German Gothic Board
 
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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Der emotionale Sinn des Jahreswechsels...
SpiritAndSoulHallo meine Freunde!

Wir sind seit kurzem im Jahr 2004. Ich wollte einfach mit diesem Thread eine kleine Umfrage starten.
Und zwar: Was bedeutet euch Silvester? Was fühlt ihr wenn ihr wisst, ihr seid nun in einem neuen Jahr? Habt ihr bestimmte Vorsätze, welche und warum?

Für mich ist Silvester wertvoller, als jeder andere Feiertag im Jahr. Selbst mein Geburtstag oder Weihnachten sind mir egal im Angesicht eines Jahreswechsels. Für mich bedeutete der Countdown, ein altes Jahr abzuschließen. 365 Tage zusammenfassen und mich selbst analysieren. Was habe ich richtig getan, was habe ich falsch getan. Wie habe ich mich verändert und warum? Es ist für mich eine Nacht, in der ich für all das stehe, was seit 1.1.2003 passiert ist. In der ich Stolz genauso empfinde wie Reue. Stolz um in meiner geistigen Sicherheit zu wachsen. Und Reue um aus Fehlern zu lernen.
Mein guter Vorsatz ist, geduldiger zu werden. Da ich ein oft sehr unausgeglichener Mensch bin, passierte es mir zu häufig, dass ich mich selbst gehetzt habe. Damit habe ich mir jedoch nur selbst geschadet.

Seid gesegnet!
My anguishAlso irgendwie is das fast ein Tag wie jeder andere. Ich meine, es heißt Silvester, etwas neues würde anfangen un so. Aber verändert hat sich bei mir nicht.
Es is ne gute Gelegenheit, mal zurückzuschaun un sich zu erinnern. Man hat irgendwie das Gefühl, als könne man fast ein wenig neu beginnen. Das liegt wohl auch an der guten Stimmung und den Feiern.
Ich denk mir n paar Vorsätze aus, die ich sowieso nicht halte. Aber im Grunde ist es doch nur ein Tag, an dem sich die Zahlen vom Datum ändern. Und natürlich ein Grund zu feiern ;)

Verzeiht, wenn der Beitrag verwirrend ist, ich bin grade erst aufgestanden. :rolleyes:
ThePerfectDrugSeid gegrüßt,

eine große Bedeutung hat Silvester um ehrlich zu sein für mich nicht... meiner Meinung nach ein Tag wie jeder andere, eine andere Zahl, nichts weiter.
Natürlich wird man dazu gezwungen, ein paar Erinnerungen wiederherzustellen, was zum Teil ganz schön sein kann..zum anderen aber auch das Gegenteil ;)
Hier ein Songtext, den ich gefunden habe, der zu meiner Sicht auch noch ganz gut passt:

[Tagtraum - Neues Jahr]

Wiedermal sing' ich nur für mich
Und ich weiss und ich merk' irgendwas läuft hier verkehrt
Die Sonne geht schon wieder schneller unter
Und das Jahr neigt sich dem Ende zu
Der kalte Wind zerschneidet meinen Körper
Drum knöpf ich meine Jacke zu

Es ist schon traurig, daß sie mich warm halten muß

Ein neues Jahr fängt wieder an
Das alte geht so schnell verlor'n
In mein neues Glück schleicht sich alte Depression

Durch die Nacht fällt etwas Regen
Ich kann mich nicht bewegen
Meine Augen werden nass
Ich steh doch hinter meinem Fenster
Ich fühl mich leer doch trotzdem voller Hass

Es ist schon traurig, daß ER mich am Leben hält

Ein neues Jahr fängt wieder an
Das alte geht so schnell verlor'n
In mein neues Glück schleicht sich alte Depression


