German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Wer hätte gedacht dass...
Teire...dass sich das Leben zum positiven ändern würde...

ich denke fast jeder hier kennt die Situationen wo man sich wirklich fragt ob es besser (oder schlechter) werden könnte als es ist...wenn man zuviele Probleme o.ä. hat ohne zu wissen sie los zu werden....und dann plötzlich doch alles wieder gut wird oder zumindest die eigenen Unregelmäßigkeiten weggeräumt werden...

Ohne umbedingt mitzubekommen wie es geschah bzw. es nicht auszumachen ist wann es geschah....fähig zu sagen das es einem gut geht und auch in der Zeit wo das nicht der Fall war...auf seine schweren Momente gewissermaßen Stolz ist und mit erhobendem Hauptes dem Leben entgegen sieht...

Hmm ich schweife mal wieder zu sehr ab..:p

Also wie hattet ihr diesen gewissen Wechsel vernommen(bei dem/der es der Fall war)?

(entschuldigt wenn es nicht gerade verständlich zu lesen ist)
AlienSexFiend...hm, also nach mehrmaligem Lesen isses sogar net mehr so unverständlich...;)
...interessantes Thema, ich frage mich des öfteren wie das überhaupt sein kann, dass man es nicht ausmachen kann wie/wann dieser Wechsel zustande kam...das "wie" kann ich bei mir persönlich auch nie ausmachen...bestenfalls das "wann" zumindest was den Tag angeht, nicht die genaue Uhrzeit oder so...;)

...diesen Wechsel nehm ich immer in irgendwelchen "negativen", unangenehmen Situationen wahr...zuletzt zum Beispiel hab ich es durch einen heftigen Streit mit einer mir sehr wichtigen Person festgestellt...einfach die Art [B]wie[/B] ich eben aus diesem Streit rausgegangen bin (nämlich gestärkt und nicht noch schlechter wie es wohl ein paar Tage vorher der Fall gewesen wäre) hat mich "wachgerüttelt" und mir gezeigt, dass es wieder bergauf geht...
CyberpunkIch würde dies als eine Situation der vollkommenen Zufriedenheit bezeichnen.

Das sind diese Momente, in denen man das Gefühl hat, dass man alle Probleme, die einen seit geraumer Zeit plagen in den Griff bekommen hat. Man geht davon aus, dass nun alle Dinge, die einen je belastet haben, aus der Welt geschaffen sind, und man kann für einen Augenblick vollkommenes Glück verspüren, und sich positiven Gedanken widmen.

Leider dauern diese Momente bei mir nie sonderlich lang an, da ich einen Hang dazu habe, direkt neue Probleme zu konstruieren, die vielleicht zuvor sogar schon bestanden, die ich aber nicht wahrnehmen konnte, da mich die anderen zu sehr belastet haben.

Leider erlebe ich diese Momente vollkommener Zufriedenheit auch viel zu selten. :D
Thoth HoratonDieser sogenannte Wechsel kann nur dann stattfinden , wenn die betreffende Person sich dazu entscheidet , ihn zu vollziehen . Es ist keineswegs so , daß sich dieser Wechsel von selbst quasi "aktiviert" und man dann irgendwann das Ergebnis wahrnimmt ( oder auch nicht ) . Es ist ein festzustellender Moment , und zwar jener , den wir dann festlegen... wir sagen irgendwann "Jetzt geht es wieder bergauf etc." , und im Endeffekt sind wir diejenigen , die darüber entscheiden , wie wir uns fühlen - und wann .
lee-chuich würde ehr behaupten das so ein wechsel eine folge auf gewisse ereignisse sind, die einen gegebenen falls zwingen eine neue blickrichtung einzuschlagen...
außerdem glaube ich, dass es menschen wohl unmöglich ist absolut immer glücklich bzw. unglücklich zu sein...
jeder erfährt mal ein tief in seinem leben und auf fast jedes tief folgt auch ein hoch... das ist der lauf der dinge...
ich kann nur sagen das ich nach einem tiefr immer wieder feststellen konnte, dass es mich stärker, selbstbewusster gemacht hat... jedoch immer noch verletztbar bin, wenn ich an die dinge zurückblicke die meine tiefs ausgelöst haben.. dinge die mir andere menschen auf welche weise auch immer antaten...
jede wunde des herzen bleibt als narbe zurück...


liebe grüße

lee
Sozio.path.inInteressantes Thema, darüber habe ich noch nie nachgedacht.

