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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Zusammengeführt: Intelligenz/IQ/EQ/Definition von Intelligenz
IFOWie definiert ihr Intelligenz? Wann ist man eurer Meinung intelligent und wann gehört man zu den eher wenigen intelligenten Zeitgenossen? Ich bin gespannt auf eure Meinungen.
Great White DeathIntelligenz ist die Fähigkeit logisch zu denken... optimal genutzt werden, kann sie nur, wenn auch entsprechendes Wissen vorhanden ist...
TobeMentalGewisse Lebenserfahrungen und Weisheiten gehören ebenso dazu.

Faktoren verschmelzen miteinander...
St TodesengelUnd was haltet ihr von IQ Tests ?
Black PhantomEinerseits können IQ-Tests hilfreich sein, wenn es darum geht die Vermutung einer Hochbegabung zu bestätigen, damit die Person dann entsprechend gefördert werden kann.

Andererseits kann es ja sein, dass ein Mensch in seinem Leben glücklich ist (z.B.) einen handwerklichen Beruf ausübt in dem er sehr gut ist und dann durch einen IQ-Test erfährt das er nur unterdurchschnittlich begabt ist. D>ann könnte es ja durchaus sein, dass dieser Mensch dadurch negativ beeinflußt wird.

Ich weiß nicht wie man Schaden und Nutzen abwiegen kann und frage mich ob es überhaupt möglich ist
FallenSiskoIntelligenz nützt garnichts, wenn man nicht die Fähigkeit hat sie zu nutzen und die Ergebnisse, die der hohe IQ produziert, anderen zu vermitteln.

Ohne soziale Kompetenz ist ein hoher IQ sinn- und nutzlos. Darum sollte man genauso stark auf die Entwicklung seiner sozialen Fähigkeiten achten.
St TodesengelNaja hab mich jahrelang davor gedrückt so einen Test zu machen habe mich dann aber vor einigen Wochen doch überreden lassen...
Und jetzt darf ich mir anhören was ich alles hätte erreicht haben könnte :o Hab Realschule mit 3,1 abgeschlossen und mache jetzt ne Ausbildung hätte aber laut dem blöden Test Gym mit 1,x haben müssen und sollte jetzt Psysik Prof. sein...

Sagen die Tests einfach nichts aus oder bin ich nur zu blöd meine Intelligenz zu nutzen :confused:
Black Phantom[QUOTE][i]Original geschrieben von FallenSisko [/i]
[B]Ohne soziale Kompetenz ist ein hoher IQ sinn- und nutzlos. Darum sollte man genauso stark auf die Entwicklung seiner sozialen Fähigkeiten achten. [/B][/QUOTE]

Da geb ich dir vollkommen recht.


@St Todesengel Ich wurde von meinen Eltern mal zu einem IQ-Test gezwungen und für mich wars eher positiv.

Ich denk schon, dass die meisten IQ- Tests ne ziehmlich gute Aussagekraft haben, aber ich würde mich da nie auf einen Test verlassen Ich werd bald auch noch einen 2ten machen.

Und so wie sich das anhört was du da beschreibst hast du einen von den schlechten Tests erwischt, aber das kann ich auch nicht wirklich beurteilen.
Außerdem sollte dir das auch egal sein. Solange wie du mit deiner Ausbildung zufrieden bist und es dir Spaß macht solltest du den blöden Test einfach vergessen. Gedanken machen würde ich mir an deiner Stelle nur wenn ich mich in der Ausbildung unterfordert fühlen würde.
SiriusHm, diese Standart IQ-Tests sagen m.E. nicht viel über das vorhandene Wissen aus, sondern geben eigentlich nur die Geschwindigkeit des Denkens wieder. Intelligenz bedeutet aber nicht nur, möglichst schnell viele logische Aufgaben zu lösen, sondern auch Wissen! Und es gibt viele Menschen, die zwar vielleicht etwas langsamer im Denken sind, aber durchaus über einen großen Wissensschatz verfügen! Sind diese Leute weniger Intelligent?
Man könnte es mit Computern vergleichen: Was nützt mir ein Rechner, der zwar einen Prozessor mit 2 Ghz hat, aber die Festplatte ist leer?
Ich denke, die Mischung ist wichtig, also Wissen speichern und ggf. wiedergeben können!

Wissen bedeutet für mich im übrigen nicht nur pauken, irgendwelchen Kram lernen und studieren bis zum umfallen, sondern auch das erlernen von Handlungsabfolgen, Fähigkeiten usw.
z.B. wer einmal Fahrrad fahren oder schwimmen gelernt hat, vergisst normalerweise sein ganzes Leben lang nicht, wie das geht... Das ist auch Intelligenz!

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, das wir in der Lage sind, uns selbst zu erkennen, d.h. der Mensch weiß, das er ein Mensch ist und erkennt sich auch z.B. selbst im Spiegel. Das packt kein anderes Lebewesen auf diesem Planeten.
WaTcHmEIch hab mal einen gemacht.. sinnlose und vertane Zeit....

wenn es danach gegangen wäre hätte ich mein Abi nicht nur 2,8 gemacht... und wäre schon garnicht in der Uni durchgerasselt....

Nebenbei: angeblich kann man mit einem IQ von 2 leben (Pflanzen) darunter nicht (Intelligenz der Pflanzen = Nach der Sonne drehen) .... FRAGE : WIE wollen die das gemessen haben?? haben die Pflanzen auch einen IQ Test gemacht???

völlig Banane....

Genauso ist es Humbug Intelligenz mit Klugheit oder Weisheit oder gar sozialer Kompetenz gleichzusetzen....

Eine Frage schiesst mir dabei immer wieder durchs Hirn:
Der Mensch bezeichnet sich als das intelligenteste Tier... Er ist aber auch das einzige , dass sich selber zerstört... sooo Intelligent scheinen wir also doch nicht zu sein ????

CU

WaTcHmE
blackrider@WaTcHmE
Wieso? Ist doch intelligent, sich selbst zu zerstören*sarkasmus*. Denk doch mal an die Anstrengungen, die unternommen werden, andere Menschen, Tiere oder Pflanzen zu töten oder zu vertreiben. Da werden hochqualifizierte Leute beschäftigt, um immer tödlichere Waffen oder Gifte zu entwickeln. Und warum? Um irgendeinem Wesen ordentlich einen überzubraten:mad: Und du sagst, dass ist nicht intelligent;) gruss blackrider
HarlekinHab mir soclhe IQ tests mal angesehen.. sind entgegen der offiziellen aussage "lernbar" d.h. wenn jemand einen faulble für zahlenspiele hat , dann ist der jenige schon mal im vorteil auch wenn er zu dämlich zum kaffekochen ist..

die fähigkeit logische verknüpfungen zu finden reicht eben nicht um "intelligent" zu sein..

desweiteren sind solche IQ-tests nicht "lernfrei" d.h. man muss eine gewisse Bildung haben (die mit der reinen Intelligenz nichts zu tun hat)um zu addieren, multiplizieren, oder wurzel ziehen zu können. desweiteren sind bei den meisten IQ-Tests auch Vokabelkentnisse nötig.

aber wat solls..

man wird feststellen ob man intelligent ist, anhand des feedbacks der umgebung..


ids *ddd*


H.
seelenmordSalut,

ist es intelligent Wissen anzuhäufen im Sinne von stupidem Lernen? Ist es an Mangel an Intelligenz, wenn man die (situationsabhängig) "richtige" Entscheidung aus dem Bauch heraus - aufgrund von Erfahrungen z.B. - tätigt und doch keine Kenntnis über die Hintergrunde besitzt?

Fragen als Antworten ...

IQ-Tests halte ich für nicht aussagekräftig und albern ...

DlG, sm
SeelenfeindIntelligenz:

Intelligenz ist schon eher ein abstrakter Begriff, da sie sich meist nur auf einen Teil dessen beschränkt für was der Begriff an sich steht.

IQ-Tests in ihrer altbekannten Form wird deshalb auch nicht mehr viel beachtung geschenkt, da diese Ergebnisse liefern die nur unzureichende Aussagen bieten. Begabungstest gelten daher eher als das A und O.
Die meisten IQ-Tests bauen auf Logik, Assoziation und sprachliches Wissen (oft auch dreidimensianales Verständnis), was gelinde gesagt sehr begrenzt aussagefähig ist.
Aussagen zu einer künstlerischen Begabung können daraus nicht gezogen werden. Ebenso sagen sie nichts zur sozialen Begabung aus, welche nicht -wie schon oben erwähnt- als mittel zum benutzen einer Begabung zählt sondern selbst eine darstellt.

Und noch etwas für die Träumer auf der Welt... eine ausgeprägte Phantasie ist ebenfalls eine Begabung die auf einer menge Kreativität beruht, sie sollte nur nicht vom Alltag abgestumpft werden.
WhiteRavenDie Sieben Intelligenzen nach Gardner:

1. linguistische Fähigkeit;
2. logisch-mathematische Fähigkeit;
3. räumliches Wahrnehmungsvermögen - Zurechtfinden im Raum, Formbildung und -veränderung und Gebrauch mentaler Bilder;
4. musikalische Fähigkeit - Wahrnehmen und Schaffen von Tonmustern;
5. körperlich-kinästhetische Fähigkeit - Fertigkeiten der motorischen Bewegung und Koordination;
6. interpersonale Fähigkeit - Verstehen anderer;
7. interpersonale Fähigkeit - Verstehen des eigenen Selbst, Entwicklung eines Identitätsbewußtseins.

[I]Quelle: Zimbardo Psychologie[/I]

So...das wäre mal [B]eine[/B] Theorie der Intelligenz...

Hm, was ich von Intelligenztests halte? Keine Ahnung...hab noch nie einen gemacht ;)
SchattenbrautWas ich sehr interessant finde, ist, dass es so häufig Diskussionen in den Medien darüber gibt, was Intelligenz ist und nie kommt man zu einem endgültigen Ergebnis. Das tolle daran: Mit IQ-Tests wird also etwas gemessen, von dem man nicht mal weiß, wo es anfängt und wo es aufhört. Finde ich ziemlich bescheuert. Man sollte meiner Meinung nach eben nicht von "Intelligenz"-Test reden, sondern von... ach, es gibt sicherlich noch einen hochwissenschaftlichen Ausdrück für die Schnelligkeit und Effizienz mit der man denkt.
Ansonsten kann ich euch nicht recht sagen, was Intelligenz für mich persönlich darstellt. Würde man nur nach Schulnoten sehen, würde man es sich zu einfach machen. Wenn ich von einem Menschen denke, dass er anscheinend dumm ist, tragen viele Faktoren zu diesem Schluss bei. Oft spezielle Situationen, die ich lieber nicht verallgemeinern möchte. (Sonst unterlaufen mir dabei nur ungerechte Fehler).
infernal_angelIntelligenz bedeutet für mich zum größten Teil Lernfähigkeit.
Dazu gehört nicht nur Auswendiglernen sondern auch das Lernen aus Situationen im Umgang mit bestimmten Dingen oder Menschen.
Wer intelligent ist, weiß nicht unbedingt viel. Umgekehrt würde ich das aber schon so sehen.
Dann gibt es noch den Unterschied zwischen „intelligent“ und „gebildet“. Denn wie gesagt, Intelligenz ist m.E. mehr die Grundlage, wichtig ist, wie bzw. dass man sie nutzt.
Bei den ganzen Tests sieht man das ja auch daran, dass es immer vor der Aufgabe Beispiele gibt. Die Intelligenz besteht dann folglich darin, den Trick zu durchschauen und auf andere Aufgaben anwenden zu können.

