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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Loyalität - Ja oder Nein?
KlarionZu Anfang ein Problem, mit dem ich mich seit kurzem auseinander zu setzen habe:
Mein ältester, und bester Freund (ich kenne ihn schon fast 30 Jahre) hat bzw. hatte eine Freundin.
"Hatte", deswegen, weil sie ihm vor ca. einer Woche den Laufpass gegeben hat. Warum und wieso ist nicht weiter wichtig.
Das Problem liegt jetzt darin, das ich fast mit ihr im Bett gelandet währe.
Ich bin schon immer viel zu gut mit ihr ausgekommen und unsere Unterhaltungen sprühten immer von unterschwelligen Botschaften(?) und Metaphern.
Jetzt ist mein Freund allerdings aus dem Spiel, und aus den [I]unterschwelligen[/I] Bootschaften wurden ziemlich offensichtliche.
Unser letztes Zusammentreffen hat damit geendet, das sie (zum Glück?) los musste um ihre Tochter abzuholen und ich unter der Kalten Dusche stand.
Das ganze soll jetzt kein BITTE HELFT MIR-Thread werden, in dem mein Liebesleben unter die Lupe genommen wird, sondern viel mehr geht es um die Frage:

[U][B]Wie weit muss, bzw. sollte Loyalität gehen?[/B][/U]

Um das vorweg zu nehmen: In Fällen, in denen es um Kriminalität, Drogenkosum und ähnlich gewichtige(?) Themen geht, sollte Loyalität eh eine untergeordnete Rolle spielen.
Ich meine eher alltägliche Dinge.
TrauerwesenInteressante Frage, zumal ich mich selber auch oft mit solchen Dingen auseinandersetzte. Und ich muss sagen, das meiste habe ich in der Hinsicht wohl aus dem Bauch heraus entschieden; man muss nicht alles gutheissen, was ein Freund tut, aber inwieweit man ihn dann in der Sache unterstützt, resultiert mehr oder minder schon daraus.
Loyalität hat wohl zum einen die eigene Grenze, selber ein Opfer zu werden aus purer Loyalität würde ich nicht tun, aber das ist schwer, nun pauschal zu sagen, da es von Fall zu Fall verschieden ist.

Auch wenn ich Deinen Fall direkt entscheiden könnte, eben weil ich nicht in Deiner Haut stecke, so wirst Du dies wohl anders sehen. Ich denke, es spielen aber zuviele Umstände mit, so dass man nicht generell sagen kann, wo die Grenzen von Loyalität sind. ich weiss nur, dass ich wohl nichts tun würde für einen Freund, das ich selber als unzumutbar beurteilen würde, wobei hier aber wieder abgewogen werden muss.
Demon17Ich hatte auch mal einen langjährigen Freund, der öfter neue Beziehungen hatte. Oft schien ich seinen Freundinnen auch zu gefallen, doch ich stand immer auf dem Standpunkt, das ich prinzipiell nicht die Freundinnen eines Kumpels auftrage und habe die Kontakte bis auf eine Ausnahme (Schicksal, mein Auto ging kaputt und ich mußte bei ihr übernachten) trotz gelegentlicher Einladungen abreissen lassen, nachdem sie mit ihm Schluss gemacht hatten, oder umgekehrt. Ich weiß nicht, ich würde wahrscheinlich Rücksicht auf die Gefühle Deines Freundes nehmen. Die Freundschaft unter Männern ist doch langlebiger als eine Affäre. Es sei denn sie ist die Frau fürs Leben für Dich. Aber für vier Wochen oder so lohnt es doch nicht, oder?

never surrender

demon17
Aza[QUOTE]Die Freundschaft unter Männern ist doch langlebiger als eine Affäre[/QUOTE]

Jau das finde ich auch..
Ich fände es nicht sonderlich prall, wenn n Kumpel mit meiner Ex zusammen wäre... Würde mich einfach stören.
Bzw. ich würde es aus Rücksicht nich tun..
KlarionOkay.
Ich bin zwar dankbar für die letzten Postings und weiss die Anteilnahme zu schätzen. Aber, wie ich anfangs schon erwähnt habe, wollte ich nicht mein Liebesleben ausdiskutieren. Damit komme ich schon klar.
Nur um das mal klar zu stellen:
1. Das ich mit ihr irgendwann im Bett lande ist keine Eventaulität, sondern Fakt. Manchmal ist sowas eben nicht zu vermeiden.
Um Harry, aus [I]Harry & Sally[/I] zu zitieren: "Männer und Frauen können keine Freunde sein."
2. Wer redet von Liebe? Es geht um Sex. Nicht mehr und nicht weniger.

