| Prosperina | Nachdem ich mich in letzer Zeit intensiv mit dem Thema beschäftigt habe, würde es mich noch interessieren, was das Forum dazu denkt. Habt ihr schon mal eine Ausbildung, Schule, Studium abgebrochen? Eine wichtige Prüfung nicht geschafft und danach ging es nicht mehr wie geplant weiter? Wie hat eure Umwelt auf solche Entscheidungen und Ergebnisse reagiert? Habt ihr es als Chance gesehehn oder ist für euch erst mal eine Welt untergegangen? Was waren eure Alternativen und was habt ihr unternommen? Oder war die Entscheidung, die Fachrichtung (oder etwas beliebig anderes) zu wechseln bei euch nur der Anfang von etwas, mit dem ihr jetzt viel zufriedener seid? Oder denkt ihr manchmal noch wehmütig an "alte Zeiten" zurück? Und an diejenigen, die bisher immer alles durchgezogen haben, weil es für sie das richtige war und es auch sonst keine Probleme gab: Wie seht ihr das, wenn andere etwas aufgeben, um dann nochmal komplett neu anzufangen? Könnt ihr das nachvollziehen oder schüttelt ihr eher ungläubig den Kopf, wie man teilweise ein halbes Studium oder ähnliches einfach "wegwerfen" kann und das teilweise auch noch freiwillig? |
| tithyos | Ja - Abbruch ist die Größe einsichtig zu sein. Meinerseits ist mir die Anerkennung meines Wissens im Rahmen der Titelsucht unbedeutend. Jedes Lernen lerne ich für mich, meine Existenz. Niemals für andere. Sehe ich das Ziel nicht als das, was ich beim Beginn sah - ist es in meinen Augen besser abzubrechen als unbarmherzig, aber glücklos und frustriert weiterzumachen. Hat es mir geschadet? Nein - bisher nicht. tithyos |
| Tajaalein | Ich hab nach meim Abschluss 2004 keine Lehrstelle gefunden weil sich mei Eltern in dem Jahr getrennt ham und keiner dahinter war dass ich mich früh genug bewerb. Dann hab ich n Jahr Praktika gemacht und die wollten mich auch nehmen aba dann gaaanz plötzlich is ihnen eingefallen dass se ned genügend Arbeit haben für mich und seitdem dümpelt mei Leben so vor sich hin - eine Absage nach der andren krieg ich .. hm... ned gut :( - hätt ich mich nur mal eher beworben damals. Ned zu wissen wies weitergehn soll und kein Plan mehr zu haben is ned schön |
| Kampfsau | Ich denke mal sich zu entscheiden,dieser Entscheidung zu folgen und seine Fahne nicht immer mit dem Wind richten ist eine wichtige Eigenschaft.Man muss zu seinen Entscheidungen stehen mit all seinen positiven wie negativen Konsequenzen. Daher sollte man auch keine leichtfertigen Entscheidungen treffen. Dafür ist man am Ende aber meist stärker,als man es vorher war. Die meisten Entscheidungen muss man für sich selber treffen.Wenn man bei jedem kleinen Widerstand sofort aufgibt,dann wird man nie weit kommen und etwas erreichen können. Und was ist das eigene Wort dann noch wert?Es geht doch auch generell darum,dass man konsequent und aufrecht ist. Wenn ich ein Kind kriege und arbeiten muss,dann wird es sicher auch schwer sein und ich würde mich manchmal am liebsten verdrücken.Doch das werde ich trotzdem nicht tuen.Es gibt Leute die laufen weg wenn es zu schwer wird. Das Problem ist nur,man fängt ziemlich ungern an,sich auf etwas festzulegen und überlegt sehr viel.Das ist auch nicht immer vorteilhaft,weil man unter anderem auch manche Dinge verpasst. Generell macht man auch ungern Versprechungen,wenn man Sie nicht garantiert einhalten kann.Das kommt dann am Anfang vielleicht etwas unfreundlich oder weniger toll rüber,als wenn man sofort dieses oder jenes verspricht oder sich auf alles Mögliche einlässt. |
| .kb | die frage ist wie lange man kämpft bevor man etwas aufgibt. es bringt nix bei jedem kleinen problemchen aufzugeeben und einen neuen, weiteren, evtl. gleich schlechten weg einzuschlagen |
| Fylgia | Persönlich finde ich es zwar immer schade, wenn jemand seine Ausbildung etc. aufgibt, aber ich würde niemandem deswegen Vorwürfe machen und erst recht nicht versuchen ihn umzustimmen. Bei mir sah´s auch nicht anders aus. Wollte, so weit ich mich erinnern kann, immer mein Abitur machen. Hab dann aber in der 11. Klasse die Schule geschmissen, weil ich doch lieber arbeiten wollte. Ausbildung gemacht, die ich auch am liebsten geschmissen hätte, Abi nachgeholt an der Abendschule, angefangen zu studieren und wieder aufgehört. Ohne Abschluss versteht sich. Tja, hätte mir echt einige Jahre sparen können, aber die Erfahrung war´s wert. Ist immerhin besser, als etwas zu tun, von dem man nicht überzeugt ist oder man kein Ziel vor Augen hat. Bin ganz zufrieden mit meinem derzeitigen Job und das ist doch am wichtigsten. Ich mein, wenn man zufrieden ist. |
| Desengano | ich habe bis jetzt immer alles durchgezogen. das lag aber auch daran, dass cih bis jetzt das glück hatte, die richtigen entscheidungen zu treffen und glücklich war, mit dem was ich tat und auch momentan tue. ich bin aber auch die letzte, die sagt, dass das alle so machen müssen. gerade was z.b. das studium angeht: oft haben sich die leute das komplett anders vorgestellt. ich finde, es ist durchaus okay, dann zu sagen, man wechselt. denn wenn man etwas studiert, an dem man kein interesse hat und was keinen spaß macht, ist man auch nicht gut und das bringts dann irgendwie auch nicht. in der ausbildung kann das ebenfalls passieren. nur da ist es leider oft nicht so leicht, was anderes zu finden. wenn man aber gar keine lust drauf hat und einen anderen traum hat, sollte man an seinem traum arbeiten. ich weiß.. das klingt alles so einfach. es ist schwer, sich überhaupt einzugestehen, dass man die falsche entscheidung getroffen hat. oft kann man seinen traum auch nicht erreichen. wofür ich allerdings wenig verständnis habe, sind leute, die sich nie bemühen. keine lust auf gar nichts haben. ich weiß, es gibt depressive menschen, aber von denen spreche ich nicht. seinen traum zu erreichen ist oft harte arbeit. und das verstehen viele offenbar nicht. ich finde, man sollte so ehrlich wie möglich zu sich selbst sein. denn je später man merkt, dass man die falsche entscheidung für sich selbst geroffen hat, um so schwieriger wird es, das wieder gerade zu biegen. den jungen menschen von heute wird diesbezüglich sehr viel mehr abverlangt als den menschen früher. früher hat man einfach den beruf seines vaters gelernt, als frau gab es eh keinen sonderlich großen entscheidungsfreiraum. heute haben wir wesentlich mehr freiheiten. aber diese freiheiten bedeuten auch mehr verantwortung für einen selbst. und das muss man erst lernen und dabei kann man auch mal fehler machen. solange man draus lernt und es das nächste mal besser macht, finde ich daran nichts schlimmes. wenn man nur die augen aufmacht, findet man schon seinen weg. :) |
