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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Zusammengeführt: Gentechnik/Klonen/Mutation
dark_AngleWas haltet ihr von Gentechnik??

Mit der Gentechnik erwartet man hohe erfolge wie folgende Punkte:

1.)Vermeidung von lebenseinschränkenden Krankheiten
2.)Höhere Lebenserwartung
3.)Therapeutische Möglichkeiten für bisher als unheilbar geltende Krankheiten
4.)schöpfung des menschen nach seinem eigenen Bild und "Gleichnis"
5.)Klärung der Welternäherungsfrage
6.)Große ökonomische Vorteile für die Landwirtschaft
7.)ökonomische Vorteile, weil ein Verzicht auf spritzmittel eventuell gänzlich möglich ist

Soweit zu diesen fantastischen erwartungen doch was ist wenn es wirklich soweit kommt??
Auf einmal könnte man Kinder im Internet kaufen. Man könnte ein Kind haben das die Fähigkeiten wie Claudia Schiffer oder sont wen besitzt. Wäre das denn gut?? Ich sage dazu nein. Zu viele Experimente müssten noch durchgeführt werden und zuviele misserfolge müssten eingesteckt werden.

bei uns in Deutschland darf an Embrionen nicht geforscht werden. Das haben die abgeordneten des deutschen Bundestag aus ganz unterschiedlichen überzeugungen herausim jahre 1990 beschlossen. sie haben als beginn des schutzwürdigen menschlichen lebens die befruchtete Eizelle festgelegt.

Wer diese auffassung nicht teilt, dass menschliches Leben mit diesem Zeitpunkt beginnt, der muss die Frage beantworten:
Ab welchem anderen Zeitpunkt sollte menschliches Leben absolut geschützt werden? Und warum genau erst ab diesem späten Zeitpunkt?

Manche fordern, dass auch in Deutschland die Präimplantionstechnik, kurz PID,erlaubt werden soll. Dabei geht es um die Frage: Soll bei einer künstlichen Befruchtung ein Embryo auf genetische Schäden untersucht werden, bevor er in den Körper einer Frau eingepflanzt wird?

Soviel erstmal von mir...das Thema kann bis ins unendliche erweitert werden. Denkt nach und schreibt darüber

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Klonen kann gut und schlecht sein. Warscheinlich ist es ein bisschen von beidem.

Richard dawkins, Biologie, fAZ, 27.07.2001
decay73zunächst mal kann man die forschung nicht aufhalten. und wenn nicht hier geforscht wird, dann woanders.
daher ist es meiner meinung nach wichtig nicht darüber zu diskutieren, ob oder ob nicht geforscht werden darf, sondern was erlaubt ist und was nicht.
für mich steht ausser frage, dass die „züchtung“ von menschen nach den eigenen vorstellungen und ähnliche dinge etwas ist, wovon man die finger lassen sollte (bei der PID bin ich mir noch nicht im klaren, was ich davon halten soll...ich bin aber auch da eher skeptisch).

aber wenn es der heilung oder therapie von krankheiten dient und (teilweise) unermessliches leid von menschen verhindert werden kann, frage ich micht, warum man es nicht machen sollte. und hierfür gibt es breits einige viel versprechende ansätze.

bezüglich der grundsätzlichen frage, ob man an embryonalen stammzellen forschen darf, tut sich in meinen augen das problem der inkonsquenz auf. es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum embryonen abgetrieben und dann „entsorgt“ werden dürfen, die forschung an ihnen aber verboten sein soll? wenn sie schon abgtetrieben werden, wäre mir die forschung lieber als eine „entsorgung“.
alles in allem wäre es mir aber schon lieber, wenn man wege finden würde, die selben ergebnisse mit adulten stammzellen zu erhalten. aber auch hier gibt es ja schon einige fortschritte...

~decay~
Dunst<<-- Schöpfung des menschen nach seinem eigenen Bild und "Gleichnis" -->>

heil hitler... und die züchtung der neuen herrenrasse... des perfekten menschen... des übermenschen... auch wenn irgendwelche emotionalen wracks dabei rauskommen... das "seeleneben" des menschen...das innerste...ist nicht von bedeutung... ist nicht bestandteil der modernen wissenschaft... spielen wir natur... spielen wir gott...(der ist doch schon eh verreckt)... basteln wir uns menschen(-leben?) zusammen... und falls etwas schiefgehen sollte haben wir ja ein ersatzteillager... was wünschen sie...? einen neuen fuß...? ein neues auge...? ein neues herz...? bestellung bitte über internet... sauber und vorallem kontakt-los ...per mauslick...

... ist das eine lösung...?
...wo bleibt der mensch...?
...wo bleibt die menschlichkeit...?
...wo beiben die menschen...?
...mit ihren stärken und schwächen...?
...mit ihren guten und schlechten seiten...?

irgendwie macht mich das nachdenken über dieses thema wütend... und traurig... wo sind wir heutzutage angelangt...? wie gedankenlos sind wir...? besteht der mensch nur aus einem haufen atome...? gene...? wo bleibt die "seele"...? wo bleibt das individum...? bin ich beliebig auswechselbar...? was bringt mir ein hundert...oder hundertfünfzig jähriges unerfülltes leben...?

das geschäft ist gut... noch nicht ausgereift... aber die nachfrage nach perfekten menschen vielversprechend... wer möchte es nicht sein...? perfekt und ohne probleme... jedenfalls lohnt es sich in dies gebiet zu investieren... die aktien steigen... das geld fliesst... die nachfrage ist riesieg... naja ein paar werden bedenkenn gegenüber dem spiel mit dem leben äußern... kein problem... denen versprechen wir etwas von besseren und gesünderem leben... hat bis jetzt zumindest immer geklappt... und die nachfrage ist fast unerschöpflich... kauft gentechaktien...!...! das ist der markt der zukuft...

...wo bleibt der mensch...?

dunelzartegrüße... dunst...

und gruß an rammsteins mutter....
Azaellrog..ich sah gewaltige Schiffe, die brannten... draußen vor der Schulter des Orion... und alle diese Momente werden nun verloren sein... - Bladerunner

Zum Thema Forschung: früher als die Anatomie noch verpönt war, fingen die ersten Mediziner an, Friedhöfe zu schänden um an den Leichen zu forschen. Die Wissenschaft hat sich schon lange des Ethikbewusstseins entfernt und man kann sich nur allzu oft die Frage stellen was wichtiger ist. "Ein paar Embryonen die keiner braucht und dafür vielleicht später hunderte von Menschen retten?" Dieser Satz ist einfach mal als reines Gedankenkonstrukt hier hingestellt und ich kann auch nicht die Antwort darauf geben, weder will ich es. Aber was macht den Mensch zum Menschen und was erschaffen wir, wenn wir der Wissenschaft di Türen zu weit öffnen? Was ist der Unterschied zwischen einem blutenden, geborenen, denkenden Menschen und einem blutenden, künstlichen, denkenden Menschen. Was definiert den Menschen? Was wäre mit der Übergangsphase? Die Phase in der neue, heile Kinder das Licht der Welt erblicken und die Welt noch mit Behinderten und Krüppeln bevölkert ist? Was würde man mit diesen Menschen machen? Sie noch mehr ausgrenzen oder gar gleich "entsorgen"? Vielleicht in ihre Basiselemte zerlegen und zu Nahrung verarbeiten? Was wäre in der Zeit in der wir schon klonen würden aber noch keine einzelnen "Bauteile" klonen könnten? Würden wir lebende Ersatzteillager klonen?
"Schützen sie ihr Kind! Vergessen sie nicht ihrem Kind ein Medi-Klon zu gönnen, bevor es das Licht der Welt erblickt!" Nichts wäre einfacher, ein Ersatzklon, gleiche Zellen stößt der Körper nicht ab und man könnte ihn in bestimmten Klonzuchtstätten halten. abgekapselt von der Gesellschaft. Denn wir sind ja keine Untiere. Man muss den Ersatzteillagern ja nicht erzählen was ihr Zweck ist.
Schwächen? Was ist das? "Gönnen sie ihrem Kind einen guten Körper wenn sie es lieben!" Natürlich, warum sollte man sein Kind überhaupt noch normal zur Welt bringen. Erstens ist das Risiko viel zu hoch und zweitens ist es auch noch eklig. Das ganze Geschleime, Geschreie und erst die Anstrengung. Man kann es ja auch in Reagenzgläsern "reifen" lassen und am besten noch den Wachstum fördern. Am besten bleiben die Kinder bis sie erwachsen sind eh erst mal in Händen des Krankenhauses. zuhause ist es viel zu gefährlich. Die Kinder könnten vom Auto überfahren werden und dafür waren sie nun echt viel zu teuer. Man versichert sein Auto ja auch, außer wenn es vielleicht umsonst war. Da könnte man die Kinder auch noch gleich erziehen. Denn das war schon immer lästig und außerdem hat man für sowas nun wirklich keine Zeit mehr. Außerdem könnte man dann dem Staat auch noch was gutes tun. In dieser Zeit könnt man die Kinder schön in Klassensysteme einteilen. Diener-Klasse. "Arbeit ist gut, solange andere für uns denken!" oder die Befehlsklasse "Geboren um zu herrschen". So hätte man auch nicht mehr das Problemen mit diesen ständigen Weltverbesserern oder Gesellsxhaftskritiker. Klar, es liegt gar nicht daran, daß wir den Kindern von klein auf beibringen und das das System gut ist, nein, denn esw gibt ja gar nichts mehr zu kritisieren. Mab wohnt in schönen staatlichen Wohnblocks. Um so niedriger die Hausnummef um so höher der Gesellschaftliche Rang. Jeder macht schön seine Arbeit, wird nicht durch irgendwelche ekligen Tierhaften triebe abgelenkt. Menschen die anders sind, werden am besten markiert mit ner neongelben-Armbinde3, damit man sie auch nicht übersieht und ach ja, falls es doch noch so ein paar Aufrührer gibt die sich einfach nicht der Konditionierung unterworfen haben, die UN hat ja noch das Marsprojekt.

PS: Vielleicht sollte ich aufhören soviel Science-Fiction zu lesen und gucken
AsheCorvenIch konnte mir das heute abend nichtmehr alles durchlesen was ihr geschrieben habt aber ich muss sagen, das mir irgendwo was verloren gehen würde wenn ich einen apfel essen würde der wirklich keine flecken hat von der Farbe her perfekt ist und der genau sauer schmeckt fest ist und saftig, eben so wie ich ihn haben will.
ich meine es ist doch immer zumindest eine kleine überraschung die auf einen zukommt und es ist doch die Natur die im grunde alles perfekt jedoch nicht perfekt gemacht hat. ich denke manchmal daran wie das frühr war als ich noch ein kleiner Ashe war und wir mit Holz die wohnung heizten wie das war als man im Wald war und es war alles natur

ashe
dark_Anglehe leute ich habe noch was neues gefunden zu diesem Thema, ich habe gehört das das Leichentuch von Jesus gefunden worden ist.
Mit seinem Blut, jetzt wollen die mit hilfe der Gentechnik sozusage´n einen neuen Jesus herstellen. Hat davon jemand was gehört??

...oder wurde mir nur ein bär aufgebunden???
...möglich wäre es doch.
Dein_HeilandHört sich nach Bärchen an.

Erstens weiß man ja nicht, ob das Leichentuch (ich nehme an, das Turiner Grabtuch ist gemeint) echt ist, und zweitens hält sich die DNA nicht besonders lange an der Luft. Um einen Menschen zu Klonen, bräuchte man das ganze Genom, sprich alle 46 Chromosomen mit einigen Milliarden Basenpaaren. Bei alter DNA kann man sich glücklich schätzen, wenn man ne Kilobase zusammenkriegt, außerdem kann man ja die Original-DNA nicht von Fremd-DNA, also einer Kontamination durch jeden anderen, der das Tuch mal angefasst hat, unterscheiden. Am Ende kriegt man nur Maria Magdalena als Klon. [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img]
AsheCorvenHmm, sollen sie doch Lieber noch ein oder Zwei Schafe Klonen die kann man wenigstens essen aber wer braucht schon einen jesus?
vielleicht macht es Sinn dne Papst zu klonen den soviel Sch... wie der mann erzählt, da reicht einer nichtmehr aus .-)

ashe

Zitat:
Original erstellt von dark_Angle:
[b]he leute ich habe noch was neues gefunden zu diesem Thema, ich habe gehört das das Leichentuch von Jesus gefunden worden ist.
Mit seinem Blut, jetzt wollen die mit hilfe der Gentechnik sozusage´n einen neuen Jesus herstellen. Hat davon jemand was gehört??

...oder wurde mir nur ein bär aufgebunden???
...möglich wäre es doch.[/b][/quote]

Darkest Tearich halte absolut nix von genveränderung, wie kann man sich nur das recht nehem am erbgut anderer herumzupfuschen...
das ist eifach nur unterste Schublade
Dein_HeilandHuch, Schubladendenken? [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/wink.gif[/img]

Naja, begründe doch mal deine Einstellung...
dark_Angleseit dem ich mit dem thema angefangen habe kommt immer mehr Märchen auf mich zu, hilfe!!
Wollen die in England klonen?? hab gerade was gehört das irgendein Knind im alter von 3 Jahren totkrank ist und in nächster zeit sterben wird, jetzt wollen die irgendwie das ebenbild von diesem Kind erschaffen und damit das 3 Jährige Kind retten...
Hä?? Sind die noch zu retten??
Es war hervorbestimmt das das kind stirbt sonst wäre es noch am leben.

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Zufall und schiclsaal liegen dicht beieinander.
AngelmoonZur Aufklärung:
In dem oben genannten Fall geht es um folgendes:
Die Behörde für Befruchtung und Emryologie in Leeds hat entschieden das eine FAmilie die Techniken der künstlichen Befruchtung und Gendiagnose nutzen darf um einen Embryo zu finden der für eine Übertragung von Knochenmark geeignet ist.mit der Transplantation hoffen die Eltern ihrem Sohn der an Thalassämie (seltene Blutkrankheit) leidet helfen zu können,
Die Kirche dazu:
Sie kritisieren das Verfahren und sprechen von Disigner-Babys und Ersatzteillager.
Die zuständige Behörde:
In dem Fall sei es zulässig ein genetisches Diagnoseverfahren zu verwenden das eigentlich nur dazu dient sicher zu stellen, dass ein Embryo keinen genetischen Defekt hat. Die Behörde versicherte das es ein Einzelfall ist und kein Präzedenzfall. Es wird damit keinesfalls entschieden das Eltern bei der künstlichen Befruchtung den Embryo vernichten lassen können falls er nicht den Vorstellungen entspricht.
Das waren nun einige Textstellen zusammengefasst aus unserer Zeitung.

Ich hoffe ich versteh das jetzt richtig:
Die Eltern lassen ein Ei künstlich befruchten und dann wird es genetisch untersucht ob es genetisch für ihren anderen Sohn hilfreich ist. Sie sagen sie nehmen aber jedes Kind das bei der Befruchtung rauskommt.
Also ehrlich gesagt kann ich die Eltern verstehen. Ich hab selbst kids und wenn eins so schwer krank ist ich mir aber trotzdem eh noch Kinder wünsche warum soll ich dann diese Methode nicht anwenden und kann so zumindest ausschliessen das der neue Fötus auch krank sein wird?? Und wenn alles gut geht klappt es ja sogar das man mit der Knochenmarktransplantation das andere Kind rettet.
So wie ich das verstehe wird ja nur im Vorfeld untersucht aber nicht an den Genen herummanipuliert.
Liebe Grüsse

Angelmoon
fluchtraum(...mal wieder hochholt...)
Lexiich bin der meinung, jedes Leben, ob künstlich oder natürlich geschaffen, hat ein Recht darauf, weiterzuleben. Und es ist auch nicht weniger wert, weil es eventuell anders gezeugt wurde. nur was wir Menschen daraus machen, das ist die Frage. Wollen wir genetisch verstärkte Soldaten als Kampfmaschinen in Krisenherde schicken, die eventuell so verändert sind, dass sie kein für uns erkennbares Bewußtsein haben und nur töten können? Oder wollen wir die Zahl der Behinderten dezimieren oder gar die geburt solcher Kinder verhindern? Alles hat seinen Sinn. Es hat einen Sinn, dass jemand behindert auf die Welt kommt. So grausam es vielleicht klingen mag. Aber das ist doch nur eine Chance für uns andere Menschen, die wir alle unsere Fähigkeiten voll einsetzen können, diesem einen Menschen zu helfen und ihm ein bestmögliches Leben zu bereiten.
ich glaube kaum, dass es richtig ist, einfach wüst durch die gegend zu klonen, eventuell Nutztiere oder so, denn man weiß dann noch immer nicht, was passiert, wenn man auf lange sicht diese Nutztiere dann verzehrt oder so...gilt auch für pflanzen...
ich halte diese ganze Klongeschichte für ein wenig zu Gefährlich für die Menschen. Vielleicht kann ja eine andere Rasse des Weltalls damit umgehen, wir allerdings nicht!!



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"Statt zu klagen, was ihr wollt, solltet ihr lieber dankbar sein, daß ihr nicht alles bekommt, was ihr verdient."
NightingaleHmm..also generell wuerde ich sagen, dass die ganze Geschichte mit der Genforschung ein ziemlich heikles Thema ist.

Das Menschen systematisch gezuechtet werden, lehne ich natuerlich vollkommen ab (erinnert ziemlich heftig an "Brave new World").

Durch diese Forschung allerdings, werden uns ganz neue Tueren in Bezug auf Krankheitsvorsorge und auch Krankheitsheilung geoeffnet. Irgendwann waeren wir wahrscheinlich in der Lage Aids/Krebs zu heilen. Das waere doch fantastisch, oder??

Was die Forschung an Embryonen betrifft:

Decay73 hat dazu etwas sehr wichtiges geaeussert: Wenn eine Frau abtreibt, regt sich darueber niemand auf. Der kleine Mensch (ich druecke das an dieser Stelle extra so provokativ aus) wird nach der Aussschabung entsorgt; in eine Muelltonne geschmissen.
Warum sollte man nicht an dieser Stelle besser sagen: O.K. wir forschen an diesem Lebewesen?? Was spricht dagegen?
Ist ein inhumaner Mord (vorsicht Provokation!) gerechtfertigter als inhumane Forschung? Immerhin koennten tausende von Leben mit dieser Wissenschaft gerettet werden. Das sollte an dieser Stelle nicht vergessen werden.

Sicher gibt es hier die Gefahr, dass diese Wissenschaft missbraucht werden koennte.
Hier muesste es selbstverstaendlich entsprechende Gesetze geben, die dem entgegenwirken (sofern das ueberhaupt moeglich ist).


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Sein oder nicht sein?
Das ist hier die Frage.
SchneeKöniginMich beschäftigt dieses Thema, seit ich das erste mal davon hörte.

Warum will ein Mensch ein Abbild seiner selbst erschaffen? nimmt er sich damit nicht, das wertvollste was er hat? das was alle menschen auszeichnet? nimmt er sich damit nicht seine individualität? seine einzigartigkeit?

oder ist es der simple wunsch, ewig zu leben, der da durch kommt?

haben klone eine seele? kann man eine seele klonen? jeder mensch hat eine seele. sie wurde ihm von einer uns unbekannten macht gegeben. aber ist ein mensch fähig einem anderen menschen so etwas durch chemie zu geben?

außerdem, selbst wenn es gelingen sollte, ein mensch wird von seinem umfeld und der jeweiligen gesellschaft geprägt, also kann er doch nie genauso, wie sein vorgänger sein, oder?

was würde euch durch de kopf gehen, wenn euch jetzt jemand sagt, dass ihr ein klon eines bereits verstorbenen menschne seit?

würde mich über konstruktieve antworten freuen

Eiskuss
HaevionDie Seele ist Energie, und als solche besitzt alles lebendige eine Seele - was wiederum auch zu Problemen der menschlichen Identität führt. Steine hätten somit eine Seele.

Es kann niemals zwei völlig, sich gänzlich gleichende Objekte geben. In der Theorie ist das zwar durchaus denkbar, aber durch äußere, mechanische (bzw. biologische) Gegebenheiten ist das praktisch nicht umsetzbar.

Das ist der "Fehler" der Natur, der unser aller Leben ermöglichte, denn auch der Urknall war ein Fehler: Es gab keine Teilchengleichheit, sonst wäre eine sich (zur Materie) deckende Antimaterie entstanden.

