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  Forum: Dunkelheit & Licht
    Thema: Wo beginnt die Sucht?!
Sephira ChockmaWo beginnt die Sucht?
Wenn man nicht mehr ohne kann???
Aber wie ist es beim Alkohol???
...Alkohol ist in unserer Gesellschaft anerkannt und geduldet...
Trinken ist nichts schlechtes....
Ab wann wird es denn gefährlich und ab wann verliere ich die Kontrolle?

Mir ist bewusst, dass es über das Thema Alkohol bereits Themen gibt, welche jedoch zum Stillstand gekommen sind.

Meiner Meinung nach kennen wir alle Leute mit Alkoholproblemen oder selbst schon einmal Probleme damit hatten.... Doch da Alkohol eine legale Droge ist, ist die Hemmschwelle zur Alkoholsucht um einiges geringer als bei Kokain, Heroin, whatever....

WARUM???
EisEngelMan nennt es Komerz...
Am Alkohol lässt sich gut verdienen, deshalb ist er legal
Außerdem galt Wein ja einst als heiliges Gesöff, deshalb glauben einige immernoch,
da wär nichts dabei.
Ich kann diese Art Sucht aber nicht ganz nachvollziehen, da ich selbst bei
großen Mengen Alkohol eher mein Frühstück als meinen Verstand verliere.
Das ist dann witzlos...
Im Allgemeinen sind Drogen ein Fluchtversuch vor der Realität
und die ist teilweise so scheisse, dass sich ein bischen Alkohol halt anbietet...
Wer's braucht :rolleyes:
LaChatte[QUOTE]Am Alkohol lässt sich gut verdienen, deshalb ist er legal[/QUOTE]

An Kokain lässt sich noch viel besser verdienen, ist aber nicht legal.;)

[QUOTE]Wo beginnt die Sucht?[/QUOTE]

Auf unsere Gesellschaft bezogen ist wohl die bessere Frage "welche Sucht hast du?" und nicht "bist du süchtig?" Wirklich suchtfreie Menschen sind sehr selten - wenn es sie überhaupt gibt.
EisEngel[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]An Kokain lässt sich noch viel besser verdienen, ist aber nicht legal.;)
[/B][/QUOTE]
abwarten ;)
derAffe[QUOTE][i]Original geschrieben von Sephira Chockma [/i]
[B] Doch da Alkohol eine legale Droge ist, ist die Hemmschwelle zur Alkoholsucht um einiges geringer als bei Kokain, Heroin, whatever... [/B][/QUOTE]

Das eine hat doch nichts mit dem anderen zu tun. Nur weil Alkohol legal ist, heißt das noch lange nicht, dass du davon weniger süchtig wirst... Und das klingt irgendwie so, als würdest du sagen, dass die Leute mit Absicht nach Alkohol süchtig werden o.O Vielleicht sollte man zwischen Sucht und Genuss trennen, wobei die Grenze da extrem schwammig ist.

Unter Sucht verstehe ich eigentlich, sobald du den Gedanken hast "Ich brauch jetzt eine Kippe" (zum Beispiel), weil du das Gefühl hast, dass es dir dann besser geht, bist du süchtig. Dabei macht es (wenn überhaupt) nur für einen kurzen Moment zufrieden.

Aber wenn man jetzt wirklich wissen wollen würde, wie Sucht entsteht kann man bestimmt Onkel Google fragen, der weiß alles *g*
Sephira ChockmaTja... Sucht hat mehrer Bedeutungen, aber vorallem weißt es auf eine Krankheit hin. Also unabhängig davon um welche Sucht es sich handelt....
Aber wie LaChatte schon sagte sind suchtfreie Menschen wohl selten!

Und zu der Hemmschwelle:
Alkohol ist greifbar.. immer...
Der normale Average Joe greift nunmal wenn es ihm schlecht geht eher zum Alkohol als zum Kokain.
Deshalb wird man doch sicherlich eher Alkoholsüchtig...

Aber realisiert man das?
Ich habe heute interesse halber einen Test mitgemacht welcher mir sofort riet mit einem Arzt über mein Alkoholproblem zu sprechen...:eek:
Ich weiß ja dass ich den Alkohol nicht vernünftig handhabe..
Aber ich bin ja nicht süchtig danach!

