| Skinny Hädie | Leute die arbeitssüchtig sind werden auch workaholics genannt (blödes wort). Ich konnte solche leute noch nie verstehen, und wie immer ich auch versuchte hinter ihre fassade zu schauen - es gelang mir nicht zu verstehen was sie antreibt. Nun wollte ich einfach mal wissen was ihr von solchen leuten haltet. Glaubt ihr es ist eine krankheit wie auch alkoholismus, oder ne frage der erziehung? Was empfinden arbeitssüchtige überhaupt? |
| SoulReaper696 | Wikipedia sagt: Workaholic aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Der Begriff Arbeitssucht bzw. Workaholic (englisch work = Arbeit, alcoholic = alkoholabhängig) bezeichnet das Krankheitsbild eines arbeitssüchtigen Menschen. Er zeichnet sich in erster Linie durch überdurchschnittlichen Arbeitseinsatz aus, der aber mehr und mehr zu einem krankhaften Suchtverhalten führt. Im täglichen Gebrauch verwendet man das Wort Workaholic oft für Menschen, die zwar viel arbeiten, aber noch weit davon entfernt sind, das Verhalten eines Süchtigen aufzuweisen. Richtige Workaholics sind krank und müssen möglichst frühzeitig betreut werden. In Japan gibt es bereits 350 Behandlungszentren. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] * 1 Übersicht o 1.1 Einleitung o 1.2 Kritische Phase o 1.3 Chronische Phase o 1.4 Endphase * 2 Muster der Arbeitsucht * 3 Siehe auch * 4 Literatur * 5 Weblink Übersicht [Bearbeiten] Die Krankheit wird in 4 Stadien eingeteilt: Einleitung [Bearbeiten] Die Arbeit nimmt den Workaholic mehr und mehr ein. Auch in seiner Freizeit denkt er oft an seinen Job und private Interessen und Pflichten werden zunehmend vernachlässigt. Kritische Phase [Bearbeiten] Der Süchtige beginnt nach Ausflüchten für seinen übertriebenen Arbeitseinsatz zu suchen. Alle privaten Bereiche werden der Arbeit untergeordnet. Chronische Phase [Bearbeiten] Der Süchtige übernimmt immer mehr Aufgaben, belastet sich mit allem was es zu tun gibt. In seinem Perfektionismus hält er sich stets für die ideale Person für die Bearbeitung. Das gesamte Privatleben hat keine Bedeutung mehr. Endphase [Bearbeiten] Krankhafte Folgeerscheinungen treten auf. Es kommt zu einem massiven Knick in der Leistungsfähigkeit. Workaholics gehen oft schon Mitte 50 in Rente oder sterben sehr früh. Tatsächlich kann man an Überarbeitung sterben. Meist ist die direkte Todesursache als Folge der Überarbeitung Herzversagen, Herzinfarkt oder Schlaganfall. In Japan wird dieser Tod als Karōshi bezeichnet. Arbeitssucht tritt meist bei Menschen in Führungspositionen und selbstständig Tätigen auf. Arbeiter mit festen Dienstzeiten sind selten betroffen. Muster der Arbeitsucht [Bearbeiten] Das süchtige Arbeiten ist oft von zwei scheinbar gegensätzlichen Mustern geprägt: Einmal das zwanghafte arbeiten, zum andern das Aufschieben oder Vermeiden von Arbeit. Betroffene rechnen sich oft einem dieser beiden Typen zu, die aber in enger Verbindung stehen: Durch die pausenlose Arbeit gehen Prioritäten verloren, unwichtiges nimmt einen großen Raum ein, das Unerledigte wird immer mehr und muss aufgeschoben werden. Umgekehrt steigt der Druck durch viele vor sich her geschobene Aufgaben und verhindert Ruhe und Entspannung. Ich persöhnlich kann verstehen, wenn Menschen sich mit Arbeit überhäufen, um ihren Kummer zu vergessen.....ob man gegen so ein "Krankheitsbild" therapeutisch angehen sollte...ich finde nicht. |