Intelligenz von Schulnoten abhängig zu machen ergibt ein völlig verzerrtes Bild, da man hier noch den Faktor mangelnde Motivation beachten muss (*hüstel*) und außerdem wissen wir ja alle, dass 50% des in der Schule Gelernten ohnehin völlig überflüssig ist. (oder warum sollte es mich interessieren, wie viele Kühe durchschnittlich in russischen Bauernhöfen muhen???)

Hab zwar schon nen IQ-Test gemacht, jedoch denke ich, dass das nur aufbauend bzw. destruktiv fürs Ego ist.

Lg
infernal angel
verwirrter WandererHallo,

nun, um ganz ehrlich zu sein halte ich IQ-Tests für eine der dümmsten Erfindungen, die gemacht wurden...
ich finde, sie dienen meistens nur dazu, dass sich ein überdurchschnittliches Kind daran aufgeilen und damit angeben kann, welch geniale Leistung sein Gehirn vollbringen kann...
um irgendwelchen Antworten vorzubeugen: ich habe nie so einen Test gemacht und habe es auch nicht vor... ich brauche keine Zahl, die meinen Wert für die Gesellschaft angibt...
(Zornige Utopie: Züchtung des intelligenten Übermenschen, zu lasten der wahren Intelligenz)

Intelligenz schließt für mich selbstverständlich auch die in diesen IQ-Tests abgefragten Bereiche ein, aber weit wichtiger ist hier eine gewisse geistige Bildung, die man nicht unbedingt von aussen eingetrichtert bekommen muss... genau diese Bildung kann auch aus einem Selbst heraus kommen; als Beispiel: man ließt ein Buch und spinnt seine eigenen Gedanken dazu, philosophiert, redet, fühlt darüber...
besteht nicht genau hier der [I]wichtigste Punkt[/I] der Intelligenz:
vorgegebene Infomationen zu nutzen und sie möglciherweise sogar weiter zu verarbeiten? Ob dies nun eine Zahlenreihe, ein Zitat, ein Bild, eine Tonreihenfolge oder einfach ein Gefühl ist spielt hierbei wohl eine untergeordnete Rolle...

dunkle Grüße,
verwirrter Wanderer
FearoIntelligenz ist meiner Meinung nach die Fähigkeit sein Wissen anzuwenden...es zu nutzen...und auch immer wieder die Bereitschaft dazu zu haben...sich neues Wissen anzueignen...dieses mit wenigst möglich Vorurteilen und Klischees zu behaften...und sich seiner Anschauung und seiner Vorstellung treu zu sein...was nicht heißt, andere Meinung zu ignorieren...

ergo (für mich): Intelligenz ist der Mensch und sein Umgang mit sich selbst und seiner Umwelt!

Das Testen des IQs mag vielleicht statistisch toll anzusehen sein...aber ob es wirkllich etwas über die Intelligenz eines Individuums aussagt mag ich zu bezweifeln!

Fearo

WAHRHEIT - auch nur eine uns immer wieder vorgegaukelte Lüge
Fallen AngelWas nützt einem der höchste IQ wenn man ihn nicht nutzen kann? Wenn man sich in der Welt nicht zurechtfindet?
Ich stimme mit vielen Aussagen über die Intelligenz die in diesem Thread gemacht worden sind überein.
Auch ich denke, das es das wichtigste ist, sein Potential das man hat zu nutzen. Auch das Umgehen mit anderen Menschen, mit Situationen und Problemen zeugt von Intelligenz.
Ich denke die Summe von IQ, Lernfähigkeit und Erfahrung ist das was die Intelligenz eines Menschen ausmacht.

Ich persönlich halte von IQ Tests nicht so viel. Ich leide unter Dyskalkulie . Versage also grundsätzlich bei den Mathe Aufgaben in solchen IQ Tests. Dagegen bin ich bei Sprach / Merkfähigkeit Sektionen sehr stark. Aber bin ich deshalb dümmer als andere Leute die ein Talent für Mathe haben?
Oder sind Menschen, die in den Logik oder ähnlichen Sektionen nicht so gut abschneiden direkt dümmer als der Rest? Nein. Wie schon gesagt, es geht nur darum wie man seine Talente nutzt.

~Angel~
SeelenfeindMal nen link zu einer der vielen Intelligenzdefinitionen.

[url]http://www.stangl-taller.at/TESTEXPERIMENT/LITERATUR/BREITENBACH/def.htm[/url]
DarkwolfHallo.

Könnt ih mir sagen, wo ich einen IQ Test machen lassen kann und was mich der "Spaß " kostet??

Ich bin seh neugierig...


Dunkle Grüßle

DW
St Todesengeleinfach [url=http://www.spide.de/iq.shtml]hier[/url] clicken

ob es sich dabei nun um einen guten oder schlechten test handelt kann ich nicht sagen...
MenedemosMal ein paar Anmerkungen:

- Was die Schulnoten betrifft: Untersuchungen und Erfahrungen zeigen, daß gerade die hoch- und höchstbegabten in der Schule oft mangelhafte Leistungen erbringen. (allerdings wird diese Erkenntnis in D noch lange brauchen, sich durchzusetzen, wo es immer noch staatliche Noten sind, die den Wert eines Menschen bestimmen).

- Irgendjemand hat mal gesagt: "Intelligenz ist das, was der Intelligenztest mißt." (also es soll eine Bewertungskategorie sein, die außerhalb ihres eigenen Systems überhaupt keinen Aussagewert besitzt).

- ganz so krass würde ich es aber nicht ausdrücken. Allerdings ist Intelligenz nur ein Faktor, der für "Weisheit" wichtig ist. Deshalb spreche rede ich lieber von "Weisheit".

- Im übrigen glaube ich, daß es weniger die Intelligenz ist, die den intellektuellen Werdegang eines Menschen bestimmt, sondern das INTERESSE.
Alle Genies haben sich zuallererst dadurch ausgezeichnet, daß sie unbedingt etwas wissen wollten, was ihre Mitmenschen einfach nicht interessiert hat...
Oder daß sie etwas schaffen wollten, wonach andere nicht (oder nur halbherzig) gestrebt haben!
XelorkZum Thema IQ möchte ich nur kurz anmerken, daß es durchaus auch einen EQ gibt. Die Emotionalität wird meistens außen vor gelassen, wenn es um Intelligenz geht. Aber ist es oft nicht viel erfüllender Gefühlsbezogen auf Situationen zu reagieren, als sie lediglich logisch-rational zu analysieren? Ist nicht sogar die Verknüpfung aus beidem näher am wahren Erleben?
Meiner Meinung nach, kann man die Welt nicht allein logisch-rational verstehen. Sicherlich gehorchen auch die Gefühle gewissen Gesetzen. Die Festlegung eines solchen Gesetzes übersteigt jedoch bei weitem die Möglichkeiten unseres Verstandes. Kein Test der Welt kann etwas über den emotionalen Tiefgang einer Persönlichkeit aussagen.
Für mich ist dieser erstrebenswerter als die Fähigkeit Dinge zu analysieren und zu rationalisieren. Ich möchte fast die These erheben, daß ein emotionaler Krüppel den Verstand nur als Krücke Missbraucht.
Diese Krüppel erfinden dann Tests, um ihre "Krücke" als das Menschheitsideal zu glorifizieren.
Larry Flints goldener Rollstuhl fällt mir in dem Zusammenhang ein.
Selbst habe ich noch keinen solchen Test gemacht. Aber ich glaube, daß ich auch in Zukunft nicht an seinem Ausgang interessiert wäre.:cool:
NachtwaechterFür mich ist Intelligenz realtiv.

Jemand der einen IQ von 150 hat, kann menschlich das größe A*schloch sein. Umgekehrt genauso.

Ich denke Intelligenz ist das Zusammenspiel folgender Faktoren:

- Denken; rational [B]UND[/B] emotional
- Fühlen; (für) sich selbst und (für) andere
- Verstehen; sich und andere(s)
- Sprache; verstehen, deuten und formulieren
- soziale Kompetenz; zeigen und erkennen
- Charakter; Bildung eines eigenen und akzeptieren fremder
- Toleranz, Repsekt und Akzeptanz von/für Meinungen, Taten und Menschen
- Handeln in jeder Art
- und noch einiger die ich vergessen habe.

So long.
SheileenaIntelligenz ist für mich hauptsächlich das Zusammenspiel von Persönlichkeit und Wissen. Fragt mich aber nicht genauer, denn so kann man Intelligenz auch nicht definieren.

Zu IQ-Tests. Man kann vieles üben, aber auch nicht alles. Also bleibt das Ergebnis tatsächlich im gewissen Rahmen der eigenen Intelligenz. Aber man hat doch auch mal einen schlechten Tag. Ist man dann montags weniger intelligent als zum Beispiel freitags?

Besonderer Humbug sind diese Fernseh-IQ-Tests. Ein IQ-Test darf nicht ein Mal schwerer und dann wieder leichter sein. Wozu sollte man denn sonst den IQ messen?
NetizenKane[QUOTE][i]Original geschrieben von Great White Death [/i]
[B]Intelligenz ist die Fähigkeit logisch zu denken... optimal genutzt werden, kann sie nur, wenn auch entsprechendes Wissen vorhanden ist... [/B][/QUOTE]

ein weiser mann hat einmal in einem seiner bücher sinngemäss einen protagonisten sagen lassen:

"die logik ist vor allem dann hilfreich, wenn man sie im richtigen moment beiseite lässt."

jedenfalls reicht mir deine definition bei weitem nicht. aber du wolltest wohl auch keine allumfassende definition geben, oder ;) ?
gruss
kane
IFOGibt es eigentlich auch noch andere Möglichkeiten, seinen Intellekt zu testen, außer einen IQ Test durchzuführen?
Denn IQ Tests finde ich persönlich nicht besonders sinnvoll.
jadeAndere Möglichkeiten?
Rede mit einem schlauen Menschen, dann weißt du schnell, wie dumm du bist.
Oder rede mit einem dummen Menschen, dann weißt du, wie schlau du bist.
Ja, aber wann ein Mensch schlau oder dumm ist, weiß ich auch nicht.
Custos NoctisIQ-Tests sind schwachsinnig und kaum aussagekräftig.
Das ist auch keine Behauptung, die ich einfach mal so aufstelle sonder eigentlich klare Sache mittlerweile. Warum trotzdem viele daran festhalten ist mir unklar:

1. Der IQ kann sich laut Behauptung nicht ändern.
Warum dann Testergebnisse die um über 30 Punkte und mehr abweichen existieren ist fraglich. Der Punkt ist aber, dass das wirklich nichts mit einer IQ Veränderung zu tun hat, sonder damit, dass die Tests in keiner Weise vergleichbar sind.
Bei jedem Test kommt ein anderes Ergebnis.

2. Ein Großteil setzt Wissen voraus. Im Bereich der Mathematik lässt sich viel üben. Das widerlegt die These, dass der IQ sich nicht verändern kann. Und wenn diese These stimmen würde, dann wäre das wieder ein Beweis für die mangelnde Aussagekraft der Tests.

3. Der Sprachteil:
In wie weit sinnlose Silbenanreihungen und Wortgruppen Sinn ergeben kann man nicht sagen. Naja, eigentlich doch:
Sie bringen absolut keinen Sinn.
Die Silbenanreihungen haben meistens wirklich nur arg begrenzt ein logisches, offensichtliches System. Wenn man erraten muss was überhaupt der Sinn bzw. die Aufgabe ist, dann hat das mit Intelligenz nichts zu tun.
Bei den Wortgruppen genauso. Wer sagt, nach welcher Kategorie man urteilen soll? Niemand. Würde aber deutlich mehr Sinn in die Sache bringen, da wieder unklar ist, nach welchen Kriterien man überhaupt urteilen sollte.