| rainraven | Ich hätte nach dem Abitur (Kunst-LK mit 14 Punkten im Abitur) eigentlich Grafik-Design studieren wollen und hatte schon ein Praktikum in einem grafischen Verlag angefangen, als ich zu einer Kunsthochschule ging und schon in dem informativen Vorgespräch (kein Vorstellungs-oder Aufnahmegespräch!) von einem Dozenten völlig fertiggemacht wurde, der hat meine Abiturbilder vor anderen Leuten ausgelacht und gesagt, ich solle erst mal einen Zeichenkurs belegen und hätte sowieso keine Chance, wenn ich vom Gymnasium käme, weil alle anderen drei Jahre spezialisierte Fachhochschule hinter sich hätten und wir vom Gymnasium ja gar nicht mitkämen. Da hab ich diesen Plan also heulend geschmissen und habe auch das Praktikum abgebrochen. Stattdessen habe ich mich dann auf meine weiteren Interessen berufen und ein Biologiestudium angefangen, was im Nachhinein betrachtet, der hundertprozentig richtige Weg gewesen war. Ich kann zwar nicht behaupten, mit Zoologie, Verhaltensökologie und Limnologie das unbedingt Brauchbarste studiert zu haben, aber es hat Spaß gemacht, hat mir unheimlich viel für mich selbst gegeben und ich war nicht schlecht in meinen Leistungen. Insofern habe ich kein Problem damit, einzugestehen, einen Fehler gemacht zu haben und neu zu beginnen, wenn man nur die Gelegenheit dazu hat. |
| Lady Ligeia | Ich habe 2 Ausbildungen abgebrochen und aus der einen Schule bin ich sogar rausgeflogen(scheiß Westen). Na und das Leben geht immer weiter und ich habes bisher immer nen Weg gefunden ... angefangen von Proleten Arbeit vom AA aus bis hin zu einer Berufsvorbereitenden Maßnahme wo es fett Kohle gabe und ich kein Finger rühren musste ... und nun nach einem langen Weg habe ich die Erfüllung gefunden .... [url]www.kompakt-zwickau.de[/url] schaut vorbei. |
| BlackElvenTear | Ich gehöre selbst zwar eher zur konsequenten Sorte (außer was Zwischenmenschliches angeht), kann aber die Ausbrechenden gut verstehen. Es gehört Mut dazu. Oft würde ich auch gerne das Handtuch werfen, aber ich könnte es nicht, weil das meiner Art zuwiderläuft. In meinen Augen ist es wichtig, dass man mit seiner ganzen Persönlichkeit hinter dem steht, was man tut. Und diejenigen meiner Bekannnten mit einem "verkorksten" Bildungsweg sind glücklich mit dem Ergebnis. Und erfolgreich noch dazu. Wahrscheinlich, weil sie ehrlich zu sich selber waren. Nur was ich wirklich schlimm finde, ist ein Studium oder eine sonstige Ausbildung hinzuwerfen, weil man zu faul, zu bequem ist!! Das ist eine Ausrede, die nicht gilt! |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Prosperina [/i] [B]Und an diejenigen, die bisher immer alles durchgezogen haben, weil es für sie das richtige war und es auch sonst keine Probleme gab: Wie seht ihr das, wenn andere etwas aufgeben, um dann nochmal komplett neu anzufangen? Könnt ihr das nachvollziehen oder schüttelt ihr eher ungläubig den Kopf, wie man teilweise ein halbes Studium oder ähnliches einfach "wegwerfen" kann und das teilweise auch noch freiwillig? [/B][/QUOTE] Ich habe damit kein Problem - irren ist menschlich und darum seien jedem seine Fehler zugestanden. Doch nach dem zweiten Abbruch sollte man sich vielleicht doch mal etwas genauer Gedanken darüber machen, was man eigentlich wirklich will... |
| Montrose | Der kleine, aber feine Unterschied dürfte darin liegen, ob man etwas von selbst abbricht oder ungewollt abbrechen muß. Der Vorteil vom selbst abbrechen besteht darin, daß (hoffentlich :rolleyes: ) ein Plan B in petto ist. Daß der Wechsel quasi geplant ist. Alles hingegen, was von außen kommt, bedeutet langfristig Unfreiheit. Dabei seien all jene gewarnt, die kurzsichtig mal hier und da was abbrechen, weil es halt zunächst der leichtere Weg erscheint. Wer nicht entscheidet, für den wird entschieden. Das meinte ich mit langfristiger Unfreiheit. Irgendwann kommt dann halt der Dampfhammer, und Du mußt. Ich versuchte --- wie andere Freiheitsliebende ;) ---- so eine Situation immer zu vermeiden. Abbruch und Neuanfang ist nicht der Punkt. Ich selbst schmiß auch ein Studienfach für ein anderes. Entscheidend ist, unter welche Kontrolle das abläuft. |
| Fanhir | Ich kenne jemanden, der hat sein Studium nach nur kurzer Zeit abgebrochen, war lange auf der Suche nach einer Praktikumsstelle für seinen Traumberuf, und endlich hat er sie gefunden. Hut ab davor, dass er den Vorstellungen seiner Familie getrotzt hat. Mein Studium... Ich wollte studieren, und ich wusste auch was. Ich hab damit begonnen, im zweiten Jahr ist mein Vater gestorben und das hat sich leider ausgewirkt. Die Leistung ist stark gefallen, ich hab mich durchgeschlagen, aber unterdessen fehlt mir ein riesiger Teil. Ich muss ein Jahr anhängen, wenn ich überhaupt durch den Rest der Prüfungen komme. Weiter gemacht habe ich, schliesslich haben mich alle dazu ermuntert, und an mich geglaubt habe ich auch. Aber es ist anders gekommen. Jetzt frage ich mich, wo meine Ziele geblieben sind. |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B] Entscheidend ist, unter welche Kontrolle das abläuft. [/B][/QUOTE] Und mit welcher Konsequenz! Einige sind sich der überhaupt nicht bewußt, weil sie nur von der Wand bis zur Tapete denken - da gebe ich Dir recht. |