Darum sollte es aber nicht gehen. Der Vorfall war nur der Auslöser, durch den ich angefangen habe darüber nachzudenken, wie weit Loyalität gehen sollte, bzw. wo ist Loyalität angebracht, und wo kann man sich sagen "Scheiss drauf!"?
Wer setzt wann, wo, wie, seine Grenzen?
Wann kann man diese Grenzen überschreiten oder ignorieren?

Ich werde das nochmal mit einem anderen beispiel erleutern:
Meine Tante ist vor 2 Jahren an einem Hirnschlag gestorben. Ihr Mann war der Meinung, das der Hausartzt gepfuscht hat, indem er ihr falsche Medikamente verschrieben hat, und ihn verklagt, was allerdings zu keinem Ergebnis geführt hat. Weder wurde eine falsche Behandlung, noch das Gegenteil bewiesen. Mein Onkel und sein Sohn haben daraufhin verständlicherweise den Arzt gewechselt. Eine woche danach habe ich mir auch einen anderen Arzt gesucht.
[B]Blut ist eben dicker als Wasser.[/B]
Die Frage ist jetzt, ob diese Art von Loyalität angebracht oder übertrieben ist.
Demon17Ach weißt Du Odessa, es ist schon ein Denken aus einer Welt, in der Frauen eigentlich nur als Freundin eines Freundes wahrgenommen werden. Lass es mich so erklären, wenn er Schluss macht, dann willst Du Sie nicht weil Du ja den Ex gut kennst und es ja auch irgendwie unsportlich ist seine EX einfach zu übernehmen. Ganz abgesehen davon, das Du Dich mit etwas zufrieden gibst was ihm nicht gut genug ist und vielleicht bist Du ja auch nur ein Ersatz, also zweite Wahl, wer will das schon.

Wenn Sie Schluss gemacht hat und er sie noch liebt wird ihm jeder neue Lover weh tun, ist doch klar. Wenn es aber ein enger Freund ist wird es ihn doppelt verletzen. Gerade wenn er sie noch liebt braucht er seine Freunde um so mehr. Ich denke das ein bisschen Solidarität unter befreundeten Männern in solchen Fällen selbstverständlich ist. Wie das bei Frauen aussieht weiß ich nicht.

dark greetz

demon17
fragmentIch könnte nicht pauschal sagen wo Loyalität anfängt und aufhört. Loyalität hat immer auch etwas damit zu tun, wie alle Beteiligten mit entsprechender Situation umgehen.
In diesem Fall käme es für mich auch darauf an wie sehr mein Freund unter der Beendigung dieser Beziehung leidet.
Wenn er im Moment noch schwer zu knabbern hätte würde ich einfach noch warten.
Aber selbst wenn er schon hinter der nächsten Frau herjagen würde und das Ganze locker verdaut hätte, würde ich kurz mit ihm reden und ganz offen fragen ob das in Ordnung für ihn wäre. So macht man das unter Freunden...und das zeigt dem anderen auch, dass man Rücksicht auf ihn nimmt und die Freundschaft bei Frauen nicht aufhört. Ist das nicht loyal?
Sicher auch eine Frage des Wertes, den du der Freundschaft beimißt.

Ich war in einer ähnlichen Situation...nur das dieses Mädel noch mit einem guten Freund von mir zusammen war...und bin auf Abstand gegangen. Das wurde mir einfach alles zu heiß. Irgendwann hätte vielleicht jemand die erste Dummheit gemacht und dann hat man den Salat.
Mein (recht guter) Freund hat das damals auch irgendwie mitbekommen und ich hab ihm in einer ruhigen Minute gesagt, dass er sich da keine Sorgen machen muß.
Die zwei sind immernoch zusammen...auch wenn ich manchmal nicht verstehe warum. Aber darum gehts nicht.

[edit]
Das Sache mit dem Arzt ist für meinen Geschmack übertrieben. Wenn ich mich gut behandelt fühle und dem Arzt auch keinen Pfusch unterstelle, dann bleibe ich bei ihm. Meine Verwandten sollten ruhig wissen, dass ich die Sache nicht so sehe wie sie.

[edit2]
Es ist recht schwer für ,mich allgemein über Loyalität zu simpeln, wenn ich den konkreten Anlass schon im Kopf hab.
TrauerwesenOdessa:

Auf die Frage hin, wieso man es sich verbieten sollte, die Frau seines Freundes zu lieben, also nach einer Beziehung, erfordert sicherlich die Berücksichtigung mancher Umstände: Liebt der Freund sie noch, oder ist er darüber hinweg? Sollte er eine neue haben oder wirklich drüber hinweg sein, sollte es keine Probleme geben. Da könnte man quasi mit einem Aufwiegen der Gefühle daherkommen. Ist er nicht über sie hinweg, wird es ihm wohl weh tun, ich weiss selber, wie es ist, wenn der Ex eine neue hat, wenn man nicht über ihn hinweg ist. Sollte der neue dann ein Freund sein, tut einem das wohl mehr weh, weil man damit konfrontiert ist usw. Aber jeder ist da wohl anders.