Selbst wenn ich ein Klon wäre, es würde sich nichts ändern. ;)
TheWithdrawn[quote]Warum will ein Mensch ein Abbild seiner selbst erschaffen? [/quote]
Nicht zwansweise seiner selbst, wie wärs wenn wir 10 Clone von Einstein hätten die zum forschen aufgezogen wurden? (Ich weiss, es wäre unhuman diesen Menschen eine vorgefertigte Lebensform vorzuschreiben, aber es ist nur ein Beispiel)

[quote]nimmt er sich damit nicht, das wertvollste was er hat? das was alle menschen auszeichnet? nimmt er sich damit nicht seine individualität? seine einzigartigkeit? [/quote]
Jeder Mensch ist einzigartig und das wird auch so bleiben. Oder meinst du ein zwilling wäre ein weniger lebensglücklicher Mensch nur weil er einen Bruder mit einer identischen DNA hat?
Das Umfeld formt den Mensch, indem dieser Erfahrungen sammelt, die seine Entscheidungen und somit seinen werdegang beeinflussen.

[quote]oder ist es der simple wunsch, ewig zu leben, der da durch kommt? [/quote]
Das ist nicht direkt mit dem Clonen verbunden. Kannst auch Theoretisch ewig weiterleben wenn man dich einfriert (und dein gehirn nach einiger Zeit, wenn die technik das zulässt, reaktiviert)
Das Clonen wird höchstens ermöglichen, dass du nach deinem ableben einen identischen Körper zum weiterleben bekommst.

[quote]haben klone eine seele? kann man eine seele klonen? jeder mensch hat eine seele. sie wurde ihm von einer uns unbekannten macht gegeben. aber ist ein mensch fähig einem anderen menschen so etwas durch chemie zu geben? [/quote]
Wieso sollten Menschen Seelen haben? Das ist genauso irrational wie "Gott". Wir verstehen etwas nicht und versuchen dass mit einer herangezogenen "Seele" zu erklären. Unser Körper ist aus Chemikalien zusammengesetzt, das fortleben besteht aus chemikalischen prozessen und elektronischen Impulsen.
Interessant zu diesem Thema sind die beiden Animes "Armitage" und "Ghost in the Shell", sowie der Film mit Robin Williams "Der 200 jahre Mann"

[quote]außerdem, selbst wenn es gelingen sollte, ein mensch wird von seinem umfeld und der jeweiligen gesellschaft geprägt, also kann er doch nie genauso, wie sein vorgänger sein, oder?[/quote]
exact

[quote]was würde euch durch de kopf gehen, wenn euch jetzt jemand sagt, dass ihr ein klon eines bereits verstorbenen menschne seit?[/quote]
Who cares.
oder - hatte er die selben Probleme wie ich? Wie hat er sie gelöst?
Katoich würde nie ein abbild meiner selbst schaffen wollen
das nimmt mir wie gesagt die individualität und das find ich scheiße.
auch find ich es scheiße wesen zu klonen um sie als biologisches ersatzteillager zu nutzen, nur weil jemand irgendwie irgendwo krank ist. wenn man einzelne körperteile klonen könnte wäre das für mich moralisch noch vertretbar aber so nen ganzen menschen , ihm z.B. den arm nehmen udn ihn dann"verschrotten" find ich furchtbar
rochusein film, der dieses thema direkt anspricht ist "blueprint", der dieses jahr in die kinos kam. ich hab ihn zwar leider bisher noch nicht gesehen (hab es aber nach dem abi vor!) aber er wurde von meinem deutsch lehrer stark empfohlen (und mein lehrer is nicht so ein alter eingemotteter sack.. glaubt mir, der weiß was der jugend auch gefällt ;) ).

eine antwort auf deine fragen überdenke ich gerade, ich lass mir aber zeit, falls ich binnen zweier wochen noch nicht geantwortet hab, meldet euch bei mir, denn nächste woche werde ich nicht wirklich online sein (ich sag nur: abitur)
KampfsauBlueprint würde ich mir nicht antun.Das Thema ist vielleicht interessant aber dafür fehlt es an allem anderen wie guter Handlung,symphatischen Charakteren,Witz,Action.Und die Romaze ist so plump das sie nicht nötig gewesen wäre.
Und dann diese unerträglichen Längen.Zum Glück bin ich nach ner Weile eingeschlafen.Und dann diese grausamen Wortkombinationen.Mutzwi,Klonelter,Ichdu,Duich.Einfach nur schrecklich

Naja,ich würde mich jedenfalls nicht klonen lassen.Ich sehe da absolut keinen Sinn drinnen.Wie selbstverliebt muss man sein?
Ausserdem muss es doch einen Sinn haben warum wir nicht einfach Klone von uns produzieren,uns also Asexuell fortpflanzen.
Ich steh sowieso nicht auf Wiederholungen oder veränderte
Originalversionen.Die Karten sollten lieber neu gemischt werden
und neue Nieten und neue Glückstreffer müssen entstehen.

Ausserdem würde es keinen Sinn machen Klone zu erzeugen wenn man nicht in deren Kindheit eingreift ob man jetzt der Klonvater oder die Klonmutter oder ein wissenschaftlerteam ist,dass Einstein nochmal leben lassen will.Aber genau in dieser Hinsicht liegt das Problem.Ein Klon ist im Grunde gar kein Klon.
Aber wenn man denkt er sei nur eine Kopie eines vorhandenen Originals sieht man den schon als minderwertig an und spricht diesem keine volle Menschenwürde zu,vor allem im Punkto selbstbestimmung gibts da gewaltige Probleme da das Original solche Umstände bei sich nicht akzeptiert hätte und das beim Klon nicht anders sein wird
aurora borealisHat das Schaf Dolly ein eigenes Leben?
Warum wird Klonen immer nur als prinzipielles Abbild eines anderen gesehen?
Klonen ist derart weitgefasst, dass diese einseitige Auslegung nur enttäuschen kann.
AndykaGrüße,
Also ich find es eigentlich ziemlich arrogant von uns Menschen zu glauben, es wäre so mir nichts dir nichts möglich, ein Abbild unserer Selbst zu schaffen, nur um unsere Größe und Intelligenz und den Willen zum Fortschritt zu beweisen - um jeden Preis.

Erstens einmal will ich nicht, dass man mich oder jemand anderen klont, zweitens denke ich, dass es nicht möglich ist, für uns.Wir die wir auch nur ein Produkt der Natur sind können nicht selbst wider der Natur (so seh ich das Klonen einfach an...) "Leben" erschaffen. Auch wenn hier möglicherweise jemand anderer Meinung ist und behauptet, es wäre möglich, berührt mich das eher wenig. Man sollte die Unmengen an Forschungsgelder besser für wichtigere und notwendigere Dinge ausgeben - Es sterben immer noch Tag für Tag Menschen, denen man mit finanzieller Hilfe in der Größenordnung, wie sie für Klon-Forschung, Kriegstechnologien und Weltraumforschung verwendet werden, leicht helfen könnte. Aber ich denke, das ist hier der falsche Thread, dieses Thema anzusprechen.

Zurück:
Ich hab nicht sehr viel Ahnung bezüglich dem heutigen Stand dieses Gebietes, deshalb sei es mir verziehen, wenn ich die Möglichkeiten des Klonens nicht erfasse - aber ich denke, wir sollten einen gewissen Respekt haben vor dem Leben und unsere Grenzen erkennen - ich denke, das macht wahre Weisheit aus. Manche Dinge bleiben besser unerforscht - Licht in die Dunkelheit zu bringen, kann fürchterliche Monster wachrufen (im wahrsten Sinne des Wortes - Klonen als Mutationstechnologie seelenloser Zombies? - Oder nur meine möglicherweise konservative Einstellung gegenüber der Unantastbarkeit des Lebens... Man spielt nicht mit dem Feuer... )

Wenn wir wirklich jemanden in die Welt setzten wollen, suchen wir uns doch einfach einen Partner und zeugen ein Kind auf die herkömmliche Art - warum so kompliziert? So kann man doch auch ewig leben - im übertragenen Sinn..

Bin gern bereit zu diskutieren... doch jetzt werd ich ein 2tes mal versuchen, einzuschlafen =)

Gn8
Andyka
TheWithdrawn[quote]Grüße,
Also ich find es eigentlich ziemlich arrogant von uns Menschen zu glauben, es wäre so mir nichts dir nichts möglich, ein Abbild unserer Selbst zu schaffen, nur um unsere Größe und Intelligenz und den Willen zum Fortschritt zu beweisen - um jeden Preis.[/quote]
Ob das irgendwer für arrogant erlärt ist unerheblich. Es gibt Menschen die sehen das anders.

[quote]Erstens einmal will ich nicht, dass man mich oder jemand anderen klont,[/quote]
Wieder nur deine Meinung
[quote] zweitens denke ich, dass es nicht möglich ist, für uns.Wir die wir auch nur ein Produkt der Natur sind können nicht selbst wider der Natur (so seh ich das Klonen einfach an...) "Leben" erschaffen.[/quote]
Es geht definitv, das sieht man an Dolly. Genauso ist es wider der Natur koordiniert Gegenstände zu bearbeiten, chemikalische reaktionen zu erzwingen usw.

[quote]Auch wenn hier möglicherweise jemand anderer Meinung ist und behauptet, es wäre möglich, berührt mich das eher wenig.[/quote]
Und vice versa.

[quote]Man sollte die Unmengen an Forschungsgelder besser für wichtigere und notwendigere Dinge ausgeben - Es sterben immer noch Tag für Tag Menschen, denen man mit finanzieller Hilfe in der Größenordnung, wie sie für Klon-Forschung, Kriegstechnologien und Weltraumforschung verwendet werden, leicht helfen könnte. Aber ich denke, das ist hier der falsche Thread, dieses Thema anzusprechen.[/quote]
Die Menschen interessiert es nicht, ob irgendwo auf der Welt jemand hungert. Menschen haben aber Visionen für die sie bereit sind etwas zu tun.

[quote]
Zurück:
Ich hab nicht sehr viel Ahnung bezüglich dem heutigen Stand dieses Gebietes, deshalb sei es mir verziehen, wenn ich die Möglichkeiten des Klonens nicht erfasse - aber ich denke, wir sollten einen gewissen Respekt haben vor dem Leben und unsere Grenzen erkennen - ich denke, das macht wahre Weisheit aus.[/quote]
Und wer erkennt die grenzen richtig? Du?

[quote]Manche Dinge bleiben besser unerforscht - Licht in die Dunkelheit zu bringen, kann fürchterliche Monster wachrufen (im wahrsten Sinne des Wortes - Klonen als Mutationstechnologie seelenloser Zombies?[/quote]
Inzucht auch. Wird das Clonen nicht durch unsere Wissenschaft erforscht, wird es im Untergrund erforscht, wie es derzeit auch schon gemacht wird. Es bringt nichts einfach die Augen zuzuhalten.

[quote]Oder nur meine möglicherweise konservative Einstellung gegenüber der Unantastbarkeit des Lebens... Man spielt nicht mit dem Feuer... )[/quote]
Mit dem Feuer spielen zu können bedeutet Macht, und die wollen viele.

[quote]Wenn wir wirklich jemanden in die Welt setzten wollen, suchen wir uns doch einfach einen Partner und zeugen ein Kind auf die herkömmliche Art - warum so kompliziert? So kann man doch auch ewig leben - im übertragenen Sinn..[/quote]
Aber nicht mit vorhersehbaren Ergebnis.

[quote]Bin gern bereit zu diskutieren... doch jetzt werd ich ein 2tes mal versuchen, einzuschlafen =)[/quote]
Ebenso :)


Achja, zum Thema Clonen Es gibt eine Sekte ([url]http://www.rael.org/[/url]), die sogenannten Raelisten, die darauf Beharren, dass Gott ausserirdische waren und uns lenken und das Clonen eine Technologie von ihnen ist, die im direkten zusammenhang mit der Menschheit steht. Deren Gründer Rael hat zudem die Firma Clonaid ([url]www.clonaid.com[/url]) ins Leben gerufen, die nach eigenen Aussagen bereits erfolgreich Menschen am clonen ist und auf dem Weg der Unsterblicheit schreitet. Nach deren Auftritt und popularität zu urteilen scheinen diese Leute weder zu faken noch zu scherzen.
DarkHazeHm, nun ja, eineiige Zwillinge haben doch auch eine Seele. Sollte man zumindest annehmen, nicht wahr? Warum sollten dann Klone keine Seele haben?
Seele ist, wenn man denn daran glaubt, eher eine masselose Energie des Lebens als die Glasscheibe hinter der unser Ich sitzt oder der Lebenshauch, der uns das Tun und Lassen ermöglicht. Demnach müssten Klone ebenfalls über Seelen verfügen.

Das mit der Individualität ist ohnehin so eine Sache. Ich bin da eher Watsons Meinung: Ein Mensch ist ein Produkt seiner Umwelt ("Gebt mir zehn Säuglinge, und ich mache daraus, was ihr wollt.").

Frage bleibt dann: Was ist so schlimm am klonen? Und was wäre so schlimm dabei, den Menschen genetisch zu verbessern? Sicher, alle finden es verwerflich. Aber alle essen genmanipulierte Erdbeeren... (erinnert doch ein wenig an "Wieso darf man Salatköpfe essen...")
in vino veritas[QUOTE]Also ich find es eigentlich ziemlich arrogant von uns Menschen zu glauben, es wäre so mir nichts dir nichts möglich, ein Abbild unserer Selbst zu schaffen, nur um unsere Größe und Intelligenz und den Willen zum Fortschritt zu beweisen - um jeden Preis.[/QUOTE]

arogant hin oder her, ich glaube das es gar nicht möglich ist ein genaues Abbild unserer selbst zu schaffen. Wir mögen vieleicht technisch in der Lage sein einen Menschen zu schaffen, der die gleichen Genetischen Vorraussetzungen besitzt, aber wir werden es nicht schaffen, ihm den gleichen Umweltbedingungen und Einflüssen auszusetzen, denen wir ausgesetzt waren

dadurch wird er evtl. eine ähnliche, aber wohl kaum die gleiche Entwicklung erleben wie wir selbst und damit ist er schon kein Abbild unserer selbst mehr, sondern ein eigenes Individuum mit eigener Ausprägung


wir würden insofern maximal einen Zwilling von uns selbst erschaffen aber kein Abbild



[QUOTE]zweitens denke ich, dass es nicht möglich ist, für uns.Wir die wir auch nur ein Produkt der Natur sind können nicht selbst wider der Natur (so seh ich das Klonen einfach an...) "Leben" erschaffen.[/QUOTE]

wieder der Natur? warum ist es dann möglich?
letztendlich ist der technische Ablauf -> Übergabe der genetischen Informationen in eine Eizelle, ein in der Natur ständig vorkommender Vorgang,

disqualifiziert allein die technische Durchführung den Vorgang schon als unnatürlich?




[QUOTE]Manche Dinge bleiben besser unerforscht - Licht in die Dunkelheit zu bringen, kann fürchterliche Monster wachrufen (im wahrsten Sinne des Wortes - Klonen als Mutationstechnologie seelenloser Zombies?[/QUOTE]

warum sollten Klone seelenlose Zombies sein?

[QUOTE]Wenn wir wirklich jemanden in die Welt setzten wollen, suchen wir uns doch einfach einen Partner und zeugen ein Kind auf die herkömmliche Art - warum so kompliziert? So kann man doch auch ewig leben - im übertragenen Sinn..[/QUOTE]

leider gibt es auch Paare, die auf diese Weise keine Kinderbekommen können, z.B. Unfallopfer, den die Hoden oder die Eierstöcke entfernt werden musten
AndykaGuten Abend Leute,
Da es mir gestern nichtmehr gelungen ist einzuschlafen und um 06 Uhr schon der Alltag grüßen ließ, muss ich mich heute sehr kurz fassen und gehe ganz kurz auf eine Aussage im letzten Beitrag ein. Weiteres folgt morgen abend - möchte noch einiges loswerden, ich find das ein interessantes Thema und ich denke, da werden sich noch die Geister scheiden (obwohl derzeit eher so 0815-Antworten kamen - doch dazu morgen...)

[QUOTE]
leider gibt es auch Paare, die auf diese Weise keine Kinderbekommen können, z.B. Unfallopfer, den die Hoden oder die Eierstöcke entfernt werden musten [/B][/QUOTE]

Allerdings, diese gibt es. Doch es gibt durchaus genügend Kinder von Menschen aus u.a. ärmeren Verhältnissen, die ihr Kind zur Adoption freigeben - Was geschieht denn mit denen?

Der Gefahr, dass meiner nachfolgenden Aussage wieder jemand entgegenzusetzen, weiß, dass es [i]nur[/i] meine Meinung ist (doch ist ein Diskussionsforum nicht dazu da, eben letztere auszutauschen?) werde ich trotzen, und sagen, dass ich es nicht will, dass in Zukunft 2 Menschen, oder gar nur einer, vor einem Katalog sitzt, und sich SEIN INDIVIDUELLES KIND NACH MASS bastelt, wie wenn man sich heutzutage ein Produkt zusammenstellt. Und bemerkt man plötzlich, dass diese oder jene Eigenschaft oder Fähigkeit einem doch nicht so ganz passt .- Kind abgegen an der Recycling-Station (man hat ja noch Garantie) wo es sogleich zu neuem Grundmateriel verarbeitet wird, um ein neues Kind zu schaffen.
Klonen ist der Anfang - und so geht es weiter. Ich will hier nicht allen Fortschritt verteufeln, doch nochmals erwähnen, dass man (nicht nur, aber auch) in der Wissenschaft seine Grenzen kennen sollte.

Sorry, dass ich mich so kurz fassen musste, aber Schlaf muss sein. Ergänzung, wie gesagt, folgt morgen.
Finde es ein sehr interessantes Thema und erwarte mit Spannung weitere Antworten.

Bis dahin Carpe Diem et Noctem
Andyka
TheWithdrawnHätten wir unter Moral etwas anderes gelernt, dann hätten wir jetzt keine Probleme mit dieser Frage.

Mit dem Apell auf Moral fürt man jede Diskussion in eine absurde Sackgasse...das selbe gilt für den Glauben.
Ihr mögt dagegen sein - schön und gut, aber nennt Gründe, denn Moral ist kein Argument mit Hand und Fuss. Moral ändert sich, Moral wird von der Gesellschaft geformt, die sich nach ihr orientiert und umgekehrt, Fakten bleiben bestehen.

Mit anderen Worten: Hier einfach nur jeden nach seiner Meinung zu fragen bringt niemanden weiter (eine Diskussion natürlich auch nichts, da wir eh nichts bewirken, aber davon mal abgesehen), da könnten wir genauso gut einen annonymen Poll machen.

Welche nachvollziehbaren Gründe sprechen dafür und dagegen?
ThoughthikerNaja, du beantwortest ja schon einiges selbst...
Doch hier meine Meinung:

Es ist, so glaube ich, das streben eines jeden individuums nach vollkommenheit. Somit können mehrere möglichkeiten "ins besonders" entscheidende Lebensfragen "gelebt" werden, die das alleinige individuum gar nicht erleben kann.
Das soll nicht heißen, dass ich diese art von vermehrung gut finde, doch haben die wissenschaftler ihre entscheidungen schon längst getroffen, ohne dass wir es zum zeitpunkt der entscheidung erfahren haben. Somit wird es als machtmittel genutzt !!! Denn wer entscheidet wer oder was geklont werden darf? Doch nur das entscheidene Individuum, oder?
Doch, auch hier wird Mutter Natur für diesen Weg die entsprechenden Schattenseiten finden, die ja eigentlich umgangen werden wollen.
So ist es für mich persönlich wichtig die natürlciche art der vermehrung zu bevorzugen, nicht nur wegen ihrer ungeheuren vorliebe der sinne und der "berauschenden" wirkungen, sondern vielmehr aus dem Zustand aus dem ein kind entstehen kann! Aus dem was meine Partnerin und mich verbindet und was für das weiterleben, nach mutter natur's "entscheidungen", bedeutend ist.

Abschliessend möcht ich nur noch, wie es in der Bibel steht, sagen: "Liebet und vermehret euch." Findet euren Weg und gebt euer Vermächtnis der Natur, wofür ihr geboren seid!