Oder realisiere ich es nicht???
Das ist doch der springende Punkt... Fängt das vielleicht früher an als man denkt?
Wenn man den Tag mit etwas hochprozentigem beginnen muss, dann ist es ja eindeutig schon zu spät!

LG
SaCho
matheaHallo in die Nacht!

Das Tolle am Alkohol ist, dass man ihn immer und fast in jedem Geschäft bekommen kann ohne sich strafbar zu machen. Und die, die das Zeug nicht bekommen dürften können es dennoch irgendwo kaufen. Man kann von dem Zeug einfach soviel oder sowenig holen wie man mag, da ist nichts dabei.

Bei den illegalen Drogen ist das einfach schwieriger. Man muss generell immer aufpassen nicht erwischt zu werden (zumindest hier auf dem platten Land ganz besonders) und wenn man einmal auffällt ist man schon kein Unbekannter mehr.

Lange Rede kurzer Sinn, Alkohol ist einfach leichter zu bekommen als harter Stoff (und zur Not geht auch Frostschutzmittel o.Ä.).

Und zur Sucht...die Ausprägung ist gewiss sehr unterschiedlich, besonders in Bezug auf Alkohol. Da kann man bestimmt keine Schablone benutzen und pauschal sagen "du bist süchtig, du nicht".

@ Sephira: Was war denn das für ein Test? Hast du denn selbst den Eindruck, dass es ohne Alkohol nicht mehr geht? Oder findest du Parties ohne Alk langweilig?
Desenganohinzu kommt noch, dass es verschiedene arten von alkoholsucht gibt. aber so genau kenn ich mich damit auch nciht aus, die jetzt im detail nennen zu können.

[URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholsucht]Dieser Text[/URL] hilft sicher schonmal weiter, wenn man sich fürs erste informieren will. beachtet aber, dass oben drüber steht, dass einiges fehlt ne?

udn was ich wohl meinte, ist die unterteilung nach jellinek. interessant, sind der gamma und der delta typ, wie ich finde.

also ich denke, die sucht kann an vielen stellen beginnen und man kann oft gar nicht genau sagen, welche das sind.
matheaAußerdem ist Sucht an sich sehr komplex. Mit einem "einfachen Test" im Internet o.Ä. kann man dabei eigentlich keine Prognose stellen.

Also keine Panik. Da hilft zur Entscheidungsfindung wahrscheinlich eher eine selbstkritische Beobachtung des eigenen Verhaltens und ein Feedback durch (mehr oder minder objektive) Freunde und Bekannte.
Sephira ChockmaDer Wikipedia-Text ist wirklich sehr interessant.
Mir war nicht bewusst dass man in soviele Sucht-Typen unterscheidet. Aber eigentlich ist es ja logisch... ^^

@mathea: Der Test war sicherlich nicht so professionell. Aber die Fragen stimmen mit dem CAGE-Inetrview (wikipedia) überrein.
Eine selbstkritische Beobachtung... Ich fürchte das ist genau eines der Probleme. Erkennt ein Kranker seine Krankheit? Vorallem wenn sie psychisch bedingt ist...
Konkalit_4An Alkohol ist nichts heilliges...Ist genauso eine verdammte Scheissdroge wie alles andere.
Stonehenge[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Auf unsere Gesellschaft bezogen ist wohl die bessere Frage "welche Sucht hast du?" und nicht "bist du süchtig?" Wirklich suchtfreie Menschen sind sehr selten - wenn es sie überhaupt gibt. [/B][/QUOTE]
Da stimm ich Dir mal eben zu. Vor allem wenn man die "nicht stoffgebundenen Süchte" mit einbezieht, wie Spielsucht, Internetsucht, Telefonitis, Fernsehsucht, Arbeitssucht, (Sexsucht)...
Mir hat sogar mal jemand eröffnet ich sei neuerdings aktiensüchtig, habe das auch eine Zeitlang ziemlich intensiv und mit Begeisterung betrieben eh es inzwischen wieder auf ein Normalmaß geschrumpft ist.