| Urvater | Prosperina, ich hab mal 11 Semester Mathe studiert, vergebens. ( Richtung Diplom, Nebenfach Informatik ). Das war eigentlich eine Trotzreaktion. Mathe war in der Schule immer mein schlechtestes Fach gewesen, im Abi so grade noch 3. Ich wollte einfach wissen, ob ich zu blöd dafür bin. Und ich war´s. Okay, Vordiplom noch mit 2, aber das hätte ich nicht halten können. Und dann hab ich mich kurz vor dem Diplom ( hatte schon ein gutes Thema mit eigener Forschung ) beim AA erkundigt, wie die Chancen stünden. Die waren für druchschnittliche Mathematiker gleich null. Am nächsten Tag nach dieser Auskunft habe ich mich bei Mathe abgemeldet und bin zur PH gewechselt, Mathe / Chemie für Grundschule / Hauptschule. Das lief dann erstklassig ( erstes Staatsexamen 1,1, zweites dann 1,0 - klar, mit der Studien-Vorerfahrung... ). Als dann im Regierungsbezirk Detmold 2 Lehrer (1983) eingestellt wurden, war ich dabei, die gingen nur nach den Noten. Von 83 bis Ende 2005 arbeitete ich an der Hauptschule ( als Klassenlehrer meistens mit Deutsch, Geschichte, Erdkunde... ) und es hat mit - was das Vor-der-Klasse-stehen und den Umgang mit Schülern betrifft, nicht das Organisatorische, die Regularien von oben seit dem ganzen PISA-Amok, immer sehr viel Freude gemacht. Mindestens fünf Menschen habe ich eine Zukunft verschafft, bei denén nicht mal die Eltern mehr glaubten, dass sie je eine hätten. Seit diesem Jahr bin ich im vorgezogenen Ruhestand, aus (körperlichen) Krankheitsgründen. Resumee : Warum soll man nicht erst mal einen Irrweg beschreiten ? Das regelt sich schon. Der Urvater |
| Duvessa | Das schwierige am "etwas abbrechen" ist wohl immer die Bequemlichkeit !Wenn man in etwas drinsteckt und es gerade nicht so optimal läuft, wenn man sich Problemen stellen sollte dann ist da sicher bei vielen Menschen der Gedanken "ich kanns auch bleiben lassen, ich muss das nicht tun". Man sollte sich dann schon sehr gut überlegen ob man das Ziel das man eigentlich erreichen wollte wirklich aufgeben will oder ob es nur die Bequemlichkeit ist. Ich habe in meiner Ausbildung festgestellt dass ich eigentlich einen andern Beruf erlernen bzw. studieren möchte. Trotzdem hab ich die Ausbildung recht erfolgreich abgeschlossen. Im Nachhinein bin ich auch sehr froh darüber, ich fühle mich viel freier weil ich weiß dass ich es wirklich hinter mir habe und ich keinem erklären zu brauche warum ich etwas abgebrochen habe. Fazit: Abbrechen nur mit absoluter Vorsicht und gründlichem Überlegen ! Und auch nur dann wenn ein Plan B vorhanden ist !Ansonsten meiner Ansicht nach lieber irgendwas tun als ganr nichts tun, zumindest was das Berufliche angeht ! D. |
| Montrose | [QUOTE]Das schwierige am "etwas abbrechen" ist wohl immer die Bequemlichkeit !Wenn man in etwas drinsteckt und es gerade nicht so optimal läuft, wenn man sich Problemen stellen sollte dann ist da sicher bei vielen Menschen der Gedanken "ich kanns auch bleiben lassen, ich muss das nicht tun". [/QUOTE] Das war bei mir eigentlich nie der Grund. Sondern mich hat immer etwas, das mir noch besser erschien, zu einem Wechsel veranlaßt. Lustigerweise geht's mir wie Urvater. Ich war gut in Latein und mies in Naturwissenschaften. Und irgendwie hab ich mich so langsam Richtung Naturwissenschaften entwickelt. Ich fand es einfach eine interessantere Herausforderung, etwas zu tun, was ich nicht so gut konnte. Mittlerweile denke ich, daß sich eh vieles vermischt. Auch wenn einer Pfarrer ist, muß er Betriebswirtschaft beherrschen, um die Gemeinde zu verwalten. Und wenn einer Naturwissenschaft macht, muß er gut im Geschichten erfinden sein .... denn Naturwissenschaften sind nur verkäuflich, wenn zu den Fakten noch eine gute Science Fiction dazukommt. Die Leute, die sowas bezahlen, wollen Visionen und keine Realitäten hören. [QUOTE]Ansonsten meiner Ansicht nach lieber irgendwas tun als ganr nichts tun, zumindest was das Berufliche angeht ![/QUOTE]Das denke ich auch. Irgendwas muß doch jedem Spaß machen. Nur dazusitzen und gar nichts tun ist doch öde. Wenn ich Gesetzgeber wäre, würde ich es wie die jetzigen machen: ich würde die Leute schlichtweg zwingen, etwas zu tun. Nur, so finde ich, sollte man die Leute nicht zu etwas zwingen, was sie gar nicht gerne machen. |
| Mondsilbertaufe | Es gibt aber auch das Gegenteil. Dass man für das, was man eigentlich machen will überqualifiziert ist. Verbessern kann man in diesem Fall "nur" das Lebensgefühl. Reicht das? Wird man abbrechen, geschweige denn neu anfangen? Nein, sowas gibts nur im Märchen. Man beißt die Zähne zusammen und hangelt sich da durch. Tröstet sich an der Kohle, die man einstreicht und hofft, dass Geld und Erfahrung den alten Traum vergessen lassen. Den Traum verwirklicht man nur, wenn man im Lotto gewinnt. |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B]Wenn ich Gesetzgeber wäre, würde ich es wie die jetzigen machen: ich würde die Leute schlichtweg zwingen, etwas zu tun. Nur, so finde ich, sollte man die Leute nicht zu etwas zwingen, was sie gar nicht gerne machen. [/B][/QUOTE] Im Grunde stimme ich Dir zu, aber viele von den "Traumberufen" erfordern nunmal gewisse Qualifikationen - die die heutigen Bewerber häufig nicht mitbringen. Wenn man wirklich das tun will, was einem gefällt, Spaß macht und erfüllt, muß man was dafür tun (wenn der Traumberuf nicht gerade darin besteht, Regale auf zu füllen oder städtische Anlagen zu säubern (ohne diese Tätigkeiten abwerten zu wollen, aber sie bedürfen einfach keiner weitreichenden Qualifikation)). Was soll man denn den vielen unqualifizierten Bewerbern heut zu Tage, die nicht mal wissen, wieviel Prozent es sind, wenn von 100 Leuten nur 10 eine Stelle bekommen, an Arbeit, die sie gerne machen würden, anbieten? |
| Montrose | [QUOTE]wenn der Traumberuf nicht gerade darin besteht, Regale auf zu füllen oder städtische Anlagen zu säubern [/QUOTE]Warum nicht? Wenn einer sagt: kein Bock auf Schule, morgens feg ich die Straßen und mittags sitz ich mit den andern Punks bei einem Bier zusammen.... so what? Das wäre doch paradiesisch. Das wär's doch schon. |
| Prosperina | Ich finde die Ansichten hier sehr spannend und überraschend, wie viele tatsächlich schon einen "Knick" im Lebenslauf haben. Bei mir selbst ging es auch lange Zeit geradlinig vorwärts, immer alles fertig gemacht, was ich angefangen habe, aber irgendwann kam der Punkt, da ging es nicht mehr, da wollte ich nicht, es kam die Erkenntnis und dieser bin ich gefolgt. Mittlerweile studiere ich etwas anderes, bin im neuen Studium zwar erst im ersten Semester, aber ich kann jetzt schon behaupten, daß es mir mehr liegt als das alte, daß es eher meine Welt ist und dieser Wechsel nötig war, um auch als Persönlichkeit weiterkommen zu können. |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B]Warum nicht? Wenn einer sagt: kein Bock auf Schule, morgens feg ich die Straßen und mittags sitz ich mit den andern Punks bei einem Bier zusammen.... so what? Das wäre doch paradiesisch. Das wär's doch schon. [/B][/QUOTE] Deshalb sage ich ja: [b]WENN[/b] der Traumberuf nicht gerade so etwas ist, [b]DANN[/b] wird es schwer. Und ich denke, es wird nicht wirklich viele geben, deren Traumberuf sich in solchen Tätigkeiten widerspiegelt. Die meisten sind eben mit solchen weniger qualifizierten Jobs nicht zufrieden (sonst gäbe es jetzt nicht schon solche Engpässe, Arbeitslose zu finden, die z.B. Spargel stechen gehen). Wer allerdings seine Erfüllung in solchen Jobs sieht, dem wird es auch jetzt nichts ausmachen, einen solchen angeboten zu bekommen und wird ihn freudig annehmen. |