| nullpromille | in japan ist dieses phänomen wohl eindeutig von außen aufgezwungen und ich finde diese bezeichnung für einen japanischen arbeitnehmer geradezu als frotzelei. schließlich beginnt dieser leistungsdruck dort bereits in der schule - daher die vielen schülerselbstmorde. von sucht kann da gar nicht die rede sein. und auch auf selbstständige kann man den begriff der "arbeitssucht" nur frotzelnd anwenden. auch da ist es die notwendigkeit - nur können das angestellte etc. so nicht wahrnehmen, weil sie den materiellen zwang dahinter nicht sehen. ein selbstständiger kann nun einmal nicht einfach feierabend machen oder in urlaub gehen, weil er es nötig hätte oder er gerne urlaub machen würde. auch hier besteht der zwang, durch reale gegebenheiten. von anderen bereichen möchte ich nicht sprechen, aber im endeffekt geht wohl der großteil der sogenannten arbeitssucht auf druck von außen oder den zwang der notwendigkeit zurück. |
| Xenomorph | Es ist kaum verwunderlich, dass es diese krankhafte Arbeitssucht in der westlich-imperialistisch geprägten Gesellschaft gibt...uns wird ja schliesslich von Geburt an eingebleut, dass Einkommen und damit Arbeit für den imperialistischen Menschen alles, und alles andere nichts, zumindest aber zweitrangig ist... dass die Arbeit der Sinn des Lebens schlechthin ist...dass der Mensch überhaupt nicht ohne Arbeit (im Sinne von imperialistischer Lohnarbeit) leben kann...dass sie ihm ein ebenso natürliches Bedürfnis wie atmen, essen, trinken und schlafen ist... Wir werden von klein auf in dem Glauben erzogen, dass Arbeit geil und "Faulheit" scheiße sei. Dabei verhält es sich in Wahrheit genau andersherum. Ich denke von daher ebenfalls, dass diese "Sucht" durch Zwang von außen an die Menschen herangetragen wird...durch die allgegenwärtige Angst vor dem Versagen in der sogenannten "Arbeitswelt", und der materiellen Armut, die dieses Versagen unweigerlich nach sich zieht... ...Schließlich wird man für "Faulheit" in der imperialistischen "Leistungs"-Gesellschaft mit Hartz IV nicht unter Lebenslänglich bestraft... |
| more | Vielleicht findet der Arbeitende endlich in seiner Arbeit Anerkennung. Und diese Anerkennung will er krampfhaft wieder und wieder haben. Vielleicht ist daheim nur die große Leere, und Arbeit bedeutet für ihn soziale Kontakte. Ich denke es gibt nicht nur Arbeitssüchte, denen es von aussen aufgezwungen wurde. Ich denke da verheddern sich auch viel rein. Ich kenne so einen Fall. Single, daheim ist niemand. In der Arbeit kann er so lange bleiben wie er mag. Also schufftet er wie ein Bessessener, nur um das Gefühl der Leere abzuschütteln. Er fühlt sich gebraucht. Ich denke das ist ein sehr hervorstechendes Merkmal der Arbeitssüchtigen. Das Gefühl etwas "ausfüllendes" zu tun. Im Übrigen glaube ich nicht, dass Faulheit in der Natur des Menschen liegt. Ich denke der Mensch will sich beschäftigen. Aber mit etwas Sinnvollen. Leider bekommt nicht jeder die Arbeit die ihn befriedigt, daher mag zu Hause rumzugammeln verlockend klingen. Ich persönlich könnte ohne Arbeit nicht leben. Ich bin sicher nicht Arbeitssüchtig, aber ich möchte etwas sinnvolles tun und zum Gemeinwohl beitragen. Ich liebe meine Arbeit und ich würde eher zum Selbstmörder würde ich Arbeitslos sein. Nicht weil es von der Gesellschaft nicht anerkannt ist, das könnte ich in Kauf nehmen, sondern weil mir die Decke auf den Kopf fallen würde und ich einfach den Kontakt mit meinen Arbeitskollegen zum sozialen Leben brauche. |
| gin'iro | Ich habe mal eine empirische Hausarbeit zu diesem Thema verfasst und dafür einiges an Literatur gewälzt. Eindeutiger Tenor der Wissenschaft: Ja, es ist eine Krankheit und ja, der betroffene Arbeitnehmer schafft es oft nicht mehr alleine raus und es schädigt sogar das Unternehmen, in dem er/sie beschäftigt ist. |
| nullpromille | [QUOTE][i]Original geschrieben von gin'iro [/i] [B]Ich habe mal eine empirische Hausarbeit zu diesem Thema verfasst und dafür einiges an Literatur gewälzt. Eindeutiger Tenor der Wissenschaft: Ja, es ist eine Krankheit und ja, der betroffene Arbeitnehmer schafft es oft nicht mehr alleine raus und es schädigt sogar das Unternehmen, in dem er/sie beschäftigt ist. [/B][/QUOTE] das kann ich dir glauben, muss ich aber nicht. meine erfahrung sagt mir etwas anderes. vielleicht gibt es diese arbeitssüchtigen, aber nicht in dem zusammenhang, wie es hier in den eingangsposts dargestellt wurde. wenn es also arbeitssucht gibt, ist es ein phänomen, das eher selten und nicht in den hier dargestellten zusammenhängen vorkommt. und falls es doch in diesen zusammenhängen von der wissenschaft als "sucht" bezeichnet wird, dann ist es ein skandal der täter-opfer-umkehr, in dem das opfer eines systems zum schädiger dieses systems uminterpretiert wird. |
| more | Schon toll, diese Lebenserfahrungsberichte. So objektiv und weitsichtig.... Vielleicht schaffst du es mal über deinen Tellerrand rauszukucken. Dann geht dein Horizont auch mal über den eines Geodreieckes hinaus. [SIZE=1]sorry, aber das tat unendlich gut.[/SIZE] |
| nullpromille | [QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i] [B]Schon toll, diese Lebenserfahrungsberichte. So objektiv und weitsichtig.... Vielleicht schaffst du es mal über deinen Tellerrand rauszukucken. Dann geht dein Horizont auch mal über den eines Geodreieckes hinaus. [SIZE=1]sorry, aber das tat unendlich gut.[/SIZE] [/B][/QUOTE] gin`iro bezieht sich gar nicht auf seine lebenserfahrung sondern auf wissenschaftliche abhandlungen. aber ich finde es auch fragwürdig. |
| Zombie | [QUOTE][i]Original geschrieben von nullpromille [/i] [B]gin`iro bezieht sich gar nicht auf seine lebenserfahrung sondern auf wissenschaftliche abhandlungen. aber ich finde es auch fragwürdig. [/B][/QUOTE] ähem... so wie ich das verstanden habe, bezieht sich Mores Post auf dich, nicht auf gin'iro... aber das nur am Rande :) Ich vermute mal, zumindest in unserer Region befindet sich eine große Zahl der Arbeitssüchtigen in den oberen Etagen der Firmen. Viele Leute neigen ja auch dazu, sich in großem Maße über Ihre Karriere zu definieren. Vielleicht um sich die Anerkennung zu erarbeiten, die sie im zwischenmenschlichen aus irgendeinem Grunde nicht erhalten. |
| Skinny Hädie | [QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i] [B]Es ist kaum verwunderlich, dass es diese krankhafte Arbeitssucht in der westlich-imperialistisch geprägten Gesellschaft gibt[/B][/QUOTE] Glaubst du dass arbeitssucht eigentlich erst in der westlich-imperialistischen gesellschaft entstanden ist? Ich denke da an den kommunistischen aufschwung unter Stalin. Das war die epoche in der arbeitseinsatz als schlichtweg ALLES galt. |
| schattenlichter | [QUOTE][i]Original geschrieben von SoulReaper696 [/i] [B]ob man gegen so ein "Krankheitsbild" therapeutisch angehen sollte...ich finde nicht. [/B][/QUOTE] warum sollte man nicht dagegen angehen? schließlich zerstören sich diese menschen allmählich. ob sie da glücklich werden, ist fraglich. [QUOTE][i]Original geschrieben von nullpromille [/i] [B]vielleicht gibt es diese arbeitssüchtigen, aber nicht in dem zusammenhang, wie es hier in den eingangsposts dargestellt wurde. [/B][/QUOTE] wie ist denn der zusammenhang deiner meinung nach? [QUOTE][i]Original geschrieben von nullpromille [/i] [B]von der wissenschaft als "sucht" bezeichnet wird, dann ist es ein skandal der täter-opfer-umkehr, in dem das opfer eines systems zum schädiger dieses systems uminterpretiert wird. [/B][/QUOTE] wer sagt, dass jemand süchtiges automatisch ein "schädiger", ein täter ist, und kein opfer? warum ist das system immer an allem schuld?hätte das system überhaupt entstehen können, wenn die dadurch resultierenden werte nicht schon längst in der gesellschaft verankert gewesen wären? reichen nicht schon die allgemeinen werte, um jemanden zu einem arbeitssüchtigen zu machen? grüße sarah |
| nullpromille | [QUOTE][i]Original geschrieben von schattenlichter [/i] [B] wer sagt, dass jemand süchtiges automatisch ein "schädiger", ein täter ist, und kein opfer? warum ist das system immer an allem schuld?hätte das system überhaupt entstehen können, wenn die dadurch resultierenden werte nicht schon längst in der gesellschaft verankert gewesen wären? reichen nicht schon die allgemeinen werte, um jemanden zu einem arbeitssüchtigen zu machen? grüße sarah [/B][/QUOTE] das war die schlussfolgerung der gesamtdiskussion. als beispiele wurden japanische arbeitnehmer und selbstständige angeführt - wogegen ich mich aussprach. in diesem zusammenhang sehe ich den grund für die sogenannte "arbeitssucht" durch das system gegeben - in diesem zusammenhang meinte ich "zusammenhang", dann kam das posting mit der wissenschaftlichen "beweisführung" - und dem schluss, dass arbeitssüchtige die firma schädigen würden - woraufhin ich meinte, dass es in dem zusammenhang (s.h. oben) eine opfer-täter-umkehr wäre. und wenn du von den " wenn die daraus RESULTIERENDEN werten" sprichst, dann meinst du ja auch, dass die werte aus dem system resultieren. und allgemeine werte sind werte, die wirklich von einem großteil befürwortet werden, etwa die menschenrechte. das system zeichnet sich - auch wenn es sich von existierenden werten speist- dadurch aus, dass es sie unausweichlich macht - für denjenigen, der sich in dem system befindet. ein japaner kann es sich kaum leisten arbeitslos zu sein, während es bei uns relativ leicht möglich ist - wenn es auch gegen existierende werte verstößt. |
| Mondsilbertaufe | Ich sehe "Workaholics" nicht als Systemopfer. Denn sie profitieren vom sogenannten "System". Es sind vielmehr diejenigen Opfer, die über das System schimpfen, weil sie feststellen, dass sie sich dem nicht entziehen und keine gleichwertige Symbiose aufbauen können. Irgendwie sind sie immer die Verlierer, egal wie sie es drehen. "Arbeitssüchtige" als Süchtige zu bezeichnen finde ich gar nicht schlecht. Allerdings glaube ich nicht, dass es die Arbeit ist, die süchtig macht. Vielmehr ist es die Anerkennung, finanzieller Benefit, Herzblut, das Gefühl, etwas Gutes zu tun, Loyalität, ein Stück weit Egoismus... Zuviel, das nicht zum "System" gehört, sondern menschlich ist.[QUOTE]ein japaner kann es sich kaum leisten arbeitslos zu sein, während es bei uns relativ leicht möglich ist - wenn es auch gegen existierende werte verstößt.[/QUOTE] Die Existenzangst oder die Angst vor Werteverlust lässt einen Menschen nicht zum Workaholic werden, sondern zum resignierten "Burn-out"ler. Arbeitssüchtige zeichnen sich durch Motivation aus, bedingt durch Verstärkung, Toleranzentwicklung... tatsächlich wie bei einer Suchterkrankung. Arbeitslosigkeit halten die für genauso unwahrscheinlich wie ein Alki die Möglichkeit, dass es morgen kein Bier mehr im Supermarkt gibt. Ich kann die Workaholics gut versthen, besonders wenn man bereits viel Arbeit und Schweiß investiert hat und in absehbarer Zeit der Chefsessel oder das Häuschen im Grünen winkt. Blöd wären sie doch, wenn sie nicht noch ein paar Jahre Gas geben würden und dann drüber stehen. Dann kann man auch im System "Deutschland" zufriedenstellend leben. Wer hat schon Bock bis Mitte 60 zu malochen? Und wer nutzt effektiv seine Chancen, die Anzahl der Arbeitsjahre zu verkürzen? Der kleine Bruder vom Michael Schumacher hat neulich im Interview sinngemäß gesagt, der Michael habe hart gearbeitet und sich seine Rente nun redlich verdient. :eek: Ist der Müscha schon 40? Was ein Systemopfer! :D |
| nullpromille | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i] [B Die Existenzangst oder die Angst vor Werteverlust lässt einen Menschen nicht zum Workaholic werden, sondern zum resignierten "Burn-out"ler. Wer hat schon Bock bis Mitte 60 zu malochen? Und wer nutzt effektiv seine Chancen, die Anzahl der Arbeitsjahre zu verkürzen? Der kleine Bruder vom Michael Schumacher hat neulich im Interview sinngemäß gesagt, der Michael habe hart gearbeitet und sich seine Rente nun redlich verdient. :eek: Ist der Müscha schon 40? Was ein Systemopfer! :D [/B][/QUOTE] der japanische burn-outler ist am ehesten ein selbstmörder, weil er keine chance hat - hier kenne ich konkrete beispiele einer japanischen freundin. sie lebt jetzt in österreich und hat mir im zuge von gesprächen auch gesagt, dass sie selbt wenn sie wollte nicht mehr zurück könnte, weil sie zu alt und daher in japan perspetivenlos wäre. und michael schuhmacher hat bei jedem seiner rennen sein leben und seine gesundheit auf`s spiel gesetzt. |
| Fayve | Ich finde Arbeitssucht nicht umbedingt negativ, in manchen Fällen sogar sehr bewundernswert. Arbeit kann man allgemeiner sehen als es hier gebraucht wird, viel benutzen Arbeit im Sinne des Berufes dem man täglich nach gehen muss um so sein Geld zu verdienen. Ein Künstler kann das was er tut auch als Arbeit bezeichnen. Arbeit als Gelderwerb ist ein negativbehafteter Begriff, das muss er aber nicht umbedingt sein. Ein Künstler würde seine Arbeit bestimmt nicht als negativ ansehen, genauso wenig wie der Wissenschaftler der täglich mit immer gleicher Neugierde seine Forschung verrichtet oder der Ingenieur der täglich immer neue noch bessere Konstruktionen entwerfen darf wo er gespannt ist was er für neues zustande bekommt. Arbeitssucht kann unverständlich sein, weil nicht verstanden wird das der Arbeitssüchtige gefallen haben kann an dem was er tut, das viel opfert nur um einer Sache nach zu kommen. Aber man kann sich Menschen vorstellen die vollkommen von ihrer Sache überzeugt sind. Menschen die so von einer Sache überzeugt sind das es nichts wichtigeres als diese eine Sache gibt. -Klar hat das auch negative Seite, wenn man sich so von einer Sache vereinnahmen lässt, aber es ist auch bewundernswert wie viel manche Menschen für eine Sache geben können. Vielen großen Künstlern und Wissenschaftlern könnte man vielleicht auch als Arbeitstsüchtige bezeichnen. Vielleicht ist so eine pauschale Aussage auch falsch. Ein Suchtverhalten meint ja immer das der Süchtige nicht die Kontrolle über seine Sucht hat. Und bei denen die ich als Beispiel(sind ja eher Gruppen) genannt habe besteht die Möglichkeit sich von dem loszulösen wofür man so viel Zeit investiert. |
| schattenlichter | @nullpromille ok, da sind wir ja fast einer meinung.müsstest dich aber das nächste mal etwas genauer ausdrücken, damit nicht wieder so ein missverständniss entsteht. das mit den darus "resultierenden werten" habe ich etwas unglücklich ausgedrückt. ich wollte damit sagen, dass unser system ausdruck unserer werte ist. [QUOTE] [i] Original geschrieben von Fayve [\i] [B]Ein Suchtverhalten meint ja immer das der Süchtige nicht die Kontrolle über seine Sucht hat. Und bei denen die ich als Beispiel(sind ja eher Gruppen) genannt habe besteht die Möglichkeit sich von dem loszulösen wofür man so viel Zeit investiert.[\B] Eben.hat also mit unserem thema nicht wirklich was zu tun. Grüße sarah |
| nullpromille | [QUOTE][i]Original geschrieben von schattenlichter [/i] [B]@nullpromille ok, da sind wir ja fast einer meinung.müsstest dich aber das nächste mal etwas genauer ausdrücken, damit nicht wieder so ein missverständniss entsteht. das mit den darus "resultierenden werten" habe ich etwas unglücklich ausgedrückt. ich wollte damit sagen, dass unser system ausdruck unserer werte ist. Grüße sarah [/B][/QUOTE] du müsstest genauer lesen. |
| gin'iro | @nullpromille: Dir würde echt nicht schaden mal ein bisschen den Horizont zu erweitern. Eigene Lebenserfahrungen sind nicht zu verallgemeinern. Von einer Person und deren Umfeld kann man nicht auf das Gros schließen. Wenn Du dann mal aus der Hundehütte in die große weite Welt trittst, pass auf, dass Du nicht unter die Räder kommst. Arbeitssucht ist eine Sucht und wird auch so - psychologisch - klassifiziert und angesehen. Wäre schon mal nicht schlecht, sich vor dem Abgeben irgendwelcher Postulate kundig zu machen. :rolleyes: |
| nullpromille | [QUOTE][i]Original geschrieben von gin'iro [/i] [B]@nullpromille: Dir würde echt nicht schaden mal ein bisschen den Horizont zu erweitern. Eigene Lebenserfahrungen sind nicht zu verallgemeinern. Von einer Person und deren Umfeld kann man nicht auf das Gros schließen. Wenn Du dann mal aus der Hundehütte in die große weite Welt trittst, pass auf, dass Du nicht unter die Räder kommst. Arbeitssucht ist eine Sucht und wird auch so - psychologisch - klassifiziert und angesehen. Wäre schon mal nicht schlecht, sich vor dem Abgeben irgendwelcher Postulate kundig zu machen. :rolleyes: [/B][/QUOTE] du willst mich doch nur provozieren indem du dich dumm stellst. :rolleyes: ich bin mir ganz sicher, dass du ganz genau verstanden hast, was ich hier eindeutig sage. und bevor jetzt jemand schreit, dass das eine unterstellung von mir sei blablabla ... ich habe keine lust auf schattenboxerei mit zwanghaften provokateuren. |
| gin'iro | Nein, das ist in der Tat meine Meinung. Nachdem ich im Board schon mehrere solcher flachen Ergüssen von Dir zu lesen bekam, war mir in dem Thread eh klar, dass da nix Erhellendes kommen kann. :rolleyes: Falls Du meine Postings quer durchs Board gelesen hättest, wüsstest Du, dass ich nicht provoziere. Soll ja mal vorkommen, dass man vor lauter Wald die Bäume nicht sieht. :q |
| nullpromille | [QUOTE][i]Original geschrieben von gin'iro [/i] [B]Nein, das ist in der Tat meine Meinung. Nachdem ich im Board schon mehrere solcher flachen Ergüssen von Dir zu lesen bekam, war mir in dem Thread eh klar, dass da nix Erhellendes kommen kann. :rolleyes: Falls Du meine Postings quer durchs Board gelesen hättest, wüsstest Du, dass ich nicht provoziere. Soll ja mal vorkommen, dass man vor lauter Wald die Bäume nicht sieht. :q [/B][/QUOTE] wenn das wirklich deine "meinung" :eek: sein sollte, dann brauche ich mich nicht länger mit dir zu beschäftigen. allerdings bist du zu OFFENSICHTLICH ein provokateur. :rolleyes: |
| gin'iro | meine Meinung fällt jedoch anders aus und da ich mir nicht sagen lasse, was, wer, wie ich bin, sondern das für mich selbst entscheide, bleibe ich dabei: Nein in provoziere nicht, das IST meine Meinung. :cool: - EoD - |
| SuccubusFreak | Arbeit kann so viele bedeuten. Muss nicht nur die berufliche Seite mit dem man sein Geld verdient, es kann auch eine Freizeitbeschäftigung sein die einem viel Zeit und Kraft kostet. Denn könnten wir von dem leben was wir am liebsten machen wäre dann die Freizeitbeschäftigung nicht auch Arbeit? Philosophen arbeiten indem sie über divereses nachdenken... was für mich selber wieder eine Freizeitbeschäftigung ist (nicht dass ich bei der beruflichen Arbeit nicht auch denken, aber nicht über das Leben sonder über die Arbeit) Jeder soll selber wissen wieviel ihm gut tun und wieviel nicht, denn jeder ist verschieden. Dazu kommt dass ich Phasen habe in denen ich gerne länger im Büro arbeite damit ich mich selber ablenke von bestimmen Dinge. Jeder hat seine eigenen Art mit Problemen umzugehen. |
| gunslinger | Ich denke, man wird zum Workaholic aus Gewohnheit, hat neben der Arbeit nichts erfüllendes zu tun und will seine Arbeit aber perfekt machen Also, ich bin ja nun mit 40 auch schon Rentner und habe früher viel gearbeitet. gut, es hatte mir Spaß gemacht, aber es fehlt mir nun auch nicht wirklich, mir fällt nicht die Decke auf den Kopf mfg Gunslinger |
| Ronin76 | Mir sind arbeitsgeile Menschen durchweg unsympathisch, da sie in der deutschen Leistungsgesellschaft den Ton angeben. Die Folge ist, daß weniger leistungsstarke Menschen und Arbeitslose ins Abseits geraten und gemobbt werden. Ein Bekannter von mir ist so ein Workaholic, jedoch vorwiegend ín seiner Freizeit. Er kann es sich nicht vorstellen jemals arbeitslos zu werden, da es laut seiner Meinung immer Arbeit gibt. Über Arbeitslose zieht er dann immer sehr gerne her, und es kommt dann jedes Mal wenn er das Thema anschneidet zu einem Streit, da er außerdem sehr polemisch eingestellt ist. Bei ihm bleiben viele Dinge oft monatelang unerledigt, weil er ja so beschäftigt sei. Und das ist er tatsächlich, jedoch sind das meistens ziemlich sinnlose Tätigkeiten. Ich vermute, daß die meisten arbeitswütigen Menschen ein starkes Selbsbewußtseinproblem haben und sich vorwiegend durch ihre Arbeit identifizieren. Und weil vielbeschäftigte Menschen leider fast immer ein gutes Ansehen genießen, benutzen sie ihre Arbeit gerne als Rechtfertigung und Machtmittel um sich selbst über Andere zu stellen. |
| schattenlichter | [QUOTE]da sie in der deutschen Leistungsgesellschaft den Ton angeben. Die Folge ist, daß weniger leistungsstarke Menschen und Arbeitslose ins Abseits geraten und gemobbt werden.[/QUOTE] ich bezweifle, dass das an den workaholics liegt. es ist eher eine gesamteinstellung der gesellschaft. [QUOTE]Ein Bekannter von mir ist so ein Workaholic, jedoch vorwiegend ín seiner Freizeit. Er kann es sich nicht vorstellen jemals arbeitslos zu werden, da es laut seiner Meinung immer Arbeit gibt. Über Arbeitslose zieht er dann immer sehr gerne her, und es kommt dann jedes Mal wenn er das Thema anschneidet zu einem Streit, da er außerdem sehr polemisch eingestellt ist. Bei ihm bleiben viele Dinge oft monatelang unerledigt, weil er ja so beschäftigt sei. Und das ist er tatsächlich, jedoch sind das meistens ziemlich sinnlose Tätigkeiten. Ich vermute, daß die meisten arbeitswütigen Menschen ein starkes Selbsbewußtseinproblem haben und sich vorwiegend durch ihre Arbeit identifizieren. Und weil vielbeschäftigte Menschen leider fast immer ein gutes Ansehen genießen, benutzen sie ihre Arbeit gerne als Rechtfertigung und Machtmittel um sich selbst über Andere zu stellen.[/QUOTE] Kann es sein, dass du damit alle workaholics über einen Kamm scherst? nicht alle müssen zwangsläufig so sein, wie dein bekannter. grüße sarah |
| Ronin76 | [QUOTE] Kann es sein, dass du damit alle workaholics über einen Kamm scherst? nicht alle müssen zwangsläufig so sein, wie dein bekannter.[/QUOTE] Wenn du richtig gelesen hättest, würdest du diese Frage nicht stellen. |
| schattenlichter | ich stelle sie aber trotzdem. ich sehe keinen anhaltspkt, dass du nicht von deinem bekannten auf alle anderen schließt. wenn es einen gibt, dann sag mir wo der sich versteckt hat. grüße sarah |
| Any Body | Für das Ergebnis der wissenschaftlichen Arbeit, dass Workaholics den Arbeitgeber schädigen können, hätte ich gern ein paar Beispiele, gin'iro. Auch behaupte ich, dass Workaholics und der damit mögliche berufliche Erfolg und die Karriere für das spätere Häuschen im Grünen, nicht auf eine Stufe zu stellen sind. - weiß leider nicht, wer von Euch das in den vorhergehenden Beiträgen ähnlich erwähnte - Meine Erkenntnis ist, dass die Ursachen im Leistungsdruck- und -zwang, der Erziehung und Ansehen bei den Mitmenschen zu suchen ist, dass ebenso persönliche Erlebnisse eine große Rolle spielen. Die Phasen in Wikipedia sind wirklich gut beschrieben, doch wo sind die Grenzen zwischen dem sogenannten "normalen" Arbeitspensum und der - leistung und dem Workaholic? Ziehe ich ein persönliches Resümee meiner bisherigen Karriere, so hat man mir bei den verschiedenen beruflichen Stationen einiges an Arbeit aufgehalst, was von einer Person i.d.R. nicht hätte bewältigt werden können. In meinem Bekanntenkreis höre ich auch immer wieder, dass Überstunden zu leisten sind, insbesondere wenn Messen anstehen, es werden Gründe von Arbeitgebern vorgegeben, dass man erst einmal überbrücken müsse, bis eine längerfristige Änderung (Anbau/Umbau der Geschäftsgebäude oder Personalaufstockung) möglich werden. Arbeitnehmer, die besonders gewissenhaft arbeiten wollen, sich in ihrem Beruf engagieren, sind gern bereit "Überstunden" zu machen, ggf. werden diese extra bezahlt und das Geld wird benötigt. Ein Kollege sagte mal, es werde ihm absichtlich die "Karotte vor die Nase gehängt", jedoch in einer Höhe, die nicht zu erreichen sei. Und an die rezessiven Zeiten gedacht, wurde einem engagierten Mitarbeiter gern als Kündigungsgrund benannt, er könne seine Arbeit nicht innerhalb der offiziellen Arbeitszeit erledigen, anstelle dass die wahren Gründe (rote Zahlen) benannt wurden. Es wäre schön, wenn man mehr Argumente statt Zänkeleien zu diesem Thema lesen könnte, denn die Ansätze, die bisher zu lesen waren, machen Appetit auf mehr ^^ MFG Any B. |
| Ronin76 | [QUOTE]ich stelle sie aber trotzdem. ich sehe keinen anhaltspkt, dass du nicht von deinem bekannten auf alle anderen schließt. wenn es einen gibt, dann sag mir wo der sich versteckt hat.[/QUOTE] Ich habe nie behauptet, daß alle Workaholics so sind wie mein Kumpel, das wäre auch äußerst unlogisch findest du nicht ? Das muß nun als Antwort genügen, es gibt ja noch so viel zu tun.. ;) [QUOTE]Es wäre schön, wenn man mehr Argumente statt Zänkeleien zu diesem Thema lesen könnte, denn die Ansätze, die bisher zu lesen waren, machen Appetit auf mehr ^^ [/QUOTE] dem stimme ich zu |
| schattenlichter | [QUOTE]Ich habe nie behauptet, daß alle Workaholics so sind wie mein Kumpel, das wäre auch äußerst unlogisch findest du nicht ? Das muß nun als Antwort genügen, es gibt ja noch so viel zu tun.. [/QUOTE] sorry für die unterstellung. dein text hat bei mir den anschein geweckt, dass es so ist, auch wenn du es nicht behauptet hast. und natürlich ist es unlogisch, dass alle workaholics so sind. aber hier wird eben auch nicht immer mit logik diskutiert. ;) grüße sarah |