yich selber fand zu meinen Teenagerzeiten den Freund einer meiner besten freundinnen toll, aber ich hielt mich zurück. Gut, da waren sie noch zusammen und ausspannen ist wohl eine Sache, die man generell nicht tun sollte.
Dow[QUOTE][i]Original geschrieben von Klarion [/i]
[U][B]Wie weit muss, bzw. sollte Loyalität gehen?[/B][/U]
[/QUOTE]

Wenn Du in ihr jemanden siehst den Du aus der Tiefe deines Herzens lieben kannst und es ihr genauso geht... oder gar eine Seelenverwandschaft...

Dann ist dies Kostbar und beileibe keine Sache die man einfach wegwirft!

Wenn Du diese Sicherheit besitzt, wird sich die Frage nach Loyalität nicht stellen. Denn Umgekehrt, sollte Dein Freund so Loyal zu Dir sein zu erkennen worum es geht und sich selbst zurücknehmen. Auch wenn es ihm sicher verdammt schwer fällt... aber genau das ist auch Loyalität...

Gehe mit der Frage ob sie es wirklich ist nicht zu leichtfertig um. Lass Dir Zeit, last Euch Zeit... Es gibt durchaus die Möglichkeit, dass es ihr nicht um Dich geht sondern um Deinen Freund. Versteh das nicht falsch, sie muss nicht einmal wissen das dies der Grund ist warum sie sich zu Dir hingezogen fühlt.

Es langsam anzugehen ist der beste Weg um allen beteiligten Zeit zu geben sich über die eigenen Gefühle klar zu werden. Danach wirst Du Deinem Freund auch entgegen treten können und erklären was passiert ist...

Sag es ihr aber auch klar, sage ihr das Deine Loyalität zu Ihm verlangt, dass ihr Euch sicher sein solltet und das ihr es daher langsam angeht.. solange würde ich dann auch einen Bogen ums Bett machen...

Wie lange? Das werdet Ihr mit der Zeit merken...

Ich wünsche Dir das Sie es ist!

LG,
Dow

*edit* typos...
Achaiahum mal einen versuch zu unternehmen, die frage konkret zu beantworten:

loyalität hört für mich da auf, wo gesetze gebrochen werden.
freundschaft ist wichtig, manchmal ist lbut dicker als wasser, aber bei strafrechtlich relevanten dingen, geht das gesetz vor.
auch würde ich, wenn es um echte liebe geht, sofern man das gleich sagen könnte bzw eine echte chance auf eine lange und gute beziehung besteht, die loyalität zurückstellen.
(beispiel: meine eltern. ein freund meines vaters hat meine mutter irgendwann mal mit auf den campingplatz gebracht, damals waren bei 16 glaub ich.
er hat die chance genutzt, letztenendes bin ich daraus entwachsen und sie sind jetzt mit ... *grübel*... 50..? 55..? immernoch verheiratet und glücklich miteinander.)
ebenfalls werde ich nicht über meine maxime loyal sein.


Gruß, Achaiah
TsafriedWie ein guter Freund von mir sagt:
"(Ex-)Freundinnen von Freunden sind tabu."

Ganz einfach. Das gehört zu den Dingen, die "man nicht tut". Was man damit dem Freund, der noch an ihr hängt (hat er mit ihr schluss gemacht, ist das eventuell noch was anderes), antut, ist zu heftig. Ich würde es nicht machen.

@ Odessa
sehr interessanter Gedanke übrigens. Ich fürchte nur, das geht bei den meisten nicht. Ich glaube dazu gibt es hier auch irgendwo einen Thread:
"Das Leid seiner Freunde zu teilen, ist nicht schwer. Ihr Glück mit ihnen zu teilen, aber umso mehr."
herz23@Klarion

Ich Loyalität gegenüber Freunden, gerade, wenns die engsten und besten sind sehr wichtig!!!
Jedoch sollte man gerade in Fällen, bei denen es um beide Freunde geht niemals alleine entscheiden, sonder mit dem anderen darüber reden.
Loyalität zeugt vor allem Ehrlichkeit, ich an deiner Stelle würde also zu meinem besten Kumpel gehen und ihm die Sachlage erklären, um zu schauen, wie er reagiert, damit man eher weiß was man tun kann um den anderen nicht zu verletzten.
Vielleicht hätte er noch nicht einmal etwas dagegen, vielleicht.
Kurzfassung:
Loyalität:
bedeutet für mich, alles zu tun, zu sagen, bzw nicht zu sagen, so dass beide (also ich und der, dem ich loyal bin) daraus den besten nutzen ziehen und keiner durch den anderen verletzt wird!!!

