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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Blutspende
DionysosHallo,

nachdem ich hier längere Zeit meine Aktivität aufs Mitlesen beschränkt habe möchte ich mich nun doch mal wieder mit einem, wenn auch etwas ungewöhnlichem, Thema zu Wort melden.

Ich bin ehrenamtlich beim BRK tätig und mache gerade die Ausbildung zum Ausbilder Erste Hilfe und muss ich gemäß den Lehrgangsrichtlinien bei Lehrgängen in Erste Hilfe und Lebensrettenden Sofortmaßnahmen ca. 10 - 15min für die Blutspende Werbung machen.

Ich selbst gehe regelmäßig zum Blutspenden und sehe das für jeden, der gesundheitlich geeignet ist, als gesellschaftliche und moralisch Pflicht an.

Allerdings habe ich bei Diskussionen über das Thema, sowohl mit Leuten aus der schwarzen Szene, als auch mit anderen, oftmals desinteresse, ingnoranz und reine Orientierung an materiellen Dingen ("da krieg ich doch nix für....") erfahren gemusst.

Mich würde daher interessieren, wie ihr zu diesem Thema steht, wer von euch sich ebenfalls regelmäßig anzapfen lässt, und wer das aus welchen Gründen nicht tut.
Auch würde mich dabei interessieren in wie weit die Nichtspender über dieses Thema augeklärt sind (Ablauf der Blutspende, Wichtigkeit der Blutkonserven etc.)
Weiterhin würde mich interessieren, ob Nichtspender es mit ihrem Gewissen vereinbaren können, wenn sie doch mal Blutkonserven brauchen.

Warum ich die Frage genau in diesem Forum stelle liegt daran, dass hier fast ausschließlich interessante und tiefgründige Beiträge geschrieben werden.

Ich möchte mich hier schon für eure Antworten bedanken und hoffe hieraus neue Aspekte und Sichtweisen entnehmen zu können.

P.S.: Wie findet ihr die aktuelle Werbekampagne zur Gewinnung von Erstspendern?
BeliaDa mein Vater leider unregelmäßig mit teilweise sehr hohen Blutverlusten ins Krankenhaus kommt, haben mein Bruder und ich uns entschieden, Blutspender zu werden. Problem bei mir: Man muss mind 18 sein, hmpf. Werde es aber auf jeden Fall machen, sobald ich diese Grenze erreicht habe, da ich der Meinung bin, dass ich - wenn ich sonst schon nix für andere Menschen tue und immer nur davon rede - wenigstens auf diese Art und Weise aktiv werden kann.
worryIch muss von mir leider behaupten, dass ich mir noch Blut hab abzapfen lassen... ich finde aber keine tieferen Gründe dafür. Eigentlich ist bei mir einfach nur die tierische Angst vor Spritzen!
Wahrscheinlich ist es egoistisch, nur wegen einer solchen überwindbaren Angst, sein Blut nicht zapfen zu lassen - denn es kann ja echt helfen. Vielleicht kannst du mich noch ein bisschen weiter aufklären, wo es alles für gebraucht wird und was ich alles bewirken kann. Vielleicht schaff ich es, meine Angst zu überwinden...
goodnightich finde blutspenden ist eine gute sache. ich würde es auch selber tun sobald ich 18 werde aber das kann ich aus gesundheitlichen gründen leider nicht tun ( mein blutdruck ist oft arg zu niedrig und das würde mich zum zusammebruch bringen). aber ich hoffe das sich das mit der zeit bessert damit ich auch blut spenden kann. ich weis das dadruch menschen leben gerettet werden können und wenn ich schon nicht anders helfen kann dann wenigstens so.
ich finde es gibt nichts was dagegen spricht so was zu tun.
CyberpaganBlutspenden ist bei mir nicht drin - ich spende schon Plasma ;)
AmaterasuIch spende seit drei Jahren regelmäßig Blut. Dazu gekommen bin ich durch meine Eltern, die schon seit über dreißig Jahren Spender sind. Ich habe sie als Kind gerne begleitet und habe mich mit der Volljährigkeit auch gleich entschieden Blut zu spenden.
Ich finde es schade das Blut so oft benötigt wird aber häufig nicht genug vorhanden ist. Und weil das Spenden mich in keinster Weise behindert/einschränkt, ich keinen Schaden dadurch erleide oder mir ein Arbeits- bzw. Kraftaufwand entsteht, ist spenden für mich eine Selbstverständlichkeit.
Die Vorstellung das mein Blut jetzt durch die Adern anderer Menschen fließt und sie dadurch mit Leben erfüllt finde ich schön. Ich neheme also in gewisser Weise teil an ihrem Leben (romatisch verklärte Ansicht :rolleyes: ), ich helfe Leben und das ist wohl die größte Hilfe die man einem Anderen geben kann.
Dionysos"Die Vorstellung das mein Blut jetzt durch die Adern anderer Menschen fließt und sie dadurch mit Leben erfüllt finde ich schön"

so kann man es sehr treffend ausdrücken, was auch mich motiviert das zu tun


danke erstmal für die vielen antworten, es hat mich gefreut so viele positive antworten zu bekommen und zu erfahren, dass (zumindest manche) menschen doch noch einen gewissen idealismus haben, nachdem ich in meinem umfeld doch überwiegend negative antworten bezüglich dieses themas bekomme (alleine zum anzapfen zu gehen is auch langweilig)

auch die EH und LSM kurse, in denen ich bereits hospitiert habe waren was das thema betrifft nicht gerade ermunternd, wenn man als angehender ausbilder da vorne steht und hochmotiviert :D was darüber erzählt

zur frage wo blutkonserven gebraucht werden....zum einen ganz klar für unfallopfer (von verkehrsunfällen bis suizidversuchen) mit hohem blutverlust, bei sehr vielen operationen und zur herstellung von medikamenten. weiterhin sind zur heilung einiger krankheiten ebenfalls oft blutbestandteile nötig. das erklärt auhc den enormen bedarf von ca. 60 blutspenden pro stunde alleine in bayern.
nach der spende wird dein blut in seine bestandteile zerlegt (rote und weiß blutkörperchen, blutplättchen usw.) und so gelagert. da die meisten patienten sowieso nicht alle blutbestandteile brauchen bekommt jeder nur den teil, den er braucht, du kannst also deine aids viren auf mehrere menschen verteilen :p

nein...dein blut wird natürlich geprüft und bei eventuellen befunden wird dir bescheid gegeben
shiphrahhabe 7 jahre lange voll gespendet, sogar in sher kurzen abständen,d a ich an der landesgrenze wohne. irgendwann durfte ich nicht mehr, sprich sie empfahlen mir zu pausieren, da die werte schlecht waren, ich jdesmal umkippte. war 9 jahre lang vegetarier, so dass ich eh auch wenig eisen im blut hatte. nun ja seit dem bin ich nichtmehr gegangen, würde es aber jederzeit wieder tun.
kenne auch viele, die spenden, leider viel mehr, die es nicht tun, teils aus Angst, teils aus Bequemlichkeit.

lg
shifra
Dionysos[QUOTE][i]Original geschrieben von Cyberpagan [/i]
[B]Blutspenden ist bei mir nicht drin - ich spende schon Plasma ;) [/B][/QUOTE]

geht bei mir etwas schlecht..das nächste institut wo ich das machen könnte ist leider 70km entfernt ;)
CarpeNoctemIch würde ja Blut spenden, bin aber noch nicht 18.
Außerdem kippe ich schon regelmäßig beim Blut[I]abnehmen[/I] um, weiß nicht, ob ich dann überhaupt geeignet bin.
Wie nützlich und wichtig Blutspenden ist, ist mir klar, meine Eltern gehen auch beide regelmäßig.
CaranaldionIch spende seit 3 Jahren regelmässig, und angefangen hat es mit einer verlorenen Wette: Obschon ich tagtäglich damit hantiere (Krankenpflege), habe ich panische Angts vor Spritzen & Nadeln, wennes an mich selber geht damit. Mein wettpartnerin arbeitet beim DRK - worum es überhaupt ging, weiss ich gar nciht mehr. Auf der Suche nach einem Wetteisnatz kam sie dann mit der Idee :
"Wenn du verlierst, gehst du zur Blutspende." Ok, eingewilligt, und dann hab ich verloren *schmunzel*

@Dionysos
Ich hab heute wieder den Brief bekommen, mit den nächsten Blutspendeterminen. Dabei war der "Bericht" eines langjährigen Blutspenders, der selber auf einmal aufgrund einer OP eine Bluttransfusion brauchte. Diese Art der "Werbung" finde ich klasse, und kann mir vorstellen, dass diese Aktion Erfolg haben wird.
JulyaIch muß zugeben, daß ich noch nie Blut gespendet habe, aber ich habe einen schwachen Kreislauf und oft Probleme deswegen...

Ich finde es außerdem immer recht dreist, daß man für Lau sein Blut weggibt und die Krankenhäuser dafür eine Menge Geld hinblättern müssen... Wenn schon Spenden, dann wirklich, oder eben Geld dafür bekommen.



Außerdem darf ich gar nicht spenden, da ich regelmäßig entweder ein frisches Piercing oder ein frisches Tattoo habe! ;)
Dionysosdas ist natürlich auch eine schöne geschichte, wie du dazu kamst mit der wetter :D

diesen bericht kenn ich noch gar nicht...hier in bayern gibt es momentan ziemlich viel zeitungs- und plakatwerbung...weiterhin gibt es momentan einen kooperation zwischen dem Blutspendedienst und Burger King, so dass jeder Erstspender nun einen Gutschein für ein menü im o.g. gourmet restaurante bekommt...finde ich persönlich an und für sich keine schlechte sache..sollten sie vielleicht etwas ausdehenen und auch den nicht erstspendern anstatt irgendwelcher messersets und gläser :D als dankeschön hinterher anbieten
Dionysos@ Julya: das ist so nciht richtig...der Blutspendedienst ist eine gemeinnützige GmbH, darf also keine Gewinne machen.

Dass das Blut trotzdem für den Patienten so teuer ist liegt einfach daran, dass ein großer logistischer Aufwand dahinter steht. Wie ich ja schon geschrieben habe wird das Blut getrennt. Die einzelnen Bestandteile müssen dann unter bestimmten Bedingungen gelagert werden.
Nicht zu vernachlässigen die Analyse des Blutes. Mittlerweile wird z.B. mittels PCR nach HI Viren gescant, was ein ziemlich kostenspieliges unterfangen ist (ich habe im Rahmen des Bio LK erfahren, was die dafür nötigen Geräte und Substanzen kosten....preiswert ist das nicht gerade)

Und ohne die ehrenamtlichen Helfer bei der Spende wäre der ganze Spaß nochmal ein ganzes Stück teurer (aber bestimmt auch nicht so lustig für den Spender ;) )
JulyaIch habe das mal vor einigen Jahren gelesen. Ich weiß auch nicht mehr, um welchen Dienst es da ging, aber es wurde empfohlen, daß man Blut im Krankenhaus spendet, da es dort an der richtigen Stelle ist, man Geld dafür bekommt und das Krankenhaus somit nichts an die Dienste zahlen muß.
Wenn ich mich recht erinnere, war damals die Rede von 80 DM, die die Krankenhäuser pro Spende an die Dienste zahlen müssen und wenn man direkt vor Ort gespendet hat, hat man 30 DM bekommen.
Wie gesagt, es ist schon ein paar Jährchen her, aber unser Hausarzt hat uns damals auch empfohlen, direkt im Krhs. zu spenden.
Desenganomeine story dazu:
wir sind mal mit der ganzen clique zum blutspenden gegangen. ich durfte leider nciht spenden, weil ich nen neues piercing hatte, hab mir aber dennoch blut abzapfen lassen (halt nur son bisschen), um nen blutspendeausweiß zu bekommen und mein blut checken zu lassen. da ich ja schon mal da war. *gg*

mir wurde daraufhin superschwindlig und ich musste mich erst mal ne weile hinlegen. das ist leider immer so, wenn ich blut abgenommen bekomme.

naja... und seitdem war ich nicht mehr blutspenden. ich bin einfach zu feige.
gibt es denn viele blutspender, denen dabei auch immer schön schwindlig wird? machen sie trotzdem immer weiter?

vielleicht sollte ich da doch mal wieder hin...
SaintlyRebirthIch hasse es wenn man mir Blutabnimmt.. ich fühl die Nadel in der Ader
War noch nie Blutspenden wegen diesem einen grund

Es tut mir zwar leid aba ich kanns nicht mich da 10 mins oder so da hinzusetzen und zusehen wie die Nadel da drin hängt. Ich bekomme dann den drang die Nadel einfach raus zureissen

Ich find eigentlich Blutspenden gut aba ich kanns nicht machen.
Hab auch nen zu schwachen Blutkreislauf. Hab eh schon prob mitm Kreislauf und da kann ich es nicht noch machen find ich jedenfalls...
Caranaldion@Dionysos
wenn du magst, schicke ich dir den bericht per mail rüber, dann brauch ich alelrdings deine mailaddy (per pn)
Haevion[QUOTE][i]Original geschrieben von Dionysos [/i]
[B]Ich selbst gehe regelmäßig zum Blutspenden und sehe das für jeden, der gesundheitlich geeignet ist, als gesellschaftliche und moralisch Pflicht an.[/B][/QUOTE]

Du stellst also andere unter Zwang, nur weil Deine eigene Moral es Dir gebietet? Nun, wenigstens die Absicht ist löblich. ;)
Wie schade, dass ich kein Blut spenden kann, und mich demnach auch nicht moralisch genötigt fühlen muss.
AlienSexFiend...ich hab mich noch nie abzapfen lassen um Blut zu spenden...früher hieß es, dass es wegen meinen Piercings nicht ginge, keine Ahnung, ob das wirklich so ist oder ob es nur nicht geht, wenn sie "frisch" sind...

...ich hab viiiiieeeel zu viel Angst vor Spritzen, um mich mal eben anzapfen zu lassen...und überhaupt...ich hab die Allerweltsblutgruppe, die in Europa am häufigsten vertreten ist, ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass gerade ich dann noch das Blut spenden soll, dass es wohl am häufigsten gibt...sicher wird es dann auch häufiger gebraucht, aber es wird vermutlich dann ja auch häufiger gespendet sollte man annehmen...