Alles in allem sind IQ-Tests für die Katze und waren ursprünglich ein Projekt um Menschen in Gruppen einteilen zu können.
Dass dieses System völlig fehlerhaft ist und fast keine brauchbaren Ergebnisse liefert war nie ein Geheimnis, deshalb wurde das Punktesystem mehrfach geändert um sich den Ergebnissen die man eigentlich erwarten müsste anzupassen.

Um das genau beurteilen zu können sollte man sich immer vor Augen führen, dass Intelligenz angeblich - den Meinungen der Vertreter der IQ Tests nach - unabhängig von Wissen und Übung ist, und sich nicht verändert.
Schaut euch mal einen IQ Test an und subtrahiert Wissen und im mathematischen Bereich die Übung und vor allem das Wissen über die häufig unklare Aufgabenstellung...
spiegelkindich habe, laut einem bei einem psychologen durchgeführten intelligenztest, einen intelligenzquotienten von 136...

dies hielt mich jedoch nicht wirklich davon ab, dreimal durch die führerscheinprüfung zu rasseln, mich in mathematik jahrelang mit der (alb)traumnote 5,0 durch die arbeiten zu kämpfen und ständig mein handy zu verlegen...

für mich sagt dieser test nicht wirklich viel aus, ausser vielleicht dass ich ein paar glückstreffer beim aneinanderreihen von zahlenketten, bzw. beim selektieren irgendwelcher lächerlichen bildchen gelandet habe.

wirklich klug ist für mich jemand, der wirkliches wissen erlangt hat, in welchem bereich auch immer...

denn wie gesagt, was nützt ein supercomputer
wenn die festplatte leer ist?
Demon17Das IQ-Tests keine Aussagekraft haben scheint ja weitgehend Konsens zu sein. Das liegt sicher zum großen Teil an dem Interesse derer sie solche Tests erstellen. Sie überbewerten die messbaren Faktoren zugunsten der nicht messbaren. In der Beraterbranche also bei der Beratung von Firmen sagen fast alle erfolgreichen Berater das ca.50% der Faktoren die für den Erfolg eines Unternehmens ausschlaggebend sind nicht gemessen werden können (sogenannte soft-factors) und bei der Entscheidungsfindung deshalb meistens unberücksichtigt bleiben. Ähnlich wird es bei den IQ-Tests sein. Es gibt ein stark verzerrtes Bild. Aber die Psychologen die damit arbeiten haben natürlich ein materielles Interesse das ihre Ergebnisse für relevant gehalten werden.

Für mich ist Intelligenz die Summe der prozessierten Informationen, die Entscheidungen oder Kommentaren zugrundeliegt plus der Kreativität bei deren Verarbeitung bzw. Lösungsfindung oder Formulierung und ich glaube nicht das Kreativität wirklich messbar ist.

think twice its magic

demon17
DarkwolfAlso ich habe jetzt mehrmals diesen IQ, welcher weiter vorne Verlinkt ist gemacht...

In größeren Abständen. Damals gleich mit 113, zwischendurch mal mit 142 und heuter mit 135...

Da frage ich mich, schwankt meine "Intelenz"???

Ich finde, diese IQ Tests sind schwachsinnig. Und wenn jemand mit seinem ach so hohen IQ angeben muß, dann beweist mir das nur, wie niedrig dieser in Wirklichkeit ist...

Seid alle gegrüsset...

Darkwolf
isidorIQ, ja feine Idee, den auf Zahlen festzulegen.
Auf jeden Fall macht es einen Menschen noch lange nicht wichtiger oder wertvoller, wenn er besonders intelligent ist.
Ich gehöre leider auch zu denen, die einen ziemlich hohen IQ haben. Habs aber nie genau ausgetestet wie hoch. Aber ich wünsche mir so oft, einfach mal dumpf zu sein. Mal so sorglos in den Tag hineinleben zu könenn, wie es manche Zeitgenossen können. Statt dessen denke ich den ganzen Tag über Dinge nach, wo andere keinen Gedanken dran verschwenden würden. Bei mir hat sich das verselbstständigt. Die wenigen Momente, wo ich mich mal ausschließlich auf den Augenblick konzentrieren kann, wiege ich für mich mit Gold auf.
Ich denke, ich bin so nur melancholischer und ernster geworden.
Andererseits möchte ich meine Intelligenz nicht missen. Irgendwie gehört sie zu mir, wie alles andere.
Jetzt fange ich schon wieder das Grübeln an. Verdammt!
DemonOfLoveIntelligenz ist für mich wenn jemand logisch denken kann... und auch einmal etwas selbsständig erledigen kann und nicht immer auf die Hilfe anderer angewiesen ist...
Intelligenz an Wissen fest zu machen ist schwierig, denn jeder hat Dinge bei denen er sich gut auskennt und bei anderen Thmen wiederum hat er keinen blassen Schimmer...
Pittipem bei mir wurde mal (ohne mein wissen) ein IQ test gemacht.
das war allerdings anders als diese online-tests (die eh alle quatsch sind)
bei mir hat das nen ganzen nachmittag gedauert und ich musste allenmöglichen scheiss machen.
deadsoul...intelligenz.

hm.. so platt heraus...für mich die Fähigkeit die Eindrücke zu verarbeiten und (angemessen) darauf zu reagieren. Je grösser der Wirkungsgrad dabei, desto höher die abstrakte Intelligenz.

..IQ-Test
hm.. kann interessant sein. Ich wollte auch selber schonmal hin.- Neugier. Realistisch kann so ein Test jedoch nie sein. Zum einen ist es ein abstraktes Modell und dann ist das Ergebniss von zuvielen Unbekannten abhängig. (z.b. schlechten Tag gehabt).

Sinnvoll halte ich ihn, wenn er ohne Druck schon bei Kindern durchgeführt wird. Denn zb Überbegabte brauchen (oftmals) eine angepasste (aber gesunde!) Erziehung, um später im Leben zurechtzukomen. Aber auch weniger Begabten kann so geholfen werden.
Intelligenz und alles was damit zusammenhängt kommt ja nicht von ungefähr. Wenn man ein Kind auf die richtigen Dinge hinstösst, die eben bisher in der Erziehung oder dem Leben gefehlt haben.. (z.b. audiovisuelle Spiele, soziale Bindungen) kann noch so einiges passieren.

Das alles natürlich unter den richtigen Fittichen (bsp Erzieher/Therapeut,...) und im gesunden Rahmen.

Was ich zu Intelligenz allerdings nicht zählen würde, sind Erfahrungen generell. Wenn überhaupt, dann das essentielle Ergebniss (weisheit?!) von verarbeiteten Erfahrungen.(leben?!).

so long
PraetorianergardeIntelligenz ist , zu erkennen, wenn "A""A"ist und "B" "B", die Fähigkeit daraus die entsprechenden Schlüsse zu ziehen und entsprechend zu handeln

Intelligenz ist, exogen vorgegebene Situationen zum eigenen Vorteil zu nutzen.

Intelligenz offenbart sich durch verschiedene Kernfähigkeiten .... sei es schnelle Auffassungsgabe, präzise Analysefähigkeit etc.
Dabei ist vieles austauschbar ....
Eurydica... wenn man sich mit jemanden unterhält, dann "fühlt" man es ob diese person intelligent ist oder nicht. Es gibt menschen da bist du froh wenn sie endlich wieder aufhören mit reden und es gibt menschen da bist du total fasziniert wenn sie sich mit die unterhalten - und das sind für mich die intelligenten menschen.
SchattenjägerIch lese hier immer vom IQ, aber was ist mit dem EQ?
Nach meiner Definition ist Intelligenz die Fähigkeit jede Art von Problemen durch das verknüpfen von Logik, Erfahrung und Intuition zu lösen. Dazu benötigt man Körper UND Geist
Diese IQ Tests sagen ja nur was über Dinge aus, die man erlernen kann. Ich wette, dass jemand, der täglich einen solchen Test macht, seinen IQ ständig erhöht, weil er einfach lernt...
Intelligenz ist der Wille (möglichst) alles zu wissen, oder zu können, um damit auf alles vorbereitet zu sein, sein Leben zu meistern.
Jemand der laut einem IQ Test dumm ist, kann trotzdem grosses leisten. Zum Beispiel Handwerk: welcher Professor kann bitte ein Brett gerade sägen? Der Schreiner kann es! Auch dies ist eine Form von Intelligenz, wenn auch eine ganz spezielle.
Schulbildung, Ausbildung, oder sozialer Stand sagen nichts über Intelligenz aus, nur die Taten eines Menschen...

Schon allein die Tatsache, dass die leute hier zu den verschiedensten Themen philosophieren, ihre Meinungen kund tun, zeigt mir, das viele hier intelligenter und weiter sind als viele Profs.
Lasst euch bitte nichts anderes einreden.
ElysiumEine vielleicht etwas andere Definition:

[B]Intelligenz ist eine Lebenseinstellung.[/B]

Es ist die Art und Weise wie jemand durch das Leben geht, sich neuen Situationen / Aufgaben nährt und auch bereit ist sich auf andere Menschen einzulassen. Anerzogene / angeborene Fähigkeiten (logisches Denken, kreativität, etc.) sind sicherlich notwendig, machen aber alleine noch keinen intelligenten Menschen aus.
AmittusEs gibt vielle Menschen die ich als "Dumme" Menschen ansehen, manche von denen mögen wohl eine höhren IQ haben als ich, aber Intelligenz ist für mich nicht nur Wissen und dessen Anwednung, sondern auch eine Bewusstsein, Bewusstsein über seine Umgebung und Mitmenschen.
Wicca666@Eurydica: ich kann dir da nur zustimmen. Bei manchen Menschen bin ich im Gespräch total gefesselt und beeindruckt. Bei anderen wiederum bete ich nur still"Herr wirf Hirn von Himmel auf diese arme Person." Ich finde die Intelligenz eines Menschen lässt sich im normalen Alltag, in Geprächen sehr gut feststellen. Wichtig und erwähnenswert finde ich aber auch wie schon Schattenjäger bemerkte die emotionale Intelligenz.

"Was nützt ein hoher IQ, wenn man ein emotionaler Trottel ist?"
(Daniel Goleman)
shroud_of_falseIst es nicht irgendwie grausam, wenn man gerade intelligent genug ist um seine eigene Dummheit und ihre Auswirkungen zu begreifen?
isidor@wicca666

Ich habe einen Vorgesetzten. Ein hochintelligenter Mensch, wirklich. Ich könnte mir sogar vorstellen, er hat ein aidethisches Gedächtnis.
Aber im menschlich-emotionalen Sinne ist er so zurückgeblieben, daß es nur zum Heulen ist. Dabei erkennt er diesen Mißstand noch nicht einmal. Alle Probleme, die sich daraus ergeben, unterdrückt er durch schiere Machtausübung.

Etwas in der Art meintest du mit Emotionstrottel, oder?
deadsoulhm.. von dieser Art scheint es erstaunlich viele zu geben. Ich selbst habe einige davon in der Familie.. Alles wird durch pure Logik beherrscht.
Manchmal scheint es mir eine Art fanatischer Glaube oder Schutzschild zu sein...
Man muss sich halt regelmäßig bewusst machen, dass auch in diesen Blechköpfen irgendwo ein Herz steckt.