PS:Ich hoffe man kann verstehen was ich meine, bzw sagen möchte, ich bin im moment etwas durch den Wind und kann deswegen im mom nur schwer Gedanken in Worte fassen
Tiberon[QUOTE][B]... sonder mit dem anderen darüber reden.[/B][/QUOTE]Reden ...
Frauen müssen vielleicht alles ausdiskutieren, hier aber gilt:

[i][b]"(Ex-)Freundinnen von Freunden sind tabu."[/b][/i]

Loyalität ist Handeln, nicht Labern
fragment[QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i]
[B]
[i][b]"(Ex-)Freundinnen von Freunden sind tabu."[/b][/i]
[/quote]

Wem bringt dieses Dogma etwas?
Vielleicht würde ich mich mich in der Hinsicht einschränken obwohl mein Freund nichts dagegen hätte.
Es ist für meinen Begriff ein größerer Freundschafts-/Vertrauensbeweis, wenn man den Freund direkt darauf anspricht.
Weil man ihm damit erstens zu verstehen gibt, dass man seine Gefühle respektiert und ihn als Freund und Menschen achtet...und ihm zweitens damit die Kompetenz einräumt mit verflossenen Liebschaften abschließen zu können.
Wenn ich direkt auf Abstand zu der Frau gehe, nur weil sie irgendwann mal mit einem meiner Freunde zusammen war, unterstelle ich meinen Freund ja geradezu steinzeitliche Ansichten in Bezug auf Frauen und ihrer Freiheit.


[quote][b]Loyalität ist Handeln, nicht Labern [/B][/QUOTE]

Das würde ich ergänzen durch:

Loyalität ist das Wissen um des Anderen sein Befinden oder seinen Zustand und das demzufolge richtige Handeln unter Berücksichtigung dieses Wissens.

Klingt vielleicht nicht ganz so männlich, aber manchmal gibt es auch unter Männern etwas auszudiskutieren. Wenn das getan ist kann man auch wieder unbelastet zum gemeinsamen Keule schwingen übergehen.
Tiberon[QUOTE][i]Original geschrieben von fragment [/i]
[B]Wenn ich direkt auf Abstand zu der Frau gehe, nur weil sie irgendwann mal mit einem meiner Freunde zusammen war, unterstelle ich meinen Freund ja geradezu steinzeitliche Ansichten in Bezug auf Frauen und ihrer Freiheit.[/B][/QUOTE]Wieso das denn? Die Frau und deren Freiheit ist bei dieser Fragestellung doch völlig nebensächlich.

Freundschaft und Vertrauen entsteht durch Anderes, als durch das 'Nichtangraben' der Exfrauen. Man läßt halt die Finger von, weils halt im Zweifelsfall doch nur Probleme macht. Und Freundschaft entsteht nicht, weil man weiß, daß man auf einer Wellenlänge liegt, sondern weil mans ist.
fragment[QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i]
[B]Wieso das denn? Die Frau und deren Freiheit ist bei dieser Fragestellung doch völlig nebensächlich.[/b] [/quote]

Nicht meine Worte verdrehen. Ich wollte auch nicht auf die Frau hinaus, sondern auf den Freund, dem du eingestehst, dass er nicht ein Leben lang Besitzempfinden für die Frau hat, sondern normal tickt und die gescheitert Beziehung irgendwann zu den Akten legen kann.

[quote][b]Man läßt halt die Finger von, weils halt im Zweifelsfall doch nur Probleme macht. [/b][/quote]

Der Zweifelsfall liese sich doch mit einem kurzen Wortwechsel aus der Welt schaffen.

[quote] [b]
Und Freundschaft entsteht nicht, weil man weiß, daß man auf einer Wellenlänge liegt, sondern weil mans ist. [/B][/QUOTE]

Das ist sehr richtig....und liese sich doch in so einer beidseitig einverständlichen Klärung der ganzen Sache schön bestätigen.

Jeder geht halt anders mit solchen Sachen um...ich will solche Dinge aus der Welt schaffen, wenn sie passiert sind.
Du lässt es halt gar nicht erst dazu kommen...
Finde ich beides nicht falsch; aber meins finde ich richtiger ;)
KlarionBeshränkt sich der Begriff >>Loyalität<< eigentlich nur auf den Bereich der Beziehungskriesen? Es gibt doch sicher auch andere Bereiche.
UrsusIch denke, dass der Begriff Loyalität sich für mich in mindestens 2 Perspektiven aufspaltet. Zum einen heißt Loyalität nichts zu tun oder zu Unterlassen, was einem Freund, eine Liebe oder eine anerkannte Autorität negative Dinge zufügen kann. Loyalität heißt also im Zweifelsfall zu dem zu stehen, an den man glaubt.
Der 2. Punkt ist der, auch zu sich selbst zu stehen. Dies beinhaltet unter anderem zu seinen Prinzipien zu stehen und nichts zu tun, wofür man sich nachher nicht im Spiegel betrachten kann.
Loyalität setzt Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit (besonders auch sich selbst gegenüber) voraus.

