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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Wenn die Sinnfrage eine Antwort hätte ...
ooAlbertHallo,

ich hab mir letzens die frage gestellt was würde sich ändern wenn die suchende menscheit endlich die antwort auf die sinnfrage bekäme ...

Denn irgendwie hat ja jeder irgendwann mal ein bedürfnis zu wissen warum das alles ist, bzw. warum man selbst ist. nur gibt es darauf keine zufreidenstellende antwort auch wenn die religion es immerwieder versucht und auch die wissenschaft hat keine wirklichen aussage dazu.

Also mal angenommen jemand würde die antwort finden, zB. das wir alle ein experiment sind oder es hatt alles gar keinen sinn oder die antwort ist wirklich 42 ;) etc.
Würde es dann weitergehen wie bisher oder würde es eine änderung im verhalten der bevölkerung geben, viell. massenselbstmord, chaos oder ein paradies der gleichgültigkeit (wobei das haben wir ja heute schon:) ).

Was glaubt ihr was wäre... ?

mfg
Kaworu"Was wäre wenn?"
Auch eine Frage, auf die man gerne die Antwort wüsste, nich wahr?!
Ich denke mal es würde alles so weiterlaufen wie bisher...
vllt. gäbe es ein paar mehr Selbstmorde und Austritte aus der Kirche... aber nach einer gewissen Zeit wäre alles wohl wieder "normal".
schlafundtodTja, die sinnfrage ist ein kapitel für sich. DAS kapitel überhaupt ?
Die frage, die sich mir im umkehrschluss immer wieder stellt, ist die, ob es überhaupt einen sinn geben muss, oder zu geben hat.
Spielt da nicht nur die überheblichkeit der hinein ?
Nirgends steht etwas davon geschrieben, dass etwas nur darf wenn es sein existieren durch sinngebung legitimiert.

Die grosse frage wird immer offen bleiben- ergo kann es keine antwort geben, auf .
MagicPowerwürden wir den sinn wisse,

würde ein teil der bevölkerung sich dem hingeben um den sinn zu erfüllen - elende zombies

ich glaube der großteil würde dagegen rebellieren, warum wir ausgerechnet diesen sinn hätten und ich glaube große unzufriedeneheit würde sich breit machen und wir würden das wesen "angreifen" welches uns denn Sinn des Lebens gegeben hat ;) in diesem fall dem forscher, der mit uns das experiment gemacht hat ;)
YuggothIch kann nicht für den Rest der Menschheit sprechen, doch zumindest ich wäre ziemlich unglücklich darüber, dass es überhaupt eine Antwort gibt.
Ich meine ..... die Existenz eines Toasters hat einen Sinn, die Existenz meiner Tastatur hat einen Sinn, aber das Leben an für sich? Der Mensch?
Wären wir dann nicht plötzlich nur mehr ein höherentwickelter Computer auf zwei Beinen mit ein Bisschen Hirn?
Mit einem genau festgelegten Sinn, dem man so oder so nicht entkommen kann, der einen auf einen genau bestimmbaren Wert reduziert? Ein winziges Rädchen in einem Uhrwerk, über dessen Sinn zu spekulieren nicht einmal mehr möglich ist, da es ja nur ein kaltes, totes Getriebe mit spezifizierbarem Nutzen ist?
Mir fehlen irgendwie die passenden Vergleiche um das genauso zu beschreiben wie ich möchte, aber vielleicht für die Star-Trek-Fraktion: Ich würde mich fühlen wie ein Hologramm, dass man gerade darüber aufgeklärt hat, dass es nur zur Ablenkung anderer existiert und das diese Funktion alles ist, die es ausmacht.