...mag egoistisch klingen, aber die einzigen Gründe für mich Blut zu spenden wären a) meine Angst vor Spritzen loszuwerden, indem ich mich ihnen "stelle" und b) ein Krankheitsfall in meinem persönlichen Umfeld, wo ich dann auch "sehen" könnte, dass mein Blut auch tatsächlich verwendet wird und nicht irgendwo rumgammelt...
Caranaldion[QUOTE][i]Original geschrieben von AlienSexFiend [/i]
[...]
dass mein Blut auch tatsächlich verwendet wird und nicht irgendwo rumgammelt... [/QUOTE]

Lt. DRK werden [u]pro Tag[/u] mehr als 3000 Blutkonserven transfundiert, und das "nur" in NRW.
Ich denke, Deine Bedenken, dass Dein gespendetes Blut "rummgammeln" könnte, sind grundlos.
Aber die Angst vor den SPritzen und Nadeln kann ich nachvollziehen (s.o.) .
SeleniaLeNoirAuch ich würde gerne Blutspenden, habe aber noch keine Ermächtigung dazu, da ich noch keine achtzehn bin. Mein Arzt würde mir trotzdem streng davon abraten, da ich eh schon Herz-Kreislauf Probleme habe und mein Blutdruck verdammt niedrig ist. Aber irgendwie, vielleicht klingt es doof, frage ich mich, wieso soviele Menschen nicht spenden? Es gibt genügend kerngesunde Menschen, die vor Energie nur so protzen und ruhig, wenn auch in unregelmäßigen Abständen Blutspenden können. Meine Freundin, seit Jahren erkrankte Anäminikerin, braucht dringend das Blut anderer, da sie die wichtigen, roten Blutkörperchen und den roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) nicht wirklich allein und in genügend Mengen produzieren kann. Für sie würde ich spenden gehen, wenn ich eine Einverständniserklärung meines Arztes bekommen könnte, da es mir ohne Aufsicht doch zu gefährlich ist. Ich persönliche habe keine Angst vor Spritzen. Das Blut so wichtig ist, habe ich auch erst vor einem Jahr erfahren, als ich die oben genannte Freundin kennen lernte und sie schätzen wusste. Irgendwie tut es doch auch der Seele gut, Blut zu spenden. Es gibt einem die Befriedigung zu wissen 'Ich habe einem Menschen damit geholfen'. Jede noch so kleine Blutspende kann für einen Menschen so wichtig sein, wie noch nie. Es muss doch einfach ein tolles Gefühl sein, zu wissen, man hat jemand anderem geholfen. Doch viele können das Gefühl anscheined nicht schätzen und wissen nicht, wie wichtig es sein kann. Doch ich will hier nicht so sehr ins philosophische eingehen und beende meinen Post.
B84Ich gehe auch mehr oder weniger regelmäßig Blut spenden.

Und zwar hauptsächlich aus dem einen Grund: wenn ich mal nen Unfall habe oder ne Krankheit / schwere OP (kann man's vorher wissen?), dann wünsche ich mir auch, dass jemand "für mich" gespendet hat.
Wenn es so einfach ist, Leben zu retten, warum tut das dann nicht jeder der es kann???

Ich weiß, es kostet eine Menge Überwindung, man hat Angst dass es weh tut oder einen umhaut.
Aber dazu muss ich sagen: es ist allgemein bekannt, dass man davor min. 2 Liter trinken sollte, bekommt auch dort DAVOR nochmal ne Cola wenn man will, sollte genug gegessen haben UND man wird vorher ärztlich durchgecheckt. Also, Blutdruck gemessen, Puls, Temperatur, und auch der Hämoglobingehalt... Und zwar von "richtigen" Ärzten.
Und die müssen es erst genehmigen dass man spendet.
Was aber auch schonmal heißt, dass auf jeden Fall ein paar Ärzte da sind, die wissen was zu tun ist, wenn jemand zusammenklappt.
Und nach meiner Erfahrung sind sie auch sehr gewissenhaft was die Zulassung zur Spende angeht.
Von demher denk ich, dass man sich wenigstens mal überwinden kann, sich bis zu dem Vorcheck durchzuringen. Dann wird man ja sehen ob der Blutdruck zu niedrig ist (so wie es viele hier sagen und meiner ist auch sehr niedrig...).

Desweiteren, liegt man beim spenden und wenn man net die ganze Zeit an sich runter kuckt, und auch so einfach vermeidet überall rumzustarren, dann sieht man nur einmal eine Nadel, und zwar dann, wenn einem kurz in den Finger/ins Ohr gepiekt wird um den Hämoglobinwert zu messen. Und net mal da muss man hinschauen.
Und von der Nadel im Arm, merkt man echt kaum was. Die Leute dort können besser stechen als so manche Arzthelferin. (Klar, es gibt auch Ausnahmen)
Und es sitzt die ganze Zeit jemand neben einem, der sich mit dir unterhält und auf dich aufpasst und du bist an ein Gerät angeschlossen, dass anfängt zu piepen wenn dein Kreislauf spinnt, dann kommen sofort Ärzte und schauen nach einem. Danach wird man auf Liegen/Stühle (je nachdem wie man will) begleitet und dabei festgehalten, und wenn man doch mal umkippt, dann ist ja auch wirklich sofort jemand da!!!

Zu dem Aspekt dass man nix dafür bekommt: In Krankenhäusern bekommt man wohl ca 20 Euro (ist auch schonmal was!!!) und beim DRK so weit ich das kenne, was zum essen und trinken.

Und noch was: wenn man den besten Freund mitnimmt und sich mit ihm ne Doppelliege teilt, kann man auch noch "Wettrennen" machen, wessen Blut schneller rausläuft;-) Lenkt ab, macht Fun und alle um einen rum lachen;-)))

Ist jetzt ein bißchen lang geworden, aber ich denke, es ist wichtig Blut zu spenden, und ich finde es verdammt schade wieviele Ausreden die Leute auf einmal parat haben... Das merken sie erst wenn sie selbst mal Blut benötigen und vielleicht keins da ist!

Was außerdem fehlt, ist, denke ich, die Aufklärung, wie alles genau abläuft etc.
Das haben ja die meisten ziemliche Horrorvisionen.

Und das gute Gefühl hinterher ist natürlich auch nicht zu vergessen;-)
CenobytheIch spende kein Blut, da ich mit Plasma- und Thrombozytenspenden schon ausgelastet bin. Als Student bin auf dieses Geld angewiesen; schließlich kann ich 40mal pro Jahr spenden - und die 40 mache ich auch voll. Inzwischen habe ich fast 190 Spenden hinter mir u. es ist zur Gewohnheit geworden. Während der Spende lese ich manchmal, meistens mache ich aber ein Nickerchen (da vorallem die Thrombo-Spende manchmal über 70 Minuten dauert). :) Außerdem finde ich den wöchentlichen Gesundheits- u. Blut-Check ganz praktisch.

[QUOTE][i]Original geschrieben von AlienSexFiend [/i]
[B]
...ich hab viiiiieeeel zu viel Angst vor Spritzen, um mich mal eben anzapfen zu lassen...

[/B][/QUOTE]

Ist nur eine Frage der Gewohnheit - außerdem stechen die Mädels von der Blutspende so routiniert, daß man es (ohne zu pranzen) oft gar nicht spürt (mal abgesehen von einem leichten Druck in die Armbeuge).

[QUOTE][i]Original geschrieben von Desengano [/i]
[B]
naja... und seitdem war ich nicht mehr blutspenden. ich bin einfach zu feige.
gibt es denn viele blutspender, denen dabei auch immer schön schwindlig wird? machen sie trotzdem immer weiter?
[/B][/QUOTE]

Ich glaube, daß diesen Leute davon abgeraten wird. Was bringt es, wenn die Schwestern ständig den Streß mit dem "Wiederbeleben" ;) haben? Mir ist auch einmal leicht übel geworden, muß an der Tagesform gelegen haben. Es kann jedem mal passieren, ich würde es an Deiner Stelle nochmal probieren. Wenn es wieder nicht klappt - dann soll es halt nicht sein ...
earniAlso ich war bisher erst einmal Spenden, werd mir nach meinem Urlaub in ein paar Wochen auch wieder einen Termin raussuchen....

Was ich gut finde, ist, dass an unserer Schule auch Blutspende Termine angesetzt sind (ich glaub 2 mal im Jahr), und da gibt es dann relativ viele Neulinge...
Dionysos*auch mal wieder da bin*

also erstmal zu dauer...bei der ersten spende ca. 1-2 stunden (da ist die untersuchung gründlicher und man sollte es viel ruhiger angehen lassen)

danach...naja....ich habs schon unter 30min geschafft....mit allem drum und dran und imbiss hinther

zum autofahren hinterher gibt es keine beschränkung...da ich gleich nach der spende aufstehen kann ohne, dass mir schwindlig wird, traue ich mich auch zu 10min später wieder zu fahren...aber das ist individuell verschieden....

weiß zwar nicht, wie das bei dir läuft aber bei uns ist die spende bis 20:00 uhr möglich (also auch für eulen geeignet)

@B84: wegen der mangelnden aufklärung ist das jetzt ja auch ein pflichtkapitel bei EH und LSM Lehrgängen


zu den piercings...da gibt es eine sperrfrist von ich denke 12monaten (bin mir aber nicht sicher...müsste ich nachschauen)
allerdings wunder ich mich doch schon, wieviele leute hier piercings und gleichzeit angst vor nadeln haben :D
aber wie hier schon jmd gesagt hat...so schlimm ist das ja nicht....ich persönlich empfinde den schmerz sogar als schön (liegt wohl an meiner masochistischen grundhalten)


@ Julya: sorry, dass ich bei meinem letzten beitrag so kurz angebunden war, aber ich war leider in eile....hier nochmal will ich nochmal drauf eingehen:
also piercing und tattoo sind natürlich ganz klar ein argument (s.o.) und da kann ich es auch verstehen, wenn das einem wichtiger ist, als blutspenden ;)

auf das argument mit dem geld habe ich ja bereits geantwortet und hoffe damit erklärt zu haben, warum blutkonserven so teuer sind...wenn du mit diesem argument aber darauf hinauswolltest, dass es hier in letzter zeit den ein oder anderen bestechungsskandal gab, so muss ich dir in diesem punkt allerdings recht geben, wenngleich man sich dann fragen muss, ob man nur wegen dem fehlverhalten einiger weniger andere menschen sterben lassen sollte

zum frage ob man in krankenhäusern spenden sollte...nun tja...die meisten haben die dafür nötige infrastruktur gar nicht und schicken das blut zumindest zum analysieren ebenfalls weiter an die labors der blutspendedienste

ich bedanke mich schonmal für die zahlreichen antworten (die wie zu erwarten viele argumente sowohl dafür als acuh dagegen enthielten)
MorriDionysos, danke, daß Du mir das Thema mal wieder ins Gedächtnis gebracht hast.

Ich habe einen Spendenausweis und laut drei Briefen des DRK an mich ist meine Blutgruppe wohl eher selten in diesem Land... ein Grund mehr, zu spenden und andere dazu zu animieren: wenn ich mal eine Spende brauche, kommt nur 0 negativ und meine eigene Blutgruppe in Frage.

Aber ich kann nicht Blutspenden und jetzt kommt die Erklärung die sich vermutlich nach der blödesten Ausrede aller Zeiten anhört: Die Nadeln passen nicht!

Wenn mir normal Blut abgenommen wird, geschieht das eigentlich immer am Handgelenk... und ich war schon schwer beeindruckt, daß die dritte herangeholte Helferin des DRK die erste Probe tatsächlich mit Mühe aus meiner Armbeuge geholt hat - danach hat sie mir das Nadelkaliber gezeigt, mit dem die Spende entnommen wird: "die krieg ich da NIE rein!"
"Och, wenn ich das Ding die ganze Zeit festhalte, könnten Sie doch direkt an der Halsschlagader..."
"NEIIIIIIIIN!!!"
Humorloses Volk... aber mein Abendessen habe ich noch bekommen!;)

In den letzten Jahren habe ich keine Versuche mehr gemacht, Blut zu spenden... vielleicht weiten sich ja die Blutgefäße mit der Zeit etwas oder ich finde mal eine wirklich begabte Nadelpiekserin bei den Terminen.
Mehr als ein kostenloser Gesundheitscheck, belegte Brötchen und blaue Flecke in den Armbeugen kann mir ja nicht passieren...

Morri
Dionysosdas kann durchaus sein...sind ja nicht die dünnsten nadeln...und wenn die venen schlecht liegen

aber etwas mehr humor hätte se echt an den tag legen gekonnt ;) naanaa...für nix sind die mehr zu gebrauchen da :p
LaChatteWas bin ich froh, dass es so viele Idealisten hier gibt... nein, ich spende nicht, ich HASSE Nadeln!

Nein, es ist nicht der Schmerz. Und ich kippe auch nicht um, wenn ich Blut sehe... es ist einfach *grummel*....
MorriHast Du es denn schonmal mitbekommen, daß jemand wegen verquerer Venen so gar nicht zur Spende geeignet ist?
Oder muß ich einfach weiter nach Piekstalenten suchen?
Dionysos[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B] es ist einfach *grummel*.... [/B][/QUOTE]
:rolleyes:

sicher gibts das, dass die venen total ungünstig liegen....aber vielleicht findest du ja doch noch eine, die es trotzdem schafft
LaChattesorry, aber ich denke, es gibt noch andere Weisen, der Welt nützlich zu sein... zum Beispiel, indem ich Menschen lehre, verantwortlich zu handeln. Dadurch gibts zB weniger Verkehrsunfälle, was zur Folge hat, dass weniger Blut für Unfallopfer gebraucht wird... ;)

Aber es gibt tatsächlich nichts, was ich mehr hasse, als Spritzen und Nadeln. völlig irrational... ich weiss... aber ich denke, dass ich meine Pflicht an der Welt nicht unbedingt durch Blutspenden erfüllen muss.
Dionysossicherlich gibt es das...ich behaupte ja acuh nicht, dass jeder, der nicht zur spende geht ein schlechter mensch ist und wollte ja schließlich in diesem thread die meinung anderer zu diesem thema hören

und phobien sind da sicherlich ein hinterungsgrund...
Cenobythe@ Morri

Es gibt nun mal unterschiedliche Venen; solche Leute wie Du habe ich auch in meinem Bekanntenkreis (der Albtraum einer jeden Krankenschwestern :D). Meine Venen sind jedenfalls gut ausgeprägt; bei all meinen Spenden saß die Nadel auf Anhieb. Ich könnte mir vorstellen, daß es mit meinem jahrelangen Sport zu tun hat; da "wachsen" sicherlich auch die Venen.
Caranaldion[QUOTE][i]Original geschrieben von Morri [/i]
Hast Du es denn schonmal mitbekommen, daß jemand wegen verquerer Venen so gar nicht zur Spende geeignet ist?
Oder muß ich einfach weiter nach Piekstalenten suchen? [/QUOTE]

Och, man kann dir auch sicher mit kleinen Nadeln zu Leibe rücken, nur wird eine Blutspende dann zur Tagesbeschäftigung ([I]Duracel der anderen Art: Es läuft...und läuft...und läuft....[/I] ;)
AlienSexFiend[QUOTE][i]Original geschrieben von Dionysos [/i]
[B]
zu den piercings...da gibt es eine sperrfrist von ich denke 12monaten (bin mir aber nicht sicher...müsste ich nachschauen)
allerdings wunder ich mich doch schon, wieviele leute hier piercings und gleichzeit angst vor nadeln haben :D
[/B][/QUOTE]

...ist in der Tat komisch und ich werd auch immer saublöd von den Ärzten angeguckt, wenn ich sage, dass ich Angst vor Spritzen hab...:rolleyes: :D

...aber diese Angst hat sich einfach im Laufe der Jahre vergrößert, ich würde mir auch nicht so ohne weiters noch mal ein Piercing machen lassen...;)

...das schlimme ist wirklich nur diese Angst, ich weiß ja, dass es eigentlich nicht wehtun [i]kann[/i], trotzdem gerate ich allein schon bei dem Gedanken daran in Panik...:rolleyes:


...stimmt, das mit der Sperre nach einem neuen Piercing hab ich jetzt auch gelesen, aber irgendwie steht es unterschiedlich im Netz, die einen schreiben von 6, die anderen von 12 Monaten...
Cenobythe[QUOTE][i]Original geschrieben von AlienSexFiend [/i]
[B]
...stimmt, das mit der Sperre nach einem neuen Piercing hab ich jetzt auch gelesen, aber irgendwie steht es unterschiedlich im Netz, die einen schreiben von 6, die anderen von 12 Monaten... [/B][/QUOTE]


Ich bin mir relativ sicher, daß es beim DRK 12 Monaten sind; ebenson bei Tätowierungen. Hat afaik mit Hepathitis zu tun, da diese Krankheit erst nach Monaten nachweisbar bzw. ausschließbar ist.
AlienSexFiend...würde Sinn machen so, stimmt...! ...jedenfalls ist die "Aufklärung" (auch) in dieser Hinsicht ziemlich schlecht, bis vor kurzem dachte ich noch, dass man mit Piercings, die mit Schleimhäuten zu tun haben, nie mehr Blut spenden gehen darf...