Aber zurück zum Alkohol: Wer jeden Tag 1..2 Bier trinkt und dem ohne deutlich was fehlt, den würde ich schon als süchtig bezeichnen. Wirklich schlimme Auswirkungen sehe ich allerdings erst bei dem Alkoholäquivalent von >= 3 Flaschen Bier (alternativ 0.5..0.7 Liter Wein oder ca. 4..5 doppelte Schnäpse) mehr als einmal die Woche. Kommt aber auch auf den Menschen an, Alkohol kann schlaff aber auch aggressiv machen.

Ich selbst trinke seit ca. 5 Jahren überhaupt keinen Alkohol mehr, die Kontrolle verloren (d.h. richtig besoffen war ich auch vorher noch nie. Das Maximum lag allerdings bei 3 Bier, danach konnte ich noch heimlaufen, wenn auch leicht schwankend.

Traurig finde ich das Verhalten weiter Teile der Gesellschaft Alkoholverweigerern gegenüber, ebenso Vegetariern und anderen "Verzichtern". Da bekommt man leicht mal sauertöpfische Gesichter und Kommentare nur weil man keinen Sekt mittrinkt oder ähnliches. Mir war immer eine große moralische Stütze ein inzwischen leider bei einem Unglück gestorbener Freund und Kollege, der nach schon langsam gesundheitsbedrohlichem Alkoholkonsum keinen Tropfen mehr angerührt hat.

Stone
derAffe[quote][i]von [b]Sephira Chockma[/b][/i]
Ich habe heute interesse halber einen Test mitgemacht welcher mir sofort riet mit einem Arzt über mein Alkoholproblem zu sprechen... [/quote]

Ich würde mir da keinen Kopf machen, so Internet-Tests sind meist ähnlich reliabel wie ein Psychotest in der Bravo…

[quote][i]von [b]mathea[/b][/i]
Das Tolle am Alkohol ist, dass man ihn immer und fast in jedem Geschäft bekommen kann ohne sich strafbar zu machen. [/quote]

Das stimmt aber auch nicht so ganz. Bist du unter 16 könntest du zumindest den Verkäufer in ernste Schwierigkeiten bringen, wenn das raus kommt… und Kippen kriegt man theoretisch auch überall.

Und ich weigere mich immer noch die Aussage anzunehmen, dass man dadurch, dass man so leicht an Alkohol rankommt schneller süchtig wird.

[quote][i]von [b]Stonehenge[/b][/i]
Mir war immer eine große moralische Stütze ein inzwischen leider bei einem Unglück gestorbener Freund und Kollege, der nach schon langsam gesundheitsbedrohlichem Alkoholkonsum keinen Tropfen mehr angerührt hat. [/quote]

Das bringt mich auf die Frage, wann kommt die „Einsicht“, dass man ein Problem hat, was tun muss und es auch wirklich tut? Bisher habe ich es erlebt, dass Süchtige aufhören, weil eine geliebte Person verstorben ist oder wer kurz davor war oder weil man selbst kurz davor war. Nur selten habe ich es erlebt wo wer gesagt hat „Ich hab da kein Bock mehr drauf, ich höre jetzt auf“ und die es dann sogar geschafft haben. Ich finde das Thema eigentlich ziemlich spannend und finde das auch total faszinierend was da alles im Körper vorgehen muss. Man möge mich nicht falsch verstehen, mir ist die Schwere einer Sucht durchaus bekannt…
matheaInteressant finde ich den Einwurf, dass es nicht die Frage ist ob, sondern welche Sucht man hat.

Eigentlich ist wirklich jeder irgendwie mehr oder minder süchtig nach irgendetwas. Sei es nach Anerkennung, oder Wissen, oder Musik, oder nach festen Regeln und Abläufen, oder nach irgendetwas Neuem, oder eben Rauschmitteln, oder oder...

Die Sucht nach Rauschmitteln ist da wahrscheinlich "nur" die extremere Form, weil sichtbarer und greifbarer als z.B. Sucht nach Anerkennung.

Natürlich wird man nicht Alkoholsüchtig nur weil man ihn leichter bekommt. Das ist wahrscheinlich "geschmackssache" welcher Droge man anhängt und welchen Effekt man damit erzielen möchte.