Eine erschreckende Vorstellung, und ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass manch einer verzweifeln würde.


edit: Ja, wenn hinter dem Sinn ein personifizierte Macht steht, gegen die es sich aufzulehnen überhaupt möglich ist, wäre Rebellion durchaus realistisch.
TrauerwesenSolange die Sinnfrage objektiv ist, gibt es niemal,s "DIE" Antwort. Und das hiesse dann, dass wenn jemand den Sinn entdeckt hat, die anderen noch lange nicht nachziehen.
Yuggoth[QUOTE]Solange die Sinnfrage objektiv ist, gibt es niemal,s "DIE" Antwort. Und das hiesse dann, dass wenn jemand den Sinn entdeckt hat, die anderen noch lange nicht nachziehen.[/QUOTE]

Genau meine Meinung!
Doch die Frage hieß - wenn ich sie richtig verstanden habe - "was wäre wenn es diesen allgemeinen Sinn wirklich gäbe und man ihn finde".
Eben exakt in einer solch abstrusen Form wie etwa ein Versuchs-Ratten-Universum oder so ähnlich.
TrauerwesenDann würde es sicherlich geistige Stagnation geben. Wieso sollte der Mensch noch nach Wissen, Erkenntnis streben, wenn er "es" weiss. Das würde dann sicherlich irrelevant werden. Wissensdurst gestillt, keine Weiterentwicklung. Denke ich.
MestigothIch glaube nicht an Sinn... allein Existenz ist etwas unbegreifliches.
Schwarze TraeneWenn jmd. die Antwort entdeckt kann es auch sein, dass das Universum vernichtet wird und dafür ein neues noch komplizierteres entsteht. Welche meinen auch, dass das schon geschehen ist und es immer, wenn jmd. die Antwort herausfindet das Universum sich noch komplizierter wieder bildet.
Wenn es aber weiter so existieren würde würden die Menschen nur noch danach gehen (zumindest die Meisten) und somit nichts anderes mehr machen, weil es ihnen ja im Enteffekt nichts nützt.
Montrose[QUOTE]Was glaubt ihr was wäre... ?
[/QUOTE]Gar nichts wäre anders. Man kann Sinn nur haben, wenn man ihn lebt. Das Wissen darum ist nicht das Entscheidende.

[QUOTE]vllt. gäbe es ein paar mehr Selbstmorde und Austritte aus der Kirche... [/QUOTE]Wenn ich einen Sinn habe, bringe ich mich doch nicht um. Austritte aus der Kirche wären denkbar. Ein Abschied vom Glaube hielte ich aber für sehr unwahrscheinlich, denn Sinn und Glaube haben was miteinander zu tun.

[QUOTE]Die grosse frage wird immer offen bleiben- ergo kann es keine antwort geben, auf .[/QUOTE]Wenn es einen Sinn gibt, dann sind wir Teil dieses Sinnes. Wenn es keinen gibt, dann schaffen wir ihn uns selbst. Ergo ist die Sinn-Frage immer bereits ein Stück weit beantwortet.

[QUOTE]würden wir den sinn wisse,

würde ein teil der bevölkerung sich dem hingeben um den sinn zu erfüllen [/QUOTE]Daß es so etwas wie ein soziales Gefüge der Menschen gibt (egal, wie das dann konkret aussieht) ist eine faktische und unumstößliche Gegebenheit. Das wegzuleugnen, wäre Selbstverarschung. Welchen Einfluß hat das auf die Sinnfrage?

Ich denke, man sollte wichtige Entscheidungen weder in Unterwürfigkeit noch in Rebellion treffen. Auch die Rebellion ist ja nichts freies und selbstbestimmtes, sondern bloß ein Reflex.

Jede Gesellschaft betreibt Hirnwäsche mit ihren Mitgliedern. Die moderne "Individualität", "Selbstbestimmung" usw. sind auch nur Lügenbegriffe, die man uns einprogrammiert hat. Eure Dummheit und Ahnungslosigkeit kommt aus den Nuckelflaschen der Regierungszeit Helmut Kohl. Mit diesen Lügen hat man Euch bestochen: und zwar gut genug, daß Ihr gar nicht merkt, daß die echte Rebellion bei Euch durch eine virtuelle ersetzt wurde. In Wirklichkeit gibt es diese Sachverhalte wie Individualität und Selbstbestimmung, die wir stolz uns einbilden, in dieser bundesdeutschen Gesellschaft gar nicht.

[QUOTE]Mit einem genau festgelegten Sinn, dem man so oder so nicht entkommen kann, der einen auf einen genau bestimmbaren Wert reduziert? [/QUOTE]Die Zukunft ist offen. Deshalb glaube ich nicht, daß die Antwort auf die Sinnfrage festgelegt ist.