Nun ja, an alle, denen es etwas bedeutet: Frohes Neues Jahr!!
Liebe Grüße, ThePerfectDrug
Silvyehrlich gesagt is es für mich auch nen tag wie jeder anderer.genau wie weihnachten.
vorsätze habe ich früher gehabt,aber nie eingehalten. mein vorsatz war:weniger süßes(schoklade:eek: )zu essen.habe ich nie eingehalten.da ich gestern einen blutzuckertest gemacht habe,und der NORMAL war,kann ich ruhigen gewissens süßigkeiten reinstopfen bis der arzt kommt.
deswegn is so nen "feiertag"sinnlos,ich kann mir auch ein anderen tag als für mich meinigen feiertag ersetzen und sagen ich nehme mir nen vorsatz oder dergleicen.

ich finde es nur erchreckend wie schnell das jahr 2003 verging!
das is das einzige was ich mit slivester verbinde.
PriestessOfMindich sehe Sylvester auch nicht als etwas besonderes an. Eben ein neues Jahr, aber in der Zeit, in der alles schneller wird und man nicht mehr im Einklang mit den Jahreszeiten lebt, ist das doch nichts besonderes. Naja, man könnte wie gesagt eine Jahresrückschau machen, aber auch das reizt mich nicht.
Ich habe dieses Jahr weder gefeiert noch Vorsätze gemacht, noch sonst was. Ein Tag wie jeder andere in meinem tristen Leben...
Jaddynaja so wirklich bedeuten tut silvester mir nichts...
ich find es schön den raketen zuzusehn aber algemein gesehn isses mir egal...
rainravenSchon seit jeher werde ich an Silvester melancholisch und depressiv, je näher der Mitternachtsnullpunkt heranrückt. Nicht mal bei meinem Geburtstag wird mir so klar, daß wieder ein ganzes Jahr vergangen ist, 365 Tage, ein Jahr älter wird man und rückt unaufhörlich dem Ende entgegen. Vielen Enden. Dem Ende der Jugend, der Schönheit, der Freundschaften, des Lebens,...was auch immer. Und ich muß an Silvester im Kreise mehrerer geliebter Menschen sein, sonst werde ich depressiv. Es muß keine rauschende Party sein, es kann auch eine Fackelwanderung oder ein Spieleabend oder ein Fondue sein, aber ich will bei denen sein, die mir am meisten bedeuten.
Ich mag das Feuerwerk, ich mag Mitternacht, da wird mir ganz feierlich und zittrig zumute, und ich bin in so einer Mischung aus Melancholie und Ausgelassenheit. Der nächste Tag ist dann meist wieder ganz normal.

Ich versuche auch, das alte Jahr mit all seinen Fehlern und Pleiten als abgeschlossen zu betrachten und im nächsten besser und mit mehr Tatkraft und Erfolg anzufangen, aber ich kenne mich ja, daraus wird meist nichts. Gute Vorsätze halten deshalb bei mir auch nicht wirklich.


T.R.
belly.whitevor ner weile hab ich auch noch gedacht, naja, ein tag wie jeder andere - im prinzip ist das ja auch so - aber irgendwie ist es ein stück kultur, die ich durchaus sinnvoll finde
immerhin bewegt es scheinbar doch ne menge leute mal zurückzuschauen (auch wenn die meisten vorsätze und dergleichen kaum umgesetzt werden)

in manchen jahren denk ich so "ok, mit silvester bzw neujahr ist so ein neuer anfang da ...es ist einfacher sowas mit einem datum festzumachen

wenn es allerdings ein richtig scheußliches jahr war "bevorzuge" ich es mir im herbst vorzustellen, wie alles was passiert ist wie laub zu erde wird

naja, auf ein neues
Neithfür mich ist weihnachten auch nichts soo besonderes (auch wenn das jetzt schon zig leute gesagt haben... ;) ) und ich kann das immer gar nicht verstehen warum meine mutter immer nen heulkrampf bekommt, sobald es heißt: "Prosit Neujahr!"