Zu den beschriebenen Beispielen kann ich folglich nur sagen, dass ich z. B. nichts mit Exfreundinnen von Freunden anfangen würde wenn ich wüßte ,dass es sie verletzt. Und damit das nicht nur graue Theorie ist, möchte ich hinzufügen , dass ich schon mal in dieser Situation war und meinen Prinzipien treu gebliben bin;)

Liebe Grüße vom Stadtbären
Robina*zustimm*

Es gibt ja auch Situationen, in denen man Loyalität mit Treue gleichsetzen könnte...
KlarionLoyalität in gewissem Sinne mit Treue zu vergleichen gefällt mir.
Leider ist es heutzutage so, das Loylität allerdings immer mehr an Bedeutung verliert.

Ich will das an einem fiktiven Beispiel erklären.
Nehmen wir einmal an, ich hätte einen Job der mir 2000€ Nettoverdienst einbringt. Irgendwann bietet mir jemand Anderes einen gleichen Job an, der mir allerdings 3000€ einbringt.
Es wäre zwar [B]loyal[/B] , den Job abzulehnen, aber auch äusserst [B]dumm[/B] .

In der heutigen Zeit können sich nur noch finanziell gut versorgte Menschen leisten, Loyalität zu zeigen. Aber der Erfolg dieser finanziell unabhängigen(?) Menschen gründet sich in vielen Fällen doch gerade auf das Ignorieren derselben.
KildareLoyalität gegenüber meinem Arbeitgeber muss nicht unbedingt bis zur Selbstschädigung gehen.
Man könnte den besser bezahlten Job z.B. guten Gewissens annehmen, wenn die andere Stelle durch jemand anderen besetzt wird und dem Arbeitgeber daraus kein zu großer Schaden entsteht.
Illoyal wäre ein solcher Berufswechsel für mich nur dann, wenn man in der Endphase eines Projekts stünde, sich mit allen Mitteln aus dem Arbeitsvertrag windet und der frühere Arbeitgeber nicht mehr.

Ich denke nicht, dass Loyalität absolut sein kann und muss.
Der These, dass man sich Loyalität "leisten" können muss, kann ich nur bedingt zustimmen. Natürlich hilft es einem beruflich manchmal enorm weiter, wenn man wie Brutus seinem Kollegen/Freund den Karrieredolch in den Rücken stößt. Allerdings kann einem eine Empfehlung durch einen Menschen, der einen wegen der gezeigten Loyalität, die ja oft auch ein Zeichen von Charakter ist, schätzt, genauso weit bringen - ohne dass man verstärkt darauf aufpassen muss, ob jemand von unten am Stuhlbein sägt, weil man ihm Anlass dazu gegeben hat.
Im privaten Bereich hat Loyalität für mich mit Geld sehr wenig zu tun - ehr mit Zeit und Prioritäten. Natürlich kann man hier argumentieren, dass Zeit Geld ist. Aber das hat weniger mit Loyalität zu tun, als mit der grundlegenden Entscheidung, ob man neben der Karriere noch ein Privatleben haben will.

Ansonsten kann ich mich Ursus nur anschließen.
Loyalität besteht darin, für das, woran man glaubt/ für das man sich entschieden hat einzustehen.
Und sie endet, wenn ich diese Entscheidung nicht mehr tragen kann, weil sie meinen Prinzipien zuwider läuft. Ganz subjektiv.
Tiberon[QUOTE][i]Original geschrieben von fragment [/i]
[B]Finde ich beides nicht falsch; aber meins finde ich richtiger ;) [/B][/QUOTE]Warum ist es richtiger, erst Fehler zu machen, um dann drüber reden zu können, statt die Fehler zu vermeiden?

Auch finde ich Klarions zweites Beispiel nicht gut. Die meisten sind für ihren Arbeitgeber so austauschbar, wie Klopapier. Hier Loyalität an den Tag zu legen ist vergebens, da das nur auf Beidseitigkeit beruhen kann.
Auch kann man Loyalität nicht unter materiellen Gesichtspunkten betrachten, da es dann immer ein Einschnitt, eine selbstauferlegte Behinderung wäre.
fragment[QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i]
[B]Warum ist es richtiger, erst Fehler zu machen, um dann drüber reden zu können, statt die Fehler zu vermeiden?
[/B][/QUOTE]

Willst du mich falsch verstehen?
Oder nur das letzte Wort haben?