[QUOTE]Solange die Sinnfrage objektiv ist, gibt es niemal,s "DIE" Antwort. Und das hiesse dann, dass wenn jemand den Sinn entdeckt hat, die anderen noch lange nicht nachziehen.[/QUOTE]Du meinst "subjektiv" nicht "objektiv"? Ob die anderen nachziehen oder nicht, hängt von vielen Dingen ab. Wenn die Titanic untergeht und Du siehst einen freien Platz in einem Rettungsboot... dann kannst Du diesen Platz natürlich auch nicht einnehmen ... und dann eben ertrinken. Aber welchen Sinn hätte das?

[QUOTE]Eben exakt in einer solch abstrusen Form wie etwa ein Versuchs-Ratten-Universum oder so ähnlich.[/QUOTE]In solch einem "Experiment" bist Du unumgänglich. Niemand hat Dich gefragt, ob Du geboren werden willst, ob Dein Mund unter der Nase oder auf der Stirn sein soll, ob Du jeden Tag auf's Klo mußt oder ob Du Abfallprodukte lieber verdunsten lassen willst, ob Du in Deutschland oder Somalia auf die Welt kommst usw. usw. Du bist festgelegt. Und je früher Du das begreifst, desto eher kannst Du mal ernsthaft über die Dinge nachdenken.

Du bist im Moment und faktisch bereits in einer "abstrusen Form".

Andererseits, die "abstruse Form" bekommt doch auch manche schöne Geschenke im Leben. Immerhin funktioniert die "abstruse Form", sonst wäre sie nicht da.

[QUOTE]dass das Universum vernichtet wird und dafür ein neues noch komplizierteres entsteht. [/QUOTE]Vielleicht, vielleicht auch nicht. Mönche verschiedener Religionen kehren auf ihrer weiten geistlichen Reise zu den einfachen Dingen zurück. Wie ich schon andernorts schrieb: in meinen Augen gab es seit der Menschheitsgeschichte nur sehr wenig echten Fortschrittt. Im wesentlichen ist alles gleich (einfach) geblieben. Klar, die Menschen haben ein paar Spielzeuge mehr. Sie können Auto fahren oder Marsroboter zum Himmel schießen. Aber was ändert das schon am Menschsein? Gar nichts.
ooAlbertwarum sollten sich die menschen nicht umbringen wenn sie in einer sinnlosigkeit sind, bzw. wissen das es für die untragbar ist ?

Aber vermutlich sind die leute viel zu träge, wie so oft um überhaupt solch eine massendynamik zu erzeugen das es wie sagt man so schön: ruckt :)
decay73alles hat einen sinn, nur die frage nach dem sinn nicht...

[SIZE=1](achtung...endlosschleife...fatal error... *g*)[/SIZE]
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von ooAlbert [/i]
[B]warum sollten sich die menschen nicht umbringen wenn sie in einer sinnlosigkeit sind, bzw. wissen das es für die untragbar ist ?
[/B][/QUOTE]

Vergleiche Nihilismus. Unertragbar für die Menschen in der Theorie (bin gerade mal ein wenig bei Nietzsche).
So ergibt die Sinnsuche mehr Sinn als der Sinn allgemein, denke ich. Da hat man wenigstens noch was zu tun ;)

Wobei ich dennoch denke, wird man ihn nie finden. Und wenn man ihn findet, wird Mensch vielleicht dazu neigen, weiterzu suchen, weil er sich damit nicht zufrieden geben will.
Phoenix1384Das Leben an sich ist im Grunde nichts weiter, als eine strikt kausele Kette chemischer Prozesse. Ich denke, das Leben existiert, weil es eine chemische Notwendigkeit ist. Angefangen mit den Aminosäuren in der "Ursuppe" vor vielen Millarden Jahren, bis hin zu den komplexesten Gebilden im Tier- und Pflanzenreich.
Darin ist kein anderer Sinn zu finden, als eben besagte chemisch-kausale Notwendigkeit. Doch da ist ja noch dieses nicht stoffliche Ding, dass sich Bewusstsein nennt und über die Existenz des Lebens an sich (und somit auch die Existenz seiner selbst) hinterfragt. Es fragt nach dem Sinn des ganzen. Vielleicht liegt der einzige Sinn des Lebens darin, dem Leben einen Sinn zu geben...
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Phoenix1384 [/i]
Vielleicht liegt der einzige Sinn des Lebens darin, dem Leben einen Sinn zu geben... [/QUOTE]

Ich glaube du hast den Sinn des Threads nicht ganz verstanden - ist da der Sinn des Lebens nicht etwas größenwahnsinnig?