so hat silvester ja nichts nervendes an sich, aber das blöde ist halt immer nur, dass ich an dem abend immer nie die guten filme die im fernsehn laufen schauen kann...(meine eltern wollen immer diese live übertragung aus berlin sehen...:rolleyes: )

naja...in anbetracht der sache das die "guten" vorsätze eh nich länger als bis zum nächsten schokotörtchen überleben, wünsche ich euch noch ein schönes neues jahr
morgan667so eine große bedeutung messe ich silvester auch nicht bei...naja, es ist schon etwas seltsam, hochzuschauen, die ganzen bunten lichter zu sehen und zu wissen, so das jahr ist jetzt vorbei und es kommt nie wieder...da werd ich dann immer ein wenig nachdenklich
Black Moni[QUOTE]für mich ist weihnachten auch nichts soo besonderes (auch wenn das jetzt schon zig leute gesagt haben... ) und ich kann das immer gar nicht verstehen warum meine mutter immer nen heulkrampf bekommt, sobald es heißt: "Prosit Neujahr!" [/QUOTE]

*ggg*
Tja, unsere Zeit ist verdammt schnelllebig!

Frohesneueswünschende Grüße
Black Moni
Andrea_PalladioTja, für mein Sternzeichen wird es das Jahr der Jahre.
Außerdem habe ich seit 22.00 Uhr gestern keine Zigarette mehr angefaßt und bleibe dabei so ruhig wie lange nicht mehr, toitoitoi.

