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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Rheinsberg braucht Arbeit statt Multikulti
captured"[I][B]Wer demonstriert denn für eure Zukunft[/B]

Man kann es nicht mehr hören, immer dieselben Volksverdummer rufen auf ; die Rheinsberger sollen ein Zeichen setzen. Nein nicht gegen den Volkstod der Deutschen, nicht gegen die Ausplünderung unseres Volkes durch das raffende Kapital.
Und auch kein Zeichen gegen die ständig wachsende Arbeitslosigkeit, kein Zeichen gegen die hohe Staatsverschuldung zu Lasten unserer Kinder. Nein, die Rheinsberger sollen ein zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus setzen, immer dieselben hohlen Phrasen. Die Rheinsberger sollen sich wieder freiwillig am Nasenring durch die STadt führen lassen und sich vor den Organisatoren der Misere auch noch verbeugen."[/I]

Dies ist nur ein Teil eines Flugblattes, welches viele Bewohner dieses Ortes heute morgen in ihrem Brifkasten fanden. Auslöser dafür ist die um 13.00Uhr angesetzte Demo "Gegen Rechts"
Man darf sich selber ein Urteil darüber bilden und Gegenstand dieses Threads soll es auch nicht sein sich über diese Propaganda lustig zu machen... Gegenstand soll es ehr sein den Ausdruck "Gegen Rechts" unter dem die ganze Demo angesetzt ist zu kritisieren.

[I][B]Auge um Auge und die Welt erblindet[/B](Mahadma Gandhi)[/I]

Unsere Stadt wird beinahe wöchentlich von rechtsradikalen Jugendlichen heimgesucht, deren Ziel es ist (NUR im besoffenen Zustand) Leute zu terrorisieren. Als Reaktion auf einen Anschlag gegen 2 Läden deren Besitzer Ausländer sind ist nun eine Demo mit dem Titel: "Gegen Rechts" gestartet.

Der Punkt:
1. Jugendliche, die von den Rechten terrorisiert wurden, haben nicht den Anstand den Streit zu beenden. (Ein Zeichen von Schwäche?)
2. Das Thema der Demo ist "Gegen Rechts"... Wo bleibt hier die Tolleranz? Man sollte nicht gegen Rechts sein, sondern gegen die Hohlköpfe (sowohl links als auch rechts) die sich jedes Wochenende mit 2.0 Promille die Köpfe einschlagen und nicht den Anstand besitzen den Streit zu beenden. Man sollte Intolleranz nicht mit Intolleranz bekämpfen.

(An dieser Stelle den Thread vielleicht nochmal lesen bevor ihr antwortet)
Apex[QUOTE]1. Jugendliche, die von den Rechten terrorisiert wurden, haben nicht den Anstand den Streit zu beenden. (Ein Zeichen von Schwäche?)[/QUOTE]

Das klingt ja glatt so, als ob sie selbst dran schuld wären. Klar, wenn mich jemand verprügelt schäme ich mich hinterher, dass ich den "Streit nicht beendet habe". :rolleyes:

[QUOTE]2. Das Thema der Demo ist "Gegen Rechts"... Wo bleibt hier die Tolleranz?[/QUOTE]

Weißte, manchmal, aber nur manchmal, sollte man aus Fehlern lernen, was passiert ist, als man den Rechten gegenüber tol(l)erant war, weiß man ja noch.
Gegen "Rechts" zu sein, ist für mich eigendlich etwas, was aus dem gesunden Menschenverstand folgt. Wer nicht gegen rechte Gewalt, Propaganda und menschenverachtende Ideologie ist, der hat, meiner Meinung nach, den Verstand verloren.
Eigendlich ist es schade, dass man in diesem Land diese Einstellung auch noch in Form einer Demo deutlich machen muss.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
Weißte, manchmal, aber nur manchmal, sollte man aus Fehlern lernen, was passiert ist, als man den Rechten gegenüber tol(l)erant war, weiß man ja noch. [/QUOTE]Wann war das? Als sich SA und Rot-Front-Kämpferbund Straßenschlachten lieferten und Erich Mielke zwei Polizisten erschossen hat?