Also: Wären die Sinnfragen beantwortet hätte das katastrophale Folgen. Millionen von Astrologen, Sektenführer, Gurus, Esoterikern, Fen-Shuij spezialisten, Pseudopsychoheinise, kurz: Menschen deren ökonomische Lebensgrundlage es ist einen Lebensinns möglichst teuer zu verkaufen müssten sich plötzlich richtige Arbeit suchen. Ob die Weltwirtschaft das verkraftet ist ungewiss.
Natürlich hätte es auch weniger schwerwiegende dafür aber für uns unmittelbare Auswirkungen: Im Dunkelheit und Licht, Nebelpfaden, Auswegen und Philosophieraum wäre ein drastischer Schwund an Threads zu beobachten. Denn immerhin würden die "Was ist der Sinn des Lebens"-Threads und deren unzählbaren Variationen wegbrechen.

Was lernen wir also: Es ist besser wenn diese Fragen unbeantwortet bleiben. Denn das was wir sind können wir nur sein, weil wir nicht wissen was wir sind.
NeonsternIch meine, die Antwort würde nicht akzeptiert und
nicht tolleriert, da die Menschen von sich aus nicht reif
dafür sind. Die Kirche würde sich dagegenstellen und die
Tatsache als lächerlich dahinstellen und dem Beispiel
wohl auch viele Machthaber, um ihre Stellungen nicht zu verlieren.
Werbekampagnen würden dem ganzen Einhalt gebieten
und die Antwort weider in Vergessenheit geraten.
SeperaudeErstmal muss man feststellen ob man den Sinn des Lebens als etwas in der Vergangenheit vorgegebenes, quasi den Grund warum es Leben oder Existenz überhaupt gibt sieht, oder als eine Art "erstrebenswertes Ziel".

Bei ersterem käme man zurück bis auf die Entstehung des Universums und da kommt man dann nicht weiter, man landet im Nihilismus.
Ein objektiver Sinn ist erstens nicht erkennbar und zweitens würde er uns auch, wie hier schon gesagt wurde, wenig erfreuen.
Er käme uns eher wie ein Gefängnis vor aus dem wir auszubrechen versuchen würden, weil wir tief in uns wissen, dass der wirkliche Sinn, das ertrebenswerte Ziel des Lebens, in uns selbst liegt.
Deshalb wollen wir auch so oft den Begriff vom "Schicksal" nicht annehmen. Und Freiheit ist uns aus diesem Grunde auch so wichtig.

Ein Toaster hat keine eigenen Ziele, denn er ist nur Werkzeug (ich las mal irgendwo er ist "Form ohne Substanz"). Wir allerdings haben diese "Substanz", denn wir haben ein Bewusstsein. Quasi: "ich denke also bin ich" ... Substanz.

Somit, und das ist auch gut so, entsteht der Sinn (ich sage immer lieber das "Ziel des Lebens") in jedem selbst.
Ob dieses ziel nun für alle gleich oder jeden subjektiv ist, weiß ich nicht.

Verzeiht meine Abschweifungen.
Die Frage des Threads habe ich glaube ich irgendwo aus meiner Sicht beantwortet.
d.SchmetterlingGute Frage...*nachdenk*

Kommt darauf an, ob der Sinn auszuführen ist oder einfach nur existent.

BSP:Mann muss das und dies finden oder der Himmel ist blau.

Bei ersterem:
Vielleicht würden sich die Menschen in zwei Lager spalten...das eine das sagt, das sie sich nicht in Rollen zwängen lassen und individuen seinen,alles daran setzen ihn abzuschwören und die anderen, die dem Sinn hinterherjagen.

Bei zweiterem:
Es würde nicht viel passieren...vielleicht ein paar Suicide mehr, da einem dann das Leben sinnlos erscheinen könnte.

Im allgemeinen aber,ist es wie Montrose schon sagte,das manche aus den Kirchen austreten, wobei ich denke, das wenn Menschen ihren Glauben wegen dem Sinn im Leben haben, auch diesen abschwören..den Glauben an sich aber nicht...