Prinzipiell gefällt mir an Sylvester/Neujahr die Perspektive, als wenn man auf eine neue Umlaufbahn eingeschwenkt wird, das ganze Jahr liegt vor einem, die Tage werden wieder länger, in zwei-drei Monaten ist Frühling.
Juchhu, ist das Leben nicht schön...:)
Christian220Für SpiritAndSoul!
Im Laufe der Jahrhunderte ist offenbar der tatsächliche Anlaß des Feierns von Silvester verlorengegangen. Obwohl ich kein Theologiestudent bin und auch keine Altertumsforschung betreibe, weiß ich, daß ca. 1000 Jahre nach Christus der größte Gelehrte des Abendlandes von Kaiser Otto zum Papst ernannt wurde. Dieser nannte sich Silvester I.(möglicherweise nach dem katholischen Tagesheiligen - 31.12.) Es liegt nahe, daß dieser Anlaß durch den damaligen Kaiser für die Gläubigen ein Feier-Tag wurde.
Im Laufe der Zeit wurde sicher deshalb Silvester ein traditioneller Feiertag im wahrsten Sinnes des Wortes.
SpiritAndSoul! Ich möchte Dir hiermit 366 gesegnete Tage wünschen und Dir sagen, daß es für mich eine echte Herausforderung ist, meine Gedanken dazu niederzuschreiben. Deine Art, Dir über Dein Tun im positiven, wie im negativen Sinn Rechenschaft zu geben, ist beispielhaft. Auch ich halte es ähnlich, nur benötige ich dazu nicht einen bestimmten Tag im Jahr, denn das Gewissen funktioniert unabhängig davon. Das Wesentliche sehe ich persönlich darin, daß man an sich "arbeitet", d.h., daß man dieses als richtig, und anderes als völlig daneben empfindet. Aber das funktioniert sicher nach geistigem Level, moralischen Werten, ist eben subjektiv zu werten.
Generell habe ich durchaus nichts gegen "Feiern" und fröhliches Beisammensein. Alles zu seiner Zeit. Ernste Themen ziehen mich immer an und ich befasse mich ja auch damit, wenn Silvester längst durch andere ernste oder freudige Festtage (Ostern), verdrängt wurde.
Nein, ich halte nichts von guten Vorsätzen. Wenn ich etwas tun oder erreichen will, brauche ich nicht erst Silvester über meine Vorhaben eine Liste anlegen. Ich tue eben.
Jeder von uns weiß auch, daß es keinesfalls immer gelingt, was wir uns auch als Vorsatz gewählt haben. Ich habe neulich irgendwo ein paar Zeilen gelesen, deren Sinn ungefähr der war:
"Ideale sind wie Sterne; wir erreichen sie nie, aber sie weisen uns den Weg". Und das verstehe ich so, daß hier auf Erden kein Mensch 'rumläuft, der sich rühmen könnte, ohne Fehler zu sein. Alle sind wir weit vom Heiligenschein entfernt, aber zu wissen, daß man das Bedürfnis in sich fühlt, sich auf dem richtigen Weg zu bewegen, indem man an sich "arbeitet", ist vielleicht der einzige Sinn, daß wir als vernunftbegabte Wesen, als Menschen eben, geboren wurden. Der Weg ist das Ziel.
Wenn wir uns mit moralischen Wertvorstellungen befassen, wie Du es tust (Reue, Stolz), so müssen wir entweder uns den Christlichen Dogmen unterwerfen oder wir hinterfragen, warum nicht alle Religionen die gleichen Moralvorstellungen gutheißen und befolgen.
Vielleicht war ja einer in dem Film "Luther"? Ein geringer Einblick in die Machtansprüche des damaligen Klerus. "Du sollst nicht töten!" Aber schauen wir die Taten der Kreuzritter und ihr selbstverständliches Blutvergießen. In Inquisition, die Scheiterhaufen, auf welchen so viele Unschuldige qualvoll ein Ende erlitten. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!????
Nun, das ist beliebig fortzuführen und führt zu weit vom eigentlichen Thema ab. Es ergibt sich halt.
Vielleicht hat einer mal Lust und Interesse über "Gewissen" zu debattieren? Schließlich hat es nicht jeder. Frage mich, wieso nicht? Anerzogene Werte? Glaube ich nicht, dann gäbe es nicht so viel unnennbares Leid, welches allein durch menschliches Tun verursacht wird.
SpiritandSoul, würde jeder Mensch sich auf diese Weise, wie Du verhalten, gäbe es sicher weniger Tränen. Ich freue mich, wieder von Dir zu lesen.
Gruß Christian
shiphrah[font=arial]Bei mir wechselt es von Jahr zu Jahr, in glücklichen, entspannten Zeiten ist es einfach ein Tag an dem gefeiert wird und der ganze Weihnachts- Feier-, Fresskram ein Ende hat. Meistens blicke ich dann erst einige Tage später, dass ein neues Jahr eben auch ein Abschnitt. Da ich grundsätzlich aber melancholisch und recht viel am Grübeln bin, ist das normal.
In Krisenzeiten ist das anderes. Wenn man sehr in sich gekehrt, mit sich, seinen Gefühlen, Erinnerungen, Leben usw. beschäftigt ist UND dazu noch Leidensdruck ausgesetzt ist, bekommt Silvester schon eine schärfere Bedeutung, auch eine etwas richtende, verurteilende (für mich). Man zieht sein Resümee, sortiert noch einmal, versucht nach vorne zu sehen, wenn man positiv drauf ist, oder man verkrümelt sich, wenn s ein negativer Tag ist. In Krisenzeiten gibt's ja auch beide....

Dieses Jahr habe ich Silvester sehr intensiv erlebt, da ich ein schweres Jahr mit vielen Veränderungen, Umbrüchen und einer Trennung verlebt habe.

Ich habe also unsichtbar folgendes gemacht (wer lachen will, bitte :)) gedanklich alles brav in einen Karton gepackt, verschlossen und ab die Post.....

Irgendwie habe ich mich eingeschworen, dass 2004 MEIN Jahr wird. Ständig für Beruf und Beziehung und sich sein Leben von außen leben lassen, ist vorbei. Im MOment bin ich ganz allein und frei für mich, knabbere zwar noch etwas an Liebeskummer, aber das gehört dazu.
Mal kucken, wie es wird. Habe das Gefühl, leicht ist das Leben eh nicht, aber ich versuchen, endlich aktiver MEIN Ding zumachen, von daher.... ;)[/font]
DarkVampire666Huhu :)

Hmm - irgendwie kann ich es am 31. Dezember
nie so recht fassen, daß schon wieder ein Jahr vorbei sein soll
( eben war doch noch Sommer mit 40 Grad Hitze :D :p )...
Geht alles so schnell - Man schnippt mit dem Finger -
und zack ist das Jahr vorbei...