[QUOTE]Wer nicht gegen rechte Gewalt, Propaganda und menschenverachtende Ideologie ist, der hat, meiner Meinung nach, den Verstand verloren. [/QUOTE]Warum ist es falsch, gegen [b]ALLE[/b] Gewalt, Propaganda und menschenverachtende Ideologie zu sein?

[url]http://www.initiative-dialog.de[/url]

... wobei mir die Überschrift des Threads nicht gefällt.
Besser würde mir gefallen:
"Rheinsberg braucht Arbeit UND Multikulti."
Apex[QUOTE]Wann war das? Als sich SA und Rot-Front-Kämpferbund Straßenschlachten lieferten und Erich Mielke zwei Polizisten erschossen hat?[/QUOTE]

Ja, so ungefähr in der Zeit, als man linke Straftäter mit drakonischen Strafen belegte und es bei rechten selten überhaupt zur Anklage, geschweige denn Verurteilung, kam.

[QUOTE]Warum ist es falsch, gegen ALLE Gewalt, Propaganda und menschenverachtende Ideologie zu sein?[/QUOTE]

Es ist nicht falsch, wer mich kennt, weiß, dass ich gegen jede Form der Gewalt zur Konfliktlösung bin.
Nur geht es bei der Demo ja nicht gegen Gewalt grundsätzlich, da die ja kein großes Problem in Rheinsberg zu sein scheint, sondern (auch) gegen die Gewalt, die von Rechten ausgeübt wird.
GholaDa ist sie mal wieder. Die gute alte Diskussion über Toleranz für Rechts/Rechte.

Um was geht es da eigentlich? Um Gewaltfreiheit im Umgang mit Andersdenkenden?

Soweit ich richtig gelesen habe, geht es um eine Demo gegen "Rechts". Also nicht darum, Menschen mit rechtem Weltbild auszugrenzen oder gar gewaltsam von ihrer Meinung abzubringen.

Die Forderung, doch bitteschön auch gegen andere Gruppierungen oder besser noch gegen alle anderen Probleme dieser Welt zu demonstrieren entlarvt sich doch selbst.
Das ist so, als würde ich mich beim Bäcker beschweren, warum er nicht gefälligst auch Wurst verkauft!

Zum Anderen: Was bedeutet "Rechts" denn eigentlich?

Ist es nicht so, dass es sich dabei um einen Sammelbgriff für Ideologien handelt, die eines gemeinsam haben, nämlich die Propagierung eines Weltbildes, in dem die Menschen eben nicht grundsätzlich gleich, d.h. ein Volk sind, bzw. einige Menschen als "besser" oder "höherwertiger" begriffen werden?

Also eine Haltung, die auf Intoleranz beruht und erfahrungsgemäß intolerantes Verhalten nach sich zieht...

(über ANDERE Ideologien die AUCH intolerant sind möchte ich mich hier jetzt nicht auslassen...es geht in dieser Diskussion um "Rechts")

Intolerantes Gedankengut unkritisch stehenzulassen und intolerantes Verhalten zu akzeptieren hat nichts mit Toleranz zu tun, sondern ist Ausdruck von Bequemlichkeit oder klammheimlicher Übereinstimmung.
Goat93Am besten wäre es:

Alles rechte erschlagen

Was ist rechts?

Alles :D

Spaß beiseite...

Solche Sprüche:

[QUOTE]Weißte, manchmal, aber nur manchmal, sollte man aus Fehlern lernen, was passiert ist, als man den Rechten gegenüber tol(l)erant war, weiß man ja noch. [/QUOTE]
Sind zum kotzen...eventuell mal drüber nachdenken das
es früher (deswegen heißt es auch früher) eine völlig andere
Geschichte/hintergründe/Soziale Gesellschaft war...

