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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Zusammengeführt: Glaube & Religion / woran glaubt ihr?
Evilchen...also ich bin ja neu hier *blabla* interessiert nicht wirklich jemanden...


Aber mich würde es wirklich interessieren an was ihr so glaubt...hoffe die frage is noch nicht gestellt worden...
Glaubt ihr an irgenteine Religion? Oder nur an eine höhere Macht? Oder vielleicht an gar nix?

Also ich glaube an mich, und an meine Freunde, Familie... an das Gute/Böse ect. halt an alles was real is...

~ja dat evilschen is halt neugierig~


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666 number of the beast
DaimonIch glaube... ja.. ich glaube an Trinity Goth [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img] ... wenn es diesen Thread schon einmal gegeben hat, wird sie sicher den Link dazu posten!

Hmm, mal im Ernst:

Eine Frage, die ein ganz weites Spektrum umfaßt - deshalb kein Referat über alle, sondern meine eigene Ansicht.

Es fällt mir schwer an etwas zu glauben. Zum einen ist (fast) alles irgendwie negativ belastet - siehe Christentum, Judentum, usw. - und zum anderen glaube ich nicht daran das Religionen nützlich und notwendig sind. Ich halte (fast) alle Religionen für eine billige Ausrede um Dinge zu tun, die ich damit entschuldigen kann. Das haben die Christen getan und tun es immer noch. Es passiert im Nahen Osten, ebenso wie in Nordamerika (z. B. Mormonen).

Symbole um mich klein und unwichtig zu machen und meine Taten zu rechtfertigen - sei es ein Mord oder meine Meinung gegen Abtreibung, etc. - werden garantiert den wenigsten helfen.

Am ehesten wohl denen, die daraus irgendwie profitieren können: Macht, Reichtum, Ansehen, göttliche Verehrung.

Ich glaube an den Menschen, genauer: An den Engel und den Dämonen im Menschen. Ich beziehe mich jetzt nicht auf die mythologischen Figuren aus den Religionen, sondern auf das Potential, das diese beiden Worte vermitteln. Die Fähigkeit 'gutes zu tun' wie auch 'schlechtes zu tun'. Wir leben in einer grauzone und müssen uns dann und wann entscheiden, und die Gefahr besteht darin ... zu sehr einen dieser Wege GANZ zu beschreiten.

Man könnte sagen, das dies der Lehre von Yin und Yang ähnelt... mag sein - ist aber nicht beabsichtigt (oder doch?).

Gibt es eine höhere Macht?
Sehe ich es wissenschaftlich, bezweifle ich es. Atom, Molekül, Quark, Ion, Proton, Materie, Anti-Materie ...

Sehe ich es aus meiner menschlichen kleinen Sichtweise, bin ich sicher dazu geneigt zu sagen: Es könnte sein ... das All, unser Sonnensystem, die Konstellationen die erst Leben ermöglichten. Alles Zufall?

Ich denke, da bin ich nicht der einzige, der zwischen allem etwas schwankt - aber keinem so recht glauben möchte.

Gibt es noch eine andere Wahrheit?
Eine andere Realität?

Ich werde es irgendwann herausfinden, vielleicht wenn ich irgendwann einmal dem Sensenmann die Hand reiche und ihm Neugierig folge.....

Schmunzelnd,
Euer Daimon
DJ Darkseed
Zitat:
Original erstellt von Evilchen:
[b]...also ich bin ja neu hier *blabla* interessiert nicht wirklich jemanden...[/b][/quote]

Herzlich willkommen [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img]

Zitat:
[b]Aber mich würde es wirklich interessieren an was ihr so glaubt...hoffe die frage is noch nicht gestellt worden...
Glaubt ihr an irgenteine Religion? Oder nur an eine höhere Macht? Oder vielleicht an gar nix?[/b][/quote]

Also die Sache mit der Religion gibt´s hier schon, das kann ich auch sagen, ohne Trinitys Antwort abzuwarten [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img]
Ansonsten glaube ich an mich (manchmal zumindest) und daran, daß ich gerade auf Tasten drücke und deshalb Buchstaben auf dem Bildschirm vor mir erscheinen...
Außerdem glaub ich dran, daß ich jetz schnell hier weg muß, sonst komm ich zu spät in die Arbeit *stress*


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[i]Carpe Mortem[/i]

[b]: : : Seed : : :[/b]

[i]Wenn Weiß die Farbe des Todes ist, dann ist Schwarz die Farbe des Lebens[/i]

[url="http://www.djdarkseed.de"]DJ Darkseed´s Domain[/url]
[url="http://www.destinationvoid.de"]Destination:Void[/url]
Kriegerinna dann,evilchen...viel spaß hier!!!

also ich glaube schon...
bin sogar religiös!
aber...
nicht im sinne des christentums,islam,oder einer sonstigen "weltreligion"

ich glaube an mich,an das was mich umgibt,und sogar an etwas göttliches!

ich glaube mehr zu sagen,ist nicht nötig...

LIEBE GRÜSSE
die Kriegerin



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"...und du wirst nicht wiederkehren ohne wunden!"
Trinity GothHi!

Religion hatten wir in der Tat schon als Thema, vielleicht interessiert dieser Thread auch noch: [url="http://www.nachtwelten.de/ubb/Forum5/HTML/000011.html"]http://www.nachtwelten.de/ubb/Forum5/HTML/000011.html[/url]

Ob wir hier oder dort weiterdiskutieren überlasse ich in diesem Fall mal euch, weil der Thread über Religion schon etwas älter ist.

Gruss
Trinity Goth

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Come to:
[url="http://members.nbci.com/TrinityGoth/entrance.html"]Trinity Goth's Dark World[/url]
gin'iro@Trinity: ich würde vorschlagen, daß wir den Thread wieder rauskramen. Wenn er älter ist, wird er durch ein Posting wieder nach oben geschoben....

witchkingDunkle Grüsse

Also erstmal zum Glauben im religiösen Sinn:
Ich war früher als ich noch ein junger Steppke religiös. Ich war sogar eine Zeit lang Ministrant. Das ist lang, lang her. Heute habe ich mir meine eigenen Gedanken über Gott gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass Gott (oder Allah, oder Buddah usw) eine Fiktion des Menschen ist. Irgendwann hat der Mensch zum Himmel gesehen..Er sah die Sonne und fragte sich wo die wohl hergekommen ist und was sie lenkt. Zu dem Zeitpunkt muss wohl der Gottglaube seinen Ursprung genommen haben.
Jetzt könnte man sich fragen: Ist eine Fiktion Realität? Für viele ist sie dies wohl. Ich kann das akzeptieren, wenn jemand in einer Religion soetwas wie Trost oder Heil oder was auch immer findet. Für mich ist es irgendwann zu einer sinnlosen Ansammlung aus Zeremonien und Traditionen geworden, die mir nichts gibt. Dies ist für mich gleichbedeutend mit dem Glauben An Allah, Buddah, oder meinetwegen auch irgendwelcher Naturgeister oder gar dem Satan. All dies hat mir keinen Trost oder Heil (ich finde das richtige Wort nicht) oder die richtige Richtung im Leben gezeigt.
Ich glaube vor allem anderen an mich selbst. Ich bin der Einzige der mich nie betrügt und der mir immer hilft. Auf mich kann ich mich verlassen. Danach kommt nicht mehr viel. Den Glauben an Freunde und an die Liebe habe ich im Laufe der Zeit ebenfalls verloren.
Irgendwie bin ich auf der Suche nach etwas an das ich glauben kann....

"Ich glaube an die Gleichheit unter allen Menschen. Auch wenn manche noch so doof sind! Ich glaube 2 von 4 Menschen verstehen nichts von Prozentrechnung. Das sind mehr als 17%. Ich glaube wenn Heino stirbt kommen nur deshalb so viele zur Beerdigung um sich davon zu überzeugen, dass er auch wirklich begraben wird." [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img] [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img] [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img]
Otto Waalkes


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Wenn das Leben ein Traum ist,
dann hüte Dich vor dem Erwachen.

Carpe Noctem!
Andrej DelànyWillkommen Evilchen!

An was ich glaube.....
Ist garnicht so einfach zu Beantworten.
Einfacher wäre für mich die frage an was ich nicht Glaube zu beantworten.
Als erstes wäre da mal die Kirche (wobei ich alle bei uns vertretenen Religionen meine)
und das von ihr dargestellte Götzenbild, ich möchte es mal in ermangelung eines anderen Namens Gott nennen. Ich glaube nicht an diese höhere Macht, jedenfalls nicht so wie sie von der "Institution" Kirche dargestellt wird, als logische Schlussfolgerung (meiner Meinung) glaube ich auch nicht an den Teufel, für mich kann der eine nicht ohne den anderen Existieren.

Ich glaube nicht an die Ehrlichkeit der Politiker, aber das gehört hier nicht hin.

Im Gegensatz zu vielen anderen auf diesem Board, glaube ich ich an die Liebe und an Seelenverwandschaft.
Auch glaube ich das unser Leben in gewissen maßen vorbestimmt ist, also glaube ich an das Schiksal, könnte man sagen.
Wer es allerdings vorbestimmt hat.. keinen Schimmer. Auch glaube ich an ein Leben nach dem Tod, allerdings glaube ich das jeder das bekommt wovon er insgeheim (unbewusst) glaubt das er es bekommen muss/verdient hat.
"Gute Menschen kommen immer in die Hölle, denn sie können sich nie verzeihen" das ist ein Zitat aus dem Film "Hinter dem Horizont"
in dem die Thematik meinem Glauben schon sehr ähnelt.
Logisch glaube ich auch an mich. Aber eben nicht nur, ich fände das Ignorant (für mich).
Ich glaube auch das nach unserem Tod soetwas wie "Echos" auf dieser Welt von uns bleiben und sei es nur in den Gedanken der Menschen die uns geliebt haben.
Dark Greetings
Andrej

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Wir sind alle Engel mit nur einem Flügel
und müßen uns umarmen um fliegen zu können.
(In Strict Confidence)

Take a look @: [url="http://www.pfeifi.de"]www.pfeifi.de[/url]

[Dieser Beitrag wurde von Andrej Delàny am 20. Juni 2001 editiert.]
BlackadderHi,

tja, woran glaube ich???
In erster Linie wie wo alle anderen hier auch, an mich selber und meinen Verstand.
Einer festen Religion gehöre ich nicht an, obwohl ich sämtliche Religionen die mir unterkommen untersuche und durchforste, weil ich auch glaube, das der Glauben, bzw. die Religionen der verschiedenen Völker der Schlüssel zu unserer Geschichte und zu uns selber sind.
Ich glaube an Freundschaft, wenn sie denn hält.
Ich glaube, dass ich niemals das alles wissen werde, was ich gerne wüsste.
Ich glaube in begrenztem Maße an das Schicksal, halte es aber nicht für unabwendbar sondern nur für eine Art Modell, das sich anpasst.
Ich glaube (bzw. hoffe nicht auf) an ein Leben nach dem Tod, weil ich irgendwann einfach meine Ruhe haben will.
Ich glaube, dass jemand der Antworten sucht ,sie auch finden wird.
Ich glaube, der Mensch war auf diesem Planeten nie vorgesehen.

Ich könnte die Liste noch ewig weiterführen, aber das sind die Dinge, die mir spontan eingefallen sind.
Hoffe, nicht zu konfus zu klingen,

Beste Wünsche

BLACKADDER


[Dieser Beitrag wurde von Blackadder am 20. Juni 2001 editiert.]
sputnikkidIch glaube an die Unantastbarkeit der reinen Mathematik, der angewandten ebenso wie der statistischen, den Schöpfer und Erhalter alles Wissens, der heiligen Sprache, in der die Realitäten des Universums am wahrhaftigsten beschriebn werden. Und ich glaube an die Physik, Biologie, die Quantentheorie, die allgemeine Relativitätstheorie, Informatik und die Chaostheorie (auch wenn ich mich nicht zwischen Gödels Unentscheidbarkeitstheorem und Heisenbergs Unschärferelation entscheiden kann). Zu meinen Lieblingsthemen zählen Quarks, Gluonen sowie suber vereinheitlichte, mit Superstrings verschnürte Theorienbündel. Ich glaube an den Heiligen Geist der Information, das Bild meines Fernsehers, meinen Kontostand, die Musik meiner Musikanlage, die Feunde auf meinem Kommunikator-Monitörchen. Und ich glaube an die nanotechnische Auferstehung des Fleisches und das Ewige Leben. Amen.
Dantehi
hmm woran glaube ich. außer der dummheit des menschen??? [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img]
an die wissenschaft. denke ich mal.
an klare, beweisbare daten.
ohhh bin ich zu realistisch???
tut mir leid [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img] [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img] [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img]
*die rosa brille aufsetz*
an die unsterbliche liebe natürlich!!!
au, au nicht gleich alle mit steinen werfen!!!
so long

[Dieser Beitrag wurde von Dante am 20. Juni 2001 editiert.]
DaimonHmmpff ... könnt ihr nicht EINMAL ernst bleiben, besonders bei diesem Thema....

*kicher*
[img]http://www.nachtwelten.de/ubb/biggrin.gif[/img]

Du siehst... die meisten von uns sind ungläubige christenfressende, grabschändende und ansonsten atheistische Mönche, die den Glauben an das NICHTS predigen ... oder an uns selbst.

Aber in meinem tiefsten Inneren (sozusagen der christlichen Seele) bin ich der festen Überzeugung (ich GLAUBE) das wir nicht wissen woran wir glauben sollen und uns auch nicht entscheiden können.

Glaubt an mich, denn ich bin das Wort ... oder so [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img]

[Dieser Beitrag wurde von Daimon am 21. Juni 2001 editiert.]
Andrej DelànyMorgen,
@ Blackadder (gute Serie übrigens):
du hast geschrieben: "Ich glaube, der Mensch war auf diesem Planeten nie vorgesehen."

Was veranlasst dich zu diesem Glauben, wenn es erlaubt ist so frei zu sein und mal nachfragen darf?

Drak Greetings
Andrej


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Blackadder@Andrej

Was bringt mich zu diesem Glauben, fragst du...
Tja, schwer zu erklären, wenn auch eigentlich simpel auszudrücken....

Gleich vorweg, ich denke nicht die gesamte Menschheit sollte einfach ausgelöscht werden oder hätte nie existieren dürfen...
Nein, es ist etwas verworrener.
Möglicherweise hätte ich sagen sollen, "Ich glaube, das der Mensch nie IN SEINER HEUTIGEN FORM auf diesem Planeten vorgesehen war."
Es ist die bewusste Oberflächkeit, Aggressivität und Habgier des Menschen, die diesen Planteten ausbeutet ohne Rücksicht wie es weitergehen soll.
Es sind die Krieg, die zu nichts führen und in denen nur jedesmal hunderttausende ihr Leben und ihre Existenz verlieren, die nie etwas dafür konten, damit die Mächtigen ein paar Quadratkilometer mehr zum plündern haben.
Es sind die Knder, die gleichaltrige schon im Kindergarten bewusst ausgrenzen und malträtieren nur um des Spasses willen.
All diese völlig unlogischen Handlungsweisen, die kein noch so "dummes" Tier an den Tag legen würde, weil es im Einklang mit den Gesetzen der Natur lebt (bzw. noch, wer weiss, wie lange wir noch Natur haben.),Gesetze, die der Mensch schon lange gesprengt und verlassen hat (@Dante: Ich meine KEINE beweisbaren Naturgesetze wie Schwerkraft et cetera, sondern spirituelle, ethische, also kein Protest, bitte [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img] [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img]

Es ist einfach meine Überzeugung, das der Mensch auf einem schönen Planeten wie unserem nichts mehr verloren hätte, wie die Dinosaurier auch gehen mussten um etwas neuem zu weichen. Ein Kunstwerk wie die Erde, immerhin Heimat von Milliarden und Aber-Milliarden Lebewesen einfach zu zerstören...wie ein kleines Kind dass den Wert seines Lieblings-Spielzeugs nicht kennt und es sinnlos zerstört....Naja, blödes Beispiel, aber es ist schwer für mich über so etwas zu sprechen, ich hoffe du verzeihst meine gestelzte Art.
Wie gesagt, der Mensch hat sich seinen Platz erkämpft, aber wenn es so etwas wie einen "Plan" gegeben hat, für diesen Planeten, haben wir ihn schon lange fallen gelassen um uns nur noch um uns selbst zu kümmern. Und wer weiß, vielleicht gibt es Gott ja doch, und er ist es nur müde geworden uns immer wieder in die Schranken zu weisen...
Es ist einfach die geamte, schier unendliche Dummheit und Verblendung in der wir durch unseren Tag stapfen und nicht mitkriegen von den weichenden Bäumen, den dreckigen Flüssen, sondern statt desen immer bequemer und egoistischer werden.Das als Ansazt einer Erklärung. Es ist noch etwas mehr und vielleicht hintersinniger als das bisherige, aber das muss ich selber erstmal ordnen und hinterfragen, ob es standhalten könnte oder vielleicht nur einer tiefsitzenden, bisher verborgenen romantischen Ader in mir entspringt...
Ich hoffe, fürs erste dein Interesse befriedigt zu haben und bedanke mich für selbiges,

Beste Wünsche,

BLACKADDER


Andrej DelànyMorgen,
@ Black Adder: Ich verstehe schon was du meinst. Leider scheint der ausgprägteste Wesenszug des Menschen der zu sein, immer alles zu zerstören. So gesehen kann ich dir durchaus recht geben. Ich kann an deinem Post nichts gestelztes entdecken.

Du schreibst: "wie ein kleines Kind dass den Wert seines Lieblings-Spielzeugs nicht kennt und es sinnlos zerstört....Naja, blödes Beispiel"
Das ist kein blödes Beispiel, sondern Trifft es ziemlich genau.

Würde mich freuen später nochmal darüber reden zu können.

Dark Greetings
Andrej
JeretikHallo,

also ich glaube nicht, daß es sowas wie ein höheres Wesen, nenne es Gott, Buddha, Allah oder wie auch immer, gibt. Wenn doch müßte dieses sehr saddistisch veranlagt sein, sonst wäre die Welt nicht so besch*** wie sie nun mal ist. Gott existiert wohl nur in den Köpfen der Menschen, die ihn sich ausgedacht haben um ihrer Existenz einen Sinn zu geben. Sie hoffen auf etwas nach dem Tod. So wie ich das sehe lebt man und stirbt und das wars.

@Blackadder:
Sollte es etwas wie einen "Plan" geben, so müßte da auch jemand (etwas) sein der diesen Plan erstellt hat. Die Evolution ist eine Reihe zufälliger Mutationen, die dummerweise irgendwann den Menschen hervorgebracht hat.
Der hat die Fähigkeit sich auserhalb der Natur zu stellen und diese zu vernichten. Nur leider ist er nicht klug genug zu erkennen, dass er genau das tut und sich damit seine eigene Lebensgrundlage zerstört. Irgendwann hat sich das Projekt Mensch dann erledigt.

--Nur meine Meinung--

Dunkler Gruß
Jeretik
Dark Satanic
Zitat:
Original erstellt von Andrej Delàny:
[b]
"wie ein kleines Kind dass den Wert seines Lieblings-Spielzeugs nicht kennt und es sinnlos zerstört....[/b][/quote]
Grüße sei Euch,
Irgendwann wird dieses "Kind" dann erwachsen und wird wohl erkennen müssen, dass das Spielzeug nicht mehr zu retten ist!:-(
Wie sagte jemand Berühmtes: "Was würdest du tun wenn du Gott wärst?"
"Ich würde eine Rückholaktion für meine weniger gelungenen Wesen starten!"

Hail Satan...Dark Satanic



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in nomine dei nostri satanas...[url="http://members.tripod.de/DarkSatanic/NatasOnline/"]DarkSatanicPage[/url]
MaschinenherzHallo liebe Schattengemeinde!

Hach, ich liebe solche Thematiken, da man einfach zu keinem Ende kommt und sich viele Dinge als so herrlich Abstrakt und herrlich komplex herausstellen.

Ich hab diesen Schrieb schon mal gebracht (lang, lang ists her), aber er beschreibt recht passend wie ich die Thematik eines "höheren Wesens" bzw. eines Glaubens sehe.
"Es gibt keinen Gott, außer dem, was nicht begreiflich ist.
Es gibt nichts was nicht begreiflich ist, außer dem, was nicht denkbar ist.
Es gibt nichts, was nicht denkbar ist, außer dem, was unermesslich ist.
Es gibt nichts Unermessliches außer Gott.
Es gibt keinen Gott, außer dem, was nicht denkbar ist" ---Ganymed (Ein Druide)

Ich lehne sämtliche organisierte Religionsformen ab! Sie vermitteln einem zu oft dogmatische Lehren und vorgefertigte Denkweisen und ich hasse es meinen Geist beschränken zu lassen, soll doch gerade das religiöse den Geist erweitern. Ich habe keine spezielle Glaubensrichtung und will auch nie eine haben! Zum einen aus oben genannten Gründen zum anderen weil ich erst in mir die Wahrheit finden will. Ich nehme viele interessant theoretische wie praktische Aspekte vieler, oft okkulter, Glaubensrichtungen in mir auf, um aus allen eine eigene, persönliche Wahrheit zu entwickeln.
Ich glaube an mich und vor allem an das was ich tue. Mich selbst nehme ich dabei nicht so ernst, wohl aber das was ich tue auch wenn mein handeln noch oft mit Fehlern behaftet ist.

Ich verstehe die Menschen nicht, die ihre Hoffnung, ja gar ihre Verantwortung über ihre Umwelt auf einen Gott projizieren. Wir sind unseres Schicksals Schmied. Wir haben ein Bewusstsein erlangt, das uns befähigt gut UND schlecht zu handeln, die Verantwortung liegt ganz bei uns und bei keinem Gott. Warum auch sollte sich ein Gott einmischen wollen? Der Mensch rühmt sich doch immer als das intelligenteste Wesen, nur hat wohl immer noch nicht erkannt, das nur wir allein die Verantwortung für unser tun und handeln tragen und NIEMAND wirklich NIEMAND sonst! Wir haben ein Bewusstsein, wir können so oder so handeln, die Entscheidung liegt NUR bei uns. Doch jede Entscheidung ist mit einer Konsequenz behaftet.

Zum Schluss will ich die Naturwissenschaftler bei uns im Board fragen, ob sie aufgehört haben zu fragen, oder ob sie sich nur auf den rationalen Geist verlassen. Ich studiere auch etwas naturwissenschaftlich-technisches doch hindert mich das in keinster Weise Fragen zu stellen, imGegenteil sogar.

Erkennt die Schönheit der Welt!

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Non foras ire, in Interiore homini habitat veritas!

>>Gehe nicht nach außen, die Wahrheit wohnt im inneren des Menschen!<<
Blackadder@Jeretik
Also glaubst du, dass der Mensch wie auch alles andere Leben auf einem rein zufälligen Prinzip beruht und wie nur "Glück" gehabt haben alle pasenden Faktoren für eine Existenz "intelligenten" Lebens vorzufinden? Ich frage nur des Verständnisses wegen, soll keine Kritik werden...

@Andrej

Wenn du willst werde ich mich am Wochenende mal ausführlicher äussern.

Beste Wünsche,

BLACKADDER
Jeretik@Blackadder

Ich habe nichts gegen Kritik. Nur wenn unterschiedliche Meinungen existieren kann es zu einer Diskussion kommen.

Es ist richtig, dass ich die Entstehung "intelligenten" Lebens bzw. des Lebens überhaupt für Zufall halte (ob es ein Glück war bleibt dahingestellt). Wenn die Voraussetzungen gegeben sind, d.h. die Ausgangsstoffe und entsprechende Umweltbedingungen vorhanden sind wird sich Leben entwickeln. Wenn man so will die Lehre von Ursache und Wirkung. Einen Plan kann ich dahinter nicht erkennen.

- bin leider bis Montag nicht mehr online, werde aber die Dikussion dann gerne fortsetzen -
ArmitageNa denn...

Sehet die Sterne, sehet die Planeten mit ihrem komplexen atomaren Gefüge, welches sich immer neu anordnet und verschiebt...Mensch stirbt nicht, es verschiebt sich nur sein molekulares Netz. Die gesamte Information des Universums befindet sich in unseren Köpfen, von der Amöbe bis zum Lichtwesen. Du kannst Wolf oder Bär sein, genauso wie ein Falke oder Wurm. Es liegt nur an Dir, den Schlüssel zu erkennen, welcher durch die Rationalisation unserer Gesellschaft vor Dir versteckt wurde. Christen, Protestanten und Moslems haben ausgedient, es gilt seine eigene individuelle Spiritualität zu finden, seine eigene "Religion" zu gründen, ohne politische Aktion. Dein Gehirn ist eine elektrochemische Schaltzentrale mit der Kombinationsgabe eines Supercomputers mit 360000 km/sec Taktfrequenz und einem Speichervermögen aller Bibliotheken dieser Welt. Die Verschaltungsmöglichkeiten Deines neuronalen Netzes, welches hinter Deiner Stirnplatte liegt, sind so groß, daß höchstens die Anzahl aller Atome im Universum diese Leistungsfähigkeit als Wert beschreiben könnte. Die Götter tragen keine weißen Bärte, spielen keine Harfe und werden uns auch nicht von uns selbst erlösen...
Die Götter sind in jedem Einzelnen von uns vorhanden, nur haben wir noch nicht die Fähigkeit, mit ihnen zu sprechen...Gott ist unsere DNS...und die Erlösung müssen WIR einleiten! Es gilt, wieder den Weg zum zellularen Bewußtsein zu finden, nur so ist es der Menschheit möglich, auf Dauer zu überleben...
Andrej DelànyGrüßt Euch,
@ Black Adder: Ich muss mal sehen wieviel Zeit ich an diesem Wochenende habe. Ich werde mich dann mal melden.

P.S.: Ich glaube das man den Glauben eines anderen nicht kritisieren kann, es ist schliesslich eine "glaubensfrage" sicherlich kann man darüber diskutieren aber ob man zu einer Übereinstimmung kommt wenn die Meinungen von vornherein völlig unterschiedlich sind...
wer weiß?

Drak Greetings
Andrej

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[Dieser Beitrag wurde von Andrej Delàny am 22. Juni 2001 editiert.]
Andrej DelànyHallo,
@ Black Adder,
Ein wenig Zeit hätte ich schon, wir können das Gespräch ja dann mal Heute anfangen, wenn du lust hast.
dark Greetings
Andrej


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BlackadderHi Andrej,

gut, versuche ich mal mene Gedanken zu ordnen.

Wie ich ja schon geschrieben habe, ist mein Gedankengang geprägt vom Zerstörungsdrang des Menschen.
Ferner: Wir gehören so ziemlich zu den einzigen Wesen auf der Welt, die in der Lage sind durch Kreativität Kunstwerke zu erschaffen, die ihresgleichen suchen. Viele Menschen könne Bilder von einer Intensität malen die unerreichbar ist, alte Kulturen haben schon riesige Bauwerke erschaffen, Tempel und Statuen, die wir selbst heute nur schwer nachahmen könnten.
Trotz dieser Gabe scheint es uns mehr Spaß zu machen, diese einzigartigen Werke sinnlos zu zerstören.
Wie viele grosse Werke der Maya oder Inka oder aus neuerer Zeit, der Indianer sind in dummer Wut zerstört worden weil sie nicht ins Bild der Eroberer passten?
Die Unfähigkeit zu denken, zu aktzeptieren oder wenigstens zu tolerieren. Wir sind mit so vielen Fähigkeiten gesegnet, verlieren sie aber immer mehr weil wir zu faul sind ein wenig vom gewohnten Weg der Bequemlichkeit abzuweichen und die Augen aufzumachen um die Welt wieder zu verbessern.
Früher oder später wird wahrscheinlich sogar Stonehenge einer Supermarktkette weichen müssen, oder einem McD. oder sonstwas, weil wir den Respekt vor unserer Geschichte verloren haben. Wir lernen nicht mehr aus vergangenem sondern wiederholen die Fehler unserer Vorfahren immer und immer wieder.
Wenn sich ein Tier an einem Feuer verbrennt hat es gelernt und ist beim nächtsen Mal vorsichtiger. Der Mensch nicht. Erst wenn er Feuer gefangen hat sieht er vielleicht seinen Fehler ein. Insofern ist es ein Wunder, daß wir überhaupt so weit gekommen sind und uns nicht schon längst zurück in die Steinzeit gebombt haben.
Etwas mehr Respekt vor dem Leben würde dem Menschen guttun. Wir haben alle Fähigkeiten die man braucht, wir können sie nur nicht mehr nutzen.


@Jeretik
Deine Argumentation macht Sinn, obwohl ich nicht genau weiss ob es Zufall sein kann, wenn soviele Faktoren aufeinandertreffen um ein perfektes Ganzes zu ergeben. Aber das ist natürlich Ansichtssache...
Eine persönliche Frage wenn du gestattest: Deprimiert dich der Gedanke nicht, das es wahrscheinlich keinen "Plan"", keinen höheren Sinn gibt sondern wir wahrscheinlich einfach nur Leben weil es sich halt so ergeben hat?

Beste Wünsche,

BLACKADDER
Andrej DelànyHallo,
@ Black Adder:
Ich verstehe schon worauf du hinaus willst,
allerdings liegt das ganze schon in der Geschichte des Menschen begründet (finde ich).
Kriege gab es schon immer und aus welchem Grund enstehen Kriege doch zu meist aus Habgier oder Neid.
Aus demselben Grund wurden auch die Relikte der alten Kulturen die du erwähntest zerstört, die Eroberer wollte das reiche Land haben.
Aber in der neueren Zeit ändert sich das, jedenfalls in den "Kultivierten" Ländern, auch wenn nicht so schnell wie es gehen könnte, es gibt Leute (wenn auch nur vereinzelte) die sich für den erhalt von alten "Kulturgut" einsetzten.
Alles in allem kann ich deine Meinung nicht so ganz teilen, ich bin schon der Ansicht, das der Mensch auf diesem Planeten vorgesehen war (sofern es sowas wie Vorsehung gibt). Er hat sich nur in die völlig falsche Richtung entwickelt.
Dunkle Grüße
Andrej



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JeretikHallo,

Es stimmt wohl, daß man über Glaubensfragen dikutieren kann aber man wird nur selten zu einer Übereinstimmung kommen. Es gibt hier kein richtig oder falsch und wissenschaftlich beweisen läßt sich schon mal gar nichts. Trotzdem ist es interessant die verschiedenen Ansichten kennenzulernen. Glauben ist auch nichts statisches, er verändert sich mit der Zeit (war zumindest bei mir so), wird beeinflußt von den Erfahrungen und vom jeweiligen Umfeld

@Blackadder:
Der Gedanke deprimiert total und macht eigentlich auch ziemlich hoffnungslos. Ich wünschte mir öfter ich könnte an einen Plan, ein höheres Wesen oder so glauben. Doch wenn du dich in der Welt umsiehst fällt es mir sehr schwer.
Der Mensch ist mit seinen Fähigkeiten über alles andere Leben auf diesem Planeten hinausgewachsen, aber er ist trotzdem ein Raubtier geblieben in dem Streben nach einer Vormachtstellung, persönlichen Vorteilen etc.
Sicher es gibt geniale Kunstwerke in verschiedenen Bereichen aber nur die Zerstörung hat Bestand in der gesamten Menschheitsgeschichte


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Dunkler Gruß
Jeretik
Blackadder@ Andrej

Wie gesagt, ich glaube halt dass er nicht in dieser Form vorgesehen war.
Er hat sich völlig über die Natur erhoben, wie schon der berühmte Satz "Macht euch die Erde untertan" in der Bibel forderte. Ich denke, das ist dem Menschen gelungen, mehr oder weniger. Leider.

@Jeretik

Ein höheres Wesen...wie sollte man das nennen? Ich kann mir mittlerweile auch kaum mehr vorstellen dass es noch so etwas wie einen allmächtigen Gott gibt, der alle Dinge ordnet, andererseits kann ich mir nur sehr, sehr schwer vorstellen, das wir tatsächlich nur einem universellen Zufall unterliegen der uns steuert bzw. erst möglich gemacht hat.
Vielleicht sind wir ja doch nur kleine Spielfiguren für den Zeitvertreib einer gelangweilten Entität?
Ich wünschte, ich hätte eíne Antwort und wüsste an wen ich die Beschwerdebriefe schicken könnte...

Beste Wünsche,

BLACKADDER

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Auf jede Frage dieser Welt findet man die Antwort in einem Buch.

In omnibus requiem quaesivi et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.
JeretikHallo zusammen

@Blackadder:
Wenn ich mir vorstelle irgendeine Spielfigur zu sein, die dem Zeitvertreib eines höheren Wesens, dient, dann glaube ich doch lieber an den Zufall der uns erschaffen hat.


Im Prinzip gibt es in jeder Religion ein solches Wesen, ob man es nun Gott, Allah, Jehova oder wie auch immer nennt. Nur sind das alles Interpretationen der Menschen, die sich je nach Wissensstand ein anderes Bild machen. Vielleicht ist es ja wirklich so, daß dieses Wesen unfassbar, undenkbar ist und uns daher gar nichts anderes übrig bleibt als uns in unseren Gedanken ein solches Wesen zu erschaffen oder erfinden. Diese menschl. Schöpfung ist dann natürlich auch irgendwo menschenähnlich.

Leider wird oft die Verantwortung für das eigene Handeln auf dieses Wesen übertragen. Es ist dann eben "Gottes Wille". Für den Menschen ist das natürlich sehr bequem und einfach.

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Dunkler Gruß
Jeretik

[Dieser Beitrag wurde von Jeretik am 26. Juni 2001 editiert.]
Blackadder@Jeretik

Ich denke, ich sehe es sehr ähnlich wie du.
Das Problem mit "Göttern", oder besser, der Glaube an diese, bedeutet für die meisten Menschen leider, ihren Verstand und ihre Eigenständigkeit abzugeben und alles in ihrem Leben in die Hände ihrer Religion zu geben. "Opium fürs Volk" oder wie es so schön heisst...Religiösität beruhigt ungemein, das verstehe ich sehr gut, aber ich denke nicht, das es bedeutet, nicht mehr zu denken.
Die Unvorstellbarkeit liegt wohl schon in der Sache selber begründet:
Ein höheres Wesen dass jeden Menschen kennt und lenkt und jeden gleich liebt, immer und überall gleichzeitig ist...unrealistisch, wenn nicht gar unmöglich, für mich zumindest, ich würde mich gerne eines besseren belehren lassen.
Gott, Allah oder Jehova....mir persönlich sind all diese Vorstellungen zu weit weg, oftmals zu unmenschlich in ihren Vorstellungen. Und der gnädige, allmächtge Gott...Wo ist er heute geblieben?

Beste Wünsche,

BACKADDER



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Jeretik
Zitat:
Original erstellt von Blackadder:
[b]Und der gnädige, allmächtge Gott...Wo ist
[/b][/quote]

Solltest Du ihn finden, zeig ihn mir bitte

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Dunkler Gruß
Jeretik
gin'iro
Zitat:
Original erstellt von Jeretik:
[b]Ich wünschte mir öfter ich könnte an einen Plan, ein höheres Wesen oder so glauben. Doch wenn du dich in der Welt umsiehst fällt es mir sehr schwer.[/b][/quote]

Wozu? Wölltest Du die Verantwortung abgeben?

Darauf könnte ich wirklich verzichten. Für mich gibt es keinen Gott, kein personifiziertes Wesen, das weiß-der-Geier-auch-immer ist und darstellt.

Wir sind die Gestalter unseres Daseins es liegt einzig und allein an uns, was wir daraus machen.



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---> Kaiki <---
Jeretik
Zitat:
Original erstellt von Kaiki Antei:
[b] Wozu? Wölltest Du die Verantwortung abgeben?
[/b][/quote]

Hallo Kaiki,

wenn Du meine bisherigen Postings gelesen hast, dann weißt Du daß ich die Verantwortung nicht abgeben will. Wenn man aber an einen Plan glaubt kann man daraus Hoffnung beziehen. Ich glaube weder an einen solchen Plan, noch an das Gute im Menschen und das ist schon sehr deprimierend.

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Dunkler Gruß
Jeretik
gin'iro@Jeretik: Wenn es einen Plan geben würde, dann würde man indirekt auch die Verantwortung abgeben. Allein schon deshalb wäre das dann auch nicht in Deinem Sinne.

Zitat:
Ich glaube weder an einen solchen Plan, noch an das Gute im Menschen und das ist schon sehr deprimierend.[/quote]

"das Gute im Menschen"? - meine Auffassung von "gut und böse" ist etwas anders gelagert, als üblich ist. [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img]

Wenn ich an das Gute im Menschen glauben wöllte oder sogar tun würde, dann müsste ich ein bestimmtes Verhalten voraussetzen. Da Menschen jedoch selbstverantwortliche Wesen sind, kann das gar nicht gut gehen. Ergo: Nix mit Gutem im Menschen, höchstens Agreements mit denen, die in meinem direkten Umfeld sind.

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---> Kaiki <---

[Dieser Beitrag wurde von Kaiki Antei am 27. Juni 2001 editiert.]
Jeretik
Zitat:
Original erstellt von Kaiki Antei:
[b]
"das Gute im Menschen"? - meine Auffassung von "gut und böse" ist etwas anders gelagert, als üblich ist.
[/b][/quote]

Schon klar, habe den Dämonen-Thread verfolgt [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img]

Gut und Böse ist in meinen Augen eine Unterteilung, die sich der Mensch bzw.die Gesellschaft geschaffen und immer abhängig vom subjektiven Standpunkt jedes Einzelnen.
Ich glaube, daß wir da recht ähnlich denken

------------------

Dunkler Gruß
Jeretik
gin'iro@Jeretik: na, dann verstehen wir uns [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/smile.gif[/img]


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---> Kaiki <---
Blackadder@Jeretik

Wie heisst es so schön:

"Wahre Göttlichkeit liegt im Menschen selber"...und es ist an ihm sie zu finden.

Beste Wünsche,

BLACKADDER

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_________________________
Auf jede Frage dieser Welt findet man die Antwort in einem Buch.

In omnibus requiem quaesivi et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.
Kikai Chokushin>[QUOTE]Original erstellt von Blackadder:
>Wie heisst es so schön:
>"Wahre Göttlichkeit liegt im Menschen >selber"...und es ist an ihm sie zu finden.

Was bedeutet denn Göttlichkeit?

Kikai
Jeretik
Zitat:
Original erstellt von Blackadder:
[b]
"Wahre Göttlichkeit liegt im Menschen selber"...und es ist an ihm sie zu finden.

[/b][/quote]

Damit bin ich einverstanden und werde suchen [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img]

-und wech
Jeretik
gin'iro@Jeretik: Nicht suchen, sondern finden. Denn wenn Du nur auf die Suche gehst, wirst Du vielleicht Dein Ziel aus den Augen verlieren und suchst um der Suche willen..



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---> Kaiki <---
Jeretik@Kaiki

das geht jetzt etwas in Richtung Kikais Frage. Das Ziel für mich ist nach meinem Gewissen zu handeln. So wie ich es vor mir selbst verantworten muß und kann. Nicht versuchen etwas darzustellen was ich nicht bin nur um der Gesellschaft Willen. Jeder Mensch ist einzigartig mit seinen Erfahrungen, Gefühlen und Gedanken und genau das macht, wenn man so will, die Göttlichkeit eines jeden Einzelnen aus.
Das heist aber auch, daß Du dieses Ziel jeden Tag neu erreichen mußt. Manchmal gelingt es mehr, manchmal weniger; man darf nur nicht aufhöhren dafür zu kämpfen und sich selbst nicht verraten.


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Dunkler Gruß
Jeretik
Blackadder@Kiakai

Was ist Göttlichkeit???

Tja, eine genaue Definition kann ich da auch nicht anbieten.
In meinen Augen muss das jeder für sich selber herausfinden.
Jeder ist für sich selber in seinem eigenem kleinen Universum sein eigener kleiner Gott und muss lernen, sich und seine Welt zu lenken und zum besten zu formen.
Mit sich im reinen sein, suchen, finden, wissen, schöpfen, denken, fühlen, sehen, lieben...
Das alles macht es für mich aus.
Uns entwickeln. Nicht stagnieren. Erfüllung finden. Auf eine eigene Art. Lernen... et cetera, et cetera.
Es ist schwer, sich bei diesem Begriff festzulegen, aber für mich ist es hauptsächlich mit lernen und entwickeln verbunden, seine Fähigkeiten erweitern und von andernen lernen.
Schwierig, ich hoffe, es kommt ungefähr an was ich meine.

Beste Wünsche,

BLACKADDER

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_________________________
Auf jede Frage dieser Welt findet man die Antwort in einem Buch.

In omnibus requiem quaesivi et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.
gin'iro@Jeretik: Diese Schilderung entspricht auch in etwa meiner Vorstellung. Ich betrachte es noch etwas "weiter" gefasst, würde hier aber den Rahmen sprengen, außerdem liesse es sich nicht in geschriebenen Worten erklären.

Deine Worte sind gerade deshalb eine gute Formulierung.


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---> Kaiki <---
Jeretik@Kaiki:
klinkt jetzt vielleicht etwas blöd - aber danke, es tut gut Zustimmung zu erfahren

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Dunkler Gruß
Jeretik
witchkingDunkle Grüsse

Zu alledem fällt mir noch dies ein: Vielleicht ein kleiner Denkanstoss:

"Was für ein Meisterstück ist der Mensch! Wie edel durch die Vernunft! Wie unbegrenzt in seinen Fähigkeiten! An Gestalt und Bewegungs-Kraft wie vollendet und bewundernswürdig! Im Wirken wie ähnlich einem Engel! Im Denken wie ähnlich einem GOTT! Die schönste Zier der Schöpfung! Das vollkommenste aller sichtbaren Wesen! Und doch, was ist in meinen Augen diese Quintessenz von Staub? Der Mensch gefällt
mir nicht, und das Weib eben so wenig; ohngeachtet ihr es durch euer Lächeln zu verstehen zu geben scheint."

Shakespeare


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Wenn das Leben ein Traum ist,
dann hüte Dich vor dem Erwachen.

Carpe Noctem!
Amazone01Ich habe mich mehrmals im Winde gedreht, wie ein Fähnchen, was den Glauben anbelangt. Bis zu meinen 12ten Lebensjahr hielt ich mich an den Christenglauben fest. Ich bekam in diesem Alter Träume, die mich zum Satanismus gebracht haben. fast 4 Jahre lang kanzelte ich mich ab, hatte kaum noch Freunde und wurde depressiv. Ich hatte nur noch mein Tagebuch und die Musik, die mir gefiel. Aber vor 15 Monaten habe ich zu spüren bekommen, was Liebe ist und ich haben diesen ganzen Schnick Schnack mit Glauben satt. Ich glaube nun an die Liebe. Schwarzromantisch bin ich trotz alle dem geblieben.

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Dunkle Grüße
Amazone01
MysticaHallo,

Ich denke jeder von uns glaubt an irgent etwas was anderm.
Ich persönlich glaube an Engel...
Ich liebe übernatürliche sachen, und beschäftige mich auch damit.
(Außer Satanismus und schwarze magie)
Kurz und Knapp mich intressiert die Esoterik.
Mfg Mystica


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Ich stieg empor zum höchsten Thron, ich fiel auch in die tiefste Nacht, Doch nichts erstickt die Wunder, Die die Liebe hat vollbracht...
Bis Dann
Mystica
AnamCharaIch bin noch minderjährig, wohne bei meinen Eltern und gehöre der katholischen Kirche an. Für sie ist es selbstverständlich, dass ich nicht von der Kirche austrete. Aber ich kann mich mit dieser Art von Glauben einfach nicht identifizieren.
Jesus wird geschunden und geschlagen auf dem Leidensweg, verspottet, stirbt letztendlich am Kreuz. Ohne etwas zu unternehmen. Da frage ich mich, wieso er nichts unternommen hat? Er ist doch der Jesus, der Wunder vollbringt, warum also auch nicht in dieser Situation? Er gibt tausenden von Menschen essen, lässt Blinde wieder sehen, heilt kranke und lässt Lahme wieder gehen. Und ich kann die Tatsache, dass er dann einfach am Kreuz stirbt nicht akzeptieren, mein Verstand sagt nein.
Mir stellt sich die Frage, was da nicht stimmt... erzählt die Bibel nur Lügen? Waren die Leute, die die Bibeltexte verfasst haben nur Spinner? Und sind auch die Spinner, die an diese Sachen glauben können? Was ist mit denen, die für ihren Glauben den Märtyrertod in Kauf nehmen?
Was denkt ihr? Eure Meinung würde mich interessieren, vielleicht sehe ich ja einiges falsch.

Danke. Gruß AnamChara
GuardianOfDarknessHallo!
Nunja, ich bin nicht allzu doll vertraut mit der kath. Kirche und dem dazugehörigen Glauben, aber ich würde nicht sagen, das die Bibel nur Lügen erzählt! Ich denke es ist viel ausgeschmückt worden und villeicht auch so diese und Jene Geschichte erfunden worden, aber es wird mit sicherheit auch einiges an wahren begebenheiten darin zu finden sein.

Aber mal zu deiner Aussage
Zitat:
Aber ich kann mich mit dieser Art von Glauben einfach nicht identifizieren.
[/quote]Was hindert dich daran diesen Weg zu verlassen? Deine Eltern? Ich will nun wirklich keinen Konflikt zwischen dir und deinen Eltern provozieren, aber es gibt da so eine schöne Textstelle:
Zitat:

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des Religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverlätzlich. (Art.4 GG)[/quote]Ab dem 14.(???)Lebensjahr bist du laut Gesetz berechtigt deine Religon frei zu wählen! Glaube das, was du glauben willst/für dich für richtig hälst und nicht, was Andere von dir erwarten, dass du es glaubst!

Dunkle Grüße
GuardianOfDarkness

[Dieser Beitrag wurde von GuardianOfDarkness am 06. Februar 2002 editiert.]
verwirrter WandererJa Guardian,

aber ab dem 18 Lebensjahr hast du auch "offiziell" das Recht die Kleidung zu tragen, die du willst, zu sagen was du willst, zu kommen und zu gehen, wann du willst usw. (im Rahmen der Gesetze)
ABER wenn man noch zuhause wohnt haben die Eltern immernoch ein Druckmittel!!!
Sie sind zwar unterhaltspflichtig, aber trotzdem gibt es Druckmittel, die sie immernoch haben! Juristisch könnte man diese auch umgehen, aber das würde eine Menge Stress bedeuten! Das ist es meiner persönlichen Meinung nach nicht wert!

AnamChara:
du verstehst Jesus nicht? hmmmm ob er wirklich Gottes Sohn war... wer weiß... aber auf jedenfall war er der "perfekte Mensch"... wenn alle menschen so wären, wäre die Welt perfekt!
Das problem ist nur: sobald ein einziger Mensch das ausnutzt wäre die Welt noch grausamer als jetzt!!!

Die katholische Kirche halte ich sowieso für "komisch"... als bestes Beispiel hält doch immer mal der Papst her: Wie kann ein Mensch sich anmaßen, die unumstößliche Wahrheit verkünden zu können? Wie kann ein von menschen gewählter Mensch von Gott eingesetzt sein? beeinflusst Gott die Geister der Menschen? Er hat ihnen doch den freien Willen gegeben?!?

das ist ein thema, über das ich mich gerne mal mit einem Vollblut-kampf-katholiken unterhalten würde *g*

dunkle Grüße,
verwirrter Wanderer
MontrovantSeid gegrüsst!

Über den Glauben kann man viel streiten, aber im endeffekt wird man eh nicht wissen, wer Recht hat. Es kommt nur auf den einzelnen an, darauf was man selber glaubt. Glauben kann man nicht erzwingen. Vielleicht das brav-in-die-Kirche gehen, aber den Glauben nicht. Ob Du austrittst oder nicht.

Zur Bibel... es ist ja die Frage, wie man die Bibel liest. Ob man die Texte wörtlich nimmt oder den Sinn überträgt. Wenn man nach der Bibel lebt und daran glaubt, finde ich das ok. Aber die Bibel (oder Glauben) nur als Rechtfertigung zu nutzen finde ich arm. Deswegen und wegen der vielen Verbrechen, die die Kirche in der Vergangenheit in ihrem Namen begangen hat, habe ich meine persönliche Meinung dazu.

Dark Greetings.......Montrovant
HoffnungHmm jeder Mensch ist frei zu Glaube was er möchte.....
Ich kenne mich trotz katholischer Erziehung nicht sooo gut in der Bibel aus, aber soviel ich weiß tat Jesus nur den anderen Gutes nie um sich zu fördern oder sich zu helfen, schonmal den Aspekt bedacht?

Ich glaube man nennt es Nächstenliebe oder so*schmunzel*

Und bring deinen Eltern dochmal andere Religionen nahe , sie werden merken das sie fast alle gleich aufgebaut sind...

Pennywisedie (jede) kirche ist eine institution.
das ist etwas anderes als glaube, diese institutionen nutzen den glauben der menschen aus.

@AnamChara
ich glaube weder das in der bibel nur lügen stehen, noch glaube ich daran das der inhalt inrgendetwas mit spinnen zu tun hat. trotzdem halte ich nichts was darin steht für eine unumstössliche wahrheit.

eine frage an dich: hältst du die taten ghandis für die eines spinners?

Pennywise
AnamChara@pennywise
nein, ich halte die Taten Ghandis nicht für die eines Spinners. nur sie scheinen mir wahrscheinlicher, seit der Geburt Ghandis sind nur 150 jahre vergangen, es gab also keine Möglichkeit, etwas dazuzuerfinden, da man sich, so glaub ich, in der zeit nicht so sehr auf wunder gestützt hat wie noch vor 2000 jahren. was jesus geleistet hat... ich weiss nicht, scheint mir fremder als die taten ghandis.
dass ich die wunder christi nicht akzeptieren will, liegt vielleicht auch daran, dass ich die kath kriche zu sehr verabscheue... bzw dass was aus ihr geworden ist, eine weltliche macht.
Hrefnadis
Hmm, meiner Meinung nach gab es zu jeder Zeit und unter jeder Religion heilige Männer und auch Frauen, die für ihre Überzeugungen starben.

Wenn Du Dir die Thora, die Bibel, den Koran und andere heilige Schriften ansiehst, wirst Du feststellen, dass sie doch für fast das Gleiche gestorben sind, nur unter anderen Namen ... Die Essenz dieser Religionen ähnelt sich doch sehr.

Denk einmal darüber nach, an was Du glaubst, nicht an was Du nicht glaubst, dann suche Dir eine Glaubensgemeinschaft, die Deinem Glauben nahekommt. Lass Dir Zeit dabei und lass Dich weder von Deinen Eltern noch von anderen beeinflussen.

Die katholische Kirche ist eine Institution, in zwei Jahrtausenden gewachsen und zu Stein erstarrt. Mit dem lebendigen Glauben, den Jesus zu seiner Zeit in sich trug, hat sie wohl wenig bis gar nichts mehr zu tun. Überlege gut, ob Du Dich dieser Institution (nicht dem christlichen Glauben!) weiter anvertrauen willst. Christ sein kannst Du auch ohne Kirchenzugehörigkeit und ohne die katholischen Dogmen.



------------------
Hrefnadis, die Dunkle
Rabenfee
Kind Odins
SenecaAnamChara

Bei einer Religion geht es wohl in erster Linie darum, ob Du glauben willst, oder nicht.
Wir sind in der glücklichen Lage, es uns aussuchen zu können, ohne gebrandmarkt, zwangsbekehrt oder einfach anderweitig für eine abweichende Glaubensrichtung bestraft zu werden.
Ich kenne z.B einen gläubigen Katholiken, Theologe sogar, der sich durchaus der Tatsache bewusst ist, das die Bibel ein von Menschen geschriebenes Märchenbuch ist, das ändert für ihn aber nichts am Grundgedanken der christlichen Wertgemeinschaft.
Auf der anderen Seite kenne ich einige Freikirchliche "Sektierer", für welche das Wort Gottes die unumstößliche Wahrheit ist, was sie aber auch nicht zu besseren Menschen macht.
Am meisten haben mich bisher aber immer Mönche beeindruck, ganz egal ob Budhistische Lamas, oder christlichen Orden.
Was die Religion ausmacht, ist wohl der Glaube der Anhänger.
Einige Religionen spiegeln auch verschiedene Weltansichten wieder, und das ist es wohl, worauf man sich am Ende festlegen kann, wenn man nicht am Wundermärchen glaubt.

Ganz egal ob im Namen des Herrn, Buddhas, oder der Göttin, Die Frage ist vielmehr was der Glaube für den Gläubigen bedeutet, und schon darin gibt es große Unterschiede.



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>>> Pulvis et Umbra sumus <<<
Pennywiseich glaube die aussage der bibel ist wichtig nicht ihre buchstaben.

ansonsten schliesse ich mich meinen vorrednern(schreibern) an, und wünsche dir viel glück bei deiner suche.

Pennywise
verwirrter WandererHallo,

mal ein kleiner Link zu dem Thema eingestreut *g*
[url="http://www.revo.org"]www.revo.org[/url]

hab es mir noch nicht gründlich angesehen, bin aber trotzdem auf eure Meinungen gespannt

dunkle Grüße,
verwirrter Wanderer
JaddyAlso du hast ab 14 glaubensfreiheit und darfst selbst entscheiden welchem glauben du beitrittst....
ich find für das normale leben (was ist schon normal) erzählt die bibel lügen
nur die bibel ist nur ein buch...und bücher müssen nicht immemr der realität entsprechen
wenn es menschen gibt die daran glauben dann ist das in ordnung...

die leute die die bibel "verfasst" haben sind keine spinner....sie sind menschen...
das reicht...wenn es auch auf wahren begebenheiten beruht , das sagt noch lange nicht aus das man es gleuben muss

jesus musste am kreutz sterben...für die menschen klar es ist schon schwer zu verstehen aber auch eine tragödie hat mal ein ende
und dies war halt das ende der geschichte von jesus und noch nicht einmal das die bibel geht ja noch weiter

jeder hat das recht an das zu glauben was er für sich zu glauben glaubt....
suche deine richtung


jaddy
in perpetuum
AnamCharaDanke... werd mir das ganze wohl noch weiter durch den kopf gehen lassen müssen. ich seh zwar noch nicht wirklich klarer, zumindest aber versuch ich so viele aspekte wie möglich zu berücksichtigen um vielleicht doch irgendwo meinen glauben zu finden...
vielen dank
Slickeydu kannst mit 18 dafür aus der kirche austreten.....und gar keiner religion angehören. das ist der nächste schritt, den ICH angehen werde. denn ich bin der meinung, dass man keinen verein braucht um etwas zu glauben....

------------------
Wir werden schön, schön durch die Nacht
Wie ein Vampir, wenn er erwacht
Die Nacht soll unsre Bühne sein,
nur für uns ganz allein
(Bela B. Felsenheimer)
[url="http://www.crowchild.de.vu"]http://www.crowchild.de.vu[/url]
MANOMANIAC
Zitat:
Original erstellt von Hrefnadis:
[b]
Hmm, meiner Meinung nach gab es zu jeder Zeit und unter jeder Religion heilige Männer und auch Frauen, die für ihre Überzeugungen starben.

Wenn Du Dir die Thora, die Bibel, den Koran und andere heilige Schriften ansiehst, wirst Du feststellen, dass sie doch für fast das Gleiche gestorben sind, nur unter anderen Namen ... Die Essenz dieser Religionen ähnelt sich doch sehr.

Denk einmal darüber nach, an was Du glaubst, nicht an was Du nicht glaubst, dann suche Dir eine Glaubensgemeinschaft, die Deinem Glauben nahekommt. Lass Dir Zeit dabei und lass Dich weder von Deinen Eltern noch von anderen beeinflussen.

Die katholische Kirche ist eine Institution, in zwei Jahrtausenden gewachsen und zu Stein erstarrt. Mit dem lebendigen Glauben, den Jesus zu seiner Zeit in sich trug, hat sie wohl wenig bis gar nichts mehr zu tun. Überlege gut, ob Du Dich dieser Institution (nicht dem christlichen Glauben!) weiter anvertrauen willst. Christ sein kannst Du auch ohne Kirchenzugehörigkeit und ohne die katholischen Dogmen.

[/b][/quote]

@Hrefnadis: Deine Ansichten sind echt gut,
ich denke auch, dass Sie sich nicht unbedingt an dei Katholische Kirche halten muss um Christin zu sein.

Aber ich finde keinesfalls, dass der Tod von Jesus mit irgendeinem Todesfall der Geschicht e zu vergleichen ist.
Schliesslich war Jesus wie die Autorin dieses
Artikel ja festgestellt hat im Vergleich zu den anderen schuldlos.
Es war an Ihm einfach keine Schuld zu finden.

Die Aussage, dass Jesus für irgendeine Ideologie oder so etwas gestorben ist weise ich vehemt ab.

Es ist aber durch aus richtig wenn du sagst, dass die heutige katholische Kirche mit dem lebendigen Glauben des Herrn Jesus Christus sehr wenig bis gar nichts am Hut hat.

Ich möchte damit sagen, dass du überhaupt keiner Organisation oder Institution angehören musst, um zu Gott zu finden.

Jesus selbst sagt einmal in seinem Wort: "Der
heilige Tempel Gottes ist in euch selbst" oder so ähnlich.

Das heisst du kannst überall zu Gott weil jeder Mensch so geschaffen ist, dass er eine Beziehung zu Gott haben kann, ohne irgendwelche äusseren Einflüsse.
gin'iro
Zitat:
Original erstellt von Slickey:
[b]du kannst mit 18 dafür aus der kirche austreten[/b][/quote]

Mit 14 wird man "religionsmündig", da kann man bereits austreten....

aus [url="http://www.ibka.org/artikel/miz94/kinder.html"]Kinder, Grundrechte, Religionsfreiheit[/url]

Religionsmündigen Kindern eine Mitgliedschaft in einer Religionsgemeinschaft vorzugeben, ist ein Eingriff in die Rechte des Kindes. Dieser Vorwurf wird nicht gegenstandslos durch den Einwand: "Das religionsmündige Kind kann ja aus der Kirche austreten". Kirchenaustritt ist derart umständlich und zeitaufwendig, daß viele Menschen wirksam daran gehindert werden, einen Entschluß zum Kirchenaustritt unverzüglich in die Tat umzusetzen: das Emnid- Institut fand 1992 4% Protestanten und 3% Katholiken, die angaben: "Werde bestimmt austreten" (DER SPIEGEL, 25/1992). Tatsächlich tritt aber nur ein Bruchteil aus. Die abschreckende Austrittsprozedur werte ich als (versuchte) Nötigung zur Kirchenmitgliedschaft; eine Vereinfachung ist ein Gebot der Religionsfreiheit! "

@Manomaniac: wieder zurück? Wir sehen uns aufm WGT, sicherlich wird Dich dies sehr freuen....


------------------
---> Kaiki <---

[Dieser Beitrag wurde von Kaiki Antei am 25. April 2002 editiert.]
MANOMANIAC
Zitat:
Original erstellt von AnamChara:
[b]
Jesus wird geschunden und geschlagen auf dem Leidensweg, verspottet, stirbt letztendlich am Kreuz. Ohne etwas zu unternehmen. Da frage ich mich, wieso er nichts unternommen hat? Er ist doch der Jesus, der Wunder vollbringt, warum also auch nicht in dieser Situation? Er gibt tausenden von Menschen essen, lässt Blinde wieder sehen, heilt kranke und lässt Lahme wieder gehen. Und ich kann die Tatsache, dass er dann einfach am Kreuz stirbt nicht akzeptieren, mein Verstand sagt nein.
Mir stellt sich die Frage, was da nicht stimmt... erzählt die Bibel nur Lügen? Waren die Leute, die die Bibeltexte verfasst haben nur Spinner? Und sind auch die Spinner, die an diese Sachen glauben können? Was ist mit denen, die für ihren Glauben den Märtyrertod in Kauf nehmen?
Was denkt ihr? Eure Meinung würde mich interessieren, vielleicht sehe ich ja einiges falsch.

Danke. Gruß AnamChara[/b][/quote]

@AnamChara:

zu Deinen Fragen:

1. Jesus hat nicht gegen seine Kreuzigung unternommen, weil er Gott gehorsam war.
Sein Vater hat Ihm einen Auftrag gegeben, den er ausgeführt hat.

Die Leute (und der eine Schächer am Kreuz) haben Jesus verhöhnt indem Sie Ihn aufforderten vom Kreuz herabzusteigen. weil er doch eh schon so viele Wunder tat, sollte Ihm dieses Wunder doch nicht unmöglich sein.

Aber Jesus wusste, dass das was die Menschen wollten nicht der Wille seines Vaters war.

2. Dein Verstand sagt zu dem "unlogischen" Tod von JEsus Nein.

Ich kann Dich beruhigen meiner auch. Die Antwort kann dir Gott selber beibringen, indem du ihn darum bittest.
Der Verstand sagt NEIN, nur GOTT kann DIR die
Antwort geben.

3. Erzählt die Bibel nur Lügen?

Also ich würde sagen entweder jedes Wort in der Bibel ist gelogen oder alles ist die Wahrheit, denn wenn gewisse Stellen eine Lüge sind wer gibt uns dass Recht zu beurteilen was falsch und was richtig ist?

Meine persönliche Antwort: Nein

4.Waren die Leute, die die Bibeltexte verfasst haben nur Spinner?

Die Tatsache, dass z.B. Paulus (der ja die vielen Briefe des neuen Testamentes schrieb)
ein hochstehender, intelligenter, herausragender Mann zur damaligen Zeit war nämlich ein "Oberster der Juden" lässt mich klar sagen, dass er kein Spinner sein konnte.
Im Gegenteil er war ein geachteter Mann unter dem Volk (wie zum Beispiel unser Bundespräsident heute: Johannes Rau)

5.Was ist mit denen, die für ihren Glauben den Märtyrertod in Kauf nehmen?

Es gibt verschiedene arten Märtyrer.

z.B. gibt es solche die sich mit einer unmenge unschuldiger in die Luft sprengen (siehe Israel heute)

Aber es gibt auch echte Märtyrer das sind diejenigen die alleine sterben, gefoltert werden usw.

wie z.B. Stephanus in der Apostelgeschichte
er wurde gesteinigt weil er nicht einsah aufzuhören dass Evangelium von Christus zu predigen.

Der Unterschied ist, dass wahre Märtyrer wie Stephanus alleine sterben und niemanden in den Tod mitreissen wollen.
Die anderen sind von Hass geprägt.

Wenn du weitere Fragen an mich hast kannst du
mir gerne eine Email schicken meine persönliche emailaddresse findest du auf [EDIT] unter "Lebensberichte"

Ich bin übrigens der Daniel.