Eine besondere Bedeutung hat Silvester
für mich eigentlich nicht - es wird halt gefeiert,
bis der Arzt kommt ;) Aber das tue ich das ganze Jahr über :D
Und Weihnachten finde ich im Allgemeinen recht langweilig -
daher bin ich dankbar, wenn irgendwelche Clubs offen haben...
So fällt einem nicht die Decke auf den Kopf...

Dieses Jahr kam es für mich zum Ende hin
halt etwas dick... Habe gleich 2 gescheiterte Beziehungen
hinter mir... Die erste Trennung war Ende November,
die zweite Ende Dezember... Ziemlich blöd gelaufen :rolleyes:
Und Silvester als Single zu feiern, fand ich etwas seltsam...
Aber wie sagt man doch so schön : Den Humor nicht verlieren...
Ich komme ganz gut mit meiner Situation zurecht...

Im diesem Sinne : Ein frohes Neues !

Melle ^v^
ReBornHi!

Die Jahre kommen und gehen, mal schneller mal langsamer.
Mir hat mal jemand gesagt, wenn's ein gutes Jahr war, hast du nur wenig von gehabt, da es so schnell umgegangen ist; ist es langsam vorüber gezogen, dann war's ein schlechtes!

Is was wahres dran, find ich......


Dark greetz
DarkVampire666Naja - dazu fällt mir das Bild mit der Armbanduhr ein...

Wenn es einem gut geht und man viel Freizeit hat,
scheint die Zeit geradezu zu rasen...

Ist man zurück im Arbeitsleben oder geht es einem schlecht,
kriecht die Zeit nur so dahin...

Ist natürlich alles eine Frage der Einstellung,
was man nun als angenehm oder unangenehm empfindet ;)

Melle ^v^
SpiritAndSoulHallo Christian!

Ich freue mich sehr solche Worte von dir lesen zu dürfen, denn oft kommt das nicht vor. Danke!

Nun, ich geh eigentlich gar nicht theologisch an den Jahreswechsel ran, dafür fehlt mir vermutlich das religiöse Interesse. Ich weiß nur was ich fühle. Ich weiß nicht warum, aber ich weiß, dass es so ist. Und mit dem Christentum hat das nichts zu tun.

Mach doch einfach mal einen Thread zum Gewissen auf! Das würde mit Sicherheit viele interesserieren, weil es alle was angeht.

Wenn du noch Fragen hast, schreib mir doch einfach ne PN oder via ICQ (Profil).

Sei gesegnet!
bvQLIch "feiere" Neujahr jeden Tag. Ich blicke jeden Tag darauf zuršck, was vor einem Jahr sich ereignete. Einen gro'en Ršckblick mache ich im Sommer, zwischen Mitte Juli und Ende August, je nach Lust und Laune. Ich arbeite zwischen den Winterfeiertagen und ignoriere das Feiern.
NiobeDieses Jahr kam Silvester eindeutig zu kurz... mein Schatz und ich lagen erkältet im Bett.

Ansonsten muß ich mich immer zusammen reissen, nicht allzu sentimental zu werden....

Ich verbringe Silvester nur mit Menschen, die ich sehr,sehr gerne mag und/oder an ganz speziellen Orten.

Ich habe meist sehr, sehr viele Vorsätze für´s neue Jahr, kann sie aber meist im Laufe eines Jahres gar nicht erfüllen.

Am Ende des einen Jahres kann ich abschließen, neu beginnen mit dem nächsten Jahr.