Ich habe doch nicht gesagt, dass ich erst mit der Frau ins Bett steige und hinterher zu meinem Freund gehe und sage [i] Du ich hab deine Ex-Freundin flachgelegt, aber ist doch nicht so schlimm ne?! [/i]
Das Gespräch soll natürlich vorher stattfinden...BEVOR ein möglicher Fehler passiert ist.
KlarionIch gebe zu, mein zweites Beispiel war etwas falsch gewählt, deswegen hier ein, nicht fiktives drittes:

In der Grundausbildung meiner Wehrdienstzeit bestand absolutes Alkoholverbot innerhalb des Kompaniegebäudes, was nicht heissen soll, das es ein genereles Alkoholverbot gab. Ausserhalb des Gebäudes in der Truppenkneipe oder in sonst einer Kneipe konnte man sich bis zum umfallen besaufen, wenn einem danach war, solange man am anderen Tag wieder fit war, oder zumindest den Anschein erweckte.
Zwei von uns hatten sich ausserhallb einen angesoffen und zwei Dosen Bier mitgebracht, welche sie auf dem Tisch stehen ließen. Die Dosen sind keinem aufgefallen und standen auch am nächsten Tag noch da.
Etwa zwei Stunden nach Dienstbeginn wurden wir dann alle auf unsere Stube beordert, wo unser Kompaniechef schon auf uns wartete.
Mit den Beiden Dosen in der Hand sah er uns nur an und fragte:
>>Wer war das?<<
Nach längerem Schweigen und etlichen, disziplinaren Androhungen unseres Chefs, sagte dann einer von uns:
>>Wir alle.<<
Logischerweise gab es Ärger.
Wir durften in der Hitze des Tages (es war Sommer; etwa 25°C), in voller Montur (Rucksack, ABC-Ausrüstung, Waffe...) drei Kasernenrunden drehen. eine Runde betrug etwa 2km.
6km klingt jetzt nicht wirklich viel, aber mit über 30kg Gepäck und bei den Temperaturen...
Anschließend durften wir nicht etwa duschen gehen, oder Pause machen, nein, wir haben danach ganz normal unseren Dienst wieder aufgenommen. Besonders lustig war, das an dem Tag das Sportabzeichen auf dem Plan stand, durch das wir alle natürlich durchvielen und es am nächsten Tag wiederholen mussten.

Das Alles hätten wir vermeiden können, indem wir die zwei Übeltäter ausgeliefert hätten. Allerdings wussten wir, wenn es nur die Zwei getroffen hätte, währe ihre Strafe wesentlich höher ausgefallen. (Disziplinar- und wahrscheinlich Geldstrafe, wegen Befehlsverweigerung).
Deshal haben wir beschlossen, die Strafe auf uns zu nehmen und die Sache untereinender zu klären. Was dann auch ein paar Tage später, in Form von zwei Kisten Bier und anderen Alkoholischen Getränken sowie dazugehörigen Snacks, geschehen ist.
UrsusIch denke, dass ihr in diesem Fall einem Kamaraden gegenüber loyal ward. Es liegt bei dem Fall Bundeswehr jedoch nahe, das Kamaradschaft und Loyalität einfach ein muss für das funktionieren der Truppe ist. (wie in jeder Armee)
Wenn Krieg ist und ich liege neben dem Kamaraden im Schützengraben will ich mich auf ihn verlassen können und nicht das er erst anfängt zu grübeln "Aber damals bei der Grundausbildung hat der
Es ist in diesem Fall einfach Voraussetzung und liegt im Eigeninteresse.
Im Alltag ist Loyalität eine Folge der eigenen Prinzipien und nicht zwangsläufig verordnet. Ich habe aber wegen sowas noch nie einen Freund ans Messer geliefert, hätte ihm aber nach den 6 Km in den Hintern getreten für diese Dummheit die Büchsen stehenzulassen. :mad: ;)

Liebe Grüße vom stadtbären
Tiberon[QUOTE][i]Original geschrieben von fragment [/i]
[B]Das Gespräch soll natürlich vorher stattfinden...BEVOR ein möglicher Fehler passiert ist. [/B][/QUOTE]Ich verstehs halt nicht, was will man machen ...
NargarothIch finde man sollte für jede Situation einzeln entscheiden, die Umstände können die komplette Lage verändern.

Beispiel: Mein Kumpel wurde grad von seiner Freundin weggeschickt.

1. Er ist total deprimiert und hängt noch sehr an ihr, sie macht mir schöne Augen und ich finde sie auch attraktiv.

2. Er ist total fertig, will sie immernoch, aber ich merke dass sie die Liebe meines Lebens ist.

3. Es ist ihm egal.

In dem 1. Fall würde ich wohl verzichten, in den anderen beiden nicht und daher ist der Satz "Die Freundin eines Freundes ist tabu" nicht immer richtig. Zusätzlich muss man noch berücksichtigen dass ein wahrer Freund sich nichts dabei denken würde, man will ja nicht mit der Ex anbandeln um ihm zu schädigen.