Jens*
AndykaSo - nehm mir jetzt ein paar Minuten Zeit hier wieder bisschen was zu schreiben - Ich widme mich erstmal deinem Beitrag, TheWithdrawn:

[quote]Ob das irgendwer für arrogant erlärt ist unerheblich. Es gibt Menschen die sehen das anders.[/quote]

Klar, in allen Dingen gibt es jemanden, der sieht das anders - und hier gehts mir, wie ich im letzten Beitrag schon erwähnte, eher um die Meinungen der Leute, die hier posten und schreiben. Natürlich, wie du in deinem nachfolgendem Post berechtigtermaßen erwidert hast, sollte man schon genügend Argumente vorweisen können, um die Diskussion halbwegs sinnvoll zu gestalten, ohne jegliche Begründung eine Meinung zu haben, bringt niemanden etwas. Aber nur weil die Argumente und Beweggründe vielleicht für jemanden nicht schlüssig oder unrational erscheinen, soll es nicht heißen, dass zumindenst einige nicht als vollwertig zu beurteilen sind.

[quote]Hätten wir unter Moral etwas anderes gelernt, dann hätten wir jetzt keine Probleme mit dieser Frage.[/quote]

Leicht möglich, aber das führt zu nichts. Hätte Einstein seine Allgemeine Relativitätstheorie anders definiert bzw. hätte er sie für sich behalten, hätten wir womöglich auch einige Probleme mehr oder auch weniger ... Nicht einzuschätzen....


[quote]Es geht definitv, das sieht man an Dolly. Genauso ist es wider der Natur koordiniert Gegenstände zu bearbeiten, chemikalische reaktionen zu erzwingen usw.[/quote]

Kenn mich in der Mediziin oder im Bereich Biotechnik (falls das überhaupt die richtigen Sparten für Klonforschung sind.. ) nicht aus, von daher kann ich nicht sagen, ob Dolly nun wirklich ein 100%iger Klon ist - deswegen kann ich die Frage nicht rational beantworten, aber ich versuch mal mit meinem kleinen Hausverstand eine Theorie zu formulieren, die mir vielleicht jemand, der in diesem Gebiet mehr bewandet ist, sicherlich beantworten kann:

Da ich nicht denke, dass es hier auf Erden etwas 100% Perfektes gibt, wir hätten immer gerne alles ideal, ideale Leiter, ideale Mikropozessoren etc.. doch ist in dieser unserer realen Welt nichts perfekt und in allem steckt ein kl. Ausreißer mit drinnen - so denke ich, dass man ein Objekt nicht 100% Klonen kann.
Ungenau betrachtet sieht jede Schneeflocke gleich aus, doch seh ich sie mir unter dem Mikroskop an - oder eine Lupe reicht schon, sehe ich die feinen Unterschiede.
Möglicherweise sind die messtechnischen Vorraussetzungen noch nicht gegeben, um zu beweisen, dass der Klon 100% Klon ist - wie gesagt, für mich nicht möglich.

Wobei diese Frage eigentlich für mich nicht wirklich relevant ist, da ich denke, dass die Wissenschaft langsam lernen sollte, die Konsequenzen ihrer Handlungen einzuschätzen und demnach 10x nachzuprüfen, inwieweit dies vertretbar ist, bzw. ob man nicht doch noch mehr forschen sollte, um eventuelle Gefahren und Risken zu erkennen.

[quote]Und wer erkennt die grenzen richtig? Du?[/quote]

Richtig oder Falsch ist mal wieder relativ, aber die Wissenschaft sollte es zumindest versuchen - ich möchte niemanden etwas unterstellen, darum korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber ich vermute, dass die Wissenschaft blind auf Fortschritt bedacht ist, da natürlich Unmengen an Geld, Macht und Wirtschaftlichem Interesse ( nicht nur im Bezug auf Klonen) dahinterstehen - und daher Moral, Verantwortungsbewusstsein oder Qualitätssicherung nicht oder nur wenig gefragt sind.

[quote]Wird das Clonen nicht durch unsere Wissenschaft erforscht, wird es im Untergrund erforscht, wie es derzeit auch schon gemacht wird. Es bringt nichts einfach die Augen zuzuhalten.[/quote]
Hmm... wie meinst du das? Wer ist der Untergrund und woher hat er die Mittel? Gut, womöglich von interessierten finanzstarken Organisationen (wie der zitierten Sekte - woher die die Mittel hat, wäre auchmal interessant). Womöglich hast du Recht, und es ist sowieso nicht aufzuhalten - eine Diskussion ist es allemal wert - da man ja für sich selbst sich auch eine handfeste Meinung bilden möchte...


[quote]Aber nicht mit vorhersehbaren Ergebnis.[/quote]
Warum möchte ich etwas vorhersehen - ich stelle Maschinen her, die mir vorhersehbare Produkte liefern, vorhersehbare Operationen und Automatisationen vornehmen, aber Menschen und Lebewesen im Allgemeinen sind für mich, und ich hoffe auch noch für die Allgemeinheit etwas Unvorhersehbares, etwas unberechenbares - Ein Chaos-Faktor, der immer für Überrraschungen gut sein sollte.


Vielleicht passen Menschen nicht in ein Wirtschaftssystem, das alle unvorhersehbaren Faktoren durch vorhersehbare ersetzen möchte - und vielleicht ist deswegen das Interesse am Klonen so immens... Doch ist das Wirtschaftssystem, die Wissenschaft, die Maschinen, ... nicht FÜR den Menschen da (da er sie eben auch erfunden hat als den Menschen dienlich? ) - nicht der Mensch FÜR die Dinge?

Erich Fromm lässt grüßen (fällt mir dazu passend ein).
[quote]"homo mechanicus" (E. Fromm, 1964a), den Automatenmenschen
Nicht länger überlagert und formt die Gesellschaft ein vorgefundenes, von der Eigendynamik der Triebe bestimmtes individuelles Substrat, sondern bringt es hervor

Gesellschaftlichkeit muß nicht mehr in den Individuen verankert werden, weil sie in deren Produktion bereits miterzeugt wird. Das Leben selbst wird zum Artefakt(erzeugtes Objekt/Ding)

[/quote]
-------

Das war's mal fürs Erste - Ich hoffe auf Antworten und bin noch immer bereit, was dazuzulernen =)

Gute Nacht
Andyka
BaelMal nur zu der Frage - Klonen eines GANZEN Menschen:

Hm um auf die Frage einzugehen was ich genau über das Klonen denke vorab etwas zu dem natürlichen Weg der Vermehrung.

OK Evolution. Zwei Lebensformen der selben Art vereinigen ihre Gene miteinander und erschaffen so ein Kopie ihrer selbst die Aspekte BEIDER enthält. Dadurch entsteht ein neues Wesen mit neuen Eigenschaften. Von der Art und Beschaffenheit diesxer Eigenschaften und Attribute hängt es ab ob es erfolgreich in seiner Umgebung überleben und seine Gene zu einem späteren Zeitpunkt wieder weitergeben kann. Ist das erzeugte Produkt von - grob ausgedrückt - minderer Qualität, so wird es nicht lange genug überleben um dies zustande zu bringen. Also werden mit der Zeit nur die am Besten für die jeweilige Umgebung angepassten Genstrukturen übrigbleiben - der Vorgang den wir als Evolution bezeichnen.

Was ist wenn dies nicht mehr stattfindet sonder durch klonen identlische Kopien - auf die Gene bezogen - der existierenden Lebensformen erschaffen werden? Bei gravierenden Änderungen der Lebensbedingungen zum Beispiel kann sich das Erbgut nicht mehr selbsttätig selektieren um sich den neuen Gegebenheiten anzupassen, da es ja immer nur identisch kopiert wird. Eine Lebensform die sich nur durch klonen fortpflanzt wird also über einen längeren Zeitraum hin nicht mehr lebensfähig sein - wobei ich jetzt mit einem Zeitraum von hunderttausend oder millionen Jahren rechne. Allerdings nur unter der vorraussetzung das diese Rasse es nicht schafft die Umgebung an ihre Bedürfnisse anzupassen.

Wenn du dich selbst nicht mehr an deine Umgebung anpassen kannst passe die Umgebung an dich an - so nach dem Motto.

Allerdings stellt sich die Frage - wenn wir uns nicht mehr verändern oder weiterentwickeln - DNA technisch gesehen - werden wir nie wissen was noch aus unserer Art werden wird.

Ok aus diesem Grund empfiehlt sich auch eine andere Einsatzart des Klonens. Damit meine ich folgendes. Ja menschliches Leben wird geklont, jedoch nur unter der Vorraussetzung das diese Klonungen nur innerhalb eines Zeitraumes von etwa 50 bis 100 Jahren erlaubt sind. Alle Generationen die danach kommen müssen wieder auf natürlichem Wege durch Die Genverschmelzung zweier Individuen erzeugt werden. Das hat den entscheidenden Vorteil das auf diesem Wege die Evolutionären Regeln wieder in Kraft gesetzt weredn und der Mensch trotzdem die Möglichkeit hat die "Fehler" im eigenen erbgut auszumerzen und sich selbst nach eigenem Wunsch umzuformen - z.B. im Hinblick auf die psychische oder physische Leistungsfähigkeit.

Ok nun zu - haben Klone eine Seele?
Ich bin eher der Meinung, dass der Mensch und jede andere Lebensform nur ein Bewusstsein besitzt. Der Begriff "Seele" wurde nur von dem Menschen geschaffen um sich selbst von den Tieren abzugrenzen und sich als etwas besseres zu fühlen. Und auch um sich einzureden das mit dem Topd nicht alles vorbei ist - doch das geht jetzt mehr in den pylosophischen oder religiösen bereich und das steht hier ja nicht zur Diskussion.
Stellen wir uns also die Frage was das Bewusstsein des Menschen ausmacht:

Bewusstsein entsteht im Hirn. Einer Ansammlung unzähliger Nerven, die auf bioelektrischem und biochemischem Wege Impulse zu anderen Zellen der gleichen Art senden. Durch diese Funktionen bildet sich das Bewusstsein, enden diese Reaktionen in der Hirnmasse erlischt automatisch auch das Bewusstsein - kein leben nach dem Tode, keine Weiterexistenz. - Zur untermauerung nochmal einen kleinen Abstecher ins Offtopic - Nahtoderfahrungen die jetzt bestimmt gebracht werden nach dem Motto - gibt doch was danach - Das Gehirn speichert Erinnerungen in der Form von Eiweisketten oder so ähnlich - müsste ich nachlesen - die sich in der Hirnmasse bilden. Wenn KEINE Funktion mehr vorhanden ist können auch keine Erinnerungen gespeichert werden - Ergo ist das Hirn noch am Leben - ergo ist man nicht tot - ergo gibt es noch bewusstsein. (Wobei Wissenschaftler herasusgefunden haben das diese Nahtoderfahrungen stark den erlebnissen von Träumen oder Drogenphantasien, etc. ähneln - Offtopic endet.

Ok da es nur ein Bewusstsein und keine Seele gibt ist das doch ganz einfach: Das Bewusstsein ist zu Anfang des Lebens noch so gut wie nicht ausgebildet. Klar, das Hirn funktioniert schon ganz gutm, aber die Nervenverbindungen wachsen in den ersten Lebensjahren erst richtig zusammen, etc. Wie schon gesagt werden Erinnerungen und alle Eindrücke im Gehirn gespeichert. das heist dann auch - da jeder Mensch unterschiedliche Dinge lernt und unterschiedliche Erfahrungen sammelt sieht dieses Speichermuster unterschiedlich aus. Der Charakter bildet sich durch die "Anderen" Erfahrungen auf einem anderen Wege, es entstehen unterschiedliche Individuen mit unterschiedlichen Meinungen, etc...

Das hat im Hinblick auf das Klonen folgende Aussagekraft: Wenn ich mich klonen lassen würde - der Klon ist nur eine identische Kopie meiner ERBINFORMATION! Da er andere Lebenserfahrungen hat und auch andere Erinnerungen ist er ansonsten ein anderer, ein eigenständiges Individuum, das nicht mit mir in geistiger Hinsicht identisch ist.
hagzissa13Ein Klon ist ja im Grunde nichts anderes als ein eineiiger Zwilling. Sieht man sich die Zwillingsforschung an, erkennt man schnell, daß nicht nur das Genom über den Menschen als solches entscheidet, sondern auch die Umgebung den Menschen prägt. Darum denke ich, daß ein Klon sich nicht viel anders fühlt, wie ein Zwilling eines Zwillingspäarchens.

Warum die Menschen Klone von sich selbst erschaffen wollen? Ich bin mir gar nicht so sicher, ob das überhaupt viele wollen. Die Hauptinentesion ist meist der Wunsch, Kinder, Partner oder geliebte Haustiere wieder "auferstehen" zu lassen. Viele Menschen haben verlernt, den Tod als einen natürlichen Bestandteil des Lebens zu akzeptieren und wollen sich so eine Illusion der Unsterblichkeit schaffen.


Bis voll "funktionstüchtige" Klone generiert werden können, wird es eh noch ein wenig dauern. Natürlich könnte man die Methode, die dam Schaf "Dolly" zum sogenannten Zwilling verhalf, auch am Menschen umsetzen, jedoch sind die Nebenwirkungen einfach zu groß (vorschnelles Altern z.B.).
Aufhalten wird man diese Entwicklung ws eh nicht können. Selbst wenn man die Methoden verbieten würde, eine solche Methode könnte auch in einem gut ausgestatteten Hinterhoflabor angewandt werden... und niemand bekäme es mit...


Hagzissa

- per aspera ad astra -
AnaximanderIch halte das Klonen für den uninteressantesten Teil der Gentechnik und verstehe nicht, weshalb es ständig von den Medien hochgepusht wird. Wie hagzissa13 gesagt hat, wird beim Klonen zeitversetzt ein eineiiger Zwilling gezeugt – das ist alles.
Aber offenbar ist das Vielen nicht bewusst – zumindest machen hahnebüchende Fragen wie „Haben Klone eine Seele?“ diesen Eindruck.

Ich denke nicht, dass die Möglichkeit des Klonens eine Bedrohung ist. Erstens ist die Methode noch vollkommen unausgereift, zweitens bringt das Klonen praktisch keinen Nutzen mit sich.

Viel mehr Hoffnung oder Angst (das kann jeder selbst entscheiden) sollte man bezüglich Genmanipulation haben. Wir werden in den nächsten Jahrzehnten oder höchstens Jahrhunderten in die Lage kommen, unsere DNA, unseren eigenen Bauplan, völlig umzugestalten. [b]Davor[/b] sollte man Respekt haben!
DesiraDas finde ich auch. Klonen erschafft doch nur einen weiteren Menschen, obwohl durch das Klonen ja nachweislich irgendwelche Krankheiten oder Immunschwächen usw. beim Klon auftreten können (siehe Dolly, da wir ja noch keinen Menschenklon haben, ist wohl aber das gleiche zu erwarten).
Trotzdem denke ich, daß die Aussicht, die DNA eines zukünftigen Menschen "perfekt" hinzubiegen, das eigentlich Beunruhigende ist...
rochusSo, jetzt hab ich endlich Zeit dazu, hier zu antworten *fingerknacks*
Direkt mit einem eineigen Zwilling kann man das Klonen nicht setzten. Im Endeffekt passiert zwar exakt das selbe, aber es gibt feine, kleine Unterschiede, an denen Dolly letztendlich zu Grunde gegangen ist. Die Gründe sind bisher noch nicht wirklich einhundert Prozent bewiesen, unter den Forschern herrscht allerdings starkes Einvernehmen wenn es darüber geht:
An den Chromosomen gibt es je an den Enden einen gewissen Teil (mir ist der Name dafür entfallen), der im Laufe des Alters abbaut.
Man muss allerdings auch beim Klonen unterscheiden. Es gibt da nämlich zwei Arten: einmal das Klonen, bei dem in die Eizellen die Zellkerne von wenigen Tage alten Zellhaufen gebracht werden und das Klonen, bei dem in den Zellkern der Kern einer adulten Zelle gebracht wird.
Da ich denke, dass es hier um letzteres geht, verzichte ich auf Kommentare zum ersten..
Also, die Chromosomen-Enden verkürzen sich im Laufe des Alters, wird nun ein solches Chromosom "neu belebt" indem man es in eine Eizelle packt, so ist dies, so vermutet man, auch eigentlich eine Fahrkarte für den Tod, zu sehen an dem doch recht kurzen Alter von Dolly. Weiter spielen diese Enden wohl noch mehr eine Rolle, wenn bestimmte Gene expirmiert werden, so hatte Dolly ja auch Probleme mit verschiedenen anderen Sachen und ist primär daran gestorben.
So, was hat das nun mit dem Klonen eines Menschen zu tun? Rein theoretisch kann man damit nur einen Menschen herstellen, der eine verkürzte Lebenszeit hat und von daher ist es mehr als verwerflich, jeder hat das Recht auf ein gesundes Leben und auf Unversehrtheit.
Außerdem ist die Sache problematisch, dass die Gene wirklich fast 100 Prozent gleich sind, damit das Recht auf Individualität eigentlich eingschränkt ist. Auch bei eineigen Zwillingen sind die Unterschiede im Erbgut vorhanden (Ich frag mich aber gerade, wieviel das ist. Es müssen zumindest solche Unterschiede sein, dass Fingerabdrücke und Iris anders sind. Ob das eine Punktmutation oder gar Rastermutation ist würd mich mal interessieren!).
Ich finde ebenfalls, dass der ganze Medienrummel rund ums Klonen eigentlich bescheuert ist. Früher war ich streng gegen das Klonen, aber inzwischen hab ich eingesehen, dass es eigentlich mehr positive Seiten hat, solange es in Vertrauenswürdigen Händen liegt! Man muss da nur mal an therapeutisches Klonen denken. Wenn diese Sachen mehr erforscht wären, so hätten wir vielleicht bald keine Probleme mehr, eine neue Leber oder Niere zu züchten (und eventuell dann auch, wenn es mal öfters "passiert" ist zu einem erschwinglichen Preis. Man darf da die großen Konzerne nicht außer Acht lassen, die da auch ein Auge drauf haben *seufz*) und schon wären auch die Kosten für Dialyse weg und es bräuchten keine Medikamente mehr eingenommen werden. Noch weniger Kosten.
Auch interessant an der ganze Sache wäre vielleicht (aber das greift meines Erachtens zu sehr in das Partnerglück!) wenn man vor der Geburt eine bestimmte Veränderung im Erbgut vornehmen könnte (ist technisch zum Glück so noch nicht möglich bzw. nur unter einem untragbaren Finanz- und Technikaufwand!) um ein bestimmtes Gen dahingehend verändern, damit eine AIDS resistenz entsteht. Das hatten wir erst am Montag im Bio-Abitur und den Text fand ich sehr interessant: etwa 1 Prozent der Europäer besitzen eine natürliche AIDS-Resistenz dank einer Mutation auf irgendeinem Gen, wodurch das Hülleprotein der T-Helferzellen und der Makrophagen verändert wird. Wie genau jetzt nach einer AIDS Infektion die Krankheit nicht auftritt, war unsere Aufgabe. Aber ich kann mir vorstellen, dass damit eine Verschmelzung der Wirtszellen und des Virus nicht mehr möglich ist, ein Einschleußen der Virus-RNA also auch nicht möglich ist.. hmm. Also wenn man nun dieses Gen dahingehend schon sehr früh verändern könnte, dann wär dies eigentlich der ideale AIDS-Schutz. So könnte man das bei anderen Krankheiten auch machen.
Okay, das hat nix mit Klonen zu tun aber ich finde ebenfalls, dass Klonen einer der Uninteressantesten Teile der Gentechnik sind! Da gibts wesentlich Interessanteres!

gruß
rochus
Anaximander[quote]Es müssen zumindest solche Unterschiede sein, dass Fingerabdrücke und Iris anders sind. [/quote]
Also ich habe neulich noch gelesen, dass genetische Fingerabdrücke bei eineiigen Zwillingen versagen... Und das, obwohl genetische Fingerabdrücke ja mit dem hypervariablen Teil der DNA arbeiten. Falls das stimmt, wüßte ich daher nicht, wo die genetischen Unterschiede bei Zwillinge sein sollten.
SchneeKönigingrüße euch!

schön dass ihr mir so viel geschrieben habt! hab ja jetzt einiges übers klonen gelernt, danke...hm, werd noch mal drüber nachdenken, aber ich glaub ihr habt mir geholfen, dass nicht so eng zu sehen und nicht einfach aus prinzip dagegen zu sein...

~DANKE~

[QUOTE]ich finde ebenfalls, dass Klonen einer der Uninteressantesten Teile der Gentechnik sind[/QUOTE]

hm, naja rochus, dafür hast du ja ziehmlich ausführlich geantwortet...