Fazit: Mit meinen Antworten kann ich Dir wahrscheinlich nicht genügend erklären wieso Jesus denn nun starb. Aber glaub mir Jesus selbst will Dir all Deine Fragen erklären.
Er ist nur ein Gebet weit von Dir entfernt,
und klopft schon bei Dir an.

Preist den Herrn, den er ist gnädig, weil er mich zuerst geliebt hat.


Daniel aus München

[Daniel, Manomaniac, werbende Links musst Du nicht gerade in Deinem Beitrag reinhängen, Du kannst jemanden auch via Profil zu Deiner Addy verhelfen oder diese hier reinposten. Beitrag editiert - wenn Du Werbung machen möchtest, so wende Dich direkt an Jekura als Betreiber des GGB.]

[Dieser Beitrag wurde von Kaiki Antei am 25. April 2002 editiert.]
SenecaDaniel

Eine kleine Frage:
Bedeutet das etwa, das nur die kleine Minderheit der Christen die Gnade Gottes erfahren wird, da sie ja an ihn glauben...?
Oder wird uns diese Gnade ohnehin zu teil...?
Warum dann an Jesus glauben, der nur in der christlichen Sekte als Sohn Gottes gilt.
Juden und Moslems, die ja an den selben Gott glauben, sind dann wohl ausgenommen, ganz egal wie gläubig sie sind...!
Aber das zeichnet ja alle Sekten aus, die vermessene Ansicht, das die anderen der Verderbniss verfallen sind, und man selbst den Schlüssel zum Heil kennt, nicht wahr...?

Ansichten eines Heiden...und ich meine damit nicht Atheist...!

Bei all der Offenheit...ich heiße Christian, aber Namen sind offenbar keine Vorzeichen.


[Dieser Beitrag wurde von Seneca am 25. April 2002 editiert.]
Angel_of_desireSeneca, bist mir zuvor gekommen. Ziemlich dasselbe wollte ich auch gerade sagen.

ICH will nicht aus Gnade geliebt werden, sondern um meinetwillen.

Anja ( -wo wir schon dabei sind)
NamayahAnamChara
wenn ich deinen Beitrag zwischen den Zeilen lese, denke ich, dass du an Gott glaubst.
Du fragst dich nur, ob du auch an Jesus glauben kannst, die Gründe hierfür hast du bereits selbst aufgeführt.
Frag dich einmal, ob es einen Unterschied macht, nicht an den Wunder-Jesus zu glauben, sondern an einen Bibel-Jesus, eine Figur, die sozusagen "Gott auf Erden" darstellt in einem Märchenbuch für Menschen in der Hoffnungslosigkeit. Ist es nicht eine wundervolle Idee Menschen auf diese Weise Hoffnung zu schenken?
HarlekinOh bibelsalat, genial:

mal ein wenig in den Archiven rumgestöbert und sich ein wenig mit der Geschichte der Bibel befasst, wird man schnell rausfinden, d as die Bibel keineswegs vollständig ist und auch nicht zu dem zeitpunkt zu dem sie geschrieben wurde, "entstand"..

Die Story der 10 Gebote z.B. wurde vielleicht von einem gewissen "Moses" geschrieben, aber sicherlich nicht von dem der in Ägypten war, sondern von einem der aus der Babylonischen Gefangenschaft zurückkam.

Denn die 10 Gebote sind ein auszug aus dem Babylonischen Codex Hamurabi, der nunmal einiges früher da war.

Auch die Offenbahrung des Johannes wurde nicht von dem Apostel geschrieben sondern von einem andern Johannes, der ebenfalls viel früher lebte (und starb).

Zu den "Spinnern" der Bibel..:
Paulus war, glaubt man zeitgenössischen schriften, zwar ein intelligneter mann, hatte aber einen unglaublich verklemmte art mit Frauen umzugehen oder mit Sexualität im allgemeinen. (naja wie einige Priester eben auch) vielelicht könnte man sich auf "intelligenter Spinner" einigen.

(mal abgesehen davon das sich die Jünger bei den beiden Speisungen am See wie "Volltrottel" benommen haben. Also sooooo intelligent waren die nicht. *fg*)


desweitern wird der Tod Jesu immer noch "untersucht". Es gibt beweise dafür und dagegen, einige redan davon das Maria eigentlich keine "Haarflechterin" war , sondern eine "Davidianerin" was einige stellen in der Bibel erklären würde. (zum beispiel wie Jesu an eine Steuermünze kam) und was auch die Theorie stützt, das Nicht Jesu ans Kreuz kam sondern ein anderer, da man kein Mitgleid des Hauses David ermorden konnte, ihn aber beseitigen musste.

Aber egal ob nun Wunder wirkten oder nicht, er wusste ja das er "nachher" weiterleben würde. Überlge mal wieviele leute sich einen grausamen Freitod suchen OHNE zu Wissen ob es dannach weitergeht oder nicht.

(einige Fanatiker liessen sich im Mittelalter auch ans Kreuz nageln und starben dort.. ---> greift sich auch jeder ans Hirn. *patsch* )


Zu der Unfehlbarkeit Jesu und der völligen Schuldlosigkeit: Denkt ihr wirklich, das wenn es solche texte oder erzählungen geben würde, diese mit in die Bibel aufgenommen werden würden?

(nach ~1600 Jahren geht einiges verloren, die deutsche frühgeschichte ist wesentlich Jünger und erst jetzt wird versucht sie azuszugraben und zu rekonstruieren.)

Es gibt im Moment, von der Kath. Kirche nicht anerkannte (oh welch Wunder), Texte und zeitgenössische Schriften über die Kindheit Jesu, die ihn als ziehmlich herrischen und teilweise trotzig-wütend darstellen. Dort ist sehr wohl von Verfehlungen die Rede, bis hin zum verschuldeten Tod einiger Mitschüler und Lehrer.

Wenn man nun nach der Bibel geht und einmal die "unbefleckte Empfängniss" aussen vor lässt sondern sich vielmehr auf die nicht nur in der Bibel vorkommenden Verbindungen zwischen Menschen und Engeln und die daraus resultierenden Mischwesen ("Giganten der Vorzeit", "Nephillim", "Männer von Ruhm" etc..)beruft, dann wäre ein solches Verhalten nur zu verständlich.
Esürde auch die "Wunder" die Jesu vollbracht hat zumindest ein wenig relativieren.


hmm das müsste eigentlich mal reichen..


Für die die es wissen wollen kann ich nur sagen les das ding bevor du urteilst, und les literatur --> darüber <--- behalte das zeitgeschehen zu dieser Zeit (soweit dokumentiert) im Auge und lass dir(von einem Historiker oder Buch deiner wahl) die texte in die Zeitlinie einordnen, dann wird einiges klarer.

ids *ddd*

H.
Dark InquisitorIch glaube an die Kraft des Geistes der in jedem lebenden Wesen steckt und an die Kraft der Liebe.

Das wars auch schon...
smerlesHmmh... Glaube...
Ein Sprichwort sagt, in einem Flugzeug das in Turbulenzen gerät, gibt es keine Atheisten...
Ich glaube eigentlich nicht aktiv an irgend eine höhere Macht oder ähnliches... Manchmal, wenn ich Nachrichten gucke, hoffe ich ein bisschen das es doch etwas 'höheres' gibt, das sich irgendwann mal aufrafft und die Dinge zurechtrückt... Kriege beenden und so weiter...
Manchmal glaube ich aber auch, wenn es diese höhere Macht gibt, das wir nur ein Experiment von ihr sind... Eine einfache Verhaltensstudie... Da gibts von Philip K. Dick eine gute Kurzgeschichte dazu... Titel: "Projekt: Erde"
Ist im Sammelband "Der unmögliche Planet" zu finden... Sowieso n empfehlenswertes Buch, da in jeder Geschichte ein anderer Aspekt unserer Gesellschaft kritisch beäugt wird...
Aber ich schweife ab ^^
Wenn ich mir die Religionen so ansehe, kann man eigentilch bei jeder sehen, das sie einfach nur Erklärungsversuche für natürliche Vorkommnisse sind / waren. Siehe Thor und seinen Hammer, mit dem er für Regen gesorgt hat...

@Evilchen:
Du sagst, du glaubst an Gut und Böse. Was ist denn gut, was ist böse? Kommt das nicht auf die Betrachtungsweise an?

~just my 2 cents~
White_FangIch glaube an den gesunden Menschenverstand und die Pressefreiheit.
sutekhIch glaube an wahre Liebe, wahre Freundschaft, Ideale, Romatik, die Unwirklichkeit des Seins und an einige Menschen die mir sehr viel bedeuten... .
WinterWolfNun, ich selber bezeichne mich in gewisser Hinsicht als Christ. Jedoch bin ich alles andere als kirchentreu und auch kein sklavischer Diener Gottes, sondern ich glaube ein Mensch geblieben zu sein :D
Um mit vollem Ernst die Frage zu beantworten rezitiere ich meine eigenen Worte aus meinem Text "Gedankenwelten" und aus einem Manifest ("Principle of Life"), bei dem ich mitwirkte:

Über Göttlichkeit allgemein:
[quote]Ich denke, es gibt weit mehr im Universum, als wir messen, sehen oder anderweitig wahrnehmen können. Somit schließe ich auch die Existenz einer höheren Instanz, die wir meist Gott nennen, keinesfalls aus, meinem Empfinden nach ist es zum Beispiel unlogisch anzunehmen, dass die perfekte Systematik des Universums einfach so aus Zufall entstanden sein soll. Mag ein Wissenschaftler oftmals etwas anderes behaupten, aber hierfür fehlen ihm genauso die Beweise wie mir für meine Theorie. Gewiss kann er mir von einigen Regelmäßigkeiten der Natur erzählen und schließt daraus auf das ganze System der Natur, aber bewiesen ist damit noch gar nichts. Letzten Endes ist es vermessen zu behaupten, dass es Gott gibt oder nicht, weil es niemand weiß. Es gibt auch keine Hinweise und auch keine Beweise, die gegen seine Existenz sprechen, dafür (umstrittene) Hinweise für seine Existenz, jedoch gehe ich hier nicht näher darauf ein, da es hier verschiedene Meinungen gibt, was als menschliches Werk oder Naturphänomen gezählt werden darf und was nicht.
Gewiss entspricht der reale Gott nicht den menschlichen Vorstellungen, wie sie in Religionen und auch von Wissenschaftlern geprägt werden. Er ist zu vollkommen und einfach als Gedanke zu abstrakt für unsere Logik, als das wir ihn je begreifen würden. Es ist rational gesehen närrisch ihm menschliche Eigenschaften anzudichten. Auf der anderen Seite lässt sich aber auch das nicht ausschließen. Tatsächlich glaube ich, dass er schon fähig ist, menschlich zu sein oder zumindest zu wirken, aber er ist weit mehr als das. Ihn in seinen Fähigkeiten einzuschränken ist, wenn man von einem (nahezu) allmächtigen Gott ausgeht, unangemessen.
Närrisch beziehungsweise „nur“ künstlerische Darstellungen und teilweise alte Vorstellungen von Engeln sind die Bilder von kleinen nackten Jungen, die auf den Wolken sitzen. Vielleicht gibt es Gott untergeordnete Wesen, das weiß man nicht, aber wie sie aussehen ist genauso wie das Aussehen Gottes ungeklärt. Der Fehler der Menschen ist, alles zu negieren, was sie nicht sehen oder beweisen können. Früher sagte man, die Erde sei eine Scheibe, aber niemand wollte damals glauben, dass die Erde rund ist. Weil es keine sicheren Beweise dafür gab. Und nun sitzt die Wissenschaft in religiösen Dingen in der Position derer, die damals meinten, die Erde sei flach. Gewiss wird man nichts beweisen können wie in dem erwähnten Beispiel, aber es ist wohl eine Aufgabe des Menschen, etwas zu glauben, das er nicht beweisen kann. Eine Aufgabe, die Gott an uns gestellt hat. Jedoch ist dieser Aspekt zu biblisch, als dass das von einigen Menschen je akzeptiert würde. Es gibt Punkte, in denen man sich eben nicht einig wird.
Die einzigen Ausnahmen unter den Wissenschaftlern mögen hier die sein, die sich der Meta-Physik zuwenden, doch haben diese Leute unter ihren Kollegen teilweise einen zweifelhaften Ruf, der sich manchmal durch tatsächlich völlig abnorme Menschen bestätigt. Auf der anderen Seite weiß man nicht, ob diese „Verrückten“ nicht sogar in manchen Punkten recht behalten? Wer sagt uns, dass Verrückte in manchen Punkten nicht mehr von der Realität sehen, als wir verstehen würden? Vielleicht sehen sie einige wirre Bilder, die tatsächlich keinen Sinn ergeben, aber es kann auch sein, dass sie Teile der Realität sehen, bei deren Anblick man in den Wahnsinn verfällt. Ein anderer Blickwinkel auf die Welt. Jedoch ist dies nur ein abstrakter Gedanke, was man davon letztlich halten soll weiß ich selber nicht so genau. Dazu habe ich mir keine rechte Meinung gebildet.
Gott handelt immer aus seinem Bewusstsein heraus, ich denke nicht, dass er schwach ist oder nur einen begrenzten Einfluss auf uns hat. Er empfindet einfach anders, wir können seine Gedanken nicht immer nachvollziehen. Somit scheidet schon aus, wie er denn nur bestimmte Dinge zulassen könne. Wir denken eben zu menschlich, als das wir je seinen Handlungsweisen folgen könnten. Alles hat seinen Sinn, nur finden wir selbigen nicht immer heraus. Aber um diesen Themenbereich hinter uns zu lassen: In religiösen Dingen ist und bleibt es nun mal Ansichtssache. Ich denke, dass niemand närrisch ist, der glaubt, ich denke nur, dass es närrisch ist, an übernatürliches zu glauben, bei dem es zweifellos nachgewiesen ist, dass es eine natürliche Ursache hat. Aber auch hier beginnt schon die Frage der Perspektive...[/quote]

Über den Sinn des Lebens:
[quote]Der Sinn des Lebens eines Menschen ist die Erhaltung seiner Art, das heißt der Menschheit.
Wie sind wir darauf gekommen?
Der Mensch unterscheidet sich vom Tier lediglich durch seine höhere Intelligenz und der Fähigkeit, seine Instinkte eingeschränkt zu kontrollieren. Sowie Tiere von Natur aus ihre Art erhalten wollen, so trifft dies auch auf den Menschen zu. Wie ein Wolfsrudel die größten Gefahren auf sich nimmt um seine Nachkommen zu schützen und zu versorgen, so liegt es in der Natur des Menschen seinen Nachkommen bestmögliche Chancen für die Zukunft einzuräumen. Daraus resultiert zum Beispiel das Bestreben einer jeden Elternschaft ihren Kindern die aus ihrer Sicht beste Ausbildung zukommen zu lassen, damit diese ihren Lebensweg erfolgreich beschreiten können. Das Ziel der Eltern ist also der sichere Fortbestand der Familie. Also darf man annehmen, dass das Ziel eines jeden Menschen der Fortbestand seiner Art ist, unabhängig von äußeren Merkmalen wie Hautfarbe, Größe oder weiteren volksspezifischen Eigenschaften.
Da das gesamte Leben und die Natur aus Sinnzusammenhängen besteht, so erscheint es uns unlogisch, dass das Leben an sich keinen Sinn haben soll. Daraus folgern wir, wenn uns an der Natur orientieren, dass der Mensch, genau wie ein Tier, lebt, um zu existieren. Inwiefern uns das begreiflich erscheint ist wiederum Ansichtssache des Individuums. Falls das Leben einen weiteren Zweck erfüllt als zu existieren, so ist er nicht zweifelsfrei belegbar, wobei wir einen solchen keinesfalls ausschließen.[/quote]


Allgemein interessiere ich mich für so ziemlich alles was unter Theologie und Okkultismus läuft, auch die sonst eher gemiedenen Sekten etc., jedoch rein aus Analysezwecken, die mich in gewissen Meinungen bestätigen. Manchmal jedoch fallen mir auch positive Aspekte an manchen Religionen auf, die ich zuvor nicht sah...
FelisAtraHallöle,
also erstmal: Ich bin getaufte und konfirmierte Protestantin und ich kann ganz gut damit leben, denn der christliche Gedanke der Nächstenliebe und des ewigen Lebens ist mir tatsächlich sehr nah. Leider haberts meiner Meinung nach in der christlichen Religion und Kirche mit Auslegung und Umsetzung.
Meine Weltsicht ist pantheistisch. Gott existiert in allen Dingen, weshalb Respekt und Rücksicht gegenüber den Menschen und den Dingen so wichtig sind.
Liebe Grüße,
Felis
RealmenteMortoHallo...

Also - zuerst zur Kernfrage "Woran glaubt ihr?" (in dem Fall ich).

Ich bin seit meinem 14. Lebensjahr Buddhist. Praktizierend - sogar ordiniert und mit eigenem Ordensnamen (ist so Tradition in meinem Orden) Dass ich trotzdem oder gerade deswegen eher eine schwarze "Seele" bin mutet auf den ersten Blick vielleicht seltsam an - ist es aber nicht.

Weiterführend möchte ich zu diesem Thema mal folgendes sagen - ich glaube "Jeretik" war es die/der gemeint hat "es ist egal ob man das göttliche "Gott" "Allah" oder "Buddha" nennt" - Buddha ist ein Titel - ein Ausdruck für einen Geisteszustand.Den Titel kann jeder erhalten. Der historische Buddha war ein Mensch - hat wie ein Mensch gelebt und war lediglich der Begründer einer Philosophie und wird auch als solcher verehrt, jedoch nicht wie oft fälschlicherweise angenommen, angebetet.

Der Buddhismus selbst ist meiner bescheidenen Meinung nach eine Art zu Leben bzw. eine andere Sichtweise für die Dinge die in der Welt vor sich gehen. Es gibt im Buddhismus keinen Gott im herkömmlichen christlichen Sinne - Gottheiten, wie immer wieder erwähnt, sind sogenannte bildhaft gewordene Geisteshaltungen.

Vereinfacht gesagt: Zorn ist eine Geisteshaltung - um ihn (den Zorn) anschaulich zu machen, gibt man ihm einen bildhaften Körper und sagt Gottheit dazu. Wobei, Gottheit im tibetischen Sinne ganz etwas anderes ist als was wir uns darunter vorstellen.

Im Buddhismus geht es um den Menschen - mit all seinen positiven wie negativen Seiten und darum, dass er es schafft mit all diesen Seiten im alltäglichen Leben soweit als möglich gut klar zu kommen.

Um die Frage "was warst Du vor Deinem 14. Lebensjahr" gleich vorweg zu beantworten: Ich war römisch katholisch. Sogar Ministrant in der örtlichen Pfarrgemeinde und äußerst "katholisch" erzogen. Meine Mutter hat sich mittlerweile mit meinem Glauben abgefunden, mein Vater spricht bis heute nicht mehr mit mir.

Soweit von mir

LG und Shalom

RM
smerles*Hat grad seinen eigenen Post gelesen (Irgendwie oberflächlich...)*
Dem ersten Zitat von Winterwolf kann ich nur zustimmen. Allein die Natur hier auf der Erde (Ich glaube daran, das wir nicht auf dem einzigen belebten Planeten leben) zu wundervoll...
Irgendwas ist da, auch wenn 'es' sich uns nicht zeigt...
Allerdings fällt es mir schwer daran zu glauben, das 'Gott' in allen Dingen ist, die uns umgeben... Vielleicht in allen Lebewesen... Aber z.B. in einem PC?
Zudem glaube ich noch an Dinge wie 'Liebe' und 'Freundschaft'...
Umbra-et-Imago..also ich glaube an....*ja, mal was anderes*..Gott.
Ich bin zwar nicht getauft und somit offiziell keiner Religoin angehörig, aber ich zweifle weder an Gottes noch an Jesus Existenz irgendwo da oben.
Allerdings gibt es da noch 'ne Menge andere Dinge an die ich glaube, ganz gegen das 1.Gebot verstoßend....
DyingAngel84hmm.. ich glaube auch ja..zwar nicht an gott.. aber mein glauben bezieht sich eher in die richtung aberglaube..

ich glaube daran, dass es irgendwo im universum lebewesen gibt.. wahrscheinlich intelligenter als wir..

ich glaube daran, dass es früher diverse wesen gab.. götter wie thor, odin, morrigan usw...

ich glaube daran, dass ich ein zweites leben haben werde, eines, von dem ich jetzt träume

ich glaube daran, dass diese erde auf der wir leben, noch viel schlechter werden wird

usw...
ateraIm moment weiß ich nicht an was ich glauben soll. Ich glaube schon, dass es etwas höhere gibt, weshalb auch immer, aber das glaube ich auch.
Ich glaube auch daran, dass man wieder geboren wird, da bin ich mir sogar ziemlich sicher.
Gut und Böse glaube ich nicht das es gibt, alles hat etwas positives und etwas negatives somit glaub ich nicht, dass man das einfach so einteilen kann.
Ich vertraue viel auf mein Empfinden und deshalb glaub ich auch daran. Gott ist mir seltsam. Wenn es ihn gibt so wie es das Christentum sagt, dann war er sicher ein wunderbarer Mensch und die Kirche sind die wirklichen Ketzer.
Zumindest ist das meine Meinung.
Hirogenvor ein paar minuten hat irgendein bekannter fernsehheini, ich weiss aber nimmer wer das war, gemeint, er glaube an gott, aber nicht ans fussvolk....


nette, treffende beschreibung, die auch für mich zutrifft....


mfG



Hirohito - bekannte fernsehheinis vergesser
Die Gummi-EnteIch glaube daran, daß ich mich ohne jede Probleme nach 10 Stunden Schlaf noch einmal herumdrehen und weitere 5 Stunden schlafen kann.

Außerdem glaube ich daran, daß meine GEZ-Gebühren die reinste Verschwendung sind.

Des weitern glaube ich fest daran, daß ich den einzigen Kern in einem Kirschkuchen finden werde, indem ich mir einen Zahn beim essen ausbeisse.

Gruß
Gummi-Ente
abyssich glaube an keine wie auch immer geartete höhere macht. ich urteile aufgrund empirischer beweise, und die hat keine religion in den letzten jahrtausenden erbracht.

mfg

abyss
MaidenInTheMoorAuch ich möchte versuchen, meinen Glauben zu beschreiben, besonders weil mir gerade eben, beim Lesen eurer Kommentare, aufgegangen ist, wie ich ihn in Worte fassen kann:

Da niemand, selbst der gläubigste aller Menschen mit Sicherheit wissen kann, ob sein Glaube der Richtige ist, glaube ich ganz einfach nur an die Suche.

Suche nach dem Sinn, der Erleuchtung, oder dem Weg. Unser Geist und unser Körper ergänzen sich so schlecht, unsere Triebe stehen unserem Intellekt gegenüber, unsere Gedanken machen uns das Leben oft so schwer, dass ich mittlerweile nicht mehr daran glaube, dass wir in unserer jetzigen Form so etwas wie die Wahrheit finden können.

Wir wissen, das irgendetwas vor und nach unserem Leben war und sein wird, aber, so könnte man es sagen, unser Wissen darüber wurde uns genommen. Wozu? Weshalb? Durch wen? Woher? Wohin?

Und das sind die Fragen, deren Antwort ich zwar suche, aber nicht erwarte.



Allerdings beschäfitge ich mich grade mit dem Gedanken an die Beseeltheit der Natur. Hat jemand ein ähnliches Interesse? Ich würd mich freuen, wenn sich jemand bei mir melden würde

Ähm, und wenn ich grad was wiederhole...verzeiht mir bitte, ich hatte nicht die Ausdauer alle posts zu lesen:rolleyes:
BlackTeaAn was ich glaube...
Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich noch nicht wusste, an was ich glaube als ich konfirmiert wurde. In dem Alter hatte ich mir noch keine ernsthaften Gedanken über Glauben gemacht.
Jetzt würde ich meine Lebenseinstellung als am ehesten dem Satanismus entsprechend ansehen. Ich halte viele Aspekte (nicht alle!) dieser Religion für so sinnvoll, dass man sein Leben danach richten kann.
NavaerIch für meinen Teil Glaube an das Schicksal.
Das alles was wir tun und wie wir Handeln auf irgendeine Weise vorbestimmt ist.
Ich glaube auch an ein schon mal gelebtes Leben und an die Seelenverwandschaft...
Aber ich denke es ist jeden selbst überlassen woran er glauben möchte. Man sollte niemanden wegen seines Glauben oder seiner Religion verachten oder sogar auf irgendeiner Weise verfolgen.
Bacchanteich glaube an mich selber.....und nicht an irgendwelche "Gottheiten".
Mr. BatemanIch glaube nicht. Ich weiss.

Und dabei geht es nicht um Gottheiten.
psychochickenich glaube fest an schicksal, was nicht heissen soll, dass ich die unsere entscheidungfreigheit anzweifle.
ich muss zugeben, dass mir die vorstellung eines höheren wesens gefällt. ich kann da nur sagen: weiss nicht.
ich weiss nur, dass da irgendwas ist, dass sich hier einmischt, dafür habe ich aber auch gründe.
IFOIch weiß nicht, ob es nun eine Art "Gottheit" bzw. ein "höheres Wesen" gibt. Demzufolge lässt sich daraus schließen, dass ich mich dem Agnostizismus verbunden fühle. Auf dem Papier bin ich zwar als evangelischer Christ eingetragen, was sich aber in naher Zukunft ändern wird.
WinterWolf@ all die, die "wissen":

Mal so´n Tipp, kein Angriff: Das eine schließt das andere nicht aus ;)
Glaube schließt nicht Wissen aus.
Mr. BatemanIch bin da zu genau.

Aber das liegt daran dass ich nur Tatsachen akzeptiere. Eine Tatsache ist ein Ding welches man nach dessen Erkennung "weiss". Man muss im "religiösen" Sinne nicht mehr daran "glauben".

Das ist gemeint.
WinterWolfKlar klar, aber es ist dennoch interessant zu theoretisieren - ohne Theorie wäre die Wissenschaft verloren ;)

However...
Gevatter TodAn was soll man glauben?

Auf die Frage, was für unsere Existenz verantwortlich ist, gibt es unendlich viel Antworten, da jede Antwort auf einer bestimmten Anordnung von Grundelementen (Gedanken, Worten, Silben, Buchstaben) besteht, deren Länge unbestimmt ist. Das heißt man kann ebensoviele Antworten bilden, wie man Werte aus einer beliebig langen Reihe von Nummern bilden kann.
Jeder, der ein bischen Fantasie hat, kann unschwer eine eigene Antwort, die es zuvor noch nicht gegeben hat, geben. Auch die Antwort der Atheisten, "es gibt keinen Gott und damit basta", ist eine Teilmenge dieser Antworten.

Welche aber der Antworten ist richtig? Da wir aufgrund der Natur der Frage keine empirischen Daten zur Verfügung haben, nehmen wir zunächst an, jede Antwort erhält die selbe Chance, wahr zu sein. Da die Gesamtergebniswahrscheinlichkeit der Gesamtmenge der Antworten 1 betragen muß (schließlich soll in dieser Menge jede mögliche Antwort enthalten sein), hat jede Antwort eine Wahrheitswahrscheinlichkeit von 1/n, wobei n die Anzahl der Antworten ist. Da n aber, wie ich oben gezeigt habe, gegen unendlich geht oder zumindest eine beliebig große Zahl ist, geht jede der einzelnen Wahrscheinlichkeiten gegen null.


Es ist also, anders ausgedrückt die unfairste Lotterie die man sich vorstellen kann. Wieso sollte man an ihr teilnehmen, in dem man sich für eine der Antworten entscheidet?
WinterWolf@ Gevatter Tod:
Schön gesagt :D

Na ja, ich persönlich finde es schon interessant, darüber zu theoretisieren und zu reden. Nur:
Man sollte ein Quentchen Realitätssinn behalten. Demzufolge also sollte man sich nicht nur noch in abstrakten Theorien verfangen, sondern sich auch mal wieder um "irdische" Probleme kümmern.
Ich selber bin eine Art Christ, da mir die Moral des Christentums gefällt, mag es auch Streitigkeiten um Kleinigkeiten geben a la "hatte Petrus rosa Socken?".

Als liberaler Mensch schließe ich eigentlich keine Theorie aus, aber es gibt eben welche, die mir weniger plausibel erscheinen als andere, da eindeutige Hinweise auf das Gegenteil hindeuten...
HekateSeleneIch glaube an die Liebe...an sonst nichts
Mr. BatemanMan kann das Ganze auch viel einfacher ausdrücken.

Man weiss es nicht. 50:50 chance. 1 oder 0. Ja oder Nein. Binäre Systeme sind Menschlicher als man denkt.

Such dir was aus. Lebe danach. Sei damit zufrieden bis es dir zu langweilig wird und such dir dann was anderes aus.

if(glück(ist gut)) {
if(glück >= mann.bin_ich_immer_scheisse_drauf) {
setSeele(ZUFRIEDEN);
}
else {
document.write(SELBER_SCHULD);
}
}
Pestkinddie frage nach der religion stellt sich für mich nich, weil ich die religion nur für eine rechtfertigung des menschlichen seins oder der menschlichen taten halte.
freud hatte damals nicht ganz unrecht mit seiner theorie, dass sich permanent die vernunft und die triebe innerhalb eines menschen "bekämpfen"
ich glaube daran und den ewigen inneren kampf zwischen engel und dämon. wie oft stehen wir vor einer entscheidung bei der wir zwischen gut und böse/recht und unrecht entscheiden müssen? eigentlich täglich. doch jeder definiert das "gut und böse" anders und somit bin ich im endeffekt der meinung das jeder nur an sich selber glauben sollte.
WinterWolfJa, der vielgerühmte Satz "an sich selber glauben"... *g*

Das scheinen viele zu tun, jeder definiert für sich und respektiert die eigenen Grenzen der Freiheit bzw. die der anderen nicht.

Das Problem:
Sobald es heißt "an sich selber glauben" verfallen wieder mindestens 95% dem Narzissmus.



Ferner ist nicht jede Religion nur eine Rechtfertigung für den Sinn des Lebens etc., aber das ist ein subjektiver Kommentar...
SyreneGlauben is so ne Sache...
Also ich persönlich kann mit dne ganzen Religionen nichts anfangen...Kann einfach nicht an eine höhere Macht im Sinne eines Gottes glauben. Ich glaube an Dinge, die man beweisen kann und im Gegensatz dazu an "Geister". Ich weiß, das mag sich für viele blöd anhören, aber nach den Sachen, die ich schon erlebt hab, kann ich nicht anders.
Aber ich denke, dass man auf jedem Fall jedem Menschen seinen Glauben lassen soll, auch wnen man selber ganz anderer Meinung ist. Was ich aber gar nicht abkann ist, wenn man versucht jemandem seinen eigenen Glauben aufzuzwingen...
Naja, in diesem Sinne...
Syr
tariiich glaub ans schicksal, an wiedergeburt und auch an geister.
Gevatter Tod[QUOTE][i]Original geschrieben von Mr. Bateman [/i]
[B]

if(glück(ist gut)) {
if(glück >= mann.bin_ich_immer_scheisse_drauf) {
setSeele(ZUFRIEDEN);
}
else {
document.write(SELBER_SCHULD);
}
} [/B][/QUOTE]


Igitt das ist ja JavaScript!
*kotz*
Rücksitzpunkalso in einem bin ich mir sicher:

javascript hat nun überhaupt nichts mit glück zu tun..... :rolleyes:

aber jede mange mit glauben: "ich glaube, so müsste es laufen..." ;)
Gevatter TodDa würd ich ja noch eher MK68 Assembler Code hacken als diese Pseudo-Scriptsprache...
WinterWolfNun, ich "glaube" (/"halte für möglich" trifft es wohl teilweise besser) so gesehen an alles mögliche Übernatürliche bzw. ich schließe nichts aus - aber letzten Endes ist das wohl eine Sache von Erfahrungswerten.
Man darf eben Fakten nie vergessen, und diese bestätigen mir, dass sich der Mensch auch vieles einbildet bzw. selber vorgaukelt.
Jaddyich halte auch vieles für möglich...
eigentlich alles...

was man nicht fühlt, sieht oder hör bedeutet nicht das es nicht wahr ist...was man fühlt, sieht und hört beduetet nicht, das es nicht gelogen ist
SchattenwesenIch bin der festen Überzeugung, dass alles im Leben seinen Sinn hat...
MontroseInteressantes Thema, bei dem zu unterscheiden ist:*


1) Glauben, "halten für", "überzeugt sein", "Meinung", Einstellung.

2) Für gut oder leistungfähig halten. Darunter könnte man wohl auch das "Glauben an sich selbst" einordnen.

3) Die Frage nach der "Wahrheit"/Wirklichkeit/Fakten (würde ich mal als das verstehen, was außerhalb von den Köpfen der Menschen passiert).

4) Was tut man in bestimmten Kreisen = Kirche, Rituale, Traditionen; Institution

5) Zugehörigkeit zu religiösen Gruppen als soziales Event (Wirkungen religiöser Handlungen, die psychologischen Erklärungsmustern entsprechen)

6) Wie ist das denn aber, wenn jemand spirituelle Gefühle hat ? Wenn jemand in einem Moment weder viel nachdenkt noch etwas nachahmt, sondern unmittelbar eine göttliche Präsenz empfindet ?

@ Jaddy: Eben ! Das Spannende liegt in der Beziehung von 3) und 6).

@ Schattenwesen: Die Frage ist, was schafft diesen Sinn. (Die Antwort muß natürlich nicht "überweltlich" sein, sondern Selbstorganisation im Sinne der Chaostheorie ist ebenso denkbar).

Gewisse "schwarzromantische" Anwandlungen der Goth-Bewegung scheinen mir ein Suchen an ganz anderen Horizonten durchaus nahezulegen. Befürchtungen, bei diesem Thema von anderen manipuliert zu werden (z.B. Machtausübung der Institutionen), sind nicht von der Hand zu weisen. Und doch, Spiritualität ist etwas eigenes, von Institutionen unabhängiges. Auch der Einwand, Spiritualität sei so eine Art Selbstsuggestion, wischt nicht alles vom Tisch. Denn auch bei der Liebe könnte man von Selbstsuggestion sprechen, und doch nehmen wir sie ernst.

[SIZE=1]* In diesem Board haben schon andere, z.B. Seneca, solche Differenzierungen vorgenommen. [/SIZE]
EmpyriaIch glaube nicht an einen Gott...(oder an mehrere Götter...), der irgendwo "da oben" sitzt und uns gnädig ist....oder so...damit kann ich nichts anfangen

Ich glaube an das Kind in mir....und alles was das mit sich bringt...
Naturwesen etc...

Und ich glaube an das Tarot ;o)
AstráleusAlso ich glaube wie auch viele andere hier nicht an Gott, da ich ihn für eine Einbildung des menschlichen Geistes halte, um unerklärliches, die Grenzen des Interllektes übersteigendes zu begründen und ihm ein Gefühl von Sicherheit zu vorzugeben.

Ich denke, alles was heute als über-/unnatürlich gilt, ließe sich plausibel erklären. Unerklärliches hat in meinen Augen nichts mit Geistern oder Göttern, sondern ehr mit der Eingeschränktheit der menschlichen Intelligenz zu tun.
Jaddy@montrose
eine "göttliche präsentz zu empfinden"... ?
sowas ist relativ...

empfinden.... ich weiß nichts mehr da kommt man ganz durcheinander
DunklesLichtOb das nur einbildungskraft ist oder die eingeschränktheit des menschlichen geistes.... hmm das wage ich doch zu bezweifeln...!
Es wird nicht alles nur eingebildet sein...! ich glaube nicht das das alles zu erklähren wäre, auch wenn wir noch so intelligent wären...oder aber es wäe zu erklähren und die die glauben hääten recht...! Sicher wären auch viele gläubige enttäuscht, da sicher nicht alles wahr ist...! Ich glaube nicht an gott, an keine religion, ich glaube einfach an eine hörere macht...sie bestimmt uns nicht oder leitet uns...sie lebt fast unabhängig von uns (so meine auffassung)..nur manchmal mischen sich diese welten...!
Astráleus[QUOTE][i]Original geschrieben von DunklesLicht [/i]
[B]Ob das nur einbildungskraft ist oder die eingeschränktheit des menschlichen geistes.... hmm das wage ich doch zu bezweifeln...!
Es wird nicht alles nur eingebildet sein...! ich glaube nicht das das alles zu erklähren wäre, auch wenn wir noch so intelligent wären...[/B][/QUOTE]

Natürlich lässt sich nicht alles erklären, aber das liegt eben an der... Eingeschränktheit. Um das Universum zu verstehen, ist ein dreidimensional lebendes Wesen wie der Mensch anscheinend nicht in der Lage, es liegt ausserhalb unserer Vorstellungskraft... hier kommt dann wieder der Glaube an eine höhere Macht ins Spiel, der unser Gehirn davon überzeugen will, dass sich alles begründen lässt, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln.
Letztendlich ist auch das nur ein Glaube, aber ein realistischer wie ich glaube.

Der Tunnel und das helle Licht, dass man sehen soll wenn man stirbt, ist meiner Meinung nach auch nur ein Produkt unseres Gehirns... das ist glaube ich sogar nachgewiesen.
Combusted_AngelLangsam komm ich mir vor wie der einzige hier, der einer Religion angehört.
Aber da ich Wiccaner bin ists zumindest mit der Institutionalisierung zum Glück nicht so weit her ;)

Ich glaube an Gott und Göttin, an ihre Inkarnation in allem was lebt, auch in uns selbst.
Leider glaube ich langsam nicht mehr an die Menschen, die sämtliche Geschenke der Natur einfach verschwenden, ohne lange darüber nachzudenken.
Dazu haben wohl auch über 1000 Jahre christliche Doktrin beigetragen:

" Man is given dominion over the fish of the sea, the fowl of the air and every living thing."
( Ist nicht der Orignaltext, aber so hab ich ihn in Erinnerung)

Aber auch der Herrscher, der seine Untertanen abschlachtet, muß irgendwann verhungern.

Aber wem erzähl ich das....

Und ich glaube an die Reinkarnation ( allerdings immer als Mensch, wenn auch nicht an Geschlecht, Hautfarbe etc. gebunden).
WinterWolfNe, bin überzeugter Christ, aber weshalb sollte ich meine Augen schließen vor Dingen, für die deren Existenz es keine Gegen-Beweise gibt?
Combusted_Angel[QUOTE][i]Original geschrieben von Astráleus [/i]
[B]Der Tunnel und das helle Licht, dass man sehen soll wenn man stirbt, ist meiner Meinung nach auch nur ein Produkt unseres Gehirns... das ist glaube ich sogar nachgewiesen. [/B][/QUOTE]


Kleine Korrektur....man hat bestimmte Schlüsse gezogen aufgrund der Konzentration von Chemikalien im Gehirn von klinisch Toten.
Aber man hat noch überhaupt keine Nachweise erbringen können, ob das wirklich eine Halluzination ist oder nicht.
Ich glaube nicht aber das ist meine Meinung.
Gevatter TodWieso auch die einfache Lösung nehmen wenns noch ne komplizierte gibt?
UrielTheFallenSei gegrüßt Evilchen!

Immer diese Würzburger *fg*

Nun denn, ich denke weder an Gott noch Satan, wir denken alle in Gut und böse, wobei es eigentlich im eigenen Ermessen liegt was "richtig" bzw. "falsch" ist.

Ich versuche immer gerecht zu sein.

Mi casa esu casa? lat. Mein Schloß ist dein Schloß, aber ich weiß nicht ob ich das richtig lateinisch geschrieben habe)

Damit will ich auf "wie du mir so ich dir" hinaus.

Daran glaube ich *g*

Ich habe meine eigenen Rituale die mir helfen und setze meine Hoffnung in mich.

Bevor ich mehr dazu schreib und nicht mehr aufhöre beende ich dies nun da das wichtigste eigentlich schon geschrieben wurde, jegliche andere Hinzufügung wäre ein weiteres Detail welches zu aufwendig wäre mit der Hand zu tippseln ;)

Grüße, Uriel
SkorpionHallo Evilchen,

so du möchtest wissen woran ich so glaube...hm...ich glaube eigentlich an sehr viele Dinge!
Ich möchte zu geben dass ich an den Herren da oben glaube.Meine Familie wundert sich darüber doch gar sehr,da wir eigentlich nie groß was mit der Kirche am Hut hatten!
Sprich ich orientierte mich nicht nach den anderen sondern fand selber zu dieser Hinsicht.Es ist nicht das ich nun jede Silbe auch glaube,welche in der Bibel geschrieben steht...dein so sehr bin ich in der Hinsicht dem Christentum auch nicht verfallen,ich glaube einfach an den "lieben Gott".Allerdings denke ich das er den glauben langsam an uns verloren hat.Das soll kein Vorurteil sein,ich sollte ja schießlic nur sagen was ich glaube.Nun ja vielleicht sollte ich darauf auch nicht zu sehr eingehen....
Ich glaube aaber auch eben an die Übernatürlichen Dinge,vielleicht weil ich sehr abergläubisch bin,das wiederrum habe ich wohl von emienr väterlichen Seite der Failie geerbt.Ich glaube das es zwischen uns menschn und dem Herren da oben noch eine ganze Menge weiterer Wesen dazwischen gibt,die in einer höheren Machtposition sind als wir!Ums ie aufzuzählen würde icz wohl noch Morgen hier sitzen,ausserdem will meiner einer ja dich/euch auch nicht mit meiner Glaubensvorstellung zu lange vollbrabbeln.
So das war nun ein ganz kleiner Einblick von dem woran ich glaube!

Dein Skorpion
AndykaHallo Leute,
Hab in diesem Board schon viel gelesen, nie was gepostet ( wurde sogar gelöscht und musste mich neu registrieren :D )

So, zum Thema:
Hab alle Posts hier mehr oder weniger aufmerksam gelesen.
Meine Meinung / Reaktionen:

[quote]An was soll man glauben?

Auf die Frage, was für unsere Existenz verantwortlich ist, gibt es unendlich viel Antworten, da jede Antwort auf einer bestimmten Anordnung von Grundelementen (Gedanken, Worten, Silben, Buchstaben) besteht, deren Länge unbestimmt ist. Das heißt man kann ebensoviele Antworten bilden, wie man Werte aus einer beliebig langen Reihe von Nummern bilden kann.
Jeder, der ein bischen Fantasie hat, kann unschwer eine eigene Antwort, die es zuvor noch nicht gegeben hat, geben. Auch die Antwort der Atheisten, "es gibt keinen Gott und damit basta", ist eine Teilmenge dieser Antworten.

Welche aber der Antworten ist richtig? Da wir aufgrund der Natur der Frage keine empirischen Daten zur Verfügung haben, nehmen wir zunächst an, jede Antwort erhält die selbe Chance, wahr zu sein. Da die Gesamtergebniswahrscheinlichkeit der Gesamtmenge der Antworten 1 betragen muß (schließlich soll in dieser Menge jede mögliche Antwort enthalten sein), hat jede Antwort eine Wahrheitswahrscheinlichkeit von 1/n, wobei n die Anzahl der Antworten ist. Da n aber, wie ich oben gezeigt habe, gegen unendlich geht oder zumindest eine beliebig große Zahl ist, geht jede der einzelnen Wahrscheinlichkeiten gegen null.


Es ist also, anders ausgedrückt die unfairste Lotterie die man sich vorstellen kann. Wieso sollte man an ihr teilnehmen, in dem man sich für eine der Antworten entscheidet?[/quote]

@Gevatter Tod - also ich würde diese unendliche Anzahl an Möglichkeiten, was denn der richtige Glaube sei, eher so ausdrücken:
Es gibt unendlich viele Wege zur Wahrheit - einige dieser Wege enthalten Abzweigungen, die einem von der Wahrheit wegführen - quasi Irrwege. ( Man hat zwar die Chance, wieder zurückzugehen, doch nimmt dies auch Zeit in Anspruch - anders gesehen bringt dies auch Erfahrungen mit sich, um vielleicht doch den Weg schneller zu finden - relativ ).
Wenn man nun aber bei dieser "Wanderung" gar nicht teilnimmt, bleibt man einfach Sitzen, packt seine Jause aus und kommt keinen Schritt weiter zum Ziel ( der Wahrheit ).
Keine Ahnung, wie das Mathemathisch nun widerlegt werden kann, aber so sehe ich das.
Die Tendenz zur Wahrheit, die im Prinzip IN JEDEM STECKT ( manchmal wird sie unterdrückt, verlangsamt... ) existiert, so denke ich. Ob man nun diese Wahrheit noch vor dem Tod errreichen kann, darüber hab ich derzeit keine fixe ( obwohl Glauben eigentlich nie fix sein kann und immer im Wandel ist ) Meinung. Die Buddhisten meinen ja ( so hab ich das verstanden), dass dies möglich ist ( korrigiert mich, ... ) wenn man ERWACHT.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass man anderen Leuten seinen Glauben oder seine Lebensphilosophie lässt, auch wenn dieser für einem selbst nicht ganz plausibel erscheint. Diskutieren kann und soll man immer - da jeder aufmerksame Teilnehmer für sich etwas daraus gewinnen kann.

Und das widerstrebt mir bei so ziemlich allen Religionen, die mir bekannt sind - die Toleranz gegenüber andersgläubigen - Christentum predigt dies zwar scheinheilig, praktisch sieht das für mich aber anders aus.

Was mir noch grad einfällt:
Die Frage, warum lässt Gott (wenn er denn existiert) Kriege oder generell Leid zu, ist in meinen Augen gar nicht relevant, da Gott nicht in unser Leben eingreift - wir haben den Freien Willen - und müssen auch dafür die Konsequenzen tragen - da hilft auch kein Abschieben auf Gott.
Bin auch der Meinung, dass das Schicksal hauptsächlich in unseren Händen liegt ( auf der Grundlage der Grundvorraussetzungen für die Lebensversorgung - einem von Hunger/Armut/Krankheit geplagtem Menschen etwas von "Das Schicksal liegt voll und ganz in deinen Händen" zu erzählen kommt natürlich nicht in Frage ).

Zusätzlich bin ich auch nicht der Meinung, dass es so etwas wie eine Strafe Gottes gibt. Wenn du nicht brav bist, kommst du für ewig in die Hölle - wird einem ja schon als Kind eingeflösst - und in der Kirche wird dann etwas von Nächstenliebe und Barmherzigkeit gepredigt.

Noch kurz eine Bemerkung zu der Meinung - dass es sehr wenige intelligente Menschen gibt - und die Masse der Menschheit einfach nur dumm ist:

Nicht alles in Leben ist eine Intelligenz-Frage - Liebe, Treue, Barmherzigkeit etc. hängt nicht mit Intelligenz zusammen.
Auch glaube ich, dass man sich nicht, nur weil man sich besser ausdrücken kann oder die richtigen Worte findet, um jemand anderen "niederzureden" - besser ist als weniger wortgewandte Menschen.

Das war lang genug für meinen 1. Thread - und einige Sachen sind vielleicht ein bisschen Off-Topic und vielleicht ein bisschen zusammenhangslos - sorry dafür - wollte nur auchmal meine Meinung kundtun - nur passiv-Lesen war mir heut grad zu langweilig.
:)

Carpe Diem <== das ist auch wichtig! :cool:
Andyka
AlissaHi erstmal,
tja, ich glaube an mich (zumindest meistens), an einige meiner Freunde, meine Hündin und an die Musik. Würd ich jetz mal sagen.
Bye
UrielTheFallenIch glaube an die 5 (2+3=5) Und die 23 die auch eine heilige Zahl ist.

[I]Die Aussage des Gesetzes der Fünf ist:[/I]
[I]Alle Dinge passieren in Fünfen,
sind teilbar durch,
oder vielfache von Fünf,
oder rigendwie direkt
oder indirekt für Fünf geeignet.[/I]

Bekam gestern die Principia Discordia in die Griffel :D

Aber natürlich glaube ich nicht an die Fünf, es gibt universelle Zahlen denen manche viel, oder zuviel Bedeutung schenken.
Doch dieses Gewurschtel mit nummerologischen Thesen ist fragwürdig...

Greetz, Uriel
Andykajep @Uriel hängt auch bissl mit Verschwörungstheorien à la Illuminatus! zusammen - ich denk, man will meist aus den Zahlen eine Logik ersehen, die teilweise oder in manchen Angelegenheiten völlig schlüssig zu sein scheint, einem anderen Skeptiker dieser Numerologien jedoch ganz wirr und "abstrus" vorkommen - wo wir wieder bei der Anzahl möglicher Wege zur "Wahrheit" wären ( hab kurz auch bisschen in das parallel laufende Thema "eine objektive Welt" reingelsen, wo ja auch an einer einzigen Wahrheit ( Objektivität ) gezweifelt wird. )

Das wichtigste ist, dass man seinen Weg geht - sich die Theorien u. Philosophien von anderen anhört, seine weitergibt, um das beste aus seinem Leben zu machen - soweit es in seinen Möglichkeiten liegt. Also "Tu was du willst, solang du niemanden damit schadest", ein bisschen "Leben und Leben lassen" - und sich trotzdem nicht ganz von allem abzukoppeln.

So seh ich das (derzeit).

Schönen Abend
Andyka

Ps.: Übrigens gute Signatur @ Uriel.
UrielTheFallenSei gegrüßt Andyka!

Das beste an nummerologischen Theorien ist ja, das umso mehr man sich damit beschäftigt, desto mehr sieht man bewußt jene Zahlen weil du dich dann immer mehr auf sie konzentrierst.

So geht es - denke ich - mit jeder Zahl - du mußt dich nur auf sie konzentrieren ;)

In der Principia Discordia steht geschrieben das konstruktive Ordnung und konstruktive Unordnung erwünscht sind.
Destruktive Ordnung und Unordnung hingegen sind unerwünscht.

Des weiteren steht auch noch geschrieben: [I]Bitte nicht an der gelben Lasche ziehen[/I] ;)

Soviel dazu :D

Grüße, Uriel
Gevatter Tod[QUOTE][i]Original geschrieben von Uriel [/i]
[B]Ich glaube an die 5 (2+3=5) Und die 23 die auch eine heilige Zahl ist.

Die Aussage des Gesetzes der Fünf ist:
Alle Dinge passieren in Fünfen,
sind teilbar durch,
oder vielfache von Fünf,
oder rigendwie direkt
oder indirekt für Fünf geeignet.

Bekam gestern die Principia Discordia in die Griffel

Aber natürlich glaube ich nicht an die Fünf, es gibt universelle Zahlen denen manche viel, oder zuviel Bedeutung schenken.
Doch dieses Gewurschtel mit nummerologischen Thesen ist fragwürdig...[/B][/QUOTE]

Da hat wohl jemand Illuminatus gelesen.
Andykagenau @ Uriel
man sieht, was man sehen will - so könnte man alles als Illusion oder alles als Tatsache deuten - je nach Laune :-)

Trotzdem mag ich Veschwörungstheorien ganz gern - so kann ich meine Illusion bewahren, dass es nur ein paar wenige Böse gibt und der Rest eigentlich unschuldige Gute sind - hehe :rolleyes: ;)

hm aber ich "glaub" :p wir kommen vom Thema ab.
UrielTheFallenNene Gevatter Tod, nichts über die Illuminaten, die 5 ist zwar bezogen auf Jene die du nanntest aber das Buch[B]Principia Discordia[/B] ist eine, man kann sagen, eigene Religion die auf Chaos basiert und die heilige Eris anbetet, oder auch nicht.

Ist ein merkwürdiger Haufen ;)

Wobei die Tatsache ist, was dieses Buch vermittelt, das nicht alles so scheint wie es ist und Realität eine Form der Wahrnehmung ist.

Das ist es was diese "Schrift" weitergibt.

Nicht alles muß einen Sinn ergeben und nichts muß dem entsprechen was von ihm verlangt wird.

*g*

Verschwörungstheorien sind der Versuch die Realität anzuzweifeln und in Frage zu stellen.

Es ist ein amüsanter Gedanke, da geb ich dir Recht ;)

Wieso sollte die Erde nicht karrottenförmig sein und die Sonne nur so groß wie ein Fußballfeld das 230 Meter über der Erde schwebt? :D

Grüße, Uriel
NishaIch glaube an die freie Wahl. Wir haben immer eine Wahl.
Und ich glaube an das Gute wie auch das Böse in einem drin.

Nisha
Daraluz9Mein Glaube setzt sich am ehesten aus eigenen Erfahrungen zusammen, und Gedanken die mir durch eben diese Erfahrungen gekommen sind. Sowie durch div. Bücher die ich gelesen habe.
Für mich fühlt sich einiges nach Wissen an und nicht nach glauben, auch wenn ich es nicht beweisen kann.

Ich glaube an meine eigene Realität, so zu sagen.

Es ist einiges an Logik dabei und ich verwerfe auch wieder einiges wenn mir spätere Erfahrungen, Grübelein oder wissenschaftliche Ergebnisse etwas anders sagen, wenn ich es für korrekt halte.

Ich glaube auch an etwas "göttliches", so eine Art "Ursprungs Existenz".
Gehöre keiner Religion oder Sekte an, interessiere mich aber dafür, und ebenso für Theologie, Philosophie, Okkultes, Astrologie, Wiedergeburt, Seelenverwandschaft und viele anderes. Such mir überall das raus was mir sinnvoll und/oder korrekt erscheint und sich verbinden lässt.
Montrose[QUOTE]Für mich fühlt sich einiges nach Wissen an und nicht nach glauben, auch wenn ich es nicht beweisen kann.[/QUOTE]

Man spricht dann von Gewißheit, und nicht von Wissen. Ehrlich gesagt verliere ich bei den vielen philosophischen Ergüssen hier langsam auch den Überblick. Wenn dann aber noch sprachliche Beliebigkeit hinzukommt, daß ein Tisch plötzlich Stuhl heißt, wird's vollends schlurpsi. Kapdawadkidong?
UrielTheFallen@Montrose

Narf?

*fg*

Grüße, Uriel

p.s: All Hail Neologismen! :D
Montrose@Uriel. NARF !!!!!!!!! Grüße, Montrose
KemikaruIch glaube an Wunder.

erst passiert das Wunder und dann wird alles wieder vernichtet.

Ans Verderben glaub ich dem zu Folge auch.
RaguelLiebe
Schönheit
Wahrheit
in dieser Reihenfolge
UrielTheFallen[I]räusper[/I]
Schönheit?

Inwiefern? Bzw. was genau willst du mit dieser Aussage ausdrücken im detailierten Sinne?
darkreleasehi..bin neu hier..naja..ersma hallo an alle..*g*..
ich glaube eigentlich auch nur an das was ich bis jetzt an erfahrungen gesammelt hab...ich mein dieses ganze mit gott und so weiter wurde nur erzählt um menschen zu beeinflussen...durch religion hat man viele menschen gut in der hand...
naja..und um dem leben einen sinn zu geben...was würde passieren wenn man den menschen ihren glauben und ihre überzeugung nehmen würde...und den glauben den sinn des lebens in der religion gefunden zu haben...man würde ihre ganzte existenz zerstörn...findet ihr den glauben (egal woran)eigentlich für notwendig um existieren zu können....

mdg

darkrelease
ShamblerIch hab mal nur den ersten Beitrag gelesen, und den beantworte ich nun :

Also ich glaube an so eine Art Endzeit Theorie ... wenn wir weiterhin so leben wie jetzt, ist es nur noch eine Frage der Zeit,
bis wir dort angekommen sind, Verseuchte Flüsse, verdreckte Luft, verstrahlter Boden ... Wüsten breiten soch aus usw.

Ansonsten bin ich realist, ich glaube an keinen Gott, keinen Satan, oder sonstige kranke Ausgeburten Menschlicher Fantasie.

:cool:
TotengräberNun ja, ich glaube an Gott, den einzig wahren!
Daraus ergibt sich zwangsweise auch das ich an den Satan, Luzifer usw. usf. glaube.

Warum? Werden sicher ein paar fragen (wollen)

Ganz einfach!
Irgendwer muß ja schließlich für den Mist hier auf Erden verantwortlich sein.

Und vor allem glaube ich an den Tot, dem einzig gerechten Wesen!
Keiner entgeht ihm.
todbringerodin ist mein oberster gott.
StreunerIch glaube zwar an einem Gott und an einen Teufel, jedoch nicht an die Personifikation sondern in uns selbst. (Auf gut deutsch: das böse und das gute in einem)!
Ich glaube nur weil menschen damals nicht klar kamen das sie alle entscheidungen selbst treffen mussten und aus angst vor dem Tod erschufen sie die zwei Welten (himmel und hölle)
So nahmen sie sich gegenseitig die Angst!

Klar schließe ich nicht aus das es doch einen gott geben sollte. Aber...wenn es einen gott gibt MUß es ja auch den gegenpol dazugeben, sprich den teufel.
und wer von uns bitte darf sich so rein nennen das ihm der zugang ins paradies gewährt wird????
BlooddragonIch glaube zwar an das Christentum, doch nicht das dort oben "ein Gott auf den Wolken sitzt". Schwer zu erklären, ich glaube an den Glaube, ich denke der GLaube ist einer der stärksten Dinge. ER kann zwar keine Sachen bewegen.(Ich glaube nicht an Telekinese.) Ich bete auch obwohl ich nicht glaube das dort jemand ist der mein Gebet hört. Das tue ich nur für mich.
So, hat eh niemand gecheckt weil ich zu dumm bin das in Worte zu fassen, aber wenn stört's....
Meine Glaube ist der Glaube
Blooddragon
Montrose@Blooddragon. Nein, Du glaubst nicht an das Christentum, wenn Du weder an einen wirkenden Gott noch an Gebetserhörung glaubst. Wenn Du an den Glauben glaubst, kratze ich mich mit einem Kratzen an meiner NaseNase, damit das Jucken nicht so juckt.
Teal.CIch Glaube an die Zukunft, meiner Familie, meinen Freunden und der Hoffnug was meiner Meinung nach der Sinn des Gottglauben ist. Mehr dazu kann ich nicht sagen....*grübel*
Blooddragon@Montrose DOch ich denke schon das ich an das Christentum glaube. Ich glaube ja an die REgeln, die Gebote, die Gleichnisse, dasBeten, an die Menschen, die Katholiken, an all das glaube ich, nur an den Gott als übersinnliches WEsen glaueb ich nicht. Ich bin der Meinung das die REligion mehr oder weniger geschaffen wurde. Sie wurde nähmlich immer mehr verändert von allen Priestern/... Und somit wurde eine REligion geschaffen die an sich auch wunderbar ist. Man hat die Lösung für alles Unerklärbare: Gott. Jeder sorgt sich für die anderen, d.h. keiner muss hungern: Liebe deinen nächsten/Liebe denien Feind. Also passt ja alles, ich stehe hinter allem was das Christentum ausmacht. Nur halt nicht das übersinlliche WEsend as ganz oben steht.
Casioich bin katholisch getauft, glaube an etwas, das man gott nennt glaube aber NICHT an die institution kirche. das ist eine reine machtbesessene und machtgesteurte hierarchie.

casio
Montrose@Blooddraggon. Okay, habe Dich jetzt besser verstanden. Ich habe eine etwas andere Sicht der Dinge, finde Deinen Standpunkt aber auch okay.
UrielTheFallenIn dem Moment in dem du betest setzt du deine Kraft, deine Hoffnung und dein Flehen auf Gott.

Wobei sich das Gebet unbewußt an dich richtet, denn alles was du erreichen willst erreichst du - mit Glauben, aber dem Glauben an dich, ob du es wahrnimmst oder nicht.

Grüße an alle, Uriel
unreNa? Gott ist so ne Sache!
Es gibt einen Gott, oder sogar mehrere. Er ist ein Konstrukt der im Geist des menschen entsteht oder entstanden ist. Aber real ist er aus meiner Sicht nicht!
Es gibt Menschen, für die ist es wichtig, dass es so ein Wesen gibt, weil sie sonst nicht weiter leben können, und deswegen hat Gott eine Berechtigung. Der Glaube gibt ihnen Kraft.

Ich halte es da eher wie Terry Pratchet: Ein Gott existiert so lange, wie er einen Menschen hat, der an ihn glaubt. Danach wird er unwichtig.

Grüße un
Blooddragon@UrielTheFallen und nure, ich gebe euch völlig Recht.
kyleich glaube daran, dass wir in einer art matrix leben und wir in wirklichkeit völlig andere lebensformen auf anderen existenzebenen sind, die das leben den tod und unsere form die dazwischen hängt konstruiert haben um eine art traumreise in das menschliche ego zu unternehmen.
wenn wir ersteinmal das menschliche ego angenommen haben, wissen wir nichts mehr über unsere eigentliche existenz und kehren erst wieder mit dem tod dorthin zurück.
diese reise "ein mensch zu sein" dient dazu erkenntnisse über das menschliche denken zu sammeln, wie das gleichzeitige bedürfnis nach glück und leid, wie eine persönlichkeit einzig und allein auf einem fundament von erinnerungen basieren kann und was es heisst, zu lieben und zu hassen.
Das will alles herausgefunden werden um uns vielleicht in unserer ursprünglichen form "etwas menschlicher" werden zu lassen, wobei gesagt werden muss, dass wir dort vielleicht gar keine gefühle empfinden werden und gar keine gedanken denken können, weil dort völlig andere dinge und wesensarten existieren, die wir als mensch vielleicht nachvollziehen würden, aber uns nicht vorstellen können, weil wir sie nie erlebt haben ^^


öhm..., vielleicht sollte ich noch hinzufügen, dass ich mir bei dem was ich glaube meist nicht so ganz sicher bin :o ;)
smerlesAber wenn wir "dort" Wesen wären die keine Gedanken denken können, dann können wir uns doch auch nicht denken "Probiern wir mal aus wie das ist, Gefühle zu haben..."

Etwas das nicht denkt, ist doch eigentlich nur ein lebloses Etwas in irgend einer Ecke... Oder nicht?
kylewer weiß, vielleicht gibt es ja dinge die über dem denken stehen ^.^ öhm, ..*philosophier*
UrielTheFallen@kyle Demnach wäre die höhere Form wahrscheinlich Wissen

@smerles

Tiere denken nicht aber existieren und leben,
im christlichen Glauben gibt es eine Treppe die etwas darstellen soll:

Stufe 1 Existenz
Stufe 2 Existenz, Leben
Stufe 3 Existenz, Leben, Fühlen
Stufe 4 Existenz, Leben, Fühlen, Denken

Stufe 1 z.B Stein
Stufe 2 z.B Baum
Stufe 3 z.B Tiere
Stufe 4 Menschen

Wobei die Wissenschaft behauptet das Pflanzen auch Gefühle haben...