Es gibt aber auch Loyalität wie z.B. zu seinen Freunden zu stehen, auch wenn die anderen ihn nicht leiden können, jemand der mich einmal kennt und einmal nicht abhängig davon wer grad neben ihm steht ist nicht mein Freund.

mfg
Nargaroth
Tiberon[quote]Ich finde man sollte für jede Situation einzeln entscheiden[/quote]Wie erbärmlich!
Die Fahne immer nach dem Wind hängen, den einfachsten Weg gehen, hat bestimmt nichts mit Loyalität zu tun.

Und in deinem Beispiel den schwarzen Peter noch dem Verlassenen zuschieben ist ja wohl wirklich das Allerletzte.
TimberwolfVorab: Ich finde das Wort "Loyalität" immer so ein Unding wenn es um Freundschaften und/oder Liebe geht. Loyal sind Soldaten etcetera. Aber nun gut. Forget it... zu deiner Frage:

Ich persönlich bin mir wieder einmal nicht ganz sicher, wie ich das Eingangsposting zu verstehen habe: geht's um Sex oder um richtige Liebe?
- Ich vermute mal um Letzteres. Mit dem Gedanken zu spielen, eine Freundschaft für lediglich sexuelle Ekstase auf die Probe zu stellen, fände ich doch höchst abwegig... allerdings scheint dem schon der Fall zu sein, dass du, lieber Eingangsposter, und die Dame deines Herzens die physische Komponente bereits anstreben ;-P ...aber in Anbetracht dessen, dass es wohl schon vor dem Beziehungsende entsprechende Anspielungen von ihrer Seite her gemacht wurden, sollte dich schon interessieren, was der Trennungsgrund war. Du? Ja, dann wären ihre Itentionen bezüglich deiner Person wohl in Ordnung. :-]
Nichtsdestotrotz wirst du aber früher oder später - und besser früher als später - einige Worte mit deinem Freund darüber wechseln müssen... ich kenn so eine Geschichte (mit eher unschönem Ende) zwar auch aus meinem näheren Bekanntenkreis, aber die Konstellation ist doch eher eine nicht all zu alltägliche.

"Loyalität ist Handeln, nicht Labern" - Wow. Muss ja ein echter Kerl gewesen sein, der diesen Satz ausgeschieden hat. Egal ob man redet oder handelt: vorangegangenes Denken ist selten falsch... miteinander zu kommunizieren stellt übrigens durchaus eine Handlung dar. Wir sind hier nicht untätig...
Tiberon[QUOTE][i]Original geschrieben von Timberwolf [/i]
[B]"Loyalität ist Handeln, nicht Labern" - Wow. Muss ja ein echter Kerl gewesen sein, der diesen Satz ausgeschieden hat. Egal ob man redet oder handelt: vorangegangenes Denken ist selten falsch... miteinander zu kommunizieren stellt übrigens durchaus eine Handlung dar. Wir sind hier nicht untätig... [/B][/QUOTE]Ich habe in der Tat das eine oder andere Haar auf der Brust, aber egal, denn wenn du das Geschreibe hier als Gelaber betrachtest, ist das dein Problem. Was ich unter Gelaber verstehe, demonstriert Nargaroth beispielhaft. Nargaroth nämlich beschreibt Handeln, das ich im besten Falle als wertlos bezeichne.
Black Crow- 87ohne jetzt alle Kommentare gelesen zu haben möchte ich mich kurz dazu äußern...

Loyalität ist oft der falsche Ausdruck, es hat immer ein bisschen den Nachgeschmack von "Untergebenheit". Es ist eines der größten Geschenke, die man bekommen kann und es wird nur unter Leuten vergeben, die sich gegenseitig wirklich was bedeuten. Leider wird dieses Geschenk auch sehr oft ausgenutzt und häufig ist der gute am Ende auch noch der dumme...
ist es nicht auch ein bisschen einbildung von uns?

Ich verwende oft den Spruch "Loyalität ist nur eine Illusion"... ein bisschen was wahres ist denk ich schon dran.

Black
MagicPowerEs kommt sehrwohl darauf an, wie man "Loyalität" assoziiert.

Ich assoziiere es NICHT mit vertrauen (Vertrauen ist extra gestellt) sondern mit Treue.