;)
rochusvielleicht etwas falsch ausgedrückt, ich meinte:
der "akt" des klonens selber ist sehr uninteressant. die technik und das wissen dahinter, warum was wie funktioniert ist dabei das, was mich eher daran reizt, bzw. die aufschlüsselung des genoms und die sinnvolle anwendung dessen, was man dabei lernt. klonen ist sinnloses anwenden dieser technik. dabei aber wie gesagt unterscheiden: darunter fällt für mich auch wieder nur "normales" klonen, sprich eine genetische kopie eines lebewesens herstellen. das meiner ansicht nach völlig gerechtfertigte klonen und "verarbeiten" ist das therapeutische klonen um das leben einer erkrankten person (egal mit was) zu erleichtern. denkbar wär ja z.B. durch therapeutisches klonen auch die herstellung körperspezifischer imunkörper, primär T-Helferzellen und damit eine eventuell bekämpfung/zurückdrängung von aids. (das ist nur meine idee, ich weiß nicht, ob es das wirklich gibt). oder eine genauere untersuchung des anti-aids-gens (ca. 1% der europäischen bevölkerung ist immun gegen aids..) und dessen einbau und funktionstest in körpereigenen zellen.
ja, sowas könnte ich mir vorstellen, doch das klonen eines echten lebewesens dürfte nur in dem hinblick interessant sein, welche krankheiten das ding dann kriegt bzw. ob es überhaupt funktioniert...

gruß
rochus
Sent_from_HellHey leute!
Ich möchte euch mal fragen, was ihr über das Thema Mutation denkt?
Fändet ihr es nicht auch schrechlich, wenn euch euer Ebenbild irgendwann einmal begegnen würde?
Scgreibt mal eure Meinung!!!
dwislIch hoffe nicht, dass irgendetwas derart mutiert, sodass es aussieht wie ich.

Bist du sicher, dass du Mutationen meinst?
Blady[B]Hallo[/B] ich bin neu hier und wollt mal schnell hallo sagen!:)

zu deiner Frage, ich fände es schon unheimlich, :eek:wenn mir ein Mensch begegnen würde, der so aussieht wie ich, aber die inneren Werte können nie im Leben die gleichen sein und auf die kommt es schließlich am wichtigsten an. Man müsste eineiige Zwillinge fragen, wie dass ist. ;) ;)

Bist du sicher, dass du nicht klonen oder etwas anderes meinst ?
AstatosDas was du meinst, ist das Klonen, bzw. auch eineiige Zwillinge. Bei Mutationen wird die Erbsubstanz entweder durch Umwelteinflüsse oder durch spontane Mutation so beeinflusst, dass sich der Genotyp (das genetische Material) und meistens auch Phänotyp, also das Erscheinungsbild des Organismus verändert...
Mutationen sind zum Beispiel Fliegen mit mehr als zwei Facettenaugen, oder Beinen anstatt Fühlern am Kopf...
Es gibt auch Mutationen die nicht so gravierend sind, die sogar einen evolutionären Vorteil bringen (Was nicht heißt, dass Fliegen mit Beinen anstatt Fühlern am Kopf von Vorteil wären... :rolleyes:)

Das was du meinst entsteht, wenn sich die Erbsubstanz zweier Individuen gleicht bzw, extrem geringe Unterschiede aufweist... (selbst eineiigige Zwillinge müssen nicht zu 100% das gleiche Genom haben...), hat jedoch nichts mit Mutationen im biologischen Sinne zu tun...
paper_flowerwas wäre wenn ihr euch klonen lassen würdet?
würdet ihr es überhaupt tun und wenn ja wieso?
was haltet ihr generell vom klonen?

bin gespannt auf eure antworten
paper.flower
Tapio BearkingZum Thema Klonen fällt mir nur der gute alte [URL=http://www.seeklyrics.com/lyrics/Helloween/Dr-Stein.html]Dr. Stein [/URL] ein.

Im Ernst. Mich selber Klonen lassen? So das es zwei von mir gibt? Niemals. Zum einen möchte ich einzigartig bleiben und zum anderen möchte ich das nicht meinen Mitmenschen antun.
Die andere Seite ist natürlich das medizinische Klonen, um quasi Ersatzteile für den Menschlichen Körper zu schaffen. Da bin ich mir nicht so sicher, was ich von halten soll. Einerseits ermöglicht es das Erschafften von erkrankten Körperteilen (Lung, Leber, Herz etcpp) andererseits... ich weiß nicht... ist mir nicht ganz wohl dabei etwas im Labor gezüchtetes in mir zu tragen.
JensemannSchließe mich da Tapios Meinung an, wenns hilft warum nicht? Der rechtliche Rahmen muss aber so eng umschrieben werden das evtl. Drecksäcken wie dem Dollivater keinerlei Freiräume bleiben.

Sollte ich mich mal selber klonen, würd ich mich von hinten angucken, ist bestimmt witzig.
Lesbiakommt drauf an, warum man sich klonen lässt. wenn z.b. liebe kleine terroristileins sich klonen lassen, um mehr selbstmordatentäter zu haben...
deswegen sollte man lieber nich ganze menschen nachklonen. hitler hätte das ganze natürlich ganz toll gefunden...
einzelne organe nachklonen ist natürlich ganz gut, wenn man dadurch leben retten kann.
mich selbst klonen? lieber nicht. die hätte ich ja dann die ganze zeit am hals....
Mary-EllenDas Problem ist doch: entdeckt einer Uran baut er ne Atombombe.
Und ist die Forschung soweit dass das Wissen ums Klonen existiert ist es nur eine Frage der Zeit bis jemand sich dieses Wissen zueigen macht um anderen Menschen damit Schaden zuzufügen.

Deshalb bin ich dafür mit dem Wissen und allem was zum Klonen benötigt wird sehr sehr sparsam umzugehen. Zu dem Wissen sollten so wenig wie möglich Menschen Zugang haben.

Ich weiß zwar nicht ob und inwiefern das durchführbar ist, aber das wären meine Bedenken.

Ich kann mir nicht vorstellen geklont zu sein: ist dann der andere Mensch komplett identisch? Fühlen die beiden Körper gleich? Was wenn der eine im Schatten und der andere in der prallen Sonne liegen - wer schwitzt? Und wenn einer schwitzt und der andere nicht - ist es dann ein und derselbe Mensch?

- nicht lachen! -

;)

Mary-Ellen
Seraphielalso ich ich würde mich auch nicht klonen lassen...

und zu dem unfug mit klonen, da musste ich gerade an die klonkrieger aus star wars denken....
Dark LuziferKlonen hat zwei Problemstellen:

1. Medizinisches Klonen: Wenn man einen Menschen Klont um "Ersatzteile" für sich zu haben, ist das nicht ethisch falsch? Schließlich müsste man den Klon als Menschen zweiter Klasse betrachten und bereit sein ihn für sein eigenes Wohl zu opfern. Aber ist es nicht falsch einem denkendem und fühlendem Wesen so was anzutun?

2. Klonen von "perfekten" Menschen: Angenommen man könnte Menschen genetisch verändert, so dass sie keine Krankheiten haben. Aber auch Aggressionen runter setzen und Aussehen bestimmen könnte, währe das nicht unnatürlich? Und wären dann die normalen Menschen nicht Menschen zweiter Klasse, und somit Chancenlos?

Das erste Problem wird in dem Buch "Dublic No 7" beschrieben.
Das zweite in dem Film "Gattica" gezeigt.

Einzelne Organe zu züchten fände ich aber gut.

P.S.: Ich werde mich nicht klonen lassen!
WreckerEs wird z.Z. sehr viel auf den Gebieten der Genmanipulation und der Technischen Biologie geforscht. So kann man heute z.B. in Amerika schon bestimmen ob das Kind das geboren wird, Junge oder Mädchen sein soll und wie hoch die raten für diverse Krankheiten wie Krebs. etc. sind. So kann ich mir auch gut vorstellen, dass man sich bald aussuchen kann wie welches Aussehen das Kind haben soll. Nun würde ich persöhnlich Meinen, dass ich das nicht mit meinem Gewissen vereinbaren könnte, das Kind in irgendeine Form zu pressen.


Desweiteren habe ich mich gefragt, ob es in Zukunft ethisch korrekt währe seine Körperteile gegen Maschinelle auszutauschen, weil diese mehr Leistung bringen wie die eigenen. Nun heutzutage gibt es noch keine Prothesen die besser sind als die eigenen Körperteile, aber die Menschheit ist auf dem besten Weg solche Prothesen zu entwickeln. So gibt es Beinprothesen mit welchen ein Dauerläufer schneller laufen kann als einer der noch deine Beine hat. Jedoch hat man in den Prothesen noch kein Gefühl. Von mir aus kann ich sagen das ich meine eigenen Körperteile nicht ersetzten würde, jedoch würde ich mir überlegen diese technisch zu erweitern wenn es die Möglichkeit gebe.

Mich würde gerne interessieren wie ihr über diese Sachen denkt.
KlarionIch hab's immer gewusst:
[B]Shadowrun ist doch keine Fiktion.[/B]

Spass beiseite:
Ich denke, solange ich keine Prothesen brauche... lieber nicht. Aber falls es mal dazu kommen sollte, dann bitte mit Stil.
BeowulfAlso korregiert mich, falls ich mich irre, aber gibts das Thema hier nicht schon irgendwie, irgendwo?
[QUOTE][i]Original geschrieben von Wrecker [/i]
[B]Es wird z.Z. sehr viel auf den Gebieten der Genmanipulation und der Technischen Biologie geforscht. So kann man heute z.B. in Amerika schon bestimmen ob das Kind das geboren wird, Junge oder Mädchen sein soll und wie hoch die raten für diverse Krankheiten wie Krebs. etc. sind. [/B][/QUOTE]

Das hat mit Genmanipulation nichts zu tun. Um zu bestimmen ob ein Kind Junge oder Mädchen wird, muss man sich nichtmal die Gene anschauen. Man braucht nur Sperma und eine Zentrifuge. Man schüttelt das ganze etwas, und dann sind unten die weiblichen Spermien, und oben die männlichen. Dann fischt man sich raus was man braucht, und das Spermium bekommt ein Date mit einer schicken Eizelle. Die Technik gibts schon seit es die künstliche Befruchtung gibt, als ich glaube schon seit ein paar Jahrzehnten.
Feststellen wie hoch die Wahrscheinlichkeit von Krankheiten ist, hat auch nichts mit Genmanipulation zu tun. Das kann man auch wenn man sich zum Beispiel die Familiengeschichte anschaut. Außerdem selbst wenn man auf die Gene schaut um vielleicht ein "Krebsgen" zu suchen, hat das mit "Manipulation" der Gene nichts zu tun.
mutantX[QUOTE][i]Original geschrieben von Dunst [/i]
[B]<<-- Schöpfung des menschen nach seinem eigenen Bild und "Gleichnis" -->>

heil hitler... und die züchtung der neuen herrenrasse... des perfekten menschen... des übermenschen... auch wenn irgendwelche emotionalen wracks dabei rauskommen... das "seeleneben" des menschen...das innerste...ist nicht von bedeutung... ist nicht bestandteil der modernen wissenschaft... spielen wir natur... spielen wir gott...(der ist doch schon eh verreckt)... basteln wir uns menschen(-leben?) zusammen... und falls etwas schiefgehen sollte haben wir ja ein ersatzteillager... was wünschen sie...? einen neuen fuß...? ein neues auge...? ein neues herz...? bestellung bitte über internet... sauber und vorallem kontakt-los ...per mauslick...

... ist das eine lösung...?
...wo bleibt der mensch...?
...wo bleibt die menschlichkeit...?
...wo beiben die menschen...?
...mit ihren stärken und schwächen...?
...mit ihren guten und schlechten seiten...?

irgendwie macht mich das nachdenken über dieses thema wütend... und traurig... wo sind wir heutzutage angelangt...? wie gedankenlos sind wir...? besteht der mensch nur aus einem haufen atome...? gene...? wo bleibt die "seele"...? wo bleibt das individum...? bin ich beliebig auswechselbar...? was bringt mir ein hundert...oder hundertfünfzig jähriges unerfülltes leben...?

das geschäft ist gut... noch nicht ausgereift... aber die nachfrage nach perfekten menschen vielversprechend... wer möchte es nicht sein...? perfekt und ohne probleme... jedenfalls lohnt es sich in dies gebiet zu investieren... die aktien steigen... das geld fliesst... die nachfrage ist riesieg... naja ein paar werden bedenkenn gegenüber dem spiel mit dem leben äußern... kein problem... denen versprechen wir etwas von besseren und gesünderem leben... hat bis jetzt zumindest immer geklappt... und die nachfrage ist fast unerschöpflich... kauft gentechaktien...!...! das ist der markt der zukuft...

...wo bleibt der mensch...?

dunelzartegrüße... dunst...

und gruß an rammsteins mutter.... [/B][/QUOTE]


weisst du was leute wie du find ich schrecklich...
natürlich wollen wir eine bessere rasse... ganz so wie bei xmen um realistisch zu sein wird es in der realität nicht gehen aber wir können dahinkommen in einer besseren welt zu leben... es wird zwangsläufig dazu kommen dass es bessere menschen geben wird... nicht mehr so analficker wie wir sie jetzt haben....
es wird kampfmaschinen geben und menschen mit aussergewöhnlichen fähigkeiten und da ist gut so...
ich studiere zum glück schon und freue mich auf den durchbruch...
greez
mutantX[QUOTE][i]Original geschrieben von SchneeKönigin [/i]
[B]Mich beschäftigt dieses Thema, seit ich das erste mal davon hörte.

Warum will ein Mensch ein Abbild seiner selbst erschaffen? nimmt er sich damit nicht, das wertvollste was er hat? das was alle menschen auszeichnet? nimmt er sich damit nicht seine individualität? seine einzigartigkeit?

oder ist es der simple wunsch, ewig zu leben, der da durch kommt?

haben klone eine seele? kann man eine seele klonen? jeder mensch hat eine seele. sie wurde ihm von einer uns unbekannten macht gegeben. aber ist ein mensch fähig einem anderen menschen so etwas durch chemie zu geben?

außerdem, selbst wenn es gelingen sollte, ein mensch wird von seinem umfeld und der jeweiligen gesellschaft geprägt, also kann er doch nie genauso, wie sein vorgänger sein, oder?

was würde euch durch de kopf gehen, wenn euch jetzt jemand sagt, dass ihr ein klon eines bereits verstorbenen menschne seit?

würde mich über konstruktieve antworten freuen

Eiskuss [/B][/QUOTE]

lol das was ihr seele und empfinden nennt ist nichts anderes als die fähigkeit des gehirns zu speichern und zu lernen und durch signale gedanken auszulösen was das ichempfinden als ursache hat.

der klon wird die selben veranlagungen haben aber je nachdem wie er aufwächst andere verhaltensmuster.
mutantX[QUOTE][i]Original geschrieben von Andyka [/i]
[B]Grüße,
Also ich find es eigentlich ziemlich arrogant von uns Menschen zu glauben, es wäre so mir nichts dir nichts möglich, ein Abbild unserer Selbst zu schaffen, nur um unsere Größe und Intelligenz und den Willen zum Fortschritt zu beweisen - um jeden Preis.

Erstens einmal will ich nicht, dass man mich oder jemand anderen klont, zweitens denke ich, dass es nicht möglich ist, für uns.Wir die wir auch nur ein Produkt der Natur sind können nicht selbst wider der Natur (so seh ich das Klonen einfach an...) "Leben" erschaffen. Auch wenn hier möglicherweise jemand anderer Meinung ist und behauptet, es wäre möglich, berührt mich das eher wenig. Man sollte die Unmengen an Forschungsgelder besser für wichtigere und notwendigere Dinge ausgeben - Es sterben immer noch Tag für Tag Menschen, denen man mit finanzieller Hilfe in der Größenordnung, wie sie für Klon-Forschung, Kriegstechnologien und Weltraumforschung verwendet werden, leicht helfen könnte. Aber ich denke, das ist hier der falsche Thread, dieses Thema anzusprechen.

[/QUOTE]

manno mann bist du dumm... du hast echt gar keine ahnung... und ich denke der mensch sollte alles machen wozu er technisch in der lage ist und nicht so ein beschissener moralist sein wie du...
ich halte absolut nix von moral... das ist ein von der menschheit entworfenes konstrukt das nix für sich hat.

[QUOTE]
Zurück:
Ich hab nicht sehr viel Ahnung bezüglich dem heutigen Stand dieses Gebietes, deshalb sei es mir verziehen, wenn ich die Möglichkeiten des Klonens nicht erfasse - aber ich denke, wir sollten einen gewissen Respekt haben vor dem Leben und unsere Grenzen erkennen - ich denke, das macht wahre Weisheit aus. Manche Dinge bleiben besser unerforscht - Licht in die Dunkelheit zu bringen, kann fürchterliche Monster wachrufen (im wahrsten Sinne des Wortes - Klonen als Mutationstechnologie seelenloser Zombies? - Oder nur meine möglicherweise konservative Einstellung gegenüber der Unantastbarkeit des Lebens... Man spielt nicht mit dem Feuer... )


Wenn wir wirklich jemanden in die Welt setzten wollen, suchen wir uns doch einfach einen Partner und zeugen ein Kind auf die herkömmliche Art - warum so kompliziert? So kann man doch auch ewig leben - im übertragenen Sinn..

Bin gern bereit zu diskutieren... doch jetzt werd ich ein 2tes mal versuchen, einzuschlafen =)

Gn8
Andyka [/B][/QUOTE]

NOCHMAL... scheiss moralist..... willst du auf dieser beschissenen welt so weiter leben wie jetzt???
ich nicht DANKE
ich denke da muss auf gut deutsch mal ein bisschen ramba zamba her und ein wenig leben hehe
mutantX[QUOTE]

Achja, zum Thema Clonen Es gibt eine Sekte ([url]http://www.rael.org/[/url]), die sogenannten Raelisten, die darauf Beharren, dass Gott ausserirdische waren und uns lenken und das Clonen eine Technologie von ihnen ist, die im direkten zusammenhang mit der Menschheit steht. Deren Gründer Rael hat zudem die Firma Clonaid ([url]www.clonaid.com[/url]) ins Leben gerufen, die nach eigenen Aussagen bereits erfolgreich Menschen am clonen ist und auf dem Weg der Unsterblicheit schreitet. Nach deren Auftritt und popularität zu urteilen scheinen diese Leute weder zu faken noch zu scherzen. [/B][/QUOTE]


und wo sind dann die beweise???
also ich meien das hab ich auch schon gehört und hört sich gut an NUR... ich glaube nichts was ich nicht selber gesehen habe...
mutantX[QUOTE][i]Original geschrieben von Tapio Bearking [/i]
[B]Zum Thema Klonen fällt mir nur der gute alte [URL=http://www.seeklyrics.com/lyrics/Helloween/Dr-Stein.html]Dr. Stein [/URL] ein.

Im Ernst. Mich selber Klonen lassen? So das es zwei von mir gibt? Niemals. Zum einen möchte ich einzigartig bleiben und zum anderen möchte ich das nicht meinen Mitmenschen antun.
Die andere Seite ist natürlich das medizinische Klonen, um quasi Ersatzteile für den Menschlichen Körper zu schaffen. Da bin ich mir nicht so sicher, was ich von halten soll. Einerseits ermöglicht es das Erschafften von erkrankten Körperteilen (Lung, Leber, Herz etcpp) andererseits... ich weiß nicht... ist mir nicht ganz wohl dabei etwas im Labor gezüchtetes in mir zu tragen. [/B][/QUOTE]

dabei hast du aber auch wieder das problem das entsprechende partien nach einiger zeit wieder erkranken...
du must schon das genom verändern...
wie die meisten hier schon erwähnten der interessantere teil... klonen ist also uninteressant... kannst dir doch vorstellen wie ein 2. aussieht und was in seinem kopf vorgeht muss dich ja nicht angehen oda?
was d genom desweiteren angeht, stell dir doch mal vor dass man den heilungsprozess manipulieren könnte und so massive beschleunig in der heilung erlangt, oder man könnte die widerspänstigkeit oder widerstandskraft, grösse, körperkraft(muskeln) und ausstattung am körper verändern...
wie wärs mit dickerer stabilerer haut, genmanipulierte haut die kaum schaden annimmt, schmerzempfinden herabsetzt da es nicht mehr so benötigt wird bei stärkerer wiederspänstigkeit...es wäre möglich die reaktionsfähigkeit zu vergrössern... menschen mit zum beispiel faccettenaugen mit ca 4000000faccetten und dazu noch linsenaugen zwischen denen man umschalten kann oder diese gleichzeitig bedienen kann.... mehr beweglichkeit.... so schnell laufen wie ein gepard mit gleichzeitig grösserer ausdauer...etc...
oder eine intelligente rasse wird geschaffen, die die menschheit weiterentwickelt
die möglichkeiten wären wahnsinn.... hoffentlich kann man das auch stabilisieren
mutantX[QUOTE][i]Original geschrieben von Mary-Ellen [/i]
[B]Das Problem ist doch: entdeckt einer Uran baut er ne Atombombe.
Und ist die Forschung soweit dass das Wissen ums Klonen existiert ist es nur eine Frage der Zeit bis jemand sich dieses Wissen zueigen macht um anderen Menschen damit Schaden zuzufügen.