(wie frau allerdings sowas lieben kann, begreife ich nur langsam...)
alphaquadrant[QUOTE][i]Original geschrieben von isidor [/i]
[B]. Aber ich wünsche mir so oft, einfach mal dumpf zu sein. Mal so sorglos in den Tag hineinleben zu könenn, wie es manche Zeitgenossen können. Statt dessen denke ich den ganzen Tag über Dinge nach, wo andere keinen Gedanken dran verschwenden würden. Bei mir hat sich das verselbstständigt. Die wenigen Momente, wo ich mich mal ausschließlich auf den Augenblick konzentrieren kann, wiege ich für mich mit Gold auf.
Ich denke, ich bin so nur melancholischer und ernster geworden.
Andererseits möchte ich meine Intelligenz nicht missen. Irgendwie gehört sie zu mir, wie alles andere.
Jetzt fange ich schon wieder das Grübeln an. Verdammt! [/B][/QUOTE]

kommt mir bekannt vor. das grübeln e.t.c....

aber glaube nicht, daß jemand der viel grübelt unbedingt inteligent ist ( oder doch ? ).

naja, egal. vorschläge wie man das dauernde grübeln abstellen kann ? einfach mal " dumpf " sein, wie der kollege das beschreibt ?
WaldwuffelIntelligent ist für mich jemand der auch fragen kann um zu lernen.
Jemand der sich in andere hineinversetzen kann, der nicht gleich urteilt und erst ins innere schaut. Der Erfahrung sammeln kann und sie nutzt. Jemand der nie aufhört zu lernen und immer wieder wißbegierig bleibt. Und vor allem die hohe Kunst der Kommunikation beherrscht!

Waldwuffel
Pittipwaldwuffel: nichts davon, ausser das mit dem in andere hineinversetzen vielleicht etwas, hat was mit intelligenz zu tun.
Blackborn ChildIst es intelligent sich selbst zu vernichten?

wenn nein, sind wir alle durch die Bank bescheuert.
BlooddragonHi. Ich wollte nur mal was zu ten IQ-Tests sagen. Die sind meiner Meinung nach zum größten Tei überflüssig und schwachsinnig wei sie einfch den IQ nicht richtig erfassen. Eine Klassenkameradin dachte, das es dieses Gesetz noch gibt, dass man nicht durchfallen kann, wenn man nen genug hohen IQ hat. Dann hat sie in der Psychatrie nen Test machen lassen und dann kamen so Fragen "Wieso ist Pressefreiheit in einer Demokratie wichtig." "Was ist eine Hierachie". Also wirklich, dann hat sie nen IQ von 140 gekriegt. Das hängt doch total von Alter, Schule UMwelt Erziehung und so ab. Ich meine wir reden in Geschichte voll über so Zeug. Das weiß in unserer Klasse fast jeder.
(8b, bayrisches Gymnasium, das mit Bayernsoll keine Anspieling oder so sein, kann aber sen das es n andern Bndesländenr anders ist, ka)
UND jetzt, da es das Gesetzt nicht mehr gibt schauen sie ob sie nicht vielleiht Legasthenie hat.
...
Verrückt
Nachtelbin@Blooddragon, da sieht man mal wieder, dass es typisch ist, jede "Schwäche" als Krankheit zu definieren...auch wenn es bloßer Mangel an Leistung ist. Das ist ein Produkt des ganzen IQ-Rummels, jetzt ist man nicht mehr zu dumm, oder einfach zu faul um Noten zu bringen, jetzt ist man automatisch zu intelligent...

selbst wenn man einfach zu faul ist, etwas zu machen, kann man behaupten, man sei eigentlich unterfordert.

Intelligent ist heutzutage der, der es versteht, auf dieser Schiene mitzufahren und seinen Profit daraus zu schlagen.

Gruß, die Nachtelbin
Blooddragon@Nachtelbin
Meine Rede...
Ich finde es auch irgendwie dumm das man alles erleichtert und so, na klar darf man sie nicht benachteiligen/bestrafen dafür das sie sich die Buchstaben nicht so gut meren können, aber das Abi(oder sonstige Prüfungen) sollen doch zeigen ob jemand so intelligent ist. Man kann doch nicht sagen er hat ne Krankheit und desawegen kriegt er die Bestätigung für "Intelligentz".
Ich mein wenn ich durchfalle schert sich auch kenier darum, weil ich eben ganz normal durchschnittlich bin, ich bin nicht hyper-intellegent und ich habe auch keine "Krankheit".
Aber ab wann hat man eine Krankheit und bis wann ist man einfach nur nicht sehr intelligent, oder faul?
Außerdem bin ich der Meinung das jeder Mensch, der das Gymnasium schaffen will und auch den nötigen IQ hat(also sehr intelligent ist) das Gymnasium schafft. Ich meine nicht das es jeer shcafft, aber die Leute die angeblich "Hochbegabt" sind solten auch den nötigen Grips haben hin und wieder mal Wörter zu lernen und sich auf ne Schulaufgabe vorzubereiten. Sonst ist man für mich nicht Hochbegabt.


P.S Entschuldigt das ich oft "er" als Def. von "alles, ejder" hergenmmen ahbe. Soll keien Diskrmenierung sein.
NachtelbinHm, ich denke, du pauschalisierst sehr arg, gerade dein letzter Satz stößt mir sehr bitter auf. Ich weiß, dass gerade Hochbegabte meist arge Probleme haben. Nichts desto weniger gibt es auch viele, die gut durchkommen, keine Probleme haben etc.. Aber gerade die mit den Problemen sind die, die Förderung brauchen, nicht die, die eh schon gut integriert sind.

Wenn deine Mitschülerin eine Krankheit hat, ist es immernoch etwas anderes, dann darf sie nicht einfach gleich wie ihr bewertet werden. Für mich klang es zunächst eher so, als würde sie es jetzt, da es mit dem Test nicht geklappt hat, was anderes versuchen..

Sicher, es gibt sie, die Leistungsverweigerer, die Hochbegabten, die Genies, die über das, was gemacht wird nur die Nase rümpfen, aber generell ist damit doch ein sehr langer (manchmal leidens-) weg verbunden, selten tritt es erst in höherem Alter zu Tage, dass da was "nicht normal" ist.

Und dein letzter Satz; jeder, der Hochbegabt ist, kann sich auch vorbereiten...so einfach ist das nicht...sicher, man kann...aber nicht selten haben Hochbegabte einfach eine Sperre, weil sich der Geist weigert, sich so "vom Umfeld verarschen zu lassen", wie es mal ein (per definitionem) Hochbegabter Freund vor mir erklärte...manchmal haben sie auch, wie eben dieser Mensch eine enorme Schwäche im Emotionalen und empfinden banale Aufgaben tatsächlich als Beleidigung...

Und das ABI [I]zählt definitiv nicht als Intelligenzbeweis![/I] Höchstens als Zeichen, wie gut jemand sich an eine Umwelt anpassen kann und die von ihm erwartete Leistung bringt. Nur leider haben Hochbegabte oft die Angewohnheit, sich nichts von aussen sagen zu lassen, weil sie sowieso eine Ablehnung dagegen haben, wenn sie es immer schwer hatten und die Begabung zu deutlich hervortrat...!

Gruß, die Nachtelbin
BlooddragonIch habe mich anscheinend falsch ausgedrückt. Ich finde auch das man Leute die eine Krankheit haben gefördert werden sollen, aber das der Übergang zwischen nicht gut zu Krankheit nicht so krass sein darf. UNd diejenige Klassenkameradin die ich meine hat auch wirklich einfach einen anderen Versuch gemacht durckzukommen. Doch es stimmt einfach nicht das sie Legasthenie hat, die macht einfach immer was anderes. Ich kenn das wenn man es emotinal oder so einfach ned schafft zu lernen, doch sie ist nicht verzweifelt oder sowas, auch nicht unterfordert, sie lernt einfach nicht und lässt sichd dauernd befreien, macht keine Hausaufgabe. Sie passt einfach nicht in das Bild von dem Hochbegabten der es zu Hause einfach nicht schafft zu lernen weil er ne SPerre drin hat. "Richtige" Hochbegabt die ich kenne sind ganz anders, sie schaffen es einfach. Ich weiß nicht wieviel sie lernen, doch viel bestimmt nicht. Aber was ich sagen wollte ist, das man aufein mal überall durchkommt weil man nicht so intelligent/sehr intelligent ist. Es gibt eben leider einen Knackpunkt ab dem eine Krankheit hat oder Hochbegabt ist, deswegen darf man die natürlich nicht benachteiligen, man sollte sie anstatt dessen so lange fördern bis sie genau so gut lesen können oder sich zu lernenüberwinden bis sie das so gut wie
andere können. Sie können nichts dafür, doch man darf ihnen nicht blind eine Bescheinigung geben für Wissen, welches sie nicht besitzen.
Ab wann hatman eine Krankheit.
Das ist die Frage die mich bekümmert.

ABI ist kein Intelligentzbeweis (ich weiß war falsch) sondern eher ein Beweis das man angeforderte Prüfungen und damit Sachverhalten versteht und wiedergeben kann.

Gruß
Blooddragon
NachtelbinVielleicht sind gerade diese "richtigen" Hochbegabten die, die ich als die, die alleine durchkommen, bezeichnete...über deine Klassenkameradin zu urteilen leigt mir ferne.

Das Problem mit der Überwindung zum lernen ist bei vielen Hochbegabten (ich bezeichne sie jetzt einfach mal so...gemeint sind diese Menschen, die sich ihre Bildung auch ohne die Schule beschaffen könnten und z.B. aus eigenem Antrieb weiter als ihr Jahrgang sind), dass sie es eigentlich nicht bräuchten...wenn du dir mal Bücher zu diesem Thema anschaust, "Problemkinder" fragst...ist es meistens so, dass z.B. etwas über Bauernhöfe gelernt werden soll, wobei die Betreffenden schon die gesamten Komplexen zusammenhänge der Landwirtschaft und deren Bestandteile draufhaben...so, als würde man dich jetzt in die vierte Klasse schicken, damit du dividieren lernst...von daher sehe ich es auch nicht als Erfolg an, wenn Hochbegabte es "schaffen" das zu lernen, was von ihnen verlangt wird...

Aber in der Streitfrage, ab wann jemand Probleme aufgrund von Faulheit etc. hat oder ab wann es wirklich an der Intelligenz liegt, schliesse ich mich dir an...so ähnlich, wie es vor kurzer Zeit mit Ritalin als Wundermittel für Kinder mit eigentlich ganz normalem Bewegungsdrang war, ist es heute mit der "Krankheit" Hochbegabung...wie kann man die Grenzen zu etwas ziehen, was gar nicht definiert ist??

Abgesehen davon bin ich sowieso der Meinung, dass jedem geholfen werden sollte, der in irgendeiner Form Probleme hat...ich habe das Gefühl, dasin letzter Zeit wirklich nur noch Hochbegabte rausgepickt werden, "überschuss" wie Leseschwäche, unzureichende Sprachkenntnisse bei Ausländern etc fällt unter den Tisch...
BlooddragonJa(an alles). Ich weiß aber nicht was Ritalin ist.
Werde mich mal erkundigen.
Cya
Bloddragon
CaligoCavusFrei nach Forest Gump's Mama: Dumm ist, wer Dummes tut. Ergo muss es heissen: Intelligent ist, wer Intelligentes tut. Einfach und doch logisch. *lacht*
ChimonasIst diese Tat auch als solche zu erkennen?

Oder besser: [i]Wie[/i] ist sie als solche zu erkennen?


Gruss
Chimonas
Raytracer"Wo der Esel sich stößt, stößt er sich kein zweites Mal."