Und die Selbsterkenntnis ist natürlich auch so eine Sache die vielen Süchtigen nicht nicht gar so gut liegt.
Stonehenge[QUOTE][i]Original geschrieben von derAffe [/i]
[B]Ich würde mir da keinen Kopf machen, so Internet-Tests sind meist ähnlich reliabel wie ein Psychotest in der Bravo…[/B][/QUOTE]
Mal drüber reden kann ja trotzdem nix schaden... (erinnert mich irgendwie an den Psychologenwitz).

[QUOTE][B]Das stimmt aber auch nicht so ganz. Bist du unter 16 könntest du zumindest den Verkäufer in ernste Schwierigkeiten bringen, wenn das raus kommt… und Kippen kriegt man theoretisch auch überall.[/B][/QUOTE]
Im Zusammenhang mit Automatenkippen würde mich übrigens mal interessieren, wie sich die Zahl der EC-Kartendiebstähle seit Jahresanfang entwickelt hat. Daß Süchtige klauen um an ihren Stoff zu kommen wär ja nix neues...

[QUOTE][B]Und ich weigere mich immer noch die Aussage anzunehmen, dass man dadurch, dass man so leicht an Alkohol rankommt schneller süchtig wird.[/B][/QUOTE]
Fahr mal am Wochenende nach Rügen und schau Dir die ganzen Schweden an, die am Wochenende mit dem Schiff kommen und sich die Birne zulöten. Offensichtlich fällts ihnen im eignen Land doch schwerer, ihrer Sucht zu frönen (wegen eben beschränktem Zugang und vor allem abschreckenden Preisen).

Gruß, Stone
NiamhIch empfehle den [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Abh%C3%A4ngigkeit_%28Medizin%29]Wikipedia Artikel über Abhängigkeit[/URL], hier unter dem medizinischem Aspekt betrachtet.

[QUOTE]Seit den 80er Jahren betrachtet man Abhängigkeit/Sucht als multifaktoriellen Prozess, bei dem biologische, psychische, soziale und gesellschaftliche Faktoren zusammenwirken. Suchterkrankung entwickelt sich in einem multikausalen und interaktiven Prozess. (Laging M. „Riskanter Suchtmittelkonsum bei Jugendlichen“; 2005; S.32 )[/QUOTE]

Der gesamte Artikel ist sehr interessant und aufschlussreich, wie ich finde.
X InferisWo die Sucht beginnt?

Ganz einfach. Verbringe einen ganz normalen Tag. Und in dem Moment, wo Du zum Suchmittel (Kaffee, Alkohol, Zigarette, ect.) greifst, mach eine Pause und nimm es bewußt nicht. Wenn Du problemlos ohne Suchtmittel auskommst, ohne den ganzen Tag dran zu denken, wie schön es wäre, bist Du nicht süchtig.

Ab wann ist es schädlich?

Ab dem ersten Schluck, Zug, was auch immer.
more[QUOTE]......Alkohol ist in unserer Gesellschaft anerkannt und geduldet...
Trinken ist nichts schlechtes....QUOTE] Da fängt es an, mit dieser Aussage hast du dir deine Frage schon selbst beantwortet.
Ich trinke auch gerne Kaffee, aber selbst da, frage ich mich wo sind dir Grenzen? Bei allem was eine Wirkung auf deinen Körper hat sollte man sich fragen, wie weit kann ich gehen? Lass die Finger von dem Zeug, höre auf, sobald du merkst dein Körper reagiert.
Dieser Dreck zertört im Jahr tausende Familien, tötet mehr Menschen als rauchen.
HeaveninHellsucht begingt dann wenn der süchtige gar nicht mehr wahr nimmt, dass er etwas zu sich nimmt, sonder es alltäglich geworden ist , so wie jeden morgen zu duschen!

ich hab schon mit jeder droge, sei sie legal oder illegal , meine erfahrungen gemacht und jeden gesehen , die sich eingestanden haben süchtig zu sein , aber auch diese die es leugnen
Sephira ChockmaAlso kann man sagen jeder ist süchtig....
Aber ich denke viele Sachen haben ja auch nichts negatives an sich. Einiges wie z.B. Kaffe trinken ist einfach eine alltägliche Gewohnheit, eine Art Ritual.