Die Rechten und Linken haben sich fröhlich gegenseitig
totgeschlagen und die rechten haben eben den Verlauf
knapp gewonnen...

Ein lernen daraus ist aber nicht, den "anderen" die Schuld zu
geben, sondern mal selbst es besser zu machen und bessere
Vorschläge zu bringen (Gewaltfrei)
Apex[QUOTE]Die Rechten und Linken haben sich fröhlich gegenseitig
totgeschlagen und die rechten haben eben den Verlauf
knapp gewonnen...
[/QUOTE]

Nachweislich haben die Linken ja weniger Menschen totgeschlagen als die Rechten in der Weimarer Republik, aber darauf kommt es eigendlich nicht wirklich an. Nur, was bei dir "knapp" ist würde mich interessieren...haushoch trifft es eher.

[QUOTE]Sind zum kotzen...eventuell mal drüber nachdenken das
es früher (deswegen heißt es auch früher) eine völlig andere
Geschichte/hintergründe/Soziale Gesellschaft war...[/QUOTE]

Und deswegen muss man heute Fehler wiederholen?

[QUOTE]bessere Vorschläge zu bringen (Gewaltfrei)[/QUOTE]

Hab ich irgendwo von Gewalt gesprochen? Steht irgendwo, dass diese Demo zur Gewalt gegen Rechte auffordert?
schlafundtodWenn ich hier dieses nazi-geschwafel lesen muss, wird mir nur übel, und ich könnte kotzen.

Die dummheit, auch ein meister aus deutschland ?
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Ghola [/i]
Um was geht es da eigentlich? Um Gewaltfreiheit im Umgang mit Andersdenkenden? [/QUOTE]Was mich betrifft, ja, mir geht es um Gewaltfreiheit im Umgang mit Andersdenkenden, und darum, Menschen aus dem braunen Sumpf herauszuziehen, statt sie noch weiter da hineinzudrängen.

[QUOTE]Soweit ich richtig gelesen habe, geht es um eine Demo gegen "Rechts". [/QUOTE]Es geht aus meiner Sicht um eine Demo gegen [b]Symptome[/b] einer kranken Gesellschaft, während man die Auseinandersetzung mit den Ursachen (und damit den Hauptansatzpunkt, um die Gesellschaft zu verändern) denen überlässt, gegen die man angeblich eine Alternative sein will. Ihnen wird ein festes Fundament überlassen, um ihre angedachten (End-)Lösungen darauf aufzubauen.

Während die Einen auf der Straße Kasperletheater spielen, kaufen die Anderen Grundstücke, Immobilien, Fahrzeuge, Waffen, ... - und das sogar mehr oder weniger legal.

[QUOTE]Also nicht darum, Menschen mit rechtem Weltbild auszugrenzen oder gar gewaltsam von ihrer Meinung abzubringen. [/QUOTE]Sorry, für mich drückt das Wort "Gegen" nichts über Einbeziehung und gewaltfreie Alternativen aus.

[QUOTE]Die Forderung, doch bitteschön auch gegen andere Gruppierungen oder besser noch gegen alle anderen Probleme dieser Welt zu demonstrieren entlarvt sich doch selbst. [/QUOTE]Die Forderung ist nicht, gegen alle Probleme der Welt zu demonstrieren, sondern [b]FÜR[/b] friedliche, gewaltfreie Alternativen.

[QUOTE]Zum Anderen: Was bedeutet "Rechts" denn eigentlich? [/QUOTE]Ein kurz und knapp gefasstes Feindbild, über das man nicht lange nachdenken braucht, quasi der Teufel im Kasperletheater.

[QUOTE]Intolerantes Gedankengut unkritisch stehenzulassen und intolerantes Verhalten zu akzeptieren hat nichts mit Toleranz zu tun, sondern ist Ausdruck von Bequemlichkeit oder klammheimlicher Übereinstimmung. [/QUOTE]Sich mit intolerantem Gedankengut kritisch auseinanderzusetzen braucht - im Gegensatz zum Hochhalten primitiver Feindbilder - Zeit und Mühe, aber der Erfolg, Menschen aus dem braunen Sumpf gezogen zu haben, ist die Zeit und Mühe allemal wert.
____________________
[url]http://www.initiative-dialog.de[/url]
capturedDanke für die doch sehr ernüchternden Antworten...
(ernüchternd im Sinne von "typisch geschellschafftlich denkend")

Es gib bei meinem Thread nicht um die Demo... um den Sinn oder die Sinnlosigkeit dieser Demo. Auch war es nicht beabsichtigt eine Diskussion über Toleranz für/gegen Rechtsradikale zu starten... das lässt sich so sowieso nicht veralgemeinern und ist Situationsabhängig, wie man am besten reagieren sollte.

Gleich die erste Antwort von Apex hat mich sehr mies gestimmt, denn sein Denken ist das der Gesellschaft: Warum sollte ich etwas aufhören, was andere angefangen haben??
Apex... du hast meine message nicht verstanden. Es ist richtig, das Gewalt Gegengewalt erzeugt (Realität), es ist jedoch auch richtig, das Gewalt keine Gegengewalt erzeugen sollte (moralisch richtig)... Demzufolge ist es zwar merkwürdig und unüblich einfach mal nachzugeben, aber der einzig richtige Weg um Gewalt ein Ende zu setzen.


[QUOTE]Warum ist es falsch, gegen ALLE Gewalt, Propaganda und menschenverachtende Ideologie zu sein?[/QUOTE] (TheTurningPoint)

aufgefasst als rethorische Frage: Richtig... komplett richtig

schlafundtod... mit deinem doch recht knappen Beitrag kann ich nichts anfangen...

Ich möchte abschließend nochmals betonen, dass es mir einzig und allein um die Tasache geht, dass hier Gewalt entsteht und mit der Demo nicht bekämpft wurde sondern weiter ausgebaut wird. Einen Schluss sollte man ziehen, indem man sich einfach nicht weiter prügelt. (auch wenn der andere angefangen hat ;) )
Apex[QUOTE]Apex... du hast meine message nicht verstanden. Es ist richtig, das Gewalt Gegengewalt erzeugt (Realität), es ist jedoch auch richtig, das Gewalt keine Gegengewalt erzeugen sollte (moralisch richtig)... Demzufolge ist es zwar merkwürdig und unüblich einfach mal nachzugeben, aber der einzig richtige Weg um Gewalt ein Ende zu setzen.[/QUOTE]

"Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren die Dummen die Welt."

Ich denke keiner hier heißt physische Gewalt gegen andere Menschen gut (Selbstverteidigung ist sicher ein anderer Fall), aber darum geht es meiner Meinung nach auch nicht. Man kann nicht einfach nachgeben, nachgeben bedeutet dem anderen das Feld (in diesem Fall die Straße, den Stadtteil oder die "National befreite Zone") zu überlassen. Dies kann die Gesellschaft nicht tun, wenn sie die bestehende Gesellschaftsordnung erhalten will. sicher wäre es am besten, dass Übel an der Wurzel zu packen, den Menschen, die keine Perpektive haben, Arbeit und Wohlstand zu bringen, so dass sie was Sinnvolleres zu tun haben, als andere Menschen durch Straßen zu jagen und zusammenzuschlagen (alternativ wäre eine Umsiedlung, auf freiwilliger Basis, nach Neu-Schwabenland denkbar). Nur muss man verfassungsfeindlichen Kräften eben auch klar machen, dass sie keine andere Wahl haben als die rechtsstaatliche Grundordnung anzuerkennen und die Gesellschaft ihre menschenfeindliche Ideologie definitiv nicht akzeptieren noch tolerieren wird. Gewalt sollte dabei nur die letzte Option sein und selbstverständlich nur von befugten Kräften des Staates eingesetzt werden um die gesellschaft vor Gewalt und Terror zu schützen.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
"Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren die Dummen die Welt."[/QUOTE]Darum kommt es darauf an, in den wichtigsten Fragen nicht nachzugeben. In allen anderen Dingen kann man schon mal so tun, als ob man nachgibt. "Strategie und Taktik" nennt sich sowas.

[QUOTE]Man kann nicht einfach nachgeben, nachgeben bedeutet dem anderen das Feld (in diesem Fall die Straße, den Stadtteil oder die "National befreite Zone") zu überlassen. Dies kann die Gesellschaft nicht tun, wenn sie die bestehende Gesellschaftsordnung erhalten will. [/QUOTE]Und das verhinderst du mit einer Demo "Gegen Rechts"?
Hinter diesem diffusen, ominösen "Rechts" versteckt sich so vieles - und noch viel mehr wird aus Denkfaulheit und Bequemlichkeit dahin geschoben, obwohl es nichts damit zu tun hat, sondern allenfalls so ähnlich aussieht ("Der Sänger von Schandmaul hat eine Glatze und trägt Springerstiefel, und wenn man ihre CDs übereinanderlegt, ergibt sich die Schwarz-Weiß-Rote Fahne").
Nein, da muss genauso differenziert werden wie sonst auch: Die Gedanken sind frei - aber für Morde und Gewaltverbrechen muss [b]jeder Einzelne persönlich[/b] zur Verantwortung gezogen werden. Nur so lernen die Leute, dass [b]sie persönlich[/b] für ihr Handeln verantwortlich sind und verlieren ihre Märtyrer-Rolle.

[QUOTE]sicher wäre es am besten, dass Übel an der Wurzel zu packen, den Menschen, die keine Perpektive haben, Arbeit und Wohlstand zu bringen, so dass sie was Sinnvolleres zu tun haben, als andere Menschen durch Straßen zu jagen und zusammenzuschlagen[/QUOTE]Warum wird dann nicht das Beste getan? Warum wird nicht - am besten gemeinsam - nach dem Sinnvolleren gesucht?

[QUOTE](alternativ wäre eine Umsiedlung, auf freiwilliger Basis, nach Neu-Schwabenland denkbar)[/QUOTE]Neu-Schwabenland wäre doch mal ein interessantes Thema für eine gemeinsame Diskussion. Es täte den "Linken" sicher auch nicht schlecht, sich einmal mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

[QUOTE]Nur muss man verfassungsfeindlichen Kräften eben auch klar machen, dass sie keine andere Wahl haben als die rechtsstaatliche Grundordnung anzuerkennen und die Gesellschaft ihre menschenfeindliche Ideologie definitiv nicht akzeptieren noch tolerieren wird. [/QUOTE]Sorry, aber das ist für mich wirklich nur Blabla. Wenn du das wirklich ernst meinst, dann fange schon mal bei Schäuble und den anderen "Kriegern gegen den Terrorismus" an.
Demon17Mich stört dieser multikulti Begriff ein wenig. Denn multikulturelle Gesellschaften haben ihre Nachteile, insbesondere wenn ethnischen und kulturelle Differenzen auch noch nach Jahrhunderten hochgehalten werden. Hierbei sind die kulturellen meist langlebiger als die ethnischen, wobei sich das nicht einwandfrei trennen läßt, siehe Jugoslawien. Auch die Frage warum die USA nicht in der Lage sind wenigstens eine staatliche Grundversorgung in Sachen Gesundheit zu realisieren sind so ein multikulturelles Phänomen. In der Zuwanderungsdebatte in der Bundesrepublik ist mit Schlagworten wie Ausländerfeindlichkeit und Xenophobie vieles unterdrückt worden, was besser ausdiskutiert worden wäre. Deutschland hatte schon immer Zuwanderer aus vielen Teilen Europas, die Integration in Form einer erweiterten Monokultur in einem Zeitraum von drei bis vier Generationen ist meistens gelungen bei Hugenotten und Polen zum Beispiel. Ich halte dies auf Dauer für die sicherste und gesündeste Lösung. Man weiß nie was kommt und so haben auch die Alteingesessenen etwas davon.