Mit anderen Worten heisst das, dass man alles mögliche lernen kann, wenn man genug Versuche und Wiederholungen (auch mit Fehlern und Misserfolgen) macht. Wer also aus seinen Fehlern und Erfolgen lernt, wird immer intelligenter werden. Wenn man sich an der selben "Ecke" immer wieder stößt, ist man ausgesprochen dämlich. Ob man dadurch dann allerdings intelligenter wird, ist fraglich:D:rolleyes:
IcelandAlso ich unterscheide zwei Arten von Intelligenz , zum einen die schulische bzw Iq-Mäßige Intelligenz und die , wie soll ichs nennen , tiefgründige , soziale oder philosophische.
Schulisch Intelligent sind halt die Leute die meistens einen recht hohen Iq haben und ohne viel zu lernen ein Einser-Abi schaffen. Sie können logisch denken und das gelernte schnell verarbeiten , während andere länger brauchen.

Die andere Intelligenz ist halt die soziale , wie gut man andere Menschen einschätzen kann usw. , jemand mit einem Iq von 150 kann auch mal blind vor Liebe oder gutgläubig sein und verarscht werden.
Aber meistens haben Menschen mit einem hohen Iq auch eine soziale Bildung und ein gutes allgemeinwissen , ganz einfach weil sie sich für mehr interessieren und haben dadurch ein breiteres Spektrum Leute einzuschätzen und denken mehr über philosophische Fragen nach ! Aber auch mittelmäßig Intelligente (also vom Iq her) können gebildet sein , eine gute Menschenkenntnis besitzen und nicht alles hinnehmen was die Gesellschaft ihnen vorgibt !

Auch die umgekehrte Frage , wer ist dumm , ist schwer zu beantworten. Ich würde oberflächliche und naive Menschen als dumm bezeichnen , das bedeutet für mich , immer nur das zu tun was die Gesellschaft von einem Verlangt (Mein Freund muss gut aussehen um den Leuten was hübsches zu zeigen , Politik is voll uncool , weil die nur auf ARD und ZDF läuft...) und keine tiefgründigen diskussionen führen zu können oder sich nicht für soetwas zu interessieren. Somit könnte auch ein Mathegenie zumindest sozial gesehen "dumm" sein.

Von Iq Tests halte ich auch genau deshalb nicht besonders viel , hatte im Internet schon alles zwischen 98 und 130 , aber bei einem echten Test hätte ich schon Angst zu schlecht abzuschneiden :-).

Nochwas zum Thema EQ . Wie stellt man Emotionale Intelligenz fest ? Ist das dasselbe wie Tiefgründigkeit ? Ich bin z.B. nich besonders gefühlvoll , zumindest nicht nach aussen hin , ich glaube nicht an ewige Liebe usw und zeige selten meine Gefühle , bin ich dann emotional dumm ?
(Blöde Frage , ich weiß)
katzzzenpisseIntelligenz ist dass, was die herrschende Klasse und die vorherrschnende bevölkerungsmeinung den menschen als solche verkaufen will.

Es gibt keine feste intelligenz, da sie genau wie verschiede Regierungssysteme und Ansichten wechselt.
HeimdallIntelligent ist für mich, wer nicht alles gleich aufnimmt, sondern erst kritisch hinterfragt.
nenya@ iceland
emotionale intelligenz äußert sich eher in so dingen wie man mit menschen umgeht... menschen mit emotionaler intelligenz können gut mit menschen"umgehen" (d.h. sie einbeziehen, auf sie eingehen, gefühle und emotionen anderer menschen und auch ihre eigenen geschickt mit zielen verbinden). sie müssen keine tiefgründigen gespräche führen können, sondern es geht eher (wie ich das zumindest verstanden habe) um sowas wie emphatie, sich in andere reinversetzen können.


ich finde diese soziale, emotionale intelligenz ist viel wichtiger als alles abrufbare (trockene) wissen. denn heutzutage zählt sowieso nicht mehr alles wissen zu müssen, sondern man muß nur noch wissen wie und wo man sich die informationen beschafft. und außerdem nutzt einem das ganze wissen nix, wenn man nicht weiß, wie man es seinem gegenüber sozial, verbal, emotional vermittelt bzw. einsetzt.

oje, ist alles etwas verwirrend geworden... nunja ...
vielleicht versteht es ja trotzdem wer... :)
Burning_Abysshi...

ich find intelligentz ist nur ein grundbaustein, mehr nicht!!!

wie gesagt man kann intelligent sein ohne ende, aber sie nicht nutzen können...
es ist ein zusammenspiel, hab auch schon mal zwei kleine tests gemacht [keine angst bin intelligent genug das ergebnis nicht zu nennen ;) ] und die ergebnisse waren schon tierisch unterschiedlich, es waren eigentlich verschiedene tests, aber von der selben quelle... und nach dem ersten habe ich auch etwas über den test "gelernt" udn siehe das der zweite ging noch besser...

und davon mal abgesehen:
- hohe intelligenz heißt nicht unbedingt das mit der person aushalten ist
- man sollte den EQ echt nicht vernachlässigen...
- ein test der einen menschen in eine skala preßt, ist vom gedanken her eigentlich so krank, das sie nur von jemend mit minderwertigkeits-komplexen stammen kann, der sich selbst über andere erheben wollte...
- wenn jemand zu mir sagt ich sollen einen IQ test machen, würde ich mich ganzschön angepißt fühlen!


als denn
euer BA
SilentStarzuerst einmal muss ich sagen, ich hab die vorhergehenden seiten nur kurz überflogen, nicht gelesen :)
aber zu iq-tests kann ich auch was sagen... ich hab da einige von unterschiedlicher qualität gemacht, hatte ergebnisse zwischen 100 (der war auf englisch und fragte nach irgendwelchen wörtern *seufz*) und über 170 (das war der erste, den ich je gemacht hab). und ich muss dem absolut zustimmen, was hier schon irgendwo gesagt wurde, dass hochbegabte meist gar nicht die mit den besten noten sind. diejenigen, die ein abi-schnitt von 1,0 kriegen, sind die, die am meisten und am effektivsten lernen. während hochbegabte oft entweder nicht lernen wollen (stoff zu doof...) oder auch nicht können. ich zähle hauptsächlich zu letzterer gruppe. das liegt daran, dass einem in niedrigeren Klassen alles zufliegt, man braucht nicht zu lernen und schreibt trotzdem sehr gute noten. das ändert sich aber irgendwann. und dann merkt man, dass es zu spät ist. dass man nicht mehr nachholen kann, was man verpasst hat: nämlich das lernen zu lernen. Ich kann mir Vokabeln absolut nicht merken, und wenn ich eine Liste zu lernen aufkrieg habe ich nach spätestens einer Stunde keine Lust mehr (wenn ich's überhaupt versuche, weil ich das nicht einseh...) und kann dann nicht einmal ein Bruchteil der Vokabeln. Ich krieg in reinen Vokabelabfragen immer Noten zwischen 2 und 4, während ich bei Textproduktionen oder gemischten Aufgaben sowie meist auch mündlich auf 1 steh. Ich hab auch jetzt noch (11. Klasse) wenig Probleme in der Schule, also so schlimm ist das nicht, aber ein 1,0-Abi schaff ich bestimmt nicht (auch bedingt durch gewisse prüfungsangst, vor allem mündlich...)
ich bin 15, in der 11. Klasse, und langweile mich zu tode. es geht alles so ätzend langsam... *seufz* und die themen sind auch nicht ideal. das geht so weit dass ich fast keine hausaufgaben mehr mache und in meinen blättern meist totales chaos herrscht (ja, ein chaot bin ich auch, und ich steh dazu! *grins*). ach ja, kennt ihr das? der lehrer stellt ne frage, aber keiner meldet sich, weil keiner lust hat zu antworten, da die frage zu einfach ist, der lehrer ist total frustriert und hält die klasse für doof?

@Burning_Abyss
natürlich kann man Menschen nicht in eine Skala pressen. weil auch die beste Skala niemals den ganzen Menschen erfassen kann. Ich stehe vielleicht auf der IQ-Skala etwas weiter oben als andere - aber soziale intelligenz? fehlanzeige. nicht teamfähig, ziemliche hemmungen&ängste im umgang mit andren leuten, völlige unsicherheit in sozialen situationen, keine wirklichen freunde.
emotionale intelligenz? ich fühle gar nichts (und wenn doch, sollte ich nicht...). ich trete in alle fettnäpfchen. mich muss man mit der nase drauf stoßen, wie's jemand anderem geht...
praktische intelligenz? spätestens wenn ich mal wieder frag welchen kochlöffel ich holen soll oder wieviel ein schuss öl ist, ist das urteil gefällt...

ich funktionier wie ein computerprogramm, rein logisch. wenn das auf zwei kochlöffel stößt, stürzt es auch ab... und genausowenig kommt es mit gefühlen zurecht, eigene oder fremde...

hups, schon so spät... naja, guten morgen dann noch, und ab ins bett mit mir... ich bin nunmal einfach nachtaktiv... *seufz* schade dass das die umwelt nicht akzeptiert...
simpsonsfan2Mir hat mal jemand gesagt:

Intelligenz kann man daran erkennen wie jemand mit Frauen umgeht.

Aber ich selbst denke jemand ist intelligent, wenn er gut mit Menschen umgehen kann, und alles hinterfragt...
imixhahaha, inteligenztests...
habe gerade diesen weiter oben verlinkten iqtst gemacht und bin auf nen iq von 153 gekommen. un das um diese uhrzeit. wieso hab ich noch keinen nobelpreis?
nee mal im ernst. man kann auch mit einem iq von 140 dumm wie brot sein, ich spreche da aus eigener erfahrung... (dass ich das schon verrate beweist es)
die erkenntnis wie dumm man eigentlich ist beweist vielleicht einen funken von echter intelligenz. aber was das nun ist...
kein plan. ist eben nur ein funken.
das wort intelligenz man mit verständnis(fähigkeit) übersetzen, ich glaube das trifft es ganz gut. versändnis für die muster die situationen, menschlichem verhalten, schachproblemen, kunst, blablabla zugrundeliegen, die aufzählung erübrigt sich eigentlich. abstraktionsvermögen. so hieß das. ist schon ganz schön spät.
ich habe damals in der schule übrigens ähnliche erfahrungen gemacht wie silentstar. (sehr sympathisches hochbegabten-outing übrigens- so schlimm scheint es um deinen eq doch nicht bestellt zu sein?)
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von simpsonsfan2 [/i]
[B]Mir hat mal jemand gesagt:

Intelligenz kann man daran erkennen wie jemand mit Frauen umgeht.

Aber ich selbst denke jemand ist intelligent, wenn er gut mit Menschen umgehen kann, und alles hinterfragt... [/B][/QUOTE]

Hm, dem würde ich mal so zustimmen. Wobei jedoch respektlosigkeit nicht unbedingt was mit Intelligenz zu tun haben muss, aber inwiefern, ist ja mal eine interessante sache....grml....wobei es mir sehr gut gefällt, und deswegen sag ich mal ja! Denn Respektlosigkeit usw kann ich dermassen nicht abhaben.

naja, was mich stört, dass viele Bildung, Lebenserfahrung (bzw ein weiter Horizont) und Intelligenz gleichsetzen. Es kann zusammenhängen, wobei jemand, der nen einser-abi hat, einen total schmalen horizont hat, oder auch nen niedrigen IQ (man kann ja den ganzen tag lernen, was, wie ich finde, nicht von viel intelligenz herrührt) usw.
Any Bodygrabe diesen alten thread einmal aus, weil ich heute durch zufall auf einen dieser kleinen knuffigen tests gestoßen bin... vielleicht hat jemand interesse, seinen IQ zu testen?

[url=http://de.tickle.com/test/iq/intro.html]-->[/url]

nächtliche grüße
Any B.
nocturnusUm auf den oben genannten Esel zurück zu kommen .