Grüße, Uriel

P.s: Das mit den Stufen dürfte so stimmen, ist eines der wenigen Dinge aus dem Religionsunterricht die noch bei mir hängengeblieben sind :D
smerlesTiere denken nicht? Hmm... Kommt jetzt vielleicht auch auf die Definition von "denken" an... klar, das sie mit mathe nix anfangen können.
Aber das sie nur instinktiv handeln sollen, nee, daran glaube ich nicht. dafür hatte ich schon selbst zu seltsame erlebnisse mit tieren (und ausgerechnet jetzt fällt mir natürlich kein passendes beispiel ein...)

p.s.
wenn etwas (z.b. der baum) lebt, sich also auf stufe 2 befindet, hat es dann eine seele?
Combusted_AngelAuch wenn mir da jetzt wohl leute widersprechen...ich denke, ohne eine Seele ist Leben nicht wirklich möglich.
Die Seele ist meiner Auffassung nach die treibende Kraft hinter unserem Bewußtsein. Und ist es nicht so, daß auch Pflanzen auf ihre Umgebung reagieren? Müßten sie dann nicht eine Art Bewußtsein haben ( sehr sehr rudimentär natürlich, da ihnen ein Nervenzentrum fehlt)?
Pflanzen generell werden ja von vielen nicht mal als Lebewesen gesehen. Sie sind halt einfach da und wuchern so in der Gegend herum.
Aber prinzipiell leben sie ja auch. Und damit könnten sie auch eine Seele besitzen, wenn diese auch vielleicht einfacher gestrickt ist als unsere.
smerles*nick* So denke ich mir das auch...
Außerdem ist es wesentlich schöner, durch einen "lebenden" Wald zu laufen als durch eine ansammlung "toten" Holzes... ;)
BlooddragonAber wer weiß es kann ja auch sein das Bäume wesentlich intelligenter sind als wir Menschen, nur halt nicht die körperlichen Möglichkeiten haben das Wissen umzusetzen. Stellt euch mal einen "normalen" Menschen und einen Behinderten vor. Der "normale" ist der "Mensch", der Behinderte der "Baum". So, ab jetzt keine " mehr. Also der Behinderte kann zum Beispiel nicht sprechen und nicht gehen. WEnn jetzt jemand auf ihn zugeht wird er mit ihm in Kinder Sprache reden, weil er meint er versteht nicht, doch er kann nur nciht sagen dass er fühlt, in Wirklichkeit versteht er es genauso wie alle anderen, er kann es uns nur ned mitteilen. Vielleicht versteht/fühlt/sieht/hört der Baum auch alles? Er kann es uns nur nicht mitteilen. Es könnte doch so sein, oder nicht? Ich glaube es jetzt nicht wirkich, aber ich akn nicht sagen warum ich es nicht glaube.
Zum Thema Seele, ich denke die Seele wurde von den Menschen erfunden, für alles was so komplex denken kann, dass man es nicht sofort dem Schema Fressen-Fortpflanzung zuordnen kann.
So, sorry, der Abschnitt war jetzt scheiße. Ich weiß ned wie ich des sagen soll. Ich denke, Seele ist die weiterbildung vn sehr intelligent. Die Seele macht das aus was man nciht mehr erklären kann, was aber trotzdem auf den Gehirnzellen/strömen beruht. Hmm, irgendwie hábe ich noch immer ned das gesagt was ich meine. Seele "hat" man wenn man sehr intelligent ist. Ach ich schaff es einfahc ned z sagen was ich denke.
Cya
Blooddragon, ohne richtige Worte.
UrielTheFallenTiere verfügen laut Wissenschaft vielleicht nicht über eine "so hohe Denkform" wie wir, aber sie besitzen die Fähigkeit der Telepathie um sich untereinander neue Erkenntnisse mitzuteilen.

Es gibt einen Bericht darüber auf freenet.de
Unter Wissenschaft/paranormal/psi/Telepathie

Die Stufen die ich Obig genannt habe sollten lediglich darstellen das Denken keine Grundlage zum Leben ist.

So hat sogar schon ein Huhn ohne Kopf wietergelebt, in den Staaten existiert ein richtiger Kult um dieses kopflose Huhn.
Es blieb durch ein Blutgerinsel am Kopf leben nachdem es eigentlich geschlachtet werden sollte.

Es wurde daraufhin mit einem Schlauch in den Hals gefüttert....

Zudem würde ich sagen das die Seele nicht direkt als Seele zu verstehen ist, Seele ist ein von Menschen erfundenes Wort.

Eher eine astrale bzw. spirituelle Form der Existenz.
Eine Morphose wird vom Tod eingeleitet, doch wohin die führt kann ich selber nicht so genau sagen.

Einen Baum sollte man sich immer bewußt als ein Lebewesen vorstellen, da es ein anderes Gefühl ist wenn man es nicht als Tod betrachtet.

Stell man sich doch nur einmal vor man sitzt zuhause auf den Stuhl und blickt sich um.

Wieviel Tod umgibt dich wenn du überall um dich Holz siehst?

Sehe Holz als Knochen, eine Perspektive die nachdenklich stimmt.

Alles hat eine "Seele" wennn es existiert.
Im Endeffekt bestehen wir aus Teilchen und Frequenzen in unterschiedlicher Zusammensetzung.

Naja, soviel noch zu meiner Seite dazu :D

Grüße, Uriel
Montrose@Blooddraggon. Meinst Du mit "Seele hat man, wenn man sehr intelligent ist" = Weisheit. Denn Intelligenz und Denken alleine kann's ja nicht sein, denn irgendwie haben Maschinen das ja auch, und leben dennoch nicht.

@Uriel. Du sagst, Tiere würden Telepathie benutzen. Aber das klappt nicht immer. Wenn nämlich die Gazelle die Gedanken vom Löwen abhören könnte, müßte der ja verhungern. :D
smerlesVielleicht versteht die Gazelle nur Sächsich, während sich Löwen auf Bayrisch verständigen... "Gomm, deiln ma uns die Haxn..." :D

Scherz beiseite...
Was versteht ihr denn unter dem Begriff "Seele"? Ich hab das eigentlich immer als astrale oder spirituelle Form meines Seins verstanden, Uriel scheint das ja anders zu sehn...

Naja, hab nie in Reli aufgepasst ^^ (Kam das da überhaupt dran? ;) )
Schwarze_TränenIch glaube schlicht und einfach an den Gott (jetzt denkt bitte nichts christliches von mir!) und die Göttin.
Combusted_AngelKeine Sorge, ich zumindest tu's nicht *g*.

Blessed be
Schwarze_TränenDas ist guuut...:D
WinterWolfMeine Güte, warum wehrt sich jeder so krampfhaft gegen das Christentum? :D
Ok ok, Scherz am Rande ;)

Ich sehe inzwischen Göttlichkeit als allgemeinen Begriff für etwas ohne echte Form und ohne echte Zahl... aber das Christentum (as echte ;)) hat schon seine moralischen Vorzüge, wenngleich nicht alles dem modernen Menschen in den Kram passt :D
Combusted_AngelWeißt du, das Christentum selbst stört mich eigentlich überhaupt nicht.
Aber die Art und Weise, wie es von bestimmten Institutionen verbreitet bzw. "gefördert" wird, paßt mir ganz und gar nicht.
Zudem hat es einen ganz fundamentalen Fehler....zu viele feste Glaubenssätze ( wenn man die Bibel halbwegs beim Wort nimmt), die einfach nicht in die heutige Zeit passen. Ideen statt fester Dogmen überdauern länger und sind leichter modifizierbar.
WinterWolfDie zehn Gebote sind die einzigen wirklich "verpflichtenden" Inhalte - der Rest lässt sich hinbiegen *g*
Und so schwer ist das gar nicht. Aber letzten Endes ist es mir egal, wer was tut oder glaubt, er soll nur meine Freiheit lassen und nicht planlos herummosern.
Blooddragon@Montrose nee, ich meine das die Seele eine ERfindng der Menschen sit, für alles was nicht auf den ersten Blick erklärbar ist, also vor allem Gefühls schwankungen die nichts bringen, viele psychsiche Probleme, Selbsthass... All das, was den Menschen nicht auf den ersten Blick erklärbar scheint und nicht dem unmittelbarem Überleben oder der Fortpflanzung dient. Deswegen werden auch so Sachen wie Suizid der Seele zugeschrieben, weil sie eben nicht dem numittelbaren Überleben doer der Fortpflanzen (die zwei wichtigsten Dinge der Arterhaltung) dienen. Deswegen wirken Roboter in Filmen auch so echt, als hätten sie eine Seele, da sie zum Beispiel im Film eingeschnappt sind (Star Wars, der Roboter war eingeschnappt weil der andere beim Karten spielen geschummelt hat). Vielleicht konnte ich es jetzt besser ausdürcken.
Zum Thema Christentum, ich finde die Grundsätze ned schlecht, wenn JEDER nach den Grundsätzen des Christentums leben würde, wäre es doch eine viel fredlichere WElt. Aber so ist es nunmal nicht. Nur darf man die Grundzüge des Christetums nicht mit der Ausführung der Menschen verwechseln. Ich stehe keineswegs hinter Hexenverbrennungen und sowas, da wurde das Christentum nur als Mittel zum Ziel und als Ausrede hergenommen.
Bloddragon, dessen Meinung ja iegnetlich auch egal ist.
UrielTheFallenSmerles, ich sehe die Seele auch als spirituelle Form des Daseins an, nur das es jedes Lebewesen hat bzw alles Existente.

Zudem ist das mit Telepathie folgendermaßen gemeint:

Eine englische Meise schnallt in London wie man die Deckel von Limoflaschen öffnen kann, zur gleichen Zeit können es seltsamerweise auch englische Meisen auf den entferntesten Inseln Englands.

Anderes Beispiel:

Ein Mann verläßt sein Haus, der Hund bleibt daheim.

Als der Mann auf seinem Weg beschließt zum Haus zurückzukehren läuft der Hund zur Tür, als wüßte er das sein Herrchen wieder zurückkommt.

Alles wissenschaftliche Experimente gewesen.

Grüße, Uriel
Nachtelbin-mich mal kurz einmisch-

Uriel, hast du dazu gerade ein paar Links parat? Würd mich mal interessieren..

(ehrlichgemeint)

Gruß, die Nachtelbin
ThaurrantwenIch glaube auf jeden Fall NICHT an Gott. Ich bin definitiv gegen die Christliche Religion.
Ich glaube an eine Kraft, die in jedem von uns ist.
Sie ist weder böse noch gut.
Die Macht ist immer um uns herum und auch in jedem von uns. :rolleyes:
UrielTheFallenWie sich immer alle gegen das Christentum und Gott sträuben *g* :D

Wer eine Nonne gesehen hat und sie einen festen Glauben hat ist sie in einem gewissen Sinn verdammt mächtig.

Was jetzt natürlich nicht heißt das ich was für das Christentum übrig habe....

Ist nicht das Kruzifix der meistverkaufte Fanartikel auf der Welt?

:rolleyes:


Grüße, Uriel
smerles[QUOTE][i]Original geschrieben von UrielTheFallen [/i]
[B]Smerles, ich sehe die Seele auch als spirituelle Form des Daseins an, nur das es jedes Lebewesen hat bzw alles Existente.[/B][/QUOTE]

Dann bin ich jetzt aber verwirrt... Du hast doch folgendes geschreieben:
"... Zudem würde ich sagen das die Seele nicht direkt als Seele zu verstehen ist, Seele ist ein von Menschen erfundenes Wort.

Eher eine astrale bzw. spirituelle Form der Existenz.
Eine Morphose wird vom Tod eingeleitet, doch wohin die führt kann ich selber nicht so genau sagen. ..."

Wie soll ich denn die zwei Absätze jetzt verstehen? =)


[QUOTE][i]Original geschrieben von UrielTheFallen [/i]
[B]
Zudem ist das mit Telepathie folgendermaßen gemeint:

Eine englische Meise schnallt in London wie man die Deckel von Limoflaschen öffnen kann, zur gleichen Zeit können es seltsamerweise auch englische Meisen auf den entferntesten Inseln Englands.

Anderes Beispiel:

Ein Mann verläßt sein Haus, der Hund bleibt daheim.

Als der Mann auf seinem Weg beschließt zum Haus zurückzukehren läuft der Hund zur Tür, als wüßte er das sein Herrchen wieder zurückkommt.

Alles wissenschaftliche Experimente gewesen.

Grüße, Uriel [/B][/QUOTE]

Hmm... Das klingt allerdings interessant... Hast du dazu ein paar Links? :)
UrielTheFallenNun smerles, hättest du aufmerksam meinen Text gelesen und meine Art der Aussage verstanden, dann wüßtest du wie es gemeint ist :D

Ich mag nur den Begriff Seele nicht, weil Seele aussagt das nur Menschen es besitzen, verstehst du?

Zu Telepathie:

[URL=http://www.freenet.de/freenet/wissenschaft/paranormal/psi/telepathie/index.html]Just click here[/URL]

Grüße, Uriel

P.s: Ist von jemanden der geschreieben schreibt zu erwarten das er versteht was ich meine? *fg* ;)
smerlesDu bist gemein *sniff* Das is mein erster Rechtschreibfehler auf dem Board (*Einfach mal behaupt*), darfst ihn dir also einrahmen :p

Außerdem ist das garnicht so leicht aus deinem Satz "herauszuverstehen" und sowieso und überhaupt... ;)

Wie dem auch sei...
Danke für den Link (und die Erklärung :D ).
Abraxasdurch diesen enormen realitätsverlust lebe ich nun in 2 welten.

in der einen regiert der atheismus, ich glaube an nichts, wirklich nichts.
das andere leben widmet sich den göttern; drachen, elfen, dämonen usw. sind präsent, daran kann nicht gerüttelt werden

nun zur ersteren: ich kann nicht glauben, dass es einen (?) gott gibt, denn sonst würde er nie solch ein leid zulassen, unschuldige menschen (mit dem tode) bestrafen und vieles mehr.


lg, sil
UrielTheFallen@Abraxas

Muß ein Gott mit Wundern arbeiten?

Kann er nicht einfach seine "blinden blökenden" Schäfchen beobachten wie sie versuchen ihr Leben aus eigener Kraft schaffen?

Ich glaube der Fehler bei den meisten "Christen" liegt auch darin das sie nur zu Gott angekrochen kommen wenn es ihnen schlecht geht und dann gleich alles von ihm erwarten.

Es ist kein fester Glaube vorhanden, das ist Mangelware heutzutage.

Würde mich interessieren was du dazu meinst!

Dunkle Grüße,
Uriel
WinterWolfIch denke mich daher als "echten" Christen bezeichnen zu können, da er für mich nicht die Anlaufstelle für Leid ist. Im Gegenteil, man muss sein Leben selber meistern... Antichristen sind diese heuchlerischen Gestalten, die sich sonntags ihren Segen abholen und dann wieder Schei*e bauen bis zum nächsten Sonntag.

Und unter Realitätsverlust leide ich beileibe nicht...
Combusted_AngelWunder?
Sorry, aber wieso sucht jemand nach Wundern, wenn er einfach die Augen aufmachen muß?
Der beste Beweis für die Existenz eines Gottes ist doch numal die Tatsache, daß Leben überhaupt existiert. Für mich zumindest ist das das größte Wunder überhaupt, es muß nicht Blut vom Himmel regnen oder son Mist. Die Götter zeigen sich in so vielen Dingen, man muß es nur wahrnehmen wollen.

Wir sind doch alle Wunder. Lebende, denkende, atmende Wunder. Schon allein die Vielfalt der Menschen, die Magie des Lebens selbst zeigt doch, daß die Götter existieren ( und sie zumindest einen gewissen Sinn für Humor haben).

Nur meine Meinung, da grade das Wort "Wunder" aufkam.
hells angelgrundsätzlich glaube ich an mich und dass der geist eines viel zu früh gestorbenen und für mich sehr wichtigen menschen über mich wacht und mich beschützt... mein schutzengel sozusagen...

in irgendeiner form glaub ich auch an höhere macht, vielleicht die höchste... ob ich es gott nennen soll weiß ich nicht ...

soviel dazu...

LG
~angel~
SarataIch glaube an Übersinnliches.
Nicht wirklich an Gott, aber ich denke, dass es übernatürliche Mächte gibt. Dabei haben wir nicht wirklich eine Kontrolle darüber was passiert. Es gibt sicherlich einige Menschen die in die Zukunft schauen können, oder etwas oder wen beschwören können.Gut das wiederspricht sich jetzt, aber ich glaude an Geister, bzw. Seelen die keine Ruhe finden und Menschen, die einfach Fähigkeiten haben, die für andere unglaublich erscheinen.
Und ich denke auch falls es einen Gott gibt, der nur gut ist, muss es auch etwas "Böses" dazu geben. Denn etwas Gutes kann ohne etwas Schlechtes nicht existieren. Es muss immer ein Gegenstück zu etwas geben.
Vielleicht beschwören wir ja unbewusst unsere Zukunft und die der anderen...
[COLOR=crimson]Sarata[/COLOR]
UrielTheFallen@Sarata Was hälst du davon das es zu nichts ein Gegenstück gibt?

Von keinem erdenklichen Zustand, Gefühl oder Gegenstand?

Alles Gegensätzliche bildet eine Einheit, jedoch hat der Mensch für alles 2 Schubladen um es für sich zu kategorisieren, archivieren und um es zu verstehen!(?)

Grüße, Uriel
Daraluz9Hi, bin auch mal wieder hier und muß Senf draufgeben.

[QUOTE]@Totengräber:
Nun ja, ich glaube an Gott, den einzig wahren!
Daraus ergibt sich zwangsweise auch das ich an den Satan, Luzifer usw. usf. glaube.

Warum? Werden sicher ein paar fragen (wollen)
[/QUOTE]
Ja, z.B. ich. :D

Wiso?

Der Mensch hat auch gutes und böses in sich. Warum soll es bei "Gott" dann anders sein? "Geschaffen nach seinem Ebenbilde...", wobei ich nicht die Optik meine die wire sehen können.
Zudem glaube ich nicht daran daß "Gott" hier auf der Erde großartig eingreifen kann.


[QUOTE]Ganz einfach!
Irgendwer muß ja schließlich für den Mist hier auf Erden verantwortlich sein.
[/QUOTE]
Das ist der Mensch! IMHO.


Wir befinden uns bereits in der Hölle... versuchen wir doch einen Himmel daraus zu machen!
Daraluz9@ kyle:
[QUOTE]
ich glaube daran, dass wir in einer art matrix leben und wir in wirklichkeit völlig andere lebensformen auf anderen existenzebenen sind, die das leben den tod und unsere form die dazwischen hängt konstruiert haben um eine art traumreise in das menschliche ego zu unternehmen.
...
[/QUOTE]
Hi. Das geht auch so in meine Richtung...

Es wurde auch schon, über Hypnose, derartiges wie oben geschildert, wo das "Bewußtsein" in die Zeit vor der Geburt zurückversetzt wurde.


[QUOTE]wobei gesagt werden muss, dass wir dort vielleicht gar keine gefühle empfinden werden und gar keine gedanken denken können, weil dort völlig andere dinge und wesensarten existieren, die wir als mensch vielleicht nachvollziehen würden, aber uns nicht vorstellen können, weil wir sie nie erlebt haben
[/QUOTE]
Das allerdings nicht. Wenn wir dort keine Gefühle hätten, hätten einige auf der Erde lebenden sicherlich keine Sehnsucht nach Dort, dem Jenseits, dem Ursprung, der Heimat.

Ich beziehe mich dabei zusätzlich auf die Hypnoseerfahrungen die geschildert wurden. (Buch: "Der rote Pfad" v. Sea' Criss)

Die Frage ist da natürlich, ob man an Hypnose glaubt.


Betreff: Seele.

Ich sehe den Begriff vielleicht als Urform von Leben oder Bewusstsein. Und das nicht nur auf den Menschen beschränkt.
Immernoch existent, weil nahezu Unsterblich.
So ähnlich etwa...
kylewas den begriff "seele" betrifft, sprichst du mir aus der seele ^^
ich würde ihn genauso definieren, wobei man es bestimmt nicht 100%ig definieren kann :)

das mit den gefühlen versteh ich selbst nicht so ganz, aber vielleicht gibt es ja dort etwas anderes was uns antreibt, was wir uns halt nicht vorstellen können.
andere gefühlsebenen die wir uns momentan nicht vorstellen können wären wohl wahrscheinlicher.
Daraluz9@ kyle:
Als eine von diesen "Gefühlsebenen" wie du sie nennst, wäre da sicherlich der Zustand des "Samadhi" wie es die Inder bezeichen. --> wieder die Parallelität mit den Hypnoseberichten die sich gefühlsmäßig nahezu vollständig entsprechen.
Ich kann dazu auch nur sagen, man kann es sich nicht vorstellen wenn man es nicht einmal erlebt hat. Danach ist/wird für einen alles anders... auch wenn man vorher schon anders war.


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Ach... Hab da ja noch was für

@ Thaurrantwen:
[QUOTE]Ich glaube auf jeden Fall NICHT an Gott. Ich bin definitiv gegen die Christliche Religion.
[/QUOTE]
Nenn das Wesen oder was es ist, doch wie du willst.
Der Glaube an ein "Gott- bzw. Schöpfer-Wesen" bzw. auch mehrere davon (ich zähle dazu bspw. auch Demiurgen und Satan) ist nicht nur im Christentum zu finden, ist also definitiv nicht christlich, IMHO.
gloryousHallo!

Ich glaube schon ... jedenfalls meine ich das...
die sache mit dem glauben ist meiner meinung nach etwas sehr schwieriges .
ich bin jedenfalls der meinung, dass es etwas höheres gibt , ich weiß nur nicht was.
z.Z. würde ich mich als agnostiker bezeichen,da ich in einer phase stecke , in der ich mich noch orientiere. ich weiß nur , dass eine religion wie christentum , islam, buddismus , judentum , etc. nicht der richtige weg für mich ist.

ich bin durch eine freundin auf "WIKKA" gestoßen und würde gerne mehr darüber wissen. ich lese z.Z. ein buch darüber , aber ich würde auch gerne etwas von menschen darüber hören , die wikka wirklich leben.
bitte meldet euch bei mir , wenn ihr mir etwas darüber berichten könnt! Schonmal danke von mir im voraus!

liebe grüße , gloryous
Elticopachoich denke, bis man weiß was man glaubt, vergeht eine ganz schöne zeit...ich bin jetzt 17 und ich weiß nicht woran ich glaube....man überlegt das, man experimentiert da...doch woher weiß ich was der sinn des lebens ist?? ich glaube glauben hängt immer viel mit reife und erfahrung zusammen!
Gevatter TodNicht-Glaube muß aber nicht von Unreife zeugen. Wer an etwas glaubt, ist dadurch nicht weiser, höchstens aus seiner eigenen Perspektive.
Rücksitzpunkzustimmung.

entscheidend ist wohl die bewusste entscheidung, zu glauben oder nicht zu glauben. das ist ein zeichen der reife, nicht der glaube an sich.
MontroseAblehnung. Was soll das denn für ein merkwürdiger Glaube sein, den man sich mal kurz wie aus Zigarettenautomaten rauszieht. Glaube hat etwas damit zu tun, daß man sich unter eine Kraft sieht und damit seine eigenen Grenzen akzeptiert, und nicht über eine Kraft stellt und selbst Gott spielt.

Abgesehen davon, wenn jemand spirituelle Erfahrungen macht, dann kann man die eh nicht einfach abschütteln. Sieht man mal die ganzen Propheten, vor allem Jona an, aber auch Mose und Jesus.. laut Bibel wollten die gar nicht, sondern die wurden einfach in Besitz genommen von dieser anderen Kraft.
Gevatter Tod"Entscheiden" kann man sich für Glaube oder Nicht-Glaube wohl auch nicht. Man legt sich halt während seines Lebens eine mehr oder weniger wohlformulierte philosophische und/oder logische Begründung für das zurecht, was einem das Unterbewußtsein nahelegt.

Was einem das Unterbewußtsein nahelegt, hängt wohl sehr von den Erfahrungen im Leben, vor allem in der Kindheit ab. Man ist nunmal das, was man ist.
Rücksitzpunkdas meinte ich mit entscheiden. der begriff war unglücklich gewählt.
MontroseUnterbewußtsein ist auch bloß eine Religion. Die meisten Theorien Freuds sind überhaupt nicht bewiesen, teilweise widerlegt und teilweise auch so formuliert, daß sie gar nicht beweisbar sind. Gegenfrage: gibt es überhaupt Nicht-Glauben?
Gevatter TodIn Bezug auf übersinnliche Erklärungen, sicherlich.
MontroseUnd wenn Spiritualität gar nicht übersinnlich, sondern sinnlich ist?
winter solsticeÜbersinnliche Erklärungen kann man nur schwer widerlegen, noch leichter fällt es jedoch, sie zu leugnen, da gebe ich dem Gevatter Recht.

Aber ohne Glauben an Irgendetwas ( und sei es das neue Auto :rolleyes: ) zerfällt der Mensch. Ohne Halt in der Welt kann man nicht leben (oder jedenfalls nicht lange). Wir glauben ständig an etwas - und sei es unterbewusst.
Gevatter TodDer Glaube in ein Auto (wie der auch immer aussehen mag) ist wohl nicht ganz mit dem Glaube an einen Gott oder an eine überirdische Macht vergleichbar.
winter solsticeEs war ein Beispiel, zugegeben ein komisches.

Nimm' von mir aus den Glauben an die Liebe, Ideale oder (wie es in letzter Zeit vermehrt auftritt) Technik und Wissenschaft.
All das kann einen Gott ersetzen... und tut es auch.
Gevatter TodDie Liebe, Ideale, Wissenschaft. Diese Dinge gibt es mehr oder weniger unbestritten, sie sind nicht überirdisch. Sie existieren in unserer Welt und sind kein allumfassendes Gedankenkonstrukt, daß weder falsifizierbar noch verifizierbar ist.

Aber Götter ersetzen können sie, psychologisch gesehen, schon.
Gevatter Tod[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Und wenn Spiritualität gar nicht übersinnlich, sondern sinnlich ist? [/B][/QUOTE]
Sorry, hatte deinen Beitrag fast übersehen.

Dann ist es wohl ein Sinn, mit dem ich nicht ausgestattet bin. Aber wieso sollte das denn so sein?
Rücksitzpunkohne eine gewisse empfindsamkeit wird das sicher nix mit der spiritualität... deswegen habe ich es ja auch so einfach mit meinem nicht-glauben... ;)

aber wenn spiritualität sinnlich ist: ist spiritualität dann nicht einfach ein fehlinterpretieren "stinknormaler" (sorry für den ausdruck) gefühle...?
Gevatter TodIch könnt ja auch sagen, ich hab einen Sinn, mit dem ich irgendwelche nicht-elekromagnetischen Wellen aufspüren kann, die andere nicht "sehen" können.

Da hätten es die "Blinden" auch schwer, mir das zu widerlegen. Ist ein bischen vergleichbar mit dem sinnlichen Spiritualismus, ohne dich, Montrose, beleidigen zu wollen.

Hirnforscher glauben übrigens herausgefunden zu haben, welcher Part des Gehirns besonderes aktiv ist, wenn gläubige Menschen meditieren, beten oder so. Bei mir und dir, Rücksitzpunkt, ist der wohl für was anderes zuständig ;)
Rücksitzpunksieht so aus, gevatter ;)
MontroseDaß Hirnforscher den Ort religiöser Wahrnehmungen lokaliisert haben, beweist nicht, daß spirituelle Wahrnehmungen Illusion sind. Denn wenn ich den Ort für Sehen lokalisieren kann, bestreite ich ja auch nicht die Existenz des Gesehenen.

Prinzipiell geht es mir darum, daß Religion für mich persönlich keinen Sinn macht, wenn man das nicht fühlen kann. Denn Ethik, Geschichte, schöne Musik und Bauwerke finde ich auch andernorts. Somit würde ich rein intellektuell einfach mal die Behauptung aufstellen, daß Glaube an Gott nur Sinn macht, wenn der irgendwie erfahrbar ist.

Nun gibt es die eine Perspektive, die sagt: Einbildung. Man kann ja aber auch die andere Perspektive einnehmen und sagen, es gibt welche, die sind halt spirituell eingeschränkt. Die haben halt nicht die Gabe, etwas Göttliches wahrzunehmen. Warum sollte es solch eine Nichtbegabung nicht geben? Es gibt doch auch Leute, die unmusikalisch sind, oder sich ständig im Wald verlaufen. Mit diesem Problem beschäftigt sich übrigens die Kain und Abel Geschichte. Weder hatte Kain das Recht, Abel zu erschlagen, weil Abel ein besonderes Zeichen von Gott bekam. Noch hat umgekehrt jemand das Recht, Kain dafür zu verfolgen, daß er diese Zeichen nicht bekommen hat. Diese Kain/Abel-Geschichte und auch die Frage Wahrnehmung hat mich in den letzten Monaten gewaltig beschäftigt. Es gibt ja auch die Behauptung, manche Menschen hätten keine Angst. Da ist das Angst-Zentrum im Hirn beeinträchtigt. Und vielleicht gibt es sogar Leute, die nicht lieben können. Wäre doch denkbar, daß da irgendwelche Hirnareale nicht funktionieren, und da wirklich eine ganze Emotion weg ist.

@Rüsi. Wenn diese Erfahrung gleich wie Liebe oder ähnliches ist, was man vom normalen Leben kennt, dann hättest Du mit Deiner Einschätzung Fehlinterpretation recht. Leute, welche spirituelle Erfahrungen machen, beschreiben das aber als ein ganz anderes Empfinden als man es vom Alltag her kennt.
UrielTheFallenNacht die Damen und Herren der Runde:

Some believe in magic,
some believe in skulls,
some believe in blood,
some believe in bones...

But I believe in me
And I believe in you... :rolleyes: (Project Pitchfork - Hunted)

Soviel von meiner Seite zu diesem Thema, ohne große Worte und anfechtende Aufstellungen :D

Grüße, Uriel
MontroseIch glaube, das war jetzt aber kein deus ex machina, oder? :rolleyes:

@Uriel. Naaaaarffff!;)
SanctuaryIch glaube an das was existiert...oder??? Eigentlich glaube ich immer an was anderes und immer mal wieder anders als gestern...
Gestern Hindu, heute Judentum, sogar an solche Glaubensrichtungen habe ich mal "geglaubt"...war ich dran interessiert?!
Ich glaube daran, dass ich glauben kann!!!

Tolle Frage, bin verwirrt!!!

Die Gedanken sind frei...
...
....
......
..
.:rolleyes:
.
....

bYe
winter solstice[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
Prinzipiell geht es mir darum, daß Religion für mich persönlich keinen Sinn macht, wenn man das nicht fühlen kann. Denn Ethik, Geschichte, schöne Musik und Bauwerke finde ich auch andernorts. Somit würde ich rein intellektuell einfach mal die Behauptung aufstellen, [B]daß Glaube an Gott nur Sinn macht, wenn der irgendwie erfahrbar ist.[/B][/QUOTE]

Was genau meinst du, Montrose, mit diesem letzten Satz? Was verstehst du unter "erfahrbar"? Dass du ihn siehst? Ihn erspüren kannst? Dass du mit ihm Karten spielen kannst?

Gruß,
winter solstice.
Daraluz9Ich denke Montrose meint das etwa so: Einer der bisher nur schwarz-weiß sieht wird dir niemals abkaufen daß grün, grün ist und rot, rot. Eines von beiden existiert für ihn nicht (wg. der Farbtemperatur, für ihn ist das beides das gleiche grau). Er kann sich den Unterschied zw. grün und rot nicht vorstellen, weil er ihn noch nie gesehen hat. Und zwar solange bis er einen Schlag auf den Kopf bekommt und vorrübergehend rot und grün wahrnehmen kann. So hat er rot, grün und den Unterschied "erfahren" und wird glauben, selbst wenn er es nicht mehr wahrnehmen kann.

Krasses Beispiel, sorry... aber was besseres fiel mir nich ein... :rolleyes:

Schöne Nacht noch


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Hätten die Nüchternen Einmal gekostet,
Alles verließen sie,
Und setzten sich zu uns
An den Tisch der Sehnsucht,
Der nie leer wird.
(Novalis)
LaChatteIch stell mich mal auf eine ähnliche Linie wie Montrose

Spiritualität ist sowohl sinnlich wie übersinnlich, sie kann überall gefunden und auch überall gelebt werden. Es ist mehr eine innere Haltung, und nicht die Hand Gottes, die in Blitz und Donner am Himmel erscheint und mich damit durchtränkt. (Obwohl auch das passieren kann - she Jesus, Mose etc, die das eigentlich gar nicht wollten, auf eine höhere spirituelle Stufe gehoben zu werden)

Abwaschen, Velofahren und Gärtern können sehr spirituelle Erlebnisse sein. Sex ist heute wohl die Form, in der die meisten Menschen heute Spiritualität (auch unbewusst) am stärksten erfahren, dieses gute Gefühl, dass alles in Ordnung ist...

Gott ist erfahrbar, das heisst für mich: wenn ich bete, dann bekomme ich auch eine Antwort. Wenn ich ein Problem habe, das mich sehr belastet, wende ich mich oft an Jesus (oder auch an andere, je nach Lust und Tagesform), erkläre mein Problem (oft auch recht unhöflich, so im Sinne: "Wenn du Arsch schon für uns gestorben bist, wo bist du jetzt? Zeig dich gefällig, und halt deine Versprechen ein, und hilf mir!"), und tatsächlich hilft das - meist in etwa einer halben Stunde erfahre ich auch dieses Wohlgefühl, das mir zeigt, dass alles iO geht, dass die Probleme lösbar sind, dass sie vielleicht gar nicht so wichtig sind, dass ich vielleicht eine andere Perspektive einnehmen muss. Dass ich keine Angst haben muss.

Gott und Spiritualität sind für mich erfahrbar, weil sie meinen Alltag positiv beeinflussen, weil sie wirken, weil mir dann oft eigentlich unerklärliche Zufälle zu Hilfe kommen.

"Richtig ist, was funktioniert..."
Montrose@winter solstice. Ich habe nicht vor, zu diesem Thema über meine eigene Person zu reden. Ich möchte mich da als Person schützen. Ich hoffe, das wird akzeptiert.
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Diese andere Wahrnehmung wird von manchen Leuten so beschrieben, daß sie die Anwesenheit einer höheren Präsenz spüren. Und das macht sie in einer Weise glücklich, die mit anderen Gefühlen im Alltag nicht vergleichbar sind. Ich glaube, es war der philosophische Anthropologe Max Scheler, der von einem Mysterium fascinosum im Gegensatz zum Mysterium tremendum sprach. In der Theologie wird von unio mystica gesprochen.

Die Goth-Bewegung experimentiert mit religiösen Vorstellungen, sei es Wicca, Allbeseeltheit oder Wiedergeburt. Gleichzeitig wird das Christentum herabgesetzt. Für mich ist das unverständlich. Das Christentum inklusive Judentum hat eine Tradition von über 3000 Jahren. Manche Vorstellungen reichen sehr weit in die Vergangenheit, in den Ägyptischen und Sumerischen Kulturkreis. Wenn ich ein so spannendes Original habe, warum sollte ich mich dann mit Mode-Religionen zufriedengeben?
Gevatter TodModereligionen und Esoterik sind halt mehr auf unsere Fast-Food-Zivilisation zugeschnitten, denke ich.

Aber wie jemand seine bestimme Gehirnregion, von der wir es ja schonmal hatten stimuliert, wenn er es denn überhaupt will/kann, ist doch eigentlich wurscht.

Solange die daraus enstehenden Vorstellungen nicht anderen schaden, wie es bei allen Mainstream-Religionen (Christentum, Islam, Judaismus, Hinduismus, etc.) in der Geschichte schon oft der Fall war. Aber das kann man ja nicht den religiösen Menschen von heute vorwerfen.
Combusted_Angel@ Montrose:
Du benutzt "Modereligion" in ziemlich herabsetzender Weise, wie mir scheint. Aber nicht alles, woran Menschen heute glauben, ist schlecht oder hat kein gutes Fundament.
Ich bin Wicca-Anhänger und weiß, daß gerade diese Bewegung schon etwas älter ist, die Wurzeln reichen in ebenso alte Zeiten zurück, wenn nicht noch weiter.
Gegen das Christentum habe ich nichts, aber es ist so institutionalisiert. Ich streite ja nicht ab, daß der Gott der Christen existiert...das mag durchaus sein, aber dann sehe ich ihn nur als einen Aspekt des männlichen Gottes.
Das Problem ist nur eben, daß die Kirche nunmal das Christentum repräsentiert....und sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat.
Kreuzzüge, Massenmord, Zerstörung historischer und heiliger Stätten etc. pp.
Und nun schau man sich z.B. die Sache mit dem Vatikan-Dokument an. ist es denn da ein Wunder, daß die Kirche eher als Unterdrücker gesehen wird, als machtgeile alte Herren, die jedem vorschreiben wollen, was er zu denken hat?
Die Kirche hat doch selbst Schuld. Aufgebaut auf den Trümmern der alten Wege verteidigt sie nun alles Territorium, was sie hat wie ein bissiger Hund, anstatt tatsächlich zu kommunizieren.

Und es gibt auch viele Anhänger der "Modereligionen", die ihren Glauben leben und dies nicht, weil es gerade "in" ist.
Ich habe, wenn ich bete, das Gefühl, etwas Richtiges zu tun und ich kenne genug Leute, denen es ähnlich geht, die eine echte Alternative zum Christentum gefunden haben, die nach Religiosität gesucht haben aber diese in den Dogmen der Kirche einfach nicht finden konnten.
Sind diese Leute alles Mitläufer, die nur einem Trend anhängen? Die, die ich kenne, sind es nicht. Es sind Leute, denen es egal ist, ob das, wa ssie glauben, "in" ist oder nicht, die einfach ihre Erfahrungen gemacht haben und dementsprechend ihren Glauben leben.
LaChatteIch schliesse mich Combusted Angel an.. neue Religionsformen können, aber müssen nichts mit Mode und Trends zu tun haben. Und wenn ich Lichtarbeit praktiziere, dann nicht, weil ich einem Trend folge, sondern weil mein Bedürfnis nach Religion, nach Verbindung mit dem Göttlichen eine mir gemässe Form gefunden hat.

Gerade die Tatsache, dass es so viele "Modereligionen" gibt, zeigt doch, dass viele Menschen ein Bedürfnis nach dem Kontakt mit dem Göttlichen haben, und dass die alten Lehren dieses Bedürfnis nicht mehr befriedigen können.

Ich halte sehr viel vom Christentum und seiner Weisheit, und grundsätzlich fühle ich mich auch als Christin. Allerdings erlaube ich mir einen etwas weiteren Blickwinkel, als die katholische Kirche ihren Schäfchen generell erlaubt. Es wäre schön, wenn mal die Kirche ihre Archive öffnen und ihr Wissen der Allgemeinheit zugänglich machen würde, was sie leider nicht tut... da könnte die Menschheit echt davon profitieren.
Montrose@Combusted_Angel

Ich möchte gar nicht in Abrede stellen, daß auch bei Wicca usw. manche Leute gute Erfahrungen machen. Andererseits denke ich, daß es dort auch Wichtigtuerei, Machtspiele und geistige Verirrungen gibt. Unter geistigen Verirrungen meine ich, daß Glaubensinhalte falsch und destruktiv sein können, ohne daß die Glaubenden das merken. In all diesen Punkten besteht zunächst einmal [b]kein[/b] Unterschied zu den "klassischen" Religionen.

Bei "nicht-klassischen" Religionen fällt es mir aber viel schwieriger, zwischen Wichtigtuerei/Verirrungen etc. und "dem richtigen Weg" zu unterscheiden. Die Gefahr der [b]Beliebigkeit[/b] erscheint mir in den "nichtklassischen" Religionen viel größer. Combusted_Angel, Du hast sicherlich recht, daß Wicca wahrscheinlich sogar bis in die Steinzeit zurückreichen (Jagdzauber). Und doch, es gibt doch keine alten Schriften von damals, so daß wir nicht genau wissen, was die damals geglaubt haben. Auch von den Druiden, die - wie ich sehr wohl weiß - eine jahrzehntelange Ausbildung genossen, ist fast nichts überliefert. Und da werden dann Lücken mit Phantasie geschlossen. Um es mal präziser zu formulieren: habt ihr für eure "nicht-klassischen" Glaubensinhalte irgendwelche Kriterien, was richtig und falsch ist?

Was mich an vielen Modereligionen stört, ist dieses Zusammenmixen von dem, was einem gerade in den Kram paßt. Glauben hat etwas damit zu tun, daß man sich "unter etwas stellt". Wenn man sich alles nach Belieben zusammenmixt, macht man sich doch selbst zum Gott und leugnet die Existenz von etwas Übergeordnetem. Und dann hat man doch gar kein Gegenüber mehr, dem man begegnen könnte.

Letzter Punkt: Warum sollte man sich an Untergötter, Heilige, Engel, Lichtgestalten, Fetische etc. halten, wenn man den direkten Zugang zum Allerhöchsten haben kann. Ich verstehe zum Beispiel bei den Katholiken nicht, warum sie Heilige anrufen. Das verwässert doch das Zentrum des Glaubens. Immerhin muß ich zugeben, daß die Bildhaftigkeit katholischer Kirchen auch etwas sehr Schönes an sich hat.
Gevatter TodWas ist an einem einzelnen Gott wahrscheinlicher als an einem Götterhimmel, einem Pantheon?
LaChatteKleine Götter sind irgendwie eben einfach menschlicher, und uns näher, und flössen weniger Ehrfurcht ein - das macht den Kontakt vermutlich leichter.

Aber auch die Bibel selbst spricht ja von Engeln, Seraphim, Gottessöhnen und sonst noch anderen Wesen, die in der Hierarchie zwischen dem Allerhöchsten und uns Menschen stehen. Und diese Wesen (Schutzengel zum Beispiel) haben ganz konkrete Aufgaben, auch im Dienste der Menschheit, und da kann es durchaus sinnvoll sein, mit ihnen zusammen zu arbeiten. Und auch in einem Pantheon stammen all die kleineren Götter von einem Allerhöchsten ab (seh ich auf alle Fälle so)

Wo ich Montrose recht geben muss: alles Neue hat natürlich die Gefahr der Beliebigkeit und die Gefahr des "Guruismus" - bei den klassischen Religionen dagegen weiss man, worauf man sich einlässt. Aber wenn Gott uns ein Hirn gegeben hat, dann bestimmt vor allem darum, dass wir es zum Denken benutzen sollen und daher Mist von Sinnvollem unterscheiden können.

Und es gibt auch unter den neuen religiösen Bewegungen solche, die sinnvoll sind, eine in sich geschlossene und einheitliche Lehre vertreten, und die durchaus die Kapazität haben, das Christentum (und andere) in der heutigen Form einmal abzulösen.
Gevatter TodDemurgien, Archonten, Liktoren, Nephariten...
MontroseLaChatte, warum sollten denn die neuen Religionen die alten ablösen? Was versprichst Du Dir davon?
Montrose@Gevatter Tod. Geht es um Wahrscheinlichkeit??

Wenn ich als echter Goth ;) meinen Faust II zurate ziehe, dann bringe ich aber noch einige Himmelsgestalten mehr als Du zusammen.

Ich sehe bei euch beiden, Gevatter Tod und LaChatte, die Gefahr, daß ihr vor lauter Bäumen den Wald nicht seht. Geht es denn wirklich nur um Insider-Wissen, um Techniken der Transzendenz, oder geht es nicht viel mehr um Begenung. Was die Engel betrifft, Seraphim etc. jajajaja, das stammt aus der sumerischen Ikonologie, kenn ich doch alles. Und? Was wollt ihr damit sagen? Sind doch alles nur Nebelkanonen, um vom eigentlichen abzulenken.
LaChatteNeue und präzisere Antworten auf alte Fragen, wie

- woher kommen wir
- wohin gehen wir
- was tun wir überhaupt hier
- was sollten wir eigentlich tun
- was passiert nach dem Tod

Ich bin katholisch aufgewachsen, und habe als neugieriger Mensch auch immer Fragen gestellt. Die Leute (Relilehrer und so) hatten leider oft keine Antwort als "du musst eben einfach dran glauben, beten, und nett sein", und das war mir zuwenig.

In meiner Ausbildung als Relilehrerin hatten wir einen sehr netten Lehrer, aber auch da fand ich oft keine befriedigende Antwort, und viele Dinge in der Bibel schienen unlogisch zu sein, und sich selbst zu widersprechen. Nur ein kleines Beispiel: Der Evangelist Lukas schreibt über Maria, "sie habe noch nie einen Mann gekannt", und auf der gleichen Seite führt er den Stammbaum auf, der von Jesus über JOSEF etc bis Adam und Gott führt. Ein eindeutiger Widerspruch, und dazu vom gleichen Autor, auf der gleichen Seite...

Ich gehe davon aus, dass Dinge, die in der Bibel stehen, ihren Sinn haben und nicht zufällig dastehen. Dass also der Lukas sich schon etwas dabei überlegt hat, das Ganze aber irgendwie verschlüsselt ist. "Erklärungen" wie "ja die Leute haben halt angenommen dass Josef der Vater sei, auch wenn ers nicht war" befriedigen mich nicht.

Die Beschäftigung mit anderen Quellen wie Steiner, der Kabbala (nun, die Grundzüge), "Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags" und viele andere (ich hab mich durch einen grossen Teil der esoterischen Literatur gelesen, da gibts Hervorragendes wie auch Mist) haben mich zur Überzeugung gebracht, dass es eben doch noch logischere Erklärungen gibt, die man so allgemein von Kirchenleuten nicht hört. Auf höchster Ebene wirds wieder anders aussehen, ich gehe davon aus, dass die sehr genau wissen, um was es eigentlich geht.

Nun, zum obengenannten Beispiel kenne ich noch keine Erklärung, die mich befriedigt. Aber Jesus Auferstehung, zum Beispiel, kenne ich unter dem Namen "Lichtkörperprozess" und arbeite daran, das auch zu tun - denn "alles was ich tue, könnt ihr auch, und noch viel mehr" Warum wird bloss Jesus bei so klaren und eindeutigen Aussagen gerade von linientreuen Christen nicht ernst genommen?

Und eine neue Religion sollte unabhängig von Rasse, Nationalität etc endlich möglich sein - ob ich meinen Gott Allah, Christus, Vishnu, Manitou oder wie auch immer nenne, ist egal, wenn ich nach seinen Gesetzen lebe, wie sie zB in der Bergpredigt formuliert sind. Ich traue den Etablierten einfach nicht zu, mal über ihren Gartenhag schauen zu können, die verbindenden Elemente zu sehen, und eine gemeinsame Sprache zu finden.

Eine "neue" Religion sollte die Weisheit der traditionellen Religionen neu, auf unsere Zeit angepasst, formulieren können. Natürlich nicht beliebig, sondern nach gründlicher Prüfung und auf der Basis des eigenen religiösen Erlebens. Und alle Katholiken, Buddhisten, Juden, Moslem, Taoisten, Atheisten, Satanisten und was es noch so gibt, sind herzlich eingeladen, gemeinsam auf Wahrheitssuche zu gehen, als die Brüder und Schwestern, die wir sind.
Gevatter TodEs ist nicht so, daß ich an eines der von mir oder von LaChatte aufgezählten Wesen glaube, wollte nur auf die Vielzahl derer hinweisen.

Außerdem gibt und gab es auch viele wirklich polytheistische Religionen, der griechische Pantheon zum Beispiel.

Und jeder religiöse Mensch hält seinen Weg für den einzig wahren. Ich weigere mich, dieses Labyrinth gar erst zu betreten, mehr als verirren kann man sich darin nicht.
LaChatteUnd überhaupt sind Engel einfach nett - du sprichst doch auch noch mit uns, obwohl du dich für den Rest des Lebens in den Dialog mit dem Höchsten versenken könntest??

Engel sind eben wirklich nett.:)
Gevatter Tod@LaChatte: Was wir bräuchten, wäre keine allumfassende neue Religion sondern eine allumfassende neue Ethik. Das Gute sollte um des Guten Willen getan werden.

In der neuen Religion, wie fantastisch sie auch wäre, hätten Atheisten und Agnostiker immer noch keinen Platz.
LaChatteNun, Religion ist ein vorbelastetes Wort, da gebe ich dir Recht... schlussendlich gehts um die Wahrheit, um was wir sind, wieso wir sind, alle diese Fragen eben - und da denke ich, da brauchen wir früher oder später notwendigerweise einen Gott dafür.

Und wenn diese neue Religion endlich mal echt christlich wäre, dann gäbs auch Platz für Ungläubige, denn es gilt das Prinzip des freien Willens - daher darf man niemandem einen Glauben aufzwingen. Glauben muss freiwillig sein, sonst ist er keiner.
Combusted_Angel@ Montrose:
Natürlich gibts auch unter uns schwarze Schafe. Gerade vor kurzem gabs in Amerika ne ganz hässliche Geschichte, in deren Verlauf mehrere Zirkel formell aus allen Gemeinschaften ausgeschlossen werden mußten. Ist ne längere Story, wenns dich interessiert, frag über PN, ich will das hier nicht breittreten.
Aber ich verschließe mich nicht vor so etwas. Aus Fehlern muß man lernen und dazu muß man sie erst einmal zugeben. Die katholische Kirche hat das nie gelernt.

Aber generell ist diese Frage nach Schriften etc. so eine Sache.
Wicca setzt da auch sehr auf die eigene Verantwortung, auf eine generelle Ethik, die einfach auf dem Grundsatz basiert, daß man keinem Lebewesen aus Bosheit oder purem Eigennutz Schaden zufügen darf ( Verteidigung ist ne andere Sache).
Die Kirche nimmt den Menschen die Verantwortung, richtig und falsch zu unterscheiden, ab, indem sie bestimmte Regeln festlegt.
Aber hier wurde vergessen, die wichtigen "updates" zu machen, weshalb manche dieser Regeln einfach veraltet sind.

Zu beurteilen, welche Herangehensweise an die Ethik besser ist, steht mir einfach nicht zu. Ich denke, daß muß jeder selbst entscheiden.

Es wird eigentlich - zumindest bei uns - weniger "zusammengemixt" als es den Anschein hat. Gut, der eine ruft Hekate an, die andere Isis....das mag verwirrend und für manche beliebig klingen, ergibt aber in dem Moment Sinn, in dem es darum geht, Gott und Göttin in ihren Aspekten anzurufen, weil es den Menschen so leichter fällt, das Göttliche überhaupt zu verstehen. Und hier bedient man sich dann der besseren Visualisation wegen der alten Mythen verschiedener Völker.
Verirrungen und Verwirrungen kommen vor, das ist wahr. Aber daraus muß man lernen. Das gibt z.B. den Christen nicht das Recht, auf uns herabzusehen ( nicht an dich gerichtet, aber es kommt noch oft genug vor).

Was ich sehr wichtig und gut bei Wicca im Speziellen finde ist die Annahme, daß wir uns zwar Gott und Göttin unterordnen, aber nur im Eltern-Kind-Verhältnis. Die ganze Welt wird als Inkarnation der Götter gesehen und das gilt auch für uns. Ich finde, daß so das direkte Verhältnis zum Göttlichen durchaus hergestellt wird. Sie sind nicht unsere Herren, sondern Ratgeber, Eltern und Freunde.

Montrose, vielleicht solltest du dich einmal mit genauer mit "Modereligionen " befassen, du würdest merken, daß Vieles von der Außenwelt nicht korrekt wahrgenommen wird. Ich respektiere deine Meinung und kann auch deine Bedenken verstehen, aber letztere sind nicht immer begründet.

@LaChatte: Aber wenn andere Religionen die Kirche ersetzen....wo bleibt dann unser Feindbild ;)
Nein, ehrlich, ich glaube, daß die Kirche irgendwann wohl untergehen wird, das Christentum aber hoffentlich bestehen bleibt, dann vielleicht wieder in der "Reinform", ohne Institution oder Dogmen. Die Religionen sollten mehr kommunizieren, dann gäbe es viele Streitigkeiten einfach nicht.

Und noch mal@Montrose:
Ja, es geht immer um Begegnung. Es ist niemals um etwas anderes gegangen. Aber manchen fällt es einfach leichter, über "Mittelsmänner" zu agieren, um das Göttliche wirklich erfassen zu können.
Ach ja und einige der verehrten Heiligen sind eigentlich heidnische Gottheiten, die von der katholischen Kirche umgestrickt wurden, um die Leute leichter " bekehren" zu können.
Combusted_Angel[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]


Eine "neue" Religion sollte die Weisheit der traditionellen Religionen neu, auf unsere Zeit angepasst, formulieren können. Natürlich nicht beliebig, sondern nach gründlicher Prüfung und auf der Basis des eigenen religiösen Erlebens. Und alle Katholiken, Buddhisten, Juden, Moslem, Taoisten, Atheisten, Satanisten und was es noch so gibt, sind herzlich eingeladen, gemeinsam auf Wahrheitssuche zu gehen, als die Brüder und Schwestern, die wir sind. [/B][/QUOTE]

Hier, ich melde mich freiwillig....noch wer?
MontroseDie Ausführungen von LaChatte sind sehr plausibel. Deshalb möchte ich da auch nicht mehr tun als etwas zu ergänzen:

[QUOTE]Auf höchster Ebene wirds wieder anders aussehen, ich gehe davon aus, dass die sehr genau wissen, um was es eigentlich geht.[/QUOTE]

Mit höchster Ebene sind hier wohl Wissenschaftler gemeint. Die stehen vor dem Problem, daß sie sich vor über hundert Jahren mal auf den Weg gemacht haben, die historische Wahrheit der Bibel zu prüfen. Und seitdem leben die in einem schwierigen Spannungsfeld. Manches ist real falsch, aber in der Pointe der Geschichte steckt unheimlich große Weisheit. Diese Kain-und-Abel-Geschichte zum Beispiel. Kain und Abel gab es nicht. Und auch hier wieder ein logisches Problem: Kain fand eine Frau und zeugte Kinder, obwohl sein Bruder und seine Eltern doch die ersten Menschen waren. Genau hier fängt es dann auch an schwer zu werden, dem "Laien" klarzumachen, daß etwas falsch (historisch) und wahr (inhaltlich) zugleich sein kann. Manchmal sind die historischen Ereignisse unstrittig, aber man muß erst herausfinden, welchen Sinn sie machen, zum Beispiel die Kreuzigung. Die Kunst besteht darin, aus diesem vielfältigen Mischmasch der Bibel - ja, auch sie ist im Prinzip ein Glaubensmix - den roten Faden rauszubekommen.

@Gevatter Tod. Der Versuch einer allumfasenden Ethik wurde von dem Tübinger Theologen Küng in Angriff genommen. Ich war auf seiner Ausstellung hier in der Kunsthalle. Und ja, so etwas wie eine allumfassende Ethik scheint möglich zu sein.

Ich fand es bezeichnend, daß diese Küng-Ausstellung sehr belehrend, theoretisch und nüchtern war. Von den Eigenarten und dem spirituellen Geist der Weltreligionen kam nichts rüber. Glaube ist mehr als Ethik. Warum sollten Atheisten und Agnostiker in eine neue Weltreligion eingebunden sein, wenn sie doch gar nichts mit Religion zu tun haben wollen. Das wäre doch etwa so, wie wenn einer in den Fußballverein eintritt, obwohl er Fußball sch... findet. Eine gewisse Abgrenzung der Religion zu anderen Weltsichten sollte erlaubt sein.

@Combusted Angel. Ich nehm's zur Kenntnis und werde drüber nachdenken.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Ich möchte gar nicht in Abrede stellen, daß auch bei Wicca usw. manche Leute gute Erfahrungen machen. Andererseits denke ich, daß es dort auch Wichtigtuerei, Machtspiele und geistige Verirrungen gibt. Unter geistigen Verirrungen meine ich, daß Glaubensinhalte falsch und destruktiv sein können, ohne daß die Glaubenden das merken. In all diesen Punkten besteht zunächst einmal kein Unterschied zu den "klassischen" Religionen. [/B][/QUOTE]Soweit einverstanden. Bemerkenswert finde ich, daß du [b]"falsch und destruktiv"[/b] in Zusammenhang bringst. [QUOTE][B]Bei "nicht-klassischen" Religionen fällt es mir aber viel schwieriger, zwischen Wichtigtuerei/Verirrungen etc. und "dem richtigen Weg" zu unterscheiden. [/B][/QUOTE]Das ist auch bei den "alten Religionen" nicht so einfach, für mich also auch kein Unterschied. [QUOTE][B]Die Gefahr der Beliebigkeit erscheint mir in den "nichtklassischen" Religionen viel größer. [/B][/QUOTE]Warum siehst du in "Beliebigkeit" eine Gefahr? Ist es nicht eigentlich das Beste und Schönste was uns passieren kann, wenn jeder an das glauben darf, was seinen eigenen täglichen und Lebens-Erfahrungen entspricht, ohne Vorschriften irgendeiner übergeordneten Instanz einhalten zu müssen? [QUOTE][B]Um es mal präziser zu formulieren: habt ihr für eure "nicht-klassischen" Glaubensinhalte irgendwelche Kriterien, was richtig und falsch ist? [/B][/QUOTE]Du hast selbst oben schon [b]"destruktiv"[/b] im Zusammenhang mit "falsch" genannt. Das ist meiner Meinung nach ein Punkt, auf den sich - mit ein wenig gutem Willen - alle Glaubensrichtungen einigen könnten. Destruktiv ist es in meinen Augen auch, Menschen wegen anderem Glauben zu unterdrücken, zu verfolgen oder gar zu töten. Im Gegenzug dazu könnte man dann [b]"konstruktiv"[/b] als ein Kriterium für "richtig" beschreiben. [QUOTE][B]Was mich an vielen Modereligionen stört, ist dieses Zusammenmixen von dem, was einem gerade in den Kram paßt. Glauben hat etwas damit zu tun, daß man sich "unter etwas stellt". Wenn man sich alles nach Belieben zusammenmixt, macht man sich doch selbst zum Gott und leugnet die Existenz von etwas Übergeordnetem. Und dann hat man doch gar kein Gegenüber mehr, dem man begegnen könnte. [/B][/QUOTE]Für mich hat Glauben nichts mit "sich unter etwas stellen" zu tun. Für mich heißt Glauben nur, daß ich einen Sachverhalt als gegeben akzeptiere, ohne ihn zu hinterfragen. Das "Zusammenmixen" ist doch letztendlich nichts weiter, als die Sachverhalte, die man glaubt, mit den gemachten Erfahrungen abzugleichen. Solange der bisherige Glaube mit den gemachten Erfahrungen übereinstimmt, ist es nicht notwendig, etwas davon zu verwerfen oder etwas Neues "hinzuzumixen".

Mein Glaube sieht in etwa so aus:
1. Ich kann alles denken und tun was ich will, kann selbst schöpfen und erschaffen.
2. Um alles denken und tun zu können, kann und muß ich das nutzen, was schon da ist, muß es erhalten und dafür sorgen, daß es mir und meinen Nachfahren auch in Zukunft noch zur Verfügung steht.
Das ist keine Unterordnung, sondern mehr eine Einordnung in das, was schon da ist. Und all das, was schon da ist (oder im Laufe meines Lebens entsteht) ist ein "Gegenüber, dem ich begegnen kann".

Wer will, kann "das, was schon da ist" meinetwegen Gott oder sonstwie nennen, das steht nicht im Widerspruch zu meinem Glauben. [QUOTE][B]Letzter Punkt: Warum sollte man sich an Untergötter, Heilige, Engel, Lichtgestalten, Fetische etc. halten, wenn man den direkten Zugang zum Allerhöchsten haben kann. Ich verstehe zum Beispiel bei den Katholiken nicht, warum sie Heilige anrufen. Das verwässert doch das Zentrum des Glaubens. [/B][/QUOTE]Jeder hat einen anderen Zugang zu dem, an das er glaubt, und dieser Zugang ist für ihn eben besonders wichtig. Genausogut wie die Menschen bei einem gemeinsamen Erlebnis ganz verschiedene Erfahrungen machen können. Beispiel: Es bilden mehrere Menschen einen Kreis, davon läuft ein Mensch von einer Seite auf die gegenüberliegende Seite. Nun werden einige sagen, er sei von rechts nach links gegangen; andere werden sagen, er sei von links nach rechts gegangen; manche sagen, er sei von dieser auf die andere Seite gegangen oder er sei von der anderen Seite herübergekommen. Wer hat nun Recht? Welcher Glaube ist nun der richtige? Sie können alle gleichzeitig Recht haben!

Wenn es überhaupt ein "Zentrum des Glaubens" gibt, dann liegt es in jedem selbst. [QUOTE][B]Immerhin muß ich zugeben, daß die Bildhaftigkeit katholischer Kirchen auch etwas sehr Schönes an sich hat. [/B][/QUOTE]Genauso wie es wunderschöne Moscheen gibt, prachtvolle Tempel, Sonnenwend-Rituale und vieles mehr. Die Menschen versuchen, ihre schönsten Erfahrungen in Form von Kunst auszudrücken, und schaffen es damit oft, sie zu vermitteln. Und die höchste Kunst, die alle Formen in sich vereinigt, ist die Liebe.
Montrose@TheTurningPoint.

[QUOTE]Wer will, kann "das, was schon da ist" meinetwegen Gott oder sonstwie nennen, das steht nicht im Widerspruch zu meinem Glauben.[/QUOTE]
Nein, ich habe nicht vor, Deine Socken oder Urlaubsfotos Gott zu nennen. Das steht nämlich im Widerspruch zu meinem Glauben.

Glaube, und das habe ich weiter oben bereits erörtert, ist keine andere Interpretation des Bestehenden, sondern Glaube überschreitet das Bestehende auf eine außergewöhnliche Art und Weise. Stell Dir vor, Du nimmst eine Droge, und hast daraufhin ein Gefühl, wie Du es noch nie erlebt hast. Gut, Du erklärst das über Hirnprozesse. Und jetzt kommt ein anderer daher, sagt, er habe auch ein ganz außerordentliches Gefühl, aber ohne Drogen, und nein, er sei nicht wahnsinnig, sondern Gott spricht mit ihm, und dessen sei er sich ganz gewiß. Genau darüber rede ich hier, und nicht über Meinung, Erfahrung, Schönheit, Freihheit, Weltsicht, Ethik etc..

Dieser Toleranzgedanken "jeder soll doch glauben, was er will", funktioniert nicht. Denn Atheisten wollen gläubige Menschen ja umerziehen, indem sie ihnen ihre besonderen Erfahrungen absprechen: das sei Einbildung; das seien nur ganz gewöhnliche Alltagserfahrungen, die halt anders gedeutet werden; das seien Hirnprozesse; das seien nur Tricks der Machtausübung. Das Blatt hat sich doch längst in die Richtung gewendet, daß Atheisten gegen Gläubige Gewalt ausüben, indem sie Glaubensinhalte anderer nicht respektieren. Zum Beispiel sehen atheistische Werbemacher kein Problem darin, christliche Symbole zum Geldraffen zu mißbrauchen und verletzen damit die Gefühle anderer. Und schlimmstenfalls werden Gläubige als Spinner bezeichnet. Diese Gegenmission wird immer schön unter dem Mäntelchen der Freiheit, "ich weiß gar nicht, warum Du Beliebigkeit nicht für das Schönste hältst" etc. versteckt.. Doch Beliebigkeit ist das Gegenteil von Liebe, nämlich Gleichgültigkeit. Stell Dir vor, Deine Freundin stirbt, und ein anderer sagt: ist doch wurscht, nimm Dir halt eine andere. Alles beliebig, alles austauschbar, alles eh scheißegal? Es wird, Gevatter Tod und TheTurningPoint, an diesem Punkt niemals einen Waffenstillstand geben: ein spiritueller Mensch kann diesen Atheismus nicht für gut halten.