Die Intoleranz, gegenüber zugewanderten Selbstständigen ist natürlich gerade in Sachen Arbeitslosigkeit sehr schädlich. Internationale Investoren werden kaum bereit sein ihre leitenden Angestellten dem Risiko auszusetzen auf der Strasse erschlagen zu werden. Ich meine das ist absolut Steinzeit, hier muß der Staat sein Gewaltmonopol mit allen legalen Mitteln jederzeit durchsetzen. Grundsätzlich gilt, sich nicht einschüchtern zu lassen und Agression auch mit Gewalt abzuwehren. Doch oft trifft es bei der Eskalation von Konflikten auf beiden Seiten Unschuldige. Es gibt ja nicht nur braune, deutsche Horden sondern auch alle möglichen Schlägergruppen, die sich überwiegend aus Zuwanderern rekrutieren und Antifa gern als Vorwand nehmen harmlose Menschen zu überfallen. Hier gibt es keine ethnisch oder kulturell bezogene gut-böse Grenze.

Ich stehe jedenfalls auf dem Standpunkt sich nichts bieten zu lassen und wenn ich den kurdischen Dönerwirt sehe, dessen Bude zum vierten mal abgefackelt wurde, dann halte ich diesen Zustand für absolut unhaltbar und skandalös. So geht es nun wirklich nicht. Falls der Staat nicht in der Lage ist so etwas zu unterbinden muß er wenigstens für einen finanziellen Ausgleich sorgen.

never surrender

demon17
Pygmaleonwenn ich das hier alles lese, stelle ich immer wieder fest, dass es wirklich darauf ankommt in welcher gegend man wohnt, ob man nun die rechtsradikalen oder die kriminellen ausländer fürchten muss
...jedenfalls wird sich jemand, der nachts alleine in Mannheim rumläuft, oder sich in irgendeiner hip-hop-disco im badener ländle aufhält, eher vor so manchen ausländern in acht nehmen müssen, von denen man ohne grund angepöbelt wird.

...aber wie gesagt, es scheint wirklich regional bedingte unterschiede zu geben.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
Ich stehe jedenfalls auf dem Standpunkt sich nichts bieten zu lassen und wenn ich den kurdischen Dönerwirt sehe, dessen Bude zum vierten mal abgefackelt wurde, dann halte ich diesen Zustand für absolut unhaltbar und skandalös. So geht es nun wirklich nicht. Falls der Staat nicht in der Lage ist so etwas zu unterbinden muß er wenigstens für einen finanziellen Ausgleich sorgen. [/QUOTE]Gerade was das "Abfackeln von Geschäften" betrifft, da sind oft nicht (nur) "Rechtsradikale" im Spiel, sondern einfach Schutzgeld-Erpresser (die dann nicht selten die Jungs mit den Glatzen anheuern, um "nachzuhaken"). Solche Dinge bleiben aber vollkommen im Dunkeln, wenn die Ursache der Gewalttaten auf Ausländerfeindlichkeit reduziert wird.

Ansonsten sehe ich die Dinge ähnlich wie du.
Dawn of Sadness@ Pygmaleon: Da geb ich dir recht. In ner großen Stadt hat man zum Beispiel beides und mich kotzen auf gut deutsch beide "Gruppen" an.

@in die Runde:
Ich würd mich schon als links gerichtet bezeichnen, aber darf man als "Linker" nicht auch nen gewissen nationalen Stolz haben?!
Ich finde da gibts viel faschistischere Länder bzw wo die Menschen so drauf sind, wo nichts gesagt wird.
Und bei uns wirds eben nur an der Vergangenheit fest gemacht.
Aber wegen ein paar Chaoten auf BEIDEN Seiten (Rechte/Ausländer) sollte man jetzt nicht gleich zu einem Extrem werden, das is meiner Meinung nach einfach nur dumm.

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