Für mich vertritt er eher die Riege der Weisheit , denn Weisheit ist die Erfahrung die man aus dem erlebten schließt .
Natürlich muss man "inteligent" genug sein um überhaupt zu begreifen , was man falsch gemacht hat , womit wir zur Inteligenz kommen . Weisheit ist auch , wenn man sich aufgrund von bereits erlebten auf neues vorbereiten kann , ohne es bereits erfahren zu haben .

Das ist die Eigenschaft , Gedankengebäude zu erbauen und zu verstehen sowie Vorgänge richtig zu verstehen und einzuordnen . Insgesamt würd ich jedoch sagen , dass diese Beiden Eigenschaften aufeinander basieren und es die weisheit nicht ohne Intelligenz geben kann , die intelligenz jedoch auch nicht ohne weisheit .
IoanaSeraphZu einem Teil würde ich Intelligenz einfach so definieren, dass es die Gabe ist, heraus zu finden, wo man sich seine notwendigen Informationen her holen kann. Das bedeutet Verbindungen zu schaffen, zwischen Vorhandenem und Neuem. Außerdem glaube ich, ist es wichtig das man auch eine gute Portion "sozialer Intelligenz" besitzt.
Seraphina666In meinen Augen ist Intelligenz die Fähigkeit aus Fehlern zu lernen und Erfahrungen zu sammeln und für sich umzusetzen.
Ich kenne Leute bei mir aus der Schule, die schreiben eine 1 nach der anderen, hängen den ganzen Tag vor ihren Büchern rum. Sicher, die haben dann eine Menge Wissen im Kopf, werden ihr Abi mit dem NC von 1, irgendwas machen. Aber wenn man mit diesen Menschen redet, merkt man wie lebensdumm die sind. Dadurch, dass sie ihr ganzes Leben mit Büchern verbracht haben (Zitat einer dieser Personen "Ich brauche keine Freunde, ich habe ja meine Bücher." <--- Das hat die WIRKLICH gesagt!!! :eek: ), haben sie irgendwie nie gelernt mit Menschen umzugehen, haben nie eigene Erfahrungen gemacht. Das kann doch dann nicht wirklich intelligent sein, oder?
küslübertünhi,bin neu hier ;-)
soweit ich jetzt auf die schnelle lesen konnte
hab ich festgestellt,dass ihr alle darüber diskutiert,wann jemand intelligenz besitzt,nicht wann nicht.
wenn man die sache mal umdreht und sich fragt,wann jem.keine intelligenz besitz,schlicht gesagt doof ist,kann man sagen ,dass das eigentlich niemand ist.
denn jeder ist anderswo begabt
eben zum bsp handwerklich,oder mathematisch...
gut,es gibt auch solche fälle wie 'multitalente'
aber selbst diese haben irgendwo etwas was sie nicht können.
zb.ein bekannter von mir ,hat ein super gedächtnis
ein wandelndes lexikon,aber ne absolute niete in mathe
was mein iq is,keine ahnung und ich hab ehrlich gesagt auch kein bedürfnis einen zumachen...
so ,ich hoffe man mein getexte verstehen....
küslübertün
DokuroWissenschaftliche gesehen definiert sich ein Intelligentes gehirn dadurch das es für die Selbe aufgabe wie andere Ghirne weniger energie braucht.
Wie man es früher ausgedrückt hatte: Wahres Können braucht keine Anstrengung.
DeamhanIntelligenz ist meiner Meinung nach eine Mischung aus Erfahrung, Emotionen und IQ wobei ich finde das alles GLeichwichtig ist, und nicht dass wie viele weißmachen wollen der IQ das einzig Ware ist, Ein inteligenter Mensch ist für mich jemand, der Eine Entscheidung mit Hintergrundwissen, Erfahrung, und das gewisse fünkchen Bauchgefühl trifft.

mfg
Deamhan
ZynikerVerständnis, Erkenntnis-, Denkfähigkeit, Klugheit.
SchattentrollIntelligenz besitzen und intelligent sein das ist leider ein riesiger Unterschied.
Intelligenz zu besitzen heißt Potenzial zu besitzen.
Intelligent zu sein heißt das Potenzial optimal ausszuschöpfen.

Das heißt das Intelligente Menschen Ihr handeln binnen Sekundenbruchteilen überdenken , die beste möglichkeit ausloten , Risiken abschätzen und Hindernisse Stück für Stück umgehen ohne dabei wirklich nachdenken zu müssen.

Intelligenztests halte ich für Sinnlos. Wenn jeder sein Potenzial optimal auszunutzen Vertstünde wären alle Menschen Intelligent, egal ob er einen IQ von 60 oder 145 besäße.
MetadronSo, hab mal die letzten vier Seiten übersprungen*faul*

Ich hab mal ne Definition der Intelligenz gelesen:
Intelligenz ist die Fähigkeit, Informationen aufzunehmen, zu verarbeiten, in den Zusammenhang mit anderen Infos zu stellen und dieses Wissen dann auch noch anzuwenden:

Stützfunktionen dafür sind:
-Wahrnehmung (Sinne)
-Gedächtnis
-Sprachbeherrschung
-Gute äusserliche Bedingungen, heisst:
-Gutes soziales Netz
-Spielkameraden
-Eltern
-Spielsachen

Ich hoffe mein Beitrag kann weiterhelfen!

Servus servorum dei Metadron
lost eyeIch ginde Inteligenz lässt sich schlecht feststellen.
Klar. Im Laufe eines Gespräch wird meistens doch klar, wer mehr weiß und wer nicht, wer sich blöd anstellt oder nicht so recht weiß wass er sagen soll, vielleich auch wirklich dumm ist.
Aber ich denke, jeder Mensch (jedenfalls die meisten leider nicht alle) haben verschiedene Schwächen und Stärken.
Daher ist intelligenz einfach sehr schwer zu deffinieren.
islandgodnessich unterteile

in emotionale, soziale und akademische intelligenz...
lost eyeja ich denke, diese Unterteilung dürfte passend sein.
SchattentrollDem muss ich voll und ganz zustimmen. Viel wissen muss nicht gleich heißen dass man intelligent ist. sondern Intelligent ist der der sein Wissen anwenden kann.
lost eyeJa. heutse tage giebt es leider viel zu viele Personen, die mal irgendwo irgendetwas "Intelligentes" aufschnappen und sich damit aufspielen.
Obwohl sie meist noch nicht einmahl wissen, was sie da gerade eigendlich sagen.-_-

Sowas finde ich einfach schrecklich...
DajansVampirIntelligenz wird ja angeblich mit dem IQ ausgedrückt, der angeblich berechnet werden kann. Das ist doch totaler Humbuk. Für mich ist ein Mensch intelligent, wenn ich mich mit ihm unterhalten kann, ohne das Gefühl zu haben, er versteht mich nicht (bzw. ohne zu glauben, dass er nicht meinem Niveau, das sicherlich nicht überragent hoch ist) entspricht. Intelligenz bezeichnet für mich den Grad der Allgemeinbildung und der "Sonderbildung" wie Philosophie etc. (hört sich da doof an :D) Oder ist da jemand anderer Meinung?
Herr JiskaJa, da bin ich anderer Meinung. Hierbei werden nämlich die sogenannten idiots-savants (in etwa: gelehrte Idioten) nicht berücksichtigt. Es handelt sich bei ihnen um solche Menschen, deren IQ bisweilen unter 40 steht, zum Großteil starke autistische Züge aufweisen, mit denen man also in aller Regel absolut kein Gespräch über irgend etwas führen kann, welche jedoch in der Lage sind unser aller intelligentes Schaffen und Denken in mindestens einer besonderen Begabung in den Schatten zu stellen. Sie sind mitunter in der Lage, Bilder von Städten aus der Vogelperspektive nur einmal gesehen, detailgetreu nachzuzeichnen. Interessant hieran ist, dass sie es durchweg spiegelverkehrt tun. Das Auswendiglernen von Telefonbüchern, oder extremst ausgebildete mathematische Fähigkeiten (zum Teil ja auch aus Filmen bekannt) zählen auch hierzu. Sind diese Menschen nicht intelligent?
annettaich habe einmal von meinem hocker aus ein gespraech zweier geliebter personen verfolgt die sich mit dieser frage auseinandersetzten.
sie war der ansicht dass der intelligente mensch gemachte erfahrungen auf die gegenwart beziehen und sich daraus muster knuepfen kann, logisches denken usw.
Er sagte Intelligenz sei Aufnahmefaehigkeit. Demnach seien neugeborene Babys intelligent, so daliegen und von Eindruecken wachsen jeden Tag. Dieser Prozess nehme dann ab und im hohen Alter sei eines manchen aufnahmefaehigkeit erschoepft.-
apnoeBin mir ziemlich sicher, das Tiere schlauer sind als Menschen!
Denn jedes Tier baut ein natuerliches Gleichgewicht mit seiner Umwelt auf, wir Menschen tun dies nicht, wir verpesten sie!
Das wird letztendlich auch unser Ende sein, denn die Natur kann ohne uns Leben, wir jedoch nicht ohne sie.

Menschen sind allesamt sau bloed! Und das selbst EInstein sau bloed war, sieht man daran, dass er den Amis die Atombombe baute, in dem glauben, sie wuerden eine solch schreckliche Waffe niemals einsetzen...

Was das Messen der Intelligenz angeht, denke ich, dass es keinen Sinn macht, da ein Intelligenztest niemals alle Formen der Intelligenz (Logisch, Mathematisch, Sprachlich, Emotional, kontakt zur Geisterwelt, Herzlichkeit, Humor usw. usf.) abdecken kann...

"Wir Menschen" sind kurz gesagt, alle gleich doof, nur haben wir halt unsere schwächen und schwachen sozusagen :q
paranuites hat bestimmt jeder schon mal den satz "der hat nicht viel im kopf" gehört oder selbst gesagt. kann man das so einfach behaupten, dass jemand weniger im kopf hat als man selbst? dass intelligenztests bedingt aussagekräftig sind ist bekannt. meistens kommt dieser satz auch noch ohne einen ausgewerteten intelligenztest aus, er wird mit überzeugung einfach dahin gesagt. für mich sprechen folgende gründe dagegen, dass man sich dieses urteil über andere menschen erlauben kann:



- was intelligenz ist, wird nicht eindeutig definert/kann nicht geklärt werden (das ist wie eine glaubensfrage), darum können verschiedene definitionen vorliegen.

- in meiner vorstellung von intelligenz werden in intelligenzdefinitionen zu oft soziale aspekte vernachlässigt.

- emotionale/soziale intelligenz ist der entscheidenste anteil der intelligenz meiner meinung, weil menschen erst hier beweisen können, dass sie was anderes sind als tiere

- jeder mensch ist sein eigenes universum. darum kann ein mensch den anderen menschen nicht verstehen. wer anderes behauptet beweist einen mangel an sozialer intelligenz

- es gibt menschen, die denken, sie seien klüger als andere. wenn sie andere korrigieren, dann nicht, um ihnen zu helfen, sondern um anderen zu zeigen, dass sie klüger sind. ihre korrekturen sind öfters richtig. ihr faktenwissen kann nicht über den mangel an sozialer intelligenz hinweg täuschen, der einen großen anteil der gesamtintelligenz ausmacht. das heißt nicht, dass intelligente menschen schüchtern und bescheiden sind.
tendenziell würde ich aber dazu neigen, jemand intelligenter zu halten, der nicht rumtönt, wie klug er doch ist. weil ein intelligenter mensch es weniger vorzieht, asozial anderen gegenüber zu sein.

- wissen ist nicht die konsequenz von intelligenz, weil wissen nachgelesen werden und auswendig gelernt werden kann. lernen kann jeder.