[QUOTE]Ganz einfach. Verbringe einen ganz normalen Tag. Und in dem Moment, wo Du zum Suchmittel (Kaffee, Alkohol, Zigarette, ect.) greifst, mach eine Pause und nimm es bewußt nicht. Wenn Du problemlos ohne Suchtmittel auskommst, ohne den ganzen Tag dran zu denken, wie schön es wäre, bist Du nicht süchtig.[/QUOTE]
Hm... erinnert mich irgendwie an den Masochisten aus Ipswich, der es liebte in aller frühe eiskalt zu duschen... und es deshalb unterließ... ^^
Nur weil ich etwas total gerne mache kann es doch nicht sucht sein.. Essen und trinken sind ja auch keine Süchte sondern Notwendigkeiten...

Und Alkoholsucht ist bis zu einem bestimmten Grade ja auch absolut akzeptabel.
Wie Stoneheng schon gesagt hat: Wer gar nicht trinkt gilt wird auch schief angeschaut.


Gruß
SaCHo
more[QUOTE]Und Alkoholsucht ist bis zu einem bestimmten Grade ja auch absolut akzeptabel. [/QUOTE] Was ist für dich ein bestimmter Grad? Sucht ist Sucht, da gibt es keine Beschönigungen, und man merkt erst mal was das für eine traurige Welt ist, wenn man schief angeschaut wird, wenn man nicht trinkt!

Ich trinke nie was, wenn ich weg gehe, und Gott sei Dank habe ich Freunde, die mich nicht schief ansehen. Was sind das überhaupt für Freunde, die mich dahingehend beinflussen wollen, dass ich mir die Kante gebe, mich total daneben benehme, und vielleicht im Krankenhaus wieder aufwache? Auf solche Freunde könnte ich gut und gerne verzichten. Ich bin auch in diese Szene gekommen, weil mir dieses: Party, Vögeln, Saufen der bunten Partybevölkerung zum Halse raushing.

Im Übrigen hatte ich zwei Alkoholkranke Stiefväter, die mich im Suff mehr als einmal Krankenhausreif geschlagen haben, wenn ich sowas schon höre wie "bis zu einem gewissen Grade akzeptabel" der weiß einfach nicht wovon er redet! Weil man grade beim Alk keine Grenze ziehen kann, wann es Sucht ist, und wann nicht. Und die, die ich kenne sind schon zu weit über das Ziel hinausgeschossen. Weil wenn ich mir am Donnerstag schon überlege, wo ichs mir am WE am billigsten geben kann, dann ist es schon viel zu spät!

Wer hat überhaupt das Gerücht in die Welt gesetzt man könnte sich nur mit einem gewissen Alkoholspiegel amüsieren?
Stonehenge[QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i]
[B]Was ist für dich ein bestimmter Grad? Sucht ist Sucht, da gibt es keine Beschönigungen, und man merkt erst mal was das für eine traurige Welt ist, wenn man schief angeschaut wird, wenn man nicht trinkt![/B][/QUOTE]

Eine gewisse "geringe Menge" ist zwar akzeptabel, aber wo genau die Grenze liegt kann man nicht sagen und ist sicher von Mensch zu Mensch verschieden. Ich bin bisher immer sehr gut damit gefahren, wenigstens mit deutlichem Sicherheitspuffer unterhalb der Grenze zu bleiben wo es eventuell heikel werden könnte.
Seit einiger Zeit habe ich dem Alkohol aber nahezu völlig abgeschworen, bis auf das bissle was sich durch Gärung im Apfelsaft bildet oder abundzu genehmige ich mir abends eine halbe bis ganze Flasche Bio-Radler mit 1.3%.
Für einen trockenen Alkoholiker ist natürlich auch diese Menge schon zuviel.