...im Eingangspost wurde ja auch gefragt, wie wir die aktuelle Werbekampagne zur Gewinnung von Erstspendern finden...ich muss ganz ehrlich sein, dass ich hier "auf dem Land" davon gar nichts mitkriege...also muss sie ja wohl ziemlich schlecht sein...
Sirikithalso, ich geh am freitag erstspenden...wollte ich ohnehin schon länger mal machen, hab bisher immer nur die termine verschlafen.
warum ich spenden will? wenn die leute da nicht grade tierisch dilettantisch sind, wird´s wohl nicht weh tun (zumal es eh beinahe unmöglich sein dürfte, meine venen zu verfehlen-die liegen so schön dick und brach, dass mich meine mutter in der ausbildung immer zum üben hernehmen wollte). man erfährt siene blutgruppe, ob man was ansteckendes hat, was man lieber nicht weitergeben möchte und man hat mal nen gesundheitscheck. Ausserdem man tut ohne viel aufwand anderen was gutes.
ich hab zwar eigentlich auch ne aversion gegen nadeln, spritzen und sonstiges artztgerät, aber ne phobie ist es nicht, und die vorteile überwiegen doch noch....
absolut_deathAlso ich habe das erste Mal Blut gespendet in der Berufsschule. Und das aus völligem Eigennutz. 1. viel die 1. Stunde für mich aus und 2. wollte ich meine Blutgruppe kennen.
Ich bin dann ganze Zeit lang nicht gegangen bis eine Freundin Blutspenden wollte. Also bin ich mit.
Dann wieder weil mein Chef während der Arbeitszeit mit mir und einem Kollegen gegangen ist. Ich hab herzlich gelacht denn hier in BW wird man von einem netten Helfer zu einer Liege gebracht und muss unter Aufsicht eine gewisse Zeit liegen/sitzen. Obwohl das ja schon was bringt...
Ich war das letzte Mal am 28.06. mit meinem Freund. Da hats mich allerdings umgehauen. Gut, ich hätte dem Arzt von meinem Durchfall am Tag vorher und den Magenschmerzen erzählen sollen... Aber ich wollte einfach nicht rumningeln, habe das bisher super weggesteckt. Jedenfall hat mein Kreislauf einen Abflug gemacht... Das mach ich auf keinen Fall wieder.
Ich denke ich werde jetzt regelmäßig gehen, bin schließlich nicht allein :)

Und denen die Angst vor Nadeln haben: Hab ich auch. Das Gefühl wenn das Ding im Arm steckt ist nicht so toll und ich will auch nicht sehen was die da machen. :rolleyes:
Bis auf diese unangenehme Gefühl ist nichts weiter dabei. Ich finde es schön auf diese Weise helfen zu können. Tatsache ist doch immernoch das jeder in die Situtation kommen kann Blut zu benötigen.

@Dionysos
Was ist eigentlich die seltenste/am meisten benötigste Blutgruppe?
AlienSexFiendMögliche Genotypen und ihre Häufigkeit in Mitteleuropa:

AA -> 31%
A0 -> 11%

BB -> 1%
B0 -> 14%

AB -> 6%

00 -> 37%




...klar, dass dann noch der Rhesusfaktor und was weiß ich was alles dazu kommt, dürfte dann wohl AB+ oder AB- am seltensten sein oder begehe ich hier gerade einen Denkfehler...?
NOX808Ich selber würde niemals mein Blut spenden. Das einzige Wessen das Anrecht auf mein Blut hat ist die Frau die ich liebe
xEpitaphxAlso ich spende mein Blut auch!

Ich muss zugeben in erster Linie des Geldes wegen!
Ich bekomme also jedes mal wenn ich Blut spende, einen Betrag von 25 EUR.

Trotz alledem, mache ich es auch gerne, und es kann nur hilfreich sein. Vielleicht kann ausgerechnet ich einem Menschen das Leben retten, weil er meine Blutgruppe benötigt!? Ich denke, die Zeit kann man sich nehmen und ein bissl seine Blutes abgeben!
Man weiß ja nie, ob man nicht selbst auch mal in der Situation ist, wo man das Blut bitter nötig hat!
Dionysosam idealsten wäre die blutgruppe 0 rh-
solche leute sind "universalspender", d.h. sie können jedem spenden, da ihre blutkörper keine antigene (bestimmte strukturen auf der oberfläche) enthalten, an denen sich antikörper (davon hat man selbst immer die, zu denen man im eigenen blut keine passenden antigene hat) anbinden könnten und so das blut zum verklumpen bringen können

nachteilig ist für jmd mit 0rh- natürlich, dass er selbst alle antikörper in seinem blut hat und somit nur 0rh- empfangen kann.
da hat es jmd mit AB+ schon besser, da sein blut alle antigene aufweist und er somit keine antikörper im blut hat und somit jedes blut empfangen kann


zur häufigkeit hat ja unser alien schon was geschrieben, zum rhesusfaktor kann ich noch hinzufügen, dass 2/3 aller menschen RH+ und 1/3rh- sind

ich hab hier mal für alle die nicht so fit sind, was genotypen betrifft nochmal die jeweiligen blugruppen dahinter geschrieben (danke für die liste alien..ich hab se jetzt einfach mal ganz frech kopiert)
AA -> 31% -> Blutgruppe A
A0 -> 11% -> Blutgruppe A

BB -> 1% -> Blutgruppe B
B0 -> 14% -> Blutgruppe B

AB -> 6% -> Blutgruppe AB

00 -> 37% -> Blutgruppe 0
d.h. nur ca. 10% unserer bevölkerung sind universalspender

@NOX: woher leitest du diese aussage ab, dass nur die frau, die du liebst anrecht auf dein blut hat?
du hast ja umgekehrt auch nicht nur anrecht auf das blut von der frau, die du liebst?
Dionysosach jaa..neben den blutgruppen gibt es natürlich auch den den s.g. kell faktor..der spielt allerdings nur eine rolle, wenn jmd auf grund von krankheiten über längere zeit regelmäßig blutbestandteile braucht, drum geh ich jetzt auf den mal lieber nicht ein :p

aber im blutspendeausweis steht der trotzdem drin :D
Katohm man kriegt was fürs spenden
bei uns gibts immer lecker brötchen...schön mit gürkchen dabei.
aber ich bin noch nicht 18 kann somit nicht spenden und werde aus achnicht tun. weil: ich will es nicht ,basta. gut, ich bin dann unsozial aber ich habe eine unerklärliche abneigung gegen blutspenden
NathanaelMhh jetzt wost uns drauf ansprichst Dionysos, könnte auch mal gehen.

B negativ kann immer gebraucht werden, recht selten.

Spür de blöden Nadeln gar nicht mehr. Kommt davon wenn man 30 Tage hinterreinander 2 Stunden lang am Tropf sitzt.

:D

Mann kann mir sogar richtig fest reinjagen, mich juckts nicht *g*. Ist aber andererseits recht gemein.

Nath
Dionysossigst.....wars auch zu was gut nathanael :D

@kato...das kann sich ja noch ändern mit deinen ansichten bis du darfst....
EinsteinDann möchte ich mich hier auch mal dazu äußern, auch wenn der Threat schon etwas länger ist...

War erst am Montag das letzte mal beim Blutspenden und tue dies aus Überzeugung und für umsonst...

Welche Überzeugung? - Die Überzeugung zu Wissen, dass man damit einen kleinen Teil dazu beitragen kann anderen Menschen das Leben zu retten....

Warum umsonst? - Weil ich es mit meiner eigenen Ethik nicht vereinbaren kann Geld dafür anzunehmen. Das würde mir missfallen. Ich helfe Menschen damit und ich will kein Geld für Hilfe die mir keinen Aufwand macht... Die Vorstellung, dass jemand stirbt weil nicht genug Geld da war um Blutspender zu bezahlen ist erschreckend...
Das im Anschluss an das Blutspenden stattfindende Essen, nutze ich selbstverständlich. Der Körper ist geschwächt und braucht nunmal Nährstoffe und Flüssigkeit um den Verlust auszugleichen...

Verträglichkeit? - Die meisten aus meinem Bekanntenkreis vertragen es soweit ganz gut. Mein Vater und ich eher sogar überdurchschnittlich gut... Ich bringe am nächsten Morgen bereits wieder mein volles Leistungspensum beim Sport wo andere evt noch etwas geschwächt sind... Viel trinken am Tag der Spende (bis zu 6 Liter) hilft auf jedenfall enorm den Blutverlust zu verkraften.... Das ist die Erfahrung wo ich gemacht habe zu Thema Verträglichkeit...

Ich kann jeden nur animieren es zu versuchen, am besten im Beisein eines guten Freundes der bereits gespendet hat und einem die evt. Ängste nimmt...sollte man tatsächlich das Spenden körperlich nicht vertragen hat man es wenigstens versucht... für die Verträglichkeit mit dem Körper kann man nichts... für das zur Spende gehen ist man jedoch selbst verantwortlich...

just my 2 cents

Nachtrag: Zum Thema Angst vor Nadel etc nochmal etwas. Nehmt einen guten Freund mit, er muss nichtmal spenden können/dürfen... Sagt einfach ihr habt einen Freund dabei, weil ihr beim Spenden jemanden bei euch haben wollt den ihr kennt der mit euch redet... KEIN Arzt oder jemand beim Blutspenden wird euch das verbieten... Und mit einem Bekannten redet es sich weitaus besser als mit einem Helfer der am Bett sitzt... Ich spende immer gern im Bett neben einem Bekannten (Vater/Freunde etc...),dann reden wir ganz normal wie wenn wir daheim wären und man denkt garnicht an die Nadel...
Cenobythe[QUOTE][i]Original geschrieben von Einstein [/i]
[B]
Warum umsonst? - Weil ich es mit meiner eigenen Ethik nicht vereinbaren kann Geld dafür anzunehmen. Das würde mir missfallen. Ich helfe Menschen damit und ich will kein Geld für Hilfe die mir keinen Aufwand macht... [/B][/QUOTE]

Dein Idealismus in Ehren, aber diese Argumente habe ich auch auf einem Flugblatt vom DRK gelesen - und das hat mich einerseits amüsiert, andererseits es mir in seiner Scheinheiligkeit (das bezieht sich jetzt nicht auf Dich, sondern auf das DRK, welches nach marktwirtschaftlichen Prinzipien handelt und den Versuch unternimmt, dies mit ethischen Floskeln zu verschleiern) sogar aufgestossen. Es wäre jedenfalls schön (und utopisch), wenn unser Gesundheitswesen nur ansatzweise so denken würde ...

BTW sollte das Geld keine Gegenleistung für Dein Blut darstellen, sondern eine Aufwandsentschädigung (so wie es bei Plasma u. Thrombozyten üblich ist). Schließlich gibst Du Fahrgeld bzw. Benzingeld aus und opferst (Fahrtweg eingerechnet) sicherlich 2 Stunden Deiner Zeit. Du gibst mit Deiner altruistischen Attitüde zwar ein gutes Beispiel ab u. zeigst, daß sich nicht alles u. jeder dem allmächtigen Mammon unterordnet - aber leider wird dieser gute Wille nur ausgenutzt.
Dionysoserstmal danke für deinen beitrag einstein, der in meinen augen sehr vieles nochmal auf den punkt gebracht hat

zum thema verträglichkeit möchte ich noch hinzufügen, dass sich der körper auch an den verlust gewöhnt, so dass es später überhaupt keine probleme mehr geben sollte
Einstein@ Cenobythe

Hier ein Auszug aus den FAQ zum Blutspenden:

[B]"Schön, aber man hört immer wieder, dass am Blut verdient wird. Stimmt das?"_[/B]
[I]"Nein. Die BRK-Blutspendedienste arbeiten gemeinnützig nach dem Prinzip der Kostendeckung."
Das heißt: Kosten, die für die Blutkonserve tatsächlich anfallen, müssen den belieferten Krankenhäusern in Rechnung gestellt werden. Nicht mehr und nicht weniger. Diese Kosten setzen sich zusammen aus: Blutentnahme, Aufbereitung, Laboruntersuchung, Transport, Forschung und Entwicklung, Personal und Material. Gewinne dürfen BRK-Blutspendedienste als gemeinnützige Einrichtung nach ihren Satzungen und Gesellschaftsverträgen nicht erzielen._
Darüber wachen BRK-Gremien, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und die Finanzbehörden.[/I]

Wenn man fürs Blutspenden nun noch 25€ ausbezahlt bekommt, verteuert dies nur die Kosten für die Krankenhäuser, damit für den Patienten und damit die Ausgaben im Gesundheitssystem...

Wollte das DRK mit dem Auszug mal ein wenig in Schutz nehmen... Bin dort selbst aktiv und habe einen großen Bekanntenkreis dort... Das Geld ist stets knapp für neue Fahrzeuge und Ausrüstung und das DRK braucht viele ehrenamtliche Helfer. Ich würde gerne den Provit sehen, der beim Blutspenden rausspringen soll...
Dionysosselbst wenn der blutspendedienst gewinn erzielen würde, würdest du das DRKler das gled nie sehen, dass der BSD eine eigenständige gesellschaft ist (rechtsform ist eine gemeinnützige gesellschaft mit beschränkter haftung) und somit mit dem RK eignetlich recht wenig zu tun hat

btw. bin ja selber beim BRK aktiv...und die geldknappheit ist auch mit bestens bekannt ;)
hagzissa13Also erstmal finde ich es seltsam, daß es beim BRK eine PFLICHT ist, als Breitenausbilder Werbung für's Blutspenden zu machen. Da bin ich froh, Ausbilderin in einer anderen HiOrg zu sein, bei der man solche Dinge wesentlich lockerer sieht...


Was das Blutspenden an sich angeht, da gibt es unter Goths ws genauso wie unter Hip-Hoppern, Christen, Skatern, Metallern und jedem anderen in eine Schublade gesteckten Menschen Leute, die solche gemeinnützige Dinge ablehnen.

Jedoch muß ich auch ganz ehlich sagen:
Die HiOrgs wie das BRK machen so einen schweine Schotter mit den Konserven, daß es mich nicht wirklich wundert, wenn die Leute lieber zu privaten Einrichtungen gehen, wo sie Kohle dafür bekommen. Selbst in einer Uniklinik, die je bekanntlich aus Geldnot jeden Pfennig 10x rumdreht, bekommen die Leute eine ordentliche Aufwandsentschädigung fürs Spenden. Und das würde die Uni bestimmt nicht tun, wenn sie sich damit in die roten Zahlen bringen würde.

Nicht daß das falsch verstanden wird:
Ich bin für ehrenamtliche Arbeit und Solidarität unter den Menschen, doch wenn ich sehe, wie sehr sich z.B. das BRK (oder DRK) durch diese freiwilligen Spender bereichert, kann ich die, die nicht, oder nur z.B. in eine Uniblutbank gehen, gut verstehen.