Mal abgesehen von den ganzen Beispielen, versuche ich mal
meine Meinung allgemein zu schalten, wie ich es sehe:

Loyalität verbinde ich immer mit Freundschaft, dass man Loyal zu seinen freunden sein soll (-> nicht lästern und mit den leuten einen auf "beste freundschaft machen" wenn diese meine/n Freund/in nicht ausstehen können).
Das hat nichts mit untergebenheit zu tun, finde ich, sondern einfach,
dass man seinen Freunden und Freundschaften treu bleibt und sich für diese einsetzt, wenn sie probleme haben und dinge versucht zu vermeiden, die eine/n Freund/in verletzen können.
Ich finde, man sollte Loyal sein - aber es ist keine Pflicht.
Timberwolf[QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i]
[B]Ich habe in der Tat das eine oder andere Haar auf der Brust, aber egal, denn wenn du das Geschreibe hier als Gelaber betrachtest, ist das dein Problem.[/B]

[i]Original vom Ich [/i]
[b]miteinander zu kommunizieren stellt übrigens durchaus eine Handlung dar. Wir sind hier nicht untätig...[/b][/QUOTE]
Mhm. Haare. Brust. Bist du dann vielleicht ein Bär? :D Und wie du auf die Idee kommst, ich würde unsere Kommunikation nicht als Handlung ansehen, verstehe ich nicht (siehe unsere Zitate oben).

Okay... den exklusiven Bezug deiner Aussage auf Nasgaroths Beitrag habe ich verstanden. Das war so nicht ersichtlich und dieser Spruch "Handeln ist besser als Reden" ist halt so ein Satz, den man schon in zahlreichen Geschichten und an zahlreichen Stammtischen aus dem Munde männlicher Männchen vernommen hat. Deswegen meine etwas unverzückte Reaktion. Und der Satz stammt ja eben auch nicht von dir: deswegen war die Sache mit der Ausscheidung nicht auf dich bezogen. ;-)
Gut. Nasgaroth und du vertreten halt diesbezüglich so grundverschiedene Positionen, dass hier in Sachen Konsens keinen Blumentopf zu gewinnen ist. Ich finde Nasgaroths Phrasen ganz sinnvoll - entsprechen sie ja auch ungefähr meinen Gedanken. Er macht halt eine Fallunterscheidung, woran nichts verwerfliches ist. ^^ Manch einer hat ein größeres Maß an Distinguiertheit als dass es gerade mal nur die Lippen zu befeuchten vermag...
Nargaroth[QUOTE]Nargaroth nämlich beschreibt Handeln, das ich im besten Falle als wertlos bezeichne.[/QUOTE]

Hast du kein eigenes Weltbild dass du an meinem rumzerren musst ?

Vielleicht hab ich nicht die gleichen Wertvorstellungen wie ein Soldat der für Loyalität sterben würde aber mein Umfeld scheint zum größten Teil mit mir zufrieden zu sein :D Und wenn man sich sein Leben lang bei jeder Gelegenheit sagt: "Nein, das machst du jetzt nicht weil man das einfach nicht macht, das kannst du ja noch oft genug machen !" dann ist vielleicht irgendwann der Zug abgefahren bzw. man muss mit der 2. Wahl zufrieden sein.

mfg
Nargaroth

Edit: @MagicPower

[QUOTE]Ich finde, man sollte Loyal sein - aber es ist keine Pflicht.[/QUOTE]

Keine Frage, das eigentliche Problem war ja ob man der Person immer und unter allen Umständen loyal ist.
C0rWiN[QUOTE][i]Original geschrieben von Klarion [/i]
[B]Zu Anfang ein Problem, mit dem ich mich seit kurzem auseinander zu setzen habe:
Mein ältester, und bester Freund (ich kenne ihn schon fast 30 Jahre) hat bzw. hatte eine Freundin.
"Hatte", deswegen, weil sie ihm vor ca. einer Woche den Laufpass gegeben hat. Warum und wieso ist nicht weiter wichtig.
Das Problem liegt jetzt darin, das ich fast mit ihr im Bett gelandet währe.
Ich bin schon immer viel zu gut mit ihr ausgekommen und unsere Unterhaltungen sprühten immer von unterschwelligen Botschaften(?) und Metaphern.
Jetzt ist mein Freund allerdings aus dem Spiel, und aus den [I]unterschwelligen[/I] Bootschaften wurden ziemlich offensichtliche.
Unser letztes Zusammentreffen hat damit geendet, das sie (zum Glück?) los musste um ihre Tochter abzuholen und ich unter der Kalten Dusche stand.
Das ganze soll jetzt kein BITTE HELFT MIR-Thread werden, in dem mein Liebesleben unter die Lupe genommen wird, sondern viel mehr geht es um die Frage:

[U][B]Wie weit muss, bzw. sollte Loyalität gehen?[/B][/U]

Um das vorweg zu nehmen: In Fällen, in denen es um Kriminalität, Drogenkosum und ähnlich gewichtige(?) Themen geht, sollte Loyalität eh eine untergeordnete Rolle spielen.
Ich meine eher alltägliche Dinge. [/B][/QUOTE]


Loyalität... hmmm, schwierige Frage. Aus dem Spiel mit der Freundin ist er ja raus, daher wäre es auch nicht unloyal wenn du was mit ihr beginnen würdest... kein Problem.

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