Stone
LaChatte[QUOTE]Aber ich denke viele Sachen haben ja auch nichts negatives an sich. Einiges wie z.B. Kaffe trinken ist einfach eine alltägliche Gewohnheit, eine Art Ritual.[/QUOTE]

Ich habe in meinem Bekanntenkreis Kaffeesüchtige... und auch Kaffeesucht ist nicht lustig. Täglich zehn Tassen Kaffee oder mehr ist alles andere als gesund. Es belastet den Magen, es hindert beim Schlafen. Und auch wer relativ wenig Kaffee regelmässig trinkt, zwei oder drei Tassen am Tag, kann bei einer Pause auf Entzug kommen. Das gibt eine ganz eklige Art von Kopfweh, doch bei Kaffeenachschub ist es in wenigen Minuten weg.
AlexMan kann die Grenze zwischen Sucht und Gewohnheit medizinisch, psychologisch, soziologisch oder moralisch definieren, und selbst da gibt es meilenweite Abweichungen bei den Meinungen.

Mengenangaben als Differenzierungspunkt zu nehmen finde ich nicht sinnvoll, da jeder Mensch andere Grenzwerte hat.

Ich würde dann von (bedenklicher) Sucht sprechen, wenn eine dauerhafte Veränderung in der Persönlichkeit feststellbar ist, und zwar auch im nüchternen Zustand, oder wenn der Alkohol deutliche negative Auswirkungen auf den Rest des Lebens hat (z.B. Beruf, Freunde, Beziehung etc.). Beim Kiffen wäre das etwa diese zunehmende Gleichgültigkeit und Behäbigkeit, beim Alkohol gibt es verschiedene Symptome: Unsicherheit, Gereiztheit, geringe Belastbarkeit, erhöhte Aggressivität usw.

Daher 'verdamme' ich auch weder die Partytrinker noch die Menschen, die sich täglich ihr Abendbierchen nach der Arbeit gönnen noch die Menschen, die Alkohol bewußt alleine konsumieren, um in einen bewußtseinserweiternden Rausch zu gelangen.
LaChatteIch würde sagen, es fängt schon früher an: dann, wenn man merkt, dass es schwer fällt, darauf zu verzichten, sei es auf den Kaffee am Morgen oder auf das Feierabendbierchen. spätestens dann ist mM an der Zeit, sich zumindest ein paar Gedanken zu machen und bewusster zu konsumieren. Oder auch mal bewusst nicht zu konsumieren. und sich vielleicht die Frage stellen: was gibt es mir? Und gibt es nicht auch andere Möglichkeiten, dieses "etwas" zu bekommen?
VillesAngel666Das Problem wird nur sein,das viele die,die so weit in ihrer Sucht drinstecken und es überhaupt nicht mehr merken und realisieren können.Und wer es doch früher merkt,will es nich wahr haben,un verdrängt die Gedanken...

Das schlimme ist,das immer mehr "jüngere" es so übertreiben.Nicht das ich kein Alkohol trinke,aber wenn man in "jüngeren" seine Trinkgewohnheiten nich unter Kontrolle hat,kann das früher oder später zu Sucht werden.
Sephira Chockma[Quote]Und wer es doch früher merkt,will es nich wahr haben,un verdrängt die Gedanken...[/Quote]

Ja das mit dem Verdrängen ist ein wichtiger Punkt!
para83hallo allerseits :) habe schon viel erfahrung mit menschen gemacht die suchtkrank waren bspw. sind u.a auch meine eigenen ! es ist ganz egal wonach die sucht strebt , ob legal , illegal , schädlich oder für viele noch nicht mal zu erwähnen ! die meisten suchtkranken suchen ersatz ,für etwas das ihnen fehlt oder versuchen (wie schon erwähnt ) aus dem alltag(realität) zu flüchten !!!! realisieren können sie die sucht ,und tun das meist auch ,aber der scham vor der gesellschaft ist meist zu gross das zu zugeben !!!!! meistens kann nur der suchtkranke selbt sich helfen (teils mit unterstützung ) und man sucht sich nach der einen sucht meist sofort einen ersatz ! (u.a auch chatten :D ) es git sooo viele süchte das es schon schwierig wird dem zu entgehen !!!!!!!! aber wenn man es WIRLICH WILL dann kann man das ! mein vater ist alkoholiker , seit 16jahren trocken und führte ,bis dieses jahr(rente) ,sehr erfolgreich über 30jahre seine getränkehandlung (u.a mit alkohol) !!!!!und ich bin sehr stolz auf ihn !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! liebe grüsse eure para

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