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re

sorry, hab ja ganz die frage vergessen zu stellen:

was für vorstellungen von intelligenz ihr habt, interessiert mich mal. was gehört dazu, was nicht?
PuerNoctisIch stimme dir in deinen Ansichten vollstens zu, vor allem dabei dass Wissen nicht gleich Intelligenz bedeudet. Auch finde ich kann man an einem durch Tests ermittelten IQ keinerlei (oder zumindest nicht einwandfreie) Rückschlüsse ziehen ob ein Mensch jetzt tatsächlich "Schlau" ist oder nicht; so etwas wäre für mich zu weit vorgegriffen.

Das du die soziale Stellung einer Person in der Gesellschaft mit der Intelligenz verknüpfst finde ich gut. Toleranz (nicht unbedingt Akzeptanz) gegenüber der Meinung und Lebensweise anderer Menschen denke ich ist ein Aspekt mit dem man den Einen von dem Anderen wesentlich unterscheiden kann. Menschen die denken zu wissen alles zu wissen und die dann noch zusätzlich versuchen, jemandem der nicht gerade dessen Meinung und Idealen entspricht die eigenen Denkensweisen aufzuzwängen, finde ich nicht gerade positiv Eingestellt. Andere zu korrigieren wenn man meint sie liegen falsch ist in Ordnung, aber den anderen zu untergraben... naja.

Ich versuche möglichst voreingenommen zu sein, auch über mein eigenes Denken. Öfters stelle ich meine eigenen Ansichten in Frage und versuche möglichst dualistisch zu argumentieren (also z.B. Vor- wie auch Nachteile, nicht nur Eines).

Intelligenz mag sogar noch ein Synonym für eigenes freies Denken sein. Mitläufer oder Leute die es schwer haben selber zu Denken oder sich schwerer eigene Meinungen zu bilden sind, den Umständen entsprechend (Morbiditäten, falsche Erziehung etc.) weniger Intelligent als solche die das können. Und grundsätzlich: ALLES, egal wie gut man Argumentieren mag, hat einen Gegensatz. Stichwort Dualität des Lebens.

Ich bin über Einwände, Bestätigungen und weitere Anmerkungen sehr dankbar. Hilft mir mich Dualistisch zu halten ;)
TrauerwesenNunja, Intelligenz ist für mich das Potential eines Gehirns. Quasi gehören da für mich auch schnelle Auffassungsgaben, logisches Denken etc zu.
Jemand, der ziemlich intelligent ist, kann Zusammenhänge besser/schneller erfassen, und wenn man ihm was erklärt, begreift er es wohl besser als jemand, der weniger intelligent ist.

Des weiteren unterscheide ich auch zwischen Intelligenz, Wissen und Erfahrung. Der Streber in der Schule muss nicht notwendigerweise intelligent sein, wenn er all seine Freizeit mit Lernen verbringt. Jemand intelligentes wird aber eventuell mit wenig Lernen dennoch gute Ergebnisse erzielen (weil er die Zusammenhänge eben gut versteht während des Lernens).
Erfahrung hingegen gehört für mich zum Weltbild, auch eine Art des Wissens, aber in einer anderen kategorie. Mehr auf das Leben bezogen.
Montrose[QUOTE]Daß du die soziale Stellung einer Person in der Gesellschaft mit der Intelligenz verknüpfst finde ich gut.[/QUOTE]Die soziale Stellung eines Menschen in der Gesellschaft ist von seinem Vermögen und der Fähigkeit, andere Menschen für sich einzunehmen, abhängig. Zu einem Vermögen gelangt man durch Erbe oder dem Mut, eine möglicherweise noch so blöde Geschäftsidee wie Tamagochis, praktisch umzusetzen. Andere Menschen für sich einzunehmen, kann mit Schönheit, Statussymbolen oder falschen Versprechungen erzielt werden.

Intelligenz ist demnach nicht (alleine) ausschlaggebend für eine hohe soziale Stellung.
Odessa---
emotionale/soziale intelligenz ist der entscheidenste anteil der intelligenz meiner meinung (...)
---

Ich kenne viele Menschen, die furchtbar klug sind. Sie haben alle Bücher gelesen die "man" gelesen haben muss, sie haben alle chemischen/mathematischen/grammatikalischen Regeln und Formeln im Kopf, sie zitieren aus auswendig gelernten Gedichten und prahlen mit ihren Diplomen, Akademie-/Univ.-Abschlüssen und ihrem Fachwissen, daß es nur so eine Freude *zyn* ist...

Für gewöhnlich höre ich solchen Menschen geduldig zu und frage sie dann, ob sie wissen, wie ein Schmetterling riecht. Und ob sie schon einmal eine Kuh weinen sahen. Oder ob sie wissen, daß Gott in Wirklichkeit Kartoffelpüree heisst und daß die Wolken im Himmel aus KaPü sind oder aus Schlagsahne. Und ob sie schon einmal beim Hören eines Liedes die Himmel offen sahen und die Höllentore. Und ob sie berechnet haben, wie viel Schnurrhaare eine Katze im Laufe ihres Lebens dadurch verliert, daß ein in die Katze verliebter Mensch diese Haare beim täglichen Schmusen so lange zwirbelt, bis eines oder mehrere ausfallen. Und ob sie wissen, daß Seepferdchen unanständige Witze erzählen und daß Babies zu lachen beginnen, streicht man zart über die winzigen süssen Fingerenden, von unten nach oben.

Meist sehen mich dann diese Menschen an mit diesem "Wir wussten ja daß die nicht ganz dicht ist, aber sie ist niedlich"-Blick und das "Protzen und Prahlen" mit Fachwissen ist beendet.

Ich mag Intellekt. Es ist toll, wenn jemand gebildet ist. Wenn jemand gut Geld verdient mit seinem Wissen, noch toller, denn ich bin die Letzte, die ein schönes Leben mit viel Geld (womit man vielen lieben Menschen und Tieren dann viel viel Hilfe geben kann) ablehnen würde.

Aber Fachwissen, angelerntes Wissen, ist nicht alles. Wenn ein Mensch nicht fähig ist, so Worte wie "Bitte, Danke, Verzeihung" zu sagen, wenn ein Mensch nicht fähig ist, auf seinen Bauch zu hören, sein Herz zu fühlen, wenn ein Mensch nicht fähig ist, an Einhörner und frivole Seepferdchen zu glauben - dann nutzt das ganze Wissen nichts. Es ist trockenes Wissen, in einem trockenen Behältnis...nichts, was Früchte trägt, bildlich gesprochen.
paranuitich antworte erst jetzt. liegt daran, dass ich den thread erst gar nicht mehr gefunden habe. jetzt ist er mit einem uraltthread verschmolzen und ich befürchte , dass es die leute abschreckt, sich durch zig seiten durchzulesen. vielleicht ist vor jahren schon geschrieben worden, was man heute neu diskutiert?

ich schlage deshalb vor, nur auf die beiträge nach meiner threaderstellung einzugehen. ich hoffe das ist euch recht.


"Das du die soziale Stellung einer Person in der Gesellschaft mit der Intelligenz verknüpfst finde ich gut. Toleranz (nicht unbedingt Akzeptanz) gegenüber der Meinung und Lebensweise anderer Menschen denke ich ist ein Aspekt mit dem man den Einen von dem Anderen wesentlich unterscheiden kann." (puernoctis)

aus dem kontext nehme ich an, dass du nicht die soziale stellung meinst, wie du montrose es aufgefasst hast. was du über eine soziale stellung schreibst, ist meiner meinung nach richtig (@ montrose) und hat dann auch nichts mit der intelligenz zu tun. vielleicht noch was mit dem was man umgangssprachlich bauernschläue nennt. ich glaube du puernoctis meintest es so wie ich:

soziale intelligenz, damit meine ich

-dass man in vernünftigen bahnen miteinander umgehen kann
(zuhören, empathie, toleranz, regelbewusstsein)
- dass man fremden gegenüber höflich ist
- dass man auf selbstdarstellung in einer menge zugunsten eines guten umgangstons verzichten kann
- dass man einen vorteil anderen gegenüber nicht ausspielt, nur weil dieser offensichtlich ist
- dass man mitmenschen nicht instrumentalisiert um sich zu erhöhen (manche menschen glauben, daß sich jemand anderes schlecht machen und dadurch besser in den augen anderer
werden proportional zueinander verhalten)
- dass man zugunsten eines guten klimas reagiert, verzichten kann auf rechtfertigung der rechthaberei / angst fehler zuzugeben wegen
- kompromissbereitschaft
- den willen haben, unvoreingenommen zu bleiben (wenn man erkannt hat, dass voreingenommenheit die wahrheit verdeckt) wie es puernoctis beschreibt
- gnade/verzeihen kennen und walten lassen können


@ trauerwesen

ich schätze deine theorie als die geläufigste ein. dem kann ich ein ganzes stück natürlich auch folgen, weil es logisch klingt. aber man vergisst bei dieser theorie beispielsweise die hirnorganischen voraussetzungen. hier werden maßstäbe die für den einen gelten für alle andern angelegt. das ist doch so ungleich, als wenn man ein wettrennen zwischen einer schildkröte und einem eichhörnchen startet und dann sagt, die schildkröte ist verliererin, weil sie später ans ziel kam. wenn man auf die kraftanstrengung eingeht und sie zum maßstab für den sieg machen würde, wäre die schildkröte vielleicht gewinnerin, wenn sie sich mehr ins zeug gelegt hat als ihr konkurrent. so ähnlich ist das bei menschen auch. beispielsweise nennst du als ein kriterium die geschwindigkeit beim zusammenhänge erfassen. nimmt man das qualitative erreichen des ziels als aufgabe, nicht die geschwindigkeit als maßstab, kommt die schildkröte auch ans ziel und hat dabei auf dem weg jeden stein genau betrachtet, während das eichhörnchen nur das ziel im auge hatte und den weg oberflächlich vernachlässigt hat. weiterhin könnte ich die definition nicht übernehmen, weil die soziale komponente die ich ansprach außer acht gelassen wird. ein nach deiner definition intelligenter mensch der wissen und zusammenhänge schnell auffassen kann, sich aber hinstellt und leute nieder macht, bleibt doch irgendwie "doof" und das nicht zu unrecht.

@ odessa

ich gebe mich auch am liebsten mit intelligenten menschen ab.
Montrose[SIZE=1][QUOTE]soziale intelligenz, damit meine ich

-dass man in vernünftigen bahnen miteinander umgehen kann
(zuhören, empathie, toleranz, regelbewusstsein)
- dass man fremden gegenüber höflich ist
- dass man auf selbstdarstellung in einer menge zugunsten eines guten umgangstons verzichten kann
- dass man einen vorteil anderen gegenüber nicht ausspielt, nur weil dieser offensichtlich ist
- dass man mitmenschen nicht instrumentalisiert um sich zu erhöhen (manche menschen glauben, daß sich jemand anderes schlecht machen und dadurch besser in den augen anderer
werden proportional zueinander verhalten)
- dass man zugunsten eines guten klimas reagiert, verzichten kann auf rechtfertigung der rechthaberei / angst fehler zuzugeben wegen
- kompromissbereitschaft
- den willen haben, unvoreingenommen zu bleiben (wenn man erkannt hat, dass voreingenommenheit die wahrheit verdeckt) wie es puernoctis beschreibt
- gnade/verzeihen kennen und walten lassen könne[/SIZE][/QUOTE]

Was Du hier aufzählst, sind die "höflichen Benimmregeln des Knigges oder der Kirche, aber keine emotionale Intelligenz.