Das wir dann wie Zombies durch das leben siechen, glaube ich eher weniger...weil dann kommt die Frage, was ist der Sinn des Sinnes usw...
Montrose[QUOTE]Also: Wären die Sinnfragen beantwortet hätte das katastrophale Folgen. Millionen von Astrologen, Sektenführer, Gurus, Esoterikern, Fen-Shuij spezialisten, Pseudopsychoheinise, [/QUOTE]Der Sinn ist ja nicht dazu da, daß man ihn kauft, sondern daß man ihn quasi "ist". Die Leute, die sich da völlig auf einen Führer verlassen (seit "damals" hat sich so viel gar nicht geändert), bedaure ich.

Es ist auch ein Irrtum zu glauben, wenn man den Sinn hätte, wäre die Sache erledigt. Denn den Sinn muß man auch leben.

Nehmen wir mal an, jemand sieht seinen Sinn darin, Gärtner zu sein. Der kann ja nicht einfach sagen: "Mein Sinn ist Gärtner, und fertig." Sondern der muß ja Tag für Tag für Tag für Tag für Tag seine Pflanzen gießen.

Der Sinn ist ein Tun und nicht etwa ein Wissen. Das ist immer so ein bißchen das Mißverständnis, daß es irgendwo eine Weltformel gäbe, die müsse man lesen, und dann könne man sich ausruhen oder gleich erschießen. Solch ein Sinn wäre ..... sinnlos.
Wind[QUOTE]Solch ein Sinn wäre ..... sinnlos.[/QUOTE] so ist es wohl ;)

Wie sollte dieser Sinn überhaupt aussehen?
Sinn ist etwas subjektives, und aus dieser Subjektivität werden wir nicht kommen, so also auch keinen objektiven Sinn finden. Und keine objektive Antwort, wenn es einen solchen Sinn gäbe.

Ansonsten, um besser auf deine Frage einzugehen, würden meiner Meinung nach die meisten Menschen weiter leben wie bisher..
d.SchmetterlingWobei ich in der heutigen Zeit nicht sagen würde, das die meissten Menschen weiter leben würden wie bis her...

Wenn die Menschen endlich mal einen Sinn in ihrem Leben sehen würden, gäbe es weniger Propleme auf der Welt, da der Mensch in dem Moment ein Ziel bekommt, das es zu verfolgen gilt, einen Grund warum er existiert.

Unsere Zeit ist geprägt von Zweifel und Erwartung das jemand kommt und uns etwas in die Hand drückt, das uns eine Daseinsberechtigung gibt...da es aber niemand kann ausser man selber, werden die Menschen missmutig, stürzen sich in Drogen(Alkohol, Chemie, Gewallt, Schmerz, Dummheit, usw...), da diese Gefühle einen gewissen Ausgleich zu der Sinnlosigkeit schaffen und einem das alles dann einfach egal wird oder man einen Sinn in solchen Dingen findet und man sie mit irgendwelchen Ausflüchten vertritt, die für diese Menschen aber ein gerechtfertigter Grund sind.

Meine Meinung...

Ok, klingt wie ein Vorschlag zur Verbesserung der Welt...aber ein Stück heller wird sie daurch schon, denke ich mal, da der Sinn uns ja oft auch ein Ziel vorgibt.

Die andere Seite ist dann aber auch, wenn der Sinn des Lebens genau das ist, was ich hier "an den Pranger gestellt" habe, dann wird das oben geschriebene einfach mal umgekehrt und es passt trotzdem. Vielleicht ist der Sinn in dem Fall einfach, sich selber einen Sinn zu finden (von einer Ethisch neutralen Position aus gesehen) und somit eine jede Tat gerechtfertigt währe...was bei dem heutigen Bewusstseinsstand zu einem ziemlichen Untergang des Menschen führen würde.