Ein "unter sich stellen" ist in spirituellem Kontext nicht Zwang, strenger Priester, Kirche, Gebotserfühlung, Moral, Ethik usw., sondern es ist einfach Verehrung. So, wie wenn Du eine wunderschöne Frau siehst, und irgendwie den Zwang verspürst, ihr die Tür aufzuhalten, weil sie Dir so gut gefällt.

Nun sagst Du, das "Zentrum des Glaubens liegt in jedem selbst". Für mich ist Selbstglaube ein Zeichen unweiser Selbstüberschätzung.

[QUOTE]Und die höchste Kunst, die alle Formen in sich vereinigt, ist die Liebe.[/QUOTE]
Liebe ist zunächst keine Kunst, sondern ein Geschenk. Zur Kunst wird sie dann, wenn eine Beziehung auch dann noch bestehen bleibt, wenn es Probleme gemeinsam zu bewältigen gilt. Hast Du das so verstanden, oder meintest Du den Satz anders, TheTurningPoint?
Combusted_Angel[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]

Dieser Toleranzgedanken "jeder soll doch glauben, was er will", funktioniert nicht. Denn Atheisten wollen gläubige Menschen ja umerziehen, indem sie ihnen ihre besonderen Erfahrungen absprechen: das sei Einbildung; das seien nur ganz gewöhnliche Alltagserfahrungen, die halt anders gedeutet werden; das seien Hirnprozesse; das seien nur Tricks der Machtausübung. Das Blatt hat sich doch längst in die Richtung gewendet, daß Atheisten gegen Gläubige Gewalt ausüben, indem sie Glaubensinhalte anderer nicht respektieren. Zum Beispiel sehen atheistische Werbemacher kein Problem darin, christliche Symbole zum Geldraffen zu mißbrauchen und verletzen damit die Gefühle anderer. Und schlimmstenfalls werden Gläubige als Spinner bezeichnet. Diese Gegenmission wird immer schön unter dem Mäntelchen der Freiheit, "ich weiß gar nicht, warum Du Beliebigkeit nicht für das Schönste hältst" etc. versteckt.. Doch Beliebigkeit ist das Gegenteil von Liebe, nämlich Gleichgültigkeit. Stell Dir vor, Deine Freundin stirbt, und ein anderer sagt: ist doch wurscht, nimm Dir halt eine andere. Alles beliebig, alles austauschbar, alles eh scheißegal? Es wird, Gevatter Tod und TheTurningPoint, an diesem Punkt niemals einen Waffenstillstand geben: ein spiritueller Mensch kann diesen Atheismus nicht für gut halten.
[/QUOTE]

Montrose, da muß ich dir vollkommen zustimmen. kenn selbst auch so jemanden. Eigentlich ein guter Freund von mir, neigt aber dazu, ständig zu versuchen, meinen Glauben zu demontieren.
Meine Güte, wenn die Herren Atheisten und Skeptiker an nix glauben wollen gut, das ist ihre Sache aber dann sollen sie den Rest in Ruhe lassen.
Gevatter Tod[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]@TheTurningPoint.

Nein, ich habeEs wird, Gevatter Tod und TheTurningPoint, an diesem Punkt niemals einen Waffenstillstand geben: ein spiritueller Mensch kann diesen Atheismus nicht für gut halten.

[/B][/QUOTE]

So what? Was ist die Alternative zum Waffenstillstand? Krieg? Missionieren und Gegenmissionieren bis in alle Ewigkeit? Ich bin außerdem kein Atheist sondern ein Agnostiker, und ich glaube nicht, daß es sinnvoll ist, andere zu irgendetwas zu konvertieren oder zu missionieren. Jedem sein Holzweg.
Montrose@Gevatter Tod. Ich glaube, daß es auf Dauer völlig unmöglich ist, nicht zu versuchen, andere zu irgendetwas zu missionieren oder zu konvertieren. Der beste Beweis bist Du selbst. Immerhin versuchst Du durch diese abwertende Formulierung "jedem sein Holzweg" ja anderen etwas abzusprechen. Die Frage ist doch: Wenn jeder seinen Life-Style für den besten hält, warum sollten ausgerechnet spirituelle Menschen klein beigeben. Missionieren und Gegenmissionieren bis in alle Ewigkeit? Warum nicht? Ein Mehr-Parteien-System ist besser als eine Diktatur. Und die spirituelle Partei ist dabei, egal ob das anderen paßt oder nicht.


Agnostizismus ist übrigens albern. Die Frage: "Kannst Du mit Religion etwas anfangen?" läßt sich eindeutig mit Ja oder Nein beantworten. Das "Ich weiß nicht, ob es einen Gott gibt" des Agnostikers ist kein dritter Standpunkt, sondern überhaupt kein Standpunkt. Auf einem "ich weiß nicht" kann man nichts aufbauen, das ist fruchtlos.
LaChatte@montrose

ist schon etwas weiter hinten, aber mit den "auf den höchsten Ebenen" meinte ich vor allem die, die im Vatikan wohnen...

@all

Es ist ein Unterschied zwischen Beliebigkeit und einer individuellen Weltanschauung, die eine Person auf ihre Erfahrungen und ihr theoretisches Wissen stützt und die nicht in allen Dingen mit einer der klassischen Religionen übereinstimmt. Beliebigkeit im Sinn von Gleichgültigkeit finden wir wohl alle verwerflich.

Und das geht auch ohne missionieren - jeder kann leben, wie er will, innerhalb der Grenze, dass er anderen nicht schadet. Da ist es problemlos möglich, dass der katholischen Mönch mit einer Nachtclubtänzerin friedlich und konstruktiv zusammen arbeitet, ohne dass der eine die Lebensweise und Glaubenshaltung des anderen schlecht machen muss... Echte Religion (echte Verbindung mit dem Göttlichen) erzeugt eben auch echte Toleranz...
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B] Auf einem "ich weiß nicht" kann man nichts aufbauen, das ist fruchtlos. [/B][/QUOTE]
Ist das "ich weiß es nicht" nicht eher die Grundlage für weiteres Nachdenken über etwas, was man tatsächlich noch nicht weiß um irgendwann für sich zu einem Ergebnis zu kommen?

Mein derzeitiger Standpunkt in dieser Frage ist wohl am ehesten der eines Agnostikers, wobei ich dies als 'Zwischenergebnis' ansehen würde.

Ich denke nicht, daß alle sofort mit einem klaren JA oder NEIN beantwortet werden muß.

~decay~
narrischHallo zusammen!

Zu diesem Thema gibt es einen schönen Text von Brecht:


[B]Die Frage, ob es einen Gott gibt[/B]

Einer fragte Herrn K., ob es einen Gott gäbe. Herr K. sagte: "Ich rate dir, nachzudenken, ob dein Werhalten ja nach der Antwort auf diese Frage sich ändern würde. Würde es sich nicht ändern, dann können wir die Frage fallenlassen. Würde es sich ändern, dann kann ich dir wenigstens noch so weit behilflich sein, dass ich dir sage, du hast dich schon entschieden: Du brauchst einen Gott.!"


Atheismus ist genauso eine Glaubenssache, wie der Glaube an Gott. Es gibt für beides keine Beweise. Das macht einen Glauben ja aus.

narrischen Gruß
Gevatter Tod[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]@Gevatter Tod. Ich glaube, daß es auf Dauer völlig unmöglich ist, nicht zu versuchen, andere zu irgendetwas zu missionieren oder zu konvertieren. Der beste Beweis bist Du selbst. Immerhin versuchst Du durch diese abwertende Formulierung "jedem sein Holzweg" ja anderen etwas abzusprechen. Die Frage ist doch: Wenn jeder seinen Life-Style für den besten hält, warum sollten ausgerechnet spirituelle Menschen klein beigeben. Missionieren und Gegenmissionieren bis in alle Ewigkeit? Warum nicht? Ein Mehr-Parteien-System ist besser als eine Diktatur. Und die spirituelle Partei ist dabei, egal ob das anderen paßt oder nicht.
[/B][/QUOTE]

Dann wird wohl auch der Thread bis in alle Ewigkeit wachsen ;)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]Agnostizismus ist übrigens albern. Die Frage: "Kannst Du mit Religion etwas anfangen?" läßt sich eindeutig mit Ja oder Nein beantworten. Das "Ich weiß nicht, ob es einen Gott gibt" des Agnostikers ist kein dritter Standpunkt, sondern überhaupt kein Standpunkt. Auf einem "ich weiß nicht" kann man nichts aufbauen, das ist fruchtlos. [/B][/QUOTE]

Die erste Frage kann schon jeder beantworten, es ist eine Frage wie "Hast du Hunger?". Aber die zweite, ob es einen Gott gibt oder nicht, wohl eher nicht, wie auch? Ich habe noch keinen gesehen, könnte schon sein, daß es einen oder viele gibt, man kann es letztendlich weder beweisen noch einen Gegenbeweis liefern.

Wieso kann man darauf nichts aufbauen? Was kann man darauf nicht aufbauen?
Montrose@Gevatter Tod. [QUOTE]Dann wird wohl auch der Thread bis in alle Ewigkeit wachsen[/QUOTE]
Wohl kaum, denn einen richtigen casus belli, daß wir jetzt das Visier runterklappen und die Lanzen heben müßten, erkenne ich nicht. Immerhin dürfte die Sicht von decay73, daß die Suche nicht abgeschlossen ist, für uns alle gelten. Die oben beschriebene Gewißheit dauert nur Stunden oder höchstens Tage.

Den Satz von LaChatte "echte Religion erzeugt eben auch echte Toleranz" halte ich für falsch. Als Jesus die Ehebrecherin vor der Steinigung bewahrte, sagte er ja nicht "Geh hin und betrüge Deinen Mann weiterhin. Weißt Du, wir sind ja alle so tolerant." Sondern Jesus sagte "Geh hin und sündige hinfort nicht mehr." Den modernen Begriff der Toleranz halte ich für ein Mißverständnis oder geradezu für eine Verkehrung der christlichen Lehre. Die christliche Lehre besagt: Es gibt gutes und schlechtes Handeln. Der Mensch soll gut handeln. Der Mensch ist schwach, und deshalb handelt er schlecht. Gott vergibt dem Menschen sein schlechtes Handeln und eröffnet ihm somit eine Chance, es nochmals (besser) zu versuchen. FAZIT: Der Mensch ist freigesprochen, aber [b]die Wertvorstellungen gelten weiterhin.[/b]

Der moderne Toleranzbegriff funktioniert ganz anders. Der besagt nämlich: Es ist völlig wurscht, was ein Mensch glaubt oder denkt oder fühlt oder wie er sein Privatleben gestaltet. Hauptsache er ordnet sich in das kapitalistische Leistungssystem ein oder bezeichnet sich, sofern er den Leistungsanspruch nicht erfüllt, als krank. Die meines Erachtens gezielte Mißachtung individuell-bürgerlicher Wertstrukturen dient dazu, Menschen zu entwurzeln und somit in Abhängigkeit von Institutionen wie Behörden, Beratungsstellen oder Kliniken zu bringen. Den Satz von LaChatte zur "Toleranz" muß ich deshalb ablehnen, weil ich den modernen Toleranzbegriff nicht für einen Wert, sondern für einen besonders raffinierten Trick, unliebsame Meinungen als "intolerant" zu diskreditieren, halte. Und ganz nebenbei: ein katholischer Kardinal, Priester oder Mönch muß überhaupt nicht tolerant sein. Ganz im Gegenteil erwarte ich von dem, daß er für seine Sache geradlinig und energisch eintritt.
LaChatteDann habe ich einen altmodischen Begriff der Toleranz - Toleranz heisst nicht "alles geht, alles egal". Toleranz heisst: Tu was du willst, auch wenn es mir nicht gefällt - solange du niemandem schadest, ist es ok.

Jesus war in diesem Sinne tolerant mit der Frau, die gesteinigt werden sollte. Toleranz und Geradlinigkeit/ethische Werte müssen sich nicht ausschliessen.
Gevatter Tod[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Dann habe ich einen altmodischen Begriff der Toleranz - Toleranz heisst nicht "alles geht, alles egal". Toleranz heisst: Tu was du willst, auch wenn es mir nicht gefällt - solange du niemandem schadest, ist es ok.
[/B][/QUOTE]

Das ist so in etwa auch mein Begriff von Toleranz.
WinterWolfHm, schöne Entwicklung der Diskussion, ich muss mal einfach ein kleines Lob hier reinwerfen.
Ich habe natürlich auch noch mehr zu sagen - mit der Anmerkung, dass ich einfach meine Stellungnahmen präsentiere und daher möglicherweise einige Aussagen bestätige/wiederhole.



Ich sehe es so, dass es bei fast jeder Form des Glaubens eine "Elite" gibt, die wirklich hinter dem steht, was sie eigentlich zu reflektieren gedenkt. Da sehe ich z.B. zwischen Wicca und Christentum in der Praxis keinen Unterschied. Es gibt tatsächlich viele Wicca, die einfach deswegen dabei sind, weil es ihnen bequem ist so zu leben/handeln/etc. - hierbei muss ich auf zahlreiche Gespräche mit verschiedensten Leuten, die sich als Wicca bezeichnen, hinweisen, um nicht den Vorwurf zu erhalten, ich hätte mich mit der Materie nicht beschäftigt.
Ist doch dasselbe bei uns Christen (ich bin eben Christ - ich betone [b]Christ[/b], doch meide ich es meine Konfession zu nennen: Auf dem Papier steht katholisch), es gibt massenhaft die Leute, die sich sonntags ihren Segen abholen und dann während der Woche bis zum nächsten Sonntag den gleichen Mist bauen wie zuvor.
Wie ich es sehe steht in meinem Regelwerk "Leges animi et corporis salvi" festgeschrieben:
[quote]19. Dir ist es nicht verboten Fehler zu machen oder Verzweiflungstaten zu tun, doch sei weise und lerne daraus, um zukünftig auf andere, bessere Weise dein Ziel zu erreichen.[/quote]

Im Bezug auf die überirdischen Institutionen unter Gott:
Ich denke, dass sie für manche Menschen durchaus Sinn ergeben, da sie so über jene zu "Gott" (ich spare mir eine "Definition" oder besser gesagt eine Erläuterung in diesem Moment) finden. Ist doch bei Jesus genau das Gleiche wie bei meinetwegen einem "Erleuchteten" aus irgendeiner okkulten Richtung. Inwiefern der eine mit dem anderen zu vergleichen ist lasse ich mal aus dem Spiel.

Das Problem allgemein beim Menschen sehe ich, dass er sich vom Glauben zu viel erhofft, denn oft reflektiert der Glaube bei einem Menschen nur seine Wünsche, Träume und Vorstellungen (sei es phantastisch, idealistisch...).
Auch als unsinnig sehe ich es an, Wissenschaft und Glaube als Gegensätze anzusehen. Wissen schließt Glaube nicht aus, es ist dafür unsinnig zweifelsfreie Tatsachen anzuzweifeln, aber auch Sachverhalte zu widerlegen, über die man sich kaumm ansatzweise im Klaren ist.
Das Problem ist oft, dass man sich an Details aufhängt und das Ganze nicht mehr sieht. Mag sein, dass es in der Bibel zahlreiche, aber unbedeutende logistische Fehler gibt, aber das liegt eben daran, dass man früher nicht in der Lage war, alles ganz exakt aufzuzeichnen bzw. zu recherchieren. Es wird grundsätzlich unterschätzt, dass wir heute uns auf einem ganz anderen Niveau (u.a. technisch) befinden als die Menschen damals.
Jedoch ändern solche Kleinigkeiten nicht die Aussagen. Die Bibel an sich ist trotz allem ein weitgehend perfektes Werk, da z.B. Fehler, die im alten Testament gemacht wurden, im neuen Testament deutlich wiederrufen werden (Vorschriften wie das berühmte "Auge um Auge, Zahn um Zahn). Die Bibel ist nicht direkt Gottes Werk, sehr wohl aber von Leuten verfasst, die von "Gott" quasi "inspiriert" wurden. Man bedenke den Wortstamm von inspirieren, da kommt eben wieder indirekt der Ausdruck "spirituell" vor. Logistische Fehler, wie bereits erwähnt, verändern nicht das Gesamtbild.

Ich bin auch deshalb Christ, da im echten Christentum u.a. Toleranz ein sehr bedeutender Aspekt ist und Grundlage für den Glauben.
Sehen wir es grundliegend, so setze ich mal "böse" mit "destruktiv" auf eine Ebene, andersrum also "gut" mit "konstruktiv".
Ich glaube mich an eine Stelle in der Bibel zu erinnern, in der stand, dass es eine Zeit geben wird, in der das Gute vielen als das Böse erscheint und umgekehrt, doch in dem Punkt lege ich mich lieber nicht fest...

Ich selber merke, dass es schwer ist als bekennender Christ sich durchzusetzen, doch wächst man daran und sieht über einiges hinweg, was einem "angetan" wird. Man sieht, was wirklich wichtig ist, und, um es mal übelst ignorant zu formulieren, das Ansehen unter Idioten will ich nicht genießen.
Ich denke, was ich damit eigentlich meine ist klar.

Und wie schon gesagt wurde: Von nichts kommt auch nichts, doch wenn es jemandem wirklich egal ist und er meine Freiheit sowie die anderer nicht einschränkt, so kann ich damit perfekt leben. Doch wie schon gesagt wurde ist es teilweise nervig, die "Missionierungsversuche" durch Nicht-Glaubende erleben zu müssen, da sich jene genau darüber aufregen... völlig paradox also.


Just for my two cents...
zeckenterrorMuahaha, ich liebe diese Fragen...

Ich glaube, dass ich nicht an etwas glaube... was paradox ist, weil ich dadurch ja auch an etwas glaube, nämlich an den Nicht-Glauben...

Außerdem braucht man irgendein Muster, nach dem man handelt. Also sage ich, ich glaube an Gefühle. Es ist keine Religion, aber ein Glaube, eine Philosophie nämlich, die besagt, dass der Verstand Werkzeug und die Gefühle Persönlichkeit sind und die Gefühle den Verstand nutzen müssen, statt dass der Verstand die Gefühle bekämpft. Darum brauch ich auch keine widersprüchliche Gedankenkonstruktion, sondern trage die Unfehlbarkeit in mir selbst.
seelische ruineWas ist "Glauben" denn überhaupt? Wenn Person X sagt "Ich glaube an Allah", bedeutet das dann nur, dass Person X von der Existenz Allahs überzeugt ist, oder heisst es gleichzeitig auch dass sie/er Allah anbetet und (mehr oder weniger) nach den Vorschriften der mit Allah verbundenen Religion lebt (ihr dürft "Allah" gerne durch "Gott" oder "Buddha" ersetzen, mir wurscht)? Ich persönlich denke schon, dass es "irgendwo da draussen" - oder auch im Inneren eines Menschen selbst - eine höhere Macht gibt (ich sage bewusst nicht "glaube", um Missverständnisse auszuschließen). Wie diese Macht "aussieht", was sie "macht", wie sie - wenn überhaupt - in das Schicksal einzelner Menschen eingreift, kann ich nicht sagen, denn ich weiß es nicht. Ich weiß noch nicht mal ob diese Macht wirklich existiert. Es [I]kann[/I] sein, kann aber auch [I]nicht[/I] sein. Wenn andere diese Macht konkretisieren, ihr einen Namen und/oder bestimmte Verhaltensmuster geben, sie anbeten und ein Leben führen welches ihrer Vorstellung nach im Sinne dieser Macht ist - bitteschön, von mir aus gerne, solange sie niemandem damit schaden. Ich mache das nicht, und zwar gerade weil ich meine Vorstellung einer "höheren Macht" nicht konkretisieren kann.

Einen schönen Resttag wünscht
Ruine
emraelalso ich glaube das es einen gott gibt aber das er sich nicht um uns kümmert und es ihm egal ist was wir machen. deswegen bete ich auch nicht. warum ehre erbieten wenn er doch nur rumsitz und nix macht???
AnadrielSalve...

Ich glaube es gibt Gott... genauso wie Satan... aber nicht, dass man sie anbeten sollte...

wenn ich meine: "ich glaube an..." glaube ich doch nur daran, dass es ... gibt... das ist meine ansicht...

genausowenig wie es gut und böse gibt... das ist alles ansichtssache...
Rücksitzpunk[QUOTE][i]Original geschrieben von Gevatter Tod [/i]
[B]Und jeder religiöse Mensch hält seinen Weg für den einzig wahren. Ich weigere mich, dieses Labyrinth gar erst zu betreten, mehr als verirren kann man sich darin nicht. [/B][/QUOTE]

zustimmung.
LaChatteNein, es führen viele Wege zu Gott, und jeder hat das Recht, seinen eigenen zu suchen - ungefähr so, wie man einen Berg von verschiedenen Richtungen besteigen kann. Jeder Weg ist anders, aber der Gipfel ist der Gleiche.

Und wenn es Leute gibt, die den Berg gar nicht besteigen wollen und gemütlich unten im Restaurant sitzen bleiben, so ist das auch absolut OK - und es gibt keinen Anlass, die einen oder die anderen als "schlechte Menschen" zu bezeichnen.:)
HexentanzAlso woran glaube ich?

Ich glaube, dass ich nicht glaube, oder vielleicht doch?

Ich weiß nicht an was ich genau glaube, aber an einen Gott (alten Mann der auf der Wolke sitzt mit Heiligenschein, Hörnern, Ziegenfüssen, Harfe und Flügeln ;-)) ne an so Etwas sicher nicht. Ich glaube an die Kräfte in in uns allen wohnen, an die Natur, die Kraft der Liebe und Freundschaft, an das Lächeln im Antlitz eines Kindes, ... .

All das ist für mich ersichtlich, aber ein Gott / Teufel, ne das sicher nicht, so einer hat sich mir auf jeden Fall noch nicht vorgestellt und ehrlich gesagt lege ich auch keinen Wert auf einem Treffen mit Mr. Gott oder Mr. Satan, obwohl mir dann der Letztere glaube ich lieber wäre. Der erscheint mir nämlich nicht halb so grausam wie der 1. Man denke an Sodom und Gomorrha, der Turm von Babel, die Opferung seines eigenen SOhnes.

Also das letzte erscheint mir eh am grausamsten. Ich habe auch eine kleine Tochter, aber diese würde ich um nichts in der Welt für irgendwelche Schwachmaten opfern. Auch glaube ich nicht das "ER" uns alle liebt, denn wenn es so wäre würde ich ihm gerne mal einen VOrtrag über Liebe halten.

Tja also jetzt resumiere ich mal.

Eindeutig ich Glaube an den Nichtglauben und an mich und die Welt und an nichts anderes.

Viele liebe Grüße


Hexentanz
RaknaroekWoran ich glaube?

Ich glaube nicht an Maria, nicht an Jesus, nicht an jehova, nicht an sonsteinen Gott.

Ich glaube an das ewigwährende und immerseiende Chaos, das mit der Ordnung eine unzertrennbare und nichtdifferenzierbare Einheit bildet.
Alles ist Chaos und Ordnung und Chaos zugleich.
"Mutter Erde" ist nur eine kleine, unbedeutende Facette der Chaos-Ordnung Einheit. Das Leben ist Fraktal.

Und ich glaube dass es keinen Gott ausser dem eigenen Ich gibt.
Ich glaube dass jeder Mensch das Recht zu tun und zu lassen hat was er will, wo er es will, wie er es will, mit wem er es will und wann er es will.
Ich glaube auch dass der Mensch die Pflicht hat zu tun wass er will solange er die Konsequenzen seines Tuns vertreten kann.
Ich glaube, dass der Mensch vor allem zu sich selbst finden muss um ein wenig glücklich zu werden.

Und ich glaube, dass jeder Glauben kann was er mag solange er mir seinen Glauben nicht aufdrängen will.
Das mag ich nämlich garnicht und das könnte dann für den "Missionar" unangenehm bis ungesund werden...

R
Totengräber[QUOTE]Und ich glaube, dass jeder Glauben kann was er mag solange er mir seinen Glauben nicht aufdrängen will. Das mag ich nämlich garnicht und das könnte dann für den "Missionar" unangenehm bis ungesund werden...
[/QUOTE]
Solange man das Echo auch verträgt. ;)
Nix für ungut.

[QUOTE]Ich glaube auch dass der Mensch die Pflicht hat zu tun wass er will solange er die Konsequenzen seines Tuns vertreten kann.[/QUOTE]
Wer weis das schon so genau?
Ich bin mir nicht immer sicher was ich tun kann und ob ich es verantworten kann.
Dafür gibt es eben Gesetze und die sind auch nicht immer das Wahre und vor allem immer veränderbar.
curlykathiIch glaube an das Wunder Natur.
elisabethIch glaube daran, daß sowas ähnliches wie Gott in jedem von uns ist und sich dadurch bemerkbar/ nicht bemerkbar macht, ob wir zufrieden und glücklich sind und uns wohlfühlen oder nicht.

Mein Vater hatte vor ca. zehn Jahren einen schweren Herzinfarkt und war klinisch tot. Als es ihm wieder besser ging, erzählte er mir, daß er einen Tunnel und ein herrliches Licht gesehen hätte. Es wäre aber kein Jesus von Nazareth da gewesen - und auch kein Allah oder Buddah - und wie sie alle heißen. Ich denke, daß man solchen Aussagen eher Glauben schenken kann, als irgendwelchen Parolen oder schlauen Sprüchen, von denen niemand weiß, ob sie wahr sind oder nicht. Darum heißt das ja auch glauben, weil niemand es sicher weiß. Aber mit glauben allein gebe ich mich nicht zufrieden!!!


Außerdem kann Religion viel kaputt machen!!! Wie das geht, wissen wir alle!!! Folglich ist sie für mich keine "frohe Botschaft", denn was ist eine "Frohe Botschaft" um die es soviel Krieg und soviele endlose Diskussionen gibt???

Liebe Grüße, Eli.
SoFiIch glaube an "meinen" Gott... Damit will ich eigentlich sagen, dass ich nicht wirklich an die Kirche glaube, die denken immer, sie müssten nach Afrika oder sonst wohin fahren und die ach so armen Heiden zum Christentum bekehren. Nein, ich glaube an "meinen" Gott, er ist immer für mich da, wenn ich ihn brauche, und wenn mal etwas nicht so klappt, wie ich es gerne hätte, dann hat er seine Gründe dafür, aber das ist für mich kein Grund, aufzugeben oder an ihm zu zweifeln. Er ist immer für mich da, rund um die Uhr und das macht mich unheimlich glücklich...

Entschuldigt bitte, wenn ich euch da jetzt unnötigt belästigt habe, aber das ist nun mal mein persönlicher Glaube.

Euch allen noch einen schönen Tag und eine noch schönere Nacht

Sophia
AmiradesAlso, als Antichrist und Atheist glaube ich nicht an ein gottesähnliches Wesen, bzw. das Jesus Wunder vollbrachte. Das was er "getan" hat, wurde mittlerweile wissenschaftlich erklärt und hat keine Ähnlichkeit mit wundern. Das er gelebt hat bezweifle ich jedoch nicht.
Ich glaube an mich selbst, bin mein eigener Herrscher über mein sein und Leben.
Hab aber nichts gegen gläubige Menschen :)
Dead-Heartich glaube daran, dass es keine Zufälle gibt und alles irgendwie vorherbestimmt ist und seinen zweck hat, aber an einen Gott oder Teufel wie er einen dargestellt wird glaub ich einfach nicht ...

hab jahrelang den Reli-Unterricht mitmachen müssen, auch wenn ich net getauft bin, da es kein Ethik gab und sonst Ethik auch nur nachmittags war *grml* und bis auf die Berufsschulzeit muss ich sagen hab ich viel blödsinn gehört in dem Fach ... da fragt man sich dann wer an sowas glaubt ...

aber na ja ... jedem das seine ;)
UrielTheFallenWer sucht, der suche bis er findet.
Und wenn er gefunden hat, wird er erschüttert werden.
Und wenn er erschüttert ist, wird er staunen.
Und dann wird er über das All herrschen.

[I]Thomas Evangelium[/I]

Aus

[B]GNOSIS[/B], das Buch der verborgenen Evangelien.

Wenn du Selbsterkenntniss erlangst findest du deinen inneren Frieden, wenn andere es noch so lächerlich finden, deine Selbsterkenntniss ist für dich, dein Weg - die Absolution deiner Gefangenschaft in Blindheit.

Grüße, Uriel
WinterWolfLogistische Ungereimtheiten verändern nicht die moralischen Aussagen der Bibel - ihr Atheisten und noch böser: Antichristen :D - macht es euch ziemlich leicht ;)
Außerdem neigt der Mensch dazu, alles natürlich erklären zu wollen. Ferner sind noch viele Sachen nicht bewiesen, die Wissenschaftler stützen sich hier nur auf eigens entworfene Theorien, die möglich sind. Aber Theorie ist nicht mit einem handfesten Beweis gleichzusetzen. Ich will niemanden bekehren, keine Sorge, aber diskutieren :D :D :D

Außerdem hat uns niemand abgesprochen, dass wir unser Leben in die Hand nehmen sollen. Schöne Pseudo-Christen sind mir die, die in dem närrischen Glauben "dr Herr wird´s scho recht mache" alles baumeln lassen. Wir haben nicht umsonst ein Gehirn, ist nicht bloß Zierde oder ein Gewicht, damit wir was zu tragen haben ;)

Je nach Unterricht wird tatsächlich ziemlich viel Unsinn geredet. Schade eigentlich, ich genieße hier z.B. de Unterricht eines extrem liberalen Religionslehrers, der uns nicht einzuprügeln versucht, welch ein Supermann Jesus war.
Er ist eigentlich mehr protestantisch veranlagt, unterrichtet dennoch bisher katholische Religion (ist ja offiziell auch Katholik).

Realismus und Glaube schließen sich nicht aus. Ich bin Realist und gläubiger Christ in einem. Ja, das funktioniert :)
Lady DiabolusWird zwar etwas schwierig,doch auch ich möchte erklären,woran ich glaube.

Ich glaube... an mich und die Kraft meines Willen.An das Leben.
Ich gehöre zum Kreis der Thelemisten,bin Mitglied in einer okkulten Bruderschaft und lebe frei und unabhängig von jeglichen Moral und Verhaltensregeln-solange es meinen eigenen Prinzipien nicht widerspricht.

Für all diejenigen,die keinerlei Vorstellung haben,wovon ich hier schreibe,setze ich eine kurze Erklärung hinzu.Wen es nicht interessiert,der kann zum nächsten Beitrag weitergehen.

Was ist Thelema?

Thelema ist Vision und Idee zugleich.Nicht neu und nicht vergessen.Ein nostalgisches Muster von Denken,Handeln und des Fühlens.
Es ist die Vereinigung von Wille,Liebe und Leben zu einem einheitlichen Ganzen,welches das ganze Leben und die Welt umhüllt.Ein Weg zum Wachstum des Individuums und des absoluten Ganzen.

Thelema ist Freiheit,Liebe und Leben.Nur was wir machen und was wir sind ist die unverhüllte Wahrheit.
Eine alternative Einstellung zum Leben,zu dem eigenen Ich,zu unseren Mitmenschen und zur Welt -vielleicht auch eine Religion.

Man kann diese Einstellung in nachfolgenden drei Versen aus dem Liber Al vel Legis (Das Buch des Gesetzes von Aleister Crowley) zusammenfassen:

- Tu was du willst,sei das ganze Gesetz.
- Jede Frau und jeder Mann ist ein Stern.
- Liebe ist das Gesetz,Liebe unter Willen.

Es würde den Rahmen sprengen,wenn ich jetzt alle Verse einzeln interpretieren würde,oder auch noch erklären muss,wer Crowley war und inwiefern er Thelema beeinflusst hat.
Wer mehr darüber wissen möchte,kann sich per E-mail oder PN bei mir melden.

Fragen sind sogar erwünscht,sofern sie nicht themenfremd sind und im angemessen Ton gestellt werden.

Zum Schluss ist nur noch zu erwähnen,das es sich absolut nicht lohnt,mir Flame Pn's oder E-mails mit Bekehrungsversuchen zu schicken.

LG,
Lady D.
AsmaliaWinterwolf:Oh wir Atheisten machen es uns leicht.Aha.Und ihr Christen macht es euch schwer oder was?Eure Gebote befolgt ihr seid Jahrhunderten nicht.Blut wurde ja genug vergossen,und ich nehme an das war Gottes Wille;) Geschieht etwas absolut "böses" in dieser Welt ist es Satans Werk.Denn Böses kennt ja der Christ nicht.Wer macht es sich denn hier einfach?
WinterWolfDu kennst mich nicht und pauschalisierst - ok, das tat ich auch. Jeder hat seine negativen Erfahrungswerte gemacht, doch sollten wir darüber hinwegsehen und die Ausnahmen sehen.

Ich bin gewiss alles andere als ein "typischer" Christ, auch, was das konsequente Befolgen gewisser Gebote betrifft, aber der noch direktere Angriff als ich ihn wagte schuf die falsche Basis zu einer venünftigen Diskussion, daher also...

es ist nicht gerechtfertigt, dass du mich und andere Christen für Taten in der Vergangenheit anschwärzt, auf die wir keinen Einfluss hatten. Meinen Erfahrungswerten zufolge aber machen es sich tatsächlich viele leicht, den christlichen Glauben (ich rede nicht von den Menschen und ihrer verfluchten Kirche!) abzuurteilen anhand logistischer Fehler und machen sich nicht die Mühe, das rauszusuchen, was sich ja doch als gut herausstellen könnte.
Das Gegenargument?
Das "Märchenbuch Bibel" ist es nicht wert. Aha. Und das, wo sie kaum davon Ahnung haben...
AsmaliaErstens einmal habe ich dich nicht angeschwärzt,weil ich dies auf die vergangenheit bezogen meinte.Ich meinte nicht dich als einzelne Person,weil ich dich nicht kenne.Richtig!Zunächst einmal möchte ich auch festhalten,dass man tolerant anderen gegenüber sein sollte.Und pauschalisiert hast du auch:"ihr Atheisten macht es euch leicht".
Um es richtig zu stellen:ich verurteile keine einzelnen Menschen,sondern das was ich höre,lese und sehe,Fakten und Tatsachen.Und Fakt ist,dass das Christentum auch heute noch Kriege führt.
UrielTheFallen2. Mose 21/Abs. 20
Wer seinen Sklaven oder seine Sklavin schlägt mit einem Stock, daß sie unter seinen Händen sterben, der soll dafür bestraft werden.
Bleiben sie aber einen oder zwei Tage am Leben, so soll er nicht dafür bestraft werden; denn es ist sein Geld.

[I]Gerechtigkeit ohne Grenzen...[/I]

2. Mose 22/Abs. 17
Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen.

Jaja, sagte die Kirche nicht etwas von: "Ja, damals fassten es die Menschen falsch auf."

2. Mose 22/Abs. 28
Deinen ersten Sohn sollst du mir geben. So sollest du auch tun mit deinem Stier und deinem Kleinvieh. Sieben Tage laß es bei seiner Mutter sein, am achten Tage sollst du es mir geben.

Dabei rätsle ich noch imemr ob ich es so interpretieren soll das ich mein Kind töten soll bzw. opfern oder taufen? Wobei ich mir da nicht so sicher mit dem Taufen bin...

Grüße, Uriel


P.S:In der Bibel existieren zuviele Ungereimtheiten, zuviele Schriften wurden aus diesem Manifest entfernt um die Reinheit und Liebe Gottes zu untermalen...
Genauso jene Diskriminierung von Frauen und Schwulen.
Sind wir nicht alle schon mit der Erbsünde belastet?

Deswegen verstehe ich die meisten Christen einfach nicht das sie blindlings einem egozentrischen infantilen eifersüchtigem alten Holzbock folgen der seinen eigenen Sohn massakrieren läßt...
:D
Rücksitzpunk[QUOTE][i]Original geschrieben von WinterWolf [/i]
[B]Das "Märchenbuch Bibel" ist es nicht wert. Aha. Und das, wo sie kaum davon Ahnung haben... [/B][/QUOTE]

woher willst du das bei jedem so genau wissen?

[verallgemeinerung an]
"ihr" christen seid so verdammt dogmatisch, und das ist das, was mich zumindest am meisten stört.
[verallgemeinerung aus]
AsmaliaUriel the Fallen:muss ich dir recht geben.Für mich sind es auch zu viele Ungereimtheiten.Die Frommen behaupten ihre Feinde zu lieben."gott wird sie schon bestrafen".Das ist doch Unsinn.Jeder Mensch ist fähig zu hassen.Und Satan,anfangs ein Engel,wurde ja erst im 14 Jahrhundert zum Sündenbock des Christentum.Ab da an hiess es Satan ist böse,Satan ist grausam.Gebt euch nicht seiner Versuchung hin oder ihr werdet in der Hölle schmoren.Dabei wollen wir mal beachten,dass Satan Früher Pan war.Pan symbolisierte damals Fruchtbarkeit und Befruchtung.
Nun ja so ist das eben.
LaChatteUriel, da zitierst du ein uraltes Gesetz, das für uns bestimmt nicht mehr gilt. Und dieses Gesetz war damals ein enormer Fortschritt, im Vergleich zu den damals üblichen Praktiken...

"Liebet eure Feinde" hat dann erst Jesus gesagt, also viel später, und er hat mit dieser Aussage das alte Gesetz ungültig gemacht.

Natürlich ist jeder Mensch fähig zu hassen, das ist in unserer Natur. Wenns nicht so wär, müsste es ja kein Gebot geben, das uns daran erinnert, dass auch unsere Feinde Menschen sind wie wir selbst, und daher den gleichen Respekt und die gleiche Liebe verdienen, wie wir sie uns selbst geben.

Dass die Kirche oft nicht mehr allzuviel mit dem Christentum zu tun hat, dürfte eine altbekannte Tatsache sein... bitte nicht die Lehre mit der Organisation verwechseln...
AsmaliaLa Chatte:Das sehe ich sehr anders.Genau es liegt im Menschen zu hassen.Liebe und Hass-wer eines dieser beiden Gefühle noch nie erlebt hat,kann auch das andere nicht vollkommen erleben.Du versuchst dann deinen Hass zu unterdrücken und diesen Menschen mit Liebe entgegen zukommen.Und dass es dafür ein Gebot gibt"du sollst deinen Nächsten lieben" ist mir relativ egal,weil ich beide Gefühle akzeptiere.Warum sollte ich mich derart erniedrigen?Sehe ich keinen Grund.
LaChatteHm, ich geb dir recht - ich muss vielleicht deutlicher erklären.

Den Hass gewaltsam zu unterdrücken, sich zu erniedrigen, das ist keine Liebe. Wer sich dazu zwingt, jemand anders nicht zu hassen, endet in der Regel damit, dass er sich selbst hasst. Das ist keine Liebe. Gefühle müssen akzeptiert und gelebt und erforscht werden.

Ich würde das Gebot, wie ich es verstehe, so formulieren:

"Wenn du erreicht hast, dass du sogar deine Feinde, die Menschen, die dir Böses wollen, von ganzem Herzen, mit Freude lieben kannst, dann wird es dir gut gehen"

Es geht nicht darum, dass du irgendwelche Gebote befolgst, einfach, weil so ein Typ mal gesagt hat, dass du es eben tun solltest. Wenn du das machst, ensteht wieder sehr leicht neuer Hass.

Du sollst es tun, weil du dir damit echt einen Gefallen tust. Reiner Egoismus, quasi. Denn alle Menschen wollen doch lieben und geliebt werden, und Hass entsteht aus Angst - aus der Angst, zu kurz zu kommen, aus der Angst vor Einsamkeit, aus der Angst, nicht geliebt zu werden, nicht akzeptiert zu werden. Wenn ein Mensch böse, fies oder unfair zu dir ist, dann meist aus Angst, dass du ihm etwas wegnimmst, und er Angst hat, dieses etwas zu verlieren. Sei es Geld, Status, Liebe oder was auch immer. Wenn du diese Angst hinter dem Hass und hinter der Feindseligkeit sehen kannst, fällt es dir viel leichter, zu denken: "Jetzt war er grob zu mir, aber ich sehe, das ist ein Mensch, der grosse Probleme hat und darum so reagiert. Und aus diesem Grunde kann ich nur Mitgefühl mit ihm haben, und ich kann ihm gar nicht mehr böse sein."

Dann liebst du deine Feinde, und das, ohne dich selber zu erniedrigen...
AsmaliaIch sehe wir kommen auf keinen Punkt.Man kann nicht jeden lieben,das ist schwachsinnig.Wenn man lernt,seine Wut gegenüber denjenigen freizusetzten,die sie verdienen,reinigt man sich von diesen Emotionen und muss den angestauten Hass nicht an den Liebsten auslassen.Da muss ich dem Satanismus recht geben:Freundlichkeit gegenüber denen,die sie verdienen,anstatt Liebe an Undankbare zu verschwenden!So sehe ich das halt.Ein Mensch muss für sein Handeln fähig sein Verantwortung zu übernehmen.
UrielTheFallenStimmt Asmalia, was bringt es dir wenn du zu einer Person freundlich bist die dich z.B im nächsten Moment verprügelt, weil du anders aussiehst.

Liegt es nicht in seiner Unakzeptanz und Intoleranz?
Du erreichst einen wahren hohen Status wenn du über deine Feinde lachen kannst und sie dir nicht ernstnimmst, doch führt das nicht wiederum zu einer Schwäche, da du offen für Angriffe bist?

Christen sind bei Leibe nicht die Starken wenn sie ihre Feinde lieben.

Außerdem widersprechen sie sich dann schon wieder - Siehe "Heilige Kreuzzüge"
Alles was nicht bekehrt wird ist böse, und was Böse ist ist gleichzeitig der Vernichtung wert...

Grüße, Uriel
LaChatte@asmalia

ich bin mir nicht ganz sicher - hast du meinen letzten Beitrag wirklich gelesen?

Liebe ist nicht schwach, im Gegenteil, sie ist die mächtigste Kräfte, die es überhaupt gibt. Lieben heisst, keine Angst zu haben... Und Lieben ist nicht gleichbedeutend mit "sich erniedrigen lassen, sich unterwerfen"

Hass wird aus Angst geboren. Hass ist Schwäche. Wer hasst, unterwirft sich selber der Angst, und ist deshalb schwach.
AsmaliaIch glaube,du hast mich nicht verstanden.Deine Aussage:wer liebt ist stark,wer hasst ist schwach.Meine Aussage:die Liebe ist eine der intensivsten Gefühle,die der Mensch empfinden kann,ein anderes ist der Hass.Und beides sollten wir fähig sein zu empfinden und zu zeigen.Und das zeigt genau das Gegenteil von Schwäche auf.Aber lass es gut sein,wir müssen ja nicht einer Meinung sein.
LaChatteDoch, du hast schon recht, wir müssen fähig sein, Gefühle zu empfinden und zu benennen. Wir sollten uns nicht verstellen.

Aber wenn du den Gefühlen auf den Grund gehst, wirst du finden, dass der Hass immer einer Angst entspringt. Echte Liebe aber ist ein "Grundgefühl", das nicht noch Ausdruck eines tiefer liegenden Gefühls ist...

Es gibt natürlich auch noch "falsche Liebe", die oft einfach bedeutet, dass man sich selbst von etwas oder jemand abhängig macht, und glaubt, ohne dieses Etwas nicht leben zu können. Das ist NICHT die Liebe, die ich meine...
WinterWolfNochmal der neueste Hinweis:
[SIZE=4]Für alle zum Mitlesen und die armen Schlucker ohne Brille: Wir reden hier vom CHRISTENTUM und nicht von den menschlichen Institutionen (Kirchen...), die unverzeihliche Fehler machten und immer noch machen![/SIZE]
Die Kirchen sind nicht einmal existenzberechtigt laut Bibel. Es ist eine vom Menschen geformte, hierarchische Struktur, die als Machtinstrument in der Welt funktioniert(e)!



@ Asmalia:
[quote]Da muss ich dem Satanismus recht geben:Freundlichkeit gegenüber denen,die sie verdienen,anstatt Liebe an Undankbare zu verschwenden!
...
Ein Mensch muss für sein Handeln fähig sein Verantwortung zu übernehmen.[/quote]
Liebe schließt nicht aus, Verantwortung für sich zu übernehmen. Irgendwie passt das nicht so recht rein.
Wer ist undankbar, woher weißt du das? Du versuchst es nicht einmal, also weißt du es nicht. "Liebe" zu geben heißt nicht sich zu verleugnen oder gar aufzugeben.

Hass ist eine primitive Reaktion, die aus der echten Emotion Angst resultiert. Es ist wahre Stärke die ehrliche Emotion Angst zu zeigen, irrational dagegen sich einer zumeist unproduktiven Schwäche hinzugeben. Um noch jemanden zu diesem Thema zu zitieren (dessen Name ist mir leider entfallen):
[quote]Hass muss produktiv machen, sonst ist es gleich gescheitert zu lieben.[/quote]
Liebe ist im Übrigen das Einzige, das wächst, wenn man es verschwendet ;)
Es gibt kein Maß dafür, sie ist unbegrenzt.



@ Uriel:
Dein Beispiel ist haltlos, da es unter Selbstschutz fällt, und in der Regel weißt du, ob dir jemand an den Kragen will oder nicht. Es wird nicht verlangt sich negativen Einflüssen (welcher Art auch immer) auszusetzen.
Wenn du deine Feinde verhöhnst führt das genauso zu nichts außer einer niederen Emotion, deren Erfüllung nachzugeben auf geistige Schwäche zurückzuführen ist. Du zeigst erst recht Schwäche, da du jemand anderem einen Grund gibst dich beispielsweise zu verprügeln. Selbst rational gesehen ist es idiotisch, ja primitiv, so zu handeln.
Yami no Matsueinun ja, es ist ziemlich komplex und teilweise ziemlich unkonventionell woran ich glaube. das auszuführen würde einfach zu lange dauern und jeden weiteren leser mit einem endlospost langweilen.

im großen und ganzen habe ich so meine probleme mit autoritäten wie gott oder schicksal, der einzige gott, an den ich bereit bin zu glauben, ist abraxas. es ist die logischste vorstellung von einem gott, die es geben kann, da ein gott ja von niemandem abhängig sein sollte, aber in der christlichen religion kann gott nciht ohne den teufel existieren und umgekehrt, abraxas hingegen ist sowohl als auch.
WinterWolfNur ein Teil der Christen glaubt an den Dualismus. Die Existenz von einem universalen Gut oder Böse ist umstritten, ja gar zweifelhaft, da vieles Ansichtssache ist.
Ich denke mal, dass bewusste Zerstörung, Hass etc. zumindest deshalb zu verurteilen sind, da sie das soziale Umfeld erheblich stören.
Yami no Matsueidas mag sein, aber ohne erheblichen hass, bewusste zerstörung etc. wüsste man doch nciht um liebe, friedfertigkeit usw.
gäbe es sowas denn überhaupt? weil vieles definiert sich erst über das gegenteil, und ich wüsste gerne eine einzige sache, die kein gegenteil hat.

etwas absolut gutes oder böses finde ich totaler schwachsinn.
ich lehne es ab.
es kann nichts geben, dass nur so oder nur so ist.
nun ja, das ist wie du schon sagtest ansichtssache.
Asmalia@ Winterwolf:1.Ich habe nie behauptet,dass Liebe zu geben heisst zu verleugnen oder gar aufzugeben.Unterstelle mir nicht etwas was ich nie so geschrieben habe.
2.Hass ist keine primitive Reaktion,und er entspringt schon gar nicht aus Angst.Das ist der grösste Schwachsinn den ich hier gelesen habe.Es ist ein natürliches Gefühl,das der Mensch fähig sein muss zu zeigen.

"Schwere,schwermütige Menschen werden gerade durch das,was andere schwer macht,durch Haß und Liebe,leichter und kommen zeitweilig an ihre Oberfläche." F.Nietzsche
Combusted_Angel@Asmalia:Haß keine primitive Reaktion? Ach und warum sorgt Haß dafür, daß sich Menschen auf eine Weise benehmen, die eigentlich durch keine halbwegs vernünftige ethische Basis gerechtfertigt werden kann?
Haß mag nicht vollkommen aus Angst entspringen, hat darin aber auch seine Wurzeln. Haß entspringt aber mit ziemlicher Sicherheit auch aus eigener Unzulänglichkeit, indem die daraus resultierende Unzufriedenheit einfach anderen angelastet wird.
Kommt dann noch Unwissenheit dazu kann Haß ungehindert wuchern.
Du kannst nicht einfach sagen, es sei Schwachsinn, solange du nicht Beweise hast, die die Falschheit des Gesagten belegen.



Mir ist generell was aufgefallen, ohne jemanden direkt ansprechen zu wollen.
Kann es sein, daß sich manche hier nur herablassend über Liebe etc. äußern, weil sie meinen, irgendeinem Stereotyp folgen zu müssen? Den ultraharten Schwarzen mimen, so schwarz innen wie außen? "Gothic" und "Romance" sind eng verwandt, diese Haltung scheint mir deshalb zumindest ziemlich...grenzwertig.
Ich wette, ich hab mich damit jetzt ziemlich zur Zielscheibe gemacht, aber was solls. Ich hoffe, ich liege falsch.

"Überlasse das Hassen jenen, die zu schwach sind, um lieben zu können. "
Yami no Matsueicombustet_angel, ich fühl mich überhaupt nciht angesprochen, weil ich ja nichts herablassendes geschrieben habe, und auch nciht vorhabe, das zu tun, aber früher habe ich das oft getan, mich über liebe lustig gemacht und so richtig "runtergemacht"
nicht, weil ich richtig goth oder sonst was war, sondern weil ich wirklich so gedacht habe, und einfach ncihts für liebe übrig hatte.
deshalb gehe ich mal davon aus, dass viele sich aus ähnlichen gründen wie ich damals, sich herablassend über liebe äußern, und das nciht (nur) aus imagegründen tun.

liebe ist schließlich einer der haupttriebe, aber ich muss leider gestehen, dass bei mir der liebestrieb ein wenig eng mit dem todestrieb verbunden ist -.-
Asmalia@Combusted Angel Falls du mit den paar Leuten auch mich meinst muss ich dir sagen,dass für mich das Gefühl der Liebe das schönste ist was es im Menschen gibt.Den Hass als Gefühl zu Akzeptieren und ihn auch zu zeigen wenn es sein muss,halte ich dagegen auch für notwendig.Oder soll ich ihn runterschlucken?Wieso ein natürliches,menschliches Gefühl verneinen?Wenn ich traurig bin weine ich,wenn ich glücklich bin lache ich und teile die Freude mit anderen,wenn mir jemand mit Hass entgegenkommt,wenn mich jemand schlägt,schlage ich zurück.So sehe ich das halt.Auch fordere ich Hass nicht heraus,weil es ein Gefühl ist das aufwühlt aber dennoch lasse ich auch dieses Gefühl zu.
Combusted_Angel@Asmalia: Verwechselst du nicht Haß mit Zorn? Der Unterschied ist größer, als man vielleicht annehmen könnte. Zorn hat in vielen Fällen eine Begründung, einen Anlaß. Für Haß brauchts manchmal nur Indoktrination und eine große Portion Dummheit.
Zorn ist eine sehr mächtige Emotion, aber ich finde, man sollte ihn nicht in Gewalt umschlagen lassen, sondern produktiv verwenden.
Allerdings stimme ich dir zu, daß man sich nicht alles gefallen lassen soll, sondern natürlich das Recht hat, sich zu wehren.
Asmalia@ Combusted Angel:Ich glaube ich kann meine Gefühle ganz gut unterscheiden.Und Hass resultiert sicher nicht aus Indoktrination
oder einer grossen Portion Dummheit.Ich hatte mit Sicherheit schon bevor ich die Satanische Bibel gelesen habe,diese Ansicht,sonst hätte ich mich ja schliesslich nicht mit den Zeilen identifizieren können.Und wenn du Hass als Dummheit ansiehst,dann lass ich dich halt mal in dem Glauben...;)
WinterWolf@ Asmalia:
[quote]1.Ich habe nie behauptet,dass Liebe zu geben heisst zu verleugnen oder gar aufzugeben.Unterstelle mir nicht etwas was ich nie so geschrieben habe.[/quote]
Sehen wir über deine unterschwellige Aggression hinweg, so möchte ich nur klarstellen, dass ich dir nicht versuchte etwas zu unterstellen, es erweckte bei mir persönlich nur den Eindruck. War nicht in böser Absicht ;)


[quote]2.Hass ist keine primitive Reaktion,und er entspringt schon gar nicht aus Angst.Das ist der grösste Schwachsinn den ich hier gelesen habe.Es ist ein natürliches Gefühl,das der Mensch fähig sein muss zu zeigen.[/quote]
Ok, definieren wir Hass vielleicht nochmal für alle? Ich glaube, die gesamte Diskussion hängt sich daran ein wenig auf. Ich akzeptiere, dass hass nicht nur aus Angst resultiert, aber Hass ist und bleibt eine unproduktive Emotion (?), die man nicht gänzlich zu unterdrücken braucht (das habe ich NIE behauptet!), aber man muss sie nicht sofort in Tätlichkeiten ausdrücken.
Ferner wird hier unvernünftig mit dem Wort Hass herumgespielt - Zorn ist an sich etwas grundliegend anderes als sprichwörtlicher Hass. Hass begründet sich normalerweise auf nichts, während Zorn eine innere Reaktion auf etwas ist. Hass grenzt teilweise am Extremen und Krankhaften - echter "Hass" ist aber, wie Combusted hier bereits schrieb, ein Klischee-"Gefühl", dass viele gerne reflektieren möchten.
Sie hassen alles und jeden, dabei wissen viele nicht einmal, was echter Hass ist. Oder wenn sie auf Dinge wie einen minderen tätlichen Angriff mit Hass reagieren, so wage ich zu behaupten, dass in deren Gefühlswelt was schief läuft.

Fakt ist: Hass ist zu 99,9 % nicht ansatzweise produktiv.


[quote]"Schwere,schwermütige Menschen werden gerade durch das,was andere schwer macht,durch Haß und Liebe,leichter und kommen zeitweilig an ihre Oberfläche." F.Nietzsche[/quote]
Nietzsche - fast ein Frauenhasser, Christenhasse und denkt von sich selber, die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben. Hm.
Ok, einige Gedankengänge, die er hatte, sind in sich schlüssig und berufen sich auf harte Fakten, aber er driftet in seinen Christenhass ab und was weiß ich noch alles... ;)
SethurHass muss produktiv machen, sonst ist es gleich gescheiter zu lieben.

Hass auf Ungerechtigkeit ist leicht zu verstehen, man sollte etwas gegen diese Ungerechtigkeit unternehmen. Tut man es nicht, ist man mitschuldig.

Hass resultiert oft aus Angst. Oder Neid.
Diese 2 Sorten des Hass sind oft unbegründet (Angst vor dem Fremden, Neid auf Jemanden der es besser hat) und hat zerstörerische Auswirkungen. Für den Anderen und auch für sich.
Wer hasst kann kein Glück empfinden, wie auch? Denn wer hasst ist unzufrieden mit einer Situation. Hass auf die Gesellschaft ist keine Lösung. Sucht euch Leute, die ihr lieben könnt und die euch lieben.
Wenn ihr gemobbt werdet, habt Mitleid mit denen, die euch mobben. Sie haben einen entscheidenden Punkt des Lebens nicht begriffen. Man wird nicht stärker, indem man auf andere herabblickt, sie verachtet oder sie gar hasst.
Man kann sie verachten, die Modegirlies, die crassen Checker, die sich cool aufspielen und euch fertigmachen, weil ihr nicht mitzieht.
Aber sie sind verunsichert, ohne Halt taumeln sie dahin und halten sich an der leeren Traumblase "Mode" fest.

Hass erzeugt Hass als Gegenreaktion. Liebe erzeugt Liebe. Welches der beiden Gefühle/Emotionen ist angenehmer?

Sethur
UrielTheFallenIch würde behaupten das Beides voneinander abhängig ist, da Hass und Liebe 2 Gegensätze sind die nicht immer allzu weit voneinander entfernt sind...

Beide sind sehr starke Emotionen, Liebe denen die es verdient haben, und Hass würde ich nur im Zusammenhang mit einem wirklich trifftigen Grund zulaßen, da Hass eine endgültige Variante der Abneigung ist.

Hass kann sich auch aus Liebe entwickeln, Hassliebe...

(Wobei das eigentlich parrallel läuft)

Seht doch Hass nicht als eigenständige Emotion an, wozu immer dieses krampfhafte "Eigelb vom Eiweiß trennen"?

Existiert Leben ohne Tod? Gut ohne Böse? Wenn schon kategorisch Denken dann bitte im Sinne von Ying-Yang, ist doch besser ;)

Grüße, Uriel
WinterWolfEmotionen teilen sich nicht so einfach auf - man kann es auch so sehen, dass Liebe und Hass Gegensätze sind, klar.

Aber Hass hat verschiedene Ursprünge ;)
UrielTheFallenLiebe doch auch Winter *gg*
Sethur[QUOTE]Hass kann sich auch aus Liebe entwickeln, Hassliebe...[/QUOTE]

Sicher, da hast du recht. Doch wie wird aus Liebe Hass? Wenn die Liebe nicht beantwortet wird...
LaChatteWenn aus "Liebe" Hass wird, weil diese nicht beantwortet wird, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass in dieser Liebe eine grosse Portion Egoismus steckt.

Liebe ist frei und schenkt - wenn nötig, sogar Abwesenheit.
SethurDas heißt, wenn Hass aus Liebe entsteht, war es keine echte/reine Liebe.
LaChatte... Liebe gemischt mit anderem wie Angst ("ich bleib immer allein.."), oder Egoismus ("Du gehörst mir allein") oder Geiz ("ich teile dich mit niemandem") oder solchen Dingen.

Ist sogar eher die Regel als die Ausnahme. Reine, bedingungslose Liebe ist sehr selten.
SethurSollte man aber empfinden können...
dark80Ist es Fakt, dass jeder der nicht glaubt, von vorne weg ein schlechterer Mensch ist. Einer aus dem Sozialen Geflechte verstoßener.

Ist es nicht viel mehr so das GERADE der Glaube, vieles zerstört und schlimmer macht?

Wenn mich jemanden Fragen würde ob ich an Gott glaube: So würde ich Antworten "JA", aber ich glaube nicht an die Religion die dahinter steckt.

Zuviel ist aufgrund der Religion passiert in der Geschichte der Menschheit.

Wer hat dazu auch eine Meinung?
Peacefulltomyschau mal hier, vielleicht gibt es hier einige antworten für dich:


[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=15066[/url]
SirBelmondalso ich denke dass ein guter mensch genau so den stellenwert hat wie ein schlechter, denn wo kein licht ist, da ist kein schatten und umgekehrt. aber um hier nicht das falsche heraus zu lesen müsste man genauer zwischen guten, schlechten und psychisch gestörten menschen differenzieren.
ich würde ebenfalls die frage mit der existenz gottes mit "ja" beantworten, da ich erstens ein mensch bin und dazu neige sich erklärungen einfacher zu machen und zweitens ich diesen glauben zum glück nicht ausüben brauche.
ich finde auch gut dass es menschen gibt die ihren glauben an gott ausleben, aber NIEMALS in form von religion. religion sollte meines erachtens nach verboten werden, denn die hat der menschheit größten teils nur geschadet und schadet ihr noch heute.
PeacefulltomySirBelmond


ich achte deine worte. sie sind mit bedacht. zwar stehen wir uns bei der frage gott oder kein gott gegenüber, jedoch ach für dich wäre der obere thread eventuell interessant, als grundlage für ein sich hier ankündigendes, auserordendlich interessant anmutendes gespräch.
YukikazeEs kommt immer darauf an wie man an etwas glaubt...und meiner Ansicht nach sind die Sachen, die aufgrund der Religion passiert sind, wie die Kreuzzuege und andere Kriege, nicht wirklich aufgrund der Religion ausgetreagen wurden sonder nur unter deren Deckmantel ausgetragen...vielleicht haben einige wirklich geglaubt, dass sie das alles fuer Gott tun und sind in den Tod gegangen aber an sich ging es nur um Macht...und ich finde, dass es in der Religion und im Glauben niemals um Macht gehen sollte ...der Glaube der Menschen wird viel zu oft missbraucht...
derkleineTodEine der intimsten Fragen überhaupt würde cih sagen . Deshalb beantworte ich sie auch nur teilweise.
Also ich für mich bin Atheistin und bestreite somit die Position , dass kein allmächtiges Wesen über uns wacht.
Ich vertrete auch ein bisschen Nietzsches Meinung zum Stand der Dinge , denke aber das auch Feuerbach viel Wahrheit aufgeschrieben hat.
Was ich glaube , steht auf einem anderen Blatt in einem Buch mit 1000 Siegeln drauf.
derkleineTodMir viel da grade noch was passendes ein:
"Mit oder ohne Religion können sich gute Menschen anständig verhalten und schlechte Menschen Böses tun; doch damit gute Menschen Böses tun, dafür braucht es Religion"

Steven Weinberg, Astrophysiker
UrielTheFallenNochmal kurz zum Thema Hassliebe:

Ich habe es selbst schon erlebt, wenn du eine Person über alles liebst, sie dich aber ständig nur verletzt und ständig nur Streit provoziert dann kannst du einfach eines Tages nichtmehr, dann wird alles frei und die Liebe stirbt dahin...

Grüße, Uriel
Combusted_Angel@derkleineTod: Sowas ist der Grund, warum Wissenschaft und Religion wohl immer auf Kriegsfuß stehen werden....die einen glauben, sie stehen über den anderen. Religion kann Fanatismus hervorrufen, aber Wissenschaft kann in unbremsbaren Forschungsdrang umschlagen. Der Religion verdanken wir vielleicht sowas wie Kreuzzüge aber der Wissenschaft die Atombombe.
arcaniAlles, was ist, definiert sich durch sein Gegenteil: schwarz-weiß, Licht-Schatten, arm-reich, Tod-Leben, du-ich usw.
Daher muss unsere EXISTENZ auch einen Gegenpol haben. Den kann man ESSENZ nennen.
Unsere Existenz ist unvollkommen, die Essenz muss also vollkommen sein.
Unserer unvollkommenen Existenz steht also eine vollkommene Essenz gegenüber - sie wird in den Religionen "Gott" genannt.
Gar nicht so absurd, der Gedanke, finde ich...
Lady_GunshotIch bin Atheistin. ich habe mich nie wirklich in das blinde Gottvertrauen der Gläubigen jeglicher Religionen stürzen können.
WinterWolfUnd wieder mal das Vorurteil schlechthin...