Deshalb bin ich dafür mit dem Wissen und allem was zum Klonen benötigt wird sehr sehr sparsam umzugehen. Zu dem Wissen sollten so wenig wie möglich Menschen Zugang haben.

Ich weiß zwar nicht ob und inwiefern das durchführbar ist, aber das wären meine Bedenken.

Ich kann mir nicht vorstellen geklont zu sein: ist dann der andere Mensch komplett identisch? Fühlen die beiden Körper gleich? Was wenn der eine im Schatten und der andere in der prallen Sonne liegen - wer schwitzt? Und wenn einer schwitzt und der andere nicht - ist es dann ein und derselbe Mensch?

- nicht lachen! -

;)

Mary-Ellen [/B][/QUOTE]

oh man seid ihr alle so naiv?
es ist ein mensch wie jeder andere+++
so wie deine zwillingsschwester wenn du eine hättest... vorrausgesetzt man bekommt das problem der chromosomenendenteilung in den griff um vorzeitiges absterben zu verhindern
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von mutantX [/i]
manno mann bist du dumm... du hast echt gar keine ahnung... und ich denke der mensch sollte alles machen wozu er technisch in der lage ist und nicht so ein beschissener moralist sein wie du...
ich halte absolut nix von moral...
...
NOCHMAL... scheiss moralist..... willst du auf dieser beschissenen welt so weiter leben wie jetzt???
ich nicht DANKE
ich denke da muss auf gut deutsch mal ein bisschen ramba zamba her und ein wenig leben hehe [/QUOTE][b]Hallo mutantX,

Bitte lies dir noch mal die Forumsregeln durch und halte dich daran!
Beleidigungen und Beschimpfungen sind hier unerwünscht!

Ansonsten mache ich hier mal ein bisschen ramba zamba ...

TheTurningPoint, Moderator "Dunkelheit & Licht"[/b]

PS: Ach ja, und komplette Beiträge sollten nur zitiert werden, wenn das zur Bezugnahme unbedingt notwendig ist.
mutantXsry ich dachte jeder weiss dann auch worauf ich mich bezog...welchen beitrag hast du denn gelöscht?
und sory ich war so sauer auf manche hier
mutantX[url]http://www.deutscher-apotheker-verlag.de/daz_neu/public/tagesnews/Juni/tagesnews20040628d.html[/url]


das hört sich doch gut an :)

könnte man missbrauchen hehe :)
mutantXund auch mal die negative seite:

[url]http://www.beepworld.de/members56/sonnenstrahl_f_g/fibrodys_plasia_ossi.htm[/url]
ZeratulIch hab das alles hier mal überflogen und mehr oder weniger gelesen und habe festgestellt, das hier nur sehr wenige Leute mit dabei sind, die überhaupt Ahnung von diesem Themengebiet haben - aber munter herumdiskutieren.

Schon beim "Opener" dieses Threads steckt der Teufel im Detail:

Es gibt keinen seriösen Wissenschaftler, der die Erschaffung von neuem, geplanten Leben als "Ziel" oder "Erfolg" ansieht.

Dies ist technisch und molekularbiologisch auch definitiv nicht machbar (vielleicht in 20 oder 30 Jahren). Es ist nachwievor unklar, welche Genabschnitte für welche Polypeptide codieren (und wie sie es genau tun), noch welche inter- und intrachromosomalen Regulationsmechanismen es überhaupt gibt und wie sie alle funktionieren. Zudem ist die Rolle der Proteomik, der Epigenetik und der maternellen mt-RNA immer noch mehr oder weniger gut verstanden.

Für alle die mit den Begriffen nichts anfangen können, lege ich Wikipedia ans Herz. Ich bin auch gerne bereit Inhalte zu erklären. Aber bitte, diskutiert sachlich und auf einer inhaltlich fundierten Ebene.

Im Prinzip ist der bisherige Weg der Gentechnik eigentlich nicht wegzudenken. Er ist schon allgegenwärtig (was euch jeder Diabetiker bestätigen sollte). Da es immer mehr Menschen auf diesem Planeten werden, gibt es zwei Optionen um die Versorgung von allen Menschen langfristig sicherzustellen: Optimierung der Erzeugnisse oder Reduktion der menschlichen Bevölkerung.

Welche Option diese bessere ist, sollte in einem anderen Thread diskutiert werden
mutantXdas siehst du meiner meinung nach falsch...
natürlich sind wir früh dran im moment noch aber es gibt wie du wissen musst weitaus mehr chromosomen als die 46 im menschlichen organismus... demnach könnte man chromosomen bzw basen bausteine in die dna des menschen einbauen die zu neuen mutationen führen...
ich versteh ein wenig (nicht allzuviel, aber genug mir darüber gedanken zu machen) was davon mag ich zu behaupten aber oft hab ich auch gar keine lust lang erklärunge zu liefern. den, den es interessiert, der geht wie du schon richtig sagst in wikipedia oder sucht sonst wo.
und forscher die auch das "böse bzw negative" wie alle es auch bezeichen wollen gibt es immer. diese werden aber nicht von sich als böse forscher reden sondern sind genau davon überzeugt dass das das ziel ist und das was gutes ist was sie tun.
hitler war auch davon überzeugt dass die eliminierung der juden das einzigst richtige ist.
was haben proteome denn bitte mit genomen zu tun, außer das man die proteome doch innerhalb der bauanleitung der dna bearbeiten kann?aber sonst sind das 2 verschiedene paar schuhe.
Zeratul[QUOTE][i]Original geschrieben von mutantX [/i]
[B]das siehst du meiner meinung nach falsch...
natürlich sind wir früh dran im moment noch aber es gibt wie du wissen musst weitaus mehr chromosomen als die 46 im menschlichen organismus... demnach könnte man chromosomen bzw basen bausteine in die dna des menschen einbauen die zu neuen mutationen führen...[/B][/QUOTE]

Was? Der Mensch hat 46 Chromosomen. Schluss! Aus! Fertig!
Sicherlich kann man MAC (künstliche Chromosomen in Bezug auf Säugetiere) synthetisieren, aber das ist zum einen eine riesen Arbeit und zum anderen keine Lösung. Man muss dieses Konstrukt einbauen, in den Zellzyklus integrieren und die entsprechenden Modifikationen hinsichtlich eines Gendosis-Effekts und der Transkriptionsregulation treffen. Das ist momentan (und in den nächsten Jahrzehnten) nicht machbar (weil unverstanden und technisch extrem aufwendig/kostspielig/schwierig)!

[QUOTE][i]Original geschrieben von mutantX [/i]
[B]und forscher die auch das "böse bzw negative" wie alle es auch bezeichen wollen gibt es immer. diese werden aber nicht von sich als böse forscher reden sondern sind genau davon überzeugt dass das das ziel ist und das was gutes ist was sie tun.
hitler war auch davon überzeugt dass die eliminierung der juden das einzigst richtige ist.[/B][/QUOTE]

Hab ich jemals behauptet, Hitler sei seriös gewesen? Ich habe nie Überzeugungen des einzelnen in Frage gestellt. Bitte genau lesen!

[QUOTE][i]Original geschrieben von mutantX [/i]
[B]was haben proteome denn bitte mit genomen zu tun, außer das man die proteome doch innerhalb der bauanleitung der dna bearbeiten kann?aber sonst sind das 2 verschiedene paar schuhe. [/B][/QUOTE]

Ich glaube du hast keine Ahnung. Sagt dir der Begriff "Epigenetik" etwas?
Das Genom wird überraschenderweise durch vielfältige Variationen an Protein-Interaktion reguliert. Damit meine ich nicht einmal die gesamten Transkriptionsmechanismen. Es sind auch die Chromatinverdichtungen (über Histonkonfiguration) und Spleiß-Prozesse zu berücksichtigen. Aber das sind nur die bekanntesten Mechanismen.

Aber genau das meine ich - Leute die "meinen" sie hätten Ahnung. Das führt nur zu unkonstruktiver Polemik.
LaChatte[QUOTE]Ich hab das alles hier mal überflogen und mehr oder weniger gelesen und habe festgestellt, das hier nur sehr wenige Leute mit dabei sind, die überhaupt Ahnung von diesem Themengebiet haben - aber munter herumdiskutieren.[/QUOTE]

Logisch, Gentechnik und Biotechnologie ist ein Thema, das uns alle betrifft - zum Beispiel ob wir gentechnisch veränderte Pflanzen oder Tiere essen wollen oder nicht. Und wenn du so gut bist, kannst du ja uns Dummies an deinem Wissen teilhaben lassen und etwas für unsere Bildung tun. ;)

[QUOTE]Im Prinzip ist der bisherige Weg der Gentechnik eigentlich nicht wegzudenken. Er ist schon allgegenwärtig (was euch jeder Diabetiker bestätigen sollte). [/QUOTE]

Für manche Diabetiker bedeutet es: [URL=http://www.pro-tierisches-insulin.info/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=25&Itemid=2]LEIDER ist es allgegenwärtig[/URL]

[QUOTE] Da es immer mehr Menschen auf diesem Planeten werden, gibt es zwei Optionen um die Versorgung von allen Menschen langfristig sicherzustellen: Optimierung der Erzeugnisse oder Reduktion der menschlichen Bevölkerung.[/QUOTE]

und was hat dieses Thema mit Gentechnik zu tun? *grübel*
mutantX[QUOTE][i]Original geschrieben von Zeratul [/i]
[B]Was? Der Mensch hat 46 Chromosomen. Schluss! Aus! Fertig!
Sicherlich kann man MAC (künstliche Chromosomen in Bezug auf Säugetiere) synthetisieren, aber das ist zum einen eine riesen Arbeit und zum anderen keine Lösung. Man muss dieses Konstrukt einbauen, in den Zellzyklus integrieren und die entsprechenden Modifikationen hinsichtlich eines Gendosis-Effekts und der Transkriptionsregulation treffen. Das ist momentan (und in den nächsten Jahrzehnten) nicht machbar (weil unverstanden und technisch extrem aufwendig/kostspielig/schwierig)!



Hab ich jemals behauptet, Hitler sei seriös gewesen? Ich habe nie Überzeugungen des einzelnen in Frage gestellt. Bitte genau lesen!



Ich glaube du hast keine Ahnung. Sagt dir der Begriff "Epigenetik" etwas?
Das Genom wird überraschenderweise durch vielfältige Variationen an Protein-Interaktion reguliert. Damit meine ich nicht einmal die gesamten Transkriptionsmechanismen. Es sind auch die Chromatinverdichtungen (über Histonkonfiguration) und Spleiß-Prozesse zu berücksichtigen. Aber das sind nur die bekanntesten Mechanismen.

Aber genau das meine ich - Leute die "meinen" sie hätten Ahnung. Das führt nur zu unkonstruktiver Polemik. [/B][/QUOTE]

ich sagte nicht ich hätte ahnung weil unter ahnung versteh ich was anderes... ich sagte nur ich versteh soviel davon dass ich meine zu denken was durchaus machbar ist und das sind logische schlusszüge...
ich habe ebenfalls nicht behauptet dass das bald machbar sein wird, ABER es wird irgendwann machbar sein und darum gehts mir... warum wollt ihr immer so tun wenn es in der nächsten zeit nicht passiert passiert es nie!???

was meinst du jetzt mit epigenetik meiner meinung ncah wird das genom über diese histonen bzw über protine ständig umgeschrieben...d.h. es kommen neue umwelteinflüsse und neue rna mit halber basis werden gebildet und diese wird dann zur dna vervollständigt
also
mutantXnoch etwas, um mal zu gucken ob wir uns wenigstens grundlegendst einig sind....

Meiner meinung müsste es durch die Genforschung ob jetzt Proteomik oder Genom oder durch Chromosomkombination - DNA etc.. möglich sein WENIGSTENS alles das "nachzubauen" was es schon auf der Welt gibt UND wahrscheinlich noch viel mehr da ich nicht davon ausgehe das alle kombinationen der Chromosomen in der Welt vorkommen, nur das was sich durchgesetzt hat....
In andern worten müsste es möglich sein einem menschen die fähigkeit eines Zitteraals oder Rochen geben zu können, oda nicht?siehst du das auch so?
Zeratul[QUOTE][i]Original geschrieben von mutantX [/i]
[B]was meinst du jetzt mit epigenetik meiner meinung ncah wird das genom über diese histonen bzw über protine ständig umgeschrieben...d.h. es kommen neue umwelteinflüsse und neue rna mit halber basis werden gebildet und diese wird dann zur dna vervollständigt
also[/B][/QUOTE]

Das verstehe ich nicht. Was meinst du?

[QUOTE][i]Original geschrieben von mutantX [/i]
[B]noch etwas, um mal zu gucken ob wir uns wenigstens grundlegendst einig sind....

Meiner meinung müsste es durch die Genforschung ob jetzt Proteomik oder Genom oder durch Chromosomkombination - DNA etc.. möglich sein WENIGSTENS alles das "nachzubauen" was es schon auf der Welt gibt UND wahrscheinlich noch viel mehr da ich nicht davon ausgehe das alle kombinationen der Chromosomen in der Welt vorkommen, nur das was sich durchgesetzt hat....
In andern worten müsste es möglich sein einem menschen die fähigkeit eines Zitteraals oder Rochen geben zu können, oda nicht?siehst du das auch so? [/B][/QUOTE]

Nachbauen kann man einiges - in der Tat, aber ob man es zum Funktionieren bringt ist etwas anderes.

Man kann beispielsweise einige Viren komplett nachbauen. Diese sind klein und einfach. Man kann auch monogenetische Eigenschaften horizontal übertragen, z.B. kann man kleine Mäuse zum Grünleuchten (eine Eigenschaft von Tiefsee-Quallen) bringen.

Bis dahin sind wir uns einig.

Aber sobald es über das zufallsbedingte Einbauen eines Gens in einen anderen Organismus hinausgeht, dann ist es unmöglich (zumal man diese Gen auch kennen muss^^). Es ist immer noch viel zu wenig über Regulation und DNA-Protein-Interaktionen bekannt um einen kompletten Organismus (oder auch nur einen geringen Teil davon in Form von Chromosomen) zu erschaffen. Irgendwann - vielleicht, recht wahrscheinlich sogar. Aber das ist doch relativ ferne Zukunftsmusik...
mutantXin einem sind wir uns einig... es ist ferne zukunftsmusik man weiß einfach noch zu wenig darüber... aber ich denke dass man das entschlüsseln wird weil es keine dinge sind die völlig unerklärbar sind und nach logischen mustern aufgebaut sein müssen sonst hätte sich das leben nicht so entwickelt wie es sich entwickelt hat

mit dem anderen mein ich die dna bildet sich doch ständig weiter, richtig? neue information werden doch in einer neue rna geschrieben die praktisch die dna ist aber nur mit einer spriale die 2. dockt an und ich habe meinen doppel helix
Zeratul[QUOTE][i]Original geschrieben von mutantX [/i]
[B]mit dem anderen mein ich die dna bildet sich doch ständig weiter, richtig? neue information werden doch in einer neue rna geschrieben die praktisch die dna ist aber nur mit einer spriale die 2. dockt an und ich habe meinen doppel helix [/B][/QUOTE]

Ich blick das immer noch nicht. Ich habe den Verdacht, dass du Replikation und Transkription durcheinander wirfst...
mutantXok ganz von anfang... es bildet sich doch ständig neue dna richtig?bzw dna verdoppelt sich?dabei entsteht zuerst rna und dann dna richtig?und warum verdoppelt die sich?
weil neues zellgewebe entsteht ständig... z.b. heuterneuerung?

ändert sich bei dieser verdopplung nicht auch mal was?
LaChatte[QUOTE]ändert sich bei dieser verdopplung nicht auch mal was?[/QUOTE]

Im Idealfall nicht, in der Praxis wohl schon immer mal wieder, wobei gröbere Fehler in der Regel zu Krankheit führen, bzw auch umgekehrt: Krankheit oder Belastung durch Schadstoffe kann dazu führen, dass die DNA-Reparaturmechanismen nicht mehr richtig funktionieren, oder die Zellteilung nicht mehr korrekt funktioniert. Aber grundsäztlich behält jeder Mensch den gleichen DNS-Satz in allen Zellen sein Leben lang.

Veränderungen geschehen durch Vererbung von Eltern auf das Kind, wo die beiden elterlichen DNA-Sätze gemischt werden und das Kind je einen Teil der väterlichen und mütterlichen DNA bekommt. Doch auch hier verändern sich die einzelnen Gene grundsätzlich nicht während dieses Prozesses.
Zeratul[QUOTE][i]Original geschrieben von mutantX [/i]
[B]ok ganz von anfang... es bildet sich doch ständig neue dna richtig?bzw dna verdoppelt sich?dabei entsteht zuerst rna und dann dna richtig?und warum verdoppelt die sich?
weil neues zellgewebe entsteht ständig... z.b. heuterneuerung?

ändert sich bei dieser verdopplung nicht auch mal was? [/B][/QUOTE]

Nö, falsch.

Veränderungen entstehen wie mein Vorredner gesagt hat kaum. Natürlich gibt es immer kleinere Fehler, so dass schließlich jeder DNA-Strang mehr oder weniger unterschiedlich ist, aber das ist kein gerichteter, sondern ein zufälliger Prozess (--> Mutation), der in noch viel weniger aller Fälle überhaupt merkliche Auswirkungen hat (--> Krebs).

Hier in einer sehr, sehr, sehr, sehr, sehr extremen Kurzfassung die beiden Prozesse, die du durcheinander wirfst:

Replikation (Prozess der Zellvermehrung --> Wachstum, Regeneration etc.)
DNA wird verdoppelt und eine Hälfte dieser neuen DNA wird zusammen mit einer Hälfte der elterlichen DNA in eine neue Zelle gegeben. Es enstehen zwei tochterzellen mit einem (relativ) identischen DNA-Satz.

--> nix RNA! Minimalste Veränderungen, die nur in eine sehr, sehr, sehr großen Zeitraum neue Gene erschaffen --> Evolution

Transkription (Prozess der Umsetzung der genetischen Information in RNA)
DNA-Sequenzen werden von Enzymen abgelesen und eine Kopie eines der beiden DNA-Abschnitt wird als (m-)RNA synthetisiert.

--> Veränderungen spielen hier praktisch keine Rolle, da die RNA kurzlebig ist und die Produkte ständig erneuert und wieder abgebaut werden.

Ich empfehle dir dich mehr mit dieser Thematik zu beschäftigen, bevor weitere Hypothesen geäußert werden.

Und noch etwas: [IMG]http://forum.subwaytosally.de/images/smiles/duden.gif[/IMG]
mutantXwofür duden... wenn die rna kurzlebig ist hab ich doch nichts von der oder? mrna is doch praktisch die dna oder eine vorstufe?
sowas vergisst man außerdem schnell wieder lol wenn man sich länger nicht damit beschäftigt...


wo kommt die elterliche dna her?
es müsstest doch beide elterlichen dnas dann benutzt werden, oder?

wird also die mRNA synthetisiert und mit einer weiteren elterlichen dna vereint?
mutantXbei der regeneration z.b. findet erst die transkription statt und dann die replikation
Zeratul[IMG]http://www.world-of-smilies.de/html/images/smilies/schilder/00000701.gif[/IMG] [IMG]http://www.world-of-smilies.de/html/images/smilies/gewalt/173.gif[/IMG]
Lelaihah[QUOTE][i]Original geschrieben von Zeratul [/i]
[B][IMG]http://www.world-of-smilies.de/html/images/smilies/schilder/00000701.gif[/IMG] [IMG]http://www.world-of-smilies.de/html/images/smilies/gewalt/173.gif[/IMG] [/B][/QUOTE]

zustimm...