Eigentlich ist das alles viel einfacher, und kaum einer Überlegung wert...ausser um es sich mal wieder zu versinnbildlichen, da der Sinn ein von der Umwelt (Erziehung, Einfluss, bla) erschaffenes, sich selbstverständigtes Unwesen ist, mit einem geringen (scheinbar obejektiven) Einfluss von dem eigenem Ich, das ja selber grösstenteils von der Umwelt und in Reaktion darauf geprägt wurde. Somit wär der Sinn des Sinnes warscheinlich...mal ein wenig was an den Zuständen zu ändern...hihi.
Montrose[QUOTE]Unsere Zeit ist geprägt von Zweifel und Erwartung das jemand kommt und uns etwas in die Hand drückt, das uns eine Daseinsberechtigung gibt...[/QUOTE]Das ist ein spezielles Problem der jungen Generation. Andere Zeiten hatten ihren Sinn, egal ob das jetzt Krieg, das blanke Überleben oder das Streben nach ein paar Gütern war. Das, was die moderne "Sucht" ausmacht, ist eher ein gestopft werden wie Gänse. Von den Nachrichten bis zur Musik in den Kaufhäusern: eine rastlose, aber inhaltsleere Hektik.

[QUOTE]Ok, klingt wie ein Vorschlag zur Verbesserung der Welt...[/QUOTE]Die "Welt" ist eine Erfindung der Deutschen. Seit Kaiser Wilhelm dem Zweiten reden wir Deutschen nur noch von "der Welt". Und wenn wir eine Erkenntnis zu haben glauben oder uns nur an der Nase kratzen, ist das immer gleich "für die Welt".

[QUOTE]Vielleicht ist der Sinn in dem Fall einfach, sich selber einen Sinn zu finden (von einer Ethisch neutralen Position aus gesehen) und somit eine jede Tat gerechtfertigt währe...[/QUOTE]Solche Finten werden nicht als Sinn erlebt. Du hast natürlich recht mit Deiner Beobachtung, genau so läuft das heute: was nicht paßt, wird passend geredet. Helmut Kohl und die SED beherrschten das Spielchen gleich gut und haben es an uns weitervererbt. Wir leben ständig in Parolen: "Wende", "Leistungsgesellschaft" "Gerechtigkeit durch Freiheit" (neuester CDU-Slogan). Diese Parolen sind austauschbar, x-beliebig, völlig sinnlos. Genausogut könnte man Quakquakquak sagen.

[QUOTE]Somit wär der Sinn des Sinnes warscheinlich...mal ein wenig was an den Zuständen zu ändern...hihi.[/QUOTE]Das machen die Zustände von alleine. Die Menschen bleiben arbeitslos oder in ungesicherten Verhältnissen. Der Wohlstand geht zurück. Die Kinder werden immer erziehungsschwieriger, und die Klapsen voller.

Wir müssen uns über den "Sinn" keine Gedanken machen. Denn der Sinn wird uns einholen --- ob wir wollen oder nicht.
d.SchmetterlingLingt gut *lach*...bissel pessimistisch aber gut.:D
hagzissa13Solange die innfrage nicht beantwortet ist, können sich sämtliche Religionen damit begnügen, ihre Lehre als die einzig richtige zu verkaufen und damit bei den Menschen zu einem wichtigen Lebensinhalt zu werden. In gewisser Weise hat uns die Religion damit im Griff.

Würde der Sinn des Lebens bekannt werden und keine der bekannten Religionen hätte was damit zu tun, könnten Papa Ratzi und auch die andern alle einpacken. Ich glaube, es würde sich eine neue Religion um dieses Wissen herum etablieren. Wie die aussehen würde, kann keiner beurteilen, denn wir kennen ihn ja nicht, den Sinn des Lebens.
MontroseGlaub ich nicht. Was der christliche Glaube sagt, ist ja schon der Gipfel der Vernunft. Alles "mehr" bedient die Sensationslust, inhaltlich wäre dieser Sinn aber Kokolores.

So eine Argumentation der Art: "da muß es was geben, ich weiß nur nicht was" ist eh albern.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B] Was der christliche Glaube sagt, ist ja schon der Gipfel der Vernunft. [/B][/QUOTE]


Das ist DEINE PERSÖNLICHE Meinung. Jeder Moslem, Buddhist, Hinduist oder Angehöriger einer anderen Religion wird mit gleicher Überzeugung etwas anderes sagen.
MontroseOb das meine persönliche Meinung ist oder nicht, hat doch überhaupt nichts damit zu tun, ob sie falsch oder richtig ist. Zu Semmelweiss hat man auch gesagt "Das ist Ihre persönliche Meinung, aber sie ist falsch" als er die hohe Geburtensterblichkeit auf mangelnde Hygiene zurückführte.