Es gibt keine Emotionale Intelligenz, weil Gefühle einfach da sind und auch ihre Berechtigung haben. Damit fängt überhaupt erst einmal das Ganze an. Erst wenn ich meine Gefühle ernstnehme, respektiere und zulasse, bin ich ich und kann für den anderen als Gegenüber da sein.

Wenn ich aber nur die Maske der Höflichkeit trage, wenn ich es allen recht machen will, wenn ich nicht auf meine Gefühle, sondern auf für die konkrete Situation möglicherweise völlig unangemessene "Regeln" gehorche .... dann gibt es mich als wirkliche und aufrichtige Person gar nicht.

Außerdem hat jeder Mensch ein recht, Fehler zu begehen, sich abzugrenzen oder zu sagen : "so nicht", oder auch wütend zu sein.

Es ist der Psychoterror mancher Eltern, die dann zu schweren psychischen Erkrankungen führen, wenn sie sagen: Deine Gefühle sind nicht erlaubt. Du darfst nicht Du selbst sein.

Emotionale Intelligenz ist, nicht den Lieblingsschwiegersohn spielen zu müssen, sondern eine eigene Identität zuzulassen.
LaChatte[QUOTE]Emotionale Intelligenz ist, nicht den Lieblingsschwiegersohn spielen zu müssen, sondern eine eigene Identität zuzulassen.[/QUOTE]

Dazu gehört aber auch, die üblichen Formen der Höflichkeit zu kennen und sie anzuwenden - oder sie ganz bewusst zu brechen.

Menschen, die zwar ihre Identität voll leben, dabei aber im Widerspruch zu den Konventionen sind, werden meist durch die Gesellschaft eingesperrt, und das ist auch eher unangenehm und hinderlich im Ausleben der eigenen Identität
Montrose[QUOTE]Menschen, die zwar ihre Identität voll leben, dabei aber im Widerspruch zu den Konventionen sind, werden meist durch die Gesellschaft eingesperrt, und das ist auch eher unangenehm und hinderlich im Ausleben der eigenen Identität[/QUOTE]Klar, und die Gothics auf diesem Board sind alle im Jugendstrafvollzug und dürfen mal für zwei Stunden am Tag an den Compi.

Daß Du so spießig denkst, enttäuscht mich jetzt doch ein bißchen.

Wir müssen echt noch ein bißchen an Deinem Image als Kräuterhexe arbeiten.
paranuit[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]

Was Du hier aufzählst, sind die "höflichen Benimmregeln des Knigges oder der Kirche, aber keine emotionale Intelligenz. [/quote]

ich habe gesschrieben, dass es keinen allgemeingültigen intelligenztest gibt. das ist so, weil man intelligenz verschieden definieren kann. ich persönlich, habe ich geschrieben, halte die soziale intelligenz für den wichtigsten bestandteil der intelligenz. den ausdruck soziale intelligenz gibt es nicht, ich habe ihn erfunden. du wehrst dich gegen den begriff emotionale intelligenz. ich glaube, nein weiß, wir meinen beide unterschiedliches.


[quote]
Es gibt keine Emotionale Intelligenz, weil Gefühle einfach da sind und auch ihre Berechtigung haben. Damit fängt überhaupt erst einmal das Ganze an. Erst wenn ich meine Gefühle ernstnehme, respektiere und zulasse, bin ich ich und kann für den anderen als Gegenüber da sein.

Wenn ich aber nur die Maske der Höflichkeit trage, wenn ich es allen recht machen will, wenn ich nicht auf meine Gefühle, sondern auf für die konkrete Situation möglicherweise völlig unangemessene "Regeln" gehorche .... dann gibt es mich als wirkliche und aufrichtige Person gar nicht. [/quote]

kennst du den begriff menschliche größe? ich meine damit nicht die körpergröße sondern die geistige größe. menschliche größe ist eine spielart der sozialen intelligenz. sie meint keine angepasstheit, und nicht auf seine persönliche note zu verzichten. höflichkeit ist nicht als maske zu verstehen. sie ist eine bewusste entscheidung mit hilfe des verstands. jemand der seine gefühle voll zulässt verletzt mit seinen handlungen im extremfall die grenzen anderer. darauf spielt lachatte an. das ist nicht intelligent nach meiner definition, weil es asozial ist, jemand aus selbstsüchtigen gründen zu verletzen.

[quote]

Außerdem hat jeder Mensch ein recht, Fehler zu begehen, sich abzugrenzen oder zu sagen : "so nicht", oder auch wütend zu sein.

[/quote]


das ist auch etwas anderes, wenn man seine grenzen schützt und sozial konstitutive rechte wahr nimmt oder verteidigt.

[quote]
Es ist der Psychoterror mancher Eltern, die dann zu schweren psychischen Erkrankungen führen, wenn sie sagen: Deine Gefühle sind nicht erlaubt. Du darfst nicht Du selbst sein. [/quote]

gewaltopfer sind schlimmer dran als groß gewordene kinder, deren eltern versucht haben, dem kind vermitteln, dass es nicht okay geht andere zu schlagen weil einem grad mal nach wut ausleben ist.

[quote]Emotionale Intelligenz ist, nicht den Lieblingsschwiegersohn spielen zu müssen, sondern eine eigene Identität zuzulassen. ][/QUOTE]

vielleicht ist deine definition von intelligenz sich nicht vor anderen zuverbiegen und sich den konsequenzen die damit verbunden sind tapfer zu stellen.
Lokiich habe laut test einen IQvon 130, was ja 30 punkte über dem durchschnitt liegen würde und was ich deshalb für absolut unmöglich halte :D

mal ganz im ernst: ich glaube, dieser test hat mich eher negativ beeinflusst. vorher konnte ich einige dinge nicht und dachte mir, was solls, ich kann ja anderes dafür etwas besser. jetzt sagt man mir plötzlich, dass ich eigentlich mehr machen (können) sollte und ich habe auf einmal das gefühl, ein arroganter, fauler sack zu sein. heureka, da gehts mir doch gleich viel besser :D

ich denke zwar, dass es bei der vermutung auf hochbegabtheit recht nützlich sien kann, um eine passende förderung einzuleiten, aber in den meisten fällen (wie bei mir zum beispiel) ist die wirkung wohl, unabhängig davon ob das ergebnis positiv oder negativ ist, eher erschütternd und einschränkend...

gruß,
Lok-I(Q)
Montrose@Paranuit. Mag sein, daß Deine Sicht einiges für sich hat.

Mir geht es darum, daß solche angeblich wissenschaftlichen Bewertungen nicht als Ersatz für das genauso fragwürdige Du-bist-böse-Schema mißbraucht werden.

Prinzpiell gibt es nämlich keinen Unterschied, ob jetzt der Papst sagt, Du kommst in die Hölle, ob einer Dich für emotional-gestört erklärt oder mit Deiner sozialen Isolation droht ("wenn Du weiter so bist, wird Dich niemand lieben"... diese Drohung stellt nichts anderes als eine brutale seelische Vergewaltigung dar).

Es ist jedesmal Gewalt, die man nicht hinnehmen muß.
paranuit[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]@Paranuit. Mag sein, daß Deine Sicht einiges für sich hat.

Mir geht es darum, daß solche angeblich wissenschaftlichen Bewertungen nicht als Ersatz für das genauso fragwürdige Du-bist-böse-Schema mißbraucht werden.

Prinzpiell gibt es nämlich keinen Unterschied, ob jetzt der Papst sagt, Du kommst in die Hölle, ob einer Dich für emotional-gestört erklärt oder mit Deiner sozialen Isolation droht ("wenn Du weiter so bist, wird Dich niemand lieben"... diese Drohung stellt nichts anderes als eine brutale seelische Vergewaltigung dar).

Es ist jedesmal Gewalt, die man nicht hinnehmen muß. [/B][/QUOTE]

vermutlich stecken hinter deinen gedanken konkrete erfahrungen. da ich sie nicht kenne, weiß ich zwar nicht, was du meinst.. ich bin aber auch gegen brutale seelische vergewaltigungen. die sind bestimmt nicht sehr intelligent.
AspieIntelligenz ist für mich die eine Kombination aus Wissen und dessen Anwendung infolge von logischen, analytischen Fähigkeiten.

Intelligenz ist auch ein Gradmesser für geistige Leistungsfähigkeit, die man trainieren kann, beispielsweise mit Kopfrechnen, Logikrätseln, bestimmten Spielen wie Schach, etc.

Damit kann man also Einiges kompensieren, was man nicht mit in die Wiege gelegt bekommt. Aber halt nur bis zu einem bestimmten Teil...gerade wenn es in abstrakte Bereiche geht, die man sich nicht mehr aus dem täglichen Leben vorstellen kann (z.B. String-Theorie, Komplexe Zahlen, etc.), muss man die Dinge einfach verstehen (können).

Nicht zu verwechseln mit Weisheit und Lebenserfahrung, die auch beide nützlich sind, Probleme zu lösen.

IQ-Tests haben nur eine bedingte Aussagekraft, so genannte "Hochbegabte" erkennt man bereits in einem Alter, in dem sie noch nicht lesen und schreiben können, dazu brauchts dann keinen Test mehr.
Montrose[QUOTE]Intelligenz ist auch ein Gradmesser für geistige Leistungsfähigkeit, die man trainieren kann, beispielsweise mit Kopfrechnen, Logikrätseln, bestimmten Spielen wie Schach, etc.[/QUOTE]Ich bin mir da nicht sicher. Einige recht hochkarätige Schachspieler, die ich persönlich kannte, haben beruflich etc. ziemlich abgegurkt. Neulich hielt ein Großmeister in völlig anderem Rahmen eine Rede, und die Rede war ziemlich wirr. Ich vermute, daß solches Training nur in ganz engen Bereichen etwas bringt ---Schachspielen verbessert das Schachspielen ----, aber sich nicht auf andere Leistungen auswirkt.

Logikrätsel erscheinen mir auch fragwürdig. Da gibt es ja solche Rätselspiele der Art "Drei Freunde wären nach Schiffbruch fast verhungert. Zwanzig Jahre später sendet einer der drei an den anderen ein Paket. Was ist drin?" Ich glaube nicht, daß das Auffinden der Antwort etwas mit Intelligenz zu tun hat, denn meist folgen solche Rätsel doch einer recht abstrusen "Logik". Umgekehrt vereinfachen manche Logikrätsel auch zu sehr.

Ähnlich problematisch ist die Frage, ob jemand, der Strategiespiele (z.B. auf Computer, aber auch Bretsspiele wie Civilisation usw. usw.) für den Alltag bessere Strategien findet .... oder ---wie ich vermute --- sogar schlechter abschneidet. Denn den Regeln solcher Spiele sind Annahmen immanent, die eher Klischees und Vorurteile bedienen als daß sie mit Regeln der wirklichen Welt übereinstimmen.

[QUOTE]Intelligenz ist für mich die eine Kombination aus Wissen und dessen Anwendung infolge von logischen, analytischen Fähigkeiten.[/QUOTE]Eine ziemlich gute Definition. Die allerdings auch zeigt, daß bestimmte Dinge wie Kreativität (die für synthetischen Fähigkeiten wichtig ist) davon nicht abgedeckt werden.
Traumlos[QUOTE][i]Original geschrieben von Aspie [/i]
[B][...] so genannte "Hochbegabte" erkennt man bereits in einem Alter, in dem sie noch nicht lesen und schreiben können, dazu brauchts dann keinen Test mehr. [/B][/QUOTE]
Nein, das ist das Problem.

Abseits dessen muss ich folgendes festhalten. Es gibt nur einen einzigen gültigen Intelligenztest: Wie viele Qntal-CDs stehen in deinem Schrank?

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