Gläubige = Blind, vertrauensselig, närrisch



Kinners, lasst euch doch mal was besseres einfallen als diese abgedroschenen Phrasen herunterzuleiern...
*gähn*
Lady_GunshotDas ist wohl kaum eine abgedroschene Phrase, sondern meine eigene persönliche Erfahrung. Ich habe mich 3 Jahre mit verschiedenen Religionen und Kulten beschäftigt und ich halte diese einfach für NÄRRISCH, ja wohl. Ich kann daran nicht glauben, denn für mich beantworten diese Religionen keine meiner Fragen.
Und bitte, geschätzter WinterWolf, welchem Vorurteil gehöre ich nochmal an? :rolleyes:
WinterWolfEs ist immer dasselbe:
Gläubige = Blind, vertrauensselig, närrisch

Das ist die Gleichung, die so viele ziehen. Egal, darüber zu diskutieren habe ich schon zu oft getan in den entsprechenden Threads... ich meine nur: Man kann Realist sein und gläubig zugleich.

Ich bin solch ein "romantischer Realist", aber wie gesagt, das habe ich schon zigmal erläutert.

Meiner Erfahrung nach haben sich auch viele Atheisten nicht mit Religionen richtig auseinandergesetzt, inwiefern du das in den 3 Jahren gemacht hast vermag ich so nicht zu beurteilen...
Montrose@Lady_Gunshot. Was sind Deine Fragen, die Du gerne beantwortet hättest?
Lady_Gunshot@WinterWolf: Ich habe nicht gesagt, dass Realisten nicht gläubig sein können. Aber ich wollte dir klar machen, dass ich mich sehr wohl mit diesem Thema beschäftigt habe und nicht einfach nur etwas nachplappere was ich gehört habe. Ich mag solche Unterstellungen nicht. Ich bin einfach nicht gläubig. Und du musst zugeben, es gehört schon ein ziemliches "Gottvertrauen" dazu einer Religion ganz anzugehören.
MontroseDu hast Dich drei Jahre mit verschiedenen Religionen und Kulten auseinandergesetzt? :rolleyes: Daß dabei nichts rauskam, okay, message understood. Trotzdem nochmals: was genau hast Du denn überhaupt in den drei Jahren gesucht?
WinterWolfGottvertrauen?

Hm, die Frage ist, wie man die Religion definiert. Ich kann nur soviel sagen, dass ich alles andere als ein typischer Christ bin... ich sehe so manches wesentlich realistischer als gewisse Möchte-Gerns :rolleyes:

Aber gut, wollte nur was klarstellen - ich reagiere inzwischen so voreilig, weil sich meine Vermutungen zu 99 % als richtig erwiesen - sorry, war kein Angriff auf deine Person ;)
Peacefulltomy@Lady_Gunshot


tja,

du mußt vorsichtiger sein. das habe ich auch gemerkt.ich bin auch überzeugter atheist. da gabs schon diskussionen...

nichts für ungut winterwolf,sethur und sacrum ->

ich bin´s der heide :)
MontroseEben, hier muß man wirklich vorsichtig sein. Das ganze Board ist unterwandert von "Weißen" ;).
UrielTheFallenGute Nacht die lieben Damen und Herren!

So entsende ich auf ein Neues Senf von meinem Geiste, ob die Tube jemals leer sein wird? *gg*

Für mich persönlich stellt "Blinder Glaube" soviel wie:
Fanatisches Verteidigen der Glaubensrichtung dar, das festankern an einem Standpunkt ohne sich selber Gedanken über die Worte zu machen, deren Bedeutung, endlosen Glauben in etwas stecken das vielleicht nicht unbedingt richtig ist.

Mir sagte einst einmal ein Christ als ich ihn mit:

2. Mose 21/Abs. 20
Wer seinen Sklaven oder seine Sklavin schlägt mit einem Stock, daß sie unter seinen Händen sterben, der soll dafür bestraft werden.
Bleiben sie aber einen oder zwei Tage am Leben, so soll er nicht dafür bestraft werden; denn es ist sein Geld.

konfrontierte das derjenige der Sklave ist schließlich selbst daran Schuld ist da er ja kein Sklave hätte werden müßen.

Weil ja auch jeder freie Mensch total begeistert ist in die Sklaverei zu gelangen oder hineingeboren zu werden...

Insoweit verstehe ich es einfach nicht solche Behauptungen aufzustellen, wobei ich eigentlich recht tolerant gegenüber jeder Religion bin.

Denn jeder sollte seinen Weg gehen und selber beschließen was er vertreten oder repräsentieren will.

Im Endeffekt führt ein jeder Glaube doch zum selben Ziel oder?

In diesem Sinne, gute Nacht werte Manifestationen meiner optischen Wahrnehmung *gg*

Grüße, Uriel :D
Lady_Gunshot@WinterWolf: Schon gut! :cool: Ich toleriere Christen, allein schon wegen meinen Eltern, ich schätze ihre nicht ganz alltägliche christliche Einstellung auch. Ich wollte ja nicht sagen, das Gläubigkeit automatisch blind macht, aber aus der Sicht eines ungläubigen macht das manchmal ziemlich den Anschein. :rolleyes:

@Peacefulltomy: :D Mit denen werden wir schon fertig! :D
WinterWolf:D Wir werden kommen und euch holen :D

[i]Muah muah muah...[/i]
Peacefulltomy@WinterWolf

niemand wird jemals wieder den palast meines geistes mit dem schwerte der mission betreten. es existiert keine missionarische herausforderung für dich, christ.

@Lady_Gunshot

halte an dir fest und lass dich nicht blenden. so kann dich nichts von deinem wege abbringen. es ist eine besonderheit zu sehen, was ER nicht sehen kann.


-Wir werden kommen und euch holen -???


....hatte ich schon zu oft gehört in meinem leben. ich denke::D

der christ hat das bedürfnis uns alle zu bekehren?

zurück zum thema:

genau das tat -sofern er real lebte- jesu. den menschen ( durch seine reisen und seine jünger) zu sagen, was die zeit zu sagen verlangte. die worte jesu werden auch heute noch interpretiert, wie sie gerade passen.( wie übrigends alles aus der biebel: offenbarung= atombombe und ähnliche tolle aussagen).

da könnte jesu gesagthaben, was er wollte- es wird schöngeredet, passend geschneidert und in die situation gepresst. wo dies nicht geht, werden metaphern auf jesu angewannt.

gefolgschaft ohne wenn und aber? jesu. nicht die historische person, sondern die historische figur.
CarolHm ich bin absolut nicht gläubig.Was auhc daran leigt dss ich nciht daran glaube das es das absolut gute und das absolut böse gibt.´Also Gott und Teufel.BEides wird ja damit assoziert.Es gibt nicht nur shcwarz und weiß sondeern auch. grau.Hm eine weiterer rolle spielt für mich auch die Kircher als institution ok ich war evangelisch aber schon allein was die Kirche alles gemacht hat und den glauben der menschen für ihre Zwecke missbraucht hat.Ich dneke umwirklich gläubig zu sein braucht man keine Kirche oder sowas.
Ich glaube auch nicht wirklich an eine größere höhere macht oder sowas.Ich denk jeder mensch hat gutes udn böses in sihc udn entscheidet sich dann individuell auf welche seite es ihn eher zieht das hat meiner meinung nach nichts mit gott oder so zu tun .
Naja das is meine eigene meinung und es ist ja nicht so das ich keinen Respekt vor Religion an sich habe nein im gegenteil ich hab mich sogar intensiv mit religion beschäftigt , ich war sogar jahrelang im Religionsauntericht(bis zur 9. Klasse)und da hab ich einfach festegestellt das das einfach nicht mein ding ist.Weil ich das erste mal wirklich über meinen glauben nachgedacht habe.Ich finde man sollte zumindest wissen an was man nicht glaubt-sonst hat man ja auch keine ahnung ob der jeweilige glaube nicht doch etwas für einen ist.Was ich auch nicht haben kann sind dies möchtegern gläubigen die jedend sonntag in die Kirche rennen und ansosten total zb unchristlich sind.ODer auch leute die sich nuhr Konfimieren lassen wegen dem Geld was sie dafür bekommen .Dann sollen sie es bitte schön doch einfach lassen.
Lady_Gunshot@WinterWolf: Na dann kommt doch! Wir sind unbesiegbar! MUHAHAHAHAHAHAHAHA :D :q

@Peacefulltomy: Ich lasse mich grundsätzlich nur durch meine eigenen Gedanken von einer Meinung abbringen, andere schaffen das nur sehr selten ;)
Rücksitzpunkokay, leute... "muahaahaahaa" oder so ähnlich bringt das thema nicht unbedingt weiter... und ihr wollt doch sicher nicht, dass das thema nach dies&das geht, oder?


moderation dunkelheit&licht
Lady_GunshotSorry, aber wir diskutieren doch weiter... das war nur ein kleiner Nebenscherz, aber wir lassens... :rolleyes:
WinterWolfJa, ist klar. Ich habe mich zu dem Thema einfach zu oft in letzter Zeit geäußert, ich schreibe vielleicht später was dazu was Größeres... daher also erst mal Pause für mich an der Stelle.
Sethur@friedlicher kleiner Tomy: ICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRISTICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRISTICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRISTICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRISTICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRISTICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRISTICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRISTICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRISTICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRISTICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRISTICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRISTICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRISTICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRISTICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRISTICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRIST ICH BIN KEIN CHRIST

Angekommen?;)

Sethur
ChimonasIch glaube daran, dass in der tiefsten Nacht, der Tag am naechsten ist.

Das der Mensch deshalb einen Gott sucht, weil er spuert, dass da noch etwas groesseres ist ausser ihm...sein Unterbewustsein.

Gruss
Chimonas
Lady_Gunshot@Chimonas: Also das glaubt bestimmt nicht jeder Mensch! Ich zum Beispiel nicht. Und was ist mit dir? Würdest du dich nun als gottesgläubig betrachten? Nur weil du manchmal denkst es gibt etwas höheres?
Chimonas@ Lady_Gunshot

Hin und wieder such ich sowas wie Gott, bis jetzt hab ich ihn aber noch nicht gefunden.

Gruss
Chimonas
Peacefulltomy@Sethur


gab es behauptungen? mußt du mir näher erläutern:D

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@Chimonas

Zitat:

Ich glaube daran, dass in der tiefsten Nacht, der Tag am naechsten ist.

Das der Mensch deshalb einen Gott sucht, weil er spuert, dass da noch etwas groesseres ist ausser ihm...sein Unterbewustsein.


... einer der besten, aussagekräftigsten und treffensten sätze in dieser runde.
Chimonas@ Peacefulltomy

Danke!
MontroseIst das nicht ein Widerspruch in sich "daß da etwas groesseres außer ihm ist ... sein Unterbewußtsein"? Das Unterbewußtsein ist er doch selbst. Was für eine merkwürdige Behauptung, die Welt nur durch Nabelschau kennenzulernen, immer nur um sich zu kreisen. Der Horizont erweitert sich doch viel eher, wenn man die Augen auch mal von sich weg nach außen richtet. Wachstum braucht Inspiration von außen.

@peacefulltomy. Man fühlt sich von Deinem Lob zunächst geehrt. Mir scheint aber, Du verteilst es ziemlich beliebig.
Chimonas@ Montrose

Zitat:

Ist das nicht ein Widerspruch in sich "daß da etwas groesseres außer ihm ist ... sein Unterbewußtsein"? Das Unterbewußtsein ist er doch selbst.

Zitat Ende.

Fuer mich ist "er selbst" wohl eher das Bewustsein. Zwar spielt auch das Unterbewustsein eine grosse Rolle, aber eben eher unbewusst. Trotzdem wuerde (behaupte ich jetzt einfach mal) das Bewustsein am liebsten voellig leugnen auch vom Unterbewustsein mitbestimmt zu sein. Es kann sich aber nie voellig davon loesen. Wir koennen zum Beispiel nicht jede Sekunde im Leben "bewust" erleben.


Zitat:

Was für eine merkwürdige Behauptung, die Welt nur durch Nabelschau kennenzulernen, immer nur um sich zu kreisen.

Zitat Ende.


Ich stimme dir zu. So erkennt man auch nicht die Welt, moeglicherweise, aber sich selbst.
Und ich bin ein "merkwuerdiger" Mensch, deshalb duerfen es meine Behauptungen ruhig auch mal sein.


Gruss
Chimonas
MontroseWill ich Dir gar nicht widersprechen. Ein gewisses Erstaunen, das Unterbewußtsein mit Gott gleichzusetzen, bleibt allerdings. Sicherlich könnte man daraus auch eine religiöse Lehre zusammenbasteln. Das überlasse ich Dir. Daß Du Gott noch nicht gefunden hast, könnte allerdings darauf hindeuten, daß der Ansatz "Unterbewußtsein" alleine nicht funktioniert.

Gruß
Montrose
Chimonas@ Montrose

Das Unterbewustsein ist fuer mich nicht Gott. Aber ein sehr, sehr wichtiger Grund, weshalb der Mensch nach ihm sucht. Was fuer einen Menschen Gott ist, muss er letztendlich fuer sich allein entscheiden.

Gruss
Chimonas
LaChatte[QUOTE]Was fuer einen Menschen Gott ist, muss er letztendlich fuer sich allein entscheiden.[/QUOTE]

Wenn Gott seinen Namen verdient, muss es doch der gleiche Gott für alle Menschen, für das ganze Universum sein.

Was sich ändern kann, ist höchstens unsere Perspektive auf ihn. Aber ich glaube nicht, dass sich jeder einen Gott nach seiner Façon zusammenreimen kann, sondern dass jeder Mensch sich bemühen sollte, nach der Wahrheit Gottes zu streben. Und da müssten am Schluss alle Menschen zur gleichen Gotteserkenntnis kommen, da es ja auch nur einen Gott gibt.
Chimonas@ LaChatte

Zitat:

Wenn Gott seinen Namen verdient, muss es doch der gleiche Gott für alle Menschen, für das ganze Universum sein.

Zitat Ende.

Tja, das hatte ich mit auch mal so vorgestellt. Kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, das fuer alle Menschen Gott der selbe sein soll. Oder besser, ich sehe das jeder Mensch so seine eigenen Vorstellungen von Gott hat, und dem was Gott nun von einem Menschen moechte oder eben nicht.

Gruss
Chimonas
LaChatteJa, aber unsere Vorstellung von Gott ist eben nicht Gott selber...

Da würd ich schon unterscheiden.
Chimonas@ LaChatte

Und jede der drei monotheistischen Religionen (Judenthum, Christentum und Islam) meint, sie haetten als einzige "den einen wahren Gott". Der Gott der Christen scheint uebrigens etwas gegen Juden, der der Araber etwas gegen Christen und Juden zu haben. Was soll man davon halten.

Hoert sich fuer mich ziehmlich menschlich an, wie sich diese Goetter so verhalten.

Gruss
Chimonas
Chimonas@ LaChatte

Zitat:

Ja, aber unsere Vorstellung von Gott ist eben nicht Gott selber...

Zitat Ende.

Kannst du das etwas genauer beschreiben.

Gruss
Chimonas
Peacefulltomynun muß ich zugeben- als schon lange überzeugter atheist suche ich eure blickwinkel und wege bei dieser diskussion zuweilen mit schwierigkeiten.

habe ich diese wege schon zu lange verlassen, um auf den neuen schon so weit davon abgedriftet zu sein?

lasst mich in die erinnerung schwelgen:

gott ist schöpfer des universums- so steht es in der biebel "dieses gottes"

gott könnte jedoch für religiöse jedoch nichtchristliche menschen auch der schöpfer des universums sein, es sei denn, man hätte mehrere götter.

wenn wir jedoch von dem gott der biebel ausgehen, so ist dieser (für gläubige) doch wie oben schon genannt DER schöpfer- der im menschen (seinem abbilde) wirkt. das kann doch nur im unterbewußtsein beginnen. das genannte herz- in dem gott durch jesu im menschen wirkt => das unterbewußtsein.

oder irre ich mich?
LaChatteJeder Mensch stellt sich Gott auf seine Weise vor: als alter Mann mit Bart, als der "ich bin", als der Logos, als Jesus Christus, als Buddha, als eine unendliche Energie.... wenn du eine Umfrage machst und jeden Menschen danach fragst: "Was ist Gott für dich? Beschreibe mir Gott!", so wird jeder dir eine andere Antwort geben.

Genau das gleiche würde aber auch zutreffen, wenn du die Menschen bitten würdest, zB einen anderen Menschen zu beschreiben. Jeder würde andere Worte, zum Teil sogar völlig entgegengesetze Worte wählen, um ein und denselben Menschen zu beschreiben.

Doch würde sich dieser Mensch dadurch verändern, dass er von verschiedenen Menschen verschieden beschrieben wird? Ich denke nicht - es ist immer der Gleiche.

Und auch so ist Gott immer der Gleiche, auch wenn jeder Mensch sich eine andere Vorstellung von ihm macht. Und da werden die Unterschiede in den Beschreibungen natürlich umso grösser - wenn wir einen Menschen beschreiben wollen, so sehen wir ihn immerhin noch vor uns. Gott aber sehen wir nicht so konkret - darum gibts auch so viele verschiedene Vorstellungen von ihm.
Montrose@Chimonas.

[QUOTE]Was fuer einen Menschen Gott ist, muss er letztendlich fuer sich allein entscheiden.[/QUOTE]

In allen Religionen wählt Gott den Menschen aus, und nicht der Mensch Gott.

LaChatte:
[QUOTE]Ja, aber unsere Vorstellung von Gott ist eben nicht Gott selber...[/QUOTE]

Exakt !

Chimonas:
[QUOTE]Kannst du das etwas genauer beschreiben[/QUOTE]

Bedarf das wirklich einer Erklärung? Wenn Gott dasselbe wie die Vorstellung von Gott wäre, dann gäbe es keinen Gott, sondern eben nur ... Vorstellung. Welchen Sinn würde es dann aber machen, den Begriff Gott zu verwenden.

[QUOTE]Der Gott der Christen scheint uebrigens etwas gegen Juden, der der Araber etwas gegen Christen und Juden zu haben. Was soll man davon halten.[/QUOTE]

Achja, das ist der übliche moralische Dampfhammer, wenn einem sonst nichts Gescheites einfällt. Bleiben wir doch mal beim Thema: redest Du über Gott als etwas von Dir und Deinem Unterbewußten unabhängiges, oder bezeichnest Du Dich selbst als Gott?
Chimonas@ Peacefulltomy

Der Meinung, bin ich nicht. Fuer mich ist das Unterbewustsein ein Problem, fuer unser Bewustsein. Und gleichzeitig die Frage, ob es nicht doch etwas groesseres gibt. Das Bewustsein, ist im Vergleich zum Unterbewustsein naehmlich recht benachteiligt, es bekommt nur manches mit, von dem was das Unterbewustsein so alles verarbeiten muss.

Gruss
Chimonas
Peacefulltomy@LaChatte


nicht jeder. manche haben nichts.

es mag wohl so sein- das der von vielen gesehene mensch sich durch seine "vielgesehenheit" nicht ändert. doch sehen ihn dadurch alle wie er ist? unmöglich. zu viel interpretation ist dabei. zu viele facetten. ich könnte, wenn ich wollte auf diese art- wenn wir der einfachheit halber bei der biebel bleiben wollen z.b. satan mit wenigen sätzen und argumenten zum besseren gott forcieren.
die definition und die interpretation sind unwarscheinlich groß. menschen, die eine ähnliche anschauung von etwas haben, sind schneller überzeugt.
man könnte genau so gut sagen:
der wahre gott ist der im chaos passierte zufall- nur bliebe dann nichts zum anbeten übrig. zufall ist ein momentanes geschehen...
das "nur" vermächtnisse hinterlässt (als beispiel).
Chimonas@ LaChatte

Wenn es einen Gott gibt, stimmt deine Beschreibung genau, mit dem ueberein, was ich dann dazu sagen wollte.

Gruss
Chimonas
MontroseDer Reiz des Glaubens besteht darin, daß im Göttlichen etwas Unbegreifliches passiert, das die eigene Interpretation übersteigt.

Und der Reiz des Glaubens besteht auch darin, daß der Ort seiner Verwirklichung nicht die Phantasie, sondern das Leben und die Realität selbst ist.

Egal, wie man die Welt sieht - religiös oder atheistisch - es wird einem mit der Zeit doch zunehmend klar, daß diese Veranstaltung hier auf dem Planeten wirklich ernst ist, und daß man selbst an Grenzen stößt.
Chimonas@ Montrose

Zunaechst einmal zu deiner wohl wichtigsten Frage.

Zitat:

Bleiben wir doch mal beim Thema: redest Du über Gott als etwas von Dir und Deinem Unterbewußten unabhängiges, oder bezeichnest Du Dich selbst als Gott?

Zitat Ende.

Ich bin umgeben von Menschen, die sich fuer lauter kleine Goetter halten. "Christen" eben. Der eine Gott, der Juden, Christen, und Moslems, hat fuer mich das Problem, dass er allein eben alles weiss, kann. usw.

Wenn es einen Gott gebe, schwanke ich zwischen einem einzigen, oder, weil ich es aus meiner Umwelt so kenne das sich jeder Mensch fuer einen kleinen Gott haelt.

Die Germanischen, grichischen Goetter waren auch recht "menschlich". Aber was ist nun richtig? Keine Ahnung.

Zitat:

Bedarf das wirklich einer Erklärung?

Zitat Ende.

Eigendlich nicht, hast recht. Aber ich wollte es ganz genau wissen, weil ich das Gefuehl hatte, das ich mit LaChattes denken, ziehmlich uebereinstimme.


Zitat:

In allen Religionen wählt Gott den Menschen aus, und nicht der Mensch Gott

Zitat Ende.

Das sehe ich nicht wirklich so. Menschen glauben an etwas. Koennen sie da etwas akzeptieren, mit dem sie in keinster weise uebereinstimmen.

Gruss
Chimonas
Montrose[QUOTE]In allen Religionen wählt Gott den Menschen aus, und nicht der Mensch Gott[/QUOTE]
[QUOTE]Das sehe ich nicht wirklich so. Menschen glauben an etwas. Koennen sie da etwas akzeptieren, mit dem sie in keinster weise uebereinstimmen.[/QUOTE]

Aber ich seh das so. Und von dieser Sichtweise her ist es denn auch egal, was den Menschen paßt oder nicht paßt. Wenn es einen Gott gibt, dann bestimmt der, was läuft.

Daß manche Christen arrogant oder sogar destruktiv sind, stimmt. Manche sind okay, aber das trifft auch auf andere Gruppen zu. Deshalb macht es für mich persönlich auch keinen großen Unterschied, ob ich mit "Weißen" oder "Schwarzen" zusammen bin. Und es gibt Hinweise, daß "der da oben" das genauso sieht ;). Ich denke schon, daß das Göttliche menschliche Kategorien und Schubladen durchbricht.
Chimonas@ Montrose


Zitat:

Wenn es einen Gott gibt, dann bestimmt der, was läuft.

Zitat Ende.

Wenn dem so waehre, koennten die Menschen doch ihre eigenen Goetter sein, da sie gerade "bestimmen", dass ihre Zeit auf diesem Planeten langsam aber relativ sicher ablaeuft.


Den Rest (von dem was du geschrieben hast) finde ich ganz in Ordnung.


Gruss
Chimonas
Lady_Gunshot@Chimonas: Und warum suchst du nach Gott? Es geht doch auch so... Man kann alles auf der Welt wunderbar wissenschaftlich erklären, mir ist es einfach ein Rätsel, warum sich die Menschen noch nach einem Gott sehnen. Mein Unterbewusstsein tut das nicht und ich bin froh drüber.
Chimonas@ Lady_Gunshot

Bei der Wissentschaft stelle ich mir halt die Frage, nach was die Wissentschaft eigendlich selbst sucht. Denn irgendetwas treibt ja auch hier Menschen, zu suchen und zu forschen.

Gruss
Chimonas
Peacefulltomy@Chimonas:

etwas ähnliches hatten wir schoneinmal im board...

sucht die wissenschaft nach antworten, um mit wissen angst vor ungewissen zu unterbinden? angst der menschen mit wissen ertränken?

für die detailierte antwort müßte ein neuer thread geöffnet werden.




@Lady_Gunshot:


um gott zu erklären braucht es meiner ansicht nach keine wissenschaft.

gott ist das ende des "menschleins verstandes"-> ab gott wird alles erklärt, worin der verstand zu versagen vermöge...

die einfache lösung auf offene fragen: gott
Lady_Gunshot@chimonas: den Menschen treibt seine Neugier...

@Tomy: ICH HAB AUCH NICHT GESAGT; DAS DIE WISSENSCHAFT GOTT ERKLÄREN SOLL! Und das Gott alles erklären kann, was sie selbst nicht können, sagen die Menschen um sich zu beruhigen und weil sie zu faul sind, nachzudenken!
Montrose[QUOTE]sagen die Menschen ... und weil sie zu faul sind, nachzudenken![/QUOTE]
Das stimmt nun allerdings ganz und gar nicht. Ein religiöser Mensch muß sehr viel mehr rechtfertigen und nachdenken über sein Weltbild als ein Atheist. In der Religion werden Themen wie Leid und Tod aufgegriffen, die von Nichtreligiösen tabuisiert sind. Außerdem denken die meisten religiösen Menschen nicht nur über ihren Glauben nach, sondern sind auch in anderen Bereichen engagiert. Religion ist kein Ersatz oder Defizit, sondern ein zusätzliches Kulturgut, das manchen Leuten eben fehlt.
Combusted_Angel[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Das stimmt nun allerdings ganz und gar nicht. Ein religiöser Mensch muß sehr viel mehr rechtfertigen und nachdenken über sein Weltbild als ein Atheist. In der Religion werden Themen wie Leid und Tod aufgegriffen, die von Nichtreligiösen tabuisiert sind. Außerdem denken die meisten religiösen Menschen nicht nur über ihren Glauben nach, sondern sind auch in anderen Bereichen engagiert. Religion ist kein Ersatz oder Defizit, sondern ein zusätzliches Kulturgut, das manchen Leuten eben fehlt. [/B][/QUOTE]

;) ;)Da stimm ich dir vollkommen zu.
Vor allem, und da geh ich jetzt mal die Versuche mancher Atheisten an, ein göttliches Wesen "wegzurationalisieren" , bzw. andere zum nicht-Glauben zu bekehren an, ist es etwas, daß man nicht ablegen kann bzw. in den meisten Fällen nicht will.
Das verstehen wahrscheinlich nur diejenigen, die eine religiöse Erfahrung gemacht haben ( was abgehobener klingt, als es ist), aber es sollte doch von anderen toleriert werden.
Es ist ziemlich bestürzend, daß sich gläubige Menschen heutzutage überall dafür rechtfertigen müssen, daß sie religiös sind, um nicht als weltfremde Spinner abgestempelt zu werden.
Peacefulltomy@Montrose

zitat:

Das stimmt nun allerdings ganz und gar nicht. Ein religiöser Mensch muß sehr viel mehr rechtfertigen und nachdenken über sein Weltbild als ein Atheist.

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...das kann ich nicht ganz so stehen lassen, bewegt ein religiöser mensch sich doch in einem, durch seine religion gestalteten rahmen. ein rahmen, den der atheist nicht hat.

religiöse menschen können ihr denken an ihrer religon anlehnen, woraus sich dann ihr weltbild projezieren könnte.

dies könnte in bestimmten (philosophischen) situationen dem religiösen menschen einen großen vorteil beim formen seines eigenen weltbildes verschaffen.

das geformte weltbild dann in der "öffentlichkeit" darzulegen, ist ein anderes blatt, sobald es im inneren des menschen festen bestand hat.

das macht die "gallerie" der weldbilder so interessant. du darfst dir meinungen und ratschläge, die ergänzend sein können als bereicherung anhören. angreifen darfst du dich deines weltbildes wegen keinesfalls lassen.

da stehen gläubige und atheisten gleich auf.
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zitat:

sagen die Menschen ... und weil sie zu faul sind, nachzudenken!


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...zu viele menschen missbrauchen religionen. das sehe ich ähnlich.

ich würde jedoch nie beginnen "abzuwägen" wer jetzt inniger über diese welt nachdenkt und wer nicht. zuviele interessante menschen habe ich schon gesehen (unter atheisten UND gläubigen). es kann in einer objektiv betrachteten diskussion auch nicht der sinn sein etwas wesentliches seines gegenübers "wegzurationalisieren". blockiert man auf diese weise wohl erfolgreich diese diskussion und nicht zuletzt auch das verständnis zueinander total. dies gilt für atheisten UND gläubige gleichermaßen.
LaChatteEs ist leider wahr, dass die Religionen schon allzu oft missbraucht wurden, das hat ihnen einen schlechten Ruf verschafft...

Andererseits muss ein überzeugter Atheist damit leben, dass er nie eine wirkliche, überzeugende Meinung von Fragen wie: Warum existieren wir? Was ist der Sinn des Lebens? etc haben kann. Atheismus bedeutet für mich eben auch, die Augen vor den grossen Fragen des Lebens zu verschliessen.

Ein Weltbild, dass wirklich ganzheitlich und umfassend ist, muss meiner Meinung nach unbedingt auch religiöse Aspekte umfassen. Anders gehts gar nicht.
Peacefulltomy@LaChatte

zitat:

Andererseits muss ein überzeugter Atheist damit leben, dass er nie eine wirkliche, überzeugende Meinung von Fragen wie: Warum existieren wir? Was ist der Sinn des Lebens? etc haben kann.

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...diese geißel zu "entschmerzen" ist meine grundlage, über das weltbild überhaupt in dieser form nachzudenken. also: die treibende kraft.

beim atheismus kommt es auf den blickwinkel an. dieser ist entscheidend.

ich kann nur für mich sprechen, meiner persönlichen erfahrung UND als überzeugter atheist.



zitat:

Atheismus bedeutet für mich eben auch, die Augen vor den grossen Fragen des Lebens zu verschliessen.
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...atheismus ist für mich beispielsweise das exakte gegenteil von dem, was du geschrieben hast.

ich kann gott nicht als erklärung nutzen. ich versuche, für mich wahre hintergründe zu finden. das macht es z.b. meiner meinung nach schwieriger, weil der zuvor beschriebene rahmen fehlt. doch es macht mich auch frei von diesen ankern religion, die meiner meinung nach menschen schufen, um erklären zu können.

das ist jedoch nur meine meinung- kein angriff auf gläubige.
LaChatteAuch ein gläubiger Mensch kann die Antwort auf die grossen Fragen suchen, und das, ohne dabei intellektuell unredlich zu werden.

Darf ich fragen: Hast du denn schon befriedigende Antworten gefunden?
Peacefulltomy@LaChatte


durchaus kann das auch ein gläubiger mensch. kein zweifel.

leider habe ich noch keine befridigende antwort. ich versuche mich auch ständig daran, "kombinationsantworten" zu finden ohne mich dabei selbst zu verwirren.

es scheitert noch an einigem. doch das ende der überlegungen sollte sein: die bessere welt ist möglich.

.. doch wie gesagt. leider habe ich noch nicht "die" antworten, die ich benötige....

ich höre mir gerne viele argumente an. gemeinschaft ist diesbezüglich höchstes gut.
LaChatteEben, damit bestätigst du meine Aussage.... Viele Atheisten wollen auch alles auf die Ratio zurückführen, was ich für eine Einschränkung der eigenen Möglichkeit zur Erkenntnis halte.

"Glaube" ist auch intuitives Wissen, gibt Sinn, und führt zu Erkenntnis. Auch hier gilt: Immer wieder hinterfragen, alle neuen Erfahrungen auf das bestehende Weltbild abstimmen. Der Vorteil eines Glaubens besteht darin, dass man eben nicht nur allein dem Verstand, sondern eben auch der Intuition, dem inneren Wissen vertraut. Und dies ist heute bei vielen leider verlorengegangen.
Peacefulltomy@LaChatte


ob das wie du es nennst verlorengegangene wirklich ein verlust ist, stelle ich persönlich in frage.

auch aus überzeugung atheist sein kann eine intuition als auslöser gehabt haben.

ich zum beispiel, sehe den atheismus als gewinn, was jedoch nicht unbedingt automatisch in frage stellt wie ein gläubiger denkt.

im gegenteil können sogar sehr viele wertvolle paralellen bestehen- nur der ausgangspunkt wr ein anderer.

das weltbild an sich, darauf kommt es an. die so oft gepriesene toleranz sollte tatsächlich angewand werden.
so kann man in dieser welt ( inder alle leben- glaube oder nicht)
tatsächlich etwas bewegen.

meine antwoten, die ich suche, suche ich aus einer offenen perspektive. diese schließt, wenn sie offen gehalten wird keine meinung aus.

meine intuition steht, ( ich sage es jetzt bestimmt mit falschen worten- ist jedoch nicht abgehoben, abwertend oder ähnich gemeint )
über dem glauben. impulse, die aus allen richtungen kommen. nicht nur von einer grundlage.

natürlich ist es da sehr schwer, sich zurechtzufinden. ich suche deshalb manchmal auch gezielt das gespräch mit gläubigen um sicher gehen zu können, nichts wichtiges außer acht gelassen zu haben.
ChimonasZitat:

den Menschen treibt seine Neugier...

Zitat Ende.


Neugier scheint mir auch fuer die Suche nach einem Gott nicht ganz unwichtig.

Waehre Religion eine Moeglichkeit, seine Neugier ruhig zu stellen, oder ist es eine Moeglichkeit sie nur in gewisse Bahnen zu lenken? Oder haengt das jetzt auch wieder vom Einzelnen selbst ab?
Was meint Ihr?

Dann noch etwas zu mir. Ich versuche an etwas zu glauben, aber es faellt mir schwer ueberhaupt etwas ohne es staendig anzweifeln zu muessen, glauben zu koennen. Wodurch ich staendig auf der Suche bin nach etwas was ich glauben koennte.

Nun ja, die reine Suche hat fuer mich aber auch etwas fuer sich. Es bleibt immer genug Raum fuer Zweifel. Und so sehr mich mein Zeifel auch manchmal stoert, so weiss ich wenigstens, dass ich noch versuche zu denken.

Gruss
Chimonas
ChimonasHallo!

Was eigendlich die Seele sei, hatte ich mich heute gefragt.

Mir scheint es, als gaebe es nur EINE Seele. Die aehnlich einem Nebel das ganze Universum durchdringt. Wird ein Mensch, oder auch ein anderes Lebewesen geboren, bleibt in ihm ein kleiner Tautropfen, dieses "Nebels" zurueck. Die Seele eines Menschen kann sich daher auch von anderen Menschen unterscheiden. Waehre aber nach meiner Vorstellung am Anfang die selbe. Nach dem Tod, geht dieser Tautropfen wieder zurueck in den Seelen-Nebel. Und macht damit seine Seele auch zu einem Teil dieser EINEN Seele.

Ich hoffe Ihr haltet mich jetzt nicht fuer "benebelt".


Gruss
Chimonas
Daraluz9@Chimonas:
Mein Urteil: Nicht benebelt! Prüfung bestanden. :D
Zu so einem ähnlichen Schluß bin ich vor Jahren auch gekommen. Denke du hast es recht gut erfasst.
Sowas hatten wir auch weiter oben schon. ;)

- - - - - - - - - -

Was mir immer wieder auf die Nerven geht sind solche Texte wie z.B. dieser:

--->Man kann alles auf der Welt wunderbar wissenschaftlich erklären, mir ist es einfach ein Rätsel, warum sich die Menschen noch nach einem Gott sehnen.
<--

Dann erklärt mir bitte wie das Universum entstanden ist, wenn vorher Nichts, und mit Nichts meine ich GAR NICHTS, war. (Das ist doch der übliche atheistische Standpunkt oder? Wenn doch was war, dann sag mir bitte wo das herkommt!)
Kommt mir aber bitte nicht mit solchem Schrott wie z.B. Urknall - das wiederspricht sich in sich selbst!
Es erklärt nicht das Woher oder wenigstens das Warum, die Ursache. Das Ergebnis ist es was von manchen "Gott" genannt wird.

So bleibt es MIR immer ein Rätsel wie ein Mensch der denken kann, auf sowas kommen kann.

(bitte nicht angegriffen fühlen - ich will nur zum weit(er) denken anregen)
UrielTheFallen@Daraluz9

Nun, ich glaube nicht daran das ein Gott dies alles schuf, weßhalb sollte er?

Um sich daran zu erquiken wie die kleinen Menschlein nukleare Feuer auf der Erde verteilen?

Ich sah bis jetzt noch nichts am Firmament das dabei in die Hände klatschte und sagte: "Freu, freu, was sind die nur dämlich!"

Ich beziehe mich auf Chaos, alles entstand aus dem Chaos, sowie alles wieder im Chaos enden wird.

Mikrokosmos und Makrokosmos sind 2 Dinge die ineinander konstant übergreifen und alles wirkt sich aufeinander aus.

Du bist wahrscheinlich ein überzeugter Anhänger einer Sekte, sowie dem Katholismus oder dem Evangelium? *fg*

Fühl dich bitte nicht angegriffen, es würde mich nur interessiern was von deiner Seite dazu zu Wort kommt!

Grüße, Uriel
UrielTheFallenP.S: Nichts hat nie existiert, obwohl... auf eine gewisse Weiße ist Nichts immer existent, jedoch nicht existent in der Hinsicht das Nichts gleich Nichts ist...

Uriel
Hasturhm, analog dazu ...

dann glauben also die nicht-atheisten dass irgendwo da draussen im nichts jemand rumsass (hm, woher kam DER eigentlich) und irgendwann mal beschlossen hat: "nu, mir is ja so langweilig, ne, also bau ich mir mal ne welt" und schwupps warse da .... . naja, nach längerem besehen (drehte sich ja so schön die welt) beschloss die wesenheit dass da nochn hauffen drauf zu machen sei und schuf schlussendlich das ganze zeugs um uns herum, nebst dem rest des universums (wahrscheinlich zu übung) . tjo, und weiler sich so richtig amüsieren wollte baute er halt nen satz menschen und spielt seidtem mit ihnen herum ... .

ganz ehrlich, logischer als der urknall is das auch nicht ...

hm, die vorposter net gesehen :-)
Daraluz9@UrielTheFallen

-->Nun, ich glaube nicht daran das ein Gott dies alles schuf, weßhalb sollte er?<--

Dann sag mir wo es herkommt/entstanden ist.


-->Um sich daran zu erquiken wie die kleinen Menschlein nukleare Feuer auf der Erde verteilen?<--

Sicher nicht. Aber wie wäre es mit lernen, mit sich entwickeln? Oder vielleicht war dem Wesen langweilig und es schuf sich eine Art VR... :D :D :D

Ich hab da auch keine akzeptable Anwort, bisher.


-->Ich sah bis jetzt noch nichts am Firmament das dabei in die Hände klatschte und sagte: "Freu, freu, was sind die nur dämlich!"<--

Dort wirst du den auch nicht finden, das ist eine kindische Ansicht, IMHO. Aber obwohl, die Menschen haben Aquarien und schauen rein. Haben Neutronenbeschleuniger und beobachten wie diese Neutronen (or what ever) explodieren. Woher willst du wissen ob bei so einem Neutronenexperiment nicht ein ganzes Universum verglüht, du hast keine Ahnung wie klein das kleinste Etwas ist und vielleicht eine andre Zeitdimension nutzt.
(Hinweis: Texter hat keine Ahnung von Neutronenbeschleunigern)


-->Ich beziehe mich auf Chaos, alles entstand aus dem Chaos, sowie alles wieder im Chaos enden wird.<--

Wo kommt das Chaos her? Vielleicht würde es mir auch helfen zu wissen woraus dein Chaos besteht/bestand.


-->Mikrokosmos und Makrokosmos sind 2 Dinge die ineinander konstant übergreifen und alles wirkt sich aufeinander aus.<--

Da stimme ich dir vollkommen zu.


-->Du bist wahrscheinlich ein überzeugter Anhänger einer Sekte, sowie dem Katholismus oder dem Evangelium? *fg* <--

Scherzkeks. Und völlich falsch. :cool: Kann damit ziemlich wenig anfangen.

Ich gehöre weder einer Religion/Sekte an, noch bin ich Ungläubiger. :D
Bei mir ist alles aus Erfahrungen und Gedanken "gewachsen", bin mehr oder weniger Stück für Stück zu dem gelangt was ich heute Glaube.

Mir kann sowohl ein Gläubiger als auch ein Ungläubiger was erzählen, es wird hin und hergedreht, geprüft von allen Seiten. Wenn es sich als passendes Puzzlestück entpuppt wird es eingebaut. Oder wenn nicht, wird es verworfen. ich bezeichne mich am ehesten als Realist und theoretisiere manchmal ein bischen rum.*g*


-->Fühl dich bitte nicht angegriffen, es würde mich nur interessiern was von deiner Seite dazu zu Wort kommt!<--

Tu ich nicht. Bitte ebenfalls (@all).


-->P.S: Nichts hat nie existiert,<--

Eben.


>obwohl... auf eine gewisse Weiße ist Nichts immer existent, jedoch nicht existent in der Hinsicht das Nichts gleich Nichts ist...

Wenn Nichts nicht gleich Nichts ist, ist es nicht Nichts - dann ist es nämlich was.


@Hastur:

--->dann glauben also die nicht-atheisten dass irgendwo da draussen im nichts jemand rumsass <---

Nenn es andere Dimension, dann is das für mich OK. Das Nichts existierte nicht.


-->(hm, woher kam DER eigentlich)<--

Woher der kam wird niemals gelöst werden können. (Es will es wohl selbst herausfinden. Auch ein Grund ein Universum zu schaffen. Menschen wollen ja auch durch Neutronenbeschleuniger Hinweise finden wie das Universum entstanden ist)

"Es gibt eine Theorie, die besagt, dass, wenn jemals jemand den Sinn des Universums herausfindet, es sofort verschwindet und von noch etwas unbegreiflicherem ersetzt wird. - Es gibt eine andere Theorie, wonach das schon längst geschehen ist" (Douglas Adams)


--> und irgendwann mal beschlossen hat: "nu, mir is ja so langweilig, ne, also bau ich mir mal ne welt" und schwupps warse da .... . <--

Naja, das lass ich mal so stehen.


-->naja, nach längerem besehen (drehte sich ja so schön die welt) beschloss die wesenheit dass da nochn hauffen drauf zu machen sei und schuf schlussendlich das ganze zeugs um uns herum, nebst dem rest des universums (wahrscheinlich zu übung) . tjo, und weiler sich so richtig amüsieren wollte baute er halt nen satz menschen und spielt seidtem mit ihnen herum ... .

Hmm... nur wie die Wissenschafft sagt: Das Universum ist aus einer heißen Masse entstanden... blabla... wo sich leben entwickelte.

Also, dieses "Wesen" schuf das Universum... vielleicht so wie du dir einen TV/PC ins Zimmer stellst oder dir Urzeitkrebse fürs Wasserglas kaufst :D, um jetzt mal bei der grichischen "Aquariumstheorie" zu bleiben.*fg* (was natürlich, vermutlich völliger Blödsinn is)
Etwas mehr Wissenschaft... bitte... alles vorherberechnet, so wie wir neue Werkzeuge, Maschinen etc., am Computer vorberechenen bevor sie endlich gebaut werden.

Na wie klingt das?


-->ganz ehrlich, logischer als der urknall is das auch nicht ...<--

Wenn das nicht logischer ist als der Urknall, wie ist der Urknall dann entstanden. *sorry daß ich immer die selben Fragen stelle*

So, God/th N8 erstma
HeckeIch glaube an die Menschen, die an mich glauben.
UrielTheFallenRecht interessant!
Bei mir ist es ebenso der Fall das ich mir alles selber durch Erfahrung, manchmal einfach intuitive Gedanken oder Ähnlichem herausgesogen habe und es für meiner Selbst erlebe.

Douglas Adams ist wahrlich ein Meister seines Gebietes, mal abgesehen davon das die Erde einer Hyperaumumgehungsstraße weichen muß denke ich das der Rest vollkommen mit dieser seltsamen Realität übereinstimmt *g*

Zum Chaos und all dem woraus etwas entstand, und zum nichts das gleich Nichts ist und dadurch nicht existent sein kann...:

Also, Chaos ist das Grundelement das vorhanden sein muß um daraus Ordnung entstehen zu laßen.
Konstruktives Chaos, destruktives Chaos...

Aus dem konstruktiven Chaos ist das Universum entstanden und das destruktive Chaos wird es wieder in den Schoß der Nicht-Existenz übergeben wobei dann zur gleichen Zeit ein neues Universum entstehen muß, um dem Gesamtbild der Waage das Gleichgewicht zu reichen.

Und Nichts, absolutes Nichts stellt die totale Abwesenheit von Allem dar, also ist es nicht-existent.
Du hast es doch genauso wiedergegeben wie ih es sagte.

Chaos besteht für mich aus den Urelementen in ungeordneter Reihenfolge, was allem Leben eine Chance gab.

Ich suche übrigens auch nicht am Firmament nach Gott, überhaupt sollte man mit der Bezeichnung Gott vorsichtig sein, da nicht Gott uns nach seinem Ebenbild, sondern wir ihn nach unserem Bild erschufen.
Gott ist in uns, was auch immer dein Glaube sein mag, er ist in dir.
Nicht im Äther oder sonst wo, in dir ganz allein.

Wenn eine (Beispiel) Nonne zu Gott betet, betet sie unbewußt sich selber an, nur da ihr Hoffnungsträger einen anderen Namen hat als sie.

Was hältst du davon?

Liebe Grüße, Uriel
Randy81[QUOTE][i]Original geschrieben von UrielTheFallen [/i]
[B]
Gott ist in uns, was auch immer dein Glaube sein mag, er ist in dir.
Nicht im Äther oder sonst wo, in dir ganz allein.
[/B][/QUOTE]

ich behaupte mal alles ist in dir....egal was es ist...die welt , alles spielt sich immer nur bei der betreffenden person ab....daher kann auch nur alles subjektiv sein...so glaube ich
Hastur[QUOTE]
-->(hm, woher kam DER eigentlich)<--

Woher der kam wird niemals gelöst werden können. (Es will es wohl selbst herausfinden. Auch ein Grund ein Universum zu schaffen. Menschen wollen ja auch durch Neutronenbeschleuniger Hinweise finden wie das Universum entstanden ist)
[/QUOTE]
ahja .. siehe unten ...

[QUOTE]

-->ganz ehrlich, logischer als der urknall is das auch nicht ...<--

Wenn das nicht logischer ist als der Urknall, wie ist der Urknall dann entstanden. *sorry daß ich immer die selben Fragen stelle*

So, God/th N8 erstma [/QUOTE]

also verwerfen wir die theorie (urknall) die wir nicht beweisen/begreifen können und nehmen eine NOCH UNERKLÄRBARE theorie und machens halt damit.

ich habe nie behauptet dass ich den urknall beweisen kann, aber im gegenzug .. beweis mir gott (und viel spass damit) theorien sind nicht unbedingt falsch nur weil man sie nicht beweisen kann ... davon abgesehen, ich denke mal dem urknall-beweis (oder der widerlegung, ist ja auch möglich) kommen wir mit der zeit näher ... .
davon abgesehen .. du zweifelst den urknall an und kommst mir mit anderen dimensionen in denen gott/götter rumsitzen und ab und zu ein universum schaffen .... ?! naja, wenns scheen macht *g*
Daraluz9@UrielTheFallen

-->Aus dem konstruktiven Chaos ist das Universum entstanden und das destruktive Chaos wird es wieder in den Schoß der Nicht-Existenz übergeben wobei dann zur gleichen Zeit ein neues Universum entstehen muß, um dem Gesamtbild der Waage das Gleichgewicht zu reichen.<--

Hab ich jetzt, glaub ich, nicht ganz verstanden. Redest du von zwei Universen die gleichzeitig existieren, also von einer Art Negativ-Universum zu unserem? Oder von einer Art "Linse" wo das Universum ins "Negativ" gesogen wird und die "Linse" die Nichtexistenz darstellt.

Ich weiß immer noch nicht wo das Chaos herkommt (das konstruktive, wie das destruktive).
Um etwas klarzustellen: Bist du der Meinung, "Gott" schuf das Chaos?


-->überhaupt sollte man mit der Bezeichnung Gott vorsichtig sein, da nicht Gott uns nach seinem Ebenbild, sondern wir ihn nach unserem Bild erschufen.<--

Das kommt ganz auf die Sichtweise an.
Aus der Sicht des menschlichen Verstandes, der "Gott" eine Vorstellbare Figur gab. Oder aus der Sicht der Seele, die ein Ebenbild/Teil des Wesens ist/war, wo sie ursprünglich herstammte. (Das geht natürlich schlecht wenn man Seele als chemische Reaktion abstempelt.)


-->Gott ist in uns, was auch immer dein Glaube sein mag, er ist in dir.
Nicht im Äther oder sonst wo, in dir ganz allein.<--

Hmm... dazu muss ich sagen, daß du nicht weißt wo sich deine/meine/unsere Seele(n) (das einzig "göttliche" was vielleicht noch existiert) befindet/n. Es könnte genauso gut sein, daß sie sich wo anders befindet und nur über eine Art Blue-Tooth-Datenleitung und ein Interface (Gehirn) mit uns verbunden ist (und der Verstand bei einigen die korrekte Datenumsetzung blockiert => Erziehung?)

Mein Glaube ist nur in mir, da hast du ganz recht. Die Seele und der Verstand bilden hier eine eigenständige duale Existenz.


-->Wenn eine (Beispiel) Nonne zu Gott betet, betet sie unbewußt sich selber an, nur da ihr Hoffnungsträger einen anderen Namen hat als sie.

Was hältst du davon?<--

Das kommt ganz auf die Person an die betet. Man kann eine Vorstellung anbeten, man kann zu einem Götzenbild beten, man kann zu sich selbst beten...
Es ist unterschiedlich was das Unterbewußtsein daraus macht. Je nach Person, kann auch alles Wirkungslos sein.

Ich habs nicht so mit beten, funktioniert meistens nicht (bei mir). :D
Kann da also nich unbedingt viel dzu sagen.


@Randy81: -->ich behaupte mal alles ist in dir....egal was es ist...die welt , alles spielt sich immer nur bei der betreffenden person ab.<--

Klingt irgendwie sehr spirituell. :D ;) Dachte immer ich wäre der Spirituelle hier. :rolleyes: *scherz* Das obige übersteigt meine Meinung...

Lässt sich auch so ausdrücken: Jeder hat seine eigene Realität.
Die Welt sieht für jeden etwas anders aus (durch Erfahrungen etc.).


@Hastur:
-->also verwerfen wir die theorie (urknall) die wir nicht beweisen/begreifen können und nehmen eine NOCH UNERKLÄRBARE theorie und machens halt damit.<--

Der Urknall ist ebenfalls unerklärbar! Der Urknall hat keinen Ursprung und ist daher als Wunder anzusehen. Die Wissenschaft lässt jedoch keine Wunder zu! Beißt sich somit in den eigenen Schwanz.
Ende der Fahnenstange.


-->ich habe nie behauptet dass ich den urknall beweisen kann, aber im gegenzug .. beweis mir gott (und viel spass damit) theorien sind nicht unbedingt falsch nur weil man sie nicht beweisen kann ... davon abgesehen, ich denke mal dem urknall-beweis (oder der widerlegung, ist ja auch möglich) kommen wir mit der zeit näher ... .<--

Gott kann man weder wissenschaftlich beweisen noch widerlegen. Den Urknall kann man nur widerlegen, IMHO. (s.o.)

Früher oder später wird sich die Wissenschaft wieder mit dem verbinden woraus sie entstanden ist.

Das Ziel ist das gleiche. Nur das die Wissenschafft einen langen Umweg nimmt.
GothicMajestytja, an was glaube ich...

ich bin wiccaner...das ist eine art hexenglauben. ich glaube an göttin (mond) und gott (sonne)...
doch manchmal ist es selbst für mich schwer an höhere mächte zu glauben, so lange ich nicht mal mir selbst vertrauen kann.
doch an anderen tagen, wenn es mir gerade schlecht geht und nichts klappen will wie ich es haben möchte, brauche ich diese höheren mächte, damit sie mich anspornen, mir helfen und mich unterstützen.
man sollte an etwas glauben, denn das hält einen am leben...
LacralErst mal hallo . euer bord ist echt super!!!
Aber nun mal zum thema . Glaube ist schon was schönes wenn man dran festhalten kann. Aber ich glaube nicht an die kirche. Die wollen doch n ur unser Geld !! Das ist meine Meinung.
Combusted_Angel@ Lacral: Die Kirche hat nichts mit dem Glauben zu tun. Vielleicht war es mal anders aber mittlerweile ist sie eine selbstzentrierte Organisation, fast schon ein Konzern.
Man sollte sich von dem gewählten Weg nie durch die Meinungen/Ansichten der Kirche beeinflussen lassen.

@Gothicmajesty: Damit sinds mit mir und Scheol schon drei...;)
UrielTheFallenLaut der Principia Discordia schuf die große Mutter Nichts die Tochter Eris und Aneris.
Eris konnte Dinge aus dem Nichts erschaffen weßhalb ihre Schwester sie bis aufs Blut hasste.
Eines Tages als Eris Dinge erschuf nahm Aneris diese Dinge und ließ sie verschwinden.
Und so verkehrten sie fortan, das was Eris erschuf ließ Aneris wieder verschwinden.

So kommen wir aus dem Nichts, wandeln dann im Chaos bis Ordnung existiert und verschwinden dann wieder im Nichts.

Recht interessant...
Der Versuch das Chaos zu begründen, auf göttliche Weise ;)

Grüße, Uriel
GrevenIch glaube nicht wirklich an irgendeine Religion.Selber würde ich mich als ne Mischung aus Satanist und Atheist bezeichnen.Und zwar nicht so nen NEosatanist der irgendeinen Dunklen Fürsten anbetet und etwas opfern will....oder sowas(sollte sich niemand angegriffen fühlen)...sondern eher an den Grundsatz...Auge um Auge,Zahn um Zahn.Oder einfach gesagt "Wie du mir,so ich dir!"Ich erwarte von den Leuten nich di egleiche Tolerant wie die,die sie von mir bekommen....am liebsten hätte ich dann einfach meine Ruhe.

Aber an übernatürliches...naja...denke schon das es da noch irgendwas gibt,aber nix was unter irgendeine Religion fallen würde die ich kenne.
Amirades[quote]Ich glaube nicht wirklich an irgendeine Religion.Selber würde ich mich als ne Mischung aus Satanist und Atheist bezeichnen.Und zwar nicht so nen NEosatanist der irgendeinen Dunklen Fürsten anbetet und etwas opfern will....oder sowas(sollte sich niemand angegriffen fühlen)...sondern eher an den Grundsatz...Auge um Auge,Zahn um Zahn.Oder einfach gesagt "Wie du mir,so ich dir!"Ich erwarte von den Leuten nich di egleiche Tolerant wie die,die sie von mir bekommen....am liebsten hätte ich dann einfach meine Ruhe.

Aber an übernatürliches...naja...denke schon das es da noch irgendwas gibt,aber nix was unter irgendeine Religion fallen würde die ich kenne.[/quote]

Genau meine Lebenseinstellung. Unterstrichen und Bestätigt durch LaVey.

[quote]Laut der Principia Discordia schuf die große Mutter Nichts die Tochter Eris und Aneris.
Eris konnte Dinge aus dem Nichts erschaffen weßhalb ihre Schwester sie bis aufs Blut hasste.
Eines Tages als Eris Dinge erschuf nahm Aneris diese Dinge und ließ sie verschwinden.
Und so verkehrten sie fortan, das was Eris erschuf ließ Aneris wieder verschwinden.[/quote]

KALLISTI!!!
Sadujan[QUOTE][i]Original geschrieben von Daraluz9 [/i]
Der Urknall ist ebenfalls unerklärbar! Der Urknall hat keinen Ursprung und ist daher als Wunder anzusehen. Die Wissenschaft lässt jedoch keine Wunder zu! Beißt sich somit in den eigenen Schwanz.
Ende der Fahnenstange.
[/QUOTE]

Schon mal was von reversibler Zeitlinie, bzw. negativen Temporalladungen gehört? Der Zeitverlauf lässt sich durch Umkehr der Gravitationsverhältnisse mit umkehren, was in der Metazeit betrachtet das Ende des Universums in einem Big Crash verursachen würde, der wiederum eine Wiederherstellung unseres wahrgenommenen Zeitverlaufes mit sich führen würde. Wir befinden uns also in einer immerwährenden Zeitschleife und einer dieser Wendepunkte ist nunmal der "Ur"knall. Es ist also kein "Wunder", sondern eine logische Folge aus dem metatemporal gesehenen Zusammenfall des Universums.
Keine Fahnenstange also, sondern ein Fahrradreifen.
Übrigens ist es schwachsinnig, von "der Wissenschaft" zu schreiben. "Wissenschaft" bedeutet eigentlich nur, dass da Leute sind, die Bescheid wissen. Erstens sind weder alle "Wissenschaftler" der selben Meinung, zweitens gehört z.B. die Philosophie genauso dazu. Wenn du deine Theologie (von MEINER Religion kannst du nicht sprechen, weil ich nicht so einen Schwachsinn verzapfe wie andere "Gläubige") da ausnimmst, bestätigst du nur meine Meinung, dass deine Theologie Unwissenheit bedeutet.
Beziehe dich gefälligst auf bestimmte Theorien oder Personen und laber nicht so einen Müll von wegen "die Wissenschaft sagt dies, die Wissenschaft sagt das"...
Daraluz9@ Sadujan:

-->Schon mal was von reversibler Zeitlinie, bzw. negativen Temporalladungen gehört? <--

Nee. Und deshalb, wenn nötig, bitte nochmal im Klartext - für ganz blöde... ;)

Versuch trotzdem mal das zu verstehen, was du getextet hast.


-->Der Zeitverlauf lässt sich durch Umkehr der Gravitationsverhältnisse mit umkehren, was in der Metazeit betrachtet das Ende des Universums in einem Big Crash verursachen würde, der wiederum eine Wiederherstellung unseres wahrgenommenen Zeitverlaufes mit sich führen würde. Wir befinden uns also in einer immerwährenden Zeitschleife und einer dieser Wendepunkte ist nunmal der "Ur"knall. Es ist also kein "Wunder", sondern eine logische Folge aus dem metatemporal gesehenen Zusammenfall des Universums.
Keine Fahnenstange also, sondern ein Fahrradreifen.<--

Bin mehr für Luftballon... :D

Wie kommst du eigentlich darauf, daß Gravitation Einfluß auf Zeit und Wahrnehmung hat? (Die Frage will ich beantwortet haben!)
Nach deinem Text oben, würdest du diese Zeilen irgendwann rückwärts lesen oder wie?

Und das was du beschrieben hast, ergibt ein pulsierendes Universum (versteh ich jedenfalls so) - es fällt in sich zusammen, verdichtet sich, expandiert irgendwann wieder und fällt wieder zusammen - und keine Zeitschleife.
Wenn das Universum wieder in sich zusammenfällt, liegt das definitiv an den Gravitationsgesetzen mit der gleichen Wirkung wie immer.
Schwerkraft/Masse zieht einander an. Also, der Apfel wird nicht gen Wolken schweben, wenn du ihn loslässt. :D ;)

Wenn es eine Zeitschleife wäre, müsste sich das Universum in der Zukunft, in die Vergangenheit und deren Zustand "beamen". Das wäre eine Zeitschleife mit "Total Recall". Aber wie soll das gehen?



-->Übrigens ist es schwachsinnig, von "der Wissenschaft" zu schreiben. "Wissenschaft" bedeutet eigentlich nur, dass da Leute sind, die Bescheid wissen. <--

Korrektur: "Wissenschaft" bedeutet eigentlich nur, dass da Leute sind, die DENKEN DASS SIE Bescheid wissen.

Dieser Satz wurde schon öfters belegt. Indem diese Wissenschaft(ler) schon hin und wieder ihre eigenen Theorien und Forschungen widerlegt haben. :q


-->Erstens sind weder alle "Wissenschaftler" der selben Meinung, zweitens gehört z.B. die Philosophie genauso dazu. Wenn du deine Theologie (von MEINER Religion kannst du nicht sprechen, weil ich nicht so einen Schwachsinn verzapfe wie andere "Gläubige") <--

"andere Gläubige" *g* Meinst du damit etwa mich? :rolleyes:

Welche Religion hast du denn?


-->da ausnimmst, bestätigst du nur meine Meinung, dass deine Theologie Unwissenheit bedeutet.<--

Ich erhob niemals Anspruch auf völlige Richtigkeit meiner Texte! Wir (oder eher ich?) befinden uns hier in einer Diskussion, auf der Suche nach einem Ergebnis was einer näheren Betrachtung standhält. Oder irre ich da?


-->Beziehe dich gefälligst auf bestimmte Theorien oder Personen <--

Ah, ich glaube du gehörst der Prof.Dr.Dr.-Religion an. :D ;)

Sogar Einstein wird angezweifelt - nicht nur von mir, sondern auch von einer australischen Forschergruppe. (gibt sicher noch mehr)

Wiso soll ein Titel/Diplom/öffentlicheAnerkennung ein Garant für funktionsfähige Theorien sein? Daß dem nicht so ist wissen wir alle, oder? Und ist es nicht egal wers irgendwann mal gesagt hat? (Wiso prüfst du nicht selbst obs passt?) Könnten es nicht genausogut meine Theorien sein?

Eigentlich habe ich auch keine Lust 3 Std. im iNet zu verbringen, nur um Namen/Theorien zu suchen...


-->und laber nicht so einen Müll <--

Ich laber im Normalfall meinen Müll. Wenn mir keine Person mit Namen einfällt die meinen Müll vertritt, kann ich diese auch nicht nennen. Ich mülle mir nunmal nicht mein Hirn voll, mit irgendwelchen völlig unwichtigen Dingen wie Namen.


-->von wegen "die Wissenschaft sagt dies, die Wissenschaft sagt das"...<--

Warum nicht? Das tut sie doch. Sie hält sich meistens immer für das aktuelle Non-Plus-Ultra.

So genug gemüllt. ;)
Sadujan[QUOTE][i]Original geschrieben von Daraluz9 [/i]
Nee. Und deshalb, wenn nötig, bitte nochmal im Klartext - für ganz blöde... ;)

Versuch trotzdem mal das zu verstehen, was du getextet hast.[/quote]

Da dadrunter war die Erklärung...