Deinen Ausführungen mangelt es an einem stichhaltigen Argument.

Ein Moslem und Buddhist wird auch unabhängig von der Religion etwas anderes als ich sagen, weil er nämlich eine andere Sprache als deutsch spricht. nTrotzdem glaube ich mich mit einem klugen Moslem besser verständigen zu können als mit einem dummen deutschen Atheisten oder Relativisten oder Agnostiker oder wie sich diese Luftgestalten sonst noch nennen mögen.
d.SchmetterlingHey...das ist über den Kamm geschoren...ich kenne auch deutsche und deutsch sprechende Buddisten.;)
Hecke[QUOTE][i]Original geschrieben von ooAlbert [/i]
[B]Hallo,

ich hab mir letzens die frage gestellt was würde sich ändern wenn die suchende menscheit endlich die antwort auf die sinnfrage bekäme ...

Denn irgendwie hat ja jeder irgendwann mal ein bedürfnis zu wissen warum das alles ist, bzw. warum man selbst ist. nur gibt es darauf keine zufreidenstellende antwort auch wenn die religion es immerwieder versucht und auch die wissenschaft hat keine wirklichen aussage dazu.

Also mal angenommen jemand würde die antwort finden, zB. das wir alle ein experiment sind oder es hatt alles gar keinen sinn oder die antwort ist wirklich 42 ;) etc.
Würde es dann weitergehen wie bisher oder würde es eine änderung im verhalten der bevölkerung geben, viell. massenselbstmord, chaos oder ein paradies der gleichgültigkeit (wobei das haben wir ja heute schon:) ).

Was glaubt ihr was wäre... ?

mfg [/B][/QUOTE]

Es würde eine Reihe von Massenselbstmorden geben und die Restliche Bevölkerung wird sagen: Passt scho.

Es wird weitergehen wie gewohnt... Warum sollte sich was ändern, wenn wir wissen warum wir sind ? Mit dem Wissen können wir nichts anfangen, deswegen weiß ich auch nicht, warum der Mensch sich so viel Zeit damit verschwendet...

Der Sinn in meinem Leben ist der Sauerstoff. Ohne den wäre alles sinnlos.

:rolleyes:
Dark ReligionSeid gegrüsst,
die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens ist für mich:
Der Sinn des Lebens ist es seinem Leben einen Sinn zu geben um die mir zur verfügung stehende Zeit, nicht sinnlos verstreichen zu lassen.
SiriusDie Antwort ist 42 ;)
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Ob das meine persönliche Meinung ist oder nicht, hat doch überhaupt nichts damit zu tun, ob sie falsch oder richtig ist. [/B][/QUOTE]


Oh doch, das hat es sehr wohl, da Glauben nicht "falsch" oder "richtig" ist, sondern persönlicher Gusto.
TinchenWenn eine Antwort aus die Sinnfrage gefunden würde, würde sich die Frage nach dem Sinn hinter dem Sinn stellen.
Also: Wenn der Sinn des Menschen tatsächlich nur in dem Dahinvegetieren als Versuchskaninchen bestehen würde, würde sich die Frage stellen, worin der Sinn besteht, dass es diese Individuen gibt, die den Menschen als Versuchskaninchen halten...

Aus einer Antwort kann man eigentlich immer eine neue Frage formulieren. Denke ich.
IsandorAlso ich denke auch, dass wenn die "Wenn-Frage" beantwortet würde, sich alle Leute fragen würden wieso gerade DAS die Anwort ist und nicht irgendwas anderes und wir wären wieder am Anfang unabhängig davon wie die Antwort gelautet hätte.

Puhh langer Satz ... ;)
Montrose[QUOTE]Oh doch, das hat es sehr wohl, da Glauben nicht "falsch" oder "richtig" ist, sondern persönlicher Gusto.[/QUOTE]Nö.

Zu "Tatsachen" werden nur solche Dinge, die von den Menschen für wahr gehalten werden. Dieses Wahrhalten hängt aber nicht alleine von den "Fakten" ab, sondern von sozialen Mehrheiten und Wertungen, die gar nicht in den Fakten drinstecken. Von daher werden die "Tastachen" vom Glauben bestimmt.