Hagzissa

- per aspera ad astra -
JulyaDanke Hagzissa für die Aufklärung. Ich hörte eben immer nur davon, aber das von Dir mal sozusagen aus erster Hand zu hören, finde ich sehr gut!
Soulburnich hab mir schon länger gedanken darüber gemacht auch mal blutspenden zu gehen.. aber bisher immer etwas zu feige gewesen.. auch wenn ich im gegensatz dazu knochenmarkspender bin... liegt wohl mit unter daran das ich net weiß wie des alles so von statten geht.. wie ich durchsmitlesen schon lernen konnte.. beim " ersten mal "wird nur etwas blut abgenommen und untersucht ob man überhaupt spenden darf.. wegen körperlicher verfassung oder krankheiten.. aber wie es dann weiter geht.. hab ich leider keinen blassen schimmer.. kann mir da eventuell jemand etwas erklären mit was ich da rechnen muss?

Gruß Soulburn

PS: Adresse für die Knochenmarkspenderdatei [url]www.dkms.de[/url]
Black Reaper[QUOTE][i]Original geschrieben von worry [/i]
[B]Ich muss von mir leider behaupten, dass ich mir noch Blut hab abzapfen lassen... ich finde aber keine tieferen Gründe dafür. Eigentlich ist bei mir einfach nur die tierische Angst vor Spritzen!
Wahrscheinlich ist es egoistisch, nur wegen einer solchen überwindbaren Angst, sein Blut nicht zapfen zu lassen - denn es kann ja echt helfen. Vielleicht kannst du mich noch ein bisschen weiter aufklären, wo es alles für gebraucht wird und was ich alles bewirken kann. Vielleicht schaff ich es, meine Angst zu überwinden... [/B][/QUOTE]

Bei mir ist's genauso. Ich dürfte zwar eh noch nicht, da ich noch nicht 18 bin, aber trotzdem würde ich gern meine Angst überwinden, zum einen natürlcih für mich, damit irgendwelche Untersuchungen mal nicht in einen Todeskampf ausarten zum anderen aber auch zum Blutspenden, das ich als höchst wichtige Versorgung gern unterstütze. Momentan würde allerdings aufgrund meiner Phobie keine Blutabnahme in Frage kommen, die nicht für mich von absolut hohem Wert wäre...leider. :(
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]
Jedoch muß ich auch ganz ehlich sagen:
Die HiOrgs wie das BRK machen so einen schweine Schotter mit den Konserven, daß es mich nicht wirklich wundert, wenn die Leute lieber zu privaten Einrichtungen gehen, wo sie Kohle dafür bekommen.

Nicht daß das falsch verstanden wird:
Ich bin für ehrenamtliche Arbeit und Solidarität unter den Menschen, doch wenn ich sehe, wie sehr sich z.B. das BRK (oder DRK) durch diese freiwilligen Spender bereichert, kann ich die, die nicht, oder nur z.B. in eine Uniblutbank gehen, gut verstehen.


Hagzissa

- per aspera ad astra - [/B][/QUOTE]

Sehe ich genauso. In meinen Augen sind viele DRK Kreisverbände schon fast "mafiaähnliche" Strukturen die ihre ehrenamtlichen Helfer schamlos ausnutzen.

Zurück zum Thema: Blutspenden ist schon sehr wichtig. Ich selbst muss gestehen das ich kein Blut spende weil mir davon schlecht wird.
Ein schlechtes Gewissen habe ich deshalb aber nicht. Bin seit 10 Jahren in einer Freiwilligen Feuerwehr und wenn ich mir diverse Brandnarben an meinem Körper anschaue und an Albträume und übelste Depri-Phasen nach manchen Einsätzen denke, habe ich für unsere Gesellschaft schon einiges getan.

Zu Ehrenamt und Hilfsbereitschaft allgemein: Ohne gehts einfach nicht. Traurig genung das solches Engagement meistens nicht von "denen da oben" sondern von ganz normalen Leuten kommt. Aber wenn die jetzt auch noch sagen das die "Reichen und Mächtigen" nur auf dem Ego-Trip sind und deshalb selber nichts mehr machen bricht unsere Laden irgendwann vollends zusammen.

@ alle Ehrenamtlichen von Feuerwehr, DRK, Bergwacht und allen anderen Hilfsorganisationen: Ich wünsche euch viel Kraft, Glück, und den notwendigen Idealismus für euren Job. Ihr werdets brauchen.

Liebe Grüsse

ange
Lord of Darkneswenn cih dürfte, gänge ich gerne zum blut spenden, ich liebe diese Gefühl wenn die Nadel die Haut durchsticht, dieses ganz kurze Gefühl, wenn die Haut spannt, da läuft mir immer ein Schauer den Rücken runter, in ein paar jahren werde ich warscheinlich widda dürfen, dann werde icvh auch wieder gehen, da ich es wichtig finde, dass wenn etwas passiert, dass blut da ist, warum habven so viele leute angst vor spritzen, früher hat man noch impfungen mit nem messer unter die Haut gerittz bekommen, das war viel schlimmer als ein so kleiner Stich,heute gibts das meines wissen nicht mehr, was ist daran so schlimm eien Spritze in den arm geschossen zu bekommen? man merkt das doch kaum, aber ich liebe dieses Gefühl trotzdem....:D
Sirikithhihi...ich hatte als kind tierische angst vor spritzen und hab beim impfen immer daruf bestanden, die babynadel zu bekommen ;)
also ist es ebiweitem nicht so, dass allzu viele leute den nadelstich als anregend empfinden.
trotzdem war ich am freitag jetzt spenden.
gut, es hat ein wenig gepiekt, als sie mir diese riesen nadel eingestochen hat...und die finger zur faust zu ballen, war auch leicht unangenehm, weil dann dieser fremdkörper in der vene drückt. ansonsten war´s überhaupt nicht schlimm, es war nur ein etwas skuriller anblick, den eigenen lebenssaft durch den schlauch davonfliessen zu sehen :rolleyes:
danach gings mir irgendwie besser als vorher, ich hab mich plötzlich gaanz leicht gehühl. keine erschöpfung, kein schwindel, keine sonstigen nachwirungen, alles ganz relaxt.
also, wer nicht grade panik vor nadeln hat, kann sich da ruhig hintrauen. immerhin hat man selber auch was davon, nämlich das sichere wissen, das man gesund ist und niemenden unwissentlich mt irgend welchen krankheiten anstecken kann.
Dionysosalso
1. schreibt uns das nicht das BRK vor, sondern die BG / FeV....und soweit ich informiert bin müssen die anderen HiOrgs ebenfalls nach einem gleichartig aufgebauten medienpaket ausbilden wie wir. tun sie das nicht kann es sein, dass ihre LSM und EH lehrgänge nicht mehr anerkannt werden

2. hat der BSD nichts mir irgendwelchen strukturen oder leuten im KV zu tun....das sind 2 komplett verschiedene dinge

3. @Lord of Darknes: da geht es mir nicht anders, wie dir...v.a. wenn man dann noch merkt wie der schlauch auf seinem arm langsam vom warmen blut durchströmt und erwärmt wird....

4. @ Sirikith herzlichen glückwunsch, dass du es geschafft hast dich zu überwinden
Dionysos5. @ ange gardien: danke für deine glückwünsche...ich wünsche dir ebenfalls noch viel kraft für deine tätigkeit
SilentStarselbst wenn ich über 18 wäre, könnte ich kein blut spenden...
leide unter ziemlicher blutphobie, ich kipp um wenn ich mich an nem blatt papier schneid... und mir ist im bio-unterricht bei thema blutkreislauf regelmäßig schlecht geworden... also wird das wohl nix...
werbekampagne? naja, da hängen manchmal so n paar plakate, dass es blut nicht im supermarkt gibt oder so...
das haben die in frankreich "besser" gemacht, da ist das blutspendeschiff aufm kanal gekommen - wenn es bloß nicht von morgens bis abends die französische interpretation von bayerischer volksmusik gespielt hätte...
belladonnaAlso ich habe vor langer Zeit einige Male Blut gespendet und wollte es eigentlich weiterhin regelmäßig tun, aber es ist bei mir die berühmte Bequemlichkeit ausgebrochen und ok ich hab auch schon zwei erfolgreiche Schwangerschaften hinter mir und währenddessen ist das mit dem Blutspenden nicht so vorteilhaft. Aber nun hat sich dann doch mein schlechtes Gewissen geregt, zumal ich beim Blutspenden trotz katastrophaler Eisenwerte immer mit Kusshand angenommen wurde, weil ich Universalspender bin, sprich 0 Rh -. Ich gelobe also Besserung, zumal ich weder Angst vor Spritzen noch vor Blut habe. Also super Voraussetzungen!
ashipisburning[QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i]
[B]@ alle Ehrenamtlichen von Feuerwehr, DRK, Bergwacht und allen anderen Hilfsorganisationen: Ich wünsche euch viel Kraft, Glück, und den notwendigen Idealismus für euren Job. Ihr werdets brauchen.[/B][/QUOTE] Diesen Wünschen kann ich mich nur anschließen!

Zum Blutspenden:
Ich war auch noch nie beim Blutspenden, zumindest habe ich mir kein Blut abzapfen lassen, aber einige Jahre als Mitglied des Jugendrotkreuzes Würstchen und Kaffee verteilt.
Um selber zur Bluspende zu gehen, ist mein Kreislauf aber zu schwach und ich würde umfallen.
Außerdem hatte auch ich ein traumatisches Erlebnis. An einem Nachmittag vor ein paar Jahren hatte ich einen Unfall und kam ins Krankenhaus. Da es Pfingstsamtag war, war nur die Notbesetzung zu gegen und ein richtiger Arzt mußte wohl erst geholt werden. Auf jeden Fall wollte mir so ein Arzt im Praktikum Blut abnehmen. Der war total nervös, hat dreimal daneben gestochen, wurde immer nervöser und zittriger, dann ist ihm auch noch die Nadel runtergefallen, und auch ich wurde noch nervöser und panischer, weil ich mir vorstellte, der würde mich operieren...
Naja, dann hat er am Handrücken das Blut abgenommen...
Auf jeden Fall aber eine traumatische Erfahrung, die auch alle "ich werde es vielleicht trotzdem mal mit der Blutspende probieren"-Überlegungen zunichte gemacht haben.
RookieBerlin, Juli 2003. – Menschen mit Piercing oder Tätowierungen dürfen kein Blut spenden. „Es ist unklar, ob sie sich dabei mit Hepatitis oder anderen Krankheiten infiziert haben, von der sie noch nichts wissen“, begründet Elke Gossrau, Leitende Ärztin beim DRK-Blutspendedienst gegenüber dem Verlag Tagesspiegel GmbH am 20.7.2003. Ähnliches gelte für Drogenabhängige, Personen mit häufig wechselnden Sexualkontakten oder Lesben und Schwulen, da man nicht ausschließen könne, das sie sich mit dem HI-Virus angesteckthaben.

Soviel dazu, warum ich niemals Blut spenden werde. Als Schwuler wird man von vornherein abgestempelt. :mad:
Dionysosman will eben die gefahr, dass jmd durch eine transfusion sich mit dem HI virus infiziert soweit wie möglich ausschließen

dass dabei leider bestimmte bevölkerungsgruppen diskriminiert werden wird in kauf genommen

andererseits finde ich diesen weg auch wieder richtig schließlich möchte ich ja auch nicht infiziert werden, wenn ich mal blut brauchen würde (was jetzt aber keinesfalls heißt, dass ich etwas gegen homosexuelle menschen hätte)
sadogoatmein vater leitet die blutbank hier (uniklinikum md), deshalb werde ich es da ich noch nicht allzulange 18 jahre zähle demnächst mal in angriff nehmen regelmäßig zu spenden...er meint immer die zahl der spender würde abnehmen und da ich mich gut mit ihm verstehe ist das wohl das mindeste was ich tun kann...
zudem hab ich nichts dagegen eine kleine aufwandsentschädigung und was zum essen zu erhalten :)

beim letzten mal wo mir blut abgenommen wurde wär ich zwar fast abgeklappt, das lag aber wohl daran das ich noch nichts gegessen hatte den tag und ganze 5 kanülen benötigt wurden...
das versetzte erstmal meinem ego erstmal einen stich, aber mein vater meinte das wäre normal wenn man nichts gegessen oder wenig getrunken hat, demzufolge rat ich euch das nochmal eindringlich wenn ihr spenden gehen solltet...
Sirikithich weiss ja nicht, ob das stanbdard ist, aber bei mir gabs sowieso zuckerhaltigen eistee frei...und darüber, dass man viel trinken undnicht nüchtern gehen soll, wid man eh aufgeklärt.
Dionysosjoo....des leckere instant gebräu....immer wieder ein genuss :-kotz
:D
Evil MindedAlso kann sein das Blut spenden absolut nix für mich wäre. Na klar das ist zwar irgendwie egoistisch. Aber irgendwie ist das Gefühl bei der normalen Blutabnahme unangenehm wenn die Nadel im Arm steckt.
Und sone Blutspende dauert ja bestimmt länger als sone Blutabnahme ne?
Und demnach müßte ich dann auch die Nadel länger im Arm haben:(
Und es dürfen doch auch nicht alle Menschen Blut spenden.
Eine Risikogruppe wären z.B. homosexuelle Männer.
Dionysosnaja...dauert schon etwas.....bei mir so ca. 10min bis der halbe liter draussen is
BeliaTja, ich glaub meine Vorsätze haben sich heute Morgen aufgelöst, nachdem ich schon nach dem Abnehmen einer kleinen Kanüle voll (50ml oder weniger, war echt nicht viel, hat 5sek gedauert) gleich zwei Mal umgekippt bin. Aber zum Glück gleich schon beim Radabschließen, da war's noch nicht so schlimm und ich konnt direkt zurück in die Praxis wanken, wär das aufm Fahrrad am besten noch auf der Straße passiert... nicht gut.

Schade, hätte es gern gemacht. :(
Mr In BetweenIch weiss nicht ob das gut wäre ein jämerliches Menschlein mit meinem Blut Leben zu lassen *gg*
Dawn of SadnessHallo erstmal!!
Also ich bin gerade 18 geworden und darf nun auch Blutspenden. Und ich werde es auch machen, da ich doch der Meinung bin, dass wenn ich damit Menschenleben retten kann, ich das doch auch machen sollte solange es geht. Wer weiß, ob ich nicht selbst mal in die Situation kommen würde und da wär ich auch froh, wenn mir geholfen werden könnte...
Jedoch hab ich überhaupt keine Ahnung, was mich dort erwartet und ich dachte, einer kann mir evtl so ein bisschen den Ablauf beschreiben... Und was so gemacht wird etc :)
isihi!

ich halte blutspenden für gut- meinem opa konnte so vor längerer zeit über einen längeren zeitraum geholfen werden.
allerdings kann man denke ich erst ab 18 blutspenden?! und daher bin ich dazu noch zu jung...

lg
isi
Velut LunaIch selbst hab noch nie gespendet und habe ehrlich gesagt auch nicht vor es zu tun. Das liegt aber daran, dass ich panik vor spritzen habe. Ich hab dann immer das gefühl, dass ich gleich sterben muss.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Dionysos [/i]
[B]also
1. schreibt uns das nicht das BRK vor, sondern die BG / FeV....und soweit ich informiert bin müssen die anderen HiOrgs ebenfalls nach einem gleichartig aufgebauten medienpaket ausbilden wie wir. tun sie das nicht kann es sein, dass ihre LSM und EH lehrgänge nicht mehr anerkannt werden

[/B][/QUOTE]


Natürlich haben wir Leitfäden, nach denen wir uns richten müssen. Aber in diesen stehen keine Aufforderungen zum Machen von Werbung für's Blutspenden! Und auch nicht zum bewerben in eigener Sache. Wers machen will, kanns tun, aber wer's läßt, dessen Teilnehmer sind nicht automatisch unberechtigt zum Empfang des Scheins!

ich bin seit über 10 Jahren Ausbilderin... mich würde es wundern, gingen solche Dinge komplett an mir vorbei...