Dieses Silvester hat es mir besonders Spass gemacht, zurückzublicken:

Im Jahr 2003 hab ich vieles erreicht und die grosse Liebe gefunden, nach der ich mich mein Leben lang zuvor gesehnt hatte....

Ich hoffe dies wird auch für alle anderen User hier ein ganz tolles und aufregendes, besinnliches und kraftbringendes Jahr 2004 !

Liebe Grüsse,

Heather


P.S.: Zum neuen Jahr wünsch ich mir , dass meine Community auch eines Tages so ergiebig und erfolgreich wird wie das GERMAN GOTHIC BOARD!
(Interessenten melden sich bitte bei mir:rolleyes: :p ;) :D )
EisblumeAlso für mich hat Silvester eigentlich nie ne große Rolle gespielt... Aber dieses Jahr wars irgendwie anders: Mir wurde plötzlich bewusst, wie schnell das Jahr vorbei war, und dass ich mich zwar nicht hetzen soll aber doch vielleicht ein bisschen was ändern, damit ich nicht das Gefühl habe, ích verpasse was.... Denn bald ist schon wieder Silvester ;)
Aber dieses Mal wurde mir auch bewusst, dass es doch ein ganz nettes Jahr war und das nächste bestimmt noch besser wird... Im Moment bin ich einfach nur zufrieden wie es läuft und so.... und ich hab mir vorgenommen, dass es so bleibt!!!
eleanorenabend...
ich möchte gerne etwas zu den vorsätzen sagen...ich weiß überhaupt nicht was das soll? was bringt einem das, wenn man es sowieso nicht einhält? wenn man wirklich etwas ändern will, dann soll man es sofort tun und nicht warten bis man das neue jahr erreicht hat...entweder sofort oder gar nicht!

...grüße...ele...
ellaHi

also ich weiß ja nicht aber Sylvester sowie auch Weihnachten fand ich diesmal sowas von langweilig... Es passiert nichts was nicht auch an anderen Tagen passieren könnte. Bis auf das Feuerwerk ok. Aber ansonsten?
Feiern klar aber einen Sinn? Ich seh keinen! Wieder zwölf Monate bis Sylvester... 359 Tage...
Und dann?? Wieder ein neues Jahr!
Also für mich ist Sylvester ein ganz normaler Tag.

MfG
ella
bvQL[QUOTE][i]Original geschrieben von bvQL [/i]
Ich "feiere" Neujahr jeden Tag. Ich blicke jeden Tag darauf zuršck, was vor einem Jahr sich ereignete. [...][/QUOTE]
An dem, was ich vor nun 2 Jahren geschrieben, hat sich nichts geändert.
Trotzdem ist der Jahreswechsel ein sehr feierlicher Tag. In der Dunkelheit dieser menschenfeindlichen Jahreszeit ist jede Gelegenheit richtig, zumindest einen Abend mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken.
Vorsätze, respektive Ziele sind auch wichtig. Woran könnte man sonst erkennen, daß man gescheitert ist?!

Mit Freude stelle ich fest, daß ich seit nun etwas mehr als 2 Jahren Mitglied der Nachtwelten bin.

[i]Das Thema habe ich aus dem Archiv hervorgekramt, weil es einen so schönen Titel hat.[/i]
Any Body... welcher emotionale sinn hinter dem jahreswechsel steht, kann ich immer noch nicht erklären. im gegensatz zum letzten jahr ist mir aufgefallen, dass der eine oder andere mir ein "schönes silvester" gewünscht hat.

das fand ich recht ungewöhnlich, da es mir bislang so schien, dass es viele menschen gibt, die dieses zwanghafte feiern eines kalendarischen wechsels nur sehr ungern tun. ... man sieht wenn man feiert, oftmals die menschen, die vergebens hofften, dass sich binnen einer nacht ihr komplettes leben ändern könne..

.. das suchen eines partners für die nacht, die man doch nicht so gern allein verbringen möchte, weil es doch eben silvester ist.. und die enttäuschung, die man diesen menschen dann ansehen kann...