Unser Glauben konstituiert Realität. "Gerechtigkeit" führt zum Beispiel zu einer Umverteilung von materiellen Gütern, beeinflußt sogar die Gesundheit ... ohne daß "Gerechtigkeit" ein Begriff wäre, der sich jenseits des Glaubens beweisen ließe.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Zu "Tatsachen" werden nur solche Dinge, die von den Menschen für wahr gehalten werden. [/B][/QUOTE]


Tatsachen - für wahr [b]gehalten[/b]... nee, ist schon klar... :rolleyes:
MontroseDeine Anmerkung ist unverständlich.

Denn Tatsachen müssen nicht zwangsläufig für wahr gehalten werden. Ind er Medizingeschichte fand Semmelweiss zu recht heraus, daß die Kindersterblichkeit in Kliniken aufgrund mangelhafter Hygiene höher war als bei Geburten zu Hause.
Aber man glaubte ihm diese Tatsache lange zeit nicht .... deshalb starben die menschen weiter.

Umgekehrt glauben viele mediziner, Homöopathie sei wirksam, und machen dazu sogar Zusatzausbildungen, obwohl es für die Wirksamkeit keinen beweis gibt.

Selbstverständlich ist Tastache und für wahr halten was anderes.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Denn Tatsachen müssen nicht zwangsläufig für wahr gehalten werden. [/B][/QUOTE]

Eben! Tatsachen müssen [b]nicht zwangsläufig[/b] für wahr gehalten werden.
Aber daß, was man für [b]wahr hält[/b] (so, wie Du es einen Post weiter oben formuliert hast), als Tatsache zu deklarieren - nur weil man daran glaubt, oder es einem gerade gut in den Kram paßt - , ist ja wohl ein bissel arg unseriös.
Montrose[QUOTE]Aber daß, was man für wahr hält (so, wie Du es einen Post weiter oben formuliert hast), als Tatsache zu deklarieren - - , ist ja wohl ein bissel arg unseriös.[/QUOTE]Bevor jemand von einer Tatsache ausgeht, muß er sie ja für wahr halten. Da ist bei Dir und jedem anderen Menschen auch nicht anders als bei mir.

[QUOTE]nur weil man daran glaubt, oder es einem gerade gut in den Kram paßt [/QUOTE] Ich belege meine Argumente fast immer mit empirisch überprüfbaren Sachverhalten.
Luna0503Hallo!

Ich denke, dass es den Menschen gar nicht möglich wäre, diesen Sinn zu verstehen, dazu sind wir nicht intelligent genug. Und außerdem denke ich, dass mit uns Menschen gar nicht gerechnet wurde, als das Universum entstanden ist... Und als das Universum entstanden ist, wurden die Granzen des Unmöglichen bereits überschritten...

Deswegen vertrete ich die Ansicht: "Man muss die Welt nicht verstehen, mann muss sich nur darin zurechtfinden"

Liebe Grüße, Luna
deadeyeFür mich gibt es auch keinen konkreten Sinn des Lebens,sowas lässt sich nicht verallgemeiner und wenn wir den sinn wüssten,würde sich die Welt ziemlich verändern und ich denke es wäre ziemlich negativ,da es gerade das schöne ist keine Sinn im leben zu haben,jeder Mensch kann sich den Sinn des lebens für sich selbst interpretieren und versuchen nach diesem Sinn zu leben,aber den definitiven Sinn gibt es nicht und so werden wir alle Sterben und tragen das geheimniss der Exsistenz in uns,aber einen Schlüssel gibt es wohl nicht
BlackElvenTearich vermute, dass viele "pingelige" religionsanhänger (also die, die krampfhaft auf irgendwelchen dogmen beharren) ein problem bekämen...denn religionen sind ja gewissermaßen auch wegweiser für sinnsuchende...wer am ziel ist, braucht keine wegweiser mehr...
SchwertheldWenn man das genau betrachtet fällt einem doch auf dass, das die Frage die Antwort ist denn mich z.b. (und viele andere) bewegt nur die Suche nach der Antwort den Willen weiter zuleben. Der Sinn ist die suche. Der Weg ist das Ziel. Wenn ichs wüsste wäre ich morgen vor langeweile gestorben :P gruß

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