EDIT: Rein aus Interesse habe ich eben noch mit unserem Landesausbildungleiter gesprochen, der sieht das genauso.


Hagzissa

- per aspera ad astra -
dunkle elfe*g* im Prinzip hast dann ja einige unbekannte Blutsbrüder/-schwestern!

ich hab 0 Negativ, angeblich wird das ziemlich benötigt. Mein Problem ist aber, dass ich Nadeln gar net so ganz mag. Ich bin noch am Überlegen ob ich in 2 Jahren spenden werde oder nicht. Ich weiß, ich soll, aber ich glaube ich habe zu starke Mineralmängel und alle möglichen anderen Dinge, da bin ich mir nicht sicher. Ich muss sowieso irgendwann mal wieder Blutabnehmen gehn (net scho wieder a Nadl..) gehn..
aber ich denke mal, irgendwann werd ich auch spenden gehn. vielleicht noch bevor ich mir ein eventuelles tattoo machen lasse, falls dabei was passiert...

vale, elfe
Mitternacht1978Ich darf leider nicht, bin aber allen dankbar, die sich zum Blutspenden entschieden haben. Durch einen dieser Menschen darf die kleine Tochter meiner besten Freundin, die ich durch meine Krankheit kennengelernt hab, weiterleben!

Es sollten sich viel mehr gesunde Menschen dafür entschließen, auch wenn es nicht überall Geld dafür gibt.

Viele Grüße

Jess
.-.-.-.Ich finde Blutspenden eigentlich sinnvoll,
bin aber noch zu jung.
Ich hab auch wahnsinnig Angst vor Spritzen,
aber eigentlich grundlos.
gefallener-Enge@dunkle elfe: O negativ ist die Blutgruppe, die immer am dringestens benötigt wird ... da sie die Universalspende ist und bei Notfällen immer zum Einsatz kommt

und auch ich hab panische Angst vor Nadeln und hab trotzdem Blut gespendet ... ist gar nicht so schlimm

da ich in einem Krankenhaus arbeite und dort auch für die Blutkonserven verantwortlich bin, kann ich jedem versichern, dass Blutkonserven Leben retten, dringend gebraucht werden und bestimmt nicht von uns "verdummt" werden ... denn - man mag es nicht glauben - heutzutage müssen dringend notwendige OPs verschoben werden, weil wir einfach kein Blut herbekommen ... und da rede ich von einem Umkreis von mind. 300 km ... und in der Urlaubszeit ist es am schlimmsten ...
NamarieAlso ich werde das auch sobald ich 18 werde regelmäßig machen.
Vorraussetzung man bekommt blut aus mir raus, da bei der letzten blut abnehme es 5 min gedauert hat bis endlich sonne doofe kleine ampulle voll war... und die haben schon in die hand gestochen. grrrrr
VampirinchenIch würde auch sehr gerne Blutspenden. Aber leider gibt´s da irgendwie zuviele Probleme, erstmal brauchts noch ca. ein 3/4 Jahr bis ich alt genug bin, aber dann sind meine Blutwerte richtig s***** , ich kippe nach den 75ml für die Blutuntersuchung regelmäßig um, ich nehme bergeweise Medikamente, um mir Blut abzunehmen muss man mir eine viertel bis halbe Stunde gut zureden... ist echt grauslich.
^*anaêmic*^*LoL* Ich hab mich gerade heute min ner "schwarzen" Bekannten über das Thema Blutspenden und Soziale Dinste unterhalten.

Bei uns im Dorf ist am 31. Blutspende Termin und ich werde da auch als Erstspender (bin noch nicht so lang Volljährig) hingehen, da ich überzeugt bin, dass dies die Pflicht eines jeden ist dem es nicht durch Krankheit, Angst vor Spritzen usw. nicht möglich ist, dies zu tun.
Desweiteren hab ich die oben schon angesprochene Blutgruppe 0 negativ. Was mich speziell nochmal mehr verpflichted.

Ich hoffe ich überstehe das ohne Kreislaufprobleme!!!! :)

Ich bin mal gespannt wie dass so ist. Ich kannte Blutspenden bisher nur als Helfer vom Jugend Rot Kreuz (da war ich so 5 jahre dabei). Deshalb, denke ich ist die Hemmschwelle und auch die vorstellung einer Blutspende nicht die selbe wie bei jemanden der sich nie damit auseinander gesetzt hat eine andere.

Fast jeder braucht mal Blutkonserven!!!!! Auch DU!!!!!
(wenns auch nur zum Trinken ist :D )

Deshalb denke ich, dass diese Tatsache jeden der oben genannten ethisch dazu verpflichtet Blut spenden zu gehen!!!!!


Das hat zwar jetzt nichts mit dem Thema direkt zu tun aber ich wollts mal zur sprache bringen weil mich`s interesiert.
Ich für meinen Teil bin in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv
(was mich das Thema vielleicht nochmal anders sehen lässt!!)
deshalb würde mich interesieren warum in "schwarzen kreisen" oft die meinung vorherrscht, dass das was ich tue Quatsch ist weil es mir nichts bringt.
Das hat nämlich die Bekannte heute zu mir gesagt!!!!

Ich weiß die Vorstellung von einem "schwarzen" Feuerwehrmann ist ziemlich seltsam!!!!! :)

Passt das mit der Szene nicht zusammen anderen Menschen helfen zu wollen?????? *grübel*

Langer rede kurzer Sinn:

Ich halt das ganze für meine Pflicht und mich würde es freuen wenn hierdurch ein paar Leute zum Nachdenken angeregt würden und es vieleicht mal probieren würden!!!!


Euer
^*anaêmic*^

@ Vampirinchen: Wenn du weißt das du mit Blutabnehmen usw. Probleme hast würde ich dir schon von vorneherein raten es nicht auszuprobieren!!!
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von ^*anaêmic*^ [/i]
[B
deshalb würde mich interesieren warum in "schwarzen kreisen" oft die meinung vorherrscht, dass das was ich tue Quatsch ist weil es mir nichts bringt.
[/B][/QUOTE]

Hallo Kollege ;)

Ich glaube nicht das diese Meinung, Feuerwehrdienst sei Quatsch, weit verbreitet ist, egal ob in der schwarzen Szene oder überhaupt.
Allerdings musst Du dich ganz schnell von der Vorstellung verabschieden das dir irgendwer für das was du tust dankt.
Das ist nämlich nicht der Fall, weder von deinem Dienstherren noch irgendwie von der Bevölkerung aus.
Dort sieht man uns im besten Fall als nützliche Selbstverständlichkeit, im schlimmsten Fall als Saufclub an.

Wenn Du das machst dann für dich. Das sage ich auch jedem der bei uns anfangen will.
Die Feuerwehr ist eine tolle Möglichkeit Freunde zu gewinnen, echte Abenteuer zu erleben und Spass zu haben. Das wir dabei anderen helfen sehe ich persönlich als nützlichen Nebeneffekt an, der sich manchmal auch gut anfühlt.
Aber im Endeffekt tut es jeder Feuerwehrmann für sich, sei es um sich selbst zu bestätigen, den "Kick" zu finden oder aus anderen Gründen. Frage mal Kameraden in deiner Wehr die schon länger dabei sind. Wenn sie ehrlich sind werden Sie dir das bestätigen.

Vielleicht hört sich das für dich jetzt verrückt an, aber warte mal 10 Jahre und ein paar hundert Einsätze ab, dann wirst Du das auch so sehen ;)

Alles Gute dir

ange
DanGer666mir wurde wegen kreislaufprobs von meinem arzt abgeraten blut zu spenden.. aber der organspende ausweis is immer am mann^^ (wenns dazu kommt muss ich mir um meinen kreislauf ja keine sorgen mehr machen...) ;)
^*anaêmic*^@ ange gardien:

[QUOTE]Die Feuerwehr ist eine tolle Möglichkeit Freunde zu gewinnen, echte Abenteuer zu erleben und Spass zu haben. [/QUOTE]

Da mus ich dir voll zustimmen!! :)

Also ich für meinen teil erwarte keinen dank für das was ich mache.
Von der Seite hast du schon recht dass ichs für mich mache.

Auf der anderen seite finde ich, dass man wenigstens in der Bevölkerung nicht für dass was man tut lächerlich gemcht werden sollte.
Naja is halt so! :)
^*anaêmic*^Also ich war jetzt am 31. (Dienstag) Blutspenden und ich muss euch sagen war eigentlich ganz lustig. (vorallem die Fragebögen :) )
Also ich fands nicht schlimm !!!!!!
Werds auch jetzt öfters machen... :D

Hochachtungsvoll

^*anaêmic*^
rundosHallo

Ich muss da zu sagen das ich es richtig finde das du so etwas machst !
GUT
Ich selber gehe selten zur blutspende da ich oft andere dinge im sinne habe oder probleme habe !
Aber mit solchem einsatz kann mann viele leben retten oder ?
Mach weiter so und zeige allen das du anderen zur seite stehst.
aber bedenke eines du solltest immer wissen was du thust !!!

mfg rundos

Rechtschreibung mir egal
ParanoidCatNun ja, ich gehör ebenfalls zu den Leuten, die würden, aber nicht können, weil sie noch nicht alt genug sind.
Wenn dieser Thread in drei Jahren noch steht, kann ich ja mal posten, ob ich nun hab oder nicht ;)

Ich finds wirklich ebenfalls S-U-P-E-R, wenn man sich darauf einlässt.
Und ich meine, der Aufwand bei der Sache ist doch relativ gering, wenn man bedenkt, welch Hilfe man dadurch leisten kann...
Cornucopiahab früher blut gespendet, aber seit ich mich vegetarisch ernähre kommt mein eisenbedarf zu kurz (trotz tabletten etc., ist halt kein ersatz für blutiges fleisch ;) ) und darf nicht mehr spenden. in deutschland darf ich jetzt eh nicht mehr, weil ich länger als 6 monate in GB gelebt habe und somit potentiell mit BSE infiziert bin. unabhängig von dem faktum, dass ich kein fleisch esse..... :rolleyes:
Caranaldion[QUOTE][i]Original geschrieben von Cornucopia [/i]
weil ich länger als 6 monate in GB gelebt habe und somit potentiell mit BSE infiziert bin.[/QUOTE]

Verdammt, konntest du das nciht eher sagen ? :eek: Ich hab dir die hand geschüttelt... ;) *g*

Aber mal im ernst, wegen dieser BSE-Sache darf man Kein Blut spenden, wenn man länger als 6 monate in GB war !?
Cornucopiane, in deutschland wollen die mein blut nicht mehr. die frage steht in dem bogen, den man vorher ausfüllt (zumindest beim DRK spenden) und da steht auch, dass sie das blut dann nicht mehr wollen. doof, oder? ich bin seit 10 jahren vegetarierin!!!!!!:rolleyes:
und beim händeschütteln hast du dich vielleicht nicht mit BSE bei mir angesteckt, sondern eher mit spackerei ;) leider unheilbar....
CaranaldionRichtig, wo Du's erwähnst, ich erinnere mich düster an diese Frage auf dem Bogen. Ich hab jedoch nicht erwartet, dass das ein Ausschlusskriterium darstellt.
Weiss denn zufällig jemand, ob der (vermutete) Zusammenhang Creuzfeld-Jakob-Krankheit und BSE mittlerweile bestätigt ist (afaik steht es "nur" als These im Raum) .

Spackerei...*puhh* schwein gehabt, die hatte ich schon vorher *fg* ;)
Cornucopiadas kann ich bestaetigen, CJD wird uebertragen durch verseuchtes fleisch. hatte ein ganzes modul ueber diesen kram im letzten jahr. aber auch durch blutconserven, skalpelle von hirn operationen und augenuntersuchung, wie augeninnendruck und hornhauttransplantation
CaranaldionOk, wieder was dazu gelernt :) .
Was mir jedoch nocht nicht ganz einleuchtet, was genau heisst "versucht" bzw. "infiziert" ? Es sit doch kein Virus bzw. Bakterium im herkömmlichen Sinne, welches für BSE/CJD verantwortlich sit, oder ?
MysticEmotionhallo zusammen!

also ich habe mich bis jetzt noch nie mit dem thema auseinandergesetzt... aber durch solche beiträge kommt man eben doch auf solche themen ... und eben auch zum nachdenken....
der ablauf einer blutspende bzw. dem szenario davor konnte ich herauslesen ...

zuerst eine voruntersuchung (dauer?)... in der nächsten zeit (wenn das blut und der kreislauf mitspielt) der blutabnahmetermin ... vorher genügend essen und trinken ... vielleicht nen bekannten mitnehmen ... sich hinlegen/hinsetzen... sich stechen lassen (und hoffen, dass es gleich mal klappt) ... und dann warten, bis es zu ende ist .... anschließend noch eine belohnung für den körper in form eines imbisses :)

was mir noch nicht ganz klar ist, ist : wie viel blut wird einem da abgenommen ... und wie lange geht das durchschnittlich? (irgendwo war da mal eine zeit von 10 minuten angegeben .... klingt unglaublich kurz... *spontaneindruck*)

liebe grüße
mystic
^*anaêmic*^@ MysticEmotion:
Also, die untersuchung dauert so etwa 10 minuten, besteht ja nur aus Herzabhören, Blutdruckmessen, Befragen zu eventuellen Problemen usw.

Bei der Blutspende ansich is so zeimlich alles zwischen 6-15 min möglich. (Bei mir warens etwa 8 min :) )
Ja hast recht kam mir auch kurz vor, is aber normal.

In der zeit wird dir ein halber Liter Blut abgenommen und dann noch drei kleine Röhrchen voll fürs Labor.
Klingt zwar als wär des viel iss es aber eigentlich nicht.
Ich für meinen teil hatte auch keine Kreislaufprobleme.

Insgesamt hab ich vom hingehen bis zum weggehen etwa einanhalb stunden gebraucht. War allerdings auch nicht viel los.