Also Leute *kopfschüttel*

Immer motzen. Stellt euch vor eines euerer Kinder wäre schwer krank. Müsste sein Leben in einem Plastikzelt verbringen ohne das es je körperlichen kontakt zu anderen Menschen haben kann und es hat eine geringe Lebenserwartung.
Leide rist diese Krankheit (ADA Mangel - Eine angeborene schwäche des immunsystems) nicht heilbar.

AUSSER man benutzt eine Gentherapie. Die Forschung auf diesem Gebiet ist wichtig. Leider brigt sie im Moment noch Risiken. aber ohne Gentechnik...Tja sann hat das kind halt keine Chance. Dafür haben wir die böse Gentechnik abgeschafft.

Falls euch das thema Genetik interessiert kauft euch doch das neue Geo Compakt Heft für 8€. Das wird alles erklärt so das man es auch ohne Grundwissen versteht. Vielleicht habt ihr dann eine bessere Diskussionsgrundlage.
LunaticSisterOh, zu diesem Thema kann ich ein ganz fabelhaftes Buch empfehlen: "Mutation" von Michael Cordy.

Das Buch setzt sich mit einer sehr strangen Geschichte zu diesem Thema auseinander und man lernt auch noch was dazu. Herrlich!

Es gibt zu denken. Man kann vieles mit Gentechnik alles anstellen kann und es hat eben sein für und wieder.

Mehr will ich nicht verraten, einfach lesen !!!
LaChatte[QUOTE]AUSSER man benutzt eine Gentherapie. Die Forschung auf diesem Gebiet ist wichtig. Leider brigt sie im Moment noch Risiken. aber ohne Gentechnik...Tja sann hat das kind halt keine Chance. Dafür haben wir die böse Gentechnik abgeschafft. [/QUOTE]

In der Gentherapie wurde bisher deutlich mehr versprochen, als schon umgesetzt wurde. Ich erlaube mir hier kritisch zu sein, bis hier mal ein paar praktische Erfahrungen gesammelt und ausgewertet wurden.

Was das gentechnisch hergestellte Insulin betrifft, das hat ja im Lauf der Zeit auch gewisse problematische Seiten gezeigt, die es beim tierischen Insulin so nicht gab.

[QUOTE]Immer motzen. Stellt euch vor eines euerer Kinder wäre schwer krank. Müsste sein Leben in einem Plastikzelt verbringen ohne das es je körperlichen kontakt zu anderen Menschen haben kann und es hat eine geringe Lebenserwartung.
Leide rist diese Krankheit (ADA Mangel - Eine angeborene schwäche des immunsystems) nicht heilbar. [/QUOTE]

Ich schätze dieses Drücken auf die Tränendrüse nicht besonders.

auch auf die Gefahr, jetzt zynisch zu klingen: man würde viel mehr Menschen das Leben retten, wenn alles Geld, das heute in Gentechforschung gesteckt wird, dazu benutzt würde, Hungernden zu helfen... und Hunger ist eine sehr einfach heilbare "Krankheit".
Zeratul[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]In der Gentherapie wurde bisher deutlich mehr versprochen, als schon umgesetzt wurde. Ich erlaube mir hier kritisch zu sein, bis hier mal ein paar praktische Erfahrungen gesammelt und ausgewertet wurden.

Was das gentechnisch hergestellte Insulin betrifft, das hat ja im Lauf der Zeit auch gewisse problematische Seiten gezeigt, die es beim tierischen Insulin so nicht gab.

Ich schätze dieses Drücken auf die Tränendrüse nicht besonders.

auch auf die Gefahr, jetzt zynisch zu klingen: man würde viel mehr Menschen das Leben retten, wenn alles Geld, das heute in Gentechforschung gesteckt wird, dazu benutzt würde, Hungernden zu helfen... und Hunger ist eine sehr einfach heilbare "Krankheit". [/B][/QUOTE]

Noch so ein vermeintlicher Klugscheißer^^

Schon mal etwas von Leukämie gehört? Schon einmal etwas von Zwergwuchs und Somatropin gehört? Schon mal etwa von BT-Pflanzen gehört? Schon einmal etwas vom Lesen wissenschaftlicher oder medizinischer Studien gehört?

Welche Probleme beim künstlichen Insulin? Welche?
Und schon einmal etwas von den Problemen beim tierischen Insulin gehört? Unverträglichkeitsreaktionen? Starke allerische Reaktionen? Immunantwort auf Insulingaben?

Der Druck auf die Tränendrüse ist besser als das präsentieren von - so die allgemeine Definition - Bullshit.

Und das letzte Argument... Hast du überhaupt die geringste Vorstellung, wieviel Geld in die Gentechnik geflossen ist? Hast du dir überhaupt schon einmal Gedanken darüber gemacht, dass die momentane Ernährungslage mehr auf politischen und vor allem wirtschafltichen Problemen beruhen könnte als auf Produktionskapazitäten?
Und wenn du wirklich Geld sinnvoller investieren möchtest, dann zieh die Rüstungsausgaben ab, aber lass die Finger von der ach so bösen Wissenschaft.

Und wenn dann noch ein bisschen Geld über bleibt, dann kauf dir etwas für die Allgemeinbildung.

Du darfst dir gerne erlauben kritisch zu bleiben, aber ich würde es bevorzugen, wenn du dir erlauben würdest zu denken.
LelaihahKritische Betrachtung ist durchaus angebracht und auch in Ordnung.


[quote]Ich schätze dieses Drücken auf die Tränendrüse nicht besonders. [/quote]
Ich wollte hier nicht auf die Tränendrüse von irgendwem drücken, ich wollte mal die positiven Seiten zeigen die keiner sieht oder sehen will. Sowieso denke ich das man sich so besser in die Situation einfühlen kann. Es gibt immer zwei Seiten auf der Medaillie und man kann etwas nicht objektiv betrachten wenn man nicht beide Seiten kennt

[quote]auch auf die Gefahr, jetzt zynisch zu klingen: man würde viel mehr Menschen das Leben retten, wenn alles Geld, das heute in Gentechforschung gesteckt wird, dazu benutzt würde, Hungernden zu helfen... und Hunger ist eine sehr einfach heilbare "Krankheit". [/quote]

Hmm...vielleicht hast du auch einmal darüber nachgedacht das man mit Hilfe der Gentechnik eben das erreichen könnte? Mir ist ja bekannt das die meisten hier gentechnisch veränderte Lebensmittel ablehnen da sie irgendwelche Schäden im Körper befürchten ( was ich persönlich für unbegründet halte) . Ich sehe in der Gentechnik eine Chance Pflanzen in unfruchbarengebieten anzubauen mit denen man durchaus den Hunger in Afrika bekämpfen kann.
Das was du über die Geldmittel gesagt hast stimmt schon. Andererseits wenn man die Forschungsgelder streichen würde, würde man damit auch die Heilung von Krankheiten wie HIV verhindern bzw. verzögern, denn ich sehe in der Entschlüsselung des Genoms und in der Genterapie gute Ansätze zur Heilung. Warum das so ist braucht lange zu erklären. Wenn du es genau wissen willst kannst du dich gern per PN melden.
LaChatte[QUOTE]Noch so ein vermeintlicher Klugscheißer^^[/QUOTE]

du bist ja ein ausserordentlich freundlicher Mensch. Hast du da ein spezielles Gen für?:)

[QUOTE]Welche Probleme beim künstlichen Insulin? Welche?[/QUOTE]

bei gewissen Patienten massive Unverträglichkeit. Und für manche ist es heute schwierig, zu tierischem Insulin zu kommen, das sie besser vertragen.

[QUOTE]Und das letzte Argument... Hast du überhaupt die geringste Vorstellung, wieviel Geld in die Gentechnik geflossen ist?[/QUOTE]

Ich wohne in einer Stadt, wo die Pharma-Industrie sich soeben eine Stadt in der Stadt baut... für Bio-Forschung. und als angehende Therapeutin einer alternativen Methode, tätig in einem Berufsverband mit Mini-Budget, muss ich nicht sehr viel rechnen, um festzustellen: die Biotechnologie hat (im Vergleich zu anderen zukunftsträchtigen Therapiemethoden) extrem viel Geld zur Verfügung.

[QUOTE]Du darfst dir gerne erlauben kritisch zu bleiben, aber ich würde es bevorzugen, wenn du dir erlauben würdest zu denken.[/QUOTE]

Auch Euch, Oh Ehrwürdiger, ist diese edle Tätigkeit nicht verboten. Und noch einmal sinke ich bewundernd in die Knie vor Eurer auserlesenen Höflichkeit. Solches hab ich selten gesehen...
LaChatte[QUOTE]Ich wollte hier nicht auf die Tränendrüse von irgendwem drücken, ich wollte mal die positiven Seiten zeigen die keiner sieht oder sehen will.[/QUOTE]

Langfristige Studien über Behandlungserfolge werden es zeigen... doch diese langfristigen Studien (über 20 oder mehr Jahre) kanns ja noch gar nicht geben. Und vorher ist es schwierig zu beurteilen, was positiv, was negativ ist. Es gibt keinen Grund, Genforschung zu beenden, aber es gibt auch keinen Grund, in Jubelstürme auszubrechen.

[QUOTE]Hmm...vielleicht hast du auch einmal darüber nachgedacht das man mit Hilfe der Gentechnik eben das erreichen könnte? Mir ist ja bekannt das die meisten hier gentechnisch veränderte Lebensmittel ablehnen da sie irgendwelche Schäden im Körper befürchten ( was ich persönlich für unbegründet halte) . Ich sehe in der Gentechnik eine Chance Pflanzen in unfruchbarengebieten anzubauen mit denen man durchaus den Hunger in Afrika bekämpfen kann. [/QUOTE]

Mir erscheint es deutlich sinnvoller, zuerst mal die vielen traditionellen, über viele Jahrhunderte bewährten Sorten in den jeweiligen Gegenden zu bewahren und durch klassische Züchtung weiter zu entwickeln. --> Stichwort Artenvielfalt, die bei Gentechanbau grösstenteils flöten geht. Genkultur heisst heute Monokultur - und die ist ungesund, ob mit oder ohne Gentechnik.

Und was die Schäden angeht - wir werdens ja sehen. Da ist es wohl noch zu früh, darüber Aussagen treffen zu können, vor allem, wenn es um Schäden geht, die durch jahrelanges Akkumulieren kleinster Dosen entstehen.

[QUOTE]Das was du über die Geldmittel gesagt hast stimmt schon. Andererseits wenn man die Forschungsgelder streichen würde, würde man damit auch die Heilung von Krankheiten wie HIV verhindern bzw. verzögern, denn ich sehe in der Entschlüsselung des Genoms und in der Genterapie gute Ansätze zur Heilung. [/QUOTE]

Wenn es der Gentechnik tatsächlich gelingt, Krankheiten zu heilen, bin ich die erste, die davon begeistert ist. Aber bis es so weit ist, warte ich mal ab.
Zeratul[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]du bist ja ein ausserordentlich freundlicher Mensch. Hast du da ein spezielles Gen für?:) [/B][/QUOTE]

Ich könnte jetzt etwas schreiben, aber die Moderatoren würden das nicht gerne sehen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]bei gewissen Patienten massive Unverträglichkeit. Und für manche ist es heute schwierig, zu tierischem Insulin zu kommen, das sie besser vertragen. [/B][/QUOTE]

Tierisches Insulin ist (!) unverträglicher als gentechnische Varianten. Schau doch mal in irgendeinem biologischen, biochemischen oder medizinischen Lehrbuch nach.
Und wer sind "gewisse Patienten" mit "Unverträglichkeit"? Noch mal die Frage: Welche Unverträglichkeiten? Allergische Reaktionen? Immunpathologie? Gib doch endlich mal etwas stichhaltiges an!

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Ich wohne in einer Stadt, wo die Pharma-Industrie sich soeben eine Stadt in der Stadt baut... für Bio-Forschung. und als angehende Therapeutin einer alternativen Methode, tätig in einem Berufsverband mit Mini-Budget, muss ich nicht sehr viel rechnen, um festzustellen: die Biotechnologie hat (im Vergleich zu anderen zukunftsträchtigen Therapiemethoden) extrem viel Geld zur Verfügung. [/B][/QUOTE]

Oooh, ist da jemand traumatisiert? Und neidisch? Weil mehr Geld für Gentechnik investiert wird, als für Hömopathie? Mein Beileid^^
Und welche "anderen zukunftsträchtigen Therapiemethoden" meinst du bitte? Stichhaltigkeit! So klingt das nur nach dummen Geschwätz.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Auch Euch, Oh Ehrwürdiger, ist diese edle Tätigkeit nicht verboten. Und noch einmal sinke ich bewundernd in die Knie vor Eurer auserlesenen Höflichkeit. Solches hab ich selten gesehen... [/B][/QUOTE]

Ich hab auch schon einige besonders intelligente Menschen gesehen.
Zeratul[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Mir erscheint es deutlich sinnvoller, zuerst mal die vielen traditionellen, über viele Jahrhunderte bewährten Sorten in den jeweiligen Gegenden zu bewahren und durch klassische Züchtung weiter zu entwickeln. --> Stichwort Artenvielfalt, die bei Gentechanbau grösstenteils flöten geht. Genkultur heisst heute Monokultur - und die ist ungesund, ob mit oder ohne Gentechnik. [/B][/QUOTE]

Künstliche Züchtung ist langwierig, teuer und ineffizient. Das Ergebnis ist weitgehenst das selbe, wie bei der gentechnischen Manipulation - nur schneller eben.

In der "konventionellen, wirtschaftlichen Landwirtschaft" gibt es also keine Monokulturen. Ah, ja. Wieder etwas gelernt.
LaChatte[QUOTE]Tierisches Insulin ist (!) unverträglicher als gentechnische Varianten. Schau doch mal in irgendeinem biologischen, biochemischen oder medizinischen Lehrbuch nach.
Und wer sind "gewisse Patienten" mit "Unverträglichkeit"? Noch mal die Frage: Welche Unverträglichkeiten? Allergische Reaktionen? Immunpathologie? Gib doch endlich mal etwas stichhaltiges an!
[/QUOTE]

[url]http://www.pro-tierisches-insulin.info/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=38&Itemid=45[/url]

[url]http://www.modernes-tierisches-insulin.de/[/url]

der zweite Link nennt folgende Unverträglichkeitssymptome:

[COLOR=skyblue]Eingeschränkte oder fehlende Hypoglykämiewarnzeichen
Plötzliche Blutzuckerabfälle mit Bewußtlosigkeit
Instabile Insulinwirkungskurve
Stark schwankende, nicht einstellbare Blutzuckerwerte
Extreme Müdigkeit bis zur Apathie
Ödeme und starke Gewichtszunahme
Vergeßlichkeit und Konzentrationsstörungen
Persönlichkeitsveränderungen: Depression, Aggression
Chronische Schmerzen aller Art
Rheumatische Beschwerden
Allergische Hautreaktionen
Immunologisch verursachte Anaphylaxie
[/COLOR]

[QUOTE]Und welche "anderen zukunftsträchtigen Therapiemethoden" meinst du bitte? Stichhaltigkeit! So klingt das nur nach dummen Geschwätz.[/QUOTE]

Ich verweise auf den "Esoterik"-Thread im Kaiser für eine Diskussion alternativer Therapiemethoden, in dem ich mich ausführlich geäussert habe.

Ausserdem bitte ich dich, nicht beleidigend zu werden.

[QUOTE]Künstliche Züchtung ist langwierig, teuer und ineffizient. Das Ergebnis ist weitgehenst das selbe, wie bei der gentechnischen Manipulation - nur schneller eben.[/QUOTE]

Ach so, artfremde Gene bauen sich auch bei konventioneller Züchtung wie von selbst ein? Das ist mir nun ganz neu. Wo gibts Belege für diese Behauptung?

[QUOTE]In der "konventionellen, wirtschaftlichen Landwirtschaft" gibt es also keine Monokulturen. Ah, ja. Wieder etwas gelernt.[/QUOTE]

Was du offensichtlich bisher nicht gelernt hast, ist, sorgfältig zu lesen. Ich hab ja nichts dagegen, wenn ich auf fundierte Weise kritisiert werde; aber ich habe sehr wohl etwas dagegen, für etwas angegriffen zu werden, das ich nie sagte. Ich zitiere mich selbst:

Genkultur heisst heute Monokultur - und die ist ungesund, [B]ob mit oder ohne Gentechnik. [/B]
Zeratul[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B][url]http://www.pro-tierisches-insulin.info/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=38&Itemid=45[/url]

[url]http://www.modernes-tierisches-insulin.de/[/url][/B][/QUOTE]

Ich finde die Seiten nicht unbedingt repräsentativ, da es sich um meines Erachtens befangene Institutionen handelt.


[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Ich verweise auf den "Esoterik"-Thread im Kaiser für eine Diskussion alternativer Therapiemethoden, in dem ich mich ausführlich geäussert habe.

Ausserdem bitte ich dich, nicht beleidigend zu werden. [/B][/QUOTE]

So etwas lese ich ehrlich gesagt nicht...
Ich sagte nur, dass es "nach dummen Geschwätz" klingt, nicht das es sich hierbei um welches handeln könnte - aber gut ich werde mich bemühen^^


[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Ach so, artfremde Gene bauen sich auch bei konventioneller Züchtung wie von selbst ein? Das ist mir nun ganz neu. Wo gibts Belege für diese Behauptung?[/B][/QUOTE]

Und schon wieder bin ich nahe am Ausrasten... Was glaubst du, woher unser Kulturweizen herkommt? Sicher nicht aus übernatürlichen Energiequellen.

"Der heutige Saatweizen ging aus der Kreuzung mehrerer Getreide- und Wildgrasarten hervor. Die ersten von Menschen angebauten Weizenarten waren Einkorn (Triticum monococcum) und Emmer (Triticum dicoccum). Ihr Herkunftsgebiet ist der vordere Orient. Die ältesten Nackt-Weizenfunde stammen aus der Zeit zwischen 7800-5200 v. Chr. Damit ist Weizen nach Gerste die zweitälteste Getreideart. Mit seiner Ausbreitung nach Europa, Nordafrika und Asien gewann der Weizen eine grundlegende Bedeutung für viele Kulturen. Doch lange Zeit blieb der Anbau hinter dem der Hauptgetreidearten Einkorn, Emmer und Gerste weit zurück. Erst durch das Weißbrot, das ab dem 11. Jahrhundert in Mode kam, etablierte sich der Weizen. Heute ist Weizen die am häufigsten angebaute Getreideart und nimmt den größten Anteil der Getreideanbauflächen ein.Einkorn (T. monococcum) ist die ursprünglichste Form des kultivierten Weizens; man findet auch heute noch Wildformen des Einkorn, so dass die Domestizierung mittels menschlicher Auslese relativ klar erscheint.

Aus dem Einkorn entwickelte sich durch Bildung eines Additionsbastards mit einem anderen Wildgras (evtl. T. speltoides oder Aegilops speltoides) in vorgeschichtlicher Zeit der tetraploide Emmer (T. dicoccum), aus dem später durch Zucht Arten wie Hartweizen und Kamut entstanden.

Durch eine weitere Aufnahme des gesamten Gensatzes des Wildgras T. tauschii (oder Aegilops squarrose) in den Emmer entstand dann der moderne hexaploide Saatweizen."

[i]Wikipedia[/i]


[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Was du offensichtlich bisher nicht gelernt hast, ist, sorgfältig zu lesen. Ich hab ja nichts dagegen, wenn ich auf fundierte Weise kritisiert werde; aber ich habe sehr wohl etwas dagegen, für etwas angegriffen zu werden, das ich nie sagte. Ich zitiere mich selbst:

Genkultur heisst heute Monokultur - und die ist ungesund, [B]ob mit oder ohne Gentechnik. [/B] [/B][/QUOTE]

Angreifen... das ist etwas anderes...
Ich finde, die Aussage macht keinen Sinn. Auf jeden Fall ist sie mißverständlich. Drücke dich bitte klarer aus.
Und überhaupt, du hast meine Bemerkung hinsichtlich dieses Arguments auch nicht verstanden^^
LaChatte[QUOTE]Ich finde die Seiten nicht unbedingt repräsentativ, da es sich um meines Erachtens befangene Institutionen handelt.[/QUOTE]

Es handelt sich um ganz konkrete Erfahrungen von Diabetikern mit gentechnisch hergestelltem und tierischem Insulin - und die Realität hält sich nun man nicht immer an die Lehrbücher.