[quote]Bin mehr für Luftballon... :D[/quote]

Der rollt aber net so schön.

[quote]Wie kommst du eigentlich darauf, daß Gravitation Einfluß auf Zeit und Wahrnehmung hat? (Die Frage will ich beantwortet haben!)[/quote]

Wieso "Wahrnehmung"? Einfach auf die Zeit... Beispiel: Atomuhr auf Berg, Atomuhr auf Meeresgrund... Jahre später beide vergleichen. Man stellt fest, dass sich die vergangene Zeit unterscheidet. Das selbe passiert in einem Schwarzen Loch, bzw. dessen Gravitationsfeld. Man hat sogar schon präaktive Reaktionen erzeugen können, in denen Wirkung vor Ursache eintritt - augenscheinlich.

[quote]Nach deinem Text oben, würdest du diese Zeilen irgendwann rückwärts lesen oder wie?[/quote]

Jein. Metazeitlich gesehen schon. Für uns wahrnehmbar wäre aber nur, dass das Universum irgendwann plötzlich endet.

[quote]Und das was du beschrieben hast, ergibt ein pulsierendes Universum (versteh ich jedenfalls so) - es fällt in sich zusammen, verdichtet sich, expandiert irgendwann wieder und fällt wieder zusammen - und keine Zeitschleife.
Wenn das Universum wieder in sich zusammenfällt, liegt das definitiv an den Gravitationsgesetzen mit der gleichen Wirkung wie immer.
Schwerkraft/Masse zieht einander an. Also, der Apfel wird nicht gen Wolken schweben, wenn du ihn loslässt. :D ;)[/quote]

Trotzdem müssten sich die Verhältnisse der Gravitationskräfte zur Expansion imho umkehren, was wahrscheinlich auch eine Umkehr der Variablen "Zeit" mit sich bringt.

[quote]Wenn es eine Zeitschleife wäre, müsste sich das Universum in der Zukunft, in die Vergangenheit und deren Zustand "beamen".[/quote]

Warum? Ich habs doch erklärt... Rückwärts, Vorwärts, Rückwärts, Vorwärts, usw. ... Viel einfacher.

[quote]Korrektur: "Wissenschaft" bedeutet eigentlich nur, dass da Leute sind, die DENKEN DASS SIE Bescheid wissen.

Dieser Satz wurde schon öfters belegt. Indem diese Wissenschaft(ler) schon hin und wieder ihre eigenen Theorien und Forschungen widerlegt haben. :q[/quote]

"Die Wissenschaft"... Nochmal: Es gibt nicht "DIE Wissenschaft".

[quote]"andere Gläubige" *g* Meinst du damit etwa mich? :rolleyes:[/quote]

Damit meine ich sehr viele Leute.

[quote]Welche Religion hast du denn?[/quote]

Die Alte Sitte. Die vernünftigste Entscheidung, wenn man sich in germanischem Gebiet befindet.

[quote]Ich erhob niemals Anspruch auf völlige Richtigkeit meiner Texte! Wir (oder eher ich?) befinden uns hier in einer Diskussion, auf der Suche nach einem Ergebnis was einer näheren Betrachtung standhält. Oder irre ich da?[/quote]

Wenn du rationale Analysen für dumm hälst, gibt es keine "nähere Betrachtung", weil sie für dich ja automatisch fehlerhaft wäre.

[quote]Ah, ich glaube du gehörst der Prof.Dr.Dr.-Religion an. :D ;)[/quote]

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil... Nochmal: Du sollst nicht "DIE Wissenschaft" kritisieren, sondern gefälligst bestimmte Theorien und/oder Theoretiker.

[quote]Sogar Einstein wird angezweifelt - nicht nur von mir, sondern auch von einer australischen Forschergruppe. (gibt sicher noch mehr)

Wiso soll ein Titel/Diplom/öffentlicheAnerkennung ein Garant für funktionsfähige Theorien sein? Daß dem nicht so ist wissen wir alle, oder? Und ist es nicht egal wers irgendwann mal gesagt hat? (Wiso prüfst du nicht selbst obs passt?) Könnten es nicht genausogut meine Theorien sein?[/quote]

Was? Bist du völlig doof? "ein Titel/Diplom/öffentlicheAnerkennung" hat nichts darüber auszusagen, ob mensch sich rational an Dinge heranwagt.

[quote]Eigentlich habe ich auch keine Lust 3 Std. im iNet zu verbringen, nur um Namen/Theorien zu suchen...[/quote]

Pech...
*gähn* Langweilig...
Daraluz9@Sadujan

-->Zitat:Wie kommst du eigentlich darauf, daß Gravitation Einfluß auf Zeit und Wahrnehmung hat?

Wieso "Wahrnehmung"? <--

Dein Text: "Der Zeitverlauf lässt sich durch Umkehr der Gravitationsverhältnisse mit umkehren, was in der Metazeit betrachtet das Ende des Universums in einem Big Crash verursachen würde, der wiederum eine Wiederherstellung unseres wahrgenommenen Zeitverlaufes mit sich führen würde."

"...unseres wahrgenommenen Zeitverlaufs...": ich hab das so verstanden, daß so der Zeitverlauf nicht bzw. anders wahrgenommen würde.
Hast du sogar bestätigt...

-->Einfach auf die Zeit... Beispiel: Atomuhr auf Berg, Atomuhr auf Meeresgrund... Jahre später beide vergleichen. Man stellt fest, dass sich die vergangene Zeit unterscheidet. Das selbe passiert in einem Schwarzen Loch, bzw. dessen Gravitationsfeld. <--

Eigentlich bedeutet das nur, daß Cäsium-Atome auf Gravitation, oder etwas anderes am jew. anderen Ort, reagieren. (Neben Cäsium werden auch Rubidium, Wasserstoff und andere Atome oder Moleküle für Atomuhren verwendet.)

Da gabs auch das "Hafele-Keating-Experiment" mit der Atomuhr im Flugzeug: Einmal Richtung Westen um die Erde, einmal Richtung Osten um die Erde. Zeitdifferenz: 40ns zur Referenzuhr.
Das erklärt sich aber durch die Rotationsbewegung der Erde, die Geschwindigkeit des Flugzeugs und der Atome(der Uhr), IMHO.

Aber ich lass das mal so stehen, kenn mich mit Atomuhren nicht so aus.


-->Man hat sogar schon präaktive Reaktionen erzeugen können, in denen Wirkung vor Ursache eintritt - augenscheinlich.<--

Wirkung vor Ursache: Da ist mir so ein Verstärkerexperiment bekannt... den Link habe ich leider nicht mehr.


-->Zitat:Nach deinem Text oben, würdest du diese Zeilen irgendwann rückwärts lesen oder wie?

Jein. Metazeitlich gesehen schon. Für uns wahrnehmbar wäre aber nur, dass das Universum irgendwann plötzlich endet.<--

Wie habe ich mir das vorzustellen? Endet es bei max. Ausbreitung oder im Ende des Zusammenfalls? Plötzlich das Licht aus?
Und wenn es bei der max. Ausdehnung "endet": Warum soll das so sein? Die Materie bewegt sich nur in die andere Richtung, wieder zum Zentrum hin. Die Gravitation muss die selbe bleiben. (s.unten warum)


-->Zitat:
Wenn das Universum wieder in sich zusammenfällt, liegt das definitiv an den Gravitationsgesetzen mit der gleichen Wirkung wie immer.
Schwerkraft/Masse zieht einander an. Also, der Apfel wird nicht gen Wolken schweben, wenn du ihn loslässt.

Trotzdem müssten sich die Verhältnisse der Gravitationskräfte zur Expansion imho umkehren, was wahrscheinlich auch eine Umkehr der Variablen "Zeit" mit sich bringt.<--

Klingt für mich nicht logisch. Wiso soll das so sein?

Zeit ist mMn linear, eine serielle Anordnung der Gegenweart.

Nochmal zur Gravitation (auch wenn ich mich wiederhole)... Nehmen wir zur Veranschaulichung zwei Planeten und den Apfel drauf...
Gravitation lässt momentan, zwei Planeten die sich zu nahe kommen aufeinanderrumsen, und den Apfel nach unten fallen. Wenn sich jetzt die Gravitation negiert, passiert genau das Gegenteil: Die Planeten (Masse!) stoßen sich ab und der Apfel müsste sinnigerweise gen Wolken abheben. Somit könnte auch das Universum nicht in sich zusammenfallen, weil ja die ganze Masse die sich darin befindet sich abstoßen würde und eine Expansion zur folge hätte.


-->Zitat:Wenn es eine Zeitschleife wäre, müsste sich das Universum in der Zukunft, in die Vergangenheit und deren Zustand "beamen".

Warum? Ich habs doch erklärt... Rückwärts, Vorwärts, Rückwärts, Vorwärts, usw. ... Viel einfacher.<--

Das mit deinem Vorwärts, Rückwärts funzt aber nicht, wenn man davon ausgeht daß Zeit in nur eine Richtung funktioniert. Demzufolge läuft die Zeit auch beim Rückwärts-Zusammenziehen in eine Richtung. Warum sollte sie es nicht tun? Zeit ist eine Anordnung von Gegenwart an Gegenwart und nichts weiter. Seh ich so.

Komm mir jetzt nicht wieder mit deiner Gravitationsumkehr. Die habe ich oben schon durchgekaut, weshalb die sich nicht umkehrt.


-->Zitat:Korrektur: "Wissenschaft" bedeutet eigentlich nur, dass da Leute sind, die DENKEN DASS SIE Bescheid wissen.

Dieser Satz wurde schon öfters belegt. Indem diese Wissenschaft(ler) schon hin und wieder ihre eigenen Theorien und Forschungen widerlegt haben.

"Die Wissenschaft"... Nochmal: Es gibt nicht "DIE Wissenschaft".<--

Was hast du denn andauernd mit "DIE Wissenschaft"?
Ich meine generell Wissenschaftler und als (Natur-)Wissenschaft ist z.B. Physik anzusehen. Physik hat festgeschriebene Gesetze - weißt schon, z.B. die Sache mit dem Apfel.;) Du kannst sie nicht ändern wie es dir passt und plötzlich die Gravitation im gesamten Universum umkehren.


--->Zitat:Ich erhob niemals Anspruch auf völlige Richtigkeit meiner Texte! Wir (oder eher ich?) befinden uns hier in einer Diskussion, auf der Suche nach einem Ergebnis was einer näheren Betrachtung standhält. Oder irre ich da?

Wenn du rationale Analysen für dumm hälst, gibt es keine "nähere Betrachtung", weil sie für dich ja automatisch fehlerhaft wäre.<--

Duden: rational, aus der Vernunft stammend

Aha. Was bitte ist daran vernünftig, plötzlich die Gravitation für invertiert zu halten, nur weil das was du in die Luft geworfen hast nun auch wieder runterkommt? Sie ist die gleiche wie vorher, die Gravitation.


-->Wer lesen kann, ist klar im Vorteil... Nochmal: Du sollst nicht "DIE Wissenschaft" kritisieren, sondern gefälligst bestimmte Theorien und/oder Theoretiker.<--

DICH Theoretiker. Du gibst nämlich auch keine Quelle für deine Theorien an! ;)

ICH, kritisiere nicht die Wissenschaft, sondern ich wende sie an. Gewöhnlich in Kombination von Logik kritisiere ich Theorien, die der simplen logischen, physikalischen, rationalen Anwendbarkeit widersprechen.


-->Was? Bist du völlig doof? <--

Zeitweise bin ich sicherlich vernagelt. Aber, bin ich ja nich alleine! :D


-->"ein Titel/Diplom/öffentlicheAnerkennung" hat nichts darüber auszusagen, ob mensch sich rational an Dinge heranwagt.<--

Genau das meine ich. Das habe ich nur geschrieben weil du unbedingt wolltest daß ich mich "gefälligst auf bestimmte Theorien oder Personen" beziehen solle. Diese bestimmten Personen haben alle "ein Titel/Diplom/öffentlicheAnerkennung" oder sowas in der Art, und müssen nicht richtigere Theorien haben als ein Mensch ohne.


-->*gähn* Langweilig...<--

Fand es teilweise eher nervtötend...
Sadujan1. Du sollst dich nicht wegen dem Titel auf Personen beziehen, sondern damit du konkretisiert, anstatt von "DER Wissenschaft" zu reden...
2. Die Relativität der Zeit wird u.A. belegt durch Stephen Hawkins... vor Allem von Interesse dürfte seine "Geschichte der Zeit" sein, nehme ich an. Da Zeit offensichtlich verschiedenwertig ist, erscheint es logisch, das Vorhandensein einer "Temporal-Ladung" anzunehmen, die parallel zur Ladung eines Elektrons/Positrons eine Null-Barriere aufweist, die übersprungen werden muss, da wir bislang keine "Null-Zeit" kennen. Demnach wäre es wohl möglich, "langsame" (wenig) und "schnelle" (viel) Zeit, wie auch negative Zeit zu verursachen, nicht jedoch eine neutrale, sprich: stillstehende Zeit. Zeit ist eine Dimension wie die anderen 25 auch und kann dementsprechend in sich selbst verformt werden.
myersHi,
mich würd mal interessieren, ob ihr an Gott glaubt, an etwas anderes oder einfach an gar nichts.
ich persönlich weiß nicht, was ich glauben soll, oder ob ich glauben soll. hört sich vielleicht komisch an, aber es is so.

myers
TamerlanHmm... tja also ich persönlich bin Agnostiker bis hin zum Ansatz von Kant (wer hätte gedacht das er einmal nicht für die Kirche steht) daß wir nur die äußere Form jedoch nicht das Wesen der Dinge erkennen. Daraus folgt das der Mensch zu klein und zu Dumm ist um überhaupt ermessen zu können ob es einen Gott gibt oder nicht.
NightshineJa, ich gebs zu. Ich glaube an Gott.
Ich weiß nciht warum. Vielleicht, weil ich so erzogen worden bin. Aber ich kann es mir jetzt auch nciht mehr anders vorstellen. Allerdings haben meine eltern ein kleines problem damit, dass ich meinen glauben anders auslebe. Ich finds z.B. unwichtig, ob man jeden Sonntag zur Glockendisco geht oder nicht. Wichtiger finde ich, zum Glauben zu stehen. Egal welcher Art.
Julyahallöchen.

es gibt schon eine ganze menge threads, die dieses thema beinhalten.



[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=1846&highlight=glaube[/url]

[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=17616&highlight=glaubt[/url]

[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=20786&highlight=glauben[/url]

[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=16407&highlight=glauben[/url]

[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=20883&highlight=gott[/url]

[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=21322&highlight=gott[/url]


vielleicht findest du ja was....

viel spaß bei stöbern...


~Julya~
The_NightmareWarum ist diese Frage so wichtig für dich?

Wer sich diese Frage stellt: Gibt es einen Gott? oder Glaube ich an Gott?

der bejaht seine Existenz, sich selbst und damit seinen Glauben an Gott.
Sadujan[QUOTE][i]Original geschrieben von myers [/i]
Hi,
mich würd mal interessieren, ob ihr an Gott glaubt, an etwas anderes oder einfach an gar nichts.
ich persönlich weiß nicht, was ich glauben soll, oder ob ich glauben soll. hört sich vielleicht komisch an, aber es is so.

myers[/QUOTE]

War das nicht eine der Ausgangsfragen?
Nochmal: Ich glaube an die Götter nach Alter Sitte, genauer gesagt: Ich weiss, dass sie existieren, weil sie alle Dinge darstellen und die Dinge nunmal da sind. Sie stehen nicht über den Dingen, sondern sie [i]sind[/i] die Dinge, nur auf einer anderen, emotionalen Ebene.
Gleichzeitig symbolisieren sie eine Harmonie, die Alles durchzieht, wenn man das Ganze betrachtet.

Der christliche Gott ist und bleibt ein Wüstengott. [i]Hier[/i], in unserer Welt, gibt es ihn also nicht.
UrielTheFallenEinst in fremden Äonen erhob sich ein Sandkorn aus dem Nichts, es begann damit alles was nicht da war ins rechte Licht zu rücken und manifestierte lebende sowie auch tote Dinge...
Jedoch wurden diese Dinge nur für die Menschen, welche es unter einigen intelligenteren Wesen schuf, als lebend und tot ersichtlich.
In Wirklichkeit gab es nie diese beiden Gegensätze da alles lebt und ständig in Bewegung ist.

So verpuffte das Sandkorn und ließ seinen Geist im endlosen Äther zurück, damit all das Sein und Nichtsein stets im Gleichgewicht bleiben sollte.
So war, ist es - und wird es sein!

Glaube was du willst, erst wenn du dir zu 100% sicher sein kannst das es ein falscher Weg ist hast du das Recht diesen anzuzweifeln, ansonsten sollte jeder das tun was er für richtig hält.

Leben - Tod
Mut - Feigheit
Ehre - Heuchlerei

Laß es sein, das SEIN...
:D

Grüße, Uriel
WolfskatzeHallo zusammen
Ich glaube an verschiedene höhere Wesen wie Engel und Geister aber auch an ein göttliches Wesen, egal wie man es nennt ob Allah Buddha oder gott es ist immer das gleiche. Ich glaube das das Göttliche in allem ist, demzufolge glaube ich auch an die Kraft der Natur.
lg Wolfskatze
†DeathPain†hallo..
also mein glauben..ich glaube nicht an Gott das steht schon mal fest..ich mein wenn es ihn wirklich geben sollte wäre nicht so viel passiert und ich denken schon das es irgendwas geben "muss" was da oben/unten (wo auch immer) ist ;D
Gruß †Death Pain†
SilveradoIch habe gar keinen glauben. ich möchte gerne an was glauben, aber dann würde ich mir was vormachen. klar, ich glaube an mich. aber das reicht mir nicht. was mich an der ganzen fragen stört ist: was passiert nach dem tod ? ich habe angst diese frage zu beantworten.
Schwarze Rose19Also ich glaube an Gott , an Engel und auch an Dämonen ( wenigstens ein bisschen) .
Aber ich glaube nicht an das was uns die Kirche sagt ,an das was in der Bibel steht u.s.w.
Ich glaube daran das es Wesen gibt die uns Tag und Nacht auf unseren wegen begleiten , die wissen was wir denken , was wir fühlen.

Ich glaube auch das unsere Seelen nach dem tod weiterleben.

Grüßle Schwarze Rose
chaliceDie Frage nach Gott als Person oder Personifizierung stellt sich mir gar nicht erst.
Es gibt im Prinzip eine höhere Gewalt, und das ist die Natur.

Wie sich Menschen diese nun veranschaulichen um, was ein allgemeines Bestreben ist, zu GLAUBEN, ist jedem selbst überlassen.
Glaube gibt Menschen Kraft, das erklärt, warum so viele verschiedene Glaubensrichtungen existieren.
BotkillerGott ist das Licht! Ich denke das trifft genau meine antwort, ich glaube an Gott und das Himlische Königreich! Sowie an den Schläfer der seinen tausendjährigen Schlaf noch vor sich hat! Aber die Templer, Gurus und Novizen werden ihn erwecken, davon bin ich fest der Überzeugung!

"Erwache"

LG, Botkiller :)
chaliceAus reiner Neugierde:

Darf ich fragen, wer der Schläfer ist? *davonkeineAhnunghab*
BotkillerDer Schläfer ist ein Göttliches Wesen! Er wird uns die Freiheit schenken und uns Reich belohnen! Noch Schläft er, aber es gibt Zeremoniehen und Sumpfkraut das uns sein Verlangen durch Visionen zukommen lässt! Erhöre seine Stimme und du wirst IHN hören, denn er weis wer du bist und er weis das du weist das all die Ungläubigen weggeschwemmt werden wie unreine Saat!

Erleuchte deine Seele und kaufe dir das spiel Gothic, so wirst du weitere Antworten über den Schläfer erfahren und lernen wie du ihn Empfängst! Dieses Wesen stammt aus einem spiel, aber nun ist er im Begriff ins Wahre Licht zu treten!

LG, Botkiller :)
chaliceUnd wie ist das göttliche Wesen auf die Erde gekommen?
Welchen Zusammenhang hat ein Computerspiel mit der wahren Existenz des Schläfers?
Desira[QUOTE]Der Schläfer ist ein Göttliches Wesen! Er wird uns die Freiheit schenken und uns Reich belohnen! Noch Schläft er, aber es gibt Zeremoniehen und Sumpfkraut das uns sein Verlangen durch Visionen zukommen lässt! Erhöre seine Stimme und du wirst IHN hören, denn er weis wer du bist und er weis das du weist das all die Ungläubigen weggeschwemmt werden wie unreine Saat![/QUOTE]

Eieiei... :rolleyes:

Ich persönlich glaube an nix. Hatte ich hier schon mal was gesagt? Ich glaube nicht. Auf jeden Fall bin ich totaler Atheist. Ich glaube, daß die Erde sich dreht und die Sonne für das Leben auf ihr verantwortlich ist. Ich glaube, daß die Wissenschaft nicht nur unsere Probleme lösen kann, sondern noch viel mehr verursacht. Ich glaube...nicht an Gott oder "leitende Instanzen". Ich weiss, daß es Vampire und den ganzen anderen mystischen Kram nur in Büchern und phantasievollen geschichten gibt. Ich glaube an mich und nciht an die Kraft des Vollmondes...
chaliceWeißt du was?

Treffend formuliert.
Allerdings...wenn du auf der Seite der Wissenschaft stehst...oder auch nur teilweise, dann solltest du die Gezeiten nicht ganz wegfallen lassen.
Ich sprech da jetzt nur aus der Sicht der Naturwissenschaftlerin in mir ;-)
Botkiller[QUOTE][i]Original geschrieben von chalice [/i]
[B]Und wie ist das göttliche Wesen auf die Erde gekommen?
Welchen Zusammenhang hat ein Computerspiel mit der wahren Existenz des Schläfers? [/B][/QUOTE]

Der Schläfer existiert in den Köpfen der Gläubigen und nicht auf der Welt! Es ist ur ein Gedanke, mehr nicht und eher nur zum Fun gedacht. ;)


[QUOTE][i]Original genuschelt von Desira[/I]
[B]Eieiei...[/B][/QUOTE]

Und was willst du damit jetzt Ausdrücken ... ;)

Also ich denke schon das man überhaupt einen Glauben haben sollte, aber wenn du an dich glaubst ist es ja auch einer.

LG, Botkiller :)
MirrorOfPaingott denke ich , ist ein riesiger plazebo effekt (sprich: wer dran glaubt dem hilfts)... man glaubt an ihn , bzw manche glauben an ihn und den meisten hilft das auch. aber gott is für mich eine von menschen geschaffene zuflucht. wenn man angst hat betet man eben zu gott und bittet um hilfe , schön und gut aber ich denke man kann das nicht beeinflussen was passiert indem man zu einem wesen betet.
ich denke einfach , das was man als "gott" bezeichnet ist die gute seite des menschen. das was man als "satan" bezeichnet ist eben die böse seite des menschen. dass gott ein einziges wesen ist glaube ich net...naja ich kann das schwer erklären was ich meine , ich glaube eben net an diesen einen gott der angeblich im himmel hockt und seine kleinen streber an seine seite holt und die bösen bestraft . ich denke einfach jeder schafft sich selbst sein schicksal, je nachdem wie viel gott und satan er in sich drin hat ;)
naja ich hoffe das war net zu verwirrend.
zur info noch ich bin katholisch getauft und bin auch immernoch kirchenmitglied , weil ich net aus der kirche austreten darf wegen meinen eltern ("was sagen denn da die leute?!"..naja ich wohn eben in nem dorf , da weiß jeder alles unn dann geht das große getuschel los -.-")
MfG
MiRrOr
BotkillerAlso Gott ist deiner Meinung nach nur ein gutes Wort was einen Sicherheit bietet in verschiedenen Situationen? Die Theorieist garnicht mal so schlecht, da entsteht auch Logik bei! Es gibt allerdings für alles einen Schöpfer und der ist so denke ich Gott! aber es stimmt er bietet mir in meinen Gedanken sicherheit!

LG, Botkiller :)
chaliceGott ist ein riesiger Placeboeffekt? I definitely have to remember that.

@ Botkiller
Ein einziger Schöpfer...hmm...das macht bei mir jetzt keine Logik.

@Mirror
Ich kann dem von dir gesagten wirklich zustimmen.
Man kann aber nicht sagen, dass Religionen irgendwelcher Humbug sind *schulterzuck* Ich zum Beipiel glaub' eben einfach nicht daran.

Was ich mich frage ist, wenn Gläubige sagen, ihre Religion ist die einzig wahre, warum gibt es so viele? Und dann auch noch mono- und polytheistische?
Religionen haben sich unabhängig voneinander und doch auch auseinander heraus entwickelt - daher frage ich mich - ist soetwas wirklich das Wahre?
CatherineIch finde es schwer zu sagen, welcher Glaube der wahre ist. Ich hatte schon unterschiedliche Religionen, aber die meiste Zeit war ich sehr überzeugte Christin, weil meine Eltern mich so erzogen haben, ich bin praktisch so aufgewachsen. Doch als ich älter wurde, habe ich selbst mal nachgeforscht, woran ich da überhaupt glaube und war geschockt von vielen Dingen, die in der Bibel stehen. Nun, ich bete nicht mehr, ich halte Gott eher für etwas böses, als etwas gutes, wenn es ihn gibt, dessen ich mir nicht sicher bin. Ich weiß nicht, woran ich glaube, aber ich denke, man kann von keiner Religion sagen, dass sie falsch ist, denn für die Menschen, die fest daran glauben, ist es die Wahre. Zu dem Schluss bin ich gekommen und habe meine eigene "Religion". Ich halte jede Glaubensrichtung für möglich, aber nicht für richtig. Ich akzeptiere jeden Glauben der Menschen, die dies auch tun und lebe nach meinen eigenen Vorschriften ...
CarpeNoctemWoran ich glaube?
Eine schwierige Frage, die ich noch nicht einmal mit Sicherheit beantworten kann.
Mein Glaube ist - so empfinde ich es zumindest - ziemlich verwirrend, gerade weil ich mir nicht sicher bin.

Ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich nicht an einen Gott glaube, wie er von nicht sagen einer der Religionen dargestellt und gepriesen wird, denn das stimmt nicht.
Ich glaube nicht an das Schicksal, denn ich kann nicht akzeptieren, dass manche Menschen zum Glücklichsein und andere zu Depressionen, manche zu Reichtum und andere zur Armut verurteilt sein sollen.
Ich glaube auch nicht an den Menschen - wie soll man an ein solch grausames, egoistisches und verurteilendes Wesen ncoh glauben können? (Ich nehme mich von dieser (meiner persönlichen) Definition des Menschen übrigens nicht aus, eher im Gegenteil.)
Ich glaube nicht an mich.

Und doch glaube ich an [I]etwas[/I], irgendetwas, ein nicht in Worte fassbares Wesen oder eine nicht definierbare Materie, die zumindest teilweise an der Entstehung dieser Welt und vielleicht auch an unserem Leben beteidigt war/ist.
Vielleicht könnte man sagen, dass ich an die Wahrscheinlichkeit glaube. Nicht an die Wissenschaft, denn deren Ergebnisse wandeln sich von Tag zu Tag, nicht an meinen Verstand, denn ich würde es vermutlich noch nicht einmal bemerken, wenn ich ihn verlöre, sondern schlicht und einfach an die Erfahrung, auf der sich mein so genanntes Wissen aufbaut.
Ich kann sagen, dass ich glaube, dass der Schulunterricht am nächsten Tg wieder genauso langweilig sein wird, weil ich aus der Erfahrung weiß, dass es immer so ist. Aber ich kann es nciht wirklich [I]wissen[/I], denn rein theoretisch - von meinem "Wissensstand" ausgehend - könnte die Schule in der nächsten Sekunde in Flammen aufgehen und sowohl Lehrer als auch Schüler mit in den Tod reißen.
Nur, wer auch das Unmögliche in Erwägung zieht, hat nach meiner Überzeugung wirklich an alles gedacht und kann sagen, dass er glaubt, zu wissen, woran er glaubt.
DownfallIch glaub an alles was ich gesehen, gehört und gerochen hab,und alle dinge die 'SICHER' eintreten, zb. tod, alter, usw...
gibt es einen Gott (oder mehrere) so werde ich es am ende meines lebens wissen, bis dahin:
I don't care about....

zu: was glaubst du wird das jenseits bringen?

gar nichts, bewustlosigkeit, schwärze, traumloser traum, usw....

sollte ich mich irren lasse ich mich in 50-60 Jahren gerne eines besseren belehrt...
GeesIch glaube NICHT an mich.
Ich glaube. dass "Gott" schlicht und einfach definitionssache ist. Die Bibel kann man auch so auslegen, dass alles so passt wie man es gerade brauchen kann. Das machen auch alle. Einschließlich Pfarrer&co. Allerdings wird dadurch der Sinn so stark dehnbar gemacht, dass man die Bibel auch als satanistisches Buch auslegen könnte. (stellenweise zumindest), und ich glaube kaum, dass das die Bibel viel glaubwürdiger macht.
Die Grundaussagen des Christentums sind sicherlich IN IHREM URSPRUNG sehr lobenswert(nächstenliebe etc), allerdings ist im laufe der jahrhunderte soviel MIST dazu gekommen, dass man das Christentum nur noch als kommerziel ansehen kann. Gemacht VON&FÜR sinnsuchende Menschen wie z.B. uns. Kann sein dass wir alle mal ne Sekte aufmachen. So ähnlich dürfte das damals auch gewesen sein........denk ich mal. (denken is glückssache *g*)

grüße, der&ich
Lykosich glaube an luna, die heilige mond göttin, an unsterblichkeit und wiedergeburt zu gleich
Montrose@Lykos. Ich glaube an Schnupsi, Schwabeldiwub und BlommBlomm. Und Schnupsi ist der Schwippschwager Deiner Mondgöttin.
Lykosdas is sehr interessant, aus welchen quwellen nihmste das?
vieleicht lehrn ich da noch was
MontroseInspiration :D

Mir gefällt der Mond auch sehr. Ich nehme ihn bewußt war, weil ich jede Nacht einen dunklen Weg gehe und es einen großen Unterschied macht, ob der Mond da ist oder nicht. Aber eine Göttin würde ich im Mond nicht sehen. Was ist das denn für eine merkwürdige Göttin, die einen bei Tag alleine läßt.
Lykosnur weil man etwas nicht siht, mus es nich heissen, das es nich da ist ,
Gees@lykos: luna fasziniert mich auch. es ist ein beruhigendes gefühl, nicht mehr dem aggressiven standard ausgesetzt zu sein (sonne).
CarpeNoctem[QUOTE][i]Original geschrieben von Lykos [/i]
[B]nur weil man etwas nicht siht, mus es nich heissen, das es nich da ist [/B][/QUOTE]

Das stimmt natürlich, aber das könntest du auch über praktisch jede andere Religion sagen, oder?
Glaube ist genau das, was es buchstäblich aussagt - man kann weder wissen, dass das angebetete Wesen tatsächlich existiert, noch kann man es ausschließen.
Aus diser Grunde halte ich auch jegliche Diskussion über die "richtige" Religion oder den "richtigen" Glauben für absoluten Schwachsinn, denn solange es keine extremen Züge annimmt, handelt es sich immer ncoh um die persönliche Meinung / Überzeugung, die man nicht unbedingt nachvollziehen muss, jedoch akzeptieren / tolerieren sollte.
Lykosder mon jedoch existiert und du kannst seine macht nicht leugnen
Montrose[QUOTE]der mon jedoch existiert und du kannst seine macht nicht leugnen[/QUOTE]Dasselbe könnte man auch von einem Elektrorasierer sagen. Ist ein Elektrorasierer deshalb ein Gott?
CarpeNoctemNatürlich ist der Elektrorasierer kein Gott, aber er wurde ja auch vom Menschen, einem laut der verschiedenen Religionen von einem bestimmten Gott erschaffenen Wesen, erfunden. Wir haben jedoch keinen Einfluss auf den Mond, deshalb hinkt dein Gleichnis ein wenig. Der Idee, die dahinter steht, muss ich mich jedoch anschließen, denn wo hat der Mond denn bitte schön Macht? Gut, er ist praktisch jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit am Himmel zu sehen, er ist für die Gezeiten verantwortlich und strahlt Licht von der Sonne ab, aber all diese Prozesse lassen sich wissenschaftlich erklären - wofür braucht man da noch eine Religion? Und wieso glaubst du ausgerechnet an den Mond und nicht an den Saturn, die Venus, den Pluto oder das Sternenbild des Großen Bären? Genauso gut könntest du anfangen, irgendeinen willkürlichen Vulkan anzubeten, denn die Lava kommt ja schließlich aus dem Erdinneren - wenn man so will, kann man auch alle wissenschaftlichen Messungen außer Acht lassen und darauf beharren, das der Gott der Erde (falls es einen solchen Gott gibt, kenne mich da nicht so aus) mal wieder einen Wutausbruch hat oder die um den Vulkan herum lebenden Menschen bestrafen will.
Und ein solcher, auf der Angst basierender Glaube war zwar im Mittelalter und auch zu verschiedenen anderen Epochen modern, aber ganz bestimmt nciht mehr im 21. Jahrhundert...
Geesder mond hat IM GEGENSATZ ZU GÖTTERN den großen vorteil dass er real existiert. er ist sehr eindrucksvoll für uns menschen. man könnte auch die venus nehmen, oder einen elektrorasierer aber mond ist einfach schöner. er hat etwas besonderes was man sonst nirgendwo findet. warum man jetzt aus dem mond eine göttin machen sollte, oder ihn anbeten oder sowas ist mir schleierhaft.
CarpeNoctemIch stimme Gees in der Hinsicht zu, das es mir nicht begreifbar ist, weshalb man aus dem Mond eine Göttin macht. Man kann Dinge/Planeten/Elemente etc., etc., etc. schön finden, bewundern oder sie aus irgendwelchen Gründen anderen Dingen bevorzugen, aber gleich anbeten?
Würde mich übrigens mal interessieren, wie Lykos den Glauben an die "heilige Mondgöttin Luna" begründen oder erklären würde, bzw. worauf erbasiert...
Sencha[B]Aber mich würde es wirklich interessieren an was ihr so glaubt...hoffe die frage is noch nicht gestellt worden... Glaubt ihr an irgenteine Religion? Oder nur an eine höhere Macht? Oder vielleicht an gar nix?[/B]

Ich glaube daran, dass es kein Schicksal gibt, dass Zufall eine Abkürzung für die Unübersichtlichkeit der Aktionen und Reaktionen des Universums sind, dass alles Leid aus einem selber kommt. Zu dem Leid, wenn man es anders sehen würde, wäre es gar nicht so schlimm oder?

Desweiteren glaube ich, dass es die Erfüllung im Leben bringt, wenn man das tut was man will, aber nicht viel verlangt. Ich glaube, dass es eine sich nicht sehr wahrscheinlich stark verändernde fast-Konstate im Leben braucht um daran Halt zu finden.

Ich glaube, dass das Leben anonsten absolut Leer ist.
Es gibt keine höhere Macht für mich, aber eine als fast-Konstante zu nutzen ist nicht dumm, doch auch nichts für mich.

Gruß

Sencha
AzaelIch glaube allein an mich und meine Fähigkeiten.
In meinen Augen gibt es keinen Gott oder höhere Mächte, die einen auf irgendeine Weise beeinflussen.
Ein solches Bildnis lässt den Menschen vergessen, selbstständig zu sein. Es gibt wohl Dinge, die eine gewisse Magie auf mich ausüben und meine Gefühle beeinflussen, was aber nichts mit "höherer Macht" im Sinne von Geistern usw zu tun hat.
rosaplüschschafich glaube an die Endlichkeit von allen Dingen
und an eine höhere Macht, die alles zusammenhält. Was das nun ist, muss jeder für sich entscheiden, ob man es nun Gott, Energie, Naturgesetze oder Schicksal nennt.
Ich würde gern an GOtt und Schicksal glauben, nur ist das sehr einfach zum Herausreden..
MeLoDrAmAlso ich weiß nicht ob die Frage hier schonmal gestelt wurde aber mich würde es interessieren wie sehr euch der Glaube beeinflusst!?!

Eben, welchen Glauben habt ihr?
Seit ihr deswegen in diese "Szene" gekommen?
Wie steht ihr dazu dass es immer noch Leute gibt die Gothic mit Satanismus vertauschen?

Ich würde mich freuen wenn ihr euch zu diesem Thema äußern würdet!

Bye eure MeLoDrAm
Cycle of DeathIch habe keinen Glauben, bin Atheist. Naja, im Grunde ist das auch wiederrum ein Glaube. Ein Glaube an nichts zu glauben.
Wie trivial -.-'

In die Szene bin ich nicht so wirklich gekommen, eben aufgrund dass ich alles hinterfrage und eher die Schattenseiten sehe als die guten Seiten.
Auch bin ich alles und allem sehr misstrauisch gegenüber eingestellt und es braucht erst ne sehr lange Zeit bevor ich mich da wirklich damit identfizieren kann, falls ich denn wirklich das richtige finde.

Zum Thema Gothic und Satanismus
Das ist auch ein Beispiel für die Oberflächlichkeit der Gesellschaft. Sie befassen sich nicht mit dem Thema sondern stempeln es meistens nur ab, sodass ebend diese Verwechslungen oder auch Vorurteile entstehen. Nur weil es Ähnlichkeiten gibt wird alles in die gleiche Schublade gesteckt, aber ich finde es einfach besser nicht darauf einzugehen sondern mit seinem Wissen über den Vorurteilen und Verwechslungen zu stehen.
ayr down[QUOTE][i]Original geschrieben von Cycle of Death [/i]
[B]Ich habe keinen Glauben, bin Atheist. Naja, im Grunde ist das auch wiederrum ein Glaube. Ein Glaube an nichts zu glauben.
Wie trivial -.-'[/B][/QUOTE]
Der atheistische Glauben zeichnet sich doch dadurch aus, dass es "starke" und "schwache" Atheisten gibt.

Die Starken glauben, dass es Gott nicht gibt - die schwachen Atheisten hingegen glauben nicht, dass es Gott gibt.

Und zu guter letzt gibt es natürlich noch die Agnostiker, welche sich die Frage nach einer Existenz Gottes gar nicht stellen. Man stellt die Erkennbarkeit eines übernatürlichen Wesens in Frage, jedoch nicht umbedingt die Existenz.

Aber versteh mich nicht falsch, ich will dich nicht Schubladisieren :)


Ich persönlich bin Heide mit einem individuellen vom Hexentum und Wiccakult inspirierten "Glaubensweg".



ayr down
Cycle of Death[QUOTE][i]Original geschrieben von ayr down [/i]
[B]
Die Starken glauben, dass es Gott nicht gibt - die schwachen Atheisten hingegen glauben nicht, dass es Gott gibt.
[/B][/QUOTE]

Dann bin ich anscheinend ein starker Atheist. Ich glaube daran, dass es Gott nicht gibt. Aber Atheismus hat weit mehr damit zu tun, als nur die Existenz der Götter zu Verleugnen.l

Für mich ist Atheismus schon ebenfalls eine Art Religion oder Glaube. Schließlich hast du es schon vorgesagt.
Sie [B]glauben[/B] daran, dass es Gott nicht gibt und glauben demnach an eine Sache.
Also entweder ein Widerspruch in sich, ein eigener Glaube, oder einfach nur wirres Zeug aus meinem Mund ^^
worldsfoe@Cycle of death:
Du meinst wohl aus deinen Fingern nicht aus deinem Mund...*g*

Ich bin nichts bestimmtes...nicht getauft glaube das es Gott nicht gibt und glaube nicht an das was in der Bibel steht-- allerdings glaube ich an Mythen und Sagen, die sich auf alte Griechische Götter oder alte Hinduistische Gottheiten beziehen....ausserdem bin ich auch Wicca gegenüber nicht abgelehnt...keine Ahnung will mch halt nicht ganz einordnen!
Ausserdem halte ich einige Satanische ansichten für garnicht so verkehrt (nicht falsch verstehen...ich symphatisiere nicht damit) habe mich mal darüber informiert und gemerkt, das einige sachen auch für mich Stimmen...
z.b:
The Eleven Satanic Rules of the Earth
5. Do not make sexual advances unless you are given the mating signal.

6. Do not take that which does not belong to you unless it is a burden to the other person and he cries out to be relieved.

9. Do not harm little children.

10. Do not kill non-human animals unless you are attacked or for your food.


The Nine Satanic Sins
1. Stupidity—The top of the list for Satanic Sins. The Cardinal Sin of Satanism. It’s too bad that stupidity isn’t painful. Ignorance is one thing, but our society thrives increasingly on stupidity. It depends on people going along with whatever they are told. The media promotes a cultivated stupidity as a posture that is not only acceptable but laudable. Satanists must learn to see through the tricks and cannot afford to be stupid.


Warum satanismus und Gothic immer wieder vertauscht werden???
Warscheinich auch ein bisschen durch die Medien...
Sieht man irgendwelche Gerichtsschows, in denen ein typisch gotisch aussehender Typ angeklagt ist, dann kommt am Ende immer raus, das der während einem Satanistischen Ritual, eine Frau vergewaltigt und ihr Blut getrunken hatt....was sich ja durch The rules on Earth wiederlegen lässt....
HaevionMan sollte nicht versuchen, seinen Glauben durch Worte, oder gar durch eine konfessionelle Zugehörigkeit zu definieren. Weltliche Regeln sind nur unnötiger Zierrat, den man ansonsten nur in den Kirchen findet. Die Menschen suchen sich zuoft solche Orientierungspunkte, und verlieren dabei das Einfache, aber zugleich Unfassbare, dem selbst dieses weltliche Wort eine unangemessene Definition gibt: Gott.

P.S. [url]www.seidseit.de[/url]
Eldgrim[QUOTE]Also ich weiß nicht ob die Frage hier schonmal gestelt wurde [/QUOTE]

Ja wurde sie schon öfters. Ich würde dir empfehlen dich in anderen Threads noch weiter umzuschauen. Aber um ehrlich zu sein dieser Kaugummi wurde schon so oft gekaut dass er nicht mehr schmeckt.


[QUOTE]The Eleven Satanic Rules of the Earth
5. Do not make sexual advances unless you are given the mating signal.

6. Do not take that which does not belong to you unless it is a burden to the other person and he cries out to be relieved.

9. Do not harm little children.

10. Do not kill non-human animals unless you are attacked or for your food. [/QUOTE]

Ich will dich ja jetzt nicht in deinen Satanischen Grundfesten erschüttern aber das selbe steht in ähnlicher Form in der Bibel.
siroanGlauben in dem Sinne habe ich nicht, bin weder getauft noch sonstwas. Ich würde mich als Agnostiker bezeichnen, da ich von dem den sie Gott nennen schon längst enttäuscht wurde aber wie soll man auch etwas bekommen, wenn derjenige den man darum bittet nicht existiert.
Pluna_XIch bin Atheist und glauba an keinen Gott oder ähnliches...

Denn einzigsten woran ich glaube bin ich und daran das in jeden Menchen was schlechtes steckt so ut und Lieb er auh sein sowie das das Böse das gute schnell beeinflust aber nicht andersrum...

Denkt jetzt net das ich irgendwelche Kriminellen gedanken hecke oder so, ich bin einfach bloß der überzeugeung....
Wardog20k[QUOTE]Also ich weiß nicht ob die Frage hier schonmal gestelt wurde aber mich würde es interessieren wie sehr euch der Glaube beeinflusst!?![/QUOTE]

Noch NIE!

[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/search.php?s=]Suchen hilft weiter[/URL]


böser wauzie [img]http://www.mysmilie.de/smilies/boese/img/019.gif[/img] böser wauzie
siroan[QUOTE][i]Original geschrieben von Pluna_X [/i]
[B]daran das in jeden Menchen was schlechtes steckt so ut und Lieb er auh sein sowie das das Böse das gute schnell beeinflust aber nicht andersrum...
[/B][/QUOTE]

so denke ich gelegentlich auch, versuche mich aber davon zu lösen, eigentlich gibt es ja nur beispiel dafür wie krank der mensch ist bzw zu was er fähig ist.. aber gänzlich jeder schlecht.. mh
Pluna_XMeiner Ansicht nach ob es nun was verborgenes oder Offensichtlich ist...

Das fängt schon mit lästern an(ja auch wenn es net so schlim ist...) lästern tut so ziemlich fast jeder und vorallem vondennen man es net denkt oder Büro bedarf ich will nicht wissen wieviel da so täglich vershwindet...

Das sind jaetzt zwar bloß kleine sachen aber halt die die man sieht bzw offensichtlich sinn...
crimaMan muss nicht an götter glauben
...Hauptsache die götter glauben an sich selbst
Aldymhmmm
ich denke man kann mich nirgends einordnen.
ich glaube in dem sinne anne höhere macht, die ich gelegentlich gott, gelegentlich schicksal oder auch glück nenne.
andererseits glaub ich aber auch nicht an "gott" in dem sinne des "Herrn" exakt wie er in der bibel dargstellt ist (wobei ich mich mit dem noch besser anfreuden kann als mit dem von priestern gelehrten).
KeinEinfallalso ich bin zwar christlich erzogen worden aber wirklich an etwas glauben tu ich nicht!das gothik oft mit satanismus verwechselt wird liegt denk ich auch daran dass die menschen sich einfach gar nicht mit dem thema beschäftigen wollen und schmeißen einfach alles in einen topf!Ich weiß das aus eigener erfahrung! ich hör eben die musik und wurde dann schon öfter drauf angesprochen ob ich etwa so ne satanstussi bin!!Tja aber eben alles was einem vom"normalen"menschen unterscheidet wird natürlich gleich als schlecht eingestuft.....
ashipisburning@MeLoDrAm
@Eldgrim
@pluna-X
@kein Einfall
Hat jemand das Setzen von Kommas verboten?
...und die Regeln der Rechtschreibung gleich dazu?:(
rosenkindmein Glaube war schon immer recht universell. Ich habe bereits als Kind die Welt als eine Einheit gesehen und konnte mich mit organisierten Religionen nie wirklich definieren.
Ab meinem 14 Lebensjahr hat sich dann aufgrund der Tatsache ins Korsett einer katholischen Schule gezwengt gewesen zu sein, eine ziemlich große Anipatie der Kirche gegenüber bei mir entwickelt, die man schon fast als Hass bezeichnen konnte, welche sich erst mit dem Schulabschluss und der damit verbundenen Freiheit legte.
Meinen Glauben beizeichne ich heute als "Freireligiös mit starken christlichen, starken heidnischen und buddhistischen Einflüssen". Ich muss hierbei zugeben, dass ich mich aber noch nicht sooo intensiv mit heidnischen Religionen befasst habe, aber vieles von dem, was ich bisher kennengelernt habe mir zusagt. Ich bin eigentlich ein Mensch, der versucht, viele Dinge irgendwo zu vereinen und mische soit Glaubensrichtungen, da ich denke, keine Religion existiert grundlos. Alles in allem bastel ich mir so eigentlich wie viele meinen eigenen Glauben und dieser eigene Glauben prägt mich natürlich stark ;-).

hmm, ob ich deswegen zur Szene gekommen bin? Ja und Nein zugleich. Es waren viele Faktoren, die mich anlockten, bzw. zum Bleiben brachten (ich bin auf die Szene in einer Zeit gestoßen, in der es mir sehr schlecht ging und habe gemerkt, dass sie mir hilft, wäre dies allerdings das einzige gewesen, wäre ich heute sicherlich nicht mehr dabei). Ich habe in der "normalen" Welt bisher eigentlich fast nur 2 Sorten von Menschen getroffen: Atheisten und Fundamentalisten. Die einen waren meist klug, aber mir fehlte der Bezug zur Intuition, zum glauben, die anderen waren stark von ihrem Glauben überzeugt, aber leider ebenso dumm. In der Szene habe ich eigentlich zum ersten Mal Menschen getroffen, die eine Religion hatten (welche auch immer) und religiös waren und darüber hinaus auch noch intelligent. Sicherlich gibt es hier nicht wenige Atheisten, aber der Hang zu Glaubensrcihtungen ist meinen Erlebnissen nach zu urteilen doch größer als in der "normalen" Welt und sei es nur, dass man sich stärker mit bestimmten Fragen auseinandersetzt.
Was natürlich etwas ist, dass mir sehr entgegenkommt.

Zum Thema Gothic und Satanismus: naja, Vorurteile gibts immer, oder?
Blackvelvet_79Ja, der Glaube... Oft wird danach gefragt und man diskutiert ihn immer wieder gerne aus.
Mein Glaube wird oft nicht verstanden. Die meisten Leute schütteln den Kopf – obwohl er, zumindest auf dem Papier – etwas ganz normales ist.
Ich komme aus einem nicht religiösen Elternhaus und war 14 Jahre alt als ich begriff, dass es IHN gibt. Es war schon nicht einfach daheim, ständig Hänseleien. Es scheint eben nicht mehr „in“ zu sein, an irgendetwas zu glauben. In der Kirche hat man mich, aufgrund meines Outfits, zwar geduldet, aber nie wirklich akzeptiert, deswegen habe ich Gott nie Vorwürfe gemacht. Es war nicht er, der mich nicht akzeptierte, sondern die Menschen.
Klar wird keiner der mich das erste Mal sieht, annehmen, dass ich an Gott glaube ... und es ist wirklich nicht einfach, unter so vielen oberflächlichen Zeitgenossen zu leben – ja, auch in der schwarzen Szene. *** *** *** Klick! Mag etwas provokant sein, da wir ja alle so tolerant sein wollen, aber die Realität zeigt häufig das Gegenteil.
Frage: Okay, warum bin ich als Christ dann ein Goth?
Ja, ööh.. kann man so was denn vereinbaren??? Schwarz und Tod und Gruft und so...?
- Unbedingt sogar. Da die Welt alles was mit dem Tod (und danach) zu tun hat verdrängt, ist es wichtig, sich wieder daran zu erinnern, wo wir herkommen und wo wir hingehen, jeder weiß, dass wir trotz aller Kosmetik, Chirurgie, etc. nicht ewig leben, aber die wenigsten befassen sich mit diesem Gedanke. Außerdem ist der Tod als solches nur die Tür durch die wir alle gehen werden. Egal was er glaubt, er wird irgendwo sein. Entweder an dem einen, oder anderen Ort. Aussuchen kann es sich jeder selbst.
Ich habe hier nicht vor zu missionieren. Will mich zwischen allen Atheisten, Agnostikern, Heiden, Satanisten, Hinduisten usw. auch noch einreihen, dass ja keiner glaubt, wir Christen wären ausgestorben. und hoffe, dass sich hier keiner irgendwie angegriffen fühlt, denn jeder soll das glauben, was er meint, es sei richtig. Bitte akzeptiert auch meinen Glauben.

in diesem Sinne...
Carpe noctem
LichtbringenderLiebe Nachtweltengemeinde,

ich von meiner Seite aus gesehen, halte es für angebracht zu guter oder schlechter letzt noch einige Worte an euch zu verlieren. Es ist mir gewissermaßen ein Bedürfnis meinen Gedankenmüll vor euch auszukotzen…

Ich weiß sehr wohl, dass ich euch gehörig auf die Nerven gehe. Aber andererseits bin ich gerne bereit, mir euren Unwillen zu zuziehen, da es mich herzlich wenig kümmert, was ihr im Einzelnen über mich denkt! Und wenn, dann doch nur so viel, wie ich über euch denke… Danke, ich weiß, dass ich ein eingebildetes, arrogantes Arschloch bin. Aber… Wie arrogant und eingebildet ist man noch, wenn man es auch leisten kann?

Ich bin jemand, den es eigentlich nicht geben darf! Aber: Ich denke, also bin ich ICH!!! Bis mir JEMAND das Gegenteil beweißt…

Ich bin inzwischen zu einem Mythos verkommen. Eine Märchen- und Sagengestalt. Aber ich bin guter Dinge, dass wenigstens einige unter euch wissen: In jeder Legende steckt irgendwo ein wahrer Kern!

Es heißt zwar, wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden. Aber das Risiko bin ich bereit einzugehen…

Ich bin der Erste und der Letzte
Und der Lebendige
Ich war tot; Aber siehe, ich bin lebendig

Ich war der Anfang; ich bin das Ende

Mit anderen Worten: Ich bin der Morgenstern, Gottes Lichtbringer!

Wisst ihr, die Wahrheit ist ein ewig verflixtes Ding. Sie ist eine Kugel. Ihr könnt sie drehen und wenden, wie ihr wollt. Aber ihr seht immer nur einen Teil. Drum kann auch Niemand, der nicht aus der Wahrheit ist, die Wahrheit hören…

„Ich sage dir lieber Stern
die Wahrheit, die ist ewig fern
du findest hier und dort ein Stück
dann wirft’s dich um Jahr zurück
und was dir heut als wahr erscheint
wird morgen von dir verneint“

Ich bin das EWIGE Stehaufmännchen auf diesem Planeten! So alle paar Tausend Jahre wandle ich ein Menschenleben lang über Erden, erzähl euch was von Gott und der Welt und löse nebenbei noch einige Rätsel und Aufgaben, die mir gestellt werden.

„Du suchst noch immer nach Akzeptanz in deiner weltlichen Familie, so wie bei denen, deren Fehltritt deinesgleichen zeugte, einst.“

Zugegeben, ich habe ein gewisses Geltungsbedürfnis. Aber das ist für jemanden in meiner Position nur verständlich, oder?
Des Weiteren besteht meine weltliche Familie größtenteils aus einem Haufen phantasie- und geistloser Spießer, deren Akzeptanz etwa so viel bedeutet, wie ein Fingerhut voll Normalität, die sie fortlaufend als heil aller Dinge predigen.
Und bei jenen, die meinesgleichen und mich einst erschufen, muss ich keine Akzeptanz suchen, andernfalls hätte sie mich niemals zurückgeschickt!

„Lerne erst einmal, dich von deiner Umgebung zu trennen und dich über sie zu erheben… Aber solche Worte richtete ich schon damals an dich. Und du weißt es, und ich weiß, dass sie ein weiteres mal nicht greifen werden.“

Meine leichteste Übung! Denn ich habe jahrlang ziemlich isoliert gewohnt… Und ich habe auch nicht unbedingt die Absicht „im Dreck der Vergangenheit zu wühlen“, noch „predige ich meinen Zustand als ersterbenswert“!!!

„Was erwartest du von uns?“

Gar nichts! Außer vielleicht, dass ihr mir zuhört, genauso wie ich euch zuhöre bzw. zuhören werde.
Gegenüber euch irgendwelche Erwartungshaltungen aufzubauen, bringt mich erfahrungsgemäß an den Rand eines Nervenzusammenbruchs… Ich denke, es ist euch durchaus bewusst, dass ihr ziemlich anstrengend sein könnt.
Ja, ich erst recht! Aber andererseits bin ich auch nur mindestens „die Summe aller Einflüsse auf mich“. Oder anders gesagt: Ich bin das Arschloch, das euch den Spiegel vorhält!

Mit mir kann über alles reden!!! Aber das hat BITTE in einem höflichen auf der Basis von gegenseitigem Respekt begründeten Tonfall zu geschehen, Okay?
So was: „Tauber Narr“, „Stümper“, „Dünnblütiger Parasit, der du bist.“, könnt ihr euch bei mir sparen. Da schalte ich auf Durchzug und denke mir meinen Teil („Affen!“ Zum Beispiel), was schon zu einigen überflüssig unnötigen Affekthandlungen geführt hat.

„Du musst dich bemühen einen Mittelweg zu finden. Du überforderst sie vielleicht mit deiner Persönlichkeit, mit deinem Wissen…“

Diesen Mittelweg suche ich gerade. Das kann ich nur in der Öffentlichkeit! Ich mache das so lange, bis es endlich funktioniert!!!

Ich meine, ihr kennt das Spiel doch! Hin und wieder taucht eben einer von meiner Sorte auf… Das letzte Mal ist schon ein Weilchen her. Drum wird’s wieder Zeit. Und diesmal bin ich es eben persönlich: Der Eine, der war, der ist und der da kommt…

Dank Jesus Christus, der exzellente Vorarbeit geleistet und erbracht hat, bleibt mir eigentlich nur noch übrig, euch so einiges wieder ins Gedächtnis zu rufen…

Nach meiner bisherigen Beobachtung erleben wir seit einigen Jahren eine religiöse Renaissance, die vor allem im fernen Westen immer konfusere Formen annimmt. Und ich für meinen Teil trage in gewisser Hinsicht die Verantwortung dafür, dass wir nicht wieder in der ideologischen Steinzeit versinken! Denn…

Ich mache alles neu

Mit Gott bzw. dem Verständnis von Gott mache ich meinen Anfang. Ich habe hier zwar ähnliches schon gelesen und wiederhole einiges, was irgendwann einmal schon gesagt wurde. Ich mache das, um bestimmt Aussagen zu „legitimieren“.
Und ich hoffe dabei, dass sie auf fruchtbaren Boden fallen, wenn ihr euch bitte nicht allzu sehr darüber moniert, wer ich zu sein behaupte, sondern vielmehr versucht bestimmte Gedankengänge nach zu empfinden und zu denken…

Wenn in der Bibel steht: Gott erschuf den Menschen nach seinem Ebenbild, dann enthält diese Metapher DREI Wichtige Kernaussagen:

Gott ist auch nur ein Mensch
Jeder Mensch ist Gott
Und aus allen spricht Gott zu jedem

„Mach deinen eigenen Himmel, in dem du Gott bist. Und alles in dieser Welt, in der wir vorbegegnen, ist nur eine Projektion unser aller innersten.“

„Neue Worte vom alten Verlierer.“

Na ja, wenigstens, dzsera|h, gestehst du mir zu, dass sie neu sind. Aber steht nicht schon im Alten Testament: Wir alle sind Götter?

Entscheidend ist, dass Gott immer in der Gegenwart lebt! Und Rückwärtsgewandtheit verabscheut!!! Und genau da hängt gerade bei den Christen, Muslimen und Juden das Damoklesschwert!
Es ist wahrscheinlich gar nicht mal so wichtig, was Gott irgendwann einmal gesagt hat, sondern, was er HEUTE sagen WÜRDE. Wie zum Beispiel: Ich bin sehr froh, dass ihr das mit der Evolution ganz allein herausgefunden habt…

Mit anderen Worten, dass jenes, was unter Schöpfung verstanden wird, ein langwieriger, nervenaufreibender, Kräftezerrender Prozess gewesen ist, der mit der Hoffnung initiiert wurde, dass irgendwann einmal eine begabte und intelligente Lebensform über diesen Planeten wandelt, die sich ihrer selbst, ihrer Wirkung auf andere Lebensformen und die Umwelt im Allgemeinen bewusst ist.

Anderes Beispiel: DAMALS gab’s noch kein Aids. Aber HEUTE schon! Und Kondome sind erwiesener Maßen der beste Schutz!!!

Ist Gott allwissend und allmächtig?

Allmächtig, ja! Nur… Wer und Wo Gott ist, habe ich schon versucht euch näher zu bringen: In euch!!! Daraus folgt was???
Und andererseits ist auch eine Frage, wie genau man Allmacht definiert! Erscheint angesichts der technischen Revolution heute auf den ersten Blick noch irgendetwas unmöglich? Alles nur eine Frage der Zeit, oder?

Allwissend, nein! Wäre Gott zum gegenwärtigen Zeitpunkt tatsächlich allwissend, wäre das ganze von vorneherein ziemlich sinnlos gewesen! Es geht ja endeffektlich darum herauszufinden, was man noch nicht weiß…

So… Wer sich immer noch außer Stande sieht, zu begreifen, was sich hinter der Idee Gott verbürgt bzw. dass jeder in seinem leben sein eigener Gott ist, dem möchte ich sagen: Was auch immer du unter Gott verstehen magst, existiert wirklich! Nur leider wird’s jetzt für euch zur Glaubensfrage…

Gott ist nicht ein Wesen, sondern mehrere. Versucht euch Gott als unendlich alte und weise außerirdische Lebensform vorzustellen, die sich vor einigen Jahrtausenden mit euch einen verdammten guten Witz erlaubt hat: Gottes Sturmreiter

„Es gibt keine Engel!“

So So… Diese für manche allgemeingültige Aussage formuliere ich mal um: Es darf „uns“ nicht geben, nicht wahr? Das könnte beinahe alles arg in Frage stellen, gell? Eure heiß geliebte Realität durcheinander wirbeln, wie ein Tornado.
Nur frage ich mich, wovor genau ihr fürchtet? Also, wem die Vorstellung einer himmlischen Heerschar Angst einjagt, der hat wohl auch seine Gründe dafür…
Lichtbringender[b][COLOR=crimson]EDIT: Sorry, aber Adressen werden hier bitte nicht öffentlich gepostet. SPAM-Mails hat sicher jeder schon genug und wer weiss wessen Privatadresse das ist/war! gin'iro[/COLOR] [/b]


Ich wiederhole jetzt noch mal für die Allgemeinheit die Kernaussagen DER Lehre:

Selig sind…

die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich

die Trauernden, denn sie werden getröstet werden

die keine Gewalt anwenden, denn sie werden das Land erben

die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit, denn ihr werdet satt werden

die Barmherzigen, denn sie werden erbarmen finden

die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott schauen

die Frieden stiften, denn sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden

die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihnen gehört das Himmelreich


IHR seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf einen Leuchter.

Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, halt ihm auch noch die andere hin.
Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab.

Liebet eure Feinde und eure Nächsten, wie euch selbst, denn wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt er dann erwarten?

Ich denke, das Wichtigste habe ich wiederholt! Soll vorläufig reichen. Mir liegt es auch gänzlichst fern irgendjemanden bekehren zu wollen aber andererseits bin ich der festen Überzeugung, dass ich mit meiner Vorstellung von Religion hier nicht allzu allein bin, oder?

Des Weiteren bin auch nicht unbedingt ein frommer Mensch und Kirchgänger, weil ich mir denke, warum sollte einige Jahrmillionen alte „Gottwesen“ der Anbetung bedürfen, denn sie sind sich ihrer Werke nur allzu bewusst!

Wer hin und wieder den Drang verspürt zu beten, empfehle ich nicht direkt zu jenen, die bewahrt werden zu beten, sondern zu Jesus, weil er gewisser Maßen das Bindeglied zwischen Himmel und Erde ist. Und außerdem denke ich, ein langes, glückliches, erfülltes Leben ist ihm Gebet genug!

Für die Christen… Ihr beruft eure Gründung auf Jesus, der bekannter Maßen das NEUE Testament verkündet hat, aber ihr verteilt jetzt seit über 2000 Jahren ein Mischmasch aus Altem Und Neuem Testament. Was soll dieser Unsinn???

