dem ich weiß: ich selber bin mein größter Feind. Ich merke, wenn ich einsam bin, ich kann mich selbst nicht mehr ausstehn. Ich guck wieder auf mein Spiegelbild, es macht mir alles nach und verschwindet nicht. Das ist der Moment, in dem ich weiß: ich selber bin mein größter Feind."

+ DraconianAngel +
Schattenwesen[QUOTE]Ich denke man ist sein ganzes Leben lang auf der suche nach sich selbst.[/QUOTE]

Das sehe ich auch so. Ich beschäftige mich immer und immer wieder mit der Frage nach dem "Wer bin ich eigentlich?" und finde keine Antwort. Ich kann Charaktereigenschaften benennen, die mich ausmachen, kann sagen, was ich mag und was nicht. Doch sagte mein Therapeut unlängst, ich würde mich in vielerlei Hinsicht auch vor mir selbst verstellen. Bin also gerade mal wieder absolut im Unklaren, was mein "ICH" anbelangt...
Gedankensturmich blicke in den Spiegel und erkenne mich nicht...

- das ist eine Kernaussage aus einem meiner " Werke "

ich wüßte nicht einmal wie das aussehen sollte, könnte oder müsste, dass ich mich erkenne.
das ist ein großes Problem, das weitere hinter sich her zieht.
DraconianAngelneben der frage "wer bin ich?" stellt sich oft auch die frage "wer war ich?" oder "wer wäre ich, wenn dies und das nicht passiert wäre?"

diese fragen werfen jedoch nur mehr weitere fragen auf, anstatt antworten zu liefern;

viel interessanter ist die frage "wie bleibt man sich denn selbst treu?"
man geht durch sein leben und wird dabei mit immer neuen eindrücken und erlebnissen konfrontiert.
wie viel jedoch darf man annehmen, ohne gleich zu einem dieser oberflächlichen nachlaufer der gesellschaft zu mutieren?
es liegt bestimmt ebensowenig sinn darin zu versuchen sich diesen zu entziehen, sofern das überhaupt möglich ist.

gerade diese erwähnten geschehnisse machen uns aus, stellen unseren charakter dar - einen charakter, der sich ständig weiterformt.
vielleicht ist es ja aus genau diesem grund gar nicht möglich jemals zu behaupten man würde sein "ICH" kennen...


+ DraconianAngel +
CatherineSo ist das bei mir auch, ich weiß nicht, wie ich wirklich bin, und das was ich wusste, wurde mir immer nur kaputt gemacht. So bin ich abgehärtet und bin nach außen abweisend und wirke dann vielleicht auch arrogant. Ich denke, das mache ich, um mein Inneres zu schützen, weil es ziemlich zerbrochen ist ...
colaeisbär[COLOR=darkred]hi Tinu!
sowas nennt sich meist pubertät und sowas erlebt eigentlich so gut wie jeder mensch.
ich hatte auch ma so ne zeit,wo ich mich echt gefragt hab wer ich bin,was ich bin,welche menschen zu mir gehören,mir wichtig sind,welche einstellung ich zum leben hab etc.
das hat ne ganze weile angedauert bei mir,aber während meiner 4 theaterauftritte hatte ich einen geistesblitz und auf einmal wusste ich wer und was ich war,zu was ich fähig bin etc.
meistens is es so,dass uns schwerwiegende erlebnisse irritieren und wir uns dann viel mit uns selbst beschäftigen und irgendwann fängt man an über sich selbst nachzudenken und schwupp steckt man in dieser phase drin und will dringend einen lösung für das problem.
das geht leider nich so einfach,man muss eben verschiedene dinge in dieser zeit ausprobieren um herauszufinden,was einem gut tut und was nich.
das kriegst du locker hin.
nimm dir einfach ein bisschen zeit und freu dich aufs ergebnis.

liebe grüße
sarah[/COLOR]
Lacrima_mosa17walso ich weiß schon was du meinst.....die freundschaft zu mir und meiner ehemalls besten freunden ist auch vor ca 2 monaten zerbrochen.aber ich kann nicht sagen das es mir seiddem so geht das ich praktisch nich mehr weiß "wer ich bin".das hat ich auch schon vorher.doch ich denke das wird einen,das wenn es so is, danach erst eher bewusst..zumindest bei mir,da ich sonst auch durch unsere freundschaft eher abgelenkt davon war...
Slice of LifeIch kenne das sehr gut. Ich hatte das oft wenn sich gewohnte Menschen aus meinem Leben "verabschiedet" haben oder sich einfach eine gravierende Änderung vollzieht. Ich denke, dass einen das auch in gewissermaßen ein lebenlang immer wieder mal begleiten wird. Es wird immer wieder Situationen und Herausforderung für einen geben, die es verlangen sich selbst zu hinterfragen, die Selbstzweifel auslösen... Ich hab oft das Gefühl ständig einer harten Prüfung untergeordnet zu sein und mich ständig vor mir selbst (und vermutlich auch vor anderen) neu rechtfertigen zu müssen. Auch wenn das jetzt vielleicht ziemlich merkwürdig klingt. Ich denke wenn man nachdenklich ist ist man auch ständig im Fluss und das löst solche Gefühle nunmal aus.

Gruß

SoL

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