.. die letzten jahre bin ich kurzzeitig immer ausgerissen, hab den jahreswechsel außerhalb meiner vier wände verbracht, bin verreist. in diesem jahr nun nicht... ich zog es in erwägung, jedoch vielen mir viele gründe ein, es nicht zu tun.

.. doch eigentlich ist es immer wieder die selbe antwort: ich mag silvester nicht, weil ich das viele nachdenken nicht lassen kann, weil mir menschen auffallen, deren verzweiflung und großes sehnen unerfüllt bleibt... und das ertrage ich manchmal einfach nicht. ...

dann schau doch nicht hin, könnte eine mögliche antwort sein, ignorier es - fällt mir dazu als mögliche lösung dieses gedankenknotens ein - jahaha... wenn denn das so einfach wäre... ich leg einfach mal den hebel um und widme mich dem, was mich einigermaßen zur ruhe kommen lässt...

.. und irgendwann, da bin ich zuversichtlich, werde ich vielleicht wieder einen grund haben, silvester zu feiern... zumindest steht fest, dass ich wieder einmal irgendwann in ein klassisches konzert gehen werde.. und vielleicht auch elegant und fein speisen?

... zumindest ist das eine mögliche idee für etwas, was ich lange nicht an diesem jahreswechseltag tat.. wie heißt es so schön, man solle sich vorsätze fassen.. na dann...
Demon17Mir bedeutet Sylvester gar nichts. Ein Wochenende wie jdes andere dieses Jahr. Um Mitternacht gab es eine störende Ansage in der Dizze, das hat sehr genervt. Fast 3 Minuten Unterbrechung durch Ansagen und ich stand alleine auf der Riesenfläche und das ohne Musik. Zwei Jahre vorher hat der DJ einfach durchgespielt, das fand ich besser. Die Tanzfläche hat sich nicht im geringsten geleert, einfach weil das die meisten vermutlich so sehen wie ich. Schließlich kann jeder selbst auf die Uhr schauen. Ein optisches Signal wäre vielleich angebracht. Wer unbedingt ein Glas Sekt trinken will und Feuerwerkskörper abbrennen muß, der kann das ja gerne tun. Aber bitte "the show must go on" und zwar ohne Unterbrechungen. Man findet in dem Gedränge auch nicht so schnell jemanden den man kennt, ganz abgesehen davon, das ich es für die schwarzen Szene nicht für angemessen halte sich ein f r o h e s neues Jahr zu wünschen. Ich mein wo bin ich denn, im Wald oder was?

lg

demon17
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]ganz abgesehen davon, das ich es für die schwarzen Szene nicht für angemessen halte sich ein f r o h e s neues Jahr zu wünschen. Ich mein wo bin ich denn, im Wald oder was?
[/B][/QUOTE]

Ich mache das auch nicht, weil es total beschissen aufhörte und beschissen anfing. Fühle mich irgendwie verarscht, wenn da mir nun jemand sowas wünscht...die scheisse geht doch genau da weiter, wo sie aufhörte, als würde sich alles schlagartig ändern....

ich habe auch nicht sgetan, es wäre schön gewesen, aber wenn ich das nicht bekommen kann, was ich will, dann kann ich auch zu Hause bleiben und froh sein, wenn die böllerei vorbei ist und ich endlich schlafen kann. Dieses Jahr kann mich das ganze Trara erst recht am Arsch lecken.
Demon17Es gibt wirklich nichts öderes als aufgesetzte Fröhlichkeit im Zusammenhang mit Gruppenzwängen, insofern sollte es möglich sein beiden Seiten gerecht zu werden.
Kampfsau[QUOTE] Fast 3 Minuten Unterbrechung durch Ansagen und ich stand alleine auf der Riesenfläche und das ohne Musik[/QUOTE]

man kann sich wegen 3 Minuten auch einpissen.