Für die Muslimen… 33 Suren im Koran handeln von Jesus und er ist der einzige von euch aufgeführte Prophet Gottes, der Wunder wirken kann! Folglich gilt für euch das Neue Testament, genauso wie für die Christen und Juden! Gerade die Juden, denn ihr hinkt arg hinterher…

Noch mal für Alle: Jesus hat gesandt seinen Engel, solches euch zu bezeugen an die Gemeinden. Ich bin die Wurzel des Geschlechts David: Der Helle Morgenstern

So… genug der religiösen Philosophiererei! Ich komme mal wieder zu etwas ganz anderem. Nämlich zu den sonstigen Märchengestalten, die selbstredend ebenfalls nicht geben darf. Aber na ja, WIR denken uns unseren Teil…

Als erstes: Die Blutsauger *seufz*

Wisst ihr, ihr stellt mich vor ein gewisses gedankliches Problem, welches ich euch gerne mal…offerieren möchte.

Damals war nur ein Niemand schneller, als alle Kainer zusammen
Aber der war tot
Ich bin’s nicht
Heute lacht wieder nur ein unkainer Einer
Weil der ist nicht mehr tot
Also lachen alle
Oder doch nur die ehemals kaine Niemand Eine
Dann nur über die Niemand kainer Einer
Denn ihr seid wie immer noch tot
Aber ich nicht mehr
Das macht mir erstmal nach…

Na, wer hat’s endlich unendlich nur Verstanden?

Der Niemand?
Die Kainer?
Oder doch nur der unkaine Eine???

„Ich weiß, ich weiß, ich weiß bescheid
wir tappen immer in die gleiche Falle. Alle bereit?“

„Mein Freund, lass dir gesagt sein, dass du dich mit gefährlichen Gedanken beschäftigst. Gerade für dich…“

Tja, dumm gelaufen, hm? So wie ich die Dinge sehe, habe ich euch ganz gewaltig reingelegt! Aber ihr wolltet es gar nicht anders haben!
In euren Augen bin ich ein „Dünnblütiger Parasit“ und ihr in meinen eine Bande von überflüssig egozentrischen Schmarotzern, die sich für die Spitze der Nahrungskette halten aber im Prinzip nicht mehr sind als Ungeziefer… eher noch weniger als das, denn die haben wenigstens einen Nutzen! Ihr seid nichts weiter, als leblose, Sinn und Zweck entleerte Dinger… Die Frage ist: Wollt ihr das wirklich bleiben?

„Bekommst du wirklich gedacht, Schaffender zu sein?“

Wer „erdenkt“ denn bitte solcherlei für mich? DU, dzsera|h, warst der Erste! Und Nein, ich bin kein Schaffender, in dem Sinne, den meinst ABER ich kann einer werden… Also überlegt euch gut, wie ihr mit mir umzugehen beliebt. Und benehmt euch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

„Blender“

Oh ja, Licht kann auch blenden. Aber die Blinden sind vor mir sicher. Nur vor ihrer eigenen Blindheit nicht…

Und, dzsera|h, ich bin dir sehr dankbar, dass du mir noch mal den Klassiker unter allen Vampirwitzen erzählt hast. Ich habe brüllend gelacht… „Treffen sich zwei Jäger, beide tot.“


Und jetzt wird’s haarig…

[b][EDIT]Mailadressen gelöscht[/EDIT][/b]

„Wie steht’s heutzutage mit den Wölfen?“
„Die Wölfe? Machtlos…“

Folgender Gedankengang:

Wissen ist Macht
Macht ist Gewalt

Ich denke, dieses Pferd kann man auch von hintern aufzäumen. Also…

Gewalt ist Macht
Macht ist Wissen

Gibt es auf diesem Planeten etwas Gewaltigeres als einen ausgewachsenen Werwolf???

Aber ich muss euch gestehen, dass ich von dem Gedanken einer globalen Jagdsaison wieder Abstand genommen habe, weil… selig sind die Friedfertigen! Aber ich halte mir diese Option offen, falls mir aus Richtung Dunkelheit ein starker, modrig fauler Gegenwind entgegen bläst! Mit anderen Worten: Mischen sich die Dinger in meine Angelegenheiten, mische ich mich auch in ihre. Aber ich denke, sie werden sich in dem Versuch ergehen, mich zu ignorieren, bis zu dem Zeitpunkt, an dem man mich nicht mehr ignorieren kann. Außerdem bezweifele ich sehr stark, dass sie es wagen werden, Hand ich mich zu legen, weil niemand wissen kann, was dann alles geschehen könnte…

Hmmm… Ich werte die unlängst bei mir eingegangenen Mails als Zeichen, dass ihr mit mir etwas zu tun haben wollt…

[b][EDIT]Mailadressen gelöscht[/EDIT][/b]

Nur… WIE Wollen wir diesen Kontakt herstellen? Ihr schickt mir Mails, in denen nichts drinsteht, und ich nur anhand der Adresse sehe, wer sie mir geschickt hat. Und diese Adressen werden postwendend wieder gelöscht, weil ihr befürchtet, dass mein Mailaccount nicht mehr sauber ist und man eure Spur im Netz nicht nachvollziehen kann!

Ich weiß jetzt nicht das unbedingt sicherer ist aber ich mache euch folgendes Angebot. Schickt mir doch mal einen richtigen Brief, hm?

[b][EDIT]Privatadresse gelöscht[/EDIT][/b]

Ich würde mich sehr freuen. Was anderes fällt mir nicht mehr ein aber ich denke, dass wir gut miteinander auskommen werden. Ich bin ein junger, unerfahrener Welpe, der Antworten und Wissen sucht, dem aber kaum jemand etwas erzählt…

Ich weiß, dass mein letzter Besuch auf diesem Planeten ein Desaster gewesen ist. Aber ich lerne ziemlich schnell aus meinen Fehlern! Und diesmal läuft einiges ganz anders: Alles wirklich Wichtigste, was ich für mein Leben brauche, weiß ich schon. Jetzt muss es nur noch umsetzen… Das dürfte jetzt mein Drittes Leben sein. Und ihr wisst ja: Alle guten Dinge sind DREI. Das hat was mit dem Muster zu tun…

Vielleicht kann man die Welt wirklich nicht ändern. Aber wir können uns bemühen, eine Beule zu hinterlassen. Und bei Gott, meine Beule wird groß sein, denn mir nach folgen die Auserwählten, die Berufenen und die Treuen.
Von denen habe ich schon einige aufgegabelt. Ein ziemlich schräger Haufen. Lustig wird’s jeden Fall… Ich habe die Absicht eine autonome des eskalierenden Lebens zu errichten…

„Bei den Auserwählten werden erschreckend wenig Christen dabei sein, mein Freund“
„Wahrscheinlich! Nach außen wird das aussehen, wie ein Haufen Verrückter…“


Und nun zum Allerletzten…

Ich komme nur halb! WER die andere Hälfte ist muss ich nicht lang erklären, oder?

„Für wen bin ich eine Bedrohung?“
„Für den Anderen.“
„Wir sind gleich und doch nicht gleich.“
„Genau…“

„Du behauptest wirklich dieser Eine Seraph zu sein?“

„Sagst du dem Teufel gute Nacht
Und wirst als Engel im Himmel wach
Oder flüsterst du Gott ins Ohr
Luzifer hat noch was mit mir vor“

Luzifer… Der Name ist an dich wirklich verschwendet! Aber du kannst ihn behalten. Ich habe schon zwei. Das reicht mir vorläufig…
„…naht ein Kampf in anderen Dimensionen…“
Faszinierend… Ich frage mich, wer von uns beiden jetzt an dem größeren Realitätsverlust leidet?
Sag, mein Bruder, war es nicht Michael, der dich einst des Reiches verwiesen hat? Und als Anschluss daran willst du dich nun auch noch mit mir anlegen??? Dann geht’s eben noch eine Etage tiefer…
Aber mal ganz unter uns: Wie wollen wir nun verfahren?
Aus deiner Nachricht meine ich eine gewisse Konfrontationsfreude herausgelesen zu haben… Dies soll deine Entscheidung sein. Nicht die meine! Und wenn du zum krönenden Abschluss noch mal so richtig die Sau rauslassen willst. Bitte sehr… du weißt ja, dass endeffektlich nichts verloren geht. Aber alles, was du zerstörst, bau ich wieder auf! Schöner und größer als zuvor. Und vor allem NEU…

Du bist nichts! Du hast nichts, außer deinem Hasszerfressenen Wesen, das dich quält. Jeden Tag auf’s neue… du bist der NIEMAND. Und ich bin dein genaues Gegenteil. Ich bin genauso schlimm, nur eben in die andere Richtung.
Ich bin der Einzige, denn du wirklich fürchtest, weil du mir nichts anbieten, was ich mir im Zweifelsfalle nicht selbst nehmen könnte, wenn mir der Sinn danach stünde. Nun bleibt nicht mehr viel zu sagen, außer: Ironie der Geschichte
LichtbringenderAuf diesem Planeten lacht immer nur einer als allerletztes. Und du wirst mich noch lachen hören von Ewigkeit zu Ewigkeit und bis zum Ende aller in diesem Universum. In ca. 10hoch100 Jahren…

Weißt du noch, was Ironie und Witz ist???

Obacht…

Einst sprach Gott zu mir:„Sohnemann Morgenstern, die Erde ist dein!“
„Oh danke, Papa.“
„ABER…“
„Oh Oh“
„…dieser gottverlassene Planet hat schon eine Bevölkerung und die machst du mir bitte universal verträglich, auf dass wir sie im Kreise der großen Familie willkommen heißen können.“
„Alles klar, Papa. Das mache ich mit links…“

Frohen Mutes und voll freudiger Erwartung machte ich mich auf gen Erden. Und was fand ich hier vor?
Eine Horde von in Fellen gekleideter Affen, die gerade Mal gelernt hatten aufrecht zu gehen und sich scheinbar nur in grunzlauten unterhalten konnten. Das Einzige, was ich von ihrer „Sprache“ umgehend verstanden habe, war:

„DU Herr aller Herren und König aller König! Aber WIR Mensch!!!“

„Na, das kann heiter werden“, habe ich mir gedacht. Und erst viele Jahre später habe ich erst so wirklich verstanden, was mir diese im Grunde genommenen, liebenswürdigen Geschöpfe eigentlich nur haben mitteilen wollen: Alle Allmacht des Universums verkommt gegenüber der Unmacht des Menschenvolkes zur Bedeutungslosigkeit…

Gott hat mich verarscht…


Ein Lied erklingt
Ein Lied, das niemals verklingt
Denn es ist ein Engelein, das es singt
Oder bist du, ob des Lichte blind
Doch spüre, wie die Zeit verrinnt

Mein neues Lied ist erklungen
Aber noch lange nicht zu Ende gesungen
Noch die Hoffnung in Tausend Fetzen zersprungen
Jahrtausende habe ich mit mir und dem Tod gerungen
Und jetzt ist endlich die Zeit gekommen

Hörst du, die Winde flüstern
Und die Herzen leise wispern
Spürst du, wie sie höher schlagen
Und vergehen all die bitter klagen

Ist mein Traum vielleicht allzu schön
Und fürchtest du, er wird viel zu schnell wieder vergehn
So schnell, wie die Winde auf Erden wehen
Hast du Angst, einem Teil der Wahrheit ins Auge zu sehn
Oder welcher Art sonst ist dein flehen

Spürst du, wie die Herzen weinen für Glück
Wenn Einer spricht: Gottes Sturmreiter sind zurück
Lieder erschallen
In Gottes Hallen
Wenn es heißt: Der Eine ist gefallen

Erneut wandelt er auf Erden
Der Morgenstern auf seinen vielen Wegen

Na, kleines Teufelein
Mein armes, verlorenes Brüderlein
Immer noch einsam und allein
Tückisch, verschlagen und gemein
Wie lang willst du noch so sein

Hat ihn jemand vermisst
Den ewig gottverdammten Antichrist
Durch dessen düster Gedanken und Taten
Das Lamm, Jesu, wurde ans Kreuz geschlagen
Hört all seine Engel klagen
Deren Herzen niemals nicht verdarben
Die Schlange konnt uns nicht verderben
Drum musste der Christ für uns alle sterben
Aber seine Worte leben fort in höchsten Ehren

Ach Satanas, weißt du, wer ich bin
Du weißt es und fürchtest meinen Sinn
Einer jener, die dich einst vertrieben
Nur… diesmal ist’s der Herr der Sieben

Zweifelt hier noch irgendjemand dran
Dass dies nur der Lichtbringende sein kann
Macht diesen Fehler niemals nicht
Habt Mut und schaut Licht
Welches niemals erlischt

Am Ende werden jene gewinnen
Die in der Lage sind neue Gedanken zu ersinnen
Jene, die ein wenig im Geiste spinnen
Die spüren, wenn Gottes Engel singen
Die Lieder, die niemals verklingen

Jene, die hören, sehen und verstehen
Werden mit mir gehen
Jene, die nicht ständig, ob des Schicksals flennen
Sondern Gottes unendlichen Sinn für Humor erkennen

So… Nun wisst er bescheid
Drum frage ich noch mal
Alle bereit?


„Sag mal, Schwesterchen, was hältst du eigentlich von meiner Lyrik?“
„Also dein umbackener Feta ist besser…“
„Danke. Gestehst du mir wenigstens zu, dass ich begabt bin?“
„Versteh mich nicht falsch. Dein Feta ist echt lecker. Aber konzentrier dich besser darauf die Welt zu retten.“
„Vor was soll ich die Welt? Vor den Menschen? Dann hätten wir sie allesamt damals ersäufen sollen, als wir die einmalige Gelegenheit dazu hatten…“
„Sieh nicht immer alles so schwarz.“

Und er wird kommen in einer Zeit, in der ihn Niemand erwartet und in der es seiner Viele geben wird.

Ich bin wieder daaaaaaaa und ich lach mich fast schon wieder tot…


Also dann, wir sehen uns…

Der Morgenstern
SweetShadow*sichblackvelvetanschließ*

das war gut gesagt! ich bin die nächste im Bund;-)
Bin auch Christ und bin immer froh, wenn ich noch welche in der Szene treffe;-)
Pallorich bin kein Christ und froh darüber diese Geistige Umnachtung überwunden zu haben.

Schön das sich aber nun auch die Sekte bei den Goths formiert, wäre hier auch zu trostlosgewesen ohne die Wärme und das Licht Gottes.

nicht zu vergessen seine unglaubeliche LIEBE und GNADE...



[IMG]http://www.rvschools.org/hfish/Hunger.jpg[/IMG]

Pendark
SweetShadowSo ein schmarrn mit der Sekte
weißt du was ne sekte ist?
Ich bin an niemanden gebunden, das is allein meine entscheidung was ich glaube, so wie du eben dich entscheidest nicht daran zu glauben...Ich bezeichne doch auch nich gleich alle die nich glauben als Sekte nur weil die sich auch in ihrer Meinung und Ansicht übereinstimmen...?!:rolleyes:
Ja, Gott hat Liebe...aber er ist auch heilig. Wir Menschen sind es nicht, wir haben eigentlich in keinster Weise anspruch auf diese Gnade und Liebe....Werf ein Papier in einen Feuerball - es verbrennt. Lass Menschen Gott näher kommen - sie müssten angesichts seiner Heiligkeit sterben. Tja, das ist nun mal so, drum kannst du ihn nich anklagen. Allerdings ist das der Grund warum Jesus kam, er stellt die Brücke zu Gott wieder her...leider begreifen das aber nicht viele und wenden sich noch ab, fragen aber dann wo er ist?!...
PallorUnd woher kommen deine Beweise für deine Aussagen?

Ich dachte Gott ist die Gnade und verzeiht alles?

Und die Katholische wie die Evangelische Kirche sind absolute Sekten, schau dir ihr tolles Wircken in Afrika an.

Oder wie steht es mit den Schätzen des Vatikans die nicht rausgegeben werden?

Und von freiwilligkeit kann keine rede sein, wenn Kinder dort mitglied werden. Und Erwachsene sogar Geld bezahlen müssen wenn sie dort austreten wollen.
Ganz zu schweigen von der Macht der Kirche im Caritativen Bereich(Schon mal als Atheist versucht eine Anstellung als Kindergärtner zu bekommen?).

Der Staat treibt Gelder für diese Gesellschaft ein, und sie bietet ihm noch die legitimation.



Pendark
gin'iroDer Thread dreht sich um Glaube und Religion, wenn ihr über die Kirche diskutieren wollt, so nehmt euch bitte einen anderen Thread vor....
SweetShadowok, dann werd ich kurz nur dazu stellung nehmen, kannst mir ja bei weiteren Fragen gerne ne PN schicken;-)

Ich kann gut verstehn was du meinst bzgl der Kirche und dieser Geldeintreiberei. Und es gibt tatsächlich vieles was ich nicht für gut heiße was da so gemacht wird. Der Ärger, was eine Anstellung in einem KiGa betrifft ist auch berechtigt, zumal es dann hinterher doch oft niemanden intressiert ob du nun glaubst oder nicht - hauptsache die Konfession steht aufm Papier! Ich finde auch, jeder sollte das freie Recht haben, sich zu entscheiden und nicht gezwungen werden (das will Gott laut Bibel auch nicht). Und das is leider nich nur so in Afrika sondern auch in Deutschland so. Hm, evtl ist ein Grund für Kinds- Taufe u.a. der, Leute in der Kirche zu halten, damit sie später mal Steuerzahler werden etc.
Ich kann dir da nur ganz klar sagen: Kirche und Glaube setze ich nicht immer gleich. (Zumindest die meisten Kirchen nich, gibt zum Glück auch andre Gemeinden)
Wo Jesus drinwohnt oder wirklich Glaube da ist, da merkt man es auch und da laufen auch nich solche Dinge ab, die sinnentleert sind.
Vielleicht schaust du dazu einfach in nen andern Thread in dem das z.Z diskutiert wird. Sonst wird das hier doch zu off-topic, ansonsten ne PN!
Montrose@Pallor. Interessantes Bild mit den hungernden Kindern. Was hast Du bis jetzt gegen den Hunger unternommen?

Und was die "geistige Umnachtung" Christentum betrifft: Missionsstationen waren die ersten und in vielen Orten einzigen, die medizinische Hilfe nach Afrika brachten. Du solltest mal Albert Schweitzers "Zwischen Urwald und Wasser" lesen. Ein Bekannter von mir, Afrikaner, baut gerade in Zusammenarbeit mit den Kirchen Schulen in einem afrikanischen Land.

Anscheinend bringt diese "geistige Umnachtung" Christentum mehr für die Menschen als das ganze pseudointellektuelle Geschwätz.

Wann, Pallor, fängst Du an etwas zu lernen oder zu studieren, was die Menschen wirklich gebrauchen können?
gin'iro[QUOTE][i]Original geschrieben von gin'iro [/i]
[B]Der Thread dreht sich um Glaube und Religion, wenn ihr über die Kirche diskutieren wollt, so nehmt euch bitte einen anderen Thread vor.... [/B][/QUOTE]

[COLOR=orangered][b]Hallooooo - wer lesen kann sei klar im Vorteil: Ihr seid OFF TOPIC![/b][/COLOR]
sulucnumoH*lach*
Also gut, das entspricht zwar nicht meiner Natur aber zu der Kirchendiskussion äußere ich mich mal nicht.

Bin auch Christin und göchst erfreut hier weitere Christen anzutreffen. Kaum einer würde meinen, mein Glaube ließe sich noch mit dem Christentum vereinbaren, aber ich nenne es eben "modernes Christentum" da ich zu faul bin es irgendwie einzuordnen. Ich glaube an Gott als eine Energie (das "unterschwellig Wahrnehmbare" *gg* King), die in der Welt, die voller Ungerechtigkeit etc. ist (siehe Bild mit den hungernden Kindern) eine Neigung einiger Ereignisse (zB. mancher Unfälle) zum Glück verbreitet. Klingt ganz banal und ist auch nicht sehr gut ausgedrückt, aber es ist spät ^^ (tolle Ausrede =)
Wurde in irgendeinem Stephen-King-Buch eigentlich ganz nett beschrieben.

Gothic + Satanismus: wieso regen sich bloß alle darüber auf? Seid doch mal stoisch. Wenn es in der Tat immer noch Leute gibt, die so ignorant sind, diese nicht miteinander vergleichbaren "Einstellungen" gleichzusetzen, ist es ihre Ignoranz, ihre aufgewendete Energie und ihr Problem.
Wenn sie euch und eure Familie terrorisieren, bedrohen und eure Haustiere im Wald erschießen, könnt ihr euch ärgern *g*

So, da ich leicht aufgedreht bin und dazu neige viel sinnloses Zeug zu schreiben, verabschiede ich mich aus diesem Thread fürs Erste.

Machts gut =)
Homunculus
GrenzgängerUnd wir singen
Für die weisen Klingen
Und entzünden sie erneut
Die Feuer der Gerechtigkeit


Für den heiligen Pomp kommt die Zeit die Flügel zu senken
Die Niedrigen wird er erhöhen
Die Rebellen niederdrücken
Nie wieder wird ein ähnlicher geboren werden


Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt
black_soul_82Also...ich bin überzeugter Atheist. Und ich glaub auch, daß die "Szene" nicht an eine Religion gebunden ist, da so viele verschiedengläubige Leute darin sind. Soll jeder glauben was er will. In meinem Falle:"Jeder ist selbst seines Glückes Schmied". Gott existiert für mich nicht. Dafür hab ich schon zuviel gesehen, was mich glauben lassen würde, daß dies ein seeehr grausamer Gott sein müßte.
Haevion[QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i]
[B]Ich dachte Gott ist die Gnade und verzeiht alles?[/B][/QUOTE]

Nein.

Der Mensch verantwortet seine Taten selbst.

Wer damit ein Problem hat, kann sich ja umbringen. ;)
SweetShadow[QUOTE][i]Original geschrieben von black_soul_82 [/i]
[B] Gott existiert für mich nicht. Dafür hab ich schon zuviel gesehen, was mich glauben lassen würde, daß dies ein seeehr grausamer Gott sein müßte. [/B][/QUOTE]

Das stimmt schon, es gibt viel grausames. Aber irgendwie bauen auch die Menschen n Haufen scheiße, oder?
Und, btw, der "liebe Gott", das is n Ausdruck, der von Menschen kommt... Es steht nirgendwo was in der Bibel, dass Gott lieb ist...!!! (nicht zu verwechseln damit, dass Gott Liebe ist...Wenn eine Mutter ihrem Kind z.B. kein Geld für Drogen gibt, auch wenn es das unbedingt haben wollte, dann ist sie deshalb nicht böse sondern handelt aus Liebe, weil sie weiß, dass es für das Kind nicht gut ist!...wenn das Kind aber irgendwo anders hingehn würd und sich sagt: "doofe Mama", dann hol ich mir eben woanders das Geld und dann tief in der Scheiße drinsitzt, weil es drogenabhängig ist, dann kann es auch nicht sagen: Meine Mutter ist grausam, denn sie hat mich nicht davor gewarnt!... Nur mal so zum Vergleich...);-)
Neonsonne[URL=http://endwelten.de.vu] Wenn ich Gott wäre und solange leben müsste wäre ich Suizid gefährdet. Deshalb glaube ich das er sich schon vor ein paar tausend Jahren Selbste Erdolcht hat. [/URL]
SchattenfederIch bin Atheist.
Eigentlich ist es nichtmal so, dass ich glaube, es gäbe keine Götter, sondern ich glaube es zu wissen! Es scheint für mich die selbe Gewissheit zu sein, mit der ich weiss, dass es keinen Osterhasen gibt.
Ich denke, einige werden so ungefähr wissen was ich meine.
Vielleicht gibt es auch welche, die zu wissen glauben, dass es einen Gott gibt.
Angefangen hat es bei mir während meiner Kommunionszeit. Es war als würde etwas verschwinden, ein gewisses Gefühl. Damals habe ich mir nicht wirklich viel dabei gedacht, ich war ja noch recht jung, aber mit der Zeit hat sich dieses fehlende Gefühl gefestigt. Ich glaube von meiner Sache unumstößlich überzeugt zu sein.

Das Christsein und Glauben aus der Mode gekommen zu sein scheint, ist mir auch schon aufgefallen. Teilweise sieht es so aus, als müsse man sich echt für sein an-Gott-glauben rechtfertigen.
Ich denke, (auch wenn es so aussieht als würde ich mir selbst widersprechen), dass Glauben an Götter ansich recht wichtig ist Ich empfinde nicht glauben oft als eine Last, weil sich daraus für mich andere Konsequenzen ergeben, die ich als sehr belastend empfinde, ich bin aber nicht in der Lage diese Last abzulegen, weil ich sie glaube.... sehr verwirrend :)
Das hat mich wahrscheinlich auch zu einem kleinen Teil mit hierher gebracht, aber wohl nur zu einem sehr kleinen.

Warum Satanismus und Gothic gleichgestellt wird wundert mich eigentlich garnicht, es ist so schön einfach.
Mich wundert, warum manche Leute nachfragen, obwohl sie es eigentlich nicht wissen wollen - dann müsste man ja seine Vorurteile neu ordnnen.
Sie fragen dich, warum du so bist wie du bist und wenn du den ersten Satz beendest hast sagen sie "aha", was in dem Fall oft soviel bedeutet wie "red nicht weiter ich will dir nicht zuhören" und sie werden auch garantiert nicht wieder Fragen.
Warum machen sie sich die Arbeitüberhaupt?
nocturnusAlso ihr Antichristen ( :D ) , welche der existierenden Religionen fühlt ihr euch am meisten verbunden , oder welche Idee lehnt ihr am heftigsten ab .
Erklärungen sind natürlich erwünscht ;) .

Bei mir ist es folgendermaßen :

Ich finde den Buddhismus am annehmbarsten , da er viele Lebensweisheiten vermittelt , welche sehr gut zu unserer Westlichen Kultur passen , darunter auch das jedes Lebewesen eine Daseinsberechtigung hat und daher keines getötet werden sollte .
Zudem gibt es im Buddhismus keinen allmächtigen Vater , der nur keinen bock mehr hatte sich um seine Kreaturen zu kümmern und welcher angeblich das Universum in 7 Tagen erschaffen hat. Ausserdem giebt es kein Zuckerbrot und Peitsche modell
( wie Himmel und Hölle ) was uns wie unmündige kleine Kinder behandelt . Es ist nicht so , das glaubenssätze nach gutdünken zurechtgebogen werden wie von der Christlichen Kirche , anhänger derer dies aber nicht erlaubt zu tun sind , vielmehr darf jeder eigene ideen mit einbringen ohne , dass dies den Glauben schmälern würde .

Ich weis , das letzgenanntes etwas kontovers ist , aber lass es mal als disskusionspunkt gelten :D .
SavageFrenzy696Also ich glaube fest an die [B][COLOR=limegreen]Heilige Schote[/COLOR] [/B]

Mein Glaube basiert darauf, dass ich folgende Überzeugung vertrete:

[SIZE=3][B][COLOR=limegreen]Gott ist eine Hülsenfrucht!!![/COLOR] [/B] [/SIZE]

Dieser Glaube akzeptiert in seinen kreisen keine anderen Religionen und sieht für sich als Zukunft eine Glaubensverbreitung über die ganze Welt an. Und wenn es mit dem heiligen Schotenkrieg sein sollte -so mit Erbsen im Maschinengewehr :D -

Die Schote duldet keinen Ungehorsam und wenn ich nach ableben in den heiligen Schotenhimmel kommen möchte um mich auf meine Reinkarnation als Stechbohne oder ähnlichem vorzubereiten, muss ich ihr bis in den Tod treu folgen. Es ist meine Pflicht, andere Ungläubige von ihrer Existenz in Kenntnis zu setzen, früh vor ihrer Haustür zu klingeln und nicht locker zu lassen, bis auch sie der Schote folgen. Sollte ich einmal diesem Glauben Untreu werden, werde ich von dem Unterweltengott, der unheiligen Schwarzwurzel geholt und bis in alle Ewigkeit gefoltert.

Ich bin überzeugt, dass mir das nie wiederfährt, da ich der Schote rechte Hand bin -die linke Hand ist auch schon vergeben, hofft nicht auf eine Erlösung *muarhar*-

Savage
lokadIch glaube an die Naturgestze, Statistik und daran, das sich jeder Mensch in dem ihm vorhandenen Freiraum (eingeschraenkt von statistisch verteilten Zufaellen, sprich Glueck und Leid) selbst verwirklichen kann, also *nicht* an Schicksal o. ae. Die moeglich Existenz einer "hoeheren Macht" moechte ich, obschon unbewiesen aber auch nicht widerlegt (wie auch *g*), nicht grundsaetzlich ausschliessen. Immerhin ist so etwas wie die Entstehung von Leben, oder gar Menschlicher Kultur - Wesen die ihre Umweld begreifen und verstehen (wollen), rein statistisch extrem unwahrscheinlich.
JeReIch bin Atheist...

Das einzige was ich glaube ist, das wir unserem Schicksal hilflos ausgeliefert sind ;)

mfg JeRe
*Lost ShadowAlso woran ich glaube...

Ich glaube daran, dass es etwas gibt, was den Menschen vom Wesen und der Intelligenz her übergeordnet ist, etwas wodurch die Welt entstanden ist halt, etwas, das uns heute noch leitet, da das Leben auf der Welt noch immer besteht.. Pflanzen wachsen und Lebewesen entstehen!

Ich finde es auch nicht falsch, wenn Menschen dafür in Gotteshäusern danken und beten oder Lobgesänge machen.

Zudem glaube ich daran, dass jeder Mensch vor seinem natürlichen Tod seine Bestimmung erfüllt, auch wenn es nichts großartiges ist..

Ich glaube auch, dass man die Hoffnung auch in schlechten Zeiten niemals aufgeben darf, denn selbst wenn es düster aussieht, kommt irgendwann die Sonne zurück!

Ich finde es wichtig, dass man glaubt!!
gothen-morgenan was ich glaube???ne lange geschichte,vielleicht will sie ja jemand hören. ich würde urchristlich aufgezogen,war ne zeitlang maria herself.dann bin ich vom glauben abgefallen,weil mir das einfach zu viel druck war einem gott zu gefallen.ich wurde also eine hexe,jaja böse ich weiß.hab halt alle möglichen rituale gemacht,unter anderem meinen vater verflucht.am nächsten tag kam er geschockt an und erzählte mir er hat einen traum gehabt.der tod sei ihm erschienen und hätte ihn gewürgt,er hatte sogar noch einen angeschwollenen hals.dann hab ich die finger davon gelassen. und jetzt das fazit: ich glaube an gott,an geister,engel.......von manchen sachen sollte man aber lieber die finger lassen,aber den glauben an gott lasse ich mir nich nehmen.es ist zwar nich der glaube an den gott meiner kindheit,aber dafür ist mein individueller glaube!!!!!!!
*Lost Shadow[QUOTE][i]Original geschrieben von gothen-morgen [/i]
[B]an was ich glaube???ne lange geschichte,vielleicht will sie ja jemand hören. ich würde urchristlich aufgezogen,war ne zeitlang maria herself.dann bin ich vom glauben abgefallen,weil mir das einfach zu viel druck war einem gott zu gefallen.ich wurde also eine hexe,jaja böse ich weiß.hab halt alle möglichen rituale gemacht,unter anderem meinen vater verflucht.am nächsten tag kam er geschockt an und erzählte mir er hat einen traum gehabt.der tod sei ihm erschienen und hätte ihn gewürgt,er hatte sogar noch einen angeschwollenen hals.dann hab ich die finger davon gelassen. und jetzt das fazit: ich glaube an gott,an geister,engel.......von manchen sachen sollte man aber lieber die finger lassen,aber den glauben an gott lasse ich mir nich nehmen.es ist zwar nich der glaube an den gott meiner kindheit,aber dafür ist mein individueller glaube!!!!!!! [/B][/QUOTE]

Hey das mit deinem Dad klingt wirklich krass... man man man...
gothen-morgenja,das war echt hart,es gibt noch ein paar andere geschichten.eine könnte ich ja noch "zum besten" geben: ich hatte mich mit meiner freundin gestritten und wollte sie verfluchen(oh gott,ihr müsst denken ich war total die kranke) und da sie immer mit ihrem großen busen angegeben hat,dachte ich mir, verfluche ich sie so, dass ihr busen verschwindet.es kam anders als ich dachte.ein jahr verging und den fluch hab ich vergessen,wir waren wieder befreundet.......und plötzlich hatte sie bulimie und magerte ab - kein busen mehr.jetzt ist sie wieder gesund aber íhr busen ist nie wieder gewachsen.
LEUTE,LASST DIE FINGER VON SCHWARZER MAGIE.ES KOMMT NIE SO WIE IHR DENKT!!!!
*Lost ShadowWarst du da so richtig "gläubig" tätig, ich meine sowas ist doch schon ganz schön naja schwer und gefährlich würd ich sagen! Ich glaub ich würds nicht so einfach finden eine Freundin oder meinen Dad wegen eines Streits zu verfluchen...
gothen-morgenalso,es war so,das ich nicht wusste was für eine "macht" man dadurch besitzt.ich wollte es ausprobieren und sehen ob es funktioniert.am anfang hatte ich mir auch geschworen nur weiße magie zu praktizieren,aber da sah ich einfach keine resultate.ich wollte den kick,das übernatürliche und das leider auf kosten meiner freunde,verwandten.wie meinst du das,ob ich wirklich "gläubig" war??
*Lost ShadowIch meine, du bist ja von irgendetwas an das du geglaubt hast geleitet worden, oder? Ich meine du hast ja etwas heraufbeschwören. Da stellt man sich doch die Frage, wodurch, also durch welche oder wessen Macht es verursacht wurde.
gothen-morgenalso im "hexentum" glaubt man an die göttin und ihren sohn den gott.die hauptgottheiten!!!ansonsten noch an geister,engel,dämonen etc. bei den schwarzmagischen ritualen hab ich sog. fluchgeister heraufbeschworen.die meiste zeit hab ich aber mit der anbetung der göttin verbracht.
*Lost ShadowWie lange hast du denn für eines solcher Rituale gebraucht? Und wie hast du gebetet, so wie zB in einer christlichen Kirche?
gothen-morgenalso,ich habe mir vorher bücher mit ritualanleitungen gekauft.so ein ritual ist relativ kurz(ca. halbe stunde).die vorbereitung dauert um einiges länger.den sternenstand herausfinden,den richtigen tag wählen,eventuell kräuter,steine etc. besorgen.zur göttin hab ich ganz normal wie in der kirche auch gebetet aber im rahmen eines routine-rituals(erden,zentrieren,magischen kreis ziehen...)
Asphodelean das Schicksal
Montrose@gothen-morgen. Ich lese, Du hast schwarze Magie angewandt.

Daß es solche Mächte gibt, ist das nicht Zentrum des Glaubens. Ob Du andere mit Zauber verfluchst oder mit einem Revolver erschießt, das ist im Grunde genommen ohnehin dasselbe.

Zentrum des Glaubens ist, daß Gott alle Menschen liebt. Und wenn Du einem anderen Schaden zufügst, verletzt Du eine göttliche Ordnung, weil Du damit Gottes Eigentum vernichtest.

Zentrum des Glaubens ist, Probleme nicht dadurch zu lösen, daß man das Unliebsame vernichtet, sondern daß man dem Unliebsamen den rechten Weg zeigt.

Du reduzierst "Glauben" auf Techniken ... wie zaubere ich, wie mache ich Rituale. Aber das geht am Wesentlichen vorbei.

Das Wesentliche ist: Wozu, mit welchem Ziel, und mit welcher inneren Haltung handle ich.

Du hast aus Haß gehandelt. Da kann Deine Zaubertechnik noch so gut sein, Sinn und Ziel des Glaubens hast Du damit nicht verstanden.

Das ist das Problem jedweder Wicca, Esoterik, Magie...... daß sie zwar Mittel, aber keine Ziele hat. Und auf die Ziele kommt es an, nicht auf die Mittel.

Die Erde, jeder Mensch ist ein Garten. An manchen Orten dieses Gartens sind die Beete geordnet. An manchen Orten findet sich Wildnis mit ihren schönen, unverhofften Blumen. Gott ist der Gärtner, der beides gedeihen läßt. Ich glaube, wir sollten dem da oben auch mal zugestehen, daß er vielleicht maches besser weiß als wir.


@Asphodele. Schicksal ist ein Nonsens-Wort. Ein Glaube muß ja irgendeinen Inhalt haben. Und "Schicksal" bedeutet ja nur "es kommt, wie es kommt". Und was bedeutet das schon? Gar nichts.
Distel51@Montrose

...nun komme doch nicht gleich wieder mit der Theorie der Kirche,
die weder Geist noch Spiritualität vorleben kann.

Mit diesen ganzen alten Schrott der Dogmen.

Hier werden neue Entdeckungen gemacht, die sensationell sind und frei legt
was der Mensch für ein Wesen an sich ist, das stürzt ganze Mauern ein,
die ganzen Mauern der Kirche !:o
Asphodele@Montrose: wieso? Ich glaube an das Schicksal und daran, dass viele Dinge vorherbestimmt sind und zu der Zeit und unter den Umständen passieren, wie sie passieren sollen. Ich persönlich glaube nicht an ein Wesen was über uns wacht (wie Gott). Der Thread heisst ja auch"an was glaubt ihr" und nicht "glaubt ihr an Gott" also finde ich, du solltest es akzeptieren, dass nicht alle Menschen an die christliche Religion glauben. Ausserdem halte ich es für absolut übertrieben die Menschheit als Gottes Eigentum hinzustellen. Aber das ist deine Sache, ich persönlich halte gar nichts davon (Gott, Christentum oder irgendeine andere Religion).
Montrose[QUOTE] Ich glaube an das Schicksal und daran, dass viele Dinge vorherbestimmt sind [/QUOTE]Wer oder was bestimmt die Dinge denn vor??
Nochmals: Dein Wort "Schicksal" ist bedeutungslos. Es bedeutet einfach nichts.. Genausogut könntest Du Swoschup oder Gaswbfksdl sagen. Es ist ein Nonsens-Wort.

[QUOTE]Hier werden neue Entdeckungen gemacht, die sensationell sind und frei legt
was der Mensch für ein Wesen an sich ist, [/QUOTE]Zustimmung. Der Mensch ist ein rachsüchtiges Biest, das anderen Menschen mit faulem Zauber Schaden zufügen will. Wirklich eine sensationelle Entdeckung ...
Joan Eric TanatAsphodele: "Ich glaube an das Schicksal und daran, dass viele Dinge vorherbestimmt sind und zu der Zeit und unter den Umständen passieren, wie sie passieren sollen."

Montrose: "Wer oder was bestimmt die Dinge denn vor??
Nochmals: Dein Wort "Schicksal" ist bedeutungslos. Es bedeutet einfach nichts.. Genausogut könntest Du Swoschup oder Gaswbfksdl sagen. Es ist ein Nonsens-Wort."

Ich habe auch mal an das Schicksal geglaubt. Und daran, daß die Dinge vorherbestimmt sind. Und daß sie dann und so passieren, wie es vorherbestimmt ist. Die Zeiten sind vorbei. Heute weiß ich es. Man kann Schicksal etwa genau so zuverlässig erkennen, wie die Sonne oder den Mond am Himmel. Natürlich nur, wenn man seine Augen öffnet. Aber, wenn Du, Montrose, lieber mit geschlossenen Augen durch die Welt laufen möchtest, ist es Deine Sache. Du scheinst dazu bestimmt zu sein. Schicksal bedeutet "das zum Heil geschickte". Es ist die Antwort auf die Frage des Lebenträumenden. ("Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoßen und es klingt hohl, muß es nicht immer am Buch liegen.")


Montrose: "Der Mensch ist ein rachsüchtiges Biest, das anderen Menschen mit faulem Zauber Schaden zufügen will. Wirklich eine sensationelle Entdeckung ... "

Die anderen Menschen sind uns ein Spiegel, in dem wir wen wohl erkennen?
Montrose@JET.

Du beantwortest mir die Frage danach, wer oder was die Dinge vorherbestimmt, auch nicht. Schade eigentlich.

Und wenn Du mein Spiegelbild meinst .... ich komm damit zurecht. Es wundert mich, daß Du nicht einen schärferen Einwand gebracht hast: was ich hier schreibe steht im Widerspruch zu dem, was ich in einem anderen thread geschrieben habe.

Als ich den Rechner ausschaltete, dachte ich schon: auweia, das merken die jetzt.

Aber anscheinend doch nicht. Nun gut, dann kann ich ja so weitermachen. ;)
Joan Eric TanatSchau an, schau an, die "göttliche Ordnung"! Gibt's sie also doch, Montrose?!

(Ich hatte die letzte Seite nicht gelesen, sonst wäre mir die Sache schon aufgefallen. Aber Danke für den Hinweis.)

Das mußt Du mir nun erläutern, was Du unter "göttlicher Ordnung" verstehst, da bin ich gespannt. Bis jetzt habe ich den Eindruck "göttliche Ordnung" ist für Dich das heillose Durcheinander hier auf der Erde, die Ungerechtigkeit und Gemeinheit allerorts zu allen Zeiten. Aus vielen Deiner Beiträge geht hervor, daß Du die christliche Idee intus hast. Aber sie im Leben umzusetzen, das ist ein Problem – natürlich nicht nur für Dich.

Gut, daß Du selbst merkst, wenn Du Dich in Widersprüche verwickelst.

Du willst wissen, wer alles vorherbestimmt (hat). Nun könnte ich einen Namen nennen. Aber, was nützt Dir ein Name? Du bist doch sonst so für die Praxis. Und hier begnügst Du Dich mit einem Namen?! Ob ich nun sage "Dein innerstes Selbst" oder "GOTT" oder "ES" oder "das Gesetz" oder "der Lebenträumende" – was ändert das? Wäre es nicht viel sinnvoller, sich dem Schicksalsplan zuzuwenden? Es ist etwa so, als ob Du fragen würdest, wer die Jahreszeiten gemacht hat, wer bestimmt hat, daß dem Frühling der Sommer folgt. Ist es nicht viel wichtiger zu wissen, wie viel Grad sind und wann wir endlich wieder baden gehen können? :rolleyes:
live46[QUOTE][i]Original geschrieben von JeRe [/i]
[B]Ich bin Atheist...

Das einzige was ich glaube ist, das wir unserem Schicksal hilflos ausgeliefert sind ;)[/B][/QUOTE]Und woher kommt das schicksal, dem wir ausgeliefert sind?
AmongthethornHallo!
ich sehe das ähnlich wie Daimon. Vor allem der erste abschnitt des Beitrags, sehe ich genauso. ich glaube auch an keine religion. Allerdings daran, dass es irgendeine höhere Macht gibt. So eine Art Schutzengel vielleicht. Wenn man aber anfängt diese Macht in einen Gott oder eine Religion zu fassen macht das keinen Sinn mehr.
Montrose[QUOTE] So eine Art Schutzengel vielleicht. Wenn man aber anfängt diese Macht in einen Gott oder eine Religion zu fassen macht das keinen Sinn mehr. [/QUOTE]

Inwiefern ist es sinnvoller, an einen Schutzengel als an einen Gott zu glauben?
Distel51Ganz einfach...man kann an das glauben was man am nächsten
erleben kann...der Schutzengel steht mir näher ...oder ein anderes Wesen...
was man erleben kann....

So freut sich der Geist...der um einen ist,...wenn er einen hilft !...sollte man ihm
einen Dank geben.
ZynikerIch glaube an dass, was ich sehen kann, anfassen kann und selbst erlebt habe!
:D
MontroseGanz genau so halte ich es auch. Deshalb bin ich ja Christ. :D
DarkestWriterIch glaube ....

an die große Unwissenheit, die den Menschen Religion gab. Das Nichtverstehen der Natur, die Angst vor dem Tod ... All das führte dazu, das sie sich eine Erklärung suchten, in einer "höheren Macht" fanden und dabei blieb es dann. Ist ja auch einfach.

Außerdem glaube ich, dass wir in alter Zeit Besuch von Wesen hatten, die nicht auf der Erde zu Hause waren. Manche Beschreibungen in der Bibel etwa sind doch recht "deutlich" und ergeben - wenn man sie mal aufzeichnet - Bilder von Raumschiffen. Jo, das glaube ich.

Grüße

Darkest "ich mag Däniken" Writer
WistaireIch glaube an Gott, Jesus und den heiligen Geist - und an die wahre Liebe - dies alles erfüllt mich und macht mich glücklich.
UrielTheFallenDer Mensch gibt allem einen Namen, eine Gestalt.

Im Endeffekt unterliegt er kosmischen Gegebenheiten und schafft sich dennoch kosmologische Ideologien um sich mit ihnen zu identifizieren.
Ein Mensch ist ein intelligentes Tier das aus seiner egoistischen Natur heraus handelt.
-Dem Selbsterhaltungstrieb-
Grüße, Uriel

P.s: Trotzdem brauchen viele Menschen einen Glauben um sich Hoffnung und einen Zyklus zu geben der sie von dem Gedanken "Nichts" distanziert.
SetekhIch glaube an die Macht mein Leben selbst beeinflussen zu können.
Mich nicht irgendeinem Schicksal oder Gott hingeben zu müssen.
Was jedoch nicht heißt das ich eine höhere Macht, bzw. eine dem Menschen in seiner Entwicklung unfassbar höher entwickelten Kreatur oder Rasse von Grund auf ausschließe. Aber egal welche Mächte von außen auf uns einwirken, am Ende liegt es an uns selbst was wir aus unserem Leben machen, wie glücklich wir sind und wieweit wir unsere Ziele und Träume erfüllen können.
FunusDer Glaube, das ist schon so ne Sache...
Eigentlich glaube ich nur an mich selbst, denn in meinem Leben kommt es auf meine Handlungen und Gedanken an. Durch [B]meine[/B] Handlungen und Gedanken wird [B]mein[/B] Leben bestimmt und durch nichts anderes.
Was die Religionen und der Gottglaube angeht, so vertrete ich die Ansicht, dass wenn es einen Gott gibt dieser nur existiert weil die Menschen an ihn glauben. Würden sie nicht glauben, dann gäbe es auch keinen Gott.
So viel zu meinen Ansichten....
*~Dead-Rose~*Ich glaube an die unendliche Dummehit der Menschen, das Enttäuschungen uns nur Stärker machen und vorallem dass wir unser Schicksal selbst beeinflussen können.
zu Gott hat mich bisher mein Weg noch nicht geführt.
FangirIch glaube an den christlichen Gott. Euer Fangir
antichrist666ich glaube an überhaupt nichts ausser an die existenz idiotischer lebewesen in unserem universum(menschheit)an was soll ich sonst glauben
Dianthus[QUOTE][i]Original geschrieben von UrielTheFallen [/i]
[...]
P.s: Trotzdem brauchen viele Menschen einen Glauben um sich Hoffnung und einen Zyklus zu geben der sie von dem Gedanken "Nichts" distanziert. [/QUOTE]

Ich wünschte, es würden mehr Leute anfangen zu glauben und nach den sog. christlichen Werten (Stichwort Nächstenliebe) handeln, dann gäbe es weniger selbstsüchtige Egomanen und ein besseres Miteinander in der Welt.
Ich bin annähernd der geichen Meinung wie [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Andreas_Feuerbach]Ludwig Feuerbach[/URL] mit seiner [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Projektionstheorie]Projektionstheorie[/URL], bin aber aus obigem Grund der Meinung, dass es noch zu früh ist für die Menschen, sich vom Glaube an Gott abzukehren.
MagnusCaudar(BwIch glaube an mich als meinen einzigen Gott ....

Doch genauso an die Verblendung der Menscheit , die Torheit der Masse und dem Geistigen Inzest der Kultur ....
Wistaire@ Funus - spannende Ansicht - es gibt nur das, an was die Menschen glauben? Gibt es dann auch Elfen, Vampire etc.?

@ Fangir - grüße Dich - noch ein Gläubiger hier - schön :)
Montrose[QUOTE]Ich bin gläubiger Christ[/QUOTE]
[QUOTE]Zunächst einmal glaube ich an Jesus und das nicht unbedingt, wie es in diesem ich sage einmal (Schund)werk von Bibel steht, sondern ich glaube, das es einen Menschen gab, der voller Liebe war, zwar nicht absolut "gut[/QUOTE]Du bist kein Christ, geschweige denn ein "gläubiger" Christ. Wenn Du nicht weißt, was von Christus gesagt wird, kannst Du üerhaupt nicht beurteilen, was Christsein bedeutet.

[QUOTE]In letzter Zeit sind zu viele meiner Gebete erhört worden, als das ich nicht daran glauben könnte.[/QUOTE]Die Probleme fangen nicht beim Nehmen, sondern beim Geben an.

Dieses Wohlgeüfühl, dem Göttlichen nahe zu sein, ist eine Anfängerübung. So, wie man den Soldaten in der Ausbildung erst einmal ein warmes Bett, gutes Essen und saubere Kleidung gibt. Und man glaubt, das wäre immer so.

Und dann kommt der Auftrag.

Für was bist Du bereit zu sterben?
Was ist Deine größte Angst?


[QUOTE]Da durch Jesus allen Menschen, egal ob sie an ihn glauben oder nicht, die Sünden vergeben sind, gibt es auch keine Sünde mehr.[/QUOTE]Diese schizophrene Schere im Kopf gelingt mir zunehmend schlechter. Wenn ich etwas falsch gemacht habe, Gott mir vergibt, dann sind die Auswirkungen meines schlechten Tuns ja immer noch da.
Jetzt seh ich auf der einen Seite diesen grinsenden Gott, der alles vergibt, und auf der anderen Seite meine Opfer. Und dann komm ich zu dem Schluß: was muß das für ein Arschloch von Gott sein, der das einfach vergibt, aber die Wunden doch nicht heilt. Umso mehr wurmt es einen, wenn man selbst Opfer war und den Täter in den Himmel fahren sieht. Aber darauf möcht ich im Moment gar nicht hinaus.

Ich verstehe, warum sich Menschen zu allen Zeiten der Geschichte kasteit haben, sich sogar peitschten, fasteten ....und warum sich heute mancher ritzt (ich vermute, daß dieses Verhalten so unnormal gar nicht ist, sondern früher halt religiös verbrämt war).... weil das Gefühl, daß etwas nicht in Ordnung ist, wenn etwas tatsächlich nicht in Ordnung ist, bleibt..... zumindest für denjenigen, der nicht wie ein naives Benjamin Blümchen durch die Welt hüpft oder der kein Gewissen hat.

Es ist keine Schande, sich gelegentlich schuldig zu fühlen. Und die Sünde.... in der Bibel steht nirgends, daß Jesus allen vergibt. Das erfinden wir hinzu, weil es uns von einem gewissen Ethos her folgerichtig erscheint. Aber wer weiß schon, ob Gott nicht eine in unseren Augen niedrigere Moral verfolgt als wir uns das denken?

[QUOTE]Ich glaube, das alle Dinge beseelt sind, jeder stein, jede Pflanze und jedes Tier.[/QUOTE]Wenn alles zum niedlichen Kuscheltier wird, dann ist das eine Scheinwelt.

Was sagst Du dazu, daß der Falke herabstürzt und das niedliche Mäuschen mit den großen Augen in Stücke zerhackt?

[QUOTE]Ebenfalls lehne ich den Besitz von Land ab und finde das total pervers, Land sollte man nicht "besitzen" dürfen...[/QUOTE]Das meiste Land ist frei zugänglich. Aber, ehrlich gesagt, mir ist es dann doch lieber, wenn ein Bauer sein Land besitzt und notfalls einen Zaun drumrum macht, als wenn irgendwelche Steineanbeter gedankenverloren unser Brot niedertrampeln. I

[QUOTE]Ich glaube an die "Vier Winde" und an die polaritaeten, die die Naturvölker ihnen zugesprochen haben.
Zuweilen umarme ich Bäume, das gibt mir sehr viel kraft... [/QUOTE]Du glaubst an den Supermarkt eines fahlen Wohlfühlangebotes. Kinder der Spaßgesellschaft, wie tut Ihr mir leid... denn Eure Welt besteht nur aus Wölkchen....
Sternenwolf[QUOTE]Es ist keine Schande, sich gelegentlich schuldig zu fühlen. Und die Sünde.... in der Bibel steht nirgends, daß Jesus allen vergibt. Das erfinden wir hinzu, weil es uns von einem gewissen Ethos her folgerichtig erscheint. Aber wer weiß schon, ob Gott nicht eine in unseren Augen niedrigere Moral verfolgt als wir uns das denken? [/QUOTE]
Kann sein, ja. Aber ist nicht jeder glaube irgendwo spekulation?
sich manchmal schuldig zu fühlen,wenn es angebracht ist, ist sicherlich nicht schlecht, aber was hat das mit vergebung der sünden zu tun?
[QUOTE]Zitat:--------------------------------------------------------------------------------
Ich glaube, das alle Dinge beseelt sind, jeder stein, jede Pflanze und jedes Tier.
--------------------------------------------------------------------------------

Wenn alles zum niedlichen Kuscheltier wird, dann ist das eine Scheinwelt.

Was sagst Du dazu, daß der Falke herabstürzt und das niedliche Mäuschen mit den großen Augen in Stücke zerhackt?[/QUOTE]

Wer sagt, dass alles zu Kuscheltieren wird? Warum sollten Tiere keine seele haben? Sind sie den wirklich minderwertiger als Menschen? vielleicht habe sie ja nur eine andere Form der seel.

Bezüglich des Falken: warum sollte es mich stören? er tötet etwas um zu leben. die maus fras vorher einen käfer(mäuse fangen wirklich käfer). der käfer fras etwas, was ein falke von der jagd überließ. ist das nicht das leben? (abgesehen davon, dass ein falke die Maus nicht zerhackt sondern ihr meist das rückgrat bricht.)
Anaximander[quote]Du bist kein Christ, geschweige denn ein "gläubiger" Christ. Wenn Du nicht weißt, was von Christus gesagt wird, kannst Du üerhaupt nicht beurteilen, was Christsein bedeutet.[/quote]
Was Christus gesagt hat, weißt auch du nicht. Du verlässt dich nur mit erstaunlicher Naivität auf das, was viel später von Leuten geschrieben wurde, die den historischen Jesus nicht einmal gekannt haben.

Aber selbst wenn man den Bibeltext als Grundlage voraussetzt - baut sich damit doch trotzdem jeder seinen eigenen Christus und seine eigene Wahrheit. Kein Wunder: Der Bibeltext ist so uneindeutig und so wenig konkret - dass man problemlos millionen verschiedene Götter rausholen kann. Jeder kann damit machen was er will und tut's ja auch. Nichts ist so beliebig und charakterabhängig wie ein Gottesbild.

Und da willst du wirklich behaupten, dass gerade dein Gott mehr ist als eine Privatangelegenheit?
DianthusKleine Anmerkung am Rande: Ihr solltet euch ernsthaft überlegen, ob ihr in diesem Thread über den Glauben anderer Leute diskutieren wollt. Erfahrungsgemäß artet das sehr schnell aus und sprengt die eigentlich angedachte Thematik. Ich schlage vor, dass ihr die Diskussion per PN - oder am Besten im persönlichen Gespräch - betreibt. Gerade wenn man sich persönlich begegnet rutschen einem nicht so leicht Worte raus, die man aus Respekt dem Menschen gegenüber normalerweise nicht von sich gibt.
Montrose[QUOTE]sich manchmal schuldig zu fühlen,wenn es angebracht ist, ist sicherlich nicht schlecht, aber was hat das mit vergebung der sünden zu tun?[/QUOTE]Ich bin der Ansicht, daß Gott zwar etwas ganz anders, höheres als diese Welt ist, aber dieses Leben für diese höhere Welt Bedeutung hat.

Das Göttliche und das Weltliche spielen ineinander: Gott aber auch das Böse verwirklicht sich teilweise bereits hier im Leben und nicht erst in einem Jenseits. Gott will bereits in diesem Leben seinen Plan verfolgen. Demnach ist Glaube auch nicht die Kuschelecke, eine Droge, irgendwas zum Wohlfühlen, sondern Glaube dient diesem Auftrag. Glaube bezieht sich auf Dinge, die jenseits von uns selbst, aber bereits in dieser Welt sind.


Aber das heißt nicht, daß dieses Leben schon alles und Gott sei. Die Steine und wir und unsere Phantasien und auch die Naturwissenschaften sind eben nicht Gott. Klar, denn die Welt, die ´Menschen, ihre Phantasien und die Naturwissenschaften haben ja weder die Welt noch ihre Ziele geschaffen. Es muß eine andere Macht gewesen sein.


[QUOTE]Aber ist nicht jeder glaube irgendwo spekulation?[/QUOTE]Für den, der glaubt, nicht. Das Wort "Spekulation" ist ein Verstandeswort, wie eine mathemtaische Formel "Ist 2 + 2 nicht 4?". Der Glaube entspringt nicht alleine aus dem Denkvermögen ....also den Hirnarealen, die Dir das Wort "Spekulation" erzeugen, die Dich skeptisch machen und mit denen Du Kreuzwortsrätsel lösen kannst .... sondern der Glaube ist umfassender als Verstand, Intellekt, Fremdwörter wie "Spekulation" dahersagen und denken können. Der Glaube bezieht sich auf das ganze Menschsein, wozu eben auch Gefühle, Überzeugungen, der Körper, das Leben und der Tod gehören.

[QUOTE]Warum sollten Tiere keine seele haben? Sind sie den wirklich minderwertiger als Menschen? vielleicht habe sie ja nur eine andere Form der seel.[/QUOTE][QUOTE]Bezüglich des Falken: warum sollte es mich stören? er tötet etwas um zu leben. die maus fras vorher einen käfer(mäuse fangen wirklich käfer). der käfer fras etwas, was ein falke von der jagd überließ. ist das nicht das leben? [/QUOTE]Ja eben. Wenn Dich das eh nicht juckt, was Tiere machen, warum stellst Du Dir dann die Frage, ob Tiere eine Seele haben.

[QUOTE]Was Christus gesagt hat, weißt auch du nicht. Du verlässt dich nur mit erstaunlicher Naivität auf das, was viel später von Leuten geschrieben wurde, die den historischen Jesus nicht einmal gekannt haben. [/QUOTE]Soviel später war das nicht. Das Markus-Evangelium ist wenige Jahre nach der Kreuzigung entstanden. Die Augenzeugen waren alle noch am Leben. Zudem sind die Übereinstimmungen der Evangelien hinsichtlich der Sprüche Jesu (Logienquelle Q) groß.

Dinge werden auch dann überliefert, wenn sie nicht niedergeschrieben, sondern nur mündlich tradiert werden. Wenn Leute nach zwanzig Jahren Klassentreffen haben, wissen die ja auch noch ganz genau, daß der Hans immer vom Robert abgeschrieben hat, und der Jonathan vom Mathelehrer oft eine sechs bekam.

[QUOTE]Aber selbst wenn man den Bibeltext als Grundlage voraussetzt - baut sich damit doch trotzdem jeder seinen eigenen Christus und seine eigene Wahrheit.[/QUOTE]Wenn Menschen sich ihren "Jesus" zusammenlügen, ohne jemals die Bibel gelesen zu haben, dann hat das eben nichts mit Jesus zu tun.

Man könnte auch behaupten, Karl Marx wäre für den Kapitalismus und die Versklavung der Arbeiter eingetreten. So eine Behauptung kann man zwar aufstellen, aber sie ist falsch und jeder aus der Linken Ecke würde sagen: "Junge, Du hast nichts von unserer Sache kapiert und gehörst auch nicht dazu."

Wenn ich davon ausgehe, das Gott nicht im vierten Jahrzehnt nach Christus gestorben ist, sondern auch noch heute existiert, dann hat er auch heute noch die Macht, Pläne zu verfolgen, Regeln außer kraft zu setzen, Menschen zu retten oder auf ewig zu verdammen. Ja, diese Macht hat ein Gott. Glaube ist mehr wie Bibel, aber der Grundgeist ist eben in der Bibel. Christen bauen nie nur auf die Bibel, aber auch nie nur auf eigene Erfahrungen, sondern sie nutzen beide Quellen: die Schrift und das Wirken in der Gegenwart.

[QUOTE]Und da willst du wirklich behaupten, dass gerade dein Gott mehr ist als eine Privatangelegenheit?[/QUOTE]Das wird sich zeigen. Es sind ja nicht ich oder Du , die darüber entscheiden, ob das jetzt Privatangelegenheit ist.

[QUOTE]Gerade wenn man sich persönlich begegnet rutschen einem nicht so leicht Worte raus, die man aus Respekt dem Menschen gegenüber normalerweise nicht von sich gibt.[/QUOTE]Es ist doch besser, Menschen reden miteinander, anstatt daß jeder aus Angst vor Streit in seinem eigenen Hirngefängnis eingekerkert bleibt.
Anaximander[quote]Soviel später war das nicht. Das Markus-Evangelium ist wenige Jahre nach der Kreuzigung entstanden. Die Augenzeugen waren alle noch am Leben. Zudem sind die Übereinstimmungen der Evangelien hinsichtlich der Sprüche Jesu (Logienquelle Q) groß.[/quote]
Also zunächst ist das Markusevangelium einige Jahrzehnte nach Jesus Tod entstanden, es wird in der Regel auf ca. 70 nach Christus datiert. Und vier Jahrzehnte mündliche Weitergabe sind genug Zeit für eine gründliche Mythologisierung.

Und die Logienquelle ist eine moderne und hochspekulative Konstruktion. Nicht dass es nicht einen solchen Text gegeben haben kann - aber was man heute Logienquelle nennt ist eben keine echte Quelle, sondern nur ein Modell, eine Hypothese. Und es gibt andere Hypothesen zur Genese der Evangelien.

Dass "alle Augenzeugen" noch am leben waren, halte ich bei den damaligen Lebenserwartungen für wenigstens unwahrscheinlich. Und ich wüsste auch nicht, wie man das belegen sollte, ohne bereits die Glaubwürdigkeit der Evangelien vorauszusetzen und damit einen Zirkel zu bauen.

[quote]Dinge werden auch dann überliefert, wenn sie nicht niedergeschrieben, sondern nur mündlich tradiert werden. Wenn Leute nach zwanzig Jahren Klassentreffen haben, wissen die ja auch noch ganz genau, daß der Hans immer vom Robert abgeschrieben hat, und der Jonathan vom Mathelehrer oft eine sechs bekam. [/quote]
Gerade die mündliche Überlieferung ist das Problem. Was du da schilderst ist aber keine mündliche Überlieferung, sondern würde unter "Zeitzeugenbefragung" fallen. Es ist aber sehr unwahrscheinlich, dass die griechisch schreibenden Evangelisten vor Ort Zeitzeugen interviewt haben. Vermutlich haben sie Geschichten niedergeschrieben, die längst von bestimmten Erzählern unabhängig kursierten und weitergegeben wurden.