| Urvater | Montrose, mal ein offenes Wort. Denk jetzt bitte nicht, dass ich mich auf irgendeine "Autorität des Alters" oder so einen plakativen Unsinn zurückziehe - nur, ich hab halt schon das meiste hinter mir, was Du noch vor Dir hast. Vormittags städtische Anlagen säubern, mittags ein Bier mit Freunden --- und das 40 Jahre lang ??? Befriedigt das ??? Das ist m.E. einfach zu kurz gedacht. Schau mal, Du hast doch sicherlich viele Wünsche, die Du Dir gern erfüllen würdest, und die einfach vom Geld abhängen. ( Nun glaub bloß nicht, ich hätte da gut reden - hab ich nicht. Ich kann mir auch keinen Urlaub im Sterne-Hotel leisten und sowas. Es geht halt grad so. Aber ich kann mir ein Buch kaufen, wenn ich will... nur so als Beispiel.) Also, ich mein jetzt wirklich keine besonderen Wünsche, nur bescheidene. Und was soll sich bei einer Halbtagsarbeit, die sicher auch noch schlecht bezahlt wird, in dieser Beziehung als Perspektive rauskommen ? Und etwas in die Zukunft gedacht, bezüglich Beziehung, evtl. Familie ? Und als Rentner ? Falls Dich mein Kompromiss mit dem Leben interessiert : Ich hätte die Möglichkeit gehabt, in der Schul-Hierarchie aufzusteigen, hab z.B. 12 Jahre lang immer wieder Vertretung für die Schulleitung gemacht. Ich wurde fast schon gezwungen, SL zu machen und dann schnell weiter zum Schulrat und so... hab´s abgewehrt. Lieber weniger Geld, dafür mein eigenes Leben und Schule nebenbei (nicht, was die Schüler betrifft!). Aber einfach aussteigen und der Schule tschüs sagen, Gelegenheitsarbeiten und mittags mit Freunden ein Bier trinken --- das hätte ich dann wahrscheinlich gar nicht mal mehr bezahlen können ! Dazu die Verantwortung für einen Sohn. Also, vergiss Utopien, find Dich damit ab, dass man sich oft verdammt unangenehm durchs Leben wühlen muss. Es kommt einfach auf die Kompromisse an, die man mit sich selbst schließt. Widerstrebend, aber ohne die geht es nicht. |
| Mondsilbertaufe | [QUOTE]dass man sich oft verdammt unangenehm durchs Leben wühlen muss.[/QUOTE] [QUOTE]Ich hätte die Möglichkeit gehabt, in der Schul-Hierarchie aufzusteigen, hab z.B. 12 Jahre lang immer wieder Vertretung für die Schulleitung gemacht. [/QUOTE] Ich denke, Urvater hat recht. Montrose, auch wenn das Abhängen mit deinen Punkerfreunden noch fetzt, irgendwann muss man auch mal auf eigenen Beinen stehen und Verantwortung übernehmen. Wie will man denn mit einem Halbtagsjob Miete zahlen?! Du wirst keine andere Wahl haben und dich wie alle anderen quälen müssen. Bloss Lehrer solltest du nicht werden. Siehst ja an Urvater, wie unangenehm man sich dann durchs Leben wühlen muss... Wirf dein Leben nicht weg! Am besten fängt man damit an, in der Schule aufzupassen. Mit entsprechendem NC kann man dann was besseres studieren als Lehramt. Und abhängen kannst du trotzdem noch den halben Tag. Außer ein paar Ausnahmen sitzen die Studies doch sowieso die ganze Zeit vor der Mensa in der Sonne. Deswegen würde ich aufs Studium auf gar keinen Fall verzichten. Mach et! :D |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i] [B]Du wirst keine andere Wahl haben und dich wie alle anderen quälen müssen.[/b][/quote] Ich glaube nicht, daß Montrose morgens Müll aufsammelt und mittags mit seinen Punker"freunden" nen Bier süffelt.... nicht wirklich.... [b][quote]Bloss Lehrer solltest du nicht werden. Siehst ja an Urvater, wie unangenehm man sich dann durchs Leben wühlen muss...[/b][/quote] Höre ich da eine gewisse Ironie raus? Kann das sein? ;) [b][quote] Und abhängen kannst du trotzdem noch den halben Tag. Außer ein paar Ausnahmen sitzen die Studies doch sowieso die ganze Zeit vor der Mensa in der Sonne. Deswegen würde ich aufs Studium auf gar keinen Fall verzichten. Mach et![/B][/QUOTE] Nun ja, auch ein Studium ist recht schnell vorbei - und dann hat man noch immer knapp 40 Jahre bis zur Rente. |
| Montrose | [QUOTE]nur, ich hab halt schon das meiste hinter mir, was Du noch vor Dir hast.[/QUOTE]Ich bin selbst ein "älterer Herr". ;) Und ich habe genug Leute kennengelernt, bei denen einfach klar ist, daß sie höhere Ziele nicht schaffen. Daß sie nicht mal eine Lehre schaffen. Und ich bin der Meinung, daß man diesen Leuten auch eine Chance geben muß, anstatt sie am Zipfel des Wohlfahrtsstaates verfaulen zu lassen. Abgesehen davon ärgert mich das ständige Gegacker von wegen "Elite". Die meisten "Elite-Menschen", also irgendwelche Sesselfurzer, sind keineswegs nützlicher als Punks auf dem Marktplatz. Irgendwie sollte man die Kirche im Dorf lassen. Berufsleben, Urvater, ist zu einem Großteil auch Show. [QUOTE]Aber ich kann mir ein Buch kaufen, [/QUOTE]Die "Assis", die ich kenne, haben alle DVD-Player, Fernseher, ein paar sehr schöne Ausgehkleidungsstücke und zwei Regale voll Bücher. Die einfachen Dinge kann man sich immer leisten, egal was kommt. Den festen Job brauchst Du nur, wenn Du ein Haus bauen willst. [QUOTE]bezüglich Beziehung, evtl. Familie ? Und als Rentner ? [/QUOTE]Was für ein Schnickschnack! Das sind doch alles Dinge, die Du gar nicht im Griff hast. Du gründest eine Familie, die Frau findet Dich irgendwann aus irgendeinem Grund scheiße und haut mit den Kindern ab, und Du bist ein Bettler, der zahlen darf, keine Familie hat und weniger Geld als der Punk auf dem Marktplatz in der Tasche hat. So what? Was redest Du denn hier ? Genauso mit Rente: was willst Du denn wissen, wie es in 30 Jahren ausschaut???? Da hast Du doch einen Blassen von einer Ahnung davon. Vielleicht sind die wenigen heutigen Kiddies dann so gefragt aufgrund des Geburtenrückganges und die Wirtschaftsproduktion so gut, daß jedem Rentner von Staatswegen einfach so ein Haus geschenkt wird. Weißt Du doch alles nicht. [QUOTE]Also, vergiss Utopien, [/QUOTE]Ich versuch sie grade zu verwirklichen. ;) Mit Zeitvertrag an der Uni kann ich aufsteigen oder als Assi enden. Alles möglich. So what? Ich sag Dir mal eins, Urvater: ohne Utopie lohnt sich das Leben einfach nicht! [QUOTE]Wie will man denn mit einem Halbtagsjob Miete zahlen?![/QUOTE]Frag doch einfach mal die, welche als Hausmeister oder Briefträger durch's Leben kommen müssen. Wenn man als Akademiker auf seinen Gehaltszettel guckt, wundert man sich, wie wenig das eigentlich ist. Und dann fängt man an zu jammern und vergißt, daß andere noch mit weniger auskommen müssen. Was habt Ihr für Vorstellungen vom Leben? Daß jeder Arzt oder Lehrer ist? Die wenigsten sind Ärzte oder Lehrer, und dennoch kommen sie irgendwie durch's Leben. [QUOTE]Ich glaube nicht, daß Montrose morgens Müll aufsammelt und mittags mit seinen Punker"freunden" nen Bier süffelt.... nicht wirklich....[/QUOTE]Nö, nicht wirklich. ;) Ich interessiere mich für "Politik" in dem Sinne, daß ich mir "ums Ganze" Gedanken mache. Die Gretchenfrage ist doch: Was würde ich tun, wenn plötzlich ich heute Staatsekretär oder Minister werden würde? Ich müßte dann plötzlich für all jene, die nicht so wie ich bin, mitdenken. Darum geht's mir. Wenn die "Gebüldeten" nur ihre (Schein-)Welt zum Maßstab aller Dinge machen, kann diese Schicht nicht wirklich Verantwortung tragen. edit: Die Aufgabe der "Intelligenzia" wäre es doch, eine Welt zu begünstigen, die jedem einen Platz gibt. Wenn ich mir zum Beispiel Uni angucke, da gäbe es doch etliche Möglichkeiten, wo man auch einen Hauptschüler oder sonst hjemanden gebrauchen könnte. Datenerhebungen usw., da braucht man oft keinen Hochausgebildeten. Es ist doch Unfug, alle maximal auszubilden, und es fehlen dann aber die leute, um Ideen und Pläne dann umzusetzen. Die Realisierung von Ideen beruht sehr häufitg auf einfachen Tätigkeiten. Und dafür muß man die Rahmenbedingungen schaffen. Ein Händler zum Beispiel. Der braucht die Grundrechenarten .... und dann eine Professur in Jura, weil die Gesetzgebung der "Gebüldeten" an eine manische Geisteskrankheit erinnert ... die "Gebüldeten" machen in ihrem Wahnsinn das Leben viel schwerer, als es eigentlich sein müßte, indem sie sinnlose Gesetze schaffen (weil die Gebüldeten zum Großteil überflüssig sind und sich ihre nicht vorhandene Wichtigkeit mit fruchtloser Gehirnmasturbation unter Beweis stellen müssen)..... ...aber im Prinzip wären manche Dinge, Menschen mit einfachen Tätigkeiten eine Zukunft zu geben, total sinnvoll und auch leicht zu bewerkstelligen. |
| Mondsilbertaufe | [QUOTE]Ich glaube nicht, daß Montrose morgens Müll aufsammelt und mittags mit seinen Punker"freunden" nen Bier süffelt.... nicht wirklich....[/QUOTE] Warum nicht? Er träumt vom Ministeramt und der Weltherrschafft der Intelligenzia, zu dessen Schirmherrschaft er sich offensichtlich berufen fühlt. Warum sollte er dann nicht mit buntem Haar und besoffenem Kopf durch die Gegend torkeln? Von der Familie an sich hält er auch nicht viel. Das erinnert mich an die ewig Unspießigen, RAF-Verträumten, rebellischen Systemkritiker... So abwegig finde ich den Punker nicht. Man kann auch in der Unität ein Haufen Müll aufsammeln. [QUOTE]Höre ich da eine gewisse Ironie raus? Kann das sein? [/QUOTE] Nein, Lehrer haben es wirklich schwer heutzutage. Überall ist es stressig und der Druck, der auf den Lehrern liegt ist enorm... Immerhin müssen sie pünktlich zum Mittagessen zu Hause sein.[QUOTE]Nun ja, auch ein Studium ist recht schnell vorbei - und dann hat man noch immer knapp 40 Jahre bis zur Rente.[/QUOTE] Dann kann man ja immer noch das machen, was man will. Das ist ja das, was ich sage: Ein promovierter Irgendwas wird kaum den Traum eines unterqualifizierten Jobs leben. Denn dieser Sprung bedeutet einen so großen gesellschaftlichen und finanziellen Verlust, dass ihn kaum einer wagt. Und dennoch gibt es die Fälle. Ich allein kenne mindestens 3 Beispiele. Alles angehende Ärzte (gewesen). Eine hat nach dem Vordiplom abgebrochen und lieber Musik studiert, obwohl sie eine 2 hatte. Eine andere hat sich mit Medizin so gelangweilt, dass sie chinesisch und rumänisch gelernt hat. Bis zum Schluss hat sie erwogen Forst zu studieren, weil sie die Natur eigentlich lieber mag als Menschen. Praktizieren wird sie wohl nie. Abbruch und Neuanfang haben nicht nur was mit Mut zu tun, sondern auch jede Menge mit Selbstkritik und Konsequenz. Während Montrose sich am Lehrerpult sieht und anderen erzählen will, vom Pferd zu steigen, sind meine Bekannten in den eigenen Disput getreten. Nicht jeder kann Arzt oder Lehrer sein, das ist wahr. Doch man darf auch diejenigen nicht vergessen, die es mitunter nicht sein wollen. ...aber dennoch werden. Die Verwirklichung ihrer Träume sehen manchmal weniger Leute auf der Uni als unterstellt wird. Vielleicht hält die Verantwortung sie dort. So wie Montrose, dessen Verantwortung darin liegt, das gesellschaftliche Gefüge zu relativieren. Keine schlechte Idee, finde ich. Jedoch fehlt die Durchschlagkraft. Man bemerkt schnell, dass er persönlich zu wenig involviert ist. Zuviel Zeigestock-Fuchtelei um zu überzeugen. [QUOTE]Abgesehen davon ärgert mich das ständige Gegacker von wegen "Elite". [/QUOTE] Dann hör auf zu gackern. [QUOTE]Frag doch einfach mal die, welche als Hausmeister oder Briefträger durch's Leben kommen müssen. [/QUOTE] Die Hausmeister kriegen doch Mietminderung und meinen Briefträger sehe ich nachmittags auch noch manchmal durch die Gegend flitzen. [QUOTE]und dennoch kommen sie irgendwie durch's Leben. [/QUOTE] Und wie... Durch Schwarzarbeit und Aufstockung vom Amt.[QUOTE](weil die Gebüldeten zum Großteil überflüssig sind und sich ihre nicht vorhandene Wichtigkeit mit fruchtloser Gehirnmasturbation unter Beweis stellen müssen).....[/QUOTE] Dann hör doch einfach auf damit. Wenn es noch geht. :p Es lebe die Intellenzia... |
| Urvater | Montrose, ich versteh ja so ungefähr was Du meinst. Chancen geben ... das kenn ich ein bisschen aus meiner Dienstzeit ( 81 - 05 ), ich war an der Hauptschule. Da könnte ich Dir mindestens eine Handvoll Schüler nennen, die absolut keine Perspektiven hatten ( selbst und von den Eltern aufgegeben ), und denen ich eine wirkliche Lebensperspektive verschafft habe, meistens gegen gewaltige Widerstände. Ist das nicht praktisch umgesetzt, was Du theoretisch von der Gesellschaft verlangst ? Briefträger... gutes Beispiel ( aber ich hab ja keine Ahnung... ). Mein Vater war Briefträger. Du glaubst nicht, wie hart das war, mich durchs Gymnasium zu bringen, es ging uns echt nicht gut. Familie : Da sprechen wohl recht bittere Erfahrungen aus Dir ( ohne Dir jetzt zu nahe treten zu wollen ). Aber : Das hat man durchaus selber in der Hand ! Ich habe auch 31 Jahre, davon 26 verheiratet, einer dann gescheiterten Beziehung hinter mir. Und seit 2001 bin ich traumhaft glücklich neu verheiratet. Es geht also ! Nur, man muss halt selber was tun, Entscheidungen treffen, und v.a. irgendwo auch verantwortlich für sein eigenes Handeln sein. A propos Verantwortung : Mein Sohn ist 25, studiert, und ohne meine Zahlungen könnte er das garnicht. Rente : Ich glaube eher, dass Du später mal kein Haus geschenkt bekommst. Es sieht ja danach aus, dass die Basisrente kommt und sich jeder selber um Vorsorge kümmern muss. Das find ich genauso besch..... wie Du, aber es kommt. Darf ich mal ganz ketzerisch fragen,: Du hast den Kopf voller Ideale. Schön. Die Politiker, die "Elite", die sollen die endlich verwirklichen. Und was tust DU dazu ??? Hast Du schon mal für jemanden anders Verantwortung übernommen ? Oder träumst Du nur einen ehrenwerten Traum ? Nix für ungut ! Der Urvater |
| Montrose | Ich gebe unbezahlte Nachhilfestunden auf einem Grufti-Board. Das ist doch schon mal ein Anfang. :) |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i] [B]Von der Familie an sich hält er auch nicht viel. [/B][/QUOTE] Oh, oh, oh - Du ziehst Dir den Zorn der Götter zu ;) ! |
| Urvater | Montrose : Das ist eine feine Sache. Mach ich hier auch (nach meinem Umzug, ist ein fast reines Aussiedlerviertel), hat sich auch inzwischen auch schon etwas rumgesprochen und ausgeweitet... macht Spaß. Da sind wir ja auf einer Linie - man muss halt selber anfangen was zu tun. |
| melodie | ich habe die schule abgebrochen und bereue es nicht. das leben geht auch so weiter, man muß es nur annehmen. meine umwelt reagierte enttäuscht, aber sie fühlten eben nicht, wie ich fühlte. werden sie wohl auch niemals. |
| Lelaihah | Manchmal habe ich auch keine Lust mehr ... ich habe einen guten Realschulabschluss (2,2) und bin weiter auf gymansium... ich denk mir jeden Tag: "Was soll ich hier? Mit dem schlechten Abi hab ich weniger chancen als mit ner guten Mittleren reife" Egal ich mache trotzdem weiter weil ich keine zwei Jahre umsonst in der schule sitze um dann doch alles hinzu schmeissen. Ich finde es schlichtweg dumm wenn man eine lehre abbricht ( ausser man wird extrem psychisch belastet durch mobbing etc oder hat schwierigkeiten mit der körperlichen belastung) Das sind nur drei jahre (manchmal weniger) und wenn man die rum hat kann man immer noch was anderes machen worauf man mehr lust hat. Sollte es dann aber mit Geld knapp werden kann man imme rnoch in einen Beruf zurück kehren. Gegen das wechseln eines Studienfachs ist nichts einzuwenden solange man nicht in 20 Jahre 15 verschiedene Studiengänge angefangen hat... Ein bisschen konsequenz braucht jeder !!! Letzdendlich ist es jedem seine entscheidung und das betrifft mich nicht...ausser jemand wirft alles hin und liegt dem staat auf der tasche.. das verurteile ich stark!!! |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Urvater [/i] [B]Das ist eine feine Sache. Mach ich hier auch (nach meinem Umzug, ist ein fast reines Aussiedlerviertel), hat sich auch inzwischen auch schon etwas rumgesprochen und ausgeweitet... macht Spaß. Da sind wir ja auf einer Linie - man muss halt selber anfangen was zu tun. [/B][/QUOTE] Nur leider hat Montroses Nachhilfeunterricht hier auf dem Board noch nicht den von ihm gewünschten Effekt erzielt - die Member sind immer noch unchristlich und beten den Satan an... ;) |
| Prosperina | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lelaihah [/i] [B]Manchmal habe ich auch keine Lust mehr ... ich habe einen guten Realschulabschluss (2,2) und bin weiter auf gymansium... ich denk mir jeden Tag: "Was soll ich hier? Mit dem schlechten Abi hab ich weniger chancen als mit ner guten Mittleren reife" [/B][/QUOTE] So ähnlich war's bei mir auch. Realschulabschluß gehabt, nicht gewußt, was ich damit anfangen soll, weil ich kein genaues Berufsziel hatte und schon relativ früh das Abi nachmachen wollte und mir deswegen da auch nicht so viele Gedanken gemacht hatte. Es stand mal ein Schulwechsel vor der Mittleren Reife zur Debatte, aber das hab ich dann doch nicht gemacht. Auf dem Gymnasium hat's mir dann nicht sonderlich gefallen, war auch mal drauf und dran, abzugehen mit FH-Abschluß, aber ich glaub, selbst wenn ich da eine gute Alternative gehabt hätte, hätte ich es trotzdem durchgezogen. Das war einfach eine Phase der Unlust, aber nicht ernstzunehmen, daß ich wirklich abgegangen wäre. Dann Studium angefangen, anfangs nicht so toll gefunden, dann doch eingelebt, sogar halbwegs gut gewesen, dann krank geworden, ein paar Semester verloren, hinterher gehangen. Es war ein Schnitt notwendig. Entweder hätte ich jetzt ein paar Anträge schreiben müssen, die vermutlich auch durchgegangen wären oder ich wäre gegangen. Also habe ich letztes gemacht und bin zufrieden damit. Manchmal muß man erkennen, daß das, was man macht, das falsche ist bzw. das falsche geworden ist. Aber genau das ist der schwere Schritt. Bei einer Ausbildung sehe ich es auch etwas anders, denn die ist absehbar, ein Studium teilweise nicht. |
| Kampfsau | [QUOTE]Manchmal habe ich auch keine Lust mehr ... ich habe einen guten Realschulabschluss (2,2) und bin weiter auf gymansium... ich denk mir jeden Tag: "Was soll ich hier? Mit dem schlechten Abi hab ich weniger chancen als mit ner guten Mittleren reife" Egal ich mache trotzdem weiter weil ich keine zwei Jahre umsonst in der schule sitze um dann doch alles hinzu schmeissen.[/QUOTE] Das würde ich nicht so direkt sagen.Versuche aus der restlichen Zeit noch das Beste zu machen. Auch wenn dein Abiturschnitt schlechter ist,als deine mittlere Reife. Du darst studieren wo es keinen NC gibt,du darfst auch rein theoretisch jene Ausbildungen anfangen,die bereits ein Abitur vorraussetzen,Polizei,Bank,komplexere technische und handwerkliche Berufe etc.Beim Militär steht dir auch eine höhere Ausbildung offen,prinzipiell steht dir bei vielen Berufen eine höhere Anfangslaufbahn offen,die 3 Jahre Oberstufe vom Aufwand und der Zeit her locker kompensieren. Und wenn du eine Lehre hast die dir gefällt,dann hast du auch viel mehr Möglichkeiten um aufzusteigen,ohne dass dich eine fehlende Hochschulreife davon abhält.Wenn man nachher mitten im Beruf steht und auch Berufserfahrung hat,dann weiß man,welche unmittelbare Folgen Weiterbildungen auf die eigene berufliche Situation haben können. Im Prinzip heißt das einfach,es gibt viel mehr Möglichkeiten.Geh mal zum Jobcenter oder zum BIZ und seh dir das Angebot für Realschüler an. Ich persönlich käme mir wohl nur wie ein halber Mensch vor,wenn ich kein Abitur bekommen würde. Es ist wie bei allem,man investiert anfangs mehr,kriegt hinterher aber auch vielmehr raus.Es ist halt eine Frage der Geduld und des Durchhaltevermögens. Wenn man keine Geduld hat,dann verpasst man doch das Beste. Einfach warten ist auch nicht immer das Beste.Wenn ich persönlich jedoch auf eine Party gehe und die anfangs etwas langweilig erscheint gehe ich auch nicht gleich nach einer halben Stunde nach Hause.So hätte ich doch viele Feiern verpasst,die sich im Laufe der Zeit doch noch als interessant herausstellten. Ich finde es trotzdem schade,dass Realschüler so wenig Chancen haben.Wie gesagt,jeder braucht einen Platz. Ich finde es auch schlimm,dass man beim Studium so wenig Chancen zum experimentieren hat. Wenn man heutzutage ein Studium anfangen will und später auch gedenkt einen gutbezahlten Beruf zu bekommen.So muss man sein Studium sehr schnell und konsequent möglichst erfolgreich abschließen. Am besten absolviert man seinen Wehrdienst und hat sein Studium in 6 Jahren+ Auslandssemester +Softskilltraining + Sprachdiplom in 6 Sprachen und diverse Praktika absolviert und ist dabei am besten erst mitte 20 während man Nebenbei noch einen kleinen Job braucht.Es kommt doch schon schlecht,wenn man die magische Altersgrenze von 30 durchbrochen hat. Und dann kommen auch noch die Schulden und Studiengebühren,die durch längere Studiendauer auch noch höher werden.Ohne Unterstützung von den Eltern kommen viele Studenten auch nicht immer durchs Studentenleben.Mein Vater ist wahrscheinlich bald Renter,meine Mutter kriegt dann auch nicht soviel Rente.Ich kann ihnen auch nicht soviel zumuten. Man muss sich etwas aussuchen und das auch durchziehen.Das geht mir persönlich ziemlich auf den Sack.Das sind die Aspekte,die mich so derart vor einem Studium zurückschrecken lassen. Wenn ich den Anforderungen nur schlecht oder sogar überhaupt nicht gerecht werden könnte,wenn der Studiengang mir nicht gefällt und ich das vielleicht nicht direkt in den ersten Semestern herausfinde oder mir denke,"lass dich nicht unterkriegen von den ersten Schwierigkeiten!".Dann müsste ich mich eventuell Jahre lang durch ein Studium quälen,dass mir nicht gefällt,weil ich mir denke,dass ein Diplom oder Master in dem nicht 100% optimal gewählten Studiengang immer noch besser ist,als nachher ein arbeitsloser Akademiker über 30 mit riesigen Schulden,der es im Endeffekt nichtmal soweit gebracht hat,wie der Facharbeiter, der mit 19 Jahren nach der mittleren Reife schon ein ausgebildeter in einem vielleicht gar nicht allzu schlechtem Arbeitsverhältnis ist. Mit dem Gewissen,man kann auch ruhig mal etwas ausprobieren,notfalls abbrechen und auch mal einen neuen Versuch wagen,würde ich viel mutiger Entscheidungen treffen können,die mir im Endeffekt wirklich viel bringen,vor denen ich aber so verunsichert war,dass ich lieber den sicheren,weniger erfolgversprechenden Weg gegangen bin. Wenn man wirklich Veränderung und Fortschritt erwartet,muss man die Leute mehr ermutigen. |
| NuitAura | Ich habe öfters was abgebrochen, Lehre aber hab die Kurve bekommen, hab mein Arbeitsplatz oft gewechselt einfach hingeschmissen aber weil ich selber unruhig war, konnte nie lange an ein Ort bleiben aber ich bereue nichts von alle dem! Es hat mich eigtl. auch zu dem gemacht was ich heute bin! Den letzten Neuanfang hab ich vor einem Jahr gemacht, bin von München in die nähe von Rostock gezogen mit mei Sohn ohne Geld ohne Möbel hatte nichts Materielles aber ich hatte mein leben wieder, ich war wieder ich selbst und das ist viel wichtiger als materielle Dinge, war ein gerenne, kein zucker schlecken aber ich bin stolz drauf was ich geschafft hab und nicht auf andere angewiesen bin! :) Ich denke wenn man unzufrieden ist mit einer Situation sucht man nach einer Lösung und den häuftigsten Gedanken den man hat ist, alles hin zu schmeissen und neu anzufangen aber ma streut sich erst weil es meist soviel ist und ma garnet weiß was ein erwartet was ma machen soll usw.! Ich hab die Erfahrung gemacht, hab lange immer drüber nach gedacht und im Endeffekt das getan, alles hingeschmisen und neu angefangen es war schwer manchmal leicht aber man geht stark hervor wenn ma es geschafft hat! Bevor ma sich der Situation fügt und sich selber noch mehr mit runter zieht sollte man immer versuchen sein Leben zu ändern! Es lohnt sich meistens ein Neuanfang zu machen auch wenn ma denkt es geht nicht weiter, geht es doch irgendwie ma darf nur net stehen bleiben oder aufgeben! Es ist wie wenn ein Kind das laufen lernt, erst wackelig, unsicher aber dann immer sicherer bis es mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht..auch wenn es hinfällt und sich weh tut steht das Kind immer wieder auf! :D also kurz gesagt man sollte das tun was man selber für richtig hält und nicht was andere sagen! Man muß mit sich selbst zufrieden sein um noch höhere Ziele zu erreichen die man sich steckt! ;) |