An einer anderen Stelle merkte Montrose an, dass das Schöne an Lehrbüchern sei, dass sie Gewissheiten verschaffen und damit ein tolles Gefühl von (Fast-)Allwissenheit - nur habe das mit der Realität der Welt nicht unbedingt etwas zu tun. Er verglich Lehrbücher mit der erbaulichen Predigt am Sonntag - doch wenn man aus der Kirchentüre tritt, bzw. aus der Theorie in die Praxis, sind all diese schönen Worte auf dem Prüfstand, und sie bestehen den Praxistest nicht immer.

[QUOTE]
So etwas lese ich ehrlich gesagt nicht...
Ich sagte nur, dass es "nach dummen Geschwätz" klingt, nicht das es sich hierbei um welches handeln könnte - aber gut ich werde mich bemühen^^
[/QUOTE]

OK, das klingt ja schon mal ganz anders:)

In diesem Thread, den ich erwähnte, gehts nicht nur um Esoterik, sondern auch um diverse Komplementärtherapiemethoden... und von denen leisten viele Dinge, die die Schulmedizin mit und ohne Gentechnik heute nicht leistet, gerade wenn es um unbestimmte und vage, oft chronische, Symptome geht. Permanente Schmerzen sind so ein klassisches Beispiel - ständige Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, die ja oft mit schulmedizinischen Mitteln kaum behandelt werden können.

[QUOTE]Und schon wieder bin ich nahe am Ausrasten... Was glaubst du, woher unser Kulturweizen herkommt? Sicher nicht aus übernatürlichen Energiequellen.[/QUOTE]

Verschiedene Gräser zu kreuzen, das ist ein Thema. Aber Mais mit einem Bakteriengen zu versehen (BT-Mais) ist nichts, was man durch herkömmliche Züchtung erreichen könnte.

Und noch eine nette Tabelle zu GV-Pflanzen: Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass Herbizidverbrauch und Pestizidverbrauch in der Regel nicht oder kaum sinken, sondern manchmal sogar steigen, die Unkräuter bzw Insekten werden in relativ kurzer Zeit resistent gegen die GV-Pflanzen und fressen sie trotzdem, für den Bauern rentierts nicht:

[url]http://www.genfood.at/download/Ertrag_Pestizid_GVO.pdf[/url]

[QUOTE]Ich finde, die Aussage macht keinen Sinn. Auf jeden Fall ist sie mißverständlich. Drücke dich bitte klarer aus.[/QUOTE]

Ich sagte: Monokulturen sind auf alle Fälle ungesund, vor allem für den Boden, der ausgelaugt wird. Und alle gentechnisch veränderten Pflanzen sind bisher auf Monokultur-Anbau ausgerichtet, und nicht auf eine ökologische Landwirtschaft.

[QUOTE]Und überhaupt, du hast meine Bemerkung hinsichtlich dieses Arguments auch nicht verstanden^^[/QUOTE]

Du hast mir unterstellt, ich hätte behauptet, in der konventionellen Landwirtschaft gäbs keine Monokulturen. Das habe ich aber nie gesagt. Was sollte ich daran nicht verstanden haben?

Und dass das Ergebnis bei konventioneller Züchtung langfristig dasselbe sei wie bei gentechnischer Veränderung, stimmt bei Bt-Mais schon mal definitiv nicht, weil Mais und Bakterien sich nicht kreuzen.
mutantX[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]

auch auf die Gefahr, jetzt zynisch zu klingen: man würde viel mehr Menschen das Leben retten, wenn alles Geld, das heute in Gentechforschung gesteckt wird, dazu benutzt würde, Hungernden zu helfen... und Hunger ist eine sehr einfach heilbare "Krankheit". [/B][/QUOTE]

naja nur mit dem unterschied der leidende will leben und kann es nicht die hungernden können sich auch selbst helfen meiner meinung nach da brauchen die kein geld für ... wenn ich kein geld hätte und in der 3. welt leben würde würd ich jagen gehn wie die urväter von uns
mutantX[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]


Ich wohne in einer Stadt, wo die Pharma-Industrie sich soeben eine Stadt in der Stadt baut... für Bio-Forschung. und als angehende Therapeutin einer alternativen Methode, tätig in einem Berufsverband mit Mini-Budget, muss ich nicht sehr viel rechnen, um festzustellen: die Biotechnologie hat (im Vergleich zu anderen zukunftsträchtigen Therapiemethoden) extrem viel Geld zur Verfügung.

[/B][/QUOTE]

SCHEINBAR steht immer noch nicht genug geld zur verfügung sonst wären wir mit der entwicklung weiter
mutantX[QUOTE][i]Original geschrieben von Zeratul [/i]
[B]Ich finde die Seiten nicht unbedingt repräsentativ, da es sich um meines Erachtens befangene Institutionen handelt.




So etwas lese ich ehrlich gesagt nicht...
Ich sagte nur, dass es "nach dummen Geschwätz" klingt, nicht das es sich hierbei um welches handeln könnte - aber gut ich werde mich bemühen^^




Und schon wieder bin ich nahe am Ausrasten... Was glaubst du, woher unser Kulturweizen herkommt? Sicher nicht aus übernatürlichen Energiequellen.

"Der heutige Saatweizen ging aus der Kreuzung mehrerer Getreide- und Wildgrasarten hervor. Die ersten von Menschen angebauten Weizenarten waren Einkorn (Triticum monococcum) und Emmer (Triticum dicoccum). Ihr Herkunftsgebiet ist der vordere Orient. Die ältesten Nackt-Weizenfunde stammen aus der Zeit zwischen 7800-5200 v. Chr. Damit ist Weizen nach Gerste die zweitälteste Getreideart. Mit seiner Ausbreitung nach Europa, Nordafrika und Asien gewann der Weizen eine grundlegende Bedeutung für viele Kulturen. Doch lange Zeit blieb der Anbau hinter dem der Hauptgetreidearten Einkorn, Emmer und Gerste weit zurück. Erst durch das Weißbrot, das ab dem 11. Jahrhundert in Mode kam, etablierte sich der Weizen. Heute ist Weizen die am häufigsten angebaute Getreideart und nimmt den größten Anteil der Getreideanbauflächen ein.Einkorn (T. monococcum) ist die ursprünglichste Form des kultivierten Weizens; man findet auch heute noch Wildformen des Einkorn, so dass die Domestizierung mittels menschlicher Auslese relativ klar erscheint.

Aus dem Einkorn entwickelte sich durch Bildung eines Additionsbastards mit einem anderen Wildgras (evtl. T. speltoides oder Aegilops speltoides) in vorgeschichtlicher Zeit der tetraploide Emmer (T. dicoccum), aus dem später durch Zucht Arten wie Hartweizen und Kamut entstanden.

Durch eine weitere Aufnahme des gesamten Gensatzes des Wildgras T. tauschii (oder Aegilops squarrose) in den Emmer entstand dann der moderne hexaploide Saatweizen."

[i]Wikipedia[/i]




Angreifen... das ist etwas anderes...
Ich finde, die Aussage macht keinen Sinn. Auf jeden Fall ist sie mißverständlich. Drücke dich bitte klarer aus.
Und überhaupt, du hast meine Bemerkung hinsichtlich dieses Arguments auch nicht verstanden^^ [/B][/QUOTE]

kein vorwurf aber die leute die hier von monokultur reden, wer von euch ißt weizen 550... ich geh davon aus die meisten... der jenige der wirklich auf vollwertprodukte zurückschwenkt der kann meckern weil ob ich genimanipullierte oder weizen 550 esse macht kein unterschied in weizen 550 ist NIX drin... schlimmer kanns bei gen´technisch verändertem nicht werden
LaChatte[QUOTE]SCHEINBAR steht immer noch nicht genug geld zur verfügung sonst wären wir mit der entwicklung weiter[/QUOTE]

Innovative Entwicklungen sind nicht nur eine Geldfrage... man kann auch viel Geld in nicht funktionierende Dinge investieren. (wobei ich nicht sagen will, dass Gentechnik unbedingt zu diesen Dingen gehört)

Interessanterweise werden viele zukunftsweisende und innovative Entwicklungen nicht in den grossen Pharma- und Biotechfirmen gemacht, sondern häufig in kleineren Firmen, die dann die Rechte an dieser Entdeckung einem der Riesen zur Verfügung stellt, der dann zum Beispiel ein Medikament daraus macht. Manchmal kann zu viel Geld sogar eher hinderlich als förderlich sein; denn wer ein begrenztes Budget hat, ist viel eher gezwungen, kreative und unkonventionelle Lösungen zu suchen.

[QUOTE] der jenige der wirklich auf vollwertprodukte zurückschwenkt der kann meckern weil ob ich genimanipullierte oder weizen 550 esse macht kein unterschied in weizen 550 ist NIX drin... schlimmer kanns bei gen´technisch verändertem nicht werden[/QUOTE]

Was hat denn der Weizen 550 für ein Problem, das ihn so schlimm macht?
mutantXwas für ein problem weizen 550 hat?
nun ihr redet hier die ganze zeit von gesundheit und statt mal der gentechnik alles in die schuhe zu schieben sie sei so schlecht auf auf ernährung bezogen, ich rede hier zum beispiel über übergroße tomaten oder tomaten die schlecht vergammeln, allerdings ist in solchen produkten dann wenig an vitaminen drin.
auf der andern seite ist in nicht genmanipuliertem weizen genauso wenig an vitaminen enthalten weil der weizen "gefiltert", ich hoffe jeder weiß was ich jetzt damit meine, ist. natürlich jetzt nicht gefiltert wie in einem sieb aber die schalen und die kerne sind entfernt die den großteil der vitamine, sekundären pflanzenstoffe und balaststoffe ausmacht.
UnterHundIch will hier mal nen ganz anderen Aspekt der Gen-Technik ansprechen.

Wie vielleicht einige von euch wissen gibt es ja heutzutage schon die Möglichkeit Mukoviszidose zu heilen in dem man DNA mit sog. Vektoren in die Lungenzellen einschleusen kann, wo diese (gesunde) DNA die körpereigene kranke Sequenz ersetzt, worauf die Lungenzellen aufhören übermäßig diesen Schleim zu produzieren. Man muss die Behandlung halt öfter mal wiederholen, da nach nem gewissen Zeitraum die Zellen absterben und von neuen Zellen aus dem Knochenmark ersetzt werden (die ja wieder krank sind).
So weit so gut.

Mir kam vor einiger Zeit die tolle Idee, das man Gen-Taxis doch dazu verwenden könnte Körpermerkmale zu verändern. Haarstruktur oder Farbe. Mal ehrlich die meisten Leute die Locken haben wollen glatte Haare, und die mit glatten Haaren wollen Kraushaar.
Die Struktur hängt doch wiederum vom querschnitt des Haares ab, soweit ich weiß (kreisrund = glatt/ oval = lockig), was wiederrum von den Haarwurzelzellen beinflusst wird.
Die Farbe hängt von der Einlagerung von Eumelanin und Phäomelanin ab (Verhältnis zueinander und Enzymaktivität). Somit gäb es dann die Möglichkeit
sich die Haare ohne chemische "Mißhandlung" der Haare zu färben, wenn auch nur in den natürlichen Farbtönen (etwa 12) + Weiß (Kalkweiß). Wer richtig rote oder blaue etc haben will muss halt immernoch färben.

Wenn man jetzt die Sequenzen von Haarwurzelzellen bzw. umliegenden Zellen herausfinden könnte und verändern könnte, könnte doch jeder im Prinzip den Haartyp kriegen den er will oder?

Was weiteres wäre die Veränderung der Augenfarbe oder sogar der ganzen Hautfarbe.
Die Frage die ich mir derzeit stelle is halt, ob es n erhöhtes Krebsrisiko gibt.


MuG
Unterhund
Lelaihah[QUOTE][i]Original geschrieben von UnterHund [/i]
[B]

Mir kam vor einiger Zeit die tolle Idee, das man Gen-Taxis doch dazu verwenden könnte Körpermerkmale zu verändern. Haarstruktur oder Farbe. Mal ehrlich die meisten Leute die Locken haben wollen glatte Haare, und die mit glatten Haaren wollen Kraushaar.
Die Struktur hängt doch wiederum vom querschnitt des Haares ab, soweit ich weiß (kreisrund = glatt/ oval = lockig), was wiederrum von den Haarwurzelzellen beinflusst wird.
Die Farbe hängt von der Einlagerung von Eumelanin und Phäomelanin ab (Verhältnis zueinander und Enzymaktivität). Somit gäb es dann die Möglichkeit
sich die Haare ohne chemische "Mißhandlung" der Haare zu färben, wenn auch nur in den natürlichen Farbtönen (etwa 12) + Weiß (Kalkweiß). Wer richtig rote oder blaue etc haben will muss halt immernoch färben.


Unterhund [/B][/QUOTE]

Tolle Idee aber absoluter Schwachsinn. Die Haar , augen oder Hautfarbe wird nicht nur von einem sondern von mehreren Genen gesteuert . Auch die ablese Stärke der Gens hat einen Einfluss auf die Farben. Soviel ich weiß kennt mandas Zusammenspiel noch nicht genau.
Ohnehin wäre das verschwendeung von Geldern. Ich finde man sollte sich beim Forschen doch auf das Heilen von Krankheiten oder das optimieren der Landwirdschaft konzentrieren und nich auf so einen müll wie änderung der Haarfarbe.

Wegen der Mukoveszidose: Ähnliches Beispiel wie der Ada Mangel den ich hier schon gebracht habe (Auch SCIDX) . Leider klappt es bei Mukoveszidose bisher nicht das sich die Schleimhäute zu schnell erneuern. Eine ständige gabe von Vektoren wäre nötig ,wie du es schon erwähnt hast. Da hier fast nur Adenoviren zum Einsatz kommen (Da es sich um Lunge handelt) muss man sehr vorsichtig sein wegen eventuellen Allergischen Reaktionen die durch diese hervorgerufen werden.

Und ja es gibt ein erhöhtes Krebsrisiko was daran liegt das die Sequenzen durch den Vektor an volkommen zufälligen stellen im Genom eingebaut werden. Forscher arbeiten momentan an einer sichereren Methode mit einer Art modifiziertem Restriktionsenzym.
Deine Idee mit der Haarfarbe entspricht übrigens auch nicht den Ethik Richtlinien für eine Gentherapie. Denn die schwere der Krankheit muss das Therapie Risiko aufwägen.
UnterHund@ Allergische Reaktion : Meinst du damit jetzt dass die kurierten Zellen als infiziert erkannt werden, da der Adeno-Virus ja n merkmal auf der Oberfläche lässt?

Außerdem halte ich meine Idee nicht für soo schwachsinnig, es mag sein, dass es im Moment wichtigere und bessere Sachen gibt, die zu erforschen sind, aber geben wir dem Ganzen noch 10-20 Jahre.

Das mit dem an zufälligen Stellen schneiden ist meines Wissens nach nicht soo ein Problem. Wenn man ein Restriktionsenzym auf eine bestimmte 17 Basen große Sequenz abstimmt, gibt es statistisch in der gesammten DNA nur eine Stelle an der geschnitten werden kann. (Zumindest laut einem "Molecular Cloning"-Auszug aus ner Doktorarbeit von ner Kollegin meiner Mutter und/oder dem "Gentechnologie für Einsteiger") Natürlich muss man erst mal die Sequenz rauskriegen um die Restriktionsenzyme überhaupt darauf abstimmen zu können etc. Aber das sollte hinzukriegen sein.
Kann aber auch gut sein, das du da n bissl mehr Ahnung von hast, ich hab ja grad erst die Schule fertig.
...
Und Ethik-Richtlinien ändern sich.

Und selbst wenn das überhaupt net durchsetzbar war, wars ja auch nur ne Idee.
MuG
Unterhund
Lelaihahwollte deine Idee auch nicht angreifen . solche Gedanken hatte ich auch schon mal. Sagen wir mal so: Rein Theoretisch mit ein paar weiteren wissenschaftlichen vortschritten wäre das ganze durchaus möglich.

Wegen der Allergischenreaktion: Ich glaube nicht das derAdenovirus in dem Fall was an der Oberfläche hinterlässt, denn er produziert ja keine eigenen Proteine mehr die durch MHC auf der Zellöberfläche präsentiert werden. Ich denke das Problem ist der Virus bevor er in die Zellen eindringt. Er wird auch da schon von Makrophagen angegriffen und löst eine Immunreaktion aus.

Ich wusste nicht das Restriktionsenzyme schon auf 17 BP Sequenzen abgestimmt werden können. Jedenfals gab es einige Fälle von Leukämie bei Kleinkindern bei denen Scid mit einer Gentherapie behandelt wurde. Das ist aber auch schon etwas länger her. Bei uns an der Schule wurde noch gelehrt das es nicht möglich ist die Stellen des Einbaus festzu legen??
Könntest du mir vielleicht mehr darüber sagen oder mir einen Ausschnitt aus der Doktorarbeit schicken in der du das gelesen hast??

Bei einem Adeno virus besteht die Gefahr des falschen Einbaus nicht da er sein Ganom als Ringförmigen Plasmid in die Zelle einbaut. Dafür wird das Plasmid aber relativ schnell wieder Abgebaut.
Zeratul1.) Bei der Mukoviszidose ist nicht die Schleimproduktion erhöht, sondern der Abtransport des Sekrets aufgrund defekter Chloridkanäle.

2.) Gentherapie ist hier nur transient, damit teuer und ineffizient.

3.) Haare, Haut etc. sind polygenisch, das heißt abhängig von mehreren Genen.

4.) Krebsrisiko kann nicht ausgeschlosen werden, da die Risiken einer Insertionsmutagenese immer zu berücksichtigen sind.

5.) Adenoviren sind scheiße. Hoch immunogen! Nach der ersten Therapie kommt kein Virus mehr an, da das Immunsystem alles abräumt.

6.) Allergische Reaktion ist der falsche Teminus. Es sind Antigene, die auch im Normalfall eine Immunreaktion auslösen würden.

7.) Restriktionsenzyme hin oder her. Die muss man erst einmal haben. Und 17 bp-Spezifität sind nicht so einfach zu generieren (in der Natur wohl eher nicht zu finden).

8.) Ethik ist, dass man länger darüber nachdenkt, aber am Ende das selbe tut...

9.) Ich glaube schon, dass das Virus etwas an der Zellmembran hinterlässt. Fusionsrückstände evtl. Desweiteren sind diese Adenoviren Deletionsmutanten, d.h. ein Teil der Gene bleibt um das Virus-Entry und die Transkription des Genoms einzuleiten. Es verbleiben somit genug Peptide zur MHC-Präsentation. Auch dieses ach so tolle Restriktionsenzym ist körperfremd und wird irgendwann nach der Degradation MHC präsentiert.

10.) Nicht nur Makrophagen erkennen Adenoviren, auch Dendritische Zellen sind es (möglicherweise zusätzlich noch eine spezielle Population von T-Zellen).

11.) Es ist (noch) nicht möglich den Einbau des Genom zu determinieren. Derjenige der das schafft bekommt den Nobelperis.

12.) Auch beim Adenovirus besteht die Gefahr der Insertionsmutagenese. Es ist nicht ausgeschlossen, das es zur homologen Rekombination kommt.
LelaihahMeinst du mit homologer rekombination dasd die restliche DNS den Plasmid aufnimmt ??? Diesen Aspekt habe ich ausser Acht gelassen...
Was mich noch interessieren würde ist ob die Restriktions enzyme die ein Vektor-Retrovirus verwendet die vom Virus selbst sind oder ob man die mittlerweile auch in den Vektor insertiert oder ob man das überhaupt kann.
Nach meinem Informations stand sind Wissenschaftler gerade dabei einen Vektor zu entwickeln der das Fremdgen an der gewünschten Stelle einbaut.