[QUOTE]dass ich es für die schwarzen Szene nicht für angemessen halte sich ein f r o h e s neues Jahr zu wünschen. Ich mein wo bin ich denn, im Wald oder was?[/QUOTE]

Achja,die pösen Gothics sind ja alle schlecht gelaunt und grummelig und freuen sich nur darüber,dass die jämmerliche
der Menschen nun doch wieder ein Jahr kürzer dauert

[QUOTE]Ich mache das auch nicht, weil es total beschissen aufhörte und beschissen anfing. Fühle mich irgendwie verarscht, wenn da mir nun jemand sowas wünscht...die scheisse geht doch genau da weiter, wo sie aufhörte, als würde sich alles schlagartig ändern....[/QUOTE]

Ich habe mir Vorsätze gesteckt.Man muss konsequent sein und sich die Dinge immer wieder vor Augen führen.Man nimmt sich ja auch nur Dinge vor,die auch eine gewisse Bedeutung für einen selber haben.Natürlich kann man immer anfangen aber ich finde der Jahresbeginn ist der beste Punkt den entgültigen Schlussstrich zu ziehen.Und die bisherige Bilianz zu ziehen,was hat man denn im Vorjahr geschafft.Aber einem muss auch klar sein,dass vieles bei einem selber liegt.Die Rotation der Erde um sich selbst und die Bahn um die Sonne alleine werden nicht alle nötigen Veränderungen übernehmen.

Ein Freund von mir führt eine Liste die er sich regelmäßig anguckt,natürlich ist diese niemals komplett erfüllt aber ein bischen tut sich da schon was übers Jahr.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Ich habe mir Vorsätze gesteckt.Man muss konsequent sein und sich die Dinge immer wieder vor Augen führen.Man nimmt sich ja auch nur Dinge vor,die auch eine gewisse Bedeutung für einen selber haben.Natürlich kann man immer anfangen aber ich finde der Jahresbeginn ist der beste Punkt den entgültigen Schlussstrich zu ziehen.Und die bisherige Bilianz zu ziehen,was hat man denn im Vorjahr geschafft.Aber einem muss auch klar sein,dass vieles bei einem selber liegt.Die Rotation der Erde um sich selbst und die Bahn um die Sonne alleine werden nicht alle nötigen Veränderungen übernehmen.
[/B][/QUOTE]

ich sage ja auch nicht, dass sich alles von alleine bessert. Sicherlich betrachte ich dieses "unbefleckte" Jahr auch als chance, irgendwann muss es ja besser werden. Ich selber schliesse mit einigen Dingen ab, versuche, dass die Scheisse sich mal mehr in Grenzen hält und sehe zu. Nur, wenn sich wirklich was ändern soll, oder wenn jemand wirklich mit dem Rauchen aufhören will, braucht er keinen Jahreswechsel dazu.
Für Reflektion ist Silvester dennoch gut geeignet, eben um auszusortieren, da komme ich selber auch kaum bei rum.
Demon17@Kampfsau,

weißt Du was mir auf den Geist geht sind die Leute, die genauso gut im Schützenverein sein könnten und nur zufällig schwarze Kleidung tragen.
bvQL[quote][...] Was mir auf den Geist geht sind die Leute, die genauso gut im Schützenverein sein könnten und nur zufällig schwarze Kleidung tragen.[/quote]
Warum? Verhaltensrichtlinien für gewisse 'Szenen' halte ich für absurd. Eher kommen Verhaltenszwänge - Nichtangemessenhalten von Neujahrswünschen - einem Schützenverein gleich.
Demon17...welche Zwang übt das "Nichtangemessenhalten" denn aus? Wenn Dir das Verhalten der Schützenszene lieber ist solltest Du es Dir vielleicht überlegen dort mitzumachen. Auf keinen Fall sollte die Mehrheit sich durch Unterbrechung der Musik zu Neujahr nach der Minderheit richten müssen.

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