Ich hoff ich konnt dir alles zu deiner zufriedenheit beantworten. :)

Mit dunklen (aber freundlichen) Grüßen

^*anaêmic*^
Ravens NestOkay, dann sage ich mal als ein ehemaliger Empfänger, danke für die Blutspenden.
Lacuna21Hallo
Ich bin leider noch im JRK, aber da ich bei den Blutspendeterminen in unserem Ortsverein helfe, höre ich oft Feedbacks von Spendern. Viele fühlen sich nach der Blutspende erleichtert und freuen sich wenn sie jemanden helfen konnten. Und da der Blutspendedienst sich genauso bemüht und mindestens genauso gut macht wie ein Krankenhaus finde ich es egal wohin man geht. Beim Blutspendedienst ist man immerhin eine Persönlichkeit und nicht eine Nummer, die darauf wartet, dass ihr Blut abgenommen wird. (Ich kann das sagen, da mein Vater Arzt ist).
Cold RainIch bin Nichtspender, weil ich mir nicht so sicher war, ob mein Blut in Ordnung ist. Macht ja keinen Sinn, hinzugehen, den lieben menschen vom DRK Arbeit zu machen udn dann nicht verwertbares Material abzugeben. Weiß ich aber seit heute morgen, also könnte ich zum nächsten Termin mal hingehen.
Wie lange muss man denn aus Großbritannien wieder da sein, damit man wieder Blut spenden darf.. oder gilt das lebenslänglich? WÜrde mich mal für die Zukunft interessieren.
hagzissa13Gut, daß dieser Thread wieder aufgetaucht ist, denn an der "Problemfront" sitzend, möchte ich alle über 18-jährigen zum Blutspenden aufrufen, da zur Zeit die Blutbanken leer sind und auch der "WM-Vorrat" aufgebraucht ist. Vor drei oder vier Wochen z.B. gab es in unserem und den angrenzenden Nachbarländern kein Blut mehr einer bestimmten Blutgruppe.

Wer nicht beim DRK spenden will, kann dies auch einigen Kliniken und Blutbanken tun und bekommt dort zudem auch noch eine nicht üble geldliche Aufwandsentschädigung (die beim DRK nur aus Keksen und nem feuchten Händedruck besteht).

Also:

Alle gesunden HOPP! HOPP! HOPP! zur Spende, damit ich auch morgen wieder was zum Verteilen habe! ;)
Lacuna21@hagzissa13
Bei unserem Ortsverein, bekommst du mehr als Kekse:) .
Und ist Geld wirklich alles was man braucht. Reicht nicht auch das Gefühl geholfen zu haben?:o
FeuerschattenLaut Profil bin ich eigentlich der perfekte Blutspender, wenn ich da nicht leider zwei Gründe hätte, die mich davon abhalten würden. Zum einen hab ich den Bericht von einer Bekannten gehört, in dem die Leute von der Blutspendenstelle sie über 80min haben warten lassen, obwohl sie gleich zu Anfang gesagt hatte, dass sie noch Untericht hätte. Außerdem sei die Schwester sehr unfreundlich zu ihr gewesen und hat als Krönung die Nadel dermaßen reingewürgt, dass sie noch Wochen danach ein großes, dunkles Hämatom am Arm hatte. Alles in Allem sind die Berichte eher abschreckend.
Als Hauptgrund für meine Blutspendeweigerung steht wohl meine gesammte Schulzeit in der ich unter vielen abscheulichen und grausamen Kindern sehr zu leiden hatte! Und wenn ich mir vorstelle mein Blut käme irgendeinem dieser scheußlichen Bestien zu gute! Oder wenn mein Blut in den Typen fließen sollte, der meine beste Freundin seit Jahren stalkt und tyrannisiert?
Oder diesem einen Mistkerl, der volltrunken mit seinem BMW in einen, mit jungen Erwachsenen vollbesetzten, Clio fährt und als einziges schwerverletzt überlebt? Er hat auch nur mit der Unterstützung von Blutkonserven überlebt. Aber dann soll es bitteschön nicht mein Blut sein, auch wenn diese Meinung nicht die Grundstimmung dieses Threads trifft. Das könnte ich mir gegenüber nicht verantworten.
Und wenn jetzt das Argument kommt, es könnten ja auch Freunde von dir betroffen sein, dann möchte ich schon mal vorab sagen, ich kenne bedauerlicherweise wesentlich mehr verhasste Leute als Freunde und letztere ... ja wie soll ichs ausdrücken ... ein Organismus soll sterben dürfen, wenn er nicht mehr kann.
Meine Mutter wurde über lange Zeiten durch Geräte am Leben erhalten. Sie durfte nicht sterben. Und ihre qualvolle Leidensgeschichte geht jetzt mittlerweile fast 20 (!) Jahre.

Aus Konsequenz daraus habe ich beschlossen meinen Körper seine Gesundheit in die eigene Hand nehmen zu lassen. D.h. wenn ich es im Krankheitsfall ohne ärztliche Hilfsmittel nicht schaffe, dann soll es halt so sein und mein Körper sei dann nicht lebenswert.
Als ich vor etwas über zwei Jahren diesen Unfall hatte, hab ich mich aus Konsequenz für meine Blutspendemeinung auch geweigert etwas anzunehmen. Und mein Körper hat es auch so geschafft. Und darauf bin ich stolz, hätte mich aber auch damit abgefunden, wenn mich der Tod bei der Hand genommen hätte.
rainravenIch weiß nicht, ehrlich gesagt, ist mir einfach noch nicht in den Sinn gekommen, Blut zu spenden. Ich hab Blutgruppe A rh+, mehr weiß ich nicht, aber ich weiß, daß ich einen nicht so stabilen Kreislauf habe und vermutlich auch nicht allzuviel Blut (bin blaß, oft müde und friere leicht). Ich trinke auch nicht viel, und derzeit habe ich sowieso ein seit vier Monaten schlecht heilendes und immer wieder entzündetes Piercing, was vielleicht ein Grund sein mag, daß man mich gar nicht nehmen würde?

Und dann sehe ich es auch so, daß ich schon gerne etwas dafür hätte, also ich meine jetzt, kein Butterbrot, und daß ich Angst hätte vor eventuellen "Unfällen" oder Nebenwirkungen oder Schmerzen oder daß ich dann mitten draußen auf der Straße erst zusammenbreche wie eine Freundin, die dachte, ihr ginge es nach dem Blutspenden gut und die erst draußen ihren Kreislaufzusammenbruch erlitt und von einer alten Dame "gerettet" werden mußte...


Nein, ehrlich gesagt, ich hab einfach noch nicht drüber nachgedacht, Blut zu spenden.

Und was man mir noch sagte, ist es denn wahr, daß die ersten drei Blutspenden einer Person sowieso verworfen werden und man erst nach dem dritten Mal das Spenderblut aufbewahrt? Warum? Kann doch nicht sein, oder? :confused:
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Lacuna21 [/i]
[B]@hagzissa13
Bei unserem Ortsverein, bekommst du mehr als Kekse:) .[/b][/quote]

Oh ja, ich vergaß: Brötchen und Getränke... ;)

[b][quote]Und ist Geld wirklich alles was man braucht. Reicht nicht auch das Gefühl geholfen zu haben?:o [/B][/QUOTE]

Wenn ich mir die anschaue, wieviel Kohle das DRK pro Konserve macht - ein EK kostet einen Arsch voll Geld im Endeffekt - (die anderen Blutspendedienste machen trotzdem noch genug Kohle, obwohl sie die Spender bezahlen. Also finde ich, kann man einen Teil auch ruhig dem Spender zukommen lassen!), bin ich der Meinung, das man auf die Aufwandsentschädigung nicht verzichten braucht.

Ich mache gerne und viel an ehrenamtlicher Arbeit, aber ausnutzen braucht sich niemand zu lassen...
Cornucopia@cold rain
ich glaube, dass die mein blut jetzt gar nicht mehr haben wollen. wenn es wirklich um CJD geht, dann geht das ja schliesslich auch nicht mehr weg, sondern inkubiert jetzt noch 20 jahre so vor sich hin ;) naja, kann ich halt nicht mehr aendern.....
Lady Lafarhm also ich bin früher immer mit meinem Opa zur Blutspende gegangen, bis er nicht mehr durfte, wegen der Altersgrenze...
Leider bin ich noch nicht 18, aber sobald ich diese Grenze überschritten habe, möchte ich das auch tun, alleine, weil ich nicht hier säße, wenn es das nicht gäbe.
Ja, ich hab auch Angst vor Nadeln und Spritzen. Ich kann auch eigentlich kein Blut sehen und bin trotzdem Ersthelfer im Schulnotdienst, weil ich's nicht ertragen konnte, wenn bei einer Verletzung / Unfall alle nur blöd drum herum standen und niemand was getan hat.

Ich denk mal, da ich seit... hm... 10 Jahren regelmäßig mit hin gegangen bin, hab ich wohl auch eine ganz andere Beziehung zu der ganzen Sache. Ich weiß, wie das abläuft und ich weiß auch, dass die einen da bitten, sich mindestens 3 Stunden Zeit zu nehmen. Manchmal hat man Glück und das Warten vorher ist nicht so lang, aber meist saßen wir dann hinterher - man kannte sich ja mittlerweile - immer bei Kaffee und Brötchen dort, auch viele junge Menschen, und haben uns noch sehr gut unterhalten. Über Alltägliche Dinge und nicht darübr, dass wir jetzt was ganz tolles getan hatten.
Es ist aber ein schönes Gefühl, zusammen mit anderen etwas für andere Menschen tun zu können.

Und... das DRK ist doch ne gemeinnützige Einrichtung, die dürfen doch gar kein Geld verlangen und das find ich auch gut so. Denn ich denk mal, der logistische Aufwand und die Kontrollen sind einfach notwendig. Im Krknhs bekommt man zwar Geld dafür, aber die Geselligkeit hinterher und ne Menge neuer Bekanntschaften bekommt man dort nicht...
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Lady Lafar [/i]
[B]Und... das DRK ist doch ne gemeinnützige Einrichtung, die dürfen doch gar kein Geld verlangen und das find ich auch gut so. [/B][/QUOTE]

Doch, dürfen sie. Die verkaufen die Konserven mit nem horrenden Gewinn an die Krankenhäuser!
kin of darkness...sie dürfen das Geld nur nicht horten.

*Sarkasmus-Knüppel zücke*
Aber dafür müssen sie es schnell ausgeben. Und dass nicht zu knapp!

Ich war bis jetzt immer in einem Krankenhaus Blut spenden. Die haben das auch direkt an ihre Patienten weitergegeben.
Bis ich dann umgezogen bin. Naja, und seit dem suche ich so was in der Richtung in meinem neuen Eck.

*edit*
Ach, ja. Zum Thema Geld. Bei dem Krankenhaus gabs 10€, also ist nicht viel bei abzusahnen...;)
hiverIch bin grundsätzlich für das Blutspenden! Wahrscheinlich liegt es daran, dass mir eine Blutspende mal das Leben gerettet hat. Der einzige Grund, wieso ich es bis jetzt nicht selbst getan habe, ist, dass ich bis vor kurzem noch nicht 18 war.
Aber was nicht ist kann ja noch werden!
Dirtydevil1981Ich finde es prima Blut zu spenden und tue dies auch seid meinem 18 Lebensjahr und das obwohl ich furchtbare Angst vor Nadeln hatte (jetzt hab ich mich dran gewöhnt)

Ich finde es eigentlich deshalb so gut, da bei mir immer die Vorstellung im Kopf rumschwiert: Irgendwann könnte ich mal einen Unfall oder so haben und brauche diesen wertvollen Stoff. Und dann? Dann muss ich sterben weil keiner gespendet hat. Ein furchtbarer Gedanke.

Ich habe mich auch vor zwei Jahren dazu entschlossen Organspender zu werden. Ich weiß das viele Leute dem gegenüber bedenken haben, aber mir ist das wichtige, da ich als Motorradfahrerin mit sicherheit tierisch gefährdet bin, kann ich, wenn etwas passieren sollte, und das hoffe ich natürlich nicht, zumindest jemand anderen noch etwas gutes tun und vielleicht ist es kitschig, aber ein Teil von mir würde dann weiter leben. So sehe ich das zumindest.
SethHier gibts 15 für plasma, 20 für vollblut und 50 für trombozyten und man kann ja öfter mal gehen das ist schon nicht schlecht, wenn man es denn verträgt
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Seth [/i]
[B]Hier gibts 15 für plasma, 20 für vollblut und 50 für trombozyten und man kann ja öfter mal gehen das ist schon nicht schlecht, wenn man es denn verträgt [/B][/QUOTE]

Das sind durchschnittliche und faire Preise und selbst dabei machen die Produzenten, bzw. die "Verarbeiter" noch ne gute Kohle, was für mich im Umkehrschluß heißt, daß das DRK ein Abzockerladen ist.
Lady LafarAbzockerladen. genauso viel / wenig wie alle anderen auch. Die sind genauso kapitalistisch wie eben auch alles...

aber moralisch find ich es dumm, für etwas, das sowieso jeder hat, Geld zu verlangen bzw. zu geben. Ob die das nun mit horrenden Gewinnen weiterverkaufen, sei dahingestellt. Ich kann es mir nich vorstellen, wenn jemand dringen Blutkonserven braucht, dass derjenige dann weiß bzw. ich weiß, dass dieses "Leben" das er dann weiterführen darf, 10 Euro wert ist. Tschuldigung, aber ich find das geht zu weit. daher plädiere ich weiterhin für die "kostenfreie" Spende. Natürlich müssen die Labors bezahlen und all den quark, mein Dad is inner Logistikbranche, ihr glaubt gar nich wie teuer Transportkosten sein können

Aber zum Punkt Abzockerladen.. das is bei den Tankstellen, bei den Wasserherstellern bei dem Wetter, bei der Tabakindustrie, beim Gesundheitswesen : überall ist klar, dass man drauf angewiesen ist und drum schlägt man noch mal drauf. Also wo ist der Unterschied? Gibts da einen? Denke nicht. Also hängt euch ma nich daran auf, obwohl das natürlich nich doll ist.

Aber nee... für sowat Geld zu verlangen? Nä... danke....
kin of darknessDer Unterschied ist, dass es beim Blut auf Menschenleben ankommt.

Der Rest ist zwar auch abzocke, aber dabei geht es mehr oder weniger einzig um Finanzen.
Lady Lafarnatürlich, aber es sind Dinge ohne die der Mensch heute nicht vernünftig leben kann. Und die heben sich ja auch nich als Samariter heraus... verstehst was i mein?
noliich finde es eine gute sache, kann aber leider aufgrund von diversen allergien(unter anderem gege bestimmte schmerzmittel) mein blut nicht spenden
SchattenwesenIch bin absolut fürs Blutspenden, sofern man dazu körperlich in der Lage ist! Ich hab's bisher erst ein Mal gemacht, war danach 1 Woche lang körperlich ausgeknockt und war ne ganze Zeit lang etwas unsicher, ob ich mir das nochmal antun soll... Jetzt habe ich mich allerdings entschieden, nächste Woche nochmal spenden zu gehen.
Prinzipiell verstehe ich in keiner Weise, wieso manche Menschen sich dagegen wehren. Blutspenden sind so wichtig, außerdem wird man nett bezahlt und verköstigt ;)!
LemuriaIch halte Blutsoenden an sich zwar für eine gute Sache, werde das aber selbst wohl nicht machen.
Grund: Ich hasse Blutabnehmen und Spritzen. Mit wird beim Blutabnehmen regelmäßig schlecht, ich bekommen Schweißausbrüche und mein Puls steigt rapide an. Wenn's nur die einfache ANsgt vor der Nadel wäre, würde ichs mir vielleicht überlegen, aber ich stehe es ja schon nciht durch, nur ein popeliges Röhrchen Blut abgenommen zu kriegen.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Lady Lafar [/i]
[B]Abzockerladen. genauso viel / wenig wie alle anderen auch. Die sind genauso kapitalistisch wie eben auch alles...
[/B][/QUOTE]

Aber man kann - imo - nicht auf der einen Seite sein "Samaritertum" herausstellen und auf der anderen Seite derart Geld abzocken. DAS ist das bittere für mich daran.
Porstoalso ich spende kein blut ich brauch das selbst. und wer es haben möchte soll es mir doch aussaugen:q
SethAlso ich finde Blutspenden sollte man egal was für eine meinung man über abzocke usw dabei hat, denn damit ist ja keinem geholfen, da bin ich lieber niveaulos und nehm dafür noch geld und der laden verdient dabei auch noch, aber letzendlich hilfts ja hoffentlich jemandem und allein das zählt. Wenn ich mal blut brauch ist mir das scheißegal unter welchen umständen da jemand gespendet hat, wenns mein leben rettet.
tywyllmein vater ist langjähriger blutspender und ich bin auch am überlegen, ob ich es nach meinem 18. geburtstag nicht auch tun soll, einfach weil es so wichtig ist und man dadurch menschenleben retten kann. ausserdem stirbt man von dem bisschen blutabzapfen nicht gleich ;) kann aber natürlich unangenehm werden, wenn man es nicht verträgt... aber sollte es bei mir gehen, werd ich es tun.
RubyFayIch habe im Juni das erste Mal Blut gespendet, nachdem ich durch Zufall erfahren hatte, wo es in Jena eine permanente Blutspendestelle gibt.
(Ich wollte auch früher schon spenden gehen, doch - das muß ich ehrlicherweise gestehen - hatte mich schlichtweg Faulheit immer davon abgehalten.)

Ich tat dies einfach aus humanitären Gründen, weil mir durchaus bewußt ist, daß es sehr viele Menschen gibt, die in einer Notfallsituation Fremdblut oder Blutbestandteile brauchen. Außerdem denke ich, es könnte mich ja genauso irgendwann mal treffen, und dann wäre ich sehr froh, daß Leute spenden.
Über eine finanzielle "Vergütung" wurde hier in Jena im Vorfeld gar nix gesagt, und als ich vor ein paar Wochen einen kleinen Betrag vom Blutspendedienst auf meinem Konto entdeckte, war ich eher überrascht.

Körperlich habe ich die Spende einwandfrei überstanden - und das, wo ich nur knapp über 50 Kilo wiege und damals sogar an einem sehr heißen Tag da war.
Ich habe mich danach noch ein Stück in Ruhe hingesetzt und viel getrunken. Denke, wenn man sich daran hält, dann hat man schonmal gute Chancen.

Ich werde nach Ablauf der 3 Wartemonate für Frauen auf jeden Fall wieder zum Spenden gehen!
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Porsto [/i]
[B]also ich spende kein blut ich brauch das selbst. und wer es haben möchte soll es mir doch aussaugen :q [/B][/QUOTE]

Na, dann hoffe ich mal, daß Du selbst nie Blut brauchst, denn wenn alle Menschen so denken wie Du, bist Du ratzfatz mausetot.....
Dirtydevil1981ha hagazissa du hast es auf den Kopf getroffen. Ich wollte über den Post die gleiche Anmerkung bringen, na ja bist mir zuvor gekommen.
blessthedarkIch mache es auch schon seit geraumer zeit. Zum glück stört mich das überhaupt nicht, man kann sich n paar pfennige dazuverdienen und man weiss nie, wann man selber mal auf blutspenden angewiesen ist.

Dg blessthedark
SchattenwesenSo, ich war gerade eben Blut spenden. War völlig unproblematisch, meinem Kreislauf geht's super, ich habe umsonst Cola light getrunken, 25 Euro bekommen und so "ganz nebenbei" auch noch etwas sehr sinnvolles getan. Ein gutes Gefühl.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Schattenwesen [/i]
[B]So, ich war gerade eben Blut spenden. War völlig unproblematisch, meinem Kreislauf geht's super, ich habe umsonst Cola light getrunken, 25 Euro bekommen und so "ganz nebenbei" auch noch etwas sehr sinnvolles getan. Ein gutes Gefühl. [/B][/QUOTE]

Genau SO ist es richtig, sinnvoll und vor allem FAIR!
nebulaBlutspenden halte ich an sich auch für eine gute Sache, aber für mich ist das leider nix. Ich kreig schon nen Kreislaufkollaps wenn mir jemand mit ner Nadel zu nahe kommt. :rolleyes:
hagzissa13@ nebula:

Man gewöhnt sich dran, glaub mir! ;)
sonic.sacrificeIch finde Blutspenden auch sehr wichtig und mache das auch. Ich habe schon ein paar Freunde vom Blutspenden überzeugt und wir wollen demnächst einmal alle zusammen gehen. Da ich auch als Hilfssani beim Roten Kreuz in meiner Lokalsektion tätig bin, bin ich immer eine der ersten, die wissen, wann und wo man was spenden kann (Blut oder Plasma ... ) ...
Ich finde, dass man als völlig gesunder Mensch sein Blut spenden könnte, und besonders wenn man eine seltene Blutgruppe hat, weil täglich Menschen sterben (in anderen Ländern) weil sie keine Blutkonserven kriegen. Als ich 8 war, hatte meine damalige beste Freundin einen Unfall, sie hatte Blutgruppe AB- und starb daran, dass zu wenig konserven da waren ... das hat mich sehr geprägt ... ich denke, das ist so ziemlich einer der Gründe, warum ich regelmäßig zur Blutspende gehe, sofern es meine Gesundheit erlaubt. Hab auch ein wenig Panik vor Nadeln, aber ich mache gern etwas, womit ich anderen Menschen helfen kann. Mit O+ bin ich sozusagen Universalspender ...

Ich bin recht froh gewesen, als ich hier gelesen habe, dass doch einige Leute Blut spenden.

son.
LunaticSisterAlso ich wollte dieses Jahr zum ersten Mal Blut spenden, auch aus dem Grund, weil das Blut dann aus auf drei Krankheiten hin untersucht wird. Aber ich darf nicht, obwohl mein Blut ok ist, aber mein Blutdruck ist chronisch zu niedrig. : (
Wie gesagt, spenden würde ich schon, wenn ich dürfte, aber ich würde keines annehmen wollen. *lieber verbluten will*
Halte fremdes Blut in meinem Körper für unästhetisch.
Aus welchen Gründen auch immer ...

Bin AB+, also gibt es davon für andere hoffentlich genug.
Und mein Hämoglobinwert liegt bei 13,5. Soll gut sein.
Hätte aber lieber eine seltenere Blutgruppe.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von LunaticSister [/i]
[B]aber ich würde keines annehmen wollen. *lieber verbluten will*
Halte fremdes Blut in meinem Körper für unästhetisch.
[/B][/QUOTE]

Dumm gelaufen, denn im Notfall kann man Dich nicht fragen! ;)
Premutoshmm schwacher kreislauf is ne miese ausrede, bin selbst blutspender mit nem relativ schwachen kreislauf. der grund warum ihr umfällt is das eurem körper die flüssigkeit fehlt.

soll heissen: wenn ihr genug vor der spende trinkt und auch was esst bleibt der kreislauf stabil.

und nochn positiver und eigennütziger nebeneffeckt vom blutspenden is das euer blut dadurch "frisch" is und damit reiner als wenn ihr nich spenden würdet.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Premutos [/i]
[B]hmm schwacher kreislauf is ne miese ausrede, bin selbst blutspender mit nem relativ schwachen kreislauf.[/B][/QUOTE]

Es gibt wirklich Blutspendedienste, die Menschen mit niedrigem Blutdruck per se nicht spenden lassen. Ich habe schon die wildesten Dingen (rekonstruierbar und somit Lüge ausgeschlossen) erlebt, warum das Spenden untersagt wurde.
LunaticSister[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]Es gibt wirklich Blutspendedienste, die Menschen mit niedrigem Blutdruck per se nicht spenden lassen. Ich habe schon die wildesten Dingen (rekonstruierbar und somit Lüge ausgeschlossen) erlebt, warum das Spenden untersagt wurde. [/B][/QUOTE]

Ja, genauso ist es bei mir. Ich wollte, sonst wäre ich ja wohl nicht da gewesen, aber die meinten ich dürfe nicht.

Und @den eigentlichen Ankläger: Ja, ja, ich weiss, vorher essen, trinken und wenn möglich sich sportlich bewegen. Hatte ich ja auch gemacht. Bin mit meinem Geschmeido-Bike hingefahren, aber hat nichts gebracht. :)

Na ja, nächstes Mal werde ich denen androhen, sämtliche Blutspenden zu vernichten, damit ich darf, ok? :D
Sad_AnnNein, ich war noch nie Blutspenden. Und ich bin auch nicht scharf darauf, dies zu tun. Aus dem einfachen Grund, dass ich riesengroße Panik und Ekel vor diesem Prozess habe.. alles, was mit Blutabnahme in irgendeiner Form zu tun hat, lässt mich zittrig in den Knien werden - bei meiner ersten Blutabnahme, einer winzigen Menge, bin ich umgekippt, beim zweiten Mal ebenso..

Wenn DAS nicht wäre, würde ich es mir durchaus überlegen.. man kann nie wissen, ob man nicht selbst einmal auf Blutkonserven angewiesen ist.

LG
*persephone22*Ich finde auch dass Blutspenden auf alle Fälle eine gute Sache ist! Wer einmal in die Lage komt fremdes Blut zu benötigen wird dieser Erfindung sehr dankbar sein^^
Ich gehöre dazu. Früher dachte ich auch"also wenn ich blut spenden gehe ,dann nur wegen dem Geld das man dort bekommt" Mittlerweile sehe ich das anders und denke man sollte dort einfach ein Mal spenden um geholfen zu haben.

Natürlich ist der kleine Extra Obulus ein extra Anreiz. :)
HumboldtIch möchte an dieser Stelle allen danken die Blut spenden!
(Ich kann dies wegen einer Krankheit leider nicht tun.)

Wie wichtig es ist, dass stets Blutkonserven zur Verfügung stehen habe ich vor ein paar Tagen erfahren müssen.

Meine Frau hatte während einer Operation einen sehr starken Blutverlust an dem sie beinahe gestorben wäre und bekam dabei auch Blutkonserven.

Daher mein Dank an alle Blutspender!
Dirtydevil1981[QUOTE][i]Original geschrieben von sonic.sacrifice [/i]
[B] Als ich 8 war, hatte meine damalige beste Freundin einen Unfall, sie hatte Blutgruppe AB- und starb daran, dass zu wenig konserven da waren ... . [/B][/QUOTE]

Mal ne Frage, ich weiß ist OT aber würde mich gerne mal interessieren. Ich dachte immer das AB nur an AB spenden kann, aber AB von A, B und O Blut bekommen kann. War das so rum? Oder doch anders rum. Ist bei mir schon lange her. ICh war auch immer der Meinung das O an alle Spenden kann, aber nur selber O haben kann. Hat jemand Ahnung davon?
caracinousIch habe einen Tag nach meinem 18. Geburtstag zum ersten Mal Blut gespendet. Praktischerweise war nämlich genau zu diesem Termin unser beinahe schon traditionelles Blutspenden in der Schule. (Während der Schulzeit können alle 18-jährigen Blut spenden gehen. Wird von einer unserer Lehrerinnen organisiert - und wenn sie dabei ist, ist das Essen einfach göttlich. ;) )
Kurz danach ging es zum Piercen, daher erst mal 4 Monate Zwangspause, die Ende diesen Monats aber vorbei ist. Am 15. gehe ich also wieder.
Die Blutspende damals habe ich problemlos verkraftet, daher gibt es für mich keinen Grund dies nicht regelmäßig zu tun.

Noch kurz eine Frage von mir:
[QUOTE]Natürlich ist der kleine Extra Obulus ein extra Anreiz. [/QUOTE]

Für Blutspenden gibt es noch Geld? o.O Ich dachte, das wäre abgeschafft worden.

@Dirtydevil1981
0 negativ ist Universalspender, AB postiv Universalempfänger. Es läuft so ab, wie du es gesagt hast. AB z.B. kann von AB, A, B und 0 Blut bekommen, wobei immer versucht wird, dass AB auch AB bekommt.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist dabei aber der Rhesusfaktor - also Positiv oder Negativ. Im Notfall kann jemand mit positivem Rhesusfaktor auch Blut von jemandem mit negativem Rhesusfaktor erhalten, andersherum ist die nichts Möglich. (Ich kann z.B. mit meinem 0- auch wirklich nur Blut mit der Blutgruppe 0- erhalten.) Heutzutage werden aber meist nur bestimmte Blutkonzentrate übertragen, kein "Vollblut" mehr. Damit kenne ich mich aber auch nicht unbedingt gut aus. ^^"
Ist jetzt nur eine recht kurze Erklärung, genaueres gibts bei [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Blutgruppen]Wikipedia[/URL] . Hoffe ein wenig geholfen zu haben.
Demon_KingJa ich finde das thema eigenlich ganz gut, da man anderen oft helfen kann. Leider bin ich noch nicht 18 und sobald ich es bin werde ich das auch machen. Bisdahin verarbeite ich meine angst vor Spritzen und Nadeln. ;)
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von caracinous [/i]
[B]Für Blutspenden gibt es noch Geld? o.O Ich dachte, das wäre abgeschafft worden.
[/B][/QUOTE]

Nö! Es gibt Institutionen, wie z.B. die Blutbank in Marburg, da bekommst Du recht ordentlich Kohle fürs Spenden.
LunaticSister[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]Nö! Es gibt Institutionen, wie z.B. die Blutbank in Marburg, da bekommst Du recht ordentlich Kohle fürs Spenden. [/B][/QUOTE]

Ist die Blutbank privat oder warum machen die das?
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von LunaticSister [/i]
[B]Ist die Blutbank privat oder warum machen die das? [/B][/QUOTE]

Sie ist dem Uniklinikum angegliedert.

In Koblenz gibt es auch ein solches Institut. Das z.B. wird privat geführt.
ThemistoIch habe damals eigentlich eher aus einem gewissen 'Selbstschädigungstrieb' damit angefangen. Klingt krank aber ich war es auch irgendwie. Mir ging es damals eher darum das ich einfach nur 'Leben' einbüße. Da ich mir allgemein sinnlos und unnütz vorkam, war es mir um so lieber das ich damit dann noch was Gutes tat. Ich habe auch voller Begeisterung den Organspenderausweis ausgefüllt.

Heute mache ich es immer noch. Zum Teil weil ich damit immer noch was Gutes tun kann, zum Teil aber auch weil die 25 Euro ein nettes Extra sind.
Ja, Spende beinhaltet das man etwas freiwllig abgibt. Aber ich kann das Geld ehrlich gebrauchen und dafür gehe ich dann auch wirklich hin und versuch es 'sauber' zu halten. Das heißt möglichst lange vorher keine Medikamente irgendwelcher Art und wirklich nur kerngesund zur Spende.
Wenn ich irgendwann ausreichend habe mache ich es auch gerne wieder kostenlos aber im Moment ist es mein rotes Kapital.

Ich selber würd eim Ernstfall nicht auf eine Blutspende verzichten. Was an 'fremden Blut' unästhetisch sein soll, verstehe ich nicht. Ist immerhin genau so aufgebaut wie meines nur nicht von mir. Und irgendwann ist es dann eh meines.

Meine Blutgruppe kenne ich auch :). 0 Negativ Kell positiv. Also sehr nützlich.