Und das mit der Ethik: Wir haben ja immerhin noch Richtlinien was gemacht werden darf und was nicht und ich denke mal das sich Ärzte auch versuchen daran zu halten. Wobei mir da ein Fall bekannt ist wo ein Junge gestorben ist weil man ihm absichtlich eine Überdosis Viren gab um die
Unbedenklichkeit zu bescheinigen. Das ging wohl schief.
Zeratul[QUOTE][i]Original geschrieben von Lelaihah [/i]
[B]Meinst du mit homologer rekombination dasd die restliche DNS den Plasmid aufnimmt ??? Diesen Aspekt habe ich ausser Acht gelassen...
Was mich noch interessieren würde ist ob die Restriktions enzyme die ein Vektor-Retrovirus verwendet die vom Virus selbst sind oder ob man die mittlerweile auch in den Vektor insertiert oder ob man das überhaupt kann.
Nach meinem Informations stand sind Wissenschaftler gerade dabei einen Vektor zu entwickeln der das Fremdgen an der gewünschten Stelle einbaut. [/B][/QUOTE]

Richtig, das meinte ich.
Es gibt keine Restriktionsenzyme in der Gentherapie (oder in den verwendeten viralen Vektoren). Diese zerschneiden die DNA. Was sollte dies für einen Sinn haben?
Restriktionsenzyme im Kontext von Gentherapie wurde von irgendjemandem hier erwähnt. Aber im Rahmen dieser Hintergründe ist nur die Sequenzspezifität der zentrale Kern - nicht das Restriktionsenzym selbst.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Lelaihah [/i]
[B]Und das mit der Ethik: Wir haben ja immerhin noch Richtlinien was gemacht werden darf und was nicht und ich denke mal das sich Ärzte auch versuchen daran zu halten. Wobei mir da ein Fall bekannt ist wo ein Junge gestorben ist weil man ihm absichtlich eine Überdosis Viren gab um die
Unbedenklichkeit zu bescheinigen. Das ging wohl schief. [/B][/QUOTE]

Davon habe ich nichts gehört. Warum sollten Ärzte oder Wissenschaftler absichtlich eine Überdosis von gentechnisch manipulierten Viren verordnen? Das kostet viel Geld - und jegliche Ethik-Kommision wäre hier Amok gelaufen, ganz zu schweigen von den Medien. Es gab nichts - also halte ich das für ein dummes Gerücht.
LaChatte[QUOTE] Wir haben ja immerhin noch Richtlinien was gemacht werden darf und was nicht und ich denke mal das sich Ärzte auch versuchen daran zu halten. [/QUOTE]

Ich hoffe doch sehr, dass sie es nicht bloss VERSUCHEN, sondern es tatsächlich auch TUN...
Lelaihah[QUOTE][i]Original geschrieben von Zeratul [/i]
Davon habe ich nichts gehört. Warum sollten Ärzte oder Wissenschaftler absichtlich eine Überdosis von gentechnisch manipulierten Viren verordnen? Das kostet viel Geld - und jegliche Ethik-Kommision wäre hier Amok gelaufen, ganz zu schweigen von den Medien. Es gab nichts - also halte ich das für ein dummes Gerücht. [/B][/QUOTE]

Zitat aus Geokompakt Nr 7 Seite 145:

"Gelsinger litt an einer erblichen Fehlfunktion der Leber, die jedoch durch Diät und Medikamente unter Kontrolle war.
Der verhängnisvolle Versuch zielte auch gar nicht darauf ab, den Jungen zu heilen, sondern sollte die Verträglichkeit der ehandlung beweisen.
Per Infusion entliesen seine Ärzte 38 Billionen Adenoviren mit dem Fehlenden Gen an an Bord in Geslingers Blutbahn - die höchsten bisher am Menschen getestete dosis.
Adenoviren lösem beim Menschen etwa Atemwegsinfektionen und Erkältungen aus, un obwohl die Taxi-Viren keine krankmachenden Gene mehr enthielten, rieagierte das Immunsystem des Teenager sehr heftig auf die Erreger.
Die Virusmenge war zu groß für Gelsinger. Er entwickelte starkes Fieber, fiel ins Koma und starb nach vier Tagen"

Das war ein US Amerikaner.
Zeratul[QUOTE][i]Original geschrieben von Lelaihah [/i]
[B]Zitat aus Geokompakt Nr 7 Seite 145:

"Gelsinger litt an einer erblichen Fehlfunktion der Leber, die jedoch durch Diät und Medikamente unter Kontrolle war.
Der verhängnisvolle Versuch zielte auch gar nicht darauf ab, den Jungen zu heilen, sondern sollte die Verträglichkeit der ehandlung beweisen.
Per Infusion entliesen seine Ärzte 38 Billionen Adenoviren mit dem Fehlenden Gen an an Bord in Geslingers Blutbahn - die höchsten bisher am Menschen getestete dosis.
Adenoviren lösem beim Menschen etwa Atemwegsinfektionen und Erkältungen aus, un obwohl die Taxi-Viren keine krankmachenden Gene mehr enthielten, rieagierte das Immunsystem des Teenager sehr heftig auf die Erreger.
Die Virusmenge war zu groß für Gelsinger. Er entwickelte starkes Fieber, fiel ins Koma und starb nach vier Tagen" [/B][/QUOTE]

Infusion?!? Sind die Wahnsinnig?!? Das der draufgeht ist kein Wunder!
Ist das ein dummer Aprilscherz? Ich meine, es ist ja bloß die Geokompakt, also kein wissenschaftliches Magazin...

[QUOTE][i]Original geschrieben von Lelaihah [/i]
[B]Das war ein US Amerikaner. [/B][/QUOTE]

Pfff, Tierversuche eben^^
LelaihahDa mir meine Lehrerin das Heft empfohlen hat glaube ich nicht das es Scherz ist. Und auch kein Aprilscherz denn die ausgabe ist von Juni *g*
Leider steht keine Angabe über das Jahr drin wann das passiert ist.
KinwinIch bin mir nicht ganz so sicher was ich im allgemeinen von Gentechnik halten soll. Zum einen find ich es gut, wenn es für das Heilen von Krankheiten benutzt wird. Zum Anderen ist es mir aber unbegreiflich warum man einen Menschen nach eigenen Vorstellungen "erschaffen" sollte. Ich kann es mir auch nicht vorstellen wenn es einen Menschen zweimal geben würde. Das übersteigt einfach mein Vorstellungsvermögen(das muss ich jetzt mal ehrlich zugeben) Was will man eigentlich damit bezwecken? Den Tod kann man damit jedenfalls nicht verhindern, außer man schafft irgendwelche unsterblichen Geschöpfe, wobei mir das irgendwie suspekt wäre.
__________________
"Universale Bruderschaft und Weisheit sind unbegrenzt, deshalb genießt jedes Mitglied Denkfreiheit im Rahmen der Toleranz."
ZeratulEineiige Zwilinge?
Lelaihah[QUOTE][i]Original geschrieben von Zeratul [/i]
[B]Eineiige Zwilinge? [/B][/QUOTE]

:D na da sagst du aber mal was !! Da machst mich ganz sprachlos.

Ich glaube es war eher so gemeint das die Klone dann auch genau das selbe denken und fühlen und die selben erinnerungen haben. so wie es eben in miesen scifi Filmen vorkommt.
Dabei gibts schon so viele Klone in der Tier und Pflanzenwelt. Und die sind völlig natürlich.
Naja wobei ich sagen muss das ich das Klonen von Menschen auch ablehne. Das Buch "Blueprint" schreibt ja über so ein Schicksal. Aber ich denke das es soweit nicht kommen wird.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Lelaihah [/i]
[B]Dabei gibts schon so viele Klone in der Tier und Pflanzenwelt. Und die sind völlig natürlich. [/B][/QUOTE]

Natürliche Klone in der Tierwelt? Was soll das denn sein?
LelaihahDa gibt es so eine Fischart deren Nachkommen Genetisch identische Klone sind. Wie die heissen ist mir leider entfallen, aber so etwas gibt es. Siehe natürlich auch die eineiigen Zwillinge die Zeratul schon erwähnt hatte.
hagzissa13Das Beispiel mit den eineiigen Zwillingen ist ja logisch. Aber gerade hier sieht man ja, wie unterschiedlich Klone in puncto Gefühl, Charakter etc. sein können.
Wie das ganze bei Fischen vonstatten gehen soll, kann ich mir kaum vorstellen, es sei denn, die befruchteten Fischeier würden sich teilen.
LaChatte[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Parthenogenese[/url]

;)
Lelaihah[QUOTE]http://de.wikipedia.org/wiki/Parthenogenese[/QUOTE]

Danke schön!!
ZeratulSoll ich euch etwas verraten? Ihr seid voller böser unheilvoller Klone, die in euch drin sind, die in euch leben und durch euer Blut geistern. Klone, die immer da sind, Klone die ein Teil von euch sind. In jedem von euch. Es sind weiße Blutkörperchen, bestimmte Lymphozyten.

Boah, die Wahrheit ist bitterböse. Und das ist nicht einmal die ganze Wahrheit...

Es gibt in der Welt mehr Klone, als rekombinante Nachkommen. Da wären zum Beispiel die Bakterien, womit schon mal weit über 90% der Biomasse dieses Planeten Klone sind.

Und gleiche Gefühle... das ist ein sehr spekulatives Feld - fern jeglicher objektiver wissenschaftlicher Grundlage.
Lelaihah[QUOTE] Soll ich euch etwas verraten? Ihr seid voller böser unheilvoller Klone, die in euch drin sind, die in euch leben und durch euer Blut geistern. Klone, die immer da sind, Klone die ein Teil von euch sind. In jedem von euch. Es sind weiße Blutkörperchen, bestimmte Lymphozyten.[/QUOTE]

Ich will doch mal hoffen dass, das allen hier bekannt ist. Ich denke hier wird immer noch von Komplexeren Lebewesen gesprochen und vorallem von Menschen. Die meisten scheinen noch von den Horrorvorstellungen vom genetisch manipulierten Idealmenschen oder vom Einheitsmenschen besessen zu sein.
LaChatte[QUOTE]Klone, die immer da sind, Klone die ein Teil von euch sind. In jedem von euch. Es sind weiße Blutkörperchen, bestimmte Lymphozyten.[/QUOTE]

Und ich dachte immer, dass auch meine Leberzellen, Nervenzellen, Hautzellen, Magenzellen, Nierenzellen, Epithelzellen, Bindegewebszellen und überhaupt alle Zellen (ausser den kernlosen) Klone sind und das gleiche Erbgut haben?

[QUOTE] Die meisten scheinen noch von den Horrorvorstellungen vom genetisch manipulierten Idealmenschen oder vom Einheitsmenschen besessen zu sein.[/QUOTE]

In Anbetracht dessen, was heute schon möglich ist und gemacht wird - zum Beispiel die ganze Schönheitschirurgie, die noch nicht mal auf der Ebene der Gene arbeitet, aber auch in der pränatalen Diagnostik - so sehe ich keinen einzigen Grund, mich zu beruhigen.
Zeratul[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Und ich dachte immer, dass auch meine Leberzellen, Nervenzellen, Hautzellen, Magenzellen, Nierenzellen, Epithelzellen, Bindegewebszellen und überhaupt alle Zellen (ausser den kernlosen) Klone sind und das gleiche Erbgut haben?[/B][/QUOTE]

Das habe ich zum einen nie in Frage gestellt, aber zum anderen bezog ich mich auf relativ autarke Lebewesen. Gewebezellen sind Teil eines Verbandes und damit zwar auch Klone im weiteren Sinne, aber im engeren sind es unabhängigere Lymphozyten.
LaChatteAch so, das hättest du vielleicht erwähnen müssen, dass du "relativ autarke" Lebewesen meintest. Andererseits, wie lange können denn Lymphozyten ausserhalb des Milieus eines menschlichen Körpers überleben?

Und bedeutet Klonen nicht einfach "Nachkommen eines Lebewesens mit dem gleichen Erbgut", wobei es dann völlig wurst ist, wo dieses Lebewesen wohnt und wie abhängig es von einer bestimmten Umwelt ist? Schliesslich sind auch wir Menschen sehr abhängig von unserer Umwelt und dem "Körper" der sozialen Gemeinschaft, sowie die einzelnen Körperzellen abhängig sind vom Körper und dem Milieu, das er erschafft.
Kinwin[QUOTE]Ich glaube es war eher so gemeint das die Klone dann auch genau das selbe denken und fühlen und die selben erinnerungen haben. [/QUOTE]

Genau das meinte ich.:D



[QUOTE]Natürliche Klone in der Tierwelt? Was soll das denn sein?[/QUOTE]

Also ich mein schon dass es da welche gibt, jedenfalls haben wir das mal in Bio gelernt.

__________________
Ich kenne das Gestern und habe das Morgen gesehen. „Die Augen des Nil“, so nannten sich mich, als ich noch die Gabe besaß, wenngleich ich nur das verborgene Schicksal anderer sehen konnte, jedoch blind war bei allem, was mich selbst betraf.
Zeratul[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Ach so, das hättest du vielleicht erwähnen müssen, dass du "relativ autarke" Lebewesen meintest. Andererseits, wie lange können denn Lymphozyten ausserhalb des Milieus eines menschlichen Körpers überleben?[/B][/QUOTE]

Mitdenken?

Wie wichtig ist dir eine Antwort darauf? Frag doch deine Kristallkugel.

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Und bedeutet Klonen nicht einfach "Nachkommen eines Lebewesens mit dem gleichen Erbgut", wobei es dann völlig wurst ist, wo dieses Lebewesen wohnt und wie abhängig es von einer bestimmten Umwelt ist? Schliesslich sind auch wir Menschen sehr abhängig von unserer Umwelt und dem "Körper" der sozialen Gemeinschaft, sowie die einzelnen Körperzellen abhängig sind vom Körper und dem Milieu, das er erschafft. [/B][/QUOTE]

Eine Leberzelle ist kein Klon einer anderen Leberzelle, zumindest nicht im entwicklungsgenetischen Sinne. Aber das ist jetzt zu kompliziert. Von T-Zellen gibt es aber sehr wohl Klone, die in der immunologichen Forschung Verwendung finden.

Ich bin dafür, die Forschung in diesem gentechnologischen Bereich zu verwenden um die bisherige Menschheit zu elliminieren und durch eine Überrasse zu ersetzen.
LaChatte[QUOTE]Mitdenken?[/QUOTE]

Ich bin leider noch nicht ganz so gut in Telepathie, wie du das von deinen LeserInnen zu erwarten scheinst. Dazu gehört auch, dass du nicht davon ausgehen kannst, dass ich die unausgesprochenen Voraussetzungen kenne, von denen du ausgehst.

[QUOTE]Eine Leberzelle ist kein Klon einer anderen Leberzelle, zumindest nicht im entwicklungsgenetischen Sinne. Aber das ist jetzt zu kompliziert. Von T-Zellen gibt es aber sehr wohl Klone, die in der immunologichen Forschung Verwendung finden.[/QUOTE]

Nun, solange dir die Erklärung "zu kompliziert" ist, werde ich mir weiterhin erlauben, sowohl Leber- wie Immunzellen als Klone = genetisch identische Kopien einer Ursprungszelle zu definieren. Ich bin ja auch keine Entwicklungsgenetikerin.

[QUOTE]Ich bin dafür, die Forschung in diesem gentechnologischen Bereich zu verwenden um die bisherige Menschheit zu elliminieren und durch eine Überrasse zu ersetzen.[/QUOTE]

Wieso, meinst du die Menschheit könnte nur gewinnen, wenn es dich nicht mehr gibt?
Zeratul[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Wieso, meinst du die Menschheit könnte nur gewinnen, wenn es dich nicht mehr gibt? [/B][/QUOTE]

Weil der Glaube selbst gefährlich ist. Also: Abschaffung der Götter.
Und das restliche Pack, das ich hier mal als "Untermenschen" bezeichnen möchte, befasst sich nicht einmal mit Göttern, sondern gibt sich schon mit Esoterik zufrieden.
LaChatte[QUOTE]Weil der Glaube selbst gefährlich ist. Also: Abschaffung der Götter.[/QUOTE]

Entweder ein Mensch hat einen bewussten Glauben - woran auch immer - oder sonst schleicht sich der Verdrängte als Aberglaube durch die Hintertüre rein... unvermeidlich.

[QUOTE]Und das restliche Pack, das ich hier mal als "Untermenschen" bezeichnen möchte, befasst sich nicht einmal mit Göttern, sondern gibt sich schon mit Esoterik zufrieden.[/QUOTE]

Es gibt die psychologische Wahrheit, dass man andere so beschimpft (und generell so über andere spricht), wie man von sich selbst denkt. Hast du einen guten Grund, dich für "Pack" und einen "Untermenschen" zu halten? Ich denke doch, du bist ein Mensch wie alle andern auch... gewiss mit Talenten, aber auch mit Fehlern. Du bist hier meiner Meinung nach viel zu grausam und verächtlich mit dir selbst.

Weisst du überhaupt, worum es bei der Esoterik geht? Wenn nein, ich erklärs dir gerne... auf eine Weise, die auch dir nicht zu kompliziert ist. ;)

(und ich hoffe mal sehr, du gehörst nicht zu jenen, die eines Tages die Politik in Bezug auf Gentechnologie bestimmen, sonst wehe uns...dein Weltbild erscheint mir gemeingefährlich)
Zeratul[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Es gibt die psychologische Wahrheit, dass man andere so beschimpft (und generell so über andere spricht), wie man von sich selbst denkt. Hast du einen guten Grund, dich für "Pack" und einen "Untermenschen" zu halten? Ich denke doch, du bist ein Mensch wie alle andern auch... gewiss mit Talenten, aber auch mit Fehlern. Du bist hier meiner Meinung nach viel zu grausam und verächtlich mit dir selbst.

Weisst du überhaupt, worum es bei der Esoterik geht? Wenn nein, ich erklärs dir gerne... auf eine Weise, die auch dir nicht zu kompliziert ist. ;)

(und ich hoffe mal sehr, du gehörst nicht zu jenen, die eines Tages die Politik in Bezug auf Gentechnologie bestimmen, sonst wehe uns...dein Weltbild erscheint mir gemeingefährlich) [/B][/QUOTE]

LOL[IMG]http://forum.subwaytosally.de/images/smiles/ablach.gif[/IMG]

Du hast überhaupt keine Ahnung.

Du solltest schnell mal deine Menschenkenntnis (oder besser: Götterkunde) steigern. Du denkst zu sehr in "Schubladen".

Aber zurück zum Thema: Gentechnik ist böse.

Das ist so ein Thema bei dem jeder denkt, er wüßte etwas - aber wirklich etwas wissen, tun nur die wenigsten.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Zeratul [/i]

[b]Das ist so ein Thema bei dem jeder denkt, er wüßte etwas - aber wirklich etwas wissen, tun nur die wenigsten. [/B][/QUOTE]

Wenn man danach ginge, gäbe es nur noch zwei drei Fachdiskurse auf der Welt, ansonsten wäre sehr viel schweigen.
Desweiteren gehe ich davon aus, das bezüglich der Anwendung, Wirkungsweise und vor allem der Nichtüberschaubarkeit der Ergebnisse hier zu genüge bekannt ist.

Das interessante an Diskussionen ist nämlich dass sie einen oft dazu bringen sich mit einer Materie tiefergehend außeinanderzusetzen mit der man sich bis dato nicht sehr gut auskannte.
LaChatte[QUOTE]Du hast überhaupt keine Ahnung.[/QUOTE]

Wie gut, dass du so weise bist. Woher weisst du, wovon ich eine Ahnung habe und wovon nicht?

[QUOTE]Aber zurück zum Thema: Gentechnik ist böse.[/QUOTE]

Das ist nicht das Thema.
Das Thema ist einfach "Gentechnik"

Und da du ja ein Experte bist: was ist denn so toll an Gentechnik? Und was wurde bisher umgesetzt, war man mit gutem Recht als segensreiche Errungenschaft für die Menschheit bezeichnen kann?

[QUOTE]Das ist so ein Thema bei dem jeder denkt, er wüßte etwas - aber wirklich etwas wissen, tun nur die wenigsten.[/QUOTE]

und jetzt?

Gentechnik ist ein Thema, das uns alle betrifft - vermutlich haben hier schon die meisten, bewusst oder unbewusst, gentechnisch veränderte Pflanzen gegessen. Da ist eine Auseinandersetzung wichtig, auch für jene, die nicht Wissenschaftler sind. Du trägst leider auch nicht gerade dazu bei, das Wissen um Gentechnik zu verbreiten.
LelaihahAchtung OT:

Mir gefällt nicht wie sich die Diskussion hier entwickelt. Ich hätte eher erwartet man würde jetzt pro und kontra diskutieren und eventuelle Wissenslücken füllen. Mir scheint das gnaze mutiert (wie passend) zu einem Streit. Könnt ihr nicht ein bisschen netter miteinander umgehen??

OT Ende

@Zeratul: Das mit der Überrasse habe ich nicht verstanden und ich kann es auch nicht nachvollziehen. Würdest du das bitte erläutern?

EDIT: Nach einmal drüber schlafen hab ichs jetzt auch verstanden. also ignoriert bitte letztere Frage:rolleyes: Sollte mich zukünftig aus anspruchsvollen Themen raushalten wenn es mir nicht gut geht. Kommt nur quatsch bei raus.Sorry

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