| Kampfsau | [QUOTE]Ich denke wenn man unzufrieden ist mit einer Situation sucht man nach einer Lösung und den häuftigsten Gedanken den man hat ist, alles hin zu schmeissen und neu anzufangen aber ma streut sich erst weil es meist soviel ist und ma garnet weiß was ein erwartet was ma machen soll usw.! Ich hab die Erfahrung gemacht, hab lange immer drüber nach gedacht und im Endeffekt das getan, alles hingeschmisen und neu angefangen es war schwer manchmal leicht aber man geht stark hervor wenn ma es geschafft hat! Bevor ma sich der Situation fügt und sich selber noch mehr mit runter zieht sollte man immer versuchen sein Leben zu ändern! Es lohnt sich meistens ein Neuanfang zu machen auch wenn ma denkt es geht nicht weiter, geht es doch irgendwie ma darf nur net stehen bleiben oder aufgeben![/QUOTE] Was soll einen am Aufhören denn so stark machen?Wenn ich eine miese Lehre erwischen würde,dann würde ich diese durchziehen und dann halt ein bischen warten,bis ich mir was anderes suche. Ich unterzeichne einen Vertrag und es gibt viele Leute,die würden liebend gerne überhaupt eine Ausbildung bekommen.Ich würde dann schon eine Ausbildung und gewisse Qualifikationen mitnehmen wollen.Ich muss aus dem Privileg auch etwas machen.Danach hat man ja noch immer Zeit. Das kommt doch echt mies im Lebenslauf,man geht diese und jene Übereinkünfte ein und hört einfach alles auf,weil es einem gerade mal nicht ganz so toll gefällt.Es ist jedoch eine andere Sache,ob man jetzt als ausgebildete Arbeitskraft doch etwas anderes anfängt,weil man seine Tätigkeit doch nicht wirklich die nächsten 20 Jahre ausüben will. Man sollte schon so vor seinem 30sten Lebensjahr ungefähr wissen,welche Richtung das eigene Leben einschlagen sollte. Man ist halt meistens Arbeitgebern untergeordnet und die können halt nicht ewig mit deinen Launen auskommen.Da muss man sich halt etwas unterordnen,auch wenn das einem nicht immer gefällt. Oder man wird selbstständig,was dann aber auch knochenhart sein kann und da kann man auch nicht immer aufgeben. [QUOTE]Es ist wie wenn ein Kind das laufen lernt, erst wackelig, unsicher aber dann immer sicherer bis es mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht..auch wenn es hinfällt und sich weh tut steht das Kind immer wieder auf![/QUOTE] Ja,nur sollte es sich angewöhnen,bis zu einem gewissen Alter das Hinfallen auf ein Minimum zu reduzieren.Wenn man ab einem gewissen Alter andauernd hinfällt,weil man keinen Weg ausdauernd entlangschreiten kann,ist das nach einer Weile einfach nur noch peinlich. [QUOTE]Den letzten Neuanfang hab ich vor einem Jahr gemacht, bin von München in die nähe von Rostock gezogen mit mei Sohn ohne Geld ohne Möbel hatte nichts Materielles aber ich hatte mein leben wieder, ich war wieder ich selbst und das ist viel wichtiger als materielle Dinge, war ein gerenne, kein zucker schlecken aber ich bin stolz drauf was ich geschafft hab und nicht auf andere angewiesen bin![/QUOTE] Nun,gerade wenn ich Kinder hätte,würde ich denen doch ein bischen Halt und Konsistenz im Leben bieten wollen,materiell,wie mental und auch geographisch. Ich will vorher meinen eigenen Weg gehen und ein paar Dinge in meinem Leben auf die Reihe kriegen,bevor ich ein Kind bekomme. Da könnte ich mir auch keine Egotrips mehr leisten.Da müsste ich einfach arbeiten um Geld zu verdienen,auch wenn der Job mir nicht unbedingt gefällt. |
| NuitAura | @Kampfsau ich denke, jeder gelangt an ein Punkt wo es net mehr geht und bevor ich mich ganz runterziehen lass, änder ich meine Situation! Habe nie nen andern Beruf gemacht bin und werde immer in der Gastro bleiben und muß sagen bereue nichts, sonst hätte ich nie diese Erfahrungen machen können, wäre nicht ins Ausland gekommen, so schnell! :) Ich habe auch gesagt das ich es mir lange überlege bevor ich diesen schritt wage und gerade mit mein Sohn war das schon ein Risiko! Aber auch das bereue ich nicht und mein Sohn ist hier glücklicher als in München, hier hat er Freunde, sein Tagesablauf usw. in München gab es zu heftige Probleme und diese Probleme kann man nicht durchstehen, wer lebt scho gern in Angst! Ich bin wieder ich selbst! Man fällt immer mal wieder hin aber gerade daraus lernt man steht wieder auf um weiter zumachen, ist nicht peinlich hinzufallen, denke ich! Ich hab mei Ausbildung gemacht und war auch noch net Arbeitslos aber ich denke es liegt auch dadran weil i in der Gastro bin..und dadurch das i immer wieder neuangefangen hab, hab ich auch dem entsprechend Erfahrungen gesammelt! ;) Ja bin zum Teil Egoist aber is es wirklich schlimm zu sagen das ich für mein Sohn und mich lebe und das tu was ich für das beste halte? :) Ich kann nur von mir ausgehen aber wenn jemand nen Neuanfang macht ist es nicht irgendein kleiner Grund! Aber bevor ich unzufrieden bin, die Arbeit mir net mehr gefällt durch Gründe zb bei mir, hab nen job geschmissen vor paar jahren weil mei Chef nen intoleranter engstirniger cholerischer Typ war weil er meinte "wir ossis müßten froh sein das er uns arbeit gibt zu dem unterbezahlt kein frei und jeder kellner hatte seine 70 leute alleine also massenabfertigung! :mad: ..ich hab gemerkt das ich net mehr 100% gebe und hab den job geschmissen, hatte glück konnte nächsten Tag woanders anfangen! Wie gesagt ich änder mein Leben wenn ich merke so geht´s nicht weiter! Setz mir ein Ziel und zieh das durch! |
| Kampfsau | [QUOTE]Wie gesagt ich änder mein Leben wenn ich merke so geht´s nicht weiter! Setz mir ein Ziel und zieh das durch![/QUOTE] Naja,so schlimm bist du auch nicht. Ich kenne da jemanden,der ging zuerst auf die Realschule,nach einem Jahr kam er dann ein Jahr weiter in die Hauptschule.Dort ist er dann wieder ein Jahr sitzen geblieben und ging dann 2 Jahre auf die Berufsschule,da hat er auch nichts erreicht und jetzt versucht er halt auf der Volkshochschule seinen Realschulabschluss nachzumachen. Der ist gar nicht so dumm,vielleicht hätte er sogar die Realschule geschafft,wenn er denn dazu bereit gewesen wäre,sich eine Weile irgendwo durchzukämpfen. Es ist ja etwas anderes,aufzuhören weil etwas einem wirklich nicht liegt und man in dem Berreich keine Zukunft hat. Doch es ist auch etwas ganz anderes,immer aufzugeben,wenn ein Ziel nicht sofort und ohne Arbeit zu erreichen ist. |
| NuitAura | geb ich dir recht! ich weiß nicht wenn man immer wieder was abbricht ohne ziel, denke vll. finden sie es meist sinnlos oder sind zu schwach um was zu kämpfen! Das sie keine Perspektive haben, vielleicht müßen diese Leute erst mit sich selbst ins reine kommen! :) |