Themisto
Porsto[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]Na, dann hoffe ich mal, daß Du selbst nie Blut brauchst, denn wenn alle Menschen so denken wie Du, bist Du ratzfatz mausetot..... [/B][/QUOTE]

nee also hab ich bis jetzt nich und wenn kann ich es auch nich ändern...
KatrellBin regelmässiger Blutspender und tue dies im DRK Zentrum. Finde den Gedanken einfach schön das ich damit vielleicht irgendwann mal jemandem helfen kann .. auch ohne was dafür zu bekommen. Geben tuts dafür natürlich nichts ausser ein leckeres Essen danach *yum*
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Porsto [/i]
[B]nee also hab ich bis jetzt nich...[/b][/quote]

Logisch. Wenn Du es gebraucht hättest, wärst Du jetzt tot - und Tote schreiben selten in Foren.

[b][quote] und wenn kann ich es auch nich ändern... [/B][/QUOTE]

Stimmt - ratzfatz mausetot. Aber laß Dich gewarnt sein: Im Notfall, wenn Du nicht so ganz bei Sinnen bist, ist das Gesöff schneller in Dir drin, als Dir mit Deiner Einstellung lieb sein dürfte.
SoulraptorWarum ich nicht Blutspende:
Weil ich Angst vor Nadeln habe. Wirklich. Und mir deswegen öfter schlecht wird. Mir wird ja schon beim Blutdruckmessen leicht schlecht, weil ich dieses Gefühl, des angestauten Blutes und des nicht mehr fließen mit absterben verbinde.

An alle die keine Angst vor Nadeln haben:
Seid froh. Aber es nützt nichts jemanden wie mir zu sagen, dass es nicht wehtut. Ich weiß wie weh das tut, musste oft zum Allergietest (bestimmt in Zukunft noch öfter). Das Schmerzempfinden hierbei ist wohl bei jedem unterschiedlich.
Themisto@Soulraptor

Ich würde niemals jemanden als Feigling bezeichnen oder beschimpfen, weil er Angst hat vor Nadeln.
Und natürlich tut es weh. Schmerz ist immer Interpretationssache wie du sagtest.
Ich finde, dass es weh tut. Nur kurz, aber doch. Und es tut noch mehr weh wenn man zuguckt wie eine Nadel von Hakelnadelausmaß (Durchmesser) in einen hineingeschoben wird und sich der Plastikschlauch dahinter rotfärbt und der ganz warm wird. Deswegen guck ich dann auch nicht hin und denk an was anderes wenn mir die Nadel eingeführt wird.

Th
hagzissa13Laßt Euch von [b]DER[/b] Ex-Nadelphobistin sagen: Man gewöhnt sich dran! ;)
cherydwenIch gehe schon seid vielen Jahren zur Blutspende und ich kann auch nicht zuschauen, wenn die Nadel " eingeführt" wird. Ein kurzer Pieks, das wars schon :p
Danach was leckeres Essen und das Gefühl, man hat was Gutes getan und jemanden vielleicht das Leben gerettet.
Deshalb versuche ich es auch den Menschen in meiner Umgebung schmackhaft zu machen, dort auch hinzugehen..........es rettet Leben!!! Und nur das zählt :D
Endstillealso sofern ich es realisieren kann geh ich regelmäßig zumblutspenden, hab allerdings auch erst vor nem halben jahr damit angefangen, war einfach mal eine entscheidung aus dem bauch herraus.
caracinous[QUOTE][i]Original geschrieben von Nemain [/i]
[B]Hab mal irgendwo gehört das Leute die unter 50 kg wiegen nicht Blut spenden dürfen. Weiß einer ob das stimmt? Würde mich mal interessieren ... [/B][/QUOTE]

Ja, das stimmt. Du musst vor der Blutspende einen Fragebogen beantworten und dort u.a. ankreuzen, ob du über 50 kg wiegst.
Dirtydevil1981[QUOTE][i]Original geschrieben von caracinous [/i]
[B]

@Dirtydevil1981
0 negativ ist Universalspender, AB postiv Universalempfänger. Es läuft so ab, wie du es gesagt hast. AB z.B. kann von AB, A, B und 0 Blut bekommen, wobei immer versucht wird, dass AB auch AB bekommt.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist dabei aber der Rhesusfaktor - also Positiv oder Negativ. Im Notfall kann jemand mit positivem Rhesusfaktor auch Blut von jemandem mit negativem Rhesusfaktor erhalten, andersherum ist die nichts Möglich. (Ich kann z.B. mit meinem 0- auch wirklich nur Blut mit der Blutgruppe 0- erhalten.) Heutzutage werden aber meist nur bestimmte Blutkonzentrate übertragen, kein "Vollblut" mehr. Damit kenne ich mich aber auch nicht unbedingt gut aus. ^^"
Ist jetzt nur eine recht kurze Erklärung, genaueres gibts bei [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Blutgruppen]Wikipedia[/URL] . Hoffe ein wenig geholfen zu haben. [/B][/QUOTE]

Vielen Dank, genauso hatte ich es auch in Erinnerung.
Themisto@Nemain
Hat was mit der abgenommenen Blutmenge zu tun. Wenn du jemanden von 65kg 500ml abknöpfst, dann ist rein vom Gewicht her weniger, als wenn du jemanden von 49kg 500ml abnimmst.
Natürlich variiert das von Person zu Person und natürlich kann auch jemanden von 65kg 500ml viel zu viel sein. Aber das sind grobe Richtlinien und soweit alles klappt werden sie halt nicht verändert.


Themisto
LacertaIch bin vor einigen Monaten zur Blutspende gegangen und durfte nach einigen Wochen erfahren, dass nur ein sehr geringer Bedarf nach meinem Blut besteht, aufgrund meiner äußerst seltenen und unkompatiblen Blutgruppe AB negativ. Mein Blut wäre gerade für 1 Prozent der deutschen Bevölkerung geeignet. :(
WolveGehe regelmässig zum Blutspenden...Macht mir eh nix aus und sind nur 40 Minuten meines Lebens um Menschen zu retten damit sie vielleicht noch 40 Jahre überleben werden. So what...
Pheraldawen[QUOTE][i]Original geschrieben von Lacerta [/i]
[B]Ich bin vor einigen Monaten zur Blutspende gegangen und durfte nach einigen Wochen erfahren, dass nur ein sehr geringer Bedarf nach meinem Blut besteht, aufgrund meiner äußerst seltenen und unkompatiblen Blutgruppe AB negativ. Mein Blut wäre gerade für 1 Prozent der deutschen Bevölkerung geeignet. :( [/B][/QUOTE]

Ich spende selber Blut und hab mit AB positiv(was ja auch nur bei ca 4% der Menschen vorkommt) eine recht seltene Blutgruppe, allerdings haben mir die DRKler gesagt, dass mein Blut deshalb besodners wichtig ist, eben weil es so selten ist. Auf die Blutkonserven kommt hier sogar immer n Aufkleber "AB" in rot drauf, nach eigener Aussager der DRKler, damit jeder sofort sieht, dass das ne seltene und somit wertvolle Konserve ist. Wenn man sich ueberlegt, wie wenig Menschen Blut spenden und wie wenige davon dann eine eh schon seltene Blutgruppe haben, ist das irgendwie auch nachvollziehbar *find*

Atenio
Lacerta[QUOTE][i]Original geschrieben von Pheraldawen [/i]
[B]Ich spende selber Blut und hab mit AB positiv(was ja auch nur bei ca 4% der Menschen vorkommt) eine recht seltene Blutgruppe, allerdings haben mir die DRKler gesagt, dass mein Blut deshalb besodners wichtig ist, eben weil es so selten ist. Auf die Blutkonserven kommt hier sogar immer n Aufkleber "AB" in rot drauf, nach eigener Aussager der DRKler, damit jeder sofort sieht, dass das ne seltene und somit wertvolle Konserve ist. Wenn man sich ueberlegt, wie wenig Menschen Blut spenden und wie wenige davon dann eine eh schon seltene Blutgruppe haben, ist das irgendwie auch nachvollziehbar *find*

Atenio [/B][/QUOTE]

Ja, das Problem ist jedoch nur, dass auch grad mal 4 Prozent der Bürger in Deutschland dein Blut empfangen können. In Unfällen in denen es wichtig ist dem Opfer aufgrund hohem Blutverlust schnell neues Blut zu geben wird immer die Blutgruppe 0 bevorzugt :o . Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern es liegt einfach daran dass unsere seltene Blutgruppe für denjenigen möglicherweise Gift wäre :eek:
Varda[QUOTE]Warum ich nicht Blutspende: Weil ich Angst vor Nadeln habe. Wirklich. Und mir deswegen öfter schlecht wird. Mir wird ja schon beim Blutdruckmessen leicht schlecht, weil ich dieses Gefühl, des angestauten Blutes und des nicht mehr fließen mit absterben verbinde. An alle die keine Angst vor Nadeln haben: Seid froh. Aber es nützt nichts jemanden wie mir zu sagen, dass es nicht wehtut. Ich weiß wie weh das tut, musste oft zum Allergietest (bestimmt in Zukunft noch öfter). Das Schmerzempfinden hierbei ist wohl bei jedem unterschiedlich.[/QUOTE]

Das Problem mit den Nadeln habe ich seit meinem 6. Lebensjahr, als mir ein Fingernagel ohne Betäubung gezogen wurde. Aus dem ganzen hat sich eine richtige Phobie entwickelt. Und wieso ich nicht Blutspenden gehe, liegt natürlich daran, aber auch an folgendem:
Die Menschen haben kein Verständnis. Ach, das ist doch nur ein kleiner Gigs heißt es dann. Würde man jemand, der Klaustrophobie hat, in einen Fahrstuhl sperren und sagen: Hey, ist doch ein 6-Personen-Fahrstuhl, der ist nicht so klein, also beruhig dich? Mit Sicherheit nicht. Ich musste mir schon einiges anhören. Und es ist eben sehr unangenehm, mit 20 vor jemand Wildfremden zu sitzen und zu heulen. Bei der letzten Spritze bin ich fast hyperventiliert, weil ich solche Panik hatte.
Bei normalen Nähnadln ist es übrigens dasselbe, außer, ich habe sie selbst in der Hand und damit unter Kontrolle.

Hätte ich diese Angst, die sehr unangenehm ist, nicht, würde ich sofort losrennen und Blutspenden, das wäre neben einer Hepatitis-Impfung das erste, was ich tun würde. Ich sehe es wirklich als Pflicht an, wenn man keinen vernünftigen Grund hat es nicht zu tun.

Wer welches Blut empfangen und nicht empfangen kann, wusste ich vorher gar nicht... Gute Erklärung, vielen Dank!
WasserlilieDass die Schwindelanfälle beim Spenden nur was mit Fehlernährung zu tun haben, ist (zumindest bei mir) völliger Quatsch. Ich trinke mehr als ausreichend jeden Tag, weil ich das aufgrund einer chronischen Blasenerkrankung schon seit 20 Jahren praktiziere und trotzdem ist mein Blutdruck/Kreislauf im Eimer und mir wird schon einmal im Monat zu bestimmten Tagen richtig schön schwindlig und ich kann mich kaum bewegen.
Außerdem hab' auch ich diese "Miniadern", die noch dazu gerne wegrutschen. (Ich krieg im Krankenhaus immer die Kinderbraunülen ;) ) und auch mein Freund ist nach dem Spenden richtig übel zusammengeklappt. Er wiegt allerdings auch nur knapp 60kg auf gute 1,80m, vielleicht liegt's daran.
Ich finde es traurig, anderen Menschen (und letztendlich evtl. mir selbst) nicht helfen zu können. Ich hatte mir das immer vorgenommen, schon seit ich klein war. Aber das DRK würde uns wohl immer wieder wegjagen. ;)
Dabei hab ich SO tolles 0- Blut und würde auch teilen.
Pheraldawen[QUOTE][i]Original geschrieben von Lacerta [/i]
[B]Ja, das Problem ist jedoch nur, dass auch grad mal 4 Prozent der Bürger in Deutschland dein Blut empfangen können. In Unfällen in denen es wichtig ist dem Opfer aufgrund hohem Blutverlust schnell neues Blut zu geben wird immer die Blutgruppe 0 bevorzugt :o . Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern es liegt einfach daran dass unsere seltene Blutgruppe für denjenigen möglicherweise Gift wäre :eek: [/B][/QUOTE]

Dass mein Blut fuer viele Menschen unvertraeglich ist, ist mir durchaus bewusst. Genau so bewusst ist mir aber auch, dass 4% relativ gesehen naetuerlich recht wenig ist, wenn man sich aber mal ueberlegt, wie viele Menschen in Deutschland dann absolut gesehen meine Blutgruppe haben sieht das gar nicht mehr so wenig aus. Ich kenne auch die Aussage, dass versucht wird so vielen Menschen wie moeglich mit Konserven der eigenen Blutgruppe zu versorgen, nur dass halt oft nicht die richtige da ist, so dass man auf eine "Ersatzblutgruppe" ausweichen muss, es daher also durchaus auch, oder gerade dann, wichtig ist zu spenden, wenn man eine seltene Gruppe hat.
ConstanzeBin grundsätzlich auch fürs Spenden und werde es in naher Zukunft auch tun. Weiss allerdings gar nicht, ob ich darf und ob das ein Arzt in so nem DRK-Zelt auf die Schnelle feststellen kann. Habe einen Herzfehler, deshalb muss mein Herz schon mehr Blut produzieren als normal, da ein wenig durch ein Loch zum verbrauchten Blut läuft und somit für den Körper verloren ist. Weiss allerdings nicht, wie viel das ist, operiert werden muss er zumindest nicht. Oder sagen die generell bei Herzfehlern, dass man nicht spenden darf?
Gibbet so ne Art Übersicht, wo die Krankenhäuser gelistet sind, bei denen man spenden kann oder muss man jedes einzeln abklappern und nachfragen?
Weil im Krankenhaus kann man das ja wahrscheinlich genauer untersuchen...

und wie war das jetzt mit plasma, thrombozyten und blut? eines der beiden ersten soll sehr schmerzhaft sein, hab ich mal gehört...
hunfiam dienstag ist bei uns blutspende und ich werde wohl mal hingehen. hab dummerweise auch eine wette mit meiner mutti verloren.. bin schonmal gespannt, was ich für eine blutgruppe hab! :)
Frater Nephilimmuss auch sagen, dass mich dieses Thema hier beflügelt hat, auch mal wieder Blut zu lassen.

War vor zehn Jahren ein paar Mal, einmal sogar mit umklappen, aber da war ich selbst schuld: zu früh aufgestanden.

Danach gings wegen diversen Fragen in diesem Fragebogen nicht mehr :D (Tattoos, Piercings,...)

Die letzten Jahre hab ich eben nicht mehr dran gedacht, aber ich sollte mal wieder gehen. Zumal es ja angeblich auch gesund sein soll. Glaub ich ...ähm... hab ich gehört .... behauptet bestimmt mal irgendjemand .... eigentlich.

der Verwirrte
lost apeHmmm .. Blutspenden hatte ich auch mal vor .. hab es aber ehrlich gesagt wieder vergessen, ausserdem will ich unbedingt mal meine Blutgruppe wissen.^^

Werd mal schauen wann ich die zeit/Lust finde was zu spenden. Find'S eigentlich 'ne gute Sache. :)
BurnedWenn ich 18 bin werde ich auch sooft spenden gehen wie es mir möglich ist..

€diesen Frageboge, gibt es den im Internet? Ich würde die Fragen gerne schonmal lesen..

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