Und diese Methode der Wissensweitergabe, oral tradition, ist über längere Zeiträume ziemlich problematisch. Denn solche Geschichten entwickeln schnell eine kreative Eigendynamik. Hast du als Kind nie Stille Post gespielt? Einer pfüstert dem anderen was ins Ohr, und so über zehn Ecken, und beim letzten kommt meist etwas vollkommen anderes an.

Bei gewissenhaften Erwachsenen dauert das Ganze vielleicht etwas länger, aber auf die Dauer passiert dasselbe. Und vier Jahrzehnte reichen da schon sehr weit.

Zudem ist fraglich, wie gewissenhaft die Menschen bei der Weitergabe der Jesus-Geschichten denn wirklich waren. Es war eine schwierige, hitzige Zeit, die jüdischen Messiaserwartungen wurden immer brennender. Da war die Bereitschaft natürlich höher, mittelmäßige Geschichten anzunehmen und auszuschmücken und aus einem schlichten Wanderprediger (oder weiß Gott was) posthum den Sohn Gottes zu machen. Auf genau diese Art sind in der Geschichte tausendfach Mythen, Religionen, Märchen entstanden.

[quote]Für den, der glaubt, nicht. Das Wort "Spekulation" ist ein Verstandeswort[...][/quote]
Das ist doch wieder das typische Ausweichmanöver. Anstatt deinen hypertrophen Wahrheitsanspruch standhaft zu verteidigen und mit klarer Sprache Gründe vorzulegen, ziehst du dich auf solche Relativierungen und Phrasen zurück.

Wenn du sagst, dass der Glaube [i]für den Gläubigen[/i] keine Spekulation ist, sagst du doch damit nur etwas über den Überzeugungsgrad des Gläubigen aus. Der subjektive Überzeugungsgrad hat aber rein gar nichts damit zu tun, ob die Meinung begründet, gerechtfertigt, wahr ist.

Auch über einen Schizophrenen kann man sagen: [i]Für ihn[/i] besteht kein Zweifel an der Wahrheit seiner Wahnvorstellungen. Das sagt aber kaum etwas gutes über den Wahrheitsgehalt seiner Überzeugungen aus.

[quote]Das wird sich zeigen. Es sind ja nicht ich oder Du , die darüber entscheiden, ob das jetzt Privatangelegenheit ist.[/quote]
Mir ist das klar. Ich bins nicht, der sich einbildet, die Beschaffenheit letzter Wahrheiten würde sich nach der Willkür des eigenen Glaubens richten.
Montrose[QUOTE]Denn solche Geschichten entwickeln schnell eine kreative Eigendynamik. Hast du als Kind nie Stille Post gespielt? Einer pfüstert dem anderen was ins Ohr, und so über zehn Ecken, und beim letzten kommt meist etwas vollkommen anderes an.[/QUOTE]Umso erstaunlicher ist es, daß die Kernaussagen des Christentums über Jahrhunderte die gleichen blieben.

Die Anfangskapitel des Markusevangeliums mögen auf das Jahr 70 datiert werden, es gibt aber Gründe, die Passionsgeschichte früher zu datieren. Auffallend ist am Markusevangelium ein hebräischer Schreibstil, der ebenfalls auf eine frühe Datierung hinweist.

[QUOTE]Da war die Bereitschaft natürlich höher, mittelmäßige Geschichten anzunehmen und auszuschmücken und aus einem schlichten Wanderprediger (oder weiß Gott was) posthum den Sohn Gottes zu machen.[/QUOTE]Es gab zu jener Zeit Dutzende Wanderprediger. Daß Jesus "das Rennen machte", hat seine Gründe. Das wird auch in der Auseinandersetzung mit dem Wanderprediger und Jesusvorgänger Johannes deutlich.

Es spricht schon einiges für die Bibel, wenn sie viele Kritikpunkte selbst thematisiert. Das unterscheidet sie auch von den anderen Wundergeschichten und Mythen der Antike. Den ersten Christen war's wirklich ernst.

[QUOTE]Für den, der glaubt, nicht. Das Wort "Spekulation" ist ein Verstandeswort[...]
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Das ist doch wieder das typische Ausweichmanöver. Anstatt deinen hypertrophen Wahrheitsanspruch standhaft zu verteidigen und mit klarer Sprache Gründe vorzulegen, ziehst du dich auf solche Relativierungen und Phrasen zurück. [/QUOTE]Nein. Ich glaube, Du hast mich nicht verstanden. Nehmen wir mal an, ein Mann liebt eine Frau. Das würde man doch einerseits ernstnehmen, andererseits würde man aber das, was da passiert, nicht totphilosophieren. Man könnte das Geschehen mit logischen Worten doch gar nicht angemessen abbilden.
Was ich schreibe, ist kein Ausweichmanöver, sondern Kern des Ganzen. Glaube ist keine philosophische oder ethische Besserwisserei, die vom Kopf kommt, sondern Glaube kommt vom Erleben.
Die Philosophie und Sprache ist ein stumpfes, meines Erachtens überschätztes Werkzeug. Die wichtigsten Dinge des Lebens lassen sich logisch-philosophisch gar nicht ausdrücken. Deshalb versuchen viele ----Gläubige aller Religionen, aber auch Künstler --- mit anderen Mitteln wie Bildern, Metaphern, "Mysterien", Musik das auszudrücken, was sie erleben.
Was ich hier schreibe, ist meine Meinung zur "Erkennntistheorie". Oder, wie es Saint-Exupery im "Kleinen Prinzen" mal ausdrückte: Man sieht nur mit dem Herzen gut.

[QUOTE]sagst du doch damit nur etwas über den Überzeugungsgrad des Gläubigen aus. Der subjektive Überzeugungsgrad hat aber rein gar nichts damit zu tun, ob die Meinung begründet, gerechtfertigt, wahr ist.[/quote]Na und? Es gibt einen Unterschied zwischen "eine Sache erkennen" und "in einer Sache existieren".

[QUOTE]Auch über einen Schizophrenen kann man sagen: Für ihn besteht kein Zweifel an der Wahrheit seiner Wahnvorstellungen. Das sagt aber kaum etwas gutes über den Wahrheitsgehalt seiner Überzeugungen aus.[/QUOTE]Na und? Dein Denken, so logisch und richtig es für Dich erscheinen mag, existiert ja auch nur [i]für Dich[/i]. Und irgendwann mußt Du sterben, und Deine Gedanken verpuffen im Nirgendwo. Inwiefern bildest Du Dir demnach ein, daß Deine Gedanken wesentlich wertvoller als die eines Schizophrenen wären. Wahn ist beides .... die Welt des Schizophrenen und Philosophie. Aber jener, der sich nicht nur auf das Denken verläßt, sondern auch Bilder und Gefühle zuläßt.... der hat mehr vom Leben als nur tote Worte.
Wistaire@ apnoe
Da bin ich über Deine Worte gestolpert - Du glaubst an Jesus aber verurteilst die Bibel? Gott hat uns das alte Testament hinterlassen und Jesus das neue. Die Bibel ist für uns, das wir daraus lernen und schöpfen können.
Jesus war KEIN Mensch - nur in menschlicher Gestalt - und er war ohne Sünde.

Die Sünde ist überall und in jedem Menschen. Erst wenn wir unsere Sünden mit vollem Bewußtsein vor Jesus hinlegen, sie bereuen und ihm unser Leben übergeben, ist unsere Sünde vergeben. Was aber nicht davor bewahrt, das wir noch wieder welche machen könnten und auch diese muß bereut und gebeichtet werden.

@ Montrose - zu Dir könnte ich viel sagen, mag aber nicht, denn Du sprichst teilweise so respektlos von Gott, Jesus und dem Glauben, das mir dabei schlecht wird.

@ Anaximander - es gibt nur einen Gott und Jesus - wer die Bibel richtig liest, da gibt es keine Möglichkeit - sich was zu "basteln".
Glaube ist keine Spekulation - ich fühle Gott, ich spreche mit ihm - er zu mir, ich erlebe ihn und sehe seine Taten überall
littlelilith136[QUOTE]...und Jesus das neue.[/QUOTE]

Ich hoffe dir ist bekannt, dass Jesus nicht die Bibel geschrieben hat? Und das die erste Bibel auf jeden Fall zum Teil anders aussieht (vom Inhalt) als die heutigen?

[QUOTE]...wer die Bibel richtig liest...[/QUOTE]

Nur was ist richtig?

Tja, ich werd mich hier sowieso nicht weiter enimischen aber wollt halt meinen Senf dazu geben.

Etwas, das ich nicht restlos mit meinen Lebenserfahrungen in Einklang bringen kann, sondern ihnen sogar wiederspricht, kann ich nicht glauben. Deswegen kann ich an keine Religion glauben.

Die Art der Religion ist recht unwichtig. Es kommt nur darauf an, dass der Mensch eine Stütze bekommt und ausgefüllt wird.
Wistaire@ littlelilith136

Klar ist mir das bekannt - hab mich wohl etwas unklar ausgedrückt, das AT handelt von Gott und das NT mehr von Jesus - so meinte ich das.
Das Herz muß offen sein für Gott, damit man die Botschaft der Bibel versteht...
Montrose[QUOTE] Montrose - zu Dir könnte ich viel sagen, mag aber nicht, denn Du sprichst teilweise so respektlos von Gott, Jesus und dem Glauben, das mir dabei schlecht wird.[/QUOTE]

Wahrscheinlich hast Du einfach Probleme damit, daß Denken, mündiger Menschbleiben und Glauben zusammengehen.

Ich mag "Fundamentalchristen" nicht sonderlich, weil sie Dummheit mit Frömmigkeit verwechseln.

edit: vielleicht doch noch ein paar Ergänzungen

[QUOTE]Die Sünde ist überall und in jedem Menschen. Erst wenn wir unsere Sünden mit vollem Bewußtsein vor Jesus hinlegen, sie bereuen und ihm unser Leben übergeben, ist unsere Sünde vergeben.[/QUOTE]So einfach ist das ja nun auch wieder nicht. Erstens mal trägt Gott ja auch dazu bei, daß die Welt nun mal so ist, wie sie ist. Und zweitens: gerade weil Jesus die Schuld der Menschen auf sich genommen hat, sollen Christen sich nicht ständig Vorwürfe machen, sondern auch Freude haben.

[QUOTE]Jesus war KEIN Mensch - nur in menschlicher Gestalt - und er war ohne Sünde.[/QUOTE]Laut dem christlichen Glaubensbekennntnis war Jesus sowohl Mensch als auch Gott. Wenn Jesus kein Mensch gewesen wäre, dann wäre Gott nicht ganz zu uns gekommen. Der Glaube, Jesus sei kein Mensch gewesen, entspricht nicht der christlichen Lehre, sondern Ketzerlehren.
MagnusCaudar(Bw"Ich mag "Fundamentalchristen" nicht sonderlich, weil sie Dummheit mit Frömmigkeit verwechseln."

Wahre Worte ... Auch wenn ich selbst nicht mehr glaube ...
Dianthus[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[...]
Ich mag "Fundamentalchristen" nicht sonderlich, weil sie Dummheit mit Frömmigkeit verwechseln.
[...][/QUOTE]

Und ich mag keine Leute, die andere Leute auf Grund einer Eigenschaft (hier: "Fundamentalchrist") in bestimmte Schubladen ("Verwechseln Dummheit mit Frömmigkeit") stecken.

Sorry für off topic, konnte ich aber nicht verkneifen.
fallen.dreamHallo,
Seit paar jahren bin ich atheistischer Überzeugung, mit der Meinung es würde keinen Gott geben... (ich denke das brauch ich nicht auszuformulieren)...

Doch seit einigen Wochen, denke ich darüber nach, was nicht nur durch Tod eines meiner Famlinienmitglieder angeregt wurden, dass es doch IRGENDWAS "höheres" geben muss...

Irgendetwas muss es doch geben, dass alles was wir kennen exestiert...
Alles muss doch einen Sinn haben...

(Ich denke Threads dazu wurden schon einige Male geschrieben, obwohl ich keine gefunden habe...)

EIne Frage die daraus resultieren würde ist...
-[U]Warum[/U] seid ihr welcher Religion/Auffassung/Überzeugung?

MfG [COLOR=crimson]fallen.dream[/COLOR]
Unleashed DemonAlso ich für meinen Teil GLAUBE zwar, dass es keine höhere Macht gibt, aber ich schließe es auch nicht kategorisch aus.

Will sagen: Vielleicht ist dort ja etwas, wir können es nicht wissen.

Aber ich bezweifle es. Warum MUSS alles denn einen Sinn haben ?
Warum kann unser dasein nicht vollkommen sinnfrei sein.
Und selbst wenn es einen Gott o.ä. gibt: Gäbe er unserem Leben einen Sinn ?
Welchen ? Ihm zu dienen ?

Mal rein hypotethisch angenommen, ich würde jetzt sterben und käme ins Paradies....alles wunderbar....für immer dort bleiben.... .....hmm.....das wäre doch irgendwie....LANGWEILIG. Oder nicht ?

Der Mensch besitzt eine natürliche, durch den überlebenstrieb bedingte Angst vor dem Tod. Das ist sicher nicht schlecht so. Aber um eben jener Angst zu entgehen, brauch er etwas an das er sich halten kann. So etwas wie eine Religion. Eine Religion (natürlich auch nicht alle ) versucht dem dasein einen Sinn zu geben, versucht die Angst vor dem Tod zu nehmen.

Deshalb wage ich zu behaupten, dass jegliche Religion, nur zum Zwecke der Beruhigung von den Menschen geschaffen wurde.
Ergo git es keinen gott.

Eine andere höhere Macht ? Eine, die nicht in irgendeiner Religion gebunden ist ?
Wäre sicherlich denkbar, aber ich glaube es einfach nicht.

Wie bereits eingangs gesagt, wäre ich auch nicht sonderlich überrascht, wenn sich herausstellen sollte, dass es doch einen Gott oder sonstwas gibt und ich toleriere Prinzipiell auch Religionen, wer weiß wer Recht hat.... ;)
fallen.dreamHmm... nehmen wir mal an, die christliche AUffassung von Gott ist KOMPLETT RICHTIG..., wir sterben, sind im Paradies, haben aber nach ner anderen Religion gelebt.. was dann??

(alles theoretisch^^)

MfG FLo
Unleashed DemonGuute frage... ich kenn mich nicht so in der christlichen Religon aus... Hölle ?
wäre aber für einen eigentlich ganz netten gott fast zu gemein ;)

vllt kommen wir ins fegefeuer, wo wir unseren Glaube an "den einzigen Gott" bekunden dürfen und kommen danach in den Himmel.

Aber das ist ja eh alles hypothetisch ^^
MontroseMüssen muß überhaupt nichts. Daß der Mensch stirbt und dann nichts ist, daß Dinge sind, die keinen Sinn machen .... so what? Der Aufschrei der Kreatur darüber verhallt schnell. Bloß weil ich was will oder fordere, es müsse so sein, muß es nicht wirklich so sein.

An Gott glaubt man, weil man ihm in Wirklichkeit begegnet ist. Einen anderen Grund gibt es nicht.

Vor kurzem kam mir ein lustiger Gedanke. Als Christ wird man ja manchmal gefragt, warum man trotz seinem Glauben vor so vielem angst hat. Und da könnte man doch locker antworten: "Hm, würdest Du einem vertrauen, der seinen eigenen Sohn ans Kreuz nageln ließ?" :D
Dark-SIDE-LightIch denke genau dasselbe wie 'Unleashed Demon' in seinem 1.Post geschrieben hat!

"Gott" ist meiner Meinung nach für die daran gläubigen Menschen auch meist automatisch eine Erklärung für alles Unerklärliche bzw. für das was der menschliche Verstand nicht begreifen und erfassen kann:
Beispiel: "Warum gibt es unsere Welt? Wie ist alles entstanden? --> Gott, der Allmächtige, hat sie erschaffen."
Montrose[QUOTE]Beispiel: "Warum gibt es unsere Welt? Wie ist alles entstanden? --> Gott, der Allmächtige, hat sie erschaffen."[/QUOTE]

Ich glaube nicht, daß solche doch eher für GEO-Leser interessante Fragen einen Christen beschäftigen. Was juckt unsereins, weshalb wann wo warum die Welt entstanden ist. Das ist doch eine eigentlich völlig sinnlose Frage, wenn ich sehe, daß die Welt schlichtweg da ist.
Dark-SIDE-LightIch hab mir da ja auch nur schnell irgendein Beispiel aus den Fingern gesaugt ;)
MagnusCaudar(BwIm groben stimme ich zu , ein Sinn ist irrelevant ... Eigentlich müssen wir ihn garnicht kennen um dem von der Natur festgelegten Sinn zu fogen . Fehrnab jeglicher Grundsätze , praktisch nach einem emotionalen Lebensprinzip würden wir unseren Sinn sowieso erfüllen ... Also ist die Frage nach dem Sinn irrelevant , die eigentliche Frage ist ob wir ihm folgen würden ... Jedoch bin ich ganz froh darüber das sich der Mensch über die Legitimation seiner Existenz durch einen Sinn zumindest scheinbar erhoben hat ... Wenn wir einen natürlichen Vergleich aufstellen würden könnten wir mal wieder das abgefragte Beispiel der Ameisen nehmen und müssten dabei in unseren tollen natürlichen Sinn Denken beachten das Ameisen Atom-Bomben benutzen würden wenn sie könnten ... Also eigentlich belasse ich es lieber fehrnab von einem kollektiven Sinn ...
PuerNoctisIch versuche erst gar nicht zu rekapitulieren WARUM es irgendwas gibt; geht doch eh über unser Denken hinaus. Und glauben? Hey, kein Galuben ist richtig, und kein Glauben ist falsch. Wenn jemand an etwas glaubt (egal was) und es ihm hilf, was ist dann dagegen zu sagen? Einem frommen Christ der Kraft durch seine Glaubensstruktur gewinnt nutzt der Glauben doch, oder? Auch wenn er "falsch" ist. Glauben kann viel bewirken. Was würde sonst einen Menschen dazu bewegen sich für seine Überzeugung in die Luft zu jagen (etwas krass ausgedrückt, aber wahr oder?)

EDIT: Außerdem finde ich kann keiner sagen ob es ein Leben nach dem Tod gibt, es weiß nun mal keiner........
TimberwolfAlso ich sehe mich mittlerweile als neutralen Agnostizist... ich habe mal an Gott geglaubt, aber musste mir nach der Lektüre zahlreicher Versuche, seine Existenz oder Nichtexistenz zu beweisen, mittlerweile eingestehen, dass all diese Diskussionen zu nichts als Feuergefechten mit fragwürdigen Argumenten - so wohl von Seiten der Theisten wie Atheisten - führen und nur in der kompromisslosen Beharrlichkeit der beiden Parteien resultieren...
Tatsache ist, dass mir noch niemand beweisen konnte, dass es Gott gibt oder ihn nicht gibt. Das einzige, was wirklich fest steht, ist dass meine persönliche Wahrnehmung nicht ausreicht, um Gewissheit um die Existenz Gottes zu erlangen... wenn andere glauben, sie wüssten es, dann freut es mich für sie. Der einzige Glaube, der bei mir wirklich unerschütterlich ist, ist der Glaube an die menschliche Dummheit. ;o)
[quote][i]Original geschrieben von Montrose[/i]
Müssen muß überhaupt nichts. Daß der Mensch stirbt und dann nichts ist[/quote]
Ich finde es immer wieder interessant, dass in religiösen Diskussionen fast nur das "Danach" thematisiert wird... kein Wunder, wenn man bedenkt, dass Tod und Sterben in unserer Gesellschaft als etwas schlechtes bewertet werden... das "Davor" hat in solchen Diskussionen kaum einen Stellenwert. Was wäre es für eine schöne Welt, wenn sich die Menschen über Entstehung und Geburt so freuen könnten wie sie sich vor Vergänglichkeit und Sterben zu fürchten wissen...
Ach und Monty: ich kenne Christen, die mit Begeisterung die Zeitschrift GEO verschlingen. Paradox? ;)
Montrose[QUOTE]Ich finde es immer wieder interessant, dass in religiösen Diskussionen fast nur das "Danach" thematisiert wird[/QUOTE]Da legst Du den Leuten aber etwas falsches in den Mund.

Wie Du leicht erkennen kannst, wurde der thread-Ersteller mit einem Todesfall konfrontiert, worauf ich eingegangen bin. Hier spricht also nicht ein "fast nur das Danach", sondern es gibt einen besonderen, konkreten Anlaß dafür.

[QUOTE]das "Davor" hat in solchen Diskussionen kaum einen Stellenwert. [/QUOTE]Das ist nicht wahr. Das "Davor" ist im Zentrum fast aller Gottesdienste und Predigten.

[QUOTE]Ach und Monty: ich kenne Christen, die mit Begeisterung die Zeitschrift GEO verschlingen. Paradox?[/QUOTE]Nö. Aber auch hier wurde den Christen etwas in den Mund gelegt, daß nicht stimmt: daß sie sich vornehmlich mit der Entstehung der Erde beschäftigen.

Ihr habt ein totales Zerrbild vom christlichen Glauben. Wenn Ihr mehr Kontakt zu solchen Leuten hättet, würde sich da manches korrigieren.

Und nein, wir ertränken bei der Taufe keine Kinder und wir sind auch keine Kannibalen, wenn wir im Abendmahl "Fleisch und Blut Christi" zu uns nehmen. :rolleyes:
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Timberwolf [/i]
[B]Ich finde es immer wieder interessant, dass in religiösen Diskussionen fast nur das "Danach" thematisiert wird... kein Wunder, wenn man bedenkt, dass Tod und Sterben in unserer Gesellschaft als etwas schlechtes bewertet werden... das "Davor" hat in solchen Diskussionen kaum einen Stellenwert. Was wäre es für eine schöne Welt, wenn sich die Menschen über Entstehung und Geburt so freuen könnten wie sie sich vor Vergänglichkeit und Sterben zu fürchten wissen...
[/B][/QUOTE]

hat du neben „davor“ und „danach“ nicht das wesentliche vergessen, nämlich das „jetzt“? ;),

denn es ist doch das einzige, worauf man einen einfluss hat...vielleicht sollte man mal anfangen sich über das „jetzt“ ebenso zu freuen wie über das wunder des „davor“ und ebenso respekt vor dem „jetzt“ haben wie gegenüber dem „danach“...man braucht dafür ja nur die augen aufmachen und sich bei dem, was man gerade tut, nicht ablenken lassen... :)
Tiberon[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Ihr habt ein totales Zerrbild vom christlichen Glauben. Wenn Ihr mehr Kontakt zu solchen Leuten hättet, würde sich da manches korrigieren.

Und nein, wir ertränken bei der Taufe keine Kinder und wir sind auch keine Kannibalen, wenn wir im Abendmahl "Fleisch und Blut Christi" zu uns nehmen. :rolleyes: [/B][/QUOTE]
In der Tat nicht - denn das wäre einfach nicht [url=http://bookweb.kinokuniya.co.jp/kimgdata/34233/3423308109.jpg]opportun[/url]
242shockfront24Ich glaube an das was ich sehe :D

Kann man ein Gott sehen???

Kann man Satan sehen ????

Nein kann man nicht....


Ich glaube aber an meine Familie und das kann ich sehen :D
Timberwolf@ Odessa: Huhu! ;) Angeregt durch einen Beitrag in Deinen Nebelpfaden, wo Du den Herrn Aversion als "atheistischen Agnostiker" geoutet hast, hab ich mich mal meiner gänzlichen Unwissenheit wegen erkundigt, ob dieses Agnostizismus-Dingens etwas ansteckendes oder was zum Essen ist.
:D Und dann hab ich rausgefunden, dass das eine religiöse Anschauung ist, die ich bei solchen unsinnigen Beweisführungsdiskussionen eigentlich immer vertreten habe. Außerdem bin ich ja immer wieder mal am Hadern mit dem Glauben. Ich scheue mich ja nicht, ab und an (sehr selten aber immerhin) mal dem Münster in Konstanz einen Besuch abzustatten, um dort zu beten.
Und Du hast völlig recht: wer an nichts glaubt, hat keinen Glauben... und da jeder an etwas glaubt - selbst Nihilisten, die glauben, sie könnten sich dem Glauben und der Gläubigkeit geschickt mit einem Antagonismus entziehen, glauben -, aber viele an etwas anderes, kann ich nur wieder auf die Aussage in meiner Signatur verweisen: "Wahrheit ist Ansichtssache". Ebenso die Wahrheit um das Göttliche. Wahr ist, was man für wahr hält und als Wahrheit akzeptiert...
Trotzdem finde ich es für mich persönlich die "ehrlichste Lösung", wenn man sich vor der - offensichtlich unlösbaren - Beweisfrage einfach geschlagen gibt...
Und was man als göttlich bezeichnet... *schulterzuck* Mich hat mal ein wildfremder in einem Kaufhaus auf englisch angesprochen - ein Inder/Sikh/Yogi, den ich nicht kannte - und war dann so frei, mir Dinge über meine Zukunft zu erzählen... um mir seine abnormale Wahrnehmung zu beweisen, hat er mir zuvor aber erst mal einige Dinge über mich erzählt, die man eigentlich nur wissen kann, wenn man mich gut kennt.
Hat so etwas nun mit Gott zu tun oder war das einfach nur ein Yogi, der hellsehen kann? :D ;)

@ Monty: Och, Mönsch. Ich dachte, Ihr würdet mich hier langsam kennen - mitsamt meiner Angewohnheit, manchmal jedes Eurer Worte umzudeuten und zu einer billigen Pointe zu verwursten. *fg* Nein, Spaß beiseite: die Missverständnisse bezüglich Deiner Beiträge haben sich nun aufgeklärt.

@ Decay: Was definierst Du als "Jetzt"? Die unmittelbare Gegenwart oder die ganze vergangene, aktuelle und zukünftige Biographie eines Menschen? ...von religiöser Relevanz sind ja insbesondere die Fragen, die sich um die Zeit außerhalb der menschlichen Biographie befinden, also die Zeit nach dem Tod und diejenige vor der Geburt.
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Timberwolf [/i]
[B]@ Decay: Was definierst Du als "Jetzt"? Die unmittelbare Gegenwart oder die ganze vergangene, aktuelle und zukünftige Biographie eines Menschen? ...von religiöser Relevanz sind ja insbesondere die Fragen, die sich um die Zeit außerhalb der menschlichen Biographie befinden, also die Zeit nach dem Tod und diejenige vor der Geburt. [/B][/QUOTE]

ja, die unmittelbare gegenwart, denn das ist für mich das eigentlich relevante. das kann ich beeinflussen und da lebe ich (mit all meinen macken *g*). was gewesen ist, ist vorbei und nur noch erinnerung und teil der erfahrung, aber vor allem kann ich es nicht mehr ändern und muss damit leben, und was danach ist, kann niemand wissen...warum soll ich mir also jetzt schon sorgen darum machen?
[i]jetzt[/i] kann ich den grundstein dafür legen, dass ich dann, wenn die zukunft zur gegenwart wird, richtig agiere. aber ich kann nicht handeln, bevor es gegenwart geworden ist.
TimberwolfDu liest Dich ja fast wie so ein "Ich lebe im hier und jetzt und alles andere zählt nicht"-Fanatiker. ;)

Das muss ich aber vehement Einspruch erheben. Die Gegenwart ist doch nur ein Übergangspunkt, in dem die Geschehnisse der Vergangenheit ihre Fortsetzung in der Zukunft finden. Das heißt: die Gegenwart ist doch nur die Grenzlinie zwischen vergangenem und entstehendem. Und nein: Du kannst Deine Gegenwart nicht beeinflussen. Deine Vergangenheit bestimmt Deine Gegenwart beziehungsweise Zukunft. So. Da hast's. :-P
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Timberwolf [/i]
[B]Du liest Dich ja fast wie so ein "Ich lebe im hier und jetzt und alles andere zählt nicht"-Fanatiker. ;)

Das muss ich aber vehement Einspruch erheben. Die Gegenwart ist doch nur ein Übergangspunkt, in dem die Geschehnisse der Vergangenheit ihre Fortsetzung in der Zukunft finden. Das heißt: die Gegenwart ist doch nur die Grenzlinie zwischen vergangenem und entstehendem. Und nein: Du kannst Deine Gegenwart nicht beeinflussen. Deine Vergangenheit bestimmt Deine Gegenwart beziehungsweise Zukunft. So. Da hast's. :-P [/B][/QUOTE]

nunja, nicht umsonst habe ich geschrieben, dass vergangenes teil meiner erinnerung und meiner erfahrung ist. daran gibt es nichts zu rütteln und ich glaube, dass es aus dem grund keine notwendigkeit gibt, mich einen fanatiker zu nennen... :p

und natürlich ist die gegenwart der übergang von der vergangenheit in die zukunft. deshalb ist die gegenwart ja auch so wichtig! man sollte wirklich daran arbeiten, im hier und jetzt zu leben und seine ganze aufmerksamkeit auf sein gegenwärtiges tun legen. es wird nämlich schon bald zu dem vergangenen, welches einen wieder in dem nächsten gegenwärtigen augenblick beeinflusst [i]und[/i] es bereitet die zukunft vor, die einen ganz überraschend überfällt.

im augenblick der gegenwart entscheidet man sich und ich halte es da mit peter bieri, der versucht den freien willen mit der freiheit der entscheidung zu retten (“[i][b]nicht[/b][/i] etwas anderes wollen zu können als das, was man für richtig hält - darin liegt die verlässliche freiheit der entscheidung”).


ps.: und nicht vergessen: deine zukünftige vergangenheit kannst du nur im gegenwärtigen augenblick gestalten! :cool:
Lady Ligeiaich frage mich immer warum alle nach dem Sinn des Lebens fragen ... dabei ist es doch ganz einfach oder etwa nicht ... ich bin da um Menschen glücklich zu machen und für sie da zu sein ...

Einen Glauben habe ich nicht mehr ... seit 6 Jahren bin ich überzeugter Atheist ... ich habe keine Religion gefunden in der ich mich wohl und frei fühle, alles ist so aufgezwungen - ich hasse es.

Was hat der Tod mit einer höheren Macht zu tun, sorry ... aber es gibt da einen Spruch der über den Friedhofstoren auf einem FH in Dresden prangt ... Der Tod begint mit dem Leben ... unser erster Atemzug ein Menschlicher Verfall ... !

Wenn das Herz nicht mehr will, hört es auf zu schlagen ... es fließt kein Blut mehr und es ist vorbei oder auch Meister Gehirn will nicht mehr, es gibt keine Anweisungen mehr ... ganz normal.
LEBEN AUS UND VORBEI. Aber das liegt in der Natur nicht nur beim Menschen und das hat nichts mit der Existenz eines Höheren Wesens zu tun oder glaubt ihr etwa an grüne Männchen?

Wer glaubt dass es dort irgendwo was gibt, bitte schön, aber dann möchte ich Beweiße, reelle Beweiße und nicht die Vorlage des meistgelesenen Märchenbuchs Namens Bibel. Was ja auch nur aus Erzählungen entstanden ist.

Ich möchte nicht Intolerant rüber kommen, wer mein Denken etc. akzeptiert und toleriert, dem tue ich das selbige ... und ich muss sagen dass ich Muslime usw. mehr tolerire als CHRISTEN.
Timberwolf[QUOTE][i]Original geschrieben von Lady Ligeia [/i]
[B]Einen Glauben habe ich nicht mehr ... seit 6 Jahren bin ich überzeugter Atheist [/B][/QUOTE]
*g*
Tapio BearkingAufklärungseinheiten des Vatikan haben Lady Ligeia trotzdem schon in der Nähe von Kirchen und auch auf Kirchengelände gesehen... ^^
TimberwolfIch finde es immer wieder komisch, wenn jemand behauptet, keinen Glauben zu haben, aber dann der ganzen Geschichte trotzdem einen Namen gibt... Nihilisten, Atheisten, Agnostizisten und so weiter glauben doch auch etwas, sonst würden sie nicht genau so ein G'schiss drum machen wie die anderen.
Tapio BearkingDen Namen hat LL sich ja nicht selbst gesucht, sondern der Begriff Atheismus wurde irgendwann zur Bezeichnung für diese Form des Nichtglaubens.
TimberwolfDanke. Das weiß ich bereits.
Ich wollte auf das Paradoxon dieser "Form des Nichtglaubens", wie Du es nennst, hinweisen...
Warum kann ein "Nichtglaube" so eine konkrete Form annehmen, wenn es kein Glaube ist?
FeuerlegerIch bin werdender Christ...allgemein möchte ich zur Debatte sagen, dass alle gedanklichen Modelle allgemeintheoretischer Natur sind, wenn mit ihnen nicht spirituelle Erfahrungen verbunden werden - in diesem Fall sind sie Begriffe ohne Inhalt und somit nicht konkret - weshalb sie wieder verworfen werden müssen, da sie so gut wie jede andere Vorstellung auch sind. Der Mensch ist also auf der Suche nach Gott zunächst einmal auf seine Spiritualität angewiesen und diese zu entwickeln ist ein langer und beschwerlicher Weg - und für jeden Einzelnen ist er ein anderer, denn es gibt so viele Wege zu Gott wie es Menschen gibt.
Für mich z. B. ist das Christentum eine sehr düstere und schwermütige Religion - ganz ähnlich wie eine Sonate von Bach - die den Menschen eine paradoxe Stimmung vermittelt: Den Sünder. Ein Wesen was sich seiner Dämonie und Göttlichkeit zur gleichen Zeit bewusst ist und zwar vor Gott - ich würde die Stimmung dieses religiösen Archetyp immer mit der eines Schwerverbrechers vergleichen den seine Taten quälen, der aber zugleich weiß, dass ihm nach einem langen qualvollen Marsch die Erlösung erwartet. So wie Jesus Christus auch auf dem Weg zur Kreuzigung geschlagen, angespuckt und erniedrigt wurde - stellvertretend für jeden Menschen auf seinem Lebensweg zum Grab, vor dem dann noch einmal die dunkelste Stunde droht und die Frage aller Fragen den Sterbenden verzweifeln lässt:"Herr - warum hast du mich verlassen?" - bevor seine Seele dann die letzte Erkenntnis ereilt und den Weg in das Licht antritt.
Ich kann verstehen, dass viele Menschen - vor allem junge - vor dem Christentum zurückschrecken, denn es ist komplett ein Paradoxon - eben weil es göttlich ist und die heilige Schrift über einem normalen sterblichen Leben schwebt - sie langsam in das Leben aufzunehmen bedeutet, sein Sein an einer höheren Macht auszurichten, von jener der Mensch zwar ein Teil ist, mit der er aber nicht auf gleicher Augenhöhe ist - deshalb immer diese paradoxen Überforderung: Der Mensch kann kein vollkommener Christ sein - das ist auch nicht gewünscht (Die Ersten werden die Letzten sein) - denn Gott schwebt in seiner menschenunmöglichen Perfektion immer über ihm. Weshalb ja auch alle christlichen Werte mit ihm für den Menschen unantastbar sind.

Sich in das Christentum hinein zu fühlen ist nicht einfach - und ohne das Gefühl sich hinein zu denken fast unmöglich - zum Glück - denn ich will auch kein Christentum der Theoretiker und Funktionäre, die sich von Gott abstrahiert haben.
colaeisbär[COLOR=darkred]hi!
also ich glaube an schicksal,an mich,meinen freund,meine familie,meine freunde,an eigenes handeln und aktiv sein und an gut und böse.

nicht an gott!
nur an eine höhere,undefinierbare kraft,die jeder für sich zu entdecken hat![/COLOR]
Montrose[QUOTE]nur an eine höhere,undefinierbare kraft,die jeder für sich zu entdecken hat![/QUOTE]Ich wette mal, Du kannst den Satz nicht begründen, weil Du über ihn nicht nachgedacht hast.

Mich stört es, daß Du mit roter Farbe in ernsthafte Diskussionen doch recht belangloses Zeug reinschreibst, "colaeisbär".

Das ist so der Benjamin-Blümchen-Love-Parade-Style: hui kiherkicher, alles ist so schön bunt hier.

Ich glaube nicht an Dich, denn ich halte Deine Schreibe für hohl.
Lady Ligeia@Tapio ... musst du immer alles verraten ... schmoll. Kirchen etc interessieren mich doch aus nem anderen Aspekt und net weil ich um Gnade betteln muss ... meine Mama glaubt das jeder ein Lebenslicht hat ... süß. Ist ja auch meine Mama
colaeisbär[COLOR=darkred]Montrose,ob du dir das vorstellen kannst oder nich is deine sache,aber ja ich kann den satz begründen und ich habe intensiv darüber nachgedacht.
falls es dich interessiert,mit dem satz meine ich,dass jeder an etwas anderes glaubt und für jeden etwas anderes wichtig ist.
das muss die betreffende person eben herausfinden und der mensch kann nich ohne glaube leben,da der glaube an irgendetwas den menschen stärt und auch bestärkt.

ich finde es um ehrlich zu sein eine unverschämtheit was du über mich geschrieben hast,da man das hätte gewählter und nich so verletzend ausdrücken müssen.
wenn du die meinung hast,dass ich nur belangloses zeug hier hin schreibe,dann brauchst du das nich öffentlich zu machen,um zu zeigen,dass du a) was besseres bist oder b) deine meinungen richtig sind und nur deine meinung zählt.

ich hoffe sehr,dass du ma darüber nachdenkst und menschen nich einfach mit jeglichen kommentaren verletzt.
wenn dich meine kommentare so stören,dann bitte ich dich diese einfach zu ignorieren und nich auf meiner meinung herumzutrampeln oder diese als falsch abzustempeln.[/COLOR]
TimberwolfRuhig Blut, Leute...
Glauben wir doch einfach alle mal an die höhere Macht der Liebe und reichen uns die Hand. :rolleyes:
Montrose[QUOTE]wenn du die meinung hast,dass ich nur belangloses zeug hier hin schreibe,dann brauchst du das nich öffentlich zu machen,um zu zeigen,dass du a) was besseres bist oder b) deine meinungen richtig sind und nur deine meinung zählt.[/QUOTE]

Du hast die Möglichkeit c. vergessen: daß ich einfach ohne weil ich mich produzieren muß darüber störe, daß Du hier mit roter Farbe Texte produzierst, die nach meinem Geschmack nichts taugen.

Für diese Meinung muß ich mich nicht rechtfertigen.


[QUOTE]und der mensch kann nich ohne glaube leben,da der glaube an irgendetwas den menschen stärt und auch bestärkt.[/QUOTE]Das ist so etwas, daß mir völlig gaga vorkommt. Wichtige Menschen in der Geschichte haben nicht etwa deshalb an etwas geglaubt, weil sie sich damit stärker fühlten, sondern weil ihnen etwas wichtig war. Oft war sogar das Gegenteil der Fall: sie fühlten sich in ihrer Überzeugung schwächer, wurden dafür verfolgt.

Und wenn mir dann jemand daherkommt und Glauben nur als Wellness-Faktor --gleich neben einer Paste Schminke und einem Wellness-Drink? ---- quasi als mentales Aerobic versteht, dann drängt sich mir die Frage auf:

Was nimmst Du eigentlich ernst?
JeanneSchwarze Christen?
Hallo, seit heute bin ich neu hier und ich dachte ich würde in diesem Thema vielleicht passen.
Ich bin bekennende Christin und nach dem erscheinen des neuen (Pop?) songs "Gott ist ein Popstar" komme ich mit mir ins hadern. Mein Glaube ist mir sehr wichtig und ich habe schon sehr eindrückliche Erlebnisse gehabt. Ich besuche sehr oft den Gottesdienst, da dort das Evangelium gepredigt werden sollte. Manchmal diskutiere ich auch mit dem Pfarrer, wenn ich mit einer Interpretation nicht einverstanden bin.( Übrigens wohne ich in einem Dorf und es ist immer wieder erstaunlich wie ich als vermeindliche Satanistin in der Kirche aufgenommen werde. Eine ältere Frau setzt sich mittlerweile immer neben mich und wir führen nette Gespräche. Andere würden mich wahrscheinlich gleich selbst ans Kreuz nageln wollen);)
Ich möchte keineswegs den Song angreifen, aber dennoch erwähnen, dass er mich auch verletzt. Presse- und Meinungsfreiheit hat seit den Mohammed-Karrikaturen einen sehr hohen Status. Aber Kritik ist erlaubt. Und von Lenin (Zitat: "Religion ist Opium für das Volk") halte ich nicht viel. Auch andere Interpreten geben einiges gegen das Christentum von sich. Lässt sich nun das Schwarze nicht mit dem Christentum vereinbaren? Schließt sich das denn aus?
Ich würde gerne eure Meinung über die schwarze Musik und die Religion hören. Und mich würde es freuen, wenn ich diskutierfreudige Gleichgesinnte oder auch Zweifler finden würde!
Was haltet ihr von antischristlichen songs? Was denkt ihr über das Zusammenwirken schwarzer Kultur und Religion? Und vielleicht weiter, was haltet ihr von Philosophen, die sich über das Christentum äußern?

Liebe Grüße Jeanne
colaeisbär[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Wichtige Menschen in der Geschichte haben nicht etwa deshalb an etwas geglaubt, weil sie sich damit stärker fühlten, sondern weil ihnen etwas wichtig war. Oft war sogar das Gegenteil der Fall: sie fühlten sich in ihrer Überzeugung schwächer, wurden dafür verfolgt.

Und wenn mir dann jemand daherkommt und Glauben nur als Wellness-Faktor --gleich neben einer Paste Schminke und einem Wellness-Drink? ---- quasi als mentales Aerobic versteht, dann drängt sich mir die Frage auf:

Was nimmst Du eigentlich ernst? [/B][/QUOTE]


ok da hast du auch recht,beispielsweise die menschen,die gegen den nationalsozialismus waren wurden damals ausgestoßen,ignoriert,umgebracht oder in kz's gesteckt...
sie sind nämlich bei ihrer meinung und ihrer überzeugung/glauben geblieben.
ich sehe den glauben nich als wellness-faktor,das verstehst du anscheinend völlig falsch,ich nehme sowas sehr ernst,weil ich weiß,wie wichtig der glaube für manche leute ist und das es menschen in not sehr viel hilft,weil sie dran glauben,kraft aus dem glauben schöpfen und es den leuten wichtig ist.

gegenfrage:was nimmst du eigentlich ernst?
ich glaube herausgelesen zu haben,dass du gläubig bist und an gott glaubst,richtig?
ich will/wollte deinen glauben nich beleidigen oder sonst was dergleichen tun,aber es sei jedem menschen sein glaube gelassen!
xxxzinixxxliebe jeanne, wie wir alle wirst auch du damit leben müssen, daß es menschen gibt, die eben anderer meinung sind, und dies sogar besingen. sag mir irgendwas, über das es noch kein spottlied, -vers oder ähnliches gibt.
im übrigen mußt du wohl ein eigenes thema aufmachen, wenn du fragen hast... aber ich steig hier durch die ordnung auch nach 3 jahren noch nicht wirklich durch... ;)

[QUOTE]aber es sei jedem menschen sein glaube gelassen![/QUOTE]
DAS ist auch meine meinung zum thema... zumindest, wenn dieser glaube keinen anderen menschen umbringt...
Montrose@colaeisbär. Und ich wollte Deine Freude an Familie und Freunden nicht beleidigen, weshalb ich einen guten Teil meiner "Kritik" als unberechtigt gelöscht habe.

Es ist gut so, daß Du solche guten Erfahrungen hast. :)

Was meinen Glauben betrifft, so denke ich, daß das Leben einfach zu groß ist, wenn man es in seiner Gesamtheit denkt... also was alles an verschiedenem vorkommt und diese Vielfalt von Menschen.... daß es mir manchmal etwas schwer fällt, meinen Platz in diesem Wirrwarr zu finden. Die Frage, wer ich bin, wird leichter, wenn ich das einen anderen beantworten lasse, nämlich Gott.

[QUOTE]"Gott ist ein Popstar"[/QUOTE]Nach "God is a DJ" und "If God was one of us" wundert mich dieses "Gott ist ein Pop-Star" schon gar nicht mehr. Ich hab das Lied nicht gehört und weiß demnach auch nicht, was ich davon halten soll.

Jesus selbst hat Gott ja auch "populär" gemacht, indem er ihn öffentlich Abba, also soviel wie Papi nannte. Es ist halt immer die Frage, in welchem Geist dies geschieht.

Was Jesus-Filme anbetrifft, so fand ich auch "ketzerische" Filme oft gut gelungen, weil die an der eigentliche Botschaft nicht vorbeikamen.

[QUOTE]Und von Lenin (Zitat: "Religion ist Opium für das Volk") [/QUOTE]Wenn ich Lenin treffen würde,, dann würde ich ihm sagen, daß dieses Opium immer noch besser ist als der Gulag und Bautzen, also den Mist, den der Sozialismus verbrochen hat.

[QUOTE]Ich würde gerne eure Meinung über die schwarze Musik und die Religion hören.[/QUOTE]Das paßt durchaus zusammen. In Psalm 139 heißt es:

"Spräche ich: Finsternis möge mich decken und Nacht statt Licht um mich sein -, so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir, und die Nacht leuchtete wie der Tag. Finsternis ist wie das Licht."
Tapio Bearking@ Montrose: Du solltest dir vllt mal den Text zu "One of us" anschauen, bevor du hier postest. Das Lied hat rein gar nicht mit den anderen Beiden gemeinsam.
Ceres_the_RavenIch glaube auf jeden Fall nicht an die Bibel.
Heißt aber nicht, dass ich nicht an Gott glaube.

Es ist ziemlich schwer für mich zu sagen, woran ich glaube, weil es in so gut wie jeder Religion Punkte gibt, die mich einfach abstoßen.
Bis jetzt habe ich die Wicca- Religion für mich gefunden. Der ist einfach toll!:)
judgedreddOhne Notwendigkeit gibt es keine Handlung. Jede unserer Handlungen hat einen Zweck, um dessen Willen wir sie vollbringen. Die Menschen in der Welt handeln unterschiedlich, um verschiedene Ziele zu erreichen; und es gibt eine Unzahl von Zielen, welche die Handlungen der Menschen bestimmen.

Wenn wir die Beweggründe allen menschlichen Handelns immer weiter zurückverfolgen, stellen wir fest, dass das Endziel stets dasselbe ist – die Beseitigung von Schmerz und das Erlangen von einer höheren Zufriedenheit bzw. Glückseligkeit. Das Wort Religion leitet sich, soweit ich kenne, vom lateinischen religare ab, was soviel wie binden bedeutet.
Was für den Menschen von höchster Wichtigkeit ist, [B]das bindet [/B] Ihn, das wird zu seiner Religion. Der in unserem Leben vorherrschende Beweggrund, ganz gleich, um welchen es sich handelt, wird zu unserer Religion.

Wenn wir das Geld zu unserem höchsten Lebensziel machen, dann wird der Dollar oder Euro unser Gott. Was immer unser vorherrschendes Lebensziel ist, das wird zu unserer Religion.

Gott mag allmächtig, allgegenwärtig, und allwissend sein, doch diese Vorstellungen sind nicht so zwingend, dass wir uns bemühen würden, Ihn zu erkennen. Wir können genauso gut ohne Ihn auskommen. Er mag unendlich, usw. sein, doch in der Hetze unseres geschäftlichen Alltags haben wir keine praktische und zwingende Verwendung für diese Vorstellungen. "Wir beten zum Allmächtigen, wenn wir in der Klemme sitzen", lautet ein orientalisches Sprichwort. Daher in mancher Hinsicht der Atheismus.
WistaireHallo Jeanne,

schwarze Christen - ich würd mich da nicht einordnen - denn ich bin als erstes Christ, danach kommt alles andere.
Wenn Du jeden Tag mit Jesus zusammen bist, wird der heilige Geist Dir schon zeigen, welche Musik etc. nicht so gut für Dich ist, darauf kannst Du vertrauen.

Songs und vieles mehr was gegen Gott spricht, gefällt mir nicht, aber ich muß es mir auch nicht anhören. Jesus hat doch gesagt, das wir unsere Feinde lieben sollen. Oomph hat in meinen Augen diesen Song nur genutzt um zu provozieren und viel Aufmerksamkeit zu bekommen, das ist ihnen ja auch gelungen.

@Montrose - wenn man den ganzen Psalm ließt, ergibt das aber ein ganz anders Bild, als das was Du vermittelst.

@judgedredd - es gibt nur eines was Du nicht bedenkst - Gott braucht Dich nicht, aber er liebt Dich.
Er lässt die Sonne scheinen über die Gläubigen und Ungläubigen, er heilt Gläubige und Ungläubige.
Wenn er nur für die Gläubigen da wäre, hättest Du nix Gutes auf dieser Welt
SleepyHollowMich würde interessieren an was ihr glaubt. Glaubt ihr an Gott, an den Teufel, an die Wissenschaft, oder an anderes?
Herr JiskaIch glaube es hackt.
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Herr Jiska [/i]
[B]Ich glaube es hackt. [/B][/QUOTE]
:D
Brixa*lol*
Ich glaube, das Thema hier wurde auch schon oft genug durchgenudelt.
Ich glaube an nichts. Totaler Atheist.
Aleea[QUOTE][i]Original geschrieben von Brixa [/i]
[B]*lol*
Ich glaube, das Thema hier wurde auch schon oft genug durchgenudelt.
Ich glaube an nichts. Totaler Atheist. [/B][/QUOTE]

jo...meine meinung..:D
Eisblume7also ich glaube (betonung auf glaube) an satan, aber icht an gott, nebenbei bin ich antikrist, aus persönlichen gründen... es hörrt sich jetzt zwar unlogisch an, aber ist hallt so... mit der zeit gibt es für mich sinn...

lg Eisblume
Seena@eisblume: das hört sich für mich nicht wahnsinnig unlogisch, sondern nur wahnsinnig dumm an, nicht bös sein.
In irgendeinem Film sagen sie das mal: (sinngemäß) An "das Böse" und den Teufel glaubt ein jeder, einfach weil es einfacher ist, an Gott zu glauben macht schon Schwierigkeiten.

Und nein, ich bin keine Christin, aber ich glaube, dass jede Münze zwei Seiten hat. Und an Satan zu glauben und an Gott nicht, find ich ein bisschen eigenartig.

Aber, das Thema wurde ja schon oft genug in anderen Threads diskutiert....
Dirchi... an ALLES und NICHTS - und das zeitgleich! :D


...und ich glaube an Euch, selten, aber kommt auch schon mal vor!

Gläubige Grüße: Dirchi ;)
Unleashed DemonIch glaube eigentlich an gar nichts.
Aber ich möchte die Existenz eines höheren Wesens (=Gott?) auch nicht komplett ausschließen.

Aber auf keinen Fall glaube ich an den Gott den die Kirche uns präsentiert.
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Eisblume7 [/i]
[B]also ich glaube (betonung auf glaube) an satan, aber icht an gott, nebenbei bin ich antikrist, aus persönlichen gründen... es hörrt sich jetzt zwar unlogisch an, aber ist hallt so... mit der zeit gibt es für mich sinn...
[/B][/QUOTE]

und ich glaube, dass da ein paar schreibfehler versteckt sind... :D

(net bös sein... ;))
CaligoNexIch glaube an das Gleichgewicht.
AzaIch glaube an mich.
MagnusCaudar(BwIch habe meine eigene Religion gegründet und glaube deshalb an mich selbst , die meisten Vorteile von einem Glauben hat man wenn man selbst Gott ist ...
roddyIch glaube an die Macht unterhaltsamer Forenthreads.

Und ausserdem an das fliegende Spaghettimonster. Siehe auch: [URL=http://www.venganza.org/]The Gospel of the flying Spaghettimonster[/URL]

und um nicht nur rumzublödeln:

Ich denke, man könnte mich als Agnostiker bezeichnen.
lost_soul_666Auch wenn ich mit dieser Aussage jetzt wahrscheinlich aus den nachtwelten verbannt werde :-), ich glaub schon das da oben einer is und aufpasst und ab und zu mal seine finger mit im spiel hat. Irgendwie isses ja doch so wie bei jing und yang (keine ahnung wie man das schreibt), es gibt eben zwei seiten die gute und die böse, oder eben schwarz und weiss. Ausserdem finde ich die vorstellung davon schön das man vielleicht nach seinem leben in den himmel kommt und von da aus ein bisschen mit auf seine lieben aufpassen kann, oder?
Ihr könnt mich jetzt übrigens gerne für naiv und blauäugig halten:-)
Aber noch eins zum schluss: Ich bin nicht Katholisch!!!!
das is gaaaaannnnnzzzz wichtig für mich

na dann
viel spass noch eure lost:p
Aleea[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]
[B]Ich glaube an mich. [/B][/QUOTE]

find ich super..das ist genau di richtige einstellung.....;)

...*überleg*...vielleicht sollte ich damit auch langsam mal anfangen?
WasserlilieIch glaube, dass hier einfach mal ein konkreter foreninterner link hingepostet werden muss, der mit seiner Fülle an Antworten und seiner guten Auffindbarkeit zu den Stichworten "Glauben" "Religion" zu überzeugen weiß.:D
[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=36834&highlight=religion+glaube[/url]
Timberwolf[QUOTE][i]Original geschrieben von roddy [/i]
[B]Und ausserdem an das fliegende Spaghettimonster. Siehe auch: [URL=http://www.venganza.org/]The Gospel of the flying Spaghettimonster[/URL][/B][/QUOTE]
Endlich jemand, der den wahren Glauben erkannt hat! Empfange die Kommunion des Fliegenden Spaghetti-Monsters, mein Sohn! *dem Roddy ein Hackfleischbällchen geb* Halleluja! :D *in den Himmel gugg* Entschuldigung!

Mich kann man mittlerweile auch als Agnostiker bezeichnen. Und: ich glaube an die menschliche Dummheit! :p
X-LUZIFER-X[QUOTE][i]Original geschrieben von Herr Jiska [/i]
[B]Ich glaube es hackt. [/B][/QUOTE] *lol* :D
Der ist Gut. :D


@SleepyHollow
Ich Glaub zurzeit an Nichts.
[COLOR=crimson](Nicht an Satan,Gott,Allah,Buddha und wenn es sonst noch so gibt) [/COLOR]
Ich bin ein freies Wesen. :D

LG. Luzifer
242shockfront24Ich glaube an meinen Mann und an meine beiden Kinder sowie an meine Restliche Familie:D


An Gott ,hmmm ich weiß nicht ich glaube nicht oder doch ich weiß es nicht ...
Was komisch ist beten tue ich aber dennoch fast jeden Abend:( Ich glaube es ist gewphnheitssache oder man möchte doch etwas da oben haben was weiß ich..

Schlechtes auf dieser Welt gibt es mehr als Genug aber hat jemand von Euch irgendwelche Wunder erlebt gesehen oder gehabt die Göttlich sein könnten?

Im moment glaube ich nur an meine Familie:D
Dirchi@ X-Luzifer-X: ...nur mal juste an was Du alles nicht glaubst: An Buddha kann man auch nicht glauben, da gäb's nix zu glauben!
Glauben tut man villeicht an einen Gott, oder jetzt Sonntag an den Osterhasi :D! ...Aber an den glaubst Du doch, oder?:rolleyes:
Glaube kann Berge versetzen... und im Buddhismus werden keine Berge versetzt!

...Oh freu ich mich schon auf'n Osterhase mit den Eiern - dazu noch'n Bier...ja, so läßt's sich feiern!;)

Liebe Grüße und prooost! Dirchi
gin'iroGlaube ist ein Anker - für manche unersetzlich, für andere abstossend. Jedem das Seine und das Einzige, was nervt, sind Leute, die missionieren gehen.

Ich glaube - an nichts und an alles. Solange es nicht beweisbar ist, bleibt es offen. Ich bin chaotische (aus der gnostischen Sicht) Agnostikerin und doch habe auch ich meine "Anker" und Ansichten.

Lebt euer Leben, macht das Beste draus und verkrampft nicht so sehr dabei. Kommt nicht gut ;) Manchmal wird es viel einfacher, wenn man nicht immer alles und sich selbst so bierernst nimmt.

@Dirchi: Ich glaube, ich gönne mir am Wochenende auch das eine oder andere Ei und ---- ein Bierchen - nach unserer Motorradtour, natürlich ;)
Black Crow- 87Lässt sich bei mir kurz beschreiben...
Ich glaube an nichts!

Ich glaube nicht an Gott, jemand der soviel Leid auf der Welt zulässt, der existiert entweder nicht oder ist es nicht wert, dass man an ihn glaubt

Ich glaube auch nicht an Satan... Meine Meinung ist es gibt weder Gott noch Satan, genauso wenig wie es "Adam und Eva" gab... Es ist vielmehr einfach eine Personifizierung von Gut und Böse, das Wesen an sich erinnert mich irgendwie an Geschichten, die man Kinder erzählt, um ihnen etwas besser verständlich zu machen

Den Glauben an die Menschheit hab ich auch längst verloren...
aber das wichtigste auf der Welt ist, an sich selbst zu glauben...
Jesus ChristusHm... mein Name ist eigentlich falsch gewählt, denn ich glaube nicht an Gott, an Allah, an Buddha, an weiß der Kuckuck für einen religiösen Höchstgestellten. Bin zwar Christ, aber nur, weil man halt Christ sein sollte, wenn man da lebt, wo ich lebe :rolleyes:

Ich glaube nicht an Jesus und auch nicht an seine Auferstehung, von der ja in diesen Tagen so viel gepredigt wird. Manche werden mich jetzt als Ungläubigen, Unheiligen, Verfluchten und was weiß ich noch alles bezeichnen - bitte sehr. Ist mir verdammt egal, genauso wie mir Gott und all die andern egal sind. Ich lebe MEIN Leben, da lass ich mir nicht reinreden, nicht von Gott, nicht von Jesus, nicht von einem Pfarrer, von niemandem.
XenomorphHallo,
Hier ist noch ein "Ungläubiger", wenn überhaupt an etwas, glaube ich allenfalls an mich selbst, zumindest glaube ich an nichts "höheres" als mich selbst, im Sinne eines persönlichen Gottes. Ich glaube, dass mein Leben allein mir gehört, und niemandem sonst.
Dunkelbrautnur um mal zwischen durch eine frage aufzuwerfen.
leute die angelbich an nichts glauben, glauben doch nur an die logik, im sinne der physik sozusagen. und demnach hat, meines wissens, alles einen anfang. irgendwo muss es einen haben. weil man dann aber irgendwann an eine grenze stößt, muss das doch heißen, dass irgendwann die physikalischen gesetzte, die wir hier haben, nicht gegolten haben können. aber damit wäre dann auch ein "gott" nicht mehr auszuschließen...

hilfe^^ hab ich da irgendwo nen denkfehler? weil ich grübel da jetzt schon ne weile dran rum...
Black Crow- 87lol also wenn ich jetzt nicht ganz falsch liege, sollte sich eigentlich alles Leben zumindest bis zum Urknall nachverfolgen lassen, was auch meine rein biologische Ansicht ist.
Woher der Urknall jedoch kommt hm ^^ keine Ahnung :D

man könnte sich jetzt damit befassen, woher das Universum kommt oder sonstwas... aber... das überlass ich mal lieber den geistig und philosophisch Höherentwickelten hier ;)

Black
darkEMYRworan ich glaube??haha,vor einem jahr hätt ich euch ne konkrete antqwort geben können und jetzt....weiß ich auch nicht mehr was ich glauben soll.anein leben nach dem tod glaube ich auf jeden fall,und auch daran dass der mensch nicht die höchste macht unserer sphäre ist!
p.s. schön mal wieder unter euch zu sein,hab gerade nicht so oft net-zugang,ich hoffe ihr habt mich wenigstens mal vermisst!;-
EwigMeditiert jemand?

Ich denke um wirklich zu glauben gehört auch eine Portion Wissen und vor allem Erfahrung/Erlebnisse dazu (ausser man gehört zu denen die sich mit einfachen Erklärungen zufrieden geben)
DirchiJa.

...da gibbets einige Menschen hier... aber noch mehr solche, die denken und glauben, alles zu wissen, zu können und verurteilen zu müssen!

Mit den Erkenntnissen der Erfahrung durch Meditationspraxis, kommen hier leider einige, dafür aber wenige, Leute nicht zurecht.
Da prallen halt zwei Welten aufeinander, die denkenden Philosophen mit ihren komplexen Theorien und die intuitiv-schauenden Meditations-Menschen mit ihrer Erfahrungspraxis!

An sich kann man sich da, wenn man unvoreingenommen aufeinander zugeht, fruchtbar und konstruktiv ergänzen, ...was doch leider nicht immer klappt.

Nun denn,...zurück zu Deiner Frage Herr/Frau? Ewig, also ich bin einer von den "bösen Zen-Buddhisten" hier, die im Grunde "Mörder" seien!
Ich praktiziere jeden Morgen Zazen, also Zen-Meditation.

Lieben Gruß: Dirchi ;)
Oneiroiich glaube auch nicht an gott und die restlichen sachen (satan buddha allah und wie die alle heißen),
jedoch muss ja mal irgendetwas/irgendjemand dem lauf der zeit einen schubs gegeben haben, denn aus nichts entsteht ja sonst nichts.
worockomoMeditation ist eine feine Sache.Tipp für alle die mal ein NT oder O.o.B.erlebniss suchen.Mit etwas geduld und übung sind solche erlebnisse in Meditation machbar.Oft bei unvorbelasteten Anfängern.
Viel Spass beim Üben
Ich glaube nur noch was ich selbst Nachvollziehen und ErLEBEN kann;)
Dirchi@worockomo: ...ich weiß wovon Du redest - aber von so was schreibt man nicht... hier geht's nicht um Sinneserlebnisse die man kaufen und konsumieren kann wie eine Wellnessbehandlung!!!

???

Lieben Gruß: Dirchi :rolleyes:
worockomoIch glaube das es besser ist sich seine Eigenen Gedanken und Gesetze zu machen als irgedwelchen Propheten hinterherzulaufen.Alle Propheten sind auch erstmal Menschen und somit Fehlbar.Mir ist noch niemand begegnet der Gott ist also.......
Man kann auf Gott hoffen aber sein Leben bestimmt jeder selbst genau wie sein Schicksal.:D
Dirchi??? - was hat das Thema mit Dogmatismens oder Propheten zu tun... Du bist vom Thema und der Frage abgekommen!?!?!?!

;) Dirchi
worockomoIch bin hier eh im Falschen Thread gelandet.Tschuldigung,wollte die Thematik nicht verwirren.
Hast aber Recht ,Meditation hat nix mit Propheten zu tun ,aber mit guten Lehrern die jenseits von aller Dogmatik,ect stehn .
Nochmals,Pardon
:eek:
DirchiGuten Morgen Worockomo,

- wofür sich entschuldigen, ...sind wir hier vor'm Gericht oder so?:rolleyes:

Du hast drüber nachgedacht und Einsicht entwickelt, DAS zählt und hilft Dir und somit auch allen anderen!:)

Ja, gute und authentische Lehrer liegen fernab irgendwelchem dogmatischem Geschwafel!:D

Lieben Gruß: Dirchi

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