"Dieser sogenannte Wechsel kann nur dann stattfinden , wenn die betreffende Person sich dazu entscheidet , ihn zu vollziehen . Es ist keineswegs so , daß sich dieser Wechsel von selbst quasi "aktiviert" und man dann irgendwann das Ergebnis wahrnimmt ( oder auch nicht ) . Es ist ein festzustellender Moment , und zwar jener , den wir dann festlegen... wir sagen irgendwann "Jetzt geht es wieder bergauf etc." , und im Endeffekt sind wir diejenigen , die darüber entscheiden , wie wir uns fühlen - und wann"

Ich denke eher, dass diese wechsel unbewusst geschehen. Vielleicht reden wir auch von unterschiedlichen Dingen. Wenn du zum Beispiel mit Jemandem streit hattest, dich nach einiger Zeit mit ihm verträgst, kannst du diesen Streit nicht mehr nachvollziehen und auch nicht mehr, wie unglücklich du deswegen warst.
Malwieder kann ich mich nicht ausdrücken.
lee-chuinteressante sichweise, von wegen dass sich ein mensch zu so einem wechsel erst einmal entscheiden muss...
ich habe bei dem thema jedoch nicht über so kleinigkeiten nachgedacht, wie ein streit, nachdem man sich weder verträgt.. soetwas gehört ja quasi zu zwischenmenschlichen beziehungen einfach dazu.. wenn immer nur alles gut und friedlich wäre und man nie eine meinungsverschiedenheit hat, stimmt da auch irgendwas nicht.. ich denke da ehr an dinge die einem echt nahe gehen.. so wenn dein partner dich nach eine jahrelagen beziehung verlässt, obwohl du selbst noch starke gefühle für ihn hast oder wenn du einfach einen guten freund / freundinn verlierst, nciht weil du es willst oder irgendetwas passiert ist, sondern einfach nur weil ihr auf einmal andere interessen habt und euch auseinander entwickelt habt, oder auch wenn man von menschen, die man lange als freunde angesehn hat auf einmal meinen sie müssten "cool" sein und dich die ganze zeit fertig machen und vor anderen bloß stellen... solche dinge können einen echt runter ziehen, dass weiß ich aus erfahrung, aber sie machen einen aus strak und schärfen deine menschenkenntnis und mich haben sie zu einem besseren leben und liebenswerteren und ehrlicheren menschen geführt, mir quasie die augen geöffnet...

so long, keep cool...

lee
Schwarze Traeneich denke, dass es einfach teilweise geschieht. dass man darüber nachdenkt und wieder eine perspektive sieht bzw merkt, dass es bergauf geht. vlt auch einfach ein erlebnis und man es dadurch einsieht. oder einfach freunde die einen helfen...
xaidadiese momente kenne ich sehr gut. im letzten halben jahr habe ich sehr viele veränderungen durchgemacht und hatte trotz sehr vieler probleme manchmal das gefühl: heute ist der anfang meines lebens. ich kann stolz darauf sein, dass ich bis jetzt aus jeder zitrone, die mir das leben reichte, saft gemacht habe und ich werde die zukünftigen probleme meistern!
naja, leider waren es oft nur tage und dann kam der nächste hammer auf mich zu! aber so sit das doch oft im leben. ich finde diese momente wichtig, um kraft für das leben zutanken. es sind oft gedanken, die einen beflügeln und somit über das bevorstehende leichter tragen.
Silverwolf[QUOTE]keineswegs so , daß sich dieser Wechsel von selbst quasi "aktiviert" und man dann irgendwann das Ergebnis wahrnimmt [/QUOTE]

Denke ich auch nicht. Vielleicht kommt es einfach auf die (unbewusste?) innere Einstellung an. Wie man so schön sagt: Wille ist der halbe Weg. Die Kraft, die man braucht um gewisse Dinge zu meistern, die holt man sich, von wo auch immer. Aber man MUSS auch an sich arbeiten. Wer das nicht tut, wird, denke ich, niemals zu diesem Punkt gelangen, "neugeboren" zu werden, d.h das Leben wieder neu zu geniessen.
KinwinIch weiß auch nicht so genau...
Bei mir ist es immer so, dass ich den Tag weiß aber wann genau an diesem Tag weiß ich nicht. Manchmal wechselt das auch urplötzlich und ich hab keine Ahnung warum. Aber irgendwie ist es mir dann auch wieder egal wenn ich es nicht weiß warum. So richtig denkt man da glaub ich nicht drüber nach, aber interessant ist es schon.


__________________



Leih mir Deine Worte der Kraft,
Dein Lied zu singen vor aller Welt,
In den Tiefen der Ozeane weilst Du, Herrin der Meere,
in den Höhen der Berge weilst Du, Gebieterin der Berge,
Dein Leib umfasst uns mit liebenden Armen,
in Dir, mit Dir und durch Dich leben wir ...
AchaiahSehr schönes Thema...

Bei mir kam es irgendwann innerhalb des letzten halben Jahres zu einem solchen Wechsel.
Vieleicht begann es auch schon früher, aber wirklich "gut" geht es mir erst seit wenigen Monaten.
Die direkten Gründe dafür sind mir wohl bekannt, aber nicht mehr der Zeitpunkt, an dem ich mir selbst klar gemacht habe, das es mir besser gehen soll.
Früher waren es einige wenige Tage an denen es mir besser ging, dann wurden es mehr und inzwischen sind es nurnoch wenige tage, an denen es mir schlecht geht.
Der wechsel vollzog sich schleichend, und erst in der retrospektive wird er sichtbar.

Ich denke schon, das man sich dazu entschliessen muss.
Auch wenn das wohl meist unbewusst passiert.
Ich kenne/kannte einige Menschen, die schlicht und einfach nicht wollten das es ihnen besser geht. Und dann ist selbst mit dem besten äußeren Umständen nichts zu machen.
Man muss irgendwann aufhören sich selbst zu bejammern und "ran an das Hacksteak". So war es zumindest bei mir.


Gruß, Achaiah
deadeyeDoch dieses Thema passt auch sehr gut zu meiner Situation,
meiner Ansicht nach lässt sich dieser wechsel der Situation sehr gut nachvollziehen,da sich ja der Gesamtzustand des Lebens zum positiven ändert,es gehört zum Mensch sein dazu,schlechte Zeiten zu haben und ich denke dies kann auch sehr unausgeglichen sein, doch wir sollten auch dankbar sein,für schöne Zeiten,die vielleicht nur Vergangenheit sind, oder eben gerade durch einen Wechsel entstehen. Es liegt glaube ich im Zeitgeist der deutschen Gesellschaft das man sich immer in Unzufriedenheit ausdrückt und wir bauen uns doch eine eigene Mauer wenn wir ständig wieder in Agony versinken,wobei dies natürlich wirklich auf die Situation ankommt,der Wechsel kommt meiner Ansicht nach,gerade dann wenn man es nicht erwartet und sicherlich gibt es Situationen die sich schwierig bewältigen lassen, aber wenn man es schafft,hat man doch auch wenn ein großes stück an Lebensgefühl gewonnen, was mir noch abschliessend dazu einfällt,ist dankbarkeit,ich sehe in den guten Seiten des Lebens auch das man dankbar,vielleicht sogar ein wenig Demütig sein sollte,dasss schadet niemadem .Das Leben ein langer Weg voller Steine und Erkenntnissen. Esi st schön zu wissen,dass man dem leben auch zusprechen kann und Peesemist kann man trotzdem sein ;)